Ihre Meinung zu: AfD-Parteitag: Wenn Nostalgie Programm ist

10. April 2021 - 7:23 Uhr

Beim AfD-Parteitag in Dresden soll es um Inhalte gehen. Die Partei will ihr Wahlprogramm verabschieden. Es ist 73 Seiten dick - was steht drin? Von Kai Küstner.

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Kommentare

Was den Klimawandel anbelangt

bin ich auch der Meinung, dass man sich den veraenderten Bedingungen anpassen muss. Das ist das Prinzip erfolgreicher Evolution. Hat bereits Darvin so gefunden.

Dazu gehoehrt , dass man die Verwendung fossiler Brennstoffe einschraenkt, Plastik weitgehend verbietet, Anwendung von weniger Pestiziden foerdert, usw. Das sind alles notwendig Anpassungen.

Ernst und nicht Ernst

Um sich ein eigenes Bild machen zu können, müsste man natürlich selbst das Programm durchlesen.
Aber ...
Wenn ich die Auszüge aus dem Programm, die im Artikel angeführt sind, zu Grunde lege, komme ich weiterhin zur Erkenntnis:
Die Partei kann man nicht ernst nehmen, leider muss man sie ernst nehmen.

Nicht alles schlecht - aber die Personen..?!

CO2-Steuer sollte man nicht abschaffen. Und den Kohleausstieg zurück nehmen auch nicht.

Und der Euro macht auch Sinn.

Aber andere Punkte sind durchaus richtig.

Es kommt aber immer auch darauf an wie man die durchsetzen will und wer die handelnden Personen sind..

Und da hat die AfD noch deutliche Defizite.

@ IBELIN, um 08:40

Wenn man sich an selbst verursachte Veränderungen anpasst, ist der Vergleich mit der Darwinschen Evolutionstheorie dann doch etwas weit hergeholt.

Aber Sie haben mit Ihren Forderungen nach einer Reduzierung von fossilen Brennstoffen, Plastik und Pestiziden natürlich Recht.

Partei der ewig Gestrigen

Wie sehr sich die AfD in vergangene Zeiten zurücksehnt, wird auf fast jeder der insgesamt 73 Seiten deutlich: in Zeiten vor die Einführung des Euro, vor "Genderwahn" und "Klimahysterie", wie es die Partei ausdrückt.
#
Wir blicken in die Zukunft und müssen für unsere Kinder und Enkel eine Welt hinterlassen in der es Lebenswert ist zu leben. Klima ist das Thema unter Anderen,und dazu kann man die AfD nicht gebrauchen.

@Vaddern

"
Am 10. April 2021 um 08:43 von Vaddern
Ernst und nicht Ernst

Um sich ein eigenes Bild machen zu können, müsste man natürlich selbst das Programm durchlesen.
Aber ...
Wenn ich die Auszüge aus dem Programm, die im Artikel angeführt sind, zu Grunde lege, komme ich weiterhin zur Erkenntnis:
Die Partei kann man nicht ernst nehmen, leider muss man sie ernst nehmen."

Man muß sie beim Wort nehmen. Z.B. Gaulands latente Gewaltfantasien am Wahlabend 2017: "Wir werden Sie jagen. Werden Frau Merkel oder wen auch immer jagen und wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen.", womit er auch gleich noch ausdrückte, daß das ganze Land und das Volk der AfD gehört.

Man muß Höcke beim Wort nehmen, der von einem Remigrationsprojekt fantasiert, bei dem "man auch mal Entscheidungen treffen müsse, die nur schwer auszuhalten sind." und seine "Rassenlehre". Und einen Dubravko Mandic beim Wort nehmen: "Von der NPD unterscheiden wir uns nur durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld."

@08:40 von IBELIN

>> Was den Klimawandel anbelangt bin ich
>> auch der Meinung, dass man sich den
>> veraenderten Bedingungen anpassen
>> muss.

Ähh, und was heißt das dann, wenn flächendeckend(!) kein Nahrungsmittelanbau (wegen Dürre, Stürmen, Hagel,...) mehr möglich ist? oO

Das Programm ist Nostalgie,...

... doch das Personal zur praktischen Umsetzung besteht zum großen Teil aus antidemokratischen Nationalisten, Rassisten und z. T. sogar aus Faschisten.

Die Partei ist rückwärtsgewandt, und vom Personal dieses "gärigen Haufens" (O-Ton Gauland) würden mutmaßlich einige sogar gerne in die Zeit vor der Weimarer Republik zurückkehren, vielleicht auch in die Mitte der 1930er. Die Forderungen eines führenden Repräsentanten der Partei, eine deutsche Staatsbürgerin mit türkischen Wurzeln "nach Anatolien zu entsorgen" und "Stolz auf die Leistung der deutschen Soldaten in zwei Weltkriegen" zu empfinden kommen schließlich nicht von ungefähr und stellen innerhalb der Partei wohl auch keine Minderheitsmeinung dar.

Kurzum: Das nostalgische Programm ist nur der Schafspelz, in den sich der Wolf gehüllt hat, um seine demokratie- und menschenfeindlichen Ansichten zu verbergen. Diese Partei ist und bleibt für Demokraten völlig inakzeptabel und damit auch unwählbar.

Klimawandel

Auch wenn grob gesehen die AfD damit recht hat, dass -zumindest in Europa - ne Warmzeit besser als ne Kaltzeit ist. Was die AfD übersieht ist, dass wir - von einer kleinen lokalen Kaltzeit im Mittelalter abgesehen - seit ein paar tausend Jahren in der Warmzeit leben und wir gerade auf eine "Heisszeit" zusteuern. Die letzten drei Jahre haben gezeigt, dass auch bei ubüns das eigentlich undenkbare eintreten kann: dauerhafte Wasserknappheit.

Mag sein, dass Mittel und Nordeuropa, sofern es nicht vom Meer überspült wird (byebye Niederlande), mit ner Heisszeit klar käme, südlichere Regionen aber nicht. Die Wüsten werden sich weiter ausbreiten. Und was werden Menschen wohl tun, wenn es in ihrer Heimat kein Wasser und keine Ernten mehr gibt?

Eine Partei, die sociel Angst vor Migranten hat müsste alles dafür tun, um eine weitere Erderwärmung zu verhindern.

Einfach mal abwarten...

Wenn nach der BTW die neue Regierung so richtig loslegt wird sich der Eine oder Andere mehr Einfluss der AfD noch sehnlichst wünschen. Auch wenn er sich das heute noch gar nicht vorstellen kann.

AFD benennt wichtige Punkte die anderswo fehlen

Was den Klimawandel betrifft, das eigentliche Problem sind die Auswirkungen eines sich verändernden Klimas auf eine immer noch stark wachsende Weltbevölkerung, ausgerechnet in den Ländern, die es sich eigentlich am wenigsten leisten können. Solange ein Wandel des Klimas diskutiert wird ohne dabei gleichzeitig effektive Maßnahmen gegen die Überbevölkerung in den Blick zu nehmen, findet keine ehrliche Diskussion statt. Das sich Deutschland und die Welt dem Klimawandel vor allem durch Anpassung stellen muß hat die AFD richtig erkannt. Die Hybris zu glauben man könne diesen aufhalten ist gefährlich. Das hindert uns aber nicht daran zu versuchen unsere CO2-Bilanz weiter zu verbessern, um einen Wandel eventuell zu verzögern, aber im Rahmen dessen so das unsere Wirtschaft dabei keinen Schaden nimmt.

Nostalgie, Horizonteund Aussichtslosigkeit

>> "Statt einen aussichtslosen Kampf gegen den Wandel des Klimas zu führen, sollten wir uns an die veränderten Bedingungen anpassen, so wie es Pflanzen und Tiere auch tun. Die Menschheitsgeschichte belegt, dass Warmzeiten immer zu einer Blüte des Lebens und der Kulturen führten, während Kaltzeiten mit Not, Hunger und Kriegen verbunden waren."<<

In diesem einen Satz erscheinen wie unter einem Brennglas die Denklinien der ewig im Gestern Lebenden.

„Früher“ gab es die „Blüte des Lebens“ - heute nur „Not, Hunger und Kriege“. Und da ein Kampf „aussichtslos“ ist, müssen wir auf das Wiedererscheinen des „Gestern“ warten. Und während dieses Wartens müssen wir uns allen Tendenzen zur Veränderung entgegenstellen.

Vergangenheitsverklärung statt Vergangenheitsbewältigung!

Deutlich auch bei dem Herbeisehnen „normaler“ Beziehungen zum aktuellen Russland als außenpolitisches Axiom. Auch hier wieder der Schwerpunkt auf Nostalgie und Bewahrung statt auf Veränderung und Gestaltung.

Ist der Klimawandel Ursache oder Auswirkung?

Ob AfD oder eine andere Partei, das Grundproblem wird wissentlich oder unwissentlich nicht erkannt. Das eigentliche Problem ist doch das Bevölkerungswachstum. Alle 20 bis 30 Jahre verdoppelt sich die Weltbevölkerung. Damit natürlich auch der Verbrauch. Man braucht viel mehr Acker- und Weideland, Land für Wohnungen, Energie, Verbrauchsgüter usw.
Stoppt das Bevölkerungswachstum und ihr habt einen Riesenbeitrag gegen den Klimawandel geleistet.

AfD macht 'Gestern' zum Programm

Die AfD macht die Sehnsucht nach dem heilen Gestern, das es so nie gab, zum Programm.

Ein Land, das in die Zukunft strebt, kommt darin nicht vor.
Weder in der Wirtschafts- und Finanzpolitik, noch in der Energiepolitik und schon gar nicht in der Gesellschaftspolitik.

Kritik ja, aber fundiert.

Wir erlauben uns Kritiken an den Programmen der Parteien, aber wer kennt sie denn wirklich, wer ließt sie, setzt sich mit ihnen auseinander?
Aus dem Zusammenhang gerissene Textstellen geben doch häufig nicht den Grundgedanken wieder, verzerren nur.
Wer sich ein Urteil über das Programm einer jeden Partei erlauben will, sollte es zumindest gelesen haben und Hand auf's Herz, wer macht das schon?

Distanzlos

Aus dem Artikel:

"Vergangene Zeiten

Wie sehr sich die AfD in vergangene Zeiten zurücksehnt, wird auf fast jeder der insgesamt 73 Seiten deutlich: in Zeiten vor die Einführung des Euro, vor "Genderwahn" und "Klimahysterie", wie es die Partei ausdrückt."

Wie sehr sich die Partei nach vergangen Zeiten zurücksehnt wird auch deutlich, wenn man sich dort umsieht, wo sich AfDler unter ihresgleichen wähnen, in diversen Foren und was dort so diskutiert wird: Gebärmaschine Frau zurück an den Herd und das Wahlrecht für Frauen gehört sowieso abgeschafft.

Nein, die AfD kann noch so viel Kreide schlucken und sie kann noch sehr versuchen sich selbst zu verharmlosen. Für mich bleibt sie eine reaktionäre, völkisch-rassistische Partei. Da nutzt auch ein bisschen Kosmetik nichts, wie den Rauswurf von Kalbitz, oder dieses Wahlprogramm.

Von keinem einzigen AfDler, auch nicht von den sogenannten "Nur-Konservativen" habe ich jemals eine ernst zunehmende Distanzierung vom Rassismus gehört.

Wen will die AfD damit gewinnen ?

In Umfragen und bei drei Landtagswahlen fuhr der blaue Verein im Rückwärtsgang was die Wählerzahl angeht.

Protest und Empörung hat der AfD eine zeitlang Wähler zugeführt, aber das ist eben auf Dauer keine Basis. Am Ende wollen Wähler, dass ihre Stimme etwas bewirkt.

Solange sich die Partei keine Möglichkeit zur Beteiligung an einer Koalition erarbeitet, bleibt sie in der Nische der Extremen, in die sie auch gehört.

Wenn sie sich 'mäßigt' würde das vielleicht anders, aber dann müsste sie ihren radikalen Wählern erklären, worin sie ihre Existenzberechtigung sieht.

Die Wahl rückt näher...

und statt sich der Probleme anzunehmen, die die potentielle Wählerschaft der AfD (zur Zeit immerhin ~ 10%, und nicht nur bürgerliche) beschäftigen, wird schlechtgeredet und diskreditiert.

Wo ist das Problem der etablierten Parteien, sich dieser Probleme anzunehmen?

Anderes1961 um 09.14 Uhr

Da gehe ich ganz konform, man muss die verbalen Auswüchse von Gauland oder Höcke als Warnung sehen, was mit der AfD in Verantwortung auf uns zukäme.
Das Parteiprogramm geht ja auf die rechtsextreme Linie der Partei bewußt nicht ein und zielt weichgespült auf die ewig Gestrigen, für die Veränderung immer erst einmal schlecht ist.
Und das sehe ich als Gefahr. Dass sich wieder einmal Erzkonservative vor den Karren einer rechten Partei spannen lassen, ohne es zu bemerken.
Das Programm ist rückwärtsgewandt, die Partei weiterhin mit stark rechtsextremen Tendenzen.

Wahl / AfD

Ich wähle jene Partei, deren 1.) politische Ausrichtung, 2.) das Führungspersonal mir am besten zusagt (und am glaubwürdigsten erscheint) und 3.) welche Regierungskoalition ich am besten finden würde.
Warum? Es gibt im Prinzip keine Partei, die mich voll überzeugt; deshalb muss ich so wählen, was meine „Wunschkoalition“ (Union mit den Grünen) am nächsten bringt.

Bzgl. der AfD: die ist meinen Überzeugungen am weitesten entfernt (v. a. wg. dem rechtsnationalistischen Gedankengut), auch wenn es Punkte gibt, die auch ich gut finde (z. B. Abbau von Bürokratie, v. a. auf EU Ebene, aber auch hier in D - ohne jetzt in Details zu gehen, da gibt es sicherlich genügend Ansatzpunkte).
Der Kampf gegen den Klimawandel ist nicht aussichtslos: Ich meine mit vernünftigen und bezahlbaren Mitteln und auf technische Weiterentwicklungen setzen, die den Weg zum Ziel unterstützen (und DER Weg ist lang!). D hat auch nur begrenzte Mittel zur Verfügung!
Ich bin ein Mann der Mitte, und so wähle ich.

09:09 von harry_up

"@ IBELIN, um 08:40

Wenn man sich an selbst verursachte Veränderungen anpasst, ist der Vergleich mit der Darwinschen Evolutionstheorie dann doch etwas weit hergeholt."

.-.-.

Ibelin sprach ja sogar von "erfolgreicher" Evolution.

Das verhöhnt nicht nur die Tatsache, dass die selbstverschuldeten Veränderungen Abermillionen in den Tod und davor in das Elend treiben, sondern verhöhnt auch Darwin (durch die Unterstellung, dass Darwin selbstverursachte Schäden als "erfolgreiche Evolution" verkaufen wollte.

@KarlderKühne

"Am 10. April 2021 um 09:32 von KarlderKühne
Ist der Klimawandel Ursache oder Auswirkung?

Ob AfD oder eine andere Partei, das Grundproblem wird wissentlich oder unwissentlich nicht erkannt. Das eigentliche Problem ist doch das Bevölkerungswachstum. Alle 20 bis 30 Jahre verdoppelt sich die Weltbevölkerung. [...]"

Durfte ja nicht fehlen, wenn es um Klima geht. Der unterschwellige Rassismus der Leugner des menschengemachten Klimawandels. Ja ja, die Afrikaner, "die schnackseln ja so gerne", wie schon vor Jahren Gloria von Thun und Dingenskirchen wußte.

Ist ja auch so schön einfach. Man sucht sich einen Sündenbock für den Klimawandel, muß man sich keine Gedanken um Lösungen machen.

Wenn Sie sich mal ernsthaft mit Bevölkerungswachstum beschäftigen würden, wüßten Sie, daß Ihre Behauptung Quatsch ist. Wurde hier im Forum schon so oft aufgezeigt, daß ich mir jetzt Details erspare, geht ja auch um den AfD-Parteitag, nicht um Klimawandel.

Die AfD hat sich überwältigen lassen

Unter Lucke hatte die Partei noch eine bürgerliche Fassade.

Als Petri und Gauland aus Machtgründen die Schleusen für die demokratieproblematischen und rechtsextremen Strömungen öffnete, wurde die Partei von innen überwältigt. Heute dominieren die 'Flügel'-Leute nicht nur den Osten sondern auch die meisten Landesorganisationen im Westen.

Nun hofft sie auf Zustrom aus der QD-Szene und Reichsbürgern, aber von dort kommen nur die, welche mit ihren Reichskriegsflaggen ohnehin schon da sind.

Damit hält man den Kern, den man heute hat. Aber weiter zur Mitte hin gibt es keinen Zugang. Menschen suchen Lösungen für Probleme, kein Geschrei und radikales Gehabe.

Das Wahlprogramm ist das eine, die Umsetzung das andere!

Jede Partei erstellt ein Wahlprogramm, weiss aber genau, das es so nicht umsetzbar ist, denn jede Partei so sie denn an die Macht kommt, ist auf Koalitionspartner angewiesen. Damit müssen immer Kompromisse geschlossen werden. Wähle ich also beispielsweise die CDU, bekomme ich auch mit großer Wahrscheinlichkeit auch ein Stück Forderungen der Grünen, was ich unter Umständen absolut nicht will. Darum sollte sich jede Partei vor der Wahl konkret äußern, mit wem sie in Koalition treten wird und nicht nur würde, wenn eine Mehrheit erreichbar ist.

Abgesehen davon

das die AfD nie eine Rolle spielen wird im Bund, und auch nur von wenigen gewählt wird.
Wer sollte denn 73 Seiten Programm lesen, auch Wähler dieser Partei, werden sich zu einem hohen Prozentsatz das nicht antun.
Für die meisten ist ja mehr oder weniger ein Protest, ich denke das wird im Herbst wesentlich weniger werden.
Die Frage für die anderen Parteien ist eher, wo wandern die Protestwähler hin, oder bleiben die zu Hause.
Die AfD wird auch die nächsten 4 Jahre keine Rolle spielen, außer in der Presse, sonst kann sie nichts bewirken.
Meine Meinung, muss nicht jeder teilen.

Nichts Neues bei den Blauen

Weiterhin wird von der braunen Geschichte geschwärmt. Der Wunsch nach einer Neuauflage des Dritten Reiches wird immer deutlicher. Nicht mit uns Demokraten, die Faschisten gehören jetzt endgültig auf den Misthaufen der Geschichte und wer sie noch wählt ist ein Mitläufer der Nazis.

Back to future - back to the

Back to future - back to the 50s and beyond
So könnte man das Programm zusammenfassen. Selbst wenn man die unerträglichen Figuren, wie Böcke, Weidel, Gauland und die Strömungen der Partei, die weit an "rechts-konservativ" vorbeigehen und im Faschistischen enden, mal "übersieht" und sich nur auf das Programm bezieht, ist diese Partei unwählbar. Diese Ignoranz gegenüber dem Klimawandel ist ein absolutes NoGo. Dazu die soziale Härte gegenüber Migranten, die aus schlimmsten Notlagen nach Europa kommen. Auch Hartz4-Empfänger dürften nicht viel zu lachen haben, eine Rückkehr zur Mark wird sie als erstes treffen.
Und wenn ich mir jetzt vorstelle, dass durch die geplante Änderung des IfSG der Bund in Zukunft bei allen Pandemien, die da noch kommen mögen, durchregieren darf und da sind dann solche Leute, wie oben präzisiert, in der Regierung, dann wird mir schlecht. Die geplante Änderung des IfSG dürfte max. nur bis zu den Wahlen im Sept gelten und auch nur für Covid19.

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Am 10. April 2021 um 08:43 von Vaddern

Die Partei kann man nicht ernst nehmen, leider muss man sie ernst nehmen.

###

Sehe ich ganz genau so... Es ist aber so, das es bei den anderen Parteien ja gerade auch so ist. Eins sollte uns daher klar sein. Von selber in die Versenkung verschwinden wird diese Partei wohl nicht mehr. Dafür haben die etablierten Parteien mit ihrer Politik der letzten 10 bis 15 Jahren (und das nicht nur in Deutschland) entscheidend dazu beigetragen...

Weltfremd und gefährlich

Wie weltfremd muss eine Partei sein, wenn sie den Linksextremismus und Islam als Bedrohung sieht, den Rechtsextremismus dagegen gänzlich ausklammert, wenn sie den Klimawandel zwar zu erkennen glaubt, ihm aber keine besondere Bedeutung einräumt, wenn sie - wie aktuell Frau Weidel - krampfhaft nach Argumenten sucht, die Corona verharmlosen sollen, während die ganze Welt einen verzweifelten Kampf dagegen führt. Die AFD ist eine Partei fernab der Realität und einer ideologischen Gedankenwelt verhaftet, die durchaus als gefährlich einzuordnen ist.

Grundgesetz-Folklore

Wer zum Teufel, soll eigentlich eine Partei wählen, die einen Parteitagsbeschluß brauchte, um auszudrücken, daß man sich an das Grundgesetz halten wolle (sic!)? Ist erst ein paar Wochen her.

Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Diese Partei bedarf eines formellen Beschlusses, um etwas zu tun, was für jeden Bürger dieses Landes selbstverständlich ist. Da erübrigt sich doch jedes Wahlprogramm.

09:38 von KarlderKühne | Protestwähler suchen kein Programm

Zitat: Wer sich ein Urteil über das Programm einer jeden Partei erlauben will, sollte es zumindest gelesen haben und Hand auf's Herz, wer macht das schon?

Überlegt handelnde Wähler machen sich die Mühe schon. Protestwähler nicht.

Die AfD wurde vom Großteil der Leute, die sie gewählt haben, nie für ein 'Programm' gewählt. Gezählt hat Protest, Fremdenfeindlichkeit, Dampf ablassen, Denkzettel verteilen oder gleich gegen das ganze 'System' sein.

Nostalgie?

Tja...die etablierten Parteien haben viel Angst vor der AfD, weil sie Sachen an das Licht bringen, die sonst eher in der Heimlichkeit verschwunden wurden.
Das Parteiprogramm der AfD, ist genau das was die CDU in den neunziger Jahren gefordert hat.

@KarlderKühne um 09:38

Sie schreiben u. a.: „Wir erlauben uns Kritiken an den Programmen der Parteien, aber wer kennt sie denn wirklich, wer liest sie, setzt sich mit ihnen auseinander? ... Wer sich ein Urteil über das Programm einer jeden Partei erlauben will, sollte es zumindest gelesen haben und Hand auf's Herz, wer macht das schon?“

Prinzipiell gebe ich Ihnen recht; ich bin Ü60 und habe noch nie in meinem Leben ein Parteiprogramm gelesen, und auch wenn ich Zeit habe, mach ich das nicht - es gibt deutlich besseres zu lesen.
Meine Entscheidung, eine Partei zu wählen, hängt nicht mit dem Programm zusammen, das auf Papier steht, sondern mit der Glaubwürdigkeit des Führungspersonals; und das sage ich aus jetzt doch schon jahrzehntelanger Erfahrung. Selbst wenn z. B. die AfD ein Programm hätte, das insgesamt passabel wäre - mit solch einem Führungspersonal für mich nie und nimmer wählbar!

Man sollte endlich das

Man sollte endlich das nutzlose Blindbashing gegen diese Partei beenden und dem Wähler mit eben wählerbezogener Politik davon überzeugen, dass niemand diese Partei braucht, denn viel zu gerne wird hier verschwiegen, dass nichts anderes als Desinteresse am Wählerwillen, also die Unfähigkeit und die Gewissenlosigkeit unserer Politiker diese Partei haben entstehen lassen. Auch noch so konsequentes Schlechtmachen,ausgerechnet durch die hiesigen vergrünten Medienseilschaften, werden es nicht schaffen, dass ca. 10% der Wähler in dieser Partei eine Alternative zu den anderen sehen. Es liegt an uns, diesen Zustand zu verbessern. Allerdings leisten uns die oft unfairen, weil ungleich gewichteten und angelegten Berichterstattungen, Dokumentationen und Interviews in den mittlerweile offensichtlich grünenlastigen Medien ARD und ZDF immer wieder Bärendienste, weil dann so mancher Zuschauer meint durch seine Wahl eine Art Ausgleich gegen die undemokratische Behandlungen aufnehmen zu müssen.

09:21 von Seebaer1

"Am 10. April 2021 um 09:21 von Seebaer1

Einfach mal abwarten...
Wenn nach der BTW die neue Regierung so richtig loslegt wird sich der Eine oder Andere mehr Einfluss der AfD noch sehnlichst wünschen. Auch wenn er sich das heute noch gar nicht vorstellen kann."

,.,.,

Warum sollten Bürger, die jahrelang oder jahrzehntelang jegliches Faschistoide verabscheut haben, plötzlich das Faschistoide an die Macht bringen wollen und die Demokratie ablehnen? Und dann auch noch "sehnlichst"?

Was genau sollen die Bürger sich "noch gar nicht" vorstellen können?

Klingt ja so, als ob Sie glauben, dass nach der Bundestagswahl etwas so Grauenvolles passiert sein wird, dass einem dann die AfD in ihrem faschstoiden Denken wie ein rettender Engel des Himmels erscheinen wird.

Ein solch pseudoreligiöses Selbstbild könnte die AfD tatsächlich haben; hatte das Dritte Reich ja auch.

09:51 von KarlderKühne

Jede Partei erstellt ein Wahlprogramm, weiss aber genau, das es so nicht umsetzbar ist, denn jede Partei so sie denn an die Macht kommt, ist auf Koalitionspartner angewiesen.
#
Aber jede Partei kämpft dafür die absolute Mehrheit zu gewinnen.Das dieses oftmals nicht erreicht wird,und da gebe ich Ihnen Recht, ist die Partei auf einen Koalition Partner angewiesen.Da werden dann auch einige Wünsche aus dem eigenen Programm entfallen.

Wenn es Deutschland schlecht geht...

Am meisten hat mich die Aussage des ehemaligen AFD Sprechers angewidert, wonach es Deutschland schlecht gehen müsse, damit es der AFD gut geht. Diejenigen, die sich gerne als Patrioten gerieren, haben nicht das Wohlergehen unseres Landes, sondern einen z.T. nazistischen Machtanspruch im Kopf. Mit einer solchen Partei ist wahrlich kein Staat zu machen. Demokratie und Rechtsstaat müssen vor dieser und anderen extremistischen Gruppierungen geschützt werden.

@skydiver-sr

"Am 10. April 2021 um 10:01 von skydiver-sr
Nostalgie?

Tja...die etablierten Parteien haben viel Angst vor der AfD, weil sie Sachen an das Licht bringen, die sonst eher in der Heimlichkeit verschwunden wurden.
Das Parteiprogramm der AfD, ist genau das was die CDU in den neunziger Jahren gefordert hat."

Gern benutzte AfD-Folklore, die einzig und allein der Selbstverharmlosung dient. Wenn man sich mal genauer damit beschäftigt, was die CdU in den 90ern vorderte und nicht mit dem, was die CDU nach AfD-Erzählung angeblich forderte, stellt man fest: Die CDU hat nie völkisch-rassistische Forderungen aufgestellt. Auch nicht in den 90ern. Und was bitte schön, bringt die AfD denn ans Licht, was angeblich verheimlicht wird? Immer schön nebulös rumraunen, gelle?

@ KarlderKühne, um 09:32

“Stoppt das Bevölkerungswachstum und ihr habt einen Riesenbeitrag gegen den Klimawandel geleistet.“

Toller Vorschlag.

Bitte ergänzen Sie, wen Sie meinen, wenn Sie von “ihr“ sprechen, und dann noch, wie “ihr“ das macht..

Und: Wer sowas in Europa oder den USA z. B. durchsetzen sollte.
Oder meinen Sie einen anderen Kontinent?

An der Praxis gemessen hat die AfD versagt

Im parlamentarischen Betrieb ist die AfD durch Verweigerung, Blockade, radikales Verhalten und Spaltungen aufgefallen.

Eine Unsumme unsinniger parlamentarischer Anfragen zu Themen, die sie im alten Brockhaus nachlesen könnte.

Im Landtag zu BaWü hatte sich die Fraktion erstmal wegen antisemitischer Umtriebe gespalten und die Einzelteile haben doppelt Fraktionsgelder kassiert. Radikalinskis wie Stefan Räpple haben zum bewaffneten Umsturz aufgerufen. Gemäßigte Fraktionsmitglieder haben nach der Wiedervereinigung das Weite gesucht.

Der saarlaändische Landesverband musste aufgrund NPD-Nähe gleich ganz aufgelöst werden. Solche Dinge gehen vielleicht am harten Wählerkern vorbei. Aber die bürgerlichen Wähler verliert man dann doch und das vermutliche Programm zeigt nicht gerade Zukunftsorientierung.

Auf Kommentar antworten...

Am 10. April 2021 um 10:01 von skydiver-sr

Das Parteiprogramm der AfD, ist genau das was die CDU in den neunziger Jahren gefordert hat.

###

Ja, da haben Sie leider Recht.
Aber das macht es auch nicht besser...

Keine konservative Ausrichtung

Die Bürger haben Angst vor einer Partei, die eine Verrohung der Sprache pflegt und damit eine Gewalt der Straße befördert, vor einer Europafeindlichkeit, die unsere Wirtschaft, unsere Arbeitsplätze und
damit unseren Wohlstand gefährdet, vor einer Partei, die Werte wie Menschlichkeit und Weltoffenheit negiert, für völkisches Denken wirbt und Politikern Verantwortung gibt, die man laut Gerichtsurteil als Nazis bezeichnen darf... Mit einer konservativen Politik hat all das nichts zu tun.

10:01 von skydiver-sr | Also 30 Jahre in der Vergangenheit

Zitat: Das Parteiprogramm der AfD, ist genau das was die CDU in den neunziger Jahren gefordert hat.

Also lebt die Partei in der Vergangenheit auf die Welt von vor 30 Jahren bezogen. Ist doch genau das was der Artikel sagt.
In 30 jahren ist der Verein dann da, wo die Gegenwart heute ist.

Die Zukunft erfordert Lösungen für die kommenden 30 Jahre.
Bei der AfD: Fehlanzeige

09:57 von calyx

"AFD benennt wichtige Punkte die anderswo fehlen

Was den Klimawandel betrifft, das eigentliche Problem sind die Auswirkungen eines sich verändernden Klimas auf eine immer noch stark wachsende Weltbevölkerung, ausgerechnet in den Ländern, die es sich eigentlich am wenigsten leisten können."

,.,.,

Ich verstehe. Das eigentliche Problem seien die armen Länder und deren Überbevölkerung.

Was schwebt Ihnen da vor, wie man das ändern kann?

----

"Das sich Deutschland und die Welt dem Klimawandel vor allem durch Anpassung stellen muß hat die AFD richtig erkannt."

,.,.,

Das schrieb ja oben schon ein anderer AfDler. Problematisiert wird nicht, dass der Klimawandel durch Menschen verursacht ist und die Welt zerstören kann, sondern man soll sich wie ein Grashalm dem fügen und sich stumm beugen.

---

"Die Hybris zu glauben man könne diesen aufhalten ist gefährlich"

,.,.

Wieder diese Pseudo-Religiosität.
Die gleichzeitig droht: Hybris gegen "Gott" wird bestraft werden.

@offene Diskussion

"Am 10. April 2021 um 10:03 von offene Diskussion
Man sollte endlich das

Man sollte endlich das nutzlose Blindbashing gegen diese Partei beenden und dem Wähler mit eben wählerbezogener Politik davon überzeugen, dass niemand diese Partei braucht, denn viel zu gerne wird hier verschwiegen, dass nichts anderes als Desinteresse am Wählerwillen, also die Unfähigkeit und die Gewissenlosigkeit unserer Politiker diese Partei haben entstehen lassen. Auch noch so konsequentes Schlechtmachen,ausgerechnet durch die hiesigen vergrünten Medienseilschaften, werden es nicht schaffen, [...]"

Is klar, an dem Mist, den die AfD so verzapft, sind die bösen Medien schuld. Durfte ja nicht fehlen in der Parteifolklore.

Und die pauschale behauptung von gewissenlosen Politikern?. Ja, so einige AfD-Politiker sind tatsächlich gewissenlos, da könnten Sie recht haben. Oder wollten Sie damit ausdrücken, daß AfDler natürlich keine Politiker sind?

@Am 10. April 2021 um 09:38 von KarlderKühne

"Wer sich ein Urteil über das Programm einer jeden Partei erlauben will, sollte es zumindest gelesen haben und Hand auf's Herz, wer macht das schon?"

Alleine die AfD-Forderungen in der Finanz- und Schuldenpolitik lassen jedem mit auch nur einem Funken Vorstellungskraft bezüglich der konkreten Auswirkungen auf das Leben der Menschen, die von solch einer Politik betroffen sein würden, das Blut in den Adern gefrieren. Ein Beispiel: Überschuldete Kommunen will man ungerührt insolvent gehen lassen und gleichzeitig Hilfen durch Länder und Bund verbieten. Dass es gleichzeitig die Kommunen sind, die für die ALG-II- und Sozialhilfe-Zahlungen verantwortlich sind, und dass insolvente Kommunen folglich diese Zahlungsverpflichtungen nicht mehr leisten können, wird dabei entweder gleichgültig ausgeblendet oder aus purer Ignoranz übersehen. Jetzt dürfen Sie sich aussuchen, was schlimmer ist: Gleichgültigkeit oder Unwissen. Die AfD weiß es vermutlich nicht, und es ist ihr wahrscheinlich völlig egal!

@Der freundliche...

"Am 10. April 2021 um 10:15 von Der freundliche...
Auf Kommentar antworten...

Am 10. April 2021 um 10:01 von skydiver-sr

Das Parteiprogramm der AfD, ist genau das was die CDU in den neunziger Jahren gefordert hat.

###

Ja, da haben Sie leider Recht.
Aber das macht es auch nicht besser..."

Ich machs kurz, hab schon was dazu geschrieben. Nein, hat er nicht. Das ist reine AfD-Folklore.

@Andreas1961

Ehrlich ? Ist das so?
Komisch ...es gibt da ein Wahlplakat der CDU aus den 90ziger Jahren,welches sich z.Bsp mit Migration beschäftigt.
Ich schreibe jetzt hier lieber nicht was darauf steht.
Und noch etwas zu ihrer Wortwahl...AfD Folklore,
mir fallen zur derzeitigen Politik unserer Parteien auch einige Wortspiele ein.Diese poste ich weder hier noch wo anderes aus Respekt vor der politisch anderen Seite.

Nein, politisch braucht man

Nein, politisch braucht man die AfD nicht ernst zu nehmen und die Lektüre des Parteiprogramms kann man sich sparen, das lesen nicht mal die eigenen Anhänger und ist nur für den VS geschrieben. Aber im Alltag, va im Osten, sind diese Leute schon ein Ärgernis, weil sie nur die demokratische Kultur versuchen zu vergiften. Und als Deckung und Hinterland für die Rechtsextremen Terroristen sind sie brandgefährlich. Da muss man auf eine von Mitläufern und Sympathiesanten befreite Polizei und VS bauen. Darum braucht es in der Politik stabile rechtsstaatlich/demokratische Mehrheiten. Da fühle ich mich aber in D doch einigermaßen gut aufgehoben.

blaubraunes Phänomen: entmachten

dafür plädiert jedenfalls die Autorin Franziska Schreiber. Das Mädchen hat sich schon häufig
in vielen öffentlichen Beiträgen mit der AfD auseinandergesetzt und weiß offenbar, worüber sie schreibt - früher war sie einmal selbst dort Mitglied. Bis ihr der Kragen geplatzt ist.

@harry_up um 10:09

KarlderKühne schreibt “Stoppt das Bevölkerungswachstum und ihr habt einen Riesenbeitrag gegen den Klimawandel geleistet.“
Natürlich kann er das „ihr“ nicht beantworten - das hört sich so an als ob er außerhalb unserer Erde das alles beobachtet...
Aber ich gebe ihm insofern recht, dass das rasante Bevölkerungswachstum v. a. in Afrika und Asien mit ein ganz großes Problem ist bei der Bewältigung des Klimawandels. Denn diese Menschen streben (nachvollziehbarerweise!) einen Wohlstand an, der unserem entspricht. Und woher unser Wohlstand herrührt, dürfte auch klar sein: Wirtschaftsaufschwung! Gute Bildung! Tolle Infrastruktur! Gemäßigtes Klima! ...
Nur, wie man die Zunahme der Erdbevölkerung stoppen kann, weiß ich nicht. China‘s Maßnahmen (1-Kind-Politik, wenn es die überhaupt noch gibt) kann man nicht in Afrika umsetzen. Aber die Zunahme mit all den begleitenden Themen (auch Flucht nach Europa) ist ein echtes Problem, meine ich.

Wieder das zeitlose Kern-Programm der AfD

Man beschäftigt sich in dieser Partei seit Anbeginn ihrer Entstehung mit sich selbst. Politische Beschäftigungstherapie nach innen sieht dann wie immer aus: wer kann am besten Intrigenspiele, wer kann am besten absägen oder abgesägt werden, wer hat die meisten Leute zu seinem Hof um sich geschart. Themenvielfalt im Programm, das man eigentlich als Grundbau einer Partei benötigt, besteht im Streichen irgendwelcher Passagen, die eh keine Aussagekraft haben oder durch ebensolche ausgetauscht werden. Lösungen, die niemand braucht (EURO Ersatz durch DM) oder Antworten parat hat, nach denen niemand gefragt hat. Wie die Katze wird um den heißen Brei gesprungen. Dringende Fragen nicht beantwortet. Und die politische Beschäftigungstherapie nach außen besteht in Kommentaren, Duldung diskriminierender oder nationalistischer Inhalte, die dann mit "Meinungsfreiheit" glattgezogen werden. Was für eine politische Schlagkraft gepaart mit Aktionismus! -Solche Partei brauche ich nicht!

09:34 von MRomTRom

"Die AfD macht die Sehnsucht nach dem heilen Gestern, das es so nie gab, zum Programm.

Ein Land, das in die Zukunft strebt, kommt darin nicht vor."

.-.-.

Letzteres wird verschwiegen.
Muss natürlich verschwiegen werden, weil die Partei sonst verboten werden würde.

Aber die Partei strebt natürlich in die Zukunft. Sie will ja unseren Staat völlig umgestalten. Ist oft genug von ihr gesagt worden.

Darum der Trick, die Vergangenheit zu verklären - die es nie so gab, wie Sie richtig sagen.

Denn die Hauptprobleme der AfD - Islam und Migration - waren immer ein Problem.

Und immer konnte dieses Problem sowohl human als auch inhuman gelöst werden.

Bislang - kommt mir vor -, hat die AfD nur inhumane Lösungen vorgeschlagen.
Und humane Lösungen - Akzeptanz der Vermischung aller Völker und Überwindung rein nationalen Denkens - verteufelt.

sehe fast nur Positives im Programm

Insgesamt braucht sich keiner über den Erfolg der AfD in kürzester Zeit zu wundern.Unzufriedenheit bei der Regierungsarbeit der Altparteien. Zudem reden die Altparteien viele relevante Themen klein, existierende Problem werden teilweise sogar geleugnet. Auch durch das abgleiten nach links entstand ein Lücke.

Das Wahlprogramm einer Partei wird sich selten zu 100% mit den eigenen Vorstellungen decken. Deshalb muss jeder für sich halt schauen wo es die größte gemeinsame Teilmenge gibt, für mich sehe ich dies eindeutig bei der AfD.

"Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild sollen Abhilfe schaffen." Leider bietet dies nur die AfD. Mehr Demokratie geht fast nicht, schade, dass sich hier die Altparteien bisher verweigern, wie oft würde ich mir diese Möglichkeit wünschen!

Ganz egal,

wie der Wähler in puncto Nostalgie oder Klimawandel gestimmt ist, die AfD wird hinsichtlich der unlogischen verschleppenden Coronabekämpfung profitieren. Hier machen unsere Regierungsparteien regelrecht Wahlkampf für die Oppositionspartei.
Aber komisch: Das höchstaktuelle Thema kam im Artikel gar nicht vor. Stimmt hier etwas mit unserem Journalismus nicht?

Das konservative Deutschland

Deutschland könnte eine konservative Partei brauchen. In der Union befinden sich Konservative doch in der Minderheit.
Ich wähle sie schon seit 2013 nicht mehr. Konservative Bürger sind heimatlos.

Konservativ ist nicht verstaubt sondern steht für bleibende Werte und die persönliche Integrität seiner Vertreter. Vielleicht hatte die AfD mal die Chance dazu, das zu verkörpern. Aber mit den radikalen Parolen und den schrillen Figuren wie Höcke und Kalbitz ist sie unwählbar.
Ich hoffe, Merz steht wieder bereit, wenn der Laschet-Kurs der Union gescheitert ist.

Die AfD wäre in den modernen

etablierten freiheitlichen Demokratien ein selbstverständlicher Teil des Mitte-Rechts Spektrums. Weil aber die Bundesrepublik Deutschland so politisch rückständig und demokratietechnisch unterentwickelt ist, werden ganz normale Oppositionsparteien wie die AfD als störend empfunden.

10:15 von Der freundliche...

Das Parteiprogramm der AfD, ist genau das was die CDU in den neunziger Jahren gefordert hat.
#
Und der Herr Gauland war seinerzeit CDU Mitglied.

"Deutschland ganz normal" ist

"Deutschland ganz normal" ist der beste Slogan gegen die afd, denn Deutschland ganz normal heißt: weltoffen, divers, europäisch etc. und ist mit der Flügel-dominierten nationalistischen rückwärts gewandten afd, die verstaubten 50er Jahre Ideologien anhängt, nicht zu machen.
Also "Deutschland. Ganz normal" heißt: vergesst die afd.

Hallo harry_up,

bitte unterstellen sie mir nicht indirekt Rassismus, den ich konsequent ablehne. Aber es ändert doch nichts am Problem.
Es wäre doch schon damit ein wenig geholfen, wenn die Kirche ihre Vorbehalte gegenüber der Empfängnisverhütung aufgeben würde. Auch Aufklärung würde vielleicht einen Beitrag leisten. Wichtiger wäre aber noch, das Menschen nicht darauf angewiesen sind, viele Kinder zu haben, um im Alter würdig leben zu können. Das Bevölkerungswachstum als Tabu-Thema zu behandeln ist keine Lösung.
Viele Wege führen nach Rom, ohne gleich Rassist zu sein.

Alternative für Deutschland

So lautet der Name einer Partei, nach der niemand gefragt hat, die aber parat steht für Antworten und Lösungen, die so alternativ sind, dass niemand was damit anfangen kann. So wie ein Klassenkasper gegen Lehrer und Mitschüler seine Spielchen treibt, verhält sich die AfD. Ich will gegen etwas protestieren, meine Kritik äußern. Ich gehe auf die Straße. Das ist Demokratie. Die Alternative macht daraus: gegen staatliche Auflagen, Maskenpflicht und Abstand verstoßen. Auf Gegner und Gegendemonstranten, Polizisten körperliche Angriffe zielen. Anders denkende Kritiker in Politik und Gesellschaft verhöhnen, Hetze und Shitstorm (moderne Version einer Verfolgung durch AfD-Anhänger) potenzieren. Das ist dann die alternative Form von Demokratie (der Einseitigkeit), Meinungsfreiheit (nur die Sicht der AfD gilt) und Diktatur (die sich hinter alternativen Scharaden verschanzt). Sowas braucht Deutschland definitiv nicht. Wer Geld als Abgeordneter bezieht, dient der Gesellschaft, nicht seiner Partei.

09:38 von KarlderKühne

"Wer sich ein Urteil über das Programm einer jeden Partei erlauben will, sollte es zumindest gelesen haben und Hand auf's Herz, wer macht das schon?"

,.,.

Sie offenbar tun das nicht, das meine ich aus Ihrem Text erkennen zu können.

Ich rate Ihnen: tun Sie es!

Schon darum, damit Sie sich danach vorstellen können, dass andere das auch tun.

10:01 von skydiver-sr

Das Parteiprogramm der AfD, ist genau das was die CDU in den neunziger Jahren gefordert hat.
.
bei aller Hetze und Heuchelei sollte man sich auch das vergegenwärtigen !
vielleicht auch fragen wer bescheuert ist,
die AfD heute oder die CDU damals bzw. deren Wähler,
die hinter so einem Parteiprogramm standen !

Klimawandel - Chancen und Möglichkeiten

Ich bin ganz Ihrer Meinung. Die Malediver sollten endlich alle schwimmen lernen und sich Kiemen wachsen lassen. Außerdem sollten sie endlich mit dem Bauen von Unterwasserstädten anfangen.
Die Karibikbewohner sollten vernünftige Häuser errichten anstelle von windschiefen wackligen Holzhäusern. Dann halten sie auch einem Hurrican stand. "Gummi"bäume statt Palmen würde die Schäden auf ein Minimum reduzieren.
Afrikaner müssten sich mehr auf die Anzucht von Trockenfrüchten konzentrieren und Australien sollten Taucheranzüge aus Asbest für jeden Einwohner zur Verfügung stellen.

@offene Diskussion, 10:03 Uhr

Es gehört leider zum Selbstverständnis der AFD, die etablierten Parteien, ja Deutschland schlecht reden zu wollen, um Bewährtes zu zerstören und Neues aufbauen zu können. Wie sich all das mit Patriotismus verträgt, den man sich so gerne auf die Fahnen schreibt, wird sich mir wohl nie erschließen. Ich selbst zähle mich zu den Konservativen, habe aber durchaus auch Respekt vor dem Anliegen der GRÜNEN nach mehr Klimaschutz oder der SPD nach sozialer Verantwortung der Politik für die Gesellschaft. Diese Parteien verkörpern aus meiner sicht mehr Patriotismus und konservatives Denken (im Sinne der Bewahrung von Werten) als die AFD. Leider haben mit der Verrohung der Sprache, auch Hass und Gewalt auf den Strassen Einzug gehalten. Eine klare Abgrenzung zu rechtsextremistischen Strömungen durch die Parteiführung ist längst überfällig.

@skydiver-sr

"
Am 10. April 2021 um 10:26 von skydiver-sr
@Andreas1961

Ehrlich ? Ist das so?
Komisch ...es gibt da ein Wahlplakat der CDU aus den 90ziger Jahren,welches sich z.Bsp mit Migration beschäftigt.
Ich schreibe jetzt hier lieber nicht was darauf steht.
Und noch etwas zu ihrer Wortwahl...AfD Folklore,
mir fallen zur derzeitigen Politik unserer Parteien auch einige Wortspiele ein.Diese poste ich weder hier noch wo anderes aus Respekt vor der politisch anderen Seite."

Sie kennen den Unterschied zwischen Asylgesetz ändern wollen und völkisch-rassistischer Behauptungen vom "bösen Islam"? Oder haben Sie in den 90ern Plakate der CDU gesehen, die Moslems das Grundrecht auf Religionsfreiheit absprechen wollte, oder ein Plakat, daß behauptet alle Moslems und Flüchtlinge seien Messermörder? Oder Forderungen der CDU, man möge doch bitte Bootsflüchtlinge absaufen lassen, als mahnendes Beispiel? Und Nein, Plakate der AfD dazu findet man natürlich auch nicht. Aber Aussagen von AfDlern schon.

10:35 von Vielfalt.

ab das jeder so akzeptiert hier ?
Dabei braucht man sich doch nur seine europäischen Nachbarn anschauen
Da sind doch Parteien wie die AfD an der Regierung

Hallo Wolf1905,

Sie schreiben:" Nur, wie man die Zunahme der Erdbevölkerung stoppen kann, weiß ich nicht."
Fangen wir mit Bildung und Aufklärung an. Schaffen wir Verhältnisse, bei denen nicht viele Kinder nötig sind, um im Alter würdig zu leben. Kämpfen wir gegen Kriege jeglicher Art, die Riesensummen verschlingen, die die Not vieler Menschen lindern würden.
Es darf kein Tabu-Thema sein, nur weil man dann Rassismus unterstellt bekommt.

Zitat: "Alle 20 bis 30 Jahre

Zitat:
"Alle 20 bis 30 Jahre verdoppelt sich die Weltbevölkerung. Damit natürlich auch der Verbrauch. Man braucht viel mehr Acker- und Weideland, Land für Wohnungen, Energie, Verbrauchsgüter usw."

würden alle Menschen pro Kopf das gleiche verbrauchen - dann würde diese Aussage stimmen.

Nun ist dem aber in der REALITÄT nicht so!
d.h. es "vermehrt" sich gerade derjenige Bevölkerungsteil der arm ist - der faktisch kaum etwas an Energie oder Industriegütern verbraucht

darum ist auch nicht deren Zunahme das Problem - sondern der bisher noch immer komplett ungebremste Verbrauch der sogenannten "ersten" Welt...
..die es auch ohne die Menschen der "dritten" Welt schafft den Planeten (für den Menschen) komplett unbewohnbar zu machen

09:44 von Susi1960

"Die Wahl rückt näher...
und statt sich der Probleme anzunehmen, die die potentielle Wählerschaft der AfD (zur Zeit immerhin ~ 10%, und nicht nur bürgerliche) beschäftigen, wird schlechtgeredet und diskreditiert.

Wo ist das Problem der etablierten Parteien, sich dieser Probleme anzunehmen?"

,.,.,

Und wo ist jetzt Ihr Problem, dass Sie die Probleme nicht benennen, die Ihrer Meinung nach von den "etablierten Parteien" ignoriert werden?

Möglicherweise meinen Sie Islam und Migration?

Eine riesige Aufgabe für die Zukunft.

Die die AfD bislang ideelle so gelöst hat, dass sie zu Recht "schlechtgeredet und diskreditiert" wurde.

Vielleicht sehen die anderen Parteien darin ja gar nicht so ein Riesenproblem wie die AfD?

AfD @Vielfalt um 10:35

Was Sie "störend" bezeichnen, ist schon interessant. Ich beurteile eine Partei nach ihrem eigenen Auftreten, Verhalten, Umgang mit demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätzen. Ich messe ihre Glaubwürdigkeit an den Texten, Inhalten und einem gewissen Maß an Pragmatismus, Einsichtsfähigkeit, Kompromissbereitschaft, Fähigkeit zur Selbstkritik. Was ich dort als Alternative sehe, ist eine Partei, die uns in Deutschland außer Störfeuer, Spaltpilzen in der Demokratie und antidemokratischen Tendenzen (gewalttätige Übergriffe oder Verfolgung von Menschen durch vielerlei diskriminierende oder falsche Unterstellungen) nichts Gehaltvolles bietet, andere an den Pranger stellt und sich selbst dabei alternativlos als Opfer bezeichnet. Was ist das für ein Weltbild? Leben wir im 21. Jahrhundert oder in einer rückwärtsgewandten antidemokratischen Urzeit?

@Anderes1961

Wollen Sie ernsthaft abstreiten das eine Veränderung des Klimas, wie mehr außergewöhnliche Wetterphänomene, Stürme, Überschwemmungen, Dürreperioden, sich auf die Menschheit nicht deshalb schwerwiegender auswirken weil diese allein im Lauf der letzten Jahrzehnte ein enormes Wachstum hingelegt hat. Wenn es nicht gelingt das Bevökerungswachstum in den Griff zu bekommen sind alle Maßnahmen zur CO2 Begrenzung früher oder später "Pille Palle". Heute leben viel mehr Menschen in Gebieten die schon durch leichte Wetterschwankungen schwerer betroffen sind. Ich würde ihnen raten den ideologischen Blickwinkel zu verlassen der hilft bei komplexen Problemen in der Regel nicht.

10:41 von SirTaki

Wer Geld als Abgeordneter bezieht, dient der Gesellschaft, nicht seiner Partei.
.
der Gesellschaft ? wo leben sie ?
Wenn ich mir aktuell das Theater mit dem Geld für Masken so anschaue

Parteiprogramm mit 73 Seiten

Wer liest das wirklich,zugegeben ich nicht.
Dazu fehlt mir einfach die nötige Zeit und wenn ich mal Zeit habe die nötige Ruhe.
Das ist leider sehr oft das Problem.
Nun zur AfD:
So ihre ca. knapp 10% wird diese Partei wohl leider halten.Dabei ist es vollkommen egal,was sie macht oder wie zerstritten diese Partei auch ist.Ihre Stammwählerschaft wird der AfD treu bleiben.
Mit erschrecken stelle ich manchmal fest,dass ich viele AfD Prolen nicht nur im Internet lese,sondern auch von Leuten welche ich persönlich kenne zu höheren bekomme.Auch wenn diese Leute zwar nicht zum engeren Bekanntenkreis gehören.Nur manchen Leuten kann man nich immer aus dem Weg gehen.Beschränke aber wenn ich das weiß,den Kontakt dann nur noch auf das Nötigste.

Hallo calyx,

voll meine Meinung. Es wir Ursache und Wirkung verwechselt.

10:35 von Vielfalt| Die Deutsche Demokratie steht super da

Zitat: Weil aber die Bundesrepublik Deutschland so politisch rückständig und demokratietechnisch unterentwickelt ist,

Für einen AfD-Anhänger auf der beständigen Suche nach Selbstvergewisserung für seinen Standort am Rand ist diese Art von Selbsteinflüsterung eine Stütze.

Die Wirklichkeit sagt etwas anderes aus. So steht die deutsche Demokratie im Internationalen Vergleich bei Messungen durch Demokratie-Indizes immer auf Top-Plätzen.

So zum Beispiel beim Demokratie-Index der Universität Würzburg oder im Democracy Index des Economist, der 167 Länder der Welt vergleicht. (https://www.demokratiematrix.de/ranking)

Zitat: werden ganz normale Oppositionsparteien wie die AfD als störend empfunden.

Nicht als störend sondern als das was sie ist. Eine Partei, welche extreme Kräfte in sich vereint wie Höcke und Kalbitz, denen von der Partei selbst die Nähe zur NS-Ideologie bescheinigt wird.

Eine Frage: Gibt es hier

Eine Frage: Gibt es hier jemanden, der die Hetze gegen geflüchtete Menschen, gegen Minderheiten und Genderrespektierende für "deutschland. aber normal" hält?
Oder Äußerungen, an der Grenze notfalls auch auf Kinder zu schießen?
Oder Ankündigungen, Parlamentarier mit Mistgabeln aus dem Bundestag zu vertreiben oder nach Anatolien zu entsorgen?
Oder die Verunglimpfung unabhängiger Medien als Lügenpresse?
Oder die plumpe Leugnung von Corona-Pandemie und menschenverursachter Klimazerstörung?
Oder erinnerungspolitische Wende um 180 Grad bzw. die Einordnung der Nazi-Diktatur und -Mordmaschinerie als "Vogelschiss"?

Und diese Liste erschreckender afd-Statements ließe sich fortsetzen.
Fazit: "afd. nicht normal"

"Am 10. April 2021 um 10:51

"Am 10. April 2021 um 10:51 von calyx
@Anderes1961

Wollen Sie ernsthaft abstreiten das eine Veränderung des Klimas, wie mehr außergewöhnliche Wetterphänomene, Stürme, Überschwemmungen, Dürreperioden, sich auf die Menschheit nicht deshalb schwerwiegender auswirken weil diese allein im Lauf der letzten Jahrzehnte ein enormes Wachstum hingelegt hat.? [...]"

Nein, eine solche Behauptung habe ich auch nie aufgestellt. Ich habe mir auch noch nie den "Afrikaner" als Sündenbock ausgesucht. Sie beschreiben wunderbar die Folgen des Klimawandels, aber die Ursache ist nicht der böse Afrikaner, sondern eindeutig, daß die Menschheit zuviel CO2 in die Luft bläst. Den Glauben an Wissenschaft halten Sie also für einen ideologischen Blickwinkel?

wichtiges Thema fehlt

Klar kann Kai Küstner in der Kürze des Artikels nicht alle Programmpunkte nennen.

Erwähnenswert finde ich auf jeden Fall noch die EU-Politik der AfD. Eine Reform ist hier längst überfällig geworden, hier sollte es kein weiter so geben.
Wichtige Kompetenzen die in den Ländern hätten bleiben müssen wurden schon abgegeben und es wird weiter gehen.

Deutsche Mithaftung für Fehlentscheidungen ausländischer Banken darf es nicht geben.

Und es muss dringend ein anderer Beteiligungsschlüssel gefunden werden, es kann nicht sein, dass D trotz 27 Mitgliedsstaaten mehr als 25% des Gesamtbudgets trägt.

10:41 von Sausevind 09:38 von KarlderKühne

Ich gebe dem User KarlderKühne mit der Aussage "Wer sich ein Urteil über das Programm einer jeden Partei erlauben will, sollte es zumindest gelesen haben und Hand auf's Herz, wer macht das schon?" schon recht.
Sie brauchen hier jetzt keine Legendenbildung zu betreiben das es nicht so wäre. MP Kretschmann ist in BW nicht wegen des tollen Wahlprogrammes der Grünen gewählt worden sondern einzig und allein wegen ihm. Das selbe in RP.

10:55 von Naturfreund 064

Auch wenn diese Leute zwar nicht zum engeren Bekanntenkreis gehören
.
da drücken sie sich aber vorsichtig aus.
Ist es ihnen unangenehm andersdenkende zu kennen ?
Also ich habe im Freundeskreis fast ausschließlich Leute die einige AfD Positionen vertreten
Nach deren bekunden wählen sie die AfD nicht , nützt ja auch nichts,
jede Stimme für die AfD ist ne verlorene Stimme, weil die im Parlament ausgeschlossen sind.

Übrigens ich kenne niemanden der die LINKE wählt

@ Freiheit-braucht-Sicherheit um 10.35 Uhr, konservative Partei

"Deutschland könnte eine konservative Partei brauchen. In der Union befinden sich Konservative doch in der Minderheit. Ich wähle sie schon seit 2013 nicht mehr. Konservative Bürger sind heimatlos."
Geben Sie der CDU/CSU noch eine Chance. Ich finde, in der letzten Zeit hat sich diese Partei gemausert. Die Rausschmisse der letzten Monate von Nüßlein und anderer (Masken-)Raffkes ist ein gutes Zeichen.

"Konservativ ist nicht verstaubt sondern steht für bleibende Werte und die persönliche Integrität seiner Vertreter. " Ja, das sollte so sein.
Die Erfahrung lehrt aber, dass die Parteizugehörigkeit (betr. alle Parteien) für viele nur ein Ticket zu Jobs, zu wirtschaftlichem Aufstieg, Informationen und Amigo-Mauscheleien ist.
Mauscheleien, unredliche Abrechnungen (Tagungsgelder, Gutachten, gutbezahlte Jobs in Behörden, gGmbHs und lukrativen Beratungsfirmen ) sind ein allgemeines Problem, das betrifft die anderen Parteien genauso, auch auf kommunaler Ebene. Da muss gesetzlich noch was komme

an Miauzi

"würden alle Menschen pro Kopf das gleiche verbrauchen - dann würde diese Aussage stimmen."
Sie werden aber immer mehr unseren Verbräuchen annähern, wieso ist das so schwer. Jetzt zum Beispiel beginnt die Industriealisierung Afrikas. Aber ich glaube nicht etwa in erster Linie, um dort Solar- oder Wasserstoffkraftwerde zu bauen. Alles klar?

Dia AfD ist nicht die "Alternative",

aber sie ist eine erfolgreiche Oppositionspartei und das ist vollkomen i.O..

10:26 von skydiver-sr

"Komisch ...es gibt da ein Wahlplakat der CDU aus den 90ziger Jahren,welches sich z.Bsp mit Migration beschäftigt.
Ich schreibe jetzt hier lieber nicht was darauf steht."

,.,.,

Das wäre jetzt aber wichtig gewesen, um Ihre These zu untermauern.

Ich befürchte, Sie verschweigen es, weil auf dem Plakat nichts steht, das nach AfD klingt.

Meuthen bestätigt: Deutschland gehört der AfD

Meuthen hat es gerade live auf Phoenix bei seiner Eröffnungsrede noch mal bestätigt. Jetzt wissen wir es ganz genau: Deutschland und seine Bewohner gehören der AfD. Und sie will es zurückhaben: "Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen."

Nicht mal ansatzweise irgendeine eindeutige Distanzierung vom völkisch-rassistischen Gedankengut in dieser Partei.

@Epilog 11:01

„ ... Gibt es hier jemanden, der die Hetze ....“

Leider gibt es!

11:01 von Epilog

Oder erinnerungspolitische Wende um 180 Grad bzw. die Einordnung der Nazi-Diktatur und -Mordmaschinerie als "Vogelschiss"?
.
klar doch !
man kann dieser 13 Jahre hinsichtlich der unsägliche Verbrechen und Unrecht betrachten
aber auch diese 13 Jahre als Teil einer 1.200 Jahre deutscher Geschichte
eben je nach 'Botschaft die man gerne senden möchte

11:01, Anderes1961 @10:51 von calyx

>>Wollen Sie ernsthaft abstreiten das eine Veränderung des Klimas, wie mehr außergewöhnliche Wetterphänomene, Stürme, Überschwemmungen, Dürreperioden, sich auf die Menschheit nicht deshalb schwerwiegender auswirken weil diese allein im Lauf der letzten Jahrzehnte ein enormes Wachstum hingelegt hat.? [...]"

Nein, eine solche Behauptung habe ich auch nie aufgestellt. Ich habe mir auch noch nie den "Afrikaner" als Sündenbock ausgesucht. Sie beschreiben wunderbar die Folgen des Klimawandels, aber die Ursache ist nicht der böse Afrikaner, sondern eindeutig, daß die Menschheit zuviel CO2 in die Luft bläst.<<

Ja, die Anhänger der AfD drehen auch die Diskussion über den Klimawandel ins rassistische. Die bösen Fremden mit der dunklen Haut. Werfen anderen ideologische Blickwinkel vor, ignorieren aber die Tatsachen. Nämlich, daß die Fertilitätsrate seit Jahrzehnten weltweit sinkt und daß der Löwenanteil der Treibhausgase von etwa 10% der Weltbevölkerung produziert wird.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

11:04, Giselbert

>>Und es muss dringend ein anderer Beteiligungsschlüssel gefunden werden, es kann nicht sein, dass D trotz 27 Mitgliedsstaaten mehr als 25% des Gesamtbudgets trägt.<<

Deutschland ist nun mal für mehr als ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes der EU verantwortlich. Und daran misst sich der Beitrag zum Budget.

Wie würden Sie ihn denn gern berechnen?

08:43 von Vaddern

m sich ein eigenes Bild machen zu können, müsste man natürlich selbst das Programm durchlesen.
.
wer tut das .... üblicherweise ?
Da gibts ne Partei die will den Temperaturanstieg auf 1,5 ° begrenzen.
Auch da kann der weniger wohlwollende Betrachter fragen was wollen die ?
Nur die Kanzlerschaft oder die Weltherrschaft ?
Anders ließe sich das ja wohl nicht realisieren so ein Ziel !
Wobei Weltherrschaft die Ambitionen sind ja hierzulande so gänzlich unbekannt nicht

Darstellung: