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Wie so dass denn ?

Die Schülerinnen/er/Kinder treffen zu Hause ihre Verwandtschaft und Freunde.

Und bei dem schönen warmen Wetter am vergangenen Wochenende waren viele Kinder/Schülerinnen/er unterwegs und haben sich in Gruppen getroffen.

Und wenn das Wetter weiter schön und warm bleibt, bleiben auch die Treffen draußen im Freien und auch in Gruppen.

Die Panik-Mache kommt bei den jungen Leuten 0 an.

Die Inzidenz ...

... bildet das Infektionsgeschehen immer noch am aussagekräftigsten ab. Da sind alle anderen (viel zu komplizieren) Rechengrößen nur zweite Wahl.

Das Infektionsgeschehen vor etwa 10 Tagen, das muss man natürlich dazu sagen, denn das Virus hat eine Inkubationszeit, außerdem geht nicht jeder sofort nach Auftreten von Symptomen zum Arzt und man bekommt auch nicht sofort einen Test, weil die meisten Praxen z.b. am WE geschlossen sind.

Möglicherweise sind wir mit der Inzidenz aktuell schon wieder deutlich höher, aber wir wissen es eben noch nicht.

BW und SH machens richtig

Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein machen es richtig, nicht zu warten, ob der Bund irgendwann mal die Impfreihenfolge überarbeitet. ErzieherInnen und Lehrkräfte arbeiten anders als andere Berufszweige (VerkäuferInnen z.B.) stundenlang in einem Raum mit evtl. infektiösen Kindern. Eigentlich wäre zuerst zu impfen und dann zu öffnen. Insbesondere dann, wenn wir davon ausgehen (wollen), dass auch Astra-Zeneca die Übertragung unterbindet. Wechselunterricht ist ja schön und gut, aber alle Kinder kommen mit der gleichen Lehrkraft in Langzeitkontakt. Da liegt die Gefahr auf der Hand, dass das Virus auch über verschiedene Teilgruppen verteilt werden kann.

Differenzierung tut not

Welche Lockerungen sind möglich, ohne dass es einen relevanten Effekt auf die immer noch kritische Situation hat? Was muss am dringendsten bei geringstmöglichen Risiko gelockert werden, weil es nicht warten kann, bis Impfung und Wetter wirken? Da fallen einem als Erstes die Grundschulen ein. Grundschulkinder sind, nach allem was man weiß, selbst wenig gefährdet und gefährden auch nur selten andere. Unter umfassenden Schutzmaßnahmen kann hier mit wenig Risiko viel erleichtert werden, für Kinder, aber auch die Eltern. Doch darf man dies keinesfalls mit älteren Schülern, gerade Oberschülern, in einen Topf werfen, die ähnlich gefährdet und ähnlich gefährlich wie mittelalte Erwachsene sind. Long Covid kann ein ganzes Leben prägen, auch von Jugend an. Wir wissen es nicht und dürfen daher kein Risiko eingehen. Wesentlich leichtere Lösungen, Live-Unterricht via Videokonferenz, werden aber von Behörden und auch Lehrern boykottiert. Warum tun die das? Angst, wovor? Vor Unterrichtstransparenz?

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