Kommentare

die Europäer und insb. die Deutsche wissen nicht, was sie wollen

entweder integriert man konsequent, oder man erlaubt Multi-Kulti, was ein anderes Wort für "Ghetto-Bildung" und kulturelle Isolation ist. Beides zusammen funktioniert nicht. Da man sich in Deutschland z.B. nicht zur konsequenten Integration durchringen konnte (z.B. auch mit Kopftuch- und Verschleierungsverboten und Verbot von Mehrehen etc.), bezeichnet man die fehlschlagende Integration fröhlich als Multi-Kulti bis hin zur Mehrstaatlichkeit. Dieses Grundproblem kann überdies nicht offen diskutiert werden, weil es stark politisch tabuisiert ist.

Verkehrte Welt

Im Prinzip ist es nicht verkehrt, in Wohnvierteln Ghettobildung zu vermeiden. Aber dieser Zwang zum Wohnungswechsel? Was hat das bitteschön noch mit Sozialdemokratie zu tun? Die dänischen Sozialdemokraten driften ziemlich offensichtlich immer weiter nach rechts ab, warum auch immer.

Wie wäre es, wenn die sozialdemokratische Regierung Dänemarks Wohnungen in Reichenghettos abreißen würde, die Bewohner dort zwangsumsiedeln würde und stattdessen in den Reichenghettos mehr bezahlbare Wohnungen für Geringverdiener baut?

Auf die Idee ist wohl keiner gekommen.
Verkehrte Welt.

soziale Durchmischung

Ich habe meine Kindheit in Berlin-Marzahn in einem völlig neu aufgebauten Wohngebiet verbracht. Es gab dort sehr viele junge Familien. Das Wohnumfeld war okay, aber wer es sich leisten konnte, zog ins Umland. Zurück blieben die Sozialschwachen. Jahre später haben Busfahrer ihre Bordkasse versteckt, damit sie nicht ausgeraubt werden.

Die Ghettobildung ist ein Prozess, den man mit einer einmaligen Durchmischung nicht stoppen wird. Man muss die Durchmischung auch aufrechterhalten.

Dänemarks Zuwanderungspolitik?

Endlich mal ein land was die richtigen guten Entscheidungen trifft.

Hoffen wir das nach der BT-Wahl unsere demokratische Regierung mit der Mehrheit der Wähler auch gute und Richtige taten folgen läßt.

Danke, Dänemark, gut so, mehr davon.

Dänemark du hast es besser

Die neue sozialdemokratische Regierung verfolgt eine kluge Strategie die Fehler der „Refugee welcome“ Politik zu beseitigen.
Wichtigster Baustein: konsequente anti-Asylpolitik. Dadurch wollen nur noch wenige Migranten nach Dänemark.
Jetzt folgt der zweite Streich. Die Migranten-Viertel werden besser durchmischt. Zustände wie In Frankreichs Vororten mit ihren „no Go Zonen“ sollen erst garnicht entstehen.

Ich bin sicher , dass Dänemark dadurch auch noch in ein zwei Generationen ein lebenswertes Land sein wird.

Integration steht und fällt mit dem ...

.. Willen der Migranten sich integrieren (lassen) zu wollen.
Ansonsten können wir anbieten was wir wollen.

Wir könnten von DK lernen

Auch hier gibt es Gettos in dem nur noch " nicht westliche " Bürger wohnen. So kann dann auch keine Integration gelingen.

Dänische SPD macht AFD Politik

was hier undenkbar und als politisches sowie gesellschaftliches Tabu gilt, nachdem unsere Kanzlerin vor fast 2 Jahrzehnten erklärt hat, dass "Multikulti" gescheitert sei.

Ich bin gespannt wie sich die Situation in Dänemark entwickeln wird und ob sich dadurch die Integrationsleistung, die Kriminalitätsraten und die Arbeitslosenzahlen zum guten Wenden.

bitteschön noch mit Sozialdemokratie zu tun?

Anderes1961 @
Diese "namentliche" Bezeichnung hat seit Jahren nichts mehr zu bedeuten.

Grüne haben Krieg geführt Garzweiler genehmigt, SPD hat 2010, H4, Rentenkürzungen und Besteuerung eingeführt und christlich waren CDU/CSU eigentlich noch nie oder?

Wie bei der AEG Waschmaschine oder Elefanten Kinderschuhe ist der name nurnoch Hülle.

@ Anderes1961

"Aber dieser Zwang zum Wohnungswechsel? Was hat das bitteschön noch mit Sozialdemokratie zu tun?" Am 11. Juli 2021 um 13:00 von Anderes1961

*

Wenn Ghettobildung zu sozialen Problemen führt, dann hat dieser Zwang durchaus seinen Sinn.

Es hat sicher jeder schon Mal mindestens davon gehört, dass Menschen mit bestimmten Adressen Probleme bei der Jobsuche haben.

Manche bleiben dann in solchen Vierteln hängen und sind dann abgehängt.

Um Grunde genommen ist das Vorhaben nichts anderes, als das Einführen einer Quote in Betrieben (Frauen- oder Behindertenquote). Das ist auch ein Zwang, der Soziales in der Gesellschaft fördern soll.

Guter Ansatz!

Ein ausgezeichneter Versuch, denn: Vor mehreren Jahren wurde u.a. im Rahmen einer Reihe soziologischer Studien in Schweden festgestellt, dass Integration ab bestimmten Prozentsätzen der beteiligten Parteien nicht mehr möglich ist (Einsetzen der sogenannten "Clusterbildung" mit den entsprechenden Folgen, falls dieses Wort noch bekannt sein sollte). Deshalb halte ich diesen Ansatz für höchst lobenswert und wünsche ihm alle denkbaren Erfolge.

Weitsichtige Politik im modernsten Staat der EU

Die Dänen brauchen lediglich auf Frankreich, Schweden oder Deutschland zu schauen, um zu erkennen was geschieht, wenn nichts unternommen wird.
Es ist heute parteiübergreifender demokratischer Konsens in Dänemark, dass solche Zustände unbedingt zu vermieden werden sollen.

@ um 13:20 von H. Hummel

Richtig.
Aber den Migranten, die sich integrieren wollen, muß man auch die Möglichkeit geben, nicht dort sein oder bleiben zu müssen, wo sich integrationsunwillige Migranten tummeln.
Denn da werden auch die Integrationswilligen unter Druck gesetzt. Vor auch allem deren Kinder.

Da bedarf es etwas mehr Fantasie.

Wenn dies das einzige Experiment in Dänemark ist um Zuwanderer zu integrieren so wird es nicht viel Erfolg bringen. In einigen europäischen Ländern hat man nach einigen Jahren zur Kenntnis nehmen müssen das die vormals ansässige einheimische Bevölkerung Zug um Zug wegzog und Einwanderer nachzogen. Der Prozentsatz 30 von möglichen Zuwanderern scheint zu hoch gegriffen. Dazu kommt das dieser Prozentsatz in sich deutlich gemischt muss sein.
Entscheidender ist das die FRAUEN die neue Heimatsprache lernen, das sie die neue Gewohnheiten lernen. Dies kann wohl am besten wenn sie ihre Kinder von der Schule abholen und hier sich treffen und unterhalten können mit den Lehrkräften oder besonders geschulte Kräften, am besten solche die früher mal Zuwanderer waren. Die Frauen sind im allgemeinen schneller und mehr aufgeschlossen als die Männer. Die Männer lernen ihre neue Heimatarbeitssprache auf der Arbeit aber weniger die Kommunikation.
Und wichtig sind auch d. Einkaufsorte für d. Kommunikation.

nur die Ermöglichung besserer Lebensbedingungen (für alle) kann etwas bewirken:

"Es sind mehr Dänen eingezogen, seit sie mit dem Renovieren begonnen haben" (…)
Eine 73-Jährige: "Ich erlebe das nicht als Parallelgesellschaft", sagt sie. "Wir sind 80 verschiedene Nationalitäten - wie kann das parallel sein?"

Das möchte ich auch gerne mal wissen.

„Mustafa Faour, (…) sieht die Probleme in seinem Viertel. Er glaubt aber nicht, dass sie sich durch den Umbau lösen lassen: "Ich glaube kaum, dass man den Menschen, die wenig Dänisch sprechen und noch nie auf dem Arbeitsmarkt waren, hilft, indem man sie in eine andere Wohnung zwingt."

Ich auch nicht. Und dass „Zwangsmaßnahmen“ irgendjemandem helfen, auch nicht.

„Auch er fühlt sich verdrängt. Vor allem aber ungerecht behandelt“

Verständlicherweise: "Aber obwohl ich meine eigene Firma habe, mein eigenes Geld verdiene und keine Hilfe der Behörden in Anspruch nehme, zähle ich in der Statistik wegen meines nicht-westlichen Hintergrunds negativ."

@ Tagesschau

Im Bericht wird geschrieben, dass es dort Migranten gibt, die „nicht auf dem Arbeitsmarkt“ sind.
Was genau heißt das?
Und wieviele angemessen bezahlte Arbeitsplätze stell die dänische Wirtschaft dem Arbeitsmarkt denn zur Verfügung?
Ohne Arbeitsplätze auf dem Arbeitsmarkt, braucht es dort auch keine Arbeitslosen.

@werner1955

"Diese "namentliche" Bezeichnung hat seit Jahren nichts mehr zu bedeuten." Am 11. Juli 2021 um 13:25 von werner1955

*

Es gibt auch einen Unterschied zwischen Utopie und Realpolitik, in der absolut alle Wähler irgendwie berücksichtigt werden müssen und nicht nur die eingeschwörenen eigenen Anhänger.

@ H. Hummel, um 13:20

“Integration steht und fällt mit dem Willen der Migranten sich integrieren (lassen) zu wollen.“

Da bin ich nicht Ihrer (sehr verabsolutierenden) Meinung;
vorausgesetzt, wir verstehen unter Integration dasselbe, wovon ich aber ausgehe.

Es gehören immer beide Seiten dazu, wie die Erfahrung lehrt.

Integration !

Vor vielen Jahren wurden etliche Ausländer nach D geholt, um hier zu arbeiten. Auch weil deutsche Kräfte fehlten. Nur da wurden schon die ersten "Fehler" gemacht, die Menschen hier nicht wirklich oder zu wenig integriert. Und dieser Trend setzt sich immer weiter fort, weil in diesem Bereich zu sehr gespart wurde, die Angehörigen der Arbeiter/innen nicht wirklich mit genommen, oder auf genommen wurden.
Nun, was Dänemark hier treibt, ist schon echt grass, weil nicht hilfreich, denn da werden Menschen benachteiligt, und andere mehr oder weniger abgeschreckt.
Man will in der EU mit anderen ( Afrika, Asien ) viel Geld verdienen, sie aber hier nicht wirklich willkommen heißen, und viele mit ihren Problemen alleine lassen. Eine verhängnisvolle Integrationspolitik, die sich irgend wann rächen wird.

@friedrich peter... (13:37)

Sie haben sehr wichtige Punkte für Integration durch Kontakte genannt: Einkaufen und Schule für die Kinder.

Allerdings hängt beides vom Wohnort ab.

Meist nützt man die nah gelegene Einkaufsmöglichkeit und die nah gelegene Schule. Und wenn es zu einer Ghettobildung kommt, dann liegen die Einkaufsmöglichkeit und die Schule auch im Ghetto.

@ um 13:37 von friedrich peter...

Ihr Argument, dass Migranten unbedingt die Sprache erlernen müssen, habe ich auch immer für sehr wichtig gehalten.
Doch wenn man nach Frankreich schaut, wird man anderer Tatsachen fündig.
Die überwiegende Mehrzahl der Franzosen mit nordafrikanischem Hintergrund sprechen ebenso gut französisch, wie alle anderen Franzosen auch. Auch deren Kinder und Jugendliche, die häufig in die Schlagzeilen geraten. Auch die Täter der dortigen Terroranschläge.
Geholfen hat das bisher überhaupt nicht.

@Nettie

"Menschen lassen sich nicht in Pläne einzwängen und „verschieben“" Am 11. Juli 2021 um 13:37 von Nettie

*

Das ist Unsinn.

Städteplanung gibt es nicht erst seit dem Mittelalter, sondern gab es schon in der Antike und dem alten Ägypten.

Es wurde alles durchgeplant, damit die Arbeitsabläufe funktionieren. Es gab sogar gemauerte "Imbissbuden", damit sie Arbeiter sich unterwegs was auf die Hand kaufen könnten.

@Tada

"
Am 11. Juli 2021 um 13:28 von Tada
@ Anderes1961

"Aber dieser Zwang zum Wohnungswechsel? Was hat das bitteschön noch mit Sozialdemokratie zu tun?" Am 11. Juli 2021 um 13:00 von Anderes1961

*

Wenn Ghettobildung zu sozialen Problemen führt, dann hat dieser Zwang durchaus seinen Sinn.

Es hat sicher jeder schon Mal mindestens davon gehört, dass Menschen mit bestimmten Adressen Probleme bei der Jobsuche haben.

Manche bleiben dann in solchen Vierteln hängen und sind dann abgehängt.

Um Grunde genommen ist das Vorhaben nichts anderes, als das Einführen einer Quote in Betrieben (Frauen- oder Behindertenquote). Das ist auch ein Zwang, der Soziales in der Gesellschaft fördern soll."

Also, mir ist nicht bekannt, daß Menschen, die in Reichenghettos wohnen, Probleme bei der Jobsuche haben. Und ja, Reiche bleiben in ihren Vierteln hängen, aber abgehängt?

Und was die Quoten angeht: Nicht alles, was hinkt, ist auch ein Vergleich.

@13:00 von Anderes1961

"Die dänischen Sozialdemokraten driften ziemlich offensichtlich immer weiter nach rechts ab, warum auch immer. "

Das passiert wenn "sozial"demokraten der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei hinterherhecheln. Fragt sich nur wie lange das gut geht.

Das hat hier die cSU auch probiert und damit die rechtsextreme AfD erst stark gemacht.

@ werner1955, um 13:20

“Endlich mal ein Land was die richtigen guten Entscheidungen trifft.“

Sie haben den Artikel nicht zufällig ganz gelesen?
Dort in Dänemark jedenfalls jubelt längst nicht jeder so wie Sie.

@13:20 von werner1955

Gute Entscheidungen? Ich nenne das riskante und menschenverachtende Experimente mit Menschen. Dafür sind die skandinavischen Länder bekannt, dass man mit Menschen Experimente macht, wofür man sonst Versuchstiere nimmt.

Mit Demokratie hat das wenig zu tun wenn man sich von Rechtspopulisten und Rechtsextremen treiben lässt.

Gute Idee. Hoffentlich klappt es

Es spricht für die Dänen, dass man der Ghettoisierung entgegen wirkt. Und es wird sicher auch die Integration fördern. Natürlich muss man auch darauf achten, dass Migranten sich anpassen und nicht über Generationen in Parallelgesellschaften leben.

Solche Maßnahmen sind sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, aber sie müssen natürlich von anderen Maßnahmen begleitet werden.

Die erste und zweite

Die erste und zweite Generation von Einwanderern sollen irgendwie integriert werden. Bei den späteren Generationen soll vollständige Assimilation angestrebt werden.

Menschen aus fremden Kulturen sollte man nicht aufnehmen.

@IchMeinJaNur

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Am 11. Juli 2021 um 13:55 von IchMeinJaNur
@13:00 von Anderes1961

"Die dänischen Sozialdemokraten driften ziemlich offensichtlich immer weiter nach rechts ab, warum auch immer. "

Das passiert wenn "sozial"demokraten der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei hinterherhecheln. Fragt sich nur wie lange das gut geht.

Das hat hier die cSU auch probiert und damit die rechtsextreme AfD erst stark gemacht."

Darauf wollte ich hinaus. Danke.

Nicht, daß ich Ghettobildung nicht als Problem erachten würde, das ist es durchaus. Aber man kann es auch anders lösen.

Nämlich durch Bebauungspläne und in dem man verhindert, daß Reiche sich ihr eigenes Ghetto bauen dürfen. Oder, in dem man in eben in Reichenghettos bezahlbaren Wohnraum für ärmere Menschen baut.

Die Ghettobildung ist nämlich komplexer, als die Freunde des gepflegten Rechtsextremismus es wahrhaben wollen. Und sie hat nichts mit der Herkunft der Menschen zu tun. Sondern einzig und allein damit, wieviel Geld ich habe.

Der Ansatz scheint vernünftig

Der Ansatz scheint vernünftig zu sein. 80% „ nicht-westliche “ Bewohner mit 50% Arbeitslosigkeit bietet besonders für Kinder keine gute Chancen. Könnte, wenn erfolgreich, auch ein Modell für Deutschland und andere Länder sein.

13.47 Tada - Integration Schule und Einkaufsstätte

Da haben Sie recht Tada, wenn es ein totaler Ghettoplatz ist dann muss die Gemeinde sich was einfallen lassen. In den Niederlanden wo ich lebe werden Schulen auch gemischt nach diesen Gesichtspunkten. Ebenso versucht man totale Ghettos zu vermeiden, wobei insbesondere eine einseitige Einwandererstruktur vermieden wird. Dies scheint zu gelingen in vielen Städten, außer im Westen des Landes in den 3 Großstädten, da verstehen die Bürgermeister mehr von Pubic Relations.

@ covid-strategie, um 14:00

“Natürlich muss man auch darauf achten, dass Migranten sich anpassen und nicht über Generationen in Parallelgesellschaften leben.“

Hinter die Worte “...dass Migranten sich anpassen“ würde das Wort “können“ noch gut passen...

Aber genau deshalb macht man doch das, was im Artikel über die dänische Initiative beschrieben wird.

13:53 von Anderes1961

Sie sind ja ganz offensichtlich ein Fan von Ghettos. Ihre Devise heißt weiter so. Weltweit gibt es unzählige Gettos. Dies ist ein Versuch es besser zu machen. Man sollte dem ganzen eine Chance geben. Nichtstun was sie bevorzugen heißt abfinden mit diesen Zuständen.

13:48 von nie wieder spd

«Ihr Argument, dass Migranten unbedingt die Sprache erlernen müssen, habe ich auch immer für sehr wichtig gehalten.
Doch wenn man nach Frankreich schaut, wird man anderer Tatsachen fündig.
Die überwiegende Mehrzahl der Franzosen mit nordafrikanischem Hintergrund sprechen ebenso gut französisch, wie alle anderen Franzosen auch.»

Das ist auch in FRA gar nicht verwunderlich mit der Sprache Französisch. In Algerien + Tunesien ist Französisch auch Offizielle Staatssprache. In Marokko etwas weniger weit verbreitet.

In den EX-FRA Kolonien in Westafria ist Französisch auch heute noch Offizielle Staatssprache. Deswegen ist gerade FRA für Einwanderer aus diesen Ländern so attraktiv, weil sie Französisch sowieso schon können, oder nur etwas "aufpolieren" müssen.

Im französisch-sprachigen Teil von Belgien (und in Brüssel )ist es genau so. In diesen Fällen ist Spracherwerb als Integrationsbemühung der Einwanderr nicht mehr nötig.

Im UK + anderen englisch-sprachigen Ländern noch mehr so.

@Anderes1961

"Also, mir ist nicht bekannt, daß Menschen, die in Reichenghettos wohnen, Probleme bei der Jobsuche haben. Und ja, Reiche bleiben in ihren Vierteln hängen, aber abgehängt?" Am 11. Juli 2021 um 13:53 von Anderes1961

*

Sie sind auf dem Richtigen Weg es zu verstehen: ich schrieb, dass Personen mit bestimmten Adressen Probleme haben einen Job zu finden, Sie haben erkannt dass es Adressen gibt, bei denen das Problem nicht Auftritt.

Das mal abgesehen davon, dass Reiche es gar nicht nötig haben Arbeit zu suchen, weil sie entweder genug Geld geerbt haben oder zu den Arbeitgebern gehören und damit selbstständig genug Geld verdienen und die Arbeitsaufträge sich selbst beschaffen. (Ich habe gerade jetzt bei Corona-Maßnahmen im Messenbau mitbekommen, wo die Chefs überall Klinken putzen mussten, um die Firma nicht komplett schließen zu müssen.)

Bei uns undenkbar

Leider ist unsere Politik viel zu feige solch mutige Maßnahmen zu ergreifen. Wie es scheint gewinnt erneut die CDU, somit dümpeln wir weitere 16 Jahre mit Laschet an der Spitze durch die Weltgeschichte und zahlen und zahlen und zahlen.

@ craic, um 14:00

“Menschen aus fremden Kulturen sollte man nicht aufnehmen.“

???

Mehr kann ich dazu nicht schreiben...

@Mass Effect

"
Am 11. Juli 2021 um 14:11 von Mass Effect
13:53 von Anderes1961

Sie sind ja ganz offensichtlich ein Fan von Ghettos. Ihre Devise heißt weiter so. Weltweit gibt es unzählige Gettos. Dies ist ein Versuch es besser zu machen. Man sollte dem ganzen eine Chance geben. Nichtstun was sie bevorzugen heißt abfinden mit diesen Zuständen."

Das Prinzip AfD:
verkürzen
radikalisieren
auslassen
interpretieren
verdrehen

Woraus entnehmen Sie, daß ich ein Fan von Ghettos wäre?

13:20, zöpfchen

>>Dänemark du hast es besser<<

Sie finden es also gut, wenn Leute, die den Spitzensteuersatz zahlen, also bestens integriert sind, wegen ihres Namens aus ihrer Wohnung geworfen werden?

Ich möchte mit Shakespeare kontern:

„Etwas ist faul im Staate Dänemark!“

14:06 von Anderes1961

„ Die Ghettobildung ist nämlich komplexer, als die Freunde des gepflegten Rechtsextremismus es wahrhaben wollen. … Sondern einzig und allein damit, wieviel Geld ich habe.“

Wirklich sehr komplex. Merken sie den Widerspruch?

@ 13:53 von Anderes1961

Das passiert wenn "sozial"demokraten der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei hinterherhecheln. Fragt sich nur wie lange das gut geht.

Die Frage ist eher, wie lange bis die Politik von Dänemarks Nachbarländern in die Katastrophe führt.

Das hat hier die cSU auch probiert und damit die rechtsextreme AfD erst stark gemacht.

Der Extremismus ist am anderen Ende.
Die Politik des demokratischen Dänemarks beweist, dass die AfD mitte bis mitte-rechts ist, und die SPD in Dänemark weit außerhalb des demokratischen Spektrums wäre.

Jahrzehnte lang wurde uns

Jahrzehnte lang wurde uns Dänemark als unbedingt nachahmenswerte Nation, vor allem was deren Tun in der Ausländerpolitik war. Nun sollten wir diese Nation endlich ernst nehmen und deren jetzige Entscheidungen in der Ausländerpolitik endlich übernehmen!

@AufgeklärteWelt - Multikulti hat nichts mit Ghettos zu tun.

12:59 von AufgeklärteWelt:
"die Europäer und insb. die Deutsche wissen nicht, was sie wollen entweder integriert man konsequent, oder man erlaubt Multi-Kulti, was ein anderes Wort für 'Ghetto-Bildung' und kulturelle Isolation ist."

Ich hatte schon zahlreiche Kollegen aus anderen Nationen und habe mit denen auch meine Freizeit verbracht. Das ist Multi-Kulti.

Und ich habe in verschiedenen Wohngegenden gelebt. Mein erster Wohnort wurde zum Szene-Kiez, der zweite zum Ghetto. Der dritte ist noch immer ein Sammelort des gutsituierten Mittelstandes.

Die Ghettobildung ist ein rein soziales Phänomen, das nicht von den Nationalitäten seiner Bewohner, sondern von dessen Wohlstand abhängt.

@ MendezMike, um 14:12

Vorhin noch “dümpelte“ ein gewisser Herr Branson durch den niedrigen Orbit, und Sie sehen Deutschland weitere 16 Jahre mit Laschet an der Spitze durch die Weltgeschichte dümpeln.

Seien Sie für Ihren erhellenden, wenn auch nicht sonderlich themenbezogenen Beitrag bedankt.

Ohne

solche Anreize zur „Durchmischung“ befürchte ich, dass sich (noch mehr) mittelgroße und große Städte -oder zumindest große Teile davon- in Ghettos mit Parallelgesellschaften verwandeln.
Die „westliche“ Bevölkerung wird mehr und mehr in ländlichen Gebiete übersiedeln, außer vielleicht die ganz jungen bzw. Singles, denen auf dem Land zu wenig „Party-Möglichkeiten“ vorhanden sind.
In meiner Kleinstadt (14.000 Einwohner) ist letzteres gut zu beobachten: es entsteht ein Neubaugebiet nach dem anderen, in das dann „westliche“ Familien“ aus dem relativ nahe (50km) gelegenen München zuziehen.
In München selbst sind -außer in den teuersten Wohngegenden- immer weniger „westliche“ Gesichter zu sehen; nach in München Geborenen muss man mittlerweile mit der Lupe suchen.

13:48, nie wieder spd

>>@ um 13:37 von friedrich peter...
Ihr Argument, dass Migranten unbedingt die Sprache erlernen müssen, habe ich auch immer für sehr wichtig gehalten.
Doch wenn man nach Frankreich schaut, wird man anderer Tatsachen fündig.
Die überwiegende Mehrzahl der Franzosen mit nordafrikanischem Hintergrund sprechen ebenso gut französisch, wie alle anderen Franzosen auch. Auch deren Kinder und Jugendliche, die häufig in die Schlagzeilen geraten. Auch die Täter der dortigen Terroranschläge.
Geholfen hat das bisher überhaupt nicht.<<

Der allergrößte Teil der Franzosen mit nordafrikanischem Hintergrund ist völlig unauffällig und sehr französisch. Leider wird das Bild über diese Menschen vor allem bei Leuten, die sie nur aus der Presse kennen, durch die von Ihnen beschriebene Klientel bestimmt. Auch so funktioniert Rassismus.

@Tade

"
Am 11. Juli 2021 um 14:12 von Tada
@Anderes1961

"Also, mir ist nicht bekannt, daß Menschen, die in Reichenghettos wohnen, Probleme bei der Jobsuche haben. Und ja, Reiche bleiben in ihren Vierteln hängen, aber abgehängt?" Am 11. Juli 2021 um 13:53 von Anderes1961

*

Sie sind auf dem Richtigen Weg es zu verstehen: ich schrieb, dass Personen mit bestimmten Adressen Probleme haben einen Job zu finden, Sie haben erkannt dass es Adressen gibt, bei denen das Problem nicht Auftritt.

[...]

Ich kann Ihnen in Teilen sogar zustimmen.
Aber warum, zum Teufel, wälzt man das Problem der Ghettobildung ausgerechnet auf die Ärmsten ab? Ghettobildung ist keine Frage der Herkunft, sondern des Einkommens. Stattdessen manifestiert und verfestigt man die Mär vom bösen Einwanderer, der sich partout nicht integrieren will.

Es wäre wirklich nicht schwierig, per Bebauungsplan zu verhindern, daß sich Reiche ihre eigenen Ghettos bauen dürfen. Den Reichen will man offensichtlich Zwangsumsiedlung nicht zumuten

@Bobinho

"
Am 11. Juli 2021 um 14:15 von Bobinho
14:06 von Anderes1961

„ Die Ghettobildung ist nämlich komplexer, als die Freunde des gepflegten Rechtsextremismus es wahrhaben wollen. … Sondern einzig und allein damit, wieviel Geld ich habe.“

Wirklich sehr komplex. Merken sie den Widerspruch?"

Nein, weil es kein Widerspruch ist. Beschäftigen Sie sich mal mit Ghettobildung, abseits vom Bauchgefühl. Ghettobildung ist komplex einfach.

@ harry_up

Zitat: "Da bin ich nicht Ihrer (sehr verabsolutierenden) Meinung;
vorausgesetzt, wir verstehen unter Integration dasselbe, wovon ich aber ausgehe.
Es gehören immer beide Seiten dazu, wie die Erfahrung lehrt.
#
Ich orientiere mich an den (inoffiziellen) Zahlen aus unserem Ort. Hier gelten rd. 55 % als voll integriert, rd. 15 % als "auf dem Weg " zur Integration bzw. unschlüssig, aber auch rd. 30 % als "nicht an einer Integration interessiert". Davor haben selbst die eigenen Kinder kapituliert.
Dazu gehören Menschen, die selbst nach 30 Jahren kein Wort Deutsch sprechen, keine Kontakte zu Deutschen haben und in "offiziellen- und Amtsangelegenheiten" die Hilfe ihrer Kinder- oder eines Dolmetschers benötigen.
Man kann- und will keinen zwingen. Aber es macht einen doch schon fassungslos wenn man sieht, wie sehr dieser Anteil die Allgemeinheit auf Jahre/Jahrzehnte belastet, immer im Wissen "in Deutschland geht das".
Man muss dem ganzen auch Grenzen setzen.

@ Aufgeklärte Welt

die Deutsche wissen nicht, was sie wollen entweder integriert man konsequent, oder man erlaubt Multi-Kulti,

Ich bin für Multi-Kulti. Ich finde es gut, wenn Menschen aller Kulturen partnerschaftlich und in friedlicher Nachbarschaft zusammen wohnen und leben.

Das Durchmischen wird nicht

Das Durchmischen wird nicht klappen. Die Dänen mit den dänischen Namen werden andere mit nicht dänischen Namen aus guten Vierteln verdrängen, die Mieten werden dort steigen und die Andren ziehen weg; und es werden auf diese Weise wieder neue Ghettos entstehen.

Denkbar ist auch das umgekehrte Szenario: die Dänen mit dänischen Namen werden verdrängt.

So oder so wird größtenteils eine Separation stattfinden, weil die kulturellen Unterschiede zwischen den Dänen mit dänischen Namen und den Anderen zu groß ist.

Vorbildhaft! :-)

Unsere Regierung sollte sich an der dänischen Migrations wie Integrationspolitik ein Vorbild nehmen. Die Dänen wollen das Abdriften in Parallelgesellschaften verhindern, bzw. bereits bestehende auflösen. Dabei erhöhen sie den Integrationsdruck mit dem Ziel das auch nicht "westliche" Migranten in zweiter und dritter Generation einfacher eine dänische Identität annehmen können und sich dadurch nicht als Dänen zweiter Klasse oder Pass-Dänen fühlen, sondern voll integriert und ihrem Selbstverständnis nach als Dänen trotz anderer elterlicher Abstammung.

13.48 Nie wieder spd - Sprechen alle die Heimatsprache

Stimmt spd, die Nordafrikanen aus Algerien, Marokko usw. sprechen fast alle schon bei der Einwanderung ein recht gutes französisch und trotzdem sind sie nicht oder kaum integriert. Und weil sie nicht integriert sind ist es auch ein Grund das insbesondere die männliche Jugendliche zur Kriminalität neigen.
Die französische Regierungen haben nach den Krieg in Algerien es versäumt ein Minimum an Integration zu betreiben, die Zuwanderer sind zum Staat im Staate geworden. Dies jetzt wieder abzubauen ist fast schier unmöglich und die Maßnahmen aller nachfolgenden Präsidenten völlig unzureichend. Mehr noch man hat die Nordafrikaner als Billigst Arbeitskräfte aufgebaut statt aus zu bilden.

14:00 von craic

«Menschen aus fremden Kulturen sollte man nicht aufnehmen.»

Alle Europäer bleiben für immer in Europa.
Alle Afrikaner verharren auf ewig in Afrika.
Alle Asiaten werden in Asien fest getackert.

Und die Aboriginies in Australien hatten sich schon immer gewünscht.
Dass die Europäer ja nur in Europa geblieben wären …

@ Anderes1961 (14:13): "Das Prinzip AfD"

Sie projizieren von sich aus auf andere.

Wer hat wo hier was von AfD geschrieben? Warum diese Fixierung Ihrerseits bei einem Thema, in dem es um Dänemark geht?

Wer keine Argumente mehr hat, der muss überhaupt nichts schreiben.

Jedenfalls berichten die Anwohner solcher Ghettos selbst, dass sie Probleme haben Arbeit oder woanders Wohnung zu finden, und das nur aufgrund ihrem Wohnsitz im Ghetto.

Wenn der Hilfeschrei der Betroffenen kein Grund ist, diese Zustände wirksam zu beenden, was dann?

Es sind nur Radikale, die solche Ghettos gut finden, weil sie dort oder deshalb Rattenfänger spielen können. (Egal ob Rechte, Linke oder Islamisten - alles dasselbe in verschiedenen Farben.)

14:12, MendezMike

>>Bei uns undenkbar
Leider ist unsere Politik viel zu feige solch mutige Maßnahmen zu ergreifen. Wie es scheint gewinnt erneut die CDU, somit dümpeln wir weitere 16 Jahre mit Laschet an der Spitze durch die Weltgeschichte und zahlen und zahlen und zahlen.<<

Die Dänen zahlen nicht?

Da täuschen Sie sich.

Pro Kopf zahlen die sogar mehr in die EU-Kasse ein als die Deutschen. Falls Sie das mit „zahlen und zahlen und zahlen“ meinen sollten.

Sollten Sie die Steuersätze meinen, die sind in Dänemark höher als bei uns.

Je mehr Geld man hat und verdient, desto mehr Steuern zahlt man und desto mehr netto bei der EU.

Sie meinen also, mit sechzehn Jahren Laschet bleibe Deutschland so reich wie bisher oder würde sogar noch reicher?

Also, ich weiß ja nicht...

Wer sind die Dänen

Wer sind denn die Dänen ?
Wenn ich aufgepasst habe stammen sie auch von Adam und Eva ab also typische "nicht westliche" Zuwanderer.
Der am meisten verbreitete Glauben ist der Chrislamistische
der auf dessen Werte auch bei uns immer so viel Wert gelegt wird.
Typische Vertreter dieser Religion waren Maria und Josef und deren Sohn Jesus typische "nicht westliche" Menschen deswegen ist auch klar warum Jesus in einem Stall geboren werden musste. Vermutlich wurde die Wohnung von Maria und Josef gerade abgerissen um Platz für Wohnungen reicherer Menschen zu schaffen. Das ganze war aber nur ein Sozialprojekt um den dreien ein besseres Leben zu ermöglichen.
Ein Hoch auf die westlichen Werte Amen.

ich glaube nicht das dies etwas bringt

30 % ist noch viel zu hoch. Solange sich eigene
Mileus behaupten können, wo man abgeschottet leben kann ohne ein Wort Deutsch zu sprechen ist es schwierig sich zu integrieren.
Vielmehr muss in Kindergarten und Schule investiert werden. Nur diese Generartion können wir noch erreichen. Aber dazu darf der Ausländeranteil auch nicht zu hoch sein.
Ungebremste Zuwanderung ist immer schwierig. Es muss geklärt werden welche Werte wir von den Migranten erwarten und auch einfordern. Was wird wenn die Migraten diesen Werten nicht folgen können, da Sie andere Wertvorstellungen habe ? Die Frage muss erlaubt sein, warum sich insbesondere Islamische Kulturen schwerer integrieren . Die Stellung des Mannes ist dort eine ganz Andere. Enttäuschungauf beiden Seiten ist vorprogrammiert.

14:11 von Mass Effect

«Weltweit gibt es unzählige Gettos. Dies ist ein Versuch es besser zu machen. Man sollte dem ganzen eine Chance geben.»

Dort weltweit in Wohngegenden, die man tatsächlich "Ghettos" nennen kann, wohnen aber keine Selbständig Erwerbstätigen, die den Spitzensteuersatz zahlen.

um 14:00 von craic

,,Die erste und zweite Generation von Einwanderern sollen irgendwie integriert werden. Bei den späteren Generationen soll vollständige Assimilation angestrebt werden.

Menschen aus fremden Kulturen sollte man nicht aufnehmen."

Was wollen Sie denn tun, wenn die ,, Fremde Kultur" von innen kommt, aus der Tradition von Xenophobie und Rassismus? Oder sind diese Untugenden Teil des Verständnisses christlicher Werte bei Ihnen.

,Die erste und zweite Generation von Einwanderern sollen irgendwie integriert werden... " Kllingt ja nach großem Bemühen, dieses Thema auch nur im Ansatz verstehen zu wollen oder wenigstens die Relevanz für Bemühungen auch der Integration Fordernden zu erkennen.

,,Irgendwie" ist das aber leider genau das, was die 'Irgendwers' in die AFD treibt.

14:32 von Tada @ Anderes1961 (

Kann mich ihrer Aussage nur zu 100% anschließen.

@AfD-Presseabteilung 2

"
Am 11. Juli 2021 um 14:17 von Vielfalt.
@ 13:53 von Anderes1961

Das passiert wenn "sozial"demokraten der rechtspopulistischen Dänischen Volkspartei hinterherhecheln. Fragt sich nur wie lange das gut geht.

Die Frage ist eher, wie lange bis die Politik von Dänemarks Nachbarländern in die Katastrophe führt.

Das hat hier die cSU auch probiert und damit die rechtsextreme AfD erst stark gemacht.

Der Extremismus ist am anderen Ende.
Die Politik des demokratischen Dänemarks beweist, dass die AfD mitte bis mitte-rechts ist, und die SPD in Dänemark weit außerhalb des demokratischen Spektrums wäre."

Ich habe heute keine Lust auf Taubenschach und lasse Ihre Selbstverharmlosung einfach mal so stehen. Ist ja eh schon im Forum hinreichend bekannt.

Wenn der Staat diskriminiert

2019 lief das Geschäft so gut, dass der Unternehmer den Spitzensteuersatz in Dänemark bezahlte. "Aber obwohl ich meine eigene Firma habe, mein eigenes Geld verdiene und keine Hilfe der Behörden in Anspruch nehme, zähle ich in der Statistik wegen meines nicht-westlichen Hintergrunds negativ."

Schade, ich finde es beschämend, dass der dänische Staat seine "nichtwestlichen Zuwanderer" so diskriminiert. Wäre ein Zuwanderer aus Schweden oder Deutschland höher angesehen? Das ist doch nicht fair.

@14:12 MendezMike

Wenn ich Sie richtig verstehe, sind Sie der abstrusen Idee verfallen, dass wir bei einer Regierung ohne Unionsbeteiligung nicht mehr „zahlen und zahlen und zahlen“ müssten.
Ich bin vom Gegenteil überzeugt…wir müssten dann mE noch mehr (Steuern und Sozialabgaben) zahlen, um die mit solch einer Regierung einhergehenden steigenden Ausgaben zB für EU, Eurorettung, bedingungsloses Grundeinkommen, Grundrente, Arbeitslosenhilfe, Flüchtlingsaufnahme, Entwicklungshilfe usw. finanzieren zu können.

Ghettobildung

In allen reichen Ländern dieser Erde war es immer Usus, die Ärmeren in bestimmten eng umrissenen Vierteln zu konzentrieren. In den 60er Jahren erlebte diese Wohnungspolitik noch eine Steigerung. Als man nämlich begann, Armensilos in Hochhausform zu bauen. So entstanden die „High Rise Projects“ in Chicago, die Banlieue-Hochhaussiedlungen in Frankreich, Köln-Chorweiler, das „Kreuzberg-Zentrum“ am Kottbusser Tor, der „Sozialpalast“ in Schöneberg und viele solcher Armuts- und Kriminalitätsschwerpunkte mehr.

Ein Irrweg und ein Offenbarungseid der Stadtplanung.

Selbstverständlich müssen solche Ghettostrukturen aufgebrochen werden.

Wenn ich mir die einschlägigen Kommentare durchlese, dann bekomme ich allerdings den Eindruck, daß hier eher beklatscht wird, daß die „Kulturfremden“ ordentlich einen draufkriegen, als daß man wirklich an einer Lösung des Problems der jahrzehntelang staatlicherseits geförderten sozialen und kulturellen Ghettobildung interessiert ist.

14:22 von Anderes1961

„Die Ghettobildung ist nämlich komplexer als … Sondern einzig und allein damit, wieviel Geld ich habe.“ „Ghettobildung ist komplex einfach.“

Erst ist es komplexer, dann liegt es nur an einer Ursache (Geld), dann ist es komplex einfach. Genial!

@13:19 von Nachfragerin soziale Durchmischung

Ja, ständige soziale Durchmischung ist wichtig.
Die Frage ist nur: wie und zu welchem Zeitpunkt.
Da muss man an Sicherheit und gute Schulen denken.
Oft ist es so, dass die Wohnqualität generell schlechter ist, sogar weniger Grün gibt es. Leider wurde in den letzten 20 Jahren kaum etwas unternommen, dass es Verbesserungen gibt.
Umgekehrt gibt es viel Angst, dass sich sozial Schwache in wohlhabenden Vierteln niederlassen. Teilweise verhindern das zu teure Mieten.
Hauptsächlich aber ist es wichtig, dass man das zusammen mit den Bewohnern angeht. Begleiterscheinungen sind dann oft Sanierungen und notwendige Umzüge der ansässigen Bewohner.
Hier ist wirklich gute Stadtplanung erforderlich.

Am 11. Juli 2021 um 14:20 von Anderes1961

Weil Sie es dauernd zu Sprache bringen:

Nennen Sie bitte auch nur eins von diesen "Reichen-Ghettos" die Sie dauernd so stören.
Wo ist es denn?

@Tada

"
Am 11. Juli 2021 um 14:32 von Tada
@ Anderes1961 (14:13): "Das Prinzip AfD"

Sie projizieren von sich aus auf andere.

Wer hat wo hier was von AfD geschrieben? Warum diese Fixierung Ihrerseits bei einem Thema, in dem es um Dänemark geht?

Wer keine Argumente mehr hat, der muss überhaupt nichts schreiben."

Bis hierher hatte ich geglaubt, ich könnte mit Ihnen ernsthaft diskutieren, gerade weil Sie nicht meiner Meinung sind.

Nein, mal abgesehen vom Selbstverharmlosungsversuch des Users Vielfalt, hat bisher keiner was von AfD geschrieben außer mir, und wie ich finde, zu Recht.

Denn es ist nachweislich das Prinzip AfD, das ich beschrieb:

verkürzen
radikalisieren
auslassen
interpretieren
verdrehen

Und genau das macht der User Mass Effect, der nicht gerade ein Feind der AfD ist, in seiner Antwort. Verkürzen, radikalisieren, auslassen, interpretieren, verdrehen. Und sogar in dieser Reihenfolge. Mit keinem Wort habe ich geschrieben, daß ich ein "Ghettofan" sei, er behauptet es aber.

Dänemarks Zuwanderungspolitik: Das Aarhus-Experiment

Ich habe aufgegeben daran zu Glauben, dass irgendjemand in der Welt das Flüchtlingsproblem rund um den Globus auch nur ansatzweise lösen kann.

Die Länder die eine größere Menge von Flüchtlingen aufnehmen, werden viele Jahrzente brauchen um die Menschen aus völlig unterschiedlichen Kulturen zu integrieren und ob ihnen das überhaupt gelingt ist mehr als zweifelhaft.

Die dänische Regierung sieht die Sache realistisch und versucht den Schaden für ihr Land zu begrenzen.

Letztendlich sind alle Regierungen in der EU gewählt worden, um Schaden für ihr Land
abzuwenden oder zu mindest zu begrenzen.

14:32, Tada

>>Es sind nur Radikale, die solche Ghettos gut finden, weil sie dort oder deshalb Rattenfänger spielen können. (Egal ob Rechte, Linke oder Islamisten - alles dasselbe in verschiedenen Farben.)<<

Ich verwahre mich als Linker ganz entschieden dagegen, mit Rechten und Islamisten in einen Topf geworfen zu werden. Ich beziehe mich auf die Tradition des Humanismus. Das unterscheidet uns. Und zwar ganz entscheidend.

14:36 von Löwe 48

„ Ein Hoch auf die westlichen Werte Amen.“

Was sind denn westliche Werte? Wer definiert die? Gibt es auch östliche Werte?

Wenn ich es richtig erinnere,

Wenn ich es richtig erinnere, dann gibt es Studien aus den USA, nach denen man Ghettoisierung nie verhindern kann, weil es immer eine Tendenz gibt, dorthin zu ziehen, wo Kriterien wie sozialer Status, Reichtum, Hautfarbe, Herkunft etc. ähnlich sind. Auf die Art bilden sich auch Villenvororte etc.

Es scheint aber auch Gegenbeispiele zu geben, etwa die polnischen Zuwanderer im Ruhrgebiet (Tilkowski etc), was vielleicht daran liegt, dass das Kriterium "Bergbau" andere Faktoren dominiert hat. Vielleicht braucht man für erfolgreiche Integration solche übergeordneten Kriterien.

14:00 von craic

"Menschen aus fremden Kulturen sollte man nicht aufnehmen."

,.,.

Damit die eigene Kultur nur noch im eigenen Saft schmort und steril wird?

Fruchtbar sind nur solche Kulturen, die in ständigem Austausch mit fremden Kulturen stehen und sich gegenseitig befruchten.

Die anderen sacken in sich zusammen und werden impotent.

14:12 von MendezMike

«Leider ist unsere Politik viel zu feige solch mutige Maßnahmen zu ergreifen. Wie es scheint gewinnt erneut die CDU, somit dümpeln wir weitere 16 Jahre mit Laschet an der Spitze durch die Weltgeschichte …»

Verschlief ich eine Wahlrechtsreform, und Kanzler werden ab 09/2021 gleich für 16 Jahre gewählt? Oha … das ist eine lange Zeit. Aber man muss nicht mehr so häufig wählen.

«… und zahlen und zahlen und zahlen.»

Ja … verdammte Hacke. Ich muss schon wieder die Zeche für einen Junggesellenabschied in Aarhaus, für zwei Autoreparaturen in Indien, und für eine neue Villa mit Pool in Malibu übernehmen. Kommt davon, weil wir Deutschen alle so sehr reich sind.

Proaktiver Blick über Tellerrand

Es ist mutig und richtig früh zu planen, früh etwas zu tun, Ghettobildung entgegenzuwirken, mehr für Durchmischung zu tun, etwas gegen die „natürliche Ghettobildung“ zu unternehmen, um ein Miteinander in mehr Diversität zu erreichen.
Langfristig sicher besser, erfolgreicher,
positiv für unsere zukünftige Gesellschaft.
Städteplanung ist wichtig und Ghettos sollten nicht erst entstehen. Bezahlbarer Wohnraum, gutes Umfeld, Schulen, Busanbindung, Einkaufsmöglichkeiten all das muss es für jeden geben. Soziale Kontrolle hilft. Grundsätzlich gilt gleich und gleich gesellt sich gern, doch besser wäre hier und da über den Tellerrand zu schauen.

um 14:36 von rr2015

>>>Die Frage muss erlaubt sein, warum sich insbesondere Islamische Kulturen schwerer integrieren . Die Stellung des Mannes ist dort eine ganz Andere. Enttäuschungauf beiden Seiten ist vorprogrammiert.<<<

Da könnten Sie doch proaktiv tätig werden und bei der Integration dieser Menschen
helfen.

@14:20 von Anderes1961 | Dänen verstehen die Zusammenhänge

Ghettobildung ist keine Frage der Herkunft, sondern des Einkommens. Stattdessen manifestiert und verfestigt man die Mär vom bösen Einwanderer, der sich partout nicht integrieren will.

Eine sehr vereinfachte Sichtweise.
Ghettobildung ist komplexer als das. Ghettobildung ist viel mehr als eine Frage des Einkommens. Aufgrund der Demokratieerfahrung verstehen die Wähler und die Politik in Dänemark die vielen Zusammenhänge. Und aus leidvoller Erfahrung, was geschieht wenn Politik in Europa extrem abdriftet.

Es wäre wirklich nicht schwierig, per Bebauungsplan zu verhindern, daß sich Reiche ihre eigenen Ghettos bauen dürfen. Den Reichen will man offensichtlich Zwangsumsiedlung nicht zumuten

Sie differenzieren nicht zwischen Miete und Eigentum.
Keiner, ob reich oder nicht, wird aus seinem Eigentum zwangsumgesiedelt.

@Mass Effect

"
Am 11. Juli 2021 um 14:41 von Mass Effect
14:32 von Tada @ Anderes1961 (

Kann mich ihrer Aussage nur zu 100% anschließen."

Schön, wäre das geklärt. Aber beantworten Sie mir doch einfach mal meine Frage:

Woraus schließen Sie, daß ich ein Fan von Ghettos sei?

Finanzieller Hintergrund

Ghettos bilden sich, weil es billige Stadtvirtel gibt, oder gab und Zuwanderer sehr oft schlecht verdienen. Ein Grund mehr, endlich die asoziale Verteuerung des Wohnraums zu beenden. Wenn es o.k. ist eine Frauenquote einzurichten, warum soll es dann nicht o.k. sein andere, der Gesellschaft dienliche Quoten einzuführen? Die großen Wohnungsgesellschaften müssen eine Quote von Wohnungen mit sozialverträglichem Mietzins haben. Sagen wir mind. 50% zu qm-Preisen von max. 5-7 Euro, was sooo wenig gar nicht ist. Hinzu dann einen Anteil von mindestens 20% Mietern mit Migrationshintergrund in jedem Stadtteil, dies in Verbindung mit einem fairen Mindestlohn und Grundsicherungs-Satz, besser noch Grundeinkommen, dann wird ein Schuh daraus. So schwierig wäre das nicht. Wollen die Miethai-Gesellschaften nicht, weil ihnen ein fairer Gewinn nicht ausreichend erscheint? Na, dann sollen sie den Komunen die Wohnungen zurückverkaufen.

@Löwe 48 (14:36)

Ich muss Sie leider mit Realität konfrontieren:

Es ist nicht alles umsetzbar, was sich in Utopia oder gut anhört und auch bei der Integration sind einige Jahrzehnte an Erfahrung gesammelt worden, bevor man sich in Dänemark zu diesem Schritt entschieden hatte.

*

Was Ihr Beispiel mit der Geburt im Stall angeht: Das war früher normal und Stall bei Geburt schon Luxus. Meine sehr fruchtbare Urgroßmutter ist (vor dem 2. WK) paar Mal morgens aufs Feld und Abends kam sie mit ihren Neugeborenen in der Schürze nach Hause.
Keiner ging wegen einer Geburt in eine Herberge oder ins Haus weil keiner die Sauerei hinterher wegwischen wollte. Im Stall wurde der Dreck, der bei Wehen rausgepresst wird einfach beim nächsten Ausmisten weggemacht.

Das machten nur Damen mit Bediensteten, die das nicht selbst putzen mussten

So viel zu Realität.

@melancholer

Irgendwie heißt, dass die Einwanderer die Mindestvoraussetzungen erfüllen, d.h., treu dem Gesetz sind und die Sprache lernen. Man muss sie dazu verpflichten und die , die es nicht wollen, sofort abschieben.

jubelt längst nicht jeder

von harry_up @
Aber wenn in einer demokratie gute und große Mehrheit in der Regierung notwendige Entscheiden trifft, dann müssen nicht alle das gut finden aber rechtsstaatlich akzeptiern.

Demokratie halt und keine Dikdatur.

Integration kann nicht verordnet werden

Grundsätzlich ist es eine sinnvolle Idee, der Ghettoisierung entgegenzuwirken, da diese eine nachhaltige Integration verhindert und zu einer Zunahme der Kriminalität führen kann. Das Beispiel von Mustafa, der ein eigenes Geschäftsmodell entwickelt hat und dem dänischen Staat den höchsten Steuersatz zuführt, zeigt aber, dass Intergration nur bedingt vom Reißbrett erfolgen kann. Wichtig ist immer auch die Bereitschaft der Gesellschaft, Integration "leben" zu wollen. Diese Bereitschaft kann letztlich nicht verordnet werden. Zuwanderung ist eine Realität und z.T. auch wirtschaftlich geboten. Eine Gesellschaft stößt aber an Grenzen, wenn etwa bei Schulklassen der Unterrichtsstoff an den Schwächsten der Klasse ausgerichtet wird. Zusätzliche Klassen für Migranten führen dann aber wieder zu einer Ghettoisierung, die niemand möchte. Die Politik muss also eine vernünftige Balance finden, um die Bürger nicht zu überfordern und Zuwanderung als Bereicherung zu verstehen.

mit ungewissem Ausgang.

Die Dänen nennen das Problem (zuviel Kriminalität in bestimmten Ausländervierteln) wenigstens beim Namen und versuchen, einige Prozesse anders zu lenken.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Und eine offene Berichterstattung über positives und negatives.

Vllt können wir was daraus lernen.

@tada, 13:51

„Städteplanung gibt es nicht erst seit dem Mittelalter“

Sicher. Aber was hat dieses dirigistische „Zuweisungsprojekt“ mit Städteplanung zu tun?

@fathaland slim

Am 11. Juli 2021 um 14:45 von fathaland slim
Ghettobildung

In allen reichen Ländern dieser Erde war es immer Usus, die Ärmeren in bestimmten eng umrissenen Vierteln zu konzentrieren. In den 60er Jahren erlebte diese Wohnungspolitik noch eine Steigerung. [...]

Selbstverständlich müssen solche Ghettostrukturen aufgebrochen werden.

Wenn ich mir die einschlägigen Kommentare durchlese, dann bekomme ich allerdings den Eindruck, daß hier eher beklatscht wird, daß die „Kulturfremden“ ordentlich einen draufkriegen, als daß man wirklich an einer Lösung des Problems der jahrzehntelang staatlicherseits geförderten sozialen und kulturellen Ghettobildung interessiert ist.

Genauso ist es. Vor allem die Freunde des gepflegten Rechtsextremismus glauben ja zu wissen, wie Ghettos entstehen. Dabei haben sie nichts weiter als Stereotypen und Vorurteile im Kopf, die mit den Fakten Null zu tun haben.

14:45 von fathaland slim

„ In allen reichen Ländern dieser Erde war es immer Usus, die Ärmeren in bestimmten eng umrissenen Vierteln zu konzentrieren“
Und in den armen Ländern haben alle ein Eigenheim?

„ …der jahrzehntelang staatlicherseits geförderten sozialen und kulturellen Ghettobildung…“

Einfach schlimm, dass der Staat nicht jedem ein Eigenheim oder zumindest eine dhh zur Verfügung stellt.

14:37, schabernack @14:11 von Mass Effect

>>14:11 von Mass Effect
«Weltweit gibt es unzählige Gettos. Dies ist ein Versuch es besser zu machen. Man sollte dem ganzen eine Chance geben.»

Dort weltweit in Wohngegenden, die man tatsächlich "Ghettos" nennen kann, wohnen aber keine Selbständig Erwerbstätigen, die den Spitzensteuersatz zahlen.<<

So ist es. Und deswegen kommt mir das alles sehr seltsam vor. Ich kenne das dänische Stadtviertel, um das es hier geht, nicht, aber eine solche soziale Durchmischung ist mir aus den mir vertrauten Ghettos nicht geläufig.

Realpolitik

von Tada @
In einer guten demokratie kann man nie
"alle Wähler irgendwie berücksichtigt "

Demokratie ist kein "wünsch dir" was sonder der gute demokratische Weg durch Mehrheiten einfache, sinnvolle und notwendige Entscheidungen zu treffen. Die muss man nicht selber gut finden aber man muss sich rechsstaatlich und anständig verhalten.

@Tada

"Am 11. Juli 2021 um 14:48 von Tada
Am 11. Juli 2021 um 14:20 von Anderes1961

Weil Sie es dauernd zu Sprache bringen:

Nennen Sie bitte auch nur eins von diesen "Reichen-Ghettos" die Sie dauernd so stören.
Wo ist es denn?"

Dann nenne ich Ihnen ein Beispiel, was Sie ziemlich sicher auch kennen. Wie wäre es denn, wenn wir in Deutschland Ghettobildung verhindern würden, und beispielsweise im Berliner Villenviertel gepflegte Sozialwohnungen bauen würden?

Oder an der Hamburger Elbchaussee?

Oder umgekehrt. Wir machen ebenfalls Zwangsumsiedlung und quartieren die Bewohner aus Grunewald in Berlin-Marzahn ein.

In Dänemark kenne ich mich geographisch jetzt nicht so gut aus, aber eine Suchmaschine hilft Ihnen da ganz sicher. Hab nur jetzt keine Lust, das für Sie zu erledigen.

14:48, Tada

>>Am 11. Juli 2021 um 14:20 von Anderes1961
Weil Sie es dauernd zu Sprache bringen:

Nennen Sie bitte auch nur eins von diesen "Reichen-Ghettos" die Sie dauernd so stören.
Wo ist es denn?<<

Blankenese.

Grunewald.

Um nur mal zwei zu nennen.

@fathaland slim, 14:45

Volle Zustimmung. Es braucht allerdings mehr als ein Umdenken in der Städtebauplanung. Die Ghettoisierung beginnt immer in den Köpfen. Hier muss die Politik Überzeugungsarbeit leisten und eine Balance finden, denn klar ist auch, dass die Bürger mit der Zuwanderung nicht überfordert werden dürfen. Das Thema Intergration wird auch in Zukunft entscheidend für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft, deren wirtschaftliche und soziale Entwicklung sein.

Funktioniert multikulturell?

@ Multikulti = Libanon
@ 11. Juli 2021 um 14:24 von Wörterboarding
@ Aufgeklärte Welt
« die Deutsche wissen nicht, was sie wollen entweder integriert man konsequent, oder man erlaubt Multi-Kulti, »
„Ich bin für Multi-Kulti. Ich finde es gut, wenn Menschen aller Kulturen partnerschaftlich und in friedlicher Nachbarschaft zusammen wohnen und leben.“

Den einzigen Staat, den ich kenne, der wirklich multikulturell ist, ist der Libanon. Dort gibt es keine dominante kulturelle Verfasstheit. Ob wir uns den Libanon zum Vorbild nehmen sollten?

14:57, craic

>>@Wahnwitz
Ja, es ist ein Clash der Kulturen, Konkurrenz. Betrachten Sie es nüchtern. Nicht alles Fremde ist Bereicherung.<<

Und auch nicht alles Bekannte.

„Wo viel Licht ist, ist starker Schatten.“

Goethe, Götz von Berlichingen

@Bobinho

"
Am 11. Juli 2021 um 14:47 von Bobinho
14:22 von Anderes1961

„Die Ghettobildung ist nämlich komplexer als … Sondern einzig und allein damit, wieviel Geld ich habe.“ „Ghettobildung ist komplex einfach.“

Erst ist es komplexer, dann liegt es nur an einer Ursache (Geld), dann ist es komplex einfach. Genial!"

Entweder, Sie verstehen wirklich nicht, was ich meine. Dann liegt es an mir. Oder Sie wollen auch nur Taubenschach spielen. Um beides auszuschließen, erkläre ich es noch mal an einem allgemeinen Beispiel.

Wir glauben heute, daß wir wissen, wie die Welt entstand. Durch den Urknall. Ganz einfach, nicht wahr?

Aber Sie werden doch wohl nicht abstreiten wollen, daß der Urknall ein ziemlich komplexes Thema ist.

Und so ist es mit Ghettobildung. Nur weil etwas eine einfache Ursache hat, heißt das nicht, daß der Prozess nicht komplex wäre. Der User fathaland slim hat übrigens ein gutes Beispiel aufgeführt.

Meines Erachtens wird es eine Integration

von bestimmten Migranten, die ihre Ghettos gebildet haben, mit diesem Aarhaus Experiment nicht geben.

Es sind - einfach gesagt- zu viele geworden, die nach Dänemark gekommen sind!

Keiner muss sich in die Mehrheitgesellschaft eingliedern- jeder neue Ankömmling integriert sich in seine bestehende Community.

Das soll jetzt keine Pauschalisierung sein, denn Abweichungen gibt es immer.

um 14:50 von RealistaVB

>>>Dänemarks Zuwanderungspolitik: Das Aarhus-Experiment

Ich habe aufgegeben daran zu Glauben, dass irgendjemand in der Welt das Flüchtlingsproblem rund um den Globus auch nur ansatzweise lösen kann.

Die Länder die eine größere Menge von Flüchtlingen aufnehmen, werden viele Jahrzente brauchen um die Menschen aus völlig unterschiedlichen Kulturen zu integrieren und ob ihnen das überhaupt gelingt ist mehr als zweifelhaft.

Die dänische Regierung sieht die Sache realistisch und versucht den Schaden für ihr Land zu begrenzen.

Letztendlich sind alle Regierungen in der EU gewählt worden, um Schaden für ihr Land
abzuwenden oder zu mindest zu begrenzen.<<<

Vielen Dank, dass hilft mir endlich, zu begreifen, dass ich seit über zwanzig
Jahren mit so einem Schaden aus Afrika verheiratet bin. Und unser gemeinsames Kind ist dann wohl so was wie ein Kollateralschaden.

14:51 von fathaland slim 14:32, Tada

Das sie sich auf die Tradition des Humanismus beziehen glaube ich ihnen. Gilt aber nicht für alle Linke. In den letzten 100 Jahren bis heute gibt es genug negative Beispiele.

14:45 von fathaland slim

«In allen reichen Ländern dieser Erde war es immer Usus, die Ärmeren in bestimmten eng umrissenen Vierteln zu konzentrieren. In den 60er Jahren erlebte diese Wohnungspolitik noch eine Steigerung. Als man nämlich begann, Armensilos in Hochhausform zu bauen. So entstanden die „High Rise Projects“ in Chicago, die Banlieue-Hochhaussiedlungen in Frankreich, Köln-Chorweiler …»

Köln-Chorweiler war anfangs alles andere als "Ghetto". Dazu wurde es im Lauf der Jahre. So richtig, als die Stadt so gut wie alle Mietwohnungen in Privathand verkaufte. Die Eigentumswohnungen mit den Dachterrassen nicht. So wenige gibt es von denen in Chorweiler nicht.

"The Real Ghetto" in Köln ist der "Kölnberg". Ein Hochhaustrottel als Zwilling auf die Wiese gestellt, wo drumrum gar nix ist. Der Kölnberg hat seine eigene Polizeiwache, und war von Anfang an das Fürchterlich in Beton.

In Chorweiler ist inzw. viel Grün mit älteren Bäumen.
Wohnungen sind wieder städtisch, und ein Konzept für Besser gibt es auch.

Gettobildung

Gettobildung, in der schlimmen Form des Wortes, passiert nicht überwiegend entlang ethnischer, sondern sozialer Kriterien. In diesen kritischen Stadtvierteln sammeln sich die, die sich nichts anderes leisten können. Das sind einige wenige Prozent „Bio-Dänen“ und ansonsten überwiegend Zuwanderer. Aber die sind ja kein ethnisch monolithischer Block. Der Afghane zieht nicht in ein Haus mit Afrikaner (aus ebenfalls unterschiedlichen Ländern), weil er Multi-Kulti so toll findet. Und der arabisch-stämmige Arzt und der dunkelhäutige Pilot ziehen da nicht hin.

Wenn man die Menschen mit ihren Problemen jetzt verteilen will, muss es anderswo Wohnraum für sie geben. Und leider läuft es oft so, dass der gehobene Mittelstand dort dann nicht mehr so gerne hinzieht, sondern doch lieber in ein Hipster-Getto mit genügend veganen Restaurants.

Also eine Durchmischung ist schon wünschenswert. Das funktioniert aber am Besten über sozialen Ausgleich. Auch eine „Gated-Community“ für Reiche ist ein Getto.

@MendezMike, 14:55

Ich kann nicht erkennen, dass Deutschland seit 16 Jahren "durch die Weltgeschichte dümpelt"... Deutschland ist - mit seinen Werten, seiner Wirtschaftskraft und seinen sozialen errungenschaften - vielmehr ein vielgefragter und angesehener Teil der Weltgemeinschaft. Vielleicht sollten wir alle uns auch ein klein wenig als Weltbürger sehen, uns für andere Länder und Kulturen interessieren, fremde Sprachen erlernen und Länder bereisen. Für mich waren und sind diese Erfahrungen immer eine Bereicherung und ich habe auch die Erziehung meines Kindes ein Stück weit danach ausgerichtet.

um 14:52 von Bobinho

„ Ein Hoch auf die westlichen Werte Amen.“

Was sind denn westliche Werte? Wer definiert die? Gibt es auch östliche Werte?

Natürlich nicht ! Wo kämen wir dahin wenn uns jemand das Wertemonopol auch noch wegnehmen wollte. Es reicht doch dass die uns sonst alles wegnehmen. (Sarkasmus.)
Es gibt nur eine sehr kleine Welt und wir müssen lernen darauf zusammen zu leben.

14:25 von craic

>>So oder so wird größtenteils eine Separation stattfinden, weil die kulturellen Unterschiede zwischen den Dänen mit dänischen Namen und den Anderen zu groß ist.<<

Genau so ist die Situation, die sie hier beschrieben haben.

Und dies ist europaweit so.

@ um 14:45 von fathaland slim

Ganz so einfach ist es aber nicht.
Dänemark hat ja auch jahrzehntelang eine sozialere Politik gemacht, als heute.
In Bezug auf viele Probleme mit Migranten ist die Ghettoisierung sicher eine große Fehlentwicklung, die man dort jetzt anders lösen will, als mit früherem Ignorieren. Nebenbei: in deutschen Städten gab es nach dem Krieg schon Ghettos, als von Gastarbeitern oder anderen Migranten noch kaum eine Spur zu sehen war. In Dortmund zB gleich mehrere Siedlungen, die ausschließlich Familien und Alleinstehenden vorbehalten waren, die ihre Miete nicht (mehr) zahlen konnten.
Mit ganz ähnlichen Auswirkungen, wie heute solche Ghettos mit migrantischer Belegung.
Die Migranten aber haben sich auch selbst ihre Ghettos gesucht und gefunden und dann auch Häuser gekauft. Also in der BRD. Ob das auch in Dänemark so ist, weiß ich nicht.
Nun wird dort ein anderer Weg versucht, der vielleicht mehr Erfolg verspricht, als die alten und unzulänglichen Wege.
Gegen Migranten wird aber auch der scheitern

15:12 von Adeo60

>>Es braucht allerdings mehr als ein Umdenken in der Städtebauplanung. Die Ghettoisierung beginnt immer in den Köpfen.<<

Richtig!

Aber auch in alten Büchern.

PS. Änderung? Neuschreibung?

Vergessen sie´s - es wird nicht geschehen....

Am 11. Juli 2021 um 14:48 von Tada

Zitat: Nennen Sie bitte auch nur eins von diesen "Reichen-Ghettos" die Sie dauernd so stören.

Berlin: Dazu zählen unter anderem der Wohnbereich um den Wannsee sowie dem Heiligensee, Berlin Mitte, Grunewald, Zehlendorf, Lichterfelde, Wilmersdorf und Westend. Viertel, in denen es sehr viele Villen gibt, sind Zehlendorf mit dem Stadtteil Dahlem und Grunewald. Sie zählen zu den gehobenen Wohnvierteln der Stadt.

Hamburg: Blankenese

Frankfurt/M.: Lerchesberg

@ 14:42 von Anderes1961 | Dänemark lehnt Extremismus ab

Ich habe heute keine Lust auf Taubenschach und lasse Ihre Selbstverharmlosung einfach mal so stehen. Ist ja eh schon im Forum hinreichend bekannt.

Keine Lust sieht anders aus. Taubenschach spielt nämlich derjenige, der nicht inhaltlich auf Argumente antworten möchte.

Was Sie als "Selbstverharmlosung" bezeichnen, ist keine, sondern die politische Mitte in der modernen funktionierenden dänischen Demokratie. Also politische Realität in einem Staat, der weitaus wohlhabender und moderner ist als unser.

Es gibt nichts, was Dänemark vom rückständigen südlichen Nachbarn -- der (was die Dänen aus leidvoller Erfahrung wissen) von einem Extrem zum anderen schwingt -- lernen könnte. Andersherum, jede Menge.

um 14:36 von rr2015

>>
Die Frage muss erlaubt sein, warum sich insbesondere Islamische Kulturen schwerer integrieren . Die Stellung des Mannes ist dort eine ganz Andere.
<<

Ich denke, das ist leicht zu beantworten. Die meisten Islam-Anhänger nehmen ihre Religion sehr ernst. Ich selbst bin Atheist. Aber wenn ich mir vorstelle, ich würde an einen allmächtigen Gott glauben - das liegt ja eigentlich auch dem Christentum zugrunde - dann wäre es doch absurd, ich würde "irdischen Vorschriften" eine Priorität geben. Das gemäßigte Christentum hat sich das in einem langen Prozess passend zurecht gebogen. Im Islam ist man da noch deutlich entfernt.

15:09, Bobinho

>>14:45 von fathaland slim
„ In allen reichen Ländern dieser Erde war es immer Usus, die Ärmeren in bestimmten eng umrissenen Vierteln zu konzentrieren“
Und in den armen Ländern haben alle ein Eigenheim?<<

In armen Ländern leben die (wenigen) Reichen hinter Stacheldraht und Toren mir Wachtposten.

>>„ …der jahrzehntelang staatlicherseits geförderten sozialen und kulturellen Ghettobildung…“

Einfach schlimm, dass der Staat nicht jedem ein Eigenheim oder zumindest eine dhh zur Verfügung stellt.<<

Finde ich auch. (In diesen drei Worten könnte ein wenig Ironie versteckt sein. Wenn Sie sie finden, dürfen Sie sie behalten)

Aber kann denn eine Doppelhaushälfte kein Eigenheim sein?

Korrektur meines Beitrags von 15:11 Uhr

Der Satz ist leider falsch:
Dann nenne ich Ihnen ein Beispiel, was Sie ziemlich sicher auch kennen. Wie wäre es denn, wenn wir in Deutschland Ghettobildung verhindern würden, und beispielsweise im Berliner Villenviertel gepflegte Sozialwohnungen bauen würden?

Er sollte lauten:
Dann nenne ich Ihnen ein Beispiel, was Sie ziemlich sicher auch kennen. Wie wäre es denn, wenn wir in Deutschland Ghettobildung verhindern würden, und beispielsweise im Berliner Villenviertel Grunewald gepflegte Sozialwohnungen bauen würden?

Am 11. Juli 2021 um 13:28 von Tada

Zitat: Es hat sicher jeder schon Mal mindestens davon gehört, dass Menschen mit bestimmten Adressen Probleme bei der Jobsuche haben.

Wenn Sie in Mannheim in den Benzbaracken wohnen, ist es ziemlich egal, ob ihr Name Müller, Komorowski oder Ölmütz lautet.

15:11 von Anderes1961

„ Wie wäre es denn, wenn wir in Deutschland Ghettobildung verhindern würden, und beispielsweise im Berliner Villenviertel gepflegte Sozialwohnungen bauen würden?“

Dann hätten sie dort ziemlich schnell ein neues ghetto und die „reichen“ würden sich woanders was schönes bauen. Glückwunsch, Problem gelöst.

Am 11. Juli 2021 um 15:11 von werner1955

Zitat: Demokratie ist kein "wünsch dir" was sonder der gute demokratische Weg durch Mehrheiten einfache, sinnvolle und notwendige Entscheidungen zu treffen

Wo steht denn geschrieben, dass Mehrheitentscheidungen einfach, sinnvoll und notwendig sind?

Machen Sie selbst nicht regelmäßig von Ihrem selbstverständlichen Recht Gebrauch, Mehrheitentscheidungen zu kritisieren?

@Hillary - Stadtplanung

14:48 von Hillary:
"Ja, ständige soziale Durchmischung ist wichtig. Die Frage ist nur: wie und zu welchem Zeitpunkt."
> Das muss dauerhaft erfolgen.

"Da muss man an Sicherheit und gute Schulen denken."
> Schulen in sozialen Brennpunkten werden immer unter dem Durchschnitt liegen. Das ergibt sich aus dem Umfeld. Wenn es gelingt, das Umfeld zu verändern, lösen sich andere Probleme von selbst.

"Hier ist wirklich gute Stadtplanung erforderlich."
> So viel Planung muss es gar nicht sein. Es braucht eigentlich nur einen sozialen Wohnungsbau an den Stellen, wo bisher keine Sozialschwachen leben. Und das Wohnumfeld in den sozialschwachen Vierteln müssten aufgewertet werden, um Menschen aus anderen sozialen Schichten anzulocken.

um 15:15 von zöpfchen

>>
Den einzigen Staat, den ich kenne, der wirklich multikulturell ist, ist der Libanon. Dort gibt es keine dominante kulturelle Verfasstheit. Ob wir uns den Libanon zum Vorbild nehmen sollten?
<<

Man muss viel stärker differenzieren. In Europa haben sich die christlichen Strömungen auch über Jahrzehnte bekriegt. Und Deutschland war auch ohne aktuelle Zuwanderung multikulturell. Ich kann mir kaum größere Gegensätze als Jodeln und Shantees vorstellen ... Kleidung, Sitten, Gebräuche, Lebens- und Genussmittel - die Vielfalt ist unendlich.

Sozialer Wohnungsbau

Wird denn bei den Neubauten in dänischen exGhettos darauf geachtet, die Wohnungen großzügig zu bauen?
Wie wir alle ja letztens erfahren durften, sind beengte Wohnverhältnisse ein Pandemietreiber.
Das heißt nicht nur für Dänemark, dass gerade Sozialwohnungen wesentlich mehr Fläche aufweisen müssen, als bisher pro Kopf berechnet wurde.
Da bin ich auch gespannt auf den zukünftige Wohnungsbau in der BRD.

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Die Moderation

15:12, Adeo60

>>. Das Thema Intergration wird auch in Zukunft entscheidend für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft, deren wirtschaftliche und soziale Entwicklung sein.<<

Ja. Da gebe ich Ihnen zu 100% Recht.

Und das gilt nicht nur für Deutschland. Solange es ein solch immenses Wohlstandsgefälle auf unserer Welt gibt, droht die Sache immer wieder zu explodieren.

Der Schlüssel zur Integration ist die wirtschaftliche Teilhabe. National wie international. Wer ökonomisch abgehängt und abgeschrieben ist, wird sich nie integrieren. Ein Teufelskreis.

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