Ihre Meinung zu: Schwarzes Meer: Russland warnt britisches Schiff mit Schüssen

23. Juni 2021 - 14:05 Uhr

Zwischenfall im Schwarzen Meer: Ein britisches Kriegsschiff ist nach Darstellung Russlands nahe der Halbinsel Krim in russische Gewässer eingedrungen. Zur Warnung seien Schüsse abgegeben und Bomben abgeworfen worden.

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Russland wirft Bomben?

Kann Russland nicht reden? Müssen gleich Bomben fallen? Russland muss sich über seinen miserablen Ruf nicht wundern. Völkerrechtlich gesehen hat Russland keine Rechte an der Halbinsel Krim. Die Annexion ist international von keinem anderen Staat anerkannt worden.

Schwarzes Meer: Russland warnt britisches Schiff mit Schüssen...

Worum es da wohl ging ? Hat man die Küstenverteidigung austesten wollen ?

Mit dem Manöver See Breeze kann es ja nichts zu tun haben: Das beginnt erst am 28. Juni und läuft bis zum 10. Juli. Mit 32 Schiffen und 40 Flugzeugen aus der Ukraine, den USA, Türkei und Frankreich.....

Russland warnt

Vorfälle solcher Art können schnell mal nach hinten losgehen. Mein Appell an die Nato, wenn ihr die sein wollt, die die Welt vor Krieg beschützen wollen, dann seid ihr gerade auf dem falschen Weg. Ihr verliert wieder einmal an Glaubwürdigkeit.

Am 23. Juni 2021 um 15:16 von Bernd Kevesligeti

Zitat: Worum es da wohl ging ? Hat man die Küstenverteidigung austesten wollen ?

Russland testet gerne einmal Grenzen aus.

Zitat: Mit dem Manöver See Breeze kann es ja nichts zu tun haben:

Da haben Sie Recht. Damit kann es nichts zu tun haben. Ein Manöver ist eine Übung . Scharfe Schüsse, auch wenn es sich 'nur' um Warnschüsse handelt, sind etwas anderes.

Jedes andere Land würde genau

Jedes andere Land würde genau so agieren, wenn fremde Schiffe nicht auf Funkspruch reagieren. Die Krim gehört nun zu Russland. Auch wenn der Westen das nicht einsehen will. Das ist eigentlich unerheblich. Da krimbewohner und Russland sich einig waren.
Viel mehr Frage ich mich, was die Engländer da machen? Ein russischen Zerstörer im Ärmelkanal wollen die auch nicht haben.
Kinderkram mal wieder.

Ein Sturm im Wasserglas

Das britische Verteidigungsministerium meldete, dass die Russen bereits vorher eine Schießübung in dem Gebiet angekündigt hatten. Und dass keine Schüsse auf HMS Defender gerichtet und keine Bomben in ihren Weg geworfen wurden.

Es gibt zwar viele Gefahren auf dieser Welt, aber dass eine NATO-Staatsführung oder der Kreml gegen den jeweils anderen einen direkten Krieg provozieren könnte, ist seit Mitte der 1960er Jahre ausgeschlossen.

Ein Sturm im Wasserglas, wie immer.

@15:24 von falsa demonstratio

"Russland testet gerne einmal Grenzen aus"
Wenn man bedenkt dass es ein englisches Kriegsschiff im Schwarzen Meer war ist die Frage wer hier gerade mal die Grenzen austesten wollte.
Leider haben wir schon seit längerem wieder einen Kalten Krieg wenn auch meist auf Cyber-Ebene (was idR nicht so sichtbar ist)

Die Russen überschreiten sehr oft illegal die NATO-Grenzen

Estland, Lettland, Litauen, UK, Schweden, überall "testet" Russland ständig die Bereitschaft der Nato und verletzt Lufträume und Seegebiete. Unzählige male.
.
Das ist aber selten eine größere Meldung in der Mehrzahl unserer Medien wert. Schon seltsam. Woran liegt 's?

Re : Barbarossa 2 !

Es mag ja sein, dass dieses britische Schiff ein wenig weit an der falschen Stelle fuhr, nur gleich Bomben zu werfen, halte ich für übertrieben.
Dann ist es auch so, Russland hat in einem kriegerischem Akt die Krim sich unter den Nagel gerissen, Teile der Ukraine gleich mit dazu, denn dort sind nur russische Verbrecher, von Putin bezahlt, die die Kohle- und Geldgrube der Ukraine war.
Natürlich bin ich auch für ein friedliches Vorgehen, nur mit solchen Leuten, die Putin unterstehen, ist dies nicht zu schaffen.
Da am Schwarzem Meer auch Staaten liegen, die zur Nato gehören, sind also NATO- Schiffe dort nicht ungewöhnlich. Ich denke aber kaum, dass die britische Besatzung nicht auf der Krim einkaufen wollte, sondern sehr wahrscheinlich testen wollte, wie weit geht Putin und CO !

Völkerrechtlich hat Russland

Völkerrechtlich hat Russland auf der Krim nichts verloren. Aber Putin spielt ja gerne den starken Mann. Schade, dass sich Russland immer mehr zur lupenreinen Diktatur entwickelt.

Bewusste Provokation der Briten?

Vermutlich ist das bereits Teil der „Übung“.

Die Sachlage ist ja umstritten. Die Russen sehen die Krim als eigenes Territorium und alle anderen Länder haben das nicht anerkannt..,

Folgerichtig kommt es auf Grund unterschiedlicher Auffassungen zu Provokationen und „Missverständnissen“…

Also wohl eher die „üblichen Scharmützel“…

Da Testen wohl beide Seiten die Grenzen aus…

HMS Defender

Der sprichwörtliche Schuss vor den Bug von 'Her Majesty's Ship'. Das kann schon mal vorkommen, wenn man in Gewässern "defendert", in denen man nichts zu "defendern" hat.

@ Forengeschwätz

"Kann Russland nicht reden?"

Artikel wieder nicht gelesen?
Das britische Schiff hat auf Warnungen nicht reagiert, also müsste Ihre Frage lauten: Können die Briten nicht reden?

Re : Bender Rodriguez !

Es fahren immer wieder russische Schiffe im Atlantik rum, auch im Ärmelkanal, das ist erwiesen.
Aber das mit der Krim ist eben nicht so einfach, es kann nicht jeder beim anderen großartig Teile besetzen und sagen ist jetzt meines. Sicher es leben Russen auf der Krim, sogar sehr reiche, und die werden es auch mit gewesen sein, die diesen Streich ermöglichten. Das die Ukraine da nur zuschauen kann, war klar, denn die Armee ist zu schwach.
Nur das immer wieder solcher Kinderkram passiert, ist den obersten Idioten, die nie erwachsen werden, zu verdanken ! Auf allen Seiten !

15:13 von Forengeschwätz - Russlands Ruf

interessiert die Mehrzahl der Russen nicht, weil die Mehrheit der Russen überhaupt nicht wirklich wissen, was "da draußen" wirklich passiert. Im Landesinnern sind sie als "normal-gebildete" Russen auf Gedeih und Verderb der russischen Propaganda ausgeliefert. Und da nur eine Minderheit englisch oder deutsch verstehen kann, ist im Landesinnern auch keine Möglichkeit, an echte und unabhängige Informationen heran zu kommen. Sie kennen nur die Lügenpropaganda von RT und diversen anderen Kanälen und - auch wenn die allermeisten wissen, das viel Gelogen wird - erblickt die Wahrheit in Russland nur selten das Licht der Öffentlichkeit.
.
Putin braucht Feinde. Dringend! Nur so kann er sein Volk "bei Laune" halten. Nur so kann man ablenken, vom korrupten und menschlich, wie wirtschaftlich verkommenen System der Oligarchie in Russland. Vergessen wir also nie: Putin ist nicht Russland. Und die Russen sind nicht Putin, nur die Opfer seiner korrupten Machtgelüste.

von falsa demonstratio 15:24

Wer hier etwas testet, daß scheint doch klar zu sein: Das wird das Kriegsschiff eines Nichtanrainers sein. Und getestet werden soll wie die Marine und Küstenverteidigung reagiert.

Die genaue Route und die Position des Schiffes...

...sollte doch ohne Schwierigkeiten feststellbar und alle einander widersprechenden Behauptungen beider Seiten müssten längst geklärt sein.

Da kann man den Weg einer Maus von einem Loch zum anderen verfolgen, aber der Kapitän eines riesigen Kriegschiffes verirrt sich in fremde Hoheitsgewässer?

@ Eislöwe

"Estland, Lettland, Litauen, UK, Schweden, überall "testet" Russland ständig die Bereitschaft der Nato und verletzt Lufträume und Seegebiete. Unzählige male.
.
Das ist aber selten eine größere Meldung in der Mehrzahl unserer Medien wert. Schon seltsam. Woran liegt 's?"

Warum keine größeren Meldungen darüber in den Medien kommen?
Ganz einfach, weil die NATO täglich Seegebiete und Lufträume der russischen Föderation verletzt und die Medien da nicht so gerne den Fokus drauf legen wollen.

@Forengeschwätz

"Kann Russland nicht reden? Müssen gleich Bomben fallen?" - Im Artikel ist deutlich zu lesen dass Russland versucht hat Kontakt zu dem Schiff aufzunehmen.
"Die Annexion ist international von keinem anderen Staat anerkannt worden." - Oh, es existieren dutzende von Staaten die die Annexion der Krim anerkennen. Bloß weil sie selbst in einem Staat leben dass dies nicht tut, muss das nicht gleichzeitig falsch sein. Wussten sie, dass Spanien die international anerkannte Annektierung des Kosovo nicht anerkennt?
Machen sie das nächste mal bitte ihre Hausufgaben und versuchen sie nicht ihre Meinung und die ihres unmittelbaren Umfeldes als international darzustellen.

@15:27 von Bender Rodriguez

>> Kinderkram mal wieder. <<

Wenn es bloß nicht so ernst wäre. Das ist das Spiel mit dem Feuer.

Grüße, Kurt

Wenn man nicht gerade...

...früher oder später über das Thema Krim (mal wieder) einen Krieg führen will, bleibt einem gar nichts anderes übrig, als die Annektion durch Russland zu akzeptieren. Die Russen zu provozieren, bringt da gar nichts, auch wenn man im Recht sein sollte.

Und wenn man denn in Moskau meint, man brauche eine tolle Schwarzmeer-Flotte, die aber im Ernstfall niemals weiter als bis zum Bosporus kommt... ja, Gott, dann schickt Putin halt 'ne Biographie von Wilhelm Zwo.

Mit Russlands Ambitionen muss man sich an anderen Stellen auseinandersetzen.

@ Vielfalt.

"Es gibt zwar viele Gefahren auf dieser Welt, aber dass eine NATO-Staatsführung oder der Kreml gegen den jeweils anderen einen direkten Krieg provozieren könnte, ist seit Mitte der 1960er Jahre ausgeschlossen."

Angesichts der Tatsache, dass im kalten Krieg die Atommächte mehrmals die Kontrolle über Teile ihres Atomwaffenarsenals verloren haben und bis heute nicht wissen an wen, muss man davon ausgehen, dass Ihre Aussage zutrifft.

"weil die NATO täglich Seegebiete und Lufträume der russischen Föderation verletzt "
.
Um mal in russischer Manier zu antworten: haben Sie Belege dafür? Welche Belege haben Sie? Unabhängige Quellen? oder nur russische?

15:32, Advocatus Diabo...

>>@15:24 von falsa demonstratio
"Russland testet gerne einmal Grenzen aus"
Wenn man bedenkt dass es ein englisches Kriegsschiff im Schwarzen Meer war ist die Frage wer hier gerade mal die Grenzen austesten wollte.
Leider haben wir schon seit längerem wieder einen Kalten Krieg wenn auch meist auf Cyber-Ebene (was idR nicht so sichtbar ist)<<

Sie wissen aber schon, daß es einige NATO-Staaten gibt, die ans Schwarze Meer grenzen?

So einfach ist es nicht

Zitat: Völkerrechtlich gesehen hat Russland keine Rechte an der Halbinsel Krim.

Bis 1964 gehörte die Krim zur Russischen SFSR und wurde dann verfassungswidrig von Chruschtschow an die Ukrainische SSR verschenkt. Man könnte also auch sagen, dass Russland einen Rechtsbruch rückgängig gemacht hat.

UK denies Russia fired warning shots near British warship

Desinformation.
Besser der BBC vertrauen:
https://www.bbc.co.uk/news/world-europe-57583363

15:40 von Eislöwe

>>Und da nur eine Minderheit englisch oder deutsch verstehen kann, ist im Landesinnern auch keine Möglichkeit, an echte und unabhängige Informationen heran zu kommen.<<

Ja, das ist natürlich auch ganz blöd, wenn es echte unabhängige Informationen tatsächlich nur auf Deutsch oder Englisch geben sollte.

Vielleicht schießen die Russen deshalb auch so schnell. Allerdings scheint die Royal Navy auch kein Russisch zu verstehen, sonst hätten sie ja vielleicht auf die Warnung der Russen reagieren können und ihnen wären die Schüsse in ihre Fahrtroute erspart geblieben.

Aber jedenfalls haben die dann ja die Schüsse verstanden und sind abgedreht. Alles noch mal gut gegangen.

Wichtigste Frage

Was hat ein britisches Kriegsschiff im Schwarzen Meer verloren?

15:41, Bernd Kevesligeti

>>von falsa demonstratio 15:24
Wer hier etwas testet, daß scheint doch klar zu sein: Das wird das Kriegsschiff eines Nichtanrainers sein. Und getestet werden soll wie die Marine und Küstenverteidigung reagiert.<<

Die NATO ist Schwarzmeeranrainer. In Form der Türkei, Rumäniens und Bulgariens.

Das mag Ihnen und mir nicht gefallen, es ist aber trotzdem eine unbestreitbare Tatsache.

@ Showstopper, Bender Rodriguez & Co

Machen Sie mal Ihre Hausaufgaben, Showstopper: hier können Sie sich unabhängig informieren: https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/287565/krim-annexion

Die Annexion der Krim ist und bleibt völkerrechtswidrig, mithin sind die Gewässer um die Krim kein russisches Hoheitsgebiet. International wird die Annexion der Krim bisher nur von Staaten der Couleur Iran, Syrien und Nordkorea anerkannt... Eine Krähe hackt bekanntlich der anderen kein Auge aus.

@ 15:40 Eislöwe - Ihr Verständnis von Russland

.. ist wohl etwas antiquiert. Vor allem in der jüngeren Generation sprechen viele English und man ist ganz gut informiert was in der Welt so vor sich geht..,

Was aber stimmt ist, dass viele Russen sich hinter Putin scharen.

Nicht weil sie es nicht besser wissen, sondern eher weil sie es - aus ihrer Sicht - besser wissen…

Reine Provokation

Was hat die NATO und was hat ein britisches Kriegschiff überhaupt im Schwarzen Meer zu suchen? Antwort: Nichts! Das ganze Manöver ist eine reine Provokation und sollte umgehend abgebrochen werden.

Backen aufblasen

Ich würde mir erst Gedanken machen, wenn Schlauchboote im Wasser treiben.
Dass ist ein Spiel, was beide Seiten halt gerne ab und zu spielen.
Man(n) kommt sich näher, bis einer die Backen aufbläst.
Beide Seiten möchten halt wissen, wann der andere die Luft rauslässt!

Eine NATO-Provokation wird

Eine NATO-Provokation wird bei TS harmlos "Zwischenfall" genannt.
Jeder kann sich vorstellen wie groß der Aufschrei wäre wenn ein russ. Kriegsschiff britische Hoheitsgewässer verletzt hätte.

@ Eislöwe, um 15:40

re @ 15:13 von Forengeschwätz

So beneidenswert Sie um Ihre innerrussischen Zustände sind - was wollen Sie damit ausdrücken? Zumal die Anführungszeichen bei “normal gebildete“ darauf schließen lassen, dass Sie die stellvertretend für “ kaum“ verstehen.
Ich gestehe, vom Bildungs- und Wissensgrad eines Russen wenig zu wissen, aber das Internet ist auch dort keine Zukunftsvision, so dass die westliche Welt für Russen kein Buch mit 7 Siegeln sein dürfte.

Dass mein sein Volk durch Feinde bei Laune hält, na ja...

Der Offizier hat Silbertressen,
doch das Volk hat kaum zu essen...

Aber derzeit ist Putin viel mehr Russland als es jedem westlichen Politiker lieb sein kann; ich denke, da irren Sie.

"Machen sie das nächste mal bitte ihre Hausufgaben" rufen Sie anderen usern hier zu. Aber auch wenn Sie treu Ihrem Putin die Stange halten wollen, so sollten Sie ihre Hausaufgaben besser machen, bevor Sie dies anderen anempfehlen wollen:
.
Selbst die Uno hat Russland zum sofortigen Rückzug von der Krim aufgefordert. Moskau müsse die "vorübergehende Besetzung des ukrainischen Staatsgebiets" unverzüglich beenden und alle Soldaten sowie Waffen von der Halbinsel abziehen, hieß es in einer verabschiedeten Resolution der Uno-Generalversammlung im Dezember 2020.
.
Die Abstimmung erfolgte auf Initiative von rund 40 Ländern, unter ihnen Deutschland, Frankreich, die USA und die baltischen Staaten. 63 Länder stimmten für die nicht bindende Resolution, 17 Mitgliedstaaten votierten dagegen und 62 weitere enthielten sich.
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Die internationale Mehrheitsmeinung dürfte damit klar sein, sogar für Sie. Nur 17 Staaten teilen Putins Ansichten, aufs Völkerrecht zu pfeifen und Gebiete zu stehlen

Am 23. Juni 2021 um 15:40 von Traumfahrer

"Es fahren immer wieder russische Schiffe im Atlantik rum, auch im Ärmelkanal, das ist erwiesen.
Aber das mit der Krim ist eben nicht so einfach, es kann nicht jeder beim anderen großartig Teile besetzen und sagen ist jetzt meines. Sicher es leben Russen auf der Krim, sogar sehr reiche, und die werden es auch mit gewesen sein, die diesen Streich ermöglichten."

Sorry, Ärmelkanal und Atlantik sind internationale Gewässer, die Durchfahrt ist allen Schiffen gestattet. Und was die Krim betrifft, so hat sich die Bevölkerung, auch die ukrainische, für die Sezession und den Anschluss an Russland entschieden. Der einzige Streich war wohl, dass die ukrainischen Streitkräfte an der Verhinderung der Abstimmung gehindert wurden.

niemand weiß nix genaues nicht

außer dass die frechen Russen sich wieder mal herausnehmen, fremde Kriegsschiffe in ihrem Gebiet nicht willkommen zu heißen, sondern stattdessen sogar Warnschüsse abgeben.
Dass das aber wieder einmal Teil einer aggressiven russischen Expansionspolitik ist, darin sind sich viele Foristen sofort einig.
Die Anhänger der Provokateure bezeichnen die Provozierten als Provokateure. Solche Bündnispartner wünscht man sich natürlich.
Angela Merkel hat sich weiland bei G.W.Bush dafür entschuldigt, dass Deutschland nicht mit Hurra mit den USA in den Irakkrieg gzogen ist. Anscheinend bauen hier einige gleich vor, indem sie klarmachen, dass sie als zuverlässige Vasallen nicht fragen, sondern jubeln, bei allem, was dem westlichen "Verteidigungsbündnis" so an Spielchen einfällt.

Am 23. Juni 2021 um 15:47 von fathaland slim

"Sie wissen aber schon, daß es einige NATO-Staaten gibt, die ans Schwarze Meer grenzen?"

Dann hätte das britische Schiff wohl jede Menge Raum in internationalen Gewässern und in den Gewässern der Nato-Staaten gehabt, wie Sie bestimmt auch wissen.

Um das mal klar zu stellen.

Um das mal klar zu stellen. Laut Meldung dümpelt ein englisches Schiffchen vor der Küste Russlands rum und antwortet nicht auf Funkspruch.
Dan werden sie mit Gewalt zu Ordnung gerufen.
Und Russland ist der Provokateur?

15:50 von ikarus280 - Falsch, und Sie wissen es!

"Man könnte also auch sagen, dass Russland einen Rechtsbruch rückgängig gemacht hat."
Nö. Die Krim war immer das Sahnestückchen des russischen Imperiums und es war schon immer der Traum russischer Zaren, den Zugang zum Schwarzen Meer zu haben. Katharina die Große hat ihn verwirklicht. Die Krim wurde 1783 Teil des russischen Reiches. Und das viele Russen die Krim-Tataren vertrieben haben, ist bekannt. Fakt aber ist und bleibt, das nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Krim international anerkannt (lange auch von Russland) ein Teil der Ukraine ist.

Grenzen

In dieser Region sind die Grenzen noch gar nicht festgelegt zwischen der Ukraine und Rußland. So halte ich es für eine Aufforderung an die Diplomaten, sich mal da ranzumachen, ohne Öffentlichkeit.
Übrigens finde ich es gut, daß jemand die floating frontier überschreitet und Flagge zeigt. Die Gegenseite macht es ja auch ständig.
Alle reden z.B. von russischen Trollfabriken, die in der westlichen Welt Wahlen beeinflussen wollen. Bisher habe ich aber kaum von spektakulären Aktionen amerikanischer oder europäischer Hacker gegen Russische Konzerne oder Oligarchen gehört. Wo sind denn unsere Spezialisten die fähig sind einen Gegner mit eigenen Waffen zu schlagen?
Außerdem sollte sich Europa sowieso mit Russland zusammenraufen, die haben von China genug Stress oder sogar ernste Bedrohungen.

von fathaland slim 15:54

Aber Großbritannien ist Schwarzmeeranrainer ?
Und wieso kommen Sie in diesem Zusammenhang mit der NATO ?

15:54, Der_Kissinger

>>Wichtigste Frage
Was hat ein britisches Kriegsschiff im Schwarzen Meer verloren?<<

Großbritannien NATO-Land.

Bulgarien, Rumänien, Türkei NATO-Länder.

Gleichzeitig Schwarzmeeranrainer.

15:27 von Bender Rodriguez

"Die Krim gehört nun zu Russland. Auch wenn der Westen das nicht einsehen will."

Nur dass der Westen in diesem Fall bis auf wenige Staaten die ganze Welt umfasst.

"Da krimbewohner und Russland sich einig waren."

Alles klar. Wer sich mit Russland einigt, darf aus dem eigenen Land aus- und in die Russische Föderation eintreten. Gilt das eigentlich auch, wenn sich zum Beispiel die Hamburger in guter transatlantischer Manier mit den USA einigen und dort als 52. Bundesstaat eintreten? Oder handelt es sich um eine russische Sonderregelung?

"Ein russischen Zerstörer im Ärmelkanal wollen die auch nicht haben."

Da erinnere ich mich doch gerade, wie dieser schrottreife russische Flugzeugträger Admiral soundso auf dem Weg nach Syrien durch den Ärmelkanal qualmte, immer begleitet von einem Schlepper für den Fall, dass die Turbinen ausfallen.

@ Eislöwe

"Um mal in russischer Manier zu antworten: haben Sie Belege dafür? Welche Belege haben Sie? Unabhängige Quellen? oder nur russische?"

Nun, haben Sie Belege für Ihre Behauptung, dass Russland die NATO-Grenzen verletzt, die nicht aus einem NATO-Staat stammen?

Meine Quelle: Das US-Militär, nicht gerade unabhängig, ich weiß schon.

15:13 von Forengeschwätz

Kann Russland nicht reden?
---------------------------
RUS hat lange genug versucht mit NATO zu reden mit dem Ergebnis - NATO hat in 20 Jahren sich schleichend den Grenzen RUS genähert und stationiert jetzt dort Waffen.
RUS hat einfach festgestellt dass Reden mit NATO NICHTS bringt.
NATO versteht nur die Sprache der Stärke.

@fathaland slim, 15:54

Die NATO ist Schwarzmeeranrainer. In Form der Türkei, Rumäniens und Bulgariens.
Das mag Ihnen und mir nicht gefallen, es ist aber trotzdem eine unbestreitbare Tatsache.

"Schwarzmeeranrainer"? Ein Verteidigungsbündnis? Wenn man's so betrachtet, dann ist die Nato natürlich "Weltanrainer" und braucht sich um gar keine Grenzen mehr zu kümmern.
Könnte man dann auch sagen, dass Russland als Ostseeanrainer und Schwarmeeranrainer (nicht zu vergessen Polarmeeranrainer) das gesamte Gebiet dazwischen kontrollieren darf? Oder wäre das, im Gegensatz zu Ihrer Meinung, "spitzfindig"?

15:59, alex66

>>Eine NATO-Provokation wird bei TS harmlos "Zwischenfall" genannt.
Jeder kann sich vorstellen wie groß der Aufschrei wäre wenn ein russ. Kriegsschiff britische Hoheitsgewässer verletzt hätte.<<

Da die Krim-Annexion international nicht anerkannt ist, gibt es auch keine international anerkannten russischen Hoheitsgewässer um die Krim herum.

Am 23. Juni 2021 um 15:54 von fathaland slim

"Die NATO ist Schwarzmeeranrainer. In Form der Türkei, Rumäniens und Bulgariens.
Das mag Ihnen und mir nicht gefallen, es ist aber trotzdem eine unbestreitbare Tatsache."

Unbestreitbar ist allerdings auch, dass keines dieser Länder an der Stelle des Vorfalls etwas verloren hat.

@falsa demonstratio - unnötige Provokationen

15:24 von falsa demonstratio:
"Ein Manöver ist eine Übung . Scharfe Schüsse, auch wenn es sich 'nur' um Warnschüsse handelt, sind etwas anderes."

Ein Manöver simuliert ein echtes Kriegsgeschehen - nur halt ohne echten Gegner. Scharf geschossen wird da auch. Und wenn dieses Manöver in Sichtweite eines gerade erst wieder zum Feind erklärten Russlands stattfindet, kann das die Gegenseite durchaus als Vorbereitung oder sogar Durchführung eines Angriffs interpretieren.

Der ein oder andere erinnert sich bestimmt noch an die künstliche Aufregung bei der NATO, als russische Kriegsschiffe durch den Ärmelkanal fuhren. Das war ja schon Provokation ohne Ende. Was da wohl passiert wäre, wenn die noch einen Abstecher in britische Gewässer gemacht hätten?

Diese Übungen im Schwarzen Meer sind ein unnötiges Spiel mit dem Feuer. Das gilt auch für den Ausflug des britischen Zerstörers.

um 15:38 von Shuusui

>>@ Forengeschwätz

"Kann Russland nicht reden?"

Artikel wieder nicht gelesen?
Das britische Schiff hat auf Warnungen nicht reagiert, also müsste Ihre Frage lauten: Können die Briten nicht reden?<<

Da die Krim sowie die davorliegende Dreimeilenzone zur Ukraine gehören, hätte diese das Recht auf militärische Intervention und nicht Russland. Also muss auch niemand mit Russland reden.

16:00 von Eislöwe

63 Länder stimmten für die nicht bindende Resolution, 17 Mitgliedstaaten votierten dagegen und 62 weitere enthielten sich..
Die internationale Mehrheitsmeinung dürfte damit klar sein, sogar für Sie. Nur 17 Staaten teilen Putins Ansichten
..
kurz überschlage
votierten 63 von 142 Ländern für diese Resolution !,
wenn das für sie klar ist

15:55 von carsten67

>>Die Annexion der Krim ist und bleibt völkerrechtswidrig, mithin sind die Gewässer um die Krim kein russisches Hoheitsgebiet. International wird die Annexion der Krim bisher nur von Staaten der Couleur Iran, Syrien und Nordkorea anerkannt... Eine Krähe hackt bekanntlich der anderen kein Auge aus.<<

Wie das mit Krähen innerhalb ihrer Population so, also auch bei denen, die das so sehen wie Sie.

Dabei sollte man wissen, dass Sewastopol als Kriegshafen für das russische Sicherheitsbedürfnis unverzichtbar ist. Wie man auch immer die rechtliche Situation einschätzen mag, könnte ein Schritt zur Problemlösung sein, dieses Sicherheitsbedürfnis als ein berechtigtes Anliegen Russlands anzuerkennen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um diesem Anliegen einvernehmlich genügen zu können.

... so könnte man vielleicht einen Weg finden, dass sich Krähen jeglicher Population auch untereinander wieder grün sind.

@Eislöwe - Grenzverletzungen

15:32 von Eislöwe:
"Estland, Lettland, Litauen, UK, Schweden, überall 'testet' Russland ständig die Bereitschaft der Nato und verletzt Lufträume und Seegebiete. Unzählige male."

Wie viele Vorfälle gab es denn? Wenn man über die reißerischen Schlagzeilen hinausgelesen hat, stand da immer nur etwas von einer "Annäherung". Und eine solche ist auf der Oberfläche eines runden Planeten ja irgendwie immer gegeben...

15:58 von hppiepho

"Was hat die NATO und was hat ein britisches Kriegschiff überhaupt im Schwarzen Meer zu suchen? Antwort: Nichts!"

Anscheinend fehlt es Ihnen an einschlägigen Informationen. Ich helfe gern. Die Passage von Kriegsschiffen durch den Bosporus und ihr Aufenthalt im Schwarzen Meer sind seit 1936 im Vertrag von Montreux geregelt, den die Sowjetunion mit ausgehandelt hat. Danach ist der Aufenthalt von Kriegsschiffen aus Nichtanrainerstaaten nicht verboten, aber auf 21 Tage begrenzt. Die Nato ist also zu Recht dort unterwegs.

Aber was hat russisches Militär, unter Beanspruchung von Hoheitsgewässern im Schwarzen Meer, auf der Krim zu suchen? Antwort: Nichts!

Am 23. Juni 2021 um 16:00 von Eislöwe

"Die Abstimmung erfolgte auf Initiative von rund 40 Ländern, unter ihnen Deutschland, Frankreich, die USA und die baltischen Staaten. 63 Länder stimmten für die nicht bindende Resolution, 17 Mitgliedstaaten votierten dagegen und 62 weitere enthielten sich."

Ja, damit ist eindeutig, dass es nicht um Recht, sondern um Interessen ging. Übrigens waren auch schon vorher russische Soldaten auf dem russischen Marinestützpunkt auf der Krim. Glauben Sie ernsthaft, Russland würde diesen an die NATO übergeben? Der Plan unserer Strategen ging wohl gründlich schief.

16:01, ex_Bayerndödel

>>Sorry, Ärmelkanal und Atlantik sind internationale Gewässer, die Durchfahrt ist allen Schiffen gestattet<<

Was den Ärmelkanal und den Atlantik nicht von Schwarzen Meer unterscheidet.

>>Und was die Krim betrifft, so hat sich die Bevölkerung, auch die ukrainische, für die Sezession und den Anschluss an Russland entschieden. Der einzige Streich war wohl, dass die ukrainischen Streitkräfte an der Verhinderung der Abstimmung gehindert wurden.<<

Die die russischen Streitkräfte initiierten und durchführten, nachdem sie die Krim besetzt hatten. All dies geschah binnen weniger Tage. Die Kriterien eines freien Referendums wurden weit verfehlt, aber umso lauter behauptet.

ja die Krim und deren zugehörigkeit

also wenn ich mir da Gebiete anschaue, die wurden ohne "Abstimmung" einfach kassiert und zwar gegen den entschiedenen Willen der Menschen dort
Hört man auf der Krim widerspruch ?
Wenn man schon für "Gerechtigkeit/Völkerrecht" eintritt dann doch bitte konsequent

Wenn die Staatsgrenzen missachtet werden

und seitens der NATO bzw. des Westens solche Zwischenfälle provoziert werden, muss sich der Westen nicht wundern, dass Warnschüsse abgegeben werden. Aber dass gleich Bomeben abgeworfen sein sollen??? Finde ich bedenklich und übertrieben, sofern diese Nachricht überhaupt stimmt. Die NATO sollte sich zurückhalten und niht noch mehr Zwischenfälle provozieren. Ansonsten machen sie sich erst recht als Kriegstreiber schuldig. Das schlimme ist, dass anscheinend niemand mehr redet. Das kommt davon, wenn Männer die Macht haben und Cowboy und Indianer spielen wollen. Herrje, setzt Euch wie vernünftige Leute an den Tisch und redet und hört mit dem Kriegstreiben auf!!

15:59 von alex66

"Jeder kann sich vorstellen wie groß der Aufschrei wäre wenn ein russ. Kriegsschiff britische Hoheitsgewässer verletzt hätte."

Das kann schon sein, dass es einen "Aufschrei" (was auch immer das ist) gäbe. Die Frage lautet aber, ob die Briten auch gleich geschossen und Bomben geworfen hätten.

@Werner40 - Völkerrecht

15:35 von Werner40:
"Völkerrechtlich hat Russland auf der Krim nichts verloren."
> Im Völkerrecht ist auch das Selbstbestimmungsrecht verankert. Wer die Demokratie über geopolitische Interessen stellt, wird die Wahl der Krim-Bewohner akzeptieren. (Und wer es nicht tut, leugnet deren Entscheidung.)

"Aber Putin spielt ja gerne den starken Mann."
> So wie die NATO. Das bedingt sich gegenseitig.

@ carsten67

Die Bundeszentrale für politische Bildung ist unabhängig von der NATO?
Während die Bundesrepublik Deutschland NATO-Mitglied ist?

Interessante Vorstellung von Unabhängigkeit.

@15:40 von Eislöwe

Und da nur eine Minderheit englisch oder deutsch verstehen kann, ist im Landesinnern auch keine Möglichkeit, an echte und unabhängige Informationen heran zu kommen.

Englisch verstehen würde da eher helfen, angesichts der Tatsache, dass wir nicht nur geographisch, sondern auch in der demokratischen Entwicklung, höchstens auf halbem Wege zwischen Russland und Großbritannien liegen.

Sich wehren

Die NATO rückt an Russland heran, daher wehrt sich Russland. Kann man verstehen.

Grüße, Kurt

16:12, frosthorn

>>@fathaland slim, 15:54
„Die NATO ist Schwarzmeeranrainer. In Form der Türkei, Rumäniens und Bulgariens.
Das mag Ihnen und mir nicht gefallen, es ist aber trotzdem eine unbestreitbare Tatsache.“

"Schwarzmeeranrainer"? Ein Verteidigungsbündnis? Wenn man's so betrachtet, dann ist die Nato natürlich "Weltanrainer" und braucht sich um gar keine Grenzen mehr zu kümmern.<<

Nö.

Es gibt nicht überall auf der Welt NATO-Staaten. Am Schwarzen Meer aber gleich derer dreie.

>>Könnte man dann auch sagen, dass Russland als Ostseeanrainer und Schwarmeeranrainer (nicht zu vergessen Polarmeeranrainer) das gesamte Gebiet dazwischen kontrollieren darf? Oder wäre das, im Gegensatz zu Ihrer Meinung, "spitzfindig"<<

Natürlich dürfen russische Schiffe dort herumfahren. Was Sie auch jeden Tag tun. Ob Sie das jetzt „kontrollieren“ nennen wollen, das ist Ihre Sache:

um 15:42 von Showstopper

>>Oh, es existieren dutzende von Staaten die die Annexion der Krim anerkennen. <<

Dann zählen Sie doch bitte mal auf. Ich schon bin sehr gespannt.

Ich empfehle Ihnen sich einmal mit der Erklärung des Hohen Vertreters im Namen der Europäischen Union zur rechtswidrigen Annexion der Krim und Sewastop vom 25. Februar 2021 vertraut zu machen.

https://www.consilium.europa.eu/de/press/press-releases/2021/02/25/
ukraine-declaration-by-the-high-representative-on-behalf-of-the-european
-union-on-the-illegal-annexation-of-crimea-and-sevastopol/

Ebenso empfehle ich folgenden Link
der Uni Basel:

https://www.unibas.ch/de/Aktuell/Uni-Nova/Uni-Nova-126/
Uni-Nova-126-Der-Ukraine-Konflikt-und-das-Voelkerrecht.html

16:05 von Bender Rodriguez

"Laut Meldung dümpelt ein englisches Schiffchen vor der Küste Russlands rum und antwortet nicht auf Funkspruch. Dan werden sie mit Gewalt zu Ordnung gerufen. Und Russland ist der Provokateur?"

Wenn ich davon absehe, dass sich das britische Schiff wohl nicht in russischen, sondern in ukrainischen Hoheitsgewässern befand, handelt es sich immer noch um eine Sache der Verhältnismäßigkeit. Die Frage, ob es notwendig ist, ein herumdümpelndes Schiffchen, wie Sie so schön schreiben, mit allerhand Feuerwerk zu bedrohen, scheint jedenfalls in russischen Militärkreisen anders beantwortet zu werden, als ich für angemessen halte. Die russischen Bombenwerfer haben den Finger offenbar ziemlich nah am Abzug und freuen sich über jede noch so weit an den Haaren herbeigezogene Gelegenheit, es ordentlich krachen zu lassen.

Das nährt auch die innenpolitisch so wichtige Legende von den Feinden, die Russland von allen Seiten bedrohen.

@Forengeschwätz

"Russland wirft Bomben? Kann Russland nicht reden?" Am 23. Juni 2021 um 15:13 von Forengeschwätz

*

Warum fragen Die sich nicht, warum das britische Kriegsschiff dort war? Urlaub machen? Verfahren?

Was gibt es da auch zu reden? Die internationale Regeln sind allen beteiligten bekannt.

Aufgeweicht haben diese Regeln schon alle Seiten und mittlerweile geht es wohl nur noch mit eindeutigen Reaktion.

@16:12 von frosthorn

Russland ist kein Ostseeanrainer.

Grüße, Kurt

16:13 von fathaland slim

>>Da die Krim-Annexion international nicht anerkannt ist, gibt es auch keine international anerkannten russischen Hoheitsgewässer um die Krim herum.<<

Das stimmt so nicht. Über die Hoheitsgewässer befindet der angrenzende Staat, der die Hoheitsrechte des angrenzenden Landes ausübt, also schlichtweg die Souveränität besitzt.

... und das ist nun mal unbestreitbar die RF. Ob das rechtmäßig ist wird dabei nicht geklärt, das ist eine andere Baustelle. Wäre das nicht so, gäbe es viele offene Konflikte.

16:08, Poliós

>>Da erinnere ich mich doch gerade, wie dieser schrottreife russische Flugzeugträger Admiral soundso auf dem Weg nach Syrien durch den Ärmelkanal qualmte, immer begleitet von einem Schlepper für den Fall, dass die Turbinen ausfallen.<<

Admiral Kusnezow.

Eine unfassbar bizarre Geschichte.

Es ist offensichtlich, den

Es ist offensichtlich, den Russen juckt ihr Fell. Die glauben eben sicher auch, dass kein Mitglied des Papiertiger NATO wirklich was riskiert und alle die Hosen voll haben, sich also nicht whren sondern nur lange groß herumjammern wird. Das mag bisher so für die Russen gut gelaufen sein, ist aber gefährlich, weil man ja auch nie genau weiß,, ob das z.B. so ein Kapitän nicht doch einmal verärgert auf einen Knopf drückt.

Realitäten

Mit der nicht anerkannten Krim und den Hohheitsgewässern als zur Russischen Förderation gehörend, erinnert das an die Deutschen Ostgebiete nach dem WK2, weder damals noch heute gab und gibt es keine Macht der Welt, die gewillt und in der Lage ist, die bestehenden Realitäten zu ändern.

Atlantik & Ärmelkanal....

sind internationale Gewässer und damit frei durchfahrbar für Chinesen, Argentinier, Russen und alle anderen auch! Klar? Klar!

16:18, Sisyphos3

>>kurz überschlage
votierten 63 von 142 Ländern für diese Resolution !,
wenn das für sie klar ist<<

Und 17 von 142 Ländern votierten gegen diese Resolution.

Wenn das für Sie klar ist.

16:01 von ex_Bayerndödel

" Und was die Krim betrifft, so hat sich die Bevölkerung, auch die ukrainische, für die Sezession und den Anschluss an Russland entschieden."

Stellen Sie sich mal vor, dass die indische Regierung Tibet besetzt und dort ein Referendum organisiert, das zu Ungunsten von China ausgeht. Wäre das in Ihrem Sinn? Oder wie wär's mit den Uiguren in Xinjiang, die vielleicht auch gern von der chinesischen Zentralregierung abfallen würden?
Oder stellen wir uns vor, dass die Tschetschenen noch einmal versuchen würden, ihren einen eigenen Staat zu bilden? Ich erinnere mich noch an die begeisterte russische Zustimmung zum ersten Versuch 1991. Sie auch?
Oder nehmen wir die Kurden: Für Sie wäre es ok, wenn sich türkische, syrische und iranische Kurden selbständig machen und einen Staat gründen würden?

Aber vielleicht denken Sie ja doch noch einmal gut nach.

Gespensterdebatte

Liebe Foristen, liebe Redaktion,
die britische Regierung hat Warnschüsse dementiert.
Kam auch schon auf ZDF.
Hier in diesem Forum wird auf einem alternativen Kenntnisstand kommuniziert.
Was soll das?

16:17 von Votan Wahnwitz

>>Da die Krim sowie die davorliegende Dreimeilenzone zur Ukraine gehören, hätte diese das Recht auf militärische Intervention und nicht Russland. Also muss auch niemand mit Russland reden.<<

Wenn dem wirklich so wäre, wäre die Krim mit ihren Hoheitsgewässern ein rechtsfreier Raum in dem jeder tun und lassen könnte was er wollte, da die Ukraine keine Souveränität - also die Macht, ihre Interessen auch durchzusetzen - über das Gebiet besitzt.

Diese Regelung gibt freilich keine Auskunft darüber, ob Russland berechtigterweise die Souveränität über die Krim innehat oder nicht. Fakt ist aber, im Moment hat Russland dort die Souveränität.

@Eislöwe - Manche Tatsachen muss man einfach akzeptieren.

16:06 von Eislöwe:
"Fakt aber ist und bleibt, das nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion die Krim international anerkannt (lange auch von Russland) ein Teil der Ukraine ist."

Die Krim war ein Teil der Ukraine. Russland hat Fakten schaffen, bevor sich der Westen (die NATO) die Ukraine und damit auch der Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte übernehmen konnte.

Die Tatsachen sind natürlich nicht im Interesse des Westens, aber sie sind real und werden sich auch nicht mehr umkehren lassen. Wer am Frieden in Europa interessiert ist, wird das akzeptieren müssen.

letzte Wahrheiten

Was im Forum über den Bildungs- und Informationsstand der Bevölkerung der Russischen Föderation als letzte Wahrheit verkündet wird, erinnert an den Kalten Krieg nach dem WK2, als wir mit solcher Propaganda gefüttert wurden. Es wundert schon ein wenig, dass bei einem solchen Wissenstand Kommentare abgegeben werden, wo doch in Zeiten des Internets man ohne tiefes Wissen davon ausgehen kann, das Informationen weltweit erhältlich sind, und in Russland zudem noch mit einem schnellen Internet, nicht vergleichbar mit unseren lahmen Verbindungen.

@Kurt Meier Zitat: "@16:12

@Kurt Meier
Zitat:
"@16:12 von frosthorn
Russland ist kein Ostseeanrainer.
Grüße, Kurt"

Hä?
In Geografie nicht aufgepasst?
Oder an welchem Meer liegt die von Peter dem Grossen gegründete Stadt an der Newa-Mündung?

Dementi aus GB

Großbritannien dementiert!
Liebe Russlandfreunde bei der Tagesschau.
Warum wird die Sicht der anderen Seite unterschlagen?
Muss man sich zum Sprachrohr Putins machen?

@alex66, 15.59h

Sie gehen von falschen Voraussetzungen aus.
Vor der Krim gibt es keine russischen Hoheitsgewässer, weil die Krim völkerrechrtlich nicht zu Russland gehört, sondern in einem Militärstreich besetzt worden ist.
Per Referundum zu Russland zu gehen, hätte ein Referendum in der gesamten Ukraine vorausgesetzt.
Dass die auf der Halbinsel lebenden Russen das wollen, ist unerheblich.
Dann wäre es gültig und dem Völkerrecht entsprechend.
So gehört die von Russland militärisch besetzte Krim immer noch zur Ukraine und die Briten können nicht in russische Hoheitsgewässer eingedrungen sein.
Die Darstellung Putins und seiner Anhänger ist internationl unbedeutend.

16:47 von Kurt Meier

>>Russland ist kein Ostseeanrainer.<<

Kaliningrad, St. Petersburg?

Die Krim gehört nunmal

zu Russland. Es war eine Mehrheitsentscheidung, auch wenn es dem Westen nicht gefällt. Die Krim gehörte schon immer zum russischen reich. Erst Chrutschow hatte die Krim warum auch immer irgendwann inden 50 oder 60er Jahren der Ukrainischen SSR zugeordnet. Er war ja selbst Ukrainer. Was sind diese paar Jahre gegen die jahrhundertelange Zugehörigkeit der Krim zu Russland? Da darf man schon die Frage nach Rechtmäßigkeit stellen. Also kümmert sich R$ussland auch um seine Standorte und russischen Bürger. Und wenn ein Kriegsschiff die Hoheitsgewässer verletzt, dann muss man sich um Warnungen nicht wundern.

@Kurt Meier, 16:47

Russland ist kein Ostseeanrainer.

Nanu? Ist St. Petersburg finnisch? Oder zu Estland gehörend?

@Poliós - Warum tun die Briten sowas?

16:38 von Poliós:
"Das nährt auch die innenpolitisch so wichtige Legende von den Feinden, die Russland von allen Seiten bedrohen."

So ist es. Die russischen Propagandisten werden sich über diese Zuarbeit der Briten sehr gefreut haben. Schließlich wurde die Legende nun durch einen realen Vorfall bestätigt.

Das wirft natürlich die Frage auf, warum die Briten sowas tun...

16:47, Kurt Meier

>>@16:12 von frosthorn
Russland ist kein Ostseeanrainer.

Grüße, Kurt<<

Doch, Russland ist Ostseeanrainer. Erstens gibt es die Oblast Kaliningrad, eine Exklave, sowie das östliche Ende des finnischen Meerbusens. Dort, wo die Newa mündet.

@ex-Bayerndödelt, 16.01h

Um einen Teil eines Staatsgebietes per Referendum abzutrennen, bedarf es nicht den Wünschen eine Teils der Einwohner dieses Bereiches, sondern der Zustimmung der Gesamtbevölkerung.
Ein Referundum in der gesamten Ukraine fand nicht statt.
Lediglich eine Abstimmung auf der Krim, von russischem Militär gesichert.

@Kurt Meier von 16:47

"Am 23. Juni 2021 um 16:47 von Kurt Meier
@16:12 von frosthorn

Russland ist kein Ostseeanrainer.

Grüße, Kurt"

Sorry, Russland ist Ostseeanrainer. St. Petersburg hat direkten Zugang.

16:48, proehi

Ja, de facto ist das so. De jure natürlich nicht, aber da Russland Urteile des Seegerichtshofs ignoriert, wenn es um die Krim geht, ist die Diskussion müßig.

16:35 von Kurt Meier - falsch

Souveräne Staaten entscheiden frei, welchem Bündnis oder welcher Organisation sie sich anschließen wollen oder nicht. Ob es Putin passt oder nicht, das ist zunächst mal irrelevant und sein persönliches Einzelschicksal. Alle heutigen Staaten der EU, selbst solche Problemfälle wie Ungarn und Polen entschieden sich selbst zum Beitritt zur EU und Nato. Ihr gutes Recht, und es zeigt, das Osteuropäer eher ein massives Problem mit Russland als Bedrohung haben, als es vielen Deutschen klar ist. Und dieser freie Wille souveräner Staaten rechtfertigt nicht russische Soldateska in der Ukraine, oder die Annexion der ukrainischen Krim. Im Gegenteil: das russische Gebaren gibt allen Osteuropäern nachträglich vollkommen Recht.

Schwarzes Meer: Russland warnt britisches Schiff mit Schüssen...

Inzwischen aber dementiert London, daß es Warnschüsse gegeben hat.
Wie also schlau werden aus dem "Vorfall" ?
Deutlich wird aber auch, daß sich manche ein imperiales Verhalten wünschen....

@ 15:27 von Bender Rodriguez

"Da krimbewohner und Russland sich einig waren." Wenn die Sache so einfach wäre, würde Jerusalem zu Israel gehören ... Nur zur Erinnerung - die Krim war, durch internationale Verträge, auch mit Russland, geklärt Teil des Staatsgebietes und die Bevölkerung Teil des Staatsvolkes der Ukraine. Zuerst hat Russland Truppen in dieses Gebiet geschickt und dann haben die russischen Truppen dort eine Abstimmung (nur ein Teil des Staatsvolkes, also nicht für das Staatsvolk bindend) durchgeführt, nachdem man eher ablehnenden Bevölkerungsschichten klar gemacht hat, dass eine Beteiligung an der Abstimmung gesundheitsschädlich sein könnte. Wenn es was völkerrechtswidrigeres gibt, würden die Israelis dies gerne wissen. Wenn man nicht mit zweierlei Maß messen möchte, sollte man die Parallelen sehen. Wobei es zu Jerusalem nie bindende Verträge mit Israel gab ...

Nochmal:

Das britische Verteidigungsministerium bestätigt den Vorfall n i c h t.

Hatte ich schon mal ähnlich gepostet, aber ich wurde nicht erhört... :-)

@Kambrium2 - Der Kapitän wusste, was er tat.

16:50 von Kambrium2:
"Das mag bisher so für die Russen gut gelaufen sein, ist aber gefährlich, weil man ja auch nie genau weiß,, ob das z.B. so ein Kapitän nicht doch einmal verärgert auf einen Knopf drückt."

Der Kapitän hat diese Konfliktsituation bewusst herbeigeführt, um die Reaktion der Russen auszutesten. Wer in so einer Situation emotional überreagiert und deshalb den Verlust des Schiffes riskiert, der wird kein Kapitän.

16:47 von Kurt Meier

«Russland ist kein Ostseeanrainer.»

Russland ist Ostseeanrainer über die Exklave Kaliningrad.
Manchmal nicht so auf dem Schirm.
Aber strategisch sehr wichtig.

16:51, der.andere

>>Realitäten
Mit der nicht anerkannten Krim und den Hohheitsgewässern als zur Russischen Förderation gehörend, erinnert das an die Deutschen Ostgebiete nach dem WK2, weder damals noch heute gab und gibt es keine Macht der Welt, die gewillt und in der Lage ist, die bestehenden Realitäten zu ändern.<<

Was für ein ungeheuer schräger Vergleich.

Deutschland hatte einen Krieg sowohl angefangen als auch verloren.

Wo sehen Sie hier Parallelen zur Annexion der Krim?

Die Briten waren ...

... in ukrainischen Gewässern, nicht in russischen, und dabei glaube ich natürlich den Briten. Außerdem dementieren die Briten den Beschuss. Auch hier glaube ich wiederum den Briten. Also war das ganze mit großer Sicherheit eine PR-Erfindung der Russen. Kein Wunder, dass sie international nicht mehr erst genommen werden.

Am 23. Juni 2021 um 16:47 von Kurt Meier

"Russland ist kein Ostseeanrainer.
Grüße, Kurt"

Sorry, völlig falsch! Jeder Europäer sollte dies wissen.

@15:34 von Traumfahrer Re : Barbarossa 2 !

//Ich denke aber kaum, dass die britische Besatzung nicht auf der Krim einkaufen wollte, sondern sehr wahrscheinlich testen wollte, wie weit geht Putin und CO !//

Das könnte man dann allerdings auch als Spiel mit dem Feuer betrachten. Aus meiner Sicht wäre eine solche Motivation zur Provokation (die ich mir nicht vorstellen kann) auch ziemlich kindisch.

Am 23. Juni 2021 um 17:03 von Sparpaket

" Gespensterdebatte

Liebe Foristen, liebe Redaktion,
die britische Regierung hat Warnschüsse dementiert.
Kam auch schon auf ZDF.
Hier in diesem Forum wird auf einem alternativen Kenntnisstand kommuniziert.
Was soll das? "

Stimmt, habe ich auch gerade gelesen, musste lächeln, war wohl jemand zu schnell.

@Polios um 16:58Uhr

Bitte bleiben Sie höflich und beim Thema. Und real bei der russischen Geschichte, nicht was im deutschen Lehrbuch steht.

@ 16:26 von Nachfragerin

" Im Völkerrecht ist auch das Selbstbestimmungsrecht verankert." Man muss wohl leider immer wiederholen, ohne Lerneffekt: Das Völkerrecht bezieht sich auf das Staatsvolk, nicht auf die Menschen, die zufällig (oder gar durch Umsiedlung, siehe Krimtataren) in einem Gebiet wohnen oder eben gerade nicht wohnen. Das Staatsvolk ist das der Ukraine. Nur dieses Staatsvolk kann als Ganzes, im Rahmen seiner Verfassung, über territoriale Änderungen entscheiden. Die Bevölkerung (nicht "Volk) der Krim kann dies nicht - genausowenig, wie sich morgen Köln (auch wenn das ein eigenes Völkchen ist) von Deutschland trennen und Belgien anschließen kann. Hierzu bedarf es einer Zustimmung des ganzen deutschen Volkes. Alles andere ist tatsächlich ein Verstoß gegen das Selbstbestimmungsrecht des "Volkes".

Am 23. Juni 2021 um 17:03 von Sparpaket

Zitat: die britische Regierung hat Warnschüsse dementiert.

Dann fragt man sich doch: cui bono?

Manchmal hilft ein Feind nach außen ungemein im Inneren. Die Staatsführung steht dann als toller Hecht da. Wer's nötig hat *schulterzucken*

@ Bender Rodriguez

Ein russischen Zerstörer im Ärmelkanal wollen die auch nicht haben.

Der Ärmelkanal ist eine internationale Seestraße, die darf jede Nation benutzen. Dort fahren auch gelegentlich russische Kriegsschiffe durch. Vielleicht ist es Ihnen nur noch nicht aufgefallen.

17:03, Sparpaket

>>Gespensterdebatte
Liebe Foristen, liebe Redaktion,
die britische Regierung hat Warnschüsse dementiert.
Kam auch schon auf ZDF.
Hier in diesem Forum wird auf einem alternativen Kenntnisstand kommuniziert.
Was soll das?<<

Hier seit zwei Stunden nachzulesen:

„https://www.tagesschau.de/ausland/europa/russland-schwarzes-meer-warnschuesse-103.html“

17:03 von Sparpaket

>>Liebe Foristen, liebe Redaktion,
die britische Regierung hat Warnschüsse dementiert.
Kam auch schon auf ZDF.
Hier in diesem Forum wird auf einem alternativen Kenntnisstand kommuniziert.
Was soll das?<<

Es wurden nicht Schüsse an sich dementiert, sondern dass es sich um Warnschüsse wegen der Fahrt der HMS Defender in russischem Hoheitsgebiet gehandelt habe. Die Russen hätten dort Schießübungen vorab angekündigt.

Wie Glaubwürdig ist das denn? Warum fahren die Briten wissentlich genau dorthin, wo sie nicht nur um sich herum mit Einschlägen rechnen müssen. Und das auch noch in russischem Hoheitsgebiet.

Mit dieser Erklärung muß GB seine Provokation halt nicht begründen. So sehe ich das jedenfalls.

16:13 von fathaland slim

Da die Krim-Annexion international nicht anerkannt ist, gibt es auch keine international anerkannten russischen Hoheitsgewässer um die Krim herum.
-----------------------------
Da Sie wahrscheinlich nicht mit internationalem Recht vertraut sind: nach diesem reicht die Anerkennung von einem EINZIGEN Staat aus.
Zur Info - Krim wurde als Teil Russlands anerkannt von Kuba, Afghanistan, Venezuela, Kasachstan, Nikaragua, Syrien, Sudan, Volksrepublik Korea

@Kurt Meier - Ostsee

16:47 von Kurt Meier:
"Russland ist kein Ostseeanrainer."

Da ist ein "k" zu viel.

Die Baltische Flotte, Kaliningrad, St. Petersburg... das ist alles Ostsee.

@ Kurt Meier

Sich wehren. Die NATO rückt an Russland heran, daher wehrt sich Russland. Kann man verstehen.

Die Briten waren in Wirklichkeit nicht in russischen Hoheitsgewässern und die Russen haben sich in Wirklichkeit auch nicht gewehrt.
Sie haben eben nur gesagt, dass sie sich gewehrt hätten. Vielleicht nur, um solche verbale Unterstützung in Diskussionsforen zu ergattern. Das haben Sie ja nun auch erfüllt.

@von der.andere 17:09

Ich weiß nichts über die Geschwindigkeit des Netzes in der Russischen Föderation.
Ich weiß nur, das Schnelligkeit nichts nützt, wenn Vieles unterdrückt/verfolgt/verboten/gesperrt … wird.

@ Nachfragerin

Das wirft natürlich die Frage auf, warum die Briten sowas tun...

Tun was? Dringen nicht in russische Gewässer ein und lassen sich nicht beschießen? Mit vier Bomben, die es gar nicht gab?
Ja, genau, warum tun die Briten das?

Schade, dass Sie nicht auf die Idee kommen, zu fragen, warum die Russen solchen Kokolores verbreiten.

15:13 von Forengeschwätz

>>Kann Russland nicht reden? Müssen gleich Bomben fallen? Russland muss sich über seinen miserablen Ruf nicht wundern. Völkerrechtlich gesehen hat Russland keine Rechte an der Halbinsel Krim. Die Annexion ist international von keinem anderen Staat anerkannt worden.<<

Hierzu kann ich ihnen eine unabhängige Journalistin empfehlen, die frei sagen kann, was sie denkt - bezüglich Annektion der Krim- im Gegensatz zu vielen anderen Journalisten.

Youtube Gabriele Krone Schmalz: Der Begriff "Annexion" 12.03.2015

PS. Der Tagesspiegel dementiert die Meldung.

@15:40 von Traumfahrer

>> Aber das mit der Krim ist eben nicht so
>> einfach, es kann nicht jeder beim anderen
>> großartig Teile besetzen und sagen ist
>> jetzt meines

Den Witz erzählen Sie doch bitte mal auf den Falklandinseln.

Am 23. Juni 2021 um 17:17 von DerVaihinger

"@ex-Bayerndödelt, 16.01h
Um einen Teil eines Staatsgebietes per Referendum abzutrennen, bedarf es nicht den Wünschen eine Teils der Einwohner dieses Bereiches, sondern der Zustimmung der Gesamtbevölkerung.
Ein Referundum in der gesamten Ukraine fand nicht statt.
Lediglich eine Abstimmung auf der Krim, von russischem Militär gesichert."

Sie haben leider noch nie vom Sonderstatus der Krim gehört, nehme ich an? Nun ja, dass Sie meinen Nicknamen hier nicht richtig schreiben können, sagt viel aus.

@DerVaihinger - Das Völkerrecht ist (leider) irrelevant.

17:12 von DerVaihinger:
"Vor der Krim gibt es keine russischen Hoheitsgewässer, weil die Krim völkerrechrtlich nicht zu Russland gehört, sondern in einem Militärstreich besetzt worden ist."

Es gibt mehrere US-Basen in Syrien. Da fahren auch keine iranischen Truppen mal einfach so rein, weil die Basen rein völkerrechtlich gar nicht da sein dürften.

Wer die militärischen Möglichkeiten hat, stellt sich über das Völkerrecht. Das ist leider so.

17:12 von DerVaihinger

>>Die Darstellung Putins und seiner Anhänger ist internationl unbedeutend.<<

Ihre Auffassung darüber, ob die Russen berechtigterweise die Souveränität auf der Krim innehaben, sei Ihnen unbenommen. Das Putin und seine Anhänger das anders sehen, ist in sofern international bedeutend, dass die RF dort faktisch das Sagen hat, egal, welche Auffassung andere internationale Anhänger darüber haben.

Diesen Umstand muss sogar ich, der sich keinesfalls als Apologet Putins versteht, als Tatsache in meine Überlegungen einbeziehen, wenn sie nicht die Bodenhaftung verlieren sollen.

16:07 von Bernd Kevesligeti

«Aber Großbritannien ist Schwarzmeeranrainer ?»

Es spielt nicht die allergeringste Rolle, ob Land (x) Schwarzmeeranrainer ist oder nicht. Außerhalb von Küstengewässern in Hoheitszonen ist das ganze Schwarze Meer Internationaes Gewässer. Nach Seerecht nicht weniger international als die entlegendste aller von Land entlegenen Stellen im Südpazifik, wo nicht mal der Albatros hin will.

Die Zufahrt Bosporus zum Schwarzen Meer hat eine Sonderstellung im Seerecht. Wäre das nicht so, läge die ganze Meerenge in den Hoheitsgewässern der Türkei. Un nur die Türkei alleine wäre der Bestimmer, wer durch den Bosporus ins Schwarze Meer gelangen darf.

So darf es jedes Land, das Schiffe hat, und will und kann. China, Indien, Japan, Argentinien, Uruguay, Bolivien. Aber die wissen nicht, wie sie ihr schönes Schiff mit den schicken weißen Matrosen wieder vom Titicacasee in 4.000 Meter über Meereshöhe ins Meer schaffen sollen.

Seerecht ist kompliziert. In dem Aspekt ist es simple as simple can be.

17:06, Nachfragerin

>>Die Krim war ein Teil der Ukraine. Russland hat Fakten schaffen, bevor sich der Westen (die NATO) die Ukraine und damit auch der Stützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte übernehmen konnte.<<

Der Westen wollte die Ukraine übernehmen?

Wie denn?

Einfach so?

Sicherlich, all die Verschwörungsmythen um den Maidan kenne ich. Ich möchte sie aber nicht schon wieder hören.

>>Die Tatsachen sind natürlich nicht im Interesse des Westens, aber sie sind real und werden sich auch nicht mehr umkehren lassen. Wer am Frieden in Europa interessiert ist, wird das akzeptieren müssen.<<

Sie meinen, im Sinne des Friedens müsse man akzeptieren, wenn ein Staat mit militärischer Gewalt Grenzen verschiebt und Teile eines anderen Staates annektiert?

Das meinen Sie wirklich ernst?

Die Krim war völkerrechtlich gesehen russisch.

@15:13 von Forengeschwätz
Von dem ukrainischen Vertrauten des georgischen Diktators Stalin Chruschtschow der Ukraine rechtswidrig "geschenkt. Gegen den Willen der Bevölkerung, gegen das Parlament und gegen den gewählten Präsidenten.
Zur Zeit der Sezessionsabstimmung 2014 gab es in Kiew keine rechtmäßige Regierung, die das in der Verfassung vorgesehene Referendum hätte durchführen können (und wollen).
Wäre der rechtmäßige Präsident Janukowitsch noch im Amt gewesen, wäre die Sachlage sicher anders verlaufen.

@ Nachfragerin, um 17:37

re @Kambrium2

“Der Kapitän hat diese Konfliktsituation bewusst herbeigeführt...“

Steile Behauptung, die SIe sicher mit der russischen Admiralität gemeinsam haben.

Das vermuten Sie, weil es naheliegend ist - oder gibt's dafür klare Hinweise oder besser: Beweise?

17:33 von harry_up7:33 von harry_up

Im TV Russlands wurden schon Videos von dem Beschuss gezeigt, also sagt das britische Verteidigungsministerium die Unwahrheit.
Und daraus lassen sich viele Schlussfolgerungen ziehen...
Viel mehr ein BBC Korrespondent der zufällig auf dem Schiff war berichtet dass er "Schüsse gehört hat, er ist aber nicht an Deck gewesen".

17:41, morigk

>>@Polios um 16:58Uhr
Bitte bleiben Sie höflich und beim Thema. Und real bei der russischen Geschichte, nicht was im deutschen Lehrbuch steht.<<

Der Kommentar des Foristen ist höflich und enthält nur wenig russische Geschichte, weder aus russischen noch deutschen Lehrbüchern.

17:49, alex66

>>16:13 von fathaland slim
Da die Krim-Annexion international nicht anerkannt ist, gibt es auch keine international anerkannten russischen Hoheitsgewässer um die Krim herum.
-----------------------------
Da Sie wahrscheinlich nicht mit internationalem Recht vertraut sind: nach diesem reicht die Anerkennung von einem EINZIGEN Staat aus.<<

Tatsächlich? Mit dieser Art von internationalem Recht bin ich wirklich nicht vertraut. Wo steht das geschrieben?

>>Zur Info - Krim wurde als Teil Russlands anerkannt von Kuba, Afghanistan, Venezuela, Kasachstan, Nikaragua, Syrien, Sudan, Volksrepublik Korea.<<

Ja, diese illustre Staatenrunde ist mir vertraut. Ich hätte mir gewünscht, Kuba hätte der Versuchung widerstanden, in diesen elitären Kreis aufgenommen zu werden. Aber wer hört schon auf mich...

Die Krimabstimmung entsprach OSZE-Regeln.

@17:30 von Autograf
Die OSZE war auch zur Beobachtung eingeladen. Es sind allerdings nur etwas über 100 Parlamentarier vorwiegend aus dem linken und rechten Spektrum gekommen. Die haben aber ausnahmslos die Korrektheit der Abstimmung bestätigt.
- Die Bevölkerung konnte frei abstimmen.
- Die nach Vertrag ohnehin anwesenden russischen Soldaten (nicht "geschickt") übernahmen reine Polizeifunktionen.
- Die durchsichtigen Wahlurnen entsprachen den OSZE-Regeln
- Ein Teil der ukrainischen Soldaten lief direkt zu den Russen über
Auch Ihr Vergleich mit Jerusalem ist falsch: In Ostjerusalem wohnen überwiegend Palästinenser. Außerdem gibt es die internationale Abmachung über die Teilung etc.

Vorfall

Die Krim ist jetzt russisch und das bleibt auch so.Punkt!
RU hat das Schiff ordnungsgemäß gewarnt und Ende.
Wäre ein russ.Zerstörer in gleicher Ansicht vor der Küste GB aufgetaucht hätte sie Royal Navy genau so reagiert

Mal wieder russische Fake news ?

„Es wurden keine Warnschüsse abgegeben. Das Schiff der Marine nimmt eine harmlose Durchfahrt durch territoriale Gewässer der Ukraine vor. Wir gehen davon aus, dass die Russen eine Schießübung im Schwarzen Meer vornahmen. Keine Schüsse wurden auf die HMS ,Defender‘ abgegeben, und wir erkennen die Aussage, dass Bomben in ihren Weg gelegt wurden, nicht an“
.
Britisches Verteidigungsministerium. Also: wie so oft wohl wieder russische Propaganda.

18:03 von proehi

das macht Putins handeln in der Ostukraine und auf der Krim nicht besser oder entschuldigt irgend etwas

Am 23. Juni 2021 um 18:03 von schabernack

"Es spielt nicht die allergeringste Rolle, ob Land (x) Schwarzmeeranrainer ist oder nicht. Außerhalb von Küstengewässern in Hoheitszonen ist das ganze Schwarze Meer Internationaes Gewässer. Nach Seerecht nicht weniger international als die entlegendste aller von Land entlegenen Stellen im Südpazifik, wo nicht mal der Albatros hin will."

Völlig klar, aber Sie haben die Antwort selbst gegeben: Es gibt Hoheitszonen, eine davon ist nun einmal die russische.

Russische Propaganda. Sind ja

Russische Propaganda. Sind ja bald " Wahlen ". Und da lenkt man gerne mal von der Ausschaltung jeglicher Opposition ab.

@Autograf - juristisches Geplänkel

17:41 von Autograf:
"Das Völkerrecht bezieht sich auf das Staatsvolk [...]"

Deshalb gab's ja vor dem Referendum eine Sezession. Aber man könnte natürlich auch ganz offiziell das Staatsvolk fragen, ob die Krim russisch bleiben soll.

Oder man lässt es, denn Russland wird sich nicht umstimmen lassen.

@18:17 von krittkritt

Sie lieben diese Geschichte, so oft wie Sie sie hier posten.
Es ändert nichts am Bruch des Völkerrechts durch die gewaltsame Annexion der Krim.
Oder wollen Sie Ihr merkwürdiges Konstrukt auch für Südtirol anwenden, um eines von vielen Beispielen zu benennen.

von schabernack 18:03

Ja, daß Seerecht. Inzwischen ist es ja so, daß Großbritannien überhaupt einen Zwischenfall bestreitet. Ursprünglich hat es ja gehießen, daß Kriegsschiff wäre in Hoheitsgewässer eingefahren.
Beim Schwarzen Meer gibt es noch die Besonderheit, daß der Aufenthalt militärischer Schiffe von Nichtanrainern, durch ein Abkommen aus den 1930er Jahren, auf 21 Tage begrenzt ist. Ein Verbot gilt auch für Kriegsschiffe mit mehr als 10.000 ts Wasserdrängung, für U-Boote und Flugzeugträger. Vielleicht auch ein Grund dafür, daß das Manöver Sea Breeze auf etwa zwei Wochen begrenzt ist.

/// Am 23. Juni 2021 um 18:17

///
Am 23. Juni 2021 um 18:17 von krittkritt
Die Krim war völkerrechtlich gesehen russisch.
///
.
Sie schreiben das richtigerweise im Imperfekt. Im Präsens lautet es: Die Krim ist völkerrechtlich gesehen ukrainisch.

18:17, krittkritt @15:13 von Forengeschwätz

>>Die Krim war völkerrechtlich gesehen russisch.

Von dem ukrainischen Vertrauten des georgischen Diktators Stalin Chruschtschow der Ukraine rechtswidrig "geschenkt. Gegen den Willen der Bevölkerung, gegen das Parlament und gegen den gewählten Präsidenten.<<

Die Ukraine war damals Teil der Sowjetunion. Die Krim blieb also Teil dieses Staates.

Von welchem Parlament und welchem gewählten Präsidenten reden Sie eigentlich?

>>Zur Zeit der Sezessionsabstimmung 2014 gab es in Kiew keine rechtmäßige Regierung, die das in der Verfassung vorgesehene Referendum hätte durchführen können (und wollen).
Wäre der rechtmäßige Präsident Janukowitsch noch im Amt gewesen, wäre die Sachlage sicher anders verlaufen.<<

Das Machtvakuum in der Ukraine dauerte, wenn überhaupt, dann nur wenige Tage. Um ein solches Referendum seriös durchzuführen braucht es Monate.

Das schreibe ich jetzt nicht, um Sie zu belehren, denn Sie wissen das natürlich, sondern einfach nur um die Tatsachen zurechtzurücken.

Forengeschwärz

Der Ärmelkanal ist eine internationale Seestraße, die darf jede Nation benutzen. Dort fahren auch gelegentlich russische Kriegsschiffe durch. Vielleicht ist es Ihnen nur noch nicht aufgefallen."

Ich habe nicht gesagt, dass da keiner ist, sondern das die Engländer das nicht so wollen. Machen können die da halt nichts. Es sei denn, das russische Schiffchen fährt unkontrolliert abseits der offiziellen Route.

Kurz , so wie es erzählt wurde, haben einzig die Engländer provoziert.

Andersrum würde man melden: böse Russen reagierten nicht auf Funkspruch und mussten mit Warnschuss aufgeweckt werden.
Framing eben

18:15 von fathaland slim

Sie halten wirklich den Vorgang, welcher die Krim Schenkung betraf, für Völkerrechtlich? Ist das ihr Ernst? Sie sind doch so auf das Recht bedacht.

18:15 von fathaland slim 17:06, Nachfragerin

Die Krim war ein Teil der Ukraine. Russland hat Fakten schaffen,
Sie meinen, im Sinne des Friedens müsse man akzeptieren, wenn ein Staat mit militärischer Gewalt Grenzen verschiebt und Teile eines anderen Staates annektiert?
.
ob man das jetzt akzeptiert oder nicht ...
das scheint die Lebenswirklichkeit zu sein

im Westjordanland werden Siedlungen gebaut ob es den bisherigen "Bewohnern" gefällt oder nicht
der Kosovo ehemals Kernland der Serben (Amselfeld) ist souverän
immerhin zur Freude (eines großteils) der Bewohner
die Krim gehört jetzt zu Russland wohl auch zur großen Freude der Bewohner
Meine Eltern/Groß/Urgroßeltern mussten auch akzeptieren als Donauschwaben verjagt ihrer Heimat beraubt zu werden
Schlesien/Sudetenland/Ostpreussen dito
Auf der ganzen Welt wimmelt es von Menschen die verjagt werden/wurden

was schlagen sie vor ?
akzeptieren ... verzichten des lieben Friedens willen
ich bin zwiegespalten

18:29 von fathaland slim

Wenn sie mit ihrem Latein am Ende sind, werden sie unsachlich. Lesen sie doch auch mal Bücher, z.B. über die russischen Zaren.

War in Yugoslawien mal anders

"Dass die auf der Halbinsel lebenden Russen das wollen, ist unerheblich."

Unter unserem Aussenminister Fischer war es auch unerheblich, ob alle Yugoslawien wieder in Einzelstaaten wie Serbien, Kroatien, Slowenien leben wollten.
Und die darauf folgende Abspaltung von Serbien wurde auch nie hinterfragt.

Aber die Krim kam unter Katharina der Großen vom Osmanischen Reich zu Rußland (im fälschlicherweise türkisch-russischem Krieg genannt , Türkei gabs noch nicht) , nicht zur Sowjetrepublik Ukraine.

@fathaland slim - Realität anerkennen.

18:15 von fathaland slim:
"Der Westen wollte die Ukraine übernehmen? Wie denn? Einfach so?"
> Ja. Einfach so per NATO-Beitritt.

"Sicherlich, all die Verschwörungsmythen um den Maidan kenne ich. Ich möchte sie aber nicht schon wieder hören."
> Das trifft sich gut, denn ich habe auch keine anzubieten.

"Sie meinen, im Sinne des Friedens müsse man akzeptieren, wenn ein Staat mit militärischer Gewalt Grenzen verschiebt und Teile eines anderen Staates annektiert?
> In Nordzypern, beim Camp Bondsteel im Kosovo und bei den US-Basen in Syrien wurden die Annexionen auch akzeptiert. Man kann sich jahrelang darüber aufregen, aber es würde nichts ändern. Und ein Krieg ist ein denkbar ungeeignetes Mittel, um das Völkerrecht hochzuhalten.

"Das meinen Sie wirklich ernst?"
> Ja. Etwas zu akzeptieren heißt, die Realität anzuerkennen. Es heißt nicht, dass man es gut finden muss.

17:41 von morigk

"Bitte bleiben Sie höflich und beim Thema. Und real bei der russischen Geschichte, nicht was im deutschen Lehrbuch steht."

"Höflich": Ich schlage den Ton an, den ich für angemessen halte. Dafür, dass meine Formulierung unangebracht gewesen sein soll, müssen Sie Argumente liefern. Die fehlen leider in Ihrer Meinungsäußerung.

"Beim Thema": glücklicherweise war, wie es scheint, auch die Moderation der Ansicht, dass es zum Thema gehört, wenn ich einem Diskussionsteilnehmer einige Konsequenzen seiner Ansichten vor Augen führe.

"Die reale russische Geschichte": wo finde ich die Ihrer Meinung nach? Etwa im russischen Geschichtsbuch, gleich nach dem womöglich von Putin selbst verzapften Kapitel über den Hitler-Stalin-Pakt? Und warum nicht in einem deutschen, das in erheblich geringerem Maß einem politischen Diktat unterliegen dürfte?

18:46 von ex_Bayerndödel

«Völlig klar, aber Sie haben die Antwort selbst gegeben: Es gibt Hoheitszonen, eine davon ist nun einmal die russische.»

In Hoheitszonen darf man rein, wenn der Inhaber der Hoheitsrechte das gestattet. Darum ging es aber nicht, sondern darum, was haben die Briten überhaupt im Schwarzen Meer zu suchen, sie sind ja kein Anrainerstaat mit Küstenlinie am Meer.

18:38, krittkritt

>>Die Krimabstimmung entsprach OSZE-Regeln.
@17:30 von Autograf
Die OSZE war auch zur Beobachtung eingeladen. Es sind allerdings nur etwas über 100 Parlamentarier vorwiegend aus dem linken und rechten Spektrum gekommen. Die haben aber ausnahmslos die Korrektheit der Abstimmung bestätigt.<<

Aus dem linken und rechten Spektrum also, inniglich vereint.

Sie wissen, wie man solche Aktionseinheiten nennt?

Ein echter Linker macht sich jedenfalls nicht mit Faschisten gemein.

Die von Ihnen beschriebene Querfront hatte außerdem mit der OSZE nicht das geringste zu tun und war in keinster Weise von ihr autorisiert.

@Forengeschwätz - Quelle: TS

17:59 von Forengeschwätz:
"Schade, dass Sie nicht auf die Idee kommen, zu fragen, warum die Russen solchen Kokolores verbreiten."

Ich habe diese Information von der TS, der nichts ferner liegt, als russische Propaganda zu verbreiten.

18:58, Barbarossa 2

>>18:15 von fathaland slim
Sie halten wirklich den Vorgang, welcher die Krim Schenkung betraf, für Völkerrechtlich? Ist das ihr Ernst? Sie sind doch so auf das Recht bedacht.<<

Es handelte sich um einen Vorgang innerhalb der UdSSR. Es wurde keinerlei Recht verletzt.

Oder wissen Sie da etwas, was ich nicht weiß?

18:53 von SinnUndVerstand
Der Internationale Gerichtshof: „Es besteht kein allgemeines Verbot einseitiger Unabhängigkeitserklärungen, das aus der Praxis des Sicherheitsrates resultieren würde.“

18:49, Nachfragerin

>>@Autograf - juristisches Geplänkel
17:41 von Autograf:
"Das Völkerrecht bezieht sich auf das Staatsvolk [...]"

Deshalb gab's ja vor dem Referendum eine Sezession.<<

Die militärische Besetzung durch russische Soldaten ohne Hoheitsabzeichen, die Putin sogar, für ihn völlig ungewöhnlich, zugegeben hat, bezeichnen Sie als Sezession?

So etwas können Sie gar nicht ernst meinen.

18:45 von Eislöwe

>>18:03 von proehi
das macht Putins handeln in der Ostukraine und auf der Krim nicht besser oder entschuldigt irgend etwas<<

Nein, natürlich nicht. Aber ich halte es für einen elementaren Fehler, sollte man die Russen als die einzig Agierenden in diesem "Spiel" um Macht, Einfluß, politische - und wirtschaftliche Interessen halten. Und was dabei das Erste war, das Ei oder das Huhn, bzw. wer aller Beteiligten hat das "Spiel" eröffnet, ist längst noch nicht geklärt.

Deshalb ist folgende Frage ebenso berechtigt: Entschuldigt Putins Handeln in der Ostukraine und auf der Krim das Agieren der Nato bzw. einzelner Mitgliedsländer in den gleichen Gebieten?

Souveräne Staaten entscheiden frei, welchem Bündnis oder welcher Organisation sie sich anschließen wollen oder können? Die Nato hätte nicht in Erwägung ziehen dürfen sich mit der Ukraine zu verbinden. Als Die Russen dann angriffen hätte eine entschiedenere Aktion kommen müssen. Jetzt ein Schifflein ins rote Meer zu schicken vor dem die Russen angst haben sollen ist nicht zielführen. Vor 100 Jahren als Groß-Britannien noch eine Weltmacht war hätte das sicher einen anderen Eindruck gemacht. Doch diese Zeiten sind vorbei Putins Russland ist die Weltmacht Nummer 2 und die Briten ohne Europa spielen in diesem Konzert nur noch die zweite Geige.

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