Ihre Meinung zu: Geothermie in England: Von der industriellen zur grünen Revolution

22. August 2021 - 12:48 Uhr

Großbritannien - Gastgeber des nächsten Klimagipfels - hat sich auf den Weg zur Klimaneutralität gemacht. In Nordengland sollen künftig mit warmem Wasser aus alten Kohlestollen Häuser geheizt werden. Von Christoph Prössl.

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Kommentare

Die sind weiter als die Deutschen?

So wie sich das anhört, ist Großbritannien sehr rege auf diesem Gebiet und den Deutschen wohl auch voraus - was sicher kein "Kunststück" ist.
Unsere "weiter-so-Regierung" wird womöglich wiedergewählt und dann wird Deutschland zum Entwicklungsland, was Klimaschutz angeht.
Aber so wollen es deren Wähler dann eben.

Es tut sich was

Die Idee mit dem Warmwasser aus der Erde ist ja nicht neu,aber in diesen Fall mit dem Wasser aus alten Kohle Stollen recht gut.Der Ingenieur Kunst ist es doch zu verdanken mit guten Wissen die Klima Veränderung anzupacken. Besser als nur Verbote zu erteilen. Da bin ich auch schon bei der Politik und sehe es so wie die FDP.

Ein Möglichkeit

die man auch nutzen kann, mir fallen da einige Bergbaugebiete ein, wo das Wasser in bestimmten Tiefen wesentlich wärmer ist, als hier beschrieben.
Deutschland hatte ja früher an vielen Stellen Bergbau, es ist eine Möglichkeit die unauffällig ist, das Problem ist wohl eher die Tiefe der Löcher, eine Geldfrage.
Denn früher mussten in einigen Schächten Kühlanlagen eingesetzt werden, damit vor Ort an der Scheibe gearbeitet werden konnte.
Dort wären lohnende Stellen, mit viel Erdwärme.

Gutes Gelingen!

Hört sich doch gut an! Dann gutes Gelingen bei der Umsetzung dieses Vorhabens!

Ich habe mich nur gefragt, warum dort in einem Gebiet, in dem es so viele Stollen gibt, Häuser gebaut werden - bei Erdbewegungen scheint mir das riskant zu sein; aber gut, es soll ja das dortige warme Wasser für die Heizungen genutzt werden.

14:10, Wolf1905

>>Ich habe mich nur gefragt, warum dort in einem Gebiet, in dem es so viele Stollen gibt, Häuser gebaut werden - bei Erdbewegungen scheint mir das riskant zu sein;<<

Das gesamte Ruhrgebiet ist intensiv untertunnelt. Und das in mehreren Stockwerken.

Auch Geothermie kann Überraschungen bergen.

Ich will ja nicht immer der Bedenkenträger sein, aber das Schicksal der Stadt Staufen im Schwarzwald sollte man sich doch ein wenig zu Herzen nehmen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hebungsrisse_in_Staufen_im_Breisgau

Am 22. August 2021 um 14:16 von fathaland slim

" Das gesamte Ruhrgebiet ist intensiv untertunnelt. Und das in mehreren Stockwerken. "

Nicht nur im Pott ist das so, gibt noch viele andere Bergbaugebiete wo Häuser darauf stehen, Risse und Senkungen gibt es natürlich auch, auch im Pott.

ein Tropfen auf den heißen Stein ...

Will es jetzt nicht schlechtreden, jeder Ansatz sollte erforscht werden.

Aber so ein Aufhebens in dieser Projetphase, in der es noch gar nicht realisiert wurde. Lediglich der Abfüllbetrieb wird z.Zt. versorgt, die 1500 Häuser stehen noch aus.

Außerdem - und diese Anmerkung fehlt mir im Bericht - ist der Einsatz von Primärenergie für die Wärmepumpen nicht unerheblich.

Und dann der immense Energieaufwand die Stollen zu erschließen, die ganzen Bohrungen etc.

@fathaland slim um 14:16

„Das gesamte Ruhrgebiet ist intensiv untertunnelt. Und das in mehreren Stockwerken.“

Ja, schon klar; ab und zu kracht‘s auch mal ab… aber ich möchte das Vorhaben auf gar keinen Fall schlecht reden, nein - ich denke, die dortigen Behörden, Statiker, aber auch Baufirmen, werden das entsprechend berücksichtigen. Es wird hoffentlich ein richtig gutes Vorzeigeprojekt, das Nachahmer findet! So geht auch Klimaschutz!

Am 22. August 2021 um 14:02 von Margitt.

Weiter als die Deutschen? Bemühen sie sich mal mit Googel und suchen mal unter den führenden Wärmepumpenhersteller den Anteil Deutscher Firmen raus! Ob man unter einem Dorf nen paar Kohlestollen flutet oder unterm Ruhrgebiet, ist schon ein Unterschied! Und Geothermie ist mit Vorsicht zu genießen! Was passiert denn wenn die Stollen instabil werden Unterspült werden! Aber Wärmepumpen an sich sind schon eine alte Methode!

@Margitt vom 22. August 2021 - 14:02 -Die sind weiter ..........

Für das nutzen des "warmem Wasser aus alten Kohlestollen" benötigt es, in der Nähe der Wohnungen, auch "alten Kohlestollen".

Wenn Diese nicht vorhanden sind können zwar tiefe Bohrungen Abhilfe schaffen ABER: Zu Risiken der Geothermie suchen Sie , mit einer Suchmaschiene ihrer Wahl, nach den Worten "Anhydrit Staufen Oberndorf".

P.s.: Alternativ können Wärmepumpen die notwendige Wärme aber auch der Umgebungsluft entziehen.

@ Margitt

So wie sich das anhört, ist Großbritannien sehr rege auf diesem Gebiet und den Deutschen wohl auch voraus -

Wie kommen Sie darauf? Sie wissen vermutlich wenig über den technologischen Fortschritt in Deutschland.


... was sicher kein "Kunststück" ist.

Wieso? Woher rührt das mangelnde Selbstbewusstsein? Sind wir einfach per se schlechter als andere?

@schiebaer45 um 14.05 Uhr

„Der Ingenieurskunst ist es doch zu verdanken, mit gutem Wissen die Klimaveränderung anzupacken. Besser als nur Verbote zu erteilen. Da bin ich auch schon bei der Politik und sehe es so wie die FDP.“

Ich verstehe Ihre Gedanken, muss dennoch entschieden widersprechen.
Wasser-, Windkraft, Geothermie (ist in D ja nicht unbekannt) sind doch alles Maßnahmen aus der Wissenschaft heraus. Es ist Aufgabe der Politik, diese Maßnahmen richtig zu lenken und einzusetzen.
Und da bin ich einzig und allein bei den Grünen richtig.

Bei der FDP ist nur blind davon die Rede, dass man auf die Wirtschaft und Wissenschaft setzt, ohne zu wissen, auf was. Da kommen dann Errungenschaften wie Verbrennungsmotoren mit Abschaltautomatik = Schummelsoftware heraus.

Also Wissenschaft nutzen und nicht blind vertrauen heißt die Devise, da sind wir bei Grün.

Die klimafreundliche und

Die klimafreundliche und Zukunftssichere Lösung des Energiegewinnungsproblems liegt in der Beherrschung der Sonnenenergie. In diese Richtung sollte man forschen. Für diese Forschung braucht man natürlich auch Energie.

Erdwärme

Erdwärme zu nutzen ist sicherlich eine gute Sache, wenn das gefahrlos umsetzbar ist. Ich weiß nicht, ob es eine Möglichkeit wäre, in den alten Braunkohleabbaugebieten "Heizschlangen" in Form von großen Betonrohren einzuziehen, um damit warmes Wasser abzuführen. Zum Heizen mag das vielleicht reichen, aber lässt sich das auch in Elektrizität umwandeln?
Hochspannungsleitungen, Transformatoren ... all das ist in unseren Braunkohlekraftwerken noch vorhanden. Klasse, wenn man das weiter nutzen könnte.

In den alten Bergwerken im Revier würde ich das Fluten der stillgelegten Flöze für zu gefährlich halten, denn "der Pott" ist ja sehr dicht besiedelt, da wären Unterspülungen und Einbrüche eine Katastrophe.
Ob und wie dort durch Geothermie gefahrlos Wärme gewonnen werden kann, das müssen Fachleute entscheiden.

@Margitt. um 14:02

Ihren Kommentar „Die sind weiter als die Deutschen? So wie sich das anhört, ist Großbritannien sehr rege auf diesem Gebiet und den Deutschen wohl auch voraus - was sicher kein "Kunststück" ist. Unsere "weiter-so-Regierung" wird womöglich wiedergewählt und dann wird Deutschland zum Entwicklungsland, was Klimaschutz angeht. Aber so wollen es deren Wähler dann eben.“ verstehe ich nicht! Geben Sie in Google die Suche „Geothermiekraftwerke in Deutschland“ ein, dann sehen Sie, was hier in D gemacht wird.
Ihre pauschale Kritik mit einer „weiter-so-Regierung“ und dann „Entwicklungsland bzgl. Klimaschutz“ passt da einfach nicht und ist absurd!

Geothermie in England: Von der industriellen zur grünen Revolu..

Geothermie unter Nutzung von alten Kohleflözen. Oder auch Gezeitenkraftwerke an den Küsten. Das sind gute Ansätze, wenn auch daß angepeilte Jahr 2050 für die Klimaneutralität erheblich zu spät ist.
Aber besser als immer noch Dörferräumen für die Kohleförderung hierzulande...

@ Margitt um 14.02 Uhr, "Die sind weiter ...?"

"So wie sich das anhört, ist Großbritannien sehr rege auf diesem Gebiet und den Deutschen wohl auch voraus - was sicher kein "Kunststück" ist. Unsere "weiter-so-Regierung" wird womöglich wiedergewählt und dann wird Deutschland zum Entwicklungsland, was Klimaschutz angeht."

Gerade von Ihnen hätte ich so einen fortschrittsfreudigen Beitrag nicht erwartet. Ihre bisherigen Beiträge, vor allem ihre Vorbehalte gegen den medizinischen Fortschritt (Impfen) lassen eigentlich darauf schließen, dass Sie unzeitgemäß, eher dem Fortschritt abgewandt wären.
So kann man sich irren.

@draufguckerin 14:39

Die "alten Flöze" im Ruhrgebiet müssen sogar ständig abgepumpt und die Abwässer geklärt werden. Als Ewigkeitslast. Die Flöze fluten sich von alleine.

,,Bewußtseinswandel" ist für

,,Bewußtseinswandel" ist für viele Zeitgenossen so ein Wort wie 'Denkverbot' oder 'Verantwortung', ein Angriff auf Gewohnheiten und das Recht, bloß nichts ändern zu müssen, selbst dann nicht, wenn es kaum noch Alternativen gibt für die Aufrechterhaltung des Weiterso, als müsste man Mutter Erde zeigen, wie es dort zugeht, wo Mama nix zu sagen hat und bis aufs Blut ausgebeutet wird. So funktioniert erfolgreiches Wirtschaften. Da muß es Opfer geben und es muß laut sein und nachhaltig zerstören, sonst kann man Energiegewinnung nicht ernstnehmen. Wohltuend, dieser Artikel. Es kommt eben immer auf Haltung und Einstellung an. Dann macht sich die Erde gerne Untertan. Schon immer. Wenn einzelne Beispiele dieser Art vorläufig auch nicht gegen die Betonköpfe, die Energiegewinnung nicht ohne geldwerten Eigennutz nicht einmal denken können, in der Breite ankommen, wird es Schule machen, dort in den Wettbewerb der Ideen einzusteigen. Das macht Hoffnung.

@Margitt, 14:02 - Deutschland ist auf einem guten Weg

Ich kann Ihre Ungeduld beim Klimaschutz verstehen. Ich teile diese mit Ihnen. Aber Deutschland als "Entwicklungsland in Sachen Klimaschutz zu bezeichnen, ist mir dann doch zu krass. Deutschland hat 2019 das Erste KlimaschutzG weltweit auf den Weg gebracht. fast 50% der Stroms werden aus erneuerbaren
Energien gewonnen. Die energetische Gebäudeversorgung wird gefördert, ebenso die E-Mobilität, der Kohleausstieg ist beschlossen, die Treibhausgasemission wurde deutlich zurückgeführt. Zu wenig sagen Sie? Richtig! Es muss mehr passieren. Aber eine Partei schafft das nicht. Zudem müssen die Bürger mitgenommen und vor allem müssen globale Allianzen geschmiedet werden. Der TS-Bericht zeigt: Man kann Wirtschaft und Klimaschutz miteinander verknüpfen. Das muss das Ziel sein. Nur eine leistungsstarke Wirtschaft sorgt für einen effizienten Klimaschutz, Sozialleistungen, Bildung und Wohlstand. Eine schwarz/grüne Regierung,wie sie in BW bereits gut funktioniert,wäre meine Pespektive für die BT Wahl.

@ craic

Die klimafreundliche und Zukunftssichere Lösung des Energiegewinnungsproblems liegt in der Beherrschung der Sonnenenergie. In diese Richtung sollte man forschen. Für diese Forschung braucht man natürlich auch Energie.

Sonnenenergie?

@Vaddern um 14:30 / Schiebaer45

„Der Ingenieurskunst ist es doch zu verdanken, mit gutem Wissen die Klimaveränderung anzupacken…“

„Ich verstehe Ihre Gedanken, muss dennoch entschieden widersprechen.
Wasser-, Windkraft, Geothermie (ist in D ja nicht unbekannt) sind doch alles Maßnahmen aus der Wissenschaft heraus…“

Auch User Schiebaer45 hat recht; die Wissenschaft mag diese Möglichkeiten theoretisch heben, aber die praktische Umsetzung, also mit Planung, Bau etc. kommt natürlich auch von Architekten, Ingenieuren und Baufirmen.

Im Übrigen finde ich, hat das nichts mit den Parteien FDP und Grünen zu tun. Die jeweiligen Regierungen (Bundes- und/oder Landesregierungen) stellen bei Bedarf Budgets zur Verfügung (wie z. B. bei der Gewinnung von grünem Wasserstoff).

Alter bowler hat

Erdwärme-Heizung und Erdwärme-Kollektoren
gibt es längst in Deutschland.
Kann man auch nachrüsten.
Man muss dazu aber eine genügend große Freifläche am Haus haben, auf der gebuddelt werden kann und darf. Größe:
2 mal die Wohnfläche.
Hanglage ist dabei auch kein prinzipieller Nachteil mehr.
Der "normale" Heizungsbauer kann das aber nicht, daran scheitert es oft.

Bin ich in einer Zeitschleife gegangen?

Über Geothermie hat man schon vor 50 Jahren fachsimpelt. Im weitesten Sinne sind auch Wärmepumpen ein Beispiel für „Geothermie“ (obwohl die Energiezufuhr elektrisch ist).

Auch Gezeitenkraftwerke, Wasserkraft und Pumpspeicherwerke sind ein alter Hut.

Deutschland hat ein Problem. Erdgas ? Geht nicht, weil die Russen nicht „liberal“ sind. Kohle ? Geht nicht, wegen CO2. Kernkraft ? Geht nicht wegen der Radioaktivität. Wasserstoff? Zu teuer. Windkraft ? Zu hoher Flächenverbrauch. Photovoltaik? Zu geringer Wirkungsgrad (der Großteil der ehedem „installierten Leistung“ müsste bald schon ausgetauscht werden - Made in China!).

14:29 von Nachfolgerin

Ich kenne hier in BW keine Heizungen mit Warmwasser aus der Geothermie, sondern nur Gas- und Ölheizungen und die sind eher umweltschädlich.

< Wieso? Woher rührt das mangelnde Selbstbewusstsein? Sind wir einfach per se schlechter als andere? >
Ja, Deutschland ist in vielen Bereichen drittklassig. Die Pandemie hat solche Bereiche aufgedeckt.
Wir haben eine Regierung, die gegen Klima- oder Umweltschutz ist. Die sogar die Wünsche ihrer Großspender realisiert, wenn es darum geht, gegen eine Senkung der Abgaswerte in der EU zu stimmen (Jahr 2013).

Ich nehme unsere derzeitige Regierung als eine Partei wahr, die das Klima ruiniert:
Kohle wird subventioniert, die Autolobby ebenso. Es besteht kein Interesse, das Klima wirklich zu verbessern.

Solarenergie auf den Dächern wäre eine gute Idee. Doch solange wir nicht das "Modell Niederlande" einführen, wird es wenige Bürger geben, die sie nutzen.

Nein, Deutschland ist kein Land mit gutem Umwelt- oder Klimaschutz.

@Giselbert, 14:27

Jedenfalls zeigt England, wohin die Reise gehen kann. Wir brauchen pfiffige Ideen und Erfindungsreichtum, um die große Herausforderung des Klimawandels zu meistern. Daran besteht überhaupt kein Zweifel, Wenn die Unternehmen global hier in einen Wettbewerb treten, dann kann Klimaschutz auch Arbeitsplätze und wirtschaftliche Stabilität generieren.

@ Bernd Kevesligeti

Aber besser als immer noch Dörferräumen für die Kohleförderung hierzulande...

Ohne die AFD und ihre Klientel, hätte man den Ausstieg aus der Braunkohle vielleicht sofort gemacht. Notwendig ist die Braunkohle ja längst nicht mehr.

14:39, draufguckerin

>> Ich weiß nicht, ob es eine Möglichkeit wäre, in den alten Braunkohleabbaugebieten "Heizschlangen" in Form von großen Betonrohren einzuziehen, um damit warmes Wasser abzuführen.<<

Nicht tief genug.

>>In den alten Bergwerken im Revier würde ich das Fluten der stillgelegten Flöze für zu gefährlich halten, denn "der Pott" ist ja sehr dicht besiedelt, da wären Unterspülungen und Einbrüche eine Katastrophe.<<

Die tiefen Schächte im Ruhrgebiet hat man kontrolliert absaufen lassen. Kontrolliert deswegen, weil man auf einen trockenen Puffer zum Grundwasser achtet, damit sich das meist giftige Grubenwasser sich nicht mit ihm vermischt.

Einbrüche gibt es am laufenden Band. Der Essener Hauptbahnhof liegt mittlerweile fünfzehn Meter unter dem Niveau des Rheins. Würde man das Oberflächenwasser des Ruhrgebietes nicht kontinuierlich abpumpen, wäre das Revier eine Seenlandschaft.

Das sind die so genannten Ewigkeitskosten des Steinkohlebergbaus. Natürlich zahlt die der Steuerzahler.

Grüne Revolution

in England, eine gute Sache finde ich. Es tummeln sich hier Experten, die fantastische Ideen haben.
Ich fahre jetzt erst einmal zum Kaffee trinken ans Schwäbische Meer.
Freue mich heute Abend die rege Diskussion lesen zu können.
Einen schönen Sonntag, genießt die Zeit.

@ Margitt

Unsere "weiter-so-Regierung" wird womöglich wiedergewählt ...

Die Gedanken sind frei und die Wahl auch.


... und dann wird Deutschland zum Entwicklungsland, was Klimaschutz angeht.

Wozu der Quatsch?
Die deutsche Vorreiterolle im Klimaschutz ist ja nicht schwer zu belegen.

Tropfen auf den heissen Stein

Sehr gut die Idee, zum Schluss wird es ein Mix aus vielen kleinen Teilen werden müssen.
Die Grünen setzen nur auf Elektromobilität - alles andere wird negiert. Wie sagte Baerbock: Das haben ihre Berater so gesagt.
Das Problem aber ist ein anderes, ein Größeres: Wir brauchen Abrüstung und weniger Produktion! Das Militär ist der sinnloseste und größte Umweltverschmutzer, und mit immer mehr Wegwerfprodukten wird die Welt nicht besser werden.
Aber das ist mit unseren "Grünen" nicht zu machen:Habeck möchte Waffen an die Ukraine liefern, um einen Konflikt mit Russland vom Zaun zu brechen, Baerbock will mehr Rüstungsausgaben.
Gibt es denn in Deutschland keine wirklich grüne Partei?

@Nachfolgerin, 14:29

Sie müssen es der Userin nachsehen, dass sie Deutschland als rückständig bewertet. Die Bundesregierung hat die Klimaschutzvorgaben und die Klimaschutzziele und die Treibhausgasneutralität bis 2045 in diesem Jahr gesetzlich verankert. Deutschland muss sich wahrlich nicht verstecken, auch wenn dies für manchen ideologisch schwer zu erfassen ist. Erklärtes Ziel muss es sein, die deutsche Wirtschaft zu einem innovativen Vorreiter für den Klimaschutz werden zu lassen. Ein ambitioniertes, aber machbares Ziel.

14:20 von fathaland slim

«Auch Geothermie kann Überraschungen bergen.
Ich will ja nicht immer der Bedenkenträger sein, aber das Schicksal der Stadt Staufen im Schwarzwald sollte man sich doch ein wenig zu Herzen nehmen: …»

In Staufen wollte man mit Tiefenbohrung die Erdwärme direkt anknabbern. Dummerweise ist eine Verbindung entstanden zw. der wasserführenden Schicht und einer gipshaltigen dadrüber. Nun ist der Gips gequollen, das hat man nicht wollen. Sehr ärgerlich für Hauseigentümer in Staufen.

Schön isses, hat man Geothermie wie in Island, die sich aus Schloten und Löchern an der Erdoberfläche selbst anbiedert. Dann kann man das leicht nutzen für Fernwärme in Heizungen, und auch zur Stromerzeugung.

Japan hat so was auch, aber dort sind dauernd diese ganzen miesen Erdbeben. Nutzt man aber in ganz kleinen Enheiten an den Onsen Bädern. Dampf-City Beppu.

Aus den Stollen unter dem Ruhrgebiet pumpt man das Grubenwasser sowieso seit langer Zeit ab. Müsste man dort prinzipiell auch wie im UK machen können.

@Wolf1905, 14:40 Margitt, 14:02

Volle Zustimmung!

@ Ardeo60

Eine schwarz/grüne Regierung,wie sie in BW bereits gut funktioniert,wäre meine Pespektive für die BT Wahl.

Bei gegenwärtig 23% für die Union wird das aber nicht reichen.

Zu erwähnen wär jedoch dass das

Grubenwasser sehr korrosiv ist und obendrein Ablagerungen von Kalk und Ocker natürlich den Wärmeübergang in das Treibmittel erschweren.

@Adeo60 / @draufguckerin

Die Posts von User/in Margitt. erscheinen mir so, als ob alles falsch in unserem Lande läuft… negativ machen, Bedenkenträger… nichts gegen Kritik, aber sie sollte halt auch mal konstruktiv sein.

@ 14:58 von Adeo60 Volle Zustimmung!

Leider fehlt hier manchmal der Blick über den Tellerrand - oder es erfolgt Rosinenpickerei… natürlich hat Norwegen mehr Wasserkraft u.s.w.

@ spax-plywood

Die "alten Flöze" im Ruhrgebiet müssen sogar ständig abgepumpt und die Abwässer geklärt werden.

Muss man nur bedingt. Es gibt genug Flöze, die sich das Grundwasser wieder zurück holen durfte.

14:58 von Adeo60: Es gebe ein paar ganz preiswerte Maßnahmen

an die offenbar keiner denkt:
Was mich immer ärgerte, als ich noch in Restaurants Essen gehen konnte, ist, dass es in guten Restaurants allerhöchstens ein veganes oder vegetarisches Essen auf der Karte gab - öfter auch keines.
Es wäre ein wirkungsvoller Effekt, wenn man den Gaststätten u. Restaurants per Verordnung vorschreiben würde, dass jede Lokalität mind. 3 vegane/vegetarische Essen auf der Karte anbieten muss (ggf. mit Zuschüssen subventionieren).
Die Wirkung wäre nämlich, dass die Nachfrage gesteigert werden könnte, weil dann auch mal die Fleischesser sich ein solches Gericht bestellen würden u. merken würden, dass das gut schmeckt.
Gleiches sollte für Kantinen in Betrieben, für Altenheime, Krankenhäuser gelten, denn auch dort werden oft nur Fleischgerichte angeboten.

Die Tatsache aber, dass auf diesem Gebiet nichts passiert, zeigt mir, wie unwichtig der Klimaschutz hier in D ist.
Das ist nur ein kleines Beispiel, wo man ansetzen könnte und so gibt es sicher noch viele weitere.

@ Margitt

Ich kenne hier in BW keine Heizungen mit Warmwasser aus der Geothermie, sondern ...

Gibt's aber sehr viele. Schade, mit Unkenntnis kann man nicht punkten.

um 14:58 von Adeo60.. .

Man kann Wirtschaft und Klimaschutz miteinander verknüpfen. Das muss das Ziel sein. Nur eine leistungsstarke Wirtschaft sorgt für einen effizienten Klimaschutz, Sozialleistungen, Bildung und Wohlstand. Eine schwarz/grüne Regierung,wie sie in BW bereits gut funktioniert,wäre meine Pespektive für die BT Wahl.

Viel Zustimmung meinerseits zu ihrem, wie immer wohltuend sachlichen Beitrag. Ich hätte gerne eine grün/schwarze oder grün/rot/rote Regierung. Wenn es dafür nicht reicht, nehme ich auch ihre erste Wahl.

15:00, Möbius

>>Deutschland hat ein Problem. Erdgas ? Geht nicht, weil die Russen nicht „liberal“ sind. Kohle ? Geht nicht, wegen CO2.<<

Das Problem mit dem Erdgas ist genau dasselbe wie das mit der Kohle. Es handelt sich nämlich um fossilen Kohlenstoff. Die ideologische Instrumentalisierung im angeblichen Systemkonflikt, die auch Sie betreiben, nervt.

um 15:00 von Möbius

Bin ich in einer Zeitschleife gegangen?
Über Geothermie hat man schon vor 50 Jahren fachsimpelt. Im weitesten Sinne sind auch Wärmepumpen ein Beispiel für „Geothermie“ (obwohl die Energiezufuhr elektrisch ist).

Wie kommen sie denn darauf? Die elektrische Energie ist an der Wärmeleistung nur mit rund 20-30% beteiligt. Der Rest ist Geothermie… Wenn der Strom vom eigenen Dach kommt, hat man eine komplett regenerativ betrieben Heizanlage.

@14:02 von Margitt

>> So wie sich das anhört, ist Großbritannien
>> sehr rege
Nach dem Artikel denke ich eher, es handelt sich um erste(!) Pilotprojekte, also noch(!) nichts Flächendeckendes. -.-

Aber ich wünsche den Briten viel Erfolg, hört sich nach einem guten Plan an. =)

@Nachfolgerin, 14:29

Wir sind nicht per se schlechter als andere, wie uns manche User vorhalten möchten. Aber natürlich können und müssen wir noch besser werden, wenn wir unsere wirtschaftliche Stärke und unseren Erfinderreichtum verstärkt für die Klimaziele einsetzen. Ich sehe Deutschland auf einem guten Weg - nicht nur in Sachen Klimaschutz. 32% der Bundesbürger sind mit ihrem Leben sehr zufrieden, 59% ziemlich zufrieden, 7% nicht sehr zufrieden und 1% völlig unzufrieden.
Quelle:https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153748/umfrage/allgemeine-zufriedenheit-mit-dem-eigenen-leben/

Begeisterung ist ansteckend

- und generiert jede Menge Synergieeffekte:
„Hier wird schon seit Jahren Wasser aus dem Boden gepumpt, um es zu filtern, vor allem um das Eisen rauszuziehen. Wenn an dieser Stelle die Stollen volllaufen würden, träte das Wasser verunreinigt an anderer Stelle aus und würde der Umwelt schaden. >> Und weil hier eh schon gepumpt wird, 150 Liter Wasser pro Sekunde, ist der Ort für Geothermie-Projekte sehr interessant“ - wenn man bzw. jemand erst einmal den Anfang gemacht hat.

von Nachfolgerin 15:02

Die AFD und ihre Klientel, auf die Sie sich in Ihrem Beitrag beziehen, sind Klimaleugner, leugnen den von Menschen gemachten Klimawandel durch den CO2-Ausstoss.

Allerdings werden die Dörfer durch eine schwarz/gelbe-Regierung geräumt....

GB will klimaneutral

werden, daher werden u.a. Atomkraftwerke gebaut. Greta lässt grüßen.

15:08, Denkerist

>>Das Problem aber ist ein anderes, ein Größeres: Wir brauchen Abrüstung und weniger Produktion! Das Militär ist der sinnloseste und größte Umweltverschmutzer, und mit immer mehr Wegwerfprodukten wird die Welt nicht besser werden.
Aber das ist mit unseren "Grünen" nicht zu machen: Habeck möchte Waffen an die Ukraine liefern, um einen Konflikt mit Russland vom Zaun zu brechen, Baerbock will mehr Rüstungsausgaben.<<

Beide Behauptungen sind ganz, ganz großer Unsinn.

Um einen Konflikt vom Zaun zu brechen, sind Defensivwaffen denkbar ungeeignet. Ganz abgesehen davon, daß der Konflikt längst von Putin vom Zaun gebrochen wurde. Und wo sich Annalena Baerbock für die Erhöhung von Rüstungsausgaben stark macht, das müssen Sie mir zeigen.

Ich hasse es, wenn vorgeblicher Pazifismus ins Feld geführt wird, um Putins Position zu stützen. Die Position des Mannes, dessen Land der zweitgrößte Rüstungsgüterexporteur der Welt ist.

Haben Sie Zahlen zum Beitrag des Militärs zum weltweiten CO2-Ausstoß?

@grübelgrübel, 15:15 Uhr

Vielen Dank für Ihr Feedback. Auch wenn ich aus meiner politischen Präferenz kein Hehl mache, so stehen für mich Inhalte im Vordergrund. Entscheidend muss sein, was dem Bürger und was der Menschheit nützt, egal welche politische Coleur dafür verantwortlich zeichnet. Freilich sehe ich in Sachen Klimaschutz die Notwendigkeit einer globalen Kraftanstrengung, womit ich aber das nationale Engagement nicht in Abrede stellen möchte. Hier ist vor allem auch die EU gefordert, wie überhaupt unsere Zukunft sehr stark von Europa und dem europäischen Binnenmarkt abhängen wird.

@grübelgrübel

Aber das würde ja bedeuten, dass die Grünen Wirtschaft können…Esoterischen, ja sektiererischeren Klimaschutzpopulismus, Umverteilung von Geld, das sie nicht produziert haben, und leere Phrasen über die Bildung dreschen: das alles kennt man schon aus der Praxis und der Programatik der Grünen. Aber Wirtschaft? Das wäre echt neu. Wie soll denn Wirtschaft mit den Grünen funktionieren, wenn sie doch ständig über Gebühr in die Märkte eingreifen?…

um 15:02 von

um 15:02 von Nachfolgerin:
"
"
Ohne die AFD und ihre Klientel, hätte man den Ausstieg aus der Braunkohle vielleicht sofort gemacht.
"

->
Also der Bremsklotz in Sachen Kohleausstieg ist die CDU.
Sind CDUler mit entsprechenden Machtbefugnissen & Entscheidungsgewalten,
die dem Klimaschutz im Wege stehen.
Da muss man schon korrekt bleiben.

Wobei AFDler (& FDPler) nicht anders entscheiden würden, hätten sie die gleichen Machtbefugnisse wie die entsprechenden CDUler...
Da sind die sich in ihren Ideologien einig.

Braunkohleabbau in Deutschland ist gelebter Neoliberalismus:
- Zwangsenteignungen von Privateigentum
- dieses Eigentum einem Großkonzern zur wirtschaftlichen Ausbeutung zur Verfügung stellen & mit Polizei absichern
-behaupten, es wäre für die Allgemeinheit

15:13 von Margitt.

«Was mich immer ärgerte, als ich noch in Restaurants Essen gehen konnte, ist, dass es in guten Restaurants allerhöchstens ein veganes oder vegetarisches Essen auf der Karte gab - öfter auch keines.
Es wäre ein wirkungsvoller Effekt, wenn man den Gaststätten u. Restaurants per Verordnung vorschreiben würde, dass jede Lokalität mind. 3 vegane/vegetarische Essen auf der Karte anbieten muss (ggf. mit Zuschüssen subventionieren).»

Wer sollte denn ins Steakhaus gehen, und dort subventionierten Tofu essen wollen? Nicht ein einziges Rindviech auf zwei Beinen.

Ganz unsubventioniert kann man in Asiatischen Restaurans aller Länder Asiens essen. Mit Ausnahme von Mongolischen Restaurants, dort ist Fleisch der King. Asiatische Restaurants gibt es in DEU viele. Tofu, Sojasprossen, div. Gemüse, viel mit Karotten. Auch Sushi ist klassisch nicht das mit rohem Fisch. Aber mit Gemüse oder Algen. Die sind oft igittigitt gesagt, aber lecker.

Jederwer, wer will, findet in DEU was Vegetarisches.

15:32, Augustus Cäsar

>>GB will klimaneutral
werden, daher werden u.a. Atomkraftwerke gebaut. Greta lässt grüßen.<<

Es werden in Großbritannien keine neuen Kernkraftwerke gebaut, und Greta lässt auch nicht grüßen. Sie verwahrt sich sehr dagegen, von der Kernkraftlobby instrumentalisiert zu werden.

Absichtserklärungen verschiedener Regierungen zum Bau neuer Reaktorblöcke an bestehenden AKW-Standorten gibt es immer wieder, aber dabei bleibt es dann auch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernenergie_im_Vereinigten_K%C3%B6nigreich

Am 22. August 2021 um 14:29 von Nachfolgerin

@ Margitt
So wie sich das anhört, ist Großbritannien sehr rege auf diesem Gebiet und den Deutschen wohl auch voraus -

Wie kommen Sie darauf? Sie wissen vermutlich wenig über den technologischen Fortschritt in Deutschland.

... was sicher kein "Kunststück" ist.

Wieso? Woher rührt das mangelnde Selbstbewusstsein? Sind wir einfach per se schlechter als andere?
__
Ob besser, oder schlechter, dem Foristen @Margitt geht es in allererster Linie um Politikbashin, ob nun berechtigt, oder nicht.
Wenn man mit sich und der Welt unzufrieden ist, dann WILL man garkeine guten Nachrichten hören. Im Gegenteil, dann sucht man, bis man das berüchtigte Haar in der Suppe gefunden hat.
Ist leider so. Ich habe noch niiie einen positiven Kommentar aus dieser Richtung gehört. Noch niiie !

Ein Tropfen auf den heissen Stein.

Nicht nur im übertragenen Sinn.
Nein - die vielen sinnlosen, nur zur Wahrnehmung von Lustgefühlen, Stressabbau, Wohlfühlen, Erholung, Überheblichkeit, Abgehobenheit, Egoismus, übertriebener und ungerechtfertigter Wohlstandswahrung, ... stattfindenden Prozesse mit nach wie vor massenweise Treibhausgas-Emmissionen müssen allesamt endlich radikal zurückgefahren, umgestellt, oder sogar eingestellt werden!

Geothermie in England als

Geothermie in England als Übergang von der industriellen zur grünen Revolution zu bezeichnen ist völlig übertrieben. Geothermie kann in Ländern wie Island wichtige Beiträge liefern, in vielen anderen Ländern dagegen wäre eine schnellere Wärmepumpenverbreitung viel sinnvoller.

@Nachfolgerin 15:13

Die Damen und Herren vom Wasserwerk wären nicht "amused" wenn sich die Flöze das Grundwasser zurückholen. Bzw. -andersrum geht das- die vollgelaufenen Flöze in den Grundwasserleiter drücken.

@ Augustus Cäsar

GB will klimaneutral werden, daher werden u.a. Atomkraftwerke gebaut. Greta lässt grüßen.

Man sollte sich erst mal richtig informieren, bevor man sowas vom Stapel lässt.

Am Standort Hinkley Point hat man 2008 mit den Planungen begonnen, ob die Anlage gebaut wird ist aber unklar. Es fehlen staatliche Abnahmegarantien.
Am Standort Sizewell hat der Bau 2021 begonnen und eine Fertigstellung ist 2031 geplant. Die staatlichen Abnahmegarantien sind aber umstritten. Die privaten Betreiber scheuen die gigantischen wirtschaftlichen Risiken und feilschen um staatliche Subventionen.

Keine Energieform ist so stark staatlich subventioniert wie die Kernenergie. Außerdem ist Kernenergie auch eine fossile Energieform und die Uranvorräte sind endlich. Die in Betrieb befindlichen Kraftwerke können wegen Brennstoffmangel nicht mehr bis zum Ende ihrer geplanten Betriebszeit laufen.

Außerdem ist die Entsorgung völlig ungeklärt.

@ WM-Kasparov-Fan

Nein - die vielen sinnlosen, nur zur Wahrnehmung von Lustgefühlen, Stressabbau, Wohlfühlen, Erholung, Überheblichkeit, Abgehobenheit, Egoismus, übertriebener und ungerechtfertigter Wohlstandswahrung, ... stattfindenden Prozesse mit nach wie vor massenweise Treibhausgas-Emmissionen müssen allesamt endlich radikal zurückgefahren, umgestellt, oder sogar eingestellt werden!

Fangen Sie schon mal an, wir kommen dann nach.

Geothermie ist, wo möglich, eine gute Sache ...

.. wenn man die geologischen Risiken ortsnah einschätzen kann. Zwar sind viele Stollen "verfüllt" worden, diese Verfüllungen sehen allerdings oft wie Schweizer Käse aus, nämlich von größeren und kleineren, wassergefüllten Hohlräumen durchsetzt. Unter gleichbleibenden Druck KANN das lange relativ stabil bleiben.
Anders sieht das aus, wenn auf Kilometer bezogen, warmes Wasser entnommen- und weit entfernt von dieser Stelle zugeführt wird. Bei der Entnahme kommt es zu einer Druckreduzierung, später an der Wiedereinleitungsstelle zu einem Überdruck. Ein sofortiges auspegeln/angleichen der Drücke ist da nicht möglich: was ich bei A entnehme muss von B erst nachfließen oder verpresst werden.
Wasser kann Extreme Kräfte freisetzen. Das Gleichgewicht der Drücke regelt die Natur penibel.
Ich kann mir daher nicht so recht vorstellen, dass diese Technik unter bereits erfolgter Bebauung im Bezug auf zu erwartende Verwerfungen sinnvoll ist.
.. meine Meinung ...

15:32 von Augustus Cäsar

GB will klimaneutral werden, daher werden u.a. Atomkraftwerke gebaut. Greta lässt grüßen.
--------

ähnliches schrieb ich --- und erlebte einen Shitstorm
wolle die Umwelt/Jugendikone beschädigen, Verleumdung, keine Nachweise .....
>>Plötzlich ändert Greta Thunberg ihre Meinung zur Atomkraft<<
Veröffentlicht am 21.03.2019 Welt Online
(https://www.welt.de/politik/deutschland/article190618117/Greta-Thunberg-...
Thunberg hatte noch am Wochenende geschrieben, Atomenergie könne
„ein kleiner Teil einer sehr großen neuen kohlenstofffreien Energielösung“ sein.
( bei einer Mehrheit der Umweltaktivisten verpönt ist.)
m Mittwoch war dann plötzlich eine Korrektur in Thunbergs Text zu beobachten.
Seitdem heißt es dort: >„Persönlich bin ich gegen Atomkraft ....<

Göring-Eckardt hatte Thunberg zuletzt in einer Rede
mit einer „Prophetin“ verglichen, berichtete der Evangelische Pressedienst.
von daher gefährlich Kritik zu üben

Am 22. August 2021 um 14:30 von Vaddern

@schiebaer45 um 14.05 Uhr
„Der Ingenieurskunst ist es doch zu verdanken, mit gutem Wissen die Klimaveränderung anzupacken. Besser als nur Verbote zu erteilen. Da bin ich auch schon bei der Politik und sehe es so wie die FDP.“
__
Ich bin da ganz bei @schiebaer45, ohne jetzt partout die FDP zu forcieren aber bei einigen scheint sich die Überzeugung festzusetzen, dass nur, wenn es mit grossem Verzicht und Ungemach daherkommt, guter Klimaschutz möglich zu sein. Deshalb gilt wohl auch für Sie, dass nur das, was die Grünen sagen, vernünftig ist. Dabei haben die sich auch schon vergaloppiert, sind u.a. auch in Bürgerinis vertreten, die Windkraft u.a. verhindern wollen.
Nein, Klimawandel muss mit Forschung, u.a. Ingenieurskunst, den entsprechenden Mitteln unter Mitwirkung derWirtschaft geschehen, damit ein breiter Konsens geschaffen wird, den alle mittragen WOLLEN und KÖNNEN !

um 15:38 von Arlecchino27

@grübelgrübel
>>Aber das würde ja bedeuten, dass die Grünen Wirtschaft können…Esoterischen, ja sektiererischeren Klimaschutzpopulismus, Umverteilung von Geld, das sie nicht produziert haben, und leere Phrasen über die Bildung dreschen: das alles kennt man schon aus der Praxis und der Programatik der Grünen. Aber Wirtschaft? Das wäre echt neu. Wie soll denn Wirtschaft mit den Grünen funktionieren, wenn sie doch ständig über Gebühr in die Märkte eingreifen?…

Mehr als leere Floskeln wollen sie als Beleg nicht liefern? Dann verdienen sie die Regierung, die in der Vergangenheit immer nur so wenig als irgend möglich zukunftsträchtige Politik „gestaltet“ hat. Beispiel Windkraftanlagen.

15:47 von Nachfolgerin

Außerdem ist Kernenergie auch eine fossile Energieform und die Uranvorräte sind endlich.
....

sollten sie sich diese Aussage nicht nochmals überlegen ?
wie unterscheidet sich Öl, Kohle(Torf/Holz) von Uran ?

@ Arlecchino27

Aber das würde ja bedeuten, dass die Grünen Wirtschaft können…

Ach was.
Da aber alle anderen definitiv nicht wirtschaften können, würde ich es einfach gern mal ausprobieren.

@Margitt, 15:13 Uhr

Nachhaltiger Klimaschutz lässt sich nicht verordnen, sondern nur durch Überzeugungsarbeit generieren, wobei die schrecklichen Bilder der Überschwemmungen, der Hitzewellen, der Hurricans und Taifune sowie der verheerenden Waldbrände, oft sogar bewusst hervorgerufen (wie in Brasilien), bei vielen Menschen einen Bewußtseinswandel hervorgerufen hat. Ich möchte Ihnen ein anderes Beispiel nennen, das zeigt, wo unser Microcosmos noch immer versagt: Wir leben nach wie vor in einer Wegwerfgesellschaft, begründer durch ein Leben im Überfluss. Volle Kühlschränke, über den Bedarf hinaus, sind auch Affront gegen die Armut in Deutschland, die es leider auch, wenn auch in deutlich geringerem Maße als und die AFD uns weißmachen möchte, gibt. Wir müssen vielleicht eine neue Art von Demut lernen, wenn wir die großen, existentiellen Ziele erreichen wollen. Das kann die Politik nicht verordnen, diese Denkweise müssen wir wiedererlernen. Veganes Essen ist da eher nebensächlich.

@ Arlecchino27

Wie soll denn Wirtschaft mit den Grünen funktionieren, wenn sie doch ständig über Gebühr in die Märkte eingreifen?…

Wie wollen Sie denn eingreifen?
Mit "bitte, bitte, liebe Industrie"?

Am 22. August 2021 um 15:02 von Margitt

Schon mal daran gedacht das man von Luft und Liebe nicht satt wird! Woher das Geld dann kommen soll ist ja egal!Mal fix ne Fabrik von Verbrenner auf E umstellen und den Zulieferer gleich mit E-mobilisieren! Das ganze so Arbeitsplatzverträglich wie möglich verpacken ist doch fix gemacht was? Und wenn wir schon dabei sind Digitalisieren wir Fabriken wie Behörden! Die überzähligen Arbeitskräfte schicken wir dann zum Solarzellen putzen und Rasengießen und als Rente gibt es Essensmarken! Der Grüne Traum korrekt? Geld ist ja überflüssig!Also manchmal........!! Ironie aus!

Am 22. August 2021 um 14:39 von draufguckerin

Ob und wie dort durch Geothermie gefahrlos Wärme gewonnen werden kann, das müssen Fachleute entscheiden.
__
Deshalb u.a. ist es doch gut, dass man das nun in GB testet und weiter erforscht. Auch wenn der ein- oder andere Forist beklagt, dass wir noch nicht das machen, was andernorts soeben getestet wird, finde ich gut, wenn DE auch einmal davon profitieren kann, was bereits getestet ist und wo man vllt die "Kinderkrankheiten" schon erkannt bzw. eine Lösung gefunden hat. Wir waren bereist in so vielen Dingen Vorreiter, da kann man auch mal anderen den Vortritt lassen.
Ansonsten, super Idee, wenn das geht. Das zu beurteilen, dazu fehlt mir leider das know-how.

Okay. Interessante Idee. Und

Okay. Interessante Idee.

Und wo in Deutschland wird jetzt im Namen des Klimawandels dafür ein Kohlebergwerk errichtet, Kohle für bestehende Kraftwerke mit bestehender Technologie gefördert und so der "Generation Greta" der FFF-Bewegung die entsprechende Zeit verschafft um die dafür benötigte "neue fortschrittliche Technologie" zu entwickeln ?

Oder wie würden unsere Konservativen & Neoliberalen diese Idee adaptieren?

Wer die Solarbranche zu einem Schatten ihrer selbst gemacht hat & der Windenergie den Wind aus den Segeln genommen hat, wird die Geothermie auch auf Eis legen...

@Wolf1905 um 14.59 Uhr

Leider hat es sehr wohl mit Parteien zu tun. Es kommt nämlich darauf an, wer was warum fördert.
Und als Architekt kenne ich mich mit der Umsetzung von Geo-, Solarthermie und den bürokratischen Hürden, aufgebaut vor allem von christdemokratischen und freidemokratischen Stadt- und Landesfürsten, gut aus.
Es hat sehr viel mit den Parteien zu tun.
Ohne grünen Druck hätten wir heute diese Technologien nämlich nicht in dieser Form.

Und aus Erfahrung kann ich sagen, dass diese Technologien zumeist - verkürzt ausgedrückt - von der grünen Wählerschicht gewünscht werden, auch wenn sie schon längst Mehrkosten verursachen. Als es sich finanziell noch gelohnt hat, waren auch andere dabei.

@fathaland slim 15:22 Uhr: Energie und Ideologie

Ideologie nervt, ganz recht. Frau Bärbock möchte aus ideologischen Gründen auf russisches Erdgas weitgehend verzichten - und wegen CO2. Dabei vergisst sie aber anscheinend, dass Deutschland 40% seiner Erdöleinfuhren aus Russland bezieht.

Außerdem ist bald - wie ich schon andeutete - ein Großteil der installierten Photovoltaik Leistung sanierungsbedürftig. Die Panele verlieren jedes Jahr ihres Betriebs ein paar Prozent des ohnehin bescheidenen Wirkungsgrads.

Sollte die politisch erwünschte Elektrifizierung der Fahrzeugflotten weiter voranschreiten und der Ausbau der Wärmepumpenkapazität in Einfamilienhäusern, fehlt bald schlichtweg die dafür notwendige elektrische Energie - ohne Atom!

Am 22. August 2021 um 14:54 von draufguckerin

@ Margitt um 14.02 Uhr, "Die sind weiter ...?"

Gerade von Ihnen hätte ich so einen fortschrittsfreudigen Beitrag nicht erwartet. Ihre bisherigen Beiträge, vor allem ihre Vorbehalte gegen den medizinischen Fortschritt (Impfen) lassen eigentlich darauf schließen, dass Sie unzeitgemäß, eher dem Fortschritt abgewandt wären.
So kann man sich irren.
__
Das hat auch weder mit dem Fortschrittsgedanken, sondern mehr mit "Nörgelei um jeden Preis" zu tun. Da haben Sie sich überhaupt nicht geirrt.

@fathaland 15:22 Wasserstoff aus Erdgas

CH4-> C(Graphit) + 2H2

Wenn man das Erdgas bei 1300 Grad Celsius an Zinn pyrolisiert, den Ruß austrägt und in die Kohlestollen rückverfüllt ist der Bedarf an regenerativer Elektrizität (Heizwärme) nur 1/5 bis 1/3 wie bei Elektrolyse von Wasser.

Darauf sollte es hinauslaufen.

15:42 von weingasi1: ... und Sie?

< Ob besser, oder schlechter, dem Foristen @Margitt geht es in allererster Linie um Politikbashin, ob nun berechtigt, oder nicht.
Wenn man mit sich und der Welt unzufrieden ist, dann WILL man garkeine guten Nachrichten hören. Im Gegenteil, dann sucht man, bis man das berüchtigte Haar in der Suppe gefunden hat.
Ist leider so. Ich habe noch niiie einen positiven Kommentar aus dieser Richtung gehört. Noch niiie ! >

Dem Foristen "Weingasi" geht es darum, möglichst andere Foristen, die politisch nicht auf der Linie von "weingasi" liegen, zu Bashen, wo immer das geht.
Wenn ich es nicht bin, sind es andere, an denen sich weingasi "abarbeitet".

Im übrigen gibt es von mir auch öfters zustimmende Kommentare, wenn dies angezeigt ist.
Doch kann ich Fehler oder Fehleinschätzungen unserer Regierung oder anderer politischer Verantwortlicher nicht loben, wenn es nichts zu loben gibt.

Am 22. August 2021 um 14:55 von spax-plywood

Die "alten Flöze" im Ruhrgebiet müssen sogar ständig abgepumpt und die Abwässer geklärt werden. Als Ewigkeitslast. Die Flöze fluten sich von alleine.
__
Sie posten ja meist recht fundierte, wissenschaftliche Beiträge und haben wohl auch Kenntnisse der Materie.
Gerade weil das bei den Flözen im Ruhrgebiet so ist, lässt sich da nix "Gutes" mit machen ?
Im Sinne dessen, dass das Wasser eh schon dort vorhanden ist und eh auch schon gereinigt wird.
Wenn's eine naiv-doofe Frage ist, tschuldigung!

@Nachfolgerin um 15.18 Uhr

„Die deutsche Vorreiterrolle im Klimaschutz ist ja nicht schwer zu belegen.“

Leider haben wir die Rolle schon vor knapp 20 Jahren abgegeben. Wir waren mal führend z.B. in Photovoltaik, das ist gefühlte Ewigkeiten her. Jetzt sind wir hier Entwicklungsland.
Genauso könnten wir sagen, dass die USA führend im Klimaschutz sind, weil schon Jimmy Carter eine Solaranlage auf das Dach des weißen Hauses hatte installieren lassen. Dummerweise hat sein Nachfolger Ronald Reagan diese dann schnell wieder abgebaut.

@Nachfolgerin

Aha, schon wieder diese Art von Experimenten? Bin nicht sicher, dass wir das noch brauchen. Der ehemalige Ostblock, das heutige Nordkorea und das heutige Kuba…reichen die nicht aus als Bespiele für „grüne“, also linke Wirtschaftspolitik? Klar, die große Koalition hat es auch nicht gekonnt. Wohl wegen Merkel (nicht direkt die Spezialistin für Wirtschaft) und der Sozialdemokratisierung der CDU. Aber jetzt muss man nicht gleich dem Ökosozialismus Vorschub leisten.

15:38, Arlecchino27

>>Aber das würde ja bedeuten, dass die Grünen Wirtschaft können…Esoterischen, ja sektiererischeren Klimaschutzpopulismus, Umverteilung von Geld, das sie nicht produziert haben, und leere Phrasen über die Bildung dreschen: das alles kennt man schon aus der Praxis und der Programatik der Grünen. Aber Wirtschaft? Das wäre echt neu. Wie soll denn Wirtschaft mit den Grünen funktionieren, wenn sie doch ständig über Gebühr in die Märkte eingreifen?…<<

Baden-Württemberg wird seit geraumer Zeit grün regiert. Nur mal so als Beispiel.

Wie war das noch mal mit dem Dreschen leerer Phrasen? Vorsicht, Ihr Glashaus klirrt ein wenig.

15:46 von Werner40

in vielen anderen Ländern dagegen wäre eine schnellere Wärmepumpenverbreitung viel sinnvoller.
.

wie sinnvoll ist eigentlich eine Wärmepumpe ?
je nach Temperatur muß man im günstigsten Fall 1 KWh elektrische Leistung reinstecken um 3 KWh Wärme rauszukriegen
wenn es drausen sehr kalt ist -10° gar -20 ° wird das noch viel ungünstiger
wenn man sich überlegt, dass man 3 KWh Öl/Kohle reinstecken muß um 1 KWh Strom zu bekommen
frage ich mich schon , was soll das, mache ich doch gleich Wärme ohne Zwischenschritt
klar wenn man den Strom alternativ erzeugt .... aktuell 40 % wäre es was anderes

15:50 von Sisyphos3

«GB will klimaneutral werden, daher werden u.a. Atomkraftwerke gebaut. Greta lässt grüßen.»
--------

«ähnliches schrieb ich --- und erlebte einen Shitstorm
wolle die Umwelt/Jugendikone beschädigen, Verleumdung, keine Nachweise.»

Ja … das schrieben Sie … man erinnert sich. Und schon wieder ist die Stirn auf dem Weg zum Aufschlag auf der Tischkante, und man muss sie wieder bremsen … die Stirn.

Sie haben gar keinen Shitstorm erlebt.
Sondern so was wie Hässlichkeitskorrektur in der realen Welt.
Manche nennen so was: "andere Meinung" oder: "besser informiert sein".

«Thunberg hatte noch am Wochenende geschrieben, Atomenergie könne
„ein kleiner Teil einer sehr großen neuen kohlenstofffreien Energielösung“ sein …
am Mittwoch war dann plötzlich eine Korrektur in Thunbergs Text zu beobachten.
Seitdem heißt es dort: >„Persönlich bin ich gegen Atomkraft …»

Das stand da schon immer, und es ist kein Widerspruch in sich.
Man musste es nur für die Rosinenpickerbande noch präzisieren.

Zu 14:58 von Adeo60 Ökonomie + Ökologie

"[..] Nur eine leistungsstarke Wirtschaft sorgt für einen effizienten Klimaschutz, Sozialleistungen, Bildung und Wohlstand.
@Adeo60, so ist es. Alles genannte steht im Systemzusammenhang und funktioniert nur im Einklang. Nur so ist ein freiheitlich-demokratischer sozialer Rechtsstaat auf Dauer überhaupt im Bereich des Möglichen. Wohlstand für Alle ist das Ziel, nicht HartzIV für Viele.

Eine schwarz/grüne Regierung,wie sie in BW bereits gut funktioniert,wäre meine Pespektive für die BT Wahl.

Hier eine klein Korrektur. B-W ist GRÜN-SCHWARZ regiert.
Die B-W-Grünen und ihr Ministerpräsident Winfried Kretschmann sind allerdings nicht deckungsgleich mit einem Großteil der BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN im Bund.
Sonst hätte ich keinen Vorbehalt gegen eine Koalition im Bund.
MP Kretschmann und die B-W-Grünen bemühen sich mit ihrem Koalitionspartner alle magischen Ziele im Blick zu halten. Nicht radikal sondern rational. Das ist die Voraussetzung für die berühmte Nachhaltigkeit.

@ Sisyphos3

sollten sie sich diese Aussage nicht nochmals überlegen ?

Nein.
Im energetischen Sinne ist Uran eine fossile Energiequelle. Obwohl der Vorgang der Speicherung vor der Entstehung der Erde liegt.

6:01 von spax-plywood @fathaland 15:22

Wasserstoff aus Erdgas
CH4-> C(Graphit) + 2H2

Wenn man das Erdgas bei 1300 Grad Celsius an Zinn pyrolisiert, den Ruß austrägt und in die Kohlestollen rückverfüllt ist der Bedarf an regenerativer Elektrizität (Heizwärme) nur 1/5 bis 1/3 wie bei Elektrolyse von Wasser.

Darauf sollte es hinauslaufen.
---------------

warum tut man es dann nicht ?
immer Zukunftsmusik spielen
die im großtechnischen Umfang (noch) nicht funktioniert

Forschung statt Verbote die nicht global sind

Die grüne Ideologie führt in die Irre.
Wir sollten endlich ergebnisoffen forschen statt das Geld in Windmühlen zu stecken. Erdgas kann eine Brückenenergie sein, bis wir soweit sind.
Geothermie ist nur ein Baustein genauso wie Speichermedien.
Gestern hörte ich das es endlich gelungen ist bei der kalten Kernfussion mehr Energie zu gewinnen als einzutragen. Vom Versuch bis zur tragfähigen Technologie können aber noch Jahre vergehen. Trotzdem es zahlt sich also aus die Hoffnung nicht aufzugeben. Deutschland war mal Forschungsweltmeister.
Alles Geld in die Forschung statt in zweifelhafte Ökoprojekte und Erdgas vorrübergehend nutzen.

16:00, Möbius

>>@fathaland slim 15:22 Uhr: Energie und Ideologie
Ideologie nervt, ganz recht. Frau Bärbock möchte aus ideologischen Gründen auf russisches Erdgas weitgehend verzichten - und wegen CO2. Dabei vergisst sie aber anscheinend, dass Deutschland 40% seiner Erdöleinfuhren aus Russland bezieht.<<

Sie halten Frau Baerbock für dumm und uninformiert?

Die Grünen waren immer gegen die Erhöhung des Erdgasimportes, egal woher. Aus Gründen des Klimaschutzes.

@Adeo60 um 15.26 Uhr

Was soll Ihre fortwährende Zitierung einer Umfrage, wie zufrieden die Deutschen denn so sein sollen.
Stellen Sie die Frage nach der Zufriedenheit mal Mitgliedern eines Stammes im Amazonas, der vorher noch keinen Kontakt mit der Zivilisation hatte. Wahrscheinlich sind die auch zufrieden, sie kennen ja nix Anderes.
Und das wir dabei sind, ihren Planeten hinzurichten, wissen sie ja nicht.

Soll heißen, Unwissenheit, Ignoranz, Ausblenden der Tatsachen, dann geht es mir auch gut.

15:02 von Nachfolgerin

Notwendig ist die Braunkohle ja längst nicht mehr.
----

natürlich nicht !

es gibt so viele Stromlieferanten im Osten wie im Westen unseres Landes die freuen sich ...
(die Frankreicher über den Atomstrom/die Polen den aus Kohle)

15:49 von Nachfolgerin

<< @ WM-Kasparov-Fan

"Nein - die vielen sinnlosen, nur zur Wahrnehmung von Lustgefühlen, Stressabbau, Wohlfühlen, Erholung, Überheblichkeit, Abgehobenheit, Egoismus, übertriebener und ungerechtfertigter Wohlstandswahrung, ... stattfindenden Prozesse mit nach wie vor massenweise Treibhausgas-Emmissionen müssen allesamt endlich radikal zurückgefahren, umgestellt, oder sogar eingestellt werden!"

Fangen Sie schon mal an, wir kommen dann nach. <<

.-.-.

Danke für diese gelungene Antwort.

Mir war die Spucke weggeblieben bei so viel - ungerechtem - Menschenhass.

@Nachfolgerin um 15:49 Uhr

"Fangen Sie schon mal an, wir kommen dann nach."

Passender User(Innen)-Name ;-)
Mein ganzes 50-jähriges Leben sollte eigentlich als Vorbild dienen:
- max. 50.000 Flugkilometer,
- max. 200.000 Kfz-Kilometer,
- nach nur einer Kreuzfahrt Ekel vom vielen Russ aus dem Schornstein des Schiffes,
- keine Klimaanlage, nur 14 Grad Raumtemp. bei eisigen Wintern,
- sehr seltene Körperwäsche, kaum Verw. von warmem Wasser,
- viel Essen aus Garten und von Nachbarn,
- Möbelbau und Bauarbeiten am Haus selber durchführen,
- nur ganz wenig Verwendung von Treibstoff- oder Elektroangetriebenen Werkzeugen/Maschinen, auf Muskelkraft setzen!

16:01, spax-plywood

>>@fathaland 15:22 Wasserstoff aus Erdgas
CH4-> C(Graphit) + 2H2

Wenn man das Erdgas bei 1300 Grad Celsius an Zinn pyrolisiert, den Ruß austrägt und in die Kohlestollen rückverfüllt ist der Bedarf an regenerativer Elektrizität (Heizwärme) nur 1/5 bis 1/3 wie bei Elektrolyse von Wasser.

Darauf sollte es hinauslaufen.<<

Das ist wirklich ein höchst interessanter Ansatz. Kannte ich bisher noch nicht.

@grübelgrübel 15:23 Uhr: Wärmepumpen und mehr

Zwar erkenne ich an, dass die Hersteller von Wärmepumpen dazugelernt haben: noch vor 20 Jahren bargen Wärmepumpen ein hohes Risiko für teure und lange „Wartungsintervalle“. Heute ist die Technik weitestgehend ausgereift aber auch ausgereizt.

Und es kann weiterhin passieren, dass man quasi mit „Strom heizt“, wenn es schlecht läuft. Teurer geht kaum.

Ich habe Zweifel, das eine CO2 neutrale Energieversorgung in Deutschland ohne radikale Einschnitte in Wohlstand und Freiheitsrechten jemals möglich sein wird.

Nicht von ungefähr importiert Deutschland fossile Brennstoffe aus fernen Ländern. Kohle, Erdöl und Erdgas entstanden aus Tieren und Pflanzen in einem riesigen Einzugsgebiet seit der Zeit des Carbon - übrigens in einer Zeit, in der es auf der Erde bedeutend wärmer war als heute.

Ohne Atomkraft bleibt Deutschland nur Windenergie. Geothermie ist nur in ganz wenigen Gegenden (zB Eifel) eine Option. Die Sache mit den Bergwerken (in der Tiefe ist es wärmer) ist eher eine Kuriosität.

@ Möbius

Dabei vergisst sie aber anscheinend, dass Deutschland 40% seiner Erdöleinfuhren aus Russland bezieht.

Nein, das vergisst sie nicht. Die Gesamtmenge an verbrauchtem Gas muss jedenfalls rasch zurückgefahren werden. Da kann der Anteil ja ruhig bei 40% bleiben.
Auch den russischen Gas-Oligarchen wird langsam klar sein, dass der größte Teil des Gases im Boden bleiben muss.

15:54 von Sisyphos3

«Außerdem ist Kernenergie auch eine fossile Energieform und die Uranvorräte sind endlich.»
....

«sollten sie sich diese Aussage nicht nochmals überlegen ?
wie unterscheidet sich Öl, Kohle(Torf/Holz) von Uran ?»

Holz und Torf sind nicht radioaktiv.
Asche von aus Holz gewonnen muss man nicht in Castoren eingesperrt für 100.000 Jahre unter der Erde lagern, und vorher mit Polizeibegleitung zum Lagerort karren, den es noch gar nicht gibt.

Uran ist kein fossiler Brennstoff, es ist ein fürchterliches Gelump.
Uranvorkommen sind endlich, und Uran selbst ist unendlich doof.

16:00 von weingasi1: Sie sind unverschämt, intolerant ...

< Das hat auch weder mit dem Fortschrittsgedanken, sondern mehr mit "Nörgelei um jeden Preis" zu tun. Da haben Sie sich überhaupt nicht geirrt. >

Sie wissen, dass Sie unverschämt sind?
Diese ständigen Angriffe auf meine Person sind schon sehr auffällig und sprechen auch nicht für Sie. Ich bin es nicht alleine, die Sie angreifen. Sie verkraften es nicht, wenn jemand eine andere politische Meinung hat.

Kennen Sie das Wort Toleranz? Nein? Dann googeln Sie mal danach.

Wenn ich in einem Forum, bei dem es um Politik (der jetzigen Regierung) geht, etwas schreibe, werde ich gewiß nicht Lobeshymnen verbreiten, nur weil Sie diese gern hören würden.

Diese Regierung hat nun mal vieles falsch gemacht.
Sie dürfen das anders sehen, Sie wählen die CDU ja auch.
Aber ich nenne gern ein paar der Fehler, die mir auffallen. Alle Fehler kann ich nie nennen, denn die Zeichen, die zur Verfügung stehen, reichen dafür nie.

um 15:32 von Augustus

um 15:32 von Augustus Cäsar:
"
GB will klimaneutral
werden, daher werden u.a. Atomkraftwerke gebaut. Greta lässt grüßen.
"

"GB will klimaneutral
werden"
-> JA

", daher werden u.a. Atomkraftwerke gebaut. Greta lässt grüßen.. "
-> NEIN

GB will Atomkraftwerke bauen, weil GB Atommacht ist.
Atomkraftwerke für Atomantriebe & Atomwaffen:
-Sicherung von Know-How & Rohstoffgewinnung (Plutonium)

Hat auch nix mit "EEG ist super teuer" zu tun:
"
Pro Megawattstunde erhält EDF ( Anmerkung: Betreiber von Hinkley Point)
fast 110 Euro. Das ist etwa das Doppelte des heutigen Marktpreises.
" Q: https://www.ingenieur.de/

In GB müssen auch mal Kraftwerke wegen Quallen in Rohrsystemen runtergefahren werden, in Frankreich wegen Hitze.
Und anderswo zog mal ein Tsunami den Stecker.

Die meiste Energie, die reingesteckt wird, wird als ungenutzte Wärme abgegeben (Fernwärmenutzung bedingt möglich) & nicht als Strom.

@Nachfolgerin, 15:10

Es wird ohnehin bei der nächsten Bundesregierung ein Dreierbündnis sein. Und bei dem dritten Partner habe ich so meine Schwierigkeiten: Die SPD hat mit Olaf Scholz einen klugen Kopf, aber wird im auch die Basis folgen? Die FDP hat gezeigt, dass sie kein verlässlicher Partner ist und leider auch in der Pandemie den nötigen Rückhalt für die Schutzmaßnahmen vermissen lassen. Die AFD scheidet als möglicher Koalitionspartner definitiv aus und die LINKE verfolgt leider völlig unrealistische Ziele in Sachen Sozialstaat.

Am 22. August 2021 um 15:02 von Nachfolgerin

Ohne die AFD und ihre Klientel, hätte man den Ausstieg aus der Braunkohle vielleicht sofort gemacht. Notwendig ist die Braunkohle ja längst nicht mehr.
__
Ich bin weissgott kein Befürworter der AFD, aber hier war der Bremser eindeutig und quasi ausschliesslich die SPD, weil sich ein grosser Teil deren Stammwählerschaft, vornehmlich in NRW, aus dem Kohlebergbau nebst verwandter Berufsgruppen generierte.
Übrigens hat die SPD zusammen mit den Grünen während ihrer lettzten Regierungszeit in NRW unter Hannelore Kraft, dem Braunkohleabbau bis 2038 (!) zugestimmt.
Will nur heute niemand mehr wahr haben, ist aber so !

@Arlecchino27 um 15.38 Uhr

Ein großes Hallo in die 80er Jahre, denn da müssen Sie sich ja gerade aufhalten.

Dann können Sie sich ja noch glatte 10 Jahre auf die erste Nachricht in der Tagesschau freuen, die die Forderungen der Klimakonferenz in Berlin darlegt, den CO2-Ausstoss sofort drastisch zu reduzieren, sonst werden wir in 25 Jahren nichts mehr korrigieren können.

@15:40 von derkleineBürger / ist kein Neoliberalismus

Braunkohleabbau in Deutschland ist gelebter Neoliberalismus:

Neoliberalismus wäre, günstige Braunkohle aus dem Ausland zu importieren. Siehe dazu Thatchers Energiepolitik in Großbritannien.

- Zwangsenteignungen von Privateigentum
- dieses Eigentum einem Großkonzern zur wirtschaftlichen Ausbeutung zur Verfügung stellen & mit Polizei absichern

Da ist Sozialismus, wo der Großkonzern das extremst ausbeuterische enteignende sozialistische Regime ist, mit seinen bekanntlich weitaus verheerenderen Geheimpolizeiaktionen und Umweltzerstörungen.

-behaupten, es wäre für die Allgemeinheit

Sie beschreiben den Sozialismus perfekt. Deswegen war Thatcher so dagegen.

@schiebaer45

"Der Ingenieur Kunst ist es doch zu verdanken mit guten Wissen die Klima Veränderung anzupacken. [...] Da bin ich auch schon bei der Politik und sehe es so wie die FDP."

Herr Lindner war neulich hier und hat viel von sythetischen Kraftstoffen schwadroniert. Die Lokalpresse hat natürlich "vergessen", nach einem Zeithorizont zu fragen.
Airbus selbst spricht davon, dass noch 2050 die meisten Flugzeuge mit herkömmlichen Kerosin fliegen würden.

Was Herr Lindner natürlich jetzt sofort will, sind Steuermilliarden für die private Forschung, und ohne Subventionen läuft auch die Geothermie in GB nicht an.

Wenn also die Wirtschaft das Problem nicht lösen will, weil es sich finanziell nicht lohnt, muss eben der kleine Mann via Steuergeld und höhere Preise das neue grüne Wirtschaftswunder und die Gewinne der Konzerne bezahlen.

Und genau dafür steht die FDP: Forschung und Investitionen vom Staat bezahlen lassen und anschließend Gewinne privatisieren.
Zahlen für die alten Sünden dürfen wir allein

@ Nachfolgerin

Zitat: "Da aber alle anderen definitiv nicht wirtschaften können, würde ich es einfach gern mal ausprobieren."
#
So recht habe ich noch von leider Partei ernst zu nehmende Publikationen dazu gelesen.
"Erst nehmen wir den Armen ... dann geben wir's zurück .. oder fast ... nahe zu, aber nicht alles ( ah ja, verstehe). Dann geben wir der Industrie, und zwar reichlich ... für die Aktionäre und damit die in der Energiewende konkurrenzfähig bleiben. Und den E- Wägelchenkäufern geben wir auch, wie der Bevölkerung ein bedingungsloses Grundeinkommen u.v.m.. Wer das freilich wie das Kinderwagenfreundliche e-Auto für Normalverdiener real (!) bezahlen soll ... dazu lese ich nichts.
Steuern werden jedenfalls nicht (!!?) erhöht ... dafür nehmen wir's wem? Klar, mal wieder den Reichen, wem sonst.
Fragt mal konkret nach ... bei einer Wahlveranstaltung ...

@weingasi1

Natürlich würde das gehen. Am Anfang des Diskussionszweigs stand ja der Vorschlag die Flöze zu fluten-was problematisch sei-und ich schrieb dann, dass die ohnehin schon geflutet sind so dass man zum Abpumpen gezwungen ist.

16:05, Arlecchino27

>>Der ehemalige Ostblock, das heutige Nordkorea und das heutige Kuba…reichen die nicht aus als Bespiele für „grüne“, also linke Wirtschaftspolitik?<<

Nein. Nicht einmal ansatzweise. Wobei ich Kuba aus Ihrer Reihe herausnehmen möchte. Die Insel passt da nicht rein.

Parolen und Schlagworte ersetzen eine ernsthafte Beschäftigung mit der Materie nicht.

@ 16:05 von fathaland slim

"Baden-Württemberg wird seit geraumer Zeit grün regiert. Nur mal so als Beispiel."

Die Wirtschaft in BW ist ein Selbstläufer und deren Erfolg beruht bestimmt nicht auf der Regierungskompetenz der Grünen.

Außerdem regieret Grün nicht alleine, die CDU regiert zu einem nicht unerheblichen Teil mit.

@spax-plywood 16:01: Methan Pyrolyse

Mir gefällt ihre Idee. Allerdings ist das Verfahren nicht effizient.

Sie vergleichen den Energiebedarf mit dem der Wasserelektrolyse. Diese ist aber ein extrem enormer Energiefresser, vor allem wegen der hohen Überspannung des Wasserstoffs an der Elektrode. Wenn es keinen photokatalytischen Zugang zu H2 gibt, sehe ich eher schwarz mit der „Wasserstoffwirtschaft“.

Und eine katalytische Pyrolyse bei 1300 Grad ? Solche Prozesse gibt es überhaupt nicht großtechnisch, weil zu teuer. Schon die großtechnische Stickstofffixierung ist immens energieaufwendig und teuer, obwohl hierfür nur ca. 300 Grad erforderlich sind. 1300 Grad ist schlicht unbezahlbar. Bedenken Sie bitte das der Prozess zudem endotherm ist. Es ist sehr schwer, sicherzustellen, das der Kohlenstoff unter diesen Bedingungen nicht spontan wieder hydriert wird.

Am 22. August 2021 um 16:09 von gman

@Adeo60, so ist es. Alles genannte steht im Systemzusammenhang und funktioniert nur im Einklang. Nur so ist ein freiheitlich-demokratischer sozialer Rechtsstaat auf Dauer überhaupt im Bereich des Möglichen. Wohlstand für Alle ist das Ziel, nicht HartzIV für Viele. MP Kretschmann und die B-W-Grünen bemühen sich mit ihrem Koalitionspartner alle magischen Ziele im Blick zu halten. Nicht radikal sondern rational. Das ist die Voraussetzung für die berühmte Nachhaltigkeit.
__
So sehe ich das auch. Gäbe es mehr "Kretschmänner", die Grünen wären auch für mich, als traditionelle CDU-Wählerin u.U. wählbar. Aber der Gedanke an Frau Baerbock als BK ist einfach zu abwegig und das nicht nur wg. ihrer grünen Performance, sondern wegen ihrer Eignung, abseits ihrer ideologischen Einstellung.

@weingasi1 um 15.51 Uhr

Da kommen wir tatsächlich nicht zusammen.
Weil die Art, wie sich CDU und FDP in den letzten Jahrzehnten von der Wirtschaft am Nasenring durch die Arena haben ziehen lassen, dabei von freien Märkten postulierend, kommen wir keinen Schritt weiter.

Ich halte die Grünen nicht für die Heilsbringer, um Gottes Willen. Es gibt genügend Planungen, die wir ob Forderungen der Politik (Grüne) ad acta legen konnten.
Aber just die FDP anzuführen, war das „Falscheste“, was schiebaer45 hier machen konnte und dem musste ich begegnen.
Die FDP steht für entfesselte Wirtschaft, und da kommt kein positives Ergebnis für die Gesellschaft heraus. Das haben wir doch jetzt oft genug erleben dürfen.

Am 22. August 2021 um 16:28 von spax-plywood

Natürlich würde das gehen. Am Anfang des Diskussionszweigs stand ja der Vorschlag die Flöze zu fluten-was problematisch sei-und ich schrieb dann, dass die ohnehin schon geflutet sind so dass man zum Abpumpen gezwungen ist.
__
Ah ja, danke. Dann wäre dieser Ansatz also Ihrer Meinung nach, durchaus wert, weiter verfolgt zu werden ? Oder wird bereits ? Ich gestehe, ich habe keine Ahnung, woran schon geforscht wird, ohne dass etwas darüber der breiten Öffentlichkeit bekannt ist. Deshalb u.a. bin ich auch dafür nicht nur von Verzicht zu reden, sondern mehr auf Forschung und Wissenschaft zu setzen. Anstelle alte EEG-Dinge zu subventionieren, ohne dass ein Ende in Sicht ist, sollte man lieber grosszügig Mittel in Forschung und Entwicklung stecken. Würde zudem die Wirtschaft stärken anstatt sie zu bremsen.

@weingasi1 um 15.57 Uhr

„Auch wenn der ein oder andere Forist beklagt, dass wir noch nicht das machen, was andernorts soeben getestet wird, finde ich gut, wenn DE auch einmal davon profitieren kann, was bereits getestet ist ...“

Geothermie ist doch auch in D keine Neuerung und vielfach angewandt. Die Kinderkrankheiten kennen wir also auch aus eigener Anwendung. Faszinierend an der Story aus GB ist für mich die Größenordnung und die Klarheit, mit der Behörden und Politik in der Region dahinterzustehen scheinen ... am tun sind äh, Grammatikerror.

16:13, Sisyphos3

>>15:02 von Nachfolgerin
Notwendig ist die Braunkohle ja längst nicht mehr.
----

natürlich nicht !

es gibt so viele Stromlieferanten im Osten wie im Westen unseres Landes die freuen sich ...
(die Frankreicher über den Atomstrom/die Polen den aus Kohle)<<

Eine Wahrheit steckt in dieser immer wieder gelesenen Litanei auf jeden Fall:

Nationale Autarkie ist bei der Energieversorgung unmöglich. Immer schon, auch zu den Hochzeiten der deutschen Kernkraft. Die Zukunft liegt im internationalen Verbund.

Und Polen wird sich mittelfristig ebenso von der Kohle verabschieden wie Frankreich von der Kernkraft.

@sisyphos3 16:10

Das hat damit zu tun dass ich neben meiner Elektrobastelei noch immer ein waches Interesse an Neuigkeiten, Veröffentlichungen und Patenten habe und nicht immer wieder die gleiche Rille abfahre.

15:40 von schabernack: Wer gern asiatisch isst ...

Ich weiß, dass die asiatische Küche mehr vegetarische Angebote hat.
Ich mag nur die asiatisch gewürzten Speisen nicht so sehr, als dass ich häufiger asiatisch essen wollte.
Da ich, wenn ich Essen gehe, meist in Begleitung bin, schränkt dies auch die Auswahl der Restaurants erheblich ein, weil meine Begleitung eigentlich nur dt. Kost isst.
In dt. Restaurants findet man hier auf dem Land aber kaum fleischlose Essen (Umkreis von rd. 20 km).
In größeren Städten (ab 30 km Entfernung) gibt es das schon. Nur so weit fahre ich nie, wenn ich essen gehe.
Würde aber jede Gaststätte auch 2 oder 3 fleischlose Gerichte (nicht nur aus Beilagen bestehend) anbieten, fände ich das sehr positiv - nicht nur für mich, sondern weil ich glaube, dass sich so auch mehr Menschen für fleischloses Essen begeistern ließen und das, wenn sich das fortsetzen würde, für Umwelt (weniger Methangase) und für den Tierschutz positiv wäre.

Zu 15:47 von Nachfolgerin -Kernenergie = Sonnenenergie-

"Keine Energieform ist so stark staatlich subventioniert wie die Kernenergie."

Jeder macht sich da die eigene Rechnung wie es für ihn passt.
Was soll's?!
Fakt ist, D steigt mit der Abschaltung des AKW Neckarwestheim aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie aus. Wie die Versorgung CO2-frei gesichert werden kann steht in den Sternen, insbesondere wenn E millionenfach dazu kommen soll.

Nichts gelernt aus dem milliardenschweren EEG-PV-Flop. 20 Mrd€ werden jährlich alleine mit der EEG-Umlage von Arm nach Reich umverteilt. Höchste und ständig steigende Strompreise. Nichts gewonnen für Klima und Umwelt trotz Dauersubvention und hunderte Mrd.€!

"Außerdem ist Kernenergie auch eine fossile Energieform und die Uranvorräte sind endlich. Die in Betrieb befindlichen Kraftwerke können wegen Brennstoffmangel nicht mehr bis zum Ende ihrer geplanten Betriebszeit laufen."

Hoffentlich geht der Sonne "der Brennstoff" nicht aus. Ohne Kernenergie= Sonnenstrahlung gäbe es kein Leben!

16:31, Giselbert

>>@ 16:05 von fathaland slim
"Baden-Württemberg wird seit geraumer Zeit grün regiert. Nur mal so als Beispiel."

Die Wirtschaft in BW ist ein Selbstläufer und deren Erfolg beruht bestimmt nicht auf der Regierungskompetenz der Grünen.

Außerdem regieret Grün nicht alleine, die CDU regiert zu einem nicht unerheblichen Teil mit.<<

Kein einziges Bundesland wird von einer einzigen Partei mit absoluter Mehrheit regiert.

Wenn ich den ganzen Kommentaren glauben darf, dann fahren doch die Grünen jede Selbstläuferwirtschaft mühelos an die Wand.

@Möbius um 16.00 Uhr

„Ideologie nervt, ganz recht.“

Reicht schon.
Die FDP gibt der Wirtschaft aus ideologischen Gründen einen Freibrief, sie hat keine Beschränkungen zu erwarten.
Die CDU stellt aus ideologischen Gründen - Wirtschaftswachstum und Wohlstand sind in Stein gemeißelt - alles Andere, auch Klimaschutz in den Hintergrund.

Ideologie nervt, stimmt.

@ fathaland slim

Und haben Sie eine Begründung für das, was Sie sagen? Zum Ostblock? Zu Kuba? Und wenn ja, vielleicht ohne zu viel Emotionen? Damit wir bei der Wirtschaft bleiben…
Im Übrigen, weil das das Hauptthema hier ist: gegen Geothermie „an sich“ ist wohl wenig anzuführen. Vielleicht im Einzelfall, wenn man dadurch was kaputt macht. Was auch immer. In Deutschland sieht es mit der Geothermie noch nicht so gut aus. Aber wer weiß, was die neue Technik alles wohl noch möglich macht?

Am 22. August 2021 um 16:18 von Margitt.

Sie wissen, dass Sie unverschämt sind?
Diese ständigen Angriffe auf meine Person sind schon sehr auffällig und sprechen auch nicht für Sie. Ich bin es nicht alleine, die Sie angreifen. Sie verkraften es nicht, wenn jemand eine andere politische Meinung hat.
__
Es geht nicht um eine andere politische Meinung, die selbstverständlich zu tolerieren ist. Es geht eher darum, dass von Ihnen nie etwas Positives kommt, egal welches Thema behandelt wird. Und wie Sie selbst sehen, ecken Sie damit ja beileibe nicht nur bei mir an. Mich stört keine andere Meinung, mich stört nur "bashing um jeden Preis", selbst wenn es in manchen Fällen so garnicht zum Thema passt. Auch das wurde Ihnen schon, und zwar nicht nur von mir, bescheinigt. Nur darm geht es. Andere politische Ansichten haben hier viele, und das soll auch so sein.

Exemplarisch

Ich will die Sache nicht schlecht machen, aber wir reden hier konkret von einer Fabrikhalle in Nordengland, die mit Geothermie beheizt wird.
Der Rest der Artikels ist Zukunftsmusik. Aber er ist entlarvend: ohne Steuergeld geht kaum etwas vorwärts, grüne Technik soll Arbeitsplätze schaffen und - alles soll eigentlich so weitergehen wie bisher, es soll nur ein bißchen grüner werden.

Das ist aber keine "grüne Revolution", sondern ein mit Steuergeld entfachtes Strohfeuer, das zuerst einmal die Preise erhöht und auch ganz schnell wieder ausgehen kann, wenn sich die Staaten die Subventionen nicht mehr leisten können.

Viele sagen, die reichen Staaten müssten vorangehen, was sicher auch stimmt. Aber sogar nicht mal alle G20-Staaten können sich auf Dauer die Subventionen leisten, vom Rest der Welt ganz zu schweigen.
Wie also soll hier eine "Revolution" stattfinden können?

@16:15 Uhr Nachfolgerin: Sind Sie naiv ?

Der „größte Teil des Gases müsse im Boden bleiben“ hätten die russischen „Gas-Oligarchen“ zu verstehen?

Welche Weltsicht muss man sein eigen nennen, um zu solchen Aussagen zu kommen?

Also erstens, kann Deutschland überhaupt froh sein von Russland heute noch mit preiswertem Erdgas beliefert zu werden. Die Chinesen werden schon bald als Abnehmer konkurrieren.

Wenn Sie sich an den CO2 Emissionen stören, dann sollten Sie sich für massive Aufforstungen und Begrünungen einsetzen. In China entstehen neue Kohlekraftwerke wie am Fließband ... da spielen die paar Promille CO2 Einsparung in Deutschland keine Rolle.

Und was die russischen „Oligarchen“ angeht: erstens hat auch der Westen seine „Oligarchen“, sie heißen nur „Tycoons“, „-Mogule“, „Scheichs“ und „Industriekapitäne“. Außerdem hat die Putin-Administration die Oligarchen nicht ins Leben gerufen, sondern Jeltsin - mit wohlwollender Unterstützung des Westens. Jeltsin hatte Rohstoffkonzessionen für lau angeboten.

@Giselbert um 16.31 Uhr

„Die Wirtschaft in BW ist ein Selbstläufer und deren Erfolg beruht bestimmt nicht auf der Regierungskompetenz der Grünen.“

Was für ein Argument!

Die Wirtschaft in Deutschland ist ein Selbstläufer.
Dann lassen Sie uns Grün-Schwarz für den Bund wählen.

Vielen Dank für die Wahlkampfhilfe, Giselbert.

16:13 von Sisyphos3

«es gibt so viele Stromlieferanten im Osten wie im Westen unseres Landes die freuen sich ... (die Frankreicher über den Atomstrom/die Polen den aus Kohle).»

Die Frankreicher freuen sich erst mal, dass 2021 nicht wieder so ein sehr sommerheißer Sommer war wie 2019/20. Damals mussten sie so einige ihre frankreichischen AKWs wochen- bis monatelang vom Netz nehmen. Weil das Wasser der Flüsse, an denen die AKWs rumlungern, zu warm zum AKW-Kühlen war, plus der Pegelstand der Flüsse zu niedrig.

Haben die Frankreicher dann Strom importiert, auch aus Deutschland. Das Europäische Stromnetz ist längst ein Verbundnetz, und wird immer mehr ein solches werden. Alles andere ist ohne Sinn in Vorausschau auf Zukünftiges.

. Faszinierend an der Story

. Faszinierend an der Story aus GB ist für mich die Größenordnung und die Klarheit, mit der Behörden und Politik in der Region dahinterzustehen scheinen ... am tun sind äh, Grammatikerror.
___
Oooooja !
Aber davon können wir Kölner ein Lied singen.
Bei uns ist Grammatik-(T)error quasi im Kölner Grundgesetz vorgeschrieben. Wir sind ständig "am tun und machen"und lieben Ausdrücke wie "ja, nee" oder "als wie".
Der gesprochene und geschriebene Horror für jeden Germanisten. Kommt direkt nach Gender ***___::: ;)

@Margitt, 16:18 Uhr

Nein, man muss keine Lobeshymnen auf eine amtierende Regierung verbreiten. Aber die oft sehr plakativen und unsubstantiierte Kritik am Regierungshandeln bewegt auch mich regelmäßig dazu, eine Gegenposition einzunehmen. Schade, dass Sie z.B. Fehler nicht auflisten, weil der Platz für Ihre Mail dazu nicht ausreicht. Schade, weil Sie Dinge in den Raum stellen, einfach mal so, und damit natürlich Stimmungen erzeugen. Ich versuche zumindest argumentativ zu sein und nicht einfach Parolen in den Raum zu stellen. Bei Ihnen habe ich schon den Eindruck, dass Sie doch vieles schlechzureden versuchen. Wenn ich dann aber lese, dass 92% der Bundesbürger mit ihrer Lebenssituation sehr oder ziemlich zufrieden sind und nur 7% ziemlich oder völlig unzufrieden (1%) sind, dann sehe ich eine schweigende Mehrheit, die ich gerne in diesem Forum repräsentiere, ohne der oft zitierte Regierungssprecher zu sein. Wir alle sollten - trotz manch berechtigter Kritik - nach Gemeinsamkeiten suchen.

um 16:15 von Möbius

@grübelgrübel 15:23 Uhr: Wärmepumpen und mehr… Geothermie ist nur in ganz wenigen Gegenden (zB Eifel) eine Option. Die Sache mit den Bergwerken (in der Tiefe ist es wärmer) ist eher eine Kuriosität.

Erdwärmepumpen (Geothermie) können überall eingesetzt werden, wo man entweder eine Erdwärmesonde, 100m tief oder einen Kollektor ca. 1m tief einbringen kann. Gefördert wird dies in Deutschland mit bis zu 40% der Kosten.

15:18 von Nachfolgerin: Vorreiterrolle ...

< Die deutsche Vorreiterolle im Klimaschutz ist ja nicht schwer zu belegen. >
Fragen Sie mal die Leute von Fridays for Future dazu. Ich glaube nicht, dass diese Ihnen Recht geben.
Es mag Bereiche geben, in denen dt. Unternehmen neue Ideen betreffend Klimaschutz haben.
Das sind dann aber nicht unsere Politiker, die das anleiern, sondern es basiert auf den Ideen von einigen schlauen Mitarbeitern dieser Unternehmen. Solche Unternehmen mit guten Ideen hat sicher jedes Land in Europa auch.

Wenn es aber darum geht, dass unsere Politik Beschlüsse für den Umwelt- u. Klimaschutz fassen soll, sehe ich "schwarz".
Beispiel 2013 die von mir oft genannte Großspende von BMW und deren Auswirkung (Verhinderung der Senkung von Abgaswerten in der EU).
Unsere Regierung wird wenig beschließen, was die Wirtschaft nicht will.

Geothermiekraftwerke gibt es bei uns auch nur wenige.
Ich habe aber noch nie gehört, dass in Deutschland mit warmem Wasser aus Kohlestollen Häuser beheizt werden. Zeichenende

@Vaddern, 16:43

"Die CDU stellt aus ideologischen Gründen - Wirtschaftswachstum und Wohlstand sind in Stein gemeißelt - alles Andere, auch Klimaschutz in den Hintergrund".

Nein, diese Aussage ist nicht ideologisch motiviert, sondern beruht auf einer klar nachvollziehbaren Interdependenz zwischen den Leistungen des Staates und seiner Wirtschaftskraft. Verteilt werden kann nur, was tatsächlich an Mitteln vorhanden ist. der Klimaschutz wird freilich nicht ausgeklammert, im Gegenteil. Das KlimaschutzG beinhaltet verbindliche Zielvorgaben. Die Politik muss - und das ist die Kunst - eine vernünftige Balnace zwischen den erfordernisse der wirtschaftlichen Leisgtungsfähigkeit und einem effektiven Klimaschutz finden. Idealerweise werden Teile der Wirtschaft ihr Know-How in Klimaschutzprojekte stecken und zu Weltmarktführern reifen. Es ist falsch wenn Sie hier Gegensatzpaare bilden, die es so nicht gibt und auch nicht geben darf.

@möbius 16:31

Endotherm ist der Prozess natürlich: 75 kJ/mol. 1300 Grad Celsius sind technisch beherrschbar, s. Hochofen, Stahlkonverter.

@Sausevind um 16:14 Uhr

"Mir war die Spucke weggeblieben bei so viel - ungerechtem - Menschenhass."

Der Mensch ist nur Teil der Natur.
Ich empfinde nicht nur mit den Menschen, sondern auch allen anderen irdischen Lebewesen (vornehmlich "höher entwickelten" Säugetieren) Empathie. Was glauben Sie, wie sehr uns Menschen viele andere Lebewesen auf diesem Planeten hassen werden, wenn wir unsere eigenen und deren Lebensgrundlagen zerstören?
Menschen sind nicht die einzigen mit einer Gefühlswelt. Zwar braucht uns Menschen das Universum genau so wenig, wie alle anderen Erdenbewohner, aber auch wirklich in DEMUT (statt als arrogante Krone Gottes Schöpfung) zu Leben, darauf kommt es an.

@ Ingo Hamann

Zitat: "Da aber alle anderen definitiv nicht wirtschaften können, würde ich es einfach gern mal ausprobieren."
#
Wenns mich beim Einkauf mit meiner Frau langweilt, lese ich ihr immer laut und deutlich die Inhaltsstoffe der fleischlosen Produkte vor, besonders betone ich den oft eklatant hohen Wasseranteil ... und den daraus entstandenen Preis. Ich wusste ja immer das Wasser teuer ist ... aber so ?!? (Und Ja, auch normales Fleisch hat manchmal einen hohen Wasseranteil)
Was meinen sie, wie viele da plötzlich in Ihren Einkaufswagen schauen ...
Es gibt da diesen Produkttester und TV- Koch der diese Produkte immer für ein paar Cent nachfertigt...
Im Laden 2,99 ... bei ihm 30 Cent ...
Trotzdem: Ich will keinen vom Verzehr der Ersatznahrung abhalten ... jedem wie's ihm schmeckt.

14:54 von draufguckerin

< Gerade von Ihnen hätte ich so einen fortschrittsfreudigen Beitrag nicht erwartet. Ihre bisherigen Beiträge, vor allem ihre Vorbehalte gegen den medizinischen Fortschritt (Impfen) lassen eigentlich darauf schließen, dass Sie unzeitgemäß, eher dem Fortschritt abgewandt wären. >

Da haben Sie meine Begründungen sicher nicht gelesen und ich begründe meine Beiträge doch meist sehr gründlich.
Ich bin für den med. und anderen Fortschritt, wenn dieser keine Gefahr darstellt.
Gegen das Impfen bin ich auch nicht, solange die Impffähigkeit gegeben ist und man sicher sein kann, die Impfung unbeschadet zu überstehen.

Zu 16:13 von fathaland slim "Erdgasverzicht" ?

Die Grünen waren immer gegen die Erhöhung des Erdgasimportes, egal woher. Aus Gründen des Klimaschutzes.

Toll. Erdgas ist noch lange unverzichtbar. Auch Frau Baerbock kann darauf nicht verzichten. Wenn sie das tatsächlich so vertreten hat, dann ist sie mindestens uninformiert.

Gerade auch die Gas-Infrastruktur ist für die Sicherheit der Energieversorgung in Deutschland unverzichtbar. Im Gegensatz zu Stromspeicher haben wir mehr als 40 unterirdische Speicher mit einer Gesamtkapazität von rund 20 Milliarden Kubikmetern.

AKW, KKW abschalten ohne adäquaten Ersatz und auf Gas auch noch verzichten? Wie blauäugig ist das denn?!

Dazu, Power-to-Gas ist eine Möglichkeit, die die vorhandene Infrastruktur nutzen könnte. Das wäre ein Beitrag zur berühmten Nachhaltigkeit!

Am 22. August 2021 um 16:31 von fathaland slim

>>Der ehemalige Ostblock, das heutige Nordkorea und das heutige Kuba…reichen die nicht aus als Bespiele für „grüne“, also linke Wirtschaftspolitik?<<

Nein. Nicht einmal ansatzweise. Wobei ich Kuba aus Ihrer Reihe herausnehmen möchte. Die Insel passt da nicht rein.

Parolen und Schlagworte ersetzen eine ernsthafte Beschäftigung mit der Materie nicht.
__
Ich würde nun "grün" auch nicht mit "links" gleichsetzen. Allerdings bezeichnen sich alle drei Beispiele, die "Arlecchino " benannt hat, als "sozialistisch". Welchen Staat würden Sie denn als solchen bezeichnen, wenn es die nicht sind, die sich dafür ausgeben. Bislang konnte mir leider noch nie jemand ein funktionierendes Beispiel nennen und ich meine nicht, eine einzelne Sache, die vllt irgendwo besser gestaltet ist, als in DE, sondern ein Beispiel, wo das System als solches besser funktioniert und was man realistisch kopieren könnte. Mir fällt da nichts ein.

Problem

Das Problem der Geothermie in Deutschland ist der hohe Strompreis.

@Arlecchino27, 16:05

"Der ehemalige Ostblock, das heutige Nordkorea und das heutige Kuba…reichen die nicht aus als Bespiele für „grüne“, also linke Wirtschaftspolitik? [...] Aber jetzt muss man nicht gleich dem Ökosozialismus Vorschub leisten."

Sie sind ganz offenbar ein Opfer der Wirtschaftspropaganda geworden.
Bitte schlagen Sie die Begriffe doch mal in neutralen Quellen nach.

Nordkorea und Kuba werden seit Jahrzehnten massiv sanktioniert, wie wollen Sie da einen sinnvollen Vergleich anstellen.

Und wenn Sie den Grünen Ökosozialismus vorwerfen, haben Sie das Wahlprogramm nicht gelesen. Auch die Grünen setzen auf massive Subventionen für die Wirtschaft und höhere Preise. Nichts daran ist sozialistisch.
Der Unterschied zw. FDP und Grünen ist eigentlich nur der, dass die Grünen ihre Subventionen durch marginale Steuererhöhungen halbwegs gegenfinanzieren wollen. Die FDP erzählt wie seit Jahrzehnten das Märchen, dass das ausgegebene Steuergelder am Ende durch Wachstum wieder reinkommen würde.

@15:58 von derkleineBürger

>> Wer die Solarbranche zu einem Schatten
>> ihrer selbst gemacht hat & der
>> Windenergie den Wind aus den Segeln
>> genommen hat, wird die Geothermie auch
>> auf Eis legen...

Glauben Sie wirklich, Peter Altmeier wird nochmal Minister? oO

@fathaland slim 16:13 Uhr: wenn Sie mich so fragen ..

Ich halte Frau Baerbock nicht für dumm, sie ist clever, aber ich halte sie für nicht sehr gebildet.

Die „Kobold-Aussage“ von ihr ist doch mindestens so erhellend wie Laschets unpassende Heiterkeit.

Ich habe mich damals nicht gefragt ob sie wirklich einen „Master in Politologie“ hat, sondern ob sie überhaupt Abitur hat !

Deutschland ist ein Land mit enormen Energiehunger. Derzeit wird versucht zB besonders energieintensive Prozesse wie die Erzeugung von Stahl, Aluminium und chemischen Grundstoffen nach China (oder Australien, oder..)„outzusourcen“.

Die Halbfertigerzeugnisse werden dann nach Deutschland importiert und hierzulande - natürlich umweltschonend ! - weiterverarbeitet. Dank Globalisierung bleibt die „Öko-Weste“ Deutschlands also sauber.

Was das dem „Weltklima“ nützen soll, bleibt derweil das Geheimnis der Aktivisten.

@fathaland slim um 16:41

„Kein einziges Bundesland wird von einer einzigen Partei mit absoluter Mehrheit regiert.“

Wenn ich den ganzen Kommentaren glauben darf, dann fahren doch die Grünen jede Selbstläuferwirtschaft mühelos an die Wand.“

Sie dürfen aber den ganzen Kommentaren nicht Glauben schenken; ein Kretschmann von den Grünen, eher konservativ eingestellt, hat schon gewusst, warum er sich für die CDU und nicht SPD als Koalitionspartner entschieden hat. Kretschmann ist sicherlich ein „Leuchtturm“ bei den Grünen, und durch seine pragmatische Einstellung auch für konservativere Menschen wählbar. Er repräsentiert sicherlich nicht die Grünen auf Bundesebene. Ich denke, vor einer RRG- oder GRR-Regierung auf Bundesebene graust‘s ihm (ist aber nur mein Bauchgefühl).

16:43, Arlecchino27 @ fathaland slim

>>Und haben Sie eine Begründung für das, was Sie sagen? Zum Ostblock? Zu Kuba?<<

Ich kann Ihnen nur sagen, daß ich keinen einzigen Grünen und keinen einzigen Linken kenne, für den der Ostblock oder Kuba in irgendeiner Weise vorbildlich wäre.

Wobei sich eine etwas intensivere Beschäftigung mit Kuba durchaus lohnt. Schon allein wegen der Musik. Und der Menschen dort. Die sich nicht unterkriegen lassen.

16:38 von fathaland slim

Und Polen wird sich mittelfristig ebenso von der Kohle verabschieden wie Frankreich von der Kernkraft.
----

vielleicht !

bzw. wo liegen denn die möglichen Gründe dafür, sich davon zu verabschieden
Kernkraft ist gnadenlos billig !
und kommen sie mir nicht mit "aber die Folgekosten"
was interessieren die Folgekosten die in 50 oder 100 Jahren kommen
die Staatsverschuldung die man den folgenden Generationen aufhalst kümmern doch auch niemanden oder der Raubbau Rohstoffmäßig wie Umweltzerstörend an der Natur ....

@ingo hamann, 16:42, re @margitt

Nun geht es schon wieder los ,
immer wieder gibt es User die mir das Fleisch essen vermiesen wollen , liebe Margit.
Warum soll ich zum Essen gehen etwa Chemie, - oder Grünzeugs bestellen.
Ich werde auch in Zukunft eine Fleischplatte bestellen, andere Esser können ja von Grünfutter leben

Ja, nun geht es schon wieder los. "Ich werde auch in Zukunft eine Fleischplatte bestellen". Wo schreibt denn @Margitt, dass Sie das nicht dürfen? Die Restaurants sollen, so schreibt sie, vegane und vegetarische Gerichte anbieten, dass ist ja wohl was anderes. Von Fleisch von der Karte nehmen war nicht die Rede. Sie dürfen sich weiterhin von Fleisch pur ernähren.
Lesekompetenz, Textverständnis, Verstehen-Wollen.

16:40 von gman

«Hoffentlich geht der Sonne "der Brennstoff" nicht aus. Ohne Kernenergie= Sonnenstrahlung gäbe es kein Leben!»

Sonnenenergie ist Fusionsenergie.
Was anderes als Kernspaltung im AKW.

Mit Kernspaltung hätte die Sonne längst rumms gemacht.
Und dann ohne Leben hinterher on Planet Earth.

Am 22. August 2021 um 16:15 von WM-Kasparov-Fan

- keine Klimaanlage, nur 14 Grad Raumtemp. bei eisigen Wintern,
- sehr seltene Körperwäsche, kaum Verw. von warmem Wasser,
___
Hm, ja ! Stelle ich mir sehr nachahmenswert vor. Ich denke mal, Sie leben alleine und haben auch keine engen(!) Freunde.
Danke, mir ist schon schlecht. Derartige Hygiene sollte auch nur bis max 14 Grad angewandt werden.

16:39 von spax-plywood

sie haben meinen Beitrag missverstanden
es war keine Kritik !
nur bin ich eben skeptischer was "Neuerungen" betrifft
auch weniger Euphorisch, erst mal abwarten ....

Verhinderung Strategie

Geothermie, ein interessantes Thema. Aber vergeblich sucht man echte Facts und wirkliche Zahlen. Und dies obwohl in den 50 er Jahren des vorigen Jahrhunderts man in Italien schon weiter war. Man hat den Eindruck das alle Bemühungen erfolgreich torpediert sind. Schade.

14:28 von Werdaswissenwill

< Weiter als die Deutschen? >
Nun, ich hatte dies noch nie gehört, dass man mit Wasser aus alten Kohlestollen in D schon Häuser beheizt hat.
Diese Idee kannte ich noch nicht.

< Aber Wärmepumpen an sich sind schon eine alte Methode! >
Dass es Wärmepumpen gibt, ist selbst mir schon aufgefallen, nicht nur zur Energiegewinnung bei Wohnhäusern.
Ich war kürzlich nahe dran, mir einen Wärmepumpenwäschetrockner zu kaufen. Tat es aber nicht, weil der das Klima auch belastet

Dass Geothermie auch Risiken hat, wußte ich auch schon.

Bei uns gibt es in der Umgebung keine Geothermiekraftwerke und sooo viele gibt es davon auch in D noch nicht. Die Technik ist immer noch relativ neu. Nicht alle neuen Techniken funktionieren von Anfang an reibungslos.

16:20 von derkleineBürger

Die meiste Energie, die reingesteckt wird, wird als ungenutzte Wärme abgegeben (Fernwärmenutzung bedingt möglich) & nicht als Strom
----

das scheint mir ein grundsätzliches Problem
unsere Umweltfreunde wehren sich ja mit allen Mitteln gegen Fernwärme
egal ob es von Kohle - oder von Kernkraftwerken kommt
besser ungenutzt und sinnlos ableiten

16:43 @ Arlecchino27 @ fathaland slim

Vielleicht geben Sie sich mit meiner Antwort zufrieden:

Mir ist nicht bekannt, daß die Grünen das Privateigentum an Produktionsmitteln abschaffen und durch Volkseigentum ersetzen wollen.

Das wäre die Grundvoraussetzung für ein Wirtschaftssystem wie in den ehemaligen "sozialistischen" Staaten.

@Vaddern um 16:13 / Adeo60

„Was soll Ihre fortwährende Zitierung einer Umfrage, wie zufrieden die Deutschen denn so sein sollen.
Stellen Sie die Frage nach der Zufriedenheit mal Mitgliedern eines Stammes im Amazonas, der vorher noch keinen Kontakt mit der Zivilisation hatte. Wahrscheinlich sind die auch zufrieden, sie kennen ja nix Anderes.
Und das wir dabei sind, ihren Planeten hinzurichten, wissen sie ja nicht.“

Lesen Sie nochmals Ihre Zeilen und überlegen dann, was da schief lief …
Die Menschen im Amazonas sehen nicht „uns“ als die Zerstörer an, sondern wenn, dann die brasilianische Regierung unter Bolsonaro, die ihre Lebensgrundlagen vernichten!
Bleiben Sie bitte lieber beim Thema.

@ gman

Die Grünen waren immer gegen die Erhöhung des Erdgasimportes, egal woher. Aus Gründen des Klimaschutzes. Toll. Erdgas ist noch lange unverzichtbar. Auch Frau Baerbock kann darauf nicht verzichten.

Ok, das wissen wir ja. Dennoch ist es unstrittig, dass wir aus der Verbrennung von Erdgas aussteigen müssen.

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