Ihre Meinung zu: Zweites Flugzeug mit verletzten Soldaten aus Mali gelandet

27. Juni 2021 - 7:09 Uhr

Das zweite Flugzeug mit verletzten Bundeswehrsoldaten aus Mali ist in Deutschland gelandet. Damit sind alle zwölf bei dem Anschlag verwundeten deutschen Soldaten zurück. Sie werden nun medizinisch behandelt.

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Kommentare

Baldige und gute Genesung

wünsche ich den Soldaten!

„Die meist islamistisch motivierte Gewalt hat in den vergangenen Jahren auch die benachbarten Länder in der Sahel-Zone erreicht. Tausende Soldaten und Zivilisten wurden in der Krisenregion getötet, Hunderttausende mussten aus ihrer Heimat fliehen. 2013 schlug ein massiver Militäreinsatz der Franzosen den Vormarsch der Terrormilizen auf die Hauptstadt Bamako zurück.
>> Auch organisierte Kriminalität und … sind ein Problem in der Region, über die Migrationsrouten nach Nordafrika und weiter Richtung Europa laufen.
Zuletzt gab es in Mali zwei Militärputsche. Im Raum stand zuletzt gar die Frage, ob sich Mali nach dem jüngsten Putsch gar in Richtung radikaler Islamismus bewegt. Macron kündigte eine grundsätzliche Neuausrichtung der französischen Militärpräsenz in der Sahelzone an. Er will den Anti-Terror-Einsatz "Operation Barkhane" aussetzen, um den Druck auf den Krisenstaat und die Putschisten zu erhöhen“

Den „Druck“ auf die mit der Befehlsgewalt über die Waffen und Selbstmordattentäter?

Raus aus Mali!

Zitat: "Bei einem Angriff auf die UN-Truppe MINUSMA in Mali sind 15 Soldaten verletzt worden, einige von ihnen schwer. Unter den Verletzten sind auch Bundeswehrsoldaten. "

Raus aus Mali.

Was tun denn Bunderwehr-Soldaten in Mali? Den islamischen Terrorismus wird man nicht militärisch bekämpfen können.
Ich sehe nicht ein, warum wir das Leben und Gesundheit deutscher Soldaten - von den Kosten ganz zu schweigen - in einem 'failed state' wie Mali riskieren und opfern sollen.

Dass das Ziel der Mission der Friedenssicherung in Mali genauso wenig klappen wird wie diese Mission in Afghanistan seit 20 Jahren gescheitert ist, ist vorgezeichnet und hängt auch damit zusammen, dass man in naiv-gutmenschlicher Sicht der Dinge die Fakten der kulturellen Vorprägung und Sozialisation (Islam) der Menschen in diesen Ländern mal wieder nicht zur Kenntnis nehmen möchte.

Das ist aber der Dreh- und Angelpunkt und ist die Ursache dafür, dass die Afghanistan-Mission im Großen und Ganzen gescheitert ist!

@Blitzgescheit, 9:16

Und wenn einem grade nichts einfällt, dann gibt es immer noch den Fundus aus den eigenen Kommentaren der letzten Tage / Wochen, aus dem man den einen oder anderen per copy&paste einfügen kann. Diesen Beitrag posteten Sie wortgleich am 25.6. um 23:07.
Begriffe wie "naiv-gutmenschlich", "kulturelle Vorprägung" u.ä. sind ja so universell, da kann man nichts falsch machen. Schlimmstenfalls muss man dann beim nächsten Mal das Wort "Mali" durch den Namen des Landes ersetzen, um das es im jeweiligen Artikel geht.

20 Jahre Kampf gegen Terrorismus.

Alles was in weiter Ferne bekämpft wurde, findet sich nun hier im Lande wieder.
Als letztes kommen die dort eingesetzten Soldaten hinterher.

@Blitzgescheit

"Raus aus Mali"
das sehe ich als ehemaliger Wehrdienstleistender genau so.
Wir werden leider nicht die Welt retten können aus Deutschland. Das einzige was langfristig geschehen muß in den Ländern, ist ihnen eine Perspektiven zu geben. Das in Wirtschaftlicher Hinsicht aber halt auch eine langfristige Eigenständigkeit wo sie selber entscheiden könne. Und das muß die jeweilige Bevölkerung selber hinbringen. Andere Länder haben das auch geschafft.
Aber wenn immer mehr Länder nur auf die Rohstoffe der Länder aus sind, wird es schwierig werden hier für eine breite Bevölkerungsschicht eine Perspektive zu bieten.
Auch wenn sicherlich bei den jeweiligen Standorten Verbesserungen sichtbar sind, sind wir doch fremde Besatzer in derer Augen.
Von unseren Abgeordneten würde ich mehr Verantwortungsbewußtsein wünschen. Nur in Parlamentarischen Debatten mehr Auslandseinsätze zu fordern, ohne die Risiken abzuwägen ist mir zu wenig.
Die Aufgaben der Bundeswehr gibt das Grundgesetz vor.

@um 09:16 von Blitzgescheit

"Dass das Ziel der Mission der Friedenssicherung in Mali genauso wenig klappen wird ..."

Deswegen ist dort kein einziger europ. Soldat. In Mali gibt es allerlei Bodenschätze, auf die hauptsächlich Frankreich Anspruch erhebt. Diese Ansprüche gilt es zu verteidigen/sichern.

Zweites Flugzeug mit verletzten Soldaten aus Mali gelandet....

Und vermutlich wird es solche Nachrichten auch in Zukunft geben. Denn Abstand nehmen von den Militäreinsätzen in aller Welt wollen Laschet, Scholz und Baerbock im Falle ihrer nicht.
Letztere sogar ausdrücklich (wenn es sein muss) auch ohne UN-Mandat (Papier der Böll-Stiftung).

Scheitern in islamischen Ländern

Die Mission in Mali droht zu scheitern. Genauso wie die Mission in Afghanistan.

Beide Operationen hatten denselben Zweck, nämlich radikal-islamische Kräfte davon anzuhalten die Macht zu übernehmen.

Beide Operationen scheitern/scheiterten am selben Problem. Die lokale Bevölkerung scheint dieses Ziel nicht zu teilen und zieht offenbar eine islamistische Gewaltherrschaft einer Herrschaft vor, in der nicht-Muslime eine stabilisierende Rolle spielen.

Ich denke wir sollten daraus die Konsequenzen ziehen und uns mit den islamisten arrangieren. Sie gegebenenfalls sogar finanziell unterstützen, wenn sie die Grenzen ihrer Länder für Migration abriegeln.

9.47 von Frosthorn

Ich von finde , trotz zweifacher Ausführung ,den Kommentar von Blitzgescheit einleuchtend und aktueller denn je . Persönlich eine
Meinung von mir ." Humanität endet dort wo der Selbsterhaltungstrieb einsetzt" . Wir deutsche haben hier im Moment noch etwas Luft nach oben .

@Am 27. Juni 2021 um 10:10 von zöpfchen

Zitat: "Beide Operationen scheitern/scheiterten am selben Problem. Die lokale Bevölkerung scheint dieses Ziel nicht zu teilen und zieht offenbar eine islamistische Gewaltherrschaft einer Herrschaft vor, in der nicht-Muslime eine stabilisierende Rolle spielen."

Bingo.

Genauso ist es.

Was bedeutet das Wort "islamistisch"?

Mich nervt und ärgert....

bei solchen Situationen immer die Spraxhlosigkeit und Stille auf Seiten diverser NGO, die ansonsten immer lautstark ein Eingreifen der Staatengemeinschaft fordern. Nachdem angeblich die NGO frei vom Einflußß von Regierungen oder Konzernen sind, sollte es für sie sehr leicht sein, überall Ruhe und Frieden einkehren zu lassen - oder etwa doch nicht? Überzeugen die Betreiber der Wasser-Taxis scheinbar doch nicht jeden? Allen verwundeten und im Einsatz bedindlichen Soldaten, egal ais welchem Land, wünsche ich von Herzen baldige und vollständige Genesung und gesunde Heimkehr!

10:10 von zöpfchen

Die Mission in Mali droht zu scheitern. Genauso wie die Mission in Afghanistan.
.
das zu erkennen - dazu brauchts kein Abitur
und wären die Soldaten zu hause geblieben
(also ich habe sie nicht runtergeschickt)
hätten die noch ihre Gesundheit und der Staat weniger Schulden

mit verletzten Soldaten

Danke, das Sie jetzt in Sicherheit sind. Hoöt bitte auch schnell alle andern soldaten und deutsche Bürger die nach Hause möchten dort ab.

Dieser falschen und sehr schlcht durchdachte Einsatzt muss schnell beendet werden.

@zöpfchen, 10:10

„Die Mission in Mali droht zu scheitern. Genauso wie die Mission in Afghanistan.
Beide Operationen hatten denselben Zweck, nämlich radikal-islamische Kräfte davon anzuhalten die Macht zu übernehmen.
Beide Operationen scheitern/scheiterten am selben Problem. Die lokale Bevölkerung scheint dieses Ziel nicht zu teilen und zieht offenbar eine islamistische Gewaltherrschaft einer Herrschaft vor, in der nicht-Muslime eine stabilisierende Rolle spielen“

Unfassbar, mit welcher Ignoranz oder wohlkalkulierten Perfidie (Letzteres fände ich noch schlimmer) Sie hier Opfer als Täter zu diffamieren versuchen.

10:08 von Bernd Kevesligeti

Letztere sogar ausdrücklich (wenn es sein muss) auch ohne UN-Mandat (Papier der Böll-Stiftung).
.
und die haben ihre Wurzeln unter anderem in der Friedensbewegung
welche Grundprinzipien werfen die noch über Bord ?

@ 09:16 von Blitzgescheit

"Raus aus Mali!"

Volle Zustimmung zu Ihrem kompletten Beitrag!

@Am 27. Juni 2021 um 09:57 von herbert2

Zitat: "d. Das einzige was langfristig geschehen muß in den Ländern, ist ihnen eine Perspektiven zu geben. Das in Wirtschaftlicher Hinsicht aber halt auch eine langfristige Eigenständigkeit wo sie selber entscheiden könne."

Wieso?

Wieso müssen wir anderen Ländern eine Perspektive geben? Zumal wir genug eigene Probleme im Land haben.

Wie kommen Sie auf die Idee, dass wir so etwas überhaupt könnten?

Meine Genesungswünsche

an die Soldaten, dass sie die Verletzungen folgenlos überstehen. Und eine Frage an die Politiker: wofür riskieren die deutsche Soldaten in eine "ehemalige" Kolonie Frankreichs sein Leben? Die Gequatsche mit" Kampf gegen die Islamisten" oder" Kampf für die Demokratie" können sie sich sparen. Bei so vielen Bodenschätzen in dem Land klingt das irgendwie nicht ganz glaubwürdig. Wie wäre es damit wenn die Politiker,um einen Zeichen zu setzen, zuerst seine eigene Kinder in solche gefährliche Einsätze schicken ?

09:16 Blitzgescheit

„Raus aus Mali!…“

Dem ist nur hinzuzufügen: volle Zustimmung!

um 09:16 von Blitzgescheit

Raus aus Mali.

Was tun denn Bunderwehr-Soldaten in Mali? Den islamischen Terrorismus wird man nicht militärisch bekämpfen können.
Ich sehe nicht ein, warum wir das Leben und Gesundheit deutscher Soldaten - von den Kosten ganz zu schweigen - in einem 'failed state' wie Mali riskieren und opfern sollen..."

Hätte mich ja gewundert, wenn Sie den "islamischen Terror" aus unhemmbaren übermütigen Impulsen ins Forum geschossen hätten.

Mali war schon lange ein zivilisiertes Königreich im Herzen Afrikas, als bei uns die Notdurft noch aus der 2. Etage aus Löchern auf die Gassen fiel. Der König brachte nach einer langen Reise zwar den Islam mit zurück, aber es gab genug Savannen, Steppen, Wüste und Zeit zum Meditieren, um den Einfluss Arabiens auf Distanz zu halten. Der Islam in Westafrika ist ein Bollwerk gewesen gegen den Islamismus und ist im Vergleich zu der Tristesse im christlichen Abendland eine Quelle der Inspiration und des hohen Respektes für die Gemeinschaft von Staat und Religion.

10:28 Blitzgescheit

„Was bedeutet das Wort "islamistisch"?“

Noch ein Treffer.

Dieses Wort drückt nur eines aus nämlich die Naivität dessen, der es benutzt.

11:02 von DeRus Ist Ihnen

11:02 von DeRus

Ist Ihnen entfallen, das es sich um eine UN Mission handelt ?

von Sisyphos3 10:47

Gibt es denn für die noch Grundprinzipien, die über Bord geworfen werden können ? Aussagen von Göring-Eckardt, Programmentwurf der Grünen (Heise) zu dem Thema und Drohnenbewaffnung.

10:42 von Nettie Zustimmung

10:42 von Nettie

Zustimmung !

Allerdings ist dieser Satz

** Ich denke wir sollten daraus die Konsequenzen ziehen und uns mit den islamisten arrangieren. Sie gegebenenfalls sogar finanziell unterstützen, wenn sie die Grenzen ihrer Länder für Migration abriegeln.**

aus meiner Sicht schlicht das allerletzte !
Erst Hilfe verweigern, dann Geld bezahlen, damit die Ihre Leute einsperren ?

Mali

man hätte nie und nimmer einen Einsatz in Mali zulassen sollen, wenn man alles wirklich berücksichtigt hätte . denn egal wieviel Entwicklungsgelder geflossen sind egal ob in Mali oder in andere Staaten immer das gleiche Bild . Korruption auf ganzer Linie oder Unterdrückung durch ihre eigene Regierungen die Sie auch noch selber gewählt haben. die Begründung unserer Regierung stimme ich nicht zu, denn in meinen Augen geht es nur einmal mehr um die Rohstoffe.

@Blitzgescheit

Wir sollten schon mal sehen wie bei uns die Lebensweise läuft in vielen Bereichen.
Jeden auf der Welt unsere Wertevorstellung aufdrücken wollen, aber in vielen Bereichen auf Kosten der anderen Leben.
Ich möchte lieber nicht wissen wie die sogenannte unausweichliche Energiewende die uns fast alle Parteien einreden in Wirklichkeit funktioniert.
Kinderarbeit für Silizium damit wir hier unser Gewissen in Elektroautos zeigen können, die es sich leisten können.
Das ist ein Beispiel das für mich aber bezeichnend ist für die Zukunft.
Ich denke da an Wirtschaftliche Kooperationen mit jeweiligen Ländern.
Leider ist es in der sogenannten Westlichen Wertesesselschaft so das die aber meist aufhört wenn es um Geschäfte geht.
Das ist da Problem in meinen Augen

UN -Mission

Der Einsatz in Mali ist ein Blauhelmeinsatz der UN.
Wird aber wie schon vorgestern von den meisten hier ignoriert.
Sehr durchsichtig.

11:35 von harpdart

Zitat:
"Der Einsatz in Mali ist ein Blauhelmeinsatz der UN.
Wird aber wie schon vorgestern von den meisten hier ignoriert.
Sehr durchsichtig."

Man kann den Einsatz doch trotzdem fuer falsch, sogar sinnlos und kontraproduktiv halten. Meinen Sie etwa, die UN macht keine Fehler?

09:57 von herbert2

@Blitzgescheit
"Raus aus Mali"

das sehe ich als ehemaliger Wehrdienstleistender genau so.

Ah, ein Experte also.

Nun, ich als Besitzer eines Bundeswehr-Schlafsackes darf mich dann auch zu den Fachleuten zählen.

Wie man mit Schrecken sieht,

Wie man mit Schrecken sieht, haben die Erfahrungen aus 20 Jahren Afghanistan-Engagement immer noch nicht genügt. Waren die 59 Toten und die 6,5 Milliarden für diesen für immer was auch -Einsatz immer noch nicht genug, ganz zu schweigen von den Verletzten und Traumatisierten?
Wer gibt unseren Regierungen das Recht, so mit Leib und Leben um zu gehen und nebenbei immer wieder so viel von unserem Geld zu verbrennen?Für mich sind nun ab sofort alle, die diesem Einsatz, trotz der gemachten Erfahrungen und dass es in Mali mindestens genauso schwierig werden wird, zu gestimmt haben, potentielle Mörder am deutschen Volk! Die larivari Argumente, diese Einsätze zu machen, um den betroffenen Völkern die Demokratie zu bringen, sind reine Zweckargumente, um die wahren Einsatzgründe zu maskieren. Wer wirkliches Interesse an diesen Menschen hätte, würde die eher in Ruhe lassen. Den meisten sind demokratische Regierungen eh unheimlich, weil sie damit, ihre traditionellen Orientierungen verlieren.

um 10:28 von Blitzgescheit @zöpfchen

Zitat: "Beide Operationen scheitern/scheiterten am selben Problem. Die lokale Bevölkerung scheint dieses Ziel nicht zu teilen und zieht offenbar eine islamistische Gewaltherrschaft einer Herrschaft vor, in der nicht-Muslime eine stabilisierende Rolle spielen."

Bingo.

Genauso ist es..."

Wenn man erstmal weiß, daß Rechtsnationalismus und Islamismus ähnliche Funktionsstörungen sind in der gleichen Region im Cortex, sind die Manöver hier nicht wirklich schwer zu verstehen. Aus beiden
,,Bewegungen" wächst ein Ast empor, der Frustration, Wut und Ängste bündelt, die aus den ungehaltenen Versprechen abwesender oder unverlässlicher Väter herrührt, die dem jungen oder ewiggestrigen Rächer des geraubten Throns die Aussicht auf Anerkennung verspricht. ,,Gottesstaat" oder Reichsphantasien der Mundlosen sind ähnlicher untereinander als auf den ersten Blick gegensätzlich.

Man kann den Islamismus nicht mit Gewalt besiegen, weil er kein positives Konzept vom Leben hat. So wie der Rechtsextremismus

11:14 von

Mali war schon lange ein zivilisiertes Königreich im Herzen Afrikas, als bei uns die Notdurft noch aus der 2. Etage aus Löchern auf die Gassen fiel.
.... eine Quelle der Inspiration und des hohen Respektes für die Gemeinschaft von Staat und Religion
.
ach wissen sie melancholeriker
es mag interessant sein wie das Leben vor 500 Jahren war
(für einen Historiker)
aber ich lebe jetzt und heute und da fällt eben nicht hier sondern dort "die Notdurft auf die Straße"
das gilt auch für ihr Zitat : "eine Quelle der Inspiration und des hohen Respektes ..."
es ist zumindest für mich wichtig wie sich das Leben hier und heute abspielt
warum ? wie gesagt ..... weil ich eben jetzt lebe und nicht damals

Verteidigungsarmee hat dort nichts zu tun

Welche Großmannssucht treibt uns dahin? Alle derartigen "Schlichtungsversuche" sind bislang überall gescheitert. Was für eine Arroganz! Das bringt nichts - kostet Geld und Leben.
Raus aus den Auslands-Einsätzen. Und nie mehr von den Freunden aus Übersee in einen weiteren Einsatz zwingen lassen. Jetzt das GG so ändern, dass so ein Müll unmöglich wird.

11:14 von melancholeriker

Wie sie schon schrieben. Es war einmal vor langer langer Zeit. Hat mit den Heutigen Verhältnissen aber nichts mehr zu Tun. Der Radikale Islamismus ist auf den Formarsch. Empfehle ihnen dazu auch den Artikel des Weltspiegels https://www.tagesschau.de/ausland/asien/pakistan-taliban-schule-101.html.

Liebe "Islamkritiker",

ihr habt nicht die allergeringste Ahnung vom ungeheuren kulturellen Reichtum Malis. Musik, Tanz, Theater, bildende Kunst, die ganze Palette. Näheres hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Mali#Kultur

Ich bin mit einem Bluesgitarristen aus dem Land befreundet. Amar Sundy vom Stamm der Tuareg.

Wenn ich die antiislamischen Stanzen hier lese, mit denen das Land beschrieben wird, dann werde ich wütend. Je weiter ein Land weg ist und je weniger man über es weiß, desto besser lässt es sich offensichtlich für eine solche Agenda mißbrauchen.

10:08 von Wolfes74

In Mali gibt es allerlei Bodenschätze,
.
dann haben wir ja nen Grund für unser Engagement dort

Inspirierender Islam?

@ 27. Juni 2021 um 11:14 von melancholeriker
„Mali war schon lange ein zivilisiertes Königreich im Herzen Afrikas, als bei uns die Notdurft noch aus der 2. Etage aus Löchern auf die Gassen fiel. ….. Der Islam in Westafrika ist …im Vergleich zu der Tristesse im christlichen Abendland eine Quelle der Inspiration und des hohen Respektes für die Gemeinschaft von Staat und Religion.“

Ihre Argumentation ist kontrafaktisch. Der UN-Einsatz wurde unter anderem auf die Zerstörung islamischer Kulturgüter in Westafrika durch islamisten begründet.

@Juergen

"Man kann den Einsatz doch trotzdem fuer falsch, sogar sinnlos und kontraproduktiv halten. Meinen Sie etwa, die UN macht keine Fehler?"

Ja, kann man.
Bloß, wenn ich lese, was die Foristen hier für Argumente hervorheben, warum der Einsatz abzulehnen ist, dann ist es schon wichtig zu unterscheiden.
Es ist weder eine französische oder europäische Aktion noch eine "des Westens".
Dem UN-Einsatz müssen z.B. auch Russland und China zugestimmt haben, sonst wäre es nicht dazu gekommen.
Einigen Foristen geht's um ganz andere Dinge. Das können Sie sicher selbst erkennen.

Ich wäre für eine Abschaffung der Bundeswehr und bin daher auch gegen solche oder andere Einsätze.
Aber solange wir eine Bundeswehr haben, muss diese auch beschäftigt werden, sei es mit solchen oder anderen Einsätzen oder auch Inlandseinsätzen (Z. B. Aushilfe in Pflegeheimen).
Dass die Soldaten fürs Nichtstun Gehalt beziehen, fände ich nämlich nicht in Ordnung.
Wer zur Bundeswehr gegangen ist, für den sind Einsätze dieser Art sicher auch in Ordnung (sonst wäre er ja nicht zur Bundeswehr gegangen).

Aber wie gesagt, ich finde die Abschaffung der Bundeswehr für richtig, vor allem vor dem Hintergrund unserer stark belasteten Geschichte. Denn nochmals an einem Weltkrieg Schuld zu sein, das können wir uns nicht leisten (es wäre eh der Letzte).

um 11:26 von Michael Klaus Möller

,,Mali
man hätte nie und nimmer einen Einsatz in Mali zulassen sollen, wenn man alles wirklich berücksichtigt hätte . denn egal wieviel Entwicklungsgelder geflossen sind egal ob in Mali oder in andere Staaten immer das gleiche Bild . Korruption auf ganzer Linie oder Unterdrückung durch ihre eigene Regierungen die Sie auch noch selber gewählt haben. die Begründung unserer Regierung stimme ich nicht zu, denn in meinen Augen geht es nur einmal mehr um die Rohstoffe."

Warum nur vermisse ich in Beiträgen wie Ihrem, daß der Akzent für Korruption immer auf der ,,stärkeren" Seite liegt, also auf jener, die sich Willfährigkeit bei ihren ,,Partnern" sucht und sie findet bei Wenigen, die ihr Land nach den gleichen Prinzipien ausbeuten wie der potente Partner seine Beschäftigten z. B. Es wird immer wieder gerne mit Korruption argumentiert, als wäre es bestimmendes Naturell in afrikanischen Gesellschaften. Das macht alles sehr einfach.

@Blitzdings 10:55

"Wieso müssen wir anderen Ländern eine Perspektive geben? Zumal wir genug eigene Probleme im Land haben."

Durch diese "Argumentation" zeigen Sie leider wieder einmal überdeutlich, dass Ihr Nickname ein frei aus der Luft gegriffener ist, der nichts mit Ihnen zu tun hat.

Anderen Ländern eine Perspektive geben ist mittel- und langfristig der EINZIGE Weg, die Bewohner dieser Länder davon abzuhalten, zu uns zu kommen.

Wenn Sie möchten, dass diese Millionen Menschen alle zu uns kommen, ist es natürlich sinnvoll, ihnen in ihrem Heimatland keine Perspektive zu geben.
Allerdings hielt ich Sie bisher nicht für jemanden, dem in Deutschland die Migranten fehlen ...

Rohstoffland Mali

Auch hier ist Wikipedia wieder aufschlussreich.
Bleibt nur zu hoffen,das die angeblich 10 Milliarden Tonnen Ölschiefer auch dort bleiben wo sie sich jetzt noch befinden.
Nämlich im Boden von Mali.
Hauptabbau ist dort Gold und hier liegt Mali nach Südafrika und Chana an dritter Stelle in Afrika.
Gold war aber noch nie das große Glück.
Überhaupt sind zu viele Rohstoffe eher bremser für eine nachhaltig gute Entwicklung.
Meistens machen sich dabei die korrupten Regierungen die Taschen voll und von Konzernen ist das oft auch so gewollt.

11:48, Kambrium2

>>Wie man mit Schrecken sieht, haben die Erfahrungen aus 20 Jahren Afghanistan-Engagement immer noch nicht genügt.<<

Im Gegensatz zum Afghanistankrieg handelt es sich in Mali um einen UN-Einsatz.

Ich bin alsoluter Befürworter von UN-Missionen. Schon die berühmte Pazifistin und Gründerin "meines" Verbandes, der DFG-VK, hat in Ihrer Friedensnobelpreisrede 1905 so etwas gefordert.

Pazifismus heißt nicht, wir halten uns einfach aus allem raus und überlassen die Menschen denjenigen, die dies nicht tun. Im Falle von Mali dann Saudi-Arabien und den Emiraten. Ich würde mich nicht wundern, wenn die Islamisten dort mit Waffen aus deutscher Produktion schössen.

>>Die larivari Argumente, diese Einsätze zu machen, um den betroffenen Völkern die Demokratie zu bringen, sind reine Zweckargumente,<<

Es geht nicht darum, die Demokratie nach Mali zu bringen, sondern darum, die Übernahme des Landes durch islamistische Terrorbanden zu verhindern. Terrorbanden mit mächtigen Finanziers.

Kooperation mit islamisten

@ 27. Juni 2021 um „dieser Satz

** Ich denke wir sollten daraus die Konsequenzen ziehen und uns mit den islamisten arrangieren. Sie gegebenenfalls sogar finanziell unterstützen, wenn sie die Grenzen ihrer Länder für Migration abriegeln.**

aus meiner Sicht schlicht das allerletzte !
Erst Hilfe verweigern, dann Geld bezahlen, damit die Ihre Leute einsperren ?“

Wirklich? Nein ich denke dass hieraus das Signal entstehen könnte: liebe Muslime, wir sind nicht mehr verantwortlich für Eure Menschenrechte weder bei euch, noch bei uns. Wenn ihr menschenwürdig leben wollt, dann sorgt bitte selbst dafür.

Ali Farka Touré

Wer Mali verstehen will, der sollte sich unter anderem mit diesem Mann beschäftigen.

Menschen wir er repräsentieren dieses Land und seine uralte Hochkultur, und nicht die islamistischen Banden, die es in Angst und Schrecken versetzen.

Der Bote und seine Freunde versuchen zwar, die Lage so darzustellen, als ob das genau dass wäre, was die Menschen in Mali wollten, von wegen Islam und so, aber so etwas kann man wirklich nur glauben, wenn man über das Land überhaupt nichts weiß.

Die Regierung in Mali ist

Die Regierung in Mali ist unfähig. Sie sollte durch eine von einem UN Hochkommissar genehmigte und kontrollierte ersetzt werden. Gute Regierungsführung ist wichtiger als die Militärunterstützung.

12:02, Sisyphos3

>>10:08 von Wolfes74
In Mali gibt es allerlei Bodenschätze,
.
dann haben wir ja nen Grund für unser Engagement dort<<

Es handelt sich um eine UN-Mission.

12:01, Mass Effect

>>11:14 von melancholeriker
Wie sie schon schrieben. Es war einmal vor langer langer Zeit. Hat mit den Heutigen Verhältnissen aber nichts mehr zu Tun. Der Radikale Islamismus ist auf den Formarsch. Empfehle ihnen dazu auch den Artikel des Weltspiegels https://www.tagesschau.de/ausland/asien/pakistan-taliban-schule-101.html.<<

Den empfehle ich auch, weil nämlich ganz deutlich wird, warum der Islamismus auf dem Vormarsch ist. Solange nämlich der US-Verbündete Pakistan solche Kaderschmieden finanziert, wird das Problem größer und nicht kleiner. Von den Saudis und den Emiraten ganz zu schweigen.

Die Menschen lassen sich nicht von solchen Banden foltern und totschlagen, weil das in ihrem Naturell läge, sondern weil diese Banden mächtige Hintermänner haben.

Sehr mächtige.

Wären sie nicht so mächtig, dann hätten die UN längst Saudi-Arabien und Pakistan besetzt. Denn dort ist die Wurzel des Übels zu finden. Stattdessen reibt man sich im kleinen Mali auf.

Endlich Ursachen bekämpfen

Die Ursachen für die Probleme sind immer die gleichen, wir schützen die Interessen von wenigen, die gewaltigen Reichtum mit grenzenloser Skrupellosigkeit vermehren wollen. Der willfährigen Unterstützung dieser gewissenlosen Gier durch die Politik sind all unsere Probleme, von Klimawandel über Migration, bis zur Unterstützung von religiösen Fanatikern geschuldet. Haben die Menschen eine vernünftige Zukunftsperspektive unterstützen sie keine Terroristen im Religionsgewand, verlassen nicht ihre Heimat und sind bereit, ein umweltverträgliches Leben zu führen. Da, wo Menschenleben von Terror bedroht werden muss auch militärische Hilfe geleistet werden, die ursächlichen Probleme sind aber nur zu lösen, wenn man endlich die Interessen der 99% vertritt und nicht die des einen Prozentes mit dem großen Kapital. ALLE Parteien, die rechts, konservativ, oder „liberal“ genannt werden, beweisen seit Jahrzehnten, dass sie nicht für die 99% agieren, auch wenn sie alle daransetzten, so zu tun als ob.

@ich1961, 11:21

„Allerdings ist dieser Satz

** Ich denke wir sollten daraus die Konsequenzen ziehen und uns mit den islamisten arrangieren. Sie gegebenenfalls sogar finanziell unterstützen, wenn sie die Grenzen ihrer Länder für Migration abriegeln.**

aus meiner Sicht schlicht das allerletzte !
Erst Hilfe verweigern, dann Geld bezahlen, damit die Ihre Leute einsperren ?“

So sehe ich das auch. Aber das dahinterstehende, ebenso zynische wie menschenverachtende Kalkül ist nach den „Regeln“, nach denen unser globales Politik- bzw. Wirtschaftssystem derzeit „funktioniert“ einfach „konsequent“: Geld bedeutet Macht (bzw. „Handlungs- und „Gestaltungsmöglichkeiten“). Und der „logische“ Schluss, der diesen Überlegungen folgt lautet: „Jeder ist käuflich“.

12:14, zöpfchen

Sie wollen also religiös verbrämte Faschisten fördern, damit die aus ihren Ländern Freiluftgefängnisse machen und uns so die bösen Fremden vom Halse halten.

Meinen Sie wirklich, ein solcher Ansatz wäre zielführend? Oder wollen Sie nur trollen?

@Thomas D.

"Ah, ein Experte also."
Was wollen Sie damit sagen?
Wir haben in meiner Zeit in den 90er in der Bundeswehr schon auch unseren Auftrag gelernt für was die Bundeswehr geschaffen wurde.
Wenn ich mir heute die Politischen Akteure anschaue die die Bundeswehr am liebsten nur als ausführendes Organ der Politik sehen wird mir Angst und Bange.
Hier im vermeidlich sicheren Deutschland kann man immer leicht Entscheidungen treffen.
Das schaut sicher anders aus wenn Politiker dann auch ihre eigenen Kinder auf solche Einsätze schicken müßten.

27. Juni 2021 um 12:04 von harpdart

>> @Juergen

"Man kann den Einsatz doch trotzdem fuer falsch, sogar sinnlos und kontraproduktiv halten. Meinen Sie etwa, die UN macht keine Fehler?"

Ja, kann man.
Bloß, wenn ich lese, was die Foristen hier für Argumente hervorheben, warum der Einsatz abzulehnen ist, dann ist es schon wichtig zu unterscheiden.
Es ist weder eine französische oder europäische Aktion noch eine "des Westens".
Dem UN-Einsatz müssen z.B. auch Russland und China zugestimmt haben, sonst wäre es nicht dazu gekommen.
Einigen Foristen geht's um ganz andere Dinge. Das können Sie sicher selbst erkennen. <<
.
.
Falls es Ihnen entgangen ist, es gibt noch einen 2. Bundeswehreinsatz (im Rahmen der EU).

09:16 von Blitzgescheit

>>Was tun denn Bunderwehr-Soldaten in Mali? Den islamischen Terrorismus wird man nicht militärisch bekämpfen können.
Ich sehe nicht ein, warum wir das Leben und Gesundheit deutscher Soldaten - von den Kosten ganz zu schweigen - in einem 'failed state' wie Mali riskieren und opfern sollen.<<

Haben Sie Ihre Meinung geändert?
Aus Ihren bisherigen Beiträgen konnte ich zumindest nicht entnehemen, dass Sie mehr Migranten bei uns möchten.

@fathaland slim, 12:23

Menschen wir er [Ali Farka Touré] repräsentieren dieses Land und seine uralte Hochkultur, und nicht die islamistischen Banden, die es in Angst und Schrecken versetzen. Der Bote und seine Freunde versuchen zwar, die Lage so darzustellen, als ob das genau dass wäre, was die Menschen in Mali wollten ...

Ich kann mir gut vorstellen, wie eine entsprechende "Recherche" aussieht. Da wird Mali zweimal eingetippt, einmal bei Wikipedia, einmal bei google maps. Nicht, dass dann auch wirklich hingeschaut wird. Das Gesehene reicht auch so für "ok: Afrika, überbevölkert, rückständig, Korruption, Islam" dann legen wir mal los. Ach da hatten wir doch vor drei Wochen schon mal was ähnliches ... Nur "Mali" muss man noch einfügen.
Die zweite Welle macht sich's dann noch einfacher. Da wird einfach geschaut, ob in irgendeinem Post das drin steht, was man eh schon erwartet hat. Das genügt dann für "volle Zustimmung von mir", "so ist es" oder "bingo!"

@Margitt. 12:07

Bundeswehr abschaffen - was für ein schöner Traum. Halte ich inzwischen aber leider für eine Utopie (nachdem ich, nebenbei gesagt, ernsthaft darüber nachgedacht habe, totalzuverweigern, als ich eingezogen werden sollte).

Was unsere Geschichte, die daraus resultierende Verantwortung und die sich seitdem geänderten äußeren Bedingubgen angeht, kann ich dieses Interview empfehlen:
"https://taz.de/Ex-Aussenminister-Joschka-Fischer/!5777365/"

Auch wenn man Fischer in vielerlei Hinsicht nicht mögen oder oft auch anderer Meinung als er sein kann, lohnt es sich aber, glaube ich, sehr oft, seine Gedanken nachzuvollziehen.

Politische Entscheidungen sind halt schwer

Der Westen befindet sich jedesmal in einem Dilemma: Sollten/müssen wir
- aktiv werden, wenn Menschenrechte missachtet werden?
- teils uralten Kulturen mit merkwürdigen Verhaltensweisen unsere Wertvorstellungen aufdrücken?
- anderen Ländern Demokratien aufzwingen?
- Handel mit Ländern treiben, dessen Erlöse dann nur in den Taschen der Herrschenden landen (deren Rohstoffe benötigen wir aber fürs E-Auto ...)?
- usw. usw.

Oder sollten wir einfach wegsehen, wenn große Teile der Bevölkerung unterdrückt werden?

Es zeigt sich immer erst hinterher, dass Missionen wie in Afghanistan oder Mali nicht wirklich gut vorhersehbar sind, selbst wenn ein noch so guter Wille der Weltgemeinschaft (UN) dahinter steht.

Kämpfen und nicht jammern

@ 27. Juni 2021 um 12:44 von fathaland slim
12:14, zöpfchen
„Sie wollen also religiös verbrämte Faschisten fördern, damit die aus ihren Ländern Freiluftgefängnisse machen und uns so die bösen Fremden vom Halse halten.“

Die Entscheidung darüber ob aus den Ländern „Freiluftgefängnisse“ werden, liegt bei der dortigen Bevölkerung. Wenn diese keinen Finger bei der Bekämpfung der islamisten krümmt, dann haben sie wie im Falle von Afghanistan ihre Entscheidung getroffen. Dann sollen sie aber auch nicht hier her kommen und jammern.

Die Regierung in Mali ist unfähig?

von Werner40 @
Aber das ist doch in vielen Länder so.

Also für mich stehen da China, Russland, Ungarn , Polen uws. an erster Stelle.

Und dann sollte jedesmal die UNO kommen?

12:01 von fathaland slim

Wollen sie allen ernstes die Radikalen Islamisten hier verherrlichen? Das kann ja nicht ihr ernst sein. Für sie ist ja jede Kritik an ihrer Lieblingsreligion schon Antiislamismus. Sie verkennen das die radikale Auslegung des Islam auf dem Vormarsch ist. Ich muß auch bezweifeln das sie durch das kennen eines Bluesgitarristen zum Experten der Lage vor Ort mutieren.

nicht wirklich gut vorhersehbar

von Vernünftiger @
Danke , das sehe ich genau so.

Wir haben bei Arabischen Frühling oder den Ostblock Ländern die gleich schweren Fehler gemacht.

Und im gesamten Nahen Osten sind die Frauen und Mädchen die Opfer. Wenn wir heute die Mädchen und Frauen fragen wollt Ihr "Gaddafi" zurück ,was wäre dann wohl die Antwort der Mehrheit?

@09:47 von frosthorn

... und dazu kommt, das dieser Forist die Situation in Mali nicht mal im Ansatz zu kennen scheint, sondern als Folie ge-braucht (ginge auch mit einer anderen Vor-silbe), um die stereotypen Begriffe aus seinem afd-Vokabelheftchen anzubringen.
Mich bringt es immer wieder in den Zwiespalt, nicht zu reagieren ("don't feet the blitzbot-Trolls") oder argumentativ dagegenzuhalten, damit Schweigen nicht Zustimmung signalisiert.

12:53 von frosthorn

Sie schreiben: Menschen wir er [Ali Farka Touré] repräsentieren dieses Land und seine uralte Hochkultur, und nicht die islamistischen Banden, die es in Angst und Schrecken versetzen.
Nun, wenn man gegen diese islamistischen Banden aber nichts unternimmt dann wird man von Menschen wie Ali Farka Touré nur noch (wenn überhaupt) etwas in Geschichtsbüchern lesen.

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