Ihre Meinung zu: Astronaut Maurer vor ISS-Flug: "Ein herausragendes Abenteurer"

9. September 2021 - 15:48 Uhr

Der Countdown läuft: Knapp sieben Wochen noch, dann bekommt die ISS wieder Besuch von einem Deutschen. Vor dem Flug sprach Astronaut Maurer über die Mission, sein hartes Training und das Besondere an seinem Raumanzug.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.333335
Durchschnitt: 2.3 (3 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Klimaschutz geht vor

Keine Spielereien im All! Für mich bleibt die Klimadiskussion unglaubwürdig, solange solche Missionen stattfinden.

Nicht nur der enorme Emissionsausstoß, sondern auch die Giftigkeit moderner Raketentreibstoffe sind bedenklich.

Das wäre was anderes, wenn bahnbrechende Neuerungen in der Antriebstechnik zu testen wären, mit denen man weit ins All kommt, aber solange wir nur ein paar Meter tief im All mit konventionellen Antrieben rumdümpeln finde ich das Ganze überflüssig.

Trotzdem guten Flug und gesunde Rückkehr!

Nicht nur auf der ISS sind Realitätssinn, Übung und

Sich-aufeinander-verlassen-können (gegenseitiges Vertrauen) überlebenswichtig.

„Neben Maurer fliegen die NASA-Astronauten Raja Chari und Thomas Marshburn sowie die NASA-Astronautin Kayla Barron zur ISS. Nach sechs Monaten in der Schwerelosigkeit soll Maurer im April zur Erde zurückkehren. "I'll be back", versprach er in Köln“

Alle zusammen.

Zuviel CO2

Ich hoffe auf die Grünen, die diesen massiven CO2 Ausstoß unterbinden.

Wir haben auf dem Planeten genug Probleme

Das ist sicher

eine feine Sache für ihn, andere zahlen sehr viel Geld um ins All zu kommen.
So vor der Wahl und in heutiger Zeit, haben die meisten Menschen aber sicher andere Probleme.
Entscheidend für Viele, ist am Ende wer die Wahl gewinnt, wobei es so um die 50 Prozent nicht tangiert.

@18:56 von Sigrun_1954

//Ich hoffe auf die Grünen, die diesen massiven CO2 Ausstoß unterbinden.

Wir haben auf dem Planeten genug Probleme//

Verzeihen Sie mir den Hang zum Makaberen, aber vielleicht brauchen wir in 100 Jahren gerade wegen der Probleme auf Mutter Erde die Raumfahrt bzw. Raumstationen.
Mir fällt da gerade wieder der Film Elysium ein.

@18:29 von Giselbert

//Das wäre was anderes, wenn bahnbrechende Neuerungen in der Antriebstechnik zu testen wären, mit denen man weit ins All kommt, aber solange wir nur ein paar Meter tief im All mit konventionellen Antrieben rumdümpeln finde ich das Ganze überflüssig.//

Ich weiß nicht , was Sie für bahnbrechend halten, Tatsache ist aber, dass viele Dinge, die heute für uns im Alltag eine Selbstverständlichkeit sind, ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt wurden. Die Liste dieser Dinge ist viel zu lang, um sie hier wiederzugeben.

Nur ein paar Beispiele: Der Akkuschrauber, die Gleitsichtbrille , die Rettungsdecke, Handy-Kamera, der feuerfeste Anzug...usw. usw.

***Ein Aluminium-Hitzeschild, das für die Apollo-Raumfähre gebaut wurde, kann hohen Heizkosten entgegenwirken. Ein amerikanischer Fabrikant kombinierte sein Produkt mit All-Technologie, um Häuser besser zu isolieren.
Die NASA erarbeitet Wege, wie man Pflanzen ohne Erde anbaut. Dazu suchen sie nach anderen Nährstoffquellen - etwa Abfälle...

18:37 von Nettie

"I'll be back", versprach er in Köln“
-----------------

so ... so
versprach er
im alten Rom hieß es
niemand steht so gut mit den Göttern
als dass er sich den nächsten Tag versprechen kann

@Anna-Elisabeth 19:29

Ich verzeihe ihnen alles.

Doch leben auf Elysium nur wenige Superreiche, während auf der Erde die schlimmsten Bedingungen herrschen.

Noch ein Grund mehr gegen die Raumfahrt.

@sigrun_1954

Gemessen an den CO2 Mengen, die allein der Verkehr hierzulande täglich freisetzt (das CO2 aus mehr als 100000 Tonnen Sprit), ist das Vorhaben 100 oder 1000 Tonnen Kerosin zu verbrennen ein Klacks.

18:56 von Sigrun_1954

Ich hoffe auf die Grünen, die diesen massiven CO2 Ausstoß unterbinden
-----------------

erzeugt ein Raketenantrieb überhaupt CO2 ?

Für die Skeptiker kier von einer Seite der Piratenpartei kopiert

>>Rückblickend kann man erkennen, dass uns die Weltraumforschung sehr viel gebracht hat. Das beginnt damit, dass Raumfahrt voraussetzt, technische Probleme zu überwinden. Dies führt zur Entwicklung verbesserter oder sogar ganz neuer Technologien. Elektronik, Fotosensoren, Hochleistungsmaterialien – viele von diesen Dingen wurden und werden immer wieder durch die Anforderungen der Raumfahrt vorangetrieben.

Die Entwicklung von Computern ist heute von der Weltraumforschung losgelöst. Aber in den 1960er Jahren war Weltraumforschung der treibende Faktor dafür, dass Computer von mehreren Schaltschränken zu handlichen Kisten wurden. Diese entwickelten sich dann durch kommerzielle Anwendungen weiter zu dem, was wir heute benutzen. Aber der Impuls für eine viel schnellere Entwicklung kam aus der Raumfahrt....<<

ja der Energieverbrauch

die einen fliegen ins All
die anderen drehen unendliche wie unnütze Runden am Nürburgring (oder anderswo)
andere fahren zum Kaffee trinken in den Schwarzwald ....

@18:29 von Giselbert

//Keine Spielereien im All! Für mich bleibt die Klimadiskussion unglaubwürdig, solange solche Missionen stattfinden.//

Viele haben die Raumfahrt von Beginn an als Spielerei betrachtet. Vergessen wird dabei u.a. auch folgendes:

>> Dass wir heute nicht mehr von starken Wetterereignissen völlig überrascht werden, haben wir den Erdbeobachtungssatelliten zu verdanken. Fernsehen und andere Kommunikationsdaten werden zum Teil mit Satelliten über große Strecken übertragen. Beides sind praktische Anwendungen, die aus der Weltraumforschung entstanden sind.<<

18:56 von Sigrun_1954

Ich hoffe auf die Grünen, die diesen massiven CO2 Ausstoß unterbinden.
-------------

unwahrscheinlich wie ich vermute

die GRÜNEN im Bundestag benutzen beispielsweise die Rufbereitschaft der Bundeswehr am häufigsten
warum sollten die damit ein Problem haben

19:59 von Anna-Elisabeth

da haben sie selbstverständlich recht
wenn man so argumentieren will
die Weiterentwicklung der Flugzeuge ist ja auch auf den 1./2. WK zurückzuführen
Ebenso hätte man aber das Geld auch einfach so in irgendwelche Produktentwicklungen stecken können
nur hätte sich da wohl kein Investor gefunden
für die Weltraumfahrt war Geld vorhanden

@19:50 von Sigrun_1954 @Anna-Elisabeth 19:29

//Doch leben auf Elysium nur wenige Superreiche, während auf der Erde die schlimmsten Bedingungen herrschen.

Noch ein Grund mehr gegen die Raumfahrt.//

So gesehen ja. Aber wir müssen ja nicht alles nachmachen.

Dass sich die Superreichen, die wenigen, noch bewohnbaren Fleckchen auf der Erde kaufen und eine Art Gated Community draus machen, ist ja trotzdem denkbar. Erste diesbezüglich Versuche gibt es schon.

//Ich verzeihe ihnen alles.//

Danke :-)

@sisyphos3 20:13

Wo war denn das Zentrum der Raketenentwicklung im 2. WK? Mit Weltraumfahrt hatte das kaum was zu tun.

@20:43 von spax-plywood @sisyphos3 20:13

//Wo war denn das Zentrum der Raketenentwicklung im 2. WK? Mit Weltraumfahrt hatte das kaum was zu tun.//

Sicher nicht. Aber könnte man nicht in der Person Werner von Braun eine Verbindung sehen?

20:43 von spax-plywood

Wo war denn das Zentrum der Raketenentwicklung im 2. WK?
Mit Weltraumfahrt hatte das kaum was zu tun.
----

ach nein ?

der Werner von Braun träumte zeitlebens von der Weltraunfahrt
und dem war jedes Mittel recht Raketen zu entwickeln

@20:13 von Sisyphos3 19:59 von Anna-Elisabeth

//Ebenso hätte man aber das Geld auch einfach so in irgendwelche Produktentwicklungen stecken können
nur hätte sich da wohl kein Investor gefunden
für die Weltraumfahrt war Geld vorhanden//

Das ist nicht nur eine Geldfrage. Auf einem Gebiet, in dem man keine Herausforderung sieht, forscht man nicht.
Und ohne Raumfahrt bekommen Sie auch keinen Wettersatelliten ins All. Und Navis hätten wir auch nicht.
Wobei letzteres für unsere Hirne (Gedächtnis und räumliches Vorstellungsvermögen) wohl besser wäre.

21:32 von Anna-Elisabeth

Das ist nicht nur eine Geldfrage
Auf einem Gebiet, in dem man keine Herausforderung sieht, forscht man nicht
-------

kein Mensch kann ohne entsprechende Mittel Forschung betreiben
also hängt das eine mit dem anderen doch irgendwie zusammen

@21:42 von Sisyphos3 21:32 von Anna-Elisabeth

//kein Mensch kann ohne entsprechende Mittel Forschung betreiben
also hängt das eine mit dem anderen doch irgendwie zusammen//

Habe ich auch nicht behauptet. Ich schrieb "nicht NUR eine Geldfrage".

Weder mit dem Willen allein, noch mit Geld allein kann man gute Forschung betreiben. Ohne Verstand nutzt allerdings beides nichts.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: