Ihre Meinung zu: Arbeit auf Corona-Station: Motiviert, aber müde

7. April 2021 - 15:44 Uhr

Die Patienten auf den Covid-Stationen werden jünger, die Behandlungszeit länger: In den Havelland-Kliniken im brandenburgischen Nauen arbeiten Mediziner am Limit - auch weil das Personal fehlt. Von Andreas König.

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Kommentare

Wir können nur von Glück reden

und den Medizinern, Pflegern, Schwestern und sonstigen Personal im Gesundheitswesen
den größtmöglichen Dank und Respekt aussprechen.
Ich möchte mir unser Gesundheitssystem nicht vorstellen wenn wir nicht diese Menschen hätten.
Nur leider hat auch hier die Politik wieder mal gezeigt wie Versagen geht.
Nichts aber auch rein gar nichts ist von den Bekundungen der Politik umgesetzt worden.

Völlig falscher Fokus

In der Politik wurde einfach schlecht gehaushaltet...es scheint vielen Verantwortlichen immer noch nicht klar zu sein, dass die Intensivstationen der Flaschenhals im Pandemiemanagement sind. Da liegen ganz klare Naturgesetze zu Grunde, die eigentlich unverhandelbar sein sollten, da sonst die Schäden in allen Bereichen maximiert werden. Leider haben wir augenscheinlich aus den ersten zwei Wellen nichts gelernt. Die jetzige Entwicklung ist seit dem Auftreten der Mutante B117 klar gewesen. Viola Priesemann war im übrigen nach eigenen Worten selbst überrascht, wie weit der Impffortschritt sein muss, damit die Intensivstationen nicht mehr gefährdet sind. Das dauert noch Monate, also sollten die Verantwortlichen jetzt endlich mal ihre Arbeit machen und auf die Epidemiologen hören.

Genau das:

Zitat Artikel: Einbruch bei den Notfall-Behandlungen ergeben hat, findet Jürgen Klauber von der AOK besorgniserregend: "Wiederholt haben Ärzte aus den Krankenhäusern darauf hingewiesen, dass Herzinfarkt-Patienten gehäuft verspätet und mit fortgeschrittener Schädigung des Herzens im Krankenhaus angekommen sind", sagt er.>>>

Wann immer Foristen die "freien Intensivbetten" aufzählen und selbst daraus schlussfolgern dass kein Grund zur Sorge besteht, denken nie an die "normalen Notfallpatienten" die nicht weniger geworden sind, und auch für die müssen Betten da sein! (Verdammt nochmal!) Ok im Zitat wird von verspäteter Einlieferung gesprochen, die geschieht weil der Notfallpatient (oder Angehörgige) einen KH Aufenthalt vermeiden wollen u somit das Rufen des RTWs hinauszögern, Grund die Befürchtung im KH noch schlimmer dran zu sein. Ja Patienten oder Angehörige äußern sich sinngemäß so. Angst in direkter Nähe mit einem Corona Patienten zu liegen und sich zusätzlich noch zu infizieren.

Warum warten auf Notfallsymptome?

"Wir können angesichts der Zahlen nur den Appell an die Bevölkerung erneuern, bei Notfallsymptomen auch unter den Bedingungen der Pandemie nicht zu zögern, den Notruf zu wählen."
Warum nicht früher mit der Behandlung berichten wie gestern Abend im ZDF berichtet wurde, wo eine Ärztin aus Berlin jeden Covid-Patienten sofort mittels Blutverdünner und Cortison behandelt - und das ziemlich erfolgreich.
Es wurde in der Sendung auch erwähnt dass normalerweise positiv Getestete idR keine Behandlung bekommen bis sie deutliche Symptome zeigen - und dann landen diese uU bald in der Klinik - und zwar auf Intensiv.
Vielleicht sollte man diese Strategie mal überdenken und anfangen bevor die Patienten auf Intensiv landen?

rer Truman Welt

Schöner Versuch einen Kleinstkosmos als Universum darzustellen. In Deutschland sind keine 15% der Intensivbetten mit Covid-19 Patienten belegt! AOK Versicherte sind nicht repräsentativ für die deutsche Bevölkerung. "Mehr 70 bis 80jährige" ist als Aussage nicht mit dem Wert "heute Durchschnittsalter 60" zu vergleichen. Die Anzahl der Tage an der Beatmungsmaschine von bis 60jährigen und 80jährigen ist isoliert nicht vergleichbar, weil die 80jährigen schneller dabei sterben.
"Der Inzidenzwert in Wermelskirchen liegt über 100 und über den Bundesdurschnitt" - hallo, gibt es dazu keine genaue Zahl? Ehrlich, plumper geht's echt kaum noch!
Immer mehr Jüngere und länger zu behandeln - können einmal bitte konkrete haltbare Zahlen für Deutschland und nicht eines Kleinstadt Krankenhaus verglichen werden? Weshalb sieht man diese nicht, sondern bekommt laufend nur Aussagen einzelner Klinken mitgeteilt, die gar nichts für Deutschland aussagen (können)?
Wie soll ich das finden????????????

@15:52 von Bullok

//Ich möchte mir unser Gesundheitssystem nicht vorstellen wenn wir nicht diese Menschen hätten.//

Versuchen sollten Sie es trotzdem. Die Gesundheitspolitik fährt einen gefährlichen Kurs.

//Nichts aber auch rein gar nichts ist von den Bekundungen der Politik umgesetzt worden.//

Das hatte man auch gar nicht vor. Ich frage mir nur, ob man uns nicht zu Recht für blöd verkauft.

Verschlimmbesserung

Wie unterscheidet man Covid-19 von den Nebenwirkungen der dagegen eingesetzten Medikamente ? So werden z.B. Antibiotika wie Ciprofloxacin in rauen Mengen gegen Covid-19 in den Kliniken eingesetzt, obwohl Antibiotika gar nicht wirksam sind gegen Coronaviren. Aber Antibiotika-Nebenwirkungen ähneln dem Covid-19 Krankheitsbild stark und verursachen ebenfalls Wasser in Lunge und Beinen, Herz-Kreislaufprobleme, Muskelschwund, allergische Reaktionen, Autoimmunreaktionen, Black outs, Gleichgewichtsstörungen und CFS als Langzeitfolgeschaden einer Antibiotikatherapie von mehrern Wochen. Wie will man da unterscheiden, was überhaupt Covid-19 verursacht hat und was die Therapie und Medikamente selber verursacht haben ?

Beim reden sind sie fix...

für die Pflegenot tun sie nichts....
Jetzt rächt sich der Privatisierung und Sparkurs der letzten Jahrzehnte. In einer Welt in der nur noch die Ethik der Geldvermehrung
oberste Maxime ist. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs ohne die Pflegekräfte aus Billiglohnländern würde uns das Gesundheitssystem schon lange um die Ohren geflogen sein.
Sonntagsreden der Politik helfen schon lange nicht mehr, es ist an der Zeit eine neue Wirtschaftsordnung einzuführen in der wieder eine Ethik gilt die Mensch und Natur schützt, schont und Nachhaltigkeit belohnt.

Motiviert, aber müde

genau so sieht es auf den Stationen aus. Ärzte, Schwestern, Pfleger, Reinigungspersonal alle arbeiten bis zur Erschöpfung. Von der psychischen Belastung will ich erst gar nicht reden, wenn Tag, täglich Patienten sterben und man nichts tun kann.
Es fehlt Personal, Grund ist nicht nur die Bezahlung und die lange schwere Ausbildung, sondern es ist der Kostendruck in den Kliniken. Viele städtische Krankenhäuser wurden privatisiert, das Ende vom Lied waren private Investoren übernahmen die Kliniken und wollten natürlich Gewinne machen. Verständlich denn jeder der sein Geld anlegt will auch Gewinne erzielen.
Im Fall Krankenhäuser war dies der falsche Weg.
Das qualifizierte Personal wanderte ab, oft ins Ausland wo man bessere Arbeitszeiten hat und mehr Geld verdient. Hier werde solche Leute nicht beklatscht, wie bei uns, hier werden sie anständig behandelt.

Passend

Ja sehr passender Beitrag zum vorhergehenden Beitrag der Pressesprecherin von Frau Merkel.
"Die wachsende Zahl der belegten Intensivbetten spreche aber eine klare Sprache."
Was der Artikel verschweigt ist aber schon die gesamtdeutsche Lage. Die besagt nämlich laut DIVI-index, dass es überhaupt keine wesentliche Belegungsänderung in der Gesamtbettenzahl seit einem Jahr gibt. Ja das mag an verschiebbaren Operationen, oder an Liegedauern auf Intensivstationen liegen und ja der Betreuungsaufwand von Beatmungspatienten ist intensiver, aber liegt das dann an Corona? Oder liegt das am Personalmanagement und der Politik, dass Intensivstationen bei Vollauslastung nicht mehr anständig betrieben werden können, weil das Personal fehlt?
Die Bettennotfallreserve die am 04.08.2020 auf Intensivstationen eingerichtet wurde, wurde übrigens zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd erreicht.
Aber ein sehr schöner Aufhänger für einen noch längeren und noch härteren Lockdown.

Das Problem ist alt!

D hat mit die schlechtesten Personalschlüssel in der Krankenpflege im internationalen Vergleich. Die Differenzen reichen bis zum knapp 3-fachen.

Dieses ist erfolgreich ausgesessen und ignoriert worden, auf dem Rücken des Pflegepersonals und das bei bescheidener Bezahlung. Solche Zustände leistet sich eines der hochentwickeltsten Länder der Erde im Fahrwasser eines völlig rücksichtlosen Neoliberalismus. Hauptsache Betreiber und deren Manager können sich die Taschen füllen.

Da muss dann erst Corona kommen bis man merkt, in was für eine verantwortungslose Situation man uns gebracht hat, Patienten und Pfleger. Und die Politik begnügt sich mit beschwichtigendem Schulterzucken. Verantwortung - Fehlanzeige.

Ich sehe mich nicht als Meckerer, aber manchmal kommen mir tiefe Zweifel an der Konstitution dieses Landes. Es ist ziemlich trostlos.

Ja, und dann kann man nur noch dankbar sein, dass Leute trotzdem ihren Job machen. Das würde man sich von anderen auch wünschen.

@Bullol

"und den Medizinern, Pflegern, Schwestern und sonstigen Personal im Gesundheitswesen
den größtmöglichen Dank und Respekt aussprechen."

Der Dank im Krankenhaus meiner Frau sieht so aus, das man eine Dienstleistungsgesellschaft "Helios Dienstleistungen Ost" gegründet hat, um das Pflege-, Reinigungs- und Küchenpersonal dorthin auszugliedern, selbstverständlich zum "Haustarifvertrag".
Meine Frau war die Einzige, die dagegen geklagt hat, was uns 3000€ an Anwaltskosten gekostet hat. Sie war danach die Einzige, die nach Tarifvertrag bezahlt wurde, alle anderen nach neuem Haustarif, allerdings nur wenige Monate, dann haben die gekündigt und arbeiten unterdessen in ganz anderen Berufen.
Auch meine Frau möchte demnächst aufhören da das Gesundheitssystem mit Gesundheit nichts mehr zu tun hat, wohl eher mit "dicke Kasse machen" der Konzerne.
Auch ich als Logistikfachkraft werde meinen Beruf demnächst an den Nagel hängen und mich anderen Dingen widmen.
Von Dankbarkeit ist auch hier nix zu merken.

Vielen Dank

an alle Aerzte und das Pflegepersonal fuer den ueberaus motivierten Einsatz Menschenleben zu retten, auch wenn man dabei das eigene gefaehrdet.

Das Keankenhauspersonal muss die Fehler des Corona Management zuallererst ausbaden.

Ich wuerde auch verstehen, wenn die Leute aergerlich werden wuerden.

Perspektiven für neues Personal schaffen

Respekt und gelobt sei die aktuelle Arbeit....... doch wo ist die Entlohnung!
Als neutraler Bürger-der nicht im Gesundheitswesen arbeitet- aber auch hier die Gerechtigkeit einfordert- muss ich den Politikern (und deren Helfern) grosses Versagen vorwerfen !
Auf einem ÖL-Bohrturm wird für 20 Tage am Stück starkes Geld gezahlt-Schichtarbeit in allen Branchen höher entlohnt!
GKVen (Vericherungen) bauen immer noch repräsentative Gebäude und planen digital -weil sie Personal weniger haben wollen!
Die Entlohnung der -überwiegend-weiblichen Mitarbeiterinnen in Intensiv-Stationen kann in 2 Stufen erfolgen:
A) Zusatzprämien pro Jahr Intensiv
B) Extra-RENTEN-Punkte für jedes Jahr Intensiv

Wenn ich da lese,dass ein Impfarzt eines Centers 185€ die Stunde bekommt für Anwesenheit..kommt mir die Galle hoch!
Die Punkte A+B sind machbar.... obwohl selbst die FDP als Opposition noch kein Mal in diese Richtung vorgestossen ist!
Auch die Arbeiter-Partei hält sich bedeckt oder hat keine Ahnung !

"Neue Beatmungsgeräte seien angeschafft worden und auch Intensivbetten mit der notwendigen Ausstattung, >> die zum Einsatz kommen könnten"

Wenn das nötige Fachpersonal dafür da ist.

"Doch gebe es nicht genug Pflegerinnen und Pfleger, die sich um zusätzliche Patienten kümmern könnten"

Warum wohl?

@Anna-Elisabeth,16:25

"Das hatte man auch gar nicht vor. Ich frage mir nur, ob man uns nicht zu Recht für blöd verkauft."

Wir werden es im September zur Wahl sehen...

Ärzte motiviert, Pfleger müde

Und wieder die gleiche tendenziöse Berichterstattung: Klinksprecher und Oberärzte sprechen für und über Pflege, besser noch (Pflege)Personal.
Nun, Personal sind Ärzt*innen und Klinksprecher*innen in gleicher Weise.

Die dritte Welle läuft an, Herr Spahn und die Kirchen mischen noch mit und den Kolleg*innen, egal in welchen Bereichen und Einsatzorten der Pflege, geht es von Tag zu Tag schlechter.

Liebe Kolleg*innen, nichts wird besser, wenn Ihr das weiter mittragt!
-Bleibt zuhause, wenn Ihr krank seid
-in die Reha, wenn Ihr nicht mehr könnt
-kündigt und geht ggf. in die Zeitarbeit, bis sich etwas wirklich geändert hat.

Lasst Euch nicht mehr mit "dem Wohl der Patienten" erpressen, bis Ihr selbst welche seid!

Das die Intensivstation...

... In Kreisen entlang der polnischen / tschechischen Grenzen voll laufen darf nicht verwundern.
Ebenso nicht in Berlin.

Und sind doch hier die höchsten Inzidenzen bundesweit festzustellen.
In diesen Bereichen sind zu viele Grenzgängerinnen/er unterwegs.

Und Jüngere...
Das sind Ü50ziger.
Sind hier Vorerkrankungen im Spiel oder CORONA wurde nicht schnell genug erkannt und als Erkrankung zudem verschleppt, so darf sich auch hier niemand drüber wundern.

In Köln laufen die Intensivstation nicht voll.
Hier wird normal weiter gearbeitet.

Die Bundesregierung, d. MPs und die sonst. Verantwortlichen müssen jetzt schnell Notfall - lntensivkapazitäten bereit stellen. Genau das was d. Verantwortlichen seit März2020 nicht geschafft haben.

@16:06 von Carina F

Dennoch kommen diese Menschen zwar verspätet, aber dann doch ins KH und dann auf die Intensivstation, durch die verspätete Einlieferung dann vermutlich sogar noch länger. Was also hat Ihre Aussage (grundsätzlich verstehe ich Ihren Zorn) denn dann mit der Bettenbelegungszahl zu tun?
Der Grund für gleichbleibende Bettenbelegung trotz höherer Anzahl an Coronapatienten dürfte doch viel eher das Verschieben von nicht zwingend notwendigen Operationen und nicht zu vergessen, die Liegedauern auf Intensivstationen sein- da Kliniken zumeist wirtschaftlich orientierte Unternehmen sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass im Normalbetrieb das teure Intensivbett auch mal 2-3 Tage länger in Anspruch genommen wird, sofern die Auslastung der Intensivstation dies zulässt.

Das Zitat von Herr Klauber hat daher m.E. gar nichts mit "freien Intensivbetten" zu tun, sondern viel eher, dass die "alles für Corona-Politik" nicht nur Menschenleben rettet, sondern auch Menschenleben kostet.

Klinik- und Intensivstationsüberlastung sind hausgemacht

Dem Werk und Wirken von Lauterbach & Glaeske ist es zu "verdanken", daß sich über die Jahre in Deutschland ein miserabel aufgestelltes Gesundheitssystem entwickelt hat, das sich samt der Krankenkassen nur ein paar Pharmakonzernen andient und diese Konzerne vor aller anderen Konkurrenz und Alternativtherapiemethoden protektioniert und darüber viele kleinere Pharmafirmen pleite gegangen sind. Und so kam es auch, daß seither grippale Infekte kein Fall mehr für den Hausarzt sind und deshalb ärztlich seit Jahren unbehandelt bleiben. Und das höchstwahrscheinlich nur deshalb, weil die Pharmachemie der Konzerne im Gegensatz zur Naturheilkunde hiergegen kein Medikament hat. Diese Fehlentwicklung des Gesundheitssystems wird nun bei Covid-19 überdeutlich und so bekommen auch Corona-Patienten in Arztpraxen keinerlei medizinische Hilfe, bis sie dann reif für die Klinik sind.

Ich hab's hier schon mehrfach geschrieben:

Alle sozialen Arbeiten niederlegen - und dem totalen Kollaps entgegensehen!
Vorher bekommt die Politik sonst nichts mit, das/was zu ändern wäre.

Zu wenig Pflegepersonal...

Eine nahe Verwandte war grad in längerer Behandlung im Krankenhaus und in der Reha.
An allen Ecken und Enden fehlte es an geschultem Pflegepersonal. Dies gilt jetzt schon im Bereichen außerhalb der Intensivbetreuung.
Jetzt wird überall beteuert, daß es genügend Intensivbetten gibt, bloß für die Betreuung gibt es nicht genug Fachkräfte...
Soll man sich wundern?
Seit wieviel Jahren gibt es die öffentliche Debatte über die Defizite in der Alten- Und Krankenbetreuung?

Am 07. April 2021 um 16:06 von Carina F

Ja Patienten oder Angehörige äußern sich sinngemäß so. Angst in direkter Nähe mit einem Corona Patienten zu liegen und sich zusätzlich noch zu infizieren.
_________
Genauso habe ich das auch schon verschiedentlich gehört. Eine Freundin arbeitet in einem Strahleninstitut in der Mamma-Abtlg. und berichtet immer von der Besorgnis, dass Brustkrebspatienten ihre Termine nicht einhalten bzw. die Therapien abbrechen aus Sorge, sich in der Klinikatmosphäre zu infizieren, obwohl dort natürlich alles getan wird, um solches zu vermeiden. Denn diese Therapien abzubrechen, ist wohl das dümmste, was man machen kann.

Ein Dank

an das Pflegepersonal, nicht nur in Corona Zeiten,sondern in allen Zeiten.Ich werde am kommenden Dienstag auch wieder das Krankenhaus aufsuchen,aber nicht wegen Corona.

@Advocatus 16:10

„...Warum nicht früher mit der Behandlung berichten wie gestern Abend im ZDF berichtet wurde, wo eine Ärztin aus Berlin jeden Covid-Patienten sofort mittels Blutverdünner und Cortison behandelt - und das ziemlich erfolgreich. ...“

Das war wirklich ein verblüffender Beitrag. Und die Ärztin engagiert sich wahrhaftig über jegliches Maß hinaus.

um 15:52 von Bullok: " Nur

um 15:52 von Bullok:
"
Nur leider hat auch hier die Politik wieder mal gezeigt wie Versagen geht.
Nichts aber auch rein gar nichts ist von den Bekundungen der Politik umgesetzt worden.
"

Hä ? Der Kontostand so einiger (CDU-/CSU-) Politiker sagt da was anderes als Versagen.
Da ist der volle Erfolg klar ersichtlich - auf "Heller & Pfennig" genau.

Wozu muss man da denn noch irgendwelche Bekundungen umsetzen ?

& wer in einem "Ich-Ich-Ich-Wirtschaftssystem" einen sozialen Beruf ausübt, hat eh selber Schuld.
Anstatt sich über Arbeitsbedingungen zu beschweren, sollten die lieber für das Geklatsche vom Balkon dankbar sein - wenn die schon 'n Job in dem Bereich machen müssen.
Ist zwar schon 'n paar Tage her, aber hey: Die haben dafür gefälligst noch immer dafür dankbar zu sein!1!11!

Bullok

Da haben Sie aber sowas von Recht. Ein Gesundheitswesen ohne med. Personal wäre ja fast wie eine Kneipe ohne Wirt. Wirklich unvorstellbar!

@Thrombosen-Paul

Helfen sie mir bitte auf die Sprünge. Ciprofloxacin wird doch gegen bakterielle Erkrankungen eingesetzt. COVID-19 ist eine virulente Erkrankung. Woher haben Sie diese Information zu Ciprofloxacin?
Und wenn ein Kranker mit Symptomen in das Krankenhaus kommt, dann wird er doch auch auf COVID-19 getestet? Und dann wird er mit Ciprofloxacin behandelt?

Thrombosen-Paul 16:31

„Wie unterscheidet man Covid-19 von den Nebenwirkungen der dagegen eingesetzten Medikamente ? So werden z.B. Antibiotika wie Ciprofloxacin in rauen Mengen gegen Covid-19 in den Kliniken eingesetzt, obwohl Antibiotika gar nicht wirksam sind gegen Coronaviren.
............
Ich bin wirklich immer wieder erstaunt was man für einen Unfug posten kann, wenn man sich nur ein bisschen anstrengt.
Sie erhalten häufig bei einer viralen Infektion Antibiotika, weil das geschwächte Immunsystem dann auch keine bakterielle Besiedelung mehr abwehren kann. Es bringt eben nichts, einen Virus zu behandeln und den Patienten dann durch eine Superinfektion zu verlieren

Thrombosen-Paul 16:31

Aber Antibiotika-Nebenwirkungen ähneln dem Covid-19 Krankheitsbild stark und verursachen ebenfalls Wasser in Lunge und Beinen, Herz-Kreislaufprobleme, Muskelschwund, allergische Reaktionen, Autoimmunreaktionen, Black outs, Gleichgewichtsstörungen und CFS als Langzeitfolgeschaden einer Antibiotikatherapie von mehrern Wochen. Wie will man da unterscheiden, was überhaupt Covid-19 verursacht hat und was die Therapie und Medikamente selber verursacht haben ?
.......
Hier wird es nun richtig abenteuerlich. Ich bin sicher die meisten User hier haben schon mal Antibiotika eingenommen, und waren in den seltensten Fällen durch die Einnahme Todkrank .
Die Hälfte der von ihnen aufgeführten Symptome sind keine Nebenwirkungen von Ciprofloxacin, dafür haben sie ein paar andere zum Ausgleich weggelassen. Wie gesagt es handelt sich dabei um extrem seltene Nebenwirkungen

@ Meinung zu unse...

In Deutschland sind keine 15% der Intensivbetten mit Covid-19 Patienten belegt!

Sie können es schönrechnen, wie Sie wollen, ich glaube Ihnen kein Wort. Das Personal auf den Intensivstationen ist am Limit und diesen Menschen glaube ich.

"....weil Personal

"....weil Personal fehlt...."
Ich kann es nicht mehr hören. Die Bevölkerungszahl ist so konstant,da fehlt keiner.
Es wird zu schlecht bezahlt.
Seit 20 Jahren schon und länger. Dafür wandert der KK Beitrag zu irgendwelchen sinnlosen Aktionären.
Lasst doch mal die arbeitsscheuen Aktionäre dort arbeiten. Immerhin gehört denen das Krankenhaus.

Das ist eigentlich, neben der

Das ist eigentlich, neben der Überbürokratisierung beim Impfen, der größte Skandal des Pandemiejahres: Dass außer symbolischen Klatschen und einer "Almosenprämie" am Ende des Jahres (die zudem noch nicht einmal pauschal an alle Pflegekräfte ausgezahlt werden sollte), nichts aber auch gar NICHTS in Gang gesetzt wurde, um die Pflegeberufe attraktiver zu machen. Tarifvertrag : von der Caritas in die Tonne getreten, weil sie ja soviel mehr bezahlen als die anderen. Wer hätte sie daran gehindert, weiterhin über Tarif zu zahlen? Niemand, und Geld hat die Kirche auch genug... Wann wird endlich die Privatisierung des Gesundheitswesens gestoppt und am besten zurückgedreht? Nichts kommt dazu. Wir brauchen aber eine Art Revolution im Gesundheitssektor. Die einzige Idee, die Spahn immer noch hat, ist die Abwerbung von Pflegekräften aus ärmeren Ländern, damit das niedrige Lohnniveau bei max. Ausbeutung bestehen bleibt. Armselig! Und egoistisch dazu, denn diese Leute fehlen dann in ihrer Heimat.

Schön von Kollegen zu lesen,

Schön von Kollegen zu lesen, die zwar müde aber immer noch motiviert sind. Keine Selbstverständlichkeit mehr.
Leider merke ich dies mittlerweile auch an mir selbst, ich bin mit Anfang fünfzig zu alt oder zu feige um nochmals ganz neu anzufangen. Somit bin ich in einem Beruf gefangen, dessen Ausübung mich durch die Arbeitsbedingungen von Tag zu Tag mehr belastet teilweise gerade zu anbiedert. Wir behandeln keine Menschen mehr sondern wir arbeiten Diagnosen ab. So schnell und so effizient wie möglich. Man könnte auch sagen wir gehen in eine Fabrik der Gesundheitsindustrie um amPatientenfließband zu malochen. Ich habe mich daher entschlossen mich dem System auf Zeit zu entziehen. Nach dieser Pandemie werde ich mich das erste mal seit Jahren krank melden. Mit meinem erspartem müsste es für sieben oder acht Monate ohne Einschränkungen reichen zuzüglich noch von einem oder zwei schönen Urlauben

@ Thrombosen-Paul

So werden z.B. Antibiotika wie Ciprofloxacin in rauen Mengen gegen Covid-19 in den Kliniken eingesetzt, obwohl Antibiotika gar nicht wirksam sind gegen Coronaviren.

Das könnte man nachlesen, bevor man die Intensivmediziner schlechtredet. Sie tun es leider nicht und argumentieren wie schon mehrfach zuvor völlig einseitig.

Breitband-Antibiotika sind unverzichtbar, weil das Immunsystem unter einer schweren Coronainfektion nicht mehr in der Lage ist selbst harmlose im Körper natürlich vorkommende Bakterien in Schach zu halten. Corona-Leugner nehmen das gern zum Anlass und streuen, dass die Menschen dann gar nicht an Corona leiden oder im Ernstfall sterben, sondern an anderen Infektionen. So werden absichtlich falsche Fährten gelegt. Und das mache ich auch Ihnen zum Vorwurf.

Im Jahre 2020 wurden 21

Im Jahre 2020 wurden 21 Krankenhäuser geschlossen.
Die Zahl der beschäftigte Pflegekräfte ist deutlich gesunken. Jobs wurden gestrichen, nicht nur der, der Pflegekräfte in der Altenpflege sondern auch der Pflegekräfte in den Krankenhäusern. Wir haben tausende von arbeitslosen Kräfte. Und die wo arbeiten, davon denken etwa 1/3 über Berufswechsel nach, da der Druck zu hoch wird.
Man überlegte 2020 durch Zuschüsse neue Stellen zu schaffen. Das Arbeitsamt gab zu verstehen in Coronazeit ist schwer zu vermitteln.
Wir hätten eigentlich genug Pflegekräfte. Ein Paradoxon.

Patienten jünger, logisch.

Wenn jetzt alle über 80 und viele über 70 geimpft sind. Also sollte der Weg klar sein.
Aber es waren Anfang voriger Woche etwa 5 Prozent komplett geimpft und Ende dieser Woche wird es ungefähr noch genau so sein.
Das Impfen nimmt jetzt Fahrt auf, ich glaube diese Äußerung ist jetzt schon wieder zwei Wochen her. Es wird eben nicht besser, wenn uns in jeder Tagesschau vier bis fünf mal gezeigt wird, wie eine Spritze verabreicht wird.

Vor dem Krankenhauspersonal meine Hochachtung!

Ein interessanter Bericht

und da gibt es dann nach der Lektüre kaum noch etwas zu diskutieren.
Lockdown ist jetzt notwendig und die einzige Alternative.
Was mir aber Angst macht:
die Überlastung der Pflegekräfte in den Krankenhäusern ist überhaupt kein Kriterium bei den Lockerungs- und Öffnungsphantasien vieler PolitikerInnen.
Blenden die das aus?

Es paßt doch alles zusammen. Aufregen lohnt

nicht.

Schon zu Helmut Kohls Zeiten wurde der Lehrsatz verbreitet, Private können alles besser und wegen der Konkurrenz billiger. Das war die Grundaussage zur Privatisierung der damals staatlichen Gesundheitsvorsorge.

Vergessen wurde dabei, dass Konkurrenz nur so lange besteht, wie für gleiche Leistung unterschiedliche Preise genommen werden. Das ist (und war) im Gesundheitswesen nie so.

Diejenigen, die die Kliniken gekauft haben (teilweise für 0 €, weil Landkreise und Städte froh waren, die Kosten los zu werden) hatten nur ein einziges Ziel: Gewinne, Gewinne, Gewinne. Damit begann der Personalabbau, die Kündigung von Tarifverträgen u.v.m.

Was wir heute sehen ist das Ergebnis dieser gewollten Politik.

Dazu kam noch in den 2000ern die "wirtschaftskonforme Demokratie" = Lob... über alles sowie die "Schwäbische Hausfrau", die 'Sparen, Sparen, Sparen' bis [zum Verhungern] auslobte.

Und die entsprechenden Parteien wurden immer wieder gewählt.

Wo waren eigentlich die unter

Wo waren eigentlich die unter 70jährigen an COVID-19 erkrankten bisher? Plötzlich nachdem die alten geimpft sind Fluten die die Intensivstationen. Sind die am Urvirus oder an Mutationen erkrankt. Das wäre auch mal interessant zu wissen um sich ausrechnen zu können was uns noch erwartet.

@16:48 von Jo Beeck

@16:48 von Jo Beeck

Zitat: ".... obwohl selbst die FDP als Opposition noch kein Mal in diese Richtung vorgestossen ist!"

Na, was erwarten Sie? Dass sich der Bock zum Gärtner macht? Die FDP ist das geistige Heimatzentrum der 'alle-Macht-den-Besserverdienern-Ideologie' wo dann durch die Gnädigkeit und den gebildeten, sterilen Humanismus des wohlhabenden Mäzens (oder auch Chefarzt, CEO der Krankenhaus gGmbH, etc. ) doch hie und da ein paar Groschen nach unten durchfallen.

Deren Welt kennt keine Probleme dieser banalen Art. Man ist ja schließlich privat versichert. Also unter sich.

@ Erich78

Oder liegt das am Personalmanagement und der Politik, dass Intensivstationen bei Vollauslastung nicht mehr anständig betrieben werden können, weil das Personal fehlt?

Das Personal fehlt, das ist richtig. Aber der Politik-Bashing Reflex, den wir hier ja bis zum Erbrechen geboten bekommen, das ist mir zu platt, zu einfach.

Warum fehlt Personal? Eine Intensivstation ist ein sehr fordernder Job. Der geht physisch und psychisch an die Grenze. Man sollte sich klar machen, dass wenn es nicht mehr ohne Beatmungsmaschine geht, ab dem Moment überlebt jeder zweite Patient nicht.
Auf den meisten anderen Stationen ist es einfacher, das kann man ja verstehen.

an Thrombosen-Paul

"So werden z.B. Antibiotika wie Ciprofloxacin in rauen Mengen gegen Covid-19 in den Kliniken eingesetzt, obwohl Antibiotika gar nicht wirksam sind gegen Coronaviren."
Oh, hier kennt sich wieder jemand gut aus.
Ich habe schon mal davon gehört, das meist virale Erkrankungen bakterielle begleitet sind. Die Patienten werden dadurch zusätzlich geschwächt. Ist aber bestimmt falsch, oder?

Seit mehr als 30 Jahren!!

Noch schlimmer als die schlechten Arbeitsbedingungen und die schlechte Bezahlung in Pflegeheimen und Krankenhäusern ist, dass weder Herr Spahn noch Herr Heil noch irgendein anderer Politiker etwas dagegen unternehmen. Erst recht nicht die Bundeskanzlerin. Egal welch tollen Dokumentationen darüber sogar im Privatfernsehen gezeigt werden.
Bis zur Bundestagswahl wird sich daran nichts ändern!
Und danach sicher auch nicht.

@17:35 von schneegans @Advocatus 16:10

//Das war wirklich ein verblüffender Beitrag. Und die Ärztin engagiert sich wahrhaftig über jegliches Maß hinaus.//

Jetzt bin ich wirklich neugierig geworden. Muss ich mir später noch ansehen.

@17:33 von schiebaer45

//Ein Dank
an das Pflegepersonal, nicht nur in Corona Zeiten,sondern in allen Zeiten.Ich werde am kommenden Dienstag auch wieder das Krankenhaus aufsuchen,aber nicht wegen Corona.//

Alles Gute!

Gruß nach Neugraben.

Alter Hut

@ Advocatus
...Warum nicht früher mit der Behandlung berichten wie gestern Abend im ZDF berichtet wurde, wo eine Ärztin aus Berlin jeden Covid-Patienten sofort mittels Blutverdünner und Cortison behandelt - und das ziemlich erfolgreich. ...

Machen Sie sich klar, dass es keine Geheimrezept gibt. Und schon gar nicht mit Heparin, Cortison oder anderen Steroiden.

an schneegans und Advocatus

„...Warum nicht früher mit der Behandlung berichten wie gestern Abend im ZDF berichtet wurde, wo eine Ärztin aus Berlin jeden Covid-Patienten sofort mittels Blutverdünner und Cortison behandelt"

Man weiß seit einem halben Jahr auch, dass Luftreiniger in Klassenzimmern gut wären. Und, gibt es welche? Stattdessen verstäkt sich unser Bildungsdefizit, was am Ende allen viel teurer kommt.

Fragen

Haben die Mitarbeiter schon die angekündigte Coronaprämie bekommen?
Wo sind die vielen Mitarbeiter im Gesundheitswesen ,die seiner Zeit Herr Rößler angekündigt hat?
Wann wird endlich was gegen die Überlastung in der Pflege getan?
Ich kann das sehr gut beurteilen, denn ich fahre mit dem RTW sehr oft die Notaufnahmen an.
Will man wissen,wie dort über machen Entscheidungsträger geredet wird?

16:27 von ich1961 (geschlossen)

“Wenn der Lockdown nicht kommt - was hätten Sie denn für alternative Ideen ?“

Aus meinem Kommentar geht nicht hervor ob ich für oder gegen diesen “Brückenlockdown“ bin. Woran machen Sie also fest, dass ich alternative Ideen bräuchte?
Ich habe herausgestellt was derzeitiger Zustand ist (hü und hott), dass weiter gedacht werden sollte (Öffnung wie). Wenn bestimmte Aussagen getätigt werden, z.B. Herr Laschet (nicht ich) die feste Angabe von zwei/drei Wochen, diese Aussage sich als “falsch“ erweist, die Menschen evt. nicht mehr mitziehen. Diese zwei/drei Wochen werden meiner Meinung nach vermutlich nicht ausreichen (Zeitverzögerung Infizierung - RKI Meldung). Auch 40% Impfqote kann nicht erreicht werden (siehe Moderna).
Oder sind Sie der Überzeugung, dass es genügt von “oben herab“ zu bestimmen? Das bezweifle ich nämlich.
Aber vielleicht aber lesen Sie meinen Kommentar einfach nochmal.
Randnotiz: auch andere informieren sich, nicht nur Sie.

Immer mehr Menschen

in Sozial-/Pflegeberufen streichen die Segel. Klatschen ist zwar recht nett, finanzielle Anerkennung zusätzlich wäre besser. Und Geld ist nur die eine Seite. Überlastung, enorme Verantwortung, Schichtarbeit usw. sind typisch für diese Berufe.
Leider scheint das für die Verantwortlichen (zuletzt Caritas, aber auch sonstige Klinik-/Pflegeheimbetreiber usw.) nicht wirklich interessant zu sein. Ob sich nach der Coronakrise was bewegen wird, ist unwahrscheinlich. Erst wenn nichts mehr geht, wird das Erwachen kommen.
Meine Hochachtung für alle diese Menschen.

@Schiebär45. 17:33

"Ich werde am kommenden Dienstag auch wieder das Krankenhaus aufsuchen,aber nicht wegen Corona."

Wünsche Ihnen dass alles positiv und schmerzfrei verläuft. Habe übrigens morgen Abend mein erstes Rendevouz mit Frau Biontech :-)

16:06 von Carina F Sie

16:06 von Carina F

Sie schreiben mir aus dem Herzen !

Mein Mann musste leider auch als Notfall ins KH und besuchen darf ihn niemand. Ist schon alles blöd.
Trotzdem bin ich der Meinung, das die Politiker*innen dringend auf die Fachleute hören sollten und den Lockdown endlich durchdrücken .

Ich bin Krankenschwester und

Ich bin Krankenschwester und wir haben schon immer viel gearbeitet. Ein Erholungsurlaub wäre nicht schlecht und Schule für die Kinder und Jugendlichen, dann könnte man nach dem Nachtdienst mal in Ruhe schlafen. Nicht so einfach bei 4 Kindern. Das gibt dem ganzen noch den letzten Schliff.

16:31 von Thrombosen-Paul Sie

16:31 von Thrombosen-Paul

Sie sollten sich mal auf der folgenden Seite durchlesen, was mit welchem Medikament möglich ist :
"https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/woran-wir-forschen/therapeutische-medikamente-gegen-die-coronavirusinfektion-covid-19"

Ach, eine Frage zu Ihrem Post von neulich :
da hatten Sie wegen dem Namen " Corona " gefragt. Sie kennen " Corona Bier " ? Das gibt es seit 1925 - hat aber mit dem Covid19 / Sars cov II nichts zu tun - wie Ihr Post!

@alltagshält, 17:17

Lasst Euch nicht mehr mit "dem Wohl der Patienten" erpressen, bis Ihr selbst welche seid!

Diesen Appell möchte ich voll und ganz unterstützen.

Ich verstehe schon lange nicht mehr, wie man diesen Quatsch im Gesundheitssystem noch mitmachen kann...

16:40 von Erich78 // Was der

16:40 von Erich78

// Was der Artikel verschweigt ist aber schon die gesamtdeutsche Lage. //

Woher haben Sie die Info ? Auf
"https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen"
steht was anderes !

Anzahl gemeldeter intensivmedizinisch behandelter COVID-19-Fälle

10.03. 2747
06.04. 4434

Hören Sie endlich auf, diese Situation zu verharmlosen, das ist ein " Schlag ins
Gesicht " jede Krankenpflegeperson.

alltagshält..

"Liebe Kolleg*innen, nichts wird besser, wenn Ihr das weiter mittragt!
-Bleibt zuhause, wenn Ihr krank seid
-in die Reha, wenn Ihr nicht mehr könnt
-kündigt und geht ggf. in die Zeitarbeit.""

Nach ü 30 Jahren in der psychiatrischen Pflege kann ich Ihr Statement nachvollziehen..

Allerdings..
"Bleibt zuhause, wenn Ihr krank seid"..machen wir..

"Reha"..hilft nur bedingt, wie ich zuletzt 2017 erleben durfte..nach 5 Wochen derselbe Trott wie vorher..

"Kündigt und geht in die Zeitarbeit"..sicher nicht, weil wir unsere Patienten und Kollegen nicht alleine lassen wollen,zumal Zeitarbeit nicht für Jedermann geeignet ist.
Für mich als Immobilienbesitzer und Ehemann einer Krebspatientin ist Herumreisen nicht mehr drin..

Naja..momentan haben wir es etwas besser..Quarantänestation mit Einzelzimmern auf Geronto ist einfacher als das übliche Gschäft..
mal sehen, ob ich bis zum Rententermin September 29 durchhalte

Gregor42..

"Wir hätten eigentlich genug Pflegekräfte"

Nein..nach Auskunft unserer Vorgesetzten ist der Markt leergefegt..

Und immer wieder kommen die Hinweise auf das immense Versagen der Politik dieser CDU-Regierung.
Es geht das Personal ...
Dies liest sich leicht. Aber was dahinter steckt ist ein völliges Politikversagen.
Wie oft hat man in den letzten 10 Jahren gehört, dass die "Schwarze Null" des Finanzministers (Schäuble vor allem) über allem steht.
Es wurde unser ganze System kaputt gespart.

Vielen Bürgern ist das offenbar ziemlich egal oder unwichtig. Denn die Umfrageergebnisse zeigen immer noch, dass die dafür verantwortliche Partei CDU vor den übrigen Parteien steht.
Ich kann darüber nur mit dem Kopf schütteln.

18:16 von redfan96

“Wer hätte sie daran gehindert, weiterhin über Tarif zu zahlen? Niemand, und Geld hat die Kirche auch genug...“

Sagen Sie nicht so was. Erst vor einigen Tagen war zu lesen, dass “die Kirche“ am Bettelstab geht.

@Tschingis..

In unserer Geschlossenen werden die Neuzugänge auf Covid getestet und bis zum Ergebnis in Einzelzimmern mit Roomservice untergebracht bis ein Ergebnis kommt..

Negativ..Weiterleitung in allgemeine Stationen

Positiv..auf eine gewisse Station verlegt..

Ciprofloxacin kennen wir nur von Harnwegsinfekten und anderen fiebrigen Infekten

@17:29 von Dieter S.

Wer sich auch nur annähernd mit der Situation in der (deutschen!) Pflege auskennt, wundert sich schon lange nicht mehr.
Dazu auch folgendes:

***Während die Zahl der Patienten in Krankenhäusern von 2003 bis 2011 von 17,3 Mil. auf 18,34 Mil. stieg, sank die Zahl der Pflege¬kräfte im gleichen Zeit¬raum von 320.158 auf 310.817 (Vollzeitäquivalente).***

Bei der Anzahl der Betten sind wir Spitzenreiter, beim Personalschlüssel belegen wir zusammen mit Spanien den letzten Platz.

18:07 von Harzer aus

18:07 von Harzer aus McPomm

Das ist auch mein Problem, die Fachleute werden einfach mal eben diskreditiert, weil das nicht der eigenen Meinung entspricht. Es ist zum K....
Schönen Abend !

@17:26 von WM-Kasparov-Fan

>> und dem totalen Kollaps entgegensehen!

Ihnen ist schon klar, daß das mehrere(!) hundert Tote pro Tag bedeutet? oO

18:21 von BuriedBumper Ihnen

18:21 von BuriedBumper

Ihnen und Ihren Kollegen mal ein herzliches Danke.
Und Ihnen gute Erholung ! Sie haben es sich verdient.

@18:32 von Sparpaket

//Was mir aber Angst macht:
die Überlastung der Pflegekräfte in den Krankenhäusern ist überhaupt kein Kriterium bei den Lockerungs- und Öffnungsphantasien vieler PolitikerInnen.
Blenden die das aus?//

Da müssen die ausblenden, denn sie sind mitverantwortlich für die Situation in der Pflege.
Schlimmer noch, die haben die Situation nicht begriffen.

Prof. Dr. Martina Hasseler dazu
(lehrt und forscht an der Fakultät Gesundheitswesen der Ostfalia Hochschule Wolfsburg. Im November wurde die Pflege- und Gesundheitswissenschaftlerin mit dem Wissenschaftspreis Niedersachsen 2020 ausgezeichnet.):

***
Auf der einen Seite soll der Eindruck erweckt werden, der Pflegeberuf sei wichtig und ein qualifizierter Beruf, auf der anderen Seite er könne genauso gut von jeder anderen ungelernten Person durchgeführt werden.
...
Die wahre Dimension des Personalmangels wird in Deutschland nicht ansatzweise verstanden und professionelle Pflege als vernachlässigbar gedacht.***

Immer wieder wird

Panik geschürt.
Warum?
Ich lebe in Nordfriesland.
Wir haben aktuell 15 Corona Fälle auf 100000 Einwohner.
Warum wird darüber nicht mal zur Abwechslung berichtet.
Wir haben seit Wochen sinkende Zahlen, seitdem die Menschen nicht mehr eingesperrt sind. Trotz der britischen Variante.
Ab Montag öffnet die Außengastromenie.
Hier werden regelrecht Situationen in Kliniken zur Schau gestellt, die es bei jeder größeren Grippe-Epidemie gab.
Man kann in den Mediatheken nachverfolgen wie schlimm es 2018 war.
Da wurden Krankenwagen mit Patienten abgewiesen und in entfernte Kliniken eingewiesen.
Von der Situation sind wir weit entfernt.
Nützt ein Lockdown langfristig?
Nein!
Er bringt allenfalls die Zahlen kurzfristig runter, so wie es auf der ganzen Welt zu sehen ist. Italien, Deutschland und Frankreich sind nur einige Beispiele.

Am 07. April 2021 um 18:16 von redfan96

Wir brauchen aber eine Art Revolution im Gesundheitssektor. Die einzige Idee, die Spahn immer noch hat, ist die Abwerbung von Pflegekräften aus ärmeren Ländern, damit das niedrige Lohnniveau bei max. Ausbeutung bestehen bleibt. Armselig! Und egoistisch dazu, denn diese Leute fehlen dann in ihrer Heimat.
____
Wenn man Ihre Beiträge so liest, könnte man denken, Sie leben hier, so wie Sie sich hier in DE-Interna einbringen. Von aussen lässt sich natürlich immer ganz besonders gut Kritik üben, zumal man selbst ja nicht einmal betroffen ist, oder kommen Sie für jeden Arztbesuch nach DE ?
Ich weiss ja nicht, wie Sie versichert sind aber alles, was man besser und mehr machen will (was ja grundsätzlich ok ist) geht zulasten der GKVen und die werden von den Arbeitgebern (ca. hälftig) bezahlt. Das muss man wissen, sonst wundert man sich, wenn man plötzlich viel mehr KK-Beitrag bei der Gehaltsabrg. hat.

Jüngere müssen eben auch länger beatmet werden, da die Älteren früher starben (30% an Beatmungsgeräten- Ältere sind eben anfälliger).
Wenn immer ansteckendere Varianten kommen wird sich die Lage nicht bessern.
Angst macht mir P.1 - wie ich las wird die in 10-12 Wochen die vorherrschende Variante in D. sein und viel ansteckender als Wildtyp. Was die anrichtet sieht man in Brasilien. Wir haben nicht mehr viel Zeit zu handeln. Nur impfen hilft. Einige Impfstoffe sollen aber bei P1 nur gering wirken. Aber die Forschung ist da noch nicht sicher. Alles sehr bedenklich.
Es gilt Impfen ist besser als nichts. Übrigens Dank an Söder der eine zusätzliche Impfproduktionsstätte bis Juli aufbauen will.

@ joe70

Aber es waren Anfang voriger Woche etwa 5 Prozent komplett geimpft und Ende dieser Woche wird es ungefähr noch genau so sein.

Wir impfen zur Zeit etwa 300.000 Menschen täglich. nur zwei Länder schaffen mehr und mit denen möchte ich nicht tauschen.
Und ich finde es nicht fair, die deutsche Impfkampagne mieszumachen.

@ Desinteresse 21

Wo waren eigentlich die unter 70jährigen an COVID-19 erkrankten bisher?

Vielleicht zu Hause?
Worauf wollen Sie hinaus? Ich glaube nicht, dass diese Menschen Ihnen Rechenschaft schuldig sind.

Wenn nicht alle Arbeitskräfte im medizinischen...

und pflegenden Bereich sofort hinschmeißen, wird sich in den nächsten Jahrzehnten nichts ändern oder zum besseren wenden!

@16:31 von Thrombosen-Paul

//Wie will man da unterscheiden, was überhaupt Covid-19 verursacht hat und was die Therapie und Medikamente selber verursacht haben ?//

Studieren Sie Medizin, dann können Sie sich viele Fragen selbst beantworten, wenn Sie schon nicht verstehen wollen, was Mediziner erklären.
Oder meinen Sie, die Mediziner hätten besser ihr Studium bei Ihnen absolviert?

//Aber Antibiotika-Nebenwirkungen ähneln dem Covid-19 Krankheitsbild stark und verursachen ebenfalls Wasser in Lunge und Beinen, Herz-Kreislaufprobleme, Muskelschwund, allergische Reaktionen, Autoimmunreaktionen, Black outs, Gleichgewichtsstörungen und CFS als Langzeitfolgeschaden einer Antibiotikatherapie von mehrern Wochen.//

Wenn das so, wie Sie es hier verallgemeinern, stimmen würde, müsste ich längst tot sein. Ich kann Ihnen aber versichern, dass meine Antwort nicht aus dem Jenseits kommt.

,@Desinteresse21..

Die sind eher an Mutationen erkrankt, deren Verlauf schwieriger einzuschätzen ist..

Es gab schon immer Jüngere Patienten auf Intensiv darunter mindestens einen Kollegen Anfang 40 aus unserer Klinik..der wohl nicht mehr in den Dienst zurückkehren wird

Desinteresse 21

„Wo waren eigentlich die unter 70jährigen an COVID-19 erkrankten bisher? Plötzlich nachdem die alten geimpft sind Fluten die die Intensivstationen. Sind die am Urvirus oder an Mutationen erkrankt. Das wäre auch mal interessant zu wissen um sich ausrechnen zu können was uns noch erwartet“
....
Ich kann ihnen die Sequenzierung einer mittelgroßen Uniklinik in Süddeutschland geben. 93% B112 Mutation

Auf Kommentar antworten...

Am 07. April 2021 um 15:52 von Bullok

Wir können nur von Glück reden
und den Medizinern, Pflegern, Schwestern und sonstigen Personal im Gesundheitswesen
den größtmöglichen Dank und Respekt aussprechen.

###

Denn schließe ich mich voll und ganz an !

@17:09 von Esel_85 @Anna-Elisabeth,16:25

//Wir werden es im September zur Wahl sehen...//

Mein Vorstellungsvermögen reicht nicht, um noch die Hoffnung zu hegen, dass man mit Wahlen noch viel bewirken kann. Die deutschen Wähler scheinen zumindest in meinen Augen so eine Art "träge Masse".

Und ich mach dann auch noch ausgerechnet in diesem Satz "Ich frage mir nur, ob man uns nicht zu Recht für blöd verkauf" so einen saublöden Grammaktikfehler.

P.S.: Ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen und mich bei Ihnen für meine Gemeinheit neulich entschuldigen.

eines würde ich aber schon gerne wissen

hält das Personal in Altenheimen/Pflegeeinrichtungen Krankenhäusern immer noch zurück beim Impfen,
wie gelegentlich in der Presse zu hören war ?

Auf Kommentar antworten...

Am 07. April 2021 um 17:29 von Dieter S.

Zu wenig Pflegepersonal...
Soll man sich wundern?
Seit wieviel Jahren gibt es die öffentliche Debatte über die Defizite in der Alten- Und Krankenbetreuung?

###

So ist es...
Das Problem ist schon lange bekannt. Und mindestens bei den letzten 3 bis 4 Bundestagswahlkämpfen haben die Parteien immer mehr Personal, mehr Geld oder bessere Arbeitsbedingungen versprochen... Passiert, das muß man so ganz klar sagen ist aber herzlich wenig. Schauen wir nun mal, was die Parteien in diesen Bundestagswahlkampf hinsichtlich der Kranken und Altenpflege so alles Versprechen... Denn auch wenn wir alle Corona irgendwann hinter uns bringen, die Probleme dort werden ja nicht verschwinden.

@BuriedBumper

"Sie erhalten häufig bei einer viralen Infektion Antibiotika, weil das geschwächte Immunsystem dann auch keine bakterielle Besiedelung mehr abwehren kann. Es bringt eben nichts, einen Virus zu behandeln und den Patienten dann durch eine Superinfektion zu verlieren" Am 07. April 2021 um 17:57 von BuriedBumper

*

Das wiederum ist für mich neu.
Die mit Abstand meisten mit Corona Infizierten Personen werden einfach in häusliche Quarantäne ganz ohne Medikamente geschickt.

Einfach so wegen Corona wird sicher kein Corina-Patient Antibiotika bekommen.

Aber es sind nur Personen mit Vorerkrakungen, die schwere Verläufe von Corona bekommen (Ausnahmen bestätigen die Regel) und die Personen haben sicher noch andere Risiken bakteriellen Infektionen zu bekommen.

*

Nebenbei: Die ersten Medikamente gegen HIV / AIDS waren auch so heftig, dass sie den gesündesten Menschen früher oder später umgebracht hätten.

Re : Advocatus Diabolo !

Natürlich sollte jeder Notfall sofort versorgt und behandelt werden, um weitere Schädigungen zu vermeiden. Aber ich kann die Ängste von manchen verstehen, wenn immer von so vielen Covid- Patienten auf der Intensiv berichtet wird.
Dass positiv getestete erst eine Behandlung erfahren, wenn es schon fast zu spät ist, liegt auch daran, dass es absolut keinen vernünftigen Pandemie- Plan gibt, genauso wenig eine wirkliche Strategie von der Politik, weil immer auf die falschen Personen gehört wird, oder gar nicht. Man sieht es ja auch na dem jetzigen Zögern und Zaudern, dabei wurde doch klar formuliert, es müsste ein extrem harter Lock Down kommen, bei dem aber alle mitmachen müssten, und kein Werk von VW und CO verschont wird, sondern alle für zwei bis drei Wochen Schotten dicht, die Grenzen zu und kein Reiseverkehr. Nur das aller nötigste, also nur das System relevante, das die Menschen versorgt. Leider aber fällt den Damen und Herren der Regierung nichts mehr ein.
Wie traurig !!!

Re : Anna- Elisabeth !

Das machen sie schon lange, uns für ganz blöde zu verkaufen, Hauptsache die Kasse stimmt bei denen da Oben !

@ Desinteresse 21 um 18:40

>Wo waren eigentlich die unter 70jährigen an COVID-19 erkrankten bisher?<

Entgegen verbreitetem Getöse gab es die schon immer - sie haben nur bessere Überlebenschancen. Und diverse Fachleute sagten in letzter Zeit das die Britische Mutante, die mittlerweile bei uns vorherrschend ist, nicht nur Ansteckender ist sondern eben auch mehr schwerere verlaufe produziert, und das in allen Altersklassen.
Hängt beides damit zusammen das das Virus effektiver und schneller reproduziert wodurch im Atem und im Körper schneller mehr vorhanden ist.

@ Tschingis

"Und dann wird er mit Ciprofloxacin behandelt?"

Häufig. Zur Vermeidung von Superinfektionen.
Umstritten (resistenzenfördend), aber nicht völlig unsinnig (eine bakterielle Infektion oben auf Covid-19 drauf "kommt nicht gut").

@WM-Kasparov-Fan, 17:26

„Ich hab's hier schon mehrfach geschrieben:
Alle sozialen Arbeiten niederlegen - und dem totalen Kollaps entgegensehen!
Vorher bekommt die Politik sonst nichts mit, das/was zu ändern wäre.“

Ich fürchte dass die einzige Folge, wenn alle im sozialen Bereich Beschäftigten Ihrem Vorschlag folgen würden die wäre, dass alle die dort arbeiten und es nicht mit ihrem Berufsethos und ihrem Gewissen vereinbaren können, Mitmenschen, die in akuter Not sind im Stich zu lassen noch mehr belastet würden als sie es jetzt schon sind. Und auch ihren nicht unmittelbar betroffenen Mitmenschen drohten Notlagen.
Während selbst ein totaler Kollaps des Gemeinwesens derjenigen Politikern, die die Art von Politik vertreten, die die Hauptursache der immer stärkeren Schieflage im öffentlichen Gesundheits- und Sozialwesen ist (also nicht allen!) schnurzpiepe bleiben dürfte. Die haben nämlich „privat“ vorgesorgt. Und konnten sich das im Gegensatz zur weniger „gutsituierten“ Mehrheit der Bevölkerung auch „leisten“.

@ 18:39_Rainer Niemann- schuld sind die Fallpauschalen

Und wer hat die Fallpauschalen mit durch geboxt..?

Es war ein Pharamlobbyist namens Karl Lauterbach..

Kann man alles beim Spiegel nachlesen.

Privat ist immer innovativer. Allerdings braucht es dazu einen freien Markt und gute allgemein gütige Regeln.

Das gibt es im Gesundheitswesen alles nicht oder nur in begrenztem Umfang.

Und es gibt einen riesigen Moloch namens gesetzliche Krankenkassen.

Da könnte man jährlich Milliarden sparen, wenn man die abschafft und durch einen staatlichen Gesundheitsfonds ersetzt.

@ Desinteresse 21

"Wo waren eigentlich die unter 70jährigen an COVID-19 erkrankten bisher?" Am 07. April 2021 um 18:40 von Desinteresse 21

*

Das habe ich mich auch gefragt.

Die Erklärung könnte sein, dass die britische Variante ansteckender ist bei gleichzeitiger Impfung älterer Patienten.
Auch haben etliche Menschen ihre Termine für Vorsorgeuntersuchungen nicht wahr genommen und damit ihren allgemeinen Gesundheitszustand verschlechtert und sind anfälliger geworden.
Auch der Lockdown ist nicht so gut für das Immunsystem, weil man weniger Erkältungskrankheiten bekommt und das Immunsystem nicht trainiert wird.
Oder aber sind viele (wie ich auch) im letzten Corona-Jahr schlicht dicker geworden und sind damit zu Mitgliedern der Risikogruppe geworden (ich noch nicht, fehlt aber nicht viel).

Ps. Soweit ich gelesen habe ist Drogenhandel nicht in Lockdown gegangen, weder bei legalen noch illegalen Drogen - um es gepflegt zu sagen.

@ Kowalski

"Machen Sie sich klar, dass es keine Geheimrezept gibt. Und schon gar nicht mit Heparin, Cortison oder anderen Steroiden."

Ein Geheimrezept nicht, aber was diese Ärztin wohl macht ist, Patienten frühzeitig eine Medikation zu verordnen. Das ist IMHO gar nicht so verkehrt, da wird meiner Einschätzung nach häufig zu lange gezögert.
Dem gegenüber stehen Nebenwirkungen und Kosten. Das wägt jeder Arzt leicht verschieden ab.
Ich selbst tendiere eher zur frühzeitigen Medikation, aber ich bin auch kein Arzt, sondern Biologin und Chemiker und da ist der Griff zum Pharmakon schnell geschehen...

Re : Bender Rodriguez !

Das war und ist von der Politik so in die Wege geleitet worden, um Verantwortung ab zu geben, und daraus wurden große Klinikkonzerne, die nur die Gewinnmaximierung im Sinn haben. Sollen doch tatsächlich mal die die Gesundheitspolitiker und Aktionäre die Arbeit der Schwestern und Pfleger übernehmen. Nur leider sind die meisten von denen stinkfaul, zu blöde und zocken lieber mit Aktien.
Das Problem könnte ganz schnell gelöst werden, wenn alle Schwestern und Pfleger ihren Job fristlos kündigen, wegen Überarbeitung, Ausbeutung, und fehlender Wertschätzung. Dann haben einige Leute endlich ein riesen Problem.
Aber es liegt auch an der bescheuerten Bezahlung der Behandlungen. Das jetzige System ist in keinem Fall gerecht, das muss schnellstens geändert werden, so wie es früher war.

@buriedbumper, 18:21

Nach dieser Pandemie werde ich mich das erste mal seit Jahren krank melden (...).

Warum "nach der Pandemie" (wann soll das sein?)?

Warum nicht sofort? Also, sagen wir, mit äußerstem, letztem Zähne-zusammen-beißen... nächsten Montag?

@ 0_Panik um 17:19

Das schöne bei ihnen ist das man sich fast blind darauf verlassen kann das das Gegenteil ihrer aussagen zutrifft.
Bsp:

>In Köln laufen die Intensivstation nicht voll.<

nun waren die Kölner Intensivstationen einer der Gründe warum die Intensivmediziner Allarm schlugen...ein Stand von 94% Belegung wird allgemein als "Überlaufen" angesehen, im Vergleich zum Beispiel zu Berlin mit derzeit 82% (durch Verschiebung nicht zeitnah notwendiger Operationen ) wo derzeit die Ampel auf Gelb steht, bei Unter-Deutschland-Durchschnitts Inzidenz

https://www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/intensivbetten-covid-...

https://www.berlin.de/corona/lagebericht/

Wie kriegen sie solche Präzision hin?

Am 07. April 2021 um 18:21 von BuriedBumper

Ich habe mich daher entschlossen mich dem System auf Zeit zu entziehen. Nach dieser Pandemie werde ich mich das erste mal seit Jahren krank melden. Mit meinem erspartem müsste es für sieben oder acht Monate ohne Einschränkungen reichen zuzüglich noch von einem oder zwei schönen Urlauben
________
Machen Sie das und geniessen Sie es. Sie haben es sich bestimmt verdient und dann schauen Sie weiter, vielleicht bringt Ihnen der Abstand auch neue Motivation.
Alles Gute für Sie.

Nichts ändern...

Ich stelle verwundert immer wieder fest, wie sehr die Mehrheit an diesem Gesellschaftssystem hängt, obwohl es ganz offensichtlich äusserst ungleich und ungerecht ist - und immer ungleicher und ungerechter wird.

16:31 von Thrombosen-Paul

"Verschlimmbesserung"

Ich liebe Ihre Beitraege. Und wuerde gerne helfen.

Antibiotika setzt man bei Virusinfektionen gegen die sogenannten bakteriellen Sekundaerinfektionen ein. Das Virus muss der Koerper schon selber ueberwunden. Haeufig aber stirbt der Patient an der bakteriellen Sekundaerinfektion. Da kann man mit Antibiotika helfen.

Ja und natuerlich haben die auch Nebenwirkungen, wie alle Stoffe, die wir zu uns nehmen, ohne Ausnahme.

Am Ende ist es eine Risikoabwaegung. Aber das ist schon der naechste Level.

Re : Dieter S !

Das liegt mit daran, dass in vielen Kliniken versucht wird, die Kosten maximal nach unten zu drücken, weil zum einen die Bezahlung von Behandlungen nicht wirklich gerecht ist, zum anderen gerade die großen Klinikkonzerne doch nur auf Gewinnmaximierung getrimmt sind, um all ihre Investoren und Aktionäre froh zu stimmen.
Dass dann logischerweise nicht genügend Fachpersonal vorhanden sein kann, ist sehr wohl bekannt. Dieses und die Hilfskräfte werden dem entsprechend mies entlohnt. Ähnlich läuft es übrigens auch bei den kirchlichen Häusern, die sich sogar weigern, einem Flächentarifvertrag zu zu stimmen, weil sie fürchten, ein paar Privilegien zu verlieren. Was für eine dreckige Heuchelei !!

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