Ihre Meinung zu: Intensivbetten werden knapp: Fachleute warnen vor Überlastung

8. April 2021 - 14:56 Uhr

Die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen nimmt rasant zu. Experten haben sich deshalb in einem "Notruf" an die Politik gewendet - mancherorts gebe es kaum noch freie Betten. Einigen Krankenhäusern drohe der Notbetrieb.

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Intensivbetten werden knapp: Fachleute warnen vor Überlastung...

Dem gegenüber steht mit Stand vom Dezember 2020 die Zahl von bis dahin geschlossenen 20 Krankenhäusern mit 2.144 Betten und 4000 Beschäftigten. 17 der 20 Schließungen fallen auf die Monate Juni bis Dezember 2020.

Und laut Bundesrechnungshof droht 200 Krankenhäusern die Schließung (Unterfinanzierung des Gesundheitswesen).

Hausgemachte Krise

"Berlins Universitätsklinikum Charité kündigte bereits an, ab kommender Woche wieder die Zahl planbarer Eingriffe zurückzufahren."

Naja, ohne EMA, PEI, RKI oder STIKO Empfehlung hatten die AZ Impfungen verweigert.... jetzt lebt bitte mit Eurer Fehlentscheidung und klagt nicht immer nur.

Die Kurve fällt und Blinder Fleck

Die Intensivstationen füllen sich etwa 2 Wochen im Nachgang, nun sinkt jedoch die Inzidenz und der R Wert. Das heißt normalerweise in 1-2 Wochen gehts im Intensivbereich wieder etwas runter.

Es ist schlimm, dass wir nicht schneller im Impfen sind und dass wir nichts tun können, in den Betrieben Testpflicht einzuführen.
Selbst wenn wir uns alle privat beschränken und Kontakte weiter reduzieren wird es weitergehen.

Denn in Schulen wird aus Eigeninteresse das Testen endlich durchgeführt, nur wenige Eltern (und deren Kinder) machen nicht mit.

Doch in nicht allen Betrieben bietet man Testen auch nur an ( % wollen es ..mal irgendwann.. einführen) aber es werden die wenigsten nutzen, zu wenige werden es wirklich machen. Man wird bei erkannter Infektion in Quarantäne kommen, kann nicht mehr arbeiten, die gesamte Familie gleich mit. Hier entstehen Infektionen, die nicht erkannt werden, andere anstecken und nicht gestoppt werden, da nützt der dollste Lockdown mit Ausgangssperre nix.

....werden knapp. Dann

....werden knapp.

Dann schlage ich vor, ins Kaufgeschäft zu gehen und mehr Betten zu kaufen. Betten gibts da genug. Und bedienpersonal kann man mir ordentlichem Gehalt ködern. Dann ist in 3 Jahren dieses Thema endlich mal durch.
Wer sagt denn eigentlich, das man mit Pflege Gewinne erwirtschaften muss, die an sinnlose Aktionäre abfließen?
Oder das der Pflegeheimbrsitzer 3 Porsche haben muss?

rer Truman Welt

Ach so, hm laut Statistika sind aktuell 4.439 Betten auf den Intensivstationen in Deutschland und damit 15,6% aller in Deutschland aktiv zur Verfügung stehenden 28.000 Intensivbetten mit Covid-19 Patienten belegt. Wieso zeigt diese Zahl, welche vor Wochen bei ca 12 % lag, jetzt eine bedrohlich Überlastung an?
Was ist mit den anderen 23.500 Betten? Sind diese alle mit dringenden nicht aufschiebbaren OP Patienten oder doch auch mit sehr vielen gut langfristig planbaren finanziell allerdings sehr lukrativen OP Patienten belegt?
Die Intensivmediziner klinken sich für mich in den letzten Wochen zu sehr in die politische Diskussion ein. Sie haben beim 1. Lockdown finanziell auch wegen des Freihaltens von Intensivbetten Einbußen hinnehmen müssen, wurden jedoch auch vom Staat dafür mit Milliarden entschädigt. Wir sind gerade in einer pandemischen Übergangszeit. Alle müssen Opfer bringen und deshalb auch die Kliniken. Es geht auch um anderes (Über-)Leben!

"Das RKI vermutet...

"Das RKI vermutet, dass sich um Ostern weniger Menschen testen ließen, was zu einer geringeren Meldezahl an die Gesundheitsämter führe."

*

Sich testen lassen ist sicher kein Hobby für Gelangweilte, daher verstehe ich das Argument nicht. (Und schon gar nicht eine Vermutung.)

Wenn es nötig ist, dann wird getestet, wenn nicht nötig dann nicht.

Wenn einer krank ist, dann ist es nötig und die Zahlen werden entsprechend nach Ostern, nach Meldung, steigen - was bei einem Wochenwert egal sein sollte.

Wer ins Krankenhaus musste, der wurde auch über Ostern getestet. Definitiv!

Realität und Politik

Hat sich MP Weil nicht erst ganz frisch gemeldet und die Situation auf den Intensivstationen in Niedersachsen als "entspannt" bezeichnet? Wie wird das dort eigentlich vom betroffenen Pflegepersonal aufgenommen?
Meine ganz persönliche Meinung: Wie mit dem Pflegepersonal umgegangen wird ist unter aller Gürtellinie. Diese Menschen müssen sich seit mindestens einem halben Jahr das Destillat des Pandemieversagens zu Gemüte führen...wenn das so weiter geht, dann werden sie in den nächsten Monaten noch sehen, wie mehrere 10.000 unter 50Jährige mit dem Leben kämpfen. Das wird der härteste Teil und um die Ecke wird wegen gesunkener Inzidenzen wieder schön den nicht abgesicherten Lockerungen gefrönt. Bis zur nächsten Runde...

@kevesligeti, 15:11

So isses.

Die deutsche Regierung hat nicht nur in der Vergangenheit das Gesundheitssystem kaputt gespart und verlangt nun als Folge dessen von ihren Bürgern, dass diese universelle (also überstaatliche) Grund- und Menschenrechte einschränken und aufgeben.

Sie führt diese Politik in der Krise auch noch sehenden Auges fort, wie ein Pilot, der nach dem Ausfall beider Triebwerke im Sinkflug auch noch mit voller Absicht die Tragflächen wegsprengt.

Was soll man dazu noch Seriöses sagen?

Einigen drohe Notbetrieb?

"Einigen Krankenhäusern drohe der Notbetrieb."

*

Ich verstehe das so, dass aktuell die Krankenhäuser komplett im Normalbetrieb laufen. Das heißt, dass alle Planbären OPs normal weiterlaufen wie vor Corona.

Wie war das mit "Plätze für Corona-Patienten freihalten"? Ist das aktuell kein Thema?

Intensivbetten !

Ich denke, es liegt nicht an den fehlenden Betten, sondern am fehlenden Personal. Das haben die Politik und viele der Klinikbetreiber zu verantworten, weil zu viele der Pflegekräfte am obersten Limit arbeiten und viel zu wenig Anerkennung und noch weniger Kohle verdienen.
Betten, vor allem Intensivbetten, Beatmungsgeräte, Überwachungseinheiten und anderes Material ist halt schneller zu beschaffen, wie geeignetes Personal, das echt gut ausgebildet und fachlich hoch qualifiziert ist. Hinzu kommt eine teils bescheuerte Hierarchie, die Pflegekräfte zu Bittsteller macht. Und natürlich auch die Chefs der Kliniken, ob Privat, Kommunal oder kirchlich den Geldbeutel des Personals klein halten, aber immer mehr erwarten und verlangen.
Um da was zu ändern, ist die Politik endlich verpflichtet, sonst wird über kurz oder lang das System gegen die Wand gefahren, weil sehr viele Pflegekräfte kündigen und gehen. Man sollte jetzt nicht nur auf Ausländer setzen, die man mit kleinen Löhnen ködert !

@ sonnenbogen um 15:13

>Naja, ohne EMA, PEI, RKI oder STIKO Empfehlung hatten die AZ Impfungen verweigert.... jetzt lebt bitte mit Eurer Fehlentscheidung und klagt nicht immer nur.<

Den Artikel haben sie nicht gelesen oder?
Geklagt haben Krankenhäuser in NRW -z.b. Köln die langsam voll laufen.

Die Charité hat nur den Regelbetrieb an die wieder steigenden Coronafälle angepasst.
Das aussetzen der AZ.Impfungen war auch lein Fehler, zumal die zuständigen Nationalen Institutionen ihre Empfehlungen mittlerweile Angepasst haben. Auch machen sie in Summe nicht so viel aus, und wurden Schnell, an die neue Zielgruppe nachgeholt. Was jetzt noch da ist wird benötigt um den Impfbetrieb aufrecht zu erhalten, v.a. für Zweitimpfungen die besser nicht ausfallen, bis AZ wieder liefert...da gibts nämlich gerade wieder Schwierigkeiten.

5000 bis 6000 Co-Intensivpatienten...

... bringen das gesamte intensivmed. System zum Wanken? Hieß es nicht mal, dass 32000 Intensivbetten zur Verfügung stünden? Wir sind rund 82 Mio Menschen in Deutschland und leisten uns eines der teuersten Med-Systeme weltweit und dann sollen 6000 Patienten die intensivmed. Versorgung ins Aus katapultieren? Versteh ich nicht. Offenbar haben wir ganz andere Probleme als Corona.

...down.

Bis zum 31.1.2021 ging es ja auch. Kann man also im Notfall wieder zurück nehmen.

Zudem kann man davor den Regelbetrieb reduzieren und über 10.000 Notfallbetten gibt’s auch noch.

Deutschland hat fast 600.000 Akubetten.

Und genügend Ärzte, die man notfalls verpflichten kann auf Intensiv auszuhelfen.

Zudem gibt’s noch hunderte andere Maßnahmen, bevor man einen lockdown benötigt.

@Meinung zu unse...,15:19

"Die Intensivmediziner klinken sich für mich in den letzten Wochen zu sehr in die politische Diskussion ein."

Danke für diesen aufrichtigen Kommentar, diesmal stellt sich für mich zumindest nicht mehr die Frage, warum Sie wieder nach dem PLURV-Prinzip versuchen zu relativieren.

Sie können rechnen wie Sie wollen, Fakt ist: Bei steigenden Inzidenzen kommt es früher oder später immer zur Überlastung der Intensivstationen. Wer diesen einfachen Fakt nicht kapiert, der hat die Infektionsdynamik einfach nicht erfasst. Und das wissen inzwischen glücklicherweise auch die meisten Menschen, ob es Ihnen nun passt oder nicht!

Die Zahlen sinken!

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen...

7000 intensivbetten weniger zur Verfügung als im Mai 2020

Warum wird gerade in dieser dramatischen Coronakrise die Zahl der intensivbetten verringert? Laut veröffentlichen Zahlen von DIVI intensivregister 7. 000.!!! Betten per heute weniger als im Mai 2020. Oder sind das alles nur verwirrende zahlenspiele von expertenteams?

Re : Bender Rodriguez !

Das ist wohl das größte Problem, das sich die Politik vor Jahren selbst geschaffen hat, als viele Kreise und Kommunen ihre Kliniken an Private "verkauften" für einen Apfel, nur um die Verantwortung los zu sein. Daraus wurden teils riesige Klinikkonzerne, die nur an eines denken und auch so handeln, viele hohe Gewinne generieren, um all die Investoren und Aktionäre glücklich zu machen. Die Folgen und Lasten tragen vor allem das Pflegepersonal, das mit üblen Verträgen und wenig Geld abgespeist werden. Die hohen Ärzte verdienen noch recht gut, wie auch die obersten Leiter der Kliniken und Pflegeeinrichtungen, leisten sich leider drei Porsche oder andere teure Gefährte, während das Personal Probleme hat eine geeignete Wohnung bezahlen zu können.
Ich frage mich auch, warum verdient ein Prälat 5000 Euro für vielleicht 10 Predigen im Monat, verlangt aber vom Personal in den christlichen Einrichtungen extrem viel Nächstenliebe für sehr wenig Geld und verweigert mehr Einkommen ????

@15:11 von Bernd Kevesligeti

//Dem gegenüber steht mit Stand vom Dezember 2020 die Zahl von bis dahin geschlossenen 20 Krankenhäusern mit 2.144 Betten und 4000 Beschäftigten. 17 der 20 Schließungen fallen auf die Monate Juni bis Dezember 2020.

Und laut Bundesrechnungshof droht 200 Krankenhäusern die Schließung (Unterfinanzierung des Gesundheitswesen).//

Und im 2. Halbjahr 2020 sind 6000 Intensiv-Betten (Notfallreserve) aus der Statistk verschwunden. Keiner weiß warum.

Intensiv Betten seien wieder knapp...

... Und insbesondere wieder in Berlin und in der Charité. und da wo der Berater der Bundesregierung Hr. Prof. Drosten (auch Befürworter der 0-Covid-Strategie) tätig ist.
Das fällt Alles gleich auf.
Der Alarm kommt fast immer aus dieser Ecke und immer dann wenn wieder kein LockDown ist aber ein LockDown zu sein habe.

Sicherlich haben die Kreise (Bundesländer) entlang der tschechischen /polnischen Grenze Schwierigkeiten. Hier sind in den Kreisen Inzidenzen von ca. 100 - ca. über 400 festzustellen.

In anderen Bundesländern ist die Lage nicht so angespannt.

Hier muss jetzt schnell der Bundesgesundheitsminister sagen wieso die Bundesregierung, d. MPs und die sonst. Verantwortlichen es seit März2020 nicht geschafft haben die Abhilfe für die Bundesländer (+ Berlin) /Kreise in Wege zu leiten, die erforderlich gewesen wären um solche Engpässe zu vermeiden.

Die Bundesregierung, d. MPs und die sonst. Verantwortlichen hätten dies wissen müssen.

"Die Belastung für die Intensivstationen in Deutschland wächst in der Pandemie wieder stark. Deswegen schlagen Fachleute nun Alarm. "Liebe Entscheidungsträger, wie hoch sollen die Zahlen denn noch steigen, bevor Ihr reagieren wollt???", schrieb der wissenschaftliche Leiter des DIVI-Intensivregisters Karagiannidis auf Twitter.
Der Charité-Virologe Drosten leitete den Text des Intensivmediziners auf Twitter mit dem Kommentar "Dies ist ein Notruf" an seine mehr als 700.000 Follower weiter"

Es ist weit mehr als nur bitterste Ironie, dass dieser Notruf gerade von denen, bei denen ob ihrer politischen Überzeugungen (denen sie durch ihr verantwortungsloses* Handeln "wirksam" Ausdruck verleihen) die Wahrscheinlichkeit am größten ist, dass sie am ehesten darauf angewiesen sein werden, dass er nicht nur von der Politik, sondern allen gehört wird am ehesten ignorieren werden.

* "Städte wie (...) hätten kaum noch freie Betten für den nächsten Herzinfarkt, Verkehrsunfall oder Covid-19-Patienten"

Nun ja

Meldete die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung der Intensiv- und Notfall-Mediziner (DIVI) im Sommer 2020 noch täglich mehr als 32.000 verfügbare Betten, sind es heute nur noch etwas über 23.000. Sind 9000 Betten einfach so verschwunden...

Wo ist denn Mancherorts?

Mancherorts, einige, ...........
Kenne ich alle nicht.
Da wäre eine Aufstellung einmal hilfreich.

Diese Fachleute ...

... warnen in regelmäßigen Abständen vor Überlastungen und das bereits seit über einem Jahr.
Nur lagen sie jedes Mal falsch, denn zu keinem Zeitpunkt war in unserem Gesundheitssystem irgendetwas überlastet.
Man hat sogar in der gefährlichsten aller Pandemien, der Corona-Pandemie, Krankenhausbetten und Intensivbetten zu zig Tausenden im letzten Jahr abgebaut und der Abbau geht 2021 weiter !
Einzig die Ärzte und andere Mitarbeiter in den KH sind bis an die Grenze des Machbaren eingespannt.
Nur das ist Versagen der Politik, dem nicht entgegengewirkt zu haben und nicht Schuld von Corona.

Rechtzeitig zur nä MP-Runde ...

... ein bisschen Panik schüren? Wenn ich stichprobenhaft die LKRe anschaue, dann sind die meisten mit 70% regulärem Kram ausgelastet, meist mit 10% Covids und dann ist frei - gut, nicht in Greiz und Schmalkhalden: der blaue Umgang dort mit C sorgt für gute Auslastungen in K-Häusern und B-Instituten. Man sieht halt wieder, dass die Ges-Ämter ihrem Job schon lange nicht mehr nachkommen, sie resigniert haben und gestrauchelt sind. Nach 1 Jahr immer noch der alte Zettelkasten - fortgesetzt im RKI - da hilft auch keine Ges-Änderung. Sie schützen nicht, bringen kein Licht und keine Systematik ins Geschehen. Und vor lauter Ignoranz und D...heit nennen sie's "diffuses Geschehen". Nur 1 Einsamer in Palmerix kämpft gegen das Imperium: der Rest betet den irre führenden Virologen nach. Wie titelte die TS neulich: Wer regiert Deutschland? Jetzt weiß ich's: die Veterinäre von der ständigen Stallpflicht! Nein, der 25.001 Verlängerung des LD glaube ich nicht mehr: mach eure Arbeit mal RICHTIG, dann ..

Am 08. April 2021 um 15:32 von jautaealis

>>Die Zahlen sinken!

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen...<<

Ja Wahnsinn, dann ist ja wirklich Alles gesagt!
Dann muss ich das Ganze ja auch nicht differenzierter betrachten und mir unnötig einen Kopf machen, wenn das dann doch so einfach ist. Danke noch einmal.

@jautaelis,15:32

"Die Zahlen sinken!
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen..."

Genau! Da es über Ostern eine Unsicherheit gibt, die noch bis zu zwei Wochen in die Zukunft bestehen könnte (Schulferien!!!) ist die beste Schätzung natürlich davon auszugehen, dass die Infektionsdynamik rückläufig ist. Wenn uns Corona eines gelehrt haben sollte, dann die Tatsache, dass man auch mit halbherzigen Maßnahmen erfolgreich sein kann. Also jetzt bitte alles öffnen, die Pandemie ist vorbei.

Re : rossundreiter !

Dem stimme ich voll und ganz zu !!!
Damit es die gesamte Politik endlich begreift, sollten spätestens nach der Pandemie alle Pflegekräfte auf einmal kündigen und gehen, sowie nur noch ein Not- Rettungsdienst existieren.
Dann sollen die Politiker/innen doch mal die Aufgaben der Pflegekräfte übernehmen, nur um mal zu sehen und spüren, was die alles für viel zu wenige Geld und Anerkennung geleistet haben.
Man sollte ja nicht auf die Idee kommen, nun auf Personen aus dem Ausland zu setzen, denn dies wäre mehr als unfair und ungerecht den jeweiligen Staaten gegenüber, denen die Fachkräfte ab zu werben, und sie hier für ebenfalls zu wenig Geld zu beschäftigen !

@15:35 von Traumfahrer Re : Bender Rodriguez !

//Daraus wurden teils riesige Klinikkonzerne, die nur an eines denken und auch so handeln, viele hohe Gewinne generieren, um all die Investoren und Aktionäre glücklich zu machen.//

Genau deshalb werden ja Kliniken geschlossen, weil die erzielten Gewinne nicht hoch genug sind.
Ich persönlich finde es ohnehin obszön mit mit kranken Menschen Gewinne machen zu wollen.

//Ich frage mich auch, warum verdient ein Prälat 5000 Euro für vielleicht 10 Predigen im Monat, verlangt aber vom Personal in den christlichen Einrichtungen extrem viel Nächstenliebe für sehr wenig Geld und verweigert mehr Einkommen ????//

Das erinnert mich an meine Zeit als Krankenschwester im frommen Bethel. Dort hatte ich schon in den Siebzigern gelernt: Überstunden sind Gottesdienst. Auch dort hatte man sich lange geweigert, Tarifverträge mit den Gewerkschaften abzuschließen.

von vriegel 15:31

Vielleicht hängt es mit der Krankenhaus-Finanzierung zusammen. Dem aus dem angelsächsischen Raum übernommenen Fallpauschalen-System (DRG).

Die Versäumnisse der Politik

Die Versäumnisse der Politik in der Pflege sind seit vielen Jahren bekannt aber es ist nie Zeit für Abhilfe da.
Aussagen wie "wir haben gerade Pandemie daher ist jetzt keine Zeit", "das geht nicht so schnell" sorgen dafür dass das Thema stets wieder vergessen wird.
Corona fördert jetzt auch diesen Missstand eklatant zutage. Man hätte schon vor 1 Jahr anfangen müssen etwas für die Pflege zu tun - der beste Zeitpunkt ist immer sofort!
Es ist nicht nur so dass jetzt viele frustrierte Pfleger(innen) gekündigt haben oder bereits auf dem Absprung sind, sondern in der Ausbildung liegt die Abbruchquote bei 30% (Quelle: DPR sowie Pflegekammer Niedersachsen).
Allerdings hatte der Pflegeexperte der Bundesregierung auch recht wenn er sagt, dass sich die Pflege auch nicht ausreichend berufspolitisch engagiert, weder gewerkschaftlich noch in Berufsverbänden noch in Pflegekammern. Gerade Pflegekammern böten eine gute Möglichkeit der Interessensvertretung - wie es auch die Ärzte haben.

@ jautaelis, 15:32

“Die Zahlen sinken“

Sehr aussagekräftig...
Welche Zahlen meinen Sie?

um 15:32 von jautaealis

Darüber unterhalten wir uns in einer Woche nochmal.

Wer die Zahlen von Gründonnerstag bis heute für bare Münze nimmt, dem kann man nicht helfen. Die Ursache: Sogar während einer Pandemie machen Behörden einfach pünktlich Feierabend. Dadurch bekommen wir frühestens seit heute wieder echte Zahlen, man sehe sich nur mal die Statistik der Toten an.

Wie jedesmal kann man nun

wieder sicher sein, an die Grenzen der Lockerungen gegangen zu sein.
So vorhersehbar wie Weihnachten, aber für viele dann doch überraschend.

Mancherorts....

Also Deutschland ist ja so klein nicht.
Und wenn es "mancherorts" ein Problem gibt, weil es eh nur wenige Betten gab - dann muss eben etwas organisiert werden. Es war ja nun auch kein Problem aus Frankreich Patienten aufzunehmen oder die Bundeswehr nach Spanien zu schicken.
.
Also - auf gehts.
Oder ist dieses Land nichtmal mehr in der Lage auf eine außergewöhnliche aber durchaus zu erwartende Situation zu reagieren? Was machen wir bloß, wenn mal was richtig Schlimmes passiert?
.
Diese Ohnmacht ist ja Wahnsinn.
Seit 1 Jahr in der Pandemie und nachwievor gibt es keine Lösungen für sich verändernde Zustände?
.
Also hat Merkel dieses Land derart runtergewirtschaftet? Würde mich allerdings auch nicht wundern. Ihr politisches Erbe ist ein Totaldesaster nach dem nächsten. Und wir haben uns über Trump aufgeregt. Hochmut kommt eben vor dem Fall.

@Nitramiak (15:30)

So ähnlich habe ich mich vor ein paar Tagen auch geäußert (04.04.2021 - 18:45, Artikel: Mehr als 4000 Corona-Patienten auf Intensivstationen).
Die Reaktionen waren... ach, sehen Sie selber nach..

Und nun?

Offenbar geht die Inzidenz zurück. Das wird sich in 2-3 Wochen auch auf den Intensivstationen zeigen. Bis dahin wird die Patientenzahl weiter steigen. Da kann die Politik aber wenig tun, weil die meisten Menschen, die dann auf intensiv liegen, bereits heute infiziert sind.

15:30 von Nitramiak

Hieß es nicht mal, dass 32000 Intensivbetten zur Verfügung stünden?
.
vielleicht !
aber sprach auch jemand vom Personal für diese Betten ?

@ 15:27 von Der Lenz

"... Geklagt haben Krankenhäuser in NRW -z.b. Köln die langsam voll laufen..."

... Was auch nicht verwundern darf.

So sind doch auch in NRW geplante OPs aus dem Jahr 2020 in das 1.Quartal 2021 verschoben worden.

Und weil der Bundesgesundheitsminister es seit März2020 nicht geschafft hat die Kapazitäten im Intensivbereich Deutschland weit aufzustocken ist es jetzt so wie es ist.
D. Bundesgesundheitsminister hätte die Bundesländer und die Kreise /Städte unterstützen müssen.
Das hat er aber nicht gemacht.

Die Impfkampagne

... ist extrem wichtig und sie läuft nach meinem Dafürhalten in der EU recht vernünftig. Gerade in puncto Bürokratie wäre noch Luft nach oben zum Verbessern, aber im Prinzip sind wir auf dem richtigen Weg. Leider gibt es weltweit zu wenig Impfstoff und ich bin strikt dagegen, ihn ärmeren Ländern vor der Nase weg zu kaufen.

@ Bender Rodriguez, 15:18

Cleverer Vorschlag.

Was ist bis in 3 Jahren? Es geht, wenn ich den Artikel recht verstanden habe, um ein kurzfristiges Problem, vielleicht 4-8 Wochen.

Anstatt die Gewinne der

Anstatt die Gewinne der privaten zu finanzieren, könnte man 10 staatliche Krankenhäuser bundesweit installieren.
Dort bekommt jeder ein ordentliches Gehalt und ordentliche Arbeitszeiten.
Dann laufen den privaten ganz schnell die Leute davon. Dann wären die gezwungen, dem Chef die Bezüge auf 100000€ zu kürzen. Und den Aktionären müssten sie 500 Nullrunden aufzwingen.
Und bei den Krankenkassen muss auch was passieren. Da bekommt die Sachbearbeiterin mehr Geld, als der Arzt im Krankenhaus. Das ist nicht nur Schieflage, das ist bereits durchgekentert.

Fast der selbe Kommentar wie

Fast der selbe Kommentar wie Gestern, und genauso falsch.

ihr:
>Sicherlich haben die Kreise (Bundesländer) entlang der tschechischen /polnischen Grenze Schwierigkeiten...

In anderen Bundesländern ist die Lage nicht so angespannt.<

Steht im diametralen Gegensatz zu:

>Städte wie Bonn, Bremen und Köln hätten kaum noch freie Betten für den nächsten Herzinfarkt, Verkehrsunfall oder Covid-19-Patienten.<
(Siehe Artikel)

Und das ist der "Alarm" um den es geht.

@15:19 von Tada. Vermutung

"Wer ins Krankenhaus musste, der wurde auch über Ostern getestet. Definitiv!"

Das sehe ich genauso, ich habe die Vermutung, man wundert sich über die sinkenden Zahlen, ohne zu berücksichtigen, dass Urlaub ist/war und nicht Arbeitswoche.

Im Übrigen ist auch in den Gesundheitsämtern weniger Besetzung und Urlaub.

Es wird betont, es könne sein, man vermutet, dass nachgemeldet werde, aber es ist ja nun schon Donnerstag. Desweiteren wird scheinbar weder am Wochenende gemeldet noch eine durchgängige Meldung in Urlaubszeiten organisiert. Und auf diesen Zahlen beruht womöglich ein weiterer harter Lockdown..

Am 08. April 2021 um 15:19 von Tada

Wenn es nötig ist, dann wird getestet, wenn nicht nötig dann nicht.
Wenn einer krank ist, dann ist es nötig und die Zahlen werden entsprechend nach Ostern, nach Meldung, steigen - was bei einem Wochenwert egal sein sollte.
--
Dann habe ich das, was ich nicht so recht glaube, mit den Tests total missverstanden.
Ich dachte, die Test sollten u.a. die Dunkelziffer, deren Höhe man nur schätzen konnte, näher beleuchten, deshalb sollten ja u.a. in Betrieben, im Privaten, jetzt ja wohl auch in Schulen, möglichst auf breiter Ebene Tests durchgeführt werden. Wenn ein (Schnell-)-test positiv ist, muss ohnehin ein PCR Test gemacht werden. Insofern habe ich Ihren Beitrag nicht wirklich verstanden.

@xeniosson

"Wer die Zahlen von Gründonnerstag bis heute für bare Münze nimmt, dem kann man nicht helfen. Die Ursache: Sogar während einer Pandemie machen Behörden einfach pünktlich Feierabend" Am 08. April 2021 um 15:51 von xeniosson

*

Und deshalb gibt es Inzidenz, für die die Zahlen einer ganzen letzten Woche gelten.

Den Gesundheitsämtern dürfte es egal sein, welche Zahl sie durchgeben.
Was an Feiertagen nicht weiter gegeben wurde, das wird einfach an dem Tag obendrauf gerechnet, an dem die Zahlen weiter gegeben werden.

Von daher das kein Problem.

@ Bernd Kevesligeti

Und laut Bundesrechnungshof droht 200 Krankenhäusern die Schließung (Unterfinanzierung des Gesundheitswesen).

Unser Gesundheitssystem ist zu teuer, wir haben Überkapazitäten bei Krankenhaus Betten und bauen die ab, das ist soweit vernünftig. Durch vorschnell Lockerungen in der Pandemie konnte man jedes Gesundheitssystem überlasten. Bei exponentiellem Wachstum der Infektionszahlen nutzen noch so viele Überkapazitäten gar nichts. Uns fehlen die Fachkräfte. Die Infektion müssen wir mit Zuversicht und Klugheit unter Kontrolle halten.

@ Sternenkind, um 15:41

Nun ja, vielleicht haben Sie nicht mitbekommen, dass eine nicht unerhebliche Zahl von (Intensiv)Pflegern ihren Job aufgekündigt hat.
Die Betten allein nutzen nichts.

Das könnte eine der Ursachen sein.

Aus Kostengrünen wurden im

Aus Kostengrünen wurden im Jahr 2020 mehrere Krankenhäuser geschlossen inkl. Intensivstationen.

Jetzt wird gejammert!

Fachleute warnten damals vor Schließungen- heute warnen Fachleute vor Überlastung.

Sparsamkeit hat nun mal ihren Preis.....

Panik

Lauterbach und Gleichgesinnte sagen seit Oktober mögliche 100.000 Neuinfizierte voraus. Jetzt scheint es wieder nichts zu werden (zum Glück) und dann kommt wieder die Überlastung der Intensivstationen aufs Tableau.

Die Beklatschten sollen doch bitte ihren Job machen und das Jammern sein lassen. Als ob sie die einzigen wären, denen die Pandemie zu schaffen macht.
Haben die Paketfahrer oder die Verkäufer bei Aldi oder Edeka auch so eine Lobby? Nein, haben sie natürlich nicht.

Für eine weiteren lockdown, der wieder nichts bringt, braucht man eben Argumente, auch wenn sie noch so daneben sind. R-Wert unter 0,9 und fallende Infektionszahlen, so sieht es im Moment aus.

Manchmal frage...

...ich mich, was noch passieren muss, bis undere deutsche Politikergesellschaft (nicht nur...) das Gesundheitswesen endgültig vor die Wand fährt.
Bis sich die Menschen, die für die Gesundheit vieler Kranker (nicht nur covid 19 ) täglich bis zum Umfallen arbeiten, desillusioniert vom Pflegeberuf abwenden....
Was ist Herr Spahn von Hause aus?
Ach ja, Bänker - ein Beruf, in dem man sehr viel von den Anforderungen im Pflegesektor zu wissen hat. Und dieses Wissen gibt er mit Bravour weiter.

Am 08. April 2021 um 15:23 von rossundreiter

und verlangt nun als Folge dessen von ihren Bürgern, dass diese universelle (also überstaatliche) Grund- und Menschenrechte einschränken und aufgeben.

Was soll man dazu noch Seriöses sagen
_______
Vielleicht zur Abwechslung was Seriöses anstelle dieses Unfugs hinsichtlich
Menschenrechte. Wann und womit sind Ihnen die denn genommen worden ?

@0_Panik um 15:54

>So sind doch auch in NRW geplante OPs aus dem Jahr 2020 in das 1.Quartal 2021 verschoben worden.>

Nicht nur in NRW, das machen alle wenn die Welle der Infizierten, und damit die der Ovid-intensivfälle wieder steigt, und genau das tut sie eben gerade wieder

darum geht es

Das Schwarze Peter Spiel bringt da nichts, das macht kein Bett frei.
Es geht darum das nach Handlungen zum eindämmen des Anstiegs gerufen wird von Seiten derer die ganz direkt und Hautnah mit dem Jetzigen Stand der Dinge, nicht in der Theorie sondern ganz praktisch, befasst sind.

"Die Belastung für die Intensivstationen in Deutschland wächst in der Pandemie wieder stark. Deswegen schlagen Fachleute nun Alarm. "Liebe Entscheidungsträger, wie hoch sollen die Zahlen denn noch steigen, bevor Ihr reagieren wollt???", schrieb der wissenschaftliche Leiter des DIVI-Intensivregisters Karagiannidis auf Twitter.
Der Charité-Virologe Drosten leitete den Text des Intensivmediziners auf Twitter mit dem Kommentar "Dies ist ein Notruf" an seine mehr als 700.000 Follower weiter"

Es ist weit mehr als nur bitterste Ironie, dass dieser Notruf gerade von denen, bei denen ob ihrer politischen "Überzeugungen" (denen sie durch ihr verantwortungsloses* Handeln "wirksam" Ausdruck verleihen) die Wahrscheinlichkeit am größten ist, dass sie darauf angewiesen sein werden, dass er von allen (nicht nur der "Politik") gehört wird am wahrscheinlichsten ignoriert werden wird.

* "Städte wie (...) hätten kaum noch freie Betten für den nächsten Herzinfarkt, Verkehrsunfall oder Covid-19-Patienten"

Unfassbar

Es ist unfassbar, wie das Leid von fast 4.500 Personen auf Intensiv (letzten Jahr im April/Mai waren es max. rd. 3.000) verharmlost wird. Daran sieht man wie egoistisch unsere Gesellschaft ist. Deutschland ist wirklich zu einer Ego- und Partygesellschaft verkommen.

Intensivbetten werden knapp

jeden Tag ne andere Aussage in unseren Medien ...
was soll man da noch glauben !

Fangt endlich

an staatliche "Militärkrankenhäuser" zu bauen... falls nötig mit goldenen Wasserhähnen.
In Friedenszeiten könnten die von sozialversicherten und nicht privaten genutzt werden, dürfen Zivilisten einstellen .... dann kommen wir schnell auf 2% BIP als Militärausgabe und hätten ein wesentlich besseres Gesundheitssystem...

Verwirrung durch Verantwortliche

Herr MP Weil sieht derzeit keinen Handlungsbedarf für weitergehende Beschränkungen und Herr Prof. Drosten startet über das Netz Notrufe.
Deutlicher kann man die Menschen in unserem Staat nicht mehr verwirren. Die medialen Meinungsmacher sollten darüber hinaus bitteschön mal zum Bettenabbau berichten.

15:55 von KowaIski

"Die Impfkampagne ist extrem wichtig und sie läuft nach meinem Dafürhalten in der EU recht vernünftig. ...aber im Prinzip sind wir auf dem richtigen Weg. Leider gibt es weltweit zu wenig Impfstoff "

Das meinen Sie jetzt nicht im Ernst?

Der Grund warum es jetzt zu wenig hier in EU gibt ist, dass man nicht früh genug die Produktionskapazität und Produktionsketten dafür aufgebaut hat. In USA hat man das gemacht, daher gibts da sehr sehr viel und man hat bald alle Impfwilligen geimpft.
Kann dann gleich weitermachen mit Impfen gegen Mutanten.

Hier hat man nur entwickelt aber nicht die Massenproduktion früh genug angeworfen.
Das müssen Fachleute aus der Wirtschaft und Pharma organisieren siehe GB- da hats dann auch geklappt. Hier haben die Bürokraten zu spät eine Taskforce berufen, viel zu spät.

@15:53 von Sisyphos3 15:30 von Nitramiak

/"Hieß es nicht mal, dass 32000 Intensivbetten zur Verfügung stünden?"
.
vielleicht !
aber sprach auch jemand vom Personal für diese Betten ?//

Lange wurde auch hier bei der Tagesschau nur über die Anzahl der Betten gejubelt. Noch am 25.10.2020 wurde hier im Forum folgender Kommentar von mir gesperrt:

"Ich möchte aber noch einmal daran erinnern, dass Viren auch vor Personal in Krankenhäusern und Heimen nicht halt machen und dass auch bei uns die Personalressourcen begrenzt sind. Was nutzt ein Intensiv-Bett und ein hochmodernes Beatmungsgerät, wenn kein Personal mehr da ist, das sich um den Patienten kümmert und/oder die Geräte bedienen kann. Es wurde zwar im Frühjahr zusätzlich Pflegepersonal in Intensivmedizin geschult, aber dieses Personal fehlt dann in anderen Bereich."

Wenige Tage später war es dann auch bei der Tagesschau Thema.

Am 08. April 2021 um 15:38 von Anna-Elisabeth

Und im 2. Halbjahr 2020 sind 6000 Intensiv-Betten (Notfallreserve) aus der Statistk verschwunden. Keiner weiß warum.

Ich habe irgendwo in den Nachrichten gehört, dass für 3 Intensiv- Betten 1 Pfleger m/w/d zuständig ist.

Danach fehlen also nicht die Betten, sondern 2000 Pflegekräfte.

Der Bauer sagt: „Danke frisst mein Pferd nicht.“

So könnte es auch in den Pflegeberufen sein.

rer Truman Welt

Mir fällt zu den aktuellen Diskussionen bzgl. eines ja so unausweichlichlichen "Comprehensive Lockdown" oder auch "Tower Bridge-Lockdown" oder "Sharp Lockdown" oder was auch immer unsere kreativen Politiker und "Medizinmänner/innen"sich so alles an Betitelungen einfallen lassen, nur Mark Twain ein, der sagte:
"Und als wir unser Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen".
Will sagen, ich habe den Eindruck, niemand weiß mehr realistisch die aktuelle Situation einzuschätzen, aber jeder schaut auf den für ihn wichtigen Aspekt und fordert aus diesem Blickwinkel.
Die Politik und ihre Berater sind chaotisch, die Pandemie Situation isg es ganz und gar nicht! Letztere pendelt sich gerade ein. Weitere starke Anstiege wird es weder bei den Intensivbetten geben, noch bei den Todesfällen. Die Neuinfektiknen pendeln zwischen 20 und 30 Tausend, was keinerlei Probleme bereiten wird, wenn die Anzahl der Tests hoch bleibt. Alles ist im grünen Bereich!

@ Bender Rodriguez, 15:57

Sie beißen sich am verkehrten Thema fest.
Der Artikel enthält über das, was Sie schreiben, so gut wie nichts.
Ihre Neiddebatte ist hier völlig fehl am Platz, gefragt ist, was aktuell(!) getan werden kann muss, um zu verhindern, dass Intensivpatienten, die es ja nicht nur durch Corona gibt, nicht entsprechend behandelt werden können.

Da hilft derzeit nun mal nichts, wenn irgendwelchen Chefs die Bezüge gekürzt oder 2 von 3 Porsche weggenommen würden.

Nach Portugal hat man Hilfe geschickt

Also auch hier wo nötig helfen.

Intensivbetten

Ich habe nur eine Frage:
Am 04. 08 2020 hatten wir 40277 Intensivbetten inklusive Notfallreserve von 11765 Betten in Deutschland.
Am 08. April 2021 haben wir 34048 Intensivbetten inklusive Notfallreserve von 10392 Betten in Deutschland.

Das ist ein Minus von 6229 verfügbaren Intensivbetten
Warum?
Quelle: https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen

von Kowalski 16:03

Fachleute warnen vor zu wenig Betten. Offensichtlich bestehen da keine Überkapazitäten.

Im übrigen begünstigt das Fallpauschalen-Abrechnungssystem (DRG) diejenigen, die keine Tarifverträge haben, Patienten zu früh entlassen oder an den Arbeitsbedingungen und dem Personal sparen....
Und Sie rechtfertigen den Abbau.

Krankenhäuser müssen unternehmerisch wirtschaften

@ Bender Rodriguez:
Anstatt die Gewinne der privaten zu finanzieren, könnte man 10 staatliche Krankenhäuser bundesweit installieren.

Die meisten Krankenhäuser sind in kommunaler Trägerschaft. Die sollte man in privatwirtschaftliche Beteiligungsgesellschaften überführen, wo die Kommune oder der Kreis nur die Anteile hält, sich aus unternehmerischen Entscheidungen aber weitgehend raus hält. So können die Krankenhäuser unternehmerisch wirtschaften und im Normalfall auch Gewinn machen.

@ Esel_85: "Mancherorts"

Vielleicht sollte man sich auch klar machen, dass 80 Prozent der Intensivbetten keine Covid Fälle sind!? Und auch nur etwas über 50 Prozent von diesen 20 Prozent beatmet werden müssen.
.
Bedeutet also - selbst ohne Pandemie sind die Betten zu 80 Prozent voll!
.
Das heißt, man verfügt in den Krankenhäusern eh schon über wenig Spielraum. Und tatsächlich ist es also so, dass die Pandemie auch hier wieder nur offensichtlich macht, was niemand hören will. Alles ist auch schon vorher auf Kante genäht worden, um ja keinen Euro zu viel auszugeben. Das ist doch das Problem.
.
Und jetzt pro Monat 10 Mrd. + x rauszufeuern, damit die Leute im einem LockDown bloß alle Zuhause eingepfercht bleiben und ihre Kontakte reduzieren ... tja ... früher nannte man das wohl "gespart am falschen Ende".
.
Die schwarze Null und die gesamte Politik Merkels rächt sich nun. Die Infrastruktur ist marode ... überall ... in jedem öffentlichen Bereich.

um 16:12 von Mika D

Der Grund, warum in den USA mehr produziert werden kann, ist eine unterschiedliche Rechtsgrundlage.

Zu keinem Zeitpunkt gab es die Möglichkeit, die entsprechenden Gesetze bei uns noch schnell nachträglich durchzudrücken.

Man kann darüber nachdenken, ob man da was ändert, um beim nächsten Mal besser gewappnet zu sein; aber für dieses Mal sollte man nicht so tun, als ob Europa dieselbe Chance hatte wie die USA und sie vertan hat.

Das wäre unaufrichtig.
_

16:04 von morgentau19

man sollte eben auch bereit sein,
für die Kosten im Gesundheitswesen aufzukommen.
Wem ist es das wert ?

@ 16:09 von sonnenbogen

"Fangt endlich
an staatliche "Militärkrankenhäuser" zu bauen... .... dann kommen wir schnell auf 2% BIP als Militärausgabe und hätten ein wesentlich besseres Gesundheitssystem..."

Sehr guter Vorschlag! Die Amerikaner machen es uns ja vor, kenne auch ein US-Millitärkrankenhaus in meiner Gegend.

Aber unsere Regierung scheint da etwas phantasielos zu sein.

Auf Kommentar antworten...

Am 08. April 2021 um 15:19 von Meinung zu unse...
rer Truman Welt

Was ist mit den anderen 23.500 Betten?
Die Intensivmediziner klinken sich für mich in den letzten Wochen zu sehr in die politische Diskussion ein.

###

Man glaubt es kaum... Auch in Coronazeiten gibt es doch tatsächlich auch noch andere Krankheiten, Operationen und Unfälle, die einen Aufenthalt auf einer Intersivstation erfordern. So war es eigendlich schon immer. Nun aber kommen auch noch die Menschen hinzu, die schwer an Corona erkrankt sind. Vielleicht könnten die Intensivbetten die zusätzlich durch Coronapatienten belegt ja auch reichen, aber damit ist es nicht getan. Um eine Intensivstation an laufen zu halten, braucht man auch das entsprechende Fachpersonal bzw. Ärzte. Und diese sind seit einen Jahr im Dauereinsatz...
Wenn Intensivmediziner jetzt warnen, dann sollten wir alle gut zuhören. Besonders die Verantwortlichen in der Politik...

16:03 von Tada

"Und deshalb gibt es Inzidenz, für die die Zahlen einer ganzen letzten Woche gelten. "
Die 7-Tage-Inzidenz gilt für die vergangenen 7 Tage (nicht die ganze letzte Woche). Und wenn in diesen 7 Tagen an 4-5 Tagen nicht vernünftig gemeldet wird, ist der Fehler auch noch einige Tage lang zu sehen. Voraussichtlich ist der Wert erst mehrere Tage zu niedrig und dann mehrere Tage zu hoch.
"Von daher kein Problem." In der Summe nicht, aber wenn man die aktuellen Zahlen zur Bewertung eines Trends macht, dann schon.

@ Anna-Elizabeth 16:14

"Ich habe irgendwo in den Nachrichten gehört, dass für 3 Intensiv- Betten 1 Pfleger m/w/d zuständig ist."

Das stimmt so einfach nicht. Ab Februar 2021 wurde pro Pflegekraft die Bettenzahl von 2,5 auf 2 gesenkt. In der Nacht von 3,5 auf 3.

Die haben einen anstrengenden Job, aber sie sind nicht die einzigen.

@ DerOstbayer

"Es ist unfassbar, wie das Leid von fast 4.500 Personen auf Intensiv (letzten Jahr im April/Mai waren es max. rd. 3.000) verharmlost wird" Am 08. April 2021 um 16:09 von DerOstbayer

*

Ihre Vorwürfe halte ich für unberechtigt.

Immerhin haben diese Personen je ein Intensivbett, was man von den meisten Menschen weltweit nicht sagen kann. Da sterben Leute immer noch an Blinddarmentzündung, wenn sie die OP nicht bezahlen können.
Das Oprah-Interview hat wegen der Werbung hohe Wellen geschlagen, weil dort viel Werbung für Medikamente lief. Die Europäischen Zuschauer hatten den Eindruck eines Weltuntergangsszenario. Offensichtlich bezahlen (viele? alle?) US-amerikanische Krankenkassen den Arztbesuch, aber nicht das Medikament. Es wird nur der Wirkstoff verschrieben und dann kann jeder kaufen, was er sich leisten kann (wenn er es sich leisten kann).

Hier geht es den Leuten gut.

Das Thema hier sollte in Richtung dauerhafte Lösung gehen, die allen Bürgern gerecht wird.

16:05 von Gregory Bodendorfer

was ist nochmal unser finanzminister von beruf? richtig, er hat in der jugend auf rechtsanwalt studiert. nach corona fliegen uns dann bei seinem fachwissen auch noch unsere finanzen um die ohren.

Wirrwarr

Herr Drosten genauso so wie sein Kollege Lauterbach sind berufsmäßige Schwarzmaler. Bei der Krisenbewältigung ist der gesunde Menschenverstand verloren gegangen. Statt dessen herrschen Panik und Hysterie.
Ich sehe nicht ein, dass ich in meinen Grundrechten noch einmal eingeschränkt werden sollte, nur weil Merkel und ihre ganze Entourage es mit den Impfungen so sträflich versemmelt, generell auf der ganzen Linie versagt haben. Lockdown 1 und 2 haben langfristig nichts gebracht? Also hauen wir noch einen dritten hinterher. Peinlich!

Notruf der Ärzte! Jetzt erst?

Wir leben seit über einem Jahr in der Pandemie und bereits seit Beginn befinden wir uns im Lockdown,damit die Krankenhäuser und Intensivbetten nicht knapp werden!Und was ist passiert?Von den bereits 2020 zu wenigen Intensivbetten gibt es nun 2021 noch weniger, da Krankenhäuser geschlossen haben oder wie in unserem LK bald schließen wird!Und jetzt erst senden Ärzte einen Notruf aus und fordern einen härteren Lockdown?
Na, finde den Fehler!
Das Covid-19 für bestimmte Personenkreise lebensbedrohliche Auswirkungen haben kann,weiß jeder schon seit über 365 Tagen. Zuerst gab es nicht genug Beatmungsgeräte,dann zuwenig Intensivbetten und um das in den Griff zu bekommen,wurde der Dauer-Lockdown eingeführt.Aber anstatt das bekannte Problem zu beseitigen,wurde es noch verschlimmert.
Wo sind die aufgestockten Intensivstadionen,wo ist die unterstützende Bundeswehr?Nur von seiten der Regierung ist die einzige Lösung noch mehr Lockdown!? Das löst aber nicht das Problem!

@16:09 von Sisyphos3

//Intensivbetten werden knapp
jeden Tag ne andere Aussage in unseren Medien ...
was soll man da noch glauben !//

Da wird es große regionale Unterschiede geben. Wenn ein Krankenhaus nur 6 Intensivbetten hat und davon 3 mit Covid-Patienten belegt sind, dann wird es eng.

Das UKE hier in Hamburg verfügt über 140 Intensivbetten für Erwachsene und 128 Beatmungsplätze für eine konventionelle Beatmung, mit denen Patientinnen und Patienten mit einer schweren Lungenerkrankung behandelt werden können. Darüber hinaus verfügt das UKE über weitere Geräte für eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO), die teilweise oder vollständig die Atemfunktion von Patientinnen und Patienten übernehmen können. Aktuell können 50 zusätzliche Beatmungsplätze betrieben werden.

Da wird es dann 'bettenmäßig' nicht so schnell eng. Aber auch in großen Krankenhäusern ist die Personaldecke nicht endlos dick.

rer Truman Welt

Und übrigens ->
ein Lockdown mit drastischen Einschränkungen an Bewegungsmöglichkeiten würde die Anzahl an Tests drastisch zurückfahren. Was soll ich mich testen lassen, wenn ich nirgendwo hin kann, wozu ich einen Test benötigen würde? Das alleine würde wie an Ostern den Inzidenzwert drastisch senken mit dem Effekt, dass das Virus sich erneut unbemerkt ausbreiten könnte (drastische Erhöhung der Dunkelziffer, welche seit Wochen durch die hohe Anzahl der Tests lediglich aufgedeckt wird) und nach dem Lockdown bei einer erneuten Ausweitung der Testerei wieder sehr schnell zu hohen Inzidenzwerten zurückführen würde, somit also ein totaler Lockdown über 2 bis 3 Wochen nicht nur 60 bis 80 Milliarden Euro zusätzlich kosten, sondern auch noch kontraproduktiv wirken würde. Hat das einmal jemand durchdacht? Ich glaube nicht!

@16:08 von Der Lenz

"... Das Schwarze Peter Spiel bringt da nichts, das macht kein Bett frei.
Es geht darum das nach Handlungen zum eindämmen des Anstiegs gerufen wird von Seiten derer die ganz direkt und Hautnah mit dem Jetzigen Stand der Dinge, nicht in der Theorie sondern ganz praktisch, befasst sind... "

Und das ist auffälliger Weise immer nur LockDown und sonst nichts.

Das Verweisen auf den Mangel von Intensivkapazitäten wird hier immer wieder als Panik - Mache genutzt um wieder einen LockDown begründen zu können.
Derwegen muss hier auf den Schwarzen Peter verwiesen werden.
Der Bundesgesundheitsminister hätte schon längst dafür Sorge tragen müssen das die Intensivkapazitäten aufgestockt werden (leider entfällt auch dieser Grund um dann einen LockDown zu begründen)
Eine Pandemiebekämpfung sieht aber völlig anders aus.

@Der Lenz... Betten

Also in Bremen gibt es auch nur 188 Betten - wovon 126 eh belegt sind. Ohne Covid. Also 68 Prozent. (Quelle NDR)
.
In der größten Pandemie seit 2000 Jahren reichen also 40 schwer Infizierte, die das System zum Kollabieren bringen könnten. Und das bei ca. 500.000 Bürgern im Land Bremen.
.
Interessant ist aber auch die Tatsache, dass wir seit November von der xten Welle sprechen, die unbedingt gebrochen und gebrochen und gebrochen werden muss und niemand offenbar seit 1 Jahr sich mal überlegt hat, was man tun sollte, wenn das ggf. nicht gelingt.
.
Ich frage mich langsam wofür wir sowas wie das RKI haben, wenn die im Prinzip jeden Tag die Zahlen vorlesen.
.
Also das könnte auch das statistische Bundesamt oder Statista machen. Dafür brauchen wir keine Virologen, deren einziger Vorschlag ist, die Leute zu isolieren.
Scheint mir alles seltsam. Denn wenn Isolation das einzige Mittel ist, dann ist das eine Bankrotterklärung mangels Alternativen.

16:12 von Anna-Elisabeth

ich bin kein Pflegespezialist
Aber wenn so ne Fachkraft 3 Jahre zur Ausbildung braucht und dann noch zusätzlich für die Intensivpflege.
Ist es mir unverständlich wie so was binnen Jahresfrist klappen soll,
vorallem wenn ja nicht mal genug in der "normalen" Pflege vorhanden sind,
die man dann weiterbilden muß ...

Kein Personal in Reserve

@ Werner Krausss
Und im 2. Halbjahr 2020 sind 6000 Intensiv-Betten (Notfallreserve) aus der Statistk verschwunden. Keiner weiß warum.

Die Betten sind vermutlich noch da. Ich schätze, jedes Krankenhaus hat für solche Betten einen Abstellraum. Aber was nutzen uns die Betten, wenn das Personal seit März 2020 in der Dauerbelastung ist? Ein Krankenhaus ist kein Fußballverein, Pflegepersonal und Ärzte sitzen nirgendwo auf der Reservebank.

@16:24 von Schreckgespenst

//Herr Drosten genauso so wie sein Kollege Lauterbach sind berufsmäßige Schwarzmaler. Bei der Krisenbewältigung ist der gesunde Menschenverstand verloren gegangen.//

Was Sie als Schwarzmalerei betrachten, ist umfangreichem Wissen geschuldet.

@wolf666,15:42

"Diese Fachleute ...... warnen in regelmäßigen Abständen vor Überlastungen und das bereits seit über einem Jahr.Nur lagen sie jedes Mal falsch, denn zu keinem Zeitpunkt war in unserem Gesundheitssystem irgendetwas überlastet."

Und noch ein gutes Beispiel der PLURV-Methode...nein, die Fachleute lagen nicht ein einziges Mal falsch, denn sie haben nur davor gewarnt, dass die Stationen volllaufen, WENN sich an der Infektionsdynamik nicht verändert. WEGEN dieser Warnnungen kam dann ein Lockdown und die Überlastung ist nicht eingetreten, WEIL es zum Lockdown kam. Sie vertauschen da Ursache und Wirkung.

Ich staune

Ich staune immer wieder, welches geballte Fachwissen bei den Kommentatoren auf dieser Seite vorhanden ist. Es wäre doch interessant und überaus erfreulich, zu erfahren, ob irgendein Politiker, Wissenschaftler oder Arzt von meta.tagesschau.de Anregungen holen konnte.
Lassen wir einmal das zänkische und nervige Klein-Klein weg, was bleibt dann hier als Substanz übrig? Wo werden offene Fragen beantwortet? In Talkrunden?

Jetzt streiken

Die Notfallmediziner sollten jetzt in einen Streik treten, bis der harte Lockdown mit Ausgangssperren beschlossene Sache ist.
Denn so geht's nicht weiter. So zynisch auf dem Rücken des Intensiv-Personals kopflos lockern, das ist einfach ein Unding.

@um 15:38 von Anna-Elisabeth

"Und im 2. Halbjahr 2020 sind 6000 Intensiv-Betten (Notfallreserve) aus der Statistk verschwunden. Keiner weiß warum."

Ihnen kann geholfen werden.

"Rätsel um "verschwundene" Intensivbetten"
vom 25.09.2020

https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/corona-intensivbetten-1...

Na,

wurden Im April 2020 nicht Notfallkliniken in Fussballstadien eingerichtet... nachdem die Chinesen 1000+ Betten Kliniken aus dem Boden gestampft hatten.

Ohne diesen PR Anreiz, scheint dieses in D. im Moment nicht nötig...

@morgentau19, 16:04

"Aus Kostengrünen wurden im Jahr 2020 mehrere Krankenhäuser geschlossen inkl. Intensivstationen."

Spielt alles keine Rolle...100% mehr Intensivbetten bedeutet nur eine Verdopplungszeit bei den Infektionen. Die Verdopplungszeit von B117 beträgt seit Mitte Februar ziemlich konstant 12-14 Tage. Die geschlossenen Intensivstationen machen also bestenfalls ein paar Tage Unterschied. Diese Argumente gehen also an der Thematik meilenweit vorbei!

@ 0_Panik um 16:27

>Der Bundesgesundheitsminister hätte schon längst dafür Sorge tragen müssen das die Intensivkapazitäten aufgestockt werden (leider entfällt auch dieser Grund um dann einen LockDown zu begründen)<

Hätte er schwerlich tun können, aber da kommen wir mit dem Widerstand von Diakonie u.a. in eine komplett andere Diskussion, der wichtige Punkt ist:
Es hätte vom Prinzip her nichts geändert.
Ob die Krankenhäuser bei einer Inzidenz von 120 oder einer von 150 volllaufen macht letztlich keinen relevanten Unterschied. In beiden Fällen (und ja, auch wenn es dank Verdoppelung bis 200 reicht) muss vor erreichen des Knackpunktes gebremst werden durch nichtmedizinische Maßnahmen -infektionsvermeidung. Das ist allerdings bei niedrigen Inzidenzen einfacher als bei hohen, einfache Wahrscheinlichkeitsberechnung, mehr Inzidenz-> höhere Wahrscheinlichkeit einer Exposition->Höhere Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung-> Inzidenz Anstieg, oder schärfere Maßnahmen um die Wahrscheinlichkeit zu senken.

Am 08. April 2021 um 16:24 von Karl Maria Jose...

Zitat: was ist nochmal unser finanzminister von beruf? richtig, er hat in der jugend auf rechtsanwalt studiert. nach corona fliegen uns dann bei seinem fachwissen auch noch unsere finanzen um die ohren.

Herr Scholz hat nicht "auf Rechtsanwalt studiert". Eher schon hat er auf Richter studiert, denn mit dem Assessorexamen hat er die "Befähigung zum Richteramt" erworben. So steht es in seinem Zeugnis. Diese Befähigung ist dann später Voraussetzung unter anderem für die Rechtsanwaltszulassung.

Von Beruf ist übrigens unser Finanzminister Finanzminister.

@16:14 von Werner Krausss

//Ich habe irgendwo in den Nachrichten gehört, dass für 3 Intensiv- Betten 1 Pfleger m/w/d zuständig ist.

Danach fehlen also nicht die Betten, sondern 2000 Pflegekräfte.//

Das wurde erst später durch die Divi korrigiert, die sich beschwert hatte, dass Betten gemeldet wurden, die mangels Personal nicht hätten betrieben werden können. Da ging es wohl auch um das Geld, das die Krankenhäuser für angeblich freigehaltene Betten bekamen.

//Ich habe irgendwo in den Nachrichten gehört, dass für 3 Intensiv- Betten 1 Pfleger m/w/d zuständig ist.//

Bei Corona-Patienten nicht machbar bzw. nicht verantwortbar. Hinzu kommt, dass die Pfleger*innen nicht ohne Unterbrechung mit den Schutzmasken arbeiten können und dürfen.

Was immer wieder auffällt...

... Ist die ständige Panik-Mache aus der Ecke der Bundesregierung.

Diesmal ist es wieder mal die Intensivpflegeabteilung unter der Führung von Hr. Prof. Christian Drosten.

Als nächstes kommt wieder Hr. Prof Karl Lauterbach in einer Talkshow vor.
Und dann wird wieder Panik-Mache über die Medien veranstaltet.
Aber in keiner Sendung hat z. B. Hr. Karl Lauterbach mal eine Quarantäne Strategie /Konzept vorgestellt. Gleichwohl ist das sein Job.
Wichtiger scheint ihm wohl aber sein, daß er Dauer-Panik-Machen in den Medien betreiben kann.
Auch an dieser Stelle wird die Bundesregierung dahingehend unglaubwürdig dass sie eine Pandemie als Krise managen kann.

@DerOstbayer (16:09)

Ich sehe zwar diverse Kommentare, die ich für undurchdacht halte, aber keinen, der das Leid der Kranken verharmlost.
Jeder Mensch, der auf Intensiv liegt, leidet. Egal, ob an Corona, Krebs oder durch einen Unfall. Und es gibt Schwerkranke auch jenseits der Intensivstationen. Auch das Personal leidet übrigens. Durch zuviel Arbeit, mäßige Bezahlung und vielfach, weil es einfach nicht so helfen kann, wie es gerne möchte.

Verharmlost wird das Leid allerdings oftmals durch Krankenhausbetreiber und Politik. Die sind es nämlich, die aus medizinischen Notwendigkeiten und menschenwürdiger Behandlung eine Kosten-Nutzen-Rechnung machen. Nicht diejenigen von uns, die kritisieren, dass ein reiches Land nicht die Versorgung aller Kranken gewährleisten kann.

Mutante

Ich glaube, es wäre dringend erforderlich, dass häufiger darauf hingewiesen würde, dass wir es jetzt sozusagen mit "Covid20" oder "Covid21" zu tun haben. Obwohl es eigentlich selbstverständlich ist; aber manche wollen sich einfach unwissend stellen.

Die derzeitige Covid19 Variante hat eine sehr viel höhere R-Zahl als die, mit der wir im letzten Frühjahr und Sommer konfrontiert worden sind. Sonst hätten wir jetzt dreistellig Infektionszahlen und einstellige Sterbezahlen.

Das ist der - völlig offensichtliche! - Grund, warum eben nicht "seit 365 Tagen" bekannt ist, was jetzt passiert.
_

@ wolf666

Nur lagen sie jedes Mal falsch, denn zu keinem Zeitpunkt war in unserem Gesundheitssystem irgendetwas überlastet.

Man kann leicht behaupten, dass alle Experten sich irren und bisher ja alles gut gegangen ist. Bis kurz vor dem Aufprall ist schließlich alles kein Problem.

Adressatenfrage...

Seit 2012 dämmerte die RKI-Empfehlung zwecks Pandemievorsorge in irgendeiner Ministeriumsschublade vor sich hin. Und seit Eintreten des Ernstfalls, mithin nun seit über einem Jahr, fiel verantwortlichen Klinikbetreibern und Politikern nichts anderes ein als Berechnungstricks = Mehrbelastung des Klinikpersonals (denn Gerätschaften sind nicht das Problem, die wurden teils sogar an Dritte verschenkt...).
_
Freilich kann man keine zusätzlichen Klinik-Fachkräfte herbeizaubern... aber: Wo sind die gesellschaftlich geforderten "Kraftanstrengungen" der Verantwortlichen... zb. notfall- = pandemiegerechte Umstrukturierungen von Kliniken, ggfls. auch vorübergehend Pandemielazarette... und vor allem eine massive, staatlich attraktiv geförderte Ausbildungsoffensive für Pflegeberufe..??
_
Solange sich in unserem auf Gewinn getrimmten Kliniksystem nichts ändert, sollten Intensivmediziner nicht die Allgemeinheit warnen, sondern solidarisch mit dem Pflegepersonal die Verantwortlichen offen kritisieren!

@um 16:15 von KowaIski

"So können die Krankenhäuser unternehmerisch wirtschaften und im Normalfall auch Gewinn machen."

Sprich Löhne kürzen, Arbeitsdichte erhöhen, Kosten am Patienten senken - z.B. durch schlechtere Lebensmittelversorgung oder Einsparung in der Hygiene, dem Vorstand für alle diese Heldentaten Boni zahlen.

Nee, ich finde ihren Vorschlag nicht gerade zielfördernd.

@16:29 von Sisyphos3 16:12 von Anna-Elisabeth

//ich bin kein Pflegespezialist
Aber wenn so ne Fachkraft 3 Jahre zur Ausbildung braucht und dann noch zusätzlich für die Intensivpflege.
Ist es mir unverständlich wie so was binnen Jahresfrist klappen soll,
vorallem wenn ja nicht mal genug in der "normalen" Pflege vorhanden sind,
die man dann weiterbilden muß ...//

Das im "Schnellverfahren" ausgebildete Personal sollte auch nur als Unterstützung des Stammpersonals auf der Intensiv-Stat. eingesetzt werden, nicht als Ersatz für nicht besetzte Stellen.

@Sisyphos3

"Aber wenn so ne Fachkraft 3 Jahre zur Ausbildung braucht und dann noch zusätzlich für die Intensivpflege" Am 08. April 2021 um 16:29 von Sisyphos3

*

Ich Frage mich aber sehr wohl, wie viele Jahre man noch wegen diesem Argument damit wartet mit der Ausbildung anzufangen.
In 2, 3 oder 4 Jahren wird die Ausbildung sicher auch immer noch mindestens 3 Jahre dauern.

Die Regierung will das Infektionsschutzgesetz ändern, aber nicht die Anzahl der benötigten Fachkräfte erhöhen.
Das Infektionsschutzgesetz versorgt ganz sicher nicht die Intensivpatienten in den Intensivbetten.

16:04 von morgentau19

"Fachleute warnten damals vor Schließungen- heute warnen Fachleute vor Überlastung.
Sparsamkeit hat nun mal ihren Preis....."
Sicher hat Sparsamkeit ihren Preis.
Nur beim Thema KH-, KH-Betten- und Intensivstationen-Abbau geht es nicht um Sparsamkeit und Gesundheit, sondern um Gewinne sprich Profite machen, der inneren Triebfeder privatkapitalen Eigentums.

15:38 von Anna-Elisabeth

"Und im 2. Halbjahr 2020 sind 6000 Intensiv-Betten (Notfallreserve) aus der Statistk verschwunden. Keiner weiß warum."
Weil Sie es nicht wissen, heißt es nicht dass es keiner weiß. Und da es bereits schön breit getreten wurde, glaube ich, dass es nicht so viele sind, die es nicht wissen.
Hier z.B. wurde es erklärt https://kurzelinks.de/fehn": es liegt an den fehlendenden (geeigneten) Pflegekräften (was Sie im Übrigen ja selber festgestellt haben, Erkrankungen, Kündigungen etc. führen dazu, dass die Betten nicht nutzbar sind und daher auch nicht gemeldet werden dürfen.

@Sisyphos3

"Aber wenn so ne Fachkraft 3 Jahre zur Ausbildung braucht und dann noch zusätzlich für die Intensivpflege" Am 08. April 2021 um 16:29 von Sisyphos3

*

Ich Frage mich aber sehr wohl, wie viele Jahre man noch wegen diesem Argument damit wartet mit der Ausbildung anzufangen.
In 2, 3 oder 4 Jahren wird die Ausbildung sicher auch immer noch mindestens 3 Jahre dauern.

Die Regierung will das Infektionsschutzgesetz ändern, aber nicht die Anzahl der benötigten Fachkräfte erhöhen.
Das Infektionsschutzgesetz versorgt ganz sicher nicht die Intensivpatienten in den Intensivbetten.

@Intensivbetten werden knapp 16:09 von Sisyphos3

"jeden Tag ne andere Aussage in unseren Medien ...
was soll man da noch glauben !"

Stimmt einfach nicht.
Das wurde genau so an Ostern vorausgesagt, allerdings nur von 'Qualitätsmedien'.
Das nämlich in 14 Tagen bis 4 Wochen die Instensivbetten knapp werden,
wenn die Inzidenz nicht runtergeht.

Und davon kann zur Zeit keine Rede sein.

um 16:03 von Tada

> Und deshalb gibt es Inzidenz, für die die Zahlen einer ganzen letzten Woche gelten.

Den Gesundheitsämtern dürfte es egal sein, welche Zahl sie durchgeben.
Was an Feiertagen nicht weiter gegeben wurde, das wird einfach an dem Tag obendrauf gerechnet, an dem die Zahlen weiter gegeben werden.

Von daher das kein Problem.<

Schön wäre es. Die Tests werden ja auch nur halbherzig gefahren. Frühestens kommende Woche gibt es wieder belastbare Daten. Das IST ja genau das Problem.

@16:16 Martin Blank Dieselbe Chance

Es besteht auch hier die Möglichkeit schneller und proaktiver die Produktion aufzubauen - nun erst gelang es in Marburg. Doch zum einen war es das schon wieder. Zum anderen zu spät.

Man hätte bereits 2020 weitere Werke aufbauen können oder spätestens Ende 2020- somit stünden diese Ende 2021 bereit. Das Impfen bleibt.

Entscheidend ist nicht nur die Rechtsgrundlage- sondern ganz entscheidend ist dies frühzeitig zu erkennen und zu handeln- ob bei bestehender Grundlage oder diese im letzten Frühjahr bereits zu ändern, um schneller zu sein.

Was wichtig ist - die langen Vorlaufzeiten zu berücksichtigen beim Tun und "Nachdenken".
Alle Waren und Güter werden mit langen Vorlaufzeiten produziert ob Auto oder Schuhe- zwischen 6 Monaten und 3 Jahren- dass es bei Impfstoffen gilt - weiss man vorher
und muss dementsprechend organisieren.

In Indien zb hat ein Privatmann das Risiko genommen weit vor Zulassung in Produktion zu gehen. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten.

Auf Kommentar antworten...

Am 08. April 2021 um 15:39 von 0_Panik
Intensiv Betten seien wieder knapp...

Hier muss jetzt schnell der Bundesgesundheitsminister sagen wieso die Bundesregierung, d. MPs und die sonst. Verantwortlichen es seit März2020 nicht geschafft haben die Abhilfe für die Bundesländer (+ Berlin) /Kreise in Wege zu leiten, die erforderlich gewesen wären um solche Engpässe zu vermeiden.

###

Glauben Sie wirklich, die Bundesregierung oder die Verantwortlichen Politiker können einen sagen wie solche Engpässe zu vermeiden gewesen wären. Seit einen Jahr gibt es in dieser Krise doch viele Engpässe. Erst Masken. Dann Impfstoff und nun auch wieder die Intensivbetten in den Krankenhäusern. Abhilfe kann man nur schaffen, wenn man ein Krisenmanagment hat das sein Handwerk versteht. Und ein solches haben wir zZ. nicht in unserer politischen Landschaft.

@MrEnigma um 16:28

>Interessant ist aber auch die Tatsache, dass wir seit November von der xten Welle sprechen, die unbedingt gebrochen und gebrochen und gebrochen werden muss und niemand offenbar seit 1 Jahr sich mal überlegt hat, was man tun sollte, wenn das ggf. nicht gelingt. <

Natürlich ist das so; es war doch von vornherein klar das es den gesamten Winter so bleiben würde, und wenn die Maßnahmen nicht reichen müssen schärfere zum Einsatz kommen.

> wenn Isolation das einzige Mittel ist, dann ist das eine Bankrotterklärung mangels Alternativen<

Infektionsverhinderung ist solange einfache Medikation nicht, oder nicht in ausreichendem Maß zur verfügung steht nun einmal das Mittel das anzuwenden ist.

Wenn jemand sich nicht ansteckt (oder sonstige medizinische Probleme bekommt) braucht er keine medizinische Behandlung.
ist eigentlich ganz einfach

Oder das der Pflegeheimbrsitzer 3 Porsche haben muss?

ziemlich naive Ansichten: es geht nicht um den Porsche und die Betten sondern genügend Personal und eine durch die Pandemie hundertfachen andrang an Patienten. Ausgelöst durch eine miserable Impfversorgung der hier lebenden und arbeitenden Bevölkerung.

@16:43 von Wolfes74 @um 16:15 von KowaIski

//Sprich Löhne kürzen, Arbeitsdichte erhöhen, Kosten am Patienten senken - z.B. durch schlechtere Lebensmittelversorgung oder Einsparung in der Hygiene, dem Vorstand für alle diese Heldentaten Boni zahlen.//

Genau so und nicht anders läuft es. Beim Stichwort Hygiene wird mir immer noch schlecht - egal ob als ehemalige Krankenhausmitarbeiterin oder als Patientin.

Und in den Personalversammlungen werden die Ärzte der Ambulanzen dazu verdonnert, Pat. mit einfachen Erkrankungen wie (muss ich ich weglassen) nicht mehr anzunehmen, weil die kein Geld bringen. Ich kann mich nur zu gut erinnern, wie sehr das meinen Chef den Rest des Tages aufgeregt hatte.

15:42 von wolf 666

"warnen in regelmäßigen Abständen vor Überlastungen und das bereits seit über einem Jahr. Nur lagen sie jedes Mal falsch,"
Ich werde lieber gewant, bevor es knallt. Hinterher brauche ich keine Warnung mehr. Und eine frühzeitige Warnung lässt noch Chancen zu reagieren. Halten Sie es für besser, wenn es heute noch heißt: "alles Bestens" und morgen steht dann der Betrieb still?

"denn zu keinem Zeitpunkt war in unserem Gesundheitssystem irgendetwas überlastet." Das sehen die Ärzte und Pflegekräfte in den Krankenhäuser aber anders.

15:11 von Bernd

15:11 von Bernd Kevesligeti

**In den Sozialen Netzwerken kursiert eine Liste, mit 20 angeblich im Jahr 2020 geschlossenen Krankenhäusern. Wir haben alle Angaben überprüft: Die Daten darauf stimmen teilweise nicht und es fehlt wesentlicher Kontext. **

Lesen Sie da zu bitte mal dieses:

"https://correctiv.org/faktencheck/2021/03/30/liste-mit-angeblich-im-jahr-2020-geschlossenen-krankenhaeusern-fuehrt-in-die-irre/"

Unter anderem steht da :

**Wir haben zu jedem Haus in der Liste recherchiert: Von den 20 Krankenhäusern auf dem Bild, das in den Sozialen Netzwerken verbreitet wird, wurden nicht alle geschlossen, manche wurden verlegt und andere teilweise geschlossen. Dort werden teilweise weiterhin Behandlungen angeboten oder Fachabteilungen wurden lediglich verlagert. **

@15:18 von Bender Rodriguez

"Dann schlage ich vor, ins Kaufgeschäft zu gehen und mehr Betten zu kaufen."

Was für ein unglaublicher Blödsinn! Klar, IKEA Betten auf der ITS!

"Und bedienpersonal kann man mir ordentlichem Gehalt ködern. "

Es ist eben KEIN "bedienpersonal", sondern Fachkräfte, die nicht auf Bäumen wachsen.

Na dann hoffen wir mal, daß der harte Lockdown in spät. ...

...4 Wochen anfängt.

---

Sorry für meinen schwarzen Humor, denn man sollte in diesen Zeiten eigentlich keine Scherze bzgl. Menschenleben machen, die auf einer Intensivstation um ihr Leben kämpfen.
-
Und wenn man bedenkt, daß 50% der dort liegenden es nicht schaffen werden, dann müßte der Termin für den Shutdown eigentlich so lauten:
Ab dem 01.03.2021 beginnt bundesweit ein 3-wöchiger
Shutdown.
Usw.
-
Aber nun warten wir mal wieder auf die Entscheidungen, der Entscheidungsträger und hoffen auf das Beste.
-
Für viele Menschen leider zu spät.
Und zwar völlig unnötig!

...ttestEineMeinung @08. April 2021 um 15:19 von Tada

Die Woche vor und nach Ostern haben je einen Feiertag, das bedeutet schon mal weniger Tests bei den Hausärzten.
Dazu kommen noch Praxen die wegen Urlaub geschlossen sind und Patienten die sich wegen Urlaub nur bei schwereren Symptomen testen lassen.

Klar werden die getestet, die ins Krankenhaus müssen, aber das sind halt die schwereren Fälle.

Siehe https://de.statista.com/infografik/22496/anzahl-der-gesamten-positiven-c...

Die Zahl der Tests ist von 1,415 Mio in KW 12 auf 1,145 Mio in der Woche vor Ostern gesunken, also um 20%, die Zahl der positiven Ergebnisse nur um gut 3%.

Will heißen die Dunkelziffer und damit die Zahl der tatsächlich Infizierten steigt.

Ausserdem wird von den in KW12 positiv getesteten ein höherer Prozentsatz in der Intensivstation landen, weil (siehe oben) tendenziell mehr Menschen erfasst wurden, die schwerer erkrankt sind.

Also leider keine Entwarnung!

@15:23 von rossundreiter

"Die deutsche Regierung hat nicht nur in der Vergangenheit das Gesundheitssystem kaputt gespart ..."

Na dann nenne ICH mal Ross und Reiter! Es waren vornehmlich die FDP/cDU/cSU Regierung, die unser Gesundheitssytem an die Wand gefahren haben.

Zwei FDP Politiker fielen dabei besonders auf, nämlich Rösler und Bahr.

"Bahrs Wechsel zur Allianz, nur zehn Monate nach seinem Ausscheiden als Bundesgesundheitsminister, sorgte für Kritik. Bahr gilt als „Vater“ der staatlich geförderten Pflegezusatzversicherung, auch „Pflege-Bahr“ genannt. Einer der größten Anbieter der Pflege-Bahr-Policen ist die Allianz. Ursprünglich sollte Bahr bereits nach einigen Monaten in den Vorstand aufrücken, doch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) intervenierte und bestand auf eine längere „Einarbeitungszeit“."

KH-Schließungen, Notfallbetten und andere "Argumente"

Zum Thema "Krankenhausschließungen" hier Infos: https://kurzelinks.de/yqry

Zu Vriegels "über 10.000 Notfallbetten gibt’s auch noch":

Betten und Geräte gibt es, aber zu wenig Personal. Von anderen Stationen (wo es eh schon knapp zugeht), wird Personal abgezogen. Diese Menschen sind jetzt 1 Jahr im Wechsel zwischen Anspannung und extremer Anspannung.
Nicht umsonst haben 2020 Tausende in der Pflege ihren Beruf an den Nagel gehängt, nachdem es zuvor einen langsamen Anstieg der Beschäftigtenzahelen gegeben hat.

@Anna-Elisabeth (16:12)

Muss wirklich jedes mal, wenn jemand nur die Anzahl der Intensivbetten als Maßstab nimmt (und zu dem Ergebnis kommt, dass es zu wenig sind) auf das (zugegebenermaßen viel größere) Problem des Personalmangels hingewiesen werden?
So oder so ist doch wohl das Problem, dass Geld fehlt, weil die Krankenhäuser Gewinne erwirtschaften sollen. Es muss nicht jeder im Detail verstehen, wo genau das Geld fehlt, wenn die Probleme bei der Versorgung der Kranken klar zeigen, DASS das Geld fehlt.

Aber hier wird lieber darüber gestritten, wer mehr Ahnung hat. Die Krankenhausbetreiber und Aktionäre sacken währenddessen weiter ihre Kohle ein.

@Anna-Elisabeth 16.30

Mag sein, aber man kann sein umfassendes Wissen auch mit weniger Dramaturgie mitteilen. Effekthascherei ist in diesem Fall kontraproduktiv.
By the way, wenn die total versagenden Lockdowns auf diesem umfassenden Wissen basieren, dann wünsche ich Ihnen, dass Sie sich nie von diesem umfassenden Wissen behandeln lassen müssen!
In diesem Sinne: bleiben Sie gesund!

15:41 von Sternenkind // Sind

15:41 von Sternenkind

// Sind 9000 Betten einfach so verschwunden... //

**Nein, während der Pandemie wurden nicht „nonstop“ Intensivbetten abgebaut
Werden in der Pandemie Intensivbetten abgebaut, damit Knappheit herrscht? Das wird in einigen Beiträgen in Sozialen Netzwerken unterstellt, als Beleg dient eine Grafik von Bodo Schiffmann. Doch die Grafik ist irreführend und die Behauptung größtenteils falsch.**

Quelle :
"https://correctiv.org/faktencheck/2020/12/03/nein-waehrend-der-pandemie-wurden-nicht-nonstop-intensivbetten-abgebaut/"

@ ma_tiger

Die Inzidenz wird wieder steigen. Und: die Verweildauer der Patienten ist mittlerweile länger. ursache: VoCs & der Impfschutz der Älteren, damit höhere Quote von Jüngeren. Durchschnittsalter auf der ITS in Essen ~40 Jahre! Die werden länger therapiert.
Bis auf weiteres ist somit wenig Entspannung auf den ITS abzusehen.

16:47 von artist22

wer kann von uns hier anhand der Intensivbettenauslastung was zur Situation sagen ?

Wäre ich Arzt/Klinikleiter (bin nur Produktionsplaner)
Würde ich so viele Patienten wie möglich in den Intensivbereich verlegen
Warum ?
Weil es da erheblich mehr Kohle zum Abzocken gibt !
Sollte es dann wirklich schwere Fälle geben, würde ich die "leichten" Fälle dann in die Normalstationen überweisen
aber immer mit der Vorgabe meine Abteilung mit den höchsten Einnahmen liegen bei 100 %

@16:41 von Zwicke

//Solange sich in unserem auf Gewinn getrimmten Kliniksystem nichts ändert, sollten Intensivmediziner nicht die Allgemeinheit warnen, sondern solidarisch mit dem Pflegepersonal die Verantwortlichen offen kritisieren!//

Die Solidarität mit dem Pflegepersonal bröckelte zunehmend mit Montgomery als Vorsitzenden des Landesverbandes des Marburger Bundes in Hamburg.
Zitat Montgomery: "Die Ärzte müssen trockenes Brot kauen, während das Pflegepersonal nur die Sahnehäubchen nimmt."

Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Aber als Radiologe hat man natürlich einen besonders guten Durchblick in der Pflege.

15:41 von

15:41 von hansaviertel

"https://www.intensivregister.de/#/intensivregister"

Bitte schön .

Zu Fuß in die Klinik hinein und im Sarg wieder verlassen

Wer Antibiotika und Cortison in der Corvid-19 Therapie einsetzt, so wie viele Kliniken in Deutschland, der macht ähnlich wie Totpfleger Niels Högel die Patienten reif für die Intensivstation. Denn erstens sind derlei Medikamente für die Covid-19 Therapie kontraindiziert. Und zweitens verschlechtern diese Medikamente sogar noch zusätzlich mit all ihren Nebenwirkungen das Corona-Krankheitsbild. Daher braucht sich niemand über diese Klinik-Überlastungen, langen Liegezeiten und all die vielen verstorbenen Patienten da wundern. Gern schieben inkompetente (bzw. profitmaximierungsorientierte) Ärzte dieses ganze hausgemachte Desaster dann auf Covid-19.

15:42 von wolf 666 Auch Ihnen

15:42 von wolf 666

Auch Ihnen sei ans Herz gelegt, sich genauer zu informieren !

Quelle :

"https://correctiv.org/faktencheck/2020/12/03/nein-waehrend-der-pandemie-wurden-nicht-nonstop-intensivbetten-abgebaut/"

@16:46 von adorno 15:38 von Anna-Elisabeth

//Weil Sie es nicht wissen, heißt es nicht dass es keiner weiß. Und da es bereits schön breit getreten wurde, glaube ich, dass es nicht so viele sind, die es nicht wissen.//

Danke für Ihre besonders höfliche Antwort. Ich hatte mich in einem weiteren Kommentar dazu noch geäußert. Ich möchte Sie aber nicht mir der Bitte überfordern, den Schaum abzuwischen und den anderen Kommentar zu lesen.

Kliniksterben

20 Krankenhäuser mussten im letzten Jahr schließen, aber 34 weitere könnten dieses Jahr noch folgen. Dazu kommt: allein zwischen April und Ende Juli 2020 ist die Zahl der Pflegebeschäftigten – nicht zuletzt aufgrund miserabler Arbeitsbedingungen und schlechter Bezahlung – in Deutschland um mehr als 9.000 Personen geschrumpft. Der Bundesrechnungshof teilte bereits im letzten Herbst dem Deutschen Bundestag mit: "40 Prozent der Krankenhäuser verzeichnen finanzielle Verluste".
Es ist kein Wunder, dass es immer weniger Betten, weniger Personal und Krankenhäuser gibt, weil das von dieser Regierung gewollt ist.
Das gilt übrigens auch für die Praxen. Das bedeutet immer mehr Warteschlangen für die ärztliche Behandlung bei Steigerung der Beiträge. The winner is: Krankenkassen, weil die Menschen sich nicht mehr behandeln lassen können. Für die Kassen weniger Ausgaben dafür aber mehr Beiträge.

iich1961 16:53

Einmal gibt es zu der Problematik den Artikel von Ralf Wurzenbacher vom 21. Dezember unter dem Titel " Es gibt eine systemische Unterfinanzierung".

Einer der letzten Krankenhäuser, die geschlossen wurden ist das der Alexianer in Tönnisvorst zum 1.1. 2021 (Pressemeldungen).

Auch damit hätte man rechnen müssen

Das Covid-19 anders ist als jeglicher Virus in jüngster Vergangenheit, wußte man schon seit Aufteten. Und Viren haben die Veranlagung permanent zu mutieren und sich ihrem Wirt anzupassen. Diese Tatsachen, das es kein Gegenmittel gibt und dem Unwissen wohin der Virus sich entwickeln kann, hätte meiner Ansicht nach mehr Weitblick erfordert. Nein, wissen konnte man es nicht, aber man hätte bereits vor einem Jahr mit schlimmeren Folgen rechnen müssen. Aber stattdessen hat man die Menschen eingesperrt, Krankenhäuser geschlossen und sich nicht für den "Worth case" vorbereitet. Wenn letztes Jahr schon Intensivbetten knapp waren, warum wurde nicht für den "Worth case" vorgesorgt?
Das Motto der Regierung ist "Lockdown hilt immer"! Und niemend hat sich Gedanken gemacht, was wenn aber nicht mehr! Und das haben wir mit den Mutationen eben jetzt!

16:31 von Esel_85

"Und noch ein gutes Beispiel der PLURV-Methode...nein, die Fachleute lagen nicht ein einziges Mal falsch, denn sie haben nur davor gewarnt, dass die Stationen volllaufen..."
Werter Esel 85, ihre Logik und Ausdrucksweise sehe ich als einen Angriff auf meinen Intellekt.

@15:38 von Anna-Elisabeth - weniger Intensivbetten?

"Und im 2. Halbjahr 2020 sind 6000 Intensiv-Betten (Notfallreserve) aus der Statistk verschwunden. Keiner weiß warum."

Ich weiß warum seit 1. Juli weniger Betten in der Statistik sind .
Da man in der ersten Welle gemerkt hat, dass Corona-Intensiv-Patienten mehr Personal erfordern als andere Intensivpatienten, hat man am 1. Juli die Zählweise geändert.
Ein Covid-Patient "verbraucht" mehr Personal als ein anderer Patient.

Das Problem des größeren Pesonalbedarfs für Corona-Patienten spitzt sich immer mehr zu, je größer der Anteil der Corona-Patienten auf den Intensiv-Stationen wird.

15:59 von Mika D @15:19 von

15:59 von Mika D
@15:19 von Tada. Vermutung

Würden Sie b e i d e sich bitte mal das hier
( gleich die erste Grafik ) ansehen :

"https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen"

Am 08. April 2021 um 17:02 von Sisyphos3

>>Am 08. April 2021 um 17:02 von Sisyphos3
16:47 von artist22

wer kann von uns hier anhand der Intensivbettenauslastung was zur Situation sagen ?

Wäre ich Arzt/Klinikleiter (bin nur Produktionsplaner)
Würde ich so viele Patienten wie möglich in den Intensivbereich verlegen
Warum ?
Weil es da erheblich mehr Kohle zum Abzocken gibt !
Sollte es dann wirklich schwere Fälle geben, würde ich die "leichten" Fälle dann in die Normalstationen überweisen
aber immer mit der Vorgabe meine Abteilung mit den höchsten Einnahmen liegen bei 100 %<<

Lieber Sisyphos3,

welche Reaktionen erwarten Sie eigentlich nach einem so "sympathischen" Kommentar?

Was ich interessant finde

Was ich interessant finde ist die Tatsache, dass obwohl vom 01.01.21-01.03.21 die Anzahl der COVID 19 Patienten um ca. 50% abnahm, die Anzahl der Intensivbetten High Care praktisch konstant blieb. Vorher nahm die Anzahl der freien Betten praktisch proportional mit der Anzahl der COVID Patienten ab. Weiterhin interessant ist, dass die Gesamtzahlanzahl der belegten Intensivbetten über die gesamte Zeit von Januar 21 bis jetzt praktisch konstant blieb (ca. 21.000). Im gleichen Zeitraum wurden ca. 1800 Intensivbetten abgebaut.

Erklärungsversuche:

1.) Die frei gewordenen Betten wurden wieder mit normalen Intensivpatienten aufgefüllt. Letztere sind durchaus lukrativer für die Kliniken (häufig postoperativ).

2.) COVID Intensivpatienten lagen dort wegen anderen Gründen, gelten nun aber als von COVID geheilt, das Bett bleibt freilich belegt.

Alles in allem ist der Zusammenhang, mehr COVID Patienten=weniger Intensivbetten, so nicht eindeutig korrelier bar.

16:04 von morgentau19 **

16:04 von morgentau19

** Nein, während der Pandemie wurden nicht „nonstop“ Intensivbetten abgebaut
Werden in der Pandemie Intensivbetten abgebaut, damit Knappheit herrscht? Das wird in einigen Beiträgen in Sozialen Netzwerken unterstellt, als Beleg dient eine Grafik von Bodo Schiffmann. Doch die Grafik ist irreführend und die Behauptung größtenteils falsch. **

Zum x-ten MAl : schauen Sie hier :

"https://correctiv.org/faktencheck/2020/12/03/nein-waehrend-der-pandemie-wurden-nicht-nonstop-intensivbetten-abgebaut/"

@17:00 von Schreckgespenst @Anna-Elisabeth 16.30

//By the way, wenn die total versagenden Lockdowns auf diesem umfassenden Wissen basieren, dann wünsche ich Ihnen, dass Sie sich nie von diesem umfassenden Wissen behandeln lassen müssen!//

Die Lockdowns funktionieren nur deshalb eingeschränkt, weil sie eben nicht so durchgeführt werden, wie die genannten Herren es für richtig halten.

//In diesem Sinne: bleiben Sie gesund!//

Sie bitte auch.

Am 08. April 2021 um 16:34 von Wolfes74

„@um 15:38 von Anna-Elisabeth
"Und im 2. Halbjahr 2020 sind 6000 Intensiv-Betten (Notfallreserve) aus der Statistk verschwunden. Keiner weiß warum."
Ihnen kann geholfen werden.
"Rätsel um "verschwundene" Intensivbetten"
vom 25.09.2020

https://www.tagesschau.de/investigativ/kontraste/corona-intensivbetten-1...“

Aha,

es geht also nur um Fördermittel, nicht wirklich um Intensiv-Betten.

„Die 50.000 Euro Fördermittel
pro Intensivbett seien auch dann geflossen, wenn ein schon vorhandenes Intensivbett lediglich "aufgerüstet" und mit einem Gerät für invasive Beatmung ausgestattet wurde.

Damit werde kein zusätzliches Intensivbett geschaffen, sondern ein schon vorhandenes Bett rücke dann lediglich vom Bereich "low care" in den Bereich "high care" auf.“

"So oder so ist doch wohl das Problem, dass Geld fehlt, weil die Krankenhäuser Gewinne erwirtschaften sollen. "

Da liegt das Hauptproblem!
Krankenhäuser wie Industriebetriebe zu führen ist Wahnsinn.

Keiner käme auf die Idee, dass die Feuerwehr Gewinne erwirtschaften muss!

Vielleicht aber doch die FDP?

16:09 von Sisyphos3 Auch wenn

16:09 von Sisyphos3

Auch wenn es sich blöd anhört : glauben sollte man in der Kirche.
Im realen Leben ist es sinnvoller, sich zu informieren !

Fachkräftemangel

Das Problem ist hausgemacht von der Politik. Die hat ent-schieden, das Krankenhäuser wirtschaftlich geführt werden müssen. Was ist der größte Kostenfaktor? Das Pflegepersonal... Also haben die Kliniken dort eingespart, was das Zeug hielt. Damit die Bilanzen und die Rendite für die Unternehmer stimmen. Dadurch ist die Mehrbelastung des Personals gestiegen und immer weniger Leute hatten Bock den Beruf auszuüben. Schlechte bezahlt wird er oben drein.
Die Arbeitsbedingungen sind hart. So ist der Fachkräftemangel durch die Politik im Gesundheitswesen verursacht. In anderen Ländern Schweiz, USA und Norwegen z.B. ist die Wertschätzung dem Beruf gegenüber eine ganz andere und damit auch die Bezahlung.
Woher ich das sagen kann, bin Krankenpfleger und habe bis zur Rente auf 1 Lungenkrebs-, Infektionsstation gearbeitet.

@17:00 von Tinkotis @Anna-Elisabeth (16:12)

//Muss wirklich jedes mal, wenn jemand nur die Anzahl der Intensivbetten als Maßstab nimmt (und zu dem Ergebnis kommt, dass es zu wenig sind) auf das (zugegebenermaßen viel größere) Problem des Personalmangels hingewiesen werden?//

Ja. Es haben viele Verantwortliche ja immer noch nicht kapiert. Und hier im Forum gilt das gleiche.

//Aber hier wird lieber darüber gestritten, wer mehr Ahnung hat.//

Was meinen Sie? Falls Sie meine Kommentare meinen: Einfach übergehen.

16:11 von Muzzi Und nochmal

16:11 von Muzzi

Und nochmal :
**Nein, während der Pandemie wurden nicht „nonstop“ Intensivbetten abgebaut
Werden in der Pandemie Intensivbetten abgebaut, damit Knappheit herrscht? Das wird in einigen Beiträgen in Sozialen Netzwerken unterstellt, als Beleg dient eine Grafik von Bodo Schiffmann. Doch die Grafik ist irreführend und die Behauptung größtenteils falsch.**

Quelle :
"https://correctiv.org/faktencheck/2020/12/03/nein-waehrend-der-pandemie-wurden-nicht-nonstop-intensivbetten-abgebaut/"

@ 15:32 von jautaealis

Eine Frage: Sie meinten bestimmt, dass die Zahl der Intensivbettenkapazität für Covid19-Erkrankte nebst Fachpflegepersonal sinkt, oder?
Und zu den Konsequenzen dieser sinkenden Zahl gibt es eine ganze Menge zu sagen, gerade denen, die den Ernst der Lage gerne leugnen.

Es ist wirklich erstaunlich

Es ist wirklich erstaunlich wie viele Egomanen hier Gründe anführen ihren Egoismus auch noch moralisch als Einschränkung ihrer Grundrechte zu rechtfertigen. Ob jetzt das Gesundheitswesen bei 5000 oder 20000 kollabiert ist vollkommen egal. Jeder der an Covid wirklich erkrankt hat mit dem Tod oder mit schlimmen Langzeitfolgen zu rechnen. Derzeit haben uns nur die Lockdowns vor Schlimmeren bewährt. Wer das nicht sieht kann keine Zahlen lesen. Jeden Öffnungsschritt haben wir bitter bezahlt. Die Währungen vor der Mutante zu einer Zeit als der Lockdown die 2. Welle fast zum erliegen gebracht hatte waren auch als Panikmache verunglimpft. Leider auch von einigen uneinsichtigen MPs. Einige haben es immer noch nicht erkannt, dass sie nur Glück haben, dass in ihrem Bundesland die neue Form von Corona noch nicht angekommen ist. Ich würde mir auch eine bessere Lösung wünschen sehe aber keine. Wer allerdings ein Versagen der Bundesregierung sieht sollte beschreiben wie es besser geht.

@ Thrombosen-Paul

"Wer Antibiotika und Cortison in der Corvid-19 Therapie einsetzt, so wie viele Kliniken in Deutschland, der macht ähnlich wie Totpfleger Niels Högel die Patienten reif für die Intensivstation. "

Sie übertreffen sich heute noch einmal in ihrer Geschmacklosigkeit - alle Achtung!

Warum geht so ein ******* durch die Moderation?

@17:10 von Sabert - warum wurde nicht vorgesorgt?

"Wenn letztes Jahr schon Intensivbetten knapp waren, warum wurde nicht für den "Worth case" vorgesorgt?"

Wie denn? Fachkräfte aus dem Boden stampfen, wo doch Tausende dem Pflegeberuf aufgeben, weil sie die immense Belastung (für das wenige Geld) nicht mehr ertragen?

Hier wäre zuerst mal ein Riesenschritt bei der Wertschätzung und dem Personalschlüssel notwendig und selbst dann müssen erst mal Menschen ausgebildet werden, das dauert!

Die Krankenhausfinanzierung muss total umgestellt werden: Am Gemeinwohl orientiert und nicht am Gewinn!

Am 08. April 2021 um 15:16 von Mika D

Doch in nicht allen Betrieben bietet man Testen auch nur an ( % wollen es ..mal irgendwann.. einführen) aber es werden die wenigsten nutzen, zu wenige werden es wirklich machen. Man wird bei erkannter Infektion in Quarantäne kommen, kann nicht mehr arbeiten, die gesamte Familie gleich mit.
_______
Ich weiss nicht, welches verzerrte Bild hier von AG herrscht. Die Arbeitnehmer, die ich kenne, werden alle auf ihrer Arbeitsstelle 2-3x/Woche getestet. Und zwar verpflichtend.
Nicht nach dem Motto "ch hab' Euch da mal paar Test-Dinger hingelegt, wenn Ihr mal Lust habt, könnt Ihr ja mal ...."
Meine Freundin hat einen Friseursalon. Sie und ihre Mädels machen TÄGLICH einen Test und legen die Ergebnisse offen an der Rezeption aus. Hier wird häufig so getan, als seien alle AG potenzielle A.......er. Das Gegenteil ist der Fall. Das wird natürlich von linken Ideologen ungern gesehen, ist aber so.

16:14 von Werner Krausss //

16:14 von Werner Krausss

// Ich habe irgendwo in den Nachrichten gehört, dass für 3 Intensiv- Betten 1 Pfleger m/w/d zuständig ist. //&

Das ist der " Pflegeschlüssel ".

Versuchen Sie mal sich das anzusehen ( nicht für Weicheier !!)

"https://www.ardmediathek.de/ard/video/reportage-und-dokumentation/auf-der-covid-station-der-charite/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzUwODYwMTE3LTUwOTAtNDU3My05ZjA1LTc3ZDg4ZmVhZjVjZg/"

Oder auch hier:

"https://www.aerztezeitung.de/Politik/Intensivstationen-Das-Personal-ist-der-Flaschenhals-414234.html"

16:40 von 0_Panik

>>Was immer wieder auffällt. Ist die ständige Panik-Mache aus der Ecke der Bundesregierung.<<

Was immer wieder auffällt ist Ihre ständige Panikmache. Und das seit vielen Monaten Tag für Tag in unzähligen Beiträgen.
Sie haben den Artikel gar nicht gelesen. Bereits im Titel steht schon "Intensivmediziner warnen..." und nix von Bundesregierung warnt.

@Sisyphos3 (17:02)

Ich ärgere mich ja auch über die Welt und kompensiere das gerne mit Bissigkeit und der einen oder anderen Provokation. Aber das war jetzt wirklich überflüssig.

Demut und Geduld

Ich lese hier viele Kommentare, manche klug, manche von Frust geprägt. Viele enthalten abschließende Empfehlungen.
Ich bitte jeden Verfasser in einem Monat, seinen eigenen Kommentar von heute zu bewerten.
Dann sehen sie selbst, wie weise ihr Rat gewesen ist.

Ein Ratschlag ist dann weise, wenn er die Zukunft überdauert. Hierfür nimmt die Wissenschaft Studien, Daten und Forschung zur Hand. Auf was stützen Sie sich?

Weniger Wort und mehr Zuhören wäre mein Rat hier und für die Politik.

Es wird eine Zeit kommen, in der wir all das Aufarbeiten. Dann lässt sich sagen was richtig gewesen wäre und was falsch.

Jeder einzelne muss sie dann fragen, wem er gefolgt, was er gesagt und getan hat - und dazu stehen, vor Freunden, Kindern und sich selbst!

Ich für meinen Teil will in 5 Jahren sagen, ich habe den hier zuständigen Wissenschaftlern vertraut, den Virologen.
Ich will sage, ich habe aus Respekt vor der Wissenschaft geschwiegen und bin ihr gefolgt!

Und Sie?

@Weil es da erheblich mehr Kohle 17:02 von Sisyphos3

"zum Abzocken gibt !"
zu @@mir 16:47
Über diese Fehlentwicklung brauchen wir jetzt nicht zu diskutieren, da anderes Thema.

Man braucht zur aktuellen Situation gar keine genaueren Informationen.
Der Trend ist wie vor Ostern und damit treffen alle Vorhersagen der Verknappung zu.
Eher schlimmer noch als vor Weihnachten, da jetzt Jüngere betroffen sind.

Es hilft nur eine anziehende Impfquote UND
eine wirksame Kontaktbegrenzung
für min. 4 Wochen, da die nächsten Biontech-Chargen erst ab Ende April da sind.

16:14 von Meinung zu

16:14 von Meinung zu unse...

// Die Politik und ihre Berater sind chaotisch, die Pandemie Situation isg es ganz und gar nicht! Letztere pendelt sich gerade ein. Weitere starke Anstiege wird es weder bei den Intensivbetten geben, noch bei den Todesfällen. Die Neuinfektiknen pendeln zwischen 20 und 30 Tausend, was keinerlei Probleme bereiten wird, wenn die Anzahl der Tests hoch bleibt. Alles ist im grünen Bereich!//

Woher haben Sie diese Informationen - oder haben Sie hellseherische Fähigkeiten ?
Bitte mal belastbare Belege dafür !!

@passdscho um 17:21

>Wer allerdings ein Versagen der Bundesregierung sieht sollte beschreiben wie es besser geht.<

Uiuiuiui, da können sie sich jetzt auf etwas gefasst machen. Sie sagen sie können Zahlen lesen? Logische Schlüsse ziehen ?
Dann besorgen sie sich etwas zum beruhigen denn was da kommen kann könnte ihre Nerven strapazieren.

...ttestEineMeinung @08. April 2021 um 15:22 von Esel_85

Zitat: "Hat sich MP Weil nicht erst ganz frisch gemeldet und die Situation auf den Intensivstationen in Niedersachsen als "entspannt" bezeichnet?" Zitatende

Im Artikel oben werden Berlin, Köln Bonn und Bremen genannt, als Städte in denen die Intensivbetten knapp werden.

Naja, Berlin, Köln und Bonn liegen halt nicht in Niedersachsen.
Bremen - obwohl mittendrin gelegen - gehört auch nicht zum Bundesland.

Insofern hat Ministerpräsident Weil ja recht...

Ich vermute allerdings mal, dass auch das Niedersächsiche Umland zum Teil in Bremen behandelt wird.

16:14 von Mika D Die BW

16:14 von Mika D

Die BW hilft, wo sie kann !! Und wenn sie angefordert werden.

Wenn 2-5 Kliniken Ihre

Wenn 2-5 Kliniken Ihre Kapazitäten erschöpft haben, kommen die Patienten in ein anderes, möglichst umliegendenes Krankenhaus. Das wurde in Hoch- Zeiten kurz vor Weihnachten z.B. auch so gemacht. Wir haben seit Tagen eine sinkende Inzidenz. Lauterbach und Co. hatten 300 prophezeit.

@passdscho

Sie fangen an mit:
"Es ist wirklich erstaunlich wie viele Egomanen hier Gründe anführen ihren Egoismus auch noch moralisch als Einschränkung ihrer Grundrechte zu rechtfertigen" Am 08. April 2021 um 17:21 von passdscho

*

Moralisch ist für Sie vermutlich nur das, was Ihrer persönlichen Meinung entspricht.

Nach diesem unsachliche Satz habe ich es gelassen Ihren Beitrag weiter zu lesen. Wer schon mit Beschimpfungen anfängt, der kann auch weiter sicher nichts konstruktives beitragen.

@16:59 von Inge N.

//Betten und Geräte gibt es, aber zu wenig Personal. Von anderen Stationen (wo es eh schon knapp zugeht), wird Personal abgezogen. Diese Menschen sind jetzt 1 Jahr im Wechsel zwischen Anspannung und extremer Anspannung.
Nicht umsonst haben 2020 Tausende in der Pflege ihren Beruf an den Nagel gehängt, nachdem es zuvor einen langsamen Anstieg der Beschäftigtenzahelen gegeben hat.//

Danke für Ihre Ausführungen.
Man kann das nicht oft genug sagen, auch wenn es offensichtlich den ein- oder anderen hier nervt. Das wird sich wohl erst ändern, wenn diese Personen selbst im Krankenhaus liegen und es Ewigkeiten dauert, bis jemand auf deren Klingeln reagiert.

16:14 von Nordfriese.de Wenn

16:14 von Nordfriese.de

Wenn Sie das DIVI gefunden haben, werden Sie auf Ihre Frage auch eine Antwort finden. Im Zweifel schauen Sie mal meine anderen Kommentare an, da habe ich auf diese Frage eine Antwort gegeben !

...ttestEineMeinung @08. April 2021 um 15:23 von rossundreiter

Zitat: "...Was soll man dazu noch Seriöses sagen?" Zitatende

Warum sollten sie jetzt auch damit anfangen, anstatt weiter Panik zu schüren?

Mir jedenfalls fällt was "seriöses" dazu ein:

Einzelne Grund- und Menschenrechte im allgemeinen und die des Einzelnen im besonderen waren noch nie uneingeschränkt.
Sie müssen immer im Kontext mit den anderen Grund- und Menschenrechten und den Rechten der anderen abgewogen werden.

Will heissen dass z.B. das Leben anderer über meinem Grundrecht auf Arbeit oder Freizeitgestaltung steht.

Unser Gesundheitssystem könnte gerne an der einen oder anderen Stelle besser aufgestellt sein, aber im Vergleich zu den meisten anderen Ländern kommt es noch ziemlich gut mit der Pandemie klar.
Natürlich nur wenn wir uns alle ein Stück weit einschränken, siehe oben.
Eines das auch ohne Hygienemaßnahmen und Kontakteinschränkungen damit klar käme, wenn fast alle sich innerhalb von drei Monaten infizerten wäre nicht nur unbezahlbar, sondern unmöglich!

16:59 von Inge N.

Betten und Geräte gibt es, aber zu wenig Personal. Von anderen Stationen (wo es eh schon knapp zugeht), wird Personal abgezogen. Diese Menschen sind jetzt 1 Jahr im Wechsel zwischen Anspannung und extremer Anspannung.
Nicht umsonst haben 2020 Tausende in der Pflege ihren Beruf an den Nagel gehängt, nachdem es zuvor einen langsamen Anstieg der Beschäftigtenzahlen gegeben hat.

Es wäre außerdem sehr hilfreich, wenn der Rentenversicherungsträger einer Reha Maßnahme im Falle des Burnouts im ersten Anlauf zustimmen würde. Ist zwar auch nicht die Lösung des Problems, aber so etwas bei einer Pflegekraft abzulehnen, ist mir völlig unverständlich.

Kürzlich war ich leider zu spät - von daher möchte ich Ihnen jetzt vollständige Genesung wünschen!

(da ich kurzen Links grundsätzlich nicht folge, vllt wäre es möglich beim nächsten Mal den kompletten Link einzustellen)

Gruß, Kaneel

@ Schreckgespenst, 16:24

Wollen wir Ihr Wirrwarr mal ein wenig entwirren:

Sie sehen sich in Ihren Grundrechten oder dem, was Sie dafür halten, beeinträchtigt.

Grund sind die aus den Folgen der Pandemie erwachsenen Einschränkungen.
Diese Einschränkungen waren vorhersehbar, das haben die von Ihnen als “berufsmäßige Schwarzmaler“ gescholtenen Virologen völlig richtig vorausgesagt.

Jetzt herzugehen und denen die Schuld zu geben, dass sie richtig gelegen haben und ihnen so quasi die Ausbreitung des Virus und damit die Einschränkungen Ihrer Grundrechte in die Schuhe zu schieben, ist unlauter.

Und Ihr Merkel-Appendix geht noch mehr an der Wirklichkeit vorbei, aber Hauptsache, man hat ihr wieder eins übergebraten.

17:29 von Ralf Beutlin: Demut und Geduld

Ein herzliches Dankeschön für Ihre ruhigen und klaren Worte.

Diese heben sich sehr wohltuend von der hitzigen Diskussion heute ab.

@Karl Maria..., 16:24 Uhr

Herr Scholz ist Volljurist mit der Befähigung zum Richteramt. Sie sollten eine solche Ausbildung nicht geringschätzen. Juristen sind "zu allem fähig"... (ich meine das aber durchaus im positiven Sinne...).

Das Pfeifen im Walde brauchen wir nicht

@ Nelke785:
Wir haben seit Tagen eine sinkende Inzidenz. Lauterbach und Co. hatten 300 prophezeit.

Ich glaube trotzdem, dass die Lockerer und Schönfärber am Ende nicht recht haben.
Lauterbach lag bisher leider immer richtig.

Inge N

Hier wäre zuerst mal ein Riesenschritt bei der Wertschätzung und dem Personalschlüssel notwendig und selbst dann müssen erst mal Menschen ausgebildet werden, das dauert

Zumal die Pflegeschulen seit Monaten nicht unterrichten können. Und da kann man mit Homeschooling nicht viel reißen...Das lernt sich nicht digital.

17:27 von Tinkotis @Sisyphos3 (17:02)

//Ich ärgere mich ja auch über die Welt und kompensiere das gerne mit Bissigkeit und der einen oder anderen Provokation. Aber das war jetzt wirklich überflüssig.//

Sisyphos3 hat hier nur wiedergegeben, was hier ein User, der sich als Arzt bezeichnete und nun nach eigenem Bekunden zum Krankenhausvorstand gehört, als angeblichen Ist-Zustand zum Besten gegeben hat.

Na ja

Wieviel gibt es in De ,wieviel wurden seit dem Virus neu geschaffen .Wurden nicht 10000 Beatmung Geräte angeschafft für teures Geld .Fragen über Fragen jeder kann Googeln um Antworten zu finden .Warum gibt es keine Zulassung für Russland Impfstoff ?? FRAGEN ÜBER FRAGEN .Läuft es so gut für die Politik mit dem Virus ? Fragen über Fragen und liebe TS es wäre nicht schlecht mal Zahlen zu den Fragen zu bekommen .

...ttestEine Meinung @08. April 2021 um 15:32 von jautaealis

Zitat "Die Zahlen sinken!
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen..." Zitatende

Doch, denn man muss die Zahl der Positiv getesteten und damit die Inzidenzwerte immer in Relation zur Anzahl der Tests und der Positivrate betrachten.

Auf dieser Basis gehe ich zur Zeit davon aus, das die Dunkelziffer deutlich gestiegen ist.

Genauer habe ich es um 16:57 ausgeführt, hier nochmal der Link zu den relevanten Zahlen fürs selbst recherchieren:

https://de.statista.com/infografik/22496/anzahl-der-gesamten-positiven-c...

@ ich1961

16:14 von Nordfriese.de
Wenn Sie das DIVI gefunden haben, werden Sie auf Ihre Frage auch eine Antwort finden. Im Zweifel schauen Sie mal meine anderen Kommentare an, da habe ich auf diese Frage eine Antwort gegeben !

Die Antwort finde ich gut, aber nicht jeder kann sie verstehen. Leider gibt es hier auch genug Foristen, die wollen es nicht verstehen.

Glaubwürdigkeit

"Hat sich MP Weil nicht erst ganz frisch gemeldet und die Situation auf den Intensivstationen in Niedersachsen als "entspannt" bezeichnet "

Das paßt nun gar nicht zu den Aussagen von Claudia Schröder vom Corona-Krisenstab in Niedersachsen.

Herr Weil verspielt seine Glaubwürdigkeit.

Wer A sagt ...

Allen, die sich jetzt hier über den Mangel an Krankenhausbetten, Pflegepersonal etc. beschweren und der Politik dafür die Schuld geben, ist aber schon klar, dass ein Mehr auch finanziert werden muss - d.h. steigende Krankenversicherungsbeiträge...

Ich bin mir sicher, auch dann wäre das Geschrei groß... "Versagen der Politik" etc. - tauschen Sie einfach die Wörter in den entsprechenden Kommentaren hier auf dieser Seite ...

@17:35 von Kaneel 16:59 von Inge N.

//Es wäre außerdem sehr hilfreich, wenn der Rentenversicherungsträger einer Reha Maßnahme im Falle des Burnouts im ersten Anlauf zustimmen würde. Ist zwar auch nicht die Lösung des Problems, aber so etwas bei einer Pflegekraft abzulehnen, ist mir völlig unverständlich.//

Ja, die alte Erkenntnis: "Vorbeugen ist besser als Heilen" scheint verloren gegangen zu sein.

16:14 von Meinung zu unse...

>>...Mark Twain ein, der sagte:
"Und als wir unser Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen".
Will sagen, ich habe den Eindruck, niemand weiß mehr realistisch die aktuelle Situation einzuschätzen, aber jeder schaut auf den für ihn wichtigen Aspekt und fordert aus diesem Blickwinkel.
<<

Mag schon sein. Und da können Sie selbst sich ganz offensichtlich auch nicht von ausschließen. Erst gestern habe ich den Intensivmediziner Prof. Dr. Janssens bei M. Lanz (Zdf) gehört, wie er glaubhaft verkündete, dass das Personal auf den Intensivstationen ziemlich am Limit arbeitet. Wenn sich jemand auskennt, dann ein Professor, der eine solche Intensivstation leitet.

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@ Lenz

Dann besorgen sie sich etwas zum beruhigen denn was da kommen kann könnte ihre Nerven strapazieren.

Wer so ankündigt, sollte auch liefern.

Am 08. April 2021 um 15:31 von vriegel

Zudem kann man davor den Regelbetrieb reduzieren. Und genügend Ärzte, die man notfalls verpflichten kann auf Intensiv auszuhelfen.
_______
Klar, dann muss der Blinddarm halt wieder gehen und der Beinbruch soll sich halt gedulden. Ich weiss nicht, was Sie für eine Vorstellung vom KH haben; auch im Normalbetrieb. Da lungert niemand rum oder hält Maulaffen feil.
Selbst wenn da ein Gynäkologe oder ein HNO plötzlich 2 Std. Leerlauf hätte, meinen Sie, den könnte man mal so einfach auf Intensiv schicken ? Also, Sie äussern sich hier immer derart irrwitzig, dass ich langsam glaube, Sie wollen uns hier im Forum verhohnepiepeln. Anders kann ich mir das nicht mehr erklären.

an harry_up um 17:35

V0n Entwirren kann bei Ihrem Beitrag nicht die Rede sein.
Richtig ist, dass die Prognosen der Virologen richtig waren.

Wieso sie aber Frau Merkel von ihrer Mitverantwortug entheben wollen, dass mag nachvollziehen wer kann.
Wie immer bleibt unklar, was sie eigendlich wollen.

Die falsche Corona Politik

naemlich Grenzen vor einem Jahr nicht zu schliessen und erst mal sehen wie schlimm es wird, hat das Gesundheitssystem nachhaltig ueberfordert.

Was mich wundert, warum niemand ueber diese Verantwortlichkeit der Politik spricht. Es wird so getan als ob das Problem gestern vom Himmer befallen waere. Ist es nicht.

Intensivbetten

Wer durch die Stadt geht und sieht, dass viele Mitmenschen trotz Maskenpflicht diese nicht oder nur fehlerhaft nutzen, wundert sich nicht darüber, dass in Kürze in Krankenhäusern Triagen notwendig werden. Beschämend, aber nicht mehr zu verhindern.

@Anna-Elizabeth (17:20)

Sorry, das war von mir wohl schlecht formuliert. Ihre Beiträge zeigen, dass Sie besser als die meisten von uns wissen, wo die Probleme im Gesundheitswesen liegen (weswegen ich sie auch nicht übergehen werde, ich bin sehr wissensdurstig). Mir geht es nur darum, dass nicht jeder so detailiert informiert sein muss, wenn sie/er/... denn trotzdem schon verstanden hat, dass es am Ende darauf hinausläuft: Es ist mehr Geld nötig. Und natürlich auch Zeit, um Personal auszubilden.

@Ralf Beutlin 17:29

Vielen Dank für diesen Kommentar.
Ich fürchte, dass viele ihn nicht beherzigen werden.
Gerade jene, die andauernd ihre Meinung ändern, das aber nicht wahrnehmen wollen.

17:33 von ich1961

Hallo,
ich habe keine Zweifel. Diese Zahlen sind der Fakt!
Da können Sie auch noch so oft auf den Korrektiv Faktencheck verweisen. Auch diese Menschen können sich täuschen und äußern in Ihren Beitrag nur Vermutungen.
Fakt ist, dass es über 6000 Intensivbetten weniger gibt als im August 2020 aus welchen Gründen auch immer.
Das hätte in Zeiten einer Pandemie unbedingt vermieden werden müssen.
Und Schuld daran ist die katastrophale Gesundheitspolitik unserer Regierung. Aber diesen Fiasko haben wir nicht erst seit es Covid 19 gibt.

Am 08. April 2021 um 15:41 von hansaviertel

Mancherorts, einige, ...........
Kenne ich alle nicht.
Da wäre eine Aufstellung einmal hilfreich.
____
Muss hier jeder Forist gepampert werden ?
Einfach mal googlen. Da gibt es eine interaktive Karte, die zeigt jede Stadt, jeden Landkreis an mit Anzahl Int.-Betten total, Int.-Betten belegt, davon Corona...
Kann man sich ganz einfach "schlau" machen, so man das will.

16:24 von

16:24 von Schreckgespenst

//Herr Drosten genauso so wie sein Kollege Lauterbach sind berufsmäßige Schwarzmaler.//

Dann danke für Ihre Weisheiten, die Approbation als Arzt/ VIrologe/ Epidemiologe legen Sie mir bitte mal vor.

Ansonsten sollten Sie nicht von sich auf andere schließen. Mir ist durchaus klar, das die Situation " hart an der Grenze " ist und etwas getan werden muss. Wenn Sie das anders sehen - ok Ihr Problem.

Am 08. April 2021 um 17:41 von tias

Zitat: Warum gibt es keine Zulassung für Russland Impfstoff ?

Das liegt daran, dass die Russen im rolling review Verfahren noch nicht alle Unterlagen eingereicht haben.

Der Lockdown ist unausweichlich

@ vriegel:
Und genügend Ärzte, die man notfalls verpflichten kann auf Intensiv auszuhelfen.
Zudem gibt’s noch hunderte andere Maßnahmen, bevor man einen lockdown benötigt.

Epidemiologen haben unmissverständlich klar gemacht, dass es ohne Lockdown nicht geht. Auf die früher oder später Diskussion lasse ich mich aber nicht ein. Wozu die Besuche in der Kneipe, beim Friseur, im Kino und im Nagelstudio, wenn auf der anderen Seite Menschen auf unseren Intensivstationen sterben, die sich bei etwas Vernunft nicht hätten infizieren müssen?
Sind wir zu träge und zu konsumorientiert, um vernünftig nachzudenken und 1 und 1 zusammen zu zählen?

@ passdscho

Nehmen wir ihren Beitrag mal unter die Lupe:

„Jeder der an Covid wirklich erkrankt hat mit dem Tod oder mit schlimmen Langzeitfolgen zu rechnen.“

Rechnen kann man mit allem, jedoch zeigt die Statistik, dass die Mehrheit derer, die sich mit Corona infizieren, kein Krankenhaus von innen sehen und zumeist einen milden Verlauf haben. Damit ist die Aussage von Ihnen falsch!

„Einige haben es immer noch nicht erkannt, dass sie nur Glück haben, dass in ihrem Bundesland die neue Form von Corona noch nicht angekommen ist. „

Die neue Form von Corona (britische Mutation) ist in jedem Bundesland angekommen. Sie liegen also schon wieder falsch

@ IBELIN

naemlich Grenzen vor einem Jahr nicht zu schliessen und erst mal sehen wie schlimm es wird, hat das Gesundheitssystem nachhaltig ueberfordert.

99% der Grenzübertritte waren Deutsche, die aus dem Ausland zurüch kamen. Hätten wir se an der Grenze stehen lassen sollen?

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