Ihre Meinung zu: Nach Zuma-Inhaftierung: Gewalt und Plünderungen in Südafrika

13. Juli 2021 - 11:39 Uhr

In Südafrika sind Proteste gegen die Inhaftierung von Ex-Präsident Zuma in schwere Gewalt umgeschlagen. Es gibt mehr als 30 Tote und viele Verletzte, brennende Einkaufszentren und blockierte Autobahnen. Von Jana Genth.

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Kommentare

Wie erwartet...

Seit der Einfluss der Weißen nach und nach beschnitten wurde hört man aus dem Land nur Positives.

Es wird geplündert

Der afrikanische Wirtschaftswissenschaftler Bonke Dumisa bringt es auf den Punkt: "Die Unruhen wegen der Inhaftierung von Ex-Präsident Zuma sind nur ein Vorwand." Tatsächlich wird die totale Überforderung der Polizei zum Anlass genommen, um Geschäfte auf kriminelle Weise leerzuräumen. Mit anderen Worten: Es wird geplündert auf Teufel komm raus. Ein solches Verhalten kann man nun wirklich nicht den ehemaligen Kolonialmächten in die Schuhe schieben.

Afrika war so lange besetzt.

Afrika war so lange besetzt. Ein kulturaustausch fand nie statt. Noch immer ist "Rübe runter" dort ein probates Mittel.
Die Kolonialisten haben komplett versagt.

Gewalt und Plünderungen?

Seltsam das wieder rechtstaatlich Gericht und Urteile dafür verantwortlich sind.

Oder liegts daran das dieser "Mob" gegal in welchem Land diese maßnahmen nur als Vorwand und keinen Anlass für Gewalt und Plünderungen braucht.

die totale Überforderung der Polizei

von Louis2013 @
Ich sehen das genau so wie Sie. Auch in vielen andern Länder passiert das.

Zuletzt sogar bei uns als der Reichstag von Extremisten gestürt wurde.

der Präsident hat recht

"Der Weg von Gewalt, Plünderei und Anarchie führt nur zu mehr Gewalt, Verwüstung und Leid, zumindest aber zu mehr Armut, mehr Arbeitslosigkeit und dem Verlust von noch mehr unschuldigen Leben."

Der Präsident trifft damit den Punkt.

Aus meiner Sicht ist die Inhaftierung des Ex-Präsident nur der Auslöser und nicht die tatsächliche Ursache der Unruhen.

Für mich scheint Südafrika ein Pulverfass, ein Funke jeweils genügt.

12:57 von Louis2013

"Der afrikanische Wirtschaftswissenschaftler Bonke Dumisa bringt es auf den Punkt: "Die Unruhen wegen der Inhaftierung von Ex-Präsident Zuma sind nur ein Vorwand." Tatsächlich wird die totale Überforderung der Polizei zum Anlass genommen, um Geschäfte auf kriminelle Weise leerzuräumen. Mit anderen Worten: Es wird geplündert auf Teufel komm raus. Ein solches Verhalten kann man nun wirklich nicht den ehemaligen Kolonialmächten in die Schuhe schieben."

Komisch wenn man das gleiche über BLM (in den USA, hier war es nicht der Fall) sagte war man Minimum Rechter eher schlimmeres.

13:17 von werner1955

"Zuletzt sogar bei uns als der Reichstag von Extremisten gestürt wurde."

Der Reichstag wurde nicht gestürmt, nur die Treppe davor. Dumme Aktion von dummen Menschen.
Aber bitte nicht mehr daraus machen als da wirklich war.

@Seebaer1 (12:48)

Es wurde nicht der Einfluss der Weißen beschnitten. Vielmehr wurden der Mehrheit der Leute, deren Vorfahren seit Jahrtausenden dort lebten, die gleichen Rechte zugestanden wie den Nachkommen der herrschenden Klasse einer ausbeuterischen Kolonialmacht.

Sonst müsste man ja auch das Frauenwahlrecht als Beschneidung der Rechte von Männern verstehen.

@Louis2013 - 12:57

"Der afrikanische Wirtschaftswissenschaftler Bonke Dumisa bringt es auf den Punkt: "Die Unruhen wegen der Inhaftierung von Ex-Präsident Zuma sind nur ein Vorwand." Tatsächlich wird die totale Überforderung der Polizei zum Anlass genommen, um Geschäfte auf kriminelle Weise leerzuräumen."
Bei BLM war das natürlich nie so...

@ Louis2013

"Es wird geplündert auf Teufel komm raus. Ein solches Verhalten kann man nun wirklich nicht den ehemaligen Kolonialmächten in die Schuhe schieben."

Im Gegenteil, dieses Verhalten muss man auf die Kolonialmächte zurückführen, denn genau das haben die Kolonialmächte getan: Sie haben auf Teufel komm raus geplündert und die Einheimischen haben offenbar von ihnen gelernt.

@13:20 von Giselbert

>> Für mich scheint Südafrika ein Pulverfass,
>> ein Funke jeweils genügt

Das trifft dann aber auch auf Berlin (Reichstag) oder Washington (Capitol) zu, oder?

@Bender Rodriguez - 13:01

"Afrika war so lange besetzt. Ein kulturaustausch fand nie statt. ... Die Kolonialisten haben komplett versagt."
Ist das nun positiv oder negativ?

12:48, Seebaer1

>>Wie erwartet...
Seit der Einfluss der Weißen nach und nach beschnitten wurde hört man aus dem Land nur Positives.<<

Soll ich Ihren Kommentar als Plädoyer für Apartheid und Rassismus verstehen?

@werner1955 - 13:17

"Zuletzt sogar bei uns als der Reichstag von Extremisten gestürt wurde."
Wann? Wo? Echt? Verwechseln Sie das mit dem Capitol in Washington?

BLM und die Ereignisse in Südafrika

haben genau einen Punkt gemeinsam.

Und das ist die Hautfarbe der Akteure.

Da Parallelen zu konstruieren offenbart eine rassistische Weltsicht.

@ Gregor 42

"Was haben Gewaltausbrüche und damit einhergehende brennende Einkaufszentren und blockierte Autostraßen, mit Politik und Freiheit zu tun?"

Gewaltausbrüche und damit einhergehende brennende Einkaufszentren und blockierte Autostraßen haben genau dasselbe mit Politik und Freiheit zu tun, wie militärische Invasionen in anderen Ländern und das Ausplündern der Rohstoffe anderer Länder, also westliche Werte.

@Locker werden - 13:24

"Aber bitte nicht mehr daraus machen als da wirklich war."
Eine Handvoll party people, die von drei(!), teilweise unvollständig ausgerüsteten Polizisten abgefangen wurde.

12:48 von Seebaer1 | Nicht beschnitten sondern anteilsgerecht

'Seit der Einfluss der Weißen nach und nach beschnitten wurde hört man aus dem Land nur Positives. '

Danke für diese Klarstellung. Sie haben so recht, seit die Weißen gemäß ihrem Anteil an der Bevölkerung und nicht mehr ausschließlich alleine in Parlament und Regierung vertreten sind, klappt es mit der repräsentativen Demokratie.

13:20 Gieselbert

"Der Präsident hat recht......"

Ich bin ganz bei ihnen.

Aber wenn es um Pulverfässer geht (was Südafrika ohne Zweifel ist), frage ich mich wieso auch bei uns zuweilen die Lage explodiert so wie z. Bspl. in Stuttgart oder in anderen Städten.

13:28, Totengräber

>> Tatsächlich wird die totale Überforderung der Polizei zum Anlass genommen, um Geschäfte auf kriminelle Weise leerzuräumen."
Bei BLM war das natürlich nie so...<<

Black Lives Matter hat keine Geschäfte leergeräumt. Das waren Plünderer, von denen sich jeder, der für die von Ihnen ins Spiel gebrachte Organisation spricht, deutlich distanziert. Plünderungen u.ä. schaden nämlich dem Anliegen dieser Organisation.

Es hätte mich allerdings überrascht, wenn die Ereignisse in Südafrika von der AfD und ihren Forumspressesprechern nicht benutzt würden, um diese Organisation, die damit überhaupt nichts zu tun hat, zu diffamieren.

Dafür, dass es nicht länger sein kann, dass das Schicksal nicht nur der Bevölkerung eines (per willkürlicher Grenzziehung "definierten") Staates, sondern letztlich das der gesamten Weltgemeinschaft von Einzelpersonen abhängen darf.

Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten

"Durch sein (Zuma) Engagement im militärischen Rat des ANC stieg er zum Chef des ANC-Geheimdienstes auf, der auch für die Spionageabwehr gegen das Apartheid-Regime verantwortlich war. Hierzu wurden brutale Verhöre und vorgetäuschte Erschießungen eingesetzt, die auch Unschuldige trafen. Die Wahrheits- und Versöhnungskommission (Truth and Reconciliation Commission) hat später den ANC dafür schwerer Menschenrechtsverletzungen für schuldig befunden." @wikipedia
.
Klar, dass nun seine "Anhänger" auf den Putz hauen, denn so sind sie ja mal an die Macht gekommen.

@ Seebaer1

"Seit der Einfluss der Weißen nach und nach beschnitten wurde hört man aus dem Land nur Positives."

Zu Schade, dass die Weißen in Südafrika nicht mehr dominieren, das war ja so schön, als in Südafrika und Israel noch an ethnisch-spezifischen Biowaffen geforscht wurde.....

13:37, Shuusui

>>@ Gregor 42
"Was haben Gewaltausbrüche und damit einhergehende brennende Einkaufszentren und blockierte Autostraßen, mit Politik und Freiheit zu tun?"

Gewaltausbrüche und damit einhergehende brennende Einkaufszentren und blockierte Autostraßen haben genau dasselbe mit Politik und Freiheit zu tun, wie militärische Invasionen in anderen Ländern und das Ausplündern der Rohstoffe anderer Länder, also westliche Werte.<<

Eine rätselhafte Aussage.

Die nur dann einen Rest von Sinn ergibt, wenn man Werte ausschließlich als finanzielle Werte begreift.

Armut und Ungleichheit sind Zündstoff

Es ist in Südafrika wie in vielen Ecken der Welt. Wenn die Armut groß ist und viele an der körperlichen Existenzgrenze vegetieren, explodieren irgendwann die Pulverfässer.

Eine Gesellschaft muss nicht gleich sein, aber wenn die Gegensätze riesig werden, knallt es.

Klar machen sich Kriminelle das zunutze. Aber wer alles nur auf die schiebt, findet keine Lösung für die Probleme.

Wakanda

Zitat: "In Südafrika sind Proteste gegen die Inhaftierung von Ex-Präsident Zuma in schwere Gewalt umgeschlagen. Es gibt mehr als 30 Tote und viele Verletzte, brennende Einkaufszentren und blockierte Autobahnen."

Hollywood wollte uns im Film Black Panther mit Wakanda einen fiktiven Phantasy-Ort verkaufen, wo Afrikaner ohne den Einfluss von Weißen ein Paradies voller Wohlstand, Fortschritt und Frieden sich schaffen.

Die Realität sieht dann doch ein klein wenig anders aus.

13:01 von Bender Rodriguez

"Afrika war so lange besetzt.

Afrika war so lange besetzt. Ein kulturaustausch fand nie statt. Noch immer ist "Rübe runter" dort ein probates Mittel.
Die Kolonialisten haben komplett versagt."

Die Kolonialisten sind gekommen um der "Rübe-runter-Kultur" in Afrika ein Ende zu bereiten? Hab ich noch nie gehört. Die Belgier, Franzosen, Engländer und auch die Deutschen haben damals ganz schön viel "Rübe-runter" gemacht.

13:31, Totengräber

>>@Bender Rodriguez - 13:01
"Afrika war so lange besetzt. Ein kulturaustausch fand nie statt. ... Die Kolonialisten haben komplett versagt."
Ist das nun positiv oder negativ?<<

Das hängt ganz von der persönlichen Sichtweise ab.

@fathaland slim - 13:36

"BLM und die Ereignisse in Südafrika haben genau einen Punkt gemeinsam."
Dass ein Vorwand gesucht und gefunden wurde, um zu plündern. Geplündert wurde in beiden Fällen von Menschen jeder denkbaren Hautfarbe.
"Da Parallelen zu konstruieren offenbart eine rassistische Weltsicht."
Stimmt. Ihre!

@Am 13. Juli 2021 um 13:27 von Tinkotis

Zitat: "Es wurde nicht der Einfluss der Weißen beschnitten. Vielmehr wurden der Mehrheit der Leute, deren Vorfahren seit Jahrtausenden dort lebten, die gleichen Rechte zugestanden wie den Nachkommen der herrschenden Klasse einer ausbeuterischen Kolonialmacht."

Inwiefern reden Sie von einer "ausbeuterischen Kolonialmacht" im Zusammenhang mit Südafrika?

Der weitestgehend unbewohnte Süden Afrikas - der heute Südafrika heißt - wurde von europäischen Siedlern besiedelt, zivilisiert und aufgebaut. Weiße Farmer haben mit ihrer Hände Arbeit massiv zum Wohlstand und zur Versorgung der afrikanischen Bevölkerung mit Lebensmitteln gesorgt.

Bleiben Sie bei den historischen Fakten.

13:31 von Shuusui

"Im Gegenteil, dieses Verhalten muss man auf die Kolonialmächte zurückführen, denn genau das haben die Kolonialmächte getan: Sie haben auf Teufel komm raus geplündert und die Einheimischen haben offenbar von ihnen gelernt." Also das haben Sie gelernt. Andere Aspekte wollten Sie wohl nicht von den Kololialmächten lernen, wie zum Beispiel ein funktionierendes Staatswesen.

Sie unterstellen eine ganzen Volk Dummheit. So traurig.

...ttestEineMeinung @13. Juli 2021 um 12:48 von Seebaer1

"Wie erwartet...

Seit der Einfluss der Weißen nach und nach beschnitten wurde hört man aus dem Land nur Positives." [sic!]

Ein entlarvend rassistischer Kommentar von ihnen.

Mit "Einfluss der Weißen" meinen sie das Apartheidssystem - die Fortsetzung der Sklaverei mit anderen Mitteln?

Einen Polizeistaat der mit Gewalt, Folter und Hinrichtungen jeden Ruf nach Menschenrechten von jenen unterdrückt hat, die nicht zur "weissen Herrenrasse" gehörten?

Dessen Besitzverhältnisse in grossen Teilen bis heute weiter bestehen?

@fathaland slim - 13:42

"Black Lives Matter hat keine Geschäfte leergeräumt. Das waren Plünderer, von denen sich jeder, der für die von Ihnen ins Spiel gebrachte Organisation spricht, deutlich distanziert. Plünderungen u.ä. schaden nämlich dem Anliegen dieser Organisation."
So ist es. Trotzdem haben die von Ihnen behaupteten Distanzierungen nicht dafür gesorgt, dass die Plünderungen von hiesigen BLM-"Pressesprechern" als Unrecht wahrgenommen wurden.

@Am 13. Juli 2021 um 13:42 von fathaland slim

Zitat: "Black Lives Matter hat keine Geschäfte leergeräumt. Das waren Plünderer, von denen sich jeder, der für die von Ihnen ins Spiel gebrachte Organisation spricht, deutlich distanziert. Plünderungen u.ä. schaden nämlich dem Anliegen dieser Organisation."

Selbstverständlich waren BLM- und Antifa-Aktivisten bei den Gewaltexzessen im Rahmen der "George Floyd protests" beteiligt.

Ebenso haben deren Lautsprecher in der BLM-Organisation, Medien und den Dems diese Gewalt auch noch verbal befeuert.

Mal davon ganz davon abgesehen, dass BLM auf Basis einer Lüge und Verschwörungstheorie gegründet ist, dass es einen "strukturellen Rassismus" gegen Schwarze in den USA gäbe.

13:31 von saschamaus75

"Das trifft dann aber auch auf Berlin (Reichstag) oder Washington (Capitol) zu, oder?"

Sehe ich genauso. Ich erinnere mich noch gut an die dichten Rauchschwaden die tagelang über Berlin hingen. Das Regierungsviertel in Schutt und Asche. 3000 Polizisten im Einsatz um die Menschen von der Treppe zu vertreiben.

So oder so ähnlich war es damals in Berlin.

@ 13:21 von Locker werden

>>Komisch wenn man das gleiche über BLM (in den USA, hier war es nicht der Fall) sagte war man Minimum Rechter eher schlimmeres.<<
Was auch zutraf. Die BLM-Demonstrationen waren in der Masse friedlich und legitimiert uns es gab am Rande einigen gewalttätigen Ausschreitungen. Die Rechten haben das dann zum Bürgerkrieg hochstilisiert.

Ein einziger Aufmarsch von rechten Trump-Anhänger hatte dagegen mehr Tote zur Folge, als alle BLM-Demonstrationen zusammen.

13:36 von fathaland slim

"BLM und die Ereignisse in Südafrika

haben genau einen Punkt gemeinsam.

Und das ist die Hautfarbe der Akteure.

Da Parallelen zu konstruieren offenbart eine rassistische Weltsicht."

Sie haben genau einen Punkt gemeinsam. Ein politisches Ereignis wird ausgenutzt um zu plündern. Dass Sie die Hautfarbe ins Spiel bringen sagt viel über Sie aus.

Thematische Ausrichtung

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bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.

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P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Es ist mir unerklärlich...

...wie einige Foristen diese Plünderungen und Gewalttaten für rechtmäßig ansehen wollen. Solange sie selbst davon nicht betroffen sind, können sie auch leichten Herzens ihre einfältigen Gedanken hier äußern.

Zuma war ein Despot

Nelson Mandela, der große Freiheitsheld und Versöhner der Regenbogennation Südafrika hätte sich mit Grausen abgewendet. Auch von Zuma.

Es war hauptsächlich Mandela zu verdanken, dass der Wechsel vom Apartheidsregime zu einer demokratischen Gesellschaft im Großen und Ganzen gelungen ist.

Im ANC war es vielen ein Dorn im Auge, dass mit der politischen Machtübernahme durch die schwarze Bevölkerungsmehrheit im Zuge von Wahlen die wirtschaftlichen Vermögens- und Machtstruktur unangetastet blieb.

Aber Mandela wusste, dass das nur über eine Reformpolitik mit langem Atem möglich ist und nicht durch wilde Enteignungen.

Die Radikalen im ANC nutzen die Ungleichheiten aber gerne, um ihre Anhänger gegen das Parteiestablishment aufzuwiegeln.

Cyril Ramaphosa muss einen schwierigen Tanz aufführen, um den Frieden auf Dauer zu bewahren. Soziale Reformen aber auch Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung.

13:37 von Shuusui

"Gewaltausbrüche und damit einhergehende brennende Einkaufszentren und blockierte Autostraßen haben genau dasselbe mit Politik und Freiheit zu tun, wie militärische Invasionen in anderen Ländern und das Ausplündern der Rohstoffe anderer Länder, also westliche Werte."

Ah das sind also die berühmten Werte des "Westens" (den es ja laut einigen Foristen gar nicht gibt). Wo kann ich die nochmal nachlesen?

Bobino

Die Kolonialisten haben immer Pfaffen im Schlepptau gehabt, um den "Wilden" den rechten weg zu bringen. Da durfte nur die Kirche Rüben entfernen.
Die eigentliche Message ist, Demokratie ist nicht die überall gewollte Form.
Die gibts in der Natur sowieso nicht. Da gibts das Recht des stärkeren.
Afrika ist wahrscheinlich noch nicht so weit.

um 12:57 von Louis2013

[,,Es wird geplündert auf Teufel komm raus. Ein solches Verhalten kann man nun wirklich nicht den ehemaligen Kolonialmächten in die Schuhe schieben."]

Komisch wenn man das gleiche über BLM (in den USA, hier war es nicht der Fall) sagte war man Minimum Rechter eher schlimmeres."

BLM hat so überhauptnix mit den Plünderungen zu tun. Nutznießer einer Lage mit viel Unruhe nachts auf den Straßen und bekannte rechte camouflierte Störer haben diesen Mythos am Köcheln gehalten. Daß die ehemalige Kolonialmacht USA über die Ureinwohner und Sklaven Plündern und Töten (ähnlich wie Buren, Spanier, Portugiesen und ach - auch die Deutschen Anfang und Mitte des 20. Jhdts.) zum gewöhnlichen Handwerk zählten, ist mit der passageren und leicht durch den Neoliberalismus zum Sturz zu bringenden Demokratisierung am Kap Inhalt der immer gleichen Geschichte kolonialisierter Wahrnehmung einfacher Zusammenhänge aus der Sicht ihrer Profiteure. Die Kolonialsierung hat ja dort nie wirklich aufgehört.

Nach Zuma-Inhaftierung: Gewalt und Plünderungen in Südafrika....

Jakob Zuma, der Skandalpräsident. Mit ihm ist eine lange Liste von Skandalen verbunden. Angefangen von den 2000er Jahren mit Rüstungsgeschäften mit der französischen Thales und Thyssen-Krupp. Deutsche Ermittlungen dazu wurden eingestellt. Sein Anwesen ließ er sich dicke aus Staatsgeld renovieren, den Swimming Pool gab er später als Löschteich aus. Und ließ um die Korruptionsvorwürfe gegen ihn zu entkräften die Feuerwehr anrücken, um die Dächer mit Wasser zu besprühen.

Unvergessen auch das Massaker von Marikana, bei dem 34 Bergarbeiter getötet wurden. Sie streikten gegen den britisch-südafrikanischen Konzern Lonmin.

13:48, Totengräber

>>@fathaland slim - 13:36
"BLM und die Ereignisse in Südafrika haben genau einen Punkt gemeinsam."
Dass ein Vorwand gesucht und gefunden wurde, um zu plündern. Geplündert wurde in beiden Fällen von Menschen jeder denkbaren Hautfarbe.<<

Und warum bringt man dann BLM ins Spiel und nicht die vielen Beispiele für Plünderungen überall sonst auf der Welt?

>>"Da Parallelen zu konstruieren offenbart eine rassistische Weltsicht."

Stimmt. Ihre!<<

Wenn Sie diese Behauptung vielleicht ein wenig näher erläutern würden, wäre ich Ihnen dankbar.

14:00, Quakbüdel

>>Es ist mir unerklärlich...
...wie einige Foristen diese Plünderungen und Gewalttaten für rechtmäßig ansehen wollen. Solange sie selbst davon nicht betroffen sind, können sie auch leichten Herzens ihre einfältigen Gedanken hier äußern.<<

Welche Foristin oder welcher Forist sieht diese Plünderungen und Gewalttaten denn für rechtmäßig an?

Ich habe keinen einzigen Kommentar hier im Thread gefunden, der Ihre Behauptung auch nur ansatzweise stützt.

...ttestEineMeinung @13. Juli um 13:50 von Ungescheit/Blitzbot

@afd-Presseabteilung:

Ihr lahmer Versuch einer Geschichtsklitterung ala "Weisser Mann unterwirft sich die Ödnis und bringt Wilden die Zivilisation" war zu erwarten.

Schliesslich teilen sie uns ihr (recht egozentriertes) Verständnis von "Zivilisation" regelmässig hier im Forum mit.

Tatsächlich wurden die bisherigen Bewohner verdrängt und zumindest teilweise versklavt.

In den scheinbar "unbewohnten" Teilen lebten übrigens die San - eine Kultur von Jägern und Sammlern, die mindestens 10.000 Jahre ohne die Entwicklungshilfe der weissen "Farmer" überstanden hat.

13:54 von Carlos12

"Was auch zutraf. Die BLM-Demonstrationen waren in der Masse friedlich und legitimiert uns es gab am Rande einigen gewalttätigen Ausschreitungen"

Bei Querdenken z.B. gab es nie tote. fast nie Gewalt und die wurden auch hochstilisiert.

"Ein einziger Aufmarsch von rechten Trump-Anhänger hatte dagegen mehr Tote zur Folge, als alle BLM-Demonstrationen zusammen."

Welcher Aufmarsch?
Quelle bitte, ich kann mich an keinen erinnern (wenn sie den Sturm aufs Kapitol meinen, stimmt es halt einfach nicht, da waren 5, keine Frage 5 zu viel)

In Zusammenhang mit den Demonstrationen und Unruhen nach dem Tod George Floyd kamen mehrere Menschen ums Leben. Die Todesopfer waren dabei Demonstranten, Polizisten sowie mutmaßliche Plünderer.
https://de.wikipedia.org/wiki/Proteste_infolge_des_Todes_von_George_Floy...

@Blitzgescheit, 13:50

"Weiße Farmer haben mit ihrer Hände Arbeit massiv zum Wohlstand und zur Versorgung der afrikanischen Bevölkerung mit Lebensmitteln gesorgt"

"Zum Wohlstand der afrikanischen Bevölkerung"? Und wollen Sie hier behaupten, dass die afrikanische Bevölkerung vor ihrer "Kolonialisierung" durch "weiße Farmer" nicht imstande gewesen wäre, selbst für ihre Versorgung mit Lebensmitteln zu sorgen?

@totengräber

Dem Foristen @fathaland slim eine "rassistische Weltsicht" zu unterstellen ist infam. Wer seit langer Zeit seine Beiträge in diesem Forum verfolgt und nicht total ideologisch verblendet ist, weiss seine Beiträge als ausnahmslos humanistisch, demokratisch, sozial, gut informiert und immer sachlich zu schätzen. Man hat leider den Eindruck, dass Foristen seiner Welt- und Menschensicht hier immer mehr überstimmt werden (um nicht gleich von einem Trollsystem zu sprechen). Der offene und oft nur unzulänglich verkleidete Rassismus feiert fröhliche Urständ, hier und und in der gesamten Gesellschaft. @fathaland: Ihre Meinung (und einiger Anderer natürlich) kann nicht hoch genug in diesem Forum geschätzt werden!

@Am 13. Juli 2021 um 14:02 von melancholeriker

Zitat: "BLM hat so überhauptnix mit den Plünderungen zu tun. Nutznießer einer Lage mit viel Unruhe nachts auf den Straßen und bekannte rechte camouflierte Störer haben diesen Mythos am Köcheln gehalten."

Das ist eine derartig dreiste Lüge, dass es mich wahrlich wundert das so eine Fake News hier veröffentlicht wird.

Zur Korrektur sollte sich jeder den Wiki-Artikel zu den "Georg Floyd Protesten" mit vielen Querverweisen durchlesen:

"https://de.wikipedia.org/wiki/Proteste_infolge_des_Todes_von_George_Floyd"

"https://en.wikipedia.org/wiki/George_Floyd_protests"

13:46 von Blitzgescheit | Rassistische Mythen ohne Realität

Der Mythos vom 'leeren Land in Südafrika' ist eine erfundene Story, welche Rassisten und Apartheidsideologen gepflegt haben. Von der Wissenschaft und der Aräologie längst widerlegt.

Als erster hat das W.C. Holden mit seinem Buch
'The Past and Future of the Kaffir Races (1866)' in Umlauf gebracht um damit der Vorherrschaft der Weißen eine 'moralische Grundlage' anzudichten.

Südafrika wurde mit diesem Mythos eine Brutstätte von ideologischem Rassenwahn, der heute nur noch Anhänger der 'Identitären' ins Schwadronieren und Schwärmen bringt.

13:57, Bobinho

>>"BLM und die Ereignisse in Südafrika

haben genau einen Punkt gemeinsam.

Und das ist die Hautfarbe der Akteure.

Da Parallelen zu konstruieren offenbart eine rassistische Weltsicht."

Sie haben genau einen Punkt gemeinsam. Ein politisches Ereignis wird ausgenutzt um zu plündern. Dass Sie die Hautfarbe ins Spiel bringen sagt viel über Sie aus.<<

Daß politische Ereignisse benutzt werden, um zu plündern, das gibt es überall auf der Welt. Das letzte Beispiel in Europa waren die Plünderungen und Brandstiftungen am Rande der Gelbwestenproteste in Frankreich.

Hier im Thread werden aber ausschließlich Parallelen zu Black Lives Matter konstruiert.

Und Sie wollen wirklich behaupten, ich wäre derjenige, der hier die Hautfarbe ins Spiel bringt?

...ttestEineMeinung @13. Juli 2021 um 14:00 von Quakbüdel

Mir ist es unerklärlich...

...worauf sie sich beziehen.

Ich habe bisher hier nicht einen einzigen Kommentar gelesen, der Plünderungen und Gewalt als rechtmässig bezeichnet.

Könnten sie bitte Beispiele angeben und uns mitteilen warum genau sie das so sehen?

Oder versuchen sie nur andere ohne Beleg zu diskreditieren?

Schließung der Kommentarfunktion naht!

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion zu dieser Meldung wird um 14:50 Uhr geschlossen.

Und bitte vergessen Sie nicht, dass sachliche und themenorientierte Diskussionen statt persönlicher Auseinandersetzungen erwünscht sind. Danke!

Es grüßt
Die Moderation

14:16, Maxi.Beckmann

>>@totengräber
Dem Foristen @fathaland slim eine "rassistische Weltsicht" zu unterstellen ist infam. <<

Das ist ein klassischer Versuch der persönlichen Diffamierung von rechts, der allerdings an zutiefst lächerlicher Hilflosigkeit kaum noch zu überbieten ist.

Entlarvend.

13:31 von saschamaus75

«>> Für mich scheint Südafrika ein Pulverfass,
>> ein Funke jeweils genügt.»

«Das trifft dann aber auch auf Berlin (Reichstag) oder Washington (Capitol) zu, oder?»

Gibt es im Reichstag auch Lebensmittel, TV-Geräte, Autoreifen, oder Möbel, die man dort normalerweise kaufen könnte, prinzipiell aber auch plündern kann.

Ich war sehr lange nicht mehr in Berlin.
Und in Washington war ich noch nie.

Kaum zu glauben, wie Staaten ihre klammen Kassen wieder aufzupolstern versuchen. Mit Kiosken im Parlament, die alles haben. Wir brauchen frisches Klopapier …

Oder … ist das in Südafrika nun was ganz anderes?
Weil es evtl. Armut, Slums, Not gibt.
Und die Menschen allenfalls Geld für das Nötigste haben.
Aber nicht genug für ein TV-Gerät, oder vernünftige Möbel.

In Südafrika war ich auch noch nie.
Zum Glück gibt es Zeitungen, Bücher, Internet.
Und unser TV-Gerät.

Das haben wir gekauft. Wir wussten ja nicht, dass es TV-Geräte auch im Reichstag für umme gibt. Das nächste holen wir uns da.

@Blitzgescheit (13:50)

Nee, heute nicht.

14:16 von Maxi.Beckmann

"Dem Foristen @fathaland slim eine "rassistische Weltsicht" zu unterstellen ist infam"

Volle Zustimmung dazu!

...

Die Themenkaperung ist ja mal wieder in vollem Gange. Die Hälfte der User sinniert über BLM und die Problematik in den USA, die zwar sehr interessant ist, jedoch hier schlicht nicht das Thema ist.
Der Bote preist ein seiner Üblichen Einseitigkeit und in seinem Fremdeln mit den Fakten die Kolonisation Südafrikas.
Fehlt nur noch der vielnamigste User, der seine Thesen zu den politischen Systemen loswird. Auch das wäre völlig am Thema vorbei, jedoch nicht wirklich verunderlich

Was das Thema angeht:
Südafrika gleicht einem Pulverfass. Korruption, die Narben der Apardheit und radikale Gruppierungen, die die Rassenfrage weiter anheizen und Sündenböcke suchen, verschlimmern die LAge. Es ist zu hoffen, dass die Rechtsstaatlichkeit von allen Seiten wieder respektiert wird und Ruhe einkehrt.

14:17 von fathaland slim

">>"BLM und die Ereignisse in Südafrika

haben genau einen Punkt gemeinsam.

Und das ist die Hautfarbe der Akteure.

Da Parallelen zu konstruieren offenbart eine rassistische Weltsicht."

"Und Sie wollen wirklich behaupten, ich wäre derjenige, der hier die Hautfarbe ins Spiel bringt?"

Der erste Beitrag oben war doch von Ihnen...

um 13:53 von Totengräber @fathaland slim - 13:42

um 13:53 von Totengräber
@fathaland slim - 13:42

["Black Lives Matter hat keine Geschäfte leergeräumt. Das waren Plünderer, von denen sich jeder, der für die von Ihnen ins Spiel gebrachte Organisation spricht, deutlich distanziert. Plünderungen u.ä. schaden nämlich dem Anliegen dieser Organisation."]

So ist es. Trotzdem haben die von Ihnen behaupteten Distanzierungen nicht dafür gesorgt, dass die Plünderungen von hiesigen BLM-"Pressesprechern" als Unrecht wahrgenommen wurden."

Eine gewagte Aussage. Die ,,Pressesprecher" habe ich hier nie gesehen, falls Sie damit durchsichtiges und blind verteidigendes oder unbegründetes Abwiegeln dokumentenfester Fakten meinen. Ich lese viele der Beiträge sehr genau. Wenn da vielleicht einzwei dabei waren, in denen diese für Demokraten selbstredend zu führende Distanzierung nicht ausdrücklich belegt scheint, dürfen Sie meinen Beitrag stellvertretend in Haftung nehmen.

re bote

Mal davon abgesehen, dass die Mär vom "weitgehend leeren Südafrika" derat heftig mit den historsichen Fakten kollidiert, dass man nur den Kopf schütteln kann:
Sie preisen in Ihrer üblichen Einseitigkeit die Errungenschaften der Weißen und ignorieren die Verbrechen (Versklavung, Ausbeutung, Apartheit).

Wenn Sie damit tatsächlich jemanden überzeugen wollen, sollten Sie zumindest ansatzweise Ihre Alternativen Fakten zur Geschichte relativieren. Andernfalls wird es mit der Anwerbung neuer Wähler für Ihre Lieblingspartei eher schwer.

Am 13. Juli 2021 um 13:53 von Totengräber

Zitat: Trotzdem haben die von Ihnen behaupteten Distanzierungen nicht dafür gesorgt, dass die Plünderungen von hiesigen BLM-"Pressesprechern" als Unrecht wahrgenommen wurden.

Wer sind die hiesigen BLM-Presssprecher?

Woher wissen Sie, was diese Menschen wahrgenommen haben?

Archäologie und Wissenschaft

Archäologie und Wissenschaft
haben die Mythen von der alleinigen 'Pionierbesiedlung' durch Weiße längst Siedler ad absurdum geführt. Die Faktenlage ist klar.

Nur geht es darum heute in Südafrika nicht mehr. Sondern darum, wie eine Gesellschaft friedlich zusammenleben kann und sich Gewalttäter vom Hals hält, egal wodurch die angetrieben werden.

14:01 von Bender Rodriguez

"Die Kolonialisten haben immer Pfaffen im Schlepptau gehabt, um den "Wilden" den rechten weg zu bringen. Da durfte nur die Kirche Rüben entfernen."

Hier geht es um (Süd)afrika, nicht um Südamerika.

um 14:01 von Bender Rodriguez…

Die eigentliche Message ist, Demokratie ist nicht die überall gewollte Form.
Die gibts in der Natur sowieso nicht. Da gibts das Recht des stärkeren.
Afrika ist wahrscheinlich noch nicht so weit.

So schert man mal eben so ca. eine Milliarde Menschen über einen Kamm. Fremdschämen...

14:21, Tinkotis

>>@Blitzgescheit (13:50)
Nee, heute nicht.<<

Danke schön.

Anders sollte niemand mit den Kommentaren der AfD-Presseabteilung umgehen. Denn sonst landet die Diskussion hier ganz rasch auf Nebengleisen. In Ansätzen ist es ja schon festzustellen. Es geht um Südafrika, aber diskutiert wird über BLM.

Nein, wir sollten der extremen Rechten nicht den Gefallen tun, über ihre Stöckchen zu springen.

Am 13. Juli 2021 um 14:13 von Locker werden

Zitat: Bei Querdenken z.B. gab es nie tote. fast nie Gewalt und die wurden auch hochstilisiert.

Bei deutschen BLM-Protesten gab es nie Tote, nie Gewalt und nichts hochzustilisieren.

Wenn Sie schon vergleichen müssen, müssen Sie rechtsradikale Demonstrationen in den USA mit BLM-Demonstrationen in den USA vergleichen.

(Ich persönlich halte allerdings den Vergleich für überflüssig.).

@Am 13. Juli 2021 um 14:16 von MRomTRom

Zitat: "Der Mythos vom 'leeren Land in Südafrika' ist eine erfundene Story, welche Rassisten und Apartheidsideologen gepflegt haben. Von der Wissenschaft und der Aräologie längst widerlegt."

Südafrika war im 16. Jhdt. nicht eine "leeres Land", sondern ein weitestgehend unbewohntes Land. Gewisse Bantu- und Xhosa-Völker gab es natürlich damals schon.

Die wesentlichen Städte wie Joburg, Kapstadt, Pretoria wurden auch alle von europäischen Siedlern gegründet.

Das sind die historischen Fakten.

Haben Sie da andere Quellen? Sie brauchen doch nicht gleich mit dem inhaltsfreien Simsalabim-Wort "Rassismus" herumwedeln.

14:24 von Bobinho

"Der erste Beitrag oben war doch von Ihnen..."

Nein von mir, der wurde nur aufgenommen.

Mir wird hier eine rassistische Weltsicht, unterstellt. Die ich definitiv nicht habe und ablehne.

Auch wenn ich anderer Meinung bin als der Kollege fathaland slim würde ich ihn nicht auf einer Rechten Seite verorten oder in die Ecke stellen.

Passt einfach nicht.

14:01 von Bender Rodriguez

«Die eigentliche Message ist, Demokratie ist nicht die überall gewollte Form.
Die gibts in der Natur sowieso nicht. Da gibts das Recht des stärkeren.
Afrika ist wahrscheinlich noch nicht so weit.»

Viele Afrikaner leben noch auf Bäumen, und springen von Ast zu Ast.

14:21 von schabernack 13:31 von saschamaus75

Stimme ihnen zu, das wusste ich auch nicht.

14:24, Bobinho

>>14:17 von fathaland slim
">>"BLM und die Ereignisse in Südafrika

haben genau einen Punkt gemeinsam.

Und das ist die Hautfarbe der Akteure.

Da Parallelen zu konstruieren offenbart eine rassistische Weltsicht."

"Und Sie wollen wirklich behaupten, ich wäre derjenige, der hier die Hautfarbe ins Spiel bringt?"

Der erste Beitrag oben war doch von Ihnen...<<

Ja, war er.

Die Hautfarbe bringen aber diejenigen ins Spiel, die Südafrika benutzen, um über BLM zu diskutieren.

Sie mögen das vielleicht nicht so sehen, objektiv ist es aber so. Weswegen ich diesen Zusammenhang mit meinen Worten deutlich machte. Was Ihnen natürlich nicht gefällt, weswegen Sie versuchen, den Spieß umzudrehen.

12:48 von Seebaer1

Wie erwartet...
Seit der Einfluss der Weißen nach und nach beschnitten wurde hört man aus dem Land nur Positives.
.
höre ich da Vorurteile raus

nur weil es sich in Simbabwe so abspielte
muß es ja in Südafrika nicht ebenso laufen
oder ?
:-)

Am 13. Juli 2021 um 14:20 von fathaland slim

14:16, Maxi.Beckmann: >>@totengräber
Dem Foristen @fathaland slim eine "rassistische Weltsicht" zu unterstellen ist infam. <<

Zitat: Das ist ein klassischer Versuch der persönlichen Diffamierung von rechts, der allerdings an zutiefst lächerlicher Hilflosigkeit kaum noch zu überbieten ist.

Behalten Sie Ihre Gelassenheit. Sie sind nicht allein.

um 14:16 von Blitzgescheit @myself

Zitat: "BLM hat so überhauptnix mit den Plünderungen zu tun. Nutznießer einer Lage mit viel Unruhe nachts auf den Straßen und bekannte rechte camouflierte Störer haben diesen Mythos am Köcheln gehalten."

,,Das ist eine derartig dreiste Lüge, dass es mich wahrlich wundert das so eine Fake News hier veröffentlicht wird."

Wie sagt meine liebe, von den Kolonisateuren befreit lächelnde Frau immer: Le voleur qui cri ,,Au voleur!"

um 13:53 von Blitzgescheit

>>>@Am 13. Juli 2021 um 13:42 von fathaland slim

Zitat: "Black Lives Matter hat keine Geschäfte leergeräumt. Das waren Plünderer, von denen sich jeder, der für die von Ihnen ins Spiel gebrachte Organisation spricht, deutlich distanziert. Plünderungen u.ä. schaden nämlich dem Anliegen dieser Organisation."

Selbstverständlich waren BLM- und Antifa-Aktivisten bei den Gewaltexzessen im Rahmen der "George Floyd protests" beteiligt.

Ebenso haben deren Lautsprecher in der BLM-Organisation, Medien und den Dems diese Gewalt auch noch verbal befeuert.

Mal davon ganz davon abgesehen, dass BLM auf Basis einer Lüge und Verschwörungstheorie gegründet ist, dass es einen "strukturellen Rassismus" gegen Schwarze in den USA gäbe<<<

Ich darf Sie, Blitzgescheiterter, mal mit Ihrem eigenen Wort zitieren:

Gääääääääähn

@Am 13. Juli 2021 um 14:12 von BILD.DirEinDuHä...

Zitat: "Ihr lahmer Versuch einer Geschichtsklitterung ala "Weisser Mann unterwirft sich die Ödnis und bringt Wilden die Zivilisation" war zu erwarten."

Südafrika war im 16. Jhdt. nicht eine "leeres Land", sondern ein weitestgehend unbewohntes Land. Gewisse Bantu- und Xhosa-Völker gab es natürlich damals schon.

Die wesentlichen Städte wie Joburg, Kapstadt, Pretoria wurden auch alle von europäischen Siedlern gegründet.

Das sind die historischen Fakten.

Haben Sie da andere Quellen?

Wo konkret besteht jetzt die "Geschichtsklitterung"?
Aber irgendetwas ist ja immer, wie?

Zitat: "In den scheinbar "unbewohnten" Teilen lebten übrigens die San - eine Kultur von Jägern und Sammlern, die mindestens 10.000 Jahre ohne die Entwicklungshilfe der weissen "Farmer" überstanden hat."

Stimmt.

Inwiefern widerspricht dies jetzt meinen obigen Kommentar?

@ 13:31 von Shuusui | Verklärung

"""Sie haben auf Teufel komm raus geplündert und die Einheimischen haben offenbar von ihnen gelernt"""

Die verschiedenen Stämme Südafrikas hatten sich seit jeher bekriegt. Und das nicht weniger brutal als die Kolonialisten es taten.

Das rechtfertigt die koloniale Gewalt nicht. Es zeigt wie Geschichtsvergessen die Verklärung der vor-kolonialen Zeit ist.

...ttestEineMeinung @13. Juli um 14:16 von Ungescheit/Blitzbot

@afd-Presseabteilung:

Sie lügen uns hier selbst dreist die Hucke voll mit billigen Kopien von Trumps Verschwörungstheorien und diffamieren andere (melancholiker) als Lügner, wenn er sie entlarvt?

Und dann stellen sie einen Link zu Wikipedia als "Beweis" ein, der ihre eigene Position nicht stützt, sondern im Gegenteil auf die ungerechtfertigte Polizeigewalt und die Rolle rechter Verschwörungsmythiker bei der Diffamierung der BLM-Demos hinweist?

Wer genau soll ihnen denn diesen Blödsinn abkaufen?

14:26 von MRomTRom

wie eine Gesellschaft friedlich zusammenleben kann und sich Gewalttäter vom Hals hält,
-----

und wie gelingt das ?
in Brasilien baut man sich ne Mauer um seine Wohnsiedlung,
die Geschäfte und die ganze Infrastruktur einer Stadt hat
oder wohnt in einem 20 stöckigen Haus das bewacht wird
ist das der Weg ?

qAm 13. Juli 2021 um 14:16 von Nettie

Zitat: ""Zum Wohlstand der afrikanischen Bevölkerung"? Und wollen Sie hier behaupten, dass die afrikanische Bevölkerung vor ihrer "Kolonialisierung" durch "weiße Farmer" nicht imstande gewesen wäre, selbst für ihre Versorgung mit Lebensmitteln zu sorgen?"

In der geringen Populationszahl und in ihrem Stämmen organisiert hat sich die afrikanische Bevölkerung sehr wohl mit Lebensmitteln versorgen können.

Auf Basis dieser Subsistenzwirtschaft, das größtenteils aus Jagen und Sammeln bestand, ist jedoch keine Millionen- bis Milliardenbevölkerung satt zu kriegen, zu die Afrikaner bis ins 19. und 20. Jhrdt. angewachsen ist.

Schauen Sie ins ehemalige Britisch-Rhodesien, das vor 1980 als der Brotkorb Afrikas galt. Seitdem das Land unter Mugabe aufgeteilt wurden, kam es mehrfach zu Hungernöte. Die UN muss bis zu 50 Mio. Tonnen Getreide importieren, um diesen Hunger zu bekämpfen.

14:36, Blitzgescheit

>>Südafrika war im 16. Jhdt. nicht eine "leeres Land", sondern ein weitestgehend unbewohntes Land. Gewisse Bantu- und Xhosa-Völker gab es natürlich damals schon.<<

Die man natürlich nicht als Bewohner dieses Landes bezeichnen kann.

Oder was wollen Sie sagen?

14:21,

14:21, Tinkotis

>>@Blitzgescheit (13:50)
Nee, heute nicht.<<

Danke schön.

Zitat: Anders sollte niemand mit den Kommentaren der AfD-Presseabteilung umgehen. Denn sonst landet die Diskussion hier ganz rasch auf Nebengleisen. In Ansätzen ist es ja schon festzustellen. Es geht um Südafrika, aber diskutiert wird über BLM. ----Nein, wir sollten der extremen Rechten nicht den Gefallen tun, über ihre Stöckchen zu springen.

Sie haben ja gut dargestellt, warum der Vergleich Südafrika : BLM Rassismus ist.

Dabei sollte man es in der Tat sein Bewenden lassen.

wer plündern will, findet immer nen Grund

alles andere betrachte ich jetzt als naiv

von schabernack 14:21

Sie breiten sich aber über Kleinigkeiten expansiv aus. Was Sie schreiben hat nichts mit Zuma oder Südafrika und auch wenig mit anderem zu tun.....

14:33 von Locker werden

"14:24 von Bobinho

"Der erste Beitrag oben war doch von Ihnen..."

Nein von mir, der wurde nur aufgenommen. (locker werden)

"14:24, Bobinho an Fathaland Slim

Der erste Beitrag oben war doch von Ihnen...<<

Ja, war er. (Fathaland slim)"

Ja was denn nun?

14:16 von Nettie

ist sie jetzt ja auch nicht

14:38 von Vielfalt.

Das rechtfertigt die koloniale Gewalt nicht. Es zeigt wie Geschichtsvergessen die Verklärung der vor-kolonialen Zeit ist
.

wie lange wollen sie die "Kolonialzeit" noch aufwärmen
so langsam sollte eine Gesellschaft so weit sein, sich selber verwalten zu können
ob die sich dort schon immer bekriegt haben, keine Ahnung
aber irgend einen Weg sollten die finden
wobei deren Problem

@falsa demonstratio (14:42)

Das Lob gebührt fathaland slim, er hat das geschrieben.

Ich bin heute eher blitz-müde.

‚Gewisse Bantu- und Xhosa-Völker gab es natürlich damals schon.

So ist es. Die Siedlungsdichte spielt keine Rolle. Das Land wurde von den weißen Siedlern nicht ‚leer‘ vorgefunden sondern kolonialisiert. Auch, indem Einheimische verdrängt und unterdrückt wurden.

Die Aufbauleistung und Städtegründungen der Buren sind nicht das Thema sondern die Frage, ob das deren alleinige Herrschaft und Apartheid rechtfertigt. Tut es natürlich nicht.

Apartheid hat eine rein rassistische Grundlage, da gibt es nix zu sympathisieren und zu verteidigen.

@Am 13. Juli 2021 um 14:42 von fathaland slim

Zitat: "Die man natürlich nicht als Bewohner dieses Landes bezeichnen kann.

Oder was wollen Sie sagen?"

Doch.

Die Bewohner welchen landes soll den diese Bantu- und Xhosa-Völker, die vor Ankunft der europäischen Siedler in SAfrika gelebt haben, denn sonst sein? Die von der Mongolei? Von Thailand? Von den Faröer Inseln?

Sie sind mir ja ein Spaßmacher.

Was ist jetzt Ihr Punkt?

14:40 von Blitzgescheit

Schauen Sie ins ehemalige Britisch-Rhodesien, das vor 1980 als der Brotkorb Afrikas galt. Seitdem das Land unter Mugabe aufgeteilt wurden, kam es mehrfach zu Hungernöte
---

aber mein lieber @ Blitzgescheit
jetzt sind die weißen Kolonialherrn bzw. Großgrundbesitzer enteignet
"Gerechtigkeit" ist eingekehrt

14:43 von Bernd Kevesligeti von schabernack 14:21

Sie breiten sich aber über Kleinigkeiten expansiv aus. Was Sie schreiben hat nichts mit Zuma oder Südafrika und auch wenig mit anderem zu tun.....

Mag sein, ist bei den anderen 99% der Beiträge aber auch nicht anders. Sein Beitrag ist wenigstens erheiternd.

13:17 von werner1955

Zuletzt sogar bei uns als der Reichstag von Extremisten gestürt wurde.
..

echt !
erzählen sie mehr davon
da muß ich wohl in Papua Neuguinea gewesen sein
ich kriegte nichts mit

14:40 von Blitzgescheit | Auch wieder zu kurz gesprungen

Auf Basis dieser Subsistenzwirtschaft, das größtenteils aus Jagen und Sammeln bestand, ist jedoch keine Millionen- bis Milliardenbevölkerung satt zu kriegen, zu die Afrikaner bis ins 19. und 20. Jhrdt. angewachsen ist.

Das hat auch keiner gesagt. Nur dass die strukturellen Verwüstungen des Kolonialismus keinen Raum für die eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung der Afrikaner ließen.

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