Ihre Meinung zu: Unwetter in Deutschland: Starkregen und Sturm sorgen für Chaos

30. Juni 2021 - 7:01 Uhr

Starke Regenfälle und heftige Stürme haben deutschlandweit schwere Schäden angerichtet. Zahlreiche Keller liefen voll, Autos blieben in den Fluten liegen. Im bayerischen Landshut stand zeitweise die Altstadt unter Wasser.

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Kommentare

Irgendwie...

scheinen wir auf dem Weg zu monsunähnlichem Wetter zu sein..

Bisher sprach man von Jahrhundertereignissen, aber wenn das wie diese Woche so weitergeht ist der Klimawandel aktiv..

Wird viel Arbeit für Kommunen und Ländern in Sachen Hochwasserschutz und Abwassermanagement

Naja ...

wenn ich mir so die Örtlichkeiten anschaue, dann habe ich das Gefühl, dass es sich oft um die gleichen Stellen handelt.

Wiederholt die gleichen Innenstädten, überschwemmten Straßen, Uferabschnitte, Keller ...

Vielleicht sollte man lieber den Hochwasserschutz vorantreiben oder bestimmte Stellen nicht zur Besiedlung zulassen. Unwetter und Starkregen werden sich nicht abstellen lassen!

Ein kleiner Vorgeschmack

Das ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was in Zukunft auf uns zukommt.

Weiter wie bisher ist nicht mehr. Je schneller wir uns damit abfinden und neue Wege gehen, desto besser werden wir damit klar kommen.

An alten Zöpfen festklammern bringt nichts mehr. Ein neues Zeitalter hat begonnen und wir passen uns dem entweder an oder wir gehen unter. So einfach ist das!

Keine Katastrophe!

Das Verhalten der "Mutter Natur" ist die Antwort und Reaktion auf das Verhalten der Menschen, die nie und nimmer genug bekommen können und mehr und mehr haben wollen, ohne sich darüber im Klaren zu sein, daß zumindest die Industriestaaten, vorneweg, USA, WestEuropa und China und auch Russland die Hauptschuldigen sind, daß sich das Klima und die Natur gravierend ändert! Bereits vor fünfzig Jahren haben berühmte Wissenschaftler auf die kommenden Katastrophe hingewiesen, ohne das die Politiker sich daran orientierten, weil der Gewinn immer an erster Stelle stand, bis heute, leider! Leiden wir alle ein bischen, denn Schmerzen sind Medizin zum Erkennen von mehr Zurückhaltung jedes einzelnen Menschen!

Ich befürchte....

...das ist erst der Anfang.
Haben wir Menschen uns selbst eingebrockt.
Ausser einige unverbesserliche Leugner des Klimawandels...die haben damit nix zu tun...
DER MENSCH TRÄGT DIE VERANTWORTUNG...

@08:55 von Ungeschoent

"Weiter wie bisher ist nicht mehr. Je schneller wir neue Wege gehen....." - so oder ähnlich hört man es z.B. vor jeder Wahl, und was kam ?? Ich kann es nicht mehr hören !
"An alten Zöpfen festklammern bringt nichts mehr" - in nahezu jeder Politiktalkshow wird lang und breit und hoch besprochen, was früher falsch gemacht wurde. Was soll das, wen interessiert das noch ? (Das ist nicht persönlich gemeint.)
Wir sollten den aktuellen Status bestimmen und darauf die Möglichkeiten entwickeln, kein Phantasiegeschwurbel. Das festgelegte Ziel muß gemeinsam verfolgt werden; individuelle Verästelungen machen es sonst zunichte. Viele neue Ideen scheitern daran, daß sie nur ein Detailthema behandeln und nicht mit dem Gesamtkonzept harmonieren. Entwicklung braucht ZEIT, aber es soll ja alles schnell gehen.
Das ewige Geschimpfe auf "die Regierung" betrachte ich als Ablenkungsmanöver, denn die meisten Fehler begehen die Bürger selbst.

Juni und Juli und August

sind auch immer die Monate wo in immer gleichen Regionen die Hochwasser sind.
So ist es zumindest in meiner Region, alle Jahre wieder, mal mehr und mal weniger, ab und an trifft mal eine andere Stelle, Ausnahmen gibt es immer, manchmal kommen sie auch im Frühjahr.
Die meisten Dinge sind Menschen gemacht, Flussläufe verlegt, eingeengt, Überschwemmungszonen bebaut, eine lange Liste die auch zum Teil sehr lange zurück reicht.
Das höchste war so vor 180 Jahren ungefähr, auch 1700 gab es welche, und zieht sich bis heute durch, in den 2000 wurde dann mal wieder fast die alte Marke erreicht.
Die ganzen Touristen bestaunen immer die Marken an den Häusern, alle wurden ausgelöst durch solche Unwetter, wir sind halt nicht frei davon, heute gibt wenigsten Dämme und Schutzzaun.

@rimitino - "Bereits vor fünfzig Jahren haben berühmte

Wissenschaftler auf die kommende Katastrophe hingewiesen"

Das ist ja das Problem, wir reden seit Jahrzehnten immer dasselbe. Und es haben sich durchaus Verbesserungen ergeben, aber die werden aufgewogen durch unsere Kaufsucht (z. B. zigtonnenweise Plastikkrempel - zur Förderung und Befriedigung der Dekowut - und Wegwerfkleidung) und unsere Anspruchshaltung: Dauerthema in den Nachrichten ist, dass die Pandemie den armen, armen Bürgern den Erst-, Zweit-, Dritturlaub vermiest.

Und es ist ja dann auch komplex: Industrien (Krempel), Gastronomien, Fluggesellsschaften weltweit haben sich auf solche Anspruchshaltung eingestellt, Millionen Jobs hängen inzwischen davon ab,
aber es bedeutet auch Ressourcen-Raubbau und Vermüllung der Erde.

Der ist es allerdings längerfristig egal: die hat noch Milliarden Jahre Zeit, an anderer Stelle der Evolution weiterzumachen.
WIR werden verschwinden, weil wir auch noch den letzten Ast absägen, auf dem wir sitzen, und vor uns gehen viele andere Spezies.

An vielen Überschwemmungen und vor allem ...

.. deren Folgen sind wir doch selbst Schuld.
Wir bauen z. B. in Tälern und Senken, versiegeln die Böden und kanalisieren Flüsse und Bäche. Und dann stellen wir entsetzt fest, dass es so "Phänomene" wie Schneeschmelzen oder länger anhaltenden Regen gibt.
Da erlaubt sich die Natur ja ein dolles Ding! Gehören Gewitter nicht generell über die Nordsee? Da hat doch bestimmt das Umweltbundesamt gepennt, oder? Ich fordere Rücktritte ... und staatliche Entschädigung ... zu 100% !
Die meisten kennen die Risiken ihrer Standorte, viele sind nicht zum ersten mal abgesoffen.
Die Menschen an den Küsten kennen das ... und sie haben Vorsorge getroffen. Das geht nämlich auch. Es ist halt nicht umsonst und ist u. U. lästig wenn man Fahrzeuge o. Ä. aus den Gefahrenzonen holen muss, aber es geht. Man parkt halt nicht am tiefsten Punkt einer Straße oder versucht durch vollgelaufene Senken zu Brettern.
Viele Schäden haben wir nahezu provoziert.
Vielleicht müssen wir mal einen Schritt zurück machen?

Hochwasser

Ich erinnere mich an die Hochwasser eines Flusses und Zubringerbaches Anfang der siebziger Jahre. Diese waren unglaublich, der Bach, normalerweise ein Bächlein, wurde zum reißenden Strom. Dann verschwanden diese Hochwasser für etwa 40 Jahre. Jetzt kommen sie langsam wieder, haben aber noch nicht das Potenzial von früher erreicht. Die Hochwassermarken von früher sind noch heute vorhanden, mal sehen, ob sie in den nächsten Jahren wieder erreicht werden.

Naturgewalten

Haben das Zeug´s und sind Bestandteil uns zu zeigen, dass nichts wirklich sicher ist. Wir lernen damit umzugehen und werden aus Erfahrungen klug oder scheitern. Manche Bodensenke in einer Tiefgarage oder mancher Eingang in eine U-Bahn-Station läuft bei Regenfluten voll. Marode Kanalisiation, vernachlässigte Vorkehrungen oder Missachtung von einfachen Vorsichtsmaßnahmen bringen dann unseren Alltag durcheinander. Ich habe die Schneekatastrophen als Kind erlebt. Wir haben an der Westküste Landunter und leben damit. Und wir kennen andere Natureinbrüche, die uns auch zeigen, dass Sicherheitsgefühl und naturbedingte Unsicherheiten eben zwei unterschiedliche Erfahrungen bringen. Bäume stürzen um, Dachziegel fallen herunter. Sturm stellt Autos auf den Kopf. Das Leben ist gefährlich. Mit und ohne Klimawandel, den wir gern bemühen. Wir haben nur verlernt, uns dem zu stellen und damit umzugehen.

@09:56 von Kokolores2017

"zigtonnenweise Plastikkrempel" - nicht nur das. Es werden in immer schnellerem Wechsel neue Geräte aller Art angeboten. Für die vielen Vorgänger kann es keine Ersatzteile geben und es kann sie keiner instandsetzen, also Müll. Das geht also erst so richtig los.

Am 30. Juni 2021 um 09:55 von wenigfahrer

Die meisten Dinge sind Menschen gemacht, Flussläufe verlegt, eingeengt, Überschwemmungszonen bebaut, eine lange Liste die auch zum Teil sehr lange zurück reicht.
Das höchste war so vor 180 Jahren ungefähr, auch 1700 gab es welche, und zieht sich bis heute durch, in den 2000 wurde dann mal wieder fast die alte Marke erreicht.
__
Ein erhellender Beitrag. Ich habe kürzlich noch mit einem sehr alten Mitbürger gesprochen, der geistig schönerweise noch komplett ok ist. Der hat eben auch berichtet, dass es diese Wetterextreme auch früher schon immer mal gab. Genauso, wie die Lawinen im Winter. Nur heute wird man viel präziser darüber informiert, dank der Medien. Ich will nicht einmal anzweifeln, dass der Mensch viel zur Umweltverschmutzung beigetragen hat. Dem entgegen zu wirken ist aber eine globale Aufgabe, die ALLE gemeinsam, zumindest aber die Industrienationen gemeinsam angehen müssen. Ein Vorturner, den wir immer gerne geben, bringt nix .

Anfang

Das ist erst der Anfang. Klimawandel lässt grüßen. Ein Wille diesen konsequent zu bekämpfen fehlt wohl auch so lange, bis alles zu spät ist.

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@weingasi1 12:02

"Der hat eben auch berichtet, dass es diese Wetterextreme auch früher schon immer mal gab."

So viel zur subjektiven Sicht eines Einzelnen.

Ihre Aufgabe hätte jetzt darin bestehen können, dass Sie versuchen, diese subjektive Sicht (die ich nicht im geringsten anzweifeln will!) in ein objektives Größeres einzuordnen.

Und dieses objektive Größere besagt nun einmal, dass es alle möglichen Wetterereignisse schon immer gegeben hat und weiterhin geben wird, nur manche seltener und manche häufiger.
Unwetterereignisse gehören dabei zu den häufiger auftretenden Dingen, was NICHTS mit mehr medialer Berichterstattung, sondern simpelster Statistik zu tun hat: Unwetterereignisse sind deutlich häufiger geworden, Medien hin oder her.

Das ist der Unterschied zu bspw. Morden und Kindesentführungen, die tendenziell seltener geworden sind, auch wenn man durch die Medienberichterstattung ein anderes Gefühl haben könnte.

Bauprojekte

Naja, ganz ganz böse könnte man jetzt mal sagen, daß es nicht die erste Sintflut war, die durch langen Regen begann und die Menschheit für ihre Sünden bestrafte.

Es muß ja nicht immer Mord und Totschlag sein, offensichtliche Umweltsünden scheinen da auch ein guter Auslöser zu sein.

Was mir auffällt: Selbst die Katastrophenmeldungen scheinen geschönt zu sein: Gestern war Stuttgart "recht ordentlich" in den Nachrichten. Aber kein Wort über die S21-Baustelle. Wäre nicht das erste Mal, daß Kritiker (hier der Überschwemmungsschutz) nicht beachtet wurden.

Ich orakele mal, daß solche "Wetterkapriolen" wohl mehr werden.

@SirTaki ja, hier an der Westküste gab es immer mal wieder "Land unter"
Z.B. war bis 1362 Husum noch tief im Binnenland und Sylt, Föhr, Amrum und Rømø waren noch eine zusammenhängende Insel.

Die Deiche von Rodenäs bis zur Eider sind bald alle zu niedrig und v.A. die Pumpwerke marode. Wenn es hier richtig und lang regnet, saufen wir ab, obwohl kein Deich bricht...

Am 30. Juni 2021 um 12:02 von weingasi1

" Ein erhellender Beitrag. Ich habe kürzlich noch mit einem sehr alten Mitbürger gesprochen, der geistig schönerweise noch komplett ok ist. Der hat eben auch berichtet, dass es diese Wetterextreme auch früher schon immer mal gab. "

Soll das bedeuten, das ich mit mehr als 7 Jahrzehnten noch richtig im Kopf bin ;-))).
Ich bin ja erst vor 50 Jahren in die jetzige Region gekommen, und Marken an den Häusern in vielen Dörfern und Städten kennt ja jeder, die Jahreszahlen sind ja nicht erfunden.
Und in den 50 Jahren hab ich einige erlebt, sogar schlimme.

Und es ging ja auch nicht um Klima, sondern um bestimmte Wetterlagen, und die gehen 1784 zurück, das waren sogar sehr hohe Stände, also sehr alte Häuser.
Natürlich wird sich das Klima wandeln, die Menschheit ist ja gewachsen seit 1784, und das hat natürlich Einfluss auf unsere Welt.
Diese Woche gab einen schönen Artikel, wenn alle Länder der Welt, CO2 Preis von 50 Euro einführen, dann macht wohl 40 Prozent aus, ein Vorreiter ist sinnlos.

@SirTaki 11:15

"Das Leben ist gefährlich. Mit und ohne Klimawandel, den wir gern bemühen. Wir haben nur verlernt, uns dem zu stellen und damit umzugehen."

Wie kommen Sie darauf?
Mein Eindruck ist, dass wir das alles bisher genauso gut im Griff haben wie vor 50 Jahren.

Dass das Leben durch den Klimawandel aber auch bei uns gefährlicher geworden ist (die tausenden Hitzetoten der vergangenen Jahre sind ein gutes Beispiel) und weiterhin gefährlicher werden wird, steht allerdings außer Frage.

13:07 von DrBeyer

die tausenden Hitzetoten der vergangenen Jahre sind ein gutes Beispiel
.
es gibt genug heißere Länder auf der Welt
da stirbt man schon immer daran

Am 30. Juni 2021 um 09:56 von Kokolores2017

Und es haben sich durchaus Verbesserungen ergeben, aber die werden aufgewogen durch unsere Kaufsucht (z. B. zigtonnenweise Plastikkrempel - zur Förderung und Befriedigung der Dekowut - und Wegwerfkleidung) und unsere Anspruchshaltung: Dauerthema in den Nachrichten ist, dass die Pandemie den armen, armen Bürgern den Erst-, Zweit-, Dritturlaub vermiest.
__
Was maßen Sie sich an, hier über Leute zu urteilen, die Sie sich garnicht kennen. Ob hier eine Plastikgabel mehr oder ein Nippes weniger gekauft wird, wird an der Situation nichts ändern, so lange sich nicht alle Industrienationen einig sind und abgestimmt vorgehen. Sonst sind nämlich diejenigen gelackmeiert, die dagegen vorgehen und ihre Wirtschaft und damit ihrem Wohlergehen schaden, was dann natürlich zur Freude derjenigen führt, deren Wirtschaft davon profitiert. Und ändern an der Gesamtsituation werden die 2,6% die wir beitragen auch nicht. Unserer Wirtschaftskraft aber werden sie mehr als 2,6% schaden.

@Ritchi

"Die Hochwassermarken von früher sind noch heute vorhanden, mal sehen, ob sie in den nächsten Jahren wieder erreicht werden."

Könnte sein, dass das nicht so einfach ist.

Ich habe jetzt gerade keine Lust, das zu recherchieren, aber ich könnte mir vorstellen, dass einige der großen Hochwasserereignisse mit Schneeschmelzen zusammenhingen. Die fallen zukünftig natürlich tendenziell weg.

Jetzt habe ich doch mal kurz recherchiert: Alle Hochwasserereignisse des 20. Jhs. in Dresden waren Winterhochwasser, ebenso die großen Hochwasser von 1845 und 1890.
Die (bisher) drei Hochwasserereignisse des 21. Jhs. in Dresden waren im August, April, sowie Mai/Juni.

Interessante Verschiebung, oder?

Am 30. Juni 2021 um 13:02 von DrBeyer

" Unwetterereignisse gehören dabei zu den häufiger auftretenden Dingen, was NICHTS mit mehr medialer Berichterstattung, sondern simpelster Statistik zu tun hat: Unwetterereignisse sind deutlich häufiger geworden, Medien hin oder her. "

Das kann sein, ist aber an den Marken nicht sichtbar, 3 davon sind zum Beispiel alle 20 Jahre, und in der Höhe nahe beieinander.
Und sind 120 Jahre her, in der Regel sind die ganz hohen, alle 20-30 Jahre, mit Ausnahmen, das sind Wetterereignisse, bedeute aber nicht das ich die Klimaänderung bezweifle, die wird langfristig kommen.
Das Problem ist eher, einige reagieren etwas unkonventionell, um nicht ein anders Wort zu benutzen, was treffender wäre.
Ja, die Ganze Welt muss was tun, den Rest spare ich mir jetzt.

Am 30. Juni 2021 um 10:36 von H. Hummel

Die meisten kennen die Risiken ihrer Standorte, viele sind nicht zum ersten mal abgesoffen.
Die Menschen an den Küsten kennen das ... und sie haben Vorsorge getroffen. Das geht nämlich auch. Es ist halt nicht umsonst und ist u. U. lästig wenn man Fahrzeuge o. Ä. aus den Gefahrenzonen holen muss, aber es geht. Man parkt halt nicht am tiefsten Punkt einer Straße oder versucht durch vollgelaufene Senken zu Brettern.
___
Das sehe ich auch so. Hier, in Köln gehören die Wohnviertel unmittelbar am Rhein zu den Begehrtesten und jedesmal ist das Gejammer gross, wenn diese mal wieder überflutet werden, obwohl man hier schon sehr viel zum Hochwasserschautz getan hat. Aber auch Hochwasser gab es, wenn ich nicht irre, schon immer.

@Sisyphos3 13:12

"13:07 von DrBeyer
>>die tausenden Hitzetoten der vergangenen Jahre sind ein gutes Beispiel<<
.
es gibt genug heißere Länder auf der Welt
da stirbt man schon immer daran"

Sie sind ja heute wirklich ziemlich empathielos unterwegs.
Außerdem nicht wirklich diskussionsfördernd.

Dort, wo man schon immer dran stirbt, wird man in Zukunft noch mehr dran sterben. Indien als Beispiel: Dort ist man wahrscheinlich, um Ihre Worte zu gebrauchen, "schon immer dran gestorben". In den letzten Jahren ist man aber stärker dran gestorben.

Und bei uns fängt man damit jetzt auch an.

Wer da keinen qualitativen Unterschied sehen kann, tut mir leid.

@weingasi1 13:16

"Unserer Wirtschaftskraft aber werden sie mehr als 2,6% schaden."

Wenn überhaupt, dann nur vorübergehend.
Angesichts der aktuellen Entwicklung sogar nur sehr kurzfristig.

Und mittel- sowie langfristig (wenn alle anderen durch die Umstände zu genau den selben Maßnahmen gezwungen sind) haben wir einen exorbitanten Wettbewerbsvorteil.
Naja, hätten wir. Wir vermiesen uns den gerade durch unser Nichtstun.

@weingasi1 13:16, re Kokolores2017

"Was maßen Sie sich an, hier über Leute zu urteilen, die Sie sich garnicht kennen. Ob hier eine Plastikgabel mehr oder ein Nippes weniger gekauft wird, wird an der Situation nichts ändern"

Er hat sich überhaupt nichts angemaßt. Er hat von "uns" als Gesellschaft gesprochen.

Dass Sie dieses ausdrückliche "uns" so vehement auf sich beziehen, spricht allerdings Bände.

@Karussell 10:04

"Das ewige Geschimpfe auf "die Regierung" betrachte ich als Ablenkungsmanöver, denn die meisten Fehler begehen die Bürger selbst."

Jein.
Viele Fehler würden die Bürger nicht begehen oder begehen können, wenn die Regierung vernünftige Richtlinien entwickeln würde.

Am 30. Juni 2021 um 13:07 von DrBeyer

Dass das Leben durch den Klimawandel aber auch bei uns gefährlicher geworden ist (die tausenden Hitzetoten der vergangenen Jahre sind ein gutes Beispiel) und weiterhin gefährlicher werden wird, steht allerdings außer Frage.
__
Na, das dürfte jawenigstens denjenigen gefallen, die immer kommunizieren, dass es uns so gut und anderen, meist in der 3. Welt, die bekanntlich meist in den wärmeren Klimazonen beheimatet ist, viel schlechter geht. Vielleicht nähern wir uns einfach an. Schon wg. der Gerechtigkeit ;)

Am 30. Juni 2021 um 13:07 von wenigfahrer

Natürlich wird sich das Klima wandeln, die Menschheit ist ja gewachsen seit 1784, und das hat natürlich Einfluss auf unsere Welt.
Diese Woche gab einen schönen Artikel, wenn alle Länder der Welt, CO2 Preis von 50 Euro einführen, dann macht wohl 40 Prozent aus, ein Vorreiter ist sinnlos.
__
Genau das meinte ich ja. Als wenn es etwas bringen würde, wenn man hier nun Plastikstrohhalme verbietet und die Plastikstäbe an Luftballons. Insofern ist das einfach Pillepalle. Dennoch verärgert man mit solchen unnützen Verboten wieder irgendwelche Bürger, die dann auch bei vllt sinnvollen Dingen auch nicht mehr mitmachen. Deshalb halte ich die häufig geforderte Vorreiterrolle als destruktiv und sinnlos.

@weingasi1 13:39

"Na, das dürfte jawenigstens denjenigen gefallen, die immer kommunizieren, dass es uns so gut und anderen, meist in der 3. Welt, die bekanntlich meist in den wärmeren Klimazonen beheimatet ist, viel schlechter geht. Vielleicht nähern wir uns einfach an. Schon wg. der Gerechtigkeit ;)"

Das war ein ganz schlechter Scherz ...

Kann ich weder darüber lachen noch schmunzeln oder etwas ähnliches.
Ich finde ihn zum heulen.

13:16 von weingasi1

Wenn es nicht so traurig wäre, würde ich lachen!
Sie schreiben von Wohlergehen und denjenigen die von einem Umdenken profitieren.
Was hilft das alles, wenn eine Naturkatastrophe auf die andere folgt. Wohlstand macht anscheinend blind.
Wenn wir nicht sofort auf die Konsumbremse treten, werden spätestens unsere Kinder oder Enkel die Zeche zahlen.

@weingasi1 13:20

"Aber auch Hochwasser gab es, wenn ich nicht irre, schon immer."

Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass es immer noch Menschen gibt, die nicht verstanden haben, worum es überhaupt geht.
Allerdings beschwören Sie mit jedem weiteren Posting genau diesen Eindruck herauf: dass Sie gar nicht begreifen, was der Klimawandel für qualitative und quantitative Unterschiede machen wird und längst macht.

Am 30. Juni 2021 um 13:28 von DrBeyer

Er hat sich überhaupt nichts angemaßt. Er hat von "uns" als Gesellschaft gesprochen.

Dass Sie dieses ausdrückliche "uns" so vehement auf sich beziehen, spricht allerdings Bände.
__
Das ist eben eine Unsitte, dieser Gebrauch von "wir" und "uns". Bei anderen Themen stört mich das auch. Und nicht nur mich. Wenn man die (unsere ?) Gesellschaft meint, dann soll man das eben auch sagen, wobei mir eine Spezifikation z.B. wir In DE, EU oder global auch nicht unwichtig wäre.
Ich habe keinen Grund, das auf mich zu beziehen. Ich habe kein eigenes Auto, trage nicht zur Überbevölkerung bei, sortiere meinen Müll, habe im Garten einen abgelegenen Bereich als Biothop für Bienen und Insekten, benutze auch bei Parties Porzellen und richtiges Besteck und kaufe weder Billigfleisch noch Billigtextilien. Das ist schon mehr, als die meisten tun und muss einstweilen reichen.

Am 30. Juni 2021 um 13:50 von re al ist

" Wenn wir nicht sofort auf die Konsumbremse treten, werden spätestens unsere Kinder oder Enkel die Zeche zahlen. "

Auch das mag so sein, aber wenn ich täglich die Artikel lese, in unseren 5 großen Deutschen Medien, dann sieht das Staat und Wirtschaft ganz anders.
Nämlich so,
Bürger kauft und konsumiert bitte mehr, die Wirtschaft muss brummen, fahrt mehr in den Urlaub und bringt euer in der Pandemie angespartes Geld bitte unter Leute.
Wie man im Volksmund so sagt.

@weingasi1 14:04

"Wenn man die (unsere ?) Gesellschaft meint, dann soll man das eben auch sagen"

Hat er doch.

Am 30. Juni 2021 um 13:52 von DrBeyer

Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen, dass es immer noch Menschen gibt, die nicht verstanden haben, worum es überhaupt geht.
___
Vor allem habe ich begriffen, dass man dem nicht alleine entgegen wirken kann. Nur darum geht es in meiner negativen Sicht, die ich auf Klimaschutz habe, nämlich dann, wenn er einseitig ist und damit garkeinen grossen Effekt haben kann. Im Umkehrschluss sollte jeder Staat versuchen, das einzusparen, was seinen Anteil (bei uns eben diese häufig genannten 2,6 % ) ausmacht. Wenn da denn alle (!) mitmachen, dann kann keiner meckern, es hat niemand Vor- oder Nachteile. Das wäre m.M. eine vernünftige Herangehensweise.
Meine Nachbarin trennt z.B. die Teebeutel in 3 Teile (Teeblätter =Biotonne, Minibüroklammer = gelbe Tonne,Beutel =Papiertonne ) ich beobachte das jeden Morgen und bin fasziniert und ebenso fassungslos. Aber, wenn's Spass macht ;)

Am 30. Juni 2021 um 14:12 von DrBeyer

Am 30. Juni 2021 um 14:12 von DrBeyer
@weingasi1 14:04

"Wenn man die (unsere ?) Gesellschaft meint, dann soll man das eben auch sagen"

Hat er doch.
___
Unter anderem scheint er die Gastronomie aufs Korn zu nehmen. Warum, das erschliesst sich mir nicht. Das will ich auch nicht. Wozu auch ? Wer die Gastro nicht mag, soll nicht hingehen. Inwiefern sie überhaupt mit dem Klimawandel zusammenhängt, hat der Forist auch nicht deutlich gemacht.

@weingasi1 14:13

" Im Umkehrschluss sollte jeder Staat versuchen, das einzusparen, was seinen Anteil (bei uns eben diese häufig genannten 2,6 % ) ausmacht."

Aber zum einen ist unser Anteil ja doppelt so hoch wie die 2,6%.
Und zum anderen bedeutet das, was Sie geschrieben haben, nichts anderes, als dass einfach jeder Staat seinen Anteil auf 0 reduziert.
Und das ist genau das, was gemacht werden muss. Und zwar schnellstmöglich.

"Meine Nachbarin trennt z.B. die Teebeutel in 3 Teile (Teeblätter =Biotonne, Minibüroklammer = gelbe Tonne,Beutel =Papiertonne ) ich beobachte das jeden Morgen und bin fasziniert und ebenso fassungslos. Aber, wenn's Spass macht ;)"

Teebeutel finde ich auch faszinierend.
Mein Spleen sind Briefkuverts. Ich löse die Sichtfenster von den Kuverts und entsorge sie dann getrennt.
Ich habe übrigens beobachtet, dass das Lösen seit einiger Zeit bei immer mehr Kuverts sehr gut geht.

@weingasi1 14:21

"Unter anderem scheint er die Gastronomie aufs Korn zu nehmen. Warum, das erschliesst sich mir nicht. Das will ich auch nicht. Wozu auch ? Wer die Gastro nicht mag, soll nicht hingehen. Inwiefern sie überhaupt mit dem Klimawandel zusammenhängt, hat der Forist auch nicht deutlich gemacht."

Sehe ich anders.
M.M.n. ist die Gastronomie für ihn nur ein Beispiel unter vielen.
Sein Ansatz ist viel globaler als Sie es ihm unterstellen. Wie ich oben schon schrieb: Ich finde es sehr eindeutig, dass er uns als gesamte Gesellschaft mit ihren allgemeinen Lebensweisen, die wir uns im Laufe des Erdöljahrhunderts angewöhnt haben, meint.

Teebeutel-Weitwurf

Am 30. Juni 2021 um 14:13 von weingasi1

Meine Nachbarin trennt z.B. die Teebeutel in 3 Teile (Teeblätter =Biotonne, Minibüroklammer = gelbe Tonne,Beutel =Papiertonne ) ich beobachte das jeden Morgen und bin fasziniert und ebenso fassungslos. Aber, wenn's Spass macht ;)

__Zitat Ende

Müßte nicht eigentlich die Schnur in die graue Tonne?

@08:46 von Giselbert

>> Naja ...

Ihr Beitrag ist an Ignoranz und fehlender Empathie (wie immer) mal wieder nicht zu überbieten. -.-

13:39 von weingasi1

»Na, das dürfte ja wenigstens denjenigen gefallen, die immer kommunizieren, dass es uns so gut und anderen, meist in der 3. Welt, die bekanntlich meist in den wärmeren Klimazonen beheimatet ist, viel schlechter geht. Vielleicht nähern wir uns einfach an. Schon wg. der Gerechtigkeit ;)»

In den Bilanzen der Internationalen Rückversicherer an Entschädigungs-zahlungen für Klimafolgeereignisse für das Jahr 2020 steht Deutschland im internationalen Vergleich auf Rang No. 20. Rang No. 1 in Europa.

Auf Rang No. 11 sind die USA, auf Rang No. 4 ist Japan.
Die 3 ersten sind Länder in Afrika, Rang No. 1 ist Mozambique.

Das ist alles 3x längst keine Problematik mehr, die Industrieländer verschont, und gar nicht betrifft. Im Taifun-Land Japan ist es Regen, Regen, Regen, und Regen. Ca. 20 Mrd. € hat das neue Hochwasser-Schutzsystem für die Bucht von Tokyo gekostet, 20 J. hat man bis fertig dran gebaut.

Kein Schutz vor Tsunamis.
Vor Regen, Regen, Regen, und Regen, der in die Bucht reinläuft.

@ 14:43 von saschamaus75

@ 08:46 von Giselbert
>> Naja ...
@ 14:43 von saschamaus75
"Ihr Beitrag ist an Ignoranz und fehlender Empathie (wie immer) mal wieder nicht zu überbieten. -.-"

Ich weiß jetzt nicht was Ihre unsachliche Bemerkung soll. Ich bringe in meinem Beitrag sachliche Lösungsvorschläge. Nicht jeder Beitrag muss Empathiebekundungen beinhalten (können Sie ja gerne tun, wenn ihnen danach ist).

Dann auch noch die Verallgemeinerung "wie immer", auch dagegen muss ich mich verwehren, da ich bei einigen Beiträgen (dort wo angebracht und ich es für passend halte) Empathie zeige.

@Am 30. Juni 2021 um 14:54 von schabernack

... Im Taifun-Land Japan ist es Regen, Regen, Regen, und Regen. Ca. 20 Mrd. € hat das neue Hochwasser-Schutzsystem für die Bucht von Tokyo gekostet, 20 J. hat man bis fertig dran gebaut.

Kein Schutz vor Tsunamis.
Vor Regen, Regen, Regen, und Regen, der in die Bucht reinläuft.
_Zitat Ende

Das zeichnet sich leider auch schon in der Norddeutschen Tiefebene ab:
Im Sommer trocknen die Böden so aus, daß die Äcker Risse bekommen und die Bauern die Kartoffeln einfach unterpflügen müssen.

Ab ca. November bis April steht auf vielen Feldern das Wasser knöchelhoch, ein paar Klappspatentiefe Furchen zu randvollen Entwässerungskanälen helfen da auch nicht wirklich.

Die Wetterereignisse werden auch hier schon extremer.
Da (u.A.) Nordfriesland selbstverständlich eingedeicht ist, kann das Wasser auch nur bei Niedrigwasser (ugs. Ebbe) raus ins Meer.
Wobei die nächste "unkaputtbare" Schleuse im dänischen Højer ist. Die hat Tore und Gewichte, die von Ebbe und Flut gesteuert werden.

@ DrBeyer 13.49 h

"Das war ein ganz schlechter Scherz....
Kann ich weder darüber lachen noch schmunzeln oder etwas ähnliches. Ich finde ihn zum heulen."

Geht mir genauso.
Aber derartige "schlechte Scherze" fabriziert
"weingasi" häufig, besonders wenn es um die "3. Welt" (schon diese Bezeichnung offenbart eine Menge - Diskriminierung an erster Stelle) geht. Wenn ich die Kommentare der Userin lese, ist mir oft zum Heulen und regelmäßig wird mir speiübel. Ich erinnere mich auch an mehrere Beiträge der Userin zum Impfen im Hinblick auf ärmere Länder...

des einen freud ... des anderen leid

meine Container fürs Regenwasser (ca. 12 m³) füllen sich langsam
auch vor dem Hintergrund 300 Euro Wasser im letzten Jahr nachgezahlt zu haben

@ weingasi1 14.04 h

Was bezeichnen Sie als "Überbevölkerung"?

"Das ist schon mehr, als die meisten tun und muss einstweilen reichen".
Na dann...

Da haben Sie offensichtlich einen sehr eingeschränkten Blick: Die meisten Menschen
haben kein eigenes Auto, haben einen sehr kleinen ökologischen Fußabdruck und viele davon sind gezwungen Billigklamotten für "uns" zu produzieren....sind Menschen aus armen Ländern (von Ihnen als "3. Welt" bezeichnet), an deren Armut die Industrieländer einen großen Anteil haben, u.a. auch durch den maßgeblich von "uns" verursachten Klimawandel.

@15:00 von Giselbert

>> Ich weiß jetzt nicht was Ihre unsachliche
>> Bemerkung soll

Sie haben Recht, ich habe noch das Wörtchen 'Arroganz' vergessen. oO

@ 15:58 von saschamaus75

@15:00 von Giselbert
>> Ich weiß jetzt nicht was Ihre unsachliche
>> Bemerkung soll

@ 15:58 von saschamaus75
"Sie haben Recht, ich habe noch das Wörtchen 'Arroganz' vergessen. oO"

Achso, ich verstehe, wenn Ihnen die Argumente ausgehen werden Sie beleidigend.

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