Kommentare

So wie sich das “Programm“ der Damen...

...und der Linken liest, wird eine Regierungsbeteiligung in wohl eher ferner Zukunft möglich werden wird.

Wie schwerfällig eine gesellschaftliche Veränderung herbeizuführen ist, wenn es den “Betuchten“ ans Geld geht, hat man in den letzten Jahrzehnten beobachten können.

Weder scheinen die LINKEN zum Regieren echte Ambitionen zu haben, noch dürfte es eh für eine Koalition (mit wem eigentlich?) reichen.

Also Opposition, nicht nur vorerst...

Briefwahl

Also ich habe per Briefwahl (in BaWü) mein Kreuzchen schon gemacht. Da brauche ich keine Parteitags- Bestätigung. Ich hoffe, ich bin nicht alleine.

Klare Worte...

die Linke steht wie keine andere Partei für das was einst die Forderungen der SPD waren. Im Post Schröder Zeitalter sind sie nun erfrischend Anti Neoliberal und setzen ein klares Zeichen gegen Rechts.
Eine Belohnung von den Wähler_innen wird es aber wohl nicht dafür geben, dafür ist die Seele der Deutschen einfach zu "konservativ".
Die einzige progressive Partei die dieses Land
sozial-ökologisch transformieren könnte wird einfach Links liegen gelassen...
Das alte Motto "Keine Experimente" der konservativen Mehrheit ist immer noch das Mantra mit dem die Zukunft verspielt wird.

Wissler und Henning-Wellsow zu Vorsitzenden der Linkspartei gewä

Und Opposition tut not, gerade in der Corona-Krise zeigen sich größere soziale Risse in der Gesellschaft (wer bezahlt die Krise am Ende ? ).
Da hilft keine Entwicklung einer Linkspartei, wie sie die Grünen hinter sich haben ( Matthias Höhn im SPIEGEL).
Keine Orientierung auf den Lifestyle in teuren Szenevierteln, sondern vor die Betriebe und in die Viertel in denen die Lohnabhängigen wohnen.

Grundsätzlich ist es zu begrüßen..

... dass sich eine Partei wie die Linke sich zwischenzeitlich etabliert hat.
" weil wir wissen, dass der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte sein darf". Von dem Parteitag solle ein Aufbruchsignal ausgehen, sagt Wiessler."

Auch ich halte manche Forderungen der Linken für zustimmungswert , allerdings fehlen mir jedoch immer die Sachargumente, wie diese Forderungen in der Realität umsetzbar sind. Finanzierung? Keine Vorschläge. Enteignung der Wohlhabenden? Arbeitgeber geben Arbeit, sollen diese dafür bestraft werden, weil sie dadurch auch persönliche Gewinne generieren? Gleichheit für alle? Abschaffung des Kapitaliamus.. wohin dann? Sozialismus? Fragen über Fragen.. für mich alles etwas realitätsfremd. Ist jedoch nur meine Meinung. Politik polarisiert und regt - im günstigsten Fall - zum Nachdenken an. Und das ist gut so...

Die Linken

Eine Partei die ihre Herkunft nicht leugnen kann und sich wundert , das sie nicht weiter Stimmen generieren kann. Zum Glück !

Naja ...

Wo ist sie nur, die von den Linken propagierte Gleichberechtigung (Mann/Frau), in der Spitze jedenfalls nicht?

Manch sozialer Gedanke von den Linken ist ja löblich, Konzerne, Banken, Reiche mehr belasten, für gerechtere Entlohnung sorgen. Im Grunde findet die eigentliche Wertschöpfung durch die oft unterbezahlten Beschäftigten statt, absahnen tut ein Anderer.

Auf der anderen Seite würde der positive Effekt aber sehr schnell sogar ins Negative umschlagen, wenn man der Forderung der völligen Grenzöffnung für illegale Migranten nachgeben würde.

wäre es nicht angesagt,

mal über ne Männerquote nachzudenken

:-)

Glückwunsch kann ich nur sagen

für die neue Doppelspitze.Nun müssen die Beiden die in sich zerstrittene Partei wieder zusammen führen und sich auf die Wahl im September vorbereiten.Auch muss die Linke zeigen das sie auch mitregieren wollen und nicht nur Opposition können,denn die ist Mist das sagte doch schon Müntefering.

Neo-Sozialismus ist bäh

Zum Glück hat Susanne Hennig-Wellsow diesmal den Blumenstrauß nicht irgendwem vor die Füße geworfen. Ich bin mir allerdings auch sicher, dass die Linke auf eine Regierungsbank muss, aber nicht in einer Demokratie!

18:20 von Opa Klaus

Danke für Ihr unaufgeregtes Statement. Ich sehe das ähnlich.

Auch ich ( als Wähler) habe Fragen über Fragen und bekomme zuwenig inhaltsvolle Antworten. Ich denke, es gibt genug Leute, welche hinter dem Programm der Linken stehen, sich allerdings nicht trauen, sie zu wählen. Dabei wäre es so dringend notwendig, als Opposition mit genau diesen Forderungen die etablierten Parteien zu konfrontieren. Wie soll sich denn sonst etwas zum Guten wenden?

Ich....

Sehe das die Linkspartei auf Bundesebene nicht regierungsdsfähig. Ich begründe es so es wird kein NATO Austritt geben wird auch die Auslandeinsätze der Bundeswehr können nicht abgebrochen werden. Auch das Russland freundlichen Kurs passt nicht. Nein meiner Meinung Grün Rot Rot wäre nicht gut.

@ Peter Kock. 18:29

" Eine Partei die ihre Herkunft nicht leugnen kann und sich wundert , das sie nicht weiter Stimmen generieren kann. Zum Glück !"

Die Demokratie in Deutschland lebt auch durch ein bunte Parteienvielfalt demokratischer Parteien. Wie gesagt, demokratischer Partein. Ich persönliche könnte bei der" Linken " keine politische Heimat finden. Dennoch sollten wir erwachsen genug sein, uns auch mit Inhalten und Geschichte einer politischen Partei korrekt auseinanderzusetzen. Das ist das Grundprinzip der demokratischen Diskussion. Leider denken heute so einige, dass man Parteien oder Politiker, welche nicht den persönlichen Idealen entsprechen, verbal diskteditieren muss. Eine Falschannahme, wie ich meine..

18:35 von Sisyphos3

"Männerquote"

Mal wieder ein typischer Querschläger vom Sisyphos. Da hilft auch der Smily nicht.
Kommt noch was inhaltliches?

18:19, Bernd Kevesligeti

>>Keine Orientierung auf den Lifestyle in teuren Szenevierteln, sondern vor die Betriebe und in die Viertel in denen die Lohnabhängigen wohnen.<<

Nennen Sie mir doch bitte zwei oder drei teure Szeneviertel, in denen keine Lohnabhängigen wohnen.

Ich kann mir sonst wenig unter diesem Begriff vorstellen.

Und welche Betriebe meinen Sie?

VW in Wolfsburg, Bayer in Leverkusen?

Der Löwenanteil deutscher Arbeitnehmer arbeitet ja nicht mehr in industriellen Großbetrieben. Diejenigen, die es noch tun, sind im Vergleich zu den übrigen Lohnabhängigen überaus privilegiert, auch dank der in solchen Betrieben nach wie vor starken Gewerkschaften.

Die Arbeitswelt hat sich seit unserer Jugend radikal geändert. Die Linke kann nur dann eine wichtige Rolle spielen, wenn sie dem Rechnung trägt und nicht in den Gedankenwelten des letzten und vorletzten Jahrhunderts gefangen bleibt.

Mitregieren: ja...nein...vielleicht?!

Parteitag der Linken: ein kurzer Trip vom "linken Stern" auf die Erde und somit in die Realität. Aufgrund eines Parteitags.
Ich wünsche gute Rückreise und weiterhin erfolgreichen Sinkflug.
Mitregieren: ja, nein, vielleicht... aber nur ohne Kompromisse. Sorry, ich kann diese Partei nicht ernst nehmen.

Hoffnung auf eine Partei, die das Völkerrecht respektieren will.

Als früherer Wehrdienstleistender bin ich von den meisten Parteien enttäuscht: Uns wurde erzählt, das GG erlaubt keine Auslandseinsätze.
Mittlerweile scheint es sogar wenig zu kümmern, wenn auch das Völkerrecht nicht mehr auf unserer Seite steht.
Siehe Syrien. Die Ausreden - wir liefern ja "nur" die Daten für die Bombardierungen - sind auch nicht besonders überzeugend. Oder haben wir eine völkerrechtlich notwendige Einladung von Syriens Regierung?

Da ist doch ein großer Teil der Linken noch nicht umgefallen. Und ich hoffe, dass das mit der neuen Spitze eher noch deutlicher wird.

Endlich frischer...

...Wind für die Linke.
So kann es was werden.
Ich drück die Daumen!

❤️ Janine Wissler & Susanne Hennig-Wellsow & Die Linke ❤️

❤️ Janine Wissler & Susanne Hennig-Wellsow & Die Linke ❤️

von fathaland slim 18:58

Im Moment wird die Linke mehr von Akademikern gewählt, als von Arbeitern. War vor ein paar Jahren noch anders. Und in der Tat hat sich die Arbeitswelt geändert. Wie, daß kann man auf Labournet und auf Arbeitsunrecht.de nachlesen. Nicht in der Gedankenwelt des letzten Jahrhunderts, sondern jetzt.
Und der ehemalige Bundesgeschäftsführer Höhn hat sich unlängst in einem SPIEGEL-Artikel vorgetastet, um die friedenspolitischen Positionen der Partei zu schleifen.

@ fathaland slim 18:58

"Die Arbeitswelt hat sich seit unserer Jugend radikal geändert. Die Linke kann nur dann eine wichtige Rolle spielen, wenn sie dem Rechnung trägt und nicht in den Gedankenwelten des letzten und vorletzten Jahrhunderts gefangen bleibt."

D' accord. Denken wir zurück, an die Tage der Bergleute in Gelsenkirchen etc. Arbeitersiedlungen, homogene Lebensgemeinschaften, die Kumpel halt. Die (Arbeits-) Welt hat sich verändert. Und auch das System des Kapitaliamus und der individuellen Arbeitswelt ist Bestandteil unserer Gesellschaft. Von daher sehe ich einige Forderungen der Linken schon als einen gewissen Anachronismus an.

18:56, MSCHM1972

>>Ich....
Sehe das die Linkspartei auf Bundesebene nicht regierungsdsfähig. Ich begründe es so es wird kein NATO Austritt geben wird auch die Auslandeinsätze der Bundeswehr können nicht abgebrochen werden. Auch das Russland freundlichen Kurs passt nicht. Nein meiner Meinung Grün Rot Rot wäre nicht gut.<<

Daß die Linke ein putinfreundliche Partei sei, das wird ihr oft und gern nachgesagt. Es trifft aber nur auf einen relativ geringen Prozentsatz ihrer Mitglieder zu. Die Putinfreunde findet man eher bei der AfD.

Was NATO-Austritt und Auslandseinsätze der Bundeswehr betrifft, da würde eine mitregierende Linke, wie jede andere Regierungspartei, der normativen Kraft des Faktischen unterworfen. Da können sich die Vertreter der reinen Lehre noch so echauffieren.

Doch, ich wäre sehr für eine rotrotgrüne Regierung. Es macht schon einen Unterschied, ob man Kröten widerwillig schluckt, weil die Tatsachen und Umstände einem keine andere Wahl lassen, oder aber sie mit Genuss verspeist.

hoffentlich bleibt der linke Stern in Berlin und

verlässt Thüringen.
Allerdings will Henning- Wellsow trotzdem in Thüringen für ein Bundestagsmandat kandidieren wie in unserer Tageszeitung zu lesen war .
Die Hoffnung stirbt zuletzt .
Jeder kann ihre Leistung in Thüringen nachverfolgen.

18:56 von MSCHM1972

Sehe das die Linkspartei auf Bundesebene nicht regierungsdsfähig. Ich begründe es so es wird kein NATO Austritt geben wird auch die Auslandeinsätze der Bundeswehr können nicht abgebrochen werden.
#
Um regierungfähig zu werden müsste die Partei sich gewaltig ändern und da sehe ich das Problem bei der Basis dieser Partei.

Die

Linke weiß also „dass der Kapitalismus nicht das Ende der Geschichte sein darf". Dass der Sozialismus definitiv nicht das Ende der Geschichte IST, das wissen alle anderen. Weil er als Mittel zur Schaffung von „Wohlstand für alle“ gescheitert ist, ja scheitern musste.

19:04, Jacko08

>>Mitregieren: ja, nein, vielleicht... aber nur ohne Kompromisse. Sorry, ich kann diese Partei nicht ernst nehmen.<<

Überall dort, wo die Linke mitregiert, zeigt sie sich überaus kompromissfähig.

Wie es sich für eine demokratische Partei in einer parlamentarischen Demokratie gehört.

Realos

Solange Realos in dieser Partei nicht akzeptiert werden, solange wird die Partei nichts bewegen. Und ich habe manchmal das Gefühl, das will da auch keiner.

Wir Linken werden uns wohl weiter damit abfinden müssen, dass es in Deutschland für uns keine Partei gibt. Grüne und SPD enden knapp diesseits der Mitte, und die LINKE kann man auch weiterhin nicht ernstnehmen.

Zu Glück gibt es genug überzeugende Einzelpersönlichkeiten in der deutschen Politik, denen man die Stimme geben kann, sodass es nicht ganz so schlimm ist.
_

18:50, Icke 1

>> Ich bin mir allerdings auch sicher, dass die Linke auf eine Regierungsbank muss, aber nicht in einer Demokratie!<<

Könnten Sie diesen Satz bitte ein wenig näher erläutern? Ich verstehe ihn nicht.

@ Jacko08. 19:04

"Mitregieren: ja, nein, vielleicht... aber nur ohne Kompromisse. Sorry, ich kann diese Partei nicht ernst nehmen."

Das ist m. E.. das übliche verbale Geplänkel vor einer entscheidenden Wahl. Sollte sich eine theoretische Mehrheit von RRG im Herbst ergeben, würde man seitens der Linken jedemenge Zugeständnisse machen. Allein, das wird nicht reichen, sieht man sich die Umfragen aktuell an. Grüne und Union haben sich anlässlich des politischen Aschermittwochs in Bayern massiv verbal beharkt. Dennoch liebt man sich und jeder real denkender Mensch weiß, wohin die Reise im September gehen wird. Dennoch braucht die Demokratie eine aktive Oppostion.

19:04 von Jacko08

Darf man sich hier den Vorrednern anschliessen?, oder ist das verboten? Meine eigenen Beiträge werden hier leider aus mir unerklärlichen Gründen nicht zugelassen.

Jeder...

...Tag an dem die Linken auf Bundesebene in der Opposition sind ist ein guter Tag für Deutschland.
Bei der AfD ist das ebenfalls so.

Ein Schwarz - Grün Befürworter.

Herkunft hat die Linke mit der CDU und FDP gemeinsam.

@18:29 von Peter Kock
In der DDR waren deren Vorgänger auf einer Einheitsliste vereint. Die SED hatte bekanntlich keine Mehrheit in der Volkskammer.
Alle haben gerne mit Hilfe des "Ostvermögens" auch die West-Partner "überzeugt".

Die CDU versuchte natürlich, ihre Herkunft zu verleugnen.

Dass sie nicht mehr Stimmen generieren, wie Sie meinen?
Nun ja, was Propaganda und Einfluss auf Medien betrifft, könnte sie tatsächlich noch etwas lernen.

Die Linke ist aus

Die Linke ist aus verschiedenen Gründen ein wichtiger Faktor in der deutschen Parteienlandschaft. Sie repräsentiert soziale Gerechtigkeit und Friedenspolitik, sie ist auch ein wichtiger Faktor der Integration bzw des weiteren Zusammenwachsens von Ost und West. Problematisch sind manche außenpolitischen Positionen. Da müsste die Linke ihre Regierungsfähigkeit in den nächsten Monaten in harter politischer Arbeit noch unter Beweis stellen.
Dass es immer noch Leute gibt, die die Linke als SED umetikettieren wollen, kann man getrost u.a. mit dem Hinweis auf die Einverleibung und Unsichtbarmachung der SED-angepassten Blockflöten durch CDU und andere rechts liegen lassen.

Ich wünsche viel Erfolg beim Kampf zur Umsetzung eurer Ziele

Das überaus feminine Gesicht der gesamten Partei Die Linke finde ich sehr positiv und vorbildlich!
Dass die Deutschen allgemein und mehrheitlich schon ein sehr gesättigtes Volk sind, und daher verbissen die konservativen Parteien wählen, um ihren Wohlstand zu mehren und ihrer Selbstgefälligkeit zu frönen - dafür können ja die wenigen selbstlosen, empathisch und solidarisch denkenden und handelnden Bürger, also die wenigen Sozialisten, nichts.

@18:20 von Opa Klaus

//Auch ich halte manche Forderungen der Linken für zustimmungswert , allerdings fehlen mir jedoch immer die Sachargumente, wie diese Forderungen in der Realität umsetzbar sind. Finanzierung? Keine Vorschläge.//

Keine Vorschläge? Dann empfehle ich ganz dringend sich Vorträge von Sarah Wagenknecht anzuhören.
Oder z.B. zum Thema Wohnen (war auch hier kürzlich Thema) ihren Beitrag mit dem Titel: "Einfamilienhäuser verbieten? Die Grünen & eine absurde Debatte"

Das Problem ist, dass Frau Wagenknecht in der eigenen Partei niemand zuhört. Auch wenn man - wie bei allen anderen Politikern auch - nicht alle Ansichten teilt, ist sie eine der ganz wenigen, die mit ihrem exzellenten analytischem Verstand aufzeigt, wie es gerechter zugehen könnte, ohne dass 95% der Bevölkerung Angst vorm Sozialismus haben müssten.

Pragmatische Spitze

Beide Spitzenfrauen sind auf Koalitionskurs. Nur mit Grün-Rot-Rot kann die Linkspartei etwas bewirken.

@MSCHM1972 - Die Linke ist nicht die CDU.

18:56 von MSCHM1972:
"Sehe das die Linkspartei auf Bundesebene nicht regierungsfähig. Ich begründe es so es wird kein NATO Austritt geben wird auch die Auslandeinsätze der Bundeswehr können nicht abgebrochen werden. Auch das Russland freundlichen Kurs passt nicht."

Sie halten die Linke für nicht regierungsfähig, weil sie andere Ziele hat als unsere CDU-geführte Regierung? Was steht denn einem NATO-Austritt, dem Ende der Auslandseinsätze und einer deeskalierenden Außenpolitik im Weg? Das ist doch nur der Unwille unserer Regierung.

Abgekupfert

@ ubuntu77
die Linke steht wie keine andere Partei für das was einst die Forderungen der SPD waren.

Nicht ganz. Einige gute sozialdemokratische Inhalte gibt es eben nur mit der SPD.

Sehr späte

Sehr späte Kommentaröffnung.
Wahl und Artikel waren heute vormittag.
Sollte Kritik an den Linken vermieden werden?

@18:58 von fathaland slim 18:19, Bernd Kevesligeti

//Die Arbeitswelt hat sich seit unserer Jugend radikal geändert. Die Linke kann nur dann eine wichtige Rolle spielen, wenn sie dem Rechnung trägt und nicht in den Gedankenwelten des letzten und vorletzten Jahrhunderts gefangen bleibt.//

Was das betrifft, scheinen mir Teile der SPD (und Gewerkschaften) auch noch nicht ganz im Hier und Jetzt angekommen zu sein, während andere Teile meinen, sich dem neoliberalen Trend anpassen zu müssen.
Warum kann man eigentlich den Dienstleister von heute, nicht so sehen (und bezahlen), wie den Arbeiter von gestern? Der Dienstleister produziert zwar nichts, wird aber dennoch dringend gebraucht.

@18:58 von Rimutotara

"Mal wieder ein typischer Querschläger vom Sisyphos. Da hilft auch der Smily nicht.
Kommt noch was inhaltliches?"

Wieso er hat doch recht. Als ich das Bild sah dachte ich mir auch "wo ist denn der Mann?". Dann dachte ich mir vielleicht hat die Linke auch so einen sexistischen Ableger wie die Grünen, und siehe da, es existiert ein Frauenplenum:

"Mit Mehrheit seiner Mitglieder kann das Frauenplenum sofort oder innerhalb von 24 Stunden ein Veto gegen Beschlüsse der Fraktionsversammlung einlegen."

Die Männer können das nicht. Und verkauft wird das dann als Geschlechtergerechtigkeit. Kann man sich nicht ausdenken. Wer wählt so was?

18:19 von Bernd Kevesligeti

«Keine Orientierung auf den Lifestyle in teuren Szenevierteln, sondern vor die Betriebe und in die Viertel in denen die Lohnabhängigen wohnen.»

Es gibt keine "Szeneviertel", in denen keine Lohnabhängigen wohnen. In Köln sind es bspw. die beiden Veedel "Eigelstein" und "Südstadt". Einst quasi-exemplarische Veedel für Arbeiterschaft in Typisch Kölsch Milljö. Es sind nicht alle Arbeiter von dort weg, auch wenn sich die Veedel sehr wandelten. Auch die Immis nach dort hin mit mehr Geld für die inzw. vielen teuren Wohnungen verdienen bei weitem nicht alle ihr Geld als Freizeit-Millionäre.

U.U. sind es solche Angestellten, die etwa als Ingenieure in den verbliebenen Industrieunternehmen bei Tarifbindung "angemessen gute" Gehälter erhalten. Ich so Begünstigter könnte mir mit meiner ebenso begünstigten Freundin dort Wohnen leisten. Wollen wir aber nicht.

Zeiten wie vor 40 J. mit langjähriger Anstellung in "Fabriken" gibt es nicht mehr. Können auch die Linken nicht mit Schalter ändern …

keine Einfamilienhäuser für Linkinnen

Eine ganz üble Wahl!
Die Linkinnen ähnlich Grüninnen versuchen die anderen Scheindemokratinnen links außen zu überholen.
So wird das nichts mit mitregieren.
Vor allem die Wähler erkennen die plumpe Anbiederei.

Die Bedeutung der Linken

Die Bedeutung der Linken könnte man auch so auf den Punkt bringen: So wie die Grünen die ökologischen Themen ins Bewusstsein gehoben haben und so auch andere Parteien dazu gebracht haben, sich da zu positionieren, so hält die Linke das Thema 'soziale Gerechtigkeit' lebendig und zwingt die anderen demokratischen Parteien dazu, sich zu positionieren, auch gerade in Aufwindzeiten kalter neoliberaler Konzepte.
Und noch ist Grün-rot-rot noch eine Option, denn nach Merkel kommt als Unionskandidat entweder der blass-schwache Laschet oder der bayrische ins staatsmännisch verliebte Kreidefresser Söder.

@fathaland slim, 18:58

Die Arbeitswelt hat sich seit unserer Jugend radikal geändert. Die Linke kann nur dann eine wichtige Rolle spielen, wenn sie dem Rechnung trägt und nicht in den Gedankenwelten des letzten und vorletzten Jahrhunderts gefangen bleibt.

Zeihen Sie mich der Unverbesserlichkeit, aber ich kann das so nicht stehen lassen. Der Kapitalismus hat sein Gewand geändert, aber nicht seinen Charakter. Nach wie vor erschaffen die einen einen Mehrwert, den die anderen einstecken. Dass die Arbeitenden heute absolut besser gestellt sind als vor 100 Jahren, stimmt ja, relativ sind sie es aber nicht, und da ist auch keine Änderung in Sicht. Wenn der Butler heute vom Milliardär einen besseren Lohn bekommt, als zu der Zeit, in der Letzterer noch Millionär war, hat das nichts daran geändert, dass er ausgebeutet wird.
Und deshalb ist die Überwindung des Kapitalismus immer noch eine Voraussetzung für jedwede Art von Gerechtigkeit in der Gesellschaft.

Kompromisse gehören zur Politik

Die Linke will regieren und ist sicher auch kompromissbereit, vermutlich sogar bei Bundeswehr-Einsätzen.

@18:33 von Giselbert

>> Wo ist sie nur, die von den Linken
>> propagierte Gleichberechtigung
>> (Mann/Frau), in der Spitze jedenfalls
>> nicht?

OMG, es wurden 2 Frauen gewählt? Der Untergang des Abendlandes! oO

{/sarkasmus}

Am 27. Februar 2021 um 19:22 von fathaland slim

Überall dort, wo die Linke mitregiert, zeigt sie sich überaus kompromissfähig.
----
ja klar, vor allem in Berlin und Thüringen.
Ich hatte schon auf ihr Hochamt der linken Elogen gewartet.

19:14, Bernd Kevesligeti @ fathaland slim 18:58

>> Und in der Tat hat sich die Arbeitswelt geändert. Wie, daß kann man auf Labournet und auf Arbeitsunrecht.de nachlesen. Nicht in der Gedankenwelt des letzten Jahrhunderts, sondern jetzt.<<

Ich glaube, Sie haben gar nicht verstanden, was ich meine.

Die prekäre Beschäftigung hat exorbitant zugenommen. Aber nicht in den Industriebetrieben. In denen sind in Deutschland und anderen entwickelten Ländern immer weniger Menschen beschäftigt. Diejenigen, die es noch sind, sind weit von prekären Verhältnissen entfernt.

19:26, MartinBlank

>>Solange Realos in dieser Partei nicht akzeptiert werden, solange wird die Partei nichts bewegen. Und ich habe manchmal das Gefühl, das will da auch keiner.<<

Als was würden Sie denn beispielsweise Bodo Ramelow bezeichnen?

@ MASCHM1972

Auch das Russland freundlichen Kurs passt nicht. Nein meiner Meinung Grün Rot Rot wäre nicht gut.

Deutschland ist allgemein sehr Russland freundlich eingestellt, auch die Linke. Nur mit der rechtsnationalen Führung im Kreml kann die Linkspartei einfach gar nichts anfangen. Typisch ist ja auch die finanzielle Unterstützung für die AFD und die französischen Rechten.

@18:29 von Peter Kock

//Eine Partei die ihre Herkunft nicht leugnen kann und sich wundert , das sie nicht weiter Stimmen generieren kann. Zum Glück !//

Wie lange muss man diesen Blödsinn eigentlich noch ertragen? Der CDU wirft doch heute auch niemand mehr vor, dass sie waschechte Nazis in ihren Reihen hatte.

Diese Partei steht in

Diese Partei steht in direkter Linie zur SED. Der zweitschlimmsten deutschen Partei aller Zeiten. Völlig unwählbar.

Endlich, die nächste

Endlich, die nächste Räterepublik wird weiblich, die entsprechenden Ledermäntel werden schon auf Taille umgeschnitten und die Welt wird nun nuuur noch gut werden...

Die Linken sind die Grünen

Die Linken sind die Grünen von vor 25 Jahren. Regional ok.

19:51, knutwahrheit

>>keine Einfamilienhäuser für Linkinnen
Eine ganz üble Wahl!
Die Linkinnen ähnlich Grüninnen versuchen die anderen Scheindemokratinnen links außen zu überholen.
So wird das nichts mit mitregieren.
Vor allem die Wähler erkennen die plumpe Anbiederei.<<

Ich bin Linkswähler und wohne in einem Einfamilienhaus. Das will mir niemand aus der Partei, die ich wähle, wegnehmen. Was übrigens auch für die Grünen zutrifft.

Und selbstverständlich überholen die Linken alle anderen demokratischen Parteien links. Das ist ihre Aufgabe.

von schabernack 19:50

Sagen wir mal Gentrifizierungsviertel. Da gehört die Südstadt auf jeden Fall dazu.
Aber das sind dann eher Hochburgen der grünen neuen Mittelschicht....

@ Anna-Elisabeth

Ein Arbeitnehmer im Dienstleistungssektor ist nicht weniger wert als ein Arbeitnehmer in der Produktion. Und das lasse ich mir auch nicht als Nostalgie aufschwatzen.

Schwieriger Spagat

Einerseits ist starres festhalten an vielleicht veralteten Konzepten und Ideen nicht hilfreich, da die Welt sich weiterdreht.
Andererseits kann man mit `Pragmatismus´ und `Kompromissbereitschaft´ nicht alles rechtfertigen. Entweder, man hat Überzeugungen und tritt für sie ein, oder man wird beliebig und letztlich überflüssig.
Die Grünen sind diesen Weg gegangen und nun so dunkel, dass man sie kaum noch von schwarz unterscheiden kann (Danke Anna-Elisabeth für dieses Bild).
Man muss aufpassen, das man die Linie zum `sich selbst verraten´ nicht überschreitet, weil das in der Politik dann Verrat an den Parteimitgliedern, den Wählern und letztlich der eigenen Daseinsberechtigung ist. Dann ist man Bestandteil des Breis, zu dem man nie gehören wollte.

Am 27. Februar 2021 um 18:15 von unbutu77

die Linke steht wie keine andere Partei für das was einst die Forderungen der SPD waren
----
Hab ich schallend gelacht.
Verständlicherweise haben Sie sich in grünrotpostkommunistischen Austauschbarkeit verirrt.

20:08, offene Diskussion

>>Endlich, die nächste Räterepublik wird weiblich, die entsprechenden Ledermäntel werden schon auf Taille umgeschnitten und die Welt wird nun nuuur noch gut werden...<<

Es gab bisher ganz genau eine Räterepublik. Und zwar in Bayern. Für etwa vier Wochen, im Jahre 1919.

Sie meinen, es gäbe über hundert Jahre später eine Chance auf einen erneuten Versuch?

Das mit den Ledermänteln, das war allerdings eine andere Partei, bzw. Organisation.

@19:37 von free Nawalny

//Beide Spitzenfrauen sind auf Koalitionskurs. Nur mit Grün-Rot-Rot kann die Linkspartei etwas bewirken.//

Und nur mit dieser Konstellation gäbe es eine kleine Hoffnung auf mehr Gerechtigkeit in diesem Land. Es sind ja auch weniger CDU und SPD die das Land regieren, es sind die Superreichen und einige wenige Wirtschaftsbosse.
In speziellen Fragen (z.B. Sterbehilfe) mischt die Kirche zu viel mit.

20:08, Bender Rodriguez

>>Diese Partei steht in direkter Linie zur SED. Der zweitschlimmsten deutschen Partei aller Zeiten. Völlig unwählbar.<<

Geht es nicht vielleicht noch ein wenig plumper und schlichter?

@ Nelke785

Die Linken sind die Grünen von vor 25 Jahren.

Umgekehrt meinen Sie wahrscheinlich.

von fathaland slim 20:02

Also in den Industriebetrieben, da gibt es Randbelegschaften. Bestehend aus Leiharbeitern oder auch Werkvertraglern.

Aber zurück zum Parteitag: Da kann ja positiv vermerkt werden, daß Matthias Höhn durchgefallen ist.

@ frosthorn 19:59

"Und deshalb ist die Überwindung des Kapitalismus immer noch eine Voraussetzung für jedwede Art von Gerechtigkeit in der Gesellschaft."

Wie sähe denn Ihre Alternative aus? Wenn Sie den Kapitalismus abschaffen wollen, müssen Sie davon ausgehen, dass es keine Unternehmer mehr gibt, welche etwas unternehmen um Arbeitsplätze zu schaffen. Ich glaube nicht an den selbstlosen Idealismus der Menscheit. Staatlich gelenkte Betriebe? Staatlich gelenkte Wohnungswirtschaft? An was erinnert mich das jetzt?

@frosthorn, 19:59

„Und deshalb ist die Überwindung des Kapitalismus immer noch eine Voraussetzung für jedwede Art von Gerechtigkeit in der Gesellschaft“

Sie sprechen mir aus der Seele. Es geht nicht um „Umverteilung“, sondern schlicht um gleiche Rechte (und damit Chancen).

20:02, knutwahrheit

>>Am 27. Februar 2021 um 19:22 von fathaland slim
Überall dort, wo die Linke mitregiert, zeigt sie sich überaus kompromissfähig.
----
ja klar, vor allem in Berlin und Thüringen.
Ich hatte schon auf ihr Hochamt der linken Elogen gewartet.<<

Ja, in Berlin und Thüringen regiert die Linke überaus pragmatisch und unideologisch kompromissfähig.

Mit Hochämtern und so nem Kram habe ich es nicht so. Ich bin nicht religiös.

@19:59 von frosthorn

Sie sprechen von „Überwindung des Kapitalismus“. Welches Gesellschaftssystem schlagen Sie denn alternativ vor ? Sozialismus?
Der Unterschied zwischen beiden Systemen besteht darin, dass in einem kapitalistischen System 80% der Bürger zufrieden und 20% unzufrieden sind, während es in einem sozialistischen System umgekehrt ist.

@frosthorn

Wer jeden Arbeitnehmer als Lohnsklaven bezeichnet hat nichts verstanden.
Ich habe mir meinen Wohlstand(Aktien, Fonds,Immobilien usw.) erarbeitet. Sklaven gab es nicht, sondern Mitarbeiter die einen sehr guten Lohn erhalten haben.

@harry_up 18:11 Uhr..

Linke und Grüne muss man sich als Besitzbürger leisten können..

Als Denkmalbesitzer kann ich mir die nicht leisten..

Grün..noch mehr Auflagen für Heizung und Denkmalschutz..

Linke..ungewisse Zukunft als Vermieter..

18:58 von Rimutotara

Rimutotara

wie hießen sie denn bisher ?

uns inhaltliches ...
was kommt von den LINKEN ?
außer dem Allerweltsspruch ?
eben Reiche zu enteignen

19:48 von knutwahrheit

«Sehr späte Kommentaröffnung.
Wahl und Artikel waren heute vormittag.
Sollte Kritik an den Linken vermieden werden?»

Wird vorhandene Kritik an den Linken geringer, wenn die Tageszeit später wird? Oder liegt es daran, dass am Samstag immer um 18:00 Uhr die "Sportschau" mit Fußball-Bundesliga beginnt … und man was viel Wichtigeres zu tun hat, als die Linken zu kritisieren.

19:59, frosthorn @fathaland slim, 18:58

>>"Die Arbeitswelt hat sich seit unserer Jugend radikal geändert. Die Linke kann nur dann eine wichtige Rolle spielen, wenn sie dem Rechnung trägt und nicht in den Gedankenwelten des letzten und vorletzten Jahrhunderts gefangen bleibt."

Zeihen Sie mich der Unverbesserlichkeit, aber ich kann das so nicht stehen lassen. Der Kapitalismus hat sein Gewand geändert, aber nicht seinen Charakter. Nach wie vor erschaffen die einen einen Mehrwert, den die anderen einstecken. Dass die Arbeitenden heute absolut besser gestellt sind als vor 100 Jahren, stimmt ja, relativ sind sie es aber nicht, und da ist auch keine Änderung in Sicht.<<

Den immer weniger werdenden klassischen Industriearbeitern geht es, auch relativ betrachtet, besser denn je. Ihnen steht heute ein Heer prekär Beschäftigter gegenüber. Und die wählen eher die AfD als die Linke.

>>Und deshalb ist die Überwindung des Kapitalismus immer noch eine Voraussetzung für jedwede Art von Gerechtigkeit in der Gesellschaft.<<

So ist es.

@ erga omnes, um 19:14

Welch aussagekräftiger Kommentar...

Abgekartet

@ krittkritt:
In der DDR waren deren Vorgänger auf einer Einheitsliste vereint. Die SED hatte bekanntlich keine Mehrheit in der Volkskammer.

Das war ja nicht wichtig, denn die SED hatte ja die Macht und die Volkskammer nur eine dekorative Funktion.

@Bender Rodriguez um 20:08 Uhr

"Diese Partei steht in direkter Linie zur SED. Der zweitschlimmsten deutschen Partei aller Zeiten. Völlig unwählbar."

Sie steht als einzige Partei für Frieden, Völkerverständigung, Solidarität. O wie inhuman, niemals eine Waffe in die eigene Hand zu nehmen (auch nicht zur Selbstverteidigung), dafür aber Bücher und Stifte der Welt schenken zu wollen, um mit allen Freundschaft zu schließen :-)

19:18 von fathaland slim

Doch, ich wäre sehr für eine rotrotgrüne Regierung. Es macht schon einen Unterschied, ob man Kröten widerwillig schluckt, weil die Tatsachen und Umstände einem keine andere Wahl lassen, oder aber sie mit Genuss verspeist.

Ich wäre zwar auch (sehr) für GRR, aber das mit den Kröten...
Da muss man sehr aufpassen, denn irgendwann hat man den Bauch voller Kröten und letztlich doch nichts wahrnehmbares erreicht.
Das Problem wohl gerade in Deutschland ist der seltsame Glaube daran, Kompromisse seien etwas positives.
Dieses Konsensverständnis führt letztlich dazu, dass der Kleine fast alle Kröten schluckt, der große eigentlich gar keine. Höchstens zwei Schenkel.
Ich wäre da dann doch eher bei Frau Wissler: Die anderen sollen sich (mehr) bewegen.

Bernd Kevesligeti

Im Moment wird die Linke mehr von Akademikern gewählt, als von Arbeitern.
War vor ein paar Jahren noch anders
.
so ändern sich die Zeiten.
Die Arbeiterschaft wählt eher AfD
Lehrer finden die GRÜNEN populär
ansonsten kann man es auch am Gehalt versuchen fest zu machen
Das Medianeinkommen FDP-Wählern liegt bei 3400 Euro, CDU/CSU und Grüne mit je 3000 Euro,
SPD 2700 Euro , AfD 2600 Euro und Linke knapp 2400 Euro (nachvollziehbar)

@ fathaland slim, um 19:27

re 18:50, Icke 1

Das ist jetzt aber eine rhetorische Frage, oder? :-)

19:48, Anna-Elisabeth

>>Warum kann man eigentlich den Dienstleister von heute, nicht so sehen (und bezahlen), wie den Arbeiter von gestern? Der Dienstleister produziert zwar nichts, wird aber dennoch dringend gebraucht.<<

Es liegt in den Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus begründet. Um Dienstleister angemessen zu bezahlen, müssten unter wirtschaftsliberalen Bedingungen die Preise für ihre Dienstleistungen exorbitant erhöht werden. Und dann könnten sie sich nur noch wenige leisten.

Der große historische Sündenfall der SPD unter Schröder.

Andere Rahmenbedingungen als in der DDR

@ Bender Rodriguez:
Diese Partei steht in direkter Linie zur SED.

Aber jetzt muss sie um echte Stimmen werben und hat nicht die Macht serienmäßig eingebaut. Sie wird auf freiwilliger Basis etwa 7 bis 8 Prozent der Stimmen bekommen.

19:38, Nachfragerin

>> Was steht denn einem NATO-Austritt, dem Ende der Auslandseinsätze und einer deeskalierenden Außenpolitik im Weg? Das ist doch nur der Unwille unserer Regierung.<<

So einfach ist es nun wirklich nicht.

18:29 von Peter Kock

"Die Linken

Eine Partei die ihre Herkunft nicht leugnen kann"

,.,.,

Da Sie dies nicht begründen, wird es für Sie wohl auch nicht begründbar sein.

Klingt für mich darum für leere Polemik.

Sozialistische ...

... und sozialdemokratische Inhalte erhalten im deutschen Parteienspektrum gegenwärtig etwa 22 bis 25 Prozentder Stimmen. Optimistisch gerechnet.

20:07 von Anna-Elisabeth @18:29 von Peter Kock

Waschechte Nazis hatte die SED auch in ihren Reihen.
Das Duo mag über den Weg uneins sein, über das Ziel nicht, und das heißt Systemwechsel hin zu einem neuen Sozialismus. «Die Morgenröte der neuen Zeit soll mit Eingriffen in die Wirtschaft und das Eigentum, Steuererhöhungen, Enteignungen und der Aufnahme von mehr Flüchtlingen einhergehen.» Janine Wissler geht auf das Thema Regierungsbeteiligung gar nicht erst ein. Die 39-Jährige engagierte sich erst in der trotzkistischen Bewegung „Linksruck“, die sich eine Einflussnahme auf große linke Organisationen und Parteien zum Ziel gesetzt hatte.

Die Forderung, den Kapitalismus...

abzuschaffen, im Kontext der Aussagen der neuen Vorsitzenden und des Prinzips der Linken, allen ein gleichgutes Einkommen zu verschaffen ist m. E. kontraproduktiv. Wir leben in einer Gesellschaft, welche leistungsabhängig funktioniert. Menschen welche jahrelang studiert haben, um sich in wirtschaftlichen, politischen oder auch medizinischem Bereich Fachkenntnisse erworben haben, sollten dies auch vergütet bekommen. Gleichmacherei aller Berufstätigen ist nicht zielführend . Dennoch ist es wichtig, dass Arbeitende mit geringerem Einkommen nicht abgehängt werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern ist dies in DE gegeben, aufgrund eines umfangreichen sozialen Netztes. Alles ist eine Frage der Finanzierbarkeit, so bitter es klingen mag. Natürlich ist auch in DE nicht alles perfekt. Aber das komplette Wirtschaftssystem abschaffen zu wollen, halte ich doch für unrealistisch und fraglich.
@Anna-Elisabeth : auch ich habe mich gewundert, dass Sarah Wagsnknecht keine Perspektiven hatte. S

um 20:04 von fathaland

um 20:04 von fathaland slim
19:26, MartinBlank
>>>>Solange Realos in dieser Partei nicht akzeptiert werden, solange wird die Partei nichts bewegen. Und ich habe manchmal das Gefühl, das will da auch keiner.<<

Als was würden Sie denn beispielsweise Bodo Ramelow bezeichnen?<<<<
___________
Habe und hatte mit Firmen aus Thüringen zu tun. Ja, Mittelstand erfolgreich im Ausland.
Unternehmer stramme CDU-"Genossen", denn dort war vorher deren parteipolitische Heimat. Diese, sowie Freundeskreis erwarteten DDR 2.0 mit Ramelow und RRG.
Nach ein paar Jahren Erfahrungen damit gibt es in Unternehmerkreisen UND in klassischen Arbeiterkreisen eine Hoffnung auf Fortsetzung Ramelow.
Mehrfach dort gehört, dass SPD-Reste besser in LINKEN aufgehen sollten, schließlich praktiziere sie eine vernünftige sozialdemokratische Politik, was auch gut für den Freistaat sei.

Gruß, Wolfgang

Kompromissbereit

Eine linke sozialistische Partei, die ein größeres Stimmen Potenzial ausschöpfen wollte, müsste kompromissbereiter und bürgerlicher werden. Die beiden Damen erscheinen da eine passabele Besetzung zu sein.

19:59 von frosthorn

«Dass die Arbeitenden heute absolut besser gestellt sind als vor 100 Jahren, stimmt ja, relativ sind sie es aber nicht, und da ist auch keine Änderung in Sicht. Wenn der Butler heute vom Milliardär einen besseren Lohn bekommt, als zu der Zeit, in der Letzterer noch Millionär war, hat das nichts daran geändert, dass er ausgebeutet wird.»

Es wird doch nicht jeder Buttler ausgebeutet, der beim Millionär buttlert. Kein sehr häufiger Beruf. Aber wenn der sich nicht zu ungeschickt anstellt … dann buttlert der bis zur Rente in Festanstellung beim Millionär mit gutem Gehalt.

Überwindung von Kapitalismus zu was Besserem ist ein schönes Ziel. Ohne Übernahme von Regierungsverantwortung wird das aber nie was. Vom ersten Tag an Kapitalismus umkrempeln könnte nicht mal Partei (x) mit gewählter Absoluter Mehrheit. Ab > 66% könnte man dann mit dem Umkrempeln anfangen.

Aber das ist ein sehr diffiziles Vorhaben.
Was ohne Überzeugung der Bevölkerung von vorneherein zum Scheitern verurteilt ist.

20:16, Silverfuxx

>>Andererseits kann man mit `Pragmatismus´ und `Kompromissbereitschaft´ nicht alles rechtfertigen. Entweder, man hat Überzeugungen und tritt für sie ein, oder man wird beliebig und letztlich überflüssig.
Die Grünen sind diesen Weg gegangen und nun so dunkel, dass man sie kaum noch von schwarz unterscheiden kann (Danke Anna-Elisabeth für dieses Bild).
Man muss aufpassen, das man die Linie zum `sich selbst verraten´ nicht überschreitet, weil das in der Politik dann Verrat an den Parteimitgliedern, den Wählern und letztlich der eigenen Daseinsberechtigung ist. Dann ist man Bestandteil des Breis, zu dem man nie gehören wollte.<<

Fundamentalisten haben es in einem demokratischen Staatswesen schwer. Deswegen ihre Affinität zu Diktaturen.

@19:10 von Gregory Bodendorfer

//Endlich frischer...
...Wind für die Linke.
So kann es was werden.
Ich drück die Daumen!//

Zumindest finde ich die beiden Neuen wesentlich sympathischer als das Vorgänger-Duo. Das allein wäre natürlich noch kein Grund, die LINKE zu wählen.

Jetzt, in der Corona-Krise, war viel die Rede von Solidarität. Die sollte aber in allen gesellschaftlich wichtigen Bereichen gelten. Mit einer schwarzen Mehrheit bleibt diese Solidarität nur ein Traum. Auch wenn man etwas grün unter das Schwarz mischt, wird der Gesamteindruck schwarz bleiben.

Die Linke!

Ist heutzutage auch nichts anderes als eine Kopie der Grünen für die etwas ärmere Bevölkerungsschicht, während die Grünen eher den saturierten Mittelstand vertritt!

@Opa Klaus, 20:20

Staatlich gelenkte Betriebe? Staatlich gelenkte Wohnungswirtschaft? An was erinnert mich das jetzt?

Bitte ersparen Sie mir das "Aha, Sie wollen also die DDR 2.0". Das ist nicht Ihr Stil und hat schon gar nichts mit dem zu tun, was ich anstrebe und was ich mir vorstellen kann. Fragen Sie mich doch lieber mal danach. Ich möchte diese Diskussion wirklich nicht damit führen, dass ich Ihnen beweisen muss, dass ich weder Stalin noch Kim verehre.

20:32, Silverfuxx @19:18 von fathaland slim

>>Das Problem wohl gerade in Deutschland ist der seltsame Glaube daran, Kompromisse seien etwas positives.
Dieses Konsensverständnis führt letztlich dazu, dass der Kleine fast alle Kröten schluckt, der große eigentlich gar keine. Höchstens zwei Schenkel.<<

Vorsicht.

Demokratie bedeutet niemals Diktatur der Mehrheit, sondern immer Interessenausgleich. Deswegen ist der Kompromiss das Wesen einer jeden echten Demokratie, nicht nur in Deutschland.

Kompromisslosigkeit kann es nur in autoritär geführten Staaten geben.

@Opa Klaus, 20:20

„Ich glaube nicht an den selbstlosen Idealismus der Menscheit“

Ich halte den Wunsch der wohl allermeisten Menschen nach einem auskömmlichen Leben - „auskömmlich“ sowohl im gesellschaftlichen Sinne (Verträglichkeit bzw. Friedfertigkeit) als auch im wirtschaftlichen (dem der freien bzw. selbstbestimmten Gestaltung der zur Sicherung der Existenzgrundlage nötigen wirtschaftlichen Aktivität, gemeinhin als „Arbeit“ bezeichnet) nicht für Idealismus.

Die Linkspartei.

Die Linkspartei wird in der vollständig von Corona bestimmten Republik in der Versenkung verschwinden. Wer soll die wählen?

Die Maßnahmen-Befürworter wählen sie nicht (die sitzen sicher in der abbezahlten Doppelhaushälfte, sonst wären sie keine).

Die Maßnahmen-Gegner wählen sie erst recht nicht.

Völlig falsch positioniert in der "größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg".

Ich sehe keine Möglichkeit auf Wiedereinzug in den Bundestag.

@ frustholm

Zeigen Sie mir mal den Sozialisten, der noch im Ernst den Kapitalismus überwinden will? Das ist doch reichlich antiquiert.

19:27 von Opa Klaus

>>Dennoch braucht die Demokratie eine aktive Oppostion.
<<

Dagegen ist absolut nichts einzuwenden. Da bin ich vollkommen Ihrer Meinung.

um 20:00 von free

um 20:00 von free Nawalny
Kompromisse gehören zur Politik
Die Linke will regieren und ist sicher auch kompromissbereit, vermutlich sogar bei Bundeswehr-Einsätzen.
_______

Ohne Kompromissbereitschaft kann man keine Politik in einem demokratischen Staatswesen machen - da stimme ich Ihnen zu.

Sollte es sich um UNO bzw. EU mandierte Einsätze handeln, würden die LINKEN das wahrscheinlich akzeptieren können/müssen.
Selbst wenn die LINKEN die Kröte NATO-Mitgliedschaft tolerieren könnten - NATO-Einsätze eher nicht. (französisches Beispiel)

Gruß, Wolfgang

@20:20 von Opa Klaus @ frosthorn 19:59

//Wie sähe denn Ihre Alternative aus?//

Ein Zurück zur sozialen Marktwirtschaft, so wie sie Ludwig Erhard sich vorstellte, wäre schon mal ein Anfang. Übrigens teilt auch Sarah Wagenknecht diese Vorstellungen. Nichts mit Sozialismus, wie er überall in den Sand gesetzt wurde und wird.

20:53, kritt.

>>@ frustholm
Zeigen Sie mir mal den Sozialisten, der noch im Ernst den Kapitalismus überwinden will? Das ist doch reichlich antiquiert.<<

Ich melde mich freiwillig. Jetzt dürfen Sie mich gern antiquiert nennen. Das kratzt mich nicht.

Und den geschätzten Mitforisten frosthorn in frustholm umzutaufen, das ist, gelinde gesagt, eine Frechheit. Ganz schlechter Stil.

19:51 von knutwahrheit

"Eine ganz üble Wahl!

Die Linkinnen ähnlich Grüninnen versuchen die anderen Scheindemokratinnen links außen zu überholen.
So wird das nichts mit mitregieren.
Vor allem die Wähler erkennen die plumpe Anbiederei."

,.,.,

Auf welchen Wähler genau spielen Sie an, der 'das' erkannt haben soll?

Und spielt dieser Wähler irgendeine wichtige Rolle? Er hat doch auch nur EINE Stimme.

20:50 von fathaland slim

Demokratie bedeutet niemals Diktatur der Mehrheit, sondern immer Interessenausgleich
.
dann gibt es also hierzulande keine Demokratie !
weil bei einem Interessenausgleich sehe ich Nachholbedarf

@Bender Rodriuez um 20.08 Uhr

Hat ihr plumper Beitrag irgendetwas mit dem Artikel zu tun?
Nein.
Er soll nur diffamieren.

Übrigens stehen dann CDU und FDP noch mehr in direkter Linie des sozialistischen Regimes der DDR.

20:11 von fathaland slim

Ich bin Linkswähler und wohne in einem Einfamilienhaus. Das will mir niemand aus der Partei, die ich wähle, wegnehmen.
.
natürlich nicht !
selbst Lafontaine hat ne Hütte, 300 qm groß und ein üppiges Grundstück dazu
Als Linker muss man nicht arm sein – aber man muss gegen Armut sein
von daher .....

Ist das nicht schön...

... zu sehen, wie politische Meinung auch hier im Forum die Menschen bewegt? Finde ich prinzipiell gut und akzeptiere jede Meinung. Austausch ist wichtig. Wenn ich jetzt die provokative Frage stellen würde, welche Prorität die persönliche politische Einstellung und Positionierung gegenüber lebenswichtigen Themen wie Gesundheit und individuellen Lebenszielen hat.. nun gut, ist nicht Thema dieses Threads, deswegen stelle ich mir die Frage auch nicht.. Politik ist emotional und verdrängt gerne wichtigere Themen..

@20:50 von fathaland slim 20:32, Silverfuxx

//Demokratie bedeutet niemals Diktatur der Mehrheit, sondern immer Interessenausgleich.//

Stimmt. Aber haben Sie den Eindruck, dass in Deutschland ein Interessenausgleich in ausreichendem Maße stattfindet? Zumindest im Hinblick auf die ärmere Bevölkerungsschicht?

20:54, Wolfgang GA @20:00 von free Nawalny

>>Ohne Kompromissbereitschaft kann man keine Politik in einem demokratischen Staatswesen machen - da stimme ich Ihnen zu.

Sollte es sich um UNO bzw. EU mandierte Einsätze handeln, würden die LINKEN das wahrscheinlich akzeptieren können/müssen.
Selbst wenn die LINKEN die Kröte NATO-Mitgliedschaft tolerieren könnten - NATO-Einsätze eher nicht. (französisches Beispiel)

Gruß, Wolfgang<<

Ja, da stimme ich Ihnen zu 100% zu. Konnte es lediglich nicht in so schöne Worte kleiden.

20:08 von Bender Rodriguez

"Diese Partei steht in direkter Linie zur SED. Der zweitschlimmsten deutschen Partei aller Zeiten. Völlig unwählbar."

,.,.,

Auch bei Ihnen fällt auf, dass Sie überhaupt keine Begründung haben.

Leere Behauptungen zählen nichts. Dafür sind die Bürger nicht mehr unreif genug.

...kleiner Geschichtsexkurs

nun alle Parteien in diesem Land die den Kapitalismus zähmen wollten, sind seid der "Wende" in ihm aufgegangen. Die Grünen sind das beste Beispiel.
Die Frage ist tatsächlich was wollen wir der "Allmacht" des Kapitalismus mit all seinen negativen Auswirkungen für Mensch und Umwelt (Global) entgegensetzen?
Zur Zeit ist die Linke die einzige Partei die genau das noch diskutiert, alle anderen haben längst ihren "Burgfrieden" mit dem Kapital abgeschlossen. Schlimmer noch die autoritäre neue Rechte macht kein Geheimnis daraus auf Wesen Seite sie wirklich stehen.
Progressive Parteien haben es schwer in einem Land in dem das Motto "weiter so" und "wir schaffen das" lautet.
Letztendlich wird es angesichts der Globalen Krisen endlich Zeit sich aus der scheinbaren Komfortzone zu wagen und neue Lösungen zu suchen. Die Wachstumsgesellschaft ist ökologisch kurz vor dem Kollaps, die Finanzmärkte leben in Blasen all das hilft den Menschen nicht wirklich.

@20:59 von fathaland slim 20:53, kritt.

//Und den geschätzten Mitforisten frosthorn in frustholm umzutaufen, das ist, gelinde gesagt, eine Frechheit. Ganz schlechter Stil.//

Dem schließe ich mich an. Hat ja auch herzlich wenig mit Meinungsaustausch zutun.

20:35 von fathaland slim

«Es liegt in den Gesetzmäßigkeiten des Kapitalismus begründet. Um Dienstleister angemessen zu bezahlen, müssten unter wirtschaftsliberalen Bedingungen die Preise für ihre Dienstleistungen exorbitant erhöht werden. Und dann könnten sie sich nur noch wenige leisten.»

Mit der durch mega-doofe Werbung im Deutschen Michel fest getackerten Prämisse: "Geiz ist geil" wird das schon mal gar nichts mit Dienstleistugen angemessen bezahlen.

So angemessen, dass angestellte Dienstleister auch eigenständig vom Lohn der Leistung leben können. Und nicht spätestens mit Renteneintritt der (viel) zu geringe Lohn während der Arbeitszeit durch umlagefinanzierten Rentenzuschuss dann alle Michel zusammen finanzieren müssen.

Heuer ist Dienstleistungs-World. Ich frage (wundere) mich allerdings immer wieder sehr, welche vielen Arten von Dienstleistungen von vielen Micheln ja schon quasi als Muss angesehen werden. Ohne deren Existenz scheint Leben kaum noch möglich.

Glaubte man Sprüchen in doofer Werbung.

@ frosthorn 20:49

Staatlich gelenkte Betriebe? Staatlich gelenkte Wohnungswirtschaft? An was erinnert mich das jetzt?

"Bitte ersparen Sie mir das "Aha, Sie wollen also die DDR 2.0". Das ist nicht Ihr Stil und hat schon gar nichts mit dem zu tun, was ich anstrebe und was ich mir vorstellen kann. Fragen Sie mich doch lieber mal danach. Ich möchte diese Diskussion wirklich nicht damit führen, dass ich Ihnen beweisen muss, dass ich weder Stalin noch Kim verehre."

Werter Forist, das habe ich so nie behauptet und das wissen Sie auch. Das ist Ihre persönliche Interpretation meines Kommentares. Ich hatte Ihnen lediglich die Frage gestellt, welche Alternative Sie zum Kapitalismus sehen. Die Antwort sind Sie mir allerdings noch schuldig.

21:00, Sisyphos3

>>20:50 von fathaland slim
Demokratie bedeutet niemals Diktatur der Mehrheit, sondern immer Interessenausgleich
.
dann gibt es also hierzulande keine Demokratie !
weil bei einem Interessenausgleich sehe ich Nachholbedarf<<

Es wird immer Unzufriedene geben, egal wie man sich auch bemühen mag.

Interessenausgleich ist ein Prozess und kein Zustand.

In einer Mehrheitsdiktatur leben wir jedenfalls ganz gewiss nicht.

❤️ Die Linke ❤️

❤️ Die Linke ❤️

@20:40 von kritt.

//Sozialistische ...
... und sozialdemokratische Inhalte erhalten im deutschen Parteienspektrum gegenwärtig etwa 22 bis 25 Prozentder Stimmen. Optimistisch gerechnet.//

Das zeigt nur, wie tief wir auf sozialer Ebene schon gesunken sind. Trotzdem dürfen Sie bei den Prozenten gerne noch ein paar der Nichtwähler hinzuzählen.

20:59 von fathaland slim

Kapitalismus überwinden
.
wo liegt das Problem ?
wenn man die Mehrheit der Wähler hinter sich hat !
zugegeben Andersdenkenden den Weg ins Ausland nicht verbauen
wie schon mal geschehen

@rossundreiter 20:52 Uhr: machen Sie mal halblang !

Ihr Abgesang auf die Linkspartei ist verfrüht.

Wenn die Regierung aktuell nicht so viele Schulden machen würde, wären die Linken evtl. längst bei 20%.

Nur durch die enorme Ausweitung des Kurzarbeitergeldes, durch das Aussetzen des Insolvenrechts und durch massive Stützungsleistungen für unzählige Wirtschaftsakteure vom Zahnarzt bis zum Großkonzern konnte die Bundesregierung eine soziale Krise mit Millionen Arbeitslosen bisher vermeiden.

Doch die Idee der Regierenden, nach Corona einfach wieder zum Status Quo zurückzukehren, wird sich wohl als trügerisch erweisen.

Die Märkte haben sich verändert. Viele der aktuell durch staatliche Stützen über Wasser gehaltenen Firmen werden nach Auslaufen der Leistung mit weiterhin vielen Mitarbeitern aber mit weniger Kunden und geringerem Marktanteil und Absatz dastehen.

Das weiß man auch im Bundeswirtschaftsministerium. In gewisser Weise ist es aktuell so wie im Märchen: wenn jeder dran glaubt, ist es doch egal wenn es nicht wahr ist.

@Nettie.20:52

Meine Frage war dahingehend, wenn der Kapitalismus abgeschafft werden sollte, welcher Unternehmer wäre noch bereit ein Unternehmen zu gründen um Arbeitsplätze zu schaffen? Aus Idealismus ohne Gegenleistung? Natürlich und ohne Frage sollte jeder Arbeitende von seinem Lohn leben können. Das war jedoch nicht Thema meines Kommentares.

19:35 von Anna-Elisabeth @18:20 von Opa Klaus

Keine Vorschläge? Dann empfehle ich ganz dringend sich Vorträge von Sarah Wagenknecht anzuhören.
Oder z.B. zum Thema Wohnen (war auch hier kürzlich Thema) ihren Beitrag mit dem Titel: "Einfamilienhäuser verbieten? Die Grünen & eine absurde Debatte"

Das Problem ist, dass Frau Wagenknecht in der eigenen Partei niemand zuhört. Auch wenn man - wie bei allen anderen Politikern auch - nicht alle Ansichten teilt, ist sie eine der ganz wenigen, die mit ihrem exzellenten analytischem Verstand aufzeigt, wie es gerechter zugehen könnte, ohne dass 95% der Bevölkerung Angst vorm Sozialismus haben müssten.
#
Frau Wagenknecht ist für mich die einzige in der Partei die ich für voll nehmen kann.Sie sollte eine eigene Partei aufmachen. Gruß

@Opa Klaus um 20.20 Uhr

Da hat Frau Wissler jedoch vollkommen Recht, wenn sie darauf hinweist, dass man Marx auch heute noch lesen sollte. Denn die Analyse der Situation (Kapitalismus) sollte jeder verinnerlicht haben.
Und die heutigen Auswüchse, Raubtierkapitalismus genannt, zeigen deutlich auf, dass Kapitalismus immer auf Ausbeutung beruht, und daher überwunden werden muss. Jahrzehnte haben wir in Europa eben auf Kosten der 2. und 3. Welt gelebt und so langsam werden wir eben selbst zu den Ausgebeuteten.

Und ja, es gibt Bereiche, die sollten niemals privatisiert werden, Gesundheitswesen, Wohnungswesen, Wasser- und Elektrizitätsversorgung.

Und noch mal ja, Pragmatiker, Frau Hennig-Welsow, Frau Wagenknecht, sind regierungsfähig. Leider gibt es bei den Linken m.E. zu viele, die programmatisch unflexibel unterwegs sind. Diese sind dann bei Frau Wissler aufgehoben.
Und da sind wir wieder bei den Schriften von Marx, die Analyse ist stichhaltig, die Folgerungen enden in einer Utopie.

@Opa Klaus, 21:03

Wenn ich jetzt die provokative Frage stellen würde, welche Prorität die persönliche politische Einstellung und Positionierung gegenüber lebenswichtigen Themen wie Gesundheit und individuellen Lebenszielen hat..

Es mag Sie überraschen, aber bei mir steht die politische Einstellung nicht im Widerspruch zu der Frage, ob ich gerne gesund bleiben möchte. Ich wüsste auch gar nicht, warum das so sein sollte.
Und das Streben nach der Gesellschaft, die ich mir wünsche, ist sogar ein fundamentales Lebensziel bzw. -Inhalt für mich.

Am 27. Februar 2021 um 20:18

Am 27. Februar 2021 um 20:18 von free Nawalny
@ Nelke785
Die Linken sind die Grünen von vor 25 Jahren.

Umgekehrt meinen Sie wahrscheinlich.

Hier nicht

@20:50 von fathaland slim

Zum Thema „Kompromisse“ kommt mir immer sofort der folgende Ausspruch eines Protagonisten eines Romans von Jeffrey Archer in den Sinn:
„Compromises are for those whithout courage, morals and principles“.
Genauso ist es. Kompromisse in der Politik verwässern mögliche gute Entwicklungen oft bis zur Unkenntlichkeit und haben meist den Charakter von Kuhhandel.

@21:02 von Sisyphos3 20:11 von fathaland slim

//Als Linker muss man nicht arm sein – aber man muss gegen Armut sein
von daher .....//

Richtig. Man muss auch nicht selber unter prekären Arbeitsverhältnissen leiden, um diese mit Vehemenz zu verurteilen.
Man muss auch nicht selbst schöne Bilder malen, um die Gemälde anderer bewundern zu können.

Merken Sie was?

20:58 von Anna-Elisabeth

Übrigens teilt auch Sarah Wagenknecht diese Vorstellungen
.
also wie ne Frau mit solchen Ansichten bei der LINKEN ihr politische Heimat gefunden hat
ist mir ohnehin ein Rätsel

um 21:02 von Sisyphos3 20:11

um 21:02 von Sisyphos3
20:11 von fathaland slim
Ich bin Linkswähler und wohne in einem Einfamilienhaus. Das will mir niemand aus der Partei, die ich wähle, wegnehmen.
.
natürlich nicht !
selbst Lafontaine hat ne Hütte, 300 qm groß und ein üppiges Grundstück dazu
Als Linker muss man nicht arm sein – aber man muss gegen Armut sein
von daher .....
___________
Da muss ich Ihnen unbedingt zustimmen!
Ich muss nicht Sklave sein, um die Sklaverei zu bekämpfen. Und ich muss auch nicht Krieger sein, um Krieg und eine Militanz in der Politik abzulehnen. Und so weiter ...

Gruß, Wolfgang

@Peter Kock

"Eine Partei die ihre Herkunft nicht leugnen kann und sich wundert , das sie nicht weiter Stimmen generieren kann. Zum Glück !"

So, so.
Was ist denn die Herkunft der Linken? 49-89 jedenfalls nicht!
"Linke" gibt es spätestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts.
Ich habe mich immer als "links" verstanden, jedoch immer das mit bekämpft, was als "real existierender Sozialismus" bezeichnet wurde. Das hatte für mich nichts mit Sozialismus zu tun.
DKP, MSB Spartakus an den Unis und teilweise andere westliche Organisationen, wie beispielsweise in der Friedensbewegung, hatten nie meine Unterstützung, im Gegenteil.
Genauso wie irgendwelche maoistischen Kaderparteien Ende der 70er und in den 80ern.
"Links" immer nur auf Fehlentwicklungen in einer bestimmten Zeitspanne zu reduzieren, ist nicht gerechtfertigt.

20:16 von knutwahrheit

Habe mal ne Frage
grünpostkommunistische Austauschbarkeit.

Was ist das jetzt für ein Ding?

20:42 von Opa Klaus

"Menschen welche jahrelang studiert haben, um sich in wirtschaftlichen, politischen oder auch medizinischem Bereich Fachkenntnisse erworben haben, sollten dies auch vergütet bekommen."

.-.-.

Mein Gerechtigkeitsgefühl sagt mir:
Ja, aber an der genauen Zahl der Jahre des Studiums orientiert. Nicht etwa lebenslang.
Letzteres ist nach meiner Vorstellung von Gerechtigkeit schreiende Ungerechtigkeit.

Wer Biologe werden will, wird dadurch belohnt, dass er diesen Beruf ausüben kann.
Wer diese Fähigkeit nicht hat, darf dafür nicht bestraft werden.

Im Prinzip sollten Biologieprofessor und Müllmann gleich entlohnt werden.

Die Ausgaben während des Biologiestudiums sollten aber in der Tat nachträglich ausgeglichen werden.

@21:03 von Opa Klaus

//...welche Prorität die persönliche politische Einstellung und Positionierung gegenüber lebenswichtigen Themen wie Gesundheit und individuellen Lebenszielen hat. nun gut, ist nicht Thema dieses Threads, deswegen stelle ich mir die Frage auch nicht.. //

Ich sage aber trotzdem etwas dazu:

Vor allem darf die Gesundheit nicht vom Einkommen abhängen! (Was teilweise aber auch bei uns schon der Fall ist.) Wir sollten aufpassen, dass wir da nicht auch noch US-amerikanische Verhältnisse bekommen.

@Sisyphos3 um 20.34 Uhr

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

Was soll uns ihre Aufstellung zeigen?
Medianeinkommen Linkenwähler 2.400 €.
Supermarktkassierer, studierte Sozialarbeiter, Schauspieler, Doktoranden mit 2/3-Stelle an der Uni.
Also alle Bildungsschichten.

@Giselbert und @ Sysyphos3

Ja, super, da gibt es ausnahmsweise einmal eine "Doppelspitze", die nicht aus 2 Männern oder einem Mann und einer Frau besteht, und schon jammern einige rum und fordern eine Männerquote...
Bezeichnend.

@ Anna-Elisabeth

Zumindest finde ich die beiden Neuen wesentlich sympathischer als das Vorgänger-Duo. Das allein wäre natürlich noch kein Grund, die LINKE zu wählen.

Oh doch. Andere Gründe würden mir im Moment jedenfalls keine einfallen.

21:12 von fathaland slim

In einer Mehrheitsdiktatur leben wir jedenfalls ganz gewiss nicht.
.
wo legen sie da die Grenzen fest ?
natürlich bestimmt die Mehrheit in einer Demokratie
ansonsten könnten sie ja ne Diktatur begründen
Dass die Mehrheit mit der Minderheit nicht nach Belieben verfahren darf
auch klar, aber als Minderheit muß man auch akzeptieren wo´s lang geht

um 20:58 von

um 20:58 von Anna-Elisabeth
@20:20 von Opa Klaus @ frosthorn 19:59
//Wie sähe denn Ihre Alternative aus?//

Ein Zurück zur sozialen Marktwirtschaft, so wie sie Ludwig Erhard sich vorstellte, wäre schon mal ein Anfang. Übrigens teilt auch Sarah Wagenknecht diese Vorstellungen. Nichts mit Sozialismus, wie er überall in den Sand gesetzt wurde und wird.
________
Nein, wer heute noch der denkt, der damalige "real existierende Sozialismus" wäre die Lösung für die Menschheitsprobleme - dem ist vermutlich nicht zu helfen. Aber ganz bestimmt nicht auch denen, die den gegenwärtig praktizierten Kapitalismus als das ultima ratio ansehen.

Ich oute mich gern als Fan von Sarah Wagenknecht. Allein sie ist für mich schon Grund genug, die LINKE zu wählen.
Und ich bin mir sicher - es gibt sicher mehr als einen hier, die sich als "links" outen, dass sie das völlig anders sehen :-).

Gruß, Wolfgang

@21:26 von harpdart @Giselbert und @ Sysyphos3

//Ja, super, da gibt es ausnahmsweise einmal eine "Doppelspitze", die nicht aus 2 Männern oder einem Mann und einer Frau besteht, und schon jammern einige rum und fordern eine Männerquote...
Bezeichnend.//

Dass das kommt, war so sicher wie das Amen in der Kirche. Schade, dass man hier zu Beginn eines Threads keine Wetten abschließen kann...

Die LINKE muss nur abwarten

Ich erwarte das LINKE und AfD gestärkt aus der nächsten Wahl im Bund hervorgehen, auch wenn es gerade nicht danach aussieht.

Die Regierung kann nicht ewig so weitermachen. Irgendwann muss ja die Rechnung von jemandem bezahlt werden. Die „nur“ minus 5% des Jahres 2020 waren relativ gesehen ein Boom auf Pump (und dank des Gesundheitsmanagements Chinas).

Allerdings nehme ich an, dass der Kassensturz erst nach der Bundestagswahl erfolgt.

Bis dahin wird so getan als wenn das mit Corona nur ein Schlagloch sein wird, nach dem es wieder genauso glatt wie vorher weitergeht.

Ich glaube das nicht. Der Corona Boom im Immobilienmarkt, die sich verändernden Märkte, der Zusammenbruch des Luftverkehrs, das alles sind Entwicklungen die den Linken neue Wähler zutreiben werden, wenn der Staat aufhört die Wirtschaft massiv zu stützen.

21:20 von Wolfgang GA

also ich missgönne dem Lafontaine ganz gewiss nicht seine Hütte
auch nicht seinen 25.000 qm² großen Rasen
schon allein was das Arbeit macht zu mähen ...
und das von mir verwendete Zitat stammt von Gysi

20:52 von rossundreiter

«Ich sehe keine Möglichkeit auf Wiedereinzug in den Bundestag.»

Falls Umfragen von kurz vor der BT-Wahl 2021 die Linke bei kritisch um die 5% verorten.

Dann kriegen die meine Stimme geschenkt. Plus einige andere Stimmen, von denen ich es schon jetzt ganz sicher ganz genau so weiß.

Auch taktisches Wählen ist eine Option, um gesellschaftlich wichtige Kräfte und Ideen nicht aus dem Bundestag verschwinden zu lassen. "Ehrenrührig" oder unangemessen oder verboten oder "unanständig" ist taktisches Wählen schon mal gar nicht.

War es auch 1990 nicht, als die PDS meine Stimme erhielt.

Damit sich nicht ± 25% der Ex-DDR Bürger mit ihrer Wahlentscheidung PDS gar nicht im 1. Gesamtdeutschen Bundestag vertreten gesehen hätten. Weil die PDS bundesweit an der 5% Sperrklausel scheiterte.

Was das für "Zusammenwachsen" zu einem DEU bedeutet hätte. Darüber haben eifrige Stimmen-Hamsterer mit Prozentzeichen in den Auge niemals nachgedacht.

So wurde es nicht. Genau so wenig wird 2021 Linke < 5%.

Dass Fundamentalismus keine

Dass Fundamentalismus keine Alternative zu Kompromissbereitschaft ist, ist schon klar. Es muss aber einen kompromissfesten Kern geben. An dem nicht zu rütteln ist.
Ist nicht die SPD dieser Tage das Ergebnis auch von Kompromissen, die man auch als hingeworfene Häppchen bezeichnen könnte ?
Und selbst wenn nicht mehr möglich gewesen sein sollte, lohnt es sich dann ? Man hat vielleicht minimal was erreicht, was aber von der Öffentlichkeit und selbst den eigenen Wählern kaum wahrgenommen wird. Der Preis ist der Sturz in die Bedeutungslosigkeit, die Wahrnehmung als `Verräter´ und man verliert so letztlich die Möglichkeit, auch künftig etwas zu bewirken.
Wenn es, wie es von Rechts kolportiert wird, egal ist, welche Farbe man wählt, ist etwas schiefgelaufen. Und gerade das stärkt die Ränder (wobei ich das nur bei einem Rand als Problem sehe).
Die Linke sollte nicht auch noch `in die Mitte´ rücken, sondern links bleiben.

@ sausevind. 21:25

"Im Prinzip sollten Biologieprofessor und Müllmann gleich entlohnt werden."

Durchaus ein hehres Ziel. Wenn die Leerung Ihrer Mülltonne aber jede Woche 35€ betragen würde..? Ist unfair, ich weiß..

21:07, Anna-Elisabeth

>>@20:50 von fathaland slim 20:32, Silverfuxx
//Demokratie bedeutet niemals Diktatur der Mehrheit, sondern immer Interessenausgleich.//

Stimmt. Aber haben Sie den Eindruck, dass in Deutschland ein Interessenausgleich in ausreichendem Maße stattfindet? Zumindest im Hinblick auf die ärmere Bevölkerungsschicht?<<

Wenn der Marktliberalismus unangefochtenes politisches Dogma ist, dann zieht die ärmere Bevölkerungsschicht naturgemäß den kürzeren. Ändern ließe sich das nur mit anderen Mehrheiten. Mehrheiten, die dem Wirtschaftsliberalismus kritisch gegenüberstehen.

Aber solange die Union sich als bundesrepublikanische Staatspartei fühlen darf und sich durch Wahlergebnisse darin bestätigt sieht, wird Interessenausgleich im Sinne der Ärmeren schwer.

@ erga omnes

❤️ Die Linke ❤️

Cool. Gibt's die Taste auch bei meiner Tastatur?

21:16 von Opa Klaus

"@Nettie.20:52

Meine Frage war dahingehend, wenn der Kapitalismus abgeschafft werden sollte, welcher Unternehmer wäre noch bereit ein Unternehmen zu gründen um Arbeitsplätze zu schaffen?"

,..,.,

Derjenige, der daran Freude hat.

Genauso könnte man fragen: Wer würde noch Klavier studieren und Klavierkonzerte geben, wenn der Kapitalismus abgeschafft würde?

Meine Antwort:
Alle die, die nicht im Auge hatten, stinkereich dabei zu werden.

Alle die, die das Bedürfnis nach dieser Tätigkeit haben.

Das Glück liegt in der Ausübung selbst.

Es gibt auch ein Glück des Unternehmertums.

21:26 von Vaddern

Was soll uns ihre Aufstellung zeigen?
.
das war ne Wähleranalyse
nicht mehr und nicht weniger

Zitat : "Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."
und das man gleich als Betrüger und Lügner hingestellt wird, trägt dem Niveau einer Diskussion nicht bei

https://de.statista.com/infografik/10882/parteipraeferenz-und-soziostruk...

@ fathaland slim 21:41

"Aber solange die Union sich als bundesrepublikanische Staatspartei fühlen darf und sich durch Wahlergebnisse darin bestätigt sieht, wird Interessenausgleich im Sinne der Ärmeren schwer."

Manchmal ist es hart, die Meinung der Wähler zu akzeptieren, ich weiß. Geht es Ihnen - unabhängig von der Coronaproblematik- so schlecht in Deutschland?

An dem Tag, an dem Die Linke

An dem Tag, an dem Die Linke im Bund mitregiert, werde ich das Land verlassen. Wenn die umlackierte SED wieder etwas sagen darf, haben wir die Geschichte nicht verinnerlicht.

@möbius, 21:38

Die Regierung kann nicht ewig so weitermachen. Irgendwann muss ja die Rechnung von jemandem bezahlt werden.

Ist ja richtig.

Nur wird sich der Wähler dann wohl doch daran erinnern, dass die Genossen die Zeche (welche verharmlosendes Wort!) ja in politischer Hinsicht mit verursacht haben.

So doof ist der Wähler dann ja doch nicht.

@ fatherland slim

Aber solange die Union sich als bundesrepublikanische Staatspartei fühlen darf und sich durch Wahlergebnisse darin bestätigt sieht, wird Interessenausgleich im Sinne der Ärmeren schwer.

Etwa 30 bis 35 Prozent der Ärmeren wählt die Union und die werden sich das schon genau überlegen. Die brauchen keinen Vordenker.

21:25 von Sausevind

Im Prinzip sollten Biologieprofessor und Müllmann gleich entlohnt werden.
Die Ausgaben während des Biologiestudiums sollten aber in der Tat nachträglich ausgeglichen werden.
.
Danke für den Nachsatz

anderes Beispiel
sie haben nen Fliesenleger der verlegt ihnen ihr Bad in 5 Tagen
ein anderer klebt die Fliesen in 2 Tagen dazu in besserer Qualität hin
wie bezahlen sie die beiden ?

Annaelisabeth

Wie lange muss man diesen Blödsinn eigentlich noch ertragen? Der CDU wirft doch heute auch niemand mehr vor, dass sie waschechte Nazis in ihren Reihen hatte."

Ich hoffe doch ewig.

@21:10 von Opa Klaus @ frosthorn 20:49

//Werter Forist, das habe ich so nie behauptet und das wissen Sie auch. Das ist Ihre persönliche Interpretation meines Kommentares.//

Lieber Opa Klaus,

offensichtlich habe auch ich Ihren Kommentar falsch interpretiert, nämlich so, wie "frosthorn". Allerdings bin auch ich nicht von böser Absicht ausgegangen.

Obwohl - ohne Aussicht auf Sauerbraten ändere ich meine Einstellung vielleicht noch ;-)

um 21:39 von Sisyphos3 21:20

um 21:39 von Sisyphos3
21:20 von Wolfgang GA
also ich missgönne dem Lafontaine ganz gewiss nicht seine Hütte
auch nicht seinen 25.000 qm² großen Rasen
schon allein was das Arbeit macht zu mähen ...
und das von mir verwendete Zitat stammt von Gysi
________
Na prima, dann sind wir doch schon vier, die diese Meinung vertreten: Sie, fathaland slim, ich - und natürlich Gysi.
Nee, sogar 6: Lafontaine und Wagenknecht bestimmt auch :-)

Gruß, Wolfgang

21:47 von Opa Klaus

Geht es Ihnen - unabhängig von der Coronaproblematik- so schlecht in Deutschland?
.
Das Bessere ist der Todfeind des Guten

Am 27. Februar 2021 um 21:50 von Bender Rodriguez

Als Rentner mit entsprechenden Einkommen sicher kein Problem. Aber wenn nicht alleine und noch nicht im Ruhestand sieht es dann schon etwas anders aus.

21:19, Sparer

>>@20:50 von fathaland slim
Zum Thema „Kompromisse“ kommt mir immer sofort der folgende Ausspruch eines Protagonisten eines Romans von Jeffrey Archer in den Sinn:
„Compromises are for those whithout courage, morals and principles“.
Genauso ist es. Kompromisse in der Politik verwässern mögliche gute Entwicklungen oft bis zur Unkenntlichkeit und haben meist den Charakter von Kuhhandel.<<

Ein demokratischer Staat ist mit einer solchen Haltung nicht zu machen.

Bei Jeffrey Archer überrascht mich diese Haltung allerdings nicht.

Die Linke in neuem Glanz

Jetzt geht es dem Kapitalismus und den Ausbeutern an den Kragen...

21:44 von kritt.

«❤️ Die Linke ❤️
Cool. Gibt's die Taste auch bei meiner Tastatur?»

❤️ Maoam ❤️

Das Herzchen und seine bunten Geschwister gibt es bei jedem Rechner in der Box mit dem Emoji drin. Die Moderation wird aber (vermute ich sehr) einer Inflation von Emojis einen Riegel vorschieben.

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