Ihre Meinung zu: Neue Extremwetter-Studie: Bis zu siebenmal mehr Hitzewellen

27. September 2021 - 14:54 Uhr

Überschwemmungen, Hitzewellen, Waldbrände: Heutige Kinder werden in ihrem Leben deutlich mehr Extremwetter erleben als ihre Großeltern. Mit düsteren Prognosen mahnt ein internationales Forscherteam zu mehr Klimaschutz.

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Kommentare

Wir hatten dieses jahr doch

Wir hatten dieses jahr doch einen ziemlich lausigen Sommer. Überhaupt nicht warm. Viel zu nass.
Das nutzt den Extremgebieten aber nur wenig. Und ich bezweifeln, dass der Mensch das ändern kann, bevor es zu spät wird. Immerhin gilt es 200 Jahre Industrialisierung zu kompensieren.

Nicht reden !

Dann wäre es angesagt, mal was gegen den Klimawandel zu tun
Am besten dort wo es was nützt !

diese Meldung...

kommt drei tage zu spät, ist das Absicht?
Nach der Wahl ist vor der Wahl . Sollten sich die Grünen in einer Ampel oder Jamaika Koalition verbiegen, dann werden sie bei der nächsten Wahl bedeutungslos untergehen.
Die Wählerinnen haben nach dem Motto gewählt: "Wascht mich, aber macht mich nicht naß".
Das Klima nimmt keine Rücksicht auf Koalitionen und Ausreden. Wer jetzt nicht konsequent handelt der hat verloren auch wenn er sich als Sieger feiern lässt.
Schade das der mitverursachende Faktor der Klimakrise nämlich die "Falsche Philosophie" der Neoliberalen von Wachstum und Selbstheilung durch den Markt nicht zur Sprache kommt. So schafft sich der Kapitalismus durch die Klimaveränderung dann am Ende selbst ab. Und das ist vielleicht Gut so.

Bender Rodriguez

Das kompensieren halte ich nicht für das Problem
Man müsste nur langsam Mal beginnen was zu tun
So lange ein paar Wenige was tun beim Einsparen
aber andere das 100 fache - gar mehr - zusätzlich erzeugen
Also so denke ich hilft's nichts

Bis zu siebenmal mehr

Bis zu siebenmal mehr Hitzewellen?
Nee jetzt wird alles gut, weil, jetzt wo die Grünen dran sind, wird das Klima zurück gedreht, weil wir keinen Sprit mehr verbrennen und alle Aktivitäten auf Stillstand zurück gedreht bekommen. So wird jetzt alles gut, wenn wir nur noch Rad fahren und alle Fabriken schließen. Dann ist die Welt gerettet.und das tolle ist nur ein Staat muss auf alles verzichten und alle anderen dürfen weitersauen wie bisher und schlimmer.
Ach, das ist ja einfach…

Die drastischen Folgen der Chancenungleichheit

Wenn die Wirtschaft nicht von irgendwelchen übergeordneten Stellen in der globalen Politik "reguliert" und die Menschen nicht ständig über den Geldbeutel (mittels "finanzieller Zwänge") dirigiert und drangsaliert würden und v.a. die Chance auf Bildung und freien Zugang zu Informationen keine Frage der Staatsangehörigkeit oder des sozialen Hintergrunds wäre, sondern jeder sein Potential im freien Austausch mit seinen Mitmenschen ungehindert nutzen könnte, wäre unsere Gesellschaft bei der Lösung dieses Problems schon ein ganzes Stück weiter:
"Menschen, die heute jünger als 40 Jahre sind, würden "ein bisher nie dagewesenes Leben" führen, was Dürren, Hitzewellen, Überschwemmungen und Ernteausfälle angehe (...). Besonders stark wird der Anstieg von Extremwetterereignissen demnach für derzeit junge Menschen im Nahen Osten und in Nordafrika. Grundsätzlich werden junge Generationen in Ländern mit geringem Durchschnittseinkommen laut der Prognose stärker betroffen sein als in reicheren Ländern.

16:04 von Bender Rodriguez: Sommer nicht warm ?

Wir hatten dieses jahr doch einen ziemlich lausigen Sommer. Überhaupt nicht warm. Viel zu nass.

----------------------------------

wie sehr sich Wahrnehmung und Realität manchmal unterscheiden können:

Mit 17,9 Grad Celsius ( °C ) lag im Sommer 2021 der Temperaturdurchschnitt um 1,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961-1990. Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Periode 1991-2020 betrug die Abweichung +0,3 Grad.

Geregnet hat es aber tatsächlich 30% mehr als im Mittel.

16:04, Bender Rodriguez

>>Wir hatten dieses jahr doch einen ziemlich lausigen Sommer. Überhaupt nicht warm. Viel zu nass.<<

Viel zu nass war es nur in wenigen Gebieten. Hier im Osnabrücker Land war es zu trocken. Und was die Temperaturen angeht, so war der Sommer, bundesweit gemittelt, überdurchschnittlich warm. Es fehlte allerdings die große Hitze, außerdem gab es unterdurchschnittlich wenig Sonnenschein. Was dann den subjektiven Eindruck eines kalten Sommers erzeugt. Dieser Eindruck trügt aber.

Deutschland hat seine

Deutschland hat seine Hausaufgaben bzgl. Klimaschutz bereits gemacht und das, obwohl es von den Auswirkungen einer Erwärmung nicht besonders betroffen wäre. Das Hauptproblem ist: China will seine Emissionen erst ab 2030 reduzieren und bis dahin weiter steigern, obwohl es schon jetzt mehr pro Einwohner emittiert als Europa.

@16:16 von unbutu77

"Nach der Wahl ist vor der Wahl . Sollten sich die Grünen in einer Ampel oder Jamaika Koalition verbiegen, dann werden sie bei der nächsten Wahl bedeutungslos untergehen.
Die Wählerinnen haben nach dem Motto gewählt: "Wascht mich, aber macht mich nicht naß".
Das Klima nimmt keine Rücksicht auf Koalitionen und Ausreden. Wer jetzt nicht konsequent handelt der hat verloren auch wenn er sich als Sieger feiern lässt."

Kompromisse als Juniorpartner in einer Koalition sind für die Grünen wenigstens noch eine plausible Ausrede.
Wenn sie mit einem besseren Wahlergebnis die Regierung anführen würden und dann natürlich auch nicht die einschneiden notwendigen Schritte für die gesetzlich festgelegte CO2-Neutralität 2045 gehen würden, wenn diese denn überhaupt realisierbar sein sollte, dann hätten sie ein echtes Problem, doch das Märchen vom Grünen Wachstum wäre dann wenigstens mal ausgeträumt.

@Am 27. September 2021 um 16:05 von Sisyphos3

>Dann wäre es angesagt, mal was gegen den Klimawandel zu tun
Am besten dort wo es was nützt ! <

Also in den Schwellenländern in denen hunderte Kohlekraftwerke in Planung oder im Bau sind.

Ich denke, es ist schon seit mindetens 10 Jahren zu spät, denn:

- Sibirien gast aus
- die Regenwälder werden gerodet/abgebrannt in Südamerika, in Asien und in Afrika
- Unsere Meere sind übersäuert, da sie schon viel zu viel CO2 aufgenommen haben
- Die Meeresstömungen sind dabei, sich zu verändern/abzuschwächen
- Die Jetstreams sind dabei, sich zu verlagern

Diese Effekte verstärken sich gegenseitig.

Die Erde wird wieder in 'einem Carbon' landen. Höhere Lebensformen habe da keine Chance.

Ich gehe davon aus, dass das alles (unseren Politikern) bekannt ist. Niemand jedoch wagt es, es laut auszusprechen, denn es könnte ja die Effekte des persönlichen Machtstrebens minimieren.

Gute Nacht!

@diese Meldung... 16:16 von ubuntu77

"kommt drei tage zu spät, ist das Absicht?"

Wenn, dann kommt sie jahre zu spät.
Wie ich im vorigen Faden bereits darlegte,
weiss die Wissenschaft schon länger,
dass wir auf +2,8°C zulaufen.

Es müssen nur ein paar Gelderm, statt in irgendwelche Marsraketen Reicher,
in die Forschung gesteckt werden,
damit wenigstens die neuen Wasserströme und resistenten Mikroben
nicht die Ärmsten der Welt zuallererst wegfegen.

Walle,walle..
'Und sie laufen! Naß und nässer
wirds im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.'

Alle Länder müssen handelt

Der menschengemachte Klimawandel läuft weiter und lässt sich nicht aufhalten. Aber die Menschheit kann verhindern, dass der Klimawandel noch härter und brutaler ausfällt. Und ja, es wird teuer, insbesondere, wenn nichts oder ungenügend passiert.
Auch China, die USA, Russland und Australien bekommen die Folgen zu spüren.

Alle Länder, AUCH Deutschland müssen umsteuern und tun dies auch, wenn auch ungenügend.
Ich schreibe dies, weil beim Thema Klimawandel immer reflexartig das Argument kommt, dass Deutschland nichts zu machen braucht, weil sein Beitrag zu den CO2-Emissionen "nur" 2 % beträgt.

Fatahland...

Lasst euch mal von "Klimatikern" erzählen, wie man solche Mittelwerte leicht manipulieren kann.
Man muss nur den Vergleichszeitraum leicht verschieben. Egal. Es war einfach zu kalt. Und ohne eine Hitzewelle. Die Meteorologen nannten das komplett durchschnittlich.
Und wie gesagt, ich befürchte dass Es bereits zu spät ist.auch wenn alle 8mrd Menschen jetzt total umdenken würden.

"..und legten drastische Emissionsreduzierungen nahe"

Gut so, aber das ist nicht mal die halbe Miete!

Die Extremwetterereignisse sind schon heute real und sicher in der Zukunft.
Anpassung an Hitze, Starkregen, Stürme sind zwingend und global geboten.
Wenn US-Präsident Biden glaubt, der Klimawandel könne "bekämpft" werden, wird das ausgehen wie ein Kampf gegen Windmühlen oder wie jüngst in Afghanistan.

Auf Hurrikane, Hitze etc. muss sich die Menschheit dringend und zwingend einstellen um damit (über-) leben zu können.

"Deichen oder weichen" ist das erfolgreiche Überlebensprinzip der Niederländer.
Mit Wissenschaft und Technik wird den Sturmfluten begegnet. Die Deiche wurden höher und breiter.

Vom "Deichen" ist bei der Vorbereitung auf die Auswirkungen des Klimawandels wenig zu sehen. Mit Freitags-Demos, Radfahren, EE-Subventionen, Batterieautos etc. und dem Abschalten von KKW und AKW im kleinen Deutschland lässt sich das globale Klima nicht beeinflussen.
Man könnte aber gegen die Auswirkungen rechtzeitig etwas tun, analog dem Deichen.

Deutschland steht

gut da, 1990 waren es 1249 Millionen Tonnen, 2020 nur noch 739 Millionen Tonnen, warum das so ist, kann man beim Umwelt Bundesamt nachlesen.
Und jetzt haben wir eine neue Regierung, die am Ziel weiter arbeitet, schaue ich in Welt, dann sehe ich andere Zahlen.
Wir sollten uns nicht schlechter darstellen, als wir eigentlich sind.
Und wir haben Preise, die ganz oben angesiedelt sind, Tendenz steigend.
Auch wenn viele meinen, der Sommer war zu warm, ich hab mit über 7 Jahrzehnten schon bessere gesehen, nass und kalt ist nicht mein Ding.
Mir ist warm wesentlich lieber als kalt.

Die schlechte Nachricht ist,

das kann man nicht mehr zurück drehen, nur noch bremsen.
Die gute Nachricht: Es gibt KlimawandelAnlagen für's Auto und Eigenheim.

Die schlechte Nachricht ist,

das kann man nicht mehr zurück drehen, nur noch bremsen.
Die gute Nachricht: Es gibt KlimawandelAnlagen für's Auto und Eigenheim.

@ Werner40

Zitat: "Deutschland hat seine Hausaufgaben bzgl. Klimaschutz bereits gemacht ... "
#
So, hat es das?
Oder meinen Sie mit den r. 30.000 Containern mit "gelben Säcken" die wir exportieren, dem Elektronikschrott der in der Entsorgung Afrikanischen Kindern das Leben verkürzt oder dem Export von Autos mit Euro 1 oder 2 die bei uns nicht mehr zulassungsfähig sind, den Altreifen, die in bestimmten Ländern unter freiem Himmel abgefackelt werden, den Windanlagenrotoren die bei uns wegen exorbitant hohen Recyclingkosten, handlich zerschnitten, als "Zwischenlösung" vergraben werden ...
... Sie haben recht ... wir haben wirklich eine tolle Umweltbilanz ...

@16:30 von perchta

Also in den Schwellenländern in denen hunderte Kohlekraftwerke in Planung oder im Bau sind.

Wenn der Klimawandel wirklich so eine große Bedrohung wäre, würden die aufgrund der geographischen Lage eventuell am meisten darunter zu leidenden Schwellenländer dann auf Kohlekraftwerke setzen?

Natürlich nicht.
Das tun sie aber, weil dort die Thematik realistisch-abwägend und nicht ideologisch-dogmatisch angegangen wird.

Handeln

Also eins muss doch klar sein.

Ich will meiner 2-jährigen Nichte eine intakte Erde hinterlassen, in der sie genau so leben kann, wie ich.

Und wenn es auch spät ist, wir sollten es wenigstens versuchen. Denn Scheitern ist das eine. Es nicht versucht zu haben, das ist eine einfach nur feige und bequem.

Wir werden uns anpassen müssen

denn der Klimawandel ist bereits in vollen Gange, lässt sich vielleicht stoppen aber nicht mehr zurück drehen. Und da sind ALLE Länder dieser Erde gefragt.

@Werner40 um 16:26

"Deutschland hat seine Hausaufgaben bzgl. Klimaschutz bereits gemacht"

Das sieht nicht nur die Wissenschaft, sondern auch das BVerfG anders.

Fatahland... Lasst euch mal

Fatahland...

Lasst euch mal von "Klimaforschern" erzählen, wie man solche Mittelwerte manipulieren kann.
Man muss nur den Vergleichszeitraum leicht verschieben. Egal. Es war einfach zu kalt. Und ohne eine Hitzewelle. Die Meteorologen nannten das komplett durchschnittlich.

Und wie gesagt, ich befürchte dass Es bereits zu spät ist. Auch wenn alle 8mrd Menschen jetzt total umdenken würden.

H. Hummel

Also mein Auto das ich in Stuttgart nicht mehr fahren durfte hatte Euro 4
Wobei man ihren Argumenten gar nicht widersprechen kann
ganz im Gegenteil !
mit der Klappe sind wir gross ....
Das Problem, was aber nicht wirklich hilft, andere machen noch viel weniger

Es nutzt doch alles nichts

Die Mehrheit der Deutschen hat gerade gestern eindeutig nachgewiesen, dass sie das Thema "menschengemachter Klimawandel" immer noch nicht verstanden hat.
Seit fast 50 Jahren ist das Thema, seit fast 50 Jahren hatten gerade die Menschen in D allen Zugang zu den erforderlichen Informationsquellen, geändert haben sie so gut wie nichts.
Grenzenloses Wachstum und privater Konsumrausch dominieren diese Generation, der ich selbst auch angehöre. Es ist sehr bitter, sich zum Lebensende eingestehen zu müssen, dass man es nicht geschafft hat, die Mehrheit dazu zu bringen, dass sie "Zukunft" nicht als die restlichen Jahre des eigenen Lebens sieht. Zukunft geht ohne uns, wir können sie unseren Kindern und Enkeln aber vermiesen, und das ist genau das, was wir tun.

Sisy

Nimms leicht.
In Stuttgart fahren nur ganz weinige Autos. Die Meißten stehen nur blöd im Weg rum und spielen Stau. In Stuttgart nicht fahren zu müssen, ist eine Wohltat. Optimal ist man dran, wenn man nicht mal in die Nähe kommen muß. Die anderen Dörfer drumrum sind ja genau so überflutet mit Autos.

Eine Generation von Lemmingen

Die heutige Jugend wehrt sich nicht ausreichend gegen die Lobbyisten die aus Altersgründen einfach weitermachen können.
Und dann will diese Jugend auch noch Zukunft haben und eigene Kinder zeugen die dann nur noch eine ganz niedrige Lebenserwartung haben.
Zu spät zum Aufwachen ist es dann wenn der Klimawandel Eigendynamik mit Dominoeffekt entwickelt hat.Unumkehrbar und rapide schnell kommt dann das Ende für alle Lebensformen auf diesem Planeten.

@Werner40 - Hausaufgaben nicht gemacht

16:26 von Werner40:
"Deutschland hat seine Hausaufgaben bzgl. Klimaschutz bereits gemacht [...]"
> Die gemachten Hausaufgaben scheint der Hund gefressen zu haben. Erst vor ein paar Wochen wurde hier berichtet, dass wir die Klimaziele deutlich verfehlen werden.

"China will seine Emissionen erst ab 2030 reduzieren und bis dahin weiter steigern, obwohl es schon jetzt mehr pro Einwohner emittiert als Europa."
> Google behauptet das Gegenteil: In China sind es 7 Tonnen pro Kopf und Jahr, in der EU über 8. Und selbst das ist eigentlich falsch gerechnet, da wir ja zahlreiche Produkte nutzen, die China für uns herstellt.

Wir Menschen sind wie

ein Parasit auf dem Wirtskörper Erde. Wir vermehren uns unkontrolliert, während wir unseren Wirtskörper dabei immer weiter zerstören. Wir sägen bildlich gesprochen auf dem Ast, auf dem wir sitzen. Wortwörtlich vergiften die Meere, die Böden, aus denen wir uns ernähren. Verpesten die Luft, die wir atmen. Ob wir, die Menschheit, noch die Kurve kriegen, bevor es zu spät ist?

@16:58 von État DE gauche: Realistisch abwägend

"Das tun sie aber, weil dort die Thematik realistisch-abwägend und nicht ideologisch-dogmatisch angegangen wird."

Da wird nichts realistsisch abgewogen. Da geht es einzig um die Kosten. Ein Kohlekraftwerk ist nun mal kurzfristig gesehen deutlich billiger im Bau und im Betrieb als z.B. Solaranlagen, die die gleiche Leistung bringen.

Langfristig sind die Solaranlagen natürlich die bessere Alternative, aber das interessiert einen Politker, der in wenigen Jahren wiedergewählt werden will nicht unbedingt. In einem Dritteweltland, wo es an allen Ecken und Enden an Strom fehlt, kann man mit so einem Kohlekraftwerk punkten. Die Chinesen haben aber inzwischen erkannt, dass das der falsche Weg ist und werden keine Kohlekraftwerke in diesen Ländern mehr bauen.

In NRW ist es aber auch nicht besser. Hier hat die Regierung Laschet in Koalition mit der FDP, den Bau von Windkraftanlagen quasi unmöglich gemacht hat.
Vielleicht wird es aber nächstes Jahr wieder besser, dann wird gewählt.

Traurig,

diese Katastrophenperspektive.
Klimaschutz ist jetzt ganz notwendig.
Deutschland hat sich bei der Bundestagswahl leider gerade mehrheitlich gegen eine halbwegs konsequente Klimaschutzpolitik ausgesprochen.
Wenn unsere Vorfahren so verantwortungslos dämlich gehandelt hätten wie wir jetzt, wäre die Menschheit schon vor 15.000 Jahren ausgestorben.

17:08, Bender Rodriguez

>>Fatahland...

Lasst euch mal von "Klimaforschern" erzählen, wie man solche Mittelwerte manipulieren kann.
Man muss nur den Vergleichszeitraum leicht verschieben. Egal. Es war einfach zu kalt. Und ohne eine Hitzewelle. Die Meteorologen nannten das komplett durchschnittlich.<<

Daß es Ihnen zu kalt war, das glaube ich Ihnen ja gerne.

Der bis Anfang dieses Jahres gültige Vergleichszeitraum war der von 1960 bis 1990. Der jetzt gültige ist der von 1990 bis 2020. Nach dem ersten Vergleichszeitraum war der Sommer in Deutschland etwa 1,6 Grad zu warm, nach dem zweiten 0,3 Grad.

Da ist nichts manipuliert.

Aber wer Klimaforscher in Anführungszeichen schreibt, wittert natürlich Manipulation.

@Bender Rodriguez - Nichtstun mit Ansage.

17:08 von Bender Rodriguez:
"Und wie gesagt, ich befürchte dass Es bereits zu spät ist. Auch wenn alle 8mrd Menschen jetzt total umdenken würden."

Das ist keine Befürchtung, sondern die Ausrede, warum man sich nicht ändern muss.

PS: Im Artikel steht übrigens, welchen Nutzen die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels hätte.

16:58, État DE gauche

>>@16:30 von perchta
Also in den Schwellenländern in denen hunderte Kohlekraftwerke in Planung oder im Bau sind.

Wenn der Klimawandel wirklich so eine große Bedrohung wäre, würden die aufgrund der geographischen Lage eventuell am meisten darunter zu leidenden Schwellenländer dann auf Kohlekraftwerke setzen?

Natürlich nicht.
Das tun sie aber, weil dort die Thematik realistisch-abwägend und nicht ideologisch-dogmatisch angegangen wird.<<

Um welche Schwellenländer geht es? Wie viele Kohlekraftwerke sind da geplant oder im Bau? Wo kann man diese Zahlen finden?

@16:26 von Werner40

"Deutschland hat seine Hausaufgaben bzgl. Klimaschutz bereits gemacht und das, obwohl es von den Auswirkungen einer Erwärmung nicht besonders betroffen wäre."

So sieht es aus.

"Das Hauptproblem ist: China will seine Emissionen erst ab 2030 reduzieren und bis dahin weiter steigern, obwohl es schon jetzt mehr pro Einwohner emittiert als Europa."

Und China ist nicht das einzige Problemland bzgl. Klimaschutz.

Jeder € den D in den Klimaschutz steckt ist ein verlorener, denn nur globales agieren kann vielleicht noch etwas verändern. Falls die Grünen mitregieren, dann können wir uns warm anziehen (im wahrsten Sinne des Wortes, zumindest die Ärmeren müssen dann die Heizung noch ein paar Stufen kälter stellen).

@perchta 16:30

Wobei unter "Meeres-Übersäuerung" ein Rückgang des pH Werts von 8,2 auf 8,1 hin zu verstehen ist. CO2 kann also immer noch vom Meerwasser aufgenommen und chemisch gebunden werden.

17:42 von Anton2

Die heutige Jugend wird ja auch von der Eltern- und Großeltern-Generation allein gelassen und verraten. Siehe Wahlergebnis. Und ein Teil dieser Jugend tut immerhin etwas. Gegen jetzt schon massive Widerstände. Die Lemminge sind wohl eher die Älteren, die sich träge und `nach mir die Sintflut´-mäßig um nichts kümmern. Und die Jugend mit den von ihnen geschaffenen Problemen allein lassen.

Toll, jetzt rettet ein Staat

Toll, jetzt rettet ein Staat die Welt, weil nur dadurch dass wir uns jetzt grün in allem auf Null stellen lassen. Immerhin werden ja so zukünftig ganze 1% der Klimaverursachung wegfallen. So wird die Klimaverschiebung sofort stoppen und alles wird gut. Damit können dann die anderen Klimaschänder wie China,USA,Brasilien ihre 99% der Klimakatastrophenverursachung störungslos weiterlaufen lassen. Toll!

@Giselbert - Angst vor Veränderung.

17:59 von Giselbert:
"Jeder € den D in den Klimaschutz steckt ist ein verlorener, denn nur globales agieren kann vielleicht noch etwas verändern."
> Aha. Und wo soll dieses "globale Agieren" herkommen, wenn sich Menschen wie Sie vehement weigern, einen lokalen Anfang zu machen?

"Falls die Grünen mitregieren, dann können wir uns warm anziehen [...]"
> Das ist im Herbst und Winter durchaus angemessen.

@17:52 von fathaland slim

Um welche Schwellenländer geht es? Wie viele Kohlekraftwerke sind da geplant oder im Bau? Wo kann man diese Zahlen finden?

Diese heißen Schwellenländer heißen Indien, Indonesien und Vietnam:

www.theguardian.com/environment/2021/jun/30/
five-asian-countries-80-percent-new-coal-power-investment

www.dw.com/en/why-build-600-new-unprofitable-coal-plants/a-58095657

Gibt dafür auch etliche weitere Quellen.

Und im 2. Artikel, wie so oft bei Klima- und Energiedebatten, ist auch der Trugschluss bezüglich Subventionen enthalten.

18:05, Kambrium2

>>Toll, jetzt rettet ein Staat die Welt, weil nur dadurch dass wir uns jetzt grün in allem auf Null stellen lassen. Immerhin werden ja so zukünftig ganze 1% der Klimaverursachung wegfallen. So wird die Klimaverschiebung sofort stoppen und alles wird gut. Damit können dann die anderen Klimaschänder wie China,USA,Brasilien ihre 99% der Klimakatastrophenverursachung störungslos weiterlaufen lassen. Toll!<<

Sie haben wenig verstanden, oder?

Kein Staat rettet die Welt, und nichts wird auf null gefahren.

"im Schnitt"

"Demnach erlebt eine 1960 geborene Person im Schnitt etwa zwei bis sechs Hitzewellen. In die Lebenszeit eines 2020 geborenes Kindes fallen dagegen durchschnittlich zehn bis 26 Hitzewellen, wenn der globale Temperaturanstieg auf 1,5 Grad begrenzt wird."

*

Im Schnitt bedeuten nicht, dass es jeden gleich oft trifft.

1960 gab es 3.000.000.000 Menschen auf der Erde.
2023 soll es 8.000.000.000 Menschen geben.

Dass diese nun in Schnitt mehr Dürren und Überschwemmungen erleiden liegt vor allem daran, dass mangels Platz immer mehr Menschen in Gebieten leben, die regelmäßig von Naturkatastrophen heimgesucht werden.
Es wird Menschen geben, die eine Naturkatastrophe nach der anderen erleben werden, weil der Platz auf der Erde begrenzt ist.

Was das für die Natur und das Überleben gefährdeter Arten bedeutet ist ein Thema für sich.

@18:05 von Kambrium2: ein Staat rettet die Welt

"Toll, jetzt rettet ein Staat die Welt, weil nur dadurch dass wir uns jetzt grün in allem auf Null stellen lassen."

Sie sollten sich ein wenig schlau lesen, bevor Sie so einen Kommentar schreiben, denn auch andere Länder tun etwas.

China z.B. invstiert mehr in erneuerbare Energien als die USA, die EU und Japan zusammen investieren.

Wir sind übrigens nicht für 1% der weltweiten CO2 Emissionen verantwortlich, sondern für 2%. Dafür stellen wir aber nur 1% der Weltbevölkerung.

Dass die USA viel mehr tun müssen, steht außer Frage, aber wenn man einen Präsidenten Trump oder Gouverneure wie den von Texas hat, der die Schuld am Klimawandel in den erneuerbaren Energien sieht, dann wird das nichts.

Das ist aber kein Grund, dass wir nichts tun. Im Gegenteil.

trostlos

Nicht zuletzt spielen auch die Eingriffe der Menschen eine Rolle. Der riesige Staudamm in Äthiopien, von Tedros Adhanom Ghebreyesus (heute WHO) angeschoben und unter chinesischer Regie erbaut, wird dem Sudan und Ägypten das Wasser abgraben und dort zu Erntekrisen führen. So wie auf dem Foto dieser TS-Meldung wird es in der Nilebene dann aussehen. Trostlos.

@giselbert 17:59

China produziert viel Stahl, Aluminium, Zement, Primärchemikalien, die teils vonuns importiert werden. Die würden sich freuen wenn man ihnen mal zeigen würde, wie man das mit weniger CO2 Ausstoß hin bekommt. Wenn wir es denn selbst raus hätten.

Zitat: "Um welche

Zitat:
"Um welche Schwellenländer geht es? Wie viele Kohlekraftwerke sind da geplant oder im Bau? Wo kann man diese Zahlen finden?"

das einzigsten Land auf diesem Globus welches Kohlekraftwerke zu hunderten baut ist -> China

Es aber als "Schwellenland" bezeichnen?
Auf der anderen Seite fordert dieses angebliche "Schwellenland2 ja die Militär-Supermacht USA heraus - so das diese gleich weltweit Bündnisse gegen China schliessen muss
*tzzz*
--
Die Neubauen in China ersetzen im wesentlichen die alten (technisch überholten) Kohlekraftwerke - der absolute Zuwachs im Bereich Stromproduktion erfolgt via Wasserkraft und vor allem durch Wind- und Solarenergie.
--
übrigens
würden wir die Produktion der Güter die wir bisher aus China beziehen wieder zurück nach D-Land bringen - dann wäre unsere CO2-Bilanz deutlich schlechter!

Internationale Allianzen

Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine globale Aufgabe, noch stärker und dringlicher, als dies auch bei der Corona-Pandemie der Fall ist. Deshalb ist es wichtig, schnellstmöglich internationale Allianzen zu schmieden. Während wir uns - völlig zu Recht - über die Zukunft unseres Planeten sorgen, lässt Bolsonaro noch immer die einzigartigen Regenwälder im Amazonas Gebiet abbrennen, werden in Afrika neue Kohlekraftwerke gebaut, ächtzen Millionenmetropolen wie Bangkok und New Dehli unter irrsinnigen Abgaswerten. Natürlich sollte Deutschland Vorreiter sein in Sachen Klimaschutztechnologie und würde dadurch auch wirtschaftlich profitieren. Aber ohne weltumspannende, verbindliche Klimaziele dienen unsere Aktivitäten letztlich nur der Gewissensberuhigung.

@27. September 2021 um 16:04 von Bender Rodriguez

Ich zitiere:
" Wir hatten dieses jahr doch einen ziemlich lausigen Sommer. Überhaupt nicht warm. Viel zu nass......Und ich bezweifeln, dass der Mensch das ändern kann, bevor es zu spät wird. Immerhin gilt es 200 Jahre Industrialisierung zu kompensieren."

Bei so wenig Verständnis für die Zusammenhänge, mache ich mir gar nicht erst die Mühe Ihre Wahrnehmung vom vergangen Sommer als Grundlage zur Schlussfolgerung auf das Weltklima argumentativ als falsch zu entblößen. Wenn Sie auf der einen Seite den Klimawandel als Fakt annehmen, auf der anderen Seite aber schreiben, dass man da nichts machen könne, haben Sie sich für die Suche nach konstruktiven Lösungen selbst disqualifiziert. Warum äußern Sie sich überhaupt noch Thema? Man kann doch Ihrer Ansicht nach nichts machen.

@ 18:20 von Nachfragerin

"Aha. Und wo soll dieses "globale Agieren" herkommen, wenn sich Menschen wie Sie vehement weigern, einen lokalen Anfang zu machen?"

Tja, da sollten sich mal die Regierenden der Welt Gedanken machen!

Ein Alleingang jedenfalls kostet nur und bringt nix.

Ich Empfehle...

zu dem Thema mal den Club of Rome mit Faktor 5 zur Kenntnis zu nehmen. Das ist seit 2010 alles schon bekannt....
Wissenschaft hat es schwer bei Menschen die nur auf ihren "Bauch" hören wollen....
https://www.tuwien.at/tu-wien/aktuelles/news/news/faktor-5-die-formel-fu...

Nein können wir nicht

>>Wir können tatsächlich einen Großteil der Klimabelastung von den Schultern unserer Kinder nehmen, wenn wir die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzen, indem wir aus der Nutzung fossiler Brennstoffe aussteigen<<
Alleine schon das Klimaziel auf 1,5 Grad zu begrenzen ist weder messbar noch nachvollziehbar. Das Klima hat sich schon dramatisch gewandelt und wird es auch ohne den Menschen weitertun.
Solange wir nicht alle unser reines Konsumdenken (auch unserer Kinder) nicht einschränken, wird gar nichts passieren.
Ein Beispeil, wenn wir alle derzeitigen Autos durch E-Autos ersetzen werden wir in Kürze, nicht nur 1,5 Grad sondern 3 + Grad mehr haben.
Werg laubt denn wirklich das das der richtige Weg ist?
Die alten Autos gehen nach Afrika und Asien und wo sonst auch immer.
Für die neuen Autos wird die Natur nachhaltiger zerstört als wir auch nur denken können.
Alleine für Abbau, Transport und Verarbeitung wird die ganze Energie und Wasser der Welt nicht ausreichen.
Mal darüber nachdenken

Wir werden lernen uns anzupassen

An das was kommt. Denn bislang war es noch immer so, dass nichts so gekommen ist wie es prognostiziert wurde.

Wir sollten zudem etwas demütiger sein und die Dinge nehmen wie sie kommen.

Nichts ist so beständig wie die Veränderung.

Ich denke wir haben schon viel in die Wege geleitet.

Der Fokus ist viel zu stark darauf ausgerichtet etwas zu verhindern zu versuchen, was wir nicht verhindern können.

Viel wichtiger ist es die Anpassungen zu planen.

Die Verantwortlichen wissen das auch. Nur den Wählern erzählt man noch man könnte es verhindern.

Diese ständige Panikmache

Diese ständige Panikmache ödet mich an.

@ 18:32 von spax-plywood

"China produziert viel Stahl, Aluminium, Zement, Primärchemikalien, die teils vonuns importiert werden."

Genau! Und der Transport dieser schweren Güter kommt noch on Top drauf, Abgase vom Schiffsverkehr lassen grüßen.

200 Jahre Industrialisierung vs. Jahrhunderte Klimareversierung

um 16:04 von Bender Rodriguez:
"Und ich bezweifeln, dass der Mensch das ändern kann, bevor es zu spät wird. Immerhin gilt es 200 Jahre Industrialisierung zu kompensieren."
Zustimmung. Ich würde jetzt großzügig die ersten 100 Jahre unter Fernerliefen platzieren, diese Zeit dürfte vom Erdklima noch locker zu kompensieren sein.
Aber erschwerend hinzu kommt die in den letzten Jahrzehnten dramatische Zerstörung der Waldbestände, sei es der Abholzung, Brandrodung oder einfach dem schadstoffbedingten sauren Regen geschuldet.
Fehlerhafte Wiederaufforstung werde das Drama kaum stoppen.
Und bis die größten umweltsündigen Staaten zur Klimaneutralität schaffen, ist 2050 durch und ein messbarer Effekt dürfte vor 2100 nicht eintreten und der fehlende Wald dürfte bis dahin noch nicht wiederhergestellt sein, so dass die Umkehrung der Klimaerwärmung - geraten - um den Faktor 5-10 länger dauert als die aktuell anhaltende Erwärmung.
Achso, das Klima Ziel +1,5° halte ich natürlich für ein Wunschkonzert

Am 27. September 2021 um 16:45 von wenigfahrer

Deutschland steht
gut da, 1990 waren es 1249 Millionen Tonnen, 2020 nur noch 739 Millionen Tonnen, warum das so ist, kann man beim Umwelt Bundesamt nachlesen.
Und jetzt haben wir eine neue Regierung, die am Ziel weiter arbeitet, schaue ich in Welt, dann sehe ich andere Zahlen.
__
Mich wundert diese Panik hierzulande auch immer etwas. Normalerweise und vom Gesichtspunkt der Gefährdung durch Klimaereignisse müssten ganz andere Länder in Panik geraten, die das aber offenbar noch recht gelassen sehen, z.B. AUS. Dort wird aber ohne Probleme weiter Kohle abgebaut. Auch andernorts, wo es angeblich Oberkante Unterlippe steht, vernimmt man...nichts !
__
Auch wenn viele meinen, der Sommer war zu warm, ich hab mit über 7 Jahrzehnten schon bessere gesehen, nass und kalt ist nicht mein Ding.
Mir ist warm wesentlich lieber als kalt.
__
So geht's mir auch, deshalb weile ich seit ca. 2 Monaten in ITA. Mir kann es kaum heiss genug sein. Hitzesommer sind für mich ein Versprechen und keine Drohung.

@ 18:20 von Nachfragerin

@ Giselbert
"Falls die Grünen mitregieren, dann können wir uns warm anziehen (im wahrsten Sinne des Wortes, zumindest die Ärmeren müssen dann die Heizung noch ein paar Stufen kälter stellen)."

@ 18:20 von Nachfragerin
"Das ist im Herbst und Winter durchaus angemessen."

Ist vielleicht im Freien angemessen, aber ich setze mich nicht im Wintermantel aufs Sofa, bei mir ist jedenfalls 23°C angesagt!

@ 16:26 Werner40 - Deutschlands Werk und Chinas Beitrag

„ Deutschland hat seine Hausaufgaben bzgl. Klimaschutz bereits gemacht und das, obwohl es von den Auswirkungen einer Erwärmung nicht besonders betroffen wäre. Das Hauptproblem ist: China will seine Emissionen erst ab 2030 reduzieren und bis dahin weiter steigern, obwohl es schon jetzt mehr pro Einwohner emittiert als Europa.“

Das Problem ist ohnehin erst eines geworden, als China anfing sich zu industrialisieren. Wobei ich denke auch davor gab es schon massig nicht erfasste Emissionen. Europa, USA reduziert, China hat diese Reduktion 10-fach überkompensiert.

Indien ist im Kommen, Afrika steht auch bereit. Es würde viel mehr Sinn machen Afrika mit grünen Kraftwerken auszustatten, anstatt hier noch jedes Promille zur Optimierung heran zu ziehen.

Zum Glück hat das größte Land der Erde so wenig Einwohner: Russland.

Und: ohne Kernkraft wird es nicht gehen.

@Nachfragerin, 18:20 Uhr

Ich bin, wie Sie wissen, ein entschiedener Gegner der AFD und deren ideologischer Verblendung, welche die Corona-Pandemie und den von Menschen verursachten Klimawandel schlichtweg negiert. Auch bin ich sehr wohl dafür, dass Deutschland in den Klimaschutz investiert und unsere Wirtschaft ein Weltmarktführer für eine entsprechende Klimatechnologie wird. In einem Punkt muss ich dem User Giselbert aber zustimmen: Wir brauchen globale Allianzen, um insbesondere zu verhindern, dass Bolsonaro weiterhin den Amazonas Regenwald niederbrennen lässt, die "grüne Lunge" unseres Planeten. Joe Biden hat verstanden und unterstützt - anders als Trump - den Kampf gegen die Erderwärmung. XI Jingping, Putin, die afrikanischen und asiatischen Staatschefs u.a. müssen mit ins Boot - und zwar schnell.

@unbutu77

"Die Wählerinnen haben nach dem Motto gewählt"

Und was ist mit den Waehlern? Nach welchem Motto haben die gewaehlt?

18:41 von Dr.Hans

"Diese ständige Panikmache ödet mich an."

Dem Verbraucher muss halt die Notwendigkeit eingetrichtert werden und auf die kommenden Kosten vorbereitet werden.

Am 27. September 2021 um 16:45 von gman

Die Extremwetterereignisse sind schon heute real und sicher in der Zukunft.
Anpassung an Hitze, Starkregen, Stürme sind zwingend und global geboten.
Wenn US-Präsident Biden glaubt, der Klimawandel könne "bekämpft" werden, wird das ausgehen wie ein Kampf gegen Windmühlen oder wie jüngst in Afghanistan.

Vom "Deichen" ist bei der Vorbereitung auf die Auswirkungen des Klimawandels wenig zu sehen. Mit Freitags-Demos, Radfahren, EE-Subventionen, Batterieautos etc. und dem Abschalten von KKW und AKW im kleinen Deutschland lässt sich das globale Klima nicht beeinflussen.
__
So sehe ich das auch, zumal in DE noch eine relativ komfortable Situation herrscht. Aber in DE wird immer kolportiert, dass DE quasi kurz vorm Untergang steht. Andere Länder sind da wesentlich gefährdeter. Die sehen das aber offenbar garnicht so dramatisch.

@27. September 2021 um 18:41 von Dr.Hans

Die argumentbefreite Relativierung des Klimawandels und der Maßnahmen dagegen ödet mich an.

18:05 von Kambrium2

«Toll, jetzt rettet ein Staat die Welt, weil nur dadurch dass wir uns jetzt grün in allem auf Null stellen lassen.»

Gar nix wird "auf Null gestellt", sonst gäbe es schon nächste (eine) Woche (später) Nahrungsmittelknappheit … und das Drama mit dem Klopapier ginge auch wieder los.

1,5°C

um 17:51 von Nachfragerin:
"Im Artikel steht übrigens, welchen Nutzen die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels hätte."
Doof nur, dass dieses Ziel mega - utopisch ist.
Solange keine Klimaneutralität der größten Umweltsünderstaaten erreicht ist, gibt es keine Abflachung der Temperaturkurve. Und das dauert. Die Klimaneutralität und ein dann irgendwann eintretender Effekt.

@Dr. Hans, 18:41

Auch Sie sollten doch bereit und in der Lage sein, zu erkennen, dass die Wissenschaft weltweit den Klimawandel als eine reale, existentielle Bedrohung unseres Planenten beschrieben hat. Wie blauäugig muss man sein, vor diesem Szenario - ganz im Sinne der AFD - einfach den Blick zu verschließen und von einer "ständigen Panikmache" zu schwadronieren...?

Klimawandel heißt…

.. in erster Linie, dass die Klimazonen sich verschieben. Im Norden freut man sich und im Süden wird’s ungemütlicher.

Wenn es richtig „ungemütlich“ wird, dann werden wir sicherlich nicht weit kommen mit „CO2-Ersparnis“. Das ist eine Einbahnstraße.

Was wir brauchen sind Kreisläufe. So wie bspw mit synthetischem Kraftstoff, der aus CO2 hergestellt wird..

Ein Patentrezept gibt es nicht. Aber eins ist klar: Verzicht wird keine praktikable Lösung sein.

Das ist gegen die menschliche Natur und würde, falls man das versucht, zu Krieg und Zerstörung führen.

Anpassung heißt zu reagieren und da wo es geht zu agieren.

Also bspw rechtzeitig die Flüsse und Seen zu renaturieren, dass weniger Wasser ins Meer fließt. Und dennoch Hochwasserschutz an die Anforderungen anpassen.

@18:40 von covid-strategie: Anpassungen

"Der Fokus ist viel zu stark darauf ausgerichtet etwas zu verhindern zu versuchen, was wir nicht verhindern können.

Viel wichtiger ist es die Anpassungen zu planen. "

Dann sollten wir langsam anfangen uns darauf vorzubereiten, dass 100, 200 oder 300 Mio Menschen nach Europa kommen werden, weil das Leben in ihren Heimatländern durch den Klimawandel unmöglich wird.

@27. September 2021 um 18:40 von covid-strategie

Ich schätze nicht, dass sich große Teile der Menschheit in den nächsten Jahren Kiemen wachsen lassen und sich damit dem steigenden Meeresspiegel anpassen. Ihre Ansicht, das wir uns anpassen, halte ich daher wahlweise für Wunschdenken oder eine blühende Fantasie.

18:37, Giselbert

>>@ 18:20 von Nachfragerin
"Aha. Und wo soll dieses "globale Agieren" herkommen, wenn sich Menschen wie Sie vehement weigern, einen lokalen Anfang zu machen?"

Tja, da sollten sich mal die Regierenden der Welt Gedanken machen!

Ein Alleingang jedenfalls kostet nur und bringt nix.<<

Niemand plant einen Alleingang.

18:51 von covid-strategie

«Zum Glück hat das größte Land der Erde so wenig Einwohner: Russland.»

Toll wenige Einwohner in Russland in Relation zur Flächengröße, und gleichzeitig in Relation Anteil Russen an der Weltbevölkerung mit dem Faktor ± 2,9x mehr hinter den USA mit Faktor ± 4,0 der zweitgrößte CO2-Emittent auf dieser Erde. Vor Japan ± 2,1 und Deutschland ± 2,0.

Irre viel Fossilkram aus dem Boden buddeln oder fördern macht in Russland halt auch irre viel CO2. Das kann auch gar nicht anders sein,

Trotz AKWs in Russland plus diesem gar so tollen einen einzigen Atommüllverheizer Brüter BN 800.

Am 27. September 2021 um 18:54 von weingasi1

Zitat: Aber in DE wird immer kolportiert, dass DE quasi kurz vorm Untergang steht.

Wer soll denn so etwas behaupten?

Kann es sein, dass Sie etwas den Überblick verloren haben, was die zeitliche Dimension betrifft?

@ Silverfuxx. 18:01

"Die heutige Jugend wird ja auch von der Eltern- und Großeltern-Generation allein gelassen und verraten. "

Was muss ich für ein schlechter Mensch sein. Habe Kinder in die Welt gesetzt und jetzt habe ich habe ich Enkelkinder, welche ich verrate als Unionswähler? Mir ist die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen durchaus bewusst. Dennoch baue ich hier auf neue Technolgien und werde mein bisschen Wohlstand nicht zurückfahren. Ein Tip von mir:reisen Sie mal quer durch SO Asien oder Südamerika. Sehen Sie sich dort die qualmenden LKW's und Diesellocks an, welche beim beschleunigen den Himmel verdunkeln, dann setzen sie sich an den Strand und denken über einen globalen Klimaschutz nach. Ich war dort und bin auch häufig noch dort. Mit dem Flugzeug natürlich..

@Giselbert, 18:53

"Dem Verbraucher muss halt die Notwendigkeit eingetrichtert werden und auf die kommenden Kosten vorbereitet werden." -

Die Kosten kommen doch. Umso später, desto höher. Aber das wollen viele ja leider (noch) nicht wahrhaben. Oder sie ignorieren es geflissentlich, in der leisen Hoffnung dass es für sie ja vielleicht nicht mehr so schlimm kommt.

Am 27. September 2021 um 18:53 von Giselbert

18:41 von Dr.Hans: "Diese ständige Panikmache ödet mich an."

Zitat: Dem Verbraucher muss halt die Notwendigkeit eingetrichtert werden und auf die kommenden Kosten vorbereitet werden.

Cui bono: Zu wessen Nutzen und Frommen soll das geschehen?

@Giselbert

18:48 von Giselbert:
"Ist vielleicht im Freien angemessen, aber ich setze mich nicht im Wintermantel aufs Sofa, bei mir ist jedenfalls 23°C angesagt!"

Das erklärt Ihr hitziges Temperament, wenn es um den Klimaschutz geht...

@27. September 2021 um 18:59 von Parsec

Ob und wie utopisch das 1,5° Ziel ist, werden künftige Generationen bewerten.
Das wir uns beim Ziel der Klimaneutralität darum kümmern sollten, was Umweltsünderstaaten alles nicht tun, kann jawohl kaum maßgeblich sein.

18:40, covid-strategie

>>Nur den Wählern erzählt man noch man könnte es verhindern.<<

Ich bin Wähler, und mir erzählt man so etwas nicht.

Ich informiere mich nämlich aktiv und lasse mir nicht irgendwas erzählen.

18:54 von weingasi1

So sehe ich das auch, zumal in DE noch eine relativ komfortable Situation herrscht. Aber in DE wird immer kolportiert, dass DE quasi kurz vorm Untergang steht.

Das ist einigermaßen richtig. Die reichen Länder werden sich recht gut vorbereiten und schützen können. Und -bis auf Holland vielleicht- nicht untergehen.
Man muss aber auch sehen, was die Auswirkungen anderswo in den reichen Ländern für Folgen haben werden: Es werden hunderte Millionen ! Menschen aus nicht mehr bewohnbaren Gebieten fliehen. Und zwar wohin ?
Dagegen ist das, was die Rechten bisher als `Flüchtlingswellen´ bezeichnet haben, gar nichts gewesen (Suchbegriff Klimaflüchtlinge). Letztlich bekommen die Länder, die es verursacht haben, die Probleme also doch auch zu spüren. Nur später. Dafür aber umso massiver. Zu Recht.

@Adeo60 - Warten = Untätigkeit

18:52 von Adeo60:
"Wir brauchen globale Allianzen, um insbesondere zu verhindern, dass Bolsonaro weiterhin den Amazonas Regenwald niederbrennen lässt [...]"

Das ist völlig richtig. Aber man kann das Fehlen solcher Allianzen nicht heranziehen, um seine eigene Untätigkeit zu begründen. Genau das passiert hier aber ständig.

Irgendjemand muss den Anfang tun. Aber dazu fehlt bei uns die Bereitschaft, wie die letzten Jahre, zahlreiche Kommentare und das Wahlergebnis von gestern zeigen.

18:20, État DE gauche

>>@17:52 von fathaland slim
Um welche Schwellenländer geht es? Wie viele Kohlekraftwerke sind da geplant oder im Bau? Wo kann man diese Zahlen finden?

Diese heißen Schwellenländer heißen Indien, Indonesien und Vietnam:

www.theguardian.com/environment/2021/jun/30/
five-asian-countries-80-percent-new-coal-power-investment

www.dw.com/en/why-build-600-new-unprofitable-coal-plants/a-58095657

Gibt dafür auch etliche weitere Quellen.

Und im 2. Artikel, wie so oft bei Klima- und Energiedebatten, ist auch der Trugschluss bezüglich Subventionen enthalten.<<

Danke für die Links. Sie sollten die Artikel mal lesen.

@ Parsec

Zitat: "Solange keine Klimaneutralität der größten Umweltsünderstaaten erreicht ist, gibt es keine Abflachung der Temperaturkurve ..."
#
Eine Klimaneutralität bedeutet keine Abflachung der Temperaturkurve, dazu bedarf es einer Minusemission.
Bei einer Klimaneutralität konservieren wir lediglich den dann herrschenden Status Quo.

18:47 von weingasi1

Zitat:"Mir kann es kaum heiss genug sein. Hitzesommer sind für mich ein Versprechen und keine Drohung."

Ein schönes Beispiel dafür, dass privates Wohlergehen gesellschaftlichen Notwendigkeiten vorgezogen wird. Was meinen Sie, wie sich die Bauern freuen, wenn ihre Ernte wieder wie in den vergangenen drei Jahren auf dem Acker verdorrt oder wie sich die Flussanrainer freuen, wenn die Ahrflut bald überall zum jährlichen Schauspiel wird...

"Aus der Nutzung fossiler Brennstoffe aussteigen"

Zitat: ""Die gute Nachricht ist: Wir können tatsächlich einen Großteil der Klimabelastung von den Schultern unserer Kinder nehmen, wenn wir die Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzen, indem wir aus der Nutzung fossiler Brennstoffe aussteigen", sagte Mitautorin Katja Frieler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung."

Nun, der CO2-Volumen-Anteil in der Luft beträgt etwa 0,04 %.

D hat einen CO2-Emissionsanteil von ca. 2 %.

Ist diese "gute" Nachricht, aus der Nutzung fossiler Brennstoffe auszusteigen, auch den Hauptemittenten von CO2 China (ca. 29 %), USA (ca. 15 %) und Indien (ca. 8 %) mitgeteilt worden?

Insbesondere China behält es sich gem. dem Pariser Abkommen vor, bis 2040 erst einmal keine CO2-Emissionen einzusparen.

19:11 von Opa Klaus

Neue Technologien... In Unionswähler-Maßstäben ? Für die Union ist ja selbst das Internet noch Neuland. Klar, irgendwann gibt es auch für deren Maßstäbe `neue Technologien´. Eilt nur nicht so mit dem neu... Siehe Kohleausstieg 2038.
Und: Dass es die überhaupt geben wird, ist das Verdienst derer, die überhaupt auf die Themen Umwelt- und Klimaschutz bzw. - Verschmutzung hingewiesen haben. Und das waren ganz garantiert keine Unionswähler. Ginge es nach den `Konservativen´, wäre alles immer noch so, wie es nie gewesen ist. Hauptsache bequem, Hauptsache mir geht´s gut.

Am 27. September 2021 um 18:35 von Adeo60

Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine globale Aufgabe, noch stärker und dringlicher, als dies auch bei der Corona-Pandemie der Fall ist. Deshalb ist es wichtig, schnellstmöglich internationale Allianzen zu schmieden.
Während wir uns über die Zukunft unseres Planeten sorgen, lässt Bolsonaro noch immer die einzigartigen Regenwälder im Amazonas Gebiet abbrennen, werden in Afrika neue Kohlekraftwerke gebaut, ächtzen Millionenmetropolen wie Bangkok und New Dehli unter irrsinnigen Abgaswerten. Natürlich sollte Deutschland Vorreiter sein in Sachen Klimaschutztechnologie.
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WARUM ? Weil am deutschen Wesen, die Welt kann genesen ? Sorry, aber nur zur Gewissensberuhigung ist der Einsatz überdimensioniert. Eben weil es so ist, wie Sie schildern, sollte man das Thema eben global angehen, sonst haben wir einen hohen Einsatz ohne eine adäquate Gewinnchance.

Bevölkerungswachstum in Afrika und Naher Osten

Zitat: "Besonders stark wird der Anstieg von Extremwetterereignissen demnach für derzeit junge Menschen im Nahen Osten und in Nordafrika."

Der Treiber für die anthropogenen CO2-Emissionen ist letztendlich das Bevölkerungswachstum, das insbesondere in Afrika und dem Nahen Osten sich seit Jahrzehnten auf einem sehr hohen Niveau bewegt.

Bspw. wird sich die Bevölkerung Afrikas bis 2040 verdoppeln, worauf bspw. ein bekannter Geschichtslehrer aus Thüringen unlängst hingewiesen hat.

Sollten sich die "Klima-Aktivisten" bspw. von FFF und Extinction Rebellionen sich nicht bei Ländern aus dieser Weltregion für eine strikte Geburtenkontrolle stark machen, um das Problem mit dem Klimawandel in den Griff zu kriegen.

D hat lediglich 2 %, Europa lediglich 9 % Anteile an den globalen CO2-Emissionen.

Baerbock hatte sich verhaspelt

sie meinte das in 2100 der Anstieg des Meeresspiegels 7 m betragen würde.

Tatsächlich sind die 1.1 m des IPCC nur der „worst case“. Mit bis zu 9 m rechnet man in 700 Jahren ( so weit reicht jetzt mein Vorstellungsvermögen nicht, vielleicht siedelt man dann schon auf anderen Planeten oder Monden).

Wir haben seit der letzten Eiszeit bereits massive Transgression des Meeresspiegels erlebt (60 m!).

Ich glaube wir sollten uns grundsätzlich um Nachhaltigkeit Gedanken machen. Wir sind aber nicht in einer „Klimakrise“. Das Hochwasser im Ahrtal hat außerdem gezeigt das Deutschland auch noch Nachholbedarf hat, ganz „gewöhnliche“ Krisen zu bewältigen.

Da braucht es keine apokalyptischen Szenarien.

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