Kommentare

das wird teuer

für die Reederei oder deren Versicherung

Ich wünsche mir, es gäbe mehr

Ich wünsche mir, es gäbe mehr Lieferengpässe für die Industrie in D. Denn sonst hält sie die Füße in der Pandemie nie still und die Zahlen werden nicht großartig absinken. Der 1.Lockdown vor 1 Jahr war auch deshalb so erfolgreich, weil der Nachschub aus China gefehlt hatte und die Betriebe daher runterfahren mussten. Und im Sommer gibt es ja meistens Betriebsferien, das war wahrscheinlich auch ein Grund für die niedrigen Zahlen. Ich sehe auch keinen Sinn für die Anhäufung produzierter Güter auf Halde. Wer hier in Spanien wird jetzt ein schickes Auto aus D kaufen, hier gibt es wirklich andere Sorgen.

Persöhnlich

Dieses Ereignis ist für mich sehr persönlich: 1967 wurde mein Papa mit der MS Nordwind im Suezkanal während des 6 Tage Krieges eingeschlossen. Ich kleiner Wurm war damals im Bauch meiner Mutter. Meine Eltern haben sich über Funk und Norddeich Radio auf meinen zukünftigen Namen geeinigt. Die beiden deutschen Schiffe kamen erst in den 70 er Jahren wieder frei. Heute wird das schneller gehen!

"Nadelöhr der Weltwirtschaft" trifft es wirklich

Falls der Versuch heute Abend, das Schiff zu bewegen wieder scheitern sollte (der Vize-Hauptgeschäftsführer des BDI): "Bereits stockende maritime Lieferketten zwischen Asien und Europa drohen vollständig zum Erliegen zu kommen"), wird wohl nichts anderes übrig bleiben, als diese zusätzlichen Kosten in Kauf zu nehmen:
"Eine Umleitung der Schiffe um Afrika herum dauere eine Woche länger und sei extrem teuer"

Es wäre dann allerdings nicht verkehrt, genau hinzuschauen, ob sich dieser Aufwand lohnt - und ob "Ballast abwerfen" an einigen Stellen nicht generell lohnender wäre, die zu transportierenden Güter für die globale Versorgungssicherheit also wirklich unentbehrlich sind. Aufschlussreich wäre da zu wissen, in welchen Bereichen neben der Automobilindustrie diese Turbulenzen zu spüren sind: "Laut BDI sind bereits internationale Logistik-Turbulenzen zu spüren. Zentrale Lieferketten drohen demnach aufgrund (...) unpünktlicher Schiffe und fehlender Transportkapazität ins Stocken zu geraten"

16:13 von Nettie

zumindest hat man jetzt nen einigermaßen glaubhaften Grund
eine Preiserhöhung durchzusetzen

Name ?

Wie heißt das Schiff nun wirklich ? Ever Given wie im Artikel oder Evergreen wie auf dem Foto ?

@Bernburger49

Das Schiff heißt "Ever Given", die Reederei "Evergreen"
PS: Schiffsnamen stehen traditionell am Bug, nicht in Großbuchstaben auf der Seite. ;-)

evergreen ist die reederei

Evergreen Marine Corp. betreibt das schiff, wie viele weitere auch die mit "ever" im namen beginnen.

An sowas muss man do h

An sowas muss man do h denken, wen man Waren so weit rumschicken muss.
Es kann immer was schief gehen. Warten oder aussen rumfahren. Ist doch recht einfach.
Anders geht's ja nicht.

@16:34 von hallo_frosch

Danke für die Auskunft.

Alles nur Zufall

Das Schiff einer Taiwanesichen Firma ( s. Link: https://www.hafen-hamburg.de/de/schiff/ever-given-imo-9811000---48016) blockiert die wichtigste Handelsverbindung nach Europa und China. Ne, ist natürlich alles reiner Zufall. *zwinker

16:39 von Bender Rodriguez

>>An sowas muss man do h denken, wen man Waren so weit rumschicken muss.<<

Entspricht aber nicht den Gier-Regeln "just in time".
Lagerung bzw. horten von Ware ist zu teuer.

Bergung dauert wohl noch länger?

Für viele Menschen, sehr oft auch junge, kommt doch von dort nur "Plastikmüll" der unter Menschen unwürdigen
zustäden produziert wird.

Die Spielekonsolen, Handys und Computer sind das natürlich nicht die alle auch aus China kommen.

Die Lager der Industrie sind bei uns die Autobahnen mit den LKWs, für die Weltwirschaft sind des die Tanker und Frachter.

Gut wenn jetzt mal ein umdenken stattfinden muss.

Es lebe der Freihandel

Niemand sollte sich jetzt wundern.

Die Mineralölkonzerne haben einen Grund, die Benzin- und Heizölpreise zu erhöhen.

Die Industrie hat einen Grund, Lieferverspätungen zu verargumentieren (Stichwort: Lieferketten)

Es gibt bestimmt auch noch negative Auswirkungen auf die ohnehin vorhandene Corona-Krise.

Ich frage mich dabei, ob die verantwortlichen Manager doch noch einmal ihr Risikomanagement auf den Prüfstand stellen sollten.

@ Nettie, um 16:13

“Aufschlussreich wäre da zu wissen, in welchen Bereichen neben der Automobilindustrie diese Turbulenzen zu spüren sind.“

Geduld, in ein paar Tagen werden wir's wohl wissen...

Obwohl der Soft-Lockdown möglicherweise eine Verzögerung mit sich bringen wird, denn die Klamottenläden sitzen z. B. noch auf Mengen unverkaufter Ware - und ja nicht nur die.

@ werner1955, um 17:36

“Gut wenn jetzt mal ein undenkbar stattfinden muss.“

Da irren Sie wohl.

Das Umdenken wird allenfalls dahingehend stattfinden, dass man überlegt, den Kanal noch einen oder zwei Metern tiefer auszubuddeln.

17:20 von Walter2929

Entspricht aber nicht den Gier-Regeln "just in time".
Lagerung bzw. horten von Ware ist zu teuer.
.
wird durch Just in Time
eine LKW Fahrt mehr notwendig ?
durch diese Verfahren spart man Lagerkosten
aber angeliefert wird die Ware so oder so
oder kommen LKW´s deshalb halbvoll geladen zum Kunden ?

Das freut den Segler

die kennen Hafenkino bei Wind. Aber warum man bei starken Wind durch einen Kanal fahren muss ? Man hätte ja auch mal einen Tag warten können.

Containerschiff in Suezkanal

Ein Containerschiff hängt quer im Suezkanal, kann nicht vor und zurück, versperrt die Wasserstraße seit Tagen. Bisher hat nichts geholfen das Riesenschiff loszueisen und wieder in Fahrrichtung zu bringen. Was also tun?

Gibt es dort in diesem Gebiet beim Suezkanal Feuerwehren mit großen Fahrzeugen, guten dicken Wasserschläuchen? Wenn ja, dann auf beide Seiten des Suezkanals die Feuerwehren aufstellen, den Feuerwehr-Wasserschläuchen die Wasserzufuhr ermöglichen und dann folgendes machen: Wasserschläuche auf die Schíffseite richten und zwar seitlich kurz unter der Wasserkante des Schiffes. Und dann Wasser marsch! So müsste es klappen.

Doch Achtung: Die Wasserstrahler nicht zu hoch stellen, sondern seitlich und in die Richtung spülen, die mehr Platz für den Sand im Wasser hat, sowohl neben der Schiffsvorderseite als auch hinten neben der Schiffsrückseite . Bitte mit entsprechender Vorsicht, es wird klappen. Auf diese Art kann man den Sand zwischen Schiff und Ufer wegspülen.

16:39 von Bender Rodriguez

Warten oder aussen rumfahren. Ist doch recht einfach.
.
einfach schon, vor allem aber teuer
und für die Umwelt ? 6.000 km weiter schippern

@mir Jam 18:09

Auf dem Suezkanal werden notgedrungen wohl Saugbagger vorhanden sein. Die verteilen den Sand nicht von hier nach dort sondern schaffen ihn ganz raus. Allein schon wegen der allgegenwärtigen stetigen Versandung aus der Umgebung sind diese Maschinen vonnöten. Schlepper mit Schraubenantrieb legen dem Havaristen schlimmstenfalls noch mehr Sand vor den Kiel. Ob es so leistungsfähige Schlepper mit Voith-Schneider-Antrieb gibt? Vermutlich nicht. Das hätte ich mal den alten "Chief" fragen sollen der im Museum Bremerhaven die volle Kenne in diesen Dingen hat.

15:29 von Sisyphos3 das wird teuer

für die Reederei oder deren Versicherung
#
Und für uns Autofahrer auch.Die Spritpreise klettern schon nach oben.

Intensive Bemühungen sehen anders aus

Der Bagger ist ja niedlich. Was soll man auch von Ländern erwarten, die mangels Bildung fürs Volk außer Tourismus keine nennenswerte Wirtschaft haben? Aber wie immer gilt: werden Schaden hat, ...

"Am 26. März 2021 um 15:29

"Am 26. März 2021 um 15:29 von Sisyphos3
das wird teuer

für die Reederei oder deren Versicherung"

Quatsch, die melden Konkurs an und verschieben die Vermögenswerte zum nächsten Briefkasten.

Hohe Frachtraten

Das verschärft die aktuelle Preisspirale und Knappheit an Frachtkapazitäten noch einmal deutlich.

Die nächsten Waren kann man jetzt schön per Flugzeug transportieren lassen, zum sechzehnfachen Preis gegenüber 2020.

Au weia.

Pipelines können ganz hilfreich sein

so es Staaten gibt, die einen Großteil ihres Erdöls und Erdgases dadurch beziehen.
Stabile Versorgung ist gewährleistet.

Unsicherheitsfaktoren sind Länder, die die Pipeline durchqueren und keine der Produkte offiziell beziehen.
Soll schon so passiert sein ...

Und bei international steigenden Öl- und Gastpreisen muss (!) natürlich auch der Erzeuger dieser Produkte etwas mehr Gewinn machen ... :-)

Gruß, Wolfgang

@redfan96 um 15.45 Uhr, Generell Betriebe runterfahren?

"Ich wünsche mir, es gäbe mehr Lieferengpässe für die Industrie in D. Denn sonst hält sie die Füße in der Pandemie nie still und die Zahlen werden nicht großartig absinken. Der 1.Lockdown vor 1 Jahr war auch deshalb so erfolgreich, weil der Nachschub aus China gefehlt hatte und die Betriebe daher runterfahren mussten. "

Sie sehen deutsche Industriebetriebe als Infektionstreiber? Wie ist das denn in Spanien? Spanien hat ja sehr viel Agrarwirtschaft, aber auch Industrie, auch KfZ-Bau.
Wünschen Sie auch das Runterfahren der spanischen Industrie durch Lieferengpässe?

Unsicherheiten am Ölmarkt

Ich glaube, die Unsicherheit besteht darin, mit wieviel Willkür man jetzt den Ölpreis hochtreiben kann und was der Markt hergibt, denn das meiste Öl in Europa kommt gar nicht durch den Suez-Kanal.
s.a.: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/schneller-schlau/woher-bekommt-de...

@Giovanni....Niedlich?

Glauben Sie wirklich die da unten wären so dämlich dass sie Maschinen nicht nach den Vor-Ort-Erfordernissen (bestimmte Versandung verhindern) auslegen können? Oder sich geeignete beschaffen?

Am 26. März 2021 um 19:50 von spax-plywood

Es wirkt so, denn da ist ein lächerlicher Schaufelbagger im Einsatz und zwei oder drei Schlepper versuchen, das Schiff zu bewegen. Da ist in Cuxhaven mehr los, wenn was schief liegt. Im Nordostseekanal sowieso.

Mal ehrlich...

An einem Tag hat man doch mit zwei Helikoptern paar Hundert Container von dem Kahn runter. Platz zum Abstellen ist ausreichend vorhanden. Das ist doch schneller und einfacher und sicherer, als Kraftstoff abpumpen.

Havarie oder nicht?

Ich selbst glaube nicht daran, dass diese Havarie ein Unfall ist. Die Folgen werden Europa noch nicht durchschütteln aber es wäre gut, das Unglück als Warnung zu verstehen. Als Warnung eines übermächtigen Handelspartners, der zeigen will: 'Schaut her, so kann es Euch gehen. Ich diktiere die Konditionen. Wenn Ihr nicht spurt, seht her, was „passieren“ kann.'

Europa hat es in der Hand, seine Prämissen neu zu formulieren, zu überdenken und zu konkretisieren. Aber, ehrlich gesagt, ich sehe keine Perspektive für ein geeintes Europa unter der Führung der EU.

Die Verwaltung der EU, der ganze Apparat, hat sich in der Krise nicht bewährt. Leider.

um 20:03 von

um 20:03 von draufguckerin
Havarie oder nicht?
Ich selbst glaube nicht daran, dass diese Havarie ein Unfall ist. Die Folgen werden Europa noch nicht durchschütteln aber es wäre gut, das Unglück als Warnung zu verstehen. Als Warnung eines übermächtigen Handelspartners, der zeigen will: 'Schaut her, so kann es Euch gehen. Ich diktiere die Konditionen. Wenn Ihr nicht spurt, seht her, was „passieren“ kann.'
________

Ich verstehe Ihren Post überhaupt nicht.
Warum sollte TAIWAN ein Interesse haben den Suez-Kanal zu sperren?
Können Sie mir das bitte erklären?

Gruß, Wolfgang

20:03, draufguckerin

>>Havarie oder nicht?
Ich selbst glaube nicht daran, dass diese Havarie ein Unfall ist. Die Folgen werden Europa noch nicht durchschütteln aber es wäre gut, das Unglück als Warnung zu verstehen. Als Warnung eines übermächtigen Handelspartners, der zeigen will: 'Schaut her, so kann es Euch gehen. Ich diktiere die Konditionen. Wenn Ihr nicht spurt, seht her, was „passieren“ kann.'<<

Abgefahrene Theorie.

Wer ist denn dieser übermächtige Handelspartner, der den Suezkanal aus machtpolitischen Gründen blockiert und es wie einen Unfall aussehen lässt?

>>Europa hat es in der Hand, seine Prämissen neu zu formulieren, zu überdenken und zu konkretisieren. Aber, ehrlich gesagt, ich sehe keine Perspektive für ein geeintes Europa unter der Führung der EU.<<

Die EU, das sind sämtliche Länder dieses Bündnisses, so gut wie alle Europas.

Sie sehen keine Perspektive für ein geeintes Europa unter der Führung seiner Länder?

Wo würden Sie denn eine sehen?

um 17:41 von greyeye75, "Es lebe der Freihandel" ja, aber

"Es lebe der Freihandel" Ja, aber nur unter fairen Partnern.

"Die Mineralölkonzerne haben einen Grund, die Benzin- und Heizölpreise zu erhöhen."
Was haben die Konzerne davon, wenn sie nichts verkaufen können, weil die Handelswege blockiert sind? Ich meine, die Konzerne haben ein großes Interesse, ihre Ware zu verkaufen. Oder glauben Sie, die hassen ihre Kunden?

"Die Industrie hat einen Grund, Lieferverspätungen zu verargumentieren (Stichwort: Lieferketten)"
Die Lieferverspätungen wegen der "Havarie" müssten nicht verargumentiert werden, wenn es die Verspätungen nicht gäbe. Oder haben Sie Kenntnis von generellen Lieferverspätungen?

"Ich frage mich dabei, ob die verantwortlichen Manager doch noch einmal ihr Risikomanagement auf den Prüfstand stellen sollten."
Da haben Sie recht. Allerdings lässt sich gegen Sabotage wenig machen, wenn man den Gedanken daran nicht zulässt und sich demzufolge nicht darauf vorbereitet.

Ein erkenntnisreicher Thread

Daß sich um diese Havarie Verschwörungstheorien entwickeln, das hätte ich jetzt nicht gedacht.

Aber daß Foristen gute Tipps haben, wie man den Kahn wieder flott kriegt, damit habe ich gerechnet. Da ist auf die Fachleute hier im Forum immer Verlass.

@16:13 von Nettie

>> "Nadelöhr der Weltwirtschaft" trifft es
>> wirklich

Ich habe eher die Sorge um die chinesischen Impfstoffe, die dadurch nicht mehr weiterkommen. -.-

@17:48 von stgtklaus

>> Man hätte ja auch mal einen Tag warten
>> können.

Am SuezKanal??? oO

@18:09 von mir jam

>> Auf diese Art kann man den Sand
>> zwischen Schiff und Ufer wegspülen.

Ähh, haben Sie zu viele StevenSeagal-Filme gesehen? oO

@Sisyphos3 Das wird teuer?

Zitat: "...das wird teuer für die Reederei oder deren Versicherung."

Hmm ja.
Was mir auffällt ist die kurze Denke, unserer rückhaltlosen Globalisierer.

Als Ingenieur achte ich zB. auf Redundanzen, wenn ich ein System aufbaue. Und das hat eben unsere "globalisierte Wirtschaft" überhaupt nicht drauf, sogenannte "single point of failure" durch Aufbau von Redundanzen auf ein Minimum zu begrenzen.
Stattdessen diktiert die Gier das Handeln. Es wird abgewirtschaftet, statt aufgewirtschaftet. Der China Handel- reine Sklavenausbeutung, ausschliesslich zum Zweck der Gewinnmaximierung.
Man denkt, die Politik sollte solche "Nadelöhre der Weltwirtschaft" erkennen, präventiv beseitigen, im Sinne einer funktionierenden Volkswirtschaft handeln?

Es passiert nicht, weil es an Weitsicht fehlt.

Und ja, es wird teuer. Für den Verbraucher. Ausschliesslich für den Verbraucher. Denn Versicherungen und Reedereien halten sich beim Verbraucher schadlos.

@19:59 von joe70

>> An einem Tag hat man doch mit zwei
>> Helikoptern paar Hundert Container
>> von dem Kahn runter

Mal, rechnen, das macht bei ca. 18.000 Containern wieviele Tage? -.-

Außerdem (den Bildern nach), wie verkeilt ist der "Kahn" den? oO

@19:59 von joe70

>> Das ist doch schneller und einfacher und
>> sicherer, als Kraftstoff abpumpen.

Ähh, es gibt da so etwas, das nennt sich Feuer! oO

Zugkraft

Ich habe keine gute Vorstellung für die Zugkraft eines Schleppers. Nach meiner Vorstellung könnten doch aber auch 50 Stahlseile am Heck des Schiffes befestigt werden, die dann an Land von 50 Panzern gezogen werden. Was spricht dagegen?

20:31 von saschamaus75

ob die in 20 Tonnen Container mit 40 qm³ angeliefert werden ?

20:25 von fathaland slim

so sind wir Menschen halt
in Corona Tagen Molekularbiologen und Virologen
ansonsten lauter Cheftrainer bei der Bundesliga

19:41 von Wolfgang GA

«Pipelines können ganz hilfreich sein
so es Staaten gibt, die einen Großteil ihres Erdöls und Erdgases dadurch beziehen.
Stabile Versorgung ist gewährleistet.»

Das geht gut bei Distanzen zwischen Förderland und Importland, die nicht gar zu weit sind. So wie bei Russland nach Deutschland (in die EU). Oder bei Russland zu China. Wird es sicher Pipelines geben … obwohl ich das genau gar nicht weiß.

Mit Pipelines Erdöl oder Erdgas aus der Golfregion in die Industriestaaten in Europa … viel zu weit. Die 3. größte Volkswirtschaft mit hohem Energieverbrauch (Japan) kann man mit Pipelines gar nicht erreichen. Andere Inselstaaten genau so wenig gar nicht. AUS / NZL / die 4. größte Bevölkerung der Erde in Indonesien.

Das Geschipper über die Meere, und durch die beiden sehr wichtigen Kanäle Suez / Panama wird nicht weniger, aber mehr. Nicht zuletzt wegen immer mehr Bedeutung von China im Welthandel.

Und Elektrokram in div. Qualität + Kumpel Plüschbär ebenso geht eh nicht durch Pipelines.

Wir fliegen zum Mond

aber ein Schiff aus dem Weg bekommen, schaffen wir nicht

@20:03 von draufguckerin

>> Aber, ehrlich gesagt, ich sehe keine
>> Perspektive für ein geeintes Europa
>> unter der Führung der EU.
Für wen sehen Sie dann sonst eine Perspektive? oO

>> Die Verwaltung der EU, der ganze Apparat,
>> hat sich in der Krise nicht bewährt. Leider.
Ähh, deshalb liegt die (zusammengerechnete) EU auf Platz 3 der Weltrangliste der 'verabreichte Impfstoffe'? -.-

21:00 von a neubert

Wir fliegen zum Mond, aber ein Schiff aus dem Weg bekommen, schaffen wir nicht
.
vermute sie waren weder am Mondflug beteiligt noch aktuell am Suezkanal

um 20:47 von r0lt0 @Sisyphos3

um 20:47 von r0lt0
@Sisyphos3 Das wird teuer?
Zitat: "...das wird teuer für die Reederei oder deren Versicherung."

Hmm ja.
Was mir auffällt ist die kurze Denke, unserer rückhaltlosen Globalisierer.
... Der China Handel- reine Sklavenausbeutung, ausschliesslich zum Zweck der Gewinnmaximierung. ..."
_____
Sie entschuldigen, aber ich kann ihrer Argumentationsreihe nicht folgen.

Zum Punkt Sklavenausbeutung - natürlich haben Sie recht, wenn Sie sich die Schiffsbesatzungen aus aller Herren Länder ansehen und dabei vor allem Menschen aus SOA von fast allen Reedereien ausgenutzt werden.

Chinesische Handelsmarine fährt übrigens mit chinesischem Personal. Hatte nicht den Eindruck, dass das Sklaven waren/sind.

Gruß, Wolfgang

21:04 von saschamaus75

Ähh, deshalb liegt die (zusammengerechnete) EU auf Platz 3 der Weltrangliste der 'verabreichte Impfstoffe'?
.
finden sie so ne Statistik nicht reichlich albern ?
mit absoluten Zahlen zu rechnen
in Indien gibt es auch mehr Ärzte und Krankenhäuser als in Monaco oder Schweiz,
ist das Gesundheitswesen dort deshalb besser ?

also in Israel sind es "nur" 10 Mill Impfungen
aber das ist jeder der geimpft werden wollte
und das erscheint mir doch wohl als das wesentlich

Degeneration der Weltwirtschaft

Viele Staaten bringen ihre Bürger mit mehr oder weniger sinnvollen Vorschriften zum Einsparen von Energie, CO2 oder Schadstoffen.
Die Industrie schickt mit den übelsten Dreckschleudern (Schweröl mit hohem Schwefelanteil und sonstigen Schadstoffen) Teile kreutz und quer über die Weltmeere. Nur weil irgendwo auf der Welt durch verbrecherische Arbeitsbedingungen Menschen diese Teile ein paar Cent billiger produzieren. Wenn die Kontainer-Schiffe für ihre Umweltschäden zahlen müssten, würde sich der Irrsinn nicht rechnen. Mein Mitleid wegen der Blockade des Suezkanals hält sich in Grenzen.

20:25 von fathaland slim

«Aber daß Foristen gute Tipps haben, wie man den Kahn wieder flott kriegt, damit habe ich gerechnet. Da ist auf die Fachleute hier im Forum immer Verlass.»

Gut fand ich das mit den ganz großen Wasserpistolen von der Feuerwehr, um das Havarieopfer aus der Misere zu schießen. Schnuckelig sieht so'ne Wasswepistole Feuerwehrwagen aus neben dem 400 Meter langen Container-Schiff.

«Daß sich um diese Havarie Verschwörungstheorien entwickeln,
das hätte ich jetzt nicht gedacht.»

Oder es war gar keine Havarie, und irgendwer wollte irgendwem Schaden zufügen. Aber wer wem? Denen in Europa … oder den Chinesen? Die einen kriegen nix mehr … die anderen können nix mehr exportieren. Oder allen beiden oder alle alle … und die weltweite Container-Flotte versammelt sich im Golf von Suez.

21:17 von Wolfgang GA

Sie entschuldigen, aber ich kann ihrer Argumentationsreihe nicht folgen.
.
welche Argumentationskette
ich stellte lediglich fest, dass die Havarie für die Reederei bzw. die Versicherung teuer wird
nicht mehr nicht weniger

um 20:59 von

um 20:59 von schabernack
19:41 von Wolfgang GA
«Pipelines können ganz hilfreich sein
so es Staaten gibt, die einen Großteil ihres Erdöls und Erdgases dadurch beziehen.
Stabile Versorgung ist gewährleistet.»

Das geht gut bei Distanzen zwischen Förderland und Importland, die nicht gar zu weit sind. So wie bei Russland nach Deutschland (in die EU). Oder bei Russland zu China. Wird es sicher Pipelines geben … obwohl ich das genau gar nicht weiß.
______
Natürlich habe ich diese zwei Beispiele gemeint :-)
Übrigens haben vorgestern AM Lawrow und sein südkoreanischer Kollege über mögliche Gas- und Öllieferungen aus Russland an Südkorea per Pipeline gesprochen.

Gruß, Wolfgang

@20:56 von Ritchi

>> die dann an Land von 50 Panzern gezogen
>> werden. Was spricht dagegen?

Naja, wenn der "Kahn" dann erstmal wieder flott ist, zieht er die 50 Panzer dann locker (wie Spielzeug) hinter sich her. -.-

Das Desaster können Sie Sich vorstellen? oO

@20:56 von Sisyphos3

>> ob die in 20 Tonnen Container mit 40 qm³
>> angeliefert werden ?

Bei der notwendigen Menge, wie sonst? -.-

20:47 von r0lt0

Was mir auffällt ist die kurze Denke, unserer rückhaltlosen Globalisierer.
.
weiß nicht wie es ihnen geht
aber meine geistigen Ergüsse sind hier auf 1.000 Zeichen beschränkt
ich betrachtete den Aspekt Kosten der Havarie
ich möchte mich entschuldigen dass ich nur diesen Teilaspekt behandelte
aber ein kurzes Statement ich gehöre nicht zu den Verfechtern der Globalisierung

@ritchi

Die 50 Panzer werden beim Ziehen längs der Trosse mit dem Heck angehoben und stehen dann ziemlich komisch in der Landschaft herum.

21:30 von saschamaus75

Bei der notwendigen Menge, wie sonst? -.
.
Impfstoffe ?
denke die werden mit besonderer Sorgfalt im Flugzeug transportiert

@ um 21:27 von saschamaus75

">> die dann an Land von 50 Panzern gezogen
>> werden. Was spricht dagegen?

Naja, wenn der "Kahn" dann erstmal wieder flott ist, zieht er die 50 Panzer dann locker (wie Spielzeug) hinter sich her. -.-
…"
Irgendwie verstehe ich Ihre Antwort überhaupt nicht. Warum sollte das Schiff, nachdem es wieder flott ist, losfahren bevor die Seile gelöst wurden?

um 21:24 von Sisyphos3 21:17

um 21:24 von Sisyphos3
21:17 von Wolfgang GA
Sie entschuldigen, aber ich kann ihrer Argumentationsreihe nicht folgen.
.
welche Argumentationskette
ich stellte lediglich fest, dass die Havarie für die Reederei bzw. die Versicherung teuer wird
nicht mehr nicht weniger
_____

Danke, da gehen wir absolut konform - und auch damit, dass letztendlich wir als Verbraucher die Zeche zahlen werden.

Gruß, Wolfgang

21:00 von a neubert

«Wir fliegen zum Mond … aber ein Schiff aus dem Weg bekommen, schaffen wir nicht.»

Ich flog nie zum Mond … und außer meinem Paddelboot schaffe ich auch keine Schiffe aus dem Weg. Aber ich mache den Vorschlag, das Havarieopfer an eine Rakete anzubinden, und den lästigen Querulant auf den Mond zu schießen.

Ist der doofe Kahn Übeltäter weg.
Und der Plunder in den Containern drauf gleich mit.

20:59, schabernack

>>Und Elektrokram in div. Qualität + Kumpel Plüschbär ebenso geht eh nicht durch Pipelines.<<

Nein, das hätte Bear nicht mit sich machen lassen.

Zur Erklärung: Bear ist ein mandschurischer Zwergsteppenbär, meinem Lebenspartner in seinen Kindertagen zugelaufen und jetzt bei mir im Ruhestand. Ein Homunculus mit magischen Qualitäten. Zum Beispiel der Telebeartie fähig...

@21:00 von a neubert

>> aber ein Schiff aus dem Weg bekommen,
>> schaffen wir nicht

Ähh, haben Sie Sich die Bilder schon angesehen? oO

Die ALLERerste Frage ist jetzt erstmal: "Wie verhindern wir, das Feuer ausbricht?" oO
(Besonders in Bezug auf die Ladung, wenn die Container erstmal anfangen zu Brennen)

Die ZWEITwichtigste Frage ist: "Ist der "Kahn" nicht schon längst 'Leck geschlagen'?" -.-
(Dann ziehen wir ihn ein paar Meter und er liegt richtig(!) auf Grund)

21:24 von Wolfgang GA

«Übrigens haben vorgestern AM Lawrow und sein südkoreanischer Kollege über mögliche Gas- und Öllieferungen aus Russland an Südkorea per Pipeline gesprochen.»

Falls ich mich da ohne nachzuschlagen nun nicht sehr täusche, müsste eine Pipeline aus RUS nach S-KOR aber (zumindest ein kurzes Stück des Weges) über das Territorium von N-KOR führen. S-KOR hat doch zu anderen Ländern außer Brother North gar keine Landgrenzen.

um 21:32 von

um 21:32 von spax-plywood
@ritchi
Die 50 Panzer werden beim Ziehen längs der Trosse mit dem Heck angehoben und stehen dann ziemlich komisch in der Landschaft herum.
______
Ich bitte um Entschuldigung - aber über die Panzer-Ideen muss ich schmunzeln. Wer mal am Suez-Kanal war, kennt den lockeren Sand. Befestigte Straßen - Mangelware. D.h. bei Anzug graben sich die Panzer ein. Finish!
Gesetzt den Fall, gerade dort sei befestigte Straße und die paar Panzer würden den Anzug schaffen - dann heißt es aber schnell Abkoppeln, sonst wird der Suez-Kanal mit den Panzern aufgefüllt.
Splendid idea!
Fast so gut wie die Feuerwehrschläuche :-)

Gruß, Wolfgang

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