Ihre Meinung zu: G20-Staaten unterstützen globale Mindeststeuer

10. Juli 2021 - 15:38 Uhr

"Wir haben es geschafft", verkündete Finanzminister Scholz beim Treffen der G20-Finanzminister in Venedig. Nach langem Ringen steht die Einigung auf eine globale Mindeststeuer für Großkonzerne.

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Kommentare

Gute Idee, gute Umsetzung?

Die Idee einer Mindeststeuer klingt sehr gut. Die Frage ist nur, ob nicht wieder irgendwelche Schlupflöcher eingebaut werden.

längst überfällig ...

Naja, sich für etwas auf die Schulter zu klopfen, was schon lange überfällig ist ...

Aber trotzdem gut, dass sich da überhaupt was tut.

"so schnell wie möglich umgesetzt werden. .... Ziel ist, dass die Vereinbarung 2023 in Kraft tritt"

Aha, so geht also schnell in den Regierungskreisen, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass es hier monatlich um etliche Millionen geht, die hier ständig verloren gehen.

Hinzu kommt, dass man zum Zieldatum in der Regel noch ein paar Jahre draufrechenen kann (wie schon zu oft erlebt).

@Nachfragerin:

Wie wäre es mit abwarten - und zwischenzeitlich Tee trinken? - Erst einmal ist diese Entscheidung das Ergebnis langer, langer, langer Überzeugungsarbeit bei dem globalen Kampf gegen die Windmühlenflügel der Steuerungerechtigkeiten. Da ist noch viel zu tun - aber dieser Etappensieg ist nicht zu unterschätzen. -

Schöne Schlagzeile!

Und wo entrichten diese die Mindeststeuer?
In den Ländern wo sie die Gewinne machen?
Ich würde lieber lesen "Gewinne werden dort versteuert wo sie erwirtschaftet werden", alles andere führt nur zu neuen Tricksereien.

Scholz: G20-Staaten unterstützen globale Mindeststeuer....

Und die Unternehmensberatungskanzlei Deloitte sprach davon, daß diese Regelung nicht mehr als 700 Millionen Euro in den Bundeshaushalt spülen würde. Das Netzwerk Attac fordert eine Konzernbesteuerung von 25 Prozent. Die vereinbarten 15 Prozent ärgern höchstens die irische Finanzpolitik (12,5 Prozent Unternehmensbesteuerung). Leider stand da nichts von Schlupflöchern. Aber vor einiger Zeit hieß es noch, daß nur dann eine Besteuerung von 15 Prozent greift, wenn der Umsatz mindestens bei 750 Millionen Euro liegt. Und die Umsatzrendite bei 10 Prozent....

Hmm....

"Der G20 gehören alle Mitglieder der Gruppe der sieben wichtigsten Industriestaaten (G7) an: USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada. Hinzu kommen Russland und China sowie die großen Schwellenländer Indien, Brasilien, Mexiko und Südafrika; außerdem Argentinien, Australien, Indonesien, Saudi-Arabien, Südkorea, die Türkei und die Europäische Union."

G20? und das wo Irland, Ungarn und Estland dagegen sind...? Da wird dann wohl die EU bei der Unterschrift fehlen....

globale Mindeststeuer ?

Und jetzt werden alle Produkte für Kunden teurer. Und gerade die kleinen Einkommen leiden daruter am meißten.

Danke. So geht Schröders Soziale Politik in Fortsetzung der 2010.

Nationalität von Unternehmen

Ich muss zugeben, den Kompromiss noch nicht wirklich zu verstehen. Was heißt denn"deutsche Unternehmen" die im Ausland weniger Steuern zahlen. Ab wann ist denn ein Unternehmen deutsch? Ist zum Beispiel Amazon Bermuda nun ein amerikanisches Unternehmen und zahlt in den Staaten die Differenz des geringen Steuersatzes auf Bermuda zu den 15%? Was hindert VW daran chinesisch zu werden? Da muss es doch sicher Regeln zu geben, denn sonst bringt uns diese Vereinbarung ja mal überhaupt nichts. Oder doch?

wow

deutschland würde, wenn, ca 5 mrd mehr einnehmen.

Mindeststeuer klingt sehr gut

von Nachfragerin @
Für die Kunden sicherlich nicht.

Der Gewinn den die Finazminister sich erhoffen wird von Ihnen finaziert. Und glauben Sie das dafür ander Abgaben für die Bürger gesenkt werden oder weniger schnell steigen?

habe ich in den letzten 20 jahren leider nicht erlebt. die Einnahmen des Staates sind immer weiter gestiegen ohen das wir Stuerzahler oder Rentner einen spürbaren vorteil oder Entlasstung bekommen haben. Was immer gestiegen sind sind die Subventionen, Alimntierungen und Nettozahlungen an die EU.

Wer gegen Kartellbildung ist,

würde sich hier eine Art WTO-Kartellamt wünschen. Dies ist eine Form von Kartellbildung, faktisch ein Besteuerungskartell. Gegen den Versuch habe ich eigentlich nichts. Auch das Bundeskartellamt ist meines Erachtens eine komplett überflüssige Behörde.
Das beste Mittel gegen jede Form von Kartellbildung ist nämlich nicht eine Behörde, sondern Wettbewerb. Ich wünsche den kleinen nicht-steuergeldgierigen Ländern alles Gute im Wettbewerb gegen die großen mächtigen Länder!

@Mene mene tekel... - Wie lange wollen wir warten?

17:00 von Mene mene tekel...:
"Wie wäre es mit abwarten - und zwischenzeitlich Tee trinken?"
> Tun wir das nicht schon seit Jahrzehnten? Die Steuervermeidung von internationalen Konzernen ist ja nicht erst seit gestern bekannt.

"Da ist noch viel zu tun - aber dieser Etappensieg ist nicht zu unterschätzen."
> Ich verbuche diesen "Etappensieg" als eine von vielen Absichtserklärungen. Die Umsetzung wird noch lange auf sich warten lassen.

16:47 von Nachfragerin

Die Idee einer Mindeststeuer klingt sehr gut. Die Frage ist nur, ob nicht wieder irgendwelche Schlupflöcher eingebaut werden.

Es war auch unwahrscheinlich, dass eine/r der üblichen Haare-in-der-Suppe-Finder nicht Bedenken geäußert hätte.

Da kommt eine durchaus gute Nachricht und sofort wird reagiert mit „Ja, aber …“ … eine Lebenseinstellung, mit der ich persönlich gar nichts anfangen kann. Das ist wie das genaue Untersuchen des Geburtstagsgeschenkes auf etwaige Schönheitsfehler oder Defekte.

Sehr verehrte Nachfragerin, natürlich wird es Schlupflöcher geben. Das liegt in der Natur der Sache, unabhängig davon, ob sie nun eingebaut wurden oder nicht. Dazu ist das Konstrukt zu komplex. Es ist der Job hochbezahlter Spezialisten, diese Schlupflöcher zu finden.

Das ändert aber gar nichts an der Tatsache, dass hier mal ein guter Anfang gemacht wurde.

Das Haar? Das dürfen Sie behalten.

Gute Sache

Gute Sache, vor allem der Plan, dass Gewinne, die in Steueroasen niedriger versteuert werden, im Land des Unternehmenssitzes nachversteuert werden sollen. Und dass Steuer da anfällt, wo die Gewinne erwirtschaftet werden, statt am Sitz der Briefkastenfirma-Holding in einer Steueroase. So klappt's auch, wenn nicht alle Länder mitmachen.

Bin mal auf die Umsetzung gespannt.

Abwarten und Tee trinken

Nein J. Yellen kennt die Großkonzerne auch im eigenen Land! Microsoft ist da ein Beispiel mit
immer neuen Ideen die alt sind ,aber in anderer Verpackung! Nein, ich glaube diese Mindeststeuer kommt vor den Wahlen in Deutschland in Ländern ,im Bund und auch in Frankreich nächstes Jahr! Herr Macron kann auch ein wenig Ablenkung gut gebrauchen!
Diese Meetings bringen seit über 30 Jahren
herzlich wenig! Im Frühjahr steht in GB die
nächste Krise an. Jeder der den Terminkalender und die Finanzplanung kennt
weiß was da ,,für Züge entgleisen werden"!
Die großen Wirtschaftskanzleien wissen das!
Man hat maßgeblich dazu bei getragen!
Ich bin mal gespannt für was dann Corona
für alles herhalten muss! Der soziale Sprengstoff der in den Gesellschaften in Europa schon davor vorhanden war wird zur Zeit noch verdrängt! Von den Politikern!
Die Menschen wissen längst Bescheid!
Die Geschichte wiederholt sich leider, nur mit anderen Schwerpunkten!
Schaulaufen, Nothing else!

die Hindus in der Wüste

geloben, keinen Fisch zu essen, sagte schon Goethe. Jetzt müssen die Unternehmen, die in Deutschland keine Steuern abführen, nichts + 15% von nichts berappen. Da fliegt mir das Blech weg. Ey, wir werden reich sein!

Auch Scholz weiß, dass nicht einmal alle EU-Staaten mitmachen, von denen sind ja auch kaum welche Mitglied in der G20. Nur das sagt er lieber nicht so laut. In den Steueroasen lacht man sich ebenso schlapp wie in den Vorstandsetagen der Unternehmen, die genau dort ansässig sind. Die haben an diesem Abkommen nichts mitbeschlossen und sind auch nicht daran gebunden.

@M.Höfling

"Gute Sache, vor allem der Plan, dass Gewinne, die in Steueroasen niedriger versteuert werden, im Land des Unternehmenssitzes nachversteuert werden sollen. "

Lässt sich ein Unternehmenssitz nicht ganz einfach verlagern? Zum Beispiel in ein Land mit minimaler Steuer? Ich verstehe es noch nicht wirklich, aber zum Glück muss ich es ja auch nicht.

Ich würde gerne die Mindeststeuer zahlen...

freiwillig und zwar sofort. Bei mir braucht Herr Scholz nicht erst bis zum Jahr 2023 warten.

17:23 von werner1955

Was immer gestiegen sind sind die Subventionen, Alimntierungen und Nettozahlungen an die EU.
--
nicht nur an die EU
vielleicht sollte man mal generell überlegen
was in unserem Staat subventioniert werden sollte und was alimentiert
Möglichkeiten gäbe es genug, aber wer will das ?

@17:26 von Thomas D. 16:47 von Nachfragerin

//Da kommt eine durchaus gute Nachricht und sofort wird reagiert mit „Ja, aber …“ … eine Lebenseinstellung, mit der ich persönlich gar nichts anfangen kann. Das ist wie das genaue Untersuchen des Geburtstagsgeschenkes auf etwaige Schönheitsfehler oder Defekte.//

Ja, es ist sehr positiv, dass man sich wenigstens auf diese doch sehr niedrige Mindeststeuer einigen konnte. Jedenfalls besser als nichts. Aber mit einem Geburtstagsgeschenk würde ich das nun nicht vergleichen wollen.

@ werner1955, um 17:15

Wäre ja auch gelacht, wenn Sie nicht wieder was daran rumzumäkeln hätten. Geht doch nix über eine gesunde negative Grundeinstellung.

Wie Sie darauf kommen, dass alle Produkte teurer werden bleibt Ihr Geheimnis.
Aber vielleicht wollten Sie nur Schröder mal wieder unterbringen, auch wenn der hier überhaupt nicht zumThema passt...

17:05 von Bernd Kevesligeti

«Und die Unternehmensberatungskanzlei Deloitte sprach davon, daß diese Regelung nicht mehr als 700 Millionen Euro in den Bundeshaushalt spülen würde.»

Die Bundesrepublik ist ja auch nicht das einzige Land auf dieser Erde.
Und die Übereinkunft nicht dazu getroffen worden, um in erster Linie den Bundesfinazminister, und Deutsche Steuerbürger glücklich zu machen.

«Das Netzwerk Attac fordert eine Konzernbesteuerung von 25 Prozent.»

Ob diese 25% realistisch durchsetzbar gewesen wären … weiß ich nicht.
Internationale Politik in so komplexen Zusammenhängen wie mit Weltwirtschaft und Besteuerung ist immer das Erreichen von Möglichem. Bisher gab es keinen Einheitlichen Mindessteuersatz, nun ist einer vereinbart.

Welches Abkommen genau daraus folgt.
Das wird mit Details erst mal noch was dauern.
Immerhin gibt es diese Vereinbarung.
Und die gab es bisher eben nicht.

Was ist das nun? Eher ein Schritt in die richtige Richtung?
Oder ein weiterer Handgriff zum Mäkeln:
"Kann alles nix" …

G20-Staaten unterstützen globale Mindeststeuer

wenigstens mal ein Einstieg
und besser "nur" 15 % als wie bisher nichts

Ein ganz anderes Thema aber das ist wohl zu naiv gefragt
warum kann man nicht Steuern verlangen wo die Umsätze gemacht werden

Was zahlen denn die übrige Unternehmen ?

Der globale Mindeststeuer kann eine gute Sache sein. Erfreulich das es scheinbar hier zu eine Einigung gekommen ist. Entscheidend das die Superstaaten daran teilnehmen, das es nicht zu viele Ausnahmen gibt, das es wasserdichte Kontrollen gibt ( Auch innerhalb der EU)und das notfalls entsprechende Strafmaßnahmen durchgeführt werden können.
Was mich wundert sind die mögliche steuerliche Maßnahmen für die übrige Unternehmen. Haben die denn auch ein Mindeststeuersatz oder gar einen Höchststeuersatz?

17:15 von werner1955

…äh, so what?

17:15 von werner1955

…äh, so what?

Es läuft für Olaf Scholz

Zu diesem Ergebnis kommt die Süddeutsche Zeitung. Olaf Scholz hat über Jahre die Idee der Mindestbesteuerung vorangetrieben und nun auch mit zum Erfolg gebracht.
https://www.sueddeutsche.de/politik/g20-venedig-olaf-scholz-1.5347349

Sieht so aus, als hätten wir da einen starken Kanzlerkandidaten.

Es läuft für Olaf Scholz

Zu diesem Ergebnis kommt die Süddeutsche Zeitung. Olaf Scholz hat über Jahre die Idee der Mindestbesteuerung vorangetrieben und nun auch mit zum Erfolg gebracht.

Sieht so aus, als hätten wir da einen starken Kanzlerkandidaten.

Tut mir leid.
Sie sind leider nicht systemrelevant.

Melden Sie sich 2022 bei mir und ich sehe,
ob ich was machen kann. ;-)

Böses Omen?

Wir haben es geschafft: genau diese Worte sagte der frühere Vorsitzende der spd, Gerhard Schröder, bei der Rettung von Philip Holzmann!

Einige Zeit später musste das Großunternehmen Insolvenz anmelden.

Ob die Damen und Herren auf EU-Ebene es wirklich geschafft haben, eine globale Mindeststeuer einzuführen, wird sich noch zeigen.

Noch gibt es Steuerschlupfoasen......

Bisher wurde hier die "Axt" nicht angelegt.

Vielleicht sind die heutigen Bemühungen morgen bereits zum scheitern verurteilt.

PS. Immerhin hat Finanzminister Scholz bei bei den Zollfahndern Hunderte Millionen eingespart.

Globale Besteuerung von .... Mindest...!

Die nächsten politischen Wahlen stehen in der Weltgeschichte an. Da macht es so kurz davor bedenklich, dass allseits zwar die globalen Gemeinsam- Entscheidungen politisch angedeutet werden jedoch abschließend ...aufs "wollen" jener Vorhaben zurückgerudert wird! Notariell und somit korrekt verbriefend beglaubigt: wurde wie meist letztlich: ...nichts! Schade, aber nicht erstmals. Rückzüge bis nach den politischen Wahlen vermutlich. Und nach den politisch anstehenden Wahlen... geht es andererseits um abermalige Neuorientierungen?
Die Megakonzerne sind gewiss immer zu stets konstruktiven Verhandlungen mit der globalen "gemeinsam Politik" über Steuer- Besteuerungen bereit! Zumindest solange auch weiterhin - derartige Politikharmonie zwar konstruktiv aber wegen anstehend nächsten politischen Wahlen Ergebnisoffen
verbleiben. Wen tröstet es schon in der Welt das rapide Preissteigerungen für Kraftstoffe Miete und Nahrungsmittel "nie" in solche Umsetzungs- Warteschleifen geraten.
Frau D. Brauer

18:08 von V.Scho

Sieht so aus, als hätten wir da einen starken Kanzlerkandidaten.
.
so sehe ich das auch ....
aber ne extrem schwache Partei
die kaum das Kanzleramt für sich beanspruchen kann

von schabernack 18:01

Was ist das nun ? Das ist die Frage. Leider steht in dem Artikel nichts zu Schlupflöchern und Sonderregelungen, von denen im Vorfeld die Rede war: Besteuerung mit 15 Prozent erst ab 750 Millionen Euro Umsatz. Und erst ab einer Umsatzrendite von mehr als 10 Prozent....

eine gesunde negative Grundeinstellung.

von harry_up @
Ich nenen es erlebte und gelebte Realität seit 30 Jahren in unserer Gesellschaft.

Aber ich freue mich für Sie das sie noch so eine Einstellung haben. Behalten Sie sie wenn sie es könne.

Nach "2010", Besteuerung meiner Rente, ÖKO, GEZ, Soli und EEG Abgaben kann ich es nicht mehr.

@17:15 von werner1955

"globale Mindeststeuer ?
Und jetzt werden alle Produkte für Kunden teurer. Und gerade die kleinen Einkommen leiden daruNter am meiSten.

Danke. So geht Schröders Soziale Politik in Fortsetzung der 2010."

Dann ist es doch auch besser wir zahlen alle keine Steuern mehr......

Aber womit wird dann die ganze Infrastruktur finanzier, Straßen, Ämter, Schulen.......

Und ob dadurch die Preise signifikant steigen bezweifle ich.
Allerdings durch diese Steuervermeidungstricks werden nur wenige nimmer reicher und könne damit die Politik zu sehr beeinflussen.

@werner1955, 17:15 Uhr - Größe zeigen

Sie wollten also allen Ernstes darauf beharren, dass Großkonzerne keine angemessenen Steuerleistungen erbringen, wohlwissend dass der Bundeshaushalt mit über 50% für Sozialleistungen belegt ist...? Es ist höchste Zeit, dass die Unternehmen, die bislang erfolgreich Schlupflöcher gefunden haben, nun endlich ihren Obulus entrichten müssen. Man sollte im übrigen auch als AFD-Wähler in diesem Fall Größe zeigen und dem Bundes-Finanzminister zu diesem großartigen Ergebnis gratulieren. Entscheidend ist, was unserem Land dient, nicht womit sich Parteien zu profilieren suchen.

18:23 von morgentau19

PS. Immerhin hat Finanzminister Scholz bei bei den Zollfahndern Hunderte Millionen eingespart.
---
wie heißt es so schön
Sparen, koste es was es wolle

@18:28 von V.Scho Es läuft für Olaf Scholz

//Sieht so aus, als hätten wir da einen starken Kanzlerkandidaten.//

Die Auswahl ist bescheiden, aber von denen, die zur Verfügung stehen, scheint mir Scholz der geeignetste - vor allem im Hinblick auf die Außenpolitik. Und Herrn Heil würde ich auch gern weiterhin als Arbeitsminister behalten.

Aber ich weiß schon, was da wieder kommt...

@ 17:26 von Thomas D.

"16:47 von Nachfragerin
Die Frage ist nur, ob nicht wieder irgendwelche Schlupflöcher eingebaut werden."

Die Frage von Nachfragerin ist aufgrund vergangener negativer Erfahrungen absolut berechtigt.

"Das ist wie das genaue Untersuchen des Geburtstagsgeschenkes auf etwaige Schönheitsfehler oder Defekte."
Unpassender Vergleich ...
Die Regierung wird dafür bezahlt, dass sie einen guten Job macht.

"Sehr verehrte Nachfragerin, natürlich wird es Schlupflöcher geben..... Es ist der Job hochbezahlter Spezialisten, diese Schlupflöcher zu finden."

Eben "hochbezahlter Spezialisten", die sollten sie die größten Schlupflöcher im Vorfeld finden. Mit der Pflicht auf Nachbesserung, falls sich noch was auftut.

"Das ändert aber gar nichts an der Tatsache, dass hier mal ein guter Anfang gemacht wurde."

Dies ändert aber gar nichts an der Tatsache, dass dies schon längst überfällig ist!

@18:26 von Bernd Kevesligeti von schabernack 18:01

//Was ist das nun ?//

Ein Anfang.

Wenn lange Trockenheit herrschte, die Natur leidet und es schließlich mal für ein paar Stunden regnet, sagen Sie dann auch: "Was ist das nun? Viel zu wenig, brauch ich nicht."?

Mindest

Ich möchte auch 15% auf mein Einkommen zahlen. Was ist mit Irland und anderen europäischen Staaten, die schon lange als Steuerparadis firmiert sollte sich nicht schon lange sanktioniert sein.
Nei Danke für ein solches Europa

Thomas D. - Widerspruch aus Prinzip?

17:26 von Thomas D.:
"Es war auch unwahrscheinlich, dass eine/r der üblichen Haare-in-der-Suppe-Finder nicht Bedenken geäußert hätte."
> Ich bin allgemein sehr kritisch und glaube vieles erst, wenn ich es sehe. Andere glauben, dass sich Probleme mit Absichtserklärungen und Applaus lösen lassen. Und wieder andere entdecken Ihre Kritikfähigkeit nur beim Lesen meiner Kommentare.

"Sehr verehrte Nachfragerin, natürlich wird es Schlupflöcher geben."
> An der Art Ihrer Zustimmung müssen Sie noch arbeiten.

@Sisyphos3 @V.Scho

"Sieht so aus, als hätten wir da einen starken Kanzlerkandidaten."
"so sehe ich das auch ....
aber ne extrem schwache Partei
die kaum das Kanzleramt für sich beanspruchen kann"

So sieht es wohl leider aus. Ich kann aber den Gedanken nicht ganz ignorieren, dass die Partei vielleicht nur so schwach aussieht, weil sie als Juniorpartner in der GroKo in den letzten Jahren die Erfolge Ihrer Regierungsarbeit an die CDU abtreten musste und alles doofe auf sie abgewälzt wurde. Ich würde die Partei gerne mal wieder ohne die BremsklotzCDU an der Regierung sehen. Nur bitte kein Amt für diese Esken.

18:24 von Frau Brauer 1 S...

Wen tröstet es schon in der Welt das rapide Preissteigerungen für Kraftstoffe ...
----

höre ich Kritik ?

es ist doch für nen guten Zweck
dem Weltklima, wenn sie nicht weiter unnütz rumfahren
:-)

Und die 150 Milliarden Euro pro Jahr an Steuerhinterziehungen?

Die Blödzeitung schreibt, dass mit diesen 15% etwa 300 Millionen Euro an Steuermehreinnahmen zu erwarten sind.
Wenn man berücksichtigt, dass den EU - Staaten pro Jahr ca 850 Milliarden Euro durch Steuervermeidung abhanden kommen und sich der von mir ganz willkürlich geschätzte Anteil der BRD daran vielleicht auf 100 Milliarden Euro beläuft, dann hat es Herr Scholz tatsächlich geschafft, ca lächerliche 0,3 Prozent der fehlenden Summen einzufordern.
Potztausend …
Will jemand applaudieren?
Um die 150 Milliarden Euro, die uns mittels tatsächlich strafbarer Steuerhinterziehungen gestohlen werden, hat Herr Scholz allerdings in keinster Weise bemüht.

Genau das

Ich stimme Ihren Kommentar vorbehaltlos zu!
Schroeder und seine Finanzpolitik!

Ich schätze die Süddeutsche Zeitung sehr, und lese gerne die Kommentare von Dr. Dr. Heribert Prantl jemand der von Staatsrecht auch etwas versteht! Wer den Kommentar
verfasst hat muss was O. Scholz angeht zumindest desorientiert sein! Welche Ämter
hat der Seeheimer aus Osnabrück innegehabt!
Nichts was einen ehemaligen SPD Wähler hinter dem Ofen hervorlocken würde!
Es ist in der Politik in den letzten 30 Jahren
zu viel gelogen worden! Das bringt die Demokratie hier wieder ins Wanken!
Siehe Art.21 GG Vielen Dank

@Anna-Elisabeth - Geschenke

17:59 von Anna-Elisabeth:
"Ja, es ist sehr positiv, dass man sich wenigstens auf diese doch sehr niedrige Mindeststeuer einigen konnte."
> Sehr positiv ist es, wenn diese Mindeststeuer tatsächlich erhoben wird.

"Aber mit einem Geburtstagsgeschenk würde ich das nun nicht vergleichen wollen."
> Es war ja auch kein Geschenk, sondern lediglich die frohe Nachricht, dass man sich auf ein Geschenk geeinigt hat, welches es in ein paar Jahren geben soll.

Steuer Kartell

Das Steuer Kartell hat zugeschlagen. Es darf keine Steuer-Konkurrenz geben…

18:23 von morgentau19

"Böses Omen?
Wir haben es geschafft: genau diese Worte sagte der frühere Vorsitzende der spd, Gerhard Schröder, bei der Rettung von Philip Holzmann!

Einige Zeit später musste das Großunternehmen Insolvenz anmelden."

,.,.,

O je. Wird dieses "böse Omen" jetzt grundsätzlich jeden SPD-ler ereilen, der die Worte "Wir haben es geschafft" sagt?

Ihm wird immer alles grundsätzlich zusammenbrechen?

globale Mindeststeuer

Es wird nicht funktionieren.
Dafür sorgen kluge Steuerberater so wie ich.

Es gibt über 100 Doppelbesteuerungsabkommen, die regeln, dass dort versteuert wird, wo der Gewinn anfällt (Prinzip der Betriebsstätte). Was also soll jetzt anders werden? Diese Abkommen müssten alle geändert werden und die Änderungen verhandelt auschließich die Vertragspartner, nicht die OECD, nicht Herr Scholz und kein anderes Gremium.

Die Verschiebung wird durch die Mindeststeuer nicht verhindert. 15% von NULL sind eben NULL.

Ich bin gespannt
Michael

Mit der Hoffnung, daß......

ich nicht wieder "gerötet" werde: hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, wie dieser Trick praktisch funktionieren soll? Wie soll denn genau festgestellt werden, wo die Umsätze erzielt werden? Ohne Zweifel wird Bürokratie auf allen Ebenen aufgebläht, Fachanwälte für Steuerrecht werden sich die Hände reiben, Lobbyisten mit den Hufen scharren und es wird "outgesourced" werden,daß sich die Balken biegen und am Ende ist der Vertrag nicht das Papier wert, denn jedes Gesetz produziert zwangsläufig die Möglichkeiten es zu umgehen.Ein sehr bekannter Forist und Musiker hält mich für einen Pessimisten, aber das bin ich nicht, sondern nur Realist mit ein bißchen Erfahrung in dieser Branche.

von Anna-Elisabeth 18:45

Das ist eine optimistische Sicht auf die Dinge. Ob diese Sicht durch die Realität gedeckt sein wird, wird sich in der Zukunft zeigen. Aber Google, Amazon, Facebook und Co. geben sich ja nicht gerade erschrocken. Vielleicht gibt es Schlupflöcher....

Gut gemacht

Gut gemacht, Herr Scholz! Ich finde es gut, dass die G20 sich geeinigt haben, das ist ein Anfang.

18:26 von Sisyphos3

sehe ich auch so. offenbar trägt er nun ja schon die anzüge des maas auf

Kann es auch ein bisschen mehr sein?

Die Schere der Einkommens-Missverhältnisse weitet sich stetig. Dazu gehört auch die Steuergerechtigkeit. Wer, wie Olaf Scholz, bei einer globalen Mindeststeuer von 15 Prozent für Mega-Konzerne, von einem historischen Ereignis spricht, sollte eigentlich nicht der SPD angehören und auch nicht deren Kanzlerkandidat sein . 15% ist zu wenig und geradezu lächerlich, wenn man den Steuersatz für Otto Normalverdiener zum Vergleich heranzieht.
Es kann nicht, es muss mehr sein - zwischen 20-25%. Dann wäre es ein Erfolg. So gesehen ist es notwendig, bei 15% von einem Einstieg in die Steuergerechtigkeit zu sprechen und weitere Verhandlungen über eine gerechte Anpassung des Mindeststeuersatzes bereits jetzt anzukündigen.

@ Nordbraut um 18.51 starker Kandidat, schwache Partei

>> "Sieht so aus, als hätten wir da einen starken Kanzlerkandidaten."
"so sehe ich das auch ....
aber ne extrem schwache Partei..."<<
Ja, wirklich schade.
>>"Ich kann aber den Gedanken nicht ganz ignorieren, dass die Partei vielleicht nur so schwach aussieht, weil sie als Juniorpartner in der GroKo in den letzten Jahren die Erfolge Ihrer Regierungsarbeit an die CDU abtreten musste und alles doofe auf sie abgewälzt wurde. "<<
Ja, mit dem Eiertanz zur Wahl der/ des Bundesvorsitzenden hat sich die SPD selbst ein Bein gestellt. Esken und Nowabo - kein Dream-Team, eher der kleinste gemeinsame Nenner, auf den man sich einigen konnte.
Ich hab es nie verstanden, warum die SPD immer ihre besten Leute runtermacht. Ein langjähriges SPD-Mitglied sagte mir, das hinge mit der innerparteilichen Struktur zusammen. Die Partei sei ein Sammelbecken von Leuten aus dem öffentlichen Dienst, die aus Karrieregründen dabei sind - NetzwerkerInnen. Und da gönnt einer dem anderen keinen Vorteil

@18:51 von Nordbraut @Sisyphos3

//Ich würde die Partei gerne mal wieder ohne die BremsklotzCDU an der Regierung sehen.//

Ich auch.

//Nur bitte kein Amt für diese Esken.//

Die hatte ich schon ganz vergessen.

Aber um beim Thema zu bleiben: Mehr (durchsetzbare) Steuergerechtigkeit kann es nur mit der SPD geben.

18:52 von nie wieder spd - Vielen Dank.

>>Die Blödzeitung schreibt, dass mit diesen 15% etwa 300 Millionen Euro an Steuermehreinnahmen zu erwarten sind.
Wenn man berücksichtigt, dass den EU - Staaten pro Jahr ca 850 Milliarden Euro durch Steuervermeidung abhanden kommen und sich der von mir ganz willkürlich geschätzte Anteil der BRD daran vielleicht auf 100 Milliarden Euro beläuft, dann hat es Herr Scholz tatsächlich geschafft, ca lächerliche 0,3 Prozent der fehlenden Summen einzufordern.
Potztausend …<<

Eine sehr interessante Aussage von ihnen.

Wusste ich nicht.
Super, wieder was erfahren, Dank ihnen.

Also nur Blendwerk, um Wähler zu veranlassen, ihr Kreuz bei der spd zu machen?!

PS. Werde es mit einer Suchmaschine erfragen.

@ Nachfragerin um 16:47

>Die Idee einer Mindeststeuer klingt sehr gut. Die Frage ist nur, ob nicht wieder irgendwelche Schlupflöcher eingebaut werden.<

Ganz einfach; da es überall abkommen zur Verhinderung von Doppelbesteuerung gibt wird über die Mindeststeuer jegliche andere Abgeschmettert werden.

Wenn dann auch noch, bei deren Deklarierung, festgestellt wird das man ja einen Gewinn unterhalb der Besteuerungsschwelle hatte kann man erst 0 Steuern Zahlen und dann jegliche weitere Besteuerung verweigern.

Das ist kein Schlupfloch das ist der Haupteingang.

19:06 von karlheinzfaltermeier

ich beglückwünsche sie für diese offenen worte in diesem forum. danke

@ michael.stoeffler um 19.06 Uhr, Ist das Eigenwerbung?

"Es wird nicht funktionieren.
Dafür sorgen kluge Steuerberater so wie ich."

Hallo Herr Stöffler, ist das jetzt Eigenwerbung?

Ich finde es aber gut, dass Sie öffentlich auf die Steuer-Schlupflöcher hinweisen. Man sollte doch annehmen, dass diese Grauzone auch den Beamten des Finanzministeriums bekannt ist.
Oder soll die Vereinbarung der G20 nur der Beruhigung ärgerlicher BürgerInnen dienen?

@19:14 von Bernd Kevesligeti von Anna-Elisabeth 18:45

//Aber Google, Amazon, Facebook und Co. geben sich ja nicht gerade erschrocken. Vielleicht gibt es Schlupflöcher....//

Ich denke eher, dass für die 15% nicht einmal ein Mückenstich sind und deshalb auch keinen Juckreiz verursachen.

19:14 von Bernd Kevesligeti

«Aber Google, Amazon, Facebook und Co. geben sich ja nicht gerade erschrocken. Vielleicht gibt es Schlupflöcher …»

Das Netz wird keines ohne Maschen sein.
Das sind Netze nie, sonst wären sie Säcke.

Denken Sie denn auch nur für 0,5% realiatisch, die möglichen Maschen im Netz wären nun kleiner, hätte man den von "Attack" geforderten Mindeststeursatz von 25% vereinbart?

Man macht solche Abkommen auch nie, um Unternehmen zu erschrecken.
So was macht man zu Karneval mit Geisterkostüm und kleineren Kindern.

O Heilige Weltsicht der Einfachheit.

19:21 von Karl Maria Jose...

"offenbar trägt er nun ja schon die anzüge des maas auf"

,.,.,

Das schlägt dem Fass den Boden aus :-(

Habe keine Ahnung,

daher Ernst gemeinte Fragen, die ich aufwerfen möchte.

Bedeutet die Einigung nun, dass z.B. auch Unternehmen wie Starbucks, die durch Franchise-, Filialsysteme und Subunternehmen in den einzelnen Ländern in diesen einzelnen Ländern keine Steuern zahlen, jetzt zur Kasse gebeten werden können?
Als Nächstes könnte man auch mal an die Unsitte herangehen, dass Stiftungen zur Verwaltung des Familienvermögens gegründet werden (z.B. Aldi). Das sind doch auch nur Steuersparmodelle oder nicht?

Am 10. Juli 2021 um 19:06 von karlheinzfaltermeier

Zitat: hat sich schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, wie dieser Trick praktisch funktionieren soll? Wie soll denn genau festgestellt werden, wo die Umsätze erzielt werden? Ohne Zweifel wird Bürokratie auf allen Ebenen aufgebläht, Fachanwälte für Steuerrecht werden sich die Hände reiben, Lobbyisten mit den Hufen scharren und es wird "outgesourced" werden,daß sich die Balken biegen und am Ende ist der Vertrag nicht das Papier wert, denn jedes Gesetz produziert zwangsläufig die Möglichkeiten es zu umgehen.Ein sehr bekannter Forist und Musiker hält mich für einen Pessimisten, aber das bin ich nicht, sondern nur Realist mit ein bißchen Erfahrung in dieser Branche.

Irgendwie haben Sie echt: Man sollte es vorsichthalber gleich lassen.

Irgendwie sollte man vorsichthalber alles gleich lassen.

von schabernack 19:40

Aber eingehen könnte man ja mal auf Verhältnisse und Realitäten. Da könnte man als kritischer Mensch mal etwas nennen. Will man aber nicht.

Für den geneigten Leser der Artikel: "Regulationsversuch", von Lucas Zeise.

Am 10. Juli 2021 um 19:06 von michael.stoeffler

Zitat: Es gibt über 100 Doppelbesteuerungsabkommen, die regeln, dass dort versteuert wird, wo der Gewinn anfällt (Prinzip der Betriebsstätte). Was also soll jetzt anders werden?

Vielen Dank, dass Sie den Finger in die Wunde gelegt haben.

Es ist ein Skandal, dass 20 Finanzministerien daran nicht gedacht haben.

Hätte man doch gleich einen deutschen Steuerberater gefragt, hätte man sich viel Tam-Tam ersparen können.

@karl maria ..., 19:21

Von 10 Kommentaren, die ich von Ihnen lese, kommen Sie bei höchstens einem ohne Beleidigungen aus. Und Sie beschweren sich, dass Sie so oft den roten Balken kriegen?

@17:43 von frosthorn

//Auch Scholz weiß, dass nicht einmal alle EU-Staaten mitmachen, von denen sind ja auch kaum welche Mitglied in der G20. Nur das sagt er lieber nicht so laut.//

Bleibt die Frage, was kann Scholz - oder sonstwer - allein erreichen?
Ansonsten: Ist Selbstlob für Kanzler-Kandidaten nicht quasi ein Muss?
Gut finde ich das nicht, aber ich will ja auch nicht Kanzler...
zuwenige Anhänger.

@ um 19:35 von morgentau19

Die 150 Milliarden Euro pro Jahr an Steuerhinterziehungen in Deutschland haben sowohl Norbert Walter Borjahns als damaliger NRW - Finanzminister ca 2015 genannt, als auch ein paar Jahre später (ca 2018) Sigmar Gabriel als Bundeswirtschaftsminister.
Auf dem 100% - Parteitag der SPD in 2017 hat ein EU - Abgeordneter der SPD eine Summe von 1 Billionen Euro genannt, die der gesamten EU pro Jahr in Form von Steuerhinterziehungen gestohlen werden.
Die 850 Milliarden Euro pro Jahr an Steuervermeidung in der EU habe ich kürzlich einem ö/r - Radiosender entnommen und einem Artikel bei t-online von vor ca 3 oder 4 Jahren.
Kann alles entsprechend gesucht und gefunden werden.
Das traurige 0,3 Prozent-Ergebnis von Herrn Scholz trifft allerdings auch ca auf alle anderen Staaten zu.
Wir haben schon Teufelskerle als Finanzminister dieser Welt …

19:54 von Vaddern

//Habe keine Ahnung,...//

Da sind Sie in bester Gesellschaft.
Nicht umsonst gilt:

***Da es sich beim Steuerrecht um ein komplexes Themenfeld handelt, wird das gleichnamige Studium von den meisten Hochschulen als berufsbegleitender Masterstudiengang angeboten. Voraussetzung ist also ein bereits abgeschlossenes Bachelorstudium im Bereich Steuern oder Wirtschaftsrecht.***

Ich gehe davon aus, dass da jetzt viele der betroffenen Firmen schon mal Ihre Steuerkanzleien aktivieren. Mal sehen, was bis 2023 übrig bleibt.

um 19:51 von Sausevind

>>
19:21 von Karl Maria Jose...

"offenbar trägt er nun ja schon die anzüge des maas auf"

,.,.,

Das schlägt dem Fass den Boden aus :-(
<<

Man muss es hinnehmen. Gegen pathologische Boshaftigkeit ist kein Kraut gewachsen.

@ werner1955, um 18:31

re @ harry_up

Sie posten Ihre “seit 30 Jahren gelebte und erlebte Realität“ und Ihre Enttäuschung über die EU ja nun nicht erst heute, noch gestern war sie fast wortgleich zwei- oder dreimal zu lesen

Glauben Sie, Sie seien der Einzige, dem die Abgaben abgeknöpft werden? Das dürfte jedem einzelnen hier Kommentierenden nicht anders ergehen.

Da nützt es auch nichts, wenn Sie Ihren Zorn und Enttäuschung auf Schröder abladen.

Und nein: Ich werde mir auf keinen Fall Ihre Einstellung zu eigen machen.
Das nervt nur.

Ich kann nicht nachvollziehen

Warum es einige als Erfolg feiern. Da sich die großen internationalen Konzerne nicht aufregende wird es sie kaum treffen. Dazu muss man sich auch nur die verschiedenen Steuersparmodelle nur anschauen plus das "Kleingedruckte", ab wann Steuern zu bezahlen sind.
Wie zweifelhaft der Gewinn für D. Ausfällt sieht man schon daran das verschiedene Wirtschaftsexperten verschiedene Mehreinnahmen voraus sagen. Gewinner werden weitestgehend die USA mit den Internetkonzernen sein, welche nach dem neuen Steuerrecht ja " mehr" zahlen müßten dagegen spricht aber ihr entwickeltes Steuersparmodell.
Es wurde für D.explizit VW genannt.nach neuen Steuersystem wäre nicht D. der Nutznießer, sondern China..steuern wo produziert, nicht wo Hauptsitz und ..Steuern wo gewinne durch Umsatz gemacht wird..ergo auch China. Vielleicht sollte man vor Augen haben, das es so gut wie keine deutschen produzierenden Konzerne mehr gibt im Weltmaßstab.
Ergo, besser abwarten mit Jubelfeiern

zwei Dinge sind mir nicht ganz klar

Die G20-Staaten hätten sich in Venedig darauf verständigt, dass sie eine neue Ordnung der internationalen Besteuerung miteinander vereinbaren wollen

Man hat sich darauf verständigt, etwas zu wollen? Und das soll ein Durchbruch sein? Das klingt eher nach den altbekannten Absichtserklärungen.

Bis Oktober dieses Jahres sollten die letzten Fragen geklärt werden, dann sollen die Staatsoberhäupter der G20-Staaten zustimmen

Ich weiß ja nicht, wie das bei anderen ist, aber bei uns werden Gesetze nicht von den Staatsoberhäuptern per ordre del mufti erlassen. Oder ist geplant, nach der Wahl ohne das Parlament weiterzumachen?

@ um 17:26 von Thomas D.

„Es ist der Job hochbezahlter Spezialisten, diese Schlupflöcher zu finden.“
Man fragt sich allerdings, warum die hochbezahlten Spezialisten nicht auch mal für unsere Finanzministerien arbeiten, um eventuelle Schlupflöcher ein für allemal zu schließen?
Bei der Menge an Geld, die die Ministerien für Beratungsfirmen ausgeben, müsste doch auch mal eine Schlupflöcherschließungsberatung drin sein.
Zur Not könnte man solchen Spezialisten auch einfach mehr zahlen, als sämtliche Beratungsfirmen dieser Welt zusammen als Gehalt überhaupt zahlen können.
Bei Hunderten von Milliarden an Steuerhinterziehungen und Steuervermeidungen wäre es auch kein Problem ein paar Prozent als Prämien auszuloben.
Es würde sich lohnen …

@19:06 von michael.stoeffler

//Es wird nicht funktionieren.
Dafür sorgen kluge Steuerberater so wie ich.//

Immer wieder beeindruckend, diese überdimensionierte Selbsteinschätzung.
Glauben Sie ernsthaft, die Vertreter der OECD hätten nicht ihrerseits Steuerexperten an Bord?

Die geplante OECD-Steuerreform sei für alle Länder gut, sagte US-Finanzministerin Yellen. Dadurch werde es mehr Einnahmen geben und der Wettlauf hin zu immer niedrigeren Steuersätzen beendet. Sie werde unverändert dafür werben, dass sich weitere Länder der Verständigung anschlössen.
>> "Wir werden das versuchen, aber ich sollte betonen, dass es nicht essenziell ist, dass alle Länder an Bord sind"

Sonst würde das wahrscheinlich nie was, weil es immer welche geben wird, die sich unfaire Vorteile sichern wollen. Denn klar sollte sein: Es kommt auf den ehrlichen guten Willen jedes Einzelnen an („Der BDI mahnte, der Mindeststeuersatz müsse sich an den von den USA ins Spiel gebrachten 15% orientieren. Zuvor hatten mehrere Länder (…) durchblicken lassen, dass sie sich eigentlich einen höheren Mindestsatz wünschten“).
Und dem, Transparenz zuzulassen: „Scholz hatte zuletzt ebenfalls gesagt, sollten deutsche Konzerne im Ausland (…) zahlen, werde künftig die Differenz (…) in Deutschland erhoben“

20:01 von Bernd Kevesligeti

«Aber eingehen könnte man ja mal auf Verhältnisse und Realitäten. Da könnte man als kritischer Mensch mal etwas nennen. Will man aber nicht.
Für den geneigten Leser der Artikel: "Regulationsversuch", von Lucas Zeise.»

Internationales Steuerrecht ist extrem kompliziert. Von dem für Unternehmen habe ich gar keine Ahnung. Von dem für Privatleute ein wenig.
Ich konnte / musste ja mal wählen, ob ich meine Arbeitsleistung in DEU (Festanstellung) oder in JAP ("Vorübergehender Einsatzort mit zeitlicher Befristung") besteuern lassen sollte.

Alleine hätte ich da gar nicht durchgeblickt. Aber die bei meinem Arbeitgeber in JAP haben das für mich gemacht. Ganz super gemacht. Dort habe ich Steuern gespart wie der Wilde Bär. Im Vergleich zu dem, was wäre in DEU gewesen, hätte ich mich hier besteuern lassen.

Ein sehr kleines Beispiel zu dem, was bei Firmen mit ganz anderen Möglichkeiten und Summen geht. Ausnahmen und Auswege kann man gar nicht alle unterbinden.

Wie sollte das denn auch sein …

19:06 von michael.stoeffler globale Mindeststeuer

Gebe ihnen Recht. Es ist aber Wahlkampf und da muß er sich in Szene setzen. Aber ausgerechnet bei den Zollfahndern spart Scholz Hunderte Millionen ein. Sagt er aber nicht.
Artikel in der Welt

@ um 20:29 von Anna-Elisabeth

Wenn irgendein Staat oder irgendeine staatliche Organisation echte Steuerexperten an Bord hätte, sähe es nicht so straflos kriminell in der Welt aus.
Die echten Experten arbeiten für international tätige Beratungsgesellschaften, die jeden Staat mit allen seinen Steuergesetzen jederzeit gegen jeden anderen Staat mit all seinen Steuergesetzen ausspielen kann und das auch tut.
Die Finanzminister dieser Welt stehen mit ihren Steuerfahndungen daneben und können offensichtlich nichts dagegen tun.
Die Steuerhinterzieher und die Steuervermeider dagegen können tun und lassen, was sie wollen, mit Geldmengen, mit denen man ganze Staaten kaufen kann. Was dann wahrscheinlich auch ab und zu getan wird.

Steuervermeidung ist Steuerbetrug

Oh da werden die Produkte teurer, oh das wird eh alles nichts nützen, oh die Wirtschaft geht Kaputt.
Ja 15% sind wirklich nicht viel wenn ich mir anschaue was wir an Steuern zahlen müssen.
Ja natürlich hat man Zweifel wie das Geld jetzt verschoben wird.
Aber es ist doch mal ein Schritt in die richtige Richtung.
Darauf kann man hoffentlich aufbauen!

@19:06 von michael.stoeffler

//Es wird nicht funktionieren.
Dafür sorgen kluge Steuerberater so wie ich.//

Stimmt. Die ganz klugen Steuerberater haben z.B.„Cum-Ex“ erfunden. So wird Steuergerechtigkeit zum Fremdwort.

Ich..

hoffe das das Vorhaben auch umgesetzt wird. Die Konzerne konnten sich bis heute Steuervorteile rausholen. Das was heute in Venedig beschlossen wurde muss so wasserdicht sein. Die Steueroasen trocken legen.Es muss nach meiner Meinung eine Zeitenwende stattfinden.

No Taxation Without Representation

Eine globale Mindeststeuer ist sinnvoll. Aber wo nimmt die G20 denn Ihre (lediglich abgeleitete) demokratische Legitimation her für eine solche Festlegung? Es muss endlich eine parlamentarische Versammlung auf globaler Ebene her! Diese sollte in einem ersten Schritt bei den Vereinten Nationen mit einer parlamentarischen Versammlung bei der UN angesiedelt sein (sog. UNPA - United Nations Parliamentary Assembly). Dort kann dann auch über globale Steuerfragen diskutiert werden.

20:02 von falsa demonstratio

Es ist ein Skandal, dass 20 Finanzministerien daran nicht gedacht haben.
.
nicht daran gedacht haben ?

wer weiß vielleicht wollten sie auch nicht daran denken
der Eindruck könnte sich einem doch aufdrängen
weiß man´s

21:12 von Weltföderalist

Aber wo nimmt die G20 denn Ihre (lediglich abgeleitete) demokratische Legitimation her für eine solche Festlegung?
---
vielleicht tue ich mich etwas schwer, bin zu blauäugig/naiv
aber wenn sich "Amazon" oder sonst so ein Laden bockig zeigt
dann können die ihre Waren und Dienstleistungen zukünftig in Tibet anbieten !
Es ist doch nicht so dass wir von denen nur abhängig sind
die doch wohl auch von "uns"

von schabernack 20:41

Nun ist das ja wieder ein längerer Text von Ihnen. Auf Inhalte geht er aber wieder kaum ein. Ab welcher Summe an Umsatz werden denn nun 15 Prozent zwingend erhoben ? Ab welcher Umsatzsteuerrendite ?

20:27 von nie wieder spd

«… warum die hochbezahlten Spezialisten nicht auch mal für unsere Finanzministerien arbeiten, um eventuelle Schlupflöcher ein für allemal zu schließen?»

"Steuerschlupflöcher schließen" folgt dem gleichen Prinzip wie Alarmanlagen und Internet-Sicherheit optimieren.

Hat wer was optimiert, schon beginnen andere, nachzudenken und auszuprobieren, wo sich denn ein Loch finden ließe, wo bisher niemand dran dachte, dass dort überhaupt ein Loch sein könnte.

"Endgültig" wird bei allem drei nie was sein. Diese Art von "Endgültigkeit" ist unvereinbar mit menschlicher Kreativität. Forderungen nach "endgültig" in diesen Aspekten an irgendwen werden auf ewig unerfüllbar bleiben.

Deswegen stellt man sie auch erst gar nicht, und versucht, unter den gegebenen Umständen das Beste zu erreichen. Die Organisation der Steuerfahndung beim Zoll wie aktuell hierzulande ist allerdings sehenden Auges Möglichkeiten an Betrüger verschenken.

Polizeipraktiker kritisieren das schon seit Jahren und Jahren.

wohlwissend

von Adeo60 @
Das machen wir seit vielen Jahren ohne Erfolge. Unser Land hat dafür Billionen von Euro Schulden angehäuft.

Ich glaube das nicht mehr Steuern, Alimentierungen und Subventionen. Meinen persönliche Lösung ist sparen Abschaffung fast aller Subventionen und Anpassungen der Alimentierung an das notwendig, sowie Förderung der persönlichen Leistung und viel mehr eigen Verantwortung.

Ob wir da etwas

gut machen, hab ich so meine Zweifel, denn wir sind eine Exportnation, und die Steuern fallen ja dann im Ausland an, und nicht bei uns, wenn ich das richtig verstanden haben.
Auszug:
" Im Jahr 2020 wurden rund 2,65 Millionen Autos aus deutscher Produktion in das Ausland exportiert."

Nur mal als Beispiel, von vielen Dingen die wir exportieren, und wir haben immer Exportüberschuss.
Dann gibt es noch eine ganze Reihe Länder, in die man sich absetzen kann, und bis 2023 haben die Firmen Zeit, sich umzustellen.
Ich sehe das nicht ganz so euphorisch, Artikel gibt auch zu lesen, was es wirklich für uns bringt.

Am 10. Juli 2021 um 21:19 von Sisyphos3

Warum sollten die sich bockig zeigen.
Erstens sind Details nicht festgelegt.z.B gehe ich mal davon aus das mit 15% die Gewinnsteuer hauptsächlich gemeint ist, was und wie wird die Umsatzsteuer berechnet im Land wo verkauft wird , zählt sie zu den 15%usw. Zu dem gibt es in allen Länder der Welt noch mehr Steuern, welche man im Gegenzug erlassen kann, Grundsteuern etc., die von dieser globalen Einigung gar nicht betroffen sind. Oder wenn z.B die Lufthansa ihre Flotte aus lagert in eine selbstständig e Tochter, oder wenn wie Ikea einfach sich in eine Stiftung umwandelt ,natürlich in ein Land wo es einfach ist.
All das und noch einiges mehr wurde noch gar nicht im Detail genannt.
Es hat allerdings mehr den Eindruck als wenn Steuer Paradiese und Verhinderungsmodelle explizit nicht angegangen wurden. So ist es für mich einfach nur eine Absichtserklärung, welche nichts ändert. Aber vielleicht profitieren einige Schwellenländer wenigstens davon, wegen Industrieverlagerung in Billiglohnländer

@Sisyphos3 - "die" sind von "uns" abhängig

Ja richtig, und ich schrieb ja auch, dass ich eine solche Mindeststeuer in der Sache befürworte. Es ist übrigens nicht nur "Tibet" sondern z.B. auch "Irland", das hier nicht vertreten ist. Aber meine Kritik betrifft einen anderen Punkt: Weshalb kann dieses eine Gremium entscheiden, in denen lediglich Regierungsvertreter sind, ohne Anwesenheit der jeweiligen Opposition, ohne Beteiligung der Öffentlichkeit? Die Beschlüsse der G20 sind im Kern intransparente Club-Beschlüsse im Hinterzimmer durch die Regierungschefs. Keine öffentliche Debatte, keine Presse, keine Kritik, keine drei Lesungen. Deshalb müssen solche Themen endlich in einem öffentlichen Raum beraten und entschieden werden. Eine solche Institution gibt es aber bisher noch nicht, deshalb muss dringend eine parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen geschaffen werden. Besser früher als später - auch in Bezug auf andere Themen von globaler Reichweite (Klima, Gesundheit usw.).

@21:08 von Theodor Storm @19:06 von michael.stoeffler

//Stimmt. Die ganz klugen Steuerberater haben z.B.„Cum-Ex“ erfunden. So wird Steuergerechtigkeit zum Fremdwort.//

Danke für diese klare Aussage. Allerdings würde ich hier das Wörtchen "klug" durch ein passenderes Adjektiv ersetzen.

21:35 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Nun ist das ja wieder ein längerer Text von Ihnen. Auf Inhalte geht er aber wieder kaum ein. Ab welcher Summe an Umsatz werden denn nun 15 Prozent zwingend erhoben ? Ab welcher Umsatzsteuerrendite ?»

Was weiß ich denn was Genaues über das Abkommen, das ich erst morgen alleine mit meinem nicht vorhandenen Hund im Garten zu Ende verhandele.

Aber auch nur dann, wenn das Wetter besser wird.
Momentan regnet es mies, und sonst lassen wir uns Zeit bis Montag.

Unmöglich dies umzusetzen!

Wie und wann und sonstige Fragen bleiben unbeantwortet!
Besser wäre es wenn die deutschen Abgeordneten des Bundestages sich schleunigst daran machen und dafür sorgen, dass sie ihre Steuern zahlen für ihren "Lohn" und ihre Nebeneinkünfte.
Dies wäre weitaus schneller umsetzbar und käme bei Volk besser an!

Solange

Irland nicht bei der Mindeststeuer mitmacht, müssen die in Europa tätigen Großkonzerne nicht ins Schwitzen geraten.
Schlussendlich kann sich das Verweigern für Irland als immenses Konkunkturprogramm erweisen, wenn nämlich alle Konzerne, die das nicht sowieso schon getan haben, ihren Sitz dorthin verlegen.
Insofern kommt Scholz‘ Jubel zu früh. Aber es ist ja Wahlkampf, da muss man jeden noch so kleinen Erfolg an die große Glocke hängen.

21:35 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Nun ist das ja wieder ein längerer Text von Ihnen.
Auf Inhalte geht er aber wieder kaum ein.»

Ach so … noch etwas … ich vergaß.

Alle anderen, die hier lesen und schreiben, sind nicht Ihre Marionetten, und schom gar nicht der Hund vom Pawlow, der das Stöckchen immer gerade so apportiert, wie Sie es erwünschen, was Eingehen auf Inhalte denn sein solle.

So was nennt man Diskussion.
Das mit dem Hund nennt man Dressur.

von schabernack 22:08

Aber den Pawlow-Dog der ist hier doch gut vertreten. Egal worum es geht. Immer wenn Kritik aufkommt an oben, dann wird heftig gesprungen....
Und es ist aber auch mindestens so, daß Sie keine Marionetten für sich erwarten können.

Der BDI Mahnt

Wer daran glaubt dass sich auf dieser Welt wirklich etwas daran ändert was die Verteilung von Vermögen betrifft muss schon sehr blauäugig sein.
Nur zum Verständnis: Wenn die Weltbevölkerung aus 100 Menschen bestehen würde dann hätte 1 Mensch 44 % des Weltvermögens 10 hätten 39 %, 33 hätten15 % und 57 hätten 2 %
Dieses Verhältnis hat sich seit Jahren eher Verschlechtert.
Daran arbeitet auch der BDI immer mit ja die armen reichen nicht zu sehr belasten . Steuern sind ja immer Gift !
Die jetztige angestrebte Besteuerung mag ja ein Anfang sein aber ich denke die armen Reichen werden sich schon ein Schlupfloch ausdenken.

20:04 von frosthorn

mein herr, und nur der eine wird mit bedacht von der ARD freigeschaltet. ok, diese antwort natürlich wahrscheinlich nicht

22:18 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

«Und es ist aber auch mindestens so, daß Sie keine Marionetten für sich erwarten können.»

Ich bejammere mich ja auch nie darüber, dass wer anders nicht auf mich eingehen würde, wenn wer mir schon antwortet.

Sie postulieren was mit einem ersten Beitrag, und sind dann bejammert, wenn nicht den ganzen Kommentarbereich über darauf zustimmend erwidert wird.

So was kann man immer versuchen. Aufmerksame Leser enttarnen das aber nach spätestens dreimal immer als Rohrkrepierer.

Außer Ihnen bejammerte sich noch nie wer anders bei mir, ich ginge nicht auf ihn oder auf sie ein, so ich denn antwortete. Seltsam … oder was.

19:38anna e

ich weis ja nicht, ob mir eine antwort erlaubt wird. wenn das durchkommen sollte mit den 15%, dann steht deutschland wiedermal ziemlich dumm da mit dem högstsatz von ca 30%. weis aber kaum einer der eifrigen hier

@ sonnenbogen

G20? und das wo Irland, Ungarn und Estland dagegen sind...? Da wird dann wohl die EU bei der Unterschrift fehlen....

Die EU zählt weder zu den 7 bei den G7 noch zu den 20 bei den G20. Es wird keine Unterschrift fehlen.

18:50 von Nachfragerin

Thomas D. - Widerspruch aus Prinzip?
17:26 von Thomas D.:
"Es war auch unwahrscheinlich, dass eine/r der üblichen Haare-in-der-Suppe-Finder nicht Bedenken geäußert hätte."

Ich bin allgemein sehr kritisch und glaube vieles erst, wenn ich es sehe.

Ein kritischer Geist, wie schön.

Andere glauben, dass sich Probleme mit Absichtserklärungen und Applaus lösen lassen.

Das glaubt niemand. Aber viele wissen, dass alle wichtigen Änderungen mit der Erklärung beginnen, sie anzugehen.

Und wieder andere entdecken Ihre Kritikfähigkeit nur beim Lesen meiner Kommentare.

Also, das kann ich nicht beurteilen, so detailliert schaue ich mir Ihre Kommentare bzw. die Reaktionen darauf nicht an. Eine Frage der Prioritäten.

"Sehr verehrte Nachfragerin, natürlich wird es Schlupflöcher geben."

An der Art Ihrer Zustimmung müssen Sie noch arbeiten.

Meinen Sie? Ich denke nicht.

von schabernack 22:32

Erst mal jammert hier niemand. Und rempeln tun Sie. Wenn dann Gegenwind kommt, laufen Sie zur Hochform auf.
Und was ist jetzt inhaltlich mit dem Thema ? Nichts, nur persönliche Auseinandersetzung...

20:44 von Mass Effect

auch die verfügte bewaffnung der drohnen bezahlt er nicht. aber er ist im wahlkampf

Einmal mehr

Schlussendlich entscheiden einmal mehr wenige Länder, was für alle gelten soll. Zudem, die G20 sind ja dann auch jene, die am meisten davon profitieren, da durch ihre Grösse auch da am meisten Umsatz und Gewinn generiert wird. Unterm Strich ein indirekter Selbstbedienungsladen.

@ Sparer

Solange Irland nicht bei der Mindeststeuer mitmacht, müssen die in Europa tätigen Großkonzerne nicht ins Schwitzen geraten.

Nein, es sind ja nur Steuern. Aber die 15% sind natürlich dort fällig, wo die Umsätze entstehen. Zumeist nicht in Irland. Da kann Irland nichts tun.

22:25 von Löwe 48

was die Verteilung von Vermögen betrifft
..
ja das Vermögen

also wenn ich ein erklegliches Einkommen habe
ist "das Vermögen" eher zweitrangig

@ Löwe

... dann hätte 1 Mensch 44 % des Weltvermögens 10 hätten 39 %, 33 hätten15 % und 57 hätten 2 %
Dieses Verhältnis hat sich seit Jahren eher Verschlechtert

Beziehungsweise verbessert.

@ Kleinedemokratie BRD

Unmöglich dies umzusetzen!

Ein Glück hat die Menschheit schon vieles Unmögliche umgesetzt hat.

@21:14 von Sisyphos3 20:02 von falsa demonstratio

//"Es ist ein Skandal, dass 20 Finanzministerien daran nicht gedacht haben."
.
nicht daran gedacht haben ?

wer weiß vielleicht wollten sie auch nicht daran denken
der Eindruck könnte sich einem doch aufdrängen
weiß man´s//

N'Abend Sisyphos3,

zum Kommentar von falsa demonstratio:

Sarkasmus ist hier das Zauberwort.

22:32 von Karl Maria Jose...

«… wenn das durchkommen sollte mit den 15%, dann steht deutschland wiedermal ziemlich dumm da mit dem högstsatz von ca 30%. weis aber kaum einer der eifrigen hier.»

15% ist als Mindest-Steuersatz ins Auge gefasst. So ich es nicht komplett missverstehe, wird der Höchst-Steuersatz davon in keinem der mitwirkenden Staaten beeinflusst. Der kann also überall so bleiben, wie er ist.

@ wenigfahrer

Im Jahr 2020 wurden rund 2,65 Millionen Autos aus deutscher Produktion in das Ausland exportiert.

Dann wird die Steuer auf den Unternehmensgewinn im Ausland fällig und die Gewerbesteuer und die Einkommensteuer in Deutschland. Das ist doch fair.

@ Anna-Elisabeth

Sie haben heute den Weg nicht gefunden, aber der Gulasch war phantastisch.

G 20-Staaten unterstützen globale Mindeststeuer...

Vermutlich werden nach den Regelungen nur 100 Milliarden Dollar an Gewinnen dieser 15 Prozentigen Besteuerung unterliegen.

Die Ökonomen Gabriel Zucman und Thomas Piketty von der Europäischen Steuerbeobachtungsstelle EUTAX bezeichneten das Ergebnis als schwach.

22:44 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

« Und was ist jetzt inhaltlich mit dem Thema ?
Nichts, nur persönliche Auseinandersetzung …»

Erpressungversuche in schriftlichen Foren sind sinnlos.

Aber nun gut: 15% sind zu wenig. Mind. 75% müssen es sein.
Ab dem Umsatz von 0,99 Euro pro Monat pro Mann pro Maus pro Käse.

16:47 von Nachfragerin

"Die Idee einer Mindeststeuer klingt sehr gut. Die Frage ist nur, ob nicht wieder irgendwelche Schlupflöcher eingebaut werden."
*
Davon können Sie mit Sicherheit ausgehen, dass die Mindeststeuer von der Union wieder verwässert wird!
Bisher wurde jede SPD- Einbringung durch die Union und deren Wirtschaftslobby verwässert!
Wer mit der Union koaliert hat immer das Nachsehen!
Besser wäre eine Koalition aus den sozialen Parteien SPD, Grünen und Linken, doch der Streit dieser Parteien untereinander schreckt die Wählerinnen und Wähler leider davon ab, dafür ihre Stimmen abzugeben! Die Grünen sollten es sich dreimal überlegen mit der vereinnahmenden Union eine Koalition einzugehen, den die Union heftet sich die Erfolge an und den Koalitionspartnern wurden bisher immer die Misserfolge zugeschoben!

@ Bernd Kevesligeti

Diese Steuereinigung ist eine großartige Sache. Ich würde mir wünschen, dass Menschen wie Sie das auch mal goutieren.

22:32 von Karl Maria Jose...

Ich weiß nicht, ob 15 % nicht besser sind als nichts, so unter dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist". Naja, ich verstehe auch nichts davon. Also, Sie meinen wir lassen uns über den Tisch ziehen und unter 30 % sollten wir gar nicht erst anfangen?

von schwer gestört 23:21

Natürlich, eine großartige Sache. Fragt sich nur für wen. Thomas Piketty hat dazu etwas gesagt....

Am 10. Juli 2021 um 22:42 von schwer gestört

" Die EU zählt weder zu den 7 bei den G7 noch zu den 20 bei den G20. Es wird keine Unterschrift fehlen. "

Stimmt so, warum ist sie dann immer dabei, zumindest bei der 7, bei der 20 weiß ich das jetzt nicht.
Irgendwie komisch.

von schabernack 23:18

Welche Erpressungsversuche halluzinieren Sie denn da ?
Aber die Zahlen sind interessant. Sie offenbaren Sachverstand....

Immerhin...

Hurra, multinationale Großkonzerne zahlen weniger Steuern als eine Krankenschwester. Nunja, immerhin ein Schritt in die richtige Richtung.

Abwarten

Gut, dass es frühestens 2023 kommt. Bis dahin haben die Armeen von fürstlich bezahlten Steueranwälten genug Zeit sich Gedanken zu machen.

@Thomas D. - Achso.

22:43 von Thomas D.:
"Also, das kann ich nicht beurteilen, so detailliert schaue ich mir Ihre Kommentare bzw. die Reaktionen darauf nicht an. Eine Frage der Prioritäten."

Das erklärt natürlich, warum Sie meine Aussage erst kritisieren, um ihr dann doch zuzustimmen.

"Das beste Mittel gegen jede

"Das beste Mittel gegen jede Form von Kartellbildung ist nämlich nicht eine Behörde, sondern Wettbewerb."
*
Kartelle unterlaufen den Wettbewerb und hebeln ihn aus!
Der Markt kann nicht alles, deshalb braucht es u.a. Regierungen, Behörden, die Kartelle unterbinden, den ungezügelten, wilden Markt durch Regeln so weit zügeln, dass er nicht alles bestimmend in das soziale, demokratische Leben eingreift!

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