Ihre Meinung zu: Mallorca nicht mehr Risikogebiet: Noch lange kein normaler Urlaub

14. März 2021 - 8:08 Uhr

Kurz vor Beginn der Osterferien fällt die Reisewarnung für Mallorca und weitere Urlaubsziele in Spanien und Portugal. Damit wird das Reisen dorthin zwar bequemer - die frühere Normalität ist aber noch lange nicht zurück.

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Kommentare

Wir sind nicht die einzigen ...

Sobald die Infektionszahlen irgendwo sinken, werden die nächsten potenziell Infizierten in die Gegend gelockt, damit die Infektionszahlen wieder steigen.
Es ist ja schön zu sehen, das wenigstens die Dummheit europaweit halbwegs gleichmäßig verteilt ist. Mit Corona schaffen wir das auch.

Entscheidet das RKI nicht mehr selbst?

"Die Bundesregierung hatte am Freitag entschieden, alle Balearen-Inseln [...] von der Risikoliste der Robert Koch-Instituts (RKI) zu streichen."

Die BR entscheidet, was das RKI tut, um sich dann bei ihren Entscheidungen auf die Expertise des RKIs zu berufen?

Das erklärt natürlich, warum menschenleere Inseln wie Madeira als "Risikogebiet" bezeichnet werden. Ein Urlaub dort ist mehr Quarantäne als ein Aufenthalt in Deutschland.

Durchhalten statt durchstarten...

Ich gönne jedem einen unbeschwerten Urlaub und vor allem hoffe ich, dass die Touristikbranche wieder auf die Beine kommt - nicht nur wegen der vielen Arbeitsplätze. Und trotzdem bin ich skeptisch, ob man in der aktuellen Situation eine Auslandsreise buchen sollte. Es wäre besser, noch etwas Disziplin und Zurückhaltung zu zeigen.
Die erneuten Demonstrationen gegen Corona-Schutzmaßnahmen, die sich (ohne Maskenschutz und Einhaltung der Abstandsrege) z.T auch in Gewalt gegen die Polizisten entluden, zeigen ein Stück weit die Rücksichtslosigkeit, mit der einzelne Gruppen Ihre Eigeninteressen durchzusetzen versuchen. Nur ein geringer Teil der Protestierenden dürfte existentiel unter der Pandemie leiden (etwa eine Familie mit 2 Kindern in einer 60qm Wohnung u.ä.). Ich selbst fliege nächste Woche von Frankfurt nach San Francisco/Oakland - preiswert und sicher mit dem Flugsimulator...

Zur Problemlage

Solange bei uns die Inzidenz höher ist als in den Reiseländer, ist es für uns kein Problem. Aber das Problem ist, wenn aufgrund der vermeindlichen Sicherheit die Lockerungen im Reiseland dort eine erneute Erhöhung der Inzidenz bewirken. Damit wird der Teufelskreis erneut begonnen.
(Anmerkung: ich bin stark sehbehindert und das Arbeiten mit einem Auge und Bildschirmlupe kann zu erhöhter Fehlerzahl führen. Ich bitte um Entschuldigung und hoffe, dass hämische Kommentare in Zukunft unterbleiben.)

@08:32 von Adeo60

>> Ich selbst fliege nächste Woche von
>> Frankfurt nach San Francisco/Oakland -
>> preiswert und sicher mit dem
>> Flugsimulator...

Ich hoffe eher darauf, daß das Wetter endlich besser wird und sich Balkonien wieder lohnt. -.-

Tests zu Osterferien

Hier und anderen Ländern wie zb. Österreich, Italien, Niederlande, Frankreich prognostiziert man stark steigende Inzidenzzahlen zu Ostern. In D Inzidenz 300 und wieder Shutdown..

Ob nun vermehrtes Testen einen Anteil hat, ob schon durch das Grundimmunisieren der Älteren und Systemrelevanten durch Impfen die Inzidenz aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten ist, es werden wohl nicht wenige gerne auf eine Insel flüchten.
Verständlich. Solange es mit Testen geschieht.

Der PCR Test ist ein Glück Pflicht. Ebenso müsste aber bei Rückkehr der Test gemacht werden, zumindest Pflicht zu Schnelltest.
Generell muss man sagen, hört man seit letzter Woche wenig über die besagte Schnellteststrategie, die ominösen Selbsttests bei Aldi, Lidl und DM sowie wie das angenommen wird und wie es sich auswirkt..

Die Teststrategie sollte ein ständiger Begleiter sein, bis endlich mehr Impfen möglich sein wird. Schnelltest und dann in ein Restaurant.
Oder besser Abstand & Outdoor bleiben.

"Frühere Normalität" wird es

"Frühere Normalität" wird es aus mehreren Gründen nicht mehr geben. Wie eine "neue Normalität" aussehen wird, ist noch nicht absehbar. Massentourismus in der alten Form wird darin nur schwer einen Platz finden.

Mallorca

So wie die Inzidenzen derzeit verteilt sind, sind Urlauber für die Insel derzeit gefährlicher, als die Rückkehrer für uns.

Falls die Kontrolle der vorgeschriebenen negativen Tests dort besser funktionieren als bei uns, könnten wir mal einpaar Leute zur Fortbildung dorthin schicken.

@ Nachfragerin

Die BR entscheidet, was das RKI tut, um sich dann bei ihren Entscheidungen auf die Expertise des RKIs zu berufen?

Nein, da haben Sie was nicht verstanden. Die wissenschaftliche Vorgabe kommt vom RKI, die Regierung unterschreibt die Verordnung an die untergeordneten Behörden wie Bundespolizei usw.

Preis der offenen Grenzen zu hoch

Die Reisefreiheit ist ein hohes gut. Der Preis in Zeiten einer Pandemie ist aber zu hoch.

Die asiatischen Erfolgsländer haben sich abgeschottet. Das bevölkerungsstärkere Vietnam hat lediglich 35 Coronatote. Einreisen sind dort nur über staatlich überwachte Quarantäne möglich. Auf Grundrechtseinschränkungen nach innen kann Vietnam weitgehend verzichten.

Deutschland zählt für seinen Weg durch die Pandemie mit Offenen Grenzen und Reisefreiheit z.B. nach Mallorca eine hohen Preis. Schulschliessungen, das Runterfahren des öffentlichen Lebens, wirtschaftlicher Schaden, rasantes Schuldenwachstum und nicht zu letzt 73 000 Cornatote.

Schön. Wenigstens hat das

Schön. Wenigstens hat das Bällchenbad wieder offen, rechtzeitig zu den Wahlen. Das Signal zum Sturm für alle, die einfach keine Lust mehr haben auf Locked In.
Ein billiges Maneuver der Regierungsparteien.

Der ansonsten informative Artikel enthält leider keine Aussagen bemühter Leute über Konzepte, welche Art von Vorkehrungen geplant sind zur Vermeidung eines Desasters wie letztes Jahr.

Wie nett...

...ich darf nach Mallorca. Nicht, dass ich mir das nach einem Jahr Kurzarbeit leisten könnte. Bei mir reicht's nur für ein Bier in der Kneipe um die Ecke.

Upps, das ist ja weiter verboten.

Da mittlerweile jeder 3.

Da mittlerweile jeder 3. Inselbewohner auf Mallorca unter Armut leidet, bzw. Nicht genug Geld für Essen hat, finde ich es gut, die Insel durch einen Urlaub zu unterstützen. Mit einem negativen PCR Test dürfte das Infektionsgeschehen berechenbar bleiben. Für z. B. ausgebrannte Personen, würde ich einen Erholungsurlaub auf Mallorca befürworten.
Unkontrolliertes Verhalten am Ballermann geht natürlich nicht.

Urlaub auf Malle

... billiger Massentourismus, Saufgelage mit Grölgesängen und inniger Verbrüderung am Strand, One-Nite-Stand im Hotel, all das verbietet sich in Pandemie Zeiten oder auch für immer.

Wie bei allem anderen auch, so kommt es auch hier ...

... auf den Einzelnen an. Tourismus ist nicht gleich Tourismus. Man kann nicht per se davon ausgehen, daß die Masse der Reisenden nach Mallorca nur zum Party machen hinfährt. Wie auch in anderen Bereichen des täglichen Lebens (Öffnung von Museen, Gartencenter, etc.) so gibt es natürlich auch die ewig Rücksichtslosen und gegen die muss dann auch vorgegangen werden (s. Demos am Wochenende), aber es gibt eben auch zu einem nicht geringen Teil diejenigen, die sich an die Regeln halten. Pauschal zu sagen, im Urlaub sind die Reisenden enthemmt und verantwortungslos ist eben nicht die ganze Wahrheit. Man wird immer wieder Gebiete für den Tourismus öffnen und schließen müssen, nicht zu letzt auch um die lokale touristische Infrastruktur und die damit verbundenen Arbeitsplätze am Leben zu erhalten. Nicht immer das asozialste Glied in der Kette sollte die Richtung vorgeben.

@ Amadeo

Nur ein geringer Teil der Protestierenden dürfte existentiel unter der Pandemie leiden (etwa eine Familie mit 2 Kindern in einer 60qm Wohnung u.ä.)

Es kostet Disziplin, aber man muss nicht leiden. Ich bin mit Eltern und zwei Brüdern auf 60 qm aufgewachsen. Wir kannten es nicht anders.

Jetzt geht' loohoos? Lieber nicht.

Auf in den Süden?
Das Risikogebiet bleibt zu Hause?
Na ja sagen wir mal so:
ich als Einwohner einer niedersächsischen "Hochinzidenzkommune"werde nicht das Abenteuer einer Reise inklusive Flughafenstress und Kabinenenge im Flieger suchen.
Das ist mir zu riskant.
Ich bin keine 25 mehr.
Ich fahre mit dem Fahrrad ins Grüne, mit Brötchen und Thermoskanne und werde wehmütig an vergangene Zeiten denken.
An Paris, Venedig, an Salzburg, an den Kaiserstuhl und an die Nordsee.

Ein Urlaub dort ist mehr Quarantäne

Zu Am 14. März 2021 um 08:24 von Nachfragerin :

Daran kann man sehen, wie inkonsequent in Deutschland die Lockdowns sind.
In D mogelt man sich mit ausnutzen aller Freiheiten und manchmal leichtem Betrug so durch,
während in anderen Ländern die Menschen selbst so klug sind, Lockdowns zu folgen und Selbstdisziplin üben.

Damit kommen diese Länder auf Inzidenzen <35, wir Deutschen bringen uns mit Ungeduld und Besserwisserei selbst um.

Keiner akzeptiert bei uns: nicht die Politik ist der Gegner, sondern das Virus!,,

Mallorca nicht mehr Risikogebiet

Das sieht nicht gut aus. Es ist zu erwarten das die Zahlen der Ansteckungen wieder in die Höhe gehen und die brav zu Hause geblieben sind, es ausbaden müßen. Übrigens, hat auch mal jeder darüber nachgedacht, das Spätfolgen von Corona jeden Angesteckten erreichen kann? Sogar unsere Kinder müßen darunter leiden, weil einige ihre Füße nicht still halten können und den Urlaub mal nicht sein lassen können. Wer jetzt nach Malorca fliegt weiß genau, das er sich trotz allem anstecken kann und daher sollte am Flughafen kontolliert werden und auf Eigenkosten medezinisch und für Versorgung selbst aufkommen. Und wenn er nachweislich jemanden angesteckt hat, sollte er strafrechtlich verfolgt werden, denn das ist Vorsatz. Wir müßen wieder lernen ein Miteinander und nicht jeder wie er will, denn das Leben ist kurz und dei Gesundheit sehr kostbar, die man nicht kaufen kann.

@08:46 von Mika D

>> Der PCR Test ist ein Glück Pflicht. Ebenso
>> müsste aber bei Rückkehr der Test
>> gemacht werden, zumindest Pflicht zu
>> Schnelltest.

Ähh, der Teil aus dem Artikel: "ohne Quarantäne und Testpflicht nach der Rückkehr möglich" liest sich aber nach dem genauen Gegenteil? oO

re 08:24 Nachfragerin: Kritik und Entscheidung

>>Die BR entscheidet, was das RKI tut, um sich dann bei ihren Entscheidungen auf die Expertise des RKIs zu berufen?<<

Kritisieren Sie jetzt eine Entscheidung der BR oder kritisieren Sie, dass die BR eine Entscheidung trifft?

Es liegt in der Natur einer Entscheidung, dass sie in Unsicherheit über deren Richtigkeit getroffen wird. Deshalb liegt es auch in der Natur einer Entscheidung, dass man diese kritisieren kann.

Wenn Sie aber kritisieren, dass die BR überhaupt eine Entscheidung trifft, dann geht es gar nicht mehr um eine Kritik an dieser Entscheidung. Dann geht es um die Entscheidungskompetenz unserer Regierung.

Ein weites Thema, aber wollen Sie ernsthaft die Entscheidungskompetenz in dieser Sache dem RKI übertragen?

@ Mika D

Die Selbsttests bei Aldi oder Lidl macht man, bevor man die Omi besuchen geht. Entweder hat man beim Besuch dann ein gutes Gewissen, wenn der Test negativ ist, oder ein schlechtes Gewissen.
Hallo Omi, wir sind's.

Test Pflicht an Grenzen

Weshalb schaffen wir es nicht was asiatische Länder können? Jeder der einreist muss getestet werden und geht in Quarantäne. Mit diesem auf und zu werden die Zahlen nie runtergehen. Konsequentes Testen auch im Alltag und ein bessere Ausstattung der Gesundheitsämter zur Nachverfolgung.

Es wird nicht so sein wie immer

Es ist ja klar, dass auf Malle nach dem langen harten Winter die Zahlen gut runtergegangen sind. Wenn man seine Entscheidungen nur aufgrund der Anzahl infizierter Menschen trifft, dann lassen sich Schließungen nicht länger rechtfertigen.

Allerdings sollten sich Reisende keinen Illusionen hingeben: Es mag sein, dass einzelne Hoteliers bezügl. der Regeln nicht so genau hingucken, aber die spanische Polizei achtet in der Öffentlichkeit noch immer ziemlich streng auf die Einhaltung der Regeln. Bin mal gespannt, wie die Sangria-Konsumenten und die Engländer in Magaluf damit klarkommen.

Ich meine: Jetzt haben wir so lange durchgehalten, haben Opfer zu beklagen und Einschränkungen mitgetragen. Warum können wir jetzt nicht noch 4-6 Wochen länger so weitermachen? Letztlich ist es doch auch zum Nutzen jedes Einzelnen.
Mir wäre allein schon die Enge im Flieger zu gefährlich.

SPD

Es ist nicht die Dummheit der Menschen , die dafür verantwortlich ist ,das Mallorca wieder bereist werden Kann . Es ist die bittere Notwendigkeit der dort im Tourismus arbeitenden Bevölkerung ,die auf Grund einer seid Jahren verfehlten Politik der Regierenden die nur auf Tourismus gesetzt hat , und dafür jetzt den Preis bezahlt . Eine ganze Insel zum Phantasialand zu machen ist doch absurd . Zweitens, zeigt sich mehr als deutlich ,wie zu tiefst ungerecht und groß, gerade auch in Spanien die Kluft zwischen Arm und Reisch ist . Es ist doch Menschenverachtend , wenn der Staat den Reichen Tür und Tor öffnet, die dort ihre Villen in die Pampas setzen können , anstatt über Steuergerechtigkeit für mehr soziale Gerechtigkeit zu sorgen . . Die Armen haben keine Arbeit ,und können nicht mal mehr die Miete zahlen . Diese landen dann mit der ganzen Familie auf die Straße, und müssen schauen wie sie klar kommen . Corona ist auch vor allem, eine Geschichte von sozialer Gerechtigkeit .

@ Pool Roboter

Tourismus ist nicht gleich Tourismus. Man kann nicht per se davon ausgehen, daß die Masse der Reisenden nach Mallorca nur zum Party machen hinfährt.

Oh doch.
Waren Sie mal am Ballermann?

Arbeitslos und vergessen

In Mallorca ist die Arbeitslosigkeit extrem, dort gibt es kaum Industrie, kaum Dienstleistung, kaum Bildung, nur den Tourismus. Ohne Billigtourismus, Sangria, Partyhits und Ballermann hat Mallorca keine Chance. Und die Pandemie legt das gnadenlos offen.

@ ach du scheibe

„Tourismus ist nicht gleich Tourismus. Man kann nicht per se davon ausgehen, daß die Masse der Reisenden nach Mallorca nur zum Party machen hinfährt.“

„Oh doch.
Waren Sie mal am Ballermann?“

Mallorca ist also nur der Ballermann. Das trifft den Nagel ungefähr so auf den Kopf, als würde jemand behaupten, Deutschland wäre nur St.Pauli

rer Truman Welt

Ich kenne Menschen, die auf den Kanaren bereits seit einigen Wochen Urlaub machen. Sie sind in leeren Hotels oder Ferienappartements untergebracht, schauen auf menschenleere Strände, laufen durch unfrequentierte Städtchen und speisen in leeren Restaurants und berichten, wie toll sie das empfinden. Ich habe dann in der Tat tiefempfundenes Mitleid mit diesen Menschen, fühle grosse innere Leere und Einsamkeit bei ihnen. Wenn das schöner ist als zuhause, frage ich mich, wie schlimm muß das Leben zuhause für sie sein, wenn sie solch eine Urlaubssituation als schön(er) empfinden. Das muss schlimm sein.

Osterurlaub

Wer verantwortungsvoll ist, lässt an Ostern den Urlaub ausfallen und fährt bzw. fliegt nicht weg. Ich sehne mich auch nach Sonne und Meer, aber bleibe bei dieser Pandemielage doch lieber zu Hause. Ich glaube, dass die ganzen AHA-Regeln im Urlaub, z. B. Mallorca, nicht strikt eingehalten werden können, weil die Menschen es leid sind, irgendwo da mit Maske rumzulaufen (ich meine jetzt nicht Wanderungen in den Bergen, sondern eher Strandleben).
Nach solchen Urlaubszeiten sind die Inzidenzzahlen immer gestiegen, und ich vermute, dass es diesmal - unter Berücksichtigung diesen hoch ansteckenden Mutanten - wiederum der Fall sein wird.
Aber was soll schon meine Meinung: wir haben hier gewisse Freiheiten, die ich gar nicht einschränken möchte, und die Leute tun halt (größtenteils), wonach ihnen der Sinn steht. Wie heißt es so schön bei einem Lied von Willi Millowitsch: „... wir sind alle kleine „Sünderlein“, s’war immer so ...“ (... in Abwandlung).

Wir brauchen unbedingt noch die Mallorca Variante B.1.1.7

Auf nach El Urinal auf den Ballermann
um sich noch mit saufenden Engländern
und anderen zu treffen.

Es gibt viele welche das Corona-Burnout
ZuHause-Arbeit-Tanke-LIDL Syndrom haben
aber denoch bis zu der Durchimpfungen warten

@ BesorgterBürger88

Weshalb schaffen wir es nicht was asiatische Länder können? Jeder der einreist muss getestet werden und geht in Quarantäne.

Weil dann keiner mehr kommt. Die Leute wollen für ihre 299 Euro an den Strand und nicht in die Quarantäne, die hat man schon zu Hause.

08:58 von Pool Roboter

Man kann nicht per se davon ausgehen, daß die Masse der Reisenden nach Mallorca nur zum Party machen hinfährt.
.
sehr wohl kann man davon ausgehen !

jeder "normale" Bürger ist zur Zeit etwas vorsichtig hält sich zurück
wer jetzt reist dem ist Vorsicht oder Rücksichtnahme ein Fremdwort

an Adeo60 um 08:32

Ich habe versucht, mich bei Ihnen für ihren Betrag zu bedanken. auch für ihren milden Humor. Das ist ernst gemeint. Leider wurde mir im Forum Humorlosikeit unterstellt. Dies ohne die Coronasituation des anderen zu kennen, ist nicht akzeptabel. Zumindest, da es indirekt alle Coronahinterbliebenen und in anderer Weise von Corona schwer betroffen, herabsetzt. Dieser Forist sollte etwas einfühlsamer sein.

@ melancholeriker um 8.55 Uhr, Vorkehrungen - Mallorcazeitung

"Der ansonsten informative Artikel enthält leider keine Aussagen bemühter Leute über Konzepte, welche Art von Vorkehrungen geplant sind zur Vermeidung eines Desasters wie letztes Jahr."

Das Desaster hatte ziemlich strenge Vorgaben und Kontrollen der Ordnungsbehörden zur Folge. Im letzten Jahr gab es auch Insassenkontrollen der Kfz, samt rigoroser Geldstrafen. Nicht nur "du-du".

Momentan dürfen max. 6 Personen aus zwei Haushalten an einem Tisch sitzen, in privaten Innenräumen dürfen nur Personen desselben Haushaltes zusammenkommen.

Es gibt viele Vorschriften, auch Ausgangsbeschränkungen, in der Mallorcazeitung steht alles ganz genau.

Ob Pools wieder benutzt werden dürfen? Glaube ich nicht, aber es wäre wahrscheinlich sowieso nicht ratsam.

Na ja, Sangria mit allen aus einem Eimer, das war sowieso noch nie mein Ding.
Ich werde warten.

@um 09:14 von ach du scheiBe

"Oh doch.
Waren Sie mal am Ballermann?"

Anscheinend haben Sie die letzten Jahre die Berichterstattung über Mallorca verpasst. Denn dann wüßten Sie, daß dort wesentliche Einschränkungen des Partylebens Einzug gehaltenhaben. Und Mallorca u.ä. Gefilde sollte man nicht auf eine Feiermeile a´la Ballermann beschränken. Aber das wissen Sie ja höchstwahrscheinlich alles selbst. Warum gehe ich überhaupt darauf ein, vergeudete Lebenszeit ....

schwierig mit der Öffnerei

hohe Inzidenzen - so nehme ich mal an - entstehen durch unvorsichtiges Verhalten
Also wenn in einer Region durch Rücksichtnahme die Inzidenz niedrig ist, geöffnet wird
kommen aus Regionen wo die Inzidenz hoch ist, weil Menschen sich eben nicht an Regeln halten,
dort zum Einkaufen und "Feiern" hin

@ um 09:14 von ach du scheiBe

„Oh doch.“

-> Mallorca ist nicht nur der Ballermann. Wer das behauptet, kennt wohl offensichtlich Mallorca nicht. So, wie die Reeperbahn auch nicht Deutschland ist, so hat Mallorca viele verschiedene Seiten.

Alle Flüge streichen

Es wäre höchst angesagt, dass die BRD in der jetzt mit unglaublicher Wucht anrollenden 3. Welle (300 an Ostern) alle Auslandsflüge absagt und die Flughäfen schließt.

@Pool Roboter 8:58 Uhr

"Wie bei allem anderen auch, so kommt es auch hier auf den Einzelnen an. Tourismus ist nicht gleich Tourismus. Man kann nicht per se davon ausgehen, daß die Masse der Reisenden nach Mallorca nur zum Party machen hinfährt..."

Was Sie da anmerken, ist erstmal völlig korrekt!

Dennoch. Der zahlenmäßig kleinere Teil, der dann zum Zweck des Dauerkuschelns im halbkomatösen alkbedingten Zustand auf die Insel düst, macht wieder alles schlimmer. Die kann man vorher nicht "aussortieren".

Davon abgesehen. Ich halte auch Reisen der "Vernünftigen" für absolut falsch. In dieser Zeit.

Pool Roboter

Mal ehrlich, um sich jeden Tag zu besaufen, muss keiner weit Reisen , das hat man früher auch entlang des Rheins machen können. Die Dörfer stehen jetzt gottverlassen da ,und warten voller Sehnsucht auf Wiederbelebung . Übrigens sind die Dörfer am Rhein und Mosel genauso gut zum Feiern geeignet , wenn nicht besser ; weil CO2 neutraler als irgendwelche Inseln im Mittelmeer oder anderswo . Ich kann nicht erkennen welchen Sinn es macht für solche Erlebnisse soweit zu reisen . Es gibt vieles was wir in solchen Zeiten hinterfragen sollten .

09:12 von BesorgterBürger88

Weshalb schaffen wir es nicht was asiatische Länder können?
.
weil die Menschen - auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen - anders ticken
hierzulande diskutiert man über "Menschenrechte" Individualität / Persönlichkeitsrechte
dort kommt falls überhaupt nötig der Gummiknüppel zum Einsatz

Sie sind in leeren Hotels oder Ferienappartements

Sie sind in leeren Hotels oder Ferienappartements wenn es Ihnen gut tut dann soll es eben so sein Die Katastrophe ist dass in Deutschland und ganz Europa kein Impfstoff vorhanden ist. Wieso kann man nicht Pharmakonzerne in Europa dazu bewegen, Impfstoff zu produzieren? Oder in Lizenz Sputnik Impfstoff herzustellen. Da die Amerikaner aus Arroganz und Geltungssucht um alles in der Welt keinen Transport nach Europa zulassen wollen, muss doch mal irgend wie darauf reagiert werden sonst haben wir die vierte Welle die fünfte Welle usw.

09:14 von ach du scheiBe, Pool Roboter

Tourismus ist nicht gleich Tourismus. Man kann nicht per se davon ausgehen, daß die Masse der Reisenden nach Mallorca nur zum Party machen hinfährt.

Oh doch.
Waren Sie mal am Ballermann?
#
Mallorca hat mehr zu bitten als nur den Ballermann.Leihen Sie sich mal ein Auto und erkunden die Insel.Es gibt sehr viele schöne Ecken dort. Wir haben es schon mehrmals gemacht.

@ logik

Zumindest, da es indirekt alle Coronahinterbliebenen und in anderer Weise von Corona schwer betroffen, herabsetzt. Dieser Forist sollte etwas einfühlsamer sein.

Ich diskutiere hier nicht, um Anderen um den Bart zu streichen, ich sage hier was Sache ist. Aber natürlich ohne persönliche Angriffe.

Massentourismus

Der Massentourismus war mir immer fremd. Vor vielen Jahren war ich einmal auf Mallorca - mit dem Mietwagen habe ich die Insel erkundet. Der Westen war sehr schön zum Wandern, ansonsten aber wurden die üblichen Klischees des Massentourismus voll erfüllt. Das Schlimme daran ist, dass sich die Bewohner der Insel in eine gefährliche Abhängigkeit vom Tourismus begeben haben. Handwerker, welche die Grundbedürfnisse der Menschen erfüllen, sind eher schlecht bezahlt, auch wenn natürlich regelmäßig Reparaturarbeiten in den Ferienunterkünften anfallen. Mallorca hat, wie viele andere Destinationen, seine Ursprünglichkeit längst verloren bzw. verkauft. Wenn man eine Lehre aus der Corona-Pandemie ziehen darf, dann vielleicht die, dass wir ein Stück weit auf Anspruchsdenken und Übermass verzichten sollten. Man muss nicht dreimal jährlich die Koffer packen und in den Flieger steigen - auch der Umwelt zuliebe.

@ um 09:26 von Sisyphos3

„ Man kann nicht per se davon ausgehen, daß die Masse der Reisenden nach Mallorca nur zum Party machen hinfährt.
.
sehr wohl kann man davon ausgehen !“

-> offensichtlich waren Sie nur am Ballermann oder evtl. noch gar nicht auf Mallorca, wenn Sie so eine Behauptung aufstellen. Im übrigen halte ich mich durchaus für einen „normalen“ Bürger, was auch immer darunter zu verstehen sein mag. Und wenn ich sehe, wie an einem Samstag ganze Familien im Supermarkt einkaufen gehen, wobei Mama und Papa getrennt voneinander den Wagen befüllen (natürlich nur einen, obwohl jede Person einen Wagen haben sollte) und die Kinder ohne Maske durch den Supermarkt toben. Dann frage ich mich, wer hier rücksichtlos ist. Ich halte mich an alle Vorschriften sowohl hier als auch andernorts.

Nach Mallorca wandern

Ich hoffe, Menschen, die jetzt dahin reisen, werden dahin wandern und nicht die Flugzeuge benutzen.

Oder hat das nur ein Teil der Bevölkerung mitbekommen, dass das Fliegen in vollbesetzten Flugzeugen so gefährlich ist wie de Aufenthalt in zu kleinen Innenräumen.

Also, wenn Kanaren kein Risikogebiet ist, sollten alle Flugzeuge als Risikogebiete eingeteilt werden und die Leute vom Flughafen aus gleich nach der Rückreise nach D in kostenpflichtige Quarantäne verbracht werden.

Armes Mallorca - so isses nun auch nicht

Es ist zwar richtig, dass es vielen Menschen auf Mallorca momentan wirtschftlich nicht gut geht, aber so, wie es hier beschrieben wird, ist es auch nicht.
Es gibt dort bereits lange Streit um die elenden Hotelkästen, die die Meereslinie verschandeln. Diese Kästen gehören Konzernen, nicht dort ansässigen Menschen. Mallorcas Bevölkerung hat schon mehrere Es gab auf Mallorca schon mehrere Initiativen, um diese Schandflecken abreißen zu lassen, leider ohne Erfolg, die Immo-Firmen sind stärker. Hoffentlich trägt die Gewinnreduzierung durch die Pandemie dazu bei, den Krempel endlich zu beseitigen.
In den Gastro-Jobs arbeiten überwiegend Menschen von Mallorca, aber überwiegend Saisonarbeiter vom Festland. Die sind inzwischen längst zu Hause. Es gibt in Spanien nicht so eine Arbeitslosen- und Sozialunterstützung wie bei uns. Wer keine Arbeit hat, geht zurück in die Familie, hilft dort oder sucht sich in der Nähe einen Job.

Am 14. März 2021 um 09:33 von ach du scheiBe

"Es wäre höchst angesagt, dass die BRD in der jetzt mit unglaublicher Wucht anrollenden 3. Welle (300 an Ostern) alle Auslandsflüge absagt und die Flughäfen schließt."

Die Leute bringen sich halt auf Mallorca in Sicherheit..... die, die sich es leisten können.

Mittlerweile können Reiserückkehrer aus Hochrisikogebieten

... nicht mehr als die größten "Superspreader" angesehen werden. Die sind nur noch sekundär eine Gefahr. Denn die sog. Querdenker, die noch viel größere Verantworungslosigkeit und Uneinsichtigkeit zeigen, tragen mit ihren Massendemonstrationen ohne Abstand und Maske (ohne AHA) direkt hier in Deutschland dazu bei, dass immer mehr Menschen an Covid-19 erkranken und sterben.
Ja, auch in anderen Ländern gibt es viele bescheuerte, hirnlose, dumme Bürger, aber für die in Deutschland schämt man sich natürlich besonders.

Ach du

Also gehen wir alle weiter den Weg ,der der falsche ist . Oder machen wir endlich kehrt ? Halten inne . Aber das kommt ja nicht in Frage . Immer höher weiter schneller immer doller ,exzessiver ? Wir folgen einem skrupellosen Individualitätswahn der an Absurdität kaum noch zu beschreiben ist . Ohne jede Rücksicht brettern wir überall hin auf jeden Berg durch jeden Wald und hinterlassen die Errungenschaften der Zivilisation . Müll . und die Einheimischen bleiben auf der Strecke .

um 09:34 von VictorJara

„ Mal ehrlich, um sich jeden Tag zu besaufen, muss keiner weit Reisen , das hat man früher auch entlang des Rheins machen können.“

-> offensichtlich haben Sie meinen ersten Beitrag nicht richtig gelesen oder einfach nicht verstanden. Wie ich bereits schrieb, kommt es auf jeden selbst an, wie er sich verhält. Saufen in großen Gruppen am Ballermann wäre sicherlich der falsche Weg in der jetzigen Situation. Aber Sie kennen von Mallorca vielleicht nur den Ballermann. Daher mein Rat, nehmen Sie sich ein Auto und gehen Sie in den Bergen wandern. Das ist nicht mit einem verlassenen Dorf am Rhein zu vergleichen. Und genau das stellt Reisen dar. Wer Reisen nur aufs Saufen reduziert, ist für mich nicht gereist.

@logig, 09:28 Uhr

Vielen Dank, dass Sie meinen tiefgründigen Humor verstanden haben. Es ist zwar tatsächlich so, dass ich etwa einmal im Jahr in einem Flugsimulator der LH ein virtuelles Pilotentraining absolviere und auch zuhause mit meinem FS ab und zu interessante Reiseziele ansteuere (aus Sicherheitsgründen nur mit Frachtmaschinen ;) ), aktuell würde ich mich allerdings in kein Flugzeug setzen wollen. Zum einen, weil mir mit Blick auf die steigenden Inzidenzwerte und die Gefahrenlage der Sinn dafür fehlt, zum anderen, weil ich auch Rücksicht und Solidarität mit denjenigen zeigen möchte, die sich Reisen aktuell nicht leisten können, weitaus andere Sorgen haben und auch nicht gefährdet werden sollten. Corona ist für mich auch ein Charaktertest und verbunden mit einem neuen Wertebewußtsein. Bleiben Sie gesund!

09:40 von Pool Roboter

ich war noch nie am Ballermann
weil ich derlei Klientel nicht favorisiere

und was Vorurteile anbelangt
ich kenne aktuell keinen Supermarkt wo Kinder ohne Maske rumrennen
und wenn sie sich an Vorschriften halten - was ich ihnen glaube - sind sie eine Minderheit

@ um 09:13 von VictorJara

Eben, soziale Gerechtigkeit.
Wenn es die gäbe, würden ja sämtliche, in katastrophalen Lagern gehaltene Flüchtlinge genau zu den touristischen Zielen rund um das Mittelmeer gebracht, die seit einiger Zeit leerstehen.
Alle dort Arbeitslosen hätten sofort mehr als genug zu tun und es müßte sogar noch Personal aus dem Umland angeworben werden.
Die Flüchtlinge wären menschenwürdig untergebracht und für umfangreiche Überprüfungen bzgl des Asylbegehrens gäbe es genügend Zeit, ebenso für medizinische Versorgung.
Außerdem könnte auch sofort mit Schulunterricht für die Kinder begonnen und sprachliche, kulturelle, schulische u/o berufliche Qualifikationen für die Erwachsenen angeboten werden, die im Falle einer Asylablehnung auch im Fluchtausgangsland helfen könnten.
Finanziell günstiger, als in jedem Zielland eine eigene Infrastruktur aufzubauen wäre das bestimmt auch.
Sogar die Coronaregeln ließen sich dort besser einhalten, als in den erbärmlichen Flüchtlingslagern in GR, T oder sonstwo.

Re : logig !

Solange in all den Ländern immer noch die Industrie und große Teile der Wirtschaft weiter betrieben werden, immer noch viel zu viele hin und her reisen müssen /dürfen, solange noch immer jeden Tag Tausende LKW`s durch Europa touren, meistens mit jetzt nicht wirklichen Waren wie Holz, Stahl, Autoteile und noch etliches mehr, wird der Virus mitfahren. Weil auch nicht überall konsequent getestet wird. Auch finde ich es echt fragwürdig, dass kein Restaurant oder Kino öffnen darf, aber jeder in die Kirche rennen kann. So gibt es viele Ungereimtheiten, in der gesamten Politik, die Verwaltungen wissen auch nicht mehr, und viele Menschen werden alleine gelassen.
Es macht jede Person mal Fehler oder schreibt ein Wort falsch, das sollte zu keiner Häme führen, das zeugt von fehlendem Respekt und Achtung vor anderen Menschen. Sollte ich mich im Ton gegen dich vergriffen haben, dann ein ganz großes SORRY !!!

9.04 saschamaus75. Test vorher ja ...hinterher nicht..

Bei Rückkehr aus Mallorca folgt weder Quarantäne noch Testpflicht.. Zumindest eine Schnelltestpflicht nach Rückkehr wäre m.A.n. aber zwingend nötig.

Warum: es ist mittlerweile undurchsichtig, in nahezu jedem Land folgen wöchentlich andere Beschränkungen und Beschlüsse , Verordnungen, wer -wohin- ohne- mit- Test und Quarantäneregelungen.

Wo die Inzidenz nun niedrig, wo hoch, ein dauerndes und ständiges Auf und Ab.

In Portugal vor 4 Wochen noch „Drama“, nun unter 50..Frankreich umgekehrt, jetzt steigend..

Infizierte gibt es überall und gerade ohne Beschränkungen gehts wieder von vorne los.

Daher bei Rückkehr ! wäre es notwendig zu testen, so meine Ansicht, auch wenn dies wohl nicht geplant zu sein scheint, ein Fehler, meiner Ansicht nach, aber da gibts noch einiges...

Corona, Sicherheit contra Freiheit

Es geht immer um den selben Spannungsbogen.

Für die allermeisten ist Corona ungefährlich. Daher verständlich, dass die meisten sich eher Richtung „Freiheit“ orientieren.

Es geht andererseits vor allem darum, dass das Gesundheitssystem nicht kollabiert. Anstatt das man die Situation dort verbessert und mit finanziellen Anreizen für mehr Personal sorgt, gab es wohl rund 8.000 Pfleger, die den Job hin geschmissen haben.

In der Markus Lanz Doku über Schweden wurde gezeigt, wie man das dort macht:

Man hat den Bettenbedarf wöchentlich vorher berechnet und dann die Anzahl der Betten erhöht. Teilweise gab es 300% mehr Intensivbetten in Stockholm im Karolinska.

Bei uns nennt sich das Notfallreserve und die wurde nie gebraucht.

Wir haben hier einseitig die Freiheit viel zu stark eingeschränkt.

Auch in Spanien und anderswo war das so.

Reisen sollte auch erlaubt sein, Quarantäne nach der Rückkehr ist unnötig. Man kann testen und man muss auch nicht jeden Infizierten dabei finden.

um 09:50 von Sisyphos3

„ ich war noch nie am Ballermann“
-> nun, ich war auch noch nie da und habe auch nicht vor, dort jemals hinzufahren. Aber genau darum ging es in meinem Beitrag. Wer sich hier asozial verhält tut es auch dort. Und gegen diese Personen muss hier wie dort vorgegangen werden. Aber aus meiner Sicht überwiegt die Anzahl an Personen, die sich sowohl hier als auch dort an die Vorschriften halten. Und deshalb sollte man nicht jede Entscheidung am asozialsten Glied der Kette ausrichten.

“ ich kenne aktuell keinen Supermarkt wo Kinder ohne Maske rumrennen“
-> seien Sie froh, hier ist es insbesondere am Wochenende leider anders.

Re : teachers voice !

Ich denke, diese Entscheidung wurde nur getroffen, um der Tourismusbranche etwas entgegen zu kommen. Ob sie wirklich sinnvoll war und ist, darüber könnte man streiten. Nur heute ist Sonntag, da habe ich keine Lust auf Streiten, ich nehme es mal so hin.......................... und warte geduldig die Zahlen nach Ostern ab.
Dass die Regierung nicht immer die nötige Kompetenz hat, ist mir auch schon auf gefallen, denn so manche Entscheidungen in dieser Pandemie sind mehr als fragwürdig und nicht nach vollziehbar.
Und leider wird sehr oft zu spät und halbherzig agiert.

Pandemieprobleme

Die Beiträge einiger Foristen, machen deutlich, dass das Problem mit Corona nicht aufhört. Oder will und darf man zurück zum Ballermantourismus?
Natürlich ist Mallorca nicht nur Ballerman. Es gilt also schon, den weichen Tourismus zu fördern, Aber das allein wird nicht reichen.

Es gilt Förderprogramme zu erarbeiten, um die die Abhängigkeit vom Massentourismus orientierten Konzernen zu reduzieren. Die in vielen vom Massentourismus abhängigen Ländern vorhandene
Struktur ist keine gesunde Wirtschaftsstruktur, sondern nur eine "Brohsamengesellschaft".

08:32 @ Adeo60

"...Protestierenden dürfte existentiel unter der Pandemie leiden (etwa eine Familie mit 2 Kindern in einer 60qm Wohnung u.ä.). ..."

Existentielles hängt in erster Linie vom Einkommen ab.
Wenn man seit einem Jahr keines hat, nur noch H-IV, dürftige Hilfen, die ewig nicht ausgezahlt werden, und man eine Familie versorgen muss, dann ist das sehr belastend, macht krank, depressiv.
Unabhängig davon, ob diese Leute protestieren.
Die werden nicht mal Freude an einem Flugsimulator haben.
Schön, dass es Ihnen gut geht.

Keine 24 Stunden später

waren die ersten Touristen auf der Insel.
Der Filmbericht hat die Bilder gezeigt, mit Masken draußen am Tisch, muss ich für Geld nicht haben.
Mal sehen wie lange das gut geht, aber jeder muss natürlich für sich entscheiden wofür er Geld ausgibt, mit Maske kann auch zu Hause unterwegs sein, da muss ich nicht nach Malle fliegen.

Und ob der gebremste Tourismus für alle dort reicht, da hab ich so meine Zweifel, der Sauf- und Party-Tourismus hat eine Menge Geld gebracht für Alle.
Das war nicht gut, wird auch nie sein, aber es haben ganz Viele ganz viel Geld verdient, denn das saß locker.
Mit Familienurlaubern die mit Kindern fahren, werden nicht alle überleben, das Geld wurde hauptsächlich beim Partyvolk abgeschöpft.

Mal sehen wie lange die Öffnung gut geht, trotz der ganzen Vorkehrungen.

Mallorca nicht mehr Risikogebiet...

Na welch ein Glück, dass unmittelbar vor Ostern Mallorca kein Risikogebiet mehr ist und die zurückkehrenden Reisenden nicht in Quarantäne müssen.
Wers glaubt wird seelig.

@ um 09:31 von Sisyphos3

Genau so.
Und das ist sogar offizielle Politik überall in Europa.
Man kann es sich nicht noch dümmer ausdenken, als es in der Realität dann tatsächlich passiert.

@09:38 von Treualp1

>> Die Katastrophe ist dass in Deutschland
>> und ganz Europa kein Impfstoff vorhanden
>> ist.

Ähh, also deshalb ist die EU auf Platz 3 der Weltrangliste der 'Verabreichten Impfstoffe'?

an Traumfahrerum 09:51

In Bezug auf die vielen Ungereimtheiten bei den Maßnahmen haben sie zeifellos recht, obwohl ich ihre Beispiele so nicht für treffend halte.
Ich danke Ihnen für ihr Verständnis. Meine "Beschwerde" richtet sich alledings nicht an Sie. Leider wurde mein Hinweis auf den betroffen Foristen, nicht angenommen. Sicher werde ich Gelegenheit bekommen, mich dierkt an ihn zu wenden.
Nochmals vielen Dank für ihr Verständnis.

Mallorca-Bild

Ich muss zugeben, ich war nur einmal auf Malle, weil alle Fans im Bekanntenkreis sagten, ich hätte Vorteile. Also Nebensaison, edles Finca-Hotel im Inland, Mietwagen. Trotzdem nicht meins.

Aber was ich gelernt habe - ganz viele sind z.B. zum Wandern oder zur Fahrradtour da. Am Ballermann war ich nicht. Also am Ende kommt es auf die Art des Urlaubs an. Und darauf, dass die dortigen Behörden die Einhaltung der Regeln kontrollieren. Letztes Jahr waren die Partykneipen nach ein paar Exzessen schnell wieder zu.

Ansonsten glaube ich, dass es ungefährlicher ist, wenn 150 negativ Getestete im Flieger sitzen, als 40 Pendler im Bus in Thüringen oder in NO-Bayern.

hier in Deutschland

kann ich nichtmal eine Ferienwohnung mieten in Gebieten, wo sich sonst Hase und Igel gute Nacht sagen.

Dafür kann man in andere Länder fliegen, im engen Flugzeug sitzen, in Bettenburgen übernachten, an Touri-Stränden liegen....
aha da geht das also?

Wer hier sein Einkommen aus Tourismus und Gastro bezieht, der ist der Gekniffene.
Wer in Deutschland bleiben muss, kann sich nichtmal in Ruhe kurz erholen, hat faktisch Hausarrest da man nirgends hin darf.

Das finde ich weder sinnvoll noch vermittelbar.

Mallorca nicht mehr Risikogebiet...

Damit wird das Reisen dorthin zwar bequemer - die frühere Normalität ist aber noch lange nicht zurück.

###

Ja, wer einen Urlaub mit Einschränkungen und Schutzmaske mag, der soll ruhig fahren. Manche Leute brauchen scheinbar den Urlaub in Coronazeiten als besonderen Kick. Und wer glaubt, das Nachlässigkeiten dort bei den Corona-Regeln in Spanien genauso lasch wie hier durchgesetzt werden wie in Deutschland , der ist schnell wie im Bericht zu lesen mit einen hohen Bußgeld dabei...
Aber wenn das alles egal ist soll ruhig fahren...

Auf Kommentar antworten...

Am 14. März 2021 um 08:44 von saschamaus75

Ich hoffe eher darauf, daß das Wetter endlich besser wird und sich Balkonien wieder lohnt. -.-

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Das wird schon...
Auch Terrasse und Garten lohnt sich...

@ 09:51_ Mika D-testen oder nicht testen

Man kann schlicht nicht jede Infektion verhindern. Und man muss das auch gar nicht.

Man muss Infektionen da verhindern, wo sie gefährlich sind. Das ist in erster Linie da, wo man länger im direkten Kontakt mit der Risikogruppe ist.

Das mit den Mutationen wird überbewertet. Zudem setzen sich diese durch, auch mit Grenzschliessungen verhindert man das nicht.

Infektionen im Flugzeug sind auch eher unwahrscheinlich.

Bei Reisen zwischen Gebieten mit unterschiedlich hohen Inzidenzen macht ein Test - wenn überhaupt - vor allem im Gebiet mit der sehr niedrigen Inzidenz Sinn.

Da aber auch dort vor Ort Beschränkungen und Maßnahmen gelten, sind Tests nur sehr bedingt hilfreich.

Vieles sind reine Vorsichtsmaßnahmen. Ob die unterm Strich was bringen ist meistens unklar.

@ um 10:11 von dr.bashir

„ Also am Ende kommt es auf die Art des Urlaubs an. Und darauf, dass die dortigen Behörden die Einhaltung der Regeln kontrollieren. “
-> so sehe ich das auch

„ Ansonsten glaube ich, dass es ungefährlicher ist, wenn 150 negativ Getestete im Flieger sitzen, als 40 Pendler im Bus in Thüringen oder in NO-Bayern.“
-> genau. Und das Bus- oder hier das S-Bahnfahren ist ja auch nicht verboten.

Auf Kommentar antworten...

Am 14. März 2021 um 08:50 von andererseits

"Frühere Normalität" wird es aus mehreren Gründen nicht mehr geben. Wie eine "neue Normalität" aussehen wird, ist noch nicht absehbar.

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Das werden wir sehen wenn die Trinkfesten durchgeimpften Briten und die Partyfreudigen Deutschen die Ballearen wieder überschwemmen...

@ logig, um 08:36

Zu Ihrer Anmerkung:

Da Sie gestern mindestens 15 Kommentare verfasst haben, die nicht eben von guter Laune oder wenigstens einigermaßen gelassener Einstellung zeugten, wäre ich nie auf die Idee Ihrer Sehbehinderung gekommen.

Es tut mir daher Leid, Sie damit ungewollt getroffen zu haben.

Mein Kommentar war nicht hämisch, sondern entsprang reinem Überdruss über Ihren aus meiner Sicht freudlosen und zu bissigen Schreibstil.

Ihrer Hoffnung trage ich gerne Rechnung, sollten mir Ihre Kommentare irgendwann Lust machen, darauf einzugehen.

Aber solange sie wieder enden wie der letzte Satz, werde ich sie schlicht ignorieren.

Schon merkwürdig

Ich bin auch nicht dafür, dass die zügellose Reiserei losgeht. Aber ehrlich gesagt, machen mir die täglichen Grenzübertritte aus Tschechien mehr Sorge, als ein paar Malle-Urlauber.

Interessanterweise ist es anscheinend nicht erlaubt, die Grenzen zu schließen, manche sagen sogar, dass bringe nichts. Wenn also sonst jede Menge Menschen täglich über Grenzen fahren dürfen, warum ist dann vernünftiger Urlaub so gefährlich?

Warum ist Grenzschließung für Urlauber erlaubt und bringt angeblich was, bei Pendlern ist es umgekehrt.

Nur nebenbei - ich will nicht nach Malle. Mein Traum ist ein Ferienhaus an der Ostsee. Aber das ist anscheinend zu gefährlich.

@09:49 von Pool Roboter

>> Wer Reisen nur aufs Saufen reduziert, ist
>> für mich nicht gereist.

Das Problem sind die 99,9%, die Ihrer Ansicht nach "nicht gereist" sind. -.-

09:49 von Pool Roboter

«Wer Reisen nur aufs Saufen reduziert, ist für mich nicht gereist.»

Sehr wahr … und schön ausgedrückt.

Es fliegen ja auch nicht alle Touristen zum Saufen nach auf Malle. Aber es gibt ohne Zweifel dieses Klientel. Für das vor Corona immer Jürgen Drews, Micky Krause, Tim Toupet & Co. allnächtlich abwechselnd was von Roten Pferden & Nackten Friseusen sangen. Diese Art von "Reiseanspruch" ist nicht ausgestorben.

Der Großteil von Umsatz & Gewinn, den Tourismus vor Corona nach auf Malle brachte, war aus diesen Geldbeuteln eingereist, und dort gelassen.

Ich selbst war 1983 als Saisonabschlussfahrt mit dem Fußballverein ein einziges Mal nach auf Malle. Gerade frisch das Abi in der Tasche. Weniger als 10% der Mitreisenden haben das Meer überhaupt gesehen. Tagsüber musste der Kater ausgeschlafen werden, der abends & nachts bis morgens früh immer in Bier, Sangria, Wodka, und Whiskey drin war.

So günstige Flüge wie heute für Schüler-Abifahrt und Junggesellengedöne gab es 1983 noch nicht.

Was mich richtig nervt...

Ein erheblicher Teil der Kommentare hier stellt - wie ich finde, zu recht - einen Widerspruch zwischen Reisefreiheit und Lockdown fest. Aber von unseren Politikern hört man dazu nicht mal die sonst üblichen faulen Ausreden.

@ um 10:28 von saschamaus75

„ Das Problem sind die 99,9%, die Ihrer Ansicht nach "nicht gereist" sind. -.-“

-> woher haben Sie denn die Erkenntnis, daß nur 0,1% der Mallorca-Reisenden nicht zum Ballermann wollen? Mit solchen, faktisch nicht haltbaren Behauptungen disqualifizieren Sie sich höchstens selbst.

Reisen jetzt oder wann?

Ich wollte posten, wie es in drei anderen Ländern (Freunde) läuft mit Impfen und Reisen, ganz aktuell. Sowie Einstellungen der Menschen dort.
Ist aber wohl uninteressant.

Mallorca interessiert unsere Familie nicht. Uns zieht es traditionell in den Norden.
Habe 14 Tage Hochsommer Dänemark gebucht. Natürlich schönes Haus - weit weg von Touristenzentren.

Gruß, Wolfgang

@um 10:29 von schabernack

„ Aber es gibt ohne Zweifel dieses Klientel.“

-> natürlich gibt es dieses Klientel. Das bezweifelt auch niemand. Aber wie ich in meinem ersten Beitrag bereits geschrieben habe, kommt es eben auf jeden Einzelnen, wie er sich verhält. Und das ist hier genau so (s. Anti-Corona Demos am Wochenende) wie auf Mallorca. Nur alle Entscheidungen ausschließlich an dem asozialsten Glied der Kette auszurichten, bringt uns nicht weiter. Auch hält es einem Vergleich mit ähnlichen Situationen (Pendler in Bus und Bahn, dicht gedrängt, tobende Kinder in Supermarkt ohne Maske, etc.) nicht stand. Wenn jemand sich nicht an die Regeln hält, dann muss das hier wie dort verfolgt werden.

Auf Kommentar antworten...

Am 14. März 2021 um 09:58 von Leipzigerin59

Existentielles hängt in erster Linie vom Einkommen ab.
Wenn man seit einem Jahr keines hat, nur noch H-IV, dürftige Hilfen, die ewig nicht ausgezahlt werden, und man eine Familie versorgen muss, dann ist das sehr belastend, macht krank, depressiv.

###

Stimmt. Und für solche Menschen ist ein Osterurlaub eh keinen Thema. Und die Vernunft sagt eigendlich auch, das nicht nötige Reisen ins Ausland in Pandemiezeiten genauso überflüssig sind. Wir alle haben nähmlich mit wieder steigenen Infektionszahlen gerade ein ganz anderes Problem... Und es sind schon einige Länder die gerade wieder anziehen mit Ausgangssperren.

09,49Uhr Pool Roboter

Es freut mich, dass Sie eine Lanze für diese schöne Insel brechen. Nicht nur zum Wandern geeignet, sondern auch für unzählige Ausflüge in deren Landschaft und Gastronomie. Natürlich meide ich Ballermann + Co. , wann immer ich auf Mallorca bin , aber dann wiederum denke ich an die vielen verlorenen Arbeitsplätze und die Schlangen vor den Suppenküchen, die es dort vor der Pandemie nie gegeben hat. Freundlichen Gruß aus Madrid

Malle vor Ostern

Und es kann sich ja wie wir wissen innerhalb von 2 Wochen durchweg ändern.

Womöglich steigen die Inzidenzen schnell, falls getestet werden sollte, dann könnte Malle wieder Risikogebiet werden.

Sicher sein kann man nur bei kurzfristigem Spontantrip mit Testpuffer.

Und noch eine Anmerkung

zum Ballermann,die Zeiten der Saufgelage sind vorbei denn darauf achten die Behörden schon eine ganze Weile auch ohne Corona.

an von vriegel um 10:17

Ja, man kann schlicht nicht jede Infektion verhindern. Man kann sdie Infektionen aber so weitgehend verhindern, dass der Virus sich nicht ausbreiten kann (siehe schlicht die entsprechende Länder).
Infektionen sind immer gefährlich, egal ob man sich in einer Riskogruppe aufhält. Sagen Sie. Der Begriff Risikogruppe ist in diesem Zusammenhang unverständlich.

Die Behauptung die Mutationen seien überbewertet, ist vage und unbegründet. Richtig ist, dass es schwierig ist die Mutantenausbreitun mit Grenzschließungen zu verhindern. In jedem Fall behindern Grenzschließungen die Ausbreitung in erhebliche Ausmaß. Schauen Sie sich die Entwicklung im Grenzgebiet an.

Die übrigen ihrer Aussagen sind ebenfalls wage und unbegründt.
Mir ist nicht klar, was sie eigentlich wollen, obwohl ich meine Vermutung habe.
Trotzdem die Bitte: versuchen sie auch für andere verständich zu argumentieren.

Roboter

Ich habe mich mit meiner Kritik auf die Reiseindustrie und ihren geschmacklosen Auswüchsen bezogen . Ansonsten sind wir da einer Meinung . Ich glaube aber auch das ein sanfter Tourismus immer besser ist als Hotelburgen und Besäufnisse. Sich besaufen und feiern kann man auch am Rhein, wobei ich besaufen auch ablehne ,aber das ist wieder ein anderes Thema . Tschüss

Falls überhaupt. Hier jedenfalls sollte jetzt nicht nur stichprobenhaft, sondern durchgehend kontrolliert werden: „Allerdings müssen sich Deutsche, die nach Mallorca fliegen wollen, nach wie vor auf einem Online-Portal des spanischen Gesundheitsministeriums anmelden. Der Registrierungscode wird am Flughafen kontrolliert. Mindestens stichprobenhaft kontrollieren die Behörden bei der Einreise auch, ob ein negativer PCR-Test vorliegt, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Wer ohne gültigen Test erwischt wird, muss mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 3000 Euro rechnen“.

Besser für alle Seiten - Urlauber wie Gastgeber -, als jetzt dort mit Maske herumzulaufen oder im Restaurant zu sitzen wäre es derzeit wohl, wenn von Ersteren, die trotz der Sprachbarriere bei früheren Urlauben persönliche Kontakte zu Letzteren (z.B. Hotel- oder Restaurantpersonal) aufgebaut haben mal bei denen nachfragen würden, was ihnen am meisten helfen würde, damit alle „durchkommen“. Im beiderseitigen Interesse.

@ Susi1960, um 10:13

Für die Mallorquiner - aber für das gesamte Touristik- und Gaststättengewerbe ist der derzeitige Zustand die reine Katastrophe, das ist unbestritten.

Wer jetzt nach Mallorca fliegt, wird entgegen Ihrer Annahme Nähe Palma nur 2 offene Bettenburgen mit zahlenmäßig sehr ausgedünnter Belegung finden. Und ziemlich leere Strände. Sowie einen frühen Feierabend machen (müssen).

So jedenfalls noch gestern im Fernsehen.

Sie würden dort diesbezüglich also nix verpassen. Vielleicht tröstet das ein bisserl.

Was genau passt nicht? Meinung!

Die Öffnung für Spaniens Inseln ist nach meiner Meinung wieder eine politische Entscheidung. EU-Politik - Zahlen ohne Fakten - Tarnen - Täuschen von Beginn an und am laufenden Band, ob €, EZB, Corona, AstraZeneca ..

Z.B.: Es sollte nicht sein -EMA! - jetzt also doch![ARD-Text]
Der Corona-Impfstoff des Herstellers AstraZeneca kann nach Einschätzung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) schwere allergische Reaktionen auslösen. Anaphylaxie sowie Überempfindlichkeitsreaktionen sollten in die Liste der möglichen Nebenwirkungen des Vakzins aufgenommen worden, erklärte die EMA unter Verweis auf mehrere solcher Fälle in Großbritannien.
.
Dänemark und andere Länder hatten zuvor Impfungen mit dem Stoff ausgesetzt. Als Grund wurden Berichte über einen Todesfall und schwere Erkrankungen durch Blutgerinnsel nach der Impfung genannt.

Warum wohl wird die Lieferung reduziert. Wer kennt die Wahrheit?

Es ist ein Eiertanz auf rohen Eiern, hier wie dort. Da bleibt wenig heil. Frohe Ostern!

re 09:54 vriegel: Sicherheit contra Freiheit

>>Corona, Sicherheit contra Freiheit
Es geht immer um den selben Spannungsbogen.<<

Entschuldigung, aber dies ist ein schlichtes. Märchen. Übrigens meist erzählt von Menschen, die unter „Freiheit“ schlichte Zügellosigkeit verstehen.

Regeln begrenzen nicht die Freiheit, sie ermöglichen sie! Freiheit ohne Grenzen wäre einfach nur Grenzenlosigkeit. Und diese ist und bleibt eine Illusion, in der man dauernd und ausdauernd die Grenzen seiner Umwelt überschreitet. Statt einem Traum also ein Alptraum!

>>Für die allermeisten ist Corona ungefährlich. Daher verständlich, dass die meisten sich eher Richtung „Freiheit“ orientieren.<<

Schon Ihre Annahme ist komplett falsch und damit eminent gefährlich! Sie stimmt einfach nicht - gehen Sie mal in die Krankenhäuser und reden Sie mit Betroffenen!

Aber selbst, wenn Sie stimmen würde: Sie verwechseln auch hier wieder Freiheit mit Rücksichtslosigkeit.

@ Adeo60

"Ich selbst fliege nächste Woche von Frankfurt nach San Francisco/Oakland - preiswert und sicher mit dem Flugsimulator..."

Ich mag ihren Ansatz, aber während es gute Flugsimulatoren gibt, fehlt noch der wirklich gute Zielortsimulator. Sich mit Streetview umzuschauen ist schon cool, aber ganz satt macht es doch nicht. Aber es gibt halt die Zeiten, wo man den Gürtel enger schnallen muss - nicht schön, aber so ist es halt...

@Leipzigerin59, 09:58 Uhr

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar. Menschen, die um die wirtschaftliche Existenz kämpfen, verdienen unsere Solidarität, in geicher Weise aber auch diejenigen, die um das nackte Überleben kämpfen. Aus meiner Sicht ist die Reisefreiheit insofern absolut nachrangig. Genau in diesem Sinne war auch mein Hinweis auf den FS gedacht. Reisen ist für die meisten von uns eine Traumwelt - raus aus dem Alltag, hinein in den Trubel mit Massencharakter oder in das einsame Jungle-Trecking fernab der Zivilisation (oder irgendwo dazwischen). Die Träume werden indes aktuell eingeholt von der harten Corona-Realität. Wenn es noch eine Solidarität und Verantwortung gegenüber dem Gemeinwesen gibt,
die wir leben sollten, dann doch gerade jetzt. Bleiben Sie gesund!

Das ist immer noch kein richtiger Urlaub

Auf Mallorca hat es schon Suppenküchen gegeben, weil die Leute nichts mehr haben. Endlich öffnet dort der Tourismus wieder. Stellt sich nur die Frage, ob es so attraktiv ist, wenn in der gesamten Öffentlichkeit Spucktuch zu tragen ist.

aber dann werden wir Ostern die untragbare Situation erleben, dass man nach Mallorca darf, der deutsche Tourismus aber verboten bleibt. Man kann ja fast sicher sein, dass die Politik nicht den Mut haben wird gegen das Geschrei von Wieler, Drosten, Lauterbach den Inlandstourismus zu öffnen.

und nach wie vor fehlt von der Politik jede Aussage, wie lange geht das so weiter? Es reicht! Ich will mein Leben wiederhaben, ich will ein Land ohne Spucktücher, Abstand und Desinfektionsmittel - ich will die in 75 Jahren Bundesrepublik selbstverständlichen Freiheiten wieder haben. Ich will eine Gastronomie, in der man locker in Kontakt kommen kann und die nicht auf Abstandsgebote ausgerichtet ist. Was bringt Lebensverlängerung ohne Lebensqualität?

Die deutsche Tourismusbranche

Die deutsche Tourismusbranche könnte jedem Urlauber, vor und nach der Reise, eine 14 tägige Quarantänezeit finanzieren. In heimischen Hotels zB.
Dann bliebe Corona wenigstens halbwegs eingedämmt und die heimische Wirtschaft wird unterstützt.

Erstaunlich...

...was der moderne Mensch für Sorgen hat.
Mallorca gehört für mich jedenfalls NICHT dazu.

@ kurtimwald

"Keiner akzeptiert bei uns: nicht die Politik ist der Gegner, sondern das Virus!,"

Auf den Punkt!

@_ach du scheibenkleister, um 09:01

re @ Amadeo

"Ich bin mit Eltern und zwei Brüdern auf 60 qm aufgewachsen. Wir kannten es nicht anders."

War bei mir ähnlich, nur war neben meinen 2 Brüdern noch eine Schwester dabei, da wurde es richtig eng, als sie irgendwann ihr eigenes Zimmer brauchte.
Das alles ging auch deshalb, weil wir eh mehr draußen als drinnen waren.

Aber noch zu Mallorca und Ballermann:

Ich war zweimal auf Mallorca und wüsste bis heute nicht, wie's am Ballermann aussieht oder wie man den überhaupt findet.

Geht doch! :-)

@ um 10:48 von VictorJara

„... ihren geschmacklosen Auswüchsen bezogen„
-> das sehe ich genauso und finde es auch absolut verwerflich. Auch für mich käme dies nie in Frage.

@ um 10:57 von Tino255

„Auf Mallorca hat es schon Suppenküchen gegeben, weil die Leute nichts mehr haben.“
Die gab es in Deutschland und anderswo schon lange, lange vor Corona.
Aber was tut denn der spanische Staat für seine Arbeits - und Mittellosen?
Gibt es dort kein Kurzarbeitergeld für die Arbeitnehmer und keine Wirtschaftshilfe für die Unternehmen?
Lässt der spanische Staat seine Bürger verhungern?
Falls dem so ist, hat Spanien nichts in der Werte - EU zu suchen. Einige andere Staaten natürlich auch nicht.
Und die spanischen Bürger sollten anders wählen.

10:38 von Pool Roboter / @schabernack

«Nur alle Entscheidungen ausschließlich an dem asozialsten Glied der Kette auszurichten, bringt uns nicht weiter.»

Das bringt niemand weiter, wirft aber alle zurück.

Für ewig und 3 Tage nicht reisen geht sowieso nirgendwo durchzusetzen und durchzuhalten, wo vor Corona mal Tourist-Country war. Wo das nicht war, sind die Einbußen wegen Corona dann auch dementsprechend geringer bis so gut wie gar nicht.

Mallorca aber ist nun mal seit langem so was wie das 17. Bundesland von Deutschland. Ich kenne wen, der fährt (fuhr) jedes Jahr 2x nach Mallorca mit seinem Rennrad. Der lässt das auch nicht bleiben, obwohl er schon einmal "milde" plus einmal "heftig" auf dem Rad sitzend von einheimischen oder touristischen Autofahrern über den Haufen gefahren wurde.

Mallorca ist nah, Mallorca ist günstig zum Hinfliegen.
"Mallorca habla Aleman". Das ist attraktiv für viele. Besonders auch für die, die nicht so viel Zeit und / oder Geld zum Verreisen zur Verfügung haben.

Assis sind nicht sooo viele.

Und dass man sich hier ständig über Leute lustig macht, die Urlaub für wichtig nehmen.

Leute, die Situation ist doch teilweise schlimmer als für die nachkriegsgeneration! Die Menschen, die in den 50ern aufgewachsen sind, ja die haben in engen wohnverhältnissen gelebt, die konnten in ihrer großen Mehrheit nicht an Urlaub denken. Aber diese Menschen hatten ein Leben. Man sieht doch die Bilder aus den 50er Jahren. Weil die Wohnungen so eng sind, treffen sich viele Menschen - gerade auch Kinder und Jugendliche - und laufen in Gruppen auf der Straße herum, spazieren durch Parks. Und die Kneipe an der Ecke, die gab es auch. Ja, die Menschen waren materiell arm, aber sie hatten freie soziale Kontakte. Gerade die junge Generation der 1950er Jahre hatte insgesamt ein besseres Leben als die Generation Corona, die später aus ihrer Jugendzeit über Treffen mit Freunden, Spaß und einfach nur Geburtstagsfeiern - anders als Oma und Opa - nichts mehr zu berichten weiß.

@asimo, 10:55 Uhr

Die neue Generation der Flugsimulatoren ist schon klasse und das Cockpit detailgetreu nachgebildet. Natürlich kein Ersatz zum realen Fliegen, vor allem mit Blick auf den von Ihnen erwähnten Streetview. Aber beim FS geht es ja zunächst auch darum, fliegerisches Können im Grundsatz zu erlernen. Es geht doch im Leben darum, ein Stück weit unsere Träume zu leben - und das lässt sich ab und zu auch mit dem virtuellen Pilotentraining ganz gut machen...

@kurtimwald

"Oder hat das nur ein Teil der Bevölkerung mitbekommen, dass das Fliegen in vollbesetzten Flugzeugen so gefährlich ist wie de Aufenthalt in zu kleinen Innenräumen."

Also etwa das Risiko, das wir unseren Kindern in der Schule zumuten...
Okay, in der Schule sind es weniger personen als in einem A320. Dafür hat letzterer immerhin ein funktionierendes Lüftungssystem.

IMHO beides (Schule/Flieger) ohne Impfung grob fahrlässig.

Erst deutsche Hotels öffnen, um uns zu helfen, ....

.... erst dann ggf. Tourismus.
Bei der momentanen Corona-Lage kann man einfach den Tourismus nach Mallorca und sonst wo hin nicht zulassen.
Nur klare Verbote helfen hier – sonst müssen wieder die darunter leiden, die ohnedies schon Probleme haben (Schulkinder, ältere Leute usw.)

@ Tino255, um 10:57

Sind also die Schreihälse Wieler, Drosten, Lauterbach (Ihre Aufzählung ist sehr unvollständig) Schuld daran, dass Sie Ihr Leben nicht haben, wie Sie (und übrigens alle anderen auch) es gern wiederhätten?

Ich will, ich will...!

Sie leben, sind offenbar gesund genug, hier rumzujammern, weil Sie nicht wissen wie es ist, wirklich(!) Not zu leiden, und Sie wollen nicht wahrhaben, dass weder die Regierung noch die Virologen die Schuld tragen, sondern ein kleines Etwas, das man Virus nennt.

Das Virus müssen Sie fragen, wie lange das noch weitergeht;
und: solche Leute, die gestern auf Überdruss-Demos waren..

Aber lassen Sie das mit den Suizidgedanken am Ende Ihres Kommentars.
Das Leben bietet auch so, wie es jetzt ist, noch eine Menge Annehmlichkeiten, man muss sie nur wahrhaben wollen.

In diesem Sinne:

Bleiben Sie zuversichtlich. :-)

@ um 10:33 von Pool Roboter

Das wirkliche Problem sind für alle Urlaubsgebiete in erster Linie die Touristen, die sich für Land, Leute und Kultur interessieren und dann zH in höchsten Tönen davon schwärmen.
Das macht andere Menschen neugierig und innerhalb kurzer Zeit sind auch die „erlebnisorientierten“ Touristen vor Ort um die Landschaft kaputtzutreten und mit Erbrochenem zu besudeln.
Am besten wäre ein generelles Reiseverbot und ein paar Journalisten, die stellvertretend für den Rest der Menschheit von anderen Orten berichten.
Geschäftsreisen sind eh zum überwiegenden Teil überflüssig, da es Telefone und das Internet gibt.
Für Touristen gibt es KI - Brillen, mit denen man an jeden Punkt der Erde reisen kann, ohne sich von zH fortbewegen zu müssen.
99% der Menschheit bekommen keinen Urlaub und sind auch noch nie gereist.
Was die Umwelt bisher vor dem Allerschlimmsten bewahrt hat. Man stelle sich nur vor, alle Menschen würden reisen.
Warum sollten also für eine lächerliche Minderheit Ausnahmen gestattet sein?

@Tino255

Die Nachkriegsjahre mit der heutigen Zeit zu vergleichen ist schon grenzwertig. Sie dann auch noch mit verklärtem Blick schönzureden...
Ich könnte Ihnen so einiges zumindest über das Aufwachsen in den 60ern erzählen, also ich habe mich seinerzeit in den Ferien immer für die Feldarbeit entschieden, Getreide-, Kartoffel- oder Rübenernte. -:)

@10:33 von Pool Roboter

>> woher haben Sie denn die Erkenntnis, daß
>> nur 0,1% der Mallorca-Reisenden nicht
>> zum Ballermann wollen?

Erfahrungswerte. oO

Auch die, die tatsächlich "Wandern" wollen, sind bei 1 Woche Urlaub die Hälfte in der Kneipe. Ist halt so. -.-

Wer Urlaub machen möchte ...

... denen ist es gegönnt.

Es gibt die AHA-Regeln+Lüften und negative PCR-Tests bei der Einreise, und auch die Anmeldung bei den zuständigen Behörden.
Alles gut. Da kann nichts mehr schief gehen.

Und es gibt genügend Bundesbürgerinnen/er, die in Spanien o. Portugal (usw.) Immobilien besitzen, und sich selbstverständlich darum kümmern wollen und auch müssen.

@ Tino255, um 11:11

Wie viele Jahre leben Sie denn jetzt bereits in diesen schrecklichen Coronazeiten?

Dass mal jemand daherkommt und die Nachkriegszeiten in
derartigen Pastellfarben schildern würde...
Ich höre parallel gerade WDR4 mit Elke Heidenreich, die hier jeden Sonntag einige Bücher vorstellt.
Sowas hätte gut aus einem der Romane stammen können.

Hach, was war es früher doch so schön! Eng, aber jemütlisch.

Sagt Ihnen jemand, der die Nachkriegsjahre in vollen Zügen genossen hat.

an teachers voice um 10:54

ich stimme ihren Argumente zu.
Ich meine aber dass folgendes zu ergänzen ist.

Es geht um die Entscheidung zwischen dem Schutz von Leben und Unversehrtheit und wirtschaftlichen Interessen.
Unser Regierungen haben sich, um die Wirtschaft nicht "unnötig" zu belasten, dazu entschieden, die Vermeidung der Überlastung der Intensivstationen als Ziel zu sehen. Das hat sich in jeder Hinsicht als falsch erwiesen. Denken wir an die Folgen des inkonsquenten Loghdown Light. Denken wir an den Pandemieverlauf in den europäischen Länder. Denken wir an den Pandemieverlauf in den Ländern, die den Lebesschutz von Anfang an als Ziel hatten.
Nochmals Dank für ihre Beitrag.

um 11:29 von nie wieder spd

„ Das wirkliche Problem sind für alle Urlaubsgebiete in erster Linie die Touristen, die sich für Land, Leute und Kultur interessieren ...“
-> umgekehrt wird ein Schuh draus. Diejenigen, die sich eben nicht für das Land interessieren (s. Sauftourismus am Ballermann) stellen ein Problem dar. Im übrigen vor 30 Jahren hat schon einmal ein Staat versucht seine Bürger am Reisen zu hindern, das wird niemals dauerhaft funktionieren. Auch nicht mit Beiträgen von Journalisten. Und zum Thema Umwelt würde ich erstmal bei denjenigen anfangen, die noch mehr Menschen in diese Welt setzen, tierische Produkte zu sich nehmen oder mit großen SUV durch die Gegend fahren müssen. Reisen bildet, ein SUV nicht!

Mallorca

Die Regierung kann das Reisen nicht verbieten. Schon vor der Aufhebung der Reisewarnung hätte jeder nach Mallorca können, eben mit den entsprechenden Auflagen. Quarantäne, Test und soweiter. Hätte natürlich auch wenig Sinn bei geschlossener Gastronomie etc.. Ein Einreiseverbot könnte ja nur die spanische Regierung verhängen. Eine Aufhebung der Reisewarnung gibt es nur bei entsprechender niedriger Inzidenz im Zielland. Wie sinnvoll ein Urlaub auf Mallorca im Moment ist, ist ein anderes Thema. Auch bei Nichtrisikogebieten halte ich eine Testung bei der Rückkehr für absolut notwendig. Alle Besucher von Mallorca über einen Kamm zu scheren zeugt lediglich von Vorurteilen und nicht von Wissen.

11:11 von Tino255

«Gerade die junge Generation der 1950er Jahre hatte insgesamt ein besseres Leben als die Generation Corona, die später aus ihrer Jugendzeit über Treffen mit Freunden, Spaß und einfach nur Geburtstagsfeiern - anders als Oma und Opa - nichts mehr zu berichten weiß.»

"Better life in the 50-ies". Weiß ich nicht … dazu bin ich zu jung.

Aber ein schönes Leben haben Kinder & Jugendliche seit Corona ganz sicher nicht. Ein unbeschwertes Leben, wie es dem Lebensalter entsprechend ein Leben sein sollte. Relativ zu Erwachsenen gesehen, müssen sie auf viel mehr dessen verzichten, was sonst neben der Familie unmittelbarer Lebensmittelpunkt war.

Sieht man es so, dass Schule die Arbeitswelt von Kindern & Jugendlichen sei. Dann waren / sind sie viel mehr "banned" in ihrer Lebenswelt als die Erwachsenen. Alle Kinder / Jugendliche, die ich frage, sagen mir, nichts anderes vermissen sie mehr als Treffen mit Freunden.

Egal ob im Alter von 6 / von 18 J.
In Urlaub fahren wollen ist sehr nachrangig.

Eine Komödie

Hier darf ich in der Stadt keine Bratwurst essen, aber nach Mallorca fliegen, ha.

@08:32 von Adeo60

"... Die erneuten Demonstrationen gegen Corona-Schutzmaßnahmen, die sich (ohne Maskenschutz und Einhaltung der Abstandsrege) z.T auch in Gewalt gegen die Polizisten entluden, zeigen ein Stück weit die Rücksichtslosigkeit, mit der einzelne Gruppen Ihre Eigeninteressen durchzusetzen versuchen ... "
Das ist der Bruchteil von vielen Menschen in D.
Viele Demos werden erst gar nicht zugelassen, weil angeblich die AHA-Regeln nicht eingehalten werden können (z.B. wenn tausende demonstrieren wollen).
Das vielfache von dem geht auf diese Demos nicht, und will diese grundrechtseinschränkenden Zwangsmaßnahmen m. ggf. Strafandrohung u. ggf. Bußgeldandrohung (immer noch viele Bereiche dicht und zu wie Außenbereiche von Gaststätten u. Restaurants, u. Sportstätten, usw.), und an machen Orten die - offensichtlich - überflüssigen Atemschutzmaskenpflicht nicht (z.B. Parks, Zoo, Fußgängerzone, usw.).
Schulen werden langsam wieder geöffnet.
Die "Inzidenz-Notbremse-100" ist theoretisch jetzt schon gezogen

tolle Nachkriegszeit?

um 11:31 von harpdart
@Tino255
Die Nachkriegsjahre mit der heutigen Zeit zu vergleichen ist schon grenzwertig. Sie dann auch noch mit verklärtem Blick schönzureden...
Ich könnte Ihnen so einiges zumindest über das Aufwachsen in den 60ern erzählen, also ich habe mich seinerzeit in den Ferien immer für die Feldarbeit entschieden, Getreide-, Kartoffel- oder Rübenernte. -:)
_______
Werter harpdart, möchte Ihnen unbedingt zustimmen. Noch bis Anfang 60er erlebten wir, dass im Herbst Nachlese vor allem bei Kartoffeln anlag. In den späten 50er ab Spätsommer in unserer Familie unter Führung Urgroßvater alle mit Körben und Kiepen ausgerüstet - und ab in die Pilze (und Beeren). Nicht aus Lust und Freude, wie heute - sondern wesentlicher Bestandteil Nahrung.

Gruß, Wolfgang

@ Adeo60, um 11:13

re @ asimo, 10:55

Vor wenigen Jahren bin ich ein einziges Mal Flugsimulator geflogen, in Köln, eine Boeing.
Null Ahnung, aber trotzdem am Ende heil gelandet.

Leider: Für den Rest des Tages war mir einfach nur kotzübel...

Trotzdem war es einfach nur toll.

@08:52 von dr.bashir

"... Mallorca ... Falls die Kontrolle der vorgeschriebenen negativen Tests dort besser funktionieren als bei uns, könnten wir mal einpaar Leute zur Fortbildung dorthin schicken ... "

Der war gut :-)

@ sonnenbogen

Die Leute bringen sich halt auf Mallorca in Sicherheit..... die, die sich es leisten können.

Ja und dann kommen noch ein paar Franzosen, Belgier, Briten usw. die bringen sich auch alle in Sicherheit, weil sie es sich leisten können mit Sicherheit. Und dann haben alle Corona, mit Sicherheit.

@Sparpaket, 09.01h

Ich bin keine 3 x 25 mehr und bin auch immer gerne gereist.
Jetzt bleibe ich eben zu Hause und bewege mich jeden Tag mindestens 3 Stunden zu Fuß durch Wald und Feld.
Fahrradfahren geht wegen meiner kaputten Wirbelsäule nicht mehr.
Trotzdem bin ich zufrieden.
Meine seelischen Schäden wegen mangelnder Partys und Kneipenbesuche halten sich in engsten Grenzen.

@ nie wieder ?

Das wirkliche Problem sind für alle Urlaubsgebiete in erster Linie die Touristen, die sich für Land, Leute und Kultur interessieren und...

Mallorca heißt aber tagsüber schlafen und nachts Ballermann.

@ asimo, um 10:55

re @ Adeo60

Das mit Streetview als "Flugsimulator des kleinen Mannes" finde ich einfach herrlich!

@11:35 von saschamaus75

"... Auch die, die tatsächlich "Wandern" wollen, sind bei 1 Woche Urlaub die Hälfte in der Kneipe. Ist halt so ... "

Nee. Ist so gar nicht.

Die Leute wollen am Tag wandern.
Treffen ist meist schon ab ca. 9:00 h , und gewandert wird meist bis in den Nachmittag.
Und dann ist erst mal Pause im Hotel angesagt, da nach Abendessen ggf. im Hotel oder Restaurant.

Abends treffen sich die Leute im Restaurant oder Gaststätte, und das in aller Regel im Außenbereich. Hier wird dann ausgetauscht, was so erlebt und gesehen wurde.

Am 14. März 2021 um 08:56 von ach du scheiBe Urlaub auf Malle

... billiger Massentourismus, Saufgelage mit Grölgesängen und inniger Verbrüderung am Strand, One-Nite-Stand im Hotel, all das verbietet sich in Pandemie Zeiten oder auch für immer.
______
Sie scheinen auch einer dieser Menschen zu sein, die nie dort waren, nur die einseitigen, stimmungsmachenden Berichte über Ballermann und Saufgelage kennen. Dass das nur ein (kleiner)Teil Mallorcas ist, dürfte Ihnen nicht bekannt sein, ist aber so. Der (größere) Rest ist sehr, sehr schön und eignet sich hervorragend für einen Erholungs- Wellness, Sport- und Bootsurlaub. Das mit dem "billig" lasse ich mal dahin gestellt, würde ich eher anders sehen. Im übrigen, was Corona anbelangt, ist es unwichtig, wo und ob ich Urlaub mache, sondern lediglich die Art und Weise WIE ich diesen gestalte. Wenn sowohl bei der jeweiligen Anreise/Abreise PCR-Tests gemacht werden, warum nicht, oder startet jetzt mal wieder eine Neid-Debatte ?

@ um 11:35 von saschamaus75

„ Auch die, die tatsächlich "Wandern" wollen, sind bei 1 Woche Urlaub die Hälfte in der Kneipe. Ist halt so. -.-“
-> solche Pauschalaussagen, noch dazu ohne wirklich Belege, kann ich nicht ernst nehmen.

Das Virus ist an nichts mehr schuld

Nein, das Virus ist inzwischen an nichts mehr Schuld ist. Es ist die Regierung verantwortlich und ihre Berater. Mehrere sehr vielversprechende Medikamente werden trotz positiver Zwischenergebnisse bis zum Studienende zurückgehalten. Schnelltests und Kontaktverfolgung würden auch weitestgehend normales Leben ermöglichen. Ja, und die hochwirksamen mRNA-Impfstoffe, man hätte sich nur um ihre Produktion kümmern müssen.

Nein, hier ist kein Virus verantwortlich, hier sind die politischen und administrativen Eliten dieses Landes und der EU verantwortlich.

Und zu den 60er-Jahren und der Feldarbeit: Ja, das war hart, aber der reale Kontakt mit der Arbeitswelt und der selbstverständliche Umgang mit Erwachsenen werden auch die Entwicklung gefördert haben. Zudem gibt es Berichte über 15-jährige, die mit dem Zug zum Stones-Konzert allein gefahren sind, obwohl die Eltern Gegner dieser Musik waren. Solch ein Vertrauen in das jugendliche Kind und solch eine Liberalität gibt es heute kaum.

Am 14. März 2021 um 08:58 von Pool Roboter

Pauschal zu sagen, im Urlaub sind die Reisenden enthemmt und verantwortungslos ist eben nicht die ganze Wahrheit.
Nicht immer das asozialste Glied in der Kette sollte die Richtung vorgeben.
_______
Vielen Dank für Ihren guten Beitrag, dem man nur beipflichten kann. Wir überlegen derzeit auch. Da wir hier aber wohl noch ewig aufs Impfen warten müssen, bietet sich eigentlich eher Israel oder Serbien an, wobei Letzteres nun nicht unbedingt der "burner" für einen gleichzeitigen Urlaub wäre. Mal sehen. Muss ja nun nicht unbedingt über Ostern sein, wenn es trotz allem vermutlich überall ziemlich voll sein wird.

Ich finde es unmöglich, wie

Ich finde es unmöglich, wie hier teilweise wieder gegen Reisende vom Leder gezogen wird, so als wären alle, die Sehnsucht nach anderem Wetter und Landschaft haben und sich dafür in den Flieger setzen, um aus Depri-D nach Mallorca zu flüchten, sich 14/7 besaufende Asoziale. Wenn die Kontrollen bei Abflug und Rückflug wirklich 100%ig durchgeführt würden, D h. Ohne aktuellen Negativtest oder Impfung darf keiner ins Flugzeug, dann könnte es funktionieren. Aber da ja sowohl in D als auch, was ich von Bekannten hier auf den Kanaren gehört habe, die Kontrollen eben nicht lückenlos sind, geht die Misere wieder los. An die Leute, die keinen Bock haben, Maske zu tragen, kann ich nur folgende Worte richten. Auf Lanzarote gibt es auch die allgemeine Maskenpflicht, sobald ich aus der Haustür raus bin, wird sie übergezogen und fertig ist, ist schon ein Accessoire, das ich immer mit mir führe, auch im Auto habe ich immer eine Reserve liegen. Geht alles, ist pure Gewöhnungssache.

@ um 12:02 von weingasi1

„ Im übrigen, was Corona anbelangt, ist es unwichtig, wo und ob ich Urlaub mache, sondern lediglich die Art und Weise WIE ich diesen gestalte. “

-> genau so sehe ich das auch.

@10:48 von VictorJara

"... Ich glaube aber auch das ein sanfter Tourismus immer besser ist ... "

Genau diese Strategie will auch die Bevölkerung auf Mallorca.

Der Sauf-Tourismus und Feiertourismus (auch o. insb. der Deutschen) kommt bei der Bevölkerung von Mallorca gar nicht an.

Insofern hatte der LockDown und Corona auf Mallorca auch eine positive Seite.
Die Neuausrichtung auf den sanften Tourismus.

@ um 11:48 von schabernack

Das Treffen von Freunden war für die meisten Kinder auch schon lange vor Corona der Kontakt über WhatsApp, FB oder Instagram.
Kinder kann man zB „draussen“ schon seit fast 20 Jahren kaum noch sehen.
Vielleicht noch dort, wo dank der vorausschauenden Politik der letzten Jahrzehnte, immer noch kein Internet empfangbar ist.
Und falls Sie mal ein Kind in freier Wildbahn treffen, dann unterhält es sich selbst mit einem danebensitzenden Freund über das Handy.

@ nie wieder spd, um 11:29

re @ 10:33 von Pool Roboter

Ihr leicht sarkastischer (?) Kommentar wird und sollte Menschen, die sich für die Kulturen anderer Länder interessieren, nicht vom Reisen (dieses Wort halte ich für neutraler als "Tourismus") abhalten.

Alles andere wäre ein eklatanter Verlust für beide Seiten.

Ihre Idee, per KI auf Reisen zu gehen, wird vielleicht in etlichen Jahren eine breitere Basis finden, noch ist dafür, denke ich, die Zeit nicht reif.

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