Ihre Meinung zu: Bundeswehr in Afghanistan: Sorge vor Radikalisierung von Veteranen

25. August 2021 - 7:56 Uhr

Für viele Afghanistan-Veteranen sind aktuelle Bilder aus Kabul schwer zu verarbeiten. Ein Veteranenvertreter warnt vor einem Abdriften in rechtsorientierte Gruppen. Und die Wehrbeauftragte des Bundestags fordert mehr Therapieangebote.

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Kommentare

Nicht nur die befürchtete

Nicht nur die befürchtete Radikalisierung der Veteranen ist auf eine verfehlte Politik sondern der gesammte Rechtsruck der leider Quer durch die Gesellschaft geht hat die Regierung zu verantworten. Jeh mehr Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrückt und ausgegrenzt werden um so mehr werden sich radikalisieren. Wenn wir da nicht anfangen gegen zu steuern wird das ein böses Ende nehmen.

Im Grunde kommt jetzt raus,

Im Grunde kommt jetzt raus, wie sinnlos der Einsatz war und wie gering die Regierung ihre Truppe schätzt.
Is schon klar, dass man da gefrustet ist.
Dazu minderwertiges Arbeitsgerät, Mangelverwaltung, komische Auftragslage, wenig Befugnisse.
Die schauen zur USArmy und haben Tränen in den Augen.

Mehr Therapiengebote wäre super

Durch meine Arbeit in der Beruflichen Umschulung habe ich viel mit Veteranen zu tun.
Und ich möchte hier eine Lanze für sie Brechen, in das rechte Milieu abzurutschen ist bei weiten nicht die schlimmste Sorge.

Die Bundeswehr hat erst 2012 Posttraumatische-Belastungsstörung als Berufskrankheit anerkannt, vorher wurden die Soldaten einfach völlig allein gelassen.

Auch jetzt ist es noch irrsinnig schwer einen entsprechend spezialisierten Therapieplatz zu bekommen.

Denn Therapie ist nicht gleich Therapie, es benötigt speziell ausgebildete Fachleute für diese Thematik und davon gibt es aktuell viel zu wenige.

Nur mit Geld ist dieses Problem nicht zu lösen.

Die Radikalisierung ist erst de letzte Schritt.

Versuchen sie es einmal aus der Sicht des traumatisierten Soldaten zu sehen:

Er opferte körperliche und mentale Gesundheit und der empfundene Dank der Republik dafür ist:
Jetzt wo du nicht mehr nützlich bist, kannst du zusehen wo du bleibst.

Das erzeugt nicht gerade Zuneigung

Hmm....

"Ein Veteranenvertreter warnt vor einem Abdriften in rechtsorientierte Gruppen. "

Aktuelle Bilder schwer zu verarbeiten.... und dann wird man rechts wenn man für Frauenrechte und Flüchtlingskinder eintritt?
Oder sind Bundeswehrsoldaten per Definition immer rechts?

Herr Drescher, bitte treten Sie zurück und schliessen Sie nicht von sich auf andere.

Verteranenvertreter

Jürgen Todenhöfer schrieb 2014:
"Ähnlich wie beim Abzug der Sowjets beherrschen die Taliban die
ländlichen Regionen des Landes. Die afghanischen Truppen aber
sitzen verunsichert in den großen Städten. Jedes Jahr desertieren
nach offiziellen Angaben 18 Prozent der Soldaten. Angesehene
afghanische Analysten gehen von bis zu 47 Prozent aus. Die
Taliban können fast überall nach Belieben zuschlagen. Anders als
konventionelle Armeen müssen Guerillas und Partisanen einen
Krieg nur ungeschlagen überleben, dann haben sie ihn gewonnen."
Das müssen die Veteranen doch auch gewusst haben und hätten der Politik, notfalls der medialen Öffentlichkeit die Aussichtslosigkeit des Afghanistaneinatzes eindringlich klar machen müssen.

Die Sorge ist aktuell unberechtigt

Wer als Soldat in Afghanistan stationiert gewesen ist, der hat sich auch vorher keine Illusionen gemacht.

Was mir ein Veteran erzählt hatte, was er da für Aufgaben bei welchen örtlichen "Veranstaltungen" hatte, wurde hier immer gerötet.

Keiner wollte es hören, keiner wollte es sehen, keiner wollte sowas lesen.

Wenn sich da jemand radikalisiert hatte, dann liegt das definitiv NICHT am Abzug der Truppen, sondern an der unterschiedlichen Mentalität.

Bundeswehr !

Dass die Veteranen nun gefrustet sind, ist mehr als verständlich. Wenn da eine Regierung ist, die bei den Großen mitspielen will, aber nicht mal die eigene Armee mit dem Nötigsten versorgt, diese wie verblaste Stiefmütterchen behandelt, die Ortskräfte bewusst vergisst, und somit die eigenen Soldatinnen und Soldaten gefährdet, braucht sich über Kritik nicht zu wundern.
Heute will ja Oma Merkel wieder ein paar leere Worte von sich geben, die Evakuierung loben, aber all die Verantwortlichen für das ganze Desaster weiter schützen. Die ganze Regierung müsste gehen, und endlich einsehen, dass D nur ein kleines Licht ist, im Konzert der Großen, und von denen immer abhängig sein wird.

09:09 von Deeskalator

Er opferte körperliche und mentale Gesundheit und der empfundene Dank der Republik dafür ist:
---

ist das nicht ein allgemeines Problem ?

also für mich und meine Freiheit hätte kein Bundeswehrsoldat am Hindukusch kämpfen müssen
Ganz im Gegenteil ....
Also fällt es mir schon schwer mich für was zu bedanken was ich als verwerflich betrachte
(um nicht noch deutlicher zu werden)

der Afghanistaneinsatz war unsinng und zwar ...

von Anfang an. Jeder mit Geschichtsbewußtsein und klarem Denkvermögen wußte, dass dieser Einsatz scheitern würde. Um so erschreckender die jahrelange Selbst- und Fremdtäuschung deutscher Regierungs- und Parteipolitiker. Die Soldaten der Bundeswehr sind buchstäblich getäuscht worden. Sie glaubten, ihr Einsatz hätte irgendeinen Sinn jenseits bloßer blinder deutscher Bündnistreue zur Hegemonialmacht USA. Immer schon absolut lächerlich waren die Cover-Stories zu Frauenrechten. In befreundeten isalmischen Ländern stören mangelnde Frauenrechte keinen deutschen Politiker oder Journalisten. Das Abdriften von Soldaten ins rechte Spektrum ist das Abdriften von einer Illussion in die nächste. Was Deutschland dringend braucht ist Aufklärung, Sachlichkeit, Verantwortlichkeit, Moral. Von alldem gibt es nicht mehr viel im Land.

Eine mögliche einfache Lösung

Man kann auch die Bundeswehr abschaffen, dann hat man von diesen Menschen kein Abdriften nach rechts und von dieser Seite droht keine Gefahr mehr.
Das wäre eine mögliche Folgerung ?

Nachvollziehbar

Es ist sicherlich nachvollziehbar, dass für viele Afghanistan-Veteranen diese aktuellen Bilder aus Kabul nur schwer zu verarbeiten sind; diejenigen, die in der Zeit der Präsenz dort Kameraden verloren haben, hat diese Niedergeschlagenheit bestimmt schon viel früher erfasst (beim Verlust jener Kameraden).
Ich meine, dass man den Einsatz in Afghanistan aufmerksam verfolgt hat, aber klar, in 20 Jahren Präsenz ging manches unter - schließlich gab und gibt es noch andere Themen, die die Menschen hier bewegen. Inwiefern ihre Belange nie beachtet wurden, vermag ich nicht zu beurteilen.

Ich hoffe, dass die nun geforderten Therapiemöglichkeiten auch kommen, um diesen Menschen zu helfen, diese seelischen Belastungen zu verarbeiten (was sicherlich eine schwierige und langwierige Therapie wird) - ein Abdriften in ein rechtsradikales Gedankengut und Bildung von rechtsorientierten Gruppen muss verhindert werden - das wäre der gänzlich falsche Weg, den diese Veteranen einschlagen würden.

wen wundert dies?

Auch an dieser Entwicklung ist unsere Regierung nicht unschuldig, hat man doch die Soldaten jahrzehntelang in einen Kampf für ein fremdes Land für quasi nicht vorhandene Werte geschickt.

Wen wundert dies, wenn jemand ständig die Auswirkungen des radikalen Islamismus vor Augen hat, dass sich so jemand gegen diese Entwicklung radikalisiert, anstatt sich politisch damit auseinanderzusetzen.

Bundeswehr in Afghanistan

Das Bundeswehr­mandat für Afgha­nistan war zwei Jahrzehnte lang der entscheidende Fehler !!!

Tote Soldat*innen, wohl noch viele tote afghanische Helfer*innen und psychisch angegriffene Veteran*innen sind das Ergebnis eines von vorneherein zum Scheitern verurteilten Einsatzes, der sich letztendlich doch nur um amerikanische Interessen drehte.

Also jammert jetzt nicht, sondern helft all denjenigen, die es (mehr als dringend) NÖTIG HABEN.

Was machen die anderen Nationen ?

Wie ist die Reaktion der Soldaten der anderen Länder ? Driften die auch nach rechts ab ?
Das wäre nochmal interessant zu erfahren.
Auch ob es ausreichend Therapieangebote für deren Soldaten gibt.
Und ob die Soldaten auch so sensibel sind wie unsere Bundeswehr.

volles Verständnis

habe ich für die Menschen, die ihr Leben in Afghanistan eingesetzt haben weil sie von der Politik dort hingeschickt wurden und nun sehen, wie stümperhaft unsere Politiker sich verhalten. Insbesondere H. Maas und Frau KK stammeln sich nun etwas zurecht was von Peinlichkeiten nicht mehr zu überbieten ist.
Hier wäre ein unverzüglicher Rücktritt inkl. Verzicht auf weitere staatliche Leistungen der beiden zumindest ein Signal gewesen, dass sie ihre schweren Fehler einsehen, wenngleich es auch keine Leben rettet, die beide nun zu verantworten haben

@Demokritisch um 09:26

Sie schreiben „Man kann auch die Bundeswehr abschaffen, dann hat man von diesen Menschen kein Abdriften nach rechts und von dieser Seite droht keine Gefahr mehr.
Das wäre eine mögliche Folgerung ?“
Nein! Auch in der Polizei gibt es rechtsorientierte Tendenzen - wollen Sie die auch gleich abschaffen?
Rechtsorientierte Tendenzen gibt es quer durch unsere Gesellschaft; das sieht man ja an Wahlergebnissen.

09:09 von Deeskalator

Mit ihrer Aussage haben sie so was von recht.

@Demokritisch

es ist schon erstaunlich, dass wir Menschen, die von der offensichtlichen Unfähigkeit der Regierenden zunehmend frustriert sind, nun ein Therapieangebot machen wollen.
Damit lindert man Symptome, heilt aber nicht die Ursache des Problems

Frau Högl als ...

... Wehrbeauftragte fordert angesichts des aktuell von NATO-Staaten in Afghanistan verursachten tiefen Chaos und unendlich menschlichen Leides der Zurückgebliebenen fordert mehr Therapie für ehemalige Kriegführende der Bundeswehr in Afghanistan (Veteranen !).
Und die ARD-TS macht das zur 1. sprich wichtigsten Schlagzeile des Mittwochmorgen.
Wie schön man doch von der wissentlich und gewollten Blockade der Evakuierung afghanischen Ortskräfte mit den Hauptschuldigen dafür (Braun vom Bundeskanzleramt und Merkel selbst) - fast wörtlich von marcus grotian übernommen - ablenken kann.
Anstatt unwichtige Nebelkerzen in die Afghanistan-Diskussion zu werfen, gibt es doch dringende Fragen an herrschende Regierende, die auf den Nägeln brennen und von Journalisten gestellt werden müssen und sollten?
Nichts davon gestern und heute morgen bei ARD davon.

Zweierlei Maß?

All diejenigen, die den Bw-Einsatz in A. jetzt verteufeln und die Evakuierung der Ortskräfte fordern, sollten sich fragen, wie das Land und die Rolle der Frauen und Mädchen vor rund 20 Jahren ausgesehen hat.
Wie wären die jetzten 2 Jahrzehnte verlaufen, wenn man nur zugeschaut hätte?

um 09:20 von Sisyphos3

Er opferte körperliche und mentale Gesundheit und der empfundene Dank der Republik dafür ist:
------------------------------------
Das sollte man aber schon bei der Berufswahl wissen. Krieg ist kein Abenteuer Spiel.
Nach dem 2. Weltkrieg wurden 100tausende mit mentalen und körperlichen Schäden, sich selbst überlassen.

@AufgeklärteWelt

"Die Soldaten der Bundeswehr sind buchstäblich getäuscht worden. Sie glaubten, ihr Einsatz hätte irgendeinen Sinn jenseits bloßer blinder deutscher Bündnistreue zur Hegemonialmacht USA." Am 25. August 2021 um 09:24 von AufgeklärteWelt

*

Welcher deutscher Soldat soll das geglaubt haben???

Jemand mit solchem Realitätsverlust kommt bei der Aufnahme durch die psychologische Untersuchung gar nicht durch.

"Die Bundeswehr ist nicht dafür da, um Kinder in der Welt zu retten" hat mir damals die Psychologin gesagt, als ich mich beworben und an Eignungstests teilgenommen hatte. Ich wurde abgelehnt. Das ist schon ein Viertel Jahrhundert her.

Re : AufgeklärteWelt !

Tja, die deutschen Politiker täuschen und lügen den lieben langen Tag, nur um ihre Agenda durch zu bringen. Für mich ein schreckliches Bild, dass nicht einer der Verantwortlichen selbst nach Kabul oder wenigstens nach Taschkent flog, um dort mit zu organisieren.
Auch nach der Flut in D erscheinen diese Protagonisten nur, um sich "ein Bild von der Lage" zu machen, und dann wochenlang nichts zu tun. Ach, noch eine Anmerkung, die Herren erscheinen mit einem Heer von Sicherheitsleuten und viel Presse, um ja ins rechte Licht gerückt zu werden.
Was die befreundeten islamischen Länder angeht, da geht es um viel Geld, was sind da schon Frauenrechte bei den Politikern ?????..............................NICHTS, wie auch alle Soldaten und Soldatinnen der BW, die den Dreck wegschaufeln und ihr Leben riskieren, für idiotische Entscheidungen der Politik !
Der größte Teil der Politik ist moralisch und ethisch nur noch ein Schatten des Notwendigen für die Gesellschaft !

Radikalisierung

sehr verstaendlich, auf der anderen Seite muessen Soldaten gehorchen und den Einsatz akzepieren. Alternative ist raus aus der Truppe.
Die Frage sollte eigentlich lauten, warum machen wir alles mit was der grosse Verbuendete fordert? Bei den Verhandlungen haben die Amerikaner die "Partner" nicht gefragt oder eingebunden.
Es geht auch um Verlaesslichkeit, wie sicher koenne wir uns sein das wir Schutz erhalten oder am Verhandlungstisch verkauft werden (Verhandlungen mit Terroristen)
Das Buendnis sollte dringend aufgeloest werden, wir muessen Kontrolle fuer unsere Einsaetze, Verteidigung haben (oder die EU).
Es gibt viel zu besprechen, nicht nur Afghanistan einig Minister sollten den Hut nehmen, nicht nur von Verantwortung reden, handeln.
Wieder setzt die Politik auf das schlechte Kurzzeitgedaechtning. Bald ist eine neue Thema gefunden.
An Ausschuesse glaube ich nicht, sie haben niemals zu irgend etwas gefuehrt.

@ um 09:30 von Demokritisch

"Und ob die Soldaten auch so sensibel sind wie unsere Bundeswehr."

Jemandem, der noch nie an einem Kampfeinsatz beteiligt war, steht so ein Urteil ganz sicher NICHT zu.
Ihre Äußerung finde ich anmaßend und beleidigend.

@Hansi2012

"Wie wären die jetzten 2 Jahrzehnte verlaufen, wenn man nur zugeschaut hätte?"

Mit dieser Logik hätten Sie Anlaß, die halbe Welt militärisch zu unterjochen. Zudem ist ein Kriegseinsatz der denkbar ineffizienteste Weg, Frauenrechte zu fördern.

Interssant zu beobachten ist übrigens, dass nur die Deutschen mit der Cover-Story Frauenrechte gearbeitet haben. Die Cover-Story der USA für die Besatzung war die Unterdrückung des Terrorismus. Mit Frauenrechten hatte ihr Einsatz nichts zu tun. Das ist eine Deutsche Erfindung, um die deutsche Öffentlichkeit mit einem allgemein gefälligen Kriegsziel kritikunfähig zu machen. Also beste und zugleich widerlichste Propaganda.

"Radikalisierung"

Offensichtlich geht es Frau Högl bei der "Therapierung" gar nicht um die Gesundheit der Soldaten, sondern um deren befürchtete "Radikalisierung" in eine ungewünschte Richtung?

Unterschied

Das macht halt den Unterschied.
Zitat von Robert Habeck: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen, und den Frauen und Männer, die niemanden zurücklassen wollen, mit denen sie gedieht und gearbeitet haben.

Nicht nur Habeck hat damit ein Problem, sondern auch die jetzigen Politiker der Parteien, welche sein mehr als 70 Jahren dieses Land regieren.

Es mag altmodisch sein, aber Substantive wie Verlässlichkeit, Ehre und Treue zu einer Aufgabe, sind die Grundvoraussetzung, dass man selbst einmal Hilfe bekommen wird.

@ Wolf1905

Zitat: "Ich hoffe, dass die nun geforderten Therapiemöglichkeiten auch kommen, um diesen Menschen zu helfen,..."
#
Also meines Wissens kann sich jeder mit einem behandlungsbedürftigen Symptom an entsprechende Ärzte und Therapeuten wenden ... auch wenn er Bäcker oder Mechatroniker ist.
Meines Erachtens geht es da mehr um Rentenzahlung in entsprechender Höhe.
Ich kenne einige Veteranen. 75% haben in ihr vorheriges Leben zurück gefunden, 10 % nach therapeutischer Hilfe und einer Wiedereingliederung, der Rest ist nach ihren Aussagen absolut arbeitsunfähig.
Einige haben berichtet, dass sie erst während der Therapie erzählt bekamen, wie krank sie doch seien.
Woher ich das weiß? Ich war nach meinem Studium rd. 30 Jahre im HR- Management tätig ... bis zur Pensionierung, habe also viele Schicksale erlebt und begleitet.

09:16 von Traumfahrer

Dank für ihren Beitrag, wieder mit wenig Worten alles gesagt.

Veternanenvertreter ?

Was legitimiert einen Bw-Soldaten bzw. Ex-Soldaten zu solchen unsinnigen Warnungen?
Vielleicht sollte der entsprechende Herr mal das Soldatengesetz zur Hand nehmen.

Kein Soldat, der auf dem Boden unserer Verfassung steht, wird sich aufgrund der neuen Lage in A. politisch nach rechts radikalisieren.

Wer es doch tut, war auch schon vorher falsch bei der Bw!

Was hier gefehlt hat,

war der Plan B.
Nur ist dieser Plan B bei militärischen Operationen nicht so einfach zu erstellen.
Das ist bei allen militärischen Operationen so,
ein gesichtswahrender Rückzug wird dann schwierig bis eigentlich unmöglich.
Die wahren Verlierer,das sind aber weder die Amerikaner noch die Bundeswehr und andere die im Rahmen der NATO noch dabei waren.
Die wahren Verlierer sind die Einwohner und einfachen Menschen in Afghanistan.
Was hier fehlt ist eine robuste handlungsfähige UNO.
Nicht die USA,oder die NATO oder wer auch sonst ist für solche Probleme zuständig,sondern hier bedarf es einer übergeordneten Weltorganisation.
Wobei die Bedürfnisse des einzelnen Bürgers im Vordergrund stehen müssen.
So dass nicht irgendwelche radikale Gruppierungen wie die Taliban sich auf Kosten der Bevölkerung mittels Unterdrückung an der Macht halten und aich bereichern können.
Interesse nur zu ihren Gunsten.

Ja Frau Kramp Karrenbauer

Ja Frau Kramp Karrenbauer hält den Kopf hin.
Dann soll sie bitte nach Afghanistan.
Die welche ein Bein verloren haben oder seelisch kaputt sind haben halt wie immer bei Kriegen auf das Geschwätz der Politiker gehört.
Das nicht einmal ein einziger Politiker die letzten Soldaten mit der deutschen Flagge in Empfang genommen haben ist beschämend.
Jetzt rufen die Damen und Herren aber wieder nach den Soldaten.
Man kann sich für diese Regierung, für diesen Bundestag nur schämen.
Die Soldaten und auch andere Berufsgruppen, verdienen das Gehalt oder die Pension der Bundestagsabgeordneten und umgekehrt.
Die Deutschen sollten sich schämen für so eine Regierung.

In der Folge entstünden

In der Folge entstünden neuerdings rechtsorientierte Gruppen wie "Veteranen 5 n 12" oder der "Veteranen Pool".
#
#
Diese Vereinigungen haben eine andere Meinung als Sie Herr Drescher, und das reicht für Sie schon diese in die rechte Ecke zu stellen?
Das jetzt die KSK in Afghanistan die wichtigsten Aufgaben übernimmt um dort Leben zu retten ist ein Schlag ins Gesicht für alle Politiker die vor wenigen Monaten diese Elitetruppe auflösen wollten.

@ Tarek94

"Radikalisierung"
Offensichtlich geht es Frau Högl bei der "Therapierung" gar nicht um die Gesundheit der Soldaten, ...

Doch auch.


... sondern um deren befürchtete "Radikalisierung" in eine ungewünschte Richtung?

Letzteres wäre zumindest für uns alle sehr wichtig.

Am 25. August 2021 um 09:09 von Deeskalator

Vollste Zustimmung! Dieses Rechtsrücken ist Mittlerweile Mode! "Kann ich nicht erklären ist es halt Rechts!" Schon ist das eigentliche Problem im Hintergrund! Wo war den der Veteranenvertreter 20 Jahre lang? Oder war das den Medien keine Schlagzeile wert? Muss man auch Fairerweise behaupten!

"In der Folge entstünden

"In der Folge entstünden neuerdings rechtsorientierte Gruppen"

Hier hätte ich mehr mir Hintergrund Informationen gewünscht was diese Gruppen genau machen und warum sie anscheinend gefährlicher sind als linksorientierte Gruppen.

"Sie hätten das Gefühl, dass ihre Belange "noch nie interessiert" hätten."

Ja den Eindruck habe ich auch, besonders bei bestimmten Parteien. Von AKK halte ich eigentlich nicht viel aber das sich endlich mal wieder jemand hinter die BW stellt rechne ich ihr hoch an - auch wenn sie den "Empfang" der rückkehrenden Soldaten ziemlich verzapft hat.

Am 25. August 2021 um 09:07 von Bender Rodriguez

Im Grunde kommt jetzt raus,

Im Grunde kommt jetzt raus, wie sinnlos der Einsatz war und wie gering die Regierung ihre Truppe schätzt.
Is schon klar, dass man da gefrustet ist.
Dazu minderwertiges Arbeitsgerät, Mangelverwaltung, komische Auftragslage, wenig Befugnisse.
Die schauen zur USArmy und haben Tränen in den Augen.
__
Ich würde noch "geringe Wertschätzung" zufügen. Dieser Beruf, es sind ja nunmehr nur Berufssoldaten, ist genauso undankbar, wie der Polizisten. Sie sollen alles richten, teilweise wirklich unter Einsatz ihres Lebens, haben mit schlimmsten Gestalten zu tun, die sie aber nur mit Samthandschuhen anfassen dürfen und haben weilweise schlimmste Repressalien zu befürchten, sollten sie ihr eigenes Wohl und Wehe schützen müssen.

Einfach mal selbst Verantwortung übernehmen

@ heribix:
Nicht nur die befürchtete Radikalisierung der Veteranen ist auf eine verfehlte Politik sondern der gesammte Rechtsruck der leider Quer durch die Gesellschaft geht hat die Regierung zu verantworten.

Das ist mir zu billig. Jeder, der nach rechts ruckt, muss sich erst mal selbst fragen, warum der Quatsch. Jeder ist erst mal für sich selbst verantwortlich. Wir sind erwachsen.

Am 25. August 2021 um 09:26 von Demokritisch

Eine mögliche einfache Lösung

Man kann auch die Bundeswehr abschaffen, dann hat man von diesen Menschen kein Abdriften nach rechts und von dieser Seite droht keine Gefahr mehr.
Das wäre eine mögliche Folgerung ?
__
Kurz und knapp, NEIN !

Bundeswehr

Soldaten kämpfen seit Jahren für grundlegendste Menschenrechte, Frauenrechte, Bürgerrechte, Sicherheit und Freiheit unter Einsatz von Leib und Leben. Haben mit unzureichender Ausrüstung zu kämpen. Nach dem Abzug Zuhause angekommen von niemandem aus Politik und Gesellschaft empfangen - und auf später vertröstet. Bei öffentlichen Gelöbnissen werden sie ausgebuht. Ihre wichtige Bedeutung wird zwar immer gerne betont - was sich bei Kathastrophenhilfen wieder zeigte, aber wirklich mit ihnen zu tun haben will niemand aus der Politik.
Denn leider lassen sich nicht alle Probleme der Welt mit politischen Verhandlungen lösen.

Soldaten sind keine seelenlosen Kampfmaschinen; es sind Bürger aus der Mitte der Gesellschaft und genau so sollten sie behandelt, wahrgenommen und respektiert werden. Ebenso ihre Sorgen, Nöte und menschlichen Enttäuschungen.

Wir brauchen die Bundeswehr und sie braucht uns!

@H. Hummel

"Einige haben berichtet, dass sie erst während der Therapie erzählt bekamen, wie krank sie doch seien." Am 25. August 2021 um 09:44 von H. Hummel

*

Das kann man so oder so sehen.
Die meisten Kranken bekommen ihre konkrete Diagnose erst vom Arzt.

Der Erkrankte kann nicht wissen, wie weit er von der Norm entfernt ist.

Oft sind es "Kleinigkeiten" die dem Erkrankten von seinem Umfeld abgenommen werden, wodurch kein Druck entsteht etwas daran zu ändern. (Zum Beispiel Einkaufen gehen, weil derjenige keine Menschenmengen um sich erträgt ohne aggressiv zu werden. Das läuft so lange gut, bis der Betroffene oder sein Helfer nicht ins Krankenhaus muss. Dann aber kommt das umso heftiger.)

Schuld ist unsere Gesellschaft

Schuld ist nicht die Regierung, schuld ist unsere Gesellschaft, die nicht konsequent hinter dem Einsatz und hinter der Bundeswehr stand und steht.
Wenn sich weite Teile der Gesellschaft über die BW und ihre Bewaffnung lustig machen, dann ist die Radikalisierung vorprogrammiert. Nur durch unser Kneifen und unsere Trägheit können rechte Parteien und Gruppen überhaupt erst existieren.

@pemiku

"Ihre Äußerung finde ich anmaßend und beleidigend." und "Jemandem, der noch nie an einem Kampfeinsatz beteiligt war, steht so ein Urteil ganz sicher NICHT zu."

Woher wollen sie das wissen ?
Sie fabulieren sich da was zurecht, nur um einen Kommentar loszulassen.
Es war ein Frage meinerseits ohne jegliche Wertung oder Beleidigung.
Sie müssen halt richtig lesen, ohne vorgefasste Meinung.

Zu links lastig??

Lehren daraus ziehen sollten wir in Deutschland und Europa.

- ohne die USA sind wir in Deutschland und Europa nur Statisten mit großem Maul
- Deutschlands Außenminister sind schon lange Lachnummern und Hampelmänner
- wann wird die Bundeswehr endlich richtig ausgestattet
- denke das es sich so verhält wie mit den Türken und Erdogan, viele wollen die Taliban
- ziehen die Grünen und SPD jetzt auch ihre Lehren was die Bundeswehr angeht und unterstützen sie jetzt besser Herr Mütznich

Am 25. August 2021 um 09:34 von Wolf1905

Nein! Auch in der Polizei gibt es rechtsorientierte Tendenzen - wollen Sie die auch gleich abschaffen?
Rechtsorientierte Tendenzen gibt es quer durch unsere Gesellschaft; das sieht man ja an Wahlergebnissen.
__
Vielleicht sollte man sich eher mal fragen, WARUM das wohl in dieser Ausprägung so ist, wenn es denn tatsächlich so zutrifft, was ich nicht wirklich beurteilen kann.
Das kann ja nicht nur mit dem "Corps-Charakter" zusammenhängen.

@Non-Partisan

Danke für den Kommentar, ja das sehe ich auch ähnlich.

Fehler der Politik und ihre Folgen ...

Ich fürchte, dass Menschen, die bereits rechtsradikal sind, therapieresistent sind.
Würde es sonst so viele Rechtsradikale geben, wenn das reversibel wäre?

Dass nun die Bundeswehr-Soldaten angesichts der Tatsache, dass Grotian u. andere (Botschaft, Antrag v. Grünen im Juni, etc) vergeblich die Bundesregierung warnten u. die frühzeitige Evakuierung der Helfer vergeblich erreichen wollten, traumatisiert sind, ist verständlich.
Es wäre vermeidbar gewesen, wenn die Bundesregierung die zahlreichen Warnungen ernst genommen hätte.

Wir habe diese eine Regierung noch, die schon öfters durch Fehleinschätzungen, z. B. in der Pandemie, zu etlichen anderen Traumatisierungen auch beigetragen hat. Ich denke auch an die Menschen, die infolge von Fehlentscheidungen Angehörige in der Pandemie verloren haben oder selbst chronische Folgen einer vermeidbaren C-Infektion noch haben (durch zu spätem Einsatz d. Schnelltests).

Fehler durch die Politik sind oft folgenreich, was selten erkannt wird ...

9.34 Wolf 1905

Für Abschaffung bin ich auch nicht . So wie früher fände ich es aber ok . Zur Erinnerung , 500000 Soldaten im Land die nur die Aufgabe hatten die Nation und die Landesgrenzen vor äußeren Einflüssen zu schützen .

Am 25. August 2021 um 09:53 von lass dich impfen

Das ist DIE Erklärung der Weltgeschichte! "Einfach mal selbst Verantwortung übernehmen" Also Geschichte und Politik wohl in der Schule abgewählt ?Das war ja mal so Richtig Billig!!

Abdriften?

Soldaten, die nach "Rechts" abdriften, weil sie emotional aufgewühlt sind? Das glaube ich nicht. Ich unterstelle mal jedem Erwachsenen Menschen zu mindest eine Affinität zu einer politischen Richtung. Seit dem Wissen über die Häufung von rechten Vorfällen bei der KSK glaube ich eben nicht, dass sich die rechten Einstellung einiger Veteranen erst durch die jetzigen Umstände in Afghanistan etablieren.

wie wären die zwei Jahrzehnte verlaufen

genau so wie jetzt die nächsten zwei Jahrzehnte verlaufen werden. Die Islamische Welt ist eine andere als die Unsere. Wann wird das denn mal der letzte Gutmensch begreifen.

Am 25. August 2021 um 09:40 von sosprach

Weil wir immer noch wie ganz Europa und noch weitere Länder und Gebiete am Zipfel der USA hängen, aber immer noch besser als am Zipfel Russlands oder Chinas!

Was die Weltpolitik der Deutschen angeht fällt mir ein Spruch ein " Mit den großen auf Toilette gehen aber das Bein nicht heben können"

Wenn man die letzten 40 Jahre zurück blickt konnte man immer meinen wir wären eine Großmacht.
Diesen Eindruck habe ich auch wenn es ums Klima geht, man könnte meinen wir retten die Welt!

Am 25. August 2021 um 09:39 von Traumfahrer

Der größte Teil der Politik ist moralisch und ethisch nur noch ein Schatten des Notwendigen für die Gesellschaft !
___
Ich frage mich, warum ein Mensch, der nur Hohn und Spott, so wie Sie für das Land in dem er lebt und seine repräsentativen Menschen hat, überhaupt noch hier weilt. Da hätte ich mich doch längst vom Acker gemacht. Dahin, wo es Ihrer Meinung nach gesellschaftlich, politisch, moralisch und überhaupt besser läuft.
Sie können am 26.09. die Partei wählen, von der Sie glauben, dass sie es nach Ihrem Gusto macht. Ansonsten sollten und müssen Sie akzeptieren, dass Politiker, zumindest in einer Demokratie, den Willen der Mehrheit des Souverän, nach bestem Wissen und Gewissen umzusetzen haben.
Der seinerzeitige Auftrag in AFG gründete sich auf dem Bündnisfall der NATO und wurde auch von UNO befürwortet. Was wollen Sie eigentlich, dass die BW dort nun tut, nachdem DT nun einmal dieses Fiasko verschuldet hat ?

Ein Abdriften nach Rechts?

Wieso? Wenn sie nicht schon in diesem Umfeld waren, dann driften die erst gar nicht in diese Richtung! Und eine Radikalisierung findet auch ohne Afghanistan-Trauma statt - dieser Zusammenhang ist fehl konstruiert. Wenn Traumata vorhanden, dann ist es hoffentlich klar, dass diese therapiert werden - wie bei jedem Arbeitgeber.
---
Drohnen zur Aufklärung: Ja. Drohnen mit Kampfbewaffnung: NEIN. Denn wir haben eine Verteidigungsarmee, ein Angriff ist unnötig wenn man sich aus nutzlosen Auslands-Einsätzen heraushält. Nirgends hat die Armee jemals zur Befriedung beigetragen. Beispiel Zypern: nach 40-50 Jahren sind die Fronten verhärtet wie eh und je. Im Gegenteil: Verhandlungen finden erst gar nicht statt, weil der Status quo so gut zementiert wird.

Ich kann mit dieser Nachricht

Ich kann mit dieser Nachricht überhaupt nichts anfangen.
Ist das jetzt der Blick in die Glaskugel?
Immerhin haben diese Soldaten für Dtl. gedient, auch wenn Merkel/Maas/AKK keine Anführer sind, die man für so einen Einsatz gern hätte.
Aber per se alle zu Rechtsradikalenkandidaten erklären ist wie alle in der Leipziger Eisenbahnstraße zu Linksradikalen zu erklären.

@weingasi1

ja in Ordnung, kann ich nachvollziehen.
Aber, wie treibe ich den Teufel ohne den Belzebub aus ?
Die sich freiwillig zur BW melden sind ja nun etwas "stabiler" in ihrem Wesen oder sollten es sein, um den Gefahren bei Kampfhandlungen zu begegnen und überhaupt dem psychischen Druck zu widerstehen. Sollte man jedenfalls meinen.
Und eine politische Meinung ist ja nicht für ewig, auch wenn sie mal für einige Jahre vielleicht rechts sein sollte.
Also ich könnte, in unserer Demokratie, mit verschiedenen Meinungen und Ansichten gut leben. Warum ?
Weil es doch eine Demokratie sein soll.

was ist daran schlimm?

Artikel: "In der Folge entstünden neuerdings rechtsorientierte Gruppen"

Rechtsorientiert ist nicht gleichzeitig Rechtsradikal, also was ist an rechtsorientierten, konservativen Werten schlimm?

Genau, gar nichts, linksorientiert oder rechtsorientiert sind völlig legitime politische Richtungen.

@ Tada

Zitat: "Oft sind es "Kleinigkeiten" die dem Erkrankten von seinem Umfeld abgenommen werden, wodurch kein Druck entsteht etwas daran zu ändern. (Zum Beispiel Einkaufen gehen, weil derjenige keine Menschenmengen um sich erträgt ohne aggressiv zu werden. Das läuft so lange gut, bis der Betroffene oder sein Helfer nicht ins Krankenhaus muss. Dann aber kommt das umso heftiger.)"
#
Da gebe ich Ihnen Recht. Allerdings ist das kein spezifisches Problem von Veteranen. Das trifft auch auf die auf anderem Wege "erworbenen" psychischen Erkrankungen zu, z. B. auf depressive Menschen u.v.m. .

@ um 09:59 von Demokritisch

>>
"Ihre Äußerung finde ich anmaßend und beleidigend." und "Jemandem, der noch nie an einem Kampfeinsatz beteiligt war, steht so ein Urteil ganz sicher NICHT zu."

Woher wollen sie das wissen ?
Sie fabulieren sich da was zurecht, nur um einen Kommentar loszulassen.
Es war ein Frage meinerseits ohne jegliche Wertung oder Beleidigung.
Sie müssen halt richtig lesen, ohne vorgefasste Meinung.
>>

Um in einen Kampfeinsatz verwickelt gewesen zu sein, müssten Sie mind. 20 Jahre älter sein als ich.
Ich wurde im Jahr des Prager Frühlings eingezogen und mir war gar nicht wohl.
Und angesichts des Ernsts der Lage zu fragen, ob andere Soldaten auch so sensibel sind wie unsere Bundeswehr, finde ich einfach anmaßend.
Ist Ihnen eigentlich klar, wie viele psychisch kranke Veteranen die USA haben ???

Am 25. August 2021 um 09:56 von weingasi1

Wenn man die Beiträge von Demokratisch liest erkennt man das er links ist, er vergisst nur das viele die ganz links sind auch Antisemiten sind!!!

Wenn man berechtigte Anliegen ignoriert und

Menschen damit mundtot macht, suchen sie natürlich nach Lösungen.
Kein Gehör zu finden wenn es um Leben und Tod geht, ist die radikalste Form an sich.

10:01 von weingasi1

vielleicht liegt das nur daran, daß die cdu unter merkel weiter links steht als die spd. das neue rechts ist halt die alte mitte. hören unsere linksgrüninnen natürlich nicht gerne

"Offensichtlich geht es Frau

"Offensichtlich geht es Frau Högl bei der "Therapierung" gar nicht um die Gesundheit der Soldaten, ...
Doch auch.
... sondern um deren befürchtete "Radikalisierung" in eine ungewünschte Richtung?
Letzteres wäre zumindest für uns alle sehr wichtig."

Also handelt es sich offensichtlich um eine "politische Therapie"?

wenn man absolut klar reflektiert

dann erkennt man, dass nicht nur der ganze Afghanistanfeldzug von Propaganda begleitet war, um einen unsinnigen Einsatz sinnvoll erscheinen zu lassen und den deutschen Opfern für ihr Leid eine "Heldengeschichte" anzubieten, zudem um Kritik zu unterbinden; sondern auch noch dieser Bericht soll Kritik unterbinden, indem er diejenigen, die jetzt den größten Anlaß für Kritik hätten, weil sie unter persönlichem Schaden getäuscht wurden, politisch als potentiell unziemlich verunglimpt

Am 25. August 2021 um 09:46 von Naturfreund 064

Was hier gefehlt hat,
war der Plan B.
Nur ist dieser Plan B bei militärischen Operationen nicht so einfach zu erstellen.
Das ist bei allen militärischen Operationen so.Die wahren Verlierer sind die Einwohner und einfachen Menschen in Afghanistan.
Was hier fehlt ist eine robuste handlungsfähige UNO.
So dass nicht irgendwelche radikale Gruppierungen wie die Taliban sich auf Kosten der Bevölkerung mittels Unterdrückung an der Macht halten und aich bereichern können.
Interesse nur zu ihren Gunsten.
__
Einer der wenigen guten Beiträge m.M. nach. Nun sind bzw. war die BW in AFG nicht das grösste Rad im Getriebe und folglich auch nicht in der Lage, dort besonders eigenverantwortlich zu agieren.
Der "Hauptbefehlshaber" waren eben die USA, denen wir uns damals im Rahmen der Nato angeschlossen haben. Aus Sicherheitsgründen sind wir jetzt zum Abschluss der Aktion auch auf diese bzw. deren Sicherung angewiesen. Die UNO ist ein zahnloser Tiger, ohne irgendeine Macht.

Veteranen sind nicht die einzigen

In unsrem Land läuft seit Jahren viel schief.

Die Demokratie nimmt immer mehr schaden. Nicht erst seit Corona.

Man könnte das zeitlich mit den Amtszeiten von Angela Merkel in Zusammenhang bringen. Und diesen Zusammenhang sehe ich auch.

Es war ein großer Fehler jemand zum Kanzler einer Demokratie zu machen, der in einer Diktatur sozialisiert wurde und dort auch in der Politik war.

Alternativlos heißt nichts anderes als andere Meinungen nicht zu tolerieren und diese zu beseitigen.

„ Dirk Neubauer, der Bürgermeister von Augustusburg in Sachsen, der im September 2020 mit 68,3 Prozent der abgegebenen Stimmen schon zum zweiten Mal gewählt wurde“

Dieses Land hat offensichtlich für sich beschlossen, dass der Stillstand der Idealzustand ist. “
In der Parteipolitik habe sich eine Mentalität etabliert, die den Bürgern misstraut, die bürokratische Entscheidungsprozesse bewusst komplex hält und sich um alles „kümmert“, statt Dinge zu ermöglichen:..
Aus Gabor Steingart Morning Briefing

Sind doch nach

RRG alles Rechte.

"Diesen Eindruck habe ich

"Diesen Eindruck habe ich auch wenn es ums Klima geht, man könnte meinen wir retten die Welt!"

Was hat der Schutz der Natur mit Krieg in Afghanistan zu tun? Im Übrigen retten "wir" nicht, wir bewahren die Erde, nicht die Welt. Gerade aber wegen der Sichtweisen auf die Welt ist Krieg in Afghanistan. Diesen Unterschied sollte man verstehen.

@max63

"
Am 25. August 2021 um 10:06 von max63
wie wären die zwei Jahrzehnte verlaufen

genau so wie jetzt die nächsten zwei Jahrzehnte verlaufen werden. Die Islamische Welt ist eine andere als die Unsere. Wann wird das denn mal der letzte Gutmensch begreifen."

Dann, wenn der letzte Schlechtmensch begriffen hat, daß Muslime auch Menschen sind.

10:06 von max63

Die Islamische Welt ist eine andere als die Unsere.
----------

sollte eigentlich klar sein

wobei der Begriff "anders" immer mit dem Begriff "Schlechter/Besser" verwechselt bzw. gleichgesetzt wird

@Gjallarhorn

"Es mag altmodisch sein, aber Substantive wie Verlässlichkeit, Ehre und Treue zu einer Aufgabe, sind die Grundvoraussetzung, dass man selbst einmal Hilfe bekommen wird."
.
Ja, Sie haben vollkommen Recht, stimmt in der Tat, wer das noch praktiziert und auch verinnerlicht, hat zwar nicht so viele Freunde, aber sehr verläßliche. Und darauf kommt es an. Und diese Haltung wird in der Wirtschaft wieder zunehmend mehr geschätzt und läuft unter dem Begriff Zuverlässigkeit.
Ich möchte noch das Attribut "Pünktlichkeit" hinzufügen. Aber ich weiß, für viele jüngere Leute ist das dann eher eine Lachnummer.

Fortsetzung Veteranen sind nicht die einzigen

„ Es geht nur um Macht und um nichts anderes. Und wenn wir damit nicht aufhören, dann werden wir die Leute verlieren. “

„ Es wäre wirklich an der Zeit, dass wir in den ehrlichen Dialog treten und fragen ‘Was wollt ihr?’ Dann sagen wir, was wir können und was selber gemacht werden muss. “

Dirk Neubauer

Wo ist der Zusammenhang zu den Veteranen?

Die vermeintliche Vollkasko Mentalität, der Staat, der sich scheinbar um alles kümmert, der ist eine Illusion. Vor allem weil das mit dem „Kümmern“ so gut wie nie klappt.

Veteranen sind Menschen, die die Realität kennen und selber was geleistet haben. Sie durchschauen die „Fähigkeiten“ der Politik.

Und wer das tut, gleichzeitig aber erkennt, dass eine Mehrheit im Land sich gerne weiter einlullen lässt, der wird erst frustriert und dann resigniert. Oder eben radikalisiert. Zumal die Medien inzwischen besetzt sind von Aktivisten, die eine eigene Agenda verfolgen.

Unsere Demokratie steckt in einer tiefen Krise. Immer mehr erkennen das…

Kurios kurios ...

Naja, politisch gesehen sind die Taliban wie jede andere vermeintli. fundamental. religiöse Gruppierung oder Personen rechts bis rechtsextrem.
Wer also rechts wird, weil ihm rechte Strukturen/Gruppierungen zuwider sind, naja - was soll man zu so einer Person noch sagen?
"Hirn einschalten?"

Warum traumatisiert?

Ich habe keine Ahnung, was unsere Soldaten in Afghanistan nun so derart traumatisiert hat. Mit dem Einsatz der US-Armee in Vietnam kann man den Einsatz dort überhaupt nicht vergleichen. Eins ist aber klar: Anhand von Assays weiß ich, dass der Einsatz dort ziemlich unnötig war bzw. nicht vollständig durchdacht. Jedenfalls hat der Einsatz der Bevölkerung wohl nun eher geschadet, a nicht konsequent durchdacht oder dich zu komplex. Und noch eines: Die Bundeswehr ist eine Berufsarmee und somit sind das Soldaten, die für eines ausgebildet werden und zwar dem Gebrauch der Waffe. Das weiß man vorher und wenn man damit nicht umgehen kann, sollte man eben vllt. einen anderen Beruf wählen. Ich war als Wehrpflichtiger Scharfschütze beim Hochzug und man sollte sich klar sein, dass bei einem Einsatz die Gegner das alles genauso haben. Und wer dieses Risiko partout nicht eingehen möchte/wollte, konnte verweigern bzw. geht eben nicht zur Bundeswehr.

um 09:36 von Hansi2012: " All

um 09:36 von Hansi2012:

"
All diejenigen, die den Bw-Einsatz in A. jetzt verteufeln und die Evakuierung der Ortskräfte fordern, sollten sich fragen, wie das Land und die Rolle der Frauen und Mädchen vor rund 20 Jahren ausgesehen hat.
Wie wären die jetzten 2 Jahrzehnte verlaufen, wenn man nur zugeschaut hätte? "

Wie viele Frauen kann man denn so im Namen von Frauenrechten umbringen? ( ob gezielt oder als" Kollateralschaden")

Bombardierungen von Hochzeiten hat noch keine Frau irgendwelche Freiheiten gebracht. Auch nicht, wenn es Zwangsehen sind.

Und wenn man von einer Frau erst den Mann tötet und hinterher zu der ins Haus geht und dort noch deren Kinder ermordet, hat die Frau auch nix gewonnen.

Allerdings können die Folterer und Mörder behaupten es wäre
'für eine gute Sache' und so ein reines Gewissen bewahren...

Die einen machen das 'im Namen des Islam' und die anderen im Namen von 'Freiheit, Demokratie und Menschenrechte '...

@Tagesschau

Aus gegebenem Anlass könnte hier mal über die Situation von Veteranen aufgeklärt werden, die psychische oder physische Schäden bei der Bundeswehr erlitten haben.
Wie gut trägt die Bundeswehr und die BRD die Verantwortung, diesen Menschen so bestmöglich zu helfen?
Was sagen die Betroffenen zur Unterstützung durch ihren Dienstherren?
Und was diejenigen, die nicht mehr im Dienst sind, weil sie die Bundeswehr verlassen haben oder mussten?
Solche Informationen sind auch wichtig für unsere Kinder, die sich vielleicht mal dort verpflichten. Unsere Kinder sind der ARD wichtig, nehme ich an. Auch wenn das Schulfernsehangebot der ARD während der Heimbeschulung nicht davon zeugt.

In den USA soll es den meisten Veteranen ja ziemlich schlecht gehen, weil sich der Staat nicht genug kümmert.
Ist das auch in Deutschland so?

Am 25. August 2021 um 09:58 von lass dich impfen

Schuld ist nicht die Regierung, schuld ist unsere Gesellschaft, die nicht konsequent hinter dem Einsatz und hinter der Bundeswehr stand und steht.
Wenn sich weite Teile der Gesellschaft über die BW und ihre Bewaffnung lustig machen, dann ist die Radikalisierung vorprogrammiert. Nur durch unser Kneifen und unsere Trägheit können rechte Parteien und Gruppen überhaupt erst existieren.
#
#
Welche weite Teile der Gesellschaft macht sich den über die BW lustig? Der Bürger bestimmt nicht, den er kommt ja in der Berichterstattung nicht vor.
Nur die Medien und große Teile der Politiker, also die Regierung hat in den letzten Jahren massiv an dem extrem schlechten Bild der BW gearbeitet.
Die Gesellschaft soll für einige immer den Kopf hinhalten wenn unsere Entscheidungsträger Mist gebaut haben.
Erbärmlich.

@permiku

"Und angesichts des Ernsts der Lage zu fragen, ob andere Soldaten auch so sensibel sind wie unsere Bundeswehr, finde ich einfach anmaßend."
Ich höre von ihnen weiter nur Mutmaßungen.
Aber das Wort "sensibel" bedeutet nicht schwach oder feige, sondern empfindsam. Eine positive Eigenschaft von Menschen. Die man dann überfordert, wenn diese Menschen sich solche Dinge ansehen müssen, die Kampfhandlungen nun mal mit sich bringen.
Es ging mir darum, wie es wohl in den anderen Armeen/Heeren aussehen mag, ob es wohl eine andere Art von Auswahl gibt etc.
Aber ich sehen das wissen sie auch nicht.

@ H. Hummel

. "Allerdings ist das kein spezifisches Problem von Veteranen. Das trifft auch auf die auf anderem Wege "erworbenen" psychischen Erkrankungen zu, z. B. auf depressive Menschen u.v.m. ."Am 25. August 2021 um 10:16 von H. Hummel

*

Und mit dieser Feststellung treffen Sie den "Wunden Punkt" der Situation (ich weiß keine besseren Namen dafür).

Jetzt geht es nämlich darum, ob die Veteranen im Einsatz traumatisiert wurden oder ob man ihnen nachzuweisen versucht, dass sie schon vorher sowieso psychische Schäden hatten.

Das letztere wird nämlich hartnäckig versucht, wodurch sich der Bund vor der Verantwortung und vor den Kosten um die Erkrankung drücken will.

10:34 von derkleineBürger

also die letzten 20 Jahre haben uns sicher nicht nur Freunde in Afghanistan geschaffen

Radikalisierung von Veteranen?

Man möge bitte den Begriff „Radikalisierung“ genauer definierten.

Manche verstehen darunter, dass Menschen zum Selbstmordattentäter werden und einen Umsturz im Staat voran treiben wollen.

Andere sehen darin eine Abkehr von linken Ideen.

Und wieder andere sehen darin jemand, der etwas am aktuellen status quo verändern möchte.

Wie sagte schon Ghandi:

„Die Welt lässt sich nicht verbessern, wenn alle blind der Mehrheit folgen.
Es braucht Menschen, die den Mut haben scheinbar Unumstössliches infrage zu stellen,
die sich trauen, Autoritäten anzuzweifeln und ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.“

Klingt für mich schwer nach „Querdenker“…

Es ist also immer auch eine Frage des eigenen Blickwinkels auf etwas.

09:38 von hesta15

wundert mich auch
wie es damals so funktionierte

Was ändert das?

Ich war selbst als BS bei der Firma. Natürlich ist die Tendenz bei Uniformträgern ohnehin in Richtung Tradition. Ich habe aber sehr viele Kameraden kennengelernt, die nach Afghanistan gegangen sind, weil man "endlich Mal richtig schiessen" kann und Stabsoffiziere, die sich haendereibend auf den ersten "richtigen Einsatz" freuten.

@ um 10:33 von Wolfes74

„Naja, politisch gesehen sind die Taliban wie jede andere vermeintli. fundamental. religiöse Gruppierung oder Personen rechts bis rechtsextrem.“
Eben. Völlig richtig.
Grundsätzlich sind solche Gruppierungen Rechts.
Wie es sich da wohl in Afghanistan verhält, wenn, wie oft genug auch hier berichtet wurde, Teilnehmer der KSK - Truppe ebenfalls Rechts sind?
Warum werden überhaupt Soldaten dorthin geschickt, die politisch Rechte deutsche Soldaten sind?
Das ist in den letzten 120 Jahren immer schief gegangen. Namibia, China, 2x ganz Europa und Teile der restlichen Welt und nun Afghanistan.

Sorge um Ortskräfte

Das "Sorge um die Ortskräfte" zum Abwandern in rechte Gruppe führt halte ich für eine krude Theorie. Schließlich waren ja gerade die lauten rechten Stimmen und die panische Angst vieler Politiker vor diesen Grund dafür, dass Deutschland praktisch keine Ortskräfte aufgenommen hat. Das Problem war schon länger bekannt und hätte lange vor den aktuellen dramatischen Bildern gelöst werden können. Aber man wollte halt partout keine Afghanen nach Deutschland lassen oder - wie Laschet sagt - "ein neues 2015 verhindern".

von Michael O

Ich habe nichts darueber geschrieben das wir stattdessen am "Zipfel" der Russen oder Chinesen haengen.
Die USA weisst sich als unzuverlaessig. Die alterantive ist da nicht eine anderes Buendnis.
Wir brauen Zusammenarbeid mit allen, nicht Konfronation. Die Aufgaben die zu bewaeltigen anstehen - und ich meine nicht die militaerischen, beduerfen der globalen Zusammenarbeid.
Das Geld fuer Waffen speziell im Westen waehre an andere Stelle besser eingesetzt.

Falsche Personalauswahl

Wenn Bundeswehrangehörige oder auch Polizisten aufgrund von tatsächlichen oder vermeintlichen Fehlern der Regierung "abdriften", dann kann dafür nicht eine - selbstverständlich - auch nicht fehlerfreie Regierung verantwortlich gemacht werden, sondern allein Mängel in der Personalauswahl und der inneren Führung.

Wer sich für den Beruf des Soldaten oder Polizisten entscheidet, weiß, dass er dem Staat loyal zu dienen hat und nur massive Verletzungen im Sinne des Art. 20 Abs. 4 GG von dieser Pflicht entbinden können und auch nur dann, wenn keine andere Abhilfe möglich ist.

Bei dieser Berufswahl kann man in Situationen geraten, die in Versuchung führen, Kompetenzen zu überschreiten, aus ganz menschlichen Gründen.

Davor muss man gefeit sein. Auch der übelste Mensch, der den Kameraden heimtückisch ermordet oder gefoltert hat, geht seiner Menschenwürde nicht verlustig. Eine Bestrafung, und wenn es nur ein Schimpfwort ist, hat sich der Polizist oder Soldat zu verkneifen.

um 10:26 von Sisyphos3 10:06 von max63

[,,Die Islamische Welt ist eine andere als die Unsere."]
----------

,,sollte eigentlich klar sein

wobei der Begriff "anders" immer mit dem Begriff "Schlechter/Besser" verwechselt bzw. gleichgesetzt wird"

Nichts als Wischwasser in beiden Statements. Wer ist ,,unsere"? Ist schon sehr unklar. Aber von wem aus dem trüben Gemenge ist die Rede, die verwechseln oder gleichsetzen? Leider kann Ihnen hier niemand verbieten, ständig Luft zu fächeln, um hier und da in unverdächtigen Dosen für die bekennenden Rechten das Zündeln zu versuchen mit je nach Tagesform mal mehr oder minder starken Ressentiments gegen alle, die nicht in die persönliche Welt passen, die Sie jeden Tag hier rundschleifen. Gehen Sie mal in eine ,,islamische Welt" nach Westafrika. Da werden Sie vor Freundlichkeit und Weltoffenheit vor Scham erröten.

@ Michael O

"dass..die ganz links sind auch Antisemiten sind!!!"
Na, da werden die Linken aber ganz heftig protestieren.
Hab ich so noch nie gehört, hätte das eher von rechts vermutet.
Aber, sie haben da sicher direktere Quellen, sonst würden sie das ja nicht behaupten.
Aber - gehört das noch zum Thema ??

Es gibt solche und solche „Veteranen“

Ich kenne auch ehemalige Afghanistan Kämpfer aus anderen europäischen Staaten. Und ich kenne auch jemand, der die „richtigen“ Kämpfer dort kennt. Also Fremdenlegion und Spezialkräfte wie die KSK…

Mann kann das nicht über einen Kamm scheren. Zumal die Profis anderer Staaten teilweise Einsätze haben, die unseren Spezialkräften verboten sind.

Andere wiederum haben in Kabul eine halbwegs ruhige Nummer geschoben. Mal abgesehen von „gelegentlichen“ Selbstmordattentaten oder ähnlichem.

Im Grunde scheint es aber viele aus der „regulären“ Armee zu geben, die mental nicht gut vorbereitet waren. Unsere Bevölkerung ist im Schnitt zu naiv und pazifistisch eingestellt. Das prägt auch den einfachen Soldaten.

Das sind aber auch eher nicht die, die sich radikalisieren. Die sind höchstens verbittert.

um 10:20 von Karl Maria Jose...

"vielleicht liegt das nur daran, daß die cdu unter merkel weiter links steht als die spd. das neue rechts ist halt die alte mitte. hören unsere linksgrüninnen natürlich nicht gerne"
.
Das neue Rechts ist das alte Rechts. Hören unsere Ultrarechten natürlich nicht gerne.

@Am 25. August 2021 um 09:06 von heribix

Zitat: "Nicht nur die befürchtete Radikalisierung der Veteranen ist auf eine verfehlte Politik sondern der gesammte Rechtsruck der leider Quer durch die Gesellschaft geht hat die Regierung zu verantworten. "

Mit "Rechtsruck" meinen Sie wollen die Tatsache, dass angesichts

- grünlinker Ideologieprojekte wie Gender-Gaga, rassistischer und sexistischer Identitätspolitik

- der Politik der illegalen Massenmigration

- der Schulden- und Transferunion, in die sich die EU verwandelt hat

- Beschränkung der Meinungsfreiheit

etc.

immer mehr Menschen bewusst werden, dass sich all diesen grünlinken Irrsinn nicht wollen und sich wieder der bürgerlichen Mitte anschließen?

10:53 von melancholeriker

warum können sie nicht einfach mal akzeptieren dass es auch andere Meinungen als die ihre gibt ?
Sie bringen doch auch ihre Meinung zum Besten ohne dass man sie (ich) deshalb gleich persönlich angeht
warum dürfen das andere nicht auch ?

Zitat : >>Gehen Sie mal in eine ,,islamische Welt" nach Westafrika.
Da werden Sie vor Freundlichkeit und Weltoffenheit vor Scham erröten.<<
ebenso kann ich ihnen dann aktuell empfehlen nach Afghanistan zu gehen ...
der Weltoffenheit wegen !

Was bedeutet „den Kopf hinhalten“ bei AKK?

Die Frau ist alt genug, um bald eine sehr gute Rente beziehen zu können. Egal unter welchen Umständen sie ihr Amt abgeben will oder muss, ist sie bestens mit Übergangsgeldern versorgt. Selbst wenn sie wegen dem Desaster in Afghanistan vor einen Untersuchungsausschuss muss, wird sie das nicht schrecken. Wir alle kennen unser stumpfstes Schwert, den Untersuchungsausschuss.
Und einem ordentlichen Gericht wird sie sich wohl nicht stellen müssen.
Was genau also riskiert AKK?
Nichts.
Im Gegensatz zu ihren Opfern in Afghanistan. Die riskieren durch das eklatante Versagen deutscher Politik in Gestalt gleich mehrerer Minister Leib und Leben sogar ihrer gesamten Verwandtschaft. Die halten tatsächlich ihre Köpfe hin und bekommen sie abgeschlagen.
AKK‘s Äußerungen sind nur zynisch und schäbig. Wie schon der Afghanistaneinsatz der Bundeswehr.

@covid-strategie

"
Am 25. August 2021 um 10:57 von covid-strategie
Es gibt solche und solche „Veteranen“

[...] Mann kann das nicht über einen Kamm scheren. Zumal die Profis anderer Staaten teilweise Einsätze haben, die unseren Spezialkräften verboten sind.

Andere wiederum haben in Kabul eine halbwegs ruhige Nummer geschoben. Mal abgesehen von „gelegentlichen“ Selbstmordattentaten oder ähnlichem.

I[...] Unsere Bevölkerung ist im Schnitt zu naiv und pazifistisch eingestellt. Das prägt auch den einfachen Soldaten.

Das sind aber auch eher nicht die, die sich radikalisieren. Die sind höchstens verbittert."

Bei Ihrem Geschwurbel dreht sich mir der Magen um. Ruhige Nummer, abgesehen von gelegentlichen Selbstmordattentaten? Geht's noch?

Die Bevölkerung ist also zu pazifistisch. Was empfehlen Sie? Die Pflicht für jeden, 5mal am Tag Rambo zu gucken? Oder vielleicht doch lieber einen Muslim zu beleidigen zum abhärten?

Sorry, Logik?

Das muss mir einer mal erklären, wie man sich so einen Zusammenhang zusammenbasteln kann:

"Schließlich ziehe man Schutzkräfte nicht ab, bevor nicht alles Schützenswerte in Sicherheit gebracht worden sei, so Drescher. Und die Helfer der Bundeswehr, die afghanischen Ortskräfte, würden offenbar nicht für schützenswert gehalten."

Achso... weil also afghanische Ortskräfte nicht nach Deutschland ausgeflogen werden, wandern deutsche Veteranen ins rechte Lager ab. Häh? Muss ich das verstehen?
Es sollten doch gerade die Rechten sein, die jetzt jubeln, wenn die Afghanen zurückgelassen werden, oder etwa nicht?

Nein, diese Kausalkette ist völliger Unsinn!

Der Grund warum viele Veteranen nach Rechts abdriften ist einerseits, weil ihnen immer noch die gesellschaftliche Anerkennung für ihre Leistung fehlt (z.B. öffentliche Auszeichnungen) und b) der Staat im Chaos zeigt, dass er schwach ist. Ein schwacher Staat ist jedoch just eines der Lieblings-Feindbilder im rechten Lager.

Nachdem was diese Abdrifter

Nachdem was diese Abdrifter wohl erlebt, gesehen, bekämpft haben, wissen die genau, was auf uns hier zukommt, wenn wir diese Afghanen aber auch weiter all die anderen aus den Problemzonen der Welt in immer größerer Zahl hierher holen. Da hier nur Radikale konsequent dieses Herholen ablehnen, zieht es diese Abdrifter eben deshalb zu den Rechten hin, is doch klar.
Ich bin überzeugt, wenn eine der anderen Parteien den Ablehnungskurs beschreiten würde, wären diese „Abdrifter“ dort zu finden.

10:33 von Jochen Peter

"Ich war als Wehrpflichtiger Scharfschütze beim Hochzug "

Kann ja sein. Aber eine besondere Befähigung, persönliche Voraussetzungen und psychische Folgen eines Kampfeinsatzes zu beurteilen, scheinen Sie im "Hochzug" nicht erworben zu haben. Nach der Lektüre Ihres Posts bin ich noch mehr als vorher davon überzeugt, dass ein ehemaliger wehrpflichtiger Scharfschütze lieber die Finger von vorschnellen Meinungsbekundungen lassen sollte, wenn er sonst keine Qualifikation dafür besitzt.

@Sisyphos3

"Also fällt es mir schon schwer mich für was zu bedanken was ich als verwerflich betrachte
(um nicht noch deutlicher zu werden)"

Sie können gerne Ihre Aversion gegen das Parlament zur Meinung bringen, denn das hatte damals den Einsatz entschieden und befohlen. Aber verwerflich ist es, daraus jedem Soldaten persönlich eine Schuld zu unterstellen und diesen mit Ignoranz zu strafen.

Und darum geht es: Als Soldat hat man das Gefühl, in dieser Gesellschaft praktisch angefeindet zu werden! Im Alltag muss man sich unsichtbar machen, um keine Probleme zu bekommen oder keine Probleme zu verursachen.

Das ist in keinem Land der Welt so, wie in Deutschland, wo die Soldaten als "unsere" Jungs und Mädels auf gesamtgesellschaftliche großen Respekt stoßen. Selbst im Ausland wird unseren Soldaten mehr Respekt gezollt! Das ist doch total verrückt!

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

diese Meldung kann im Moment nicht kommentiert werden.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen,

Die Moderation

@ um 10:45 von Alles für die Katz

Mit Ihren Bemerkungen zur Personalauswahl haben Sie recht.
Leider berücksichtigen Sie nicht, dass für die Auswahl jeglichen Nachwuchses für jegliche Sicherheitsbehörden der BRD, bis weit innere 1970er Jahre Leute verantwortlich waren, die die rechtsextreme und faschistische Ideologie der Nazis mit dem großen Löffel gegessen haben. Nämlich echte alte Nazis. Und die haben natürlich über mindestens 25 Jahre nicht nur diesen Nachwuchs ausgesucht, sondern ihn auch ausgebildet. Bei den Geheimdiensten mit deren Chef Reinhard Gehlen, schon vor 1945 auf dem gleichen Gebiet tätig, bei der Bundeswehr mit vielen alten Nazi - Generälen, von denen erst Verteidigungsminister Helmut Schmidt einige gefeuert hat, viele nicht, und auch bei der Polizei, in der zu Anfang fast ausschließlich ehemalige Polizisten der Nazidiktatur eingestellt wurden. Angeblich gab es keine anderen.
Und alle diese Nazis haben Einfluss auf den Nachwuchs gehabt. Anscheinend bis heute.

11:07, Sisyphos3

>>10:53 von melancholeriker
warum können sie nicht einfach mal akzeptieren dass es auch andere Meinungen als die ihre gibt <<

Widerspruch mögen Sie nicht so gerne, oder?

@Kambrium2

"
Am 25. August 2021 um 11:09 von Kambrium2
Nachdem was diese Abdrifter

Nachdem was diese Abdrifter wohl erlebt, gesehen, bekämpft haben, wissen die genau, was auf uns hier zukommt, wenn wir diese Afghanen aber auch weiter all die anderen aus den Problemzonen der Welt in immer größerer Zahl hierher holen. Da hier nur Radikale konsequent dieses Herholen ablehnen, zieht es diese Abdrifter eben deshalb zu den Rechten hin, is doch klar.
Ich bin überzeugt, wenn eine der anderen Parteien den Ablehnungskurs beschreiten würde, wären diese „Abdrifter“ dort zu finden."

Mit anderen Worten: Die Regierung muß einfach nur rechtsradikaler werden, damit Rechtsradikale nicht mehr rechtsradikal sind. Daß darauf noch keiner gekommen ist.

11:09, Kambrium2

>>Nachdem was diese Abdrifter wohl erlebt, gesehen, bekämpft haben, wissen die genau, was auf uns hier zukommt, wenn wir diese Afghanen aber auch weiter all die anderen aus den Problemzonen der Welt in immer größerer Zahl hierher holen. Da hier nur Radikale konsequent dieses Herholen ablehnen, zieht es diese Abdrifter eben deshalb zu den Rechten hin, is doch klar.
Ich bin überzeugt, wenn eine der anderen Parteien den Ablehnungskurs beschreiten würde, wären diese „Abdrifter“ dort zu finden.<<

Fremdenfeindlichkeit ist der Markenkern einer jeden rechten Partei.

Wer fremdenfeindlich eingestellt ist, wird deswegen natürlich einer rechten Partei den Vorzug geben.

Ihre Behauptung, durch den Einsatz in Afghanistan würde man zum Fremdenfeind, ist durch nichts zu belegen. Ich halte eher das Gegenteil für plausibel.

11:59, Anderes1961 @Kambrium2

>>Mit anderen Worten: Die Regierung muß einfach nur rechtsradikaler werden, damit Rechtsradikale nicht mehr rechtsradikal sind. Daß darauf noch keiner gekommen ist.<<

Das lese ich, seit ich hier im Forum kommentiere, und das sind fast zehn Jahre, immer wieder. Oft verbunden mit der Klage, man würde in die rechte Ecke gestellt.

Krieg ist eben kein Polizeieinsatz

Bei einem noch so großen Polizeieinsatz weiß jeder, dass man sich für einen Schuss rechtfertigen muss..
Bei einem Krieg -so scheint mir- verschwimmen für einen Soldaten ua. die Grenzen, was richtig und falsch ist, nach und nach.

Ich schätze, für die Verarbeitung eines Trauma, ist das Töten eines Menschen mit dem nachträglichen Verdacht, dass das falsch war, sehr belastend.

Der Krieg scheint die moralische Hemmschwelle, jemanden Gewalt anzutun, zu zertrümmern, wird quasi weg zu träinieren. (Hitler gab den Befehl „Habt kein Mitleid und kein Erbarmen!“- und sie haben es getan, und sie haben es getan, und sie haben es getan, und sie haben es getan, und sie haben es getan..)

PS: an die Betroffenen: Ich bin sicher, dass man sich die Fähigkeit für Anteilnahme ec auch wieder anzüchten kann.

@ um 11:59 von Anderes1961

„Mit anderen Worten: Die Regierung muß einfach nur rechtsradikaler werden, damit Rechtsradikale nicht mehr rechtsradikal sind. Daß darauf noch keiner gekommen ist.“
Bei der SPD hat es so ähnlich ganz gut funktioniert: 1, 2 große Schritte nach rechts und schon glaubt so mancher, die Union wäre unter Merkel Links geworden.

Es gibt zu denken wenn Menschen die dort

Dienst getan haben auf die Rechte Seite wechseln.
Ich Frage mich da, hat der Staatsdienst dort sie dazu bewegt, oder das Erlebte mit der Einheimischen Bevölkerung?
Die nächste Frag die ich mir stelle, schätzen unsere Politiker die Situation falsch ein, oder die Mitmenschen die dort Dienst getan haben?
Handelt es sich jetzt um praktische Erfahrung auf der einen Seite und Wunschdenken auf der Anderen?
Anscheinend haben Politiker die Situation 20 Jahre lang falsch eingeschätzt, liegen sie jetzt richtig?
Ich hoffe es für uns alle.

Bundeswehr in Afghanistan: Sorge um Radikalisierung von Veteran

Aber das zeichnet doch ein moralisches Bild: Gestern kam heraus, daß und wie man die Ortskräfte im Stich lässt. Heute die Veteranen, die Zeitsoldaten. Irgendwie nach dem Motto "da hat jemand seine Schuldigkeit getan....".

Da lässt man in Zukunft besser Militäreinsätze.

Ist das wirklich eine Radikaisierung?

Ist es denn wirklich eine Radikalisierung?
Ich halte es für sehr gesund sich einer Gruppe anzuschließen die alles tut die Versager der Bundesregierung abzusetzen. Da braucht es keine Therapie.
Die Veteranen sind ja nicht die einzigen die Merkel und ihr Kabinett ignoriert haben. Klimawandel, Rekordschulden, Pflegenotstand, Afghanistan, Flüchtlingskrise, Hochwasserwarnungen... die Liste des Versagens ist absurd lang und dennoch gibt es Menschen die all das ignorieren und weiter CDU wählen, die sollte man therapieren, nicht die Soldaten.
Gegen Merkel und gegen die GroKo zu sein hat nichts mit Radikalisierung zu tun, einzig mit Selbsterhaltung und gesundem Menschenverstand.

@fathaland slim

"Am 25. August 2021 um 12:08 von fathaland slim
11:59, Anderes1961 @Kambrium2

>>Mit anderen Worten: Die Regierung muß einfach nur rechtsradikaler werden, damit Rechtsradikale nicht mehr rechtsradikal sind. Daß darauf noch keiner gekommen ist.<<

Das lese ich, seit ich hier im Forum kommentiere, und das sind fast zehn Jahre, immer wieder. Oft verbunden mit der Klage, man würde in die rechte Ecke gestellt."

Ich weiß. Deshalb ist es umso wichtiger, solches Geschwurbel ins Deutsche zu übersetzen und klarzumachen, was es wirklich bedeutet. Auch wenn es nervt.

12:11 von nie wieder spd

Ja genau, alle außer sie sind rechts und Nazis. SPD ist für sie jetzt auch schon rechts. Wie weit Links sind sie eigentlich?. An der Kannte zur Hölle oder schon einen Schritt weiter?

@nie wieder spd

Am 25. August 2021 um 12:11 von nie wieder spd
@ um 11:59 von Anderes1961

„Mit anderen Worten: Die Regierung muß einfach nur rechtsradikaler werden, damit Rechtsradikale nicht mehr rechtsradikal sind. Daß darauf noch keiner gekommen ist.“
Bei der SPD hat es so ähnlich ganz gut funktioniert: 1, 2 große Schritte nach rechts und schon glaubt so mancher, die Union wäre unter Merkel Links geworden."

Punktlandung. Danke.

Ich habe Sorge um eine ganz andere Radikalisierung!

Zitat: "Ein Veteranenvertreter warnt vor einem Abdriften in rechtsorientierte Gruppen."

Ich habe Sorge um eine ganz andere Radikalisierung!

Dass die Ankündigungen der Taliban gegenüber ihren Gegnern Milde walten zu lassen und Menschenrechte [Klammer auf: im Rahmen des islamischen Sharia - Klammer zu] zu achten, so glaubwürdig ist wie die Ankündigung der Grünen_r_s_in, einmal ein intelligentes Sachargument zu formulieren, war jedem klar.

Dass die Taliban jetzt schon herumstreift, um Menschen zu morden und 12-jährigen Mädchen zu vergewaltigen ... Pardon ... sie "zwangszuverheiraten", ist aber schon erschütternd.

Die Frage, wie die Weltgemeinschaft mit dieser hässlichen Fratze des politischen Islam umgehen soll, sollte im Fokus stehen, und nicht herbeiimaginiierte "Radikalisierung" unserer Soldaten.

Q:

"https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/taliban-streifen-mordend-von-tuer-zu-tuer-haben-todeslisten-dabei-77407814.bild.html"

@HansvonBote

"Ich habe aber sehr viele Kameraden kennengelernt, die nach Afghanistan gegangen sind, weil man "endlich Mal richtig schiessen" kann und Stabsoffiziere, die sich haendereibend auf den ersten "richtigen Einsatz" freuten" Am 25. August 2021 um 10:42 von HansvonBote

*

Hätten Sie lieber sowas, wie die Afghanische Armee? Schnell weg, wenn es ernst wird?

Was wäre das für ein Chirurg, der niemals operieren wollte?

Oder ein Mechaniker, der Reparieren nicht mag?

*

Jedenfalls ist die Afghanische Armee als schnellste der Menschheitsgeschichte in die Geschichte eingegangen: so schnell war noch keine verschwunden.

@ um 12:16 von Kessl

„Ich halte es für sehr gesund sich einer Gruppe anzuschließen die alles tut die Versager der Bundesregierung abzusetzen.“

Ach was?
Was für eine „Gruppe“ meinen Sie denn?
Keine demokratische Partei? Sonst hätten Sie das ja geschrieben.
Es wäre schön, wenn Sie das etwas näher erläutern könnten.

12:18 von Anderes1961 @fathaland slim

Was mich nervt wenn so getan wird als ob linksradikal besser wäre. Im Namen der linken Ideologie sind schon weit mehr sind 100Mio Menschen ermordet worden. Hier findet aber eine Glorifizierung statt. Als Ausrede kommt dann immer "das ist nicht links". So kann man immer alles schönreden.

An die Soldat|innen

Allen Kamerad|innen möchte ich meinen höchsten Respekt und Dank aussprechen.
Die Lage in Afghanistan ist für viele Soldaten wohl nur schwer zu ertragen und Diskussionen über den Sinn, Nutzen und Kosten der Mission ein Schlag ins Gesicht für alle Veteranen und Angehörigen der Gefallenen.
Es beschämt mich in dieser Hinsicht zutiefst...
Die Arbeit der Bundeswehr im Ausland und Inland ist wichtig und dafür habt ihr unseren Dank und Respekt verdient. Zwar kann ich als Zivilist nur im Ansatz erahnen was es bedeutet dort und/oder woanders gedient zu haben, nichts desto trotz ist es wichtig, dass man den Soldaten gegenüber den Sinn der Mission nicht nachträglich in Frage stellt, kamen viele krank, verletzt oder gar nicht zurück. 59 Kameraden gilt es allein in Afghanistan zu betrauern und ihr Andenken in Ehren zu halten!
Es ist eine Schande was die Politik hier abliefert...

Mr. Karimi, I applaud you!

In einem Kommentar im DLF Kultur setzt sich der Islamwissenschaftler und Philosoph Ahmad Milad Karimi mit der Lage in Afghanistan auseinander.

Karimi nennt die Taliban ein religiöses Desaster, das den Islam zur Unkenntlichkeit pervertiert, und stellt folgerichtig die Frage: Wo bleibt der Aufschrei der Muslime der Welt?

Auch wenn ich nicht nachvollziehen kann, wie Karimi theologisch belegen möchte, dass die Taliban den Islam zur Unkenntlichkeit pervertiere - wenn man sich die religiösen Schriften anschaut, würde eher das Gegenteil richtig erscheinen - er stellt die richtige Frage.

Wie kommt es dass Muslime sowohl in Afghanistan als auch außerhalb so wenig gegen die Taliban vorgehen und sich aussprechen, sondern eher die Taliban unterstützen, wie Zahlen des Pew Research Institute etwa nahelegen?

Q:

"https://www.deutschlandfunkkultur.de/taliban-an-der-macht-wo-bleibt-der-aufschrei-der-muslime.1005.de.html?dram:article_id=502086"

12:16, Kessl

>>Die Veteranen sind ja nicht die einzigen die Merkel und ihr Kabinett ignoriert haben. Klimawandel, Rekordschulden, Pflegenotstand, Afghanistan, Flüchtlingskrise, Hochwasserwarnungen... die Liste des Versagens ist absurd lang und dennoch gibt es Menschen die all das ignorieren und weiter CDU wählen, die sollte man therapieren, nicht die Soldaten.
Gegen Merkel und gegen die GroKo zu sein hat nichts mit Radikalisierung zu tun, einzig mit Selbsterhaltung und gesundem Menschenverstand<<

Wenn man sich mit den von Ihnen genannten Begründungen den Rechten anschließt, dann ist das das genaue Gegenteil von gesundem Menschenverstand.

Alle Achtung

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, den Soldaten für die Rettungsmission den Rücken freizuhalten und den Kopf hinzuhalten. "Das ist eine Rückendeckung, die ich so deutlich noch nie von einem Verteidigungsminister oder einer Verteidigungsministerin gehört habe", sagte die Wehrbauftragte. "Sie verknüpft das offensichtlich mit ihrem eigenen politischen Schicksal."
#
Frau Verteidigung Ministerin,den Kopf dafür hinhalten auch für die Fehler die gemacht wurden,das finde ich anständig.

Radikalisierung von Veteranen ?

Also wer freiwillig wie alle BW-Soldaten als demokratisch gefestigter nach Afghanistan gegangen ist wird jetzt auch klar erkennen das seine persönlichen Entscheidungen nicht die richtigen waren.

Ob sie jetzt noch mal SPD oder Grüne wählen die diesen Kriegseinsatz befohlen haben ist nicht sicher. Aber deshalb werden Sie jetzt wohl nicht als gefestigte demokratisch Bürger in Uniform zu AFD Wähler werden.

12:21, Mass Effect

>>12:11 von nie wieder spd
Ja genau, alle außer sie sind rechts und Nazis. SPD ist für sie jetzt auch schon rechts. Wie weit Links sind sie eigentlich?. An der Kannte zur Hölle oder schon einen Schritt weiter?<<

Die SPD ist unter Schröder nach rechts gerückt. Der Mitforist hat da völlig Recht. Bitte regen Sie sich wieder ab.

gesammte Rechtsruck ?

von heribix @

Wo soll der zu sehen sein?

SPD und Grüne die diesen Kriegseinsatz begonnen haben erleben ein Umfrage Hoch nach dem andern. Also wir leben in einer gefestigten Demokratie.

Grüße von Heinrich Mann

Ich kann mir nicht helfen, aber ich fühle mich bei diesem Thread so, als ob ich live dabei wäre, bei einer Szene aus Heinrich Manns Untertan, nämlich als der Protagonist Diederich Heßling in seiner Stammkneipe den Biertisch-Strategen und Humpen-Generalen aus dem Krieg 1870/71 lauscht und so gerne mitreden würde, wenn sie über die Verweichlichung der Bevölkerung im allgemeinen und die Härte des ach so tapferen deutschen Soldaten fabulieren.

Und dann auch noch eine handvoll Küchenpsychologen. Da weiß ich nicht mehr, ob ich lachen oder weinen soll.

Die ganze Regierung müsste gehen?

von Traumfahrer @

Tut Sie ja am 23.09.

Also jetzt richtig und gute alternativen wählen und es wird keine SPD/Grünen angeordneten Kriegseinsätze mehr geben.

12:27, Mass Effect

>>12:18 von Anderes1961 @fathaland slim
Was mich nervt wenn so getan wird als ob linksradikal besser wäre. Im Namen der linken Ideologie sind schon weit mehr sind 100Mio Menschen ermordet worden. Hier findet aber eine Glorifizierung statt. Als Ausrede kommt dann immer "das ist nicht links". So kann man immer alles schönreden.<<

Ich bin bekennender Linker und Humanist.

Weder Stalin, noch Pol Pot oder Kim sind für mich Linke.

Das hat überhaupt nichts mit Ausrede und Schönreden zu tun, sondern mit dem Verständnis von Karl Marx und der Arbeiterbewegung.

@ um 12:21 von Mass Effect

Spätestens seit dem Godesberger Programm von 1959 ist die SPD ziemlich weit weg von Links. Willy Brandt zB war in den 1960er Jahren ein Rechtsaußen in der SPD. Und ist deshalb zum Kanzlerkandidaten gewählt worden.
Helmut Schmidt war nie verdächtig Links zu sein.
Gerd Schröder sicher auch nicht.
Und auch kein einziger SPD - Ministerpräsident.
Wo haben Sie jemals einen Linken in der SPD getroffen?
Die fand man in damaligen Zeiten höchstens noch vereinzelt in den Ortsvereinen in Arbeiterbezirken.
Die waren allerdings weitaus Linker, als sich alle Linken von heute vorstellen können. Leider sind diese Leute aber schon alle verstorben.

@ um 12:22 von Anderes1961

Bitte, bitte.
Keine Ursache:)

12:32 von Marcel Littek

Dem kann ich nur aus vollen Herzen Zustimmen. Danke.

weiter CDU wählen?

fathaland slim @
Aber Sie wuissen schon das SPDE und grüne den Kriegseinsatz begonnen haben.

Das SPD und Grüne die Braunkohle in NRW genemigt haben.

Das Kretschmann seit 10 jahren keien Windräder baut aber ÖK Strom von den Nordländern und Stromtrassen für seien Automobilindustrei fordert.

Da bleibt nicht mehr viel als gute alternative die Sie wählen können.

Begleitung von Soldaten ist immer wichtig

Wir haben mit Menschen zu tun und nicht mit Automaten. Traumatisierung und schwere Verarbeitung von Kampfhandlungen, Einsatz in vorderster Front haben schon weltweit Rückkehrer aus den Großen Weltkriegen und von Indochina bis Vietnam und Tschetschenien gezeigt. Wenn dann nach jahrelangem Einsatz alles vergeblich gewesen scheint, dann muss das aufgearbeitet werden. Wer stets um sein Leben, das seiner Kameraden und anderer bangt, sein Gewehr neben sich einsatzbereit halten musste, wer mit Zivilbevölkerung in Jahren enge Freundschaften und soziale Kontakte knüpfte, kommt sich als Verlierer und Versager vor. Das hat psychologische Auswirkungen in alle Richtungen. Warum war ich in Afghanistan? Was hat das gebracht? Warum sind die Einsatzzeiten nun plötzlich in Rückzug und Evakuierung umgeschlagen? Die Kehrtwende muss man erst einmal wahrnehmen, realisieren und umsetzen. Im Kopf wie in psychologischen Dimensionen. Schreibt darüber und klärt die Leute auf, Medien und Politiker.

@12:25 von Blitzgescheit

"Dass die Taliban jetzt schon herumstreift, um Menschen zu morden und 12-jährigen Mädchen zu vergewaltigen ... Pardon ... sie "zwangszuverheiraten", ist aber schon erschütternd."

Das finde ich genauso schrecklich wie sie, das ist Fakt.

ABER in deren Buch der Bücher steht z.B. das Mohamet Aischa mit 9 heiratete und sie mit 11 zur Frau machte.

Das heißt so lange sie diesen Glauben nicht Verbieten wollen, können sie da nichts gegen tun.
Und sollten sie für den Verbot dieser Religion sein, sind sie?????

Und was meinen sie wie diese Menschen über uns denken, bei deren Ansichten.

Die Situation war schon immer verfahren, ist verfahren und wird es auch in Zukunft bleiben.

@ um 12:39 von fathaland slim

„Die SPD ist unter Schröder nach rechts gerückt.“
Mitnichten.
Sie sind doch etwa in meinem Alter, ca Anfang 60, und waren oder sind sicher Sympathisant der SPD.
Da müssten Sie doch die Entwicklung zum Godesberger Programm kennen.
Schon unter K. Schuhmacher begann die Angst vor Links.
Und ab November 1959 war nicht mehr viel Linkes in der SPD.
Das W. Brandt definitiv kein Linker war, wissen Sie auch. Der hat als OB von Berlin Studenten zusammenknüppeln lassen. Linke haben den auch nicht zum Kanzler gewählt.

12:43, werner1955

>>Also jetzt richtig und gute alternativen wählen und es wird keine SPD/Grünen angeordneten Kriegseinsätze mehr geben.<<

Die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee. Die Parlamentsmehrheit befiehlt Kriegseinsätze. Die einzige Partei, die sich kategorisch gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr ausspricht, ist die Linke. Und auch die würde Ausnahmen machen, wenn es um einen Einsatz unter UN-Mandat ginge.

Und jetzt behaupten Sie bitte nicht, die AfD würde keine Soldaten in den Krieg schicken wollen. Wenn es um die Abwehr von Migranten ginge, wäre sie sofort dabei und hätte keine Probleme damit, auf unbewaffnete Zivilisten schießen zu lassen. Entsprechende Äußerungen ihres Personals gibt es zuhauf.

Wiessuuudennblußß?!

Zitat: ""Die Stimmung unter den Veteranen ist grottenschlecht", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND)."

Na, wiessuuudennblußß?!

Wieso ist die Stimmung unter Veteranen, die ihr Leben und Gesundheit für eine Verbesserung der Lebensumstände in Afghanistan riskiert und in manchen Fällen geopfert haben, so schlecht?

Kann es sein, dass es daran liegt, dass

1. sie mit AKK eine Verteidigungsministerin haben, die mit dem Militärwesen so viel zu tun hat wie Frau Baerbock mit einem vollständigen Lebenslauf?

2. die BW mehr damit beschäftigt war, die Regenbogen-Ideologie umzusetzen, als unsere Soldaten mit funktionierendem Material zu versorgen?

3. bei der Führung der BW (und nicht nur dort) "gut"menschliche, naive Inkompetenz breit gemacht hat, die verhindert, dass eine realitätsgetreues Lagebild erfasst werden kann und Fehler vorweggenommen werden könne?

Kann es daran liegen?!

@Mass Effect

"
Am 25. August 2021 um 12:27 von Mass Effect
12:18 von Anderes1961 @fathaland slim

Was mich nervt wenn so getan wird als ob linksradikal besser wäre. Im Namen der linken Ideologie sind schon weit mehr sind 100Mio Menschen ermordet worden. Hier findet aber eine Glorifizierung statt. Als Ausrede kommt dann immer "das ist nicht links". So kann man immer alles schönreden."

Wenn Sie jemanden wie mich, als bekennender "Fan" der bekanntermaßen linksradikalen Hetzschrift "Grundgesetz" und als Verfechter des Artikel 1 "Die Menschenwürde ist unantastbar" als linksradikal bezeichnen mögen, dann ziehe ich mir diesen Schuh gerne an.

12:44 von fathaland slim 12:27, Mass Effect

Mag ja sein wie sie das Auslegen. Andere legen das anders aus. Sind die von ihnen genannten nicht auch mit dem Verständnis von Karl Marx und der Arbeiterbewegung an die Macht gekommen? Bei den Militärparaden ist doch immer ein Bild von Marx ganz vorne mit dabei.

@Weder Stalin, noch Pol Pot oder Kim 12:44 von fs

"sind für mich Linke"
zu @@12:27 Mass Effect
"Das hat überhaupt nichts mit Ausrede und Schönreden zu tun,
sondern mit dem Verständnis von Karl Marx und der Arbeiterbewegung."

Dazu gibt es den Disput von Rosa Luxemburg mit Lenin,
die ihn genau davor gewarnt hat,
was Stalin dann später 'angestellt' hat.

Die Warnung vor Stalin von Lenin kam dann zu spät,
er war schon 'halb kaltgestellt'

12:47, werner1955

>>weiter CDU wählen?
fathaland slim @
Aber Sie wuissen schon das SPDE und grüne den Kriegseinsatz begonnen haben.

Das SPD und Grüne die Braunkohle in NRW genemigt haben.

Das Kretschmann seit 10 jahren keien Windräder baut aber ÖK Strom von den Nordländern und Stromtrassen für seien Automobilindustrei fordert.

Da bleibt nicht mehr viel als gute alternative die Sie wählen können.<<

Ich habe noch nie CDU gewählt.

Natürlich werden in BW Windräder aufgestellt.

Jede andere Bundesregierung hätte den Afghanistaneinsatz ebenfalls abgesegnet. Es handelte sich um den NATO-Bündnisfall.

Braunkohle wurde in NRW schon abgebaut, da gab es die Grünen noch gar nicht.

Nein, ich werde nicht die AfD wählen.

09:20 von Sisyphos3

«also für mich und meine Freiheit hätte kein Bundeswehrsoldat am Hindukusch kämpfen müssen
Ganz im Gegenteil ....
Also fällt es mir schon schwer mich für was zu bedanken was ich als verwerflich betrachte
(um nicht noch deutlicher zu werden)»

Es spielt überaupt keine Rolle, wie Sie persönlich die Sinnhaftigkeit des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan bewerten. Die Soldaten und Soldatinnen, die dort im Einsatz waren, verdienen Respekt, Anerkennung, und Dank für den Einsatz.

Kritisieren können Sie die Politik für die Entsenung der Bundeswehr, für die 20 Jahre Einsatzdauer. Am Handeln der Ihnen persönlich unbekannten Truppe ist gar nichts "verwerflich", und Sie trommeln die gedankenlosen Trommeln von Unverstand und Undank.

Wegen genau solcher Pappkameraden mit Knallplättchengewehr wie Ihnen kriegen die Soldaten den Affen. Hat der Staat eine Armee, dann macht man die Soldaten nicht runter. Sonst ist Ihnen zu wenig Patriotismus, aber Bundeswehrsoldaten hauen Sie planlos in die Pfanne.

Wen wundert es?

Vor dem deutschen Einsatz in Afghanistan, also vor etwa 20 Jahren, hat die "Süddeutsche" einen Artikel über Afghanistan veröffentlicht. Zum einen ging es um das gute Verhältnis zwischen Afghanen und Deutschen und zum anderen die Entwicklung speziell mit der UdSSR. Der Kommentator warnte ausdrücklich vor der spezifischen Lage dort und meinte, wenn es die Russen als Nachbarn nicht geschafft haben, dieses Land unter Kontrolle zu bringen, dann wird es der vereinigte Westen auch nicht schaffen. Wie recht hatte dieser Kommentator! Auch einer meiner Söhne ist traumatisiert von dort zurück gekommen. Warum musste das sein? Mussten wir wirklich am Hindukusch unsere Demokratie verteidigen?

Afghanistan war nicht zu gewinnen

Die Schere im Land zwischen Armut, Analphabetisierung und zersplitterten Untergrundgruppen gegen andere Volksgruppen haben von Anfang an unter einem schlechten Stern gestanden. Das musste eigentlich jedem klar sein, dass man zwar eine demokratische Pflanze setzen kann, ob sie aber starrk genug wächst und blüht, konnte niemand garantieren. Negativ gepolte Soldaten, die das nur so sahen, waren zwar kaum zu finden, aber im steten Kampf gegen einen versteckten Feind und Aufbauarbeit nehmen dauerhaft andere Aufgaben im Alltag Denken und Handeln ein. Politik soll lenken und verhandeln, richten und Zukunft zeigen. Wenn aber ein Teil Afghanistans Führung wegbricht, fehlt dort der Kopf. Das Vakuum haben Taliban besetzt. Die Soldaten zwischendrin sind zwischen die Stühle vieler Seiten geraten. Ob das für eine Radikalisierung reicht, bezweifle ich. Soldateneinsatz und Umgang damit hängt auch von der individuellen Stärke und Kraft ab. Das muss man begleiten und Therapien anbieten.

12:53 von Anderes1961 @Mass Effect

Wieder mal beim Taubenschach oder wie? Das Grundgesetz als Hetzschrift zu diffamieren kann ja nur jemanden wie ihnen einfallen. Ansonsten geht ihre Aussage wie immer am Thema vorbei.

12:35 von fathaland slim

Jetzt seien sie doch nicht so überheblich, es ist zum Haare raufen. Habe eben die Rede der Kanzlerin gesehen. Und mit mir haben Millionen Bürger gesehen, mit welcher Hilflosigkeit sie den Afghanistaneinsatz als erfolg verkauft hat. Kaum jemand hat geklatscht. Und dann dieser Block von Bundeswehroffizieren. Wie versteinert. Also ihre Kanzlerin hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Das müssen sie uns Merkelgegnern schon erklären.

12:58, schabernack @09:20 von Sisyphos3

>>Sonst ist Ihnen zu wenig Patriotismus, aber Bundeswehrsoldaten hauen Sie planlos in die Pfanne.<<

Ich wundere mich auch sehr.

Demokratie ohne Demokraten?

Frust bei den Soldaten ist zwar ebenso nachvollziehbar wie die Kritik an den allerjüngsten Entwicklungen, aber Beides lenkt von den wirklich zu beantwortenden Fragen ab: warum gab es trotz langer wirtschaftlicher und militärischer Auslandshilfe keinen erfolgreichen Widerstand vs. die Antidemokraten! Offenkundig war das demokratische Spektrum durch Auswanderung geschwächt. Nach dem hoffnungsvollen "Arabischen Frühling" gibt es auch in den anderen Staaten der Region aus gleichem Grunde kaum Fortschritte. So scheint die Kritik am Abzug der US-Soldaten scheinheilig, weil das Ausbluten der demokratischen Bürger letztlich militärische Anstrengungen konterkariert hatte. Leider hinterfragt niemand, was Herrn Scheeles Ruf nach weiteren 4000000 Fremdbürgern p.a. für neue Schäden anrichtet

@ um 12:27 von Mass Effect

„Im Namen der linken Ideologie sind schon weit mehr sind 100Mio Menschen ermordet worden.“
Wie schon fathaland slim erwähnte, waren die Diktatoren, die sich als Linke bezeichnet haben, keineswegs Links. Die waren noch nicht einmal in der Nähe.
Wenn Sie unbedingt mit zahlen argumentieren wollen:
Nahezu sämtliche anderen ermordeten Menschen in den 300.000 Jahren der menschlichen Geschichte sind aus rechten Gründen ermordet worden. Schon lange bevor Rechts zu einer politischen Ideologie wurde.
An Religionen aber kann man die Entwicklung hin zur Ideologie gut nachverfolgen.

12:58 von schabernack

Sehr guter Kommentar. Danke!

@ zomil

Zitat: "Jetzt rufen die Damen und Herren aber wieder nach den Soldaten.
Man kann sich für diese Regierung, für diesen Bundestag nur schämen.
Die Soldaten und auch andere Berufsgruppen, verdienen das Gehalt oder die Pension der Bundestagsabgeordneten und umgekehrt.
Die Deutschen sollten sich schämen für so eine Regierung."
#
Nach Soldaten wird nicht gerufen, dass Palament beschließt den Einsatz und Soldaten erhalten ihre Befehle. Wer das nicht will/ kann, hat die falsche Berufswahl getroffen.
*
Wer meint, mit seinen Steuern ständig das seiner Meinung nach falsche zu finanzieren, dem bleibt faktisch nur die Auswanderung.
*
Und als "ein Deutscher" schämen ich mich weder für eine Regierung, noch für unser Land.
Ich schämen mich aber für so manchen "Nestbeschmutzer" der Deutschland generell schlechtredet weil er (!) sowieso und immer alles besser und im Voraus gewusst hat ... aber es nicht für nötig befunden hat, entsprechende Verantwortung zu übernehmen.

13:00, Klaus Leist

>> Warum musste das sein? Mussten wir wirklich am Hindukusch unsere Demokratie verteidigen?<<

Es nannte sich „Krieg gegen den Terror“. Die Zentrale der damaligen Al Kaida-Aktivitäten befand sich in Afghanistan, unter den Taliban. Von dort aus wurde die Welt mit Terror überzogen. Ich möchte diesem Einsatz nicht das Wort reden, aber man sollte schon verstehen, worum es ging, und was Peter Struck mit dem pathetischen Ausspruch, unsere Freiheit würde am Hindukusch verteidigt, meinte.

13:04, Barbarossa 2

>>12:35 von fathaland slim
Jetzt seien sie doch nicht so überheblich, es ist zum Haare raufen. Habe eben die Rede der Kanzlerin gesehen. Und mit mir haben Millionen Bürger gesehen, mit welcher Hilflosigkeit sie den Afghanistaneinsatz als erfolg verkauft hat. Kaum jemand hat geklatscht. Und dann dieser Block von Bundeswehroffizieren. Wie versteinert. Also ihre Kanzlerin hat sich nicht mit Ruhm bekleckert. Das müssen sie uns Merkelgegnern schon erklären.<<

Frau Merkel ist genauso viel oder genauso wenig meine Kanzlerin wie Ihre.

Was wird eigentlich das neue Feindbild sein, wenn sie in ein paar Wochen weg ist?

Ich bin sehr gespannt.

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