Ihre Meinung zu: Lagerung von Atommüll: Gorleben wird endgültig stillgelegt

17. September 2021 - 11:45 Uhr

Jahrzehntelanger Streit, jahrzehntelanger Protest: Als Standort für ein Atomendlager wurde Gorleben bereits vor einem Jahr ausgeschlossen. Nun hat das Bundesumweltministerium die endgültige Stilllegung des Bergwerks angekündigt.

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Kommentare

Eine gute Entscheidung ...

denn die Entscheidung für Gorleben war damals eine rein politische (Grenze zur damaligen DDR und kaum bewohnt) und keine die sich auf Untergrundsuntersuchungen etc stützt.

Am Ende ist es aber klar, dass niemand ein Atommüllendlager unter seinen Füßen haben will und das niemand eine Garantie für die tausenden von Jahren geben kann, die dieses Zeug vor sich hin verfallen will.

Also zurück auf Start, keiner bekommt 2.000€ und das Spiel beginnt von vorn.

Gorleben wird endgültig stillgelegt

Hauptsache man macht jahrzehntelang Streß und Widerstand
dann erledigt sich das Problem vor der eigenen Haustür

Für Gorleben ist es die

Für Gorleben ist es die richtige konsequente Entscheidung. Für die Folgeprobleme der notwendigen Endlagerung des strahlenden Mülls der teuersten und gefährlichsten Energiequelle der Menschheitsgeschichte ist es kein Fortschritt. Die Probleme einer sicheren Lagerung für Hunderttausende von Jahren sind weltweit ungeklärt.

Gute nachricht

Bleibt immer noch die Frag!
wohin mit dem strahle Müll???

Gut so

Radioaktive Abfälle sind wohl das tückischste was es überhaupt gibt. Es schlummert - aber es strahlt noch lange. Wahrscheinlich länger als es die Menschheit überhaupt noch gibt.
Bis es der Wissenschaft gelingt aus dem Abfall Harmloses herzustellen mögen noch Jahrzehnte vergehen. Wenn überhaupt.
Für Gorleben ist die Zuschüttung des Werks ein lang erwarteter Segen.
So lange kein vernünftiger Standort für radioaktive Abfälle gefunden wird darf kein weiteres Atomkraftwerk entstehen. Egal was CO2 Gegner fordern.
Ich möchte mal wissen, wo der Rest der Welt, vor allem China, Frankreich und Amerika ihre radioaktiven Abfälle lagern wollen.
Am besten per Rakete in die Sonne schießen, dann wäre der Abfall irgendwann fort, aber was passiert wenn eine solche Rakete explodiert?
Vielleicht ja bei jedem Raumflug etwas mitnehmen, im All deponieren und dann von dort aus besagte Rakete starten. Das wäre ja immerhin eine Idee.

Langer Atem…

… und Zivilcourage zeigen sich eben aus. Glückwunsch ins Wegland an all die Unermüdlichen der letzten Jahre!

Politische Stabilität über hundert tausende von Jahren

Wenn ich auf die jüngere Deutsche Vergangenheit zurückblicke, erscheint mir eine solche Stabilität mehr als fragwürdig. Sie wird jedoch benötigt, um ein solches Endlager zuverlässig zu bewachen, die mißbräuchliche oder versehentliche Ausgrabung/Anbohren zu verhindern. Auch die Absicherung des Gebiets vor Anschlägen militärischer oder terroristischer Art ist sicherzustellen.

Einfach die Kastoren zu vergraben, wegzulaufen und den Standort für die Periode der Gefährlichkeit in Vergessenheit geraten zu lassen ist keine Option.

Wer stellt das sicher, wer zahlt das, wer kalkuliert den Energieverbrauch für diesen Schutz?

endgültige Stilllegung des Bergwerks angekündigt.

St. Florian hat wieder mal gesiegt.

Kernfusion könnte eine Lösung sein!

Da inzwischen in den USA die Entwicklung zum Thema Kernfusion richtig Fahrt aufgenommen hat, diese Technik noch dazu als sehr sicher gilt, könnte das die Lösung gerade in Sachen Klima sein. Ich hoffe sehr darauf, dass sich hier noch einiges in den kommenden Jahren tun wird! Insbesondere das Abfallproblem wird bei der Kernfusion deutlich gesenkt.

https://www.ipp.mpg.de/2641049/faq9

Am besten per Rakete in die Sonne schießen,

von th711 @
Leider kam möglich.

https://www.n-tv.de/wissen/Warum-Raumschiffe-nicht-zur-
Sonne-kommen-article18282141.html

"So lange kein vernünftiger

"So lange kein vernünftiger Standort für radioaktive Abfälle gefunden wird darf kein weiteres Atomkraftwerk entstehen."

Das dürfte wohl ein Wunschtraum bleiben.

Zitat DW: "Polen will in die Atomkraft einsteigen. Die Energiestrategie ("Polityka Energetyczna Polski", PEP) der polnischen Regierung sieht bis 2040 den Bau von sechs Reaktoren an zwei Standorten vor. Die Arbeiten sollen 2026 beginnen, der erste Reaktor 2033 in Betrieb gehen, der letzte zehn Jahre später."

Na schön, so weit konsequent

Inzwischen weiß man definitiv, dass es bessere Standorte als Gorleben gibt, insbesondere für die heiße Abklingphase der ersten 200 Jahre.
Damit ist man der Problemlösung aber keinen Schritt näher gekommen. Jeder Standort in Deutschland wird an der Bevölkerung scheitern, also bleibt nur eine oberirdische Lagerung, die sich als "vorübergehend" deklarieren lässt. Deswegen muss man noch hundert Jahre lang "den besten" Standort suchen, wird ihn aber nie finden.

wirklich alternativlos ?

Die bergbaulichen Arbeiten - als Vorbereitung einer Endlagerung - haben Milliarden gekostet. Ob daher die Wiederverfüllung (die ja ebenfalls gewaltige Kosten verursacht) alternativlos ist - das möchte man zumindest hinterfragen. Zwar kostet auch die bergbauliche Instandhaltung Geld, aber das dürfte der kleinere Betrag sein. Das "Plattmachen" von Konstruktionen, die dann politisch/sachlich nicht mehr oppertun waren, hat eine gewisse Tradition - und ist in späteren Zeiten oft als unzweckmäßige Maßnahme erkannt worden.
Jedenfalls sollte eine Art Ausschreibung erfolgen um mögliche Verwendungszwecke zu eruieren.

Sinnvolle Entscheidung

Erinnerts ich hier jemand noch an die Asse mit ihren Wassereinbrüchen?
Die Entscheidung für Gorleben war nicht geologisch sondern politisch begründet. Und wenn nun Gorleben vor dem Aus steht, dann spielt die Geologie eine größere Rolle als der Widerstand.

Es ist interessant, dass man immer noch Stimmen für eine Neuauflage der Kernenergie hört, aber Niemand Bereitschaft für ein Endlager in seiner Region bekundet.

Na endlich...

...mal eine gute Nachricht.

@12:24 von th711

"Bis es der Wissenschaft gelingt aus dem Abfall Harmloses herzustellen mögen noch Jahrzehnte vergehen. Wenn überhaupt." Dazu gibt es einen interessanten Artikel.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/belgien-forschungsreaktor-myrrh...
So sehr ich das Anliegen und die Freude der Gorlebener verstehe: Angesichts der realen Entwicklung der Atomkraft weltweit kann der überstürzte Ausstieg Deutschlands rückblickend nur als Fehler bezeichnet werden. Sollte die Entsorgungsansätze und die neu entwickelten Atomkraftwerke das einlösen, was derzeit von den Wissenschaftlern in Aussicht gestellt wird, wird sich Deutschland diese Technologien teuer einkaufen müssen. Ich wage zu behaupten, dass in 50 Jahren keiner mehr Windräder haben will und die Anwohner dann genauso froh über deren Abbau sind, wie jetzt die Gorlebener über das aus des Endlagers.

12:16 von SinnUndVerstand

schön und gut

aber irgendwo muß das Zeug doch hin
und nur weil jeder sagt "bei mir nicht"
ist das Problem noch lange nicht gelöst

Und was

passiert mit dem ganzen radioaktiven Sch….. der schon drin ist? Zuschütten und aus den Augen aus dem Sinn ? Genauso wie die ganze Munition und Giftgas in der Ostsee?
Auf so etwas sollten hohe Haft- und Geldstrafen stehen. Dummheit schützt nicht vor Strafe .

12:25 von theodorus

Langer Atem…
… und Zivilcourage zeigen sich eben aus. Glückwunsch ins Wegland an all die Unermüdlichen der letzten Jahre!
-------------

damit ist das Problem gelöst

zumindest für die Menschen in Gorleben
und wer es jetzt kriegt
was geht es uns an

wollten sie das so formuliert wissen ?

@ th711, um 12:24

Ihre "Entsorgungsvorschläge" sollten Sie vielleicht doch noch einmal überdenken.

Dabei vielleicht auch einmal googeln, wieviel radioaktiver Abfall sich da so angesammelt hat...

12:24 von th711

«Ich möchte mal wissen, wo der Rest der Welt, vor allem China, Frankreich und Amerika ihre radioaktiven Abfälle lagern wollen.»

Nur in Finnland gibt es am noch im Bau befindlichen neuen AKW "Olkiluoto 3 " ein Endlagerkonzept. Das sollte alles längst fertig sei, ist aber auch 15 Jahre nach Baugeginn 2006 noch immer die größte Baustelle in Europa.

Sonst hat niemand ein Endlagerkonzept, und in Deutschland sollen ja verschiedene Gesteinsformationen erkundet, und ein anderer Standort gefunden werden, der Gorleben als einst gepanter Standort ersetzt.

Neben den Ländern oben hat vor allem Japan ein ganz eklatantes Problem, wohin mit dem Atommüll. Seit nach Fukushima mit ungeplantem Quasi-Atomausstieg (aus 54 AKW mach 8), weiß in Erdbeben und Vulkan Country niemand, wo man eine Endlagerstätte finden sollte. Ganz unabhängig von der Frage, was mit den AKW-Ruinen in Fukushima geschehen soll.

Ist in DEU erst mal eine neue Lagerstätte ausgeguckt.
Wird auch um den Standort wieder Zwist sein.

Atomkraftwerke der IV Generation

Atomendlager werden zukünftig überhaupt nicht mehr benötigt. Die in Deutschland geführten Diskussionen um die Atomkraft sind schlicht ideologisiert und von gestern. Es gibt bereits Atomkraftwerke, die verbrennen Atommüll, sind sehr sicher und das was übrig bleibt strahlt nur noch 300 Jahre und nicht mehr 300.000 Jahre. Für diese Aussage wurde ich hier in der Vergangenheit in diesem Forum oft angefeindet. Zu unrecht, wie kürzlich selbst die Tagesschau berichtete: https://bit.ly/39bpRz8.

Weitere Reaktoren: BN800 aus Russland, der dual fluid Reaktor und der Laufwellenreaktor.

@th711

"Solange kein vernünftiger Standort für radioaktive Abfälle gefunden wird ...."

Es gibt keinen gefahrlosen Standort für radioaktive Abfälle weder auf diesem Planeten, noch auf irgend einem in unserem Sternensystem. Ein Bekannter beschrieb damals - während der Antiatomkraft Proteste - die Lage so:

Ich besteige ein großes Passagier-Flugzeug mit einem Ziel, dessen Flughafen, bzw. Landebahn noch nicht fertigstellt ist und aller Wahrscheinlichkeit nach nie fertiggestellt wird .

Zum Scheitern verurteilt

Das ganze Konzept einen einzigen Standpunkt für alle Zeiten zu wählen ist Unsinn. Der Ansatz ein Endlager zu finden dass über einen Zeitraum von Jahrhunderten, gar Jahrtausenden nutzbar sein wird ist zum Scheitern verurteilt. Die politische Situation wird niemals so stabil sein als dass man über solange Zeiträume seriös planen könnte. Warum lagert man das ganze nicht einfach "dynamisch" mit der Möglichkeit zur Umlagerung. Warum wählt man nicht einen Standort der regelmäßig überwacht und evaluiert wird. Bei Bedarf wird dann umgelagert. Effektiv wird diese Model ja bereits angewandt, der Restmüll ist ja momentan auch gelagert. Für die Überwachung und Verwaltung der Lager sollen die Energiekonzerne aufkommen, dann kommen auch die realen Kosten der Atomkraft zum Vorschein. Die Wirtschaftlichkeit wird dann sicherlich auch neu bewertet.

12:24 von th711

Radioaktive Abfälle sind wohl das tückischste was es überhaupt gibt. Es schlummert - aber es strahlt noch lange. Wahrscheinlich länger als es die Menschheit überhaupt noch gibt.
.........................

stimmt
Radioaktiver Stoffe gab es lange bevor es Menschen gab
und wird es sicherlich geben wenn die Spezies Homo Sapiens ausgestorben ist

Atomkraftwerke wurden genehmigt, ohne ein Endlager zu haben.

Ich habe das nie verstanden:
Selbst als immer mehr klar wurde, dass ohne sichere Endlager für den Atommüll wir die Zukunft der kommenden Generationen aufs Spiel setzen, wurden noch Atomkraftwerke genehmigt.
Der eigene Egoismus, nämlich die durch die Atomkraftwerke geförderte Wohlstanderhöhung durch u. a. Wirtschaftswachstum, war schon immer wichtiger als jeder vernünftige Grund, etwas nicht zu tun.
Hätten wir weniger Wohlstand/Wirtschaftswachtsum nicht auch ohne Schaden für uns überlebt?
Wir hätten, sage ich.

Doch die beiden "christlichen" Parteien setzen auf Förderung und Wachstum der Wirtschaft als Lobbypartei für die Großunternehmen. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen ...

Ja,es war

eine politische Endscheidung.Den Atommüll an die Grenze zur DDR zu bringen denn die Einlagerung in einen Salzstock wurde auch Damals als nicht auf die lange Zeit der Strahlung sicher zu sein von Wissenschaftlern kritisiert.

Lagerung von Atommüll

Tja, wohin mit dem Atommüll? Die Betreiber haben sich gut und billig raus gekauft aber dafür gut abkassiert ohne Vorsorge. Den Atommüll werden noch so einige Ländern auf die Füße fallen denn im Keller kann man ihn nicht horten. Es ist gut das wir dem Atomstrom eine Absage erteilt haben, denn zum Schluß wird es erst richtig teuer wegen dem Atommüll.

Je eher politische Fehlentscheidungen "ad acta" gelegt werden,

desto besser

"Fehlentscheidungen" allein schon deshalb, weil sie mit der Realität bzw. den physischen Gegebenheiten nicht "kompatibel" sind bzw. erwiesen haben. Da eine solche Entscheidung im vorliegenden Fall bereits getroffen und "umgesetzt" wurde, bleibt nur noch Schadensminimierung. Die ist allerdings tatsächlich alternativlos.

Strom will jeder haben

Verständlicherweise den Müll natürlich nicht, trotz allem müssen wir irgendeinen Tot sterben.
Wir wollen Energiewende und gleichzeitig aus der Kernkraft raus, schlechte Entscheidung.
Zumal keiner ein Windrad oder gar eine Leitung bei sich haben will.
Entweder ändern wir dazu die Einstellung oder verstromen halt Kohle unserer Nachbarstaaten, hilft beim Klima super wenn dass co2 einfach woanders anfällt.
Möglicherweise sollten wir entweder die Einstellung zur Kernkraft oder zu Leitungsbau und Windrädern überdenken.
Ohne produziert zu werden kommt der Strom nicht aus der Steckdose.

@12:43 von Schwachstruller

"Wer stellt das sicher, wer zahlt das, wer kalkuliert den Energieverbrauch für diesen Schutz?"
Die Betreiber bestimmt nicht drei mal können sie raten wer für die Entsorgung aufkommt? Da hört man nichts von den Parteien.

Lagerung von Atommüll: Gorleben wird endgültig stillgelegt

Schön schön und was wird uns das kosten, wohin wird der dort lagernde Atommüll verbracht? Was ist mit dem Atommüll aus Zwischenlagern und der Rückbau der Atomkraftwerke?

@ 13:07 von passdscho

Sie scheinen hier wirklich einer der Wenigen zu sein, der sich über neue Technologien bei der Atomkraft informiert. Es gibt nicht nur den Forschungsreaktor in Belgien, der Atommüll verbrennt, sicher ist und bei dem das was übrig bleibt nur noch 300 Jahre strahlt, es gibt auch den BN800 in Russland, den dual fluid Reaktor und den Laufwellenreaktor. Will in Deutschland aber niemand hören und darüber geschrieben wird auch nur selten!

Gorleben wird sterben...?

Mehr als 30 Jahre Kampf gegen die Lagerung von Radioaktivität, ohne Erfolg! Erst heute, nach programmierten Rückbau der KKW wird auch der Abfall weniger, nach dem Motto, wenn weniger gegessen wird, wird auch weniger ausgeschieden, und dann, dann streikt und streitet auch keiner mehr. Dass die KKW derart viel Kompensation dafür erhalten ist eine gerecht oder ungerecht, was solls es reicht mehr als es reichen sollte! Richtig ist der Weg, wir müssen uns neu formulieren, die gesamte Gesellschaft, wozu auch die Steinreichen gehören! Weniger verbrauchen, dann wird weniger produziert, dafür sind wir alle verantwortlich, nicht nur die produzierende Wirtschaft, denn die, dass sind ja wir!

12:43 von Schwachstruller

«Wer stellt das sicher, wer zahlt das, wer kalkuliert den Energieverbrauch für diesen Schutz?»

Das kann nur der Staat sicherstellen, und bezahlen wird es die Gesamtheit der Steuerzahler. Das alles wird viel mehr kosten als die Milliarden Euro im "Atomfonds", in den auch die Atomindustrie einzahlt. Eine andere Art von "Ewigkeitskosten", die es auch für die Ex-Steinkohlegruben im Ruhrgebiet zur Sicherung der Stollen gibt, damit die nicht mit Wasser voll laufen, oder einstürzen.

Macht dann ein weiteres Mal klar, dass Energie aus Atom im AKW die teuerste Art der Energieerzeugung war und ist und bleibt, selbst wenn alle AKW in Deutschland längst abgeschaltet sind. Gilt für alle anderen Staaten mit AKWs in genau dem gleichen Sinn, wenn auch mit anderen Summen wegen anderer Mengen an Atommüll.

Der Energiebedarf vor Ort bei der Lagerung am Lagerort dürfte nicht all zu groß sein. Der Gesamtaufwand, bis es denn mal so weit ist, der ist allerdings sehr groß, und wird nie ohne Streit sein.

Endlager sind unnötig

Es gibt Atomreaktoren, die sind sicher und verbrennen Atommüll. Das was dabei übrig bleibt, strahlt nur noch 300 Jahre und ist mengenmäßig arg reduziert (https://bit.ly/39bpRz8)

@Sisyphos3 Zitat: "Gorleben

@Sisyphos3
Zitat:
"Gorleben wird endgültig stillgelegt
Hauptsache man macht jahrzehntelang Streß und Widerstand
dann erledigt sich das Problem vor der eigenen Haustür"

So einfach ist sie wieder die Welt "unserer" Konservativen
*sarkasmus*

Was nur gerne übersehen wird -> Gorleben war niemals wirklich als Endlager geeignet
Seine Auswahl war politisch gewollt und missachtete Bewusst die schon damals vorhandenen Erkenntnisse der OFFIZIELL eingebunden Geologen!!
--
Seit den Zeiten von Herrn Albrecht druckst man herum - spielt auf "ahnunglos"
und
baut seit Jahrzehnten diverse Strohmänner auf
--
und ohne den "Stress" denn hunderttausende Menschen in all den Jahrzehnten gemacht haben - hätte dieses Land ein komplett ungeeignetes "Endlager"
dass dann ebenso absäuft wie die Asse
--
aber ist ja egal - Hauptsache man hat als Konservativer ein schönes Leben und danach kann gerne die Sinnflut kommen

13:29 von Nettie

Nicht nur Entscheidungen, sondern auch Fehlentscheider sollten "ad acta" gelegt werden, je frueher desto bester, denn morgen treffen sie neue Fehlentscheidungen. Na, nu issja Wahl.

Und heute wird schon

überlegt einen Teil der Fässer wieder rauszuholen und die Fässer zu verglasen da sie sonst vom Salz zerfressen werden.Alles mit hohen Kosten verbunden und zahlen werden am Ende nicht die Betreiber der AKW`s sondern der Steuerzahler.

Zitat: "Bis es der

Zitat:
"Bis es der Wissenschaft gelingt aus dem Abfall Harmloses herzustellen mögen noch Jahrzehnte vergehen. Wenn überhaupt."

soso - die Wissenschaft kann also die Gesetze der Atompysik ändern - einfach mal so mittels Gedankenkraft die Zusammensetzung von atomaren Kernen ändern

Transmutation?
Hört sich nach mittelalterlicher Alchemie an.
Ja - man kann mittels Kernreaktoren Elemente verändern - man kann dies auch mittels "Beschleuniger" - nur geht es dabei wie z.B. beim Gold um wenige Gramm

Wir haben aber hunderttausende Tonne von dem Atommüll inzwischen und es kommt immer noch reichlich dazu!
--
Ja - der Herr Gates hat da mal was vor 20 Jahren gegründet - nur bis heute ist da noch nicht mal ein Bauplan für solch einen Reaktor existent - von einem Versuchsbetrieb gar nicht zu reden.
--
alles technologische Sackgassen
aber keinen Mut da endlich einen radikalen Schnitt zu machen
(und das schreibe ich als Ing. der sich schon im Studium vor 35 Jahren mit AKW-Technik beschäftigt hatte)

um 13:21 von Sisyphos3

,,Radioaktiver Stoffe gab es lange bevor es Menschen gab
und wird es sicherlich geben wenn die Spezies Homo Sapiens ausgestorben ist. "

Exakt. Und Blausäure hat noch keinen Lebkuchen verdorben. Nur den Esser.

Zitat: "Zitat DW: "Polen will

Zitat:
"Zitat DW: "Polen will in die Atomkraft einsteigen. Die Energiestrategie ("Polityka Energetyczna Polski", PEP) der polnischen Regierung sieht bis 2040 den Bau von sechs Reaktoren an zwei Standorten vor. Die Arbeiten sollen 2026 beginnen, der erste Reaktor 2033 in Betrieb gehen, der letzte zehn Jahre später."

Ich sehe ehr die polnische Regierung im atomaren Wunschtraum.
Nach 7 Jahren Bauzeit soll der erste Reaktor angefahren werden -> ich bekomme schon beim Zeitplan Lachkrämpfe
weil seit vielen Jahren bei sämtlichen Reaktor-Bauprojekten sowohl der Zeit- als auch der Kostenplan aus dem Ruder laufen!

Das wird in Polen auch nicht anders sein als z.B. in Finnland oder Frankreich.

@ 13:07 Uhr von passdscho

Zitat: „ Dazu gibt es einen interessanten Artikel.
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/belgien-forschungsreaktor-myrrh...
So sehr ich das Anliegen und die Freude der Gorlebener verstehe: Angesichts der realen Entwicklung der Atomkraft weltweit kann der überstürzte Ausstieg Deutschlands rückblickend nur als Fehler bezeichnet werden. Sollte die Entsorgungsansätze und die neu entwickelten Atomkraftwerke das einlösen, was derzeit von den Wissenschaftlern in Aussicht gestellt wird, wird sich Deutschland diese Technologien teuer einkaufen müssen. Ich wage zu behaupten, dass in 50 Jahren keiner mehr Windräder haben will und die Anwohner dann genauso froh über deren Abbau sind, wie jetzt die Gorlebener über das aus des Endlagers.“

Ich wage zu prognostizieren, dass Politiker, die Strom im Netz speichern wollen, Kobold und Kobald nicht auseinanderhalten können und die Strommenge in Gigabyte messen in Deutschland weiterhin die Meinungsführer in Sachen Atomkraft sein werden.

@schabernack, Zitat: "Neben

@schabernack,
Zitat:
"Neben den Ländern oben hat vor allem Japan ein ganz eklatantes Problem, wohin mit dem Atommüll. Seit nach Fukushima mit ungeplantem Quasi-Atomausstieg (aus 54 AKW mach 8), weiß in Erdbeben und Vulkan Country niemand, wo man eine Endlagerstätte finden sollte. Ganz unabhängig von der Frage, was mit den AKW-Ruinen in Fukushima geschehen soll."

Was ja beim Fukushima-Unfall ans "Tageslicht " trat -> in Japan lagern die verbrauchten Brennstäbe IN den Atomkraftwerken - entweder in einem separaten Gebäude oder wie in Fukushima DAUERHAFT im Abklingbecken.
Alleine die Bergung dieser Brennstäbe wird Jahrzehnte dauern - da hat man sich noch nicht mal ansatzweise um die verunfallten Reaktoren gekümmert.
--
Übrigens wollte Japan eine "Wiederaufarbeitungsanlage" (im Norden) bauen - französische Technologie wenn ich mich richtig erinnere. Nur die MOX-Brennstäbe sind zig mal so teuer wie die konventionellen
und
die Müllmenge explodiert regelrecht dadurch.

@Margitt. um 13:22

>>> Ich habe das nie verstanden: Selbst als immer mehr klar wurde, dass ohne sichere Endlager für den Atommüll wir die Zukunft der kommenden Generationen aufs Spiel setzen, wurden noch Atomkraftwerke genehmigt.
Der eigene Egoismus, nämlich die durch die Atomkraftwerke geförderte Wohlstanderhöhung durch u. a. Wirtschaftswachstum, war schon immer wichtiger als jeder vernünftige Grund, etwas nicht zu tun.
Hätten wir weniger Wohlstand/Wirtschaftswachtsum nicht auch ohne Schaden für uns überlebt?
Wir hätten, sage ich. <<<
-> 1973 haben die OPEC-Länder den Ölhahn zugedreht; Öl war ein Erpressungsmittel. Um davon unabhängiger zu werden, wurde beschlossen, den Bau von AKWs zu forcieren - ohne Energie läuft hier gar nichts!

>>> Doch die beiden "christlichen" Parteien setzen auf Förderung und Wachstum der Wirtschaft als Lobbypartei für die Großunternehmen. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen ... <<<
-> Ihr bekanntes Bashing gegen die ach so „christliche“ (hahaha) Union!

Stattdessen will Armin

Stattdessen will Armin Laschet nun ein Atommüllendlager in der Eifel bauen lassen.

14:33 von FakeNews-Checker

«Stattdessen will Armin Laschet nun ein Atommüllendlager in der Eifel bauen lassen.»

Armin Laschet will gar nix bauen lassen, und es gibt in Deutschland ein Gesetz, nach dem verschiedene Gesteinsschichten und / oder Salzformationen erkundet werden sollen auf Tauglichkeit für ein Atommülllager. Ich meine, 2030 soll eine Auswahl an Vorschlägen der dazu eingerichteten Erkundugskommission vorliegen. Bei der Jahreszahl bin ich mir aber unsicher.

Wo das Lager dann hin soll, entscheidet der Bundestag als Gesetzgeber, und nicht Armin Laschet in Phantasien aus Atommärchenwelten.

13:21 von Sisyphos3

«Radioaktiver Stoffe gab es lange bevor es Menschen gab
und wird es sicherlich geben wenn die Spezies Homo Sapiens ausgestorben ist.»

Bevor der Mensch begann, neben Kirschkernen auch Urankerne zu spalten, gab keine Natürlichen Vorkommen an den Elementen, die man "Transurane" nennt. Elemente, die nur durch den industriellen Spaltungsprozess von Uran entstehen (oder durch Zündung von Atomwaffen). Elemente mit höherer Ordnungszahl als Uran (90), und mit höherer Massenzahl als Uran (235 / 238).

Das Natürliche Vorkommen U (235) muss man erst mal industriell anreichern auf U (238), um kontrollierte Kernspaltung in Reaktoren betreiben zu können. U (238) kommt auch natürlich vor in sehr geringen Mengen. Das Uran, was man im Bergbau abbaut, ist U (235). Dann wird es "behandelt" und erst zu U (238) gemacht. Dr. Uran ist der Mensch.

Plutonium ist eines dieser Transurane mit einer ganz besonders langen Halbwertszeit. Gar nix ist mit: "… so was gab es schon immer vor den Menschen …".

@12:24 von th711

>> Am besten [radioaktive Abfälle] per
>> Rakete in die Sonne schießen

Ähh, und DAS haben Sie Sich physikalisch und chemisch auch ganz genau überlegt??? oO

So 'unkaputtbar' sind Sterne jetzt auch wieder nicht. -.-

Da schon lieber Jupiter oder Saturn.

Oder die Venus. Soll sich der Müll doch in der 400°C heißen Schwefelsäureatmosphere in Uran(IV)-sulfat auflösen. -.-

Gorleben wird endgültig geschlossen

Was wohl auch heißt , dass das Zeug da unten liegen bleibt ! Man konnte sehen , wie die Fässer "reingeworfen" wurden ! Sicherlich sind viele davon zerborsten ..... und mittlerweile dringt Wasser in die Stollen ein ! Keiner scheint beunruhigt zu sein, keiner war beunruhigt als raußkam , was England und Frankreich an Fässern im Ärmelkanal versenkten und auch die gehen so langsam kaputt und verteilen sich breit ! Spuren davon wurden in Norwegens Nordmeer gemessen.
Alles kein Problem nicht wahr ? Alles wie immer .... na dann !

14:24 von Miauzi

«Was ja beim Fukushima-Unfall ans "Tageslicht " trat -> in Japan lagern die verbrauchten Brennstäbe IN den Atomkraftwerken - entweder in einem separaten Gebäude oder wie in Fukushima DAUERHAFT im Abklingbecken.»

Lagerung der abgebrannten Brennstäbe an den Standorten der einzelnen AKW ist auch in Deutschland (und in vielen anderen Ländern) "gängige Praxis". Nach Gorleben ins Zwischenlager kamen immer die Castoren nach der "Wiederaufarbeitung" in La Hague in Frankreich.

Ein Endlager hat ja noch niemand, und ich weiß auch nicht, in welchen Ländern man wo in welcher Gesteinsformation oder Salzschicht danach sucht / erkundet. Nur Finnland hat sich dazu mit Granit am Ort Olkiluoto entschieden und festgelegt.

In Japan wird die Parlamentswahl Anfang November spannend. Erstmals haben alle Oppositionsparteien inkl. der Kommunistischen PJ ein Wahlbündnis vereinbart, um die LPD als Ewig-Regierungspartei zu vertreiben. Ganz wichtiger Programmpunkt ist ein Gesetz zum endgültigen Atomausstieg.

@ 13:11 von Sisyphos3

Es geht nicht um "bei mir nicht", es geht um sichere Lagerung über Hunderttausende von Jahren. Gorleben war dafür nach Expertengutachten völlig ungeeignet. Die Endlager-Entscheidung für Gorleben war eine unverantwortliche politische Entscheidung auf stümperhafter Grundlage. Wussten Sie das nicht?

Die Argumente der "Wirtschaft" sind unredlich ("faule Ausreden")

Zitat aus der heutigen Meldung „Renaissance der Atomkraft?“ (tagesschau.de/wirtschaft/atomkraft-iaea-prognose-2050-101.html):
„Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Stefan Wolf, hat sich für Deutschlands Rückkehr zur Atomkraft ausgesprochen. "Wir haben in den kommenden Jahren nicht zuletzt wegen der steigenden Elektromobilität einen steigenden Strombedarf, gleichzeitig steigen wir aus der Kohle aus und kommen mit dem Bau von Windkraftanlagen nicht hinterher". Deshalb müsse jetzt über eine Rückkehr zur Kernkraft diskutiert werden. "Es kann doch nicht sein, dass wir uns völlig abhängig von anderen Ländern machen, wo wir den Atom- und Kohlestrom dann teuer einkaufen"

Es kann allerding auch nicht sein, dass Herr Wolf insinuiert bzw. suggeriert, dass es alternativlos sei, irgendwo Atom- und Kohlestrom teuer einzukaufen, um den Energiebedarf decken. Und gleichzeitig den globalen CO2-Ausstoß reduzieren zu können. DAS ist alternativlos. Unabsehbare (und unnötige) Risiken nicht.

@ 14:13 von Miauzi

Zitat: „ Transmutation?
Hört sich nach mittelalterlicher Alchemie an.
Ja - man kann mittels Kernreaktoren Elemente verändern - man kann dies auch mittels "Beschleuniger" - nur geht es dabei wie z.B. beim Gold um wenige Gramm

Wir haben aber hunderttausende Tonne von dem Atommüll inzwischen und es kommt immer noch reichlich dazu!“

Sie dokumentieren entweder Ihre Unwissenheit oder aber Ihre Scheuklappen. Der BN800 verbrennt bereits Atommüll! Keine Allchemie!. Können Sie sogar im Onlinelexikon Ihrer Wahl nachlesen!

14:31 von Wolf1905

< -> 1973 haben die OPEC-Länder den Ölhahn zugedreht; Öl war ein Erpressungsmittel. Um davon unabhängiger zu werden, wurde beschlossen, den Bau von AKWs zu forcieren - ohne Energie läuft hier gar nichts! >
Ja, ich erinnere mich dunkel.
Aus Wasser- und Windkraft lässt sich auch Energie erzeugen und beides gibt es schon länger als Atomkraft.
"Dank des Klimawandels" werden wir künftig auch viel Sonnenenergie in Strom umwandeln können.
So gesehen hat der Klimawandel auch positive Aspekte.
Zugegeben hat aber jede Technologie auch Nachteile.
Wenn man endlich begreifen würde, dass Wachstum um jeden Preis nicht sein muss, würden das zu einem geringeren Energieverbrauch auch führen.

< -> Ihr bekanntes Bashing gegen die ach so „christliche“ (hahaha) Union >
-> Zwei Parteien, auf die unser Land gut verzichten könnte, da sie weniger als 10 % der Bürger vertritt.

AKWs sind wieder im Kommen!

Heute im Wirtschaftsteil zu lesen:
>>>CO2-Einsparung: Renaissance der Atomkraft? Stand: 17.09.2021 14:10 Uhr

Deutschland steigt aus der Atomkraft aus, international startet die Technologie hingegen durch. Viele Länder wollen damit ihren CO2-Ausstoß reduzieren. Die Bedeutung der Atomenergie könnte in den nächsten Jahrzehnten dramatisch wachsen. Das geht aus einer Untersuchung der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) hervor. Die IAEA revidierte ihre Prognose zum weltweiten Ausbau der Atomenergie zum ersten Mal seit zehn Jahren nach oben. Um im Kampf gegen den Klimawandel fossile Brennstoffe zu vermeiden, erwägen demnach nun viele Länder den Einsatz von Atomkraft…. <<<

Unsere nächste Regierung, möglicherweise RG+X, darf dann diesen Ländern, die AKWs in Planung und Bau haben, erläutern, warum sie es falsch machen und D richtig! Da bin ich mal gespannt, was das für Gespräche werden.

@15:13 von Peter Kock

>> Man konnte sehen , wie die Fässer
>> "reingeworfen" wurden !

Nope, Gorleben ist ja noch 'relativ' aufgeräumt. Was Sie meinen, ist die Asse. ;(

P.S.: ...die nächste Baustelle. =(

@ 14:13 von Miauzi

Zitat: „ Transmutation?
Hört sich nach mittelalterlicher Alchemie an.
Ja - man kann mittels Kernreaktoren Elemente verändern - man kann dies auch mittels "Beschleuniger" - nur geht es dabei wie z.B. beim Gold um wenige Gramm. Wir haben aber hunderttausende Tonne von dem Atommüll inzwischen und es kommt immer noch reichlich dazu!……… alles technologische Sackgassen
aber keinen Mut da endlich einen radikalen Schnitt zu machen
(und das schreibe ich als Ing. der sich schon im Studium vor 35 Jahren mit AKW-Technik beschäftigt hatte).“

Ihr Studium ist 35 Jahre her? Hat sich seitdem was getan: Ich zitiere ein Onlinelexikon zum Thema BN800: „ Gegenwärtig könnten maximal 20 kg/Jahr von den im Müll besonders problematischen minoren Aktinoiden im BN-800 durch Transmutation umgewandelt werden. Das entspricht der Menge, die ein Leichtwasserreaktor etwa gleicher Leistung pro Jahr erzeugt.“

Am 17. September 2021 um 14:17 von Miauzi

Ich sehe ehr die polnische Regierung im atomaren Wunschtraum.
Nach 7 Jahren Bauzeit soll der erste Reaktor angefahren werden -> ich bekomme schon beim Zeitplan Lachkrämpfe
weil seit vielen Jahren bei sämtlichen Reaktor-Bauprojekten sowohl der Zeit- als auch der Kostenplan aus dem Ruder laufen
Das wird in Polen auch nicht anders sein als z.B. in Finnland oder Frankreich.
__
Ich will das nicht in Abrede stellen, dafür kenne ich mich im Bauprozess eines Atomreaktors viel zu wenig aus aber profitiert man da nicht von bereits erfolgten Konstrukten ? Da wurden doch bestimmt einige Erkenntnisse gesammelt. Das ist ja nun kein Neuland mehr.

15:25 von Hinterdiefichte

«Der BN800 verbrennt bereits Atommüll! Keine Allchemie!
Können Sie sogar im Onlinelexikon Ihrer Wahl nachlesen!»

Ein (in Zahlen: 1) BN 800 in Russland macht das.
Und der soll noch einen größeren jüngeren Bruder bekommen.

Beide Brüder zusammen reichen nicht mal annähernd aus, um auch nur den Atommüll aus den AKW in Russland zu verbrennen.

@schabernack

Natururan (Uran, Element 92) besteht aus 0,7% U-235, der Rest ist fast komplett U-238. Angereichert wird U-235.

@saschamaus Uran(IV) gibt es zwar auch, aber die stabile Oxidationsstufe ist Uran(VI), UO2(2+), das Uranyl-Kation.

@15:24 von Nettie

>> Der Präsident des Arbeitgeberverbandes
>> Gesamtmetall, Stefan Wolf, hat sich für
>> Deutschlands Rückkehr zur Atomkraft
>> ausgesprochen

Haben Sie etwas Anderes von einem 'Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall' erwartet? -.-

Endlich...

... und längst überfällig. Schluß mit politischem Gezerre, Demos und unsinnigem Kostenaufwand! Die künftigen Umwälzungen in DE werden alle Kräfte anderweitig erfordern...

@Margitt. um 15:27

>>> Aus Wasser- und Windkraft lässt sich auch Energie erzeugen und beides gibt es schon länger als Atomkraft. <<<
-> Ja, das ist richtig; wichtig ist der Transport und die Speicherung der erzeugten Energie.

>>> „Dank des Klimawandels" werden wir künftig auch viel Sonnenenergie in Strom umwandeln können.
So gesehen hat der Klimawandel auch positive Aspekte. <<<
-> okay; verstehe ich als Satire.

>>> Zugegeben hat aber jede Technologie auch Nachteile. Wenn man endlich begreifen würde, dass Wachstum um jeden Preis nicht sein muss, würden das zu einem geringeren Energieverbrauch auch führen. <<<
-> bin Ihrer Meinung; Energiesparen ist wichtig bzw. auch vermeiden, wo möglich.

>>> Zwei Parteien, auf die unser Land gut verzichten könnte, da sie weniger als 10 % der Bürger vertritt.<<<
-> Sie schrieben von „christlichen“ Parteien; ich dachte, Sie meinten hier die CDU und CSU - okay Sie meinten diese nicht, sondern welche?

Am 17. September 2021 um 15:27 von Margitt.

-> Zwei Parteien, auf die unser Land gut verzichten könnte, da sie weniger als 10 % der Bürger vertritt.
__
Wie kommen Sie denn auf diese Zahl ? Ist die irgendwie im Margittschen Universum entstanden ?
Bei der letzten BTW erhielt die CDU ca, 33% der Stimmen. Selbst wenn sie bei der kommenden Wahl zugegebenermaßen einen erheblichen Stimmenanteil einbüssen wird, so sind diese 10% vllt Ihrer subjektiven Negativmeinung geschuldet, haben aber mit tatsächlichen Gegebenheiten gottseidank nicht das Geringste zu tun.
Bei der letzten BTW erhielten die Grünen 8,9% und die Linken 9,% der Stimmen. Da macht Ihre Aussage dann schon eher Sinn, wobei auch zugegebenermaßen die Grünen erheblichen Zugewinn generieren dürften. Ob die Linken überhaupt in den BT kommen, ist aber noch garnicht sicher. Sicher ist allerdings, dass sie absolut verzichtbar sind, gemäß Ihrer ja so stichhaltigen Analyse.

@ 15:36 von schabernack

Zutat: „ Ein (in Zahlen: 1) BN 800 in Russland macht das.
Und der soll noch einen größeren jüngeren Bruder bekommen. Beide Brüder zusammen reichen nicht mal annähernd aus, um auch nur den Atommüll aus den AKW in Russland zu verbrennen.“

Zitat Onlinelexikon: „ Analysen von 2005 zeigten auf, dass es im Prinzip möglich wäre, bis zu 90 kg/Jahr an minoren Aktinoiden umzuwandeln, wenn der Kern des Reaktors nur noch Uran-235 enthielte und das sonst vorhandene Uran-238 durch einen Platzhalter (Zirkoniumcarbid, Aluminiumnitrid oder Magnesiumoxid) ersetzt würde. In diesem Falle ändert sich die Anreicherung des Uran-235 nicht, da es mit dem Platzhalter durchmischt wird. Ein so ausgerüsteter BN-800 könnte von fünf Kernkraftwerken der 1-GW-Klasse die jährlich anfallenden minoren Aktinoide in kurzlebige Spaltprodukte umwandeln.“

15:38 von spax-plywood / @schabernack

«Natururan (Uran, Element 92) besteht aus 0,7% U-235, der Rest ist fast komplett U-238. Angereichert wird U-235.»

Stimmt … habe ich mit vertan mit dem Mengenverhältnissen an natürlich vorkommenden Uran-Isotopen (235) zu (238).

Das natürliche Uran (238) eignet sich aber nicht für die AKW-Technologie.
Damit kann man nur "Schnelle Brüter" betreiben, die dann aber viel Plutonium "erbrüten". Geeignet für Atomwaffen, aber mit der extrem langen Halbwertszeit in ziviler Nutzung besonders unerwünscht.

@ FakeNews-Checker, um 14:33

“Stattdessen WilliAmson Laschet nun ein Atommüllendlager in der Eifel bauen lassen.“

Einfach mal so eingeworfen oder gibt's dazu belegbare Quellen?
Ich hab das, wenn es stimmen sollte, völlig verpasst.

@saschamaus75

Wie Recht Sie haben sorry und vielen Dank für die Richtigstellung. Wobei das Problem immer bleiben wird.

Am 17. September 2021 um 13:14 von Sisyphos3

12:25 von theodorus: Langer Atem…
… und Zivilcourage zeigen sich eben aus. Glückwunsch ins Wegland an all die Unermüdlichen der letzten Jahre!

Zitat: damit ist das Problem gelöst.... zumindest für die Menschen in Gorleben.....und wer es jetzt kriegt.....was geht es uns an.... wollten sie das so formuliert wissen ?

Sie kennen die Anti-Atomkraft-Bewegung nicht sehr gut, wenn Sie den Widerstand gegen Gorleben für ein regionales Pfhänomen halten.

Wir brauchen Alternativen wie

Wir brauchen Alternativen wie z.B Meersenken und ausgediente Kohleabbaugruben. CO2 Vermeidung, um das Klima zu retten, wird nur möglich durch extreme Einschränkungen (das will keiner) oder den Wiedereinsyieg plus Ausbau der atomaren Kernkraft (das will keiner wshrhaben).

Zu spät!

Der Ausstieg hier 2015 war (Merkel sei Dank!) kopflos, überstürzt und bescherte uns eine Fülle von neuen Problemen, wie man es denn mit den künftigen Energieformen halten sollte. Die Kohle schien die vorläufige Lösung, die Erneuerbaren hatten es schwer sich durchzusetzen. Der umgekehrte Weg wäre besser gewesen: Kohleausstieg zuerst, Atomkraft dann noch zur Energiesicherung solange vorhalten, bis die Entwicklung, Planung und Bau der Erneuerbaren (ohne den Zeitdruck der Klimafolgen) vorangekommen ist. Aber so ist das eben, wenn man immer nur auf Sicht fährt Frau (noch) Kanzlerin!

15:48 von Hinterdiefichte / @schabernack

«Zitat Onlinelexikon: „ Analysen von 2005 zeigten auf, dass es im Prinzip möglich wäre, bis zu 90 kg/Jahr an minoren Aktinoiden umzuwandeln, wenn der Kern des Reaktors nur noch Uran-235 enthielte und das sonst vorhandene Uran-238 durch einen Platzhalter (Zirkoniumcarbid, Aluminiumnitrid oder Magnesiumoxid) ersetzt würde.»

Der bisher entstandene Atommüll aus bisherigen Brennstäben kam aber nicht in der Welt von Wenn, Würde, und Hätte zur Welt.

"Endlager" ist eine irreführende Bezeichnung.

Die Bezeichnung setzt ein definiertes Ende voraus. Ich schlage vor, es stattdessen "Wertstofflager" zu nennen, denn das wird es sein, bis auch in Deutschland kapiert wird, daß weitere Elektrifizierung unter CO2 Vermeidung die Kernkraftnutzung erfordert.
In diesem "Müll" steckt noch mehr kerntechnisch verwertbare Energie als die Netzkobolde sich vorstellen können! Leider wird wohl bis dahin alles Wissen dazu (MINT) im Grünen versickert sein.

@ Sisyphos3, um 13:21

Vielleicht sollten Sie (auch im Zusammenhang mit dem Artikel) unterscheiden zwischen radioaktiven Stoffen (Elementen) und radioaktiven Abfällen.

Letztere gibt's erst seit kürzlich...

@ 13:20 von Hinterdiefichte: Führt hinter die Fichte ...

Sie machen Ihrem nick ja mal wieder alle Ehre.

Die Transmutation existiert in Mol bisher immer noch nur theoretisch, einen ersten Versuchsreaktor will man ab nächstem Jahr bauen, der soll 2030 in Betrieb gehen und dann zeigen ob das ganze auch in die Praxis umzusetzen ist.
Ob das auch wirtschaftlich ist muß sich danach erst erweisen.

Und nur 300 Jahre strahlen wird der Müll auch nicht. Die meisten der übrigbleibenden Isotope haben dann eine Halbwertszeit von 300 - 500 Jahren.

Klingt gut bedeutet aber, der Restmüll braucht 10 Halbwertszeiten um soviel an Strahlung zu verlieren, daß man ihn als harmlos betrachten kann.

Also werden wir den weitehin hochgefährlichen Restmüll weitere 3000 Jahre sicher lagern müßen.

Das ist sicher eine Verbesserung, aber 3000 Jahre sind kein überschaubarer, planbarer Zeitrahmen (nicht mal 300 Jahre).

Forschen ja, um vielleicht die Last des Atommülls zu verkürzen aber neuen produzieren auf Grund vager Möglichkeiten, wäre Fahrlässig.

Gruß, zopf.

@ th711

Zitat: "Vielleicht ja bei jedem Raumflug etwas mitnehmen, im All deponieren und dann von dort aus besagte Rakete starten. Das wäre ja immerhin eine Idee."
#
Gut so! Dann kann Deutschland nahtlos am heute festhalten ...vom Export von Verpackungsmüll, alten Autos, Elektronikschrott hin zu strahlenden Müll ... aus den Augen, aus dem Sinn ... was haben WIR doch für eine "saugute" Umweltbilanz.

Am 17. September 2021 um 12:18 von MotoFan Gute nachricht

Ins Meer kippen...(...)
Möglicherweise zersetzt es da den ganzen Plastikmüll...ein weiteres Problem von Menschenhand gemacht...wie soviele andere Probleme...
Wir stehen am Abgrund, würde ich behaupten...

15:45 von weingasi1: Es wachen immer mehr Wähler auf ...

< -> Zwei Parteien, auf die unser Land gut verzichten könnte, da sie weniger als 10 % der Bürger vertritt.
__
Wie kommen Sie denn auf diese Zahl ? Ist die irgendwie im Margittschen Universum entstanden ? >

Zugegeben: Die Zahl von 10 % ist noch zu hoch geschätzt.
Denn die Union macht nur Politik für die Großunternehmen, Spitzenverdiener u. Vermögenden.
Es gibt andere Menschen, von denen folgender Satz stammt:
Würde die CDU/CSU nur von den Wählern gewählt werden, für die CDU/CSU Politik machen, würden sie die 5 %-Hürde nicht schaffen.
Wie gesagt, der Satz ist nicht aus dem "Margittschen Universum". Aber ich benutze diesen Satz dennoch gern, weil er doch so wahr ist.

Was kann denn die Union einem Wähler, der nicht zu dem Kreis der gerade genannten Begünstigten gehört, denn mehr bieten, als dies Parteien wie die Grünen oder die Linken in deren Programm haben?
Merkel hatte wegen des fehlenden Angebotes erst gar kein Wahlprogramm erstellt!
-> Merkel stattdessen: "Sie kennen mich ja". ...

@Wolf1905 - 15:30

"Unsere nächste Regierung, möglicherweise RG+X, darf dann diesen Ländern, die AKWs in Planung und Bau haben, erläutern, warum sie es falsch machen und D richtig! Da bin ich mal gespannt, was das für Gespräche werden."

Konnten Sie im Wirtschaftsteil auch lesen, was die IAEA zur Endlagerungsproblematik schreibt?
Und wahrscheinlich sind Sie auch jetzt noch begeistert, wie gut Japan und Russland ihre Reaktorunfälle bewältigt haben.

Ich bin dagegen mal wieder auf die Rhetorik gespannt, die uns über die neu gewonnenen Erkenntnisse die Hoffnung verleihen, wie gut sich die Beherrschbarkeit der Atomenergie mittlerweile entwickelt hat.

@ saschamaus75, um 15:30

re @ 15:13 von Peter Kock

Ja, das war Asse, und ich bin schon damals, als ich das in FS-Berichten sah, regelrecht ausgerastet bei diesem hirnrissigen Runterpolternlassen der Fässer.

Dafür sollte man noch heute jeden Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen.

@ 15:58 von schabernack @ 16:02 von Zopf

Zitat Schabernack: „ Der bisher entstandene Atommüll aus bisherigen Brennstäben kam aber nicht in der Welt von Wenn, Würde, und Hätte zur Welt.“

Jeder Fortschritt wird zunächst in der Welt von Wenn, Würde und Hätte zur Welt! Gegenwärtig können durch den BN800 maximal 20 kg/Jahr von den im Müll besonders problematischen minoren Aktinoiden im BN-800 durch Transmutation umgewandelt werden. Das entspricht der Menge, die ein Leichtwasserreaktor etwa gleicher Leistung pro Jahr erzeugt. Er wird dazu derzeit nicht eingesetzt weil er Atomwaffenplutonium verbrennt!

Antwort auf Zopf: Der BN 800 betreibt bereits Transmutation! Nicht immMol- sondern im Kilogrammbereich!

@ 13:20 von Hinterdiefichte: Weitere Flops

Zitat: "Weitere Reaktoren: BN800 aus Russland, der dual fluid Reaktor und der Laufwellenreaktor."

Auch da muß ich Ihre Euphorie ein wenig bremsen.

Dual Fluid und Laufwellenreaktoren haben jeweils ihre eigenen Probleme.

Die Reaktoren der russischen BN-Reihe sind normale schnelle Brüter.

Ihre Aufgabe ist es eigentlich während des Betriebs mehr Plutonium und Uran-238 zu erbrüten, als der Betrieb an spaltbarem Material verbraucht.

Diese Materialien dienen dann im Idealfall als Brennstoff für die bekannten, unsicheren Leichtwasserreaktoren ...

... oder im schlimmsten für den Bau von Bomben.

Die Russen fahren die BN-Reaktoren jetzt teileise sozusagen im Rückwärtsgang, um das Plutonium aus ihren veralteten Atomwaffen verbennen und so die Abrüstungsverträge einhalten zu können.

Diese Reaktorkonfiguration ist zur Stromerzeugung aber unwirtschaftlich.

Gleichzeitig nutzt Rußland andere BN-Reaktoren, um neues atomwaffenfähiges Material für modernere Atomwaffen herzustellen.

Gruß, zopf.

Und wohin jetzt mit dem Müll?

An den Standort XY? Klar, die werden uns mit offenen Armen empfangen ... oder 25.000 Gutachten und Klagen.
Aber wir können uns drehen und wenden wie wir wollen: Mit diesem Problem müssen wir allein klarkommen ... ganz allein!
Dabei kommen die Probleme erst noch. Gorleben wieder zu räumen ist das erste, die Einlagerung der abgebauten- und noch abzubauenden Akw's ist das zweite. Und dann sind da noch ca. 2000 gefüllte Castoren als drittes; mindestens die gleiche Anzahl kommt noch dazu ... .
Bei den Gutachten werden auch Bayrische Standorte empfohlen. Vielleicht möchte ja mal jemand das Thema bei einem Schützenfest o. Ä. dort ernsthaft auf den Tisch bringen ...

@ Zwicke, um 15:43

“Schluß“ mit...“ in Gorleben, ja.

Schluss ist mit dem Problem “bei uns“ - aber noch lange nicht, das ist mal sicher.

Die Endlagerung ist und bleibt Thema bei allen “künftigen Umwälzungen in Deutschland“.

@16:02 von zopf

>> aber 3000 Jahre sind kein überschaubarer,
>> planbarer Zeitrahmen

Jepp, das wäre die Zeitspanne von Ramses II. bis heute. -.-

@ 16:02 von zopf

Zitat: „ Und nur 300 Jahre strahlen wird der Müll auch nicht. Die meisten der übrigbleibenden Isotope haben dann eine Halbwertszeit von 300 - 500 Jahren.

Klingt gut bedeutet aber, der Restmüll braucht 10 Halbwertszeiten um soviel an Strahlung zu verlieren, daß man ihn als harmlos betrachten kann. Also werden wir den weitehin hochgefährlichen Restmüll weitere 3000 Jahre sicher lagern müßen. Das ist sicher eine Verbesserung, aber 3000 Jahre sind kein überschaubarer, planbarer Zeitrahmen (nicht mal 300 Jahre).“

Was Sie schreiben stimmt schlichtweg nicht - und Sie schreiben es wider besseren Wissens immer wieder! Lesen Sie im Onlinelexikon Ihrer Wahl beim BN800 und Transmutation nach oder aber in der Tagesschau unter https://bit.ly/39bpRz8

Zitat: "Sie dokumentieren

Zitat:
"Sie dokumentieren entweder Ihre Unwissenheit oder aber Ihre Scheuklappen. Der BN800 verbrennt bereits Atommüll! Keine Allchemie!. Können Sie sogar im Onlinelexikon Ihrer Wahl nachlesen!"

ich habe mit Sicherheit mehr Ahnung von Quanten- und allegemeiner Atomphysik als Sie und noch dazu reichlich praktische Kenntnisse als Ing. (Maschinenbau, Schweisstechnik, Bauwesen)

Atome kann man NICHT verbrennen - Verbrennung ist ein rein chemischer Prozess.

"Ihr" BN800 wandelt wenige Gramm Materie eines chemischen Elementes mittels "Transmutation" in ein anderes um.
Jahrsleistung eines solchen Reaktor sind wenige Tonnen
ABER
Wir haben hunderttausende Tonnen von diesem "Dreck"
UND
man bräuchte zig tausende von diesen Reaktoren
--
ach übrigens - welcher Prozess liefert denn die Hauptenergie im BN800
das bissel Kernzerfalls-Energie kann es ja nicht sein
*sarkasmus*

14:19 von Hinterdiefichte

… Ich wage zu prognostizieren, dass Politiker, die Strom im Netz speichern wollen, Kobold und Kobald nicht auseinanderhalten können und die Strommenge in Gigabyte messen in Deutschland weiterhin die Meinungsführer in Sachen Atomkraft sein werden.

Und was, bitte, ist Kobald?

Wenn Sie sich schon über anderer Leute Versprecher lustig machen wollen, sollten Sie selbst sprachlich sicherer werden.

@saschamaus75 Zitat "@15:13

@saschamaus75
Zitat
"@15:13 von Peter Kock
>> Man konnte sehen , wie die Fässer
>> "reingeworfen" wurden !
Nope, Gorleben ist ja noch 'relativ' aufgeräumt. Was Sie meinen, ist die Asse. ;(
P.S.: ...die nächste Baustelle."

Neben Morsleben - denn auch da sind die Fässer faktisch "verkippt" worden.

In Gorleben selbst ist nur oberirdisch was zu finden im dortigen Zwischenlager!

Am 17. September 2021 um 15:30 von Wolf1905

Unsere nächste Regierung, möglicherweise RG+X, darf dann diesen Ländern, die AKWs in Planung und Bau haben, erläutern, warum sie es falsch machen und D richtig! Da bin ich mal gespannt, was das für Gespräche werden.
__
Ja. Wie es sich halt für eine Nation, deren Bürger vor allem anderen über die sympathischen Charaktereigenschaften, wie Besserwissertum und Neunmalklugheit verfügen und da immer gerne auch alle anderen daran teilhaben lassen müssen, gehört. Als wenn andere Nationen nicht auch über kompetente Wissenschaftler verfügen würden. Im übrigen würde mich wirklich interessieren, ob es einen grossen Unterschied macht, ob ein AKW in DE z.B. in Ostbayern steht, oder 15 Km weiter hinter der tschechischen Grenze. Da wir ja bekanntermaßen immer Genauigkeitskrämer sind, wäre mir dieses AKW in Bayern vermutlich lieber als das in Tschechien.

15:57 von Dieter K.

«Der Ausstieg hier 2015 war (Merkel sei Dank!) kopflos, überstürzt und bescherte uns eine Fülle von neuen Problemen, wie man es denn mit den künftigen Energieformen halten sollte.»

Der Atomausstieg in Deutschland war 2011 nach Fukushima, und die Probleme mit Energie sind Kinderkram zu dem, was in Japan mit ungeplanter Abschaltung auf einen Streich aller anderen 53 AKW neben dem zertrümmerten in Fukushima war und ist.

Fukushima in den beiden Einheiten "Daiichi" und "Daini" (Größe1 / Größe 2) war vor der Zertrümmerug der größte AKW-Komplex der Welt in GWh Stromerzeugung. 3 Blöcke sind explodiert, die anderen 5 sind endgültig stillgelegt durch Naturgewalt.

Das mit dem Atommüll dort wird die Japaner noch Jahrzehnte als Katastrophenszeario beschäftigt halten, und alle Japaner Steuerzahler zahlen erst mal bis Dezember 2029 (2,1%) Fukushima-Soli auf die EkSt. Weil das alles sooo gigantisch teuer ist, das Desaster in den Auswirkungen weigstens zu mindern.

Endlager ist gar nicht dabei.

16:01 von harry_up

@ Sisyphos3, um 13:21

Vielleicht sollten Sie (auch im Zusammenhang mit dem Artikel) unterscheiden zwischen radioaktiven Stoffen (Elementen) und radioaktiven Abfällen. …

Nein, das ist nun wirklich zu viel verlangt. Auch noch nachdenken vor dem Posten …

@16:02 von zopf

Nachtrag:

Was ich damit meine, es gibt in der Zwischenzeit eine eigene wissenschaftliche Fachrichtung, die sich nur mit dem Thema 'Kennzeichnung' beschäftigt.

Die Pharaonen haben auch an die Eingangstüren zu ihren Gräbern geschrieben: 'Betreten verboten'. Hat es geholfen? oO

Ob in 3.000 Jahren noch jemand deutsch, englisch, französisch, ... spricht? Ob in 3.000 Jahren noch jemand das Icon für 'radioaktiv' kennt? Wie also kennzeichnen? oO

Schade nur

Das mit dem Bau nichts anzufangen ist ausser Verfüllen und verschliessen.
Sicher, ein nicht Wasserdichtes Salzbergwerk ist nicht Ideal, Aber irgendwas müsste sich da doch lagern lassen.

@ Zopf

Sie schreiben immer wieder eine Halbwertszeit betrüge 300 Jahre - und man bräuchte 10 Zyklen also 3.00 Jahre. Das stimmt einfach nicht! 300 Jahre ist der Zeitraum, den der überbleibende Müll bei Transmutation ingesamt braucht, um auf ein Strahlenniveau wie Natururan zu kommen ich zitiere den oben verlinkten Tagesschauartikel (https://bit.ly/39bpRz8): „Und das geht so: Protonen werden in einen Teilchenbeschleuniger geschossen, dort entwickeln sie eine ungeheure Geschwindigkeit, und in einem Kernreaktor befeuern dann Neutronen den langlebigen Atommüll und zerlegen ihn in weniger gefährliche Bestandteile. Damit, so Abderrahm, "verkürzen wir die Zeit der Lagerung im Untergrund von 300.000 Jahren auf 300, also um den Faktor 1000. Und die Menge reduzieren wir auch - um das Hundertfache."“

@ 16:17 von hinterdiefichte

Zitat: "Antwort auf Zopf: Der BN 800 betreibt bereits Transmutation! Nicht immMol- sondern im Kilogrammbereich!"

Transmutation, die Umwandlung eines chemischen Elements in ein anderes findet in allen Kernreaktoren und auch beim radioaktiven Zerfall statt, das ist nichts unbekanntes.

In Mol wird aber an einem Reaktorkonzepz gearbeitet, das die Transmutation steuerbar machen soll und gleichzeitig in nennenswertem Umfang Strom erzeugen.

Und die BN-Reaktoren sind wie schon gesagt nichts anderes als schnelle Brüter, mit all ihren Gefahren.

Gruß, zopf.

@schabernack "Der

@schabernack
"Der Atomausstieg in Deutschland war 2011 nach Fukushima, und die Probleme mit Energie sind Kinderkram zu dem, was in Japan mit ungeplanter Abschaltung auf einen Streich aller anderen 53 AKW neben dem zertrümmerten in Fukushima war und ist.

Fukushima in den beiden Einheiten "Daiichi" und "Daini" (Größe1 / Größe 2) war vor der Zertrümmerug der größte AKW-Komplex der Welt in GWh Stromerzeugung. 3 Blöcke sind explodiert, die anderen 5 sind endgültig stillgelegt durch Naturgewalt."
Zu "Daini" gibt es eine längere Doku im Netz warum dieser Komplex NICHT explodierte .
Nur stand dies über Stunden hinweg auf des "Messers Schneide" - keine Stunde länger hätte da die Notstromversorgung ausbleiben dürfen - ansonsten wären auch diese Blöcke hoch gegangen.
(nur so mal als Ergänzung)

Am 17. September 2021 um 12:24 von th711

Ich möchte mal wissen, wo der Rest der Welt, vor allem China, Frankreich und Amerika ihre radioaktiven Abfälle lagern wollen.
_
Es gibt mehr als 70 AKW's in der EU und ca. 20 sind noch im Bau. Da frage ich mich, ob wir über die alleinige Wahrheit und Kompetenz verfügen. Offenbar hat sonst kaum jemand derartige Berührungsängste und ich rede ja nicht von Diktaturen, in denen von oben entschieden wird, was gemacht wird und was nicht. Auch Proteste scheint es keine nennenswerten zu geben, zumindest hört man kaum davon. Sind das alles Selbstmordkandidaten, oder sind wir eher die Hosen.......er ?
Ich habe kürzlich erst gelesen, dass sich die Klimaziele OHNE Atomkraft kaum erreichen lassen. Mit ein paar mehr Windrädchen hier und da, wird das kaum klappen. Das müssten doch auch die Klimaretter beunruhigen.

16:24 von Thomas D

Zitat: „Und was, bitte, ist Kobald? Wenn Sie sich schon über anderer Leute Versprecher lustig machen wollen, sollten Sie selbst sprachlich sicherer werden.“

Kobald ist das Kind von Kobold und Kobalt! Noch nie gehört? Entsteht bei Transmutation!

@16:12 von Wanderfalke

>> wie gut Japan und Russland ihre
>> Reaktorunfälle bewältigt haben.

Sie vergaßen in Ihrer Aufzählung die USA (3-Mile-Island). -.-

@weingasi1 um 16:26

>>> Im übrigen würde mich wirklich interessieren, ob es einen grossen Unterschied macht, ob ein AKW in DE z.B. in Ostbayern steht, oder 15 Km weiter hinter der tschechischen Grenze. Da wir ja bekanntermaßen immer Genauigkeitskrämer sind, wäre mir dieses AKW in Bayern vermutlich lieber als das in Tschechien. <<<
-> Ja, es macht einen gewaltigen Unterschied: wenn das AKW in Ostbayern steht, müssen wir den von dort produzierten Strom nicht importieren (nur die Bundesländer außerhalb Bayerns ;-)) ); aus Tschechien oder außerhalb D müssen wir importieren.

Viele Grüße aus Oberbayern!

@ 16:23 von Miauzi

Zitat: „ Ihr" BN800 wandelt wenige Gramm Materie eines chemischen Elementes mittels "Transmutation" in ein anderes um.
Jahrsleistung eines solchen Reaktor sind wenige Tonnen
ABER
Wir haben hunderttausende Tonnen von diesem "Dreck"
UND
man bräuchte zig tausende von diesen Reaktoren“

Das stimmt nicht. Zitat Onlinelexikon: „Gegenwärtig könnten maximal 20 kg/Jahr von den im Müll besonders problematischen minoren Aktinoiden im BN-800 durch Transmutation umgewandelt werden. Das entspricht der Menge, die ein Leichtwasserreaktor etwa gleicher Leistung pro Jahr erzeugt.….. Ein so ausgerüsteter BN-800 könnte von fünf Kernkraftwerken der 1-GW-Klasse die jährlich anfallenden minoren Aktinoide in kurzlebige Spaltprodukte umwandeln.“

Zudem: Der eine sagt „Dreck“ dazu, der andere sagt Ressource!

R.I.P.

Helmut Kohl politischer Amoklauf in punkto Endlager hat endlich ein Ende! Schade, dass man weder ihn noch seine Erben dafür zur Rechenschaft ziehen kann!

Zitat: "Das natürliche Uran

Zitat:
"Das natürliche Uran (238) eignet sich aber nicht für die AKW-Technologie.
Damit kann man nur "Schnelle Brüter" betreiben, die dann aber viel Plutonium "erbrüten". Geeignet für Atomwaffen, aber mit der extrem langen Halbwertszeit in ziviler Nutzung besonders unerwünscht."

das ist nicht ganz richtig - denn:
Plutonium entsteht auch in normalen Brennstäben und ist in den abgebrannten durchaus in wirtschaftlich vertretbaren Mengen vorhanden.
Darum geht es ja bei der "Wiederaufarbeitung" - man löst nicht nur das "ungespaltene" U235 heraus - sondern das Plutonium.
Beides kommt dann in dem Misch-Oxid-Brennstab -> MOX
diese werden seit Jahrzehnten neben den normalen mit U235 in den Reaktoren eingesetzt.
--
Aus der Wiederaufarbeitung das Plutonium für Kernwaffen zu gewinnen ist wirtschaftlicher Unsinn - da es in den "klassischen" Brutreaktoren viel unkomplizierter (und billiger) geht.

16:21 von Hinterdiefichte

«Lesen Sie im Onlinelexikon Ihrer Wahl beim BN800 und Transmutation nach oder aber in der Tagesschau unter …»

Wie groß an Zahl soll die Armada BN 800 Transmutierer denn werden?
Was kostet es, auch nur einen BN 800 Transmutant zu bauen?
Dauert das 3 Jahre … oder geht das noch schneller?

Hurra!

Ein Sieg der Grünen Bewegung gegen eine konservative Politik. Und deswegen ist es richtig und wichtig, die Grünen zu wählen. Nur die passen auf Laschet und seine CDU auf, damit es nie eine katastrophale Umweltpolitik gibt.

Das einzige Land, dass einen

Das einzige Land, dass einen Weg gefunden hat, Atommüll aus AKWs effektiv zu entsorgen, sind die USA: Aus dem Atommüll Munition schnitzen, in irgendwelchen weit entfernten Ländern Krieg führen und das Zeug da in der Gegend verballern. Aber ob das ein Vorbild für D. sein kann ?

@16:18 von H. Hummel

>> Mit diesem Problem müssen wir allein
>> klarkommen ... ganz allein!

Nope, wir müssen EnBW, Vattenfall, eON und RWE zur Rechenschaft ziehen. -.-

Zitat: "Ich habe kürzlich

Zitat:
"Ich habe kürzlich erst gelesen, dass sich die Klimaziele OHNE Atomkraft kaum erreichen lassen. "

Man bekommt im Netz recht viel zu lesen.
Ich würde solche Aussagen doch glatt auf den Seiten der AKW-Industrie bzw. deren Lobby-Organsisationen vermuten
*sarkasmus*
--
ach übrigens - im Netz kann man auch lesen das die Erde eine Scheibe ist und das es darum gar keine Weltraumfahrt geben kann
Also wie will man dann den Atom-Müll zur Sonne "schiessen"
??

@harry_up 16:01

Schauen Sie mal nach unter "Naturreaktor Oklo".

16:35 von Miauzi

«Zu "Daini" gibt es eine längere Doku im Netz warum dieser Komplex NICHT explodierte .
Nur stand dies über Stunden hinweg auf des "Messers Schneide" - keine Stunde länger hätte da die Notstromversorgung ausbleiben dürfen - ansonsten wären auch diese Blöcke hoch gegangen.
(nur so mal als Ergänzung)»

Vollständig ausgefallen war der Notstrom für Fukushima Daini nicht.
Daini und vor allem die Zentrale Stromversorgung lagen etwas weiter landeinwärts als Daiichi … und ganz vor allem knapp 10 Meter höher über dem Meeresspiegel. Das war der Rettungsanker gegen noch mehr Desaster.

@Silverfuxx Zitat: "Das

@Silverfuxx
Zitat:
"Das einzige Land, dass einen Weg gefunden hat, Atommüll aus AKWs effektiv zu entsorgen, sind die USA: Aus dem Atommüll Munition schnitzen, in irgendwelchen weit entfernten Ländern Krieg führen und das Zeug da in der Gegend verballern. Aber ob das ein Vorbild für D. sein kann ?"

das ist aber eine besondere Form des Atom-Müll über den man sich bisher hier im Forum noch gar nicht unterhalten hat -> abgereichertes Uran bzw. abgeschiedenes Thorium
beides entsteht bei der Produktion von Brennstäben für die AKW
--
aber ein User schrieb ja schon das er "einfaches" Uran strahlentechnisch für komplett unbedenklich hält...
..denn er hat keinen Plan was schon aus "natürlichen" Uran für eine Strahlungs-Exposition heraus kommt.
Warum wohl wurde das Uranerz schon im Abbaustollen in Stahlkisten abtransportiert?

@ 16:41 von schabernack

Zitat: „ Wie groß an Zahl soll die Armada BN 800 Transmutierer denn werden?
Was kostet es, auch nur einen BN 800 Transmutant zu bauen?
Dauert das 3 Jahre … oder geht das noch schneller?“

Alte Atomkraftwerke werden sukzessive durch Atomkraftwerke der IV-Generation ersetzt. Ab dann wird „Atommüll“ als das genutzt, was es ist: Eine Ressource! Und da diese Ressource in dieser Form bereits besteht. Den „Müll“ und das müssen Sie zugeben, werden Sie sonst eben wirklich nicht mehr los. Abgereichertes Uran als Ausgangsbrennstoff ist reichlich verfügbar, da es als Abfallprodukt bei der Anreicherung von Uran anfällt. Die Lagerbestände der Vereinigten Staaten an abgereichertem Uran bestehen gegenwärtig aus ca. 700.000 Tonnen. Der Wert der daraus zu generierenden Elektrizität wird auf 100 Billionen USD geschätzt. Damit könnte die jetzige Weltbevölkerung 1.000 Jahre mit Strom versorgt werden (siehe Onlinelexikon zum Laufwellenreaktor)

@ 16:21 von Hinterdiefichte

Die "Verwechslung" von Halbwertszeit und Lagerzeit ist immer wieder ein gern gemachter Fehler.

Oder man redet von der Hoffnung was irgendwann theoretisch möglich sein wird, wie die Forscher aus Mol.

Die aktelle Situation ist eine andere.

Schaun Sie sich mal den Artikel von quarks.de an "So könnte man Atommüll recyceln"

Oder beim Deutschlandfunk "www.deutschlandfunk.de/ueber-transmutation-die-verharmlosung-des-atommuells.740.de.html?dram:article_id=418338"

Oder Sie sehn sich die Halbwertszeiten des Mülls der BN-Reaktoren direkt an.

Halbwertszeiten von 30 - 50 Jahren sind absolute Zukunftsmusik.

Der Text des Songs lautet: Vielleicht ... wenn alles klappt ... in Zukunft .... wenn wir bessere Materialien entwickelt haben.
Der Schlußsatz lautet immer: Keine Ahnung wie teuer das wird.

Und für vage Möglichkeiten sollen wir uns schon jetzt mit noch mehr hochgefährlichem Müll belasten ?

Gruß, zopf.

Am 17. September 2021 um 16:21 von harry_up

@ Zwicke, um 15:43

“Schluß“ mit...“ in Gorleben, ja.

Schluss ist mit dem Problem “bei uns“ - aber noch lange nicht, das ist mal sicher.

Die Endlagerung ist und bleibt Thema bei allen “künftigen Umwälzungen in Deutschland“.
__
Macht man sich eigentlich andernorts auch diese Gedanken ? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Franzosen u.a. nicht wissen, dass es sich bei dem Atommüll nicht um Fensterkitt handelt aber offenbar hat kaum jemand derartige Bedenken (da sind sie wieder ) wie wir, sonst könnten ja nicht z.Zt. etliche AKW's in EU im Bau sein.
Die werden uns natürlich dann bei den hochgesteckten Klimazielen leicht überflügeln (ohje)können. Und dann ? Dahin sollte doch auch unser Bestreben gehen, zumindest wird das hier immer gefordert, wobei ich dazu tendiere, die Wissenschaft darüber stark zu fördern.

14:19 von Hinterdiefichte

„… Ich wage zu prognostizieren, dass Politiker, die Strom im Netz speichern wollen, Kobold und Kobald nicht auseinanderhalten können. …“

So wie Sie: Kobald ist ein Schauspieler.

Meinten Sie vielleicht Kobalt (eigentlich Cobalt geschrieben)?

Hochmut kommt vor dem Fall…

@ 16:53 von zopf

Zitat: „ Die "Verwechslung" von Halbwertszeit und Lagerzeit ist immer wieder ein gern gemachter Fehler.“

Richtig, und dennFehler machen Sie! Die Wissenschaftler reden davon, dass es 300 Jahre Lagerzeit bedarf, bis der Atommüll nur noch auf dem Niveau strahlt wie Natururan! Ob Sie das nun glauben oder nicht, ist irrelevant!

Warum denn zumachen?

Nicht zuschütten!
Da kann man noch was draus machen!
Ist doch alles ausgebaut!
7 Kilometer Stollen!
Vorschlag :
falls (beachten Sie, verehrte Damen und Herren die Begrenzung auf die Möglichkeitsform) in 50 Jahren hier kein Schnee mehr fiele , weil es zu warm geworden wäre, könnte das klassische Weiß des Salzstocks und das Salz (Kristalle!! ) zu einem Ort werden, wo man den Winter von früher, den es nicht mehr gäbe, nachempfinden könnte.
So viel Klima-Erinnerungskultur sollte doch möglich sein.

Am 17. September 2021 um 16:42 von Aufmerksamleser

Ein Sieg der Grünen Bewegung gegen eine konservative Politik. Und deswegen ist es richtig und wichtig, die Grünen zu wählen. Nur die passen auf Laschet und seine CDU auf, damit es nie eine katastrophale Umweltpolitik gibt.
__
Ach Gottchen, Sie sind ja süss.
Als ob DE der Nabel der Welt wäre und die Grünen sein Behüter.
Ist aber nicht so.

@ 16:41 von schabernack

Zitat: "Wie groß an Zahl soll die Armada BN 800 Transmutierer denn werden?
Was kostet es, auch nur einen BN 800 Transmutant zu bauen?
Dauert das 3 Jahre … oder geht das noch schneller?"

Man bräuchte so ungefähr massenhaft von den Dingern, die kosten Milliarden, die Bauzeiten dauern in der Regel 3 -5 Mal länger als geplant.

Die wesentlich Frage aber lautet:

Wer will denn überhaupt sowas gefährliches wie einen schnellen Brüter vor der Haustür.

Gruß, zopf.

@ saschamaus75

Zitat: "Nope, wir müssen EnBW, Vattenfall, eON und RWE zur Rechenschaft ziehen. -.-"
#
Gute Idee, leider haben die ihre Atomsparten in neue, unabhängige Unternehmen ausgegliedert ... sprich wenn diese dann "Pleite" sind, bezahlt wer?
Richtig, der Steuerzahler ...

@Schabernack um 16:50 / Miauzi

>>> «Zu "Daini" gibt es eine längere Doku im Netz warum dieser Komplex NICHT explodierte . Nur stand dies über Stunden hinweg auf des "Messers Schneide" - keine Stunde länger hätte da die Notstromversorgung ausbleiben dürfen - ansonsten wären auch diese Blöcke hoch gegangen. (nur so mal als Ergänzung)»

Vollständig ausgefallen war der Notstrom für Fukushima Daini nicht.
Daini und vor allem die Zentrale Stromversorgung lagen etwas weiter landeinwärts als Daiichi … und ganz vor allem knapp 10 Meter höher über dem Meeresspiegel. Das war der Rettungsanker gegen noch mehr Desaster. <<<

Weiß jemand von Ihnen, ob der Notstrom von einem anderen AKW kam? (das also den Notstrom erzeugte).

Die Zukunft der Atomkraft ...

liegt in der Kernfusion.

Die Kernfission war ein Irrweg, eine Sackgasse die als Einbahnstrasse ausgewiesen ist.

Jetzt stehen wir an deren Ende vor einer Wand und haben den Kofferraum voller hochgefährlichem Müll.

Aber es gibt immer noch Menschen die würden auf diesem Weg gerne noch ein Stückchen weiter Richtung Mauer fahren.

Vielleicht weicht die Mauer ja irgendwann zurück und man kommt durch.

Gruß, zopf.

16:36 von Hinterdiefichte

16:24 von Thomas D
Zitat: „Und was, bitte, ist Kobald? Wenn Sie sich schon über anderer Leute Versprecher lustig machen wollen, sollten Sie selbst sprachlich sicherer werden.“

Kobald ist das Kind von Kobold und Kobalt! Noch nie gehört? Entsteht bei Transmutation!

Ok, einverstanden, denn Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

Am 17. September 2021 um 16:44 von saschamaus75

@16:18 von H. Hummel

>> Mit diesem Problem müssen wir allein
>> klarkommen ... ganz allein!

Nope, wir müssen EnBW, Vattenfall, eON und RWE zur Rechenschaft ziehen. -.-
__
Kann mich nicht mal jemand darüber aufklären, wer dieser "wir" ist, der häufig zusammen mit diesem "man" anzutreffen ist ?
Ob wir/man oder sonst jemand die genannten Konzerne insofern zur Rechenschaft ziehen kann, darüber müssten die Verträge bzw. die Betriebsgenehmigungen Aufschluss geben.
Auch hier wieder die Frage, wie wird das andernorts gehandhabt ?

16:18 von H. Hummel //Und

16:18 von H. Hummel

//Und wohin jetzt mit dem Müll?
An den Standort XY?//

Na klar, wir hier "nehmen das Zeug gerne", im Schacht Konrad ist doch Platz!
(Könnte Spuren von Ironie enthalten)

Mir wäre es am liebsten, die würden die Atomindustrie "einstampfen" !

@ 16:58 von Stein des Anstosses

Zitat: „ So wie Sie: Kobald ist ein Schauspieler. Meinten Sie vielleicht Kobalt (eigentlich Cobalt geschrieben)? Hochmut kommt vor dem Fall…“

War doch nur ein kleiner Verschreiber - nicht so wichtig. Siehe meinen Post von 16:36 Uhr. Da erkläre ich nachvollziehbar was Kobald ist!

16:59 von Sparpaket Und kein

16:59 von Sparpaket

Und kein Hinweis auf Schacht Konrad ?
Da kommen wir dann in die Bredouillie - oder?

@ spax-plywood, um 16:49

re @ harry_up 16:09

Danke, hab mir das von Harald, dem Lesch gerade erklären lassen.

ja ja - diese 20 kg die man

ja ja - diese 20 kg die man im Brüter "transmutieren" möchte

tja - hat sich einer der Befürworter dieser "Technologie" überhaupt mal gefragt wie die zu "transmutierenden" Elemente aus dem verbrauchten Kernbrenntab kommen?
Nee - wahrscheinlich nicht - denn ansonsten würden diese vielleicht erahnen können was sie da für einen Nonsens erzählen.
Ein Kernbrennstab ist ein fingerdickes (meterlanges) holes hochlegiertes Edelstahrohr welches mit Uran-Pallets gefüllt ist.
Das Uran-Pallet sebst besteht z.B. aus 96% U238 und nur zu 4 % aus U235.
Vom letzeren können nur 10-20% durch die Kernspaltung genutzt werden - die entstehenden Spaltprodukte machen es unbrauchbar.
Um jetzt da sowohl das ungespaltene U235 sowie die für der Transmutation zuzuführenden Spaltprodukte heraus zu lösen muss man -> das ganze in einem agressiven Säuregemisch AUFLÖSEN
und
anschliessend chemisch trennen
--
dabei entsteht letztlich eine ZUSÄTZLICHE zigfache Menge an neuen stahlenden Müll - vor allem flüssige Abfälle!

@ 16:58 von Hinterdiefichte

Herrjeh, lesen Sie den Artikel über Mol doch mal, wenn Sie Ihn so anpreisen.

Zitat aus dem Artikel: "In das europäische Forschungsprojekt in Mol ist bereits EU-Geld geflossen. 1,6 Milliarden Euro sollen es insgesamt werden. Viel zu viel, sagen Kritiker. Zumal noch nicht klar ist, ob das Projekt funktioniert."

und weiter:

"Doch im kommenden Jahr soll der Bau der echten Anlage beginnen. 2030 könnte es dann so weit sein. Und vielleicht gibt es dann genau hier die Chance, den Atommüll zu reduzieren, ..."

Ob so ein Reaktor auch nur einigermaßen wirtschaftlich ist, steht in den Sternen.

Sie verkaufen das Ganze hier aber als bräuchten wir lediglich morgen mit dem Bau solch eines Reaktors zu beginnen und in ein paar Jahren wäre unser Müllproblem gelöst.

Das nenn ich unredlich.

Wenn die Wissenschaftler in Mol im Jahr 2035 (oder später) mit neuen belastbaren Fakten aufwarten können reden wir weiter.

Aber deren Hoffnungen sind kein Grund heute neue Fissionsreaktoren zu bauen.

Gruß, zopf.

Das ist eine sehr gute Nachricht. - Wenn ich mich

recht erinnere, dann war es damals eine CDUgeführte Regierung in NS (MP Ernst-August Albrecht), die Gorleben als Lagerstätte für Atommüll freigegeben hat. - Und jetzt die Verbindung zum Wahlkampf: Wenn Armin Laschet, CDU, MP in NRW, Recht hätte mit seiner Behauptung, daß "In den entscheidenden Momenten der deutschen Nachkriegsgeschichte" "... die Sozialdemokraten im Gegensatz zur Union immer auf der falschen Seite gestanden" hätten, dann die CDU auf der richtigen Seite mit Gorleben und Atommüll? -

@ 17:04 von Zopf

Zitat: „ Die Zukunft der Atomkraft ...
liegt in der Kernfusion.
Die Kernfission war ein Irrweg, eine Sackgasse die als Einbahnstrasse ausgewiesen ist. Jetzt stehen wir an deren Ende vor einer Wand und haben den Kofferraum voller hochgefährlichem Müll. Aber es gibt immer noch Menschen die würden auf diesem Weg gerne noch ein Stückchen weiter Richtung Mauer fahren. Vielleicht weicht die Mauer ja irgendwann zurück und man kommt durch.“

Wissenschaft und Erfindergeist sind die Lösung! Unmöglich gibts nicht! Früher dachten viele auch, die Erde sei eine Scheibe und am Horizont fiele man dann unwiederbringlich von der Scheibe herunter. Die Parallelen zu Ihrer Geschichte sind frappierend!

@Hinterdiefichte

"
Am 17. September 2021 um 13:20 von Hinterdiefichte
Atomkraftwerke der IV Generation

Atomendlager werden zukünftig überhaupt nicht mehr benötigt. Die in Deutschland geführten Diskussionen um die Atomkraft sind schlicht ideologisiert und von gestern. Es gibt bereits Atomkraftwerke, die verbrennen Atommüll, sind sehr sicher und das was übrig bleibt strahlt nur noch 300 Jahre und nicht mehr 300.000 Jahre. Für diese Aussage wurde ich hier in der Vergangenheit in diesem Forum oft angefeindet. Zu unrecht, wie kürzlich selbst die Tagesschau berichtete: https://bit.ly/39bpRz8.

Weitere Reaktoren: BN800 aus Russland, der dual fluid Reaktor und der Laufwellenreaktor."

Sie wurden nicht angefeindet, sondern Ihnen wurde widersprochen. Die Dinger können nämlich nicht zaubern und die sind schon wieder weg vom Fenster, bevor der erste überhaupt in Planung ist; aus verschiedenen Gründen, über die ich hier schon oft geschrieben habe. Einzelheiten können Sie gegebenenfalls selber noch mal suchen.

16:54 von weingasi1

«Macht man sich eigentlich andernorts auch diese Gedanken ? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Franzosen u.a. nicht wissen, dass es sich bei dem Atommüll nicht um Fensterkitt handelt aber offenbar hat kaum jemand derartige Bedenken (da sind sie wieder ) wie wir, sonst könnten ja nicht z.Zt. etliche AKW's in EU im Bau sein.»

In Frankreich lagert man die Abgebrannten Brennstäbe an den Standorten der AKW. Es gibt ja viele. Die stehen dann auch in so schönen Landschaften wir der Südlichen Champagne. Wo der Champagner gemacht wird, wo sich Hase und Igel Gute Nacht sagen. In der Nähe der Kleinstadt "Troix" gibt es das eine, das alle Landschaft dominiert. Früher war ich häufiger beruflich in diesem schönen Landhotel zur Übernachtung. Von der Frühstücksterrasse der Blick auf die Wassermühle. Dreht man sich um … ist da der Atomtrümmer.

Das eine neue AKW, das FRA baut, ist Endlosbaustelle. In Dürresommern 2019/20 musste man immer AKW abschalten wegen zu wenig Wasser in den Flüssen.

17:16 von Miauzi

Zitat: „ tja - hat sich einer der Befürworter dieser "Technologie" überhaupt mal gefragt wie die zu "transmutierenden" Elemente aus dem verbrauchten Kernbrenntab kommen?
Nee - wahrscheinlich nicht - denn ansonsten würden diese vielleicht erahnen können was sie da für einen Nonsens erzählen.“

Die daran arbeitenden Wissenschaftler sagen: „Geht“! Sie, der nach eigenen Worten vor 35 Jahren Physik studiert hat, sagt: „Geht nicht“! Wem soll man da glauben?

Am 17. September 2021 um 17:07 von weingasi1

Ein Blick über die südliche Landesgrenze in die Schweiz reicht. Dort sind die noch existierenden Atomreaktoren in öffentlicher Hand, quasi in Besitz des Volkes, so muss dort keine Zahlungen bei einen Ausstieg etc erfolgen.

@ 17:20 von Anderes1961

Zitat: „ Die Dinger können nämlich nicht zaubern und die sind schon wieder weg vom Fenster, bevor der erste überhaupt in Planung ist; aus verschiedenen Gründen, über die ich hier schon oft geschrieben habe.“

Die Wissenschaftler schreiben etwas anderes. Der BN800 exisiert! Der Forschungsreaktor in Belgien existiert. Da können Sie schreiben was Sie wollen, denn das sind Fakten!

@ 17:16 von Miauzi

Zitat: "dabei entsteht letztlich eine ZUSÄTZLICHE zigfache Menge an neuen stahlenden Müll - vor allem flüssige Abfälle!"

Ja ist denn in Angarsk in Sibierien am Baikalsee kein Platz mehr ?

Da lagern doch schon abertausende Fässer aus Deutschland, hauptsächlich abgereichertes Uran Hexafluorid.

Gruß, zopf.

@ hinterdiefichte

Ihr Vertrauen in die Wissenschaft ist ja an sich ehrenhaft, aber Sie schießen übers Ziel hinaus.

Wenn Ihnen ein Wissenschaftler versichert, daß er schon bald Schußverletzungen schmerzfrei und ungeschehen machen kann,

...

schießen Sie sich heute dann schon mal in den Fuß ?

Gruß, zopf.

@ weingasi, um 16:54

re @ 16:21 von harry_up

Tja, das ist ja quasi die unendliche Geschichte mit der Frage:
“Und was tun die anderen?“

Diese Frage hatten, nein: haben wir ja immer wieder zu bzgl. unserer (deutscher) Vorhaben zum Umweltschutz zum Thema.

Oder: Wo bleiben unsere ausgedienten Diesel, der Plastikmüll usw.
Weder Atommüll, noch die anderen Umweltschweinereien betreffen nur ein Land; wissen inzwischen alle, nur das wollen nicht alle wahrhaben.

Daher stimme ich mit Ihnen vollkommen überein:
Die Wissenschaften werden wir zur Lösung der Probleme dringlichst brauchen.

es geht doch schon lange

es geht doch schon lange nicht mehr nur um die Brennstäbe.
In Sachen "strahlender" Müll machen die nur einen winzigen Bruchteil der Gesamtmenge aus.
Jedes Bauelement in einem AKW, einer Brennstab-Fabrik oder einer Wiederaufarbeitung welches über längere Zeit harter Strahlung ausgesetzt ist - wird selbst zur Strahlungsquelle.
all das vernünftig - sprich ungefährlich zu entsorgen - ist ein immenser technischer und finanzieller Aufwand.
Man soll sich doch bitte mal anschauen was da in Greifswald seit zig Jahren abgeht und was in den nächsten 60-80 Jahren dort passieren wird

@ 17:25 von hinterdiefichte

Zitat: "Die daran arbeitenden Wissenschaftler sagen: „Geht“!"

Und wie teuer wird's und wieviel neuer hochgiftiger Müll fällt an ?

Dazu sagen die Wissenschaftler leider nicht viel.

Auch abgebrannte Brennelemente kann man recyclen, das geht.

Die tausende Fässer hochgiftiges Uran-Hexafluorid, die wir von Gronau nach Angarsk geliefert haben, zeigen aber daß das nicht sehr venünftig ist.

Gruß, zopf.

@17:13 von ich1961

Ja, das mit Schacht Konrad ist ein Problem, aber da Salzgitter so unendlich groß ist, und niemand je alle Ortsteile dieses Universums vollständig bereist hat, ist dieses Projekt "irgendwo da draußen."
Weit weg.
Mental gesehen.

@ 17:34 von zopf

Zitat: „ Ihr Vertrauen in die Wissenschaft ist ja an sich ehrenhaft, aber Sie schießen übers Ziel hinaus. Wenn Ihnen ein Wissenschaftler versichert, daß er schon bald Schußverletzungen schmerzfrei und ungeschehen machen kann,...schießen Sie sich heute dann schon mal in den Fuß ?“

Gegenfrage: Wenn Ihnen Menschen / Kirchenoberhäupter / sagen: „Die Erde ist eine Scheibe“, segeln Sie dann heute gen Horizont? Ich würde es tun, Sie anscheinend nicht!

17:03 von Wolf1905

«Weiß jemand von Ihnen, ob der Notstrom [für Fukushima Daini] von einem anderen AKW kam? (das also den Notstrom erzeugte).»

Der kam von den Haupt-Diese-Aggregaten, die für den Notfall am Standort im Zentrum für den Notstrom standen. Auch zu Daini war der Tsunami gekommen, hatte aber wegen der höheren Lage als bei Daiichi nicht alles überflutet und funktionsunfähig gemacht.

Wegen der Lage, und weil dort nicht alles mitten in metertiefem Wasser stand, konnte man Daini auch relativ zügig als Notlösung an das Normale Stromnetz mit hochtransformiertem Starkstrom anschließen.

Das Stromnetz in Japan hat mit 100V / 110V die niedrigste Spannung weltweit. Außerdem sind die 2 Netze 100V / 110V voneinander getrennt. Historische Gründe. Das eine haben Englische, das andere Deutsche Unternehmen einst aufgebaut.

Trotz Desaster Fukushima war noch Glück im Desaster.
Vor allem die Windrichtung, die erst mal alles Richtung Pazifik wehte, nicht Richtung Tokyo. Geschickt gehandelt hat man auch.

@16:59 von weingasi1

>> Nabel der Welt

Das heißt: 'Nabe der Welt'. -.-

Die Kommentarfunktion für diese Meldung wird bald geschlossen

Liebe User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Wesentliche Argumente, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Daher werden wir die Kommentarfunktion um 18:00 Uhr schließen. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare – sofern Sie gerade dabei sind – noch zu Ende.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@ 17:30 von Hinterdiefichte

Zitat: "Der BN800 exisiert!"

Ja, Schnelle Brüter gibt's schon lange, das macht sie nicht vernünftiger.

Zitat: "Der Forschungsreaktor in Belgien existiert. Da können Sie schreiben was Sie wollen, denn das sind Fakten!"

Uups ! In Mol steht "ein" Forschungsreaktor.

Mit dem Bau der Anlage die die Transmutation ermöglichen soll, möchte man nächstes Jahr beginnen, wenn alles klappt und keine neuen Schwierigkeiten auftreten.

Das sind die Fakten.

Gruß, zopf.

@17:07 von weingasi1

>> wer dieser "wir" ist
In diesem Fall tatsächlich die Bundesbürger, vertreten durch die Regierung und die Justiz.

>> Auch hier wieder die Frage, wie wird das
>> andernorts gehandhabt
Ähh, leider noch schlechter als in Dtl. -.-

@ saschamaus75

Zitat: "Ob wir/man oder sonst jemand die genannten Konzerne insofern zur Rechenschaft ziehen kann, darüber müssten die Verträge bzw. die Betriebsgenehmigungen Aufschluss geben.
#
Hier eine Quelle: https://www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/milliardenrisiko-atomare-...
Sylvia Kotting-Uhl (B‘90/Die Grünen), Atompolitische Sprecherin: „Heute stellen sich die Konzerne hin und wollen die Steuerzahler zum zweiten Mal bezahlen lassen, weil sie sich vor ganz klaren Aufgaben, vor ganz klaren Verpflichtungen, die von Anfang an da standen, drücken wollen. Und das ist eine unglaubliche Unverschämtheit dem Staat und dem Steuerzahler gegenüber.“
Und eine Idee, wie sie sich vor den Milliardenkosten drücken könnten, hatten die Atom-Konzerne auch schon: Die Ausgliederung der Kernkraftwerke in Tochterunternehmen. Vattenfall hatte es vorgemacht ...

@17:11 von Hinterdiefichte

>> War doch nur ein kleiner Verschreiber -
>> nicht so wichtig

Aber ein kleiner Versprecher - sehr wichtig? oO

@zopf Zitat: "@ 17:25 von

@zopf
Zitat:
"@ 17:25 von hinterdiefichte
Zitat: "Die daran arbeitenden Wissenschaftler sagen: „Geht“!"
Und wie teuer wird's und wieviel neuer hochgiftiger Müll fällt an ?
Dazu sagen die Wissenschaftler leider nicht viel.
Auch abgebrannte Brennelemente kann man recyclen, das geht.
Die tausende Fässer hochgiftiges Uran-Hexafluorid, die wir von Gronau nach Angarsk geliefert haben, zeigen aber daß das nicht sehr venünftig ist.
Gruß, zopf."

Nun - eben mal so grob geschätzt fallen pro "aufbereitetes kg Atom-Müll" ca. 5-10 kg neuer meiste hochstrahlender Atom-Müll an - vor allem die Säuren die man zum zersetzen der Brennstab-Ummantelung benötigt.
Quasi wird der Müll nicht vermindert sondern massiv vermehrt.
Da "wir" aber einen Teil nach Russland "entsorgen" fällt dies hier nicht mehr so gross auf
*sarkasmus*

@Hinterdiefichte

"
Am 17. September 2021 um 17:30 von Hinterdiefichte
@ 17:20 von Anderes1961

Zitat: „ Die Dinger können nämlich nicht zaubern und die sind schon wieder weg vom Fenster, bevor der erste überhaupt in Planung ist; aus verschiedenen Gründen, über die ich hier schon oft geschrieben habe.“

Die Wissenschaftler schreiben etwas anderes. Der BN800 exisiert! Der Forschungsreaktor in Belgien existiert. Da können Sie schreiben was Sie wollen, denn das sind Fakten!"

Ja, der existiert, produziert aber nix. Er existiert halt so vor sich hin. Statt Werbeprospekte abzuschreiben oder nachzuplappern, was die AfD dauernd vorplappert, die ständig Werbung macht für die Dinger, fragen Sie sich doch einfach mal, warum schnelle Brüter (nichts anderes ist das) niemand mehr will. Muß ja Gründe haben. Und über die habe ich schon sehr häufig geschrieben.

@ 17:40 von hinterdiefichte

Es geht nicht darum, daß ich gegen die Forschung wäre.

Ich bin ausdrücklich dafür.

Ich spreche mich aber deutlich dagegen aus, die Kernfission erneut zu forcieren, nur weil die Probleme möglicherweise in einigen Jahren bis Jahrzehnten glöst werden können ... vielleicht, ... wenn alles klappt ... und nix dazwischenkommt ... und wir das überhaupt bezahlen können.

Ich würde warten bis das erste Schiff aus der neuen Welt zurückkommt und dann eine schönen Urlaub in der Karibik buchen, Schnorcheln rund um die ABC-Inseln oder so.

Hier geht es aber nicht um ein Schiff, daß vielleicht über den Rand fällt oder nicht, es geht um die Erhaltung unseres Lebensraums.

Gruß, zopf.

17:11 von Hinterdiefichte

"War doch nur ein kleiner Verschreiber - nicht so wichtig. Siehe meinen Post von 16:36 Uhr. Da erkläre ich nachvollziehbar was Kobald ist!"
Mal nicht so schnell...
Sie verunglimpfen Frau Baerbock wegen einem Versprecher. Und zwar auf tiefstem Stammtischniveau.
Dabei unterläuft ihnen ein ähnlicher Fehler und zusätzlich kommt noch Nonsens in Richtung Stromspeicherung dazu.
Bei ihnen nun ist das "nicht so wichtig"?
Sie sollten sich bei Frau Barbock entschuldigen, aber keine Angst... das traue ich ihnen nicht zu.

@17:25 von Hinterdiefichte

>> Sie, der nach eigenen Worten vor 35
>> Jahren Physik studiert hat, sagt: „Geht
>> nicht“!

Ich glaube, Sie haben @Miauzi falsch verstanden, da steht nicht: 'Geht nicht', sondern: 'benötigt mehr Energie als vorher durch Kernspaltung gewonnen wurde'. -.-

@ 17:51 von Miauzi

Ja, aus den Augen aus dem Sinn.

Wir vergraben es in der Erde, kippen es ins Meer oder schicken es in die Ferne.

Es ist ein Trauerspiel.

Gruß, zopf.

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Liebe User,

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Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Solange es keine Lösung für

Solange es keine Lösung für das Müllproblem gibt, nicht einmal ein Endlager, sollte man die Finger von AKWs lassen! Stattdessen weiter an Fusionsreaktoren Forschen! Sicherer und Halbwertzeiten von ca. 12 -100 Jahren klingen Angenehmer als Schnelle Brüter und Co! Aber das entscheiden unsere Enkelkinder und nicht Wir. Und wenn man überlegt das in Frankreich im Sommer die Flüsse mittlerweile zu warm werden um als Kühlmittel zu dienen und es in Europa noch wärmer wird! Kann Frankreich bald ein Riesenproblem haben mit seinen AKWs! Einfach kann halt jeder!!

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