Ihre Meinung zu: Brinkhaus als Unionsfraktionschef wiedergewählt

28. September 2021 - 19:57 Uhr

85 Prozent für den Amtsinhaber: Der CDU-Politiker Brinkhaus ist im Amt des Vorsitzenden der Unionsfraktion bestätigt worden. Er wurde aber nicht wie üblich für ein Jahr, sondern bis Ende April 2022 gewählt.

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Kommentare

Brinkhaus als Unionsfraktionschef wiedergewählt

Es ist absolut sinnvoll den Fraktionsvorsitz nicht dauerhaft zu vergeben, bis die Situation geklärt ist. Wenn Die CDU in die Opposition geht, dann müssen Partei- und Fraktionsvorsitz in eine Hand gegeben werden. Ob das dann noch A. Laschet sein kann, ist mehr als fraglich.

Gruß Hador

Sondierungsgespräche

Aufgrund der Wahlergebnisse sind erst einmal die anderen Parteien die Aufgabe, eine gemeinsame Regierung zu versuchen.

Erst dann, wenn dieser Versuch gescheitert ist und der Bundespräsident dazu aufruft, kann die CDU einen entsprechenden Vorstoss unternehmen.

Alle andere ist peinlich und unangemessen.

Wer ist in der CDU in der Lage, Herrn Laschet das klar zu verdeutlichen?

Unfassbar

Also die sog Union spricht von Erneuerung. Dann werden aber nahezu alle Minister der Union in den eigenen Wahlkreisen abgewählt und dann sitzen Karrenbauer, Altmaier und Co weiterhin im Bundestag? Warum?
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Letztlich hat ja nicht Laschet alleine versagt, wo war z. B. die Unterstützung im Wahlkampf? Was für ein mieser Haufen.
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Und nach der Wahl steht Laschet allein auf der Bühne? Wow. Ein echtes Team diese Union.
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Aber mich freut es. Merkel hat damit auch ihre eigene Partei in den Abgrund geführt. Die CDU steht für nichts mehr. Skandale, Egomanie und eine überhebliche Machtbesessenheit mehr bleibt nicht.
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Wunderbar. Besser hätte man es sich am Ende von Merkel grandioser Ära nicht wünschen können.
Leider kommt das 8 Jahre zu spät.

@Goldscheitel, 21:05 Uhr

Volle Zustimmung. Man hätte allerdings mit der Wahl des Fraktionsvorsitzenden auch noch warten können, bis klar ist, ob die CDU Regierungsverantwortung übernimmt oder in die Opposition geht (so auch der Vorschlag von Herrn Röttgen). Nach Lage der Dinge sollte man freilich davon ausgehen, dass die Union auf den Oppositionsbänken Platz nehmen muss.

CDU und das Merkel Dilemma

Angela Merkel hat immer in erster Linie nur an Sich selbst und ihren Machterhalt gedacht. Laschet ist zu keinem Zeitpunkt ein "geplanter und aufgebauter" Nachfolger der "machtgierigen" Lady gewesen. Laschet war ein von Merkel geduldeter Gegenspieler von Söder und Merz und sonst NICHTS!
Brinkmann soll bleiben und Laschet sollte abtreten, das wird er vermutlich auch müssen, denn alle Anzeichen deuten auf eine AMPEL Koalition hin. Doch warten wir mal ab, wie sich die FDP entscheidet, denn die "Wirtschaft und Steuer"-Partei war schon immer für eine Überraschung, wenn es darum ging mitregieren zu dürfen.
Der FDP steht nun das GROSSE VORRECHT zu das Zünglein an der Waage zu sein um einen LINKSRUCK in Deutschland zu verhindern!

Immer die gleichen Leute?

Also ich frage mich, wie eine Partei sich erneuern will, wenn immer die gleichen Leute immer wieder antreten. Gute Arbeit hin oder her, aber jede Position hat ja auch den Verfall mitverantwortet.
Aber man macht weiter, wie zuvor.
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Auch Söders CSU hat dramatisch verloren. Auch an Erststimmen. Was hat das mit Laschet zu tun? Nichts?
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Die ganze sog Führungsriege in der Bundespolitik und Bundespartei müsste zurück treten. Solange das nicht passiert, werden uns eh nur wieder Worthülsen um die Ohren geworfen.
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Erneuerung? So ein Blödsinn.

Verwickelt

Wenn Herr Brinkhaus jetzt für ein halbes Jahr Fraktionsvorsitzender ist, dann reicht das, um Armin Laschet als abserviert zu betrachten. Armin Laschet hat jetzt in der Presse ein zu desaströses Image, als dass er in der Tagespolitik noch eine führende Rolle spielen könnte.
Das was ihm bis auf weiteres bleibt, ist der Parteivorsitz. Bis zum nächsten Wahlparteitag, dann kommt die Doppelspitze.
Armin Laschet selbst spielt auf Zeit, wohlwissend, dass ein grundlegender Dissens zwischen FDP und Grünen im Zuge der Ampel-Sondierung auch Jamaika verunmöglichen würde.
Dann wäre die Groko wieder auf der Tagesordnung. Und er der Chefunterhändler der Union.
Aber realistisch ist das nicht.

MrEnigma, 21:27 Uhr

Sorry, aber die Wahlniederlage hat sich erst in den vergangenen Wochen abgezeichnet, nachdem die Union zuvor fast uneinholbar vorne schien. So schlecht kann die Arbeit der CDU also nicht gewesen sein. Das gilt auch für Kanzlerin Merkel, deren Umfragewerte sie noch immer als die beliebteste Politikerin ausweisen.
Die Unionsparteien werden sich in der kommenden Legislaturperiode personell und sicherlich in manchen Punkten auch inhaltlich erneuern müssen. Dafür sehe ich gute Chancen, denn CDU/CSU verfügen über kluge Köpfe, darunter u.a. Herrn Brinkhaus. Für eine Regierungsbeteiligung fehlt indes nach dem Wahlergebnis jede Grundlage.

@MrEnigma

"Unfassbar. Also die sog Union spricht von Erneuerung. Dann werden aber nahezu alle Minister der Union in den eigenen Wahlkreisen abgewählt und dann sitzen Karrenbauer, Altmaier und Co weiterhin im Bundestag? Warum?"

Der Union ist nicht mehr zu helfen. Die gehen jetzt richtig den Bach runter und werden sich nicht mehr erholen können. So wie ein Kartenhaus zusammen bricht. Das ist auch nur der Anfang. Sie sollten mit dem Ergebnis dieser Wahlen noch zufrieden sein. So eine Zustimmung werden sie lange nicht mehr sehen können.

Kraft und Saft?

Spannend in der Union ist ja, dass hier der Status quo gewählt wird, um einen Kandidaten zu verhindern, dem vorgeworfen wird, den Status quo vertreten zu wollen...

Ok, nun also wieder Brinkmann! Der in vorderster Riege die Fraktion in den Unterrang des Parlaments geschickt hat. Und jetzt - ja was denn? Alles anders oder alles weiter so machen will?

Nein, ohne hier parteipolitisch werden zu wollen: Das hat weder Hand noch Fuss. Das ist einfach kraft- und saftlos!

Tatsächlich gefordert ist eine Kraft, die den konservativ geprägten und z.T. tief verunsicherten BürgerInnen eine glaubhafte politische Perspektive aufzeigt.
Und ja - dies war noch nie so schwer wie heute. Jedenfalls, wenn man es sich nicht so leicht wie die AfD machen will.

Aber einfach kann jeder - und einfacher als das, was die CDU hier zeigt, kann keiner!

RE: Adeo60 um 21:30; @Goldscheitel, 21:05 Uhr

Herr Röttgen hatte sich gestern Abend zum Thema Fraktionsvorsitz geäußert und seine Aussage dazu klangen schlüssig.
Ich frage mich schon seit Monaten, wie lang die CDU noch ihren fähigsten Politprofi ignoriert.
Aber womöglich kommen einfach zuviele Spitzenpolitiker aus NRW. A. Laschet, F. Merz, R. Brinkhaus, J. Spahn und nicht zuletzt N. Röttegen bringen wohl den Parteiproporz der CDU durcheinander.

Gruß Hador

Am 28. September 2021 um 21:34 von MrEnigma

Bei Er stimmen haben sie nur ein Wahlbezirk verloren.
Bei Zweitstimmen , da haben sie recht, das zweitschlechteste Ergebnis nach 1949.
Das eine Erneuerung beider Christl. Parteien stattfindet sehe ich eher nicht.
1. wer soll es sein bei der CDU, ? Ein Brinkhaus reicht nicht
2. warum sollten Spahn und Scheuer z.,B zurück stecken. Haben sie doch beide ihren Wahlkreis gewonnen, zumindest lagen sie vor offiziellen Ende vorn.
Damit werden sie wie alle die nach Er stimmen gewonnen haben argumentieren.

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