Kommentare

Wenn man dann die de facto

Wenn man dann die de facto 'Nichtbesteuerung' großer internationaler Konzerne auch endlich konsequent bekämpft, könnte man auf die Doppelbesteuerung der Renten gut verzichten.

Zahlen Rentner zu viele Steuern?

jeder zahlt zu viele Steuern nicht nur Rentner,
zumindest wenn man so rum hört.

Wobei es doch keine so große Sache sein kann zu prüfen,
ob die Rentenbeiträge bereits versteuert wurden und welcher Anteil nicht

Ab 2005

muss 50% der Rente versteuert werden und dann geht es Jahr für Jahr mit 2% weiter bis 100% der Rente voll versteuert ist. Ich meine der Staat kassiert hier 2 Mal da die Rentenbeiträge schon einmal auf meinen Lohnzettel versteuert wurden.

@10:59 von Sisyphos3

„Wobei es doch keine so große Sache sein kann zu prüfen,
ob die Rentenbeiträge bereits versteuert wurden und welcher Anteil nicht“

Das scheint nicht so ganz einfach zu sein, weil man bei jedem Einzelnen wohl den gesamten Beitragsverlauf hinsichtlich Versteuerung berücksichtigen muss.
Andererseits will man das wohl in der Tat aussitzen, weil es recht teuer wird.
Bezeichnend ist dabei, dass die Finanzbehörden nicht prophylaktisch jeden Steuerbescheid bis zur höchstrichterlichen Klärung als vorläufig erklären, wie das bei anderen strittigen und höchstrichterlich noch zu entscheidenden Steuerstreitigkeiten durchaus üblich ist. Das hat im vorliegenden Fall zur Folge, dass nur diejenigen einen Anspruch auf eventuelle Nachzahlungen haben, die regelmäßig Einspruch gegen ihren Steuerbescheid mit Hinweis auf Doppelbesteuerung erhoben haben. Der Rest (die wenigsten wussten ja überhaupt davon) geht im Fall der Fälle leer aus.
Betroffene sollten also ab sofort Einspruch einlegen!

Da das alles auf Rechentricks

Da das alles auf Rechentricks der Regierung Schröder ( wie zB hartz4) zurück geht, glaube ich auch an Doppelbesteuerung.
Es gab keine Not, da rumzupfuschen.
Immer geht es nur um Arbeitgeberentlastung .
Dabei müssen die massiv belastet werden, um Arbeitnehmer zu entlasten.
Hohe Gewinne zugunsten der AG sind überhaupt nicht nötig.
Und warum bekommt man in Österreich höhere Rente bei niedrigeren Beiträgen? Darum kann sich das Gericht auch gleich kümmern.

rentenbesteuerung

gibt es eigentlich eine sammelklage? der schliesse ich mich sofort an.

man staunt nur noch

aber aktionäre werden auch doppelt besteuert. redet aber keiner von

11:12 von schiebaer45

Ich meine der Staat kassiert hier 2 Mal da die Rentenbeiträge schon einmal auf meinen Lohnzettel versteuert wurden.
.
nur einen Teil
und darum geht es !

10:54, SinnUndVerstand

>>Wenn man dann die de facto 'Nichtbesteuerung' großer internationaler Konzerne auch endlich konsequent bekämpft, könnte man auf die Doppelbesteuerung der Renten gut verzichten.<<

Wem sagen Sie das.

Ich werde bei diesem Thema bloß noch melancholisch.

Doppelbesteuerung

nennt man das. Der Rentner zahlt wie jeder Steuern und wird gleich noch einmal im Rentnerdasein abkassiert. Des weiteren wird ihm nach dem Ableben des Ehepartners weiterhin die Pflegeversicherung kassiert.
Also gleich zweimal abgezockt worden.

Besteuerung der Rente

Die heutigen Arbeitnehmer zahlen keine Steuern auf Rentenbeiträge zumindest schrittweise ab 2005 nicht mehr. Beiträge die bis dahin eingezahlt wurden, wurden besteuert. Es muss also bei jedem Rentner individuell geschaut werden. Rentenbeiträge bis 2005 und ab 2005.

genau

Seit 2005 zahlt man auf RV- Beiträge keine Steuern. Sieht jeder auf dem Gehaltszettel. Darum ist das nicht so einfach mit der Doppelbesteuerung.

@ 10:54 von SinnUndVerstand

Was die schreiben ist richtig.
Allerdings ist hier der Bürger auch mit selber Schuld, solange wir zwar faire Steuerzahlungen und Arbeitsbedingungen fordern, auf der anderen Seite aber bei Amazon bestellen, weil es da am billigsten ist, verursachen wir das Problem auch selber.
Wenn sich die Verbraucher weigern würden bei Amazon zu bestellen, würde Amazon auch in Zugzwang sein.
Nicht jedes Problem liegt ausschließlich bei der Politik.

11:27 von Karl Maria Jose...

>>aber aktionäre werden auch doppelt besteuert. redet aber keiner von<<

Immerhin sind 801€ steuerfrei. Und im Gegensatz zu Arbeitnehmereinkünften und Renten auch noch alles sozialversicherungsfrei.
Rentner zahlen sogar noch Krankenversicherungsbeiträge für ihre PV-Anlage oder sonstiges Gewerbe.

Am 19. Mai 2021 um 10:59 von Sisyphos3

Zitat:
"...jeder zahlt zu viele Steuern nicht nur Rentner,
zumindest wenn man so rum hört..."

Als Rentner hat man bereits zu Zeiten einer Berufstätigkeit Lohnsteuern bezahlt und jetzt soll man für die bereits versteuerte Rente nochmal Steuern bezahlen?
Man sollte in jedem Fall Widerspruch gegen den Steuerbescheid einlegen und auf das lfd. Verfahren hinweisen. Somit bleibt der Steuerbescheid bis zum Urteil offen.

Natürlich hat der Staat

Natürlich hat der Staat zweimal abkassiert, was anderes ist das denn sonst! Dieser Staat braucht, um seinen eingegangenen, viele Milliarden schweren Verpflichtungen einzuhalten, Unmengen von Geld. Das holt er sich, bei seinen Bürgern. Die größte Masse, die kleinen Normalverdiener bringen am meisten ein und seit der, dafür besonders in Erinnerung gebliebenen, moralisch hemmungslosen Schröderregierung, seit 2005 auch nochmal die Rentner. Es ist, wie der alte Spruch sagt, das Kleinvieh, das den Mist macht. Nach diesem ungerechten Vorgehen haben alle Regierungen gehandelt und sich bedient, sind dafür, wie schon Erhard, an die Renenkassen gegangen, haben den Normalbürgern und zukünftigen Rentnern nie die Freiheiten zu Tricks für ihre Steuerersparnis gegeben, wie den Großen. Die Jungen interessiert nicht,wie schwer und lange die paar Euro Rente verdient werden müssen. Die wettern, wenn‘s ein paar Euro Rentenaufbesserungen gibt, weil das Geld nicht auch in Flüchtlingshilfe gesteckt wird.

Wenn der steuerliche

Wenn der steuerliche Grundfreibetrag höher wäre, dann wäre es für die meisten Rentner kaum ein Problem, Steuern auf die Rente zu zahlen. Aber das es nicht so ist, dümpeln die meisten Rentner an der Grundsicherung vorbei. Und das für 45 Jahre Arbeit, Steuern und Sozialversicherungsbeiträge erbracht, und wenn du nichts machst, bekommst du Grundsicherung.
Toll, Schlaraffenland Deutschland. Armes Deutschland, da ist es für Rentner in manchen Länder wie in Skandinavien, Benelux, Österreich, Frankreich sowie Italien besser bestellt.

@ 11:27 von Karl Maria Jose...

Man staunt nur noch, dass Sie die Doppelbesteuerung von Renten tatsächlich mit der Besteuerung von Dividenden bei Atkionären gleichsetzen. Eine Aktiengesellschaft wird auf ihre Gewinne besteuert, die Aktionäre werden auf die Dividenden besteuert, die sie aus diesen Erträgen erhalten. Das sind zwei komplett verschiedene Vorgänge. Haben Sie das tatsächlich nicht gewusst?

Ist ja interessant! Steuern und Abgaben!

Das hatten wir schon. Betriebs-Direktversicherungsrentner wurden mehrfach bei der Kranken- und Pflegeversicherung zu Kasse gebeten.

Mit dem "Gesundheits-Modernisierungsgesetz" hatte die rot-grüne Bundesregierung die marode gesetzliche Krankenversicherung saniert. Bei der Auszahlung wurden nochmal Sozialabgaben fällig. Der Versicherungsnehmer muss für seine angesparten Beiträge den vollen Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeitrag zahlen. Für bereits seit vielen Jahren bestehende Direktversicherungen gab es keinen Bestandsschutz.
Die Versicherungsleistungen waren ohnehin weit geringer als in Aussicht gestellt, die Altersversorgung wurde so oft halbiert.
Die rückwirkende Verbeitragung steht eindeutig im Widerspruch gegen Bestandsschutz und das Rückwirkungsverbot. zigMio€-verfassungsgemäß abkassiert?!

Eigenvorsorge macht so keinen Sinn, früher oder später wird für Dritte(s) abkassiert. Widerstand zwecklos wie die Erfahrungen zeigen.
Beim Sparen werden längst Verluste besteuert.

@ 11:45 von Francis Ricardo

Die Frage, wie Amazon und co besteuert werden, hängt nicht vom Verbraucherverhalten ab sondern wird ausschließlich politisch geklärt. Davon abgesehen stimme ich mit Ihnen aber überein, dass es gute Gründe gibt, Amazon zu meiden.

„Bis [2004] galt vereinfacht: Rentenbeiträge wurden aus dem bereits versteuerten Einkommen bezahlt. Die Rente musste dafür nicht versteuert werden. Seit der Reform (...) umgestellt. Das heißt: die Beiträge zur Rentenkasse werden von der Steuer befreit. Die Rente muss dafür versteuert werden. 2004 sagte der damalige Finanzminister Eichel dazu: Da typischerweise die Steuersätze in der aktiven Lebensphase höher als im Alter sind, da die Einkommen da höher sind, führt der Übergang auf die nachgelagerte Besteuerung der Renten (...) unter dem Strich zu einer Entlastung der Steuerzahler.
Doch wurden die Steuerzahler tatsächlich entlastet? Oder müssen viele RentnerInnen seither sogar mehr zahlen?"

Eine mathematische Aufgabe, die zu lösen sich schon deshalb lohnt, weil dann einiges klarer ist. Also um des gesellschaftlichen Friedens Willen.

„Klar ist aber: Es geht um potenziell sehr viel Geld“

Und damit Verlust an Zeit und Lebensfreude wegen mehr Bürokratie, Ärger und Rechtsstreitigkeiten.

11:27, Karl Maria Jose...

>>man staunt nur noch
aber aktionäre werden auch doppelt besteuert. redet aber keiner von<<

Ich staune jetzt auch.

Ich bin ja nun ebenfalls Aktionär. Daß ich doppelt besteuert würde, das ist mir noch nicht aufgefallen. Ich weiß ja nicht, wie das bei Ihnen ist, aber bei mir ist das so: wenn ich Dividende ausgezahlt bekomme, dann wird diese pauschal mit 25% versteuert. Quellensteuer. Und zwar ein Mal. Nicht doppelt.

Auf erzielte Gewinne zahlt man eigentlich immer Steuern, einmal.

Wie schaffen Sie es, da doppelt besteuert zu werden?

Noch übler: Krankenversicherung plus Steuer auf Rente

Die inzwischen mehr als 20% Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge muss man sogar dann bezahlen, wenn das beim Abschluss der Altersvorsorge nicht bekannt war.

Bekanntenkreis 1: Aus einer Rente von mehr als 123 Euro monatlich werden gerade mal 100 ausgezahlt. Die Arbeitgeber haben hier keine Sozialversicherung bezahlt.

Bekanntenkreis 1: Für eine betriebliche Altersvorsorge wurde jahrzehntelang Sozialversicherung und Steuer bezahlt und auch da zahlt man die vollen KV/PV Beiträge.

Die Rendite aus dieser Vorsorge ist jeweils kaputt.

Dazu kommt noch die Besteuerung der Renten, während man noch auf die laufenden Beiträge Steuern zahlt.

Das muss dringend geändert werden.

Die Frage der Besteuerung von

Die Frage der Besteuerung von Renten ist nicht neu und wurde bereits gerichtlich geklärt.
Diese Besteuerung wurde auch nicht etwa durch eine Regierung willkürlich eingeführt, sondern erst aufgrund von Urteilen, letztlich damit zusammenhängend, daß auch Beamtenpensionen besteuert werden.
Man sollte also keiner Vorgängerregierung einen Vorwurf machen. Diese setzten gezwungenermaßen um, was gerichtlich gefordert wurde.

11:53, gman

>>Eigenvorsorge macht so keinen Sinn, früher oder später wird für Dritte(s) abkassiert. Widerstand zwecklos wie die Erfahrungen zeigen.<<

Seltsam. Ich bin dank kluger Eigenvorsorge mittlerweile in einer Position, daß ich mich zur Ruhe setzen könnte, wenn ich wollte. Ich will aber nicht. Obwohl ich in vier Wochen 65 werde.

>>Beim Sparen werden längst Verluste besteuert.<<

Wie das? Bitte erklären Sie diese Behauptung ein wenig näher.

Das Ganze ist leider sehr kompliziert

Es macht Sinn, Rentenbeiträge als Vorsorgeaufwendungen nicht zu besteuern - man hat heute ja nichts davon. Es macht Sinn, Renteneinkünfte zu besteuern, denn es sind ja Einkünfte. Nur der Übergang von dem alten auf das neue System ist schwierig. Um es sauber zu machen, müsste man bei irgendeiner Generation, die erstmals Rentenbeiträge einzahlt, anfangen, die Rentebeiträge nicht zu besteuern. Dann würde man nach rund 50 Jahren erstmals Steuern auf Renten erheben, wenn diese Generation erstmals Renten erhält. Nur das wäre nicht zu finanzieren gewesen, denn Wähler wollen heute Staatsleistungen aus Steuern sehen, nicht erst in 50 Jahren. Also musste man einen "gleitenden" Übergang machen, der aber in manchen Fällen dazu führt, dass tatsächlich eine Rentenbeitragszahlung, die noch versteuert wurde, zu einer Rentenzahlung führt, die dann schon versteuert wird. Und da Doppelbesteuerung verboten ist, müssen die Fälle korrigiert werden. Das korrekt zu berechnen, ist sehr aufwändig.

11:48 von Postquestioner

Als Rentner hat man bereits zu Zeiten einer Berufstätigkeit Lohnsteuern bezahlt
.
eben nicht
sondern nur einen Teil davon
und um den Teil geht es

@ 12:53 von SinnUndVerstand

Es hängt sehr wohl an der Macht der Verbraucher unterstützen sie so ein Geschäftsmodell setzt es sich durch.
Kaufen sie stattdessen bei den Einzelhändlern die hier versteuern, setzt sich das Geschäftsmodell durch.
Der Verbraucher ist eine der mächtigsten Figuren am Markt, denn nur was er nachfragt hat am Ende Bestand.
Wenn aber der Verbraucher lieber die Politik vorschiebt und selbst weiter egoistisch einkauft, soll er sich nicht bei der Politik beschweren.

13:07 von xeniosson

Dazu kommt noch die Besteuerung der Renten, während man noch auf die laufenden Beiträge Steuern zahlt.
.
haben sie auf vor 20 Jahren geleistete Beiträge auch Steuern bezahlt
wird die komplette Rente versteuert ?
vielleicht sollten sie das mal bedenken

Grundsätzlich entsteht ein Nachteil ..

... Wenn die Rente nachbesteuert wird.

Alleine schon weil viele Rentner/innen in der Rente kaum etwas absetzen können.

Im Berufsleben hat man oft Kosten, welche man absetzen kann.

Doch bekommt man nur den Teil zurück, um den sich das Gesamteinkommen im Steuerjahr reduziert. Nur kann man auch nur Steuern zurückbekommen, wenn man auch welche zahlt.

Für viele beginnt dieses schon bei den Fahrtkosten zur Arbeit und endet bei der privaten Weiterbildung.

Wenn man also weniger Steuern in der aktiven Zeit zahlt, bekommt man in dieser Zeit auch für steuerrelevante Ausgaben weniger zurück.

Doch im Rentenalter gibt es kaum noch steuerrelevante Ausgaben, doch der Steueranteil bleibt quasi hoch.

Nur wer Selbstständig ist, viele Aktien auf hoher Kante hat oder ähnliche Einkünfte hat, kann Aufwendungen bei der Einkommensteuer geltend machen.

Für Personen die Ihr Kapital nicht im Rentensystem haben gibt es hier keinen Nachteil.

Für Personen in der Steuerpflicht sind ist ein Nachteil!

13:03 von fathaland slim

mein herr, sie wollten mir doch gar unterjubeln, daß GE im deutschen dax ist. also ist es da mit ihrem wissen nicht so sehr gut bestellt.be

Zu 11:46 von Tremiro "PV-Anlage"....

11:27 von Karl Maria Jose...
>>aber aktionäre werden auch doppelt besteuert. redet aber keiner von<<
--
Immerhin sind 801€ steuerfrei. Und im Gegensatz zu Arbeitnehmereinkünften und Renten auch noch alles sozialversicherungsfrei.
Rentner zahlen sogar noch Krankenversicherungsbeiträge für ihre PV-Anlage oder sonstiges Gewerbe.

Ja, was sonst, der Verkauf von Strom ist eine gewerbliche Tätigkeit und das sind dann Einkünfte aus Gewerbebetrieb.
Nicht unterschlagen, auch hier gibt es einen Freibetrag.

Relevanter ist, dass kein Ertrag erwirtschaftet wird. Die "Rendite" und die unwirtschaftliche Erzeugung bezahlen u.a. Rentnern als Mieter. Seit Jahrzehnten höchste und ständig steigende Strompreise. Alleine mit der EEG-Umlage, "ihre Rendite", werden so jährlich mehr als 20 Mrd.€ von Arm nach Reich umverteilt.

Der Sparerfreibetrag ändert nichts an der Mehrfachbesteuerung der Eigentümer von Kapitalgesellschaften. Die eigene Gesellschaft wird besteuert und jede Ausschüttung nochmal.

Diese

Entscheidung und auch die Änderung der derzeitigen Praxis, die ohne Zweifel zu Doppelbesteuerung führt, ist überfällig.
Ich habe über die Hälfte meines Arbeitslebens Rentenbeiträge aus schon versteuertem Einkommen gezahlt, soll aber ab Renteneintrittsalters 85% meiner Rente versteuern.
Allein aus diesem einfachen Beispiel kann man ersehen, dass hier zumindest eine teilweise Doppelbesteuerung vorliegen muss.

Am 19. Mai 2021 um 13:07 von xeniosson

...........betriebliche Altersvorsorge ..........

Habe leider auch so etwas. Wenn das Teil in ca. 4 1/2 Jahren ausgezahlt wird, fallen KV/PV Beiträge und jede Menge Steuern an. Bei Abschluss des Vertrages 1995 war davon noch keine Rede.

@Francis Ricardo - 11:45

"Allerdings ist hier der Bürger auch mit selber Schuld, solange wir zwar faire Steuerzahlungen und Arbeitsbedingungen fordern, auf der anderen Seite aber bei Amazon bestellen, weil es da am billigsten ist, verursachen wir das Problem auch selber.
Wenn sich die Verbraucher weigern würden bei Amazon zu bestellen, würde Amazon auch in Zugzwang sein.
Nicht jedes Problem liegt ausschließlich bei der Politik."

Ach so - dann folgt die Politik bei der Doppelbesteuerung nur dem logischen Ausgleich zu den jahrelangen Erstattungen von Steuermilliarden, wo niemals Steuern entrichtet wurden (> Cum Ex).

P.S.: Bin Rentner, werde nochmal besteuert und habe noch nie bei Amazon, Zalando und Hello Fresh etwas bestellt.

Zu 13:09 von fathaland slim "Verluste besteuert"

11:53, gman
>>Beim Sparen werden längst Verluste besteuert.<<<
Wie das? Bitte erklären Sie diese Behauptung ein wenig näher.

Muss ich das wirklich erklären, ist doch nicht so schwer zu verstehen.
Z.B. die aktuelle Inflationsrate liegt bei >2% mit steigender Tendenz.
Z.B. eine Teilanlage:
Wert (Heutiger Betrag) 50.000,00 Euro
Restlaufzeit 10,00 Jahre
Inflationsrate 2,00 %
Zukünftiger Wert: 41.017,41 Euro
Kaufkraftverlust: 8.982,59 Euro

Nehmen wir mal an, Sie bekommen tatsächlich und eher unwahrscheinlich von einer Bank oder Versicherung noch 0,5 % Zinsen p.a.
Das sind dann jrl. 250 € für die Steuern und Soli kassiert werden.
Steuern sollen sich an der Leistungsfähigkeit orientieren. Diese nimmt aufgrund des Kaufkraftverlustes ab und nicht zu. Der Steuerbürger hat nach Inflation und Besteuerung weniger nicht mehr!

Kommen Sie mir nicht wieder mit Ihren Aktienanlagen. Diese ändern an der aufgezeigten Besteuerung von Verlusten nichts.

13:21 von Sisyphos3

"Doppelbesteuerung"
Die Frage ist ohnehin sinnlos, denn da müßte man die Frage stellen wie es denn sein kann, daß man mit seinem ja bereits besteuerten Gehalt Steuern auf Lebensmittel und Güter jeder Art zahlen muß.

Am 19. Mai 2021 um 11:12 von schiebaer45

..........muss 50% der Rente versteuert werden und dann geht es Jahr für Jahr mit 2% weiter bis 100% der Rente voll versteuert ist........

Genau. Ich bin 2014 in Rente, Versteuerung 68%. Führt natürlich jährlich zu einer sehr großen Nachzahlung beim Finanzamt, bzw. ich muss ja alle 3 Monate eine nicht unerhebliche Steuervorauszahlung leisten.

@ 13:26 von Francis Ricardo

Sie haben meine Antwort scheinbar nicht verstanden: Ich wünsche mir ausdrücklich ein kritischeres Einkaufsverhalten aller Verbraucher. Aber die Besteuerung von Amazon hat nichts mit dem Einkaufsverhalten zu tun. Das ist doch nicht so schwer zu unterscheiden, oder?

Richtig

Genau. Das Problem wurde von Ihnen gut zusammengefasst. Es wird also für Neureuther, die ab 2005 auf ihre SV-Beiträge keine Steuern mehr bezahlt haben, bei dem Urteil nicht viel raus kommen.

"Habe leider auch so etwas. Wenn das Teil in ca. 4 1/2 Jahren ausgezahlt wird, fallen KV/PV Beiträge und jede Menge Steuern an. Bei Abschluss des Vertrages 1995 war davon noch keine Rede.

Richtig, aber auch nicht wenige haben Sonderzahlungen, wie ständig von der Politik empfohlen, für die betriebliche Altersvorsorge genutzt. Manche Beiträge waren so sozialabgabenfrei, weil die Sonderzahlungen die Beitragsbemessungsgrenze überschritten hatten.

Das interessierte die rot-grüne Bundesregierung in ihrem "Gesundheits-Modernisierungsgesetz" nicht. Rückwirkend wurden so sozialabgabenfreie Beiträge mit der Auszahlung wieder sozialversicherungspflichtig. Im Privatrecht wäre das Vertragsbruch und absichtliche Täuschung und hätte entsprechende rechtliche Konsequenzen. Der Staat darf das?!
Mit den Rentnern, hier wie dort, Steuern, Beiträge, Abgaben, darf man das ungestraft.
Die Pensionen sind gesichert.

@14:08 von Schweriner1965 @11:12 von schiebaer45

//..........muss 50% der Rente versteuert werden und dann geht es Jahr für Jahr mit 2% weiter bis 100% der Rente voll versteuert ist........

Genau. Ich bin 2014 in Rente, Versteuerung 68%. Führt natürlich jährlich zu einer sehr großen Nachzahlung beim Finanzamt, bzw. ich muss ja alle 3 Monate eine nicht unerhebliche Steuervorauszahlung leisten.//

Geht mir ähnlich. (Bin seit 2016 in Rente)
Besonders ärgert mich, dass ich dank der Betriebsrente erst in den steuerpflichtigen Bereich gekommen bin und nun nach Abzug der Steuern nicht wesentlich mehr habe als den steuerfreien Rentenanteil. Wozu habe ich dann für die Betriebsrente gezahlt?

Klagen werden scheitern bzw. nicht angenommem

Die Besteuerung der Renten ist systemgerecht. Diese werden nur hinsichtlich des Teils versteuert, der während des Arbeitslebens steuerfrei blieb. Dass der Bund der Steuerzahler diese Klagen führt, zeigt mir nur, dass dort das Problem nicht verstanden wurde.

@13:09 von fathaland slim 11:53, gman

//Seltsam. Ich bin dank kluger Eigenvorsorge mittlerweile in einer Position, daß ich mich zur Ruhe setzen könnte, wenn ich wollte. Ich will aber nicht. Obwohl ich in vier Wochen 65 werde.//

Gleich zwei gute Gründe, dankbar zu sein: Ausreichend Geld, um sich Eigenvorsorge leisten zu können, weil z.B. kein Sozialamt große Summen für die Pflege der Eltern abzieht und gute Gesundheit, die es ermöglicht einer Arbeit, die man liebt, lange nachzugehen.

Von meiner Rente..

.. wird der Fiskus nichts sehen. Keinen Cent... Goodbye Deutschland asap.

14:08 von Schweriner1965

ich muss ja alle 3 Monate eine nicht unerhebliche Steuervorauszahlung leisten
.
das hat vielleicht nicht als alleinige Ursache ihre Rente
bei 68 % und ich unterstelle mal 2.500 Euro/mtl
sind das 1.700 Euro abzüglich des Steuerfreibetrags dürften sie als Lediger
gerade mal 100 Euro/mtl zahlen müssen
Also von daher haben "nicht unerhebliche Steuervorauszahlung " sicherlich andere Gründe auch

11:51 von SinnUndVerstand

mein gutster, sie schreiben mal wieder was, ohne ihren namen zu bemühen. es ist schlicht falsch!!

@SinnUndVerstand um 14:09

Sie schreiben u. a. "Ich wünsche mir ausdrücklich ein kritischeres Einkaufsverhalten aller Verbraucher." Ich weiß jetzt nicht, was Sie unter "kritischeres Einkaufsverhalten" verstehen, aber ich interpretiere das so, dass Sie Einkäufe über Amazon (oder vielleicht auch andere Online Marktplätze) eher ablehnen.
Also, ich als Verbraucher breche da mal eine Lanze für Amazon: bisher wurden meine Käufe über Amazon immer schnell und gut abgewickelt!
Egal, wie man zu Amazon steht: Ich kann nicht meckern und werde auch weiterhin (ausgewählte Produkte, keine Lebensmittel!) über Amazon bestellen.

@von Karl Maria Josef

"aber aktionäre werden doppelt besteuert. Redet aber keiner von".
Dass liegt daran, weil es diese Doppelbesteuerung nicht gibt. Zwar zahlen die Körperschaften, z.B. Aktiengesellschaften, 15% Körperschaftsteuer auf ihre Gewinne und die Aktionäre zahlen auf ihre Dividenden Quellensteuer von 25 %. Mit einer Doppelbesteuerung hat das aber nichts zu tun. Die Dividendenzahlungen sind steuerlich damit sogar privilegiert.

Am 19. Mai 2021 um 13:21 von Sisyphos3

Zitat:
"...11:48 von Postquestioner
Als Rentner hat man bereits zu Zeiten einer Berufstätigkeit Lohnsteuern bezahlt
.
eben nicht
sondern nur einen Teil davon
und um den Teil geht es..."

>Kurz gesagt heißt das: Rentner sollen nicht während ihres Erwerbslebens Steuern auf ihre Renten zahlen, sondern für ihre Rentenzahlungen im Alter. Doch diese Rentenbesteuerung ist möglicherweise verfassungswidrig – entsprechende Verfahren werden vor dem Bundesfinanzhof (BFH) verhandelt<

Und ganz ehrlich, man kann hier pro und kontra sein, aber ändern wird sich dadurch nichts.

13:43, Karl Maria Jose...

>>13:03 von fathaland slim
mein herr, sie wollten mir doch gar unterjubeln, daß GE im deutschen dax ist. also ist es da mit ihrem wissen nicht so sehr gut bestellt.<<

Es reicht, um meine Finanzen gewinnbringend zu verwalten.

Is' doch mal wieder dasselbe "böse Spiel" wie eh und je!...

...Da sitzen die Politiker bei Kaffee und Kuchen
gemütlich in einer netten Lokalität und beraten darüber, wie man dem Bürger möglichst sicher
das Geld aus der Tasche ziehen kann.

---

Am Ende kommt dann eine noch kompliziertere Rentenreform hervor,
als eigentlich gewünscht und schon zahlen die Bürger/ Rentner ungewollt oben drauf.
-
Hauptziel ist es:
Denjenigen, die eh schon im Geld schwimmen oder gar darüber schon schweben,
möglichst keinerlei zusätzliche Kosten zu bescheeren.
-
Der dumme ist mal wieder der Ottonormalbürger.
-
Also wie immer, dasselbe böse Spiel!

14:03 von gman Zu 13:09 von

14:03 von gman
Zu 13:09 von fathaland slim "Verluste besteuert"

Danke für Ihre wortreichen Ausführungen.

Was ich mir unter einer Verlustbesteuerung vorstellen soll, das weiß ich allerdings immer noch nicht,

Rentnerrinnen & Rentner besteuern!?

Eines der reichsten Gesellschaften auf dem Planeten, holt sich Geld von der Rente zurück!
Unabhängig von der Höhe der Rente, eine Manier, die nicht nur zweifelhaft, sondern mehr als fragwürdig ist! Bürger, die den Staat aufgebaut haben, gut oder weniger gut verdient haben, werden herangezogen dem Staat wieder zurückzuzahlen. Ein unglaublicher Akt! Fast beschämend! Selbst Staaten in Asien sind da weiter als wir hier in der reichen BRD!

@ 14:09 von SinnUndVerstand

Ich habe Ihre Antwort schon richtig verstanden.
Sie haben recht damit das es natürlich eine vernünftige Besteuerung geben sollte, was in Europa offensichtlich mehr als schwierig scheinbar ist.
Wir sollten nur nicht so tun als ob wir als Gesellschaft nicht auch eine eigene Verantwortung haben, vielleicht einfach selbst in unseren Möglichkeiten was zu tun.

@ Biocreature Am 19. Mai 2021

@ Biocreature Am 19. Mai 2021 um 19:27
„Is' doch mal wieder dasselbe "böse Spiel" wie eh und je!...
...Da sitzen die Politiker bei Kaffee und Kuchen
gemütlich in einer netten Lokalität und beraten darüber, wie man dem Bürger möglichst sicher
das Geld aus der Tasche ziehen kann.“

Nee, die Arbeit machen sich Politiker nicht mehr, denn schließlich bestünde ja die Gefahr, dass sie die Rechnung für Kaffee und Kuchen selber bezahlen müßte.
Die lassen sich lieber von ihren Lobbyisten die zum weiteren Kleine-Leute-Abkassieren wasserdichte neue Gesetze schreiben. Die sind dann in beider Sinne und es besteht keine Gefahr, dass das Kaffeekränzchen ihr Geld kostet.

Rentenklau... statt Verantwortungsrealismus? Buuuh!

Rentenklau? Entzückend ... könnte man spotten... mit Blick auf reell irdische Dringlichkeiten um allseits Leben auf unserem gemeinsamen Planeten ehren und "retten zu können". Globale Rettungsoptionen 2021, fahren jedoch zur Hölle! Gute Verantwortungsträger in globaler Politik und hier: sind Wo???
Rettungsschirme legen "nur" über global gemeinsame Währungsreformen zum Vorteil für die gesamte Menschheit los! Nicht aber irgendwo über Steuerabzocke! Wasserpipelines durch Flüsse. Sommerhitze mitsamt der Rentner, bis hin zu Kindern brauchen überall Wasserversorgungen. Mehrfache Klärwasserdurchläufe überall um Plastik herauszufiltern. Armenwohnungen brauchen auch Solarbedachungen gegen Strom- und Heizkosten seitens der Mieter. Oh ja, nicht nur für Villen! Es braucht auch Taktiken die Arktis zusammenzuhalten und die irdischen Wasser müssen das Festland als Süßwasser bewirten können. Alles Teuer mitsamt der Klimaanlagen in Räumen! Und, und, und! Steuern? Es braucht NEUES Geld!
Frau. D. Brauer

Am 19. Mai 2021 um 11:27 von Karl Maria Jose...

„man staunt nur noch
aber aktionäre werden auch doppelt besteuert. redet aber keiner von“

Sie haben natürlich Recht,

da Sie ausländische Unternehmen meinen.

„Die Quellensteuer wird bei Dividenden von Aktien ausländischer Unternehmen doppelt abgezogen.“

Jedenfalls vorerst.

Ansonsten geht es hier um die Differenzsteuer z.Zt. des Arbeitslebens vielleicht 40% Steuersatz und während der Rente vielleicht 15%-.

Ist kaum nachträglich zu berechnen.

Geschätzt, können diese 25% Unterschied, auf 20 Jahre leicht >20.000€ betragen.

Vor- oder Nachgelagerte Steuer ist wohl nicht das Problem.

@anna-elisabeth 18:27

ihre aussage ist de facto nicht möglich, wenn sie nur durch die betriebsrente in die steuerpflicht kommen, fangen sie mit 14% steuern an. und zwar auch nur auf den betrag, der über dem grundfreibetrag liegt. sie werden aber immer den größeren teil ihrer betriebsrente für sich haben und ihre staatliche rente wird sich dadurch nicht vermindern.

@schiebaer45

Solange Arbeitnehmer vor 2005 gearbeitet haben und ab 2005 oder danach in Rente gingen, zahlen natürlich doppelte Steuern, denn die Rentenversicherungsbeiträge die Monat für Monat geleistet wurden, sind doch kaum bei den Sonderausgaben der Steuererklärung berücksichtigt worden.

Darstellung: