Ihre Meinung zu: FAQ: Wie gefährlich ist die indische Corona-Variante?

28. April 2021 - 7:09 Uhr

Mehr als 300.000 Corona-Neuinfektionen täglich - die Lage in Indien ist dramatisch. Welche Rolle spielt eine dort aufgetauchte neue Variante und wie gefährlich ist sie? Anja Martini beantwortet die wichtigsten Fragen.

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Kommentare

Ich hoffe für alle, das es

Ich hoffe für alle, das es "nicht so schlimm " wird und die Impfung tatsächlich auch hier gut wirkt - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!
Die Verhältnisse in Indien ( und auch in anderen Staaten ) sind ja allgemein prekärer wie bei uns und die internationale Hilfe ist angelaufen. Auch das sollte in Indien helfen.
Trotzdem sollte - mMn - weiter Vorsicht und die Senkung der Inzidenz die Maßnahmen der Wahl sein.
Bleiben wir alle gesund !

Ausbreitung & Mutationen

"Zudem müsse die genetische Überprüfung, also das Sequenzieren des Virusgenoms, vorangetrieben werden. Nur so lasse sich besser verstehen, wie sich die neuen Varianten ausbreiten - und wo es zu neuen Mutationen kommt."

So viele Möglichkeiten gibt es ja nicht. Wenn eine indische Variante in Europa auftaucht, kam diese sicherlich mit dem Flugzeug. In Deutschland breitet sie sich dann genauso aus, wie es alle anderen Varianten auch tun.

Wo es zu neuen Mutationen kommt, ist auch schnell erklärt: Bevorzugt dort, wo es viele Neuinfektionen gibt. Denn jede Infektion birgt ein geringes Risiko, dass das Virus mutiert. Je mehr Infektionen es sind, desto wahrscheinlicher wird eine Mutation.

Mutmaßungen über Jakob,

pardon, über das Virus?

Niemand weiß jetzt schon, ob die indische Corona-Mutation gefährlicher oder leichter übertragbar ist als z. B. die britische Mutante.
Während Uwe Johnsons Buch aus der Welt des Fiktionalen stammt, ist das Virus jedoch von dieser Welt.
Und die ist ganz schön schräg.
Man sollte daher mit Blick auf die Zukunft nicht von der sonnigsten aller möglichen Welten ausgehen.
Wer weiß schon, was passiert?
Auf jeden Fall sind Diskussionen über Erleichterungen für Geimpfte und Genesee verfrüht.
Ich werde mir heute den Candide noch mal heraus suchen.
Bei diesem schönen Wetter traue ich mir die Lektüre dieser Novelle auch in der Pandemie zu.

Um Mutationen zu stoppen

Braucht es eine Einreisebeschrenkung und das für alle. Oder können sich Geschäftsreisende nicht anstecken. Dann Reise ich ab so fort nur noch beruflich.
Bei der Britischen wurde bereits zu spät gehandelt.
Breitet sich die SA Variante aus hilft der Impfstoff von AZ nicht.

Was ist die Alternative? So tun als ob wir eine Dauer-Welle hätten?

Aufgrund der Zustände auf dieser Erde kann uns alle 3 Monate irgendeine neue Mutation aufsuchen und eine neue Infektionswelle verursachen, falls nicht die meisten geimpft werden oder die Impfung (ähnlich Grippeimpfung) bei einer neuen Virus-Vatiante nicht wirkt.
Und das kann die nächsten zig Jahre so weitergehen.

Das Ziel der Maßnahmen war das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Ein starkes Gesundheitssystem kann mehr aushalten, als ein schwaches.

*

Nebenbei: Es kamen die Nachrichten, dass in Hotspots Intensivbetten knapp werden. Was ist mit der Studie der Bertelsmannstiftung von 2019 "Eine bessere Versorgung ist nur mit halb so vielen Kliniken möglich". Soweit ich das verstanden habe sollen an manchen Orten Plätze verringert werden, um sie an anderen Orten effizienter zu ersetzen.
Wurde das schon gemacht? Dann ist es doch so gewollt, dass Patienten in spezialisierte Kliniken innerhalb der BRD verlegt werden

Ist die Lage tatsächlich so dramatisch?

Die Zahl "Mehr als 300.000 Corona-Neuinfektionen täglich" klingt natürlich dramatisch, aber man sollte auch berücksichtigen, dass Indien fast 1,4 Milliarden Einwohner hat. Für Deutschland entspräche das täglichen 19.000 Neuinfektionen - im Dezember und Januar waren die Zahlen höher, und die Lage war keineswegs dramatisch. Sicher ist das deutsche Gesundheitswesen besser als das indische, aber trotzdem ist Indien bisher vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen. Mit 145 Corona-Toten je 1 Million Einwohner liegt Indien weltweit im Mittelfeld, während Deutschland mit fast 1000 Corona-Toten je 1 Million Einwohner deutlich schlechter dasteht.

Die wird genau so gefährlich

Die wird genau so gefährlich sein, wie alle bisherigen Variationen.
Warum sollte sie tödlicher oder harmloser sein?

Ein Virus ist eh purer Zufall. Das steuert seine Veränderungen ja nicht.

an Tadaum 09:05

"So tun als ob wir eine Dauer-Welle hätten?"
Diese Dauerwelle werden wir erhalten, wenn wir das Mutationsgeschehen nicht durch eine möglicht schnelle Absenkung der Inzidenz drastich senken.

@Tada - Gesundheitssystem

09:05 von Tada:
"Das Ziel der Maßnahmen war das Gesundheitssystem nicht zu überlasten."
> Die Kopplung der Maßnahmen an die Inzidenz (und damit an die Testhäufigkeit) vermittelt einen etwas anderen Eindruck.

"Soweit ich das verstanden habe sollen an manchen Orten [Krankenhaus-] Plätze verringert werden, um sie an anderen Orten effizienter zu ersetzen."
> So wurde das auch begründet. Dass man durch weitere Einsparungen im Gesundheitssystem noch mehr Profit machen möchte, wäre zwar ehrlicher, aber weniger populär.

@09:04 von zoro1963

>> Breitet sich die SA Variante aus hilft der
>> Impfstoff von AZ nicht.

Ich vermute stark, daß der chin. Impfstoff per Schiff transportiert wird (wegen dem Impfeinbruch in der Türkei während des Suezkanal-Zwischenfalls). Warum sollte das bei AZ anders sein?

Und dabei wird die Kühlkette unterbrochen. Ich weiß, die beiden Impfstoffe müssen nicht auf -70°C gekühlt werden, ABER das heißt doch nicht(!), daß der Impfstoff tagelang bei >30°C im Container vor sich hingammeln darf. oO

@Bender Rodriguez, 9:07

Die wird genau so gefährlich sein, wie alle bisherigen Variationen.
Warum sollte sie tödlicher oder harmloser sein?
Ein Virus ist eh purer Zufall. Das steuert seine Veränderungen ja nicht.

Himmel hilf. Etwas, was seine Veränderung nicht steuert, kann also auch nicht schlimmer werden? Ok, dann kann uns der Zufall ja nichts mehr anhaben. Warum sollten 100 Dachziegel, die von oben runter krachen, gefährlicher sein als einer? Die steuern das ja schließlich nicht.

@logig

"wenn wir das Mutationsgeschehen nicht durch eine möglicht schnelle Absenkung der Inzidenz drastich senken" Am 28. April 2021 um 09:14 von logig

*

Auf die Mutationen in GB, Brasilien, Indien, Südafrika und dem Rest der Welt haben wir gar keinen Einfluss. Wenn sie hierher kommen sollen, dann werden sie kommen.

Grenzen komplett schließen, als ein EU-Land geht nicht. Ein Transit-Land für Güterverkehr und Arbeitskäfte? Das wäre ja was. Den Aufschrei in der EU möchte ich nicht hören.

In einem chaotischen Land wie Indien

Ist kaum abschaetzbar, wie hoch die Zahlen tatsaechlich sind.

Insbesondere auf dem Land.

Das betrifft Neuinfektionen wie auch Todeszahlen.

Ich persoenlich habe wegen Indien bei einer sache noch mehr angst als vor hundertausenden Corona Toten :
Die Angst einer Rueckkehr von Hungersnoeten.

In der Pflegeausbildung..

..lernte ich bereits, dass Virologie eine komplizierte Sache ist..kein Wunder also, dass gewisse Foristen eher nach dem Prinzip Hoffnung verfahren, bevor sie ihren bisherigen Lebensstil überdenken

@frosthorn

"Himmel hilf. Etwas, was seine Veränderung nicht steuert, kann also auch nicht schlimmer werden?" Am 28. April 2021 um 09:22 von frosthorn

*

Ja, Himmel hilf. Was soll da schlimmer werden? Kriegt das Virus Antriebsdüsen und Zielpeilung verpasst?

Die Wirkung des Virus bleibt dieselbe, das einzige was passieren kann ist, dass es seine Oberfläche verändert, damit ein bereits immunisierter Organismus es nicht sofort wiedererkennt. Das Problem für das Virus ist aber, dass es bei einer veränderten Oberfläche möglicherweise nicht mehr an die Wirtszellen andocken kann. Da ist eine schmale Grenze auf der das Virus agieren kann.

@09:19 von saschamaus75

"Und dabei wird die Kühlkette unterbrochen. Ich weiß, die beiden Impfstoffe müssen nicht auf -70°C gekühlt werden, ABER das heißt doch nicht(!), daß der Impfstoff tagelang bei >30°C im Container vor sich hingammeln darf"

Kleiner Tipp - es gibt Kühlcontainer. Sowohl auf Schiffen. Und man kann Impfstoffe auch per Flieger transportieren und auch dort die Kühlkette einhalten.

Kein Mensch lässt Impfstoffe gammeln.

Inzidenzien

um 08:41 von logig
"Es sei wichtig, die Zahl der Neuinfektionen zu senken, erklärt Neher mit Blick auf immer weitere Mutationen....
Die hohe Inzidenz und der zunehmende Evolutionsdruck führt zu immer neuen Mutationen."
.
Wichtiger ist, Neuinfektionen zu verhindern, richtig.
Die absoluten Inzidenz-Zahlen für sich genommen sind kaum aussagekräftig, hier muss beachtet werden, dass bereits niedrige Inzidenzien in Indien bereits sehr schnell zur Überlastung des indischen Gesundheitssystems führen. Und das wiederum zu einem noch schnelleren Anstieg der Neuinfektionen.
7-Tages-Inzidenz Stand ca. 23.5.:
Indien rd. 130
Deutschland >160
Türkei rd. 500
Indien kann sich den sträflich lockeren Umgang mit dem Virus und seinen Mutationen wegen seines völlig unzureichenden Gesundheitssystem überhaupt nicht leisten, trotzdem finden Massenveranstaltungen ohne Maske und Abstand statt.
Es liegt nicht nur allein daran, dass Indien ein armes Land ist.

09:24 von Tada Es würde " uns

09:24 von Tada

Es würde " uns " aber sehr wahrscheinlich mehr helfen, mit den evtl. kommenden Mutanten besser fertig zu werden, wenn die Inzidenz niedrig - und zwar so niedrig wie irgend möglich - wäre. Natürlich in Verbindung mit den Impfungen !
Und bevor da wieder Einspruch kommt : es kommen genügend Impfstoffe, wenn nichts unvorhergesehenes passiert.
Nachzulesen hier:
"https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1200499/umfrage/prognose-zu-lieferungen-von-corona-impfstoffen/"

Viren und Zahlenspiele

Die Zahlenspiele die hier im Forum oft angestellt werden helfen nicht weiter.
Viren entwickeln sich weiter und verändern sich. Wir werden immer einen Schritt hinterher laufen.
Möglicherweise hilft der ganze schöne entwickelte Impfstoff plötzlich gegen irgendeine Mutation garnicht mehr.
Das ist halt Leben.
Trotzdem weiter machen und Impfen denn am aller wenigsten hilft gesundbeten und mit irgendwelche wirren Verschwörungstheorien diesen Virus bekämpfen zu wollen

09:30 von 91541matthias Wer

09:30 von 91541matthias

Wer soll da was überdenken ?
Ich persönlich habe mich seit 17.03.2020 in einen " harten " Lockdown begeben - weil mein Mann eine Infektion mit Covid19 nicht überleben würde - gehe höchstens 1x in der Woche einkaufen und sehe sonst fast niemanden, bis auf unseren Sohn und seine Lebensgefährtin, die bei uns im Haus wohnen.
AHA +L ist auch vor Covid19 schon Standart gewesen - bis auf die Maske.

Impfen verhindert Mutationen.

Nur wenn sich die Weltgemeinschaft solidarisch impfen lässt, lässt sich die Entstehung von Mutanten eindämmen. Das setzt natürlich voraus, dass es möglichst rasch genug Impfstoff für alle(!) gibt ... unabhängig einer Herstellung in Ost oder West.
Für die Impfverweigerer (aus welchem Grund immer) stellt sich halt die Frage, wie lange sie sich in der Rolle des "Testkaninchens" sehen wollen.
Die örtliche Kaufmannschaft hat schon mal inoffiziell angedacht, dass sie spätestens zu Weihnachten nur noch Kunden mit Impfnachweis in ihren Geschäften bedienen wollen. Tenor: Mit wem wir Geschäfte machen, ist einzig und allein uns überlassen ... zwingen kann man uns nicht.
Ich bin gespannt ...

an Tada um 09:24

"Auf die Mutationen in GB, Brasilien, Indien, Südafrika und dem Rest der Welt haben wir gar keinen Einfluss. Wenn sie hierher kommen sollen, dann werden sie kommen.

Grenzen komplett schließen, als ein EU-Land geht nicht. Ein Transit-Land für Güterverkehr und Arbeitskäfte? Das wäre ja was. Den Aufschrei in der EU möchte ich nicht hören."

Sie gehen also davon aus, dass die EU nach all den Erfahrungen nicht zu einheitlichem Verhalten dem Mutantenimport gegenüber zu bewegen ist. Arme EU - so wird sie zerbrechen..
Unabhängig davon sind die Mutanten, bei niedriger Inzidenz auch bei uns besser im Griff zu behalten.

Ihre resignative Haltung ist letztlich inakzeptabel und zeigt keine gangbare Alternative auf.

Der Schein trügt

um 09:06 von Mr.Nobody60
"Ist die Lage tatsächlich so dramatisch?
Die Zahl "Mehr als 300.000 Corona-Neuinfektionen täglich"/Für Deutschland entspräche das täglichen 19.000 Neuinfektionen... "
.
Sie schreiben auch richtig dass das dt. Gesundheitssystem besser als das indische ist. Aber das ist der entscheidende Knackpunkt. Niedrige Inzidenzien führen in Indien bereits zum Kollaps. Die absoluten Zahlen trügen. Das und die Paarung mit Armut, erbärmliche hygienische Umstände und zusätzliche Unvernunft im Umgang mit dem Virus macht Indien so gefährlich.
Hier kann man nicht mehr effektiv gegensteuern. Ich sehe da keine Lösung in absehbarer Zeit.

@Bender Rodriguez

Das das Virus seine Mutationen nicht steuert stimmt zwar, aber Viren mutieren so oft, dass in kurzer Zeit auch, für das Virus, gute Mutationen herauskommen. Diese besser angepassten Mutanten setzten sich dann gegen schwächere durch und verdrängen sie. Die mehrzahl aller Mutanten, über 99,99%, ist für das Virus schlecht. Diese Mutanten verbreiten sich aber kaum bis garnicht, weil sie von besser angepassten sofort wieder verdrängt werden. Wenn dieser Prozess lange genug geht, kann durch Zufall und Selektion eine deutlich gefährlichere Mutante entstehen.

Frosti

Himmel hilf wirklich.

Das Virus ändert sich. Na und? Das ist völlig normal.
Aber die Unterstellung, durch Mutation wird alles nur schlimmer, ist völliger Käse. Und wenn das Virus erstmal so modifiziert ist, dass man ganz schnell stirbt, ist das auch das Urteil für das Virus selbst.
Dann kann es sich nicht mehr gut vermehren.
Es sei denn, unser Bioleistungskurs hat nur Fake News gebracht. Dann entschuldige ich mich und gebe mein Abitur zurück.

Die indische Corona-Variante

Je mehr Neuinfektionen es gibt, desto mehr "Kopierfehler" der Ursprungsvariante wird es geben.
Auch bei der Grippe-Schutzimpfung wissen wir nicht, welchen Wirkungsgrad der Impfstoff gegen die nächste Grippewelle erreichen wird.
Mit viel Glück liegt er bei ca. 60% , in der Grippesaison 2018/19 aber nur bei 21%, im schweren Grippewinter 2017/18 bei katastrophalen 15%.
Mit einer schwankenden Wirksamkeit gegen Covid-19-Virus-Varianten werden wir uns möglicherweise für die Zukunft abfinden müssen; auch wenn die aktuellen Impfstoffe stetig weiterentwickelt werden.

@ 91541matthias

"In der Pflegeausbildung....lernte ich bereits, dass Virologie eine komplizierte Sache ist..kein Wunder also, dass gewisse Foristen eher nach dem Prinzip Hoffnung verfahren, bevor sie ihren bisherigen Lebensstil überdenken" Am 28. April 2021 um 09:30 von 91541matthias

*

Und ich habe aus meinem Studium mitgenommen, dass die Maßnahmen schon deshalb nötig gewesen sind, um Hysteriker daran zu hindern andere Menschen anzugreifen (wie das früher bei Krankheitsausbrüchen üblich gewesen ist) und sie wegen ihrem Lebensstil, Religion oder ihren Reisen zu verurteilen.

Neher

"Es sei wichtig, die Zahl der Neuinfektionen zu senken, erklärt Neher mit Blick auf immer weitere Mutationen."
Neher forscht an der Uni Basel an der Evolution des Coronavirus. Es ist ein sehr wesentlicher Punkt auf den er u.A. hinweist.
Die hohe Inzidenz und der zunehmende Evolutionsdruck führt zu immer neuen Mutationen. Aber es ist ja schon, auch von der WHO betont worden, dass eine Lockerung nur bei niedriger Inzidenz erfolgen sollte

Vorsicht ist bekanntich die Mutter der Porzellankiste. Untersuchung des Virus ist zweifellos notwendig, aber wollen wir erneut warten, bis die nächste Infektionswelle auf uns zuläuft.

Wir brauchen eine generelle Absenkung der Inzidenz. Ohne sie gehr das auf und ab weiter.

Am 28. April 2021 um 09:19 von Nachfragerin

Dass man durch weitere Einsparungen im Gesundheitssystem noch mehr Profit machen möchte, wäre zwar ehrlicher, aber weniger populär.
__
Ich will hier keinesfalls leugnen, dass es solche Ambitionen gibt und verurteile sie auch. Aber es sind "nur" gut 1/3 der KH in privater Hand.
Knapp 2/3 sind in kommunaler bzw. konfessioneller Hand. Da würde mich schon interessieren, ob es denn da gravierende Unterschiede gibt. Aber das ist hier OT.
Die Pandemie und Indien stelle ich mir ganz entsetzlich vor. Am ehesten könnten sie wohl Ratschläge aus China benötigen. Dort gibt es ähnlich viele Menschen und das Land ist ebenso riesengross.
Eine Mammutaufgabe, die irgendwie gelöst werden muss.

09:39 von ich1961

09:30 von 91541matthias

"Wer soll da was überdenken ?
Ich persönlich habe mich seit 17.03.2020 in einen " harten " Lockdown begeben"

.-.-.

Ich bin ziemlich sicher, dass matthias nicht Menschen wie Sie gemeint hat, sondern die, die sich den Regeln widersetzen und damit den Virus (bewusst) verbreiten.

Ihnen wünsche ich weiterhin viel Kraft, und Kompliment für Ihre klare Entscheidung.

@Tada - Impfungen helfen auch gegen Mutationen

09:32 von Tada:
"Die Wirkung des Virus bleibt dieselbe, das einzige was passieren kann ist, dass es seine Oberfläche verändert, damit ein bereits immunisierter Organismus es nicht sofort wiedererkennt."

Genau so ist es.

Die ersten Impfungen wurde mit harmlosen Kuhpocken durchgeführt, um eine gefährliche Pockeninfektion zu verhindern. Das hat sehr gut funktioniert, obwohl sich die Erreger deutlicher unterschieden, als es unsere Corona-Varianten tun.

Egal wie oft die Viren noch mutieren: Ein Geimpfter wird immer besser geschützt sein als ein Ungeimpfter.

Leider kein klares Konzept

Über ein Jahr nach dem Beginn der Pandemie hat man in Deutschland und Europa kein klares Konzept, um wirklich auf einen stabilen halbwegs normalen Zustand zu erreichen. Die neuen Mutationen sind immer eine Bedrohung, die britische Mutation hat man eingangs auch nicht besonders ernst genommen und in Windeseile hat sie sich verbreitet. Auch jetzt ist zwar die Einreise von nicht-Deutschen aus Indien verboten, aber Einreisende Deutsche kommen nicht in eine überwachte Hotelquarantäne, wie dies bei den anfangs aus Wuhan zurückgeholten Deutschen der Fall war. Zur Zeit haben nur Länder wie Australien, Neuseeland, Vietnam, Korea, Thailand oder China eine stabile Situation, da es dort obligatorische überwachte Einreisequarantäne gibt und so auch keine neuen Infektionen eingeschleppt werden können. Zuvor hatte es dort jeweils einen ca. 4 bis 6 Wöchigen Lockdown mit Schliessung aller nicht lebenswichtigen Betriebe, Schulen und des ÖPNV gegeben. Die Wirtschaft boomt dort überall längst wieder....

09:06 von Mr.Nobody60

>>Ist die Lage tatsächlich so dramatisch?
<<
- Wenn Sie die Bilder und/oder Berichte über Indien gesehen bzw gelesen hätten, würde sich die Frage von Ihnen erübrigen.

>>Sicher ist das deutsche Gesundheitswesen besser als das indische, aber trotzdem ist Indien bisher vergleichsweise gut durch die Pandemie gekommen.
<<
- Und dann kam das heilige Fest am Ganges, jeder durfte mal seinen Kopf ins Schmutzwasser tauchen, die Wahlen sahen keine Regeln vor... an Abstand dort ist nicht zu denken... und dann passiert eben das, was offensichtlich ist: die Leute sterben vor den Krankenhäusern wegen fehlendem Sauerstoff. Somit erübrigt sich Ihre erste Frage.

@weingasi1 - natürliche Herdenimmunität

10:05 von weingasi1:
"Die Pandemie und Indien stelle ich mir ganz entsetzlich vor. Am ehesten könnten sie wohl Ratschläge aus China benötigen. Dort gibt es ähnlich viele Menschen und das Land ist ebenso riesengross."

Ich denke, dass China sehr viel besser organisiert ist und auch ganz andere Möglichkeiten hat.

Wenn es für Indien ganz schlecht läuft, lässt sich diese Welle auch gar nicht mehr stoppen. Der einzige Trost wäre dann eine natürliche Herdenimmunität.

@weingasi1

China und Indien sind leider sehr unterschiedlich. Die Lebensverhältnisse in China sind erheblich besser, es gibt keine großen Slum-Gebiete, nur noch auf dem Land wenige ärmliche Behausungen aber selbst dort keineswegs so extrem eng wie in Indien. Auch ist das Gesundheitssystem in China erheblich besser und Chinesen sind per se schon sehr auf Vorbeugung und Gesundheit bedacht, selbst arme Leute achten auf Ihre Gesundheit und essen viel Gemüse. Die Situation in Indien ist sehr traurig, hier kann wohl nur massive internationale Hilfe mit provisorischen Krankenhäusern helfen, wenngleich die absoluten Zahlen einfach zu gross sind, Genau um solche nicht mehr beherrschbaren Zustände zu vermeiden, hat China so schnell reagiert und dann auch im Höhepunkt der Pandemie keine Reisen innerhalb des Landes mehr erlaubt, um die Pandemie lokal einzugrenzen und dann dort alle verfügbaren medizinischen Kapazitäten zu bündeln.

Am 28. April 2021 um 09:40 von H. Hummel

Nur wenn sich die Weltgemeinschaft solidarisch impfen lässt, lässt sich die Entstehung von Mutanten eindämmen.
Die örtliche Kaufmannschaft hat schon mal inoffiziell angedacht, dass sie spätestens zu Weihnachten nur noch Kunden mit Impfnachweis in ihren Geschäften bedienen wollen. Tenor: Mit wem wir Geschäfte machen, ist einzig und allein uns überlassen ... zwingen kann man uns nicht.
__
Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Vor allem in der Gastro wird es diese Einstellung geben, was auch absolut ok ist. Im übrigen haben die Betreiber sowohl der Gastro, als auch des EZH Hausrecht. Es liegt also an ihnen, wem sie Zutritt gewähren und wem nicht. Man wird sich noch eine Handhabe überlegen müssen hinsichtlich Kindern u. Menschen, die nachweislich aus med. Gründen nicht geimpft werden dürfen.
Selbst wenn wir "durchgeimpft" sind, wird man die Problematik weiter im Blick haben müssen und niemand will, dass sein Geschäft zum Infektionsherd wird.
Nachvollziehbar

an Tada 09:56

Polemik ist hier unangemessen. Oder wie ist ihre Äußerung zu verstehen?
Was notwendig ist, ist tatsächlich, dass die Liberalen Demokratien ihr Weltbild und den sich daraus ergebenden Lebesstil überdenken.
Dazu aber sind sie anscheinend weder bereit noch in der Lage.
Oder habe ich sie mißverstanden?

Wir lernen zu langsam

In der Fachpresse ist in diesen Tagen zu lesen, dass vermutlich Menschen, die bereits mit alten Coronaviren infiziert sind, weitgehend immun gegen Covid 19 sein könnten. Dazu muss man wissen, dass z:b. das seinerzeit gefährliche Sars 1 Virus zwischenzeitlich weit verbreitet ist, und inzwischen absolut harmlos. Man könnte also dieser Frage einmal etwas eingehender nachgehen und dann auch stichprobenartig überprüfen, bei welchem Anteil der Bevölkerung eine solche Immunität gegeben ist und dann vorrangig die Personen impfen, die diese eventuelle Grundimmunität nicht haben. Das wäre bei knappem Impfstoff sehr hilfreich. Leider lernen wir aber immer zu langsam und man hat den Eindruck, das solchen Fragen nicht mit der gebotenen Dringlichkeit nachgegangen wird.

Am 28. April 2021 um 09:45 von logig

an Tada um 09:24
Sie gehen also davon aus, dass die EU nach all den Erfahrungen nicht zu einheitlichem Verhalten dem Mutantenimport gegenüber zu bewegen ist. Arme EU - so wird sie zerbrechen..
__
Ich gehe auch nicht davon aus, dass die EU eine Schließung ihrer Aussengrenzen gemeinsam angehen würde. Dafür sind die Interessen hinsichtlich Im- und Export viel zu unterschiedlich und teilweise auch garnicht möglich.
__
Ihre resignative Haltung ist letztlich inakzeptabel und zeigt keine gangbare Alternative auf.
__
...und deshalb machen Sie welchen gangbaren Vorschlag ?

@10:09 von Nachfragerin - Impfungen helfen auch gegen Muta

Kann so genau gar nicht gesagt werden.
Das sagen gar Wissenschaftler.

Verständlich.
Es wird jetzt schon über Anpassungen der Impfstoffe nachgedacht.

@logig - Inzidenzschwankungen

10:00 von logig:
"Die hohe Inzidenz und der zunehmende Evolutionsdruck führt zu immer neuen Mutationen."
> Von welchem Evolutionsdruck sprechen Sie?

"Wir brauchen eine generelle Absenkung der Inzidenz. Ohne sie geht das auf und ab weiter."
> Eine generelle Absenkung entspricht dem "Ab". Wenn man dann die Maßnahmen zurückfährt, kommt das "Auf". Diese Inzidenzschwankungen werden - wenn auch auf niedrigerem Niveau - ewig so weitergehen.

10:08 von Sausevind Vielen

10:08 von Sausevind

Vielen Dank für Ihre netten Worte - auch die von vorgestern ( ? ).
Aber die Entscheidung fiel mir nach fast 40 Jahren Ehe nicht sonderlich schwer. Unser Lebensplan ist gehörig durcheinander geworfen worden, aber wir machen das beste daraus.
:-))

@09:32 von dr.bashir

>> Kleiner Tipp - es gibt Kühlcontainer
Und wenn diese mal wieder(!) zu teuer waren oder Keiner dran gedacht hat? -.-

>> Und man kann Impfstoffe auch per Flieger
>> transportieren
Was aber offensichtlich(!) nicht getan wird. =(

>> Kein Mensch lässt Impfstoffe gammeln.
Ähh, inkompetente Entscheidungsträger sind keine Menschen? oO

Die Gefährlichkeit der Indienvariante könnte man kennen

wenn man durch Sequenzieren den Anteil der Variante an den Infektionen in Indien festgestellt hätte. Ich vermute auch, dass man mehr weiß, als in die Öffentlichkeit kommuniziert wird. Denn man will die Öffentlichkeit nicht zu sehr beunruhigen. Ähnlich vorsichtig war ja das öffentliche Kommunikationsverhalten bei B.117. Betrachte ich den Spike der Infektionskurve in Indien, scheint für mich klar, dass sich dort etwas Wesentliches geändert hat. Da wir ja schon Fälle von indischen Varianten in Europa festgestellt haben, werden wir bald sehr viel mehr wissen.

WihulfTarkin

. Diese besser angepassten Mutanten setzten sich dann gegen schwächere durch und verdrängen sie. Die mehrzahl"

Wieso sollten sie das tun?
Ein schlechter angepasstes Virus? Was ist das? Warum sollte das verschwinden, weil ein Mutant kommt? Weil dann kein Platz mehr da ist?
Wie gesagt, das ist purer Zufall.

09:45 von logig

>>Sie gehen also davon aus, dass die EU nach all den Erfahrungen nicht zu einheitlichem Verhalten dem Mutantenimport gegenüber zu bewegen ist. Arme EU - so wird sie zerbrechen..
Unabhängig davon sind die Mutanten, bei niedriger Inzidenz auch bei uns besser im Griff zu behalten.
Ihre resignative Haltung ist letztlich inakzeptabel und zeigt keine gangbare Alternative auf.
<<

Gehen Sie etwa davon aus, dass die EU so einen Zusammenhalt hat, dass sie die Grenzen deswegen rundum dicht macht? Das ist schon innerhalb eines einzigen Staates wie DE schwer zu managen, das haben wir ja gesehen. Das hat nichts mit einer "resignierten Haltung" zu tun.

@ logig

"Sie gehen also davon aus, dass die EU nach all den Erfahrungen nicht zu einheitlichem Verhalten dem Mutantenimport gegenüber zu bewegen ist. Arme EU - so wird sie zerbrechen.." Am 28. April 2021 um 09:45 von logig

*

Ganz bestimmt wird die EU nicht daran zerbrechen, dass nicht alle einheitlich handeln.

Zumal für jeden einheitliches Handeln nur bedeutet, dass alle sich nach ihm persönlich zu richten haben.

Die EU lebt von den Unterschieden, es gibt viele lockale - geographische, kulturelle - Unterschiede und daher muss es auch unterschiedliche Strategien geben.

Am 28. April 2021 um 10:09 von baumgart67

Zuvor hatte es dort jeweils einen ca. 4 bis 6 Wöchigen Lockdown mit Schliessung aller nicht lebenswichtigen Betriebe, Schulen und des ÖPNV gegeben. Die Wirtschaft boomt dort überall längst wieder....
__
Das ist ja richtig. Allerdings ist China bzw. die dortigen Bürger auch wesentlich "obrigkeitsgehorsamer", als wir hier. Wenn ich überlege, was hier nur wegen der Maskenpflicht für ein Aufstand herrschte.....
Im Grunde genommen, ist es natürlich für eine Demokratie wesentlich schwieriger ein solches Problem in den Griff zu bekommen, als andere Gesellschaftsformen. Allerdings sehe ich für Indien nur die Möglichkeit eines restriktiven Vorgehens. Da wird das mit
Ausdiskutieren und Hin- und Herlavieren
nichts. Und das alles möglichst zügig.

@Bender Rodriguez

Nein, es ist kein Unsinn. Es setzten sich die Mutanten durch, die sich schneller und leichter an die Zellen andocken können. Die Mutation an sich ist Zufall, aber es gibt eben Varianten, die sich nicht so gut an Zellen andocken können, die sind dann irgendwann weg und andere bindungsfähigere Varianten setzten sich durch.

@ logig

"an Tada 09:56 Polemik ist hier unangemessen" Am 28. April 2021 um 10:20 von logig

*

Welche Polemik?
So ist es gewesen. Kam irgendetwas, was die Leute nicht verstanden haben neigten einige von ihnen "Hexen" zu verbrennen.

Das ist heute auch nicht anders. Irgendjemand "MUSS" einfach schuld sein. Ob Reisende, Schulkinder oder Partygänger.

Wer schon mal in Indien war

Wer schon mal in Indien war und die Verhältnisse vor Ort kennt, insbesondere auch unter der National-Populisten-Regierung Modi, ist wohl nicht sehr überrascht. Wie im Artikel ausgeführt liefern die in der EU zugelassenen Impfstoffe eine breite Imunantwort, zudem sind Anpassungen „ leicht und kurzfristig „ möglich, Reisen aus Indien vorsorglich gestoppt. Priorität sollte hierzulande nach wie vor sein, alle schnellstmöglich zu impfen und da sind wir auf einem sehr guten Weg. Das ist die beste Prävention, auch gegen Mutanten.

Grundsätzliches zur „Gefahr“ durch Mutationen

Evolutionär läuft es so ab, dass sich diejenigen Varianten durchsetzen, die einen „Vorteil“ haben.

Durch die Möglichkeiten der Sequenzierung und auf Grund der weltweiten Verbreitung von Corona, erleben wir quasi Evolution in „Echtzeit“.

Für Forschung und Wissenschaft sicher sehr spannend. Allerdings weiß man mit der Fülle an neuen Informationen noch nicht wirklich viel anzufangen.

Daher ist die mediale „Aufbereitung“ auch wenig sinnvoll.

Viele Experten gehen nach wie vor davon aus, dass die Immunität durch Infektion einen deutlich höheren Anteil daran hat die Populationsempfänglichkeit zu senken, als die Impfung. Trotzdem sind insbesondere die mRNA Impfstoffe gut genug, um auch einigermaßen gegen „Mutationen“ zu wirken.

Corona Viren sind weit weniger in der Lage sich so zu verändern, dass sie der
vorhandenen Immunität ausweichen können, als bspw Influenza Viren.

Daher gilt weiterhin:

Risikogruppen impfen.

Alle anderen abwägen.

Oder einen Antikörpertest machen.

Am 28. April 2021 um 09:24 von Tada

........Auf die Mutationen in GB, Brasilien, Indien, Südafrika und dem Rest der Welt haben wir gar keinen Einfluss. Wenn sie hierher kommen sollen, dann werden sie kommen........

Dagegen hilft nur schnelles Impfen. Hoffentlich reicht das Tempo.

@Bender Rodriguez - kontinuierliche Auswahl

10:33 von Bender Rodriguez:
"Ein schlechter angepasstes Virus? Was ist das?"
> Das können Viren sein, die nicht so leicht übertragbar sind - beispielsweise, weil die Anpassung an den Wirt oder an äußere Umwelteinflüsse nicht so stark ausgeprägt ist.

"Warum sollte das verschwinden, weil ein Mutant kommt? Weil dann kein Platz mehr da ist?"
> Genau. In Deutschland haben wir fast nur noch die britische Variante, weil diese ansteckender ist. Der weniger ansteckende Urtyp wurde inzwischen fast vollständig verdrängt.

"Wie gesagt, das ist purer Zufall."
> Das ist es nur im Einzelfall. In der Masse handelt es sich um einen kontinuierlichen Auswahlprozess. Evolution.

@weingasi1

Ich bin mir garnicht mal sicher, ob es nur die Staatsform ist. Hier in China haben die Menschen von Anfang an das Virus sehr ernstgenommen, weil es bereits Erfahrungen mit dem Sars 1 Virus gab, was seinerzeit in Hongkong grassierte. Was ich gut fand, waren die Massnahmen, denn man hat sich zunächst mal damit beschäftigt, wo die meisten Kontakte stattfinden, nämlich bei Arbeit, Schule und beim ÖPNV. Das wurde alles geschlossen, wenn die Firma dicht ist können sich die Eltern auch um ihre Kinder kümmern. Im Privatbereich gab es aber nicht diese Kontaktbeschränkungen wie in Deutschland und auch keine nächtlichen Ausgangssperren, auch keine Qm-beschränkungen im Supermarkt. Die Massnahmen erschienen verhältnissmässig und führten auch schnell zum Erfolg, was dann ja auch die Akzeptanz erhöht. Und z.B. Australien, Neuseeland, Taiwan oder Südkorea haben es als Demokratien auch hinbekommen, aber mit einem kurzen knackigen Lockdown. Und in China ist das Leben seit März 2020 wieder normal.

@10:53 von Werner40

Wg. Corona-Impfen :

Ist gut.

Aber wieso infizieren sich Menschen, ohne das sie selber Symptome haben, oder sie haben nur sehr schwache Symptome.

Und das sind mittlerweile Millionen von Menschen in D/EU, und mit Sicherheit auch in Indien.

Wo taucht diese Gruppe denn in den Diskussionen und in den Medien/Talk-Shows - mal tüchtig - zentral auf ?

@ 10:45_sikgrueblerxyz-Gefährlichkeit nicht erkennbar durch

Sequenzierung!

Mit der Methode können Sie ermitteln wie oft eine Variante vorkommt und das dann halbwegs gut hochrechnen.

Ob die Variante gefährlicher im Sinne von mehr schwere und tödlichere Verläufe ist, das kann Sequenzierung nicht.

Bei B1.1.7 war man auch davon ausgegangen sie wäre gefährlicher und tödlicher, was mittlerweile widerlegt ist.

Weil aber das neue Gesetz zum IfSG darauf basiert, wird das hier noch weitgehend tot geschwiegen.

Auch die Modelle der Modellierer haben darauf basiert und waren damit falsch.

Evolutionär ist es wesentlich wahrscheinlicher, dass eine neue Mutation weniger gefährlich ist.

Die spanische Grippe endete übrigens auch ganz ähnlich. Das Virus mutierte, steckte in der dritten Welle alle noch an, die noch empfänglich waren. Es gab aber viel weniger Tote in der dritten Welle.

Sicherlich auch deswegen, weil in den Wellen davor, so wie auch bei Corona, große Teile der Bevölkerung sich schon einmal infiziert hatten..

Interview mit Frau Dr. Protzer

Im ARD extra Montag Abend sagte Ulrike Protzer ebenso das gleiche, eine wohltuend ruhige und differenzierte Art hat die Dame. Die indische Mutante ist vor allem für eines gut, die Panik aufrechtzuerhalten. Man kann doch unsere Verhältnisse nicht mit denen Indiens vergleichen, Bevölkerung, Hygiene etc.

Maharashtra

Im Februar wirbt die India Times weltweit für die im März/April stattfindenden Festivals in Maharashstra, eine der dichtbesiedelten Provinzen/Bundesstaaten (incl. Metropole Mumbai) Indiens. Soweit ich das verstehen konnte, haben die angekündigten Feste die Anziehungskraft eines braslianischen Karnevals und sie fanden auch statt, mit sehr wenig Beachtung der auch dort bekannten Sicherheitsregeln, obwohl schon Ende März 50 000 Infektionen landesweit zu verkraften waren.

In Maharashstra liegt der Alphabetisierungsgrad bei über 90%.

In vielen englischsprachig erscheinenden Medien ist
Superspreader - Ereignisse auch so gedeutet worden. Mir scheint, daß dies aus Erwägungen eines innenpolitischen Konsenses über die Wichtigkeit von freier Religigionsausübung und deren Vermarktung auf kleiner Flamme gehalten wurde.

Dem Virus kann man keine Intelligenz beimessen. Die Inversion dieser bei vielen Betroffenen und der dort herrschenden Klasse schon.

Am 28. April 2021 um 11:02 von baumgart67

...........Was ich gut fand, waren die Massnahmen, denn man hat sich zunächst mal damit beschäftigt, wo die meisten Kontakte stattfinden, nämlich bei Arbeit, Schule und beim ÖPNV.........

Das haben wir leider nicht gemacht. Wir bekämpfen immer noch überwiegend die 0,1% der Infektionen (die draußen stattfinden).

@ich1961

"Es würde " uns " aber sehr wahrscheinlich mehr helfen, mit den evtl. kommenden Mutanten besser fertig zu werden, wenn die Inzidenz niedrig - und zwar so niedrig wie irgend möglich - wäre" Am 28. April 2021 um 09:34 von ich1961

*

Bevor Corona den Weg nach Deutschland gefunden hat war die Inzidenz gleich Null - das hat uns bei deren Ankunft auch nicht geholfen.

@0_Panik - Impfschutz

"Impfungen helfen auch gegen Mutationen."

10:24 von 0_Panik:
"Kann so genau gar nicht gesagt werden. Das sagen gar Wissenschaftler."

Ich verstehe die Wissenschaftler etwas anders: Langfristig ist mit Mutationen zu rechnen, gegen die unsere Impfstoffe schlechter wirken.

Im Idealfall ist der Geimpfte vollständig immun. Ein Impfschutz kann aber auch darin bestehen, dass der Geimpfte andere nicht anstecken kann. Selbst ein milderer Krankheitsverlauf wäre noch ein Gewinn.

Dass die Natur plötzlich mit eine Super-Mutation um die Ecke kommt, die jegliche Impfbemühungen völlig nutzlos macht, ist äußerst unwahrscheinlich. Es wird eher auf so ein Wechselspiel wie mit der Grippeschutzimpfung hinauslaufen.

Die Gefährlichkeit liegt in extrem hoher Zahl der Infizierten

Wenn täglich 300.000 Menschen sich neu inifzieren, ist die Gefahr sehr hoch, dass sich dann andere und damit noch gefährlichere Mutationen entwickeln.
Die hohe Zahl an Infektionen in Indien führt dazu, dass sich die dort besteheneden Mutationen schnell in einer globalen Welt verbreiten.
D. h. die Weltgemeinschaft muss ein Eigeninteresse daran haben, dass es keine Länder mit so gigantisch hohen und nicht mehr beherrschbaren Infektionen gibt.

Was ich bei Indien nicht verstehe, ist, dass man erlaubte, dass Millionen von Indern ein "Reinigungsbad" im Ganges aus relgiösen Gründen und ohne Schutzmaßnahmen am 12. April machten.
Diese hohe Zahl an Infektionen ist nach dem Zeitablauf auf solche "Veranstaltungen" zurück zu fühen.

Wieso ist man in Indien noch nicht schlauer nach mehr als einem Jahr Pandemie???

10:29 von saschamaus75

>>@09:32 von dr.bashir
" Kleiner Tipp - es gibt Kühlcontainer"
Und wenn diese mal wieder(!) zu teuer waren oder Keiner dran gedacht hat? -.-"

" Kein Mensch lässt Impfstoffe gammeln."
Ähh, inkompetente Entscheidungsträger sind keine Menschen? oO
<<
---------------------------
- Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre... dann würden vermutlich nie die Impfstoffe wirklich in reguliertem Zustand dort ankommen. Sie gehen von zu vielen "Wenn's" aus, also nur Mutmaßungen... selbstverständlich werden die Impfstoffe gekühlt nach Vorschrift (auch auf Schiffen) geliefert. Wie denn sonst?

Am 28. April 2021 um 10:29 von saschamaus75

Und wenn diese mal wieder(!) zu teuer waren oder Keiner dran gedacht hat? -.-
Ähh, inkompetente Entscheidungsträger sind keine Menschen? oO
--
So ein ganz klein wenig Kompetenz dürfte wohl auch ausserhalb dieses Forums hier und da vorhanden sein. Ich glaube schon, dass den Verantwortlichen in den betreffenden Bereichen klar ist, dass sie es mit einem ziemlich fragilen Gut und nicht etwa mit Strohballen zu tun haben.

11:03 von v0ll_Panik

>> Wo taucht diese Gruppe denn in den
>> Diskussionen und in den
>> Medien/Talk-Shows - mal tüchtig - zentral
>> auf ?

Haben Sie immer(!) noch nicht verstanden, daß "ohne das sie selber Symptome haben, oder sie haben nur sehr schwache Symptome" NICHT für eine Immunisierung ausreicht? oO

@hasenzahn

.. differenzierte Betrachtungen wurden im Laufe der Pandemie sukzessive dem Spektrum der Verschwörung zugeordnet. Was zählt ist der common ground durch entsprechende Bilder und einer absoluten Zahl. Im übrigen ist hier im Forum von "zusammenrotten" und "Seuchentreibern" auch in Deutschland immer wieder die Rede - also so anders scheint es bei uns wohl nicht zuzugehen, nach Meinung einiger user.

09:53, Bender Rodriguez

>>Frosti
Himmel hilf wirklich.

Das Virus ändert sich. Na und? Das ist völlig normal.
Aber die Unterstellung, durch Mutation wird alles nur schlimmer, ist völliger Käse. Und wenn das Virus erstmal so modifiziert ist, dass man ganz schnell stirbt, ist das auch das Urteil für das Virus selbst.
Dann kann es sich nicht mehr gut vermehren.
Es sei denn, unser Bioleistungskurs hat nur Fake News gebracht. Dann entschuldige ich mich und gebe mein Abitur zurück.<<

Lesen Sie den Kommentar um 9:49. Der steht über Ihrem. Der/die Forist/in "WilhuffTarkin" scheint im Bioleistungskurs etwas besser aufgepasst und ein klein wenig mehr verstanden zu haben.

@Schweriner1965

Impfen ja, aber beim Arzt und nicht wie in den USA oder Israel an jeder Ecke.

Nebenwirkungen (auch Allergien) können so nicht überwacht werden, keiner weiß ob er gerade den Impfstoff eine Kochsalzlösung gespritzt bekommen hatte oder ob er nicht doch die 6-Fache Dosis mit stärkeren Nebenwirkungen abbekommen hatte.
Alles schon da gewesen.

Am 28. April 2021 um 10:11 von Jacko08

Und dann kam das heilige Fest am Ganges, jeder durfte mal seinen Kopf ins Schmutzwasser tauchen, die Wahlen sahen keine Regeln vor... an Abstand dort ist nicht zu denken... und dann passiert eben das, was offensichtlich ist: die Leute sterben vor den Krankenhäusern wegen fehlendem Sauerstoff.
__
Auch wenn jetzt wieder ein Aufschrei erschallt, in diesem Fall war zum Wohle aller eigentlich ein striktes Verbot vonnöten.
Selbst Saudi Arabien hatte 2020 die Pilgerströme zur Hadsch in Mekka ganz drastisch beschränkt und die Saudis sind ja nicht gerade für Toleranz in Glaubensfragen bekannt.
Wenn man die Pandemie in einem Land, was ohnehin ein nicht belastbares Gesundheitssystem hat, derart schleifen lässt und eine derartige Massenveranstaltung zulässt, dann passieren solche Sachen. Tut mir trotzdem sehr leid, ist aber teilweise selbst verschuldet.

@11:04 von vriegel

>> Bei B1.1.7 war man auch davon
>> ausgegangen sie wäre gefährlicher
>> und tödlicher, was mittlerweile
>> widerlegt ist.

Haben Sie dafür auch Quellenangaben oder ist dieses wieder Eine weitere Ihrer sinnfreien Behauptungen? oO

an hasenzahnm 11:06

"Die indische Mutante ist vor allem für eines gut, die Panik aufrechtzuerhalten. Man kann doch unsere Verhältnisse nicht mit denen Indiens vergleichen, Bevölkerung, Hygiene etc."
Es geht nicht um Panikmache. Oder geht es ihnen um Verharmlosung. Ich sehe keine Panik . Ich sehe vielmehr eine vernünftige Mehrheit, deren guter Wille durch das hilflose Agieren der Politik und das Verharmlosen überstrapziert wird.
Und dann ist da noch eine erhebliche Zahl, die verführt durch die meisten Politiker, weiter auf einem egoistischen Lebensstil beharrt, wie er sich aus dem liberalistischen Weltbild der liberalen Demokratien ergibt.

Wie viele Welten haben sie?

@ 11:14_Nachfragerin- selbst das ist fraglich...

„ Es wird eher auf so ein Wechselspiel wie mit der Grippeschutzimpfung hinauslaufen.“

Prof. Ugur Sahin von der Biontech sagte dazu, dass man jetzt noch nicht wissen kann, ob man in einem Jahr oder erst in 5 Jahren eine neue, angepasste Impfung benötigt.

Entwickelt ist das mit der mRNA-Technologie in 48 Stunden.

Ich tendiere also eher dazu, dass es weit weniger Anpassungen geben wird, als bei der Influenza. Zumindest wenn mal der Großteil der Weltbevölkerung immun ist. Egal ob durch Infektion oder Impfung.

Wir sollten aber gnädig mit der EU sein, falls die jetzt aus reiner Vorsicht und weil sie es zu Beginn verk... hatten, nun sehr viel Impfstoff für die kommenden Jahre bestellt hat.

Also falls wir den dann doch nicht brauchen sollten..

@11:06 von hasenzahn

>> Die indische Mutante ist vor allem für
>> eines gut, die Panik aufrechtzuerhalten.

Ähh, wenn die 'Weltapotheke' ausfällt, wer produziert denn dann noch? oO

kam diese sicherlich mit dem Flugzeug,

von Nachfragerin @

und trotzdem sind immer weniger Politiker davon überzeugt das Reiseverbote und sofortige Quarantäne zwingen notwendig sind. Kurzfristige Test helfen da überhaupt nicht.

@ 09:49WilhuffTarkin- theoretisch richtig

„ Die mehrzahl aller Mutanten, über 99,99%, ist für das Virus schlecht. Diese Mutanten verbreiten sich aber kaum bis garnicht, weil sie von besser angepassten sofort wieder verdrängt werden. Wenn dieser Prozess lange genug geht, kann durch Zufall und Selektion eine deutlich gefährlichere Mutante entstehen.“

Stimmt alles.

Aber

1. würde ein tödliches Virus, ähnlich wie bspw SARS von alleine schnell
verschwinden.

2. würde ein nur leicht tödlicheres Virus ja inzwischen auf viel
weniger Populationsempfänglichkeit treffen.

Prof Ioannidis und sein Team gehen bspw. davon aus dass schon bis zu 2 Milliarden Menschen weltweit infiziert waren.

Und dazu kommen jetzt noch die Impfungen. In Relation dazu natürlich eher wenig, aber da vor allem die Hochrisikogruppen geimpft sind, dürfte der Effekt viel größer sein dadurch.

Die höhere Gefährlichkeit müsste also sehr hoch sein, aber nicht zu hoch.

Zumal sich täglich viele Millionen neu infizieren(immunisieren)und es wird ja weiter geimpft

Fatahland

Lesen Sie den Kommentar um 9:49. Der steht über Ihrem. Der/die Forist/in "WilhuffTarkin" scheint im Bioleistungskurs etwas besser aufgepasst und ein klein wenig mehr verstanden zu haben."

Nein, hat er bestimmt nicht. Es ist , wie ich sage. Die Mutation kommt und ist eben "gut" oder "schlecht".
Das kann man alles bei Darwin lesen.
Und zu tödliche darf es auch nicht sein, dann fehlt Die Zeit zur Reproduktion und das Virus verschwindet wieder.
Alles völlig normal.

an Tada um 11:14

Es würde " uns " aber sehr wahrscheinlich mehr helfen, mit den evtl. kommenden Mutanten besser fertig zu werden, wenn die Inzidenz niedrig - und zwar so niedrig wie irgend möglich - wäre" Am 28. April 2021 um 09:34 von ich1961.

das ist richtig.

"Bevor Corona den Weg nach Deutschland gefunden hat war die Inzidenz gleich Null - das hat uns bei deren Ankunft auch nicht geholfen."

Kurzschlüssiger gehts nicht.

Hätten wir, wie China, Australien u.a. mit konsequenten inzidenzsenkenden Maßnahmen gearbeitet, z.B mit einem wirksamen Logdown vor der zweiten Welle, hätte uns das sehr geholfen und Zehntausende von Opfern erspart.

Logik ist nicht ihre Stärke.

@11:18 von saschamaus75 - selber nix verstanden -

" ... Haben Sie immer(!) noch nicht verstanden, daß "ohne das sie selber Symptome haben, oder sie haben nur sehr schwache Symptome" NICHT für eine Immunisierung ausreicht ..."

Und selber auch nichts verstanden:
Auch Geimpfte können sich wieder infizieren.
Das ist auch in Indien - offensichtlich - so, wie der hiesige Bericht anzeigt.

Sachamaus

> widerlegt ist.

Haben Sie dafür auch Quellenangaben oder ist dieses wieder Eine weitere Ihrer sinnfreien Behauptungen? oO

Och, du bist doch täglich hier. Und auch auf tagesschau wurde das berichtet. Reicht das als Quelle oder ist das "Lügenprese"?

@11:18 von weingasi1

>> dass den Verantwortlichen in den
>> betreffenden Bereichen klar ist,

Nope. Es reicht leider nur ein 'Glied in der Kette' aus, welches reißt. -.-

@ 11:30_saschamaus75- ich empfehle Google

„ @11:04 von vriegel
>> Bei B1.1.7 war man auch davon
>> ausgegangen sie wäre gefährlicher
>> und tödlicher, was mittlerweile
>> widerlegt ist.

Haben Sie dafür auch Quellenangaben oder ist dieses wieder Eine weitere Ihrer sinnfreien Behauptungen? oO“

Diese Erkenntnisse sind inzwischen frei verfügbar.

Leider tendiert die Moderation hier dazu Quellen mit URL nicht immer zu veröffentlichen.

Es gibt sogar in der ZDF App einen Bericht dazu.

Und selbst Karl Lauterbach war erstaunt, dass es so ist..

Alles was Sie hier von
mir lesen ist richtig (Sofern ich nicht mal unbeabsichtigt einen Fehler mache).

Und auch all das, was hier gelegentlich dem roten Balken zum Opfer fällt, was Sie dann also nicht lesen können.

an vriegel 11:35

Wieder heiße Luft.
Wenn Prof Sahin darauf hinweist, dass es noch nicht klar sei, wann nachgeimpft werde müsse, so scheint er mir das auf die zweite Komponente abzustellen, die Komponente die in dei Vermehrung des Virus eingreift.

Ansonsten nichts Substantielles von ihnen. Danke.

Wissenschaftlerinnen/er sagen ...

... die indische Mutante müsse in Richtung Verbreitung - auch - in der Welt beobachtet werden.

In D wären hierzu die Unternehmen ein Top Wissenschaftsfeld.

Wie bekannt, gibt es in den Unternehmen keine - strikte - Test-Strategie.

Das muss jetzt schnell geändert werden.

Wird für - ALLE - Unternehmen eine - strikte - Test-Strategie angelegt, so kann die indische Mutante in D in der Verbreitung nachvollzogen werden.
Leider gibt es seitens der Bundesregierung, der MPs, und den sonst. Verantwortlichen hierzu keinen Plan.

In den zu erwartenden Talk-Shows zur indischen Mutante wird mit Sicherheit auch wieder Hr. Prof. Karl Lauterbach vertreten sein.
Wie bekannt, hat er immer noch kein Konzept/Strategie zur Quarantäne in D ausgearbeitet.
Im Zusammenhang mit der indischen Mutante und der Beobachtung wie sich die Mutante (u.a.) in D verbreitet, muss hier jetzt schnell eine Strategie/Konzept her, was er in den Talk-Shows vorstellen kann.

Am 28. April 2021 um 11:02 von baumgart67

. Und z.B. Australien, Neuseeland, Taiwan oder Südkorea haben es als Demokratien auch hinbekommen, aber mit einem kurzen knackigen Lockdown. Und in China ist das Leben seit März 2020 wieder normal.
__
Ich nehme Ihre Beiträge ja immer sehr ernst u. sie sind ja auch recht interessant, da Sie von ureigensten Erfahrungen berichten und das glaube ich Ihnen ohne wenn u. aber.
Was allerdings die immer wieder gerne zum Vergleich herangezogenen Vergleiche mit AUS oder NZL anbelangt, so hinken diese wirklich. Beides sind Inselstaaten, teilweise sehr dünn besiedelt, keiner Pendel- oder Transitverkehr, Einreise nur per Schiff bzw. Flug möglich. Da lässt es sich natürlich relativ leicht abschotten und kontrollieren. Das ist aber kaum auf andere Länder umzusetzen. Auf DE mitten in EU mit 9 Aussengrenzen, schon garnicht.

@ um 11:19 von fathaland slim

"09:53, Bender Rodriguez

Lesen Sie den Kommentar um 9:49. Der steht über Ihrem. Der/die Forist/in "WilhuffTarkin" scheint im Bioleistungskurs etwas besser aufgepasst und ein klein wenig mehr verstanden zu haben."
.
Beide Kommentare stehen nicht im Widerspruch, sondern ergänzen sich. Da haben wohl zwei im Biologie – Leistungskurs aufgepasst.

Zahlen nicht wirklich vergleichbar

Wenn man die reinen Zahlen vergleicht, kann man zu dem Schluss kommen, die britische Variante wären nicht tödlicher. Der Vergleich hinkt aber ein wenig, weil inzwischen ein Grossteil der über 80jährigen in Heimen, die vorher die Hauptrisikogruppe waren, geimpft wurde und diese Leute kaum noch versterben. Da nun aber viele deutlich jüngere Patienten auf Intensivstationen liegen kann man dann eigentlich doch unterstellen, dass die britische Variante auch häufiger schwere Verläufe auslöst und auch häufiger tödlich ist. Es werden leider oft in dieser Pandemie aus Zahlen Flasche Erkenntnisse gezogen, das sieht man auch an der Tatsache, dass man immer davon ausging, Kinder können sich kaum infizieren, zu der Zeit waren aber die Schulen geschlossen.

@ 11:48_ logig- Zehntausende Opfer erspart?

„ Hätten wir, wie China, Australien u.a. mit konsequenten inzidenzsenkenden Maßnahmen gearbeitet, z.B mit einem wirksamen Logdown vor der zweiten Welle, hätte uns das sehr geholfen und Zehntausende von Opfern erspart.

Logik ist nicht ihre Stärke.“

Diese Opfer hätten wir uns erspart, wenn wir statt den untauglichen Versuch die Inzidenzen zu senken, die Menschen vor Ort besser geschützt hätten. Aber genau das hat man, weil man dieser No Covid Ideologie gefolgt war, nicht getan. Man hat im Gegenteil sogar behauptet das wäre nicht möglich.

Modellprojekte wie Tübingen haben aber gezeigt, dass es geht. Heute ist das „State of the Art“!

Man hätte im Oktober alles, wirklich alles schließen müssen und für 3-4 Monate hätte nichts produziert werden dürfen. Alle Grenzen müssten auch jetzt noch geschlossen sein.

Kein Bus, keine Bahn, nichts. Keine Kontakte mit niemand.

Dann hätte man vielleicht Ähnliches erreicht wie mit dem direkten Schutz vor Ort.

Das mit der Logik ist so eine Sache...

@11:50 von Bender Rodriguez

>> Und auch auf tagesschau wurde das
>> berichtet.
>> Reicht das als Quelle
Ähh, dann geben Sie mir doch bitte den konkreten Link auf tagesschau.de. -.-

>> oder ist das "Lügenprese"?
Wieso? Weil es auf tagesschau.de keine Angaben gibt, die besagen, B1.1.7 wäre ungefährlicher? oO

@werner1955- Tests sind immer gut! Grenzschließungen eher nicht.

11:42 von werner1955:
"[...] und trotzdem sind immer weniger Politiker davon überzeugt das Reiseverbote und sofortige Quarantäne zwingen notwendig sind."
> Das Problem bei den Reiseverboten ist deren mangelnde Umsetzbarkeit. In unserer globalisierten und vernetzten Welt sind Reisen unumgänglich. Es ist daher eine Illusion zu glauben, dass wir neue Mutationen ausgrenzen könnten.

Was wir können, ist etwas Zeit gewinnen - eine Studie zur Verbreitung von SARS nannte drei Wochen. Meiner Meinung nach reicht dieser sehr kurzfristige Nutzen aber nicht aus, um Grenzschließungen zu rechtfertigen.

"Kurzfristige Test helfen da überhaupt nicht."
> Tests helfen immer! Denn sie endecken Infizierte und verhindern somit, dass andere Menschen angesteckt werden.

Solange sich das Infektionsgeschehen fast ausschließlich im Land abspielt, reduziert sich der Mehrwert von Einreisetests allerdings auf den oben beschriebenen Zeitgewinn bei der Einschleppung von Mutationen.

Am 28. April 2021 um 11:31 von logig

Es geht nicht um Panikmache. Oder geht es ihnen um Verharmlosung. Ich sehe keine Panik . Ich sehe vielmehr eine vernünftige Mehrheit, deren guter Wille durch das hilflose Agieren der Politik und das Verharmlosen überstrapziert wird.
Und dann ist da noch eine erhebliche Zahl, die verführt durch die meisten Politiker, weiter auf einem egoistischen Lebensstil beharrt, wie er sich aus dem liberalistischen Weltbild der liberalen Demokratien ergibt.
__
Wie sollte die Sache denn Ihrer Meinung nach angegangen werden und glauben Sie, dass wir nun bis ans Ende unserer Tage in einem epidemiologischen Zustand verbringen werden ? Was genau meinen Sie mit einem egoistischen Lebensstil ? Ich hoffe schon, dass (relativ) bald wieder ein Leben , wie vor Corona, mit vielleicht jährlichen Impfauffrischungen, möglich sein wird. Sie nicht ? Also, ich bin da lieber optimistisch. Offenbar haben sich aber einige im "Corona-Status"gut eingerichtet.

@saschamaus 75 Kühlcontainer usw.

Es gibt x-Möglichkeiten um sicher zu stellen dass die Innentemperatur des Behälters vor dem Öffnen nie über einen bestimmten Wert gestiegen ist. Und sei es dass man etwas parallel darin verpackt was in dem Fall irreversibel und leicht erkennbar "vergammelt" ist. Und sich nur mit der Flex ausbauen lässt. Und das hinterlässt Spuren.

Am 28. April 2021 um 09:04 von zoro1963

Um Mutationen zu stoppen
Braucht es eine Einreisebeschrenkung und das für alle. Oder können sich Geschäftsreisende nicht anstecken. Dann Reise ich ab so fort nur noch beruflich.
Bei der Britischen wurde bereits zu spät gehandelt.
--------------------------------------------------
Bei welcher Aktion, in welcher Phase der Pandemie, bei welchen neuen Erkenntnissen handelte denn unsere Regierung "rechtzeitig"?
Ich glaube, die Hoffnung, dass auch nur ein einziges mal in dieser Pandemie schnell und konsequent gehandelt wird ist vergeblich. Dafür lässt sich dann aber bestimmt der Lockdown noch etwas verlängern.

Am 28. April 2021 um 09:34 von ich1961

Und bevor da wieder Einspruch kommt : es kommen genügend Impfstoffe, wenn nichts unvorhergesehenes passiert.
------------------------------------------------------------------
Wie erklären sie dann, dass die Prio 1 der Impfgruppen bis heute noch nicht vollständig geimpft ist, obwohl das nach Aussagen der Bundesgesundheitsministers und entsprechend der Planung bis Ende März abgeschlossen sein sollte. Meinen sie eine Planung im Internet ist der Beweis dafür, dass genug Impfstoffe geliefert werden?

Mutationen

von Viren gibt es immer und wird es immer geben. Wie bei den ähnlich aufgebauten Grippe-Viren wird es jedes Jahr mehrere Varianten geben, die mehr oder weniger gefährlich sind. Einen "Breitspektrum-Impfstoff" wird es für diese Art von Viren wohl nie geben-also werden wir (wie bei der Grippe) wohl jedes Jahr unsere Corvid Impfung benötigen.
Dass wegen den erwartbaren Mutationen jetzt schon wieder Panik verbreitet wird, um die Grundrechte weiter ausgesetzt zu lassen oder den Lockdown verlängern zu können ist nicht mehr akzeptabel.

12:42 von Hanno

12:42 von Hanno Kuhrt

Möglicherweise gibt es auch unter den
" Priorisierten " diejenigen, die nicht geimpft werden wollen oder können?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, da etwas heraus zu finden - aber auch im Internet. Man muss nur die richtigen Suchbegriffe eingeben.
Unvorhergesehene Vorgänge - wie z.B. nicht lieferbare Bestandteile für die Impfmittel o.ä. - kann niemand beeinflussen.
Aber warum sollte man da auch drauf kommen können ?

Was mich stört

ist, dass auch hier mal wieder so getan wird, als ob der Weltuntergang durch Corona kurz bevor steht. Egal ob in den Medien, einzelnen Foristen, als auch in meinem privaten Umfeld, wird mit solchen Nachrichten weiterhin die Angst geschürt und auch ein Stück weit die andauernden Maßnahmen gerechtfertigt.
Ja Covid ist eine schlimme, ernstzunehmende Erkrankung und jeder Tote ist einer zu viel. Aber die menscheitsvernichtende Seuche die wir und die Regierungen zu Anfang befürchtet haben, ist es dann doch nicht geworden.
Die Kollateralschäden sind vergleichbar ebenso schlimm, egal ob sie wirtschaftlicher- oder gesundheitlicher Natur sind.
Das Leid das wir mit andauernden Lockdowns weltweit und ironischerweise auch in Indien anrichten, Hunger, Arbeitslosigkeit und sozialer Abstieg, wird nie irgendwo thematisiert.
Es mag sein, dass die indische Variante wirklich besonders gefährlich ist, in absoluten Zahlen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung hat Indien dieselben Neuinfektionen wie die BRD.

"Wie gefährlich ist die indische Corona-Variante?"

Ganz offensichtlich extrem gefährlich.
Um das festzustellen, genügt ein Blick auf bzw. über die Nachrichten zur Pandemieentwicklung in Indien von Januar bis dato. In sämtlichen überall auf der Welt als seriös anerkannten globalen Medien.

Am 28. April 2021 um 12:48 von Hanno Kuhrt

........also werden wir (wie bei der Grippe) wohl jedes Jahr unsere Corvid Impfung benötigen......

Gut möglich. Zumindest die, die es möchten. Ich habe z.B. mich auch noch nie gegen Grippe impfen lassen. Meine erste Impfung gegen Corona hatte ich bereits, weil ich befürchte, sonst nicht mehr vernünftig am Leben teilnehmen zu können. Das ist auch die Frage für die Zukunft. Jedes Jahr neu impfen für die Freiheit dauerhaft zurückzubekommen ?

Sollte sich herausstellen, das ich mein Leben trotz Impfung nicht zurückbekomme, kann ich ja immer noch in Zukunft auf die Impfungen verzichten.

@weingasi Danke

Danke für Ihre Antwort. Ich finde, das mit den Grenzen ist doch zumindest teilweise eine Ausrede. Man könnte Grenzen durchaus vorübergehend schliessen; in China hat man seinerzeit auch die Provinzgrenzen vorübergehend geschlossen, Thailand, Vietnam und China haben auch Landesgrenzen. Das Problem ist nur, dass man in Deutschland und Europa nicht dazu bereit ist, einmal über einen Zeitraum von 4 bis 6 Wochen wirklich alles dicht zu machen. Auch wäre es ja durchaus möglich, alle Leute, die über die Aussengrenzen in die EU einreisen, in obligatorische Quarantäne zu stecken, zumindest wenn es Hochrisikogebiete wie Indien oder Brasilien sind. Covid 19 ist eine aussergewöhnliche Situation, die aussergewöhnliche Massnahmen verlangt. Als es damals den großen Ausbruch gab, habe ich mir nur verwundert die Augen gerieben, dass die Leute dann immer noch täglich zur Arbeit nach Düsseldorf und Köln pendeln konnten.

@12:42 von Hanno Kuhrt

>> Wie erklären sie dann, dass die Prio 1
>> der Impfgruppen bis heute noch nicht
>> vollständig geimpft ist, obwohl

DAS dürften wohl genau die sein, die sich am Telefon so 'unflätig' benommen haben, daß sie erst einen Termin in 2-3 Monaten bekommen haben. Also ungefähr nächsten Monat. -.-

P.S.: Wie meinte Forist Sisyphos3 zum selben Thema gestern so treffend: "Wie man in den Wald reinruft..."

um 12:11 von vriegel

,,Man hätte im Oktober alles, wirklich alles schließen müssen und für 3-4 Monate hätte nichts produziert werden dürfen. Alle Grenzen müssten auch jetzt noch geschlossen sein.

Kein Bus, keine Bahn, nichts. Keine Kontakte mit niemand.

Dann hätte man vielleicht Ähnliches erreicht wie mit dem direkten Schutz vor Ort.

Das mit der Logik ist so eine Sache..."

Dann wären Millionen an Hunger, Krankheiten und gewaltsamen Unruhen im Land gestorben. Wenn ein Mensch nur durchs Raster wie Sie schaut, als das des Diktums der Öffnung und nichts weniger als das, ist alles was Einschränkung bedeutet, Teil der großen Desinformationskampagne, die Sie hier als Einziger durchschauen. Eigentlich sollten die meisten Ihrer Posts zu diesem Thema so etwas wie Warnhinweise bekommen.

Wie immer...

es wird die Zeit zeigen was wirklich kommt-
Mutmaßungen sind der berühmte Blick in den Kaffeesatz oder die Glaskugel....
Hoffen wir das wir schnell durch eine Impfung die Herdenimunität erreichen, deshalb Impft was das Zeug hält....

Kollateralschäden und Zeitachse

Was mich auch wundert ist, dass man in Deutschland immer nur über die Kollateralschäden redet aber nicht über die Zeitachse. Wenn man 6 Wochen alles auf Null setzt gibt es zwar kurzzeitig starke Einschränkungen aber die gesamten Kollateralschäden sind geringer als bei einem mehr als einjährigen Wechsel-Lockdown. Und dann kommt immer das Argument, man muss die Interessen abwägen? Aber im Augenblick verlieren bei dieser nicht wirklich zielführenden Strategie, wenn man diese überhaupt erkennen kann, alle: Schüler, vereinsamte Rentner, die Wirtschaft, Künstler usw. Ich sehe hier für keine Gruppe irgendeinen Vorteil durch ein nicht konsequentes Handeln. Es entsteht nur mehr Frustration und Pandemiemüdigkeit.

12:42 von Hanno Kuhrt

Wie erklären sie dann, dass die Prio 1 der Impfgruppen bis heute noch nicht vollständig geimpft ist,
.
ich weiß es beim besten Willen nicht
ein Verwandter von mir über 81 wurde im letzten Jahr bereits geimpft
wie geht das ?
bei meinem Hausarzt der mich nach Ostern impfte, war ich in einer Gruppe fast alle über 80 Jahren ....
ich habe den Eindruck da werden so viele Falschmeldungen, von wen auch immer gestreut

@Bender Rodriguez 11:48

Die Tödlichkeit eines Virus hat nur begrenzten Einfluss auf seine Verbreitung. Entscheident sind die Verbreitungsgeschwindigkeit und Zeit, in der man ansteckend ist. Die Pocken haben eine Tödlichkeit zwischen 20% und 50%. Trotzdem konnnten sie erst mit der Impfung ausgerottet werden. Und ja, wie man bei Darwin nachlesen kann, sind Mutationen entweder gut oder schlecht und dabei reiner Zufall. Wie man bei ihm aber auch lesen kann, stirbt die schlechter angepassten Arten, in diesem Fall Mutanten, aus. Zulezt noch, die Mutante muss nicht per se tödlicher sein, um mehr Menschen zu töten. Es reicht, wenn sie so ansteckend ist, dass das Gesundheitssystem überlastet wird und dadurch die Versorgungslage schlechter wird. Das führt auch zu mehr Todesfällen.

@13:32 von melancholeriker

zwei polarisierende Posts, wie zunehmend beim Thema Covid üblich- das ist auch ein Stück weit unser derzeitiges Problem.
Es hätte ja auch noch den Mittelweg gegeben, dass alles bis auf den Lebensmitteleinzelhandel (und der hätte wie in anderen Ländern alle non- food Artikel nicht verkaufen dürfen) schließen muss. Alle Not- und Ordnungskräfte dürfen natürlich arbeiten, aber man verhängt eine Ausgangssperre für alles bis auf den Arbeits- und Einkaufsweg.
Der öffentliche Nahverkehr kann daher auch auf ein Minimum reduziert werden, die Industrie schließt, wie im Frühjahr 2020. Grenzübertritte nur für den Warenverkehr, nicht mehr für Privatpersonen.
So oder so ähnlich, ein harter Lockdown eben für vier Wochen und man hätte vielleicht mehr erreicht, als mit 5 Monaten wischi waschi Shut- oder Lockdown.
Das wäre kurz hart für die Menschen gewesen, aber dieser Kaugummilockdown ist rückblickend gesehen für Viele so langsam unerträglich- außer für die Industrie natürlich.

@baumgart67 um 13:28

Nein, es ist nicht einfach in Europa die Grenzen einfach mal dicht zu machen.

Gerade in den Grenzgebieten ist der Personentransit entscheidend. Denn es gibt Franzosen die in Deutschland arbeiten und umgekehrt. Auch in den Berufen die nicht schließen können!

Ohne die Arbeitskräfte aus dem Osten Europas wären Alterspflegeheime nicht zu betreiben.
Daher hinkt der Vergleich mächtig.
Aber hey, wir haben ja eh schon bei den Altenpflegeheimen versagt und keinen interessiert es.
Nur zur Erinnerung: 40%!!! der an/mit Covid-19 Gestorbenen kamen 2020 aus Alters/Pflegeheimen.

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