Kommentare

Bisschen hilflos

Ein Pfarrer, der Gemeindeland an die Moschee verschenkt. Ein Imam, der am Telefon weint.
Und Dorfbewohner, die sagen, dass die Beziehung zwischen Moslems und Christen nach den brutalen Attentaten besser sei als zuvor.
Das löst bei mir nur Kopfschütteln aus.
Wäre es nicht angebrachter die lokalen moslems demonstrierten öffentlich gegen den radikalen Islam oder hielten eine Nachtwache vor ihrer Moschee - jedes Mal - wenn irgendwo in Europa wieder Nicht-Muslime Opfer eines islamischen Anschlags geworden sind?
Das wäre zumindest ein sichtbares Zeichen.

"sich radikalisieren"

"Die Täter: zwei 19-jährige Franzosen, die sich sehr schnell radikalisiert hatten."

Immer wieder diese Formulierung: Unmenschen hätten "sich radikalisiert".
Was steht dahinter?
Ich nenne mal einige Aspekte:
Ein egozentrisches Weltbild: "ich bin ein Heiliger!"
Ein Bündel an Lügen und Falschinformationen, an Ideologien mit Absolutheitsanspruch.
Ein Fatalismus, der den eigenen Untergang mit einbezieht, weil es im Leben "eh nichts für mich gibt".

Vor einem "Man müsste" oder "Die Politik soll" möchte ich in den Raum stellen: Was kann ich, hier, heute dafür tun
- das Leben lebenswert und liebenswert zu gestalten.
- positive Kontrapunkte zu setzen.
- Dem Absolutheitsanspruch von Ideologen von ganz Rechts über ganz Links bis zu ganz religiös zu widersprechen.

Dabei ist der Ruf nach Enteignung und Verboten oft (nicht immer) nur der kleine Bruder vom Ruf nach Enthauptung. Gemeinsam haben sie: "Meine Moral steht höher als deine Rechte auf deine individuelle Lebensgestaltung!"

um 08:15 von zöpfchen

"... - jedes Mal - wenn irgendwo in Europa wieder Nicht-Muslime Opfer eines islamischen Anschlags geworden sind?"

Viele Opfer des radikalen Islam sind Muslime, die in den Augen der islamischen Hochmoral den Islam "falsch leben".

Genau so wie die radikalen Christen auch andere Christen ermorden, die radikalen Nationalisten eigene Landsleute umbringen.

Das ist eben allen Radikalinskis gemeinsam: "Ich bin so moralisch! Ich darf das Recht und Gesetz brechen!"
Das beginn bei gewaltsamen "Aktivisten" und endet bei gewaltsamen Religiösen.

Zwischen "ich darf dem anderen sein Auto zertrümmern - für die gute Sache" und "ich darf dem anderen seinen Schädel zertrümmern - für die gute Sache", ist ein kurzer Weg.

Wie Feuer und Wasser

"Man merkt, dass es in der muslimischen Gemeinde eine gewisse Bitterkeit gibt, dass schon seit einigen Jahren von außerhalb extremistische Strömungen hereingetragen werden", berichtet der französische Pfarrer. Ja, und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Wenn sich (wie hier) ein katholischer Pfarrer und ein muslimischer Imam gut verstehen, so wird dies ein Einzelfall bleiben. Denn Christentum und Islam vertragen sich wie Feuer und Wasser. Man muss nur die Suren des Korans aufmerksam lesen um zu erkennen, was der Islam von Christen hält: Nämlich Ungläubige, die kein Recht haben, ihre Religion auszuüben.

08:15 von zöpfchen // Wäre es

08:15 von zöpfchen

// Wäre es nicht angebrachter die lokalen moslems demonstrierten öffentlich gegen den radikalen Islam oder hielten eine Nachtwache vor ihrer Moschee - jedes Mal - wenn irgendwo in Europa wieder Nicht-Muslime Opfer eines islamischen Anschlags geworden sind?//

Und was sollten " wir super Deutschen " tun, wenn mal wieder Ausländerhass um sich greift ? Sie erinnern sich an Rostock ( war glaube ich 1992 ) Mölln, Hanau usw ?
Ich finde die Vorgehensweise in Frankreich gut. Und so wie es aussieht nicht nur ich, wenn so viele Touristen da hin fahren und sich ins goldene Buch eintragen.
Aber es geht manchem nur um die " Nicht - Muslime Opfer " und damit wird mMn. das Problem verharmlost.

Und das löst bei mir Kopfschütteln aus.

Der Islam duldet keine andere Religion neben sich

Über zwei Wochen haben Muslime in der Kölner Zentralmoschee die Terroranschläge des 11. September 2001 gegen die Kuffars und Christen unüberhörbar gefeiert und umjubelt. Nur mal soviel zum "friedliebend toleranten" Islam, den uns gern seine messer-wetzenden Koran-Anhänger vorgaukeln.

Was ist Freiheit?

Ist Freiheit das Recht zu behaupten:
- Andersdenkende sind "Schweine"? (Christenschweine, Umweltschweine, Nazischweine, Kapitalistenschweine...)
- Alle aus einer bestimmten Gruppe sind gleichermaßen schlecht, weil einer ein Verbrecher ist? (Alle Moslems sind IS, alle Christen sind Kreuzzügler, alle Reichen sind Unterdrücker, alle Weißen sind Rassisten...)

Ich denke, genau aus dieser Denkweise ist "sich radikalisieren" gemacht. Und deswegen ist diese Denkweise toxisch. Tödliches Gift.

Individuelle Freiheit, Bürgerfreiheit, muß daher zunächst die Freiheit sein, nur nach dem eigenen Tun angesehen zu werden.

Bezogen auf Gesetze heißt das: Wer danach ruft, Gesetze für eine bestimmte Gruppe zu verschärfen, weil einer daraus ein Verbrecher ist, der macht die Arbeit der Radikalen.
Andererseits: Die Gesetze gegen das Verbreiten toxischer Ideologien zu verschärfen scheint mir angebracht angesichts von Radikalisierungen aller Art.

08:50 von Björn H. Und was

08:50 von Björn H.

Und was soll mir das jetzt sagen ?
Ich habe mit einer Muslima zusammen um die Opfer geweint, das Unverständnis " der Moslems " gab es nämlich auch !
Vielleicht sollten manche mal an die Kreuzzüge denken ( " von den friedliebenden Christen" iniziiert ), bevor man sich über andere Religionen auslässt.

Fehlende Aufklärung in Europa

Zwar hatte die Aufklärung in Europa ihren Ursprung, jedoch sind die Werte der Aufklärung höchstens teilweise in die Verfassungskultur eingeflossen.
Fast überall in Europa erhalten Weltanschauungen bzw Ideologien besonderen gesetzlichen Schutz vor Kritik sobald sie von der Staatsmacht als Religion anerkannt werden. Das sind voraufklärirische Zustände. Die modernen Regionen die Welt beweisen, dass es anders geht.

Am 26. Juli 2021 um 08:45 von ich1961

Aber es geht manchem nur um die " Nicht - Muslime Opfer " und damit wird mMn. das Problem verharmlost.

Und das löst bei mir Kopfschütteln aus.
#
#
Und sofort übernehmen Sie den Gegenpart und zählen Einseitig die Opfer von verblödeten Einheimischen auf.

Einfach weiter den Kopf schütteln.

08:53 von paganus65 // Ich

08:53 von paganus65

// Ich denke, genau aus dieser Denkweise ist "sich radikalisieren" gemacht. Und deswegen ist diese Denkweise toxisch. Tödliches Gift.//

Das ist ein Grund, warum ich die Vorgehensweise in dem Ort Saint-Etienne-du-Rouvray gut finde. Da " lernen " die Kinder vielleicht eher, was wichtig ist im Leben.

// Individuelle Freiheit, Bürgerfreiheit, muß daher zunächst die Freiheit sein, nur nach dem eigenen Tun angesehen zu werden.//

" Sippenhaft " war noch nie zielführend.

Louis2013: wie Feuer und Wasser

"Denn Christentum und Islam vertragen sich wie Feuer und Wasser. Man muss nur die Suren des Korans aufmerksam lesen um zu erkennen, was der Islam von Christen hält: Nämlich Ungläubige, die kein Recht haben, ihre Religion auszuüben."

Ich bin froh, dass das weltweite Zusammenleben von Muslimen und Christen Ihre absurde Aussage widerlegt, der sich nur Islamisten anschließen werden.

Alleine in Deutschland gibt es zahllose Beispiele von Zusammenarbeit und Respekt. Die Bibel nimmt außer irgendwelcher Evangelikaler glücklicherweise auch niemand mehr wörtlich.

Mahnwachen vor Moscheen

@26. Juli 2021 um 08:15 von zöpfchen
….
Wäre es nicht angebrachter die lokalen moslems demonstrierten öffentlich gegen den radikalen Islam oder hielten eine Nachtwache vor ihrer Moschee - jedes Mal - wenn irgendwo in Europa wieder Nicht-Muslime Opfer eines islamischen Anschlags geworden sind?
Das wäre zumindest ein sichtbares Zeichen.“

Ich habe viele Gewalt relativierende Kommentare aber bisher noch kein Gegenargument gelesen.

Freiheit statt Radikalisierung

Wenn das stimmt, was ich oben schrieb, dann funktioniert Radikalisierung nur, weil jemand in einer ideologischen Blase die Spirale durchläuft:

"Christen sind Ungläubige" -> Ungläubige sind in MEINEM Weltbild schlimm -> ich tue was gehen "das Schlimme" -> ich bringe den Pfarrer um -> Jetzt bin ich gut!

Derlei Zuspitzungen gab es viele:
Franz. Revolution: Adel = Schlimm
Oktoberrevolution: Der Zar und das Kapital = schlimm.
30Jähriger Krieg: Protestanten = schlimm, Katholiken = schlimm.
Hanau: Moslems = schlimm.

Für uns bedeutet das, sensibel zu sein für diese Logik der Radikalisierung.
Im Gewand der "social Justice" kommt eine Denkweise daher, die gegen weiße, heterosexuelle Männer radikalisiert.
Also tun wir mal nicht so, als wäre "sich radikalisieren" ein Muslimisches Problem.
Oder wenn "Aktivisten" Autos in einem Autohaus niederbrennen. (Auto = schlimm, ich bin ein Held).
Immer, wenn einer dem anderen das Recht auf glückliches Leben abspricht, gehen bei mir die Alarmglocken an

um 08:15 von zöpfchen

"Wäre es nicht angebrachter die lokalen moslems demonstrierten öffentlich gegen den radikalen Islam oder hielten eine Nachtwache vor ihrer Moschee - jedes Mal - wenn irgendwo in Europa wieder Nicht-Muslime Opfer eines islamischen Anschlags geworden sind? Das wäre zumindest ein sichtbares Zeichen."
.
Hält die AfD bei jedem rechtsextremen Mord eine Nachtwache vor ihrer Parteizentrale und demonstriert sie öffentlich gegen gewaltbereite Rechtsextremisten? Das wäre zumindest ein sichtbares Zeichen.

um 09:01 von ich1961

//Das ist ein Grund, warum ich die Vorgehensweise in dem Ort Saint-Etienne-du-Rouvray gut finde. Da " lernen " die Kinder vielleicht eher, was wichtig ist im Leben.//

Ja! Auf jeden Fall! Die durchkreuzen genau diese Logik der Radikalisierung. Richtig gute Sache.

Friedliches Zusammenleben von Christen und Moslems?

@ 26. Juli 2021 um 09:05 von Zweispruch
Louis2013: wie Feuer und Wasser
„Ich bin froh, dass das weltweite Zusammenleben von Muslimen und Christen Ihre absurde Aussage widerlegt, der sich nur Islamisten anschließen werden“

Sie wissen schon , dass überall dort , wo sich in Arabien in den letzten Jahrhunderten Muslime angesiedelt haben, die Christen überwiegend gewaltsam verdrängt wurden?

Religion sollte Privatsache bleiben

Religion, Glaube was auch immer sollten einfach Privatsache sein. Wer meint an Allah zu glauben, soll dies dann eben tun und wer an die heilige Jungfrau glauben will, bitte schön.
Der Glaube als solches hat ja seit jeher die Möglichkeit, einem ein wenig die Angst vor dem Ungewissen zu nehmen (Der Donner ist der Widerhall von Thors Hammer; sterben ist nicht so schlimm, danach gehts besser weiter) und die Menschen zu beruhigen.

Eines sollte man nicht tun. So dumm zu sein, seine religiösen Ansichten anderen aufzwingen zu wollen, jedes Wort in mindestens über 1000 Jahre alten "Anekdotensammlungen" für bare Münze zu nehmen oder einen Alleingültigkeitsanspruch zu entwickeln, der andere Menschen direkt oder indirekt abwertet.

Glaube ist allerdings nicht gleichzusetzen mit den klerikalen Institutionen, die man weitaus negativer betrachten muss. Deren Zweck war letzlich die Festigung einer streng hierarchischen, (feudalen) Gesellschaftsordnung und die Legitimation der Monarchie / Autokratie.

um 08:50 von Björn H.

"Über zwei Wochen haben Muslime in der Kölner Zentralmoschee die Terroranschläge des 11. September 2001 gegen die Kuffars und Christen unüberhörbar gefeiert und umjubelt. Nur mal soviel zum "friedliebend toleranten" Islam, den uns gern seine messer-wetzenden Koran-Anhänger vorgaukeln."
.
Ich erinnere mich an Pegida-Demos, auf denen die Demonstranten "Absaufen, absaufen!" gebrüllt haben, als ein Flüchtlingsboot gekentert ist. Das ist die friedliebend-tolerante AfD mit ihrem natürlichen Verbündeten Pegida!

um 09:07 von zöpfchen

//Ich habe viele Gewalt relativierende Kommentare aber bisher noch kein Gegenargument gelesen.//

1) Wer relativiert Gewalt? Oder ist es schon "Relativieren", wenn man danach sucht, die Wurzel der Gewalt zu finden? Ich denke, so kann man die Gewalt besser daran hindern, in unserer Gesellschaft zu wuchern. Das sollte doch allen nützen.

2) Wieso sollte jemand ein Gegenargument gegen eine Mahnwache vor einer Moschee haben? Ich fände das auch ein gutes Zeichen.
Aber eben auch, wenn Muslime Opfer muslimischer Radikalisierung werden.

Den denke sogar: Jede Gemeinschaft muß den Gewalttätern aus ihrer Mitte zeigen: Eure Gewalt ist mit uns nicht vereinbar! Aber ja: Auch die Moscheegemeinschaften wären gut beraten, solche Zeichen zu setzen.

08:44, Louis2013

>>Wie Feuer und Wasser
"Man merkt, dass es in der muslimischen Gemeinde eine gewisse Bitterkeit gibt, dass schon seit einigen Jahren von außerhalb extremistische Strömungen hereingetragen werden", berichtet der französische Pfarrer. Ja, und daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern. Wenn sich (wie hier) ein katholischer Pfarrer und ein muslimischer Imam gut verstehen, so wird dies ein Einzelfall bleiben. Denn Christentum und Islam vertragen sich wie Feuer und Wasser. Man muss nur die Suren des Korans aufmerksam lesen um zu erkennen, was der Islam von Christen hält: Nämlich Ungläubige, die kein Recht haben, ihre Religion auszuüben.<<

Ich bin sicher, daß Sie keinen Koran besitzen und das Buch auch noch nie gelesen haben.

@Louis2013

Ich sehe dies genauso wie Sie was die Suren des Korans betrifft, auch was der Islam von Christen hält.
In einer Nachbargemeinde bei uns trafen sich einmal im Monat zum Frühstück in einem Cafe der kath. und evang. Pfarrer und sie luden dann auch immer den Imam ein, der diese Einladung regelmäßig gerne annahm. Und eines Tages war der Imam weg und keiner wußte, wo er hinkam. Wahrscheinlich hat einigen Muslimen dieses Treffen nicht gepaßt.

Und solange häufig im Islam nur die Männer hauptsächlich das Sagen und die Frauen keine Rechte haben, wird sich leider nicht viel ändern.

08:50, Björn H.

>>Der Islam duldet keine andere Religion neben sich
Über zwei Wochen haben Muslime in der Kölner Zentralmoschee die Terroranschläge des 11. September 2001 gegen die Kuffars und Christen unüberhörbar gefeiert und umjubelt. Nur mal soviel zum "friedliebend toleranten" Islam, den uns gern seine messer-wetzenden Koran-Anhänger vorgaukeln.<<

Diese Moschee gab es damals noch gar nicht. Sie wurde 2017 eröffnet.

09:07 von zöpfchen

Ich habe viele Gewalt relativierende Kommentare aber bisher noch kein Gegenargument gelesen.

Also bisher sehe ich in diesem Thread die pauschalisierenden Islam-Kritiker deutlich in der Überzahl. Wie soll man diskutieren, wenn Sie und andere den Menschen, die dieser Glaubensrichtung angehören per se zuschreiben diese seien gewaltsam und rückständig?

In Deutschland leben sehr viele Muslime – wenn die Menschen tatsächlich so tickten wie Sie es annehmen, würden wir wohl kaum so friedlich miteinander leben können.

Hinsichtlich der Verurteilung und Bekämpfung des radikalen Islams bin ich völlig bei Ihnen – nicht aber in der Verunglimpfung der Religion bzw. der Muslime an sich. Wenn Sie hier differenzieren würden, wäre eine Diskussion einfacher.

@09:20 von Stefan T

Ich weiß nicht ob es Ihnen aufgefallen ist, dass fast überall in Europa nach einem Anschlag: ob die staatliche Reaktion "alle Alarmglocken müssen schrillen" oder "nicht verallgemeinern" lautet, davon abhängt wie nah die Staatsmacht der Ideologie des Täters steht.

09:07, zöpfchen

>>Mahnwachen vor Moscheen
@26. Juli 2021 um 08:15 von zöpfchen
….
Wäre es nicht angebrachter die lokalen moslems demonstrierten öffentlich gegen den radikalen Islam oder hielten eine Nachtwache vor ihrer Moschee - jedes Mal - wenn irgendwo in Europa wieder Nicht-Muslime Opfer eines islamischen Anschlags geworden sind?
Das wäre zumindest ein sichtbares Zeichen.“

Ich habe viele Gewalt relativierende Kommentare aber bisher noch kein Gegenargument gelesen.<<

Gegen geschmacklose Provokationen gibt es keine Gegenargumente. Die Muslime und Christen in Saint-Etienne-du-Rouvray werden sich jedenfalls auch von Ihnen nicht auseinanderdividieren lassen.

Keiner der Foristen, der Ihnen geantwortet hat, hat auf irgendeine Weise Gewalt relativiert.

09:18, zöpfchen

>>Friedliches Zusammenleben von Christen und Moslems?
@ 26. Juli 2021 um 09:05 von Zweispruch
Louis2013: wie Feuer und Wasser
„Ich bin froh, dass das weltweite Zusammenleben von Muslimen und Christen Ihre absurde Aussage widerlegt, der sich nur Islamisten anschließen werden“

Sie wissen schon , dass überall dort , wo sich in Arabien in den letzten Jahrhunderten Muslime angesiedelt haben, die Christen überwiegend gewaltsam verdrängt wurden?<<

Sie wissen schon, daß die sephardischen Juden Andalusiens ins osmanische Reich geflohen sind, als die Christen die Gegend zurückeroberten?

Und Sie wissen schon, daß überall dort auf der Welt, wo sich Christen angesiedelt haben, andere Religionen meist nicht toleriert wurden? Ihre Anhänger überwiegend gewaltsam vertrieben oder bekehrt wurden?

um 09:36 von Vielfalt

//ob die staatliche Reaktion "alle Alarmglocken müssen schrillen" oder "nicht verallgemeinern" lautet, davon abhängt wie nah die Staatsmacht der Ideologie des Täters steht.//

Tja, und je häufiger eine politisch aktive Gruppe (Partei, "Aktivisten", NGO) danach brüllt, verallgemeinernd "Gesetze zu verschärfen", desto tiefer stecken die selber in der Radikalisierungsfalle drin.

Differenzieren, Ursachensuche, ruhiges Vorgehen, Freiheit den Friedvollen... Das ist mühsam.
Verallgemeinerungen sind doch sooooo schön bequem.
Auf eine Gruppe zeigen, brüllen "Die sind schlimm!" und die Forderung nach Entrechtung oder Verschärfung anhängen.
Immer wieder gerne gemacht von Populisten aller Art.
Lest Euch mal die Parteiprogramme durch, welche Parteien pauschalisierende Verbote und Verschärfungen als Mittel der Gesellschaftsbefriedung anbieten.
Ich würde bei den im BT vertretenen Parteien anfangen.

Prinzipiell sollte ein Blick

Prinzipiell sollte ein Blick in die islamische Welt genügen, um zu erkennen, dass Andersgläubige einen schlechten Stand haben.
Die Türkei, die Europa näher stand, entfernt sich immer mehr, und auch dort gibt es keine Religionsfreiheit, wie wir sie kennen.

Die Christenverfolgung in islamischen Ländern findet statt. Einzusehen auf opendoors.

Viele Erzählungen von Mitarbeiter dokomentieren dies ebenfalls.

Blickt man nach Europa, erkennt jeder, der es möchte, dass die meisten islamische Verbände aus konservativen Ländern finanziell gefördert (Ägypten, Türkei, SA, Katar, Iran), und hier die zunehmende Islamisierung von Europa fördern.

Natürlich gibt es Zusammenkünfte von Christen und Moslems- doch das ist nur die eine Seite der Medaille.

Radikale Moslems werden die gemäßigten Moslems auf Linie bringen.

Zur Erinnerung: Im Iran bei der Revolution 1979 genügten nur 5%!

PS. Die Kreuzzüge waren die Antwort auf die vorangegangenen, jahrhundertelange Plünderungen von Moslems.

Re: 09:18 von zöpfchen

"Sie wissen schon , dass überall dort , wo sich in Arabien in den letzten Jahrhunderten Muslime angesiedelt haben, die Christen überwiegend gewaltsam verdrängt wurden?"

Ihre Aussage wird nicht von Fakten getragen, im Gegenteil. Christen werden da verdrängt wo Islamisten an die Macht kommen.

Mit Ihrer Gleichsetzung von Muslimen und Islamisten befördern Sie den Islamismus, der sich ebenso gegen Ungläubige wie gegen Falschgläubige (gemäßigte Muslime) richtet. Alle Härte gegen Islamismus (und auch gegen alle politische Extremisten von rechts bis links)? Bin ich voll dabei.

Pauschale Hetze gegen Muslime wie Sie sie verbreiten werde ich mich immer entgegenstellen. Die wirksamsten Maßnahmen gegen Islamismus sind Bildung, Integration, die Ausbildung deutscher Imane, Pflichtsprache Deutsch für Predigen und keine ausländische Finanzierung deutscher Moscheen durch andere Länder.

Extremismus wächst in Dunkelheit.

Ein Artikel über Menschlichkeit und Hoffnung

So etwas geht natürlich gar nicht für einen antiislamischen Ideologen. Weswegen die Hetzer ("messer-wetzenden Koran-Anhänger") hier wieder einmal zu geifernder Hochform auflaufen.

Ein Forist benutzt diesen Artikel als Anlass, sich über Radikalität im allgemeinen auszulassen. Nun, dieser Thread hier gibt gutes Anschauungsmaterial für kulturalistische Radikalität.

Ich bin heilfroh, daß dies nur eine kleine Minderheit ist. Wäre das nicht so, dann herrschte in unserem Lande ein Hauen und Stechen.

um 09:48 von morgentau19

//Prinzipiell sollte ein Blick in die islamische Welt genügen, um zu erkennen, dass Andersgläubige einen schlechten Stand haben.
Die Türkei, die Europa näher stand, entfernt sich immer mehr, und auch dort gibt es keine Religionsfreiheit, wie wir sie kennen.
Die Christenverfolgung in islamischen Ländern findet statt. ..
Viele Erzählungen von Mitarbeiter dokomentieren dies ebenfalls.//

Bezweifelt das jemand?
Das unterstützt doch eher die Idee, daß wir hier wachsam sein müssen und toxischen Ideen ALLER ART die Werte der pluralistischen Republik entgegensetzen.

IS ist real! Renau so wie RAF real war und das dritte Reich real war.
Aber wenn ich mich gegen die Gleichsetzung "Deutschland = Naziland" wehre, muß ich das gleiche Recht den Muslimen einräumen.

Wir sehen es immer wieder in der Geschichte, daß ein anfangs kleiner Teil eine ganze Gesellschaft auf dem Kopf stellt.

Um so wichtiger ist eine trennscharfe Ursachenbekämpfung statt die Radikalisierung noch anzutreiben durch Pauschali

Auch das wäre eine (scheinbar) gute Idee

@ 26. Juli 2021 um 09:14 von Stefan T
um 08:15 von zöpfchen

"Wäre es nicht angebrachter die lokalen moslems demonstrierten öffentlich gegen den radikalen Islam oder hielten eine Nachtwache vor ihrer Moschee - jedes Mal - wenn irgendwo in Europa wieder Nicht-Muslime Opfer eines islamischen Anschlags geworden sind? Das wäre zumindest ein sichtbares Zeichen."
.
"Hält die AfD bei jedem rechtsextremen Mord eine Nachtwache vor ihrer Parteizentrale und demonstriert sie öffentlich gegen gewaltbereite Rechtsextremisten? Das wäre zumindest ein sichtbares Zeichen."

Auch das wäre eine (vermeintlich) gute Idee. Denn gäbe es der AfD die Möglichkeit sich von rechtsextrem abzugrenzen. Und diese Chance gönne ich dieser Partei nicht.

09:48, morgentau19

>>Natürlich gibt es Zusammenkünfte von Christen und Moslems- doch das ist nur die eine Seite der Medaille.

Radikale Moslems werden die gemäßigten Moslems auf Linie bringen.<<

Wie werden sie das bewerkstelligen?

>>Zur Erinnerung: Im Iran bei der Revolution 1979 genügten nur 5%!<<

Fünf Prozent von was?

>>PS. Die Kreuzzüge waren die Antwort auf die vorangegangenen, jahrhundertelange Plünderungen von Moslems.<<

Also völlig gerechtfertigt. Großartig.

Während Friedrich Barbarossa und Saladin einträchtig auf ihrem Feldherrenhügel saßen und sich daran ergötzten, wie sich ihre Soldaten gegenseitig niedermetzelten. Die beiden waren nämlich Kumpels.

"https://de.wikipedia.org/wiki/Saladin#Beziehungen_zu_christlichen_Herrschern"

09:53, Zweispruch

Ich schließe mich jedem einzelnen Wort Ihres Kommentars an.

um 10:07 von fathaland slim

//Am 26. Juli 2021 um 10:07 von fathaland slim
09:53, Zweispruch
Ich schließe mich jedem einzelnen Wort Ihres Kommentars an.//

Ich auch.

Historisch inkorrekt

@26. Juli 2021 um 09:53 von Zweispruch
Re: 09:18 von zöpfchen

"Sie wissen schon , dass überall dort , wo sich in Arabien in den letzten Jahrhunderten Muslime angesiedelt haben, die Christen überwiegend gewaltsam verdrängt wurden?"

"Ihre Aussage wird nicht von Fakten getragen, im Gegenteil. Christen werden da verdrängt wo Islamisten an die Macht kommen."
...

Ihre Aussage ist in mindestens einem Fall historisch inkorrekt. Der Genozid an den Armeniern wurde durch die ganz und garnicht islamistischen Jungtürken verübt.

um 09:36 von Vielfalt.

"Ich weiß nicht ob es Ihnen aufgefallen ist, dass fast überall in Europa nach einem Anschlag: ob die staatliche Reaktion "alle Alarmglocken müssen schrillen" oder "nicht verallgemeinern" lautet, davon abhängt wie nah die Staatsmacht der Ideologie des Täters steht."
.
Nein, das ist mir nicht aufgefallen; liegt wahrscheinlich daran, dass meine Phantasie nicht derart aus dem Ruder läuft wie Ihre. Stehr unsere Regierung dem Islam nahe? Also.

um 09:48 von morgentau19

//PS. Die Kreuzzüge waren die Antwort auf die vorangegangenen, jahrhundertelange Plünderungen von Moslems.//

Nun, und deswegen ist es richtig zu sagen: "Tötet alle, der Herr wird die Seinen erkennen!"
Ja? Echt jetzt?
Wow!

Nun, manchmal ist es besser, zu fragen, wer mich der Gewalt aufhört, statt wer in grauer Vorzeit angefangen hat.

Und die Bürger einer kleinen französischen Ortschaft haben genau das gemacht: Die Regel der Rache und Gegenrache durchbrochen!

Alles, was ich sagte zu Radikalität unterstreicht nur: Die haben es richtig, richtig gut gemacht. Dem Hass etwas entgegengesetzt.
Auch, wenn es manche nicht wahrhaben wollen: Dieser kleine Ort zeigt den Weg auf, wie es funktionieren kann.

10:15, zöpfchen

>>Historisch inkorrekt
@26. Juli 2021 um 09:53 von Zweispruch
Re: 09:18 von zöpfchen

"Sie wissen schon , dass überall dort , wo sich in Arabien in den letzten Jahrhunderten Muslime angesiedelt haben, die Christen überwiegend gewaltsam verdrängt wurden?"

"Ihre Aussage wird nicht von Fakten getragen, im Gegenteil. Christen werden da verdrängt wo Islamisten an die Macht kommen."
...

Ihre Aussage ist in mindestens einem Fall historisch inkorrekt. Der Genozid an den Armeniern wurde durch die ganz und garnicht islamistischen Jungtürken verübt.<<

Der Genozid an den Armeniern wurde nicht religiös, sondern nationalistisch begründet. Die sogenannten Jungtürken waren eine säkularistische Organisation mit allerbesten Beziehungen ins deutsche Reich. Sie hatten einen nationalistischen und einen sozialdemokratischen Flügel. Ersterer gewann nach 1913 die Oberhand.

Oder so!

Mustafa Kemal Atatürk, früherer türkischer Staatspräsident: „Der Islam, diese absurde Theologie eines unmoralischen Beduinen, ist ein in Fäulnis übergegangener Kadaver, der unser Leben vergiftet."
Sebastian Kurz, Bundeskanzler Österreich: „Ich will diese kranke Ideologie nicht in Europa.“
Religion im Allgemeinen lässt sich kaum besser beschreiben.

um 09:31 von fathaland slim

"08:50, Björn H.
>>Der Islam duldet keine andere Religion neben sich
Über zwei Wochen haben Muslime in der Kölner Zentralmoschee die Terroranschläge des 11. September 2001 gegen die Kuffars und Christen unüberhörbar gefeiert und umjubelt. Nur mal soviel zum "friedliebend toleranten" Islam, den uns gern seine messer-wetzenden Koran-Anhänger vorgaukeln.<<
Diese Moschee gab es damals noch gar nicht. Sie wurde 2017 eröffnet."
.
Jetzt legen Sie doch nicht immer so viel Wert auf solche Kinkerlitzchen wie die Wahrheit ;-)

10:21, paganus65

>>Auch, wenn es manche nicht wahrhaben wollen: Dieser kleine Ort zeigt den Weg auf, wie es funktionieren kann.<<

So ist es.

Auch wenn es den hier versammelten Ideologen nicht passt.

Sehen das die Menschen auch so?

Zitat: "Nizza, Ansbach, Würzburg - kurz nach diesen Anschlägen 2016 töteten Islamisten in einer Kirche in Nordfrankreich einen katholischen Geistlichen. Seither fühlen sich Christen und Muslime dort enger verbunden als zuvor."

Von wem stammt die Aussage, dass sich Christen und Muslime nach den unzähligen islamischen Terroranschlägen enger verbunden fühlen als zuvor? Ist das nur eine gutgemeintes Wunschdenken islamischer und katholischer Geistlicher? Sehen das die Menschen auch so?

@09:53 von Zweispruch

"""Die wirksamsten Maßnahmen gegen Islamismus sind Bildung, Integration, die Ausbildung deutscher Imane, Pflichtsprache Deutsch für Predigen und keine ausländische Finanzierung deutscher Moscheen durch andere Länder."""

Nicht aber wenn Extremisten die Maßnahmen mitgestalten. Aus dem Grund hat der Befürworter der freiheitlichen Demokratie Hamed Abdel-Samad die Islamkonferenz verlassen.

"""Extremismus wächst in Dunkelheit"""

Allerdings. Beispiel Europa.

Ich blicke nicht durch!

Zitat: "Nizza, Ansbach, Würzburg - kurz nach diesen Anschlägen 2016 töteten Islamisten in einer Kirche in Nordfrankreich einen katholischen Geistlichen. Seither fühlen sich Christen und Muslime dort enger verbunden als zuvor."

Es wäre ja wünschenswert, wenn sich alle Menschen verbunden fühlten und wir mit einem Kumbayah-Lied auf dem Lippen gemeinsam am Lagerfeuer unser Völkerverständigung feiern könnten.

Die Aussage, dass Christen und Muslime sich nach unzähligen islamischen Terroranschlägen in Frankreich und anderswo enger verbunden als zuvor, deckt sich nicht mit der regelmäßigen Berichterstattung über einen angebliche oder tatsächliche Muslim- und/oder Islamfeindlichkeit.

Was trifft denn nun zu?

Diejenigen, die sich "radikalisieren"

Zitat: "Die Täter: zwei 19-jährige Franzosen, die sich sehr schnell radikalisiert hatten."

Die Formulierung, dass sich da irgendwelche Franzosen - so Simsalabim-mirnichts-dirnichts-das hätte ja keine ahnen können - sich "radikalisieren", finde ich ein wenig komisch.

Zum einen "radikalisiert" bezieht sich lediglich auf die Intensität oder Kompromisslosigkeit, mit welcher man eigene Vorstellungen vertritt. Noch gar nichts ist darüber ausgesagt, WELCHE Vorstellungen oder Ideen besagte "Franzosen" radikal vertreten.

Kann man auf dieses "Detail" vielleicht noch ein wenig eingehen?

@ 10:17 von Stefan T

"""Nein, das ist mir nicht aufgefallen; liegt wahrscheinlich daran, dass meine Phantasie nicht derart aus dem Ruder läuft wie Ihre."""

Die Realität ist nach jedem Anschlag zu beobachtet. Deswegen hat Europa so große Probleme: die Realität wird zur Phantasie erklärt, und das auf staatlicher Ebene.

"""Stehr unsere Regierung dem Islam nahe? Also."""

Und wie.

re 10:37 Blitzgescheit: Durchblick

>>Die Aussage, dass Christen und Muslime sich nach unzähligen islamischen Terroranschlägen in Frankreich und anderswo enger verbunden als zuvor, deckt sich nicht mit der regelmäßigen Berichterstattung über einen angebliche oder tatsächliche Muslim- und/oder Islamfeindlichkeit.

Was trifft denn nun zu?<<

Sie haben doch schon selber festgestellt, dass Sie „nicht durchblicken“!

Ich bestätige Ihnen das gerne: Genau das trifft hier zu!

10:33, Blitzgescheit

>>Sehen das die Menschen auch so?
Zitat: "Nizza, Ansbach, Würzburg - kurz nach diesen Anschlägen 2016 töteten Islamisten in einer Kirche in Nordfrankreich einen katholischen Geistlichen. Seither fühlen sich Christen und Muslime dort enger verbunden als zuvor."

Von wem stammt die Aussage, dass sich Christen und Muslime nach den unzähligen islamischen Terroranschlägen enger verbunden fühlen als zuvor? Ist das nur eine gutgemeintes Wunschdenken islamischer und katholischer Geistlicher? Sehen das die Menschen auch so?<<

Fahren Sie doch einfach nach Saint-Etienne-du-Rouvray und fragen die Menschen dort, wenn Sie es nicht glauben.

Weiterer Anlass für "enge Verbundenheit"

Zitat: "Nizza, Ansbach, Würzburg-kurz nach diesen Anschlägen 2016 töteten Islamisten in einer Kirche in Nordfrankreich einen katholischen Geistlichen. Seither fühlen sich Christen und Muslime dort enger verbunden als zuvor."

Das ist aber schön, dass sich Christen und Muslime nach unzähligen islamischen Terroranschlägen "eng verbunden" fühlen und nicht einmal ein "bububöser Rechtspopulist" wie ich fordert, dass diese barbarischen Terroranschläge einzustellen sind. Scheinbar bin nur ich so pingelig, dass es mir nicht allzu sehr in den Tagesablauf passt, wenn Menschen wahlweise enthauptet, mit LKWs zerquetscht, in de Luft gesprengt oder sonst wie abgestochen werden.

Anyhow, ein IS-Terrorist wurde letzte Woche in München wegen 26 Mordversuchen zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt und sorgt damit in vorbildlicher Weise für eine "enge Verbundenheit" zw. Muslimen und Christen.

Q:

"https://www.nzz.ch/international/neuneinhalb-jahre-haft-fuer-den-attentaeter-von-waldkraiburg-ld.1637078"

10:40, Vielfalt. @ 10:17 von Stefan T

>>"""Stehr unsere Regierung dem Islam nahe? Also."""

Und wie.<<

Unsere Regierung steht dem Islam genau so nahe, wie sie dem Judentum, dem Buddhismus und dem Hinduismus nahesteht.

Dem Christentum steht sie näher, weil ihr nämlich Christen angehören. Moslems, Juden etc. gehören ihr nicht an.

um 10:37 von Blitzgescheit

"Die Aussage, dass Christen und Muslime sich nach unzähligen islamischen Terroranschlägen in Frankreich und anderswo enger verbunden als zuvor, deckt sich nicht mit der regelmäßigen Berichterstattung über einen angebliche oder tatsächliche Muslim- und/oder Islamfeindlichkeit.

Was trifft denn nun zu?"

Ist doch ganz einfach:
Während sich die überwiegende Mehrheit in von Anschlägen heimgesuchten Ländern von der Logik der Gewalt verführen lässt (Islamismus, antiislamismus...) hat ein kleines, unbeugsames Dorf in Gallien (Heute: Frankreich) den Weg der gegenseitigen Interessensanerkenntnis eingeschlagen.
Das hat einigen Radikalen nicht gepasst und sie haben versucht, durch Mord an einem der Exponenten den Friedensplan zu durchkreuzen.
Das haben in diesem unbeugsamen Dorf die Einheimischen aber nicht mitgemacht und halten noch mehr zusammen.
Ähnlich wie die Simultankirche 1524 in Bautzen, deren Antwort auf Reformation nicht Scheiterhaufen waren, sondern die gemeinsame Nutzung der Kirche.

10:48, Blitzgescheit

>>Weiterer Anlass für "enge Verbundenheit"
Zitat: "Nizza, Ansbach, Würzburg-kurz nach diesen Anschlägen 2016 töteten Islamisten in einer Kirche in Nordfrankreich einen katholischen Geistlichen. Seither fühlen sich Christen und Muslime dort enger verbunden als zuvor."

Das ist aber schön, dass sich Christen und Muslime nach unzähligen islamischen Terroranschlägen "eng verbunden" fühlen und nicht einmal ein "bububöser Rechtspopulist" wie ich fordert,dass diese barbarischen Terroranschläge einzustellen sind. Scheinbar bin nur ich so pingelig,dass es mir nicht allzu sehr in den Tagesablauf passt, wenn Menschen wahlweise enthauptet, mit LKWs zerquetscht, in de Luft gesprengt oder sonst wie abgestochen werden.

Anyhow, ein IS-Terrorist wurde letzte Woche in München wegen 26 Mordversuchen zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt und sorgt damit in vorbildlicher Weise für eine "enge Verbundenheit" zw. Muslimen und Christen.<<

Ihr höhnischer Zynismus ist an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten.

@Am 26. Juli 2021 um 10:44 von teachers voice

Zitat: "Sie haben doch schon selber festgestellt, dass Sie „nicht durchblicken“!

Ich bestätige Ihnen das gerne: Genau das trifft hier zu!"

Das ist ok.

Wie schon unzählige Philosophen - angefangen von Sokrates, Aristoteles über Thomas von Aquin, Boethius, Hegel, Descartes, Kant und sogar auch Adorno - festgestellt haben: echte Erkenntnis beginnt mit dem Zweifel.

Wenn Sie die Güte hätten, den von mir aufgeworfenen Widerspruch in der Berichterstattung über zwischen der Kumbajah-Verbundenheit mit Muslimen und schröööcklichster Muslimenfeindlichkeit, die für mich selbstverständlich völlig unerklärlich ist, aufzulösen, wäre ich Ihnen zu Dank verpflichtet.

@zöpfchen, 08:15

"Wäre es nicht angebrachter die lokalen moslems demonstrierten öffentlich gegen den radikalen Islam oder hielten eine Nachtwache vor ihrer Moschee (...)"

Seien Sie nicht albern. Die Leute wollen nicht irgendwem irgendwas "demonstrieren" oder "Zeichen geben", sondern einfach nur wie ganz normale vernünftige Menschen in Ruhe und Frieden zusammenleben. So wie überall, auch wenn "einflussreiche Stellen" oft einen anderen Eindruck zu vermitteln versuchen.

@fathaland slim u.a. 10:04 Uhr

Ich denke, daß in diesem Forum fast jeder Sie als Koran-Verteidiger kennt. Trotzdem finde ich es bedauerlich, wenn Sie mit fast ideologischem Eifer Halbwahrheiten, wie z.B. über die sephardischen Juden oder al-Andalus verbreiten. Meines Wissens mußten die sephardischen Juden in al-Andalus eine zusätzliche Steuer zahlen, was aber ohne Zweifel immer noch besser war, als mit dem Leben in "christlichen" Gebieten. Gerade als hochintelligentem und belesenem Mann sollte Ihnen klar sein, daß die vielen dunklen Flecken in der christlichen Historie nie durch die Schriften des Neuen Testaments begründet waren. Sie waren stets das Werk von einzelnen Personen, Gruppierungen oder Zeiterscheinungen. Dabei war es egal, ob es sich um politische Interessen handelte oder dem innerkirchlichen Druck nachgegeben wurde. Im Gegensatz dazu dient der Koran leichter als die Bibel als Grundlage für jeden Terrorakt, auch und besonders gegen andere Muslime! Bibel und Neues Testament sind weniger geeignet, oder?

um 10:48 von Blitzgescheit

//Das ist aber schön, dass sich Christen und Muslime nach unzähligen islamischen Terroranschlägen "eng verbunden" fühlen und nicht einmal ein "bububöser Rechtspopulist" wie ich fordert, dass diese barbarischen Terroranschläge einzustellen sind. Scheinbar bin nur ich so pingelig, dass es mir nicht allzu sehr in den Tagesablauf passt, wenn Menschen wahlweise enthauptet, mit LKWs zerquetscht, in de Luft gesprengt oder sonst wie abgestochen werden//

Wie schön, daß unsere Europäischen Nachbarn, eigentlich die ganze Welt, mit uns Deutschen nach dem WK2 differenzierter und vor allem gnädiger umgegangen sind.

Beanspruchen Sie aber ja nicht Patriotismus nur für sich. Ich fühle mich sehr patriotisch. Deswegen will ich Frieden und Wohlergehen für mein Vaterland. Und das erreichen wir besser mit differenzierter Analyse statt mit unheilvollem Hass und Verallgemeinerung.
Wenn ich das Geschwür der Gewalt heilen will, ist es wenig hilfreich dabei den Körper der Gesellschaft zu zerstören.

@Am 26. Juli 2021 um 10:54 von fathaland slim

Zitat: "Ihr höhnischer Zynismus ist an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten."

Das ist richtig. Das sehe ich auch so.

Wenn aber nach all die Opfer der unzähligen islamischen Terroranschläge dadurch verhöhnt werden, indem jetzt eine Kumbayah-Völkerverständigung vorgegaukelt wird, als wäre nichts geschehen, bleibt einem als intelligenter und moralisch integrer Bürger nur noch der Zynismus.

@Am 26. Juli 2021 um 10:53 von paganus65

Zitat: "Das haben in diesem unbeugsamen Dorf die Einheimischen aber nicht mitgemacht und halten noch mehr zusammen.
Ähnlich wie die Simultankirche 1524 in Bautzen, deren Antwort auf Reformation nicht Scheiterhaufen waren, sondern die gemeinsame Nutzung der Kirche."

Das ist schön.

Lassen mich wissen, bis wann das Problem des islamischen Terrorismus auch tatsächlich gelöst ist.

Ein Kumbajah-wir sind alle "tolerant, bunt & weltoffen"-Wunschdenken löst ein derartig gravierendes Problem nicht. Das wird spätestens das nächste Mal klar, wenn dieses Wunschdenken mal wieder durch die Realität zermahlen wird.

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Die Moderation

Seit Salman Rushdie und Kurt

Seit Salman Rushdie und Kurt Westergaard ist mir diese Religion suspekt . Als Patriot habe ich nur eine Partei die für mich wählbar ist .

Schwarzer Peter bei Behörden?

Zitat: "Da beide Attentäter beim Anschlag vor Ort von der französischen Polizei erschossen wurden, wird es vor allem um die Mitverantwortung der französischen Behörden gehen, da die Täter bereits als Gefährder eingestuft waren."

Es ist in meinen Augen eine billige Ablenkungsnummer, den Behörden nun den schwarzen Peter für derartige Terroranschläge zuzuschieben.

Solche Terroranschläge sind die logische Konsequenz der Einwanderungs- und Migrationspolitik nicht nur seit 2015, sondern der letzten Jahrzehnte.

Außerdem: welche Handhabe haben Behörden denn gegen Gefährder? Eine 24/7-Überwachung ist kaum möglich. Und eine Abschiebung - sofern keine Staatsbürgerschaft vorliegt - ist ja angeblich gegen die Menschenrechte und totaaaal menschenverachtend, wie uns linke NGOs Tag ein, Tag aus erklären.

10.17 Stefan T / 10.40 Vielfalt

Steht unsere Regierung dem Islam nahe ?

Ja sicher , die Kanzlerin sagte doch das der Islam zu Deutschland gehört .

@fathaland slim

>Zitat: "Ihr höhnischer Zynismus ist an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten."<

Zynismus ?

Viele Besucher zur Trauerfeier , ein goldenes Buch welches jährlich voll ist , eine Gedenk Ecke für den bestialisch ermordeten Pfarrer , spielende Kinder verschiedener Nationalitäten , eine "frohe Botschaft " und der anscheinend gute Kontakt von Pfarrer und Imam .
Das ist also die Lösung um islamistische Anschläge zu beenden ?
Was ist mit den vielen anderen Moscheen in denen im Namen des Korans Hetze und Gewalt gegen Andersdenkende gepredigt wird ?
Was ist mit den inzwischen in jeder größeren Metropole existierenden muslimischen Paralellgesellschaften die immer wieder neue Attentäter hervorbringen ?
Was ist mit Al Kaida und IS die profesionell Attentäter schulen , steuern und ausrüsten und dies im Namen des Islam ?
Vor diesem Hintergrund ist dieser Bericht reichlich Naiv gehalten .
Es ist nicht alles Zynisch gemeint was die bittere Realität beschreibt .

10:59, karlheinzfaltermeier

Lieber Herr Faltermeier, ich habe nie behauptet, daß Andalusien unter maurischer Herrschaft das Paradies gewesen sei. Im Vergleich zur Herrschaft der katholischen Kirche war die maurische allerdings fast schon ein Ausbund an Weltoffenheit und Toleranz.

Zum Verteidiger des Koran werde ich immer dann, wenn hier krasse Falschbehauptungen gepostet werden. Auch die Bibel würde ich gegen so etwas verteidigen. Die Bibel besteht übrigens nicht, wie es „Korankritiker“ gern behaupten, nur aus dem neuen Testament. Nicht nur im Christentum stammen die mörderischen Auslegungen der heiligen Bücher nur von einzelnen Individuen, sondern auch im Islam. Der Islam ist, genau wie das Christentum und im Gegensatz zum Judentum, eine Religion, die zur Rechtfertigung von Imperialismus benutzt wurde und wird. Dies gilt es zu kritisieren. Das sollte man allerdings nicht tun, indem man die eine Religion verdammt und die andere in den Himmel hebt. Sie sind sich näher, als ihre „Kritiker“ wahrhaben wollen.

@Am 26. Juli 2021 um 11:01 von paganus65

Zitat: "Wie schön, daß unsere Europäischen Nachbarn, eigentlich die ganze Welt, mit uns Deutschen nach dem WK2 differenzierter und vor allem gnädiger umgegangen sind."

Können sie nicht eine Sachdebatte führen, ohne auf den WK2 zu rekurrieren?

Natürlich hat die Welt sich wieder mit uns Deutschen ausgesöhnt. Voraussetzung dafür war, dass das Krebsgeschwür Nationalsozialismus besiegt war und wir die Nazizeit ehrlich und ernsthaft aufgearbeitet haben.

That's the difference!

Zitat: "Beanspruchen Sie aber ja nicht Patriotismus nur für sich. Ich fühle mich sehr patriotisch. Deswegen will ich Frieden und Wohlergehen für mein Vaterland"

Das ist schön.

Das will ich auch.

Wie wollen Sie das erreichen? Mit einer realitätsfremden, naiven Kumbajah-Beweihräucherung werden Sie das nicht erreichen.

12:19, Koblenz

>>10.17 Stefan T / 10.40 Vielfalt
Steht unsere Regierung dem Islam nahe ?

Ja sicher , die Kanzlerin sagte doch das der Islam zu Deutschland gehört .<<

Nein, das sagte der damalige Bundespräsident Christian Wulff und sprach damit eine Binsenweisheit aus. Um die zu erkennen, braucht man dem Islam nicht nahezustehen. Ich tue es jedenfalls nicht. Ich bin hartleibiger Agnostiker und damit in den Augen eines Islamisten des Todes würdig. Was ich gelassen sehe. Es hält mich nicht davon ab, alle Religionen gleichermaßen zu respektieren. Das unterscheidet mich von militanten Atheisten, die sämtliche Religionen gleichermaßen verdammen.

von fathaland slim um 09.28 Uhr

Sie werfen mir vor, dass ich den Koran nicht kenne. Gerne zitiere ich für Sie die Sure 9 Vers 5 aus dem Koran: "Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf. Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben." Was glauben Sie, wer mit "Heiden" gemeint ist?

12:19 von Koblenz Das hat "

12:19 von Koblenz

Das hat " unser damaliger " Bundespräsident Christian Wulff gesagt und nicht die Bundeskanzlerin. Wenn Sie sich schon äußern sollte es auch richtig sein !

12:25, John Koenig

>>Viele Besucher zur Trauerfeier , ein goldenes Buch welches jährlich voll ist , eine Gedenk Ecke für den bestialisch ermordeten Pfarrer , spielende Kinder verschiedener Nationalitäten , eine "frohe Botschaft " und der anscheinend gute Kontakt von Pfarrer und Imam .
Das ist also die Lösung um islamistische Anschläge zu beenden ?<<

Es ist auf jeden Fall Teil der Lösung.

Religiöse und antireligiöse Hetze hingegen ist das Gegenteil. Sie ist der Nährboden für weitere Anschläge.

Diese Hetze findet in manchen Moscheen und vor allem in Internetforen statt. Dem gilt es entgegenzutreten. Auch durch den Gesetzgeber, aber vor allem durch gelebte Gemeinschaftlichkeit. So wie im Artikel beschrieben. Einem hartleibigen Islamdämonisierer mag das naiv erscheinen, mir nicht. Das ist der Unterschied zwischen einem Pragmatiker des täglichen mitmenschlichen Lebens und einem Ideologen, der vor Angst kaum noch vor die Tür geht.

@Am 26. Juli 2021 um 12:41 von fathaland slim

Zitat: "Diese Hetze findet in manchen Moscheen und vor allem in Internetforen statt. Dem gilt es entgegenzutreten. Auch durch den Gesetzgeber, aber vor allem durch gelebte Gemeinschaftlichkeit."

Soso ...

... wenn Sie es einem "bububösen Rechtspopulisten" wie mir nicht glauben, dann sollten Sie das Buch "Inside Islam" vom ARD-Journalisten Konstantin Schreiber lesen, der unter 30 zufällig ausgewählten Moscheen in D nicht eine gefunden hat, wo nicht Hass und Gewalt gegen Nicht-Muslime gepredigt wurden.

... die Anzahl islamischer Terrorverfahren hat sich seit 2015 - surprise, surprise - lt. BND verfünffacht

Lassen Sie mich doch wissen, bis wann der Rechtsstaat hier einmal konsequent durchgegriffen hat.

Dann können wir weiter reden und auch gerne gemeinsam am Lagerfeuer Kumbajah siegen. Ehrlich!

12:33, Louis2013

>>Sie werfen mir vor, dass ich den Koran nicht kenne. Gerne zitiere ich für Sie die Sure 9 Vers 5 aus dem Koran: "Und wenn nun die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo (immer) ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf. Wenn sie sich aber bekehren, das Gebet verrichten und die Almosensteuer geben, dann lasst sie ihres Weges ziehen! Allah ist barmherzig und bereit zu vergeben." Was glauben Sie, wer mit "Heiden" gemeint ist?<<

In meinem Koran steht nicht „Heiden“, sondern „Götzendiener“. Und nicht „Almosensteuer“, sondern „Armenbeitrag“. Mit Götzendienern sind weder Juden noch Christen gemeint. Das sind Schwesterreligionen.

Ich möchte dann noch den nächsten Vers, Vers 6, zitieren:

„Und wenn dich ein einzelner von den Götzendienern um Schutz bittet, so schütze ihn, daß er das Wort Gottes höre; dann laß ihn einen sicheren Ort erreichen. Dies, weil sie Leute sind, die nicht verstehen.“

Und jetzt viel Spaß bei der Exegese dieser Verse.

@fathaland slim um 12:26 Uhr

Ich bin kein Theologe, aber ich sehe schon noch einen großen Unterschied zwischen der Ideologie Mohammeds und der Bibel, bzw. dem Neuen Testament, auf dem letztlich alle christlichen Religionen aufbauen - und das ist keine Aneinandereihung von Feldzügen und Eroberungen. Jesus war sicherlich Angehöriger des Judentums, sah aber vermutlich die Notwendigkeit einer Reform und machte sich damit zwangsläufig zur Zielscheibe des etablierten jüdischen Establischments. Ich bin überzeugt, daß er im Gegensatz zu Mohammed niemals nach weltlicher Macht strebete. Zwar wurden Jesu Lehren und der Koran zu politischen Zwecken mißbraucht, aber damit erschöpfen sich die Gemeinsamkeiten. Im islamischen Kulturkreis sehe ich keine Ansätze für eine Verurteilung jeden Terrors auf allen Ebenen! Oder haben Sie gehört, daß z.B. ein Bischof Cristchurch bejubelt hätte?

Kumbaya My Lord

ist ein Gospel, der zum ersten Mal von Alan Lomax 1926 für die Library of Congress auf Wachszylinder aufgezeichnet wurde. Das Lied wurde später unter anderem von Pete Seeger und Joan Baez popularisiert. Es stammt eigentlich von den so genannten Gullah People, die auf den Inseln vor Georgia und South Carolina leben. Kum Ba Ya heißt in deren Sprache: „Komm hier her!“.

Im englischsprachigen Raum wird der Begriff von Rechten benutzt, um sich über Menschen, die sich der Brüderlichkeit und der Menschenliebe verschrieben haben, lustig zu machen.

Auf diesem Niveau diskutiere ich nicht, weswegen ich Foristen, die Posts mit diesem Begriff an mich richten, nicht antworte.

@fathaland slim

Die Vorkomnisse der letzten Jahre sprechen aber nicht gerade für Ihren Pragmatismus . Ausserdem funktioniert gelebte Gemeinschaftlichkeit nur wenn dies auch beide Seiten wollen .
Hetze findet nicht in manchen Moscheen statt sondern in mehr als Sie und ich vermutlich denken.
Und es ist keinesfalls eine Dämonisierung wenn man auf die mittlerweile unzähligen Anschläge im Namen des Korans verweist denn das sind keine Einzelfälle mehr die dämonisiert werden sondern das ist ein bleibendes Problem und harte Realität mit der wir uns auseinandersetzen müssen .
Wenn man dies natürlich nicht sehen will .....

12:31 von fathaland slim

12:31 von fathaland slim
Ich bin hartleibiger Agnostiker und damit in den Augen eines Islamisten des Todes würdig.
-------

ja mein lieber fathaland slim,
nicht nur als Agnostiker würden Islamisten sie eher kritisch sehen .....

13:01, karlheinzfaltermeier @fathaland slim um 12:26 Uhr

>>Oder haben Sie gehört, daß z.B. ein Bischof Cristchurch bejubelt hätte?<<

Ein Bischof der beiden großen Kirchen gewiss nicht. Bei einigen der unzähligen Sekten wird man aber gewiss fündig.

Sie werden auch keine „Mainstream“ - islamische Autorität (Bischöfen vergleichbare Funktionen gibt es im Islam nicht) finden, die irgend welche Anschläge bejubelt hätte. Das tun auch hier nur Sektenvertreter.

Mohammeds „Ideologie“, wie Sie es nennen, bezieht sich zum allergrößten Teil auf das Juden- und das Christentum, welches ja eigentlich eine jüdische Sekte ist. Der Islam ist eine abrahamitische Religion, das heißt, sie bezieht sich auf Abraham oder, anders geschrieben, Ibrahim. Die Gemeinsamkeiten der drei Religionen überwiegen das trennende bei weitem. Jeder verständige Moslem, Christ und Jude weiß das. Das Problem sind, auf allen Seiten, die fanatischen Sektierer.

um 12:25 von John Koenig

//Viele Besucher zur Trauerfeier , ein goldenes Buch welches jährlich voll ist , ...
Das ist also die Lösung um islamistische Anschläge zu beenden ?//

Nein, es ist nicht die Universallösung, das magische Wort.
Aber es ist für diesen einen Anschlag das Ende des Hasses.
Und es ist an dieser einen Stelle ein Anfang der Aufarbeitung.
Und wenigstens ist es nicht eine Fortführung und Förderung gewaltvollen Denkens.

Das gilt auch für Herrn Blitzgescheit:
Keiner erhebt den Anspruch, durch diese beispielhafte Situation den Terror zu besiegen.

Aber das Verallgemeinern, das Verteufeln das steht dem Sieg über den Terror aktiv im Wege. Denn es verhindert eine Analyse, weil es eine Scheinantwort vorwegnimmt.
Die Hetzer, Populisten und Vereinfacher stehen der Lösung einfach im Wege, deswegen mag ich das nicht. Und: Beschöniger sind auch Vereinfacher.
Aber wer gemeinsam trauert, der beschönigt nicht und hetzt nicht. Und er zeigt, daß es auch gemeinsam geht. Deswegen mag ich das.

13:06, John Koenig

>>@fathaland slim
Die Vorkomnisse der letzten Jahre sprechen aber nicht gerade für Ihren Pragmatismus . Ausserdem funktioniert gelebte Gemeinschaftlichkeit nur wenn dies auch beide Seiten wollen .<<

Das Zusammenleben funktioniert in meiner Umgebung komplett problemlos.

>>Hetze findet nicht in manchen Moscheen statt sondern in mehr als Sie und ich vermutlich denken<<

Sie und ich? Sie gehen doch ganz offensichtlich davon aus, daß in jeder Moschee gehetzt wird.

>>Und es ist keinesfalls eine Dämonisierung wenn man auf die mittlerweile unzähligen Anschläge im Namen des Korans verweist<<

Ausgeführt von Leuten, die den Koran gar nicht kennen.

>> denn das sind keine Einzelfälle mehr die dämonisiert werden sondern das ist ein bleibendes Problem und harte Realität mit der wir uns auseinandersetzen müssen .<<

Was ja auch geschieht. Allerdings nicht, indem man den Islam an sich dämonisiert.

>>Wenn man dies natürlich nicht sehen will .....<<

Wer will es denn nicht sehen?

@Am 26. Juli 2021 um 13:22 von paganus65

Zitat: "Das gilt auch für Herrn Blitzgescheit:
Keiner erhebt den Anspruch, durch diese beispielhafte Situation den Terror zu besiegen.

Aber das Verallgemeinern, das Verteufeln das steht dem Sieg über den Terror aktiv im Wege. Denn es verhindert eine Analyse, weil es eine Scheinantwort vorwegnimmt.
Die Hetzer, Populisten und Vereinfacher stehen der Lösung einfach im Wege, deswegen mag ich das nicht. Und: Beschöniger sind auch Vereinfacher."

Wo konkret verallgemeinere ich?

Sie kommen zum 1.000.000.001. Mal mit diesem billigen "Nicht alle"-Strohmann, um ja nicht inhaltlich auf meine Kommentare eingehen zu müssen. Nicht sagt, dass ALLE Moslems so oder so sind!

Ich weigere mich jedoch, Fakten und die Realität zu ignorieren und mich einer naiven Vorstellung anzufreunden, durch einen pädagogischen Stuhlkreis oder 3 x Kumbaya-Singen wäre irgendein Problem gelöst.

Wenn das mich zu einem "Hetzer" macht ... so be it!

um 13:16 von fathaland slim

//Die Gemeinsamkeiten der drei Religionen überwiegen das trennende bei weitem. Jeder verständige Moslem, Christ und Jude weiß das. Das Problem sind, auf allen Seiten, die fanatischen Sektierer.//

Das sehe ich gleich. Und das, was wir momentan mit den Fanatikern im Islam durchmachen, das hatten wir mit Reformation / Gegenreformation auch mit christlichen Fanatikern.
Und in der Oktoberrevolution mit kommunistischen Fanatikern.

Es ist kein religiöses Problem, was ich mit Moslems habe, es ist ein kulturelles Problem, was ich mit Fanatikern habe.

Uns solange wir uns damit abarbeiten, den Islam zu dämonisieren, solange kommen wir nicht dazu, Fanatismus zu bekämpfen. Und hier meine ich nicht "bekuscheln", sondern "bekämpfen" und die Werte der Republik gegen den Fanatismus zu verteidigen. Und dann sortiert sich schnell aus, wer auf welcher Seite steht. Wer mich sucht, findet mich auf der Seite unserer Verfassung unseres säkularen Staates!

@ um 13:24 von fathaland slim

Seit meinen Zeiten im Kindergarten, ca Mitte der 1960er Jahre, habe ich mit türkischen Bekannten zu tun. Klassenkameraden, Freunde, Kumpels im Jugendzentrum, ca 20 Jahre Jugendarbeit in allen denkbaren Facetten, mehrere Jahre als Betreuer in einer Asylunterkunft und in den letzten 20 Jahren als Arbeitskollegen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen.
Zusätzlich auch mehrere Urlaube in der Türkei und anderen muslimischen Ländern.
Niemals habe ich schlimmere Rassisten, Homophobiker, Frauenfeinde kennengelernt und niemals Menschen, dessen Ansichten so unfassbar denen ähneln, die unsere Neu - und Altnazis vertreten.
Schon in den 1970er Jahren liefen türkische Jugendliche nahezu ausnahmslos mit den Abzeichen der grauen Wölfe herum. Und selbst in der Asylunterkunft hielten sie sich in menschenverachtender Weise für die besseren Muslime, als die Leute aus anderen muslimischen Ländern, die sich ansonsten aber einer ähnlichen Denkweise verpflichtet fühlten.
Eine traurige Quintessenz meines Lebens

um 13:28 von Blitzgescheit

//..durch einen pädagogischen Stuhlkreis oder 3 x Kumbaya-Singen wäre irgendein Problem gelöst//
Hören Sie jetzt bitte auf, dieses schöne Lied zu instrumentalisieren.
Und wenn sie "Kampf gegen Terrorismus" mit einem Stuhlkreis verwechseln... na ja...
Unsere SEKs und KSK verwenden da andere Einsatzmittel. In Übereinstimmung mit geltendem Recht. Wir sind nämlich ein WEHRHAFTER Staat.

Aber wenn Moslems sich aktiv und plakativ und offensichtlich gegen Hass aussprechen, dann wollen Sie das einfach nicht annehmen.
Sie jammern die Ganze Zeit über Unheil, aber wenn eine kleine Knospe der Heilung auftaucht, dann passt das nicht in Ihr Gejammer und dann trampeln Sie darauf rum.
Wenn Sie Unheil bejammern, und das zu Recht, dann sind Sie auch verpflichtet, der Heilung eine Chace zu geben.
Ach, oh weh, dann ist Ihr Lieblingsfeindbild ja weg...

13:37, Eduart de Machina

>>Viele Gemeinsamkeiten der Religionen?
Wofür steht Jesus, sein Leben und sein Tod? Die Gemeinsamkeiten mit den Inhalten der Suren des Koran sind da sehr gering.<<

Sie verallgemeinern aber sehr.

Blättern Sie doch mal ein wenig im Koran.

@Am 26. Juli 2021 um 13:37 von paganus65

Zitat: "Uns solange wir uns damit abarbeiten, den Islam zu dämonisieren, solange kommen wir nicht dazu, Fanatismus zu bekämpfen. Und hier meine ich nicht "bekuscheln", sondern "bekämpfen" und die Werte der Republik gegen den Fanatismus zu verteidigen"

Sie immer mit Ihren "einfachen Antworten".

Sie glauben ernsthaft, dass Nicht-Muslime dieses Problem lösen können? Wie machen Sie das konkret "Werte der Republik gegen den Fanatismus zu verteidigen"?

Es scheitert oder hört doch schon da auf, wenn muslimische Schüler nach der Enthauptung des Lehrer Samuel Paty ihre Solidarität nicht mit der Familie dieses Lehrers, sondern mit dessen Mörder kundtun.

Ich hingegen bin dar ehrlich: ich kenne für dieses komplexe Problem keine Lösung, außer dafür zu sorgen, dass möglichst wenige Fanatiker sich in Europa aufhalten. Ungarn und Polen haben diese Probleme auf unerklärliche Weise nicht.

How come?

13:45, nie wieder spd @ um 13:24 von fathaland slim

>>Seit meinen Zeiten im Kindergarten, ca Mitte der 1960er Jahre, habe ich mit türkischen Bekannten zu tun. Klassenkameraden, Freunde, Kumpels im Jugendzentrum, ca 20 Jahre Jugendarbeit in allen denkbaren Facetten, mehrere Jahre als Betreuer in einer Asylunterkunft und in den letzten 20 Jahren als Arbeitskollegen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen.
Zusätzlich auch mehrere Urlaube in der Türkei und anderen muslimischen Ländern.
Niemals habe ich schlimmere Rassisten, Homophobiker, Frauenfeinde kennengelernt und niemals Menschen, dessen Ansichten so unfassbar denen ähneln, die unsere Neu - und Altnazis vertreten.<<

Umso überraschender, daß die Neu- und Altnazis solch entschiedene Moslemhasser sind.

Aber sind denn all Ihre türkischen Bekannten so wie beschrieben? Meine nicht.

>>Schon in den 1970er Jahren liefen türkische Jugendliche nahezu ausnahmslos mit den Abzeichen der grauen Wölfe herum. <<

Nicht die, die ich kannte. Die waren eher sozialdemokratisch orientiert. Falken und so.

@Am 26. Juli 2021 um 13:47 von paganus65

Zitat: "Aber wenn Moslems sich aktiv und plakativ und offensichtlich gegen Hass aussprechen, dann wollen Sie das einfach nicht annehmen."

Doch.

Ich hätte mich sehr darüber gefreut, wenn nur 1 % derjenigen, die nach den sog. "Mohammed-Karikaturen" allenorten durch gewalttätige Ausschreitungen auf ihre friedliche Gesinnung aufmerksam gemacht haben, nach all den Terroranschlägen, die die letzten Jahre passiert sind, auf die Straße gegangen wären, um friedlich gegen den islamischen Terrorismus zu demonstrieren.

13:37, paganus65

>>Es ist kein religiöses Problem, was ich mit Moslems habe, es ist ein kulturelles Problem, was ich mit Fanatikern habe.<<

Das geht mir ganz genau so.

>>Uns solange wir uns damit abarbeiten, den Islam zu dämonisieren, solange kommen wir nicht dazu, Fanatismus zu bekämpfen. Und hier meine ich nicht "bekuscheln", sondern "bekämpfen" und die Werte der Republik gegen den Fanatismus zu verteidigen. Und dann sortiert sich schnell aus, wer auf welcher Seite steht. Wer mich sucht, findet mich auf der Seite unserer Verfassung unseres säkularen Staates!<<

Wo wir uns dann treffen.

@fathaland slim um 13:16Uhr

Mit manchen Ansichten mögen Sie durchaus richtig liegen, das Problem ist nur, daß jede dieser abrahamitischen Religionen eine zeitliche Selektion betreibt. Die jüdische Religion schwört auf Abraham, seine uralten Regeln und ignoriert die Reformversuche des Sektengründers Jesus und Mohammed hat eigentlich keine neue Religion erfunden, sondern sich das vermeintlich Beste aus den bereits bestehenden Religionen herausgesucht. Dabei gab es auch damals schon den Hinduismus und den Buddhismus. Leider haben die Religionen inzwischen auch eine weltliche Bedeutung erlangt, wie Lessing mit "Nathan, der Weise" oder Golo Mann mit seiner Biographie über Wallenstein mehr oder weniger deutlich aufzeigen.

um 13:51 von Blitzgescheit

//Es scheitert oder hört doch schon da auf, wenn muslimische Schüler nach der Enthauptung des Lehrer Samuel Paty ihre Solidarität nicht mit der Familie dieses Lehrers, sondern mit dessen Mörder kundtun.//

Es geling doch oder fängt da schon an, wenn dann eine Moscheegemeinde sich mit der Christengemeinde des ermordeten Pfarrers solidarisiert.

Aber das WOLLEN Sie einfach nicht gelten lassen.

//ich kenne für dieses komplexe Problem keine Lösung, außer dafür zu sorgen, dass möglichst wenige Fanatiker sich in Europa aufhalten.//
Dafür muß man sie Aufspüren, dafür muß man den Fanatismus analysieren und dafür muß man sich klarmachen, daß Fanatismus das Untersuchungsobjekt ist. Meine Rede...

//Sie glauben ernsthaft, dass Nicht-Muslime dieses Problem lösen können? Wie machen Sie das konkret "Werte der Republik gegen den Fanatismus zu verteidigen"?//
Fanatismus verstehen, Fanatiker erkennen, SEK hinschicken. Häftlinge aburteilen.
Ihre Gegenvorschlag? Gegen den Koran wettern, Dampf ablassen.

08:57 von Vielfalt.

>>Die modernen Regionen die Welt beweisen, dass es anders geht.<<

Wenn Sie das so sehen, dann freuen Sie sich, dass Sie in einer der "modernsten Regionen der Welt leben dürfen

13:58, karlheinzfaltermeier @fathaland slim um 13:16Uhr

>> Mohammed hat eigentlich keine neue Religion erfunden, sondern sich das vermeintlich Beste aus den bereits bestehenden Religionen herausgesucht. <<

Das ist richtig.

Wobei ich "das vermeintlich beste" durch "für seine Vorstellungen am besten passende" ersetzen würde.

>>Leider haben die Religionen inzwischen auch eine weltliche Bedeutung erlangt, wie Lessing mit "Nathan, der Weise" oder Golo Mann mit seiner Biographie über Wallenstein mehr oder weniger deutlich aufzeigen.<<

Wo Sie Lessing und "Nathan der Weise" erwähnen, möchte ich auf die Ringparabel verweisen, die in diesem Werk zu finden ist. Sie passt wunderbar zum hier diskutierten Thema.

13:13, Sisyphos3

>>12:31 von fathaland slim
Ich bin hartleibiger Agnostiker und damit in den Augen eines Islamisten des Todes würdig.
-------

ja mein lieber fathaland slim,
nicht nur als Agnostiker würden Islamisten sie eher kritisch sehen .....<<

Ich habe bisher drei komplett harmlose, der Netiquette entsprechende Versuche gestartet, auf Ihren an mich gerichteten Post zu antworten, die alle aus mir völlig unerklärlichen Gründen gerötet wurden. Jetzt also ein letzter:

Ja, es gibt viele Gründe, warum Islamisten mich nicht mögen könnten. Damit muss ich leben, und ich tue es.

m 12:51 von Blitzgescheit @fathaland slim

,,Soso ...

... wenn Sie es einem "bububösen Rechtspopulisten" wie mir nicht glauben, dann sollten Sie das Buch "Inside Islam" vom ARD-Journalisten Konstantin Schreiber lesen, der unter 30 zufällig ausgewählten Moscheen in D nicht eine gefunden hat, wo nicht Hass und Gewalt gegen Nicht-Muslime gepredigt wurden..."

Ohne Zweifel sind andere
"bubu böse" oder ähnlich grob verantwortungslose Rechtspopulisten wie die Hassprediger in deutschen Moscheen nicht wirklich als Konkurrenz zu sehen zu den Hasspredigern des Antimigrations - Dschihad des Nahen Ostens bei uns. Sie brauchen deshalb auch die Selbstbezichtigung als Rechtspopulisten nicht in Gänsefüßchen setzen. Der Islamist im Allgemeinen ist zwar gewaltbereiter in der Tat als das Pendant der Rechtsextremisten (diese wären es gerne, wenn das nicht verboten wäre), aber sie sind aus dem gleichen Holz geschnitzt. Sie haben keine Bildung, kommen in Rudeln und ausschließlich mit Gewalt überhaupt in die Nähe von Frauen und verachten ihre Väter.

@Am 26. Juli 2021 um 14:02 von paganus65

Zitat: "//Sie glauben ernsthaft, dass Nicht-Muslime dieses Problem lösen können? Wie machen Sie das konkret "Werte der Republik gegen den Fanatismus zu verteidigen"?//
Fanatismus verstehen, Fanatiker erkennen, SEK hinschicken. Häftlinge aburteilen.
Ihre Gegenvorschlag? Gegen den Koran wettern, Dampf ablassen."

Nein.

Mein Gegenvorschlag ist, möglichst wenige dieser "Fanatiker" ins Land zu lassen.

Wie erfolgreich der Kampf gegen den Terrorismus war und ist, können Sie am Beispiel Afghanistan sehen. Hat sich durch die 20-jährige Militärexpedition der BW dieses Problem zum Besseren verändert. Das kann ich nicht erkennen.

Was wollen Sie denn konkret gegen muslimische Schüler tun, die ihre Sympathie für den Mörder des Lehrers Samuel Paty bekunden? Mit einem SEK-Einsatz kommen Sie da nicht weit.

@Am 26. Juli 2021 um 14:02 von paganus65

Zitat: "Es geling doch oder fängt da schon an, wenn dann eine Moscheegemeinde sich mit der Christengemeinde des ermordeten Pfarrers solidarisiert.

Aber das WOLLEN Sie einfach nicht gelten lassen."

Doch.

Allein ich halte dies nicht für sehr überzeugend - maximal eine "PR-Aktion", wie man neudeutsch sagen würde, weil ...

1. es unklar ist, ob die Gläubigen die Bekämpfung des Terrorismus ebenso glaubhaft wollen

2. es weiterhin unzählige Moscheen existieren, wo zu Hass und Gewalt gegen Nicht-Muslimen aufgerufen wird (siehe "Inside Islam" von Konstantin Schreiber).

Das passt insofern nicht ganz zusammen.

Richtig gut geht es nur

Richtig gut geht es nur Menschen, die so in sich selbst ruhen, dass sie keinen Gott brauchen.
Was man nicht versteht, schiebt man halt auf Gott.
Und dann kommt die Wissenschaft und zerlegt die Genesis.das ist echt peinlich. Und so wird es allen Geschichten gehen, die on diesen büchern stehen. Die ja eigentlich uralte Gesetzbücher sind.da steht , wie man sich verhalten sollte. Im Grunde immer wieder die goldene Regel.
Und jede Menge Beiwerk. Zb die 10 steintafeln. Angeblich von Gott. Auf Moses hätte wohl keiner gehört. Der war doch zu weltlich.

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