Ihre Meinung zu: Papst-Entscheidung: Kardinal Woelki bleibt im Amt

24. September 2021 - 11:26 Uhr

Der umstrittene Kölner Kardinal Woelki bleibt im Amt. Diese Entscheidung des Papstes gab der Vatikan bekannt. Franziskus gewährte Woelki aber eine Auszeit, um die der Kardinal ihn gebeten hatte.

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Kommentare

Er bleibt im Amt

dank Pattex

In der erzkonservativen, katholischen Kirche...

.. ändert sich also ... nichts. So richtig etwas anderes habe ich auch nicht erwartet. Probleme, Fehlleistungen u.v.m. werden beiseite geschoben, Gutachten passend gemacht und am ewig gestrigen festgehalten.
Die elustere Herrenriege will diejenigen garnicht erkennen die ihnen Schaden zufügen.
Dadurch ergibt sich ein Eindruck von "einmal im Club, immer im Club.
Das Frauen nahezu nur "Frondienste" und Hilfsarbeiten ausführen dürfen, ist da nur eine logische Konsequenz und nicht mehr als eine kirchliche Randnotitz.
Aber: Der Gläubige wehrt sich; die Kirchenaustritte sprechen eine deutliche Sprache: Abstimmung mit den Füßen nennt man das.
...wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Jetzt austreten

wenn ich es nicht schon vor drei Jahren getan hätte. Verlogene Organisation, die sich seit hunderten Jahren selbst ad absurdum geführt hat.

Kirchensteuer abschaffen

Die katholische Kirche bleibt, wie sie ist: Erzkonserativ, sie lebt immer noch im Mittelalter und übergeht weiterhin die Wünsche der Menschen und arbeitet die Skandale nicht auf. Auf Grund der Skandale gehört die Kirchensteuer abgeschafft. Es ist unglaublich, dass der Staat immer noch daran festhält. Diese verschwendeten Steuereinnahmen wären in anderen Institutionen besser aufgehoben.

Vorwärts nimmer...

Ein päpstlicher Administrator für das Erzbistum Köln?
Warum nicht.
Ich schlage hiermit den Kurienbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst vor. Und die Wiedereinführung des Lettners.

Es ist so

Das reichste Unternehmen der Welt kann sich alles erlauben. Gott ist käuflich.

ohne Pandämie wären wohl noch

ohne Pandämie wären wohl noch mehr aus der katholischen Sekte ausgetreten, mich eingeschlossen. Es Ist halt etwas umständlich, dazu persönlich vorbeikommen zu müssen.

Bei mir bringt die diskriminierende und menschenverachtende Grundhaltung zu Homosexualität das Fass zum Überlaufen.

Die Einstellung der katholischen Kirche zu Sexualität finde ich pervers und unnatürlich. Die sexuellen Übergriffe auf Kinder sind wohl eine Folge davon.

bleibt im Amt ?

Die Christlichen Kirchen sollten erkenn das es für Sie mit Ihren Einstellungen keine Zukunft mehr in unserem Land gibt.

Das übernehmen jetzt starke neue Religionen.

Missbrauch

Ich finde es widerlich, wie sich diese Religionsfunktionäre winden. Das ist eines Rechtsstaates nicht würdig.

Kardinal bekommt ca. 13000€ vom Steuerzahler.

@13:01 von Jochen Peter
Pro Monat. Aufgrund des Konkordats '33 Hitler-Vatikan.
Auch der vom Staat bezahlte Religionsunterricht wurde damals vereinbart.
Wie auch der Einzug der Kirchensteuer durch die Finanzämter.
Allerdings ist die Kirchensteuer keine staatliche Steuer. Für die Einziehung zahlen die Kirchen sogar Gebühren.

Woelki wurde wie der Vorgänger gegen den Wunsch der Gemeinde

berufen. Wenn ich mich richtig erinnere. Der Staat, in diesem Fall die Regierung von NRW, musste aufgrund des Konkordats ja zustimmen.
Rauh hatte sich seinerzeit zunächst geweigert, den ultrakonservativen Meisner zu akzeptieren.
Dann aber gegen den reaktionären Johannes-Paul II doch nachgegeben.

wer hat schon geglaubt,

das dieser Papst, in den viele Hoffnung auf Erneuerung gesetzt haben, sich in dieser korrupten in sich geschlossenen Gesellschaft durchsetzen könne.
Alle Entscheidungen den Kindesmissbrauch betreffend wurden abgefedert und Aufklärung vernebelt in dem Glauben, schaden von der kath. Kirche abwenden zu können. Das Gegenteil ist der Fall.
Woelki, von Elst usw die Reihe lässt sich nicht nur in Deutschland sondern weltweit fortsetzen.

Kirche

interessant was in diesen Artikel steht . nur Frage ich mich wie das mit den Grundgesetz geht, die Kirche grenzt die Frauen aus und begeht somit Rechtsbruch nach Deutschem Gesetz und zwar Geleichbehandlung von Frau und Mann. somit stellt sich die Frage wieso die Kirche ein eigenes Rechtssystem haben kann. erst recht wenn unsere Politiker immer behaupten es würde keine parallele Gerichtsbarkeit geben

Die Unverbesserlichen

Tja, und Herr Laschets 1. Mann ist noch konservativer und unverbesserlicher, als der ganze Verein zusammen.

13:43 von Michael Klaus Möller

… somit stellt sich die Frage wieso die Kirche ein eigenes Rechtssystem haben kann. erst recht wenn unsere Politiker immer behaupten es würde keine parallele Gerichtsbarkeit geben

Das Kirchenrecht ist im GG verankert (Art. 140). Und wenn sich ein Mitglied der Kirche nach weltlichem Recht strafbar macht, so wird das natürlich auch nach weltlichem Recht verfolgt.

Nicht nachvollziehbar

Wieder einmal verpasst die katholische Kirche eine Chance zum Aufräumen. Als Protestant kann ich da nur den Kopf schütteln und bin froh, dass ich der evangelischen Kirche angehöre.

das wirklich schlimme

daran ist ja, dass Woelki sich selbst keiner schuld bewusst ist. seine "bitte" nach auszeit ist nur ein feigenblättchen, das die murrenden "schäflein" beruhigen soll. wenn Hr. Woelki nicht so realitätsfremd wäre, hätte er schon lange mitbekommen, dass das murren auch durch diesen winkelzug nicht verstimmen wird, sondern im gegenteil noch lauter wird.

Franz-Peter Tebartz-van Elst ist ein gutes beispiel, wie runtergekommen und verlogen die katholische kirche geworden ist. wer sich in anderen organisationen durch pure geldverschwendung einen palast hingestellt hätte, der wäre achtkantig entlassen worden. nicht so aber Franz-Peter Tebartz-van Elst - der geht mittlerweile in Vatikanstaat dem dolce vita nach. und das absolut unverständliche: es gibt im bistum Limburg immer noch "gläubige" die ihn tatsächlich vermissen.

Woelkis Auszeit …

… dient zu nichts anderem, als ihn mal eine Zeit lang aus der Schusslinie zu nehmen. An seiner Denkweise und an seinen Überzeugungen ändert das nichts

13:08 von Sternenkind

Das reichste Unternehmen der Welt kann sich alles erlauben. Gott ist käuflich.

Meinen Sie Amazon?

@krittkritt

"Allerdings ist die Kirchensteuer keine staatliche Steuer. Für die Einziehung zahlen die Kirchen sogar Gebühren."

macht die sache auch nicht besser!

13:01 von Jochen Peter

Auf Grund der Skandale gehört die Kirchensteuer abgeschafft.

Man kann auch aus der Kirche austreten; ich hab`s gemacht.

Kein Problem

Wenn Wölki bleibt, werden die Kirchenmitglieder halt gehen. Wenn das der Weg her Kirche ist - dieser Weg macht schnell einsam.

polizisten,

die in chatgruppen rechtes gedankengut verbreiten und auffliegen: suspendierung, entfernung aus dem dienst, verlust der pensionsansprüche. und vollkommen zu recht!

autobauer, die mit schummelsoftware hantieren und kunden hinters licht führen und dann auffliegen: verlust des jobs, vor gericht, schadenersatzzahlungen. und vollkommen zu recht.

postboten, die briefe und pakete klauen und auffliegen: verlust des jobs, vor gericht, verurteilung. und das zu recht!

so könnte man immer weitermachen...

dagegen aber kirchliche würdenträger, die sexuellen missbrauch untergebener an ihren schutzbefohlenen decken, aufklärung behindern, wie die drei affen augen, mund und ohren bedecken, oder sich wie der Hamburger würdenträger ihrer verantwortung stellen und entlassen werden möchten? vom allerobersten "hirten" dazu verpflichtet, im amt zu bleiben. sowas versteht doch kein mensch mehr!

Psychische Folter - oder auch Läuterung durch

das Höllenfeuer? - Wer stellt es sich eigentlich als einfacher vor: im Amt bleiben und immer wieder konfrontiert werden mit den Sünden der Vergangenheit und den Kollegen, die wütend darüber sind, oder sich pensionieren lassen und in Ruhe den Rest des Lebens genießen? - Ich denke, daß Papst Franz(iscus) weiß, wo er beginnen muß, wenn es wirklich einen Wandel, vor allem aber ein ehrliches Aufarbeiten geben soll. - Derweil dürfen die Mitglieder der kath. Kirche ihr gerne die Beiträge durch Austritt entziehen; Christen bleiben sie und sind nicht ohne Einfluß. -

Kurzgefasst!

Kurzgefasst:

Wer den Rummel in der Kirche und die Zauberei des Klerus mitmachen möchte, soll ihn mitmachen. Die katholische Kirche soll ja heute noch den Exorzismus betreiben; die Päpstliche Universität Regina Apostolorum soll sogar Exorzismuskurse anbieten. Quatsch vom feinsten!

Wer davon Abstand halten will, sollte der Kirche den Rücken kehren. Glaube und Kirche sind 2 paar Stiefel, wenn auch der Glaube mit Tatsache nichts zu tun hat.

TOLL

Top Arbeitgeber, Top Vorgesetzter, sogar 6 Monate Auszeit gibt es.

Da muss man ausserhalb des Staates mit der Lupe suchen.
Eigentlich müsste sich Rom vor Bewerbern nicht retten können.

Ob das aber gut ist für das Gesamtunternehmen, die Kundenzufriedenheit, die Mittel und langfristige Entwicklung. Ich weiss nicht.

Gerade in der heutigen Zeit gibt es mit bestimmten Parteien oder FfF doch viel weniger teure und aufwendige Unternehmen der quasi Seelsorge bei denen man alle 4 Jahre oder auch mal Freitagsfreihat um zur Beichte zu gehen.

13:12 von Girnus

Ich finde es widerlich, wie sich diese Religionsfunktionäre winden. Das ist eines Rechtsstaates nicht würdig.

Die Kirche ist im Grunde ein Staat im Staat, organisatorisch getrennt. Die Kirche pflegt ihr eigenes Recht, wobei aber das Staatsrecht über dem Kirchenrecht steht.

13:57 von TW65974

Nicht nachvollziehbar
Wieder einmal verpasst die katholische Kirche eine Chance zum Aufräumen. Als Protestant kann ich da nur den Kopf schütteln und bin froh, dass ich der evangelischen Kirche angehöre.

Wobei es auch dort hunderte von Missbrauchsfällen gibt.

Der Hang zu sexuellem Missbrauch ist offensichtlich überkonfessionell.

@12:43 von H. Hummel

//In der erzkonservativen, katholischen Kirche...
.. ändert sich also ... nichts. So richtig etwas anderes habe ich auch nicht erwartet....//

Da war ich wohl wieder zu naiv. Liegt vielleicht daran, dass ich nicht katholisch bin.

Wenn man da nun auf die muslimische Gemeinde* in Berlin blickt, stellt man einen geradezu entgegensetzten Trend fest. (Wobei mir bewusst ist, dass diese Gemeinde leider immer noch eine Ausnahme ist.)

*>>Die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee befindet sich im Berliner Ortsteil Moabit. Sie vertritt einen progressiven Islam. Frauen und Männer werden als gleichberechtigt angesehen und beten gemeinsam. Das gleiche gilt für LGBTIQ-Muslime.

Die Moschee wurde im Juni 2017 eröffnet. Ihre Gründung geht maßgeblich auf die Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin Seyran Ateş zurück. Weitere Gründer sind der Arzt und Schriftsteller Mimoun Azizi, die Menschenrechtsaktivistin Saïda Keller-Messahli, die Politologin Elham Manea und der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi.<<

Woelki bleibt…..

….aber die aufrechten Katholiken verlassen noch mehr in Scharen die Kirche! Statt dass der Lotse wie einst Bismarck das Schiff verlässt, nein, die Passagiere gehen von Deck! Ach, da tu‘ ich dem Woelki doch zu viel Ehre an mit der Bezeichnung „Lotse“. Das verdient der gar nicht.
Nicht fern die Zeit, da werden Pfarrer und Bischöfe sich einen anderen Job suchen müssen und Pfarrer- und Bischofsamt werden zum ehrenamtlich ausgeübten Beruf, wie es wohl bis ins 4. Jahrhundert noch war…..

@13:08 von Sternenkind

//Gott ist käuflich.//

Nee, nee, käuflich sind seine Schäflein oder richtiger: seine Diener.
(Ich will die Schafe nicht beleidigen.)

@13:57 von suomalainen

//wenn Hr. Woelki nicht so realitätsfremd wäre...//

Nicht nur Herr Woelki. Das scheint mir das Hauptproblem der katholischen Kirchenoberhäupter zu sein: Die Realitätsferne.

//Franz-Peter Tebartz-van Elst ist ein gutes beispiel, wie runtergekommen und verlogen die katholische kirche geworden ist.//

Der ist mir auch als erstes eingefallen, als ich den Artikel gelesen hatte.

@Jochen Peter- katholische Kirche bleibt, wie sie ist

Gewissermaßen ist diese schon vom Aussterben bedroht

Überall werden Gotteshäuser aufgrund des Priestermangels geschlossen , weil Messdiener einfach nicht schwanger werden können:-)

römisch nichtschwimmer

gibt es offenbar einen „feinen Unterschied“:

„In der Mitteilung [des Vatikans] hieß es weiter, es habe sich kein Hinweis ergeben, dass Woelki im Umgang mit Missbrauchsfällen rechtswidrig gehandelt habe. Er habe jedoch "auch große Fehler gemacht"“

Der allerdings nicht nur für die Glaubwürdigkeit der religiösen Institutionen entscheidend ist.

Wohl dem, dem Machtstrukturen bei seiner persönlichen Beurteilung derselben egal sind.

@14:35 von Thomas D. 13:57 von TW65974

//"Nicht nachvollziehbar
Wieder einmal verpasst die katholische Kirche eine Chance zum Aufräumen. Als Protestant kann ich da nur den Kopf schütteln und bin froh, dass ich der evangelischen Kirche angehöre."
---
Wobei es auch dort hunderte von Missbrauchsfällen gibt.

Der Hang zu sexuellem Missbrauch ist offensichtlich überkonfessionell.//

Mir fällt da auf Anhieb die Bischöfin Jepsen ein.

***Missbrauchsskandal in der evangelischen Kirche: Die nordelbische Bischöfin Maria Jepsen soll elf Jahre lang einen Priester gedeckt haben.***

Und weiter:

***Hamburg – Als der Bungalow der Bischöfin für einen Skandal sorgte
Eine Million Mark sollte es kosten, das Haus, das Maria Jepsen vor 20 Jahren beziehen wollte. Das löste unter Gläubigen und Kollegen Entrüstung aus. Was sie schließlich bewog, zu verzichten.***

Aber die ist immerhin zurückgetreten (worden).

14:19 von Mene mene tekel...

Psychische Folter - oder auch Läuterung durch das Höllenfeuer?

Das Fegefeuer nicht vergessen!

14:44 von Anna-Elisabeth

//Gott ist käuflich.//
.
Nee, nee, käuflich sind seine Schäflein oder richtiger: seine Diener.
(Ich will die Schafe nicht beleidigen.)

Sie wissen doch: Geld regiert die Welt (auch in der Kirche).

Na ja, ehrlich sind sie.

D.h.: die Amtskirche ist wichtiger als die Menschen. Nach diesem Motto hat die katholische Kirche immer gehandelt und bleibt sich also treu. Was interessiert den Klerus der Missbrauch von Kindern, wenn nur die Fassade gewahrt werden kann?
Wer in diesem Verein Mitglied bleibt, sollte das wissen.
Aber warum sollte es Jesus besser gehen als Karl Marx. Die Nachfolger stellten deren Lehre auf den Kopf, bis nichts mehr davon übrig blieb. Danke Kirche, danke Lenin.

14:22 von rareri

«Die Kirche ist im Grunde ein Staat im Staat, organisatorisch getrennt. Die Kirche pflegt ihr eigenes Recht, wobei aber das Staatsrecht über dem Kirchenrecht steht.»

Zusätzlich zum Vertuschen von Seiten der (hier) Katholischen Amtsträger ist es seit jeher ebenso skandalös, wie wenig der Staat mit den Staatsanwaltschaften daran interessiert ist, in Kirchlichen Einrichtungen geschehene Missbrauchsfälle aufzuklären.

Auch Kirchenräume, Pfarreien, Gemächer von Kardinälen, Kirchliche Unterlagen sind nicht sankrosankt gegen Durchsuchungsbeschlüsse. Nicht mal der Dom zu Köln als Haus der Predigt der Bewölkten Maria ist das.

Im Arbeitsrecht mag man manche Eigenständigkeit von Kirchenrecht verstehen. Im Strafrecht kann es keine Kirchliche Eigenständigkeit geben. Prinzipiell auch keinen Schutz von Priestern, in Handschellen verhaftet aus der Kirche geführt zu werden.

Kommt in der Tradition von Vertuschen was ans Licht, ist das immer laaange her. Um so aufmerksamer muss der Staat sein !

Missbrauch

Mir wird viel zu wenig die Opfer gedacht; der Missbrauch begleitet einen das ganze Leben. Die "Unfehlbarkeit? des Papstes" wird der "Unfehlbarkeit der Katholischen Kirche! " gleichgesetzt, frei nach dem Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Das purpur rote Mäntelchen ist dabei der Heiligenschein, vom Papst persönlich verliehen. Es sind nicht nur die Missbrauchten Opfer, sondern auch die Geistlichen, welche es ehrlich meinen; alle kommen in Misskredit. Hilfreich wäre, wenn wenigstens endlich ein Schuldbekenntnis der Täter über die Lippen käme.

Am 24. September 2021 um 14:22 von rareri

Zitat: Die Kirche pflegt ihr eigenes Recht, wobei aber das Staatsrecht über dem Kirchenrecht steht.

Beides ist, so generell gesagt, falsch.

Weder hat die Kirche immer ihr eigenes Recht, noch steht das Staatsrecht (ich vermute, Sie meinen nicht das Staatsrecht im engeren Sinne, sondern das weltliche Recht allgemein) stets über dem Kirchenrecht.

Die katholische Kirche wird,

Die katholische Kirche wird, wie früher oder später alle Religionen, in einer Schublade der Geschichte landen. Erstaunlicher Weise tut sie alles dafür, dass dies auch möglichst schnell passiert.

Dafür müsste man fast danke sagen!

Thomas Sternberg

"Kritik kam vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Präsident Thomas Sternberg erklärte, er könne "die vatikanische Entscheidung zum Verbleib von Kardinal Woelki im Amt nicht verstehen"

Ist doch klar. Wenn sowas Schule machen würde kommt irgendwann die Frage nach der internationalen Gesamtverantwortung. Doch auf dieser nächsthöheren Ebene ist ein Rücktritt kategorisch nicht vorgesehen, sonst war´s das mit dieser Institution.

Bigotte Kommentare

Vollkommen richtig, dass Woelki im Amt bleibt. Diese kirchenfeindlichen Kommentare hier entlarven sich selbst. Der Staat selbst hat in der Vergangenheit so oft versagt und unendliches Leid und Tod verursacht.
Deswegen schreit hier auch keiner nach Abschaffung und bepredigt den "Vertrauensverlust"

@ rareri. 14:49

"Wer davon Abstand halten will, sollte der Kirche den Rücken kehren. Glaube und Kirche sind 2 paar Stiefel, wenn auch der Glaube mit Tatsache nichts zu tun hat."

Gebe Ihnen grundsätzlich recht. Bin auch vor 10 Jahren aus der kath. Kirche ausgetreten. Ihr letzter Satz ist insofern richtig, als dass bei Tatsachen keinen Glauben mehr benötigt wird. Aber wer sagt Ihnen, dass Ihre Tatsachen auch wirklich Tatsachen sind? Möglicherweise gibt es mehr "Tatsachen" welche die Naturwissenschaft nicht beweisen kann und somit verleugnet. Dann ist wieder der Glaube gefragt... sind wir doch froh, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, welche Glauben erfordern...

Am 24. September 2021 um 15:32 von Stefanie Burkhardt

Zitat: Die "Unfehlbarkeit? des Papstes" wird der "Unfehlbarkeit der Katholischen Kirche! " gleichgesetzt

Sie scheinen nicht zu wissen, dass das Unfehlbarkeitsdogma innerhalb der katholischen Kirche kaum Bedeutung erlangt hat.

Die Unfehlbarkeit bezieht sich lediglich auf strittige theologische Fragen, in denen der Papst kraft seines Amtes eine verbindliche Entscheidung herbeiführen kann.

Zuletzt wurde 1950 von Pius XII. davon Gebrauch gemacht. Dabei ging es um die "leibliche Himmelfahrt Marias".

Ansonsten ist der Papst fehlbar wie jeder anderer Mensch auch.

15:45 von falsa demonstratio

Zitat: Die Kirche pflegt ihr eigenes Recht, wobei aber das Staatsrecht über dem Kirchenrecht steht.
.
Beides ist, so generell gesagt, falsch.
.
Weder hat die Kirche immer ihr eigenes Recht, noch steht das Staatsrecht (ich vermute, Sie meinen nicht das Staatsrecht im engeren Sinne, sondern das weltliche Recht allgemein) stets über dem Kirchenrecht.

Es gibt ein Kirchenrecht und ein Staatsrecht! Was soll daran falsch sein?

15:54 von Weltmensch

Vollkommen richtig, dass Woelki im Amt bleibt. Diese kirchenfeindlichen Kommentare hier entlarven sich selbst. Der Staat selbst hat in der Vergangenheit so oft versagt und unendliches Leid und Tod verursacht.
Deswegen schreit hier auch keiner nach Abschaffung und bepredigt den "Vertrauensverlust"

Ich habe nicht den Eindruck, dass Sie häufig hier sind. Anderenfalls wüssten Sie, dass hier praktisch täglich nach Rücktritten von Politikern bzw. gleich der ganzen Regierung gerufen wird und der Begriff „Vertrauensverlust“ noch die harmloseste Umschreibung für das „Volksgefühl“ ist.

15:54 von Weltmensch

Vollkommen richtig, dass Woelki im Amt bleibt. Diese kirchenfeindlichen Kommentare hier entlarven sich selbst.

Ich würde mal Ihren User-Namen überdenken!

15:23 von schabernack

Zusätzlich zum Vertuschen von Seiten der (hier) Katholischen Amtsträger ist es seit jeher ebenso skandalös, wie wenig der Staat mit den Staatsanwaltschaften daran interessiert ist, in Kirchlichen Einrichtungen geschehene Missbrauchsfälle aufzuklären. …

Einer der häufigsten Gründe dafür ist wohl der Umstand, dass sehr viele, wenn nicht die meisten Fälle verjährt sind.

Dass andauernder bzw. über viele Jahre fortgesetzter Missbrauch überhaupt verjährt, ist schändlich den Opfern gegenüber.

@15:54 von Weltmensch

"Bigotte Kommentare
Vollkommen richtig, dass Woelki im Amt bleibt. Diese kirchenfeindlichen Kommentare hier entlarven sich selbst. Der Staat selbst hat in der Vergangenheit so oft versagt und unendliches Leid und Tod verursacht.
Deswegen schreit hier auch keiner nach Abschaffung und bepredigt den "Vertrauensverlust""

Anders als ohne Staat ist die gesellschaftliche Ordnung auch ohne Kirche(nstaat) vorstellbar.
Dort kann man ausserdem nicht wählen um die Missstände durch geeignetes Personal abzuschaffen.
Obwohl es angesichts der mangelnden Säkularisierung (Kirchenrecht) durchaus berechtigt wäre die Aufhebung aller Privilegien zu fordern ist dies nur das Anliegen Weniger.

Nur die Finanzen können Wunder verrichten.

Nur über die Finanzen lässt sich eine Änderung der Einstellung der Kirche gegenüber den Gläubigen erreichen. Alles andere ist Zeitverlust. \Die Kirche war schon immer sehr eigennützig. Der massive Verlust an besser bezahlte Arbeitsplätze dürfte Wunder verrichten die der Papst nicht will.

13:57 von Thomas D.

>>Das Kirchenrecht ist im GG verankert (Art. 140). Und wenn sich ein Mitglied der Kirche nach weltlichem Recht strafbar macht, so wird das natürlich auch nach weltlichem Recht verfolgt.<<

Ich bin kein Jurist. Deshalb meine Frage: ist Vertuschung einer Straftat nicht nach weltlichem Recht strafbar?

16:20 von rareri

15:45 von falsa demonstratio
Zitat: Die Kirche pflegt ihr eigenes Recht, wobei aber das Staatsrecht über dem Kirchenrecht steht.
.
Beides ist, so generell gesagt, falsch.
.
Weder hat die Kirche immer ihr eigenes Recht, noch steht das Staatsrecht (ich vermute, Sie meinen nicht das Staatsrecht im engeren Sinne, sondern das weltliche Recht allgemein) stets über dem Kirchenrecht.

Es gibt ein Kirchenrecht und ein Staatsrecht! Was soll daran falsch sein?

Sie selbst haben alles kopiert und zitiert was es braucht, um Ihre anschließende Frage selbst zu beantworten.

Das war's dann wohl. Die

Das war's dann wohl. Die Zerstörung der kath. Kirche findet von innen heraus seine Fortsetzung, zum Entsetzen aller fortschrittlichen Christen.

Die katholische Kirche sollte sich auflösen

Diese Kirche mit ihren völlig verqueren Ritualen u. wenig sinnvollen Institutionen halte ich für überflüssig.
Auch wenn in der evangelischen Kirche sicher auch nicht alles "passt", so finde ich diese doch neuzeitlicher u. akzeptabler.

-Wieso muss es einen Papst geben?
-Wieso dürfen Frauen keine Priesterin werden?
-Wieso gibt es das Zölibat?
-Wieso wird während der Gottesdienste dieses Atemgift Weihrauch umher gesprüht, dass jeder, der ein wenig Asthma hat, fast erstickt?
-Was soll das nervige "Gejodel" der Priester während der Gottesdienste?
-Was soll das mit der Beichte sein?
Damit wird gefördert, dass sich Menschen unehrlich verhalten, weil sie glauben, die Beichte löscht diese Sünde dann.

Zuletzt das Wichtigste:
Die vielen Mißbrauchsskandale durch Priester sind der absolute Gipfel der Unmöglichkeiten.

Mein Fazit:
Es braucht keine katholische Kirche.
Wer Mitglied in einer christlichen Kirche sein will, kann nach der Auflösung der kath. Kirche der evangelischen Kirche beitreten.

>> Deshalb meine Frage: ist

>> Deshalb meine Frage: ist Vertuschung
>> einer Straftat nicht nach weltlichem Recht
>> strafbar?

§ 258 StGB. -.-

Am 24. September 2021 um 16:50 von Olivia59

"Vollkommen richtig, dass Woelki im Amt bleibt. Diese kirchenfeindlichen Kommentare hier entlarven sich selbst. Der Staat selbst hat in der Vergangenheit so oft versagt und unendliches Leid und Tod verursacht"

Die Kirche hat in 2000 Jahren eine Blutspur in der Geschichte hinterlassen:

Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, Eroberung ganzer Kontinente mit Feuer, Schwert und Bibel, Vernichtung der Kartharer und Tempelritter, Segnung von Waffen, Missbrauch von zig tausenden Kindern in aller Welt.......

Mit dem Finger auf weltliche Mächte zeigen, ändert nichts an den kirchlichen Verbrechen. Das macht sie nicht besser.

Dreimal wirst du mich verleugnen......ich glaube, die Päpste haben IHN schon tausendfach verleugnet.

Woelki bleibt im Amt ....

.... und noch mehr Leute werden aus den Kirchen austreten und das mit Recht !

Am 24. September 2021 um 16:20 von rareri

Zitat: Es gibt ein Kirchenrecht und ein Staatsrecht! Was soll daran falsch sein?

Zitat: Die Kirche pflegt ihr eigenes Recht, wobei aber das Staatsrecht über dem Kirchenrecht steht

Das, was Sie Staatsrecht nennen, steht eben dann nicht über dem Kirchenrecht, wenn die Kirche ihr eigenes Recht pflegt.

Ihr beiden Halbsätze widersprechen sich. Differenzierung ist angesagt.

16:55 von Tremiro

13:57 von Thomas D.
>>Das Kirchenrecht ist im GG verankert (Art. 140). Und wenn sich ein Mitglied der Kirche nach weltlichem Recht strafbar macht, so wird das natürlich auch nach weltlichem Recht verfolgt.<<

Ich bin kein Jurist. Deshalb meine Frage: ist Vertuschung einer Straftat nicht nach weltlichem Recht strafbar?

Ich denke schon, zumindest nach 258 StGB („Strafvereitelung“).

Diese muss natürlich nachgewiesen werden, so wie alle anderen Straftaten auch.

Nur zur Klarstellung: Ich bin nicht der Meinung, dass sämtliches Fehlverhalten kirchlicher Würdenträger immer und unter allen Umständen restlos verfolgt und ggf. bestraft wurde!

Allerdings weigere ich mich zuzustimmen wenn behauptet wird, dass strafbares Verhalten in der Kirche nicht oder fast nicht verfolgt würde, weil es zweierlei Recht gäbe.

Am 24. September 2021 um 17:10 von Margitt.

Zitat: Diese Kirche mit ihren völlig verqueren Ritualen u. wenig sinnvollen Institutionen halte ich für überflüssig. Auch wenn in der evangelischen Kirche sicher auch nicht alles "passt", so finde ich diese doch neuzeitlicher u. akzeptabler.

So lange es Gläubige gibt, denen die katholische Kirche (mehr oder weniger) recht ist, hat sie auch eine Daseinsberechtigung.

Was geht das Christen anderer Kirchen oder Konfessionslose an?

@werner1955, 13.11h

Die allerdings noch rückständiger und radikaler sind.
Ich bin schon lange ausgetreten.

17:10 von Margitt.

«-Wieso muss es einen Papst geben?»

Weil das die Amtskirche so will.

«-Wieso dürfen Frauen keine Priesterin werden?»

Weil die Katholische Kirche ein Männerbund ist.
Und auch weil es keine Päpstin gibt.
Abgesehen von der, die es mal gegeben haben soll.

«-Wieso gibt es das Zölibat?»

Weil es einst so war, dass die Katholische Kirche zur Steigerung der Attraktivität vom Priesteramt den Priestern ein Häuschen mit Grundstück schenkte. Beides fiel nach dem Tod des Priesters wieder in den Besitz der Kirche zurück. Hätten Priester heiraten und Kinder zeugen dürfen, wären Häuschen und Grundstück durch Erbfolge für die Kirche futsch gewesen. Das wollte man so nicht. Häuschen wachsen ja nicht auf Bäumen zum Pflücken bei Bedarf.

«-Wieso wird während der Gottesdienste dieses Atemgift Weihrauch umher gesprüht, dass jeder, der ein wenig Asthma hat, fast erstickt?»

Das wird nicht bei jedem Gottesdienst so gemacht.
Meist nur zu Höheren Lithurgischen Festen wie Ostern & Co.

Am 24. September 2021 um 17:18 von saschamaus75

Zitat: Deshalb meine Frage: ist Vertuschung >> einer Straftat nicht nach weltlichem Recht
strafbar?---- § 258 StGB. -.-

Wie immer in der Jurisprudenz kommt es darauf an, in diesem Fall, wie sich die Vertuschungshandlung darstellt.

Woelki scheint zum Beispiel nach den Gutachten strafrechtlich gesehen aus dem Schneider zu sein.

Kardinal Woelki bleibt im Amt

Unfassbar und eine Ohrfeige für alle Missbrauchten und Opfer der Katholischen Kirche. In Anbetracht der vielen Kirchenaustritte machen die so weiter bis sie sich nur noch selbst verwalten.

17:10 von Margitt.

Die katholische Kirche sollte sich auflösen
Diese Kirche mit ihren völlig verqueren Ritualen u. wenig sinnvollen Institutionen halte ich für überflüssig.
-Wieso muss es einen Papst geben?
-Wieso dürfen Frauen keine Priesterin werden?
-Wieso gibt es das Zölibat?
-Wieso wird während der Gottesdienste dieses Atemgift Weihrauch umher gesprüht, dass jeder, der ein wenig Asthma hat, fast erstickt?
-Was soll das nervige "Gejodel" der Priester während der Gottesdienste?
-Was soll das mit der Beichte sein?
Damit wird gefördert, dass sich Menschen unehrlich verhalten, weil sie glauben, die Beichte löscht diese Sünde dann.
Zuletzt das Wichtigste:
Die vielen Mißbrauchsskandale durch Priester sind der absolute Gipfel der Unmöglichkeiten.
Mein Fazit:
Es braucht keine katholische Kirche.
Wer Mitglied in einer christlichen Kirche sein will, kann nach der Auflösung der kath. Kirche der evangelischen Kirche beitreten.

Das ist keine Kritik, sondern schlicht unsachliche Beschimpfung.

@ Margitt

Wieso muss es einen Papst geben?

Der Papst ist der Bischof von Rom und damit Nachfolger des Apostels Petrus.

@ Margitt

Wieso wird während der Gottesdienste dieses Atemgift Weihrauch umher gesprüht, dass jeder, der ein wenig Asthma hat, fast erstickt?

Weihrauch ist nicht giftig. In vielen Religionen hat Rauchwerk eine wichtige religiöse Bedeutung.

17:51 von schabernack 17:10 von Margitt.

//Hätten Priester heiraten und Kinder zeugen dürfen, wären Häuschen und Grundstück durch Erbfolge für die Kirche futsch gewesen.//

Früher durften die Priester ja heiraten. Und in einigen Quellen wird tatsächlich das Erbrecht als Grund für die Einführung des Zölibats angegeben.

Georg Schramm meinte mal in einer Kabarettsendung, dass es deswegen die Minestranten gebe, weil die Priester noch etwas mit Rock haben sollten.;-)

@17:33 von falsa demonstratio 17:10 von Margitt.

//"Diese Kirche mit ihren völlig verqueren Ritualen u. wenig sinnvollen Institutionen halte ich für überflüssig. Auch wenn in der evangelischen Kirche sicher auch nicht alles "passt", so finde ich diese doch neuzeitlicher u. akzeptabler."
---
Was geht das Christen anderer Kirchen oder Konfessionslose an?//

Oho! Bitte keine Meinungsäußerung, wenn sie nicht meiner entspricht? Großartig.

Jetzt austreten

Jetzt austreten was soll man sonst machen

Das klerikale Milieu

Ich denke, die staatliche Rechtsprechung sowie das Kirchenrecht mögen wohl nebeneinander existieren. Nur zur strafrechtlichen Verurteilung nach dem Strafgesetzbuch - als die höhere Rechtsnorm - setzt das die Unterstützung der Institution "Kirche" voraus. Und gerade daran scheitert der ganze Prozess.

Weil sich diese Art von "Aufklärung" schon über Jahre so ergebnislos dahin zieht, werden aber zumindest Tendenzen erkennbar.

Den Tätern gewährt man innerkirchlichen Schutz, weil durch Strafverfolgung Kontrolle von außen stattfindet, was als Angriff auf die über Jahrhunderte gewahrten Hierarchien gewertet wird. Das heißt, die Würde der Täter als Repräsentanten der Kirche muss gewahrt werden, soll keinen Schaden nehmen.

Für die Opfer hat das zur Folge, dass sich aus kirchlicher Sicht ihr Leid dieser Haltung unterordnen möge. Und das bekommen diese auch zu spüren, wenn sie im Dialog mit ihrer Kirche zwar Mitleid erfahren aber zur rechtlichen Aufarbeitung keine Unterstützung finden.

@17:56 von falsa demonstratio

>> Woelki scheint zum Beispiel nach den
>> Gutachten strafrechtlich gesehen aus
>> dem Schneider zu sein.

"Laut Gutachter fehlten wichtige Akten
Gercke kritisierte bei der Vorstellung seines Gutachtens die Aktenführung des Bistums als äußerst mangelhaft. "Wir haben erhebliche Mängel im Hinblick auf die Organisation des Aktenbestands sowie der Aktenführung im Erzbistum festgestellt. Wir haben bei einigen Akten den Eindruck gewonnen, dass Aktenbestandteile fehlten, da die Verfahrensführung nicht nachvollziehbar war", sagte er. Die Auswertung der Akten habe unter anderem ergeben, "dass sich Jahrzehnte offenbar niemand getraut hat, solche Fälle zur Anzeige zu bringen"."
((c) by tagesschau.de)

D.h.:
Woelki ist "aus dem Schneider", weil(!) er Akten unterschlagen hat? oO

18:05 von Thomas D.

So unterschiedlich sind Auffassungen.

Meiner Meinung nach sind das wichtige und voll berechtigte Fragen.

Jörg Todenhöfer (18:33/18:36)
Lapidare Antworten sind selten gut.

Das wars dann wohl

Wenngleich ich selbst bereits nach 54jähriger Mitgliedschaft aus der kath. Kirche ausgetreten bin, hatte ich dennoch gehofft, dass der Papst mit der Entlassung von Woelki et. al. ein deutlich sichtbares Zeichen zur Veränderung/Verbesserung/Reue der Kirche geben würde. Hat sich leider nicht bewahrheitet, womit sich der Untergang der (kath.) Kirche zumindest in Europa in den nächsten 50 Jahren in einen völlig irrelevanten Verein vollziehen wird.

18:33 von Jörg Tödenhofer @ Margitt

>>>> Wieso muss es einen Papst geben?

>> Der Papst ist der Bischof von Rom und
>> damit Nachfolger des Apostels Petrus.

Wer hat Petrus zum Apostel erklärt?

@15:56 von Opa Klaus @ rareri. 14:49

//Möglicherweise gibt es mehr "Tatsachen" welche die Naturwissenschaft nicht beweisen kann und somit verleugnet.//

Seriöse Wissenschaftler leugnen Unwissen nicht. Im Gegenteil: Unwissen spornt zur Suche nach Antworten an.
Sicher aus meiner Sicht ist nur, dass wir Menschen niemals wirklich ALLES wissenschaftlich erklären können.

@18:33 von Jörg Tödenhofer @ Margitt

//Wieso muss es einen Papst geben?

Der Papst ist der Bischof von Rom und damit Nachfolger des Apostels Petrus.//

Ich kenne mich da nicht aus, habe aber häufig gelesen, dass der Papst auch als Stellvertreter Gottes bezeichnet wird. Ich bin protestantisch erzogen und aus dieser Sicht, bzw. meiner Vorstellung von dem Gott, der in der Bibel beschrieben wird, müsste das in den Augen eben dieses Gottes eine ungeheure Anmaßung sein. Ist die Bezeichnung "Stellvertreter Gottes" falsch?

Am 24. September 2021 um 18:36 von Jörg Tödenhofer

Weihrauch ist nicht giftig. In vielen Religionen hat Rauchwerk eine wichtige religiöse Bedeutung.
__
Ich leide sehr stark unter Asthma. Weyrauch macht mir persönlich überhaupt nicht aus.
Ich leide am meisten bei nasskaltem Wetter und bei feuchter Schwüle. Eiskalt und trocken oder sehr heiss und trocken macht mir nichts aus. Da ist wohl jeder anders in seinen Befindlichkeiten, vielleicht liegt es sogar an der Befindlichkeit (katholische) Kirche. Wobei ich garnicht weiss, ob es in evangelischen Kirchen auch diese Weihrauch-Schwengel gibt.

19:13 von Wanderfalke

«Ich denke, die staatliche Rechtsprechung sowie das Kirchenrecht mögen wohl nebeneinander existieren. Nur zur strafrechtlichen Verurteilung nach dem Strafgesetzbuch - als die höhere Rechtsnorm - setzt das die Unterstützung der Institution "Kirche" voraus. Und gerade daran scheitert der ganze Prozess.»

Geheimbündisches Gebaren in Organisationen kann der Staat zwar nicht ganz unterbinden, aber erschweren. Der ganz große Fehler der Staatlichen Justiz ist es, Kirchliche Institutionen mit so was wie Samthandschuhen anzufassen, was bei einzelnen nicht-klerikalen Verdächtigen so nie geschieht.

Missbrauchsvorwürfe sind immer difizil, da auch Zerstörung von Lebenswegen bei ungerechtfertigtem Veradacht / gezielter Falschbeschuldigung eine ganz miese Konsequenz sein kann. Muss die Staatsnwaltschaft schon umsichtig agieren. Zum Schutz aller Beteiligten.

Könnten sich Betroffene mit mehr Unterstützung an die Justiz wenden.
Kann die auch mal eine Razzia beim Kirchenmann machen. Very new game …

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