Ihre Meinung zu: In immer mehr Städten stagnieren die Mietpreise

4. Oktober 2021 - 14:13 Uhr

Der Anstieg der Mietpreise in den Großstädten schwächt sich ab. In einigen Städten gehen die Angebotsmieten sogar zurück, wie aus einer Studie des Immobilienportals "Immowelt" hervorgeht.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
1.833335
Durchschnitt: 1.8 (6 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Beruhigt mich nicht

Im Artikel wird immer von "in den Städten" geschrieben. Das finde ich etwas auffällig. Denn in einer anderen Studie wird davon berichtet, dass die Mieten im Umland der Städte stark anziehen.
Daher liegt die Vermutung nahe, dass das nicht in die Ergebnisse der genannten Studie Berücksichtigung fand.

Was zu Bedenken ist.

Mehr war nicht "rauszuholen"

"Dass die Mieten nur noch minimal steigen und in besonders teuren Städten sogar leicht zurückgehen, erklären die Experten von "Immowelt" mit dem überzogenen Anstieg in der Vergangenheit.
>> "Die Grenze des Bezahlbaren ist mancherorts erreicht", sagt Marketingchef Jan-Carl Mehles. So ließen sich höhere Mieten am Markt schlicht nicht mehr durchsetzen"

Leider (noch) nicht überall: "Dagegen ziehen die Mieten in Berlin weiter an. Nach dem Aus des Mietendeckels im April kam es dort zu Nachholeffekten"

Was nicht heißt, dass die Not vieler verzweifelt nach einer für sie bezahlbaren Wohnung Suchender dort kleiner geworden wäre als anderswo. Im Gegenteil.

Differenzierte Betrachtung

"Abgeschwächter Anstieg"Sozusagen eine Positivmeldung in zweiter Ableitung
nachdem mittlerweile eine Abwanderung aus den Städten und ein noch größerer Wunsch nach einem Umzug "Aufs Land" (nicht zu sehr, also nicht Land-Land sondern nur so in Pendelnähe, also ein Billiges Häuschen im Grünen aber das Städtisch Angebot in Nutzbarer nähe) vorliegt
"Flachen die Preiskurven ab"....
"Dagegen ziehen die Mieten in Berlin weiter an. Nach dem Aus des Mietendeckels im April kam es dort zu Nachholeffekten."

"Nachholeffekte" trotz eines realen Einwohnerverlustes von 20 000 (Hauptbegründung übehöhte Mieten) und jetzt bereits einer 2/3 Mehrheit der Verbleibenden Wahlberechtigten für Enteignungen um das Problem endlich in den Griff zu bekommen.
Manche wollens halt wirklich wissen

was soll uns das wohl sagen

Ich empfinde den Bericht als wenig aussagekräftig. Soll mit der Schlagzeile irgendjemand beruhigt werden? Eine, dringend benötigte, Trendwende lässt sich aus den Zahlen wohl kaum ableiten.

15:37 von Der Lenz

"jetzt bereits einer 2/3 Mehrheit der Verbleibenden Wahlberechtigten für Enteignungen um das Problem endlich in den Griff zu bekommen."

Fairerweise muss man dazu sagen, dass es bei den plakativ "Enteignung" genannten Vorhaben eigentlich um Rückkaufprogramme geht, bei denen die Immobilienbesitzer ganz bestimmt nicht zu kurz kommen werden. Die Wohnungen, welche von zahlreichen Städten mehr oder weniger "für einen Apfel und Ei" in den 90er und 00er Jahren verscherbelt worden sind, sollen nun für aktuell wesentlich höhere Preise zurückgekauft werden. Würde ich mich auch nicht zu lange dagegen wehren, wenn ich Immobilienbesitzer wäre...

Was eine Regierungsbildung nicht alles möglich macht!

Wenn Jamaika beschlossen ist, werden die Mieten auch wieder "normal" steigen. Jetzt geht es halt darum, die Forderung nach moderaten Mieten ad absurdum zu führen.

Zeit zu handeln

Was wollte Immowelt eigentlich mit dieser Studie und deren Interpretation? Die Gemüter beruhigen und die Mär verbreiten, dass doch alles nur halb so schlimm ist? Dass man einfach so weitermachen kann wie bisher, weil ja der so allmächtige und objektive Markt - Gott sei's gedankt - denn am Ende alles wie von selbst regelt? Nun, Immowelt-Studie hin oder her, Tatsache ist und bleibt, dass Mietpreise und die Mechanismen des Immobilienmarkts längst völlig aus den Fugen geraten sind. Und es führt kein Weg an regulierenden Maßnahmen vorbei! Der gesellschaftliche und soziale Sprengstoff, der sich angesammelt hat, ist enorm. Höchste Zeit zu handeln, auch mit für die Lobby der Immobilienwirtschaft durchaus schmerzhaft eingreifenden Lösungen!

@ Sigrun_1954, um 15:26

Sie brauchen nicht beunruhigt zu sein.

Wenn da die Städte untersucht wurden, betrifft die Studie die Städte folgerichtig auch.

Und die andere Studie bezieht sich auf Untersuchungen des Umlands. Die steht hier nicht in Rede.

Ich muss da nichts berücksichtigen.

Am 04. Oktober 2021 um 15:37 von Der Lenz

"Nachholeffekte" trotz eines realen Einwohnerverlustes von 20 000 (Hauptbegründung übehöhte Mieten) und jetzt bereits einer 2/3 Mehrheit der Verbleibenden Wahlberechtigten für Enteignungen um das Problem endlich in den Griff zu bekommen.
Manche wollens halt wirklich wissen
__
Sind Sie überhaupt sicher, dass sich diese angestrebten Enteignungen positiv für die Mieter bzw. die Wohnung Suchenden auswirkt ? Ich habe einige diesbezügliche Meldungen gelesen, dass diese Enteignungen, sollten sie denn kommen, sich im Endeffekt nämlich als kontraproduktiv erweisen würden, weil damit natürlich sehr viel Geld gebunden wird, was für neue Wohnungen dann z.B. eben nicht zur Verfügung steht, denn dass der Konzern für die Enteignungen entschädigt werden muss, ist ja selbstverständlich.

Eines ist klar..

..es muss Menschen geben, die sich die aufgerufenen Preise leisten können und nachdem in der Pandemie etliche Leute weniger verdient haben ist dies ein zu erwartendes Phänomen. Ob dies weiterhin so ist, wird sich zeigen.

Außerdem wird es durch die Mietpreisbremse gerade für uns kleine Vermieter immer komplizierter, sich nicht dem Vorwurf des Mietwuchers auzusetzen..

16:01 von R. Schmid

vielleicht wird jamaika ja auch wieder rechtsstaatlichkeit in diesem lande einziehen lassen. schliesslich ist deutschland die waschmaschine für schwarzgeld in der welt und das fliesst dann natürlich in edelprachtbauten, die von ausländischen investoren gebaut werden, mit bargeld und wahrscheinlich auch noch ohne grunderwerbsteuer

Am 04. Oktober 2021 um 16:03 von DeHahn

Was eine Regierungsbildung nicht alles möglich macht!

Wenn Jamaika beschlossen ist, werden die Mieten auch wieder "normal" steigen. Jetzt geht es halt darum, die Forderung nach moderaten Mieten ad absurdum zu führen.
__
Woher Sie das ableiten wollen, entzieht sich wirklich meiner Kenntnis. Das ist doch völlig absurd. Die Wahl war vor EINER Woche. Eine Regierungsbildung hängt noch in weiten Säcken und SIE wollen da schon Auswirkungen auf den Immo-Markt aus diesem Grunde festgestellt haben ?
...Kopfschüttel..

Schlagzeilensalat

14 untersuchte Städte.
In 5 Städten: Verteuerung.
In 6 Städten: Preis stagniert
In 3 Städten: Preis leicht gesunken.
Schlagzeile der Tagesschau:
"Mieten sinken in ersten Großstädten"
Wenn in 5 Städten die Mietpreise steigen, warum betont man mit der Schlagzeile das Sinken der Preise in 3 Städten?
Hier auf der Metaseite steht es dann auch anders. "In immer mehr Städten stagnieren die Mietpreise."

Wie sieht eigentlich die Realität aus?

Mich würde mal interessieren, wie sich die Mieten im Vergleich zur generellen Inflation entwickelt haben. Ich lese immer nur reisserische Meldungen etwa in dem Stil: "Mieten haben sich in den letzten 10 Jahren um ein Drittel erhöht." Zugegeben: wer zahlt schon gerne Miete. Aber im Endeffekt: sind sie wirklich so überproportional gewachsen? Ausserdem müssen ja noch viele Kosten durch die Miete abgedeckt werden - Instandhaltung, Modernisierung...

Die Mieten sind nicht zu hoch

Verglichen mit vielen Metropolen weltweit sind die Mieten in Deutschland nicht zu hoch. Kaufkraftbereinigt schon gar nicht. Sie waren bisher vergleichsweise günstig.

Für alles scheint Geld da zu sein: Auto, Urlaub, Restaurant,... nur beim Wohnen ist jeder Euro zu viel. Einfach mal seine Prioritäten überdenken und sein Leben anpassen. Und wenn es gar nicht funktioniert: Muss jeder in Berlin und München wohnen? Warum eigentlich?

soso, der Anstieg schwächt sich ab

je nachdem, die wievielte Ableitung hier gemeint ist, kann man daraus unterschiedliche Aussagen ablesen. Die schlimmste wäre "2015 bis 2018 haben sich die Durchschnittsmieten verdoppelt. Aber 2019 bis 2021 habn sie sich nicht vervierfacht, sondern nur verdreifacht." Das wäre auch ein "abgeschwächter Anstieg".

Die Vermögen wabern hin und her, mal Produktivkapital, mal Aktien, mal Immoblien, immer dahin, wo am meisten zu holen ist. Nur die, von denen immer geholt wird, die haben keine Möglichkeit, auszuweichen. Die haben einfach immer die A***-Karte.

Was bin ich froh, dass ich schon seit vielen Jahren im selbstgenutzten Eigentum lebe. Aber wer kann das schon. Für die eigenen vier Wände sparen, was fürs Alter zurücklegen, geht ja alles ganz locker vom Mindestlohn ...

Tja, wenn die Miete zu hoch

Tja, wenn die Miete zu hoch wird, muss man umziehen. Und nicht mit irgendwelchen Arbeitsplatz Ideen kommen. Wenn der Arbeitsplatz nahe der Wohnung sich nicht mehr Rechnet, dann weicht man eben aus. Und wenn sich Arbeit überhaupt nicht mehr rechnet, beendet man das. Dann stehen Arbeitgeber und Vermieter blöd da, wenn es keinen zum Abzocken mehr gibt.

um 15:59 von DerCarsten

>>"... Die Wohnungen, welche von zahlreichen Städten mehr oder weniger "für einen Apfel und Ei" in den 90er und 00er Jahren verscherbelt worden sind, sollen nun für aktuell wesentlich höhere Preise zurückgekauft werden..."<<

War das in Berlin nicht die SPD gewesen?

@weingasi1 um 16:05

"Sind Sie überhaupt sicher, dass sich diese angestrebten Enteignungen positiv für die Mieter bzw. die Wohnung Suchenden auswirkt ? "

Wahrscheinlich ja,
Denn die Summen mit denen die Häuser zurückgekauft wurden würden von den Wohnungsbaukonzernen ja wieder in Wohnraum-Neubau angelegt. Einfach weil das Wohnungsbaukonzerne sein, die machen sowas.
Gleichzeitig müssten diese nicht, weil ihr Kapital im Bestand gebunden ist, diesen zur Profiterhöhung aufwerten, wozu sie ihn erstmal entmieten und somit dem Markt weiteren, günstigen, Wohnraum entziehen müssten. Zumindest für ein Paar Jahre, nach denen dann Teurer Wohnraum dem Markt wieder zugeführt würde, ohne das auch nur eine neue Wohnung entstanden währe.
-> so schnell kann man gar nicht nachbauen wie die Leute aus ihren Wohnungen fliegen, zumal dann nicht wenn die Bauarbeiter mit der Aufwertung des Bestandes statt mit Neubau beschäftigt sind.

Hahahahaha

Entlastet würden die Märkte allmählich auch durch zahlreiche, geförderte Neubauten.

Steuergeld richtet es. Der Bürger darf um weniger zu zahlen noch mehr Geld rauswerfen damit nach dem Bau die Gewinnansprüche des Vermieters/der Börse auch ja erfüllt werden. Zur Not darf der Bürger noch Wohngeldantrag stellen damit noch mehr Steuergelder in private Taschen fließen. Leider wollen die Vermieter nicht so gerne geförderte Sozialwohnungen bauen, da ist der steuerfinanzierte Förderungsanteil wohl nicht hoch genug.
Wohnen ist ein Grundrecht! Hierzulande ein Grundrecht um Geld zu verdienen. Deswegen zahlen auch alle Steuerzahler an diesen privaten Gewinninteressen mit.

@DerCarsten um 15:59

"irerweise muss man dazu sagen, dass es bei den plakativ "Enteignung" genannten Vorhaben eigentlich um Rückkaufprogramme geht, bei denen die Immobilienbesitzer ganz bestimmt nicht zu kurz kommen werden. "

Das ist richtig. Enteignung im Rechtlichen Sinne wie er hierzulande regelmäßig vorkommt ist erzwungener Verkauf.

Ja, selbst im günstigsten Fall für den Käufer (Staat) wäre das ein gutes Geschäft für die jetzigen Besitzer.

16:46, eine_anmerkung.

>>um 15:59 von DerCarsten
"... Die Wohnungen, welche von zahlreichen Städten mehr oder weniger "für einen Apfel und Ei" in den 90er und 00er Jahren verscherbelt worden sind, sollen nun für aktuell wesentlich höhere Preise zurückgekauft werden..."

War das in Berlin nicht die SPD gewesen?<<

So ist es.

Der Finanzsenator hieß Thilo Sarrazin.

Er wollte damit die Schulden in den Griff kriegen, die durch den Bankenskandal entstanden waren und wegen dem der CDU-geführte Diepgen-Senat scheiterte. Eine zentrale Figur hierbei war der CDU-Politiker Klaus-Rüdiger Landowsky. Bitte mal nachschlagen.

Verschnaufpause.

Im internationalen Vergleich sind die mieten bei uns noch relativ niedrig.

Das kommt sicherlich auch durch unsere föderale Struktur. Der Ausländische Investor ist es eher gewohnt einen großen Ballungsraum zu haben, so wie die Iles de France im Frankreich oder den Großraum London.

Nach Corona wird sich sicherlich einiges neu sortieren.

Aber ich denke es ist eher nicht zu erwarten, dass die mieten auf breiter Front sinken werden. Eher im Gegenteil.

Durch die potentiell höhere Inflation in den kommenden Jahren wird auch das Einkommen steigen - und damit auch wieder die Mieten.

Blöd für Transferleistungsempfänger: die Renten werden wohl nicht 1:1 steigen.

04. Oktober 2021 um 16:46 von eine_anmerkung.

War das in Berlin nicht die SPD gewesen?

Ja, weil die vorherige CDU geführte Regierung die Berliner Banken dafür bürgen lassen hat Garantiemieten für Hausbesitzer festzuschreiben und das die Banken hat Pleite gehen lassen. Für die Überschuldung wurde Hilfe beantragt, die wiederum von der CDU im Bund verhindert wurde mit der Begründung, dass man doch viele Liegenschaften zu verkaufen hätte. (verkürzt)
Jetzt fragen sie sich mal warum die CDU in Berlin grundsätzlich unbeliebt ist. Ihr "Argument" wird ja auch in Dauerschleife wiederholt.

Übrigens ist eine Garantiemiete für Hausbesitzer von Steuergeldern bezahlt scheinbar kein linker Sozialismus, sonst würde die CDU ja so etwas nie machen.

um 17:00 von fathaland slim

>>"War das in Berlin nicht die SPD gewesen?<<

So ist es.

Der Finanzsenator hieß Thilo Sarrazin.

Er wollte damit die Schulden in den Griff kriegen, die durch den Bankenskandal entstanden waren und wegen dem der CDU-geführte Diepgen-Senat scheiterte. Eine zentrale Figur hierbei war der CDU-Politiker Klaus-Rüdiger Landowsky. Bitte mal nachschlagen."<<

Aber (ohne auf die Union abzulenken), war das nicht völlig daneben was die SPD da damals gemacht hat? Der Wohnungsmarkt in Berlin wäre heute wesentlich entspannter. Und jetzt kommt auf einmal der ohne jegliche Ausbildung agierende Herr Kühnert um die Ecke und möchte am liebsten enteignen.

16:54, Der Lenz

>>so schnell kann man gar nicht nachbauen wie die Leute aus ihren Wohnungen fliegen, zumal dann nicht wenn die Bauarbeiter mit der Aufwertung des Bestandes statt mit Neubau beschäftigt sind.<<

Ja, so läuft es in Berlin.

Ich habe 27 Jahre im Reuterkiez in Neukölln gewohnt und live, am eigenen Leibe, miterlebt, wie so etwas geht. Wobei mein Hauswirt gar nicht mal scharf auf mehr Kohle war, sondern eher darauf, sich an der Welt zu rächen, das arme Opfer. Eine ehemalige Randfigur der linken Szene, dort Millionenheinz genannt. Weil er unverhofft mit knapp zwanzig geerbt hatte. Sein Anwalt hat alle Tricks ausgenutzt, um die Leute aus ihren Wohnungen zu kriegen. U.a. eine fünfundsiebzigjährige Frau, die im Haus geboren wurde. Heinzi hat diesem Anwalt viel Geld gezahlt, um seine Machtphantasien zu befriedigen, und nun stehen die Wohnungen leer. Seit drei Jahren. Das Bezirksamt stellt sich nämlich quer, was die Teuersanierung angeht. Wegen Milieuschutzgebiet.

Es gibt hier nur Verlierer.

04. Oktober 2021 um 17:06 von eine_anmerkung.

Aber (ohne auf die Union abzulenken), war das nicht völlig daneben was die SPD da damals gemacht hat?

Die Situation war schwierig (Berlin war richtig Pleite) und die Diskussionen emotional. Es wurde damals keine andere Möglichkeit gesehen, weil die Hilfe vom Bund fehlte, und keine Alternativen ersichtlich. Auch das lässt sich heute noch gut im Netz nachvollziehen.

um 17:04 von IckeDette

>>"Übrigens ist eine Garantiemiete für Hausbesitzer von Steuergeldern bezahlt scheinbar kein linker Sozialismus, sonst würde die CDU ja so etwas nie machen."<<

..... und wahrscheinlich ein Mietpreisdeckel, wofür sich rot-rot-grün in Berlin beim Bundesverfassungsgericht eine Klatsche geholt hat, auch nicht?

@ eine_anmerkung. um 16:46

"um 15:59 von DerCarsten
>>"... Die Wohnungen, welche von zahlreichen Städten mehr oder weniger "für einen Apfel und Ei" in den 90er und 00er Jahren verscherbelt worden sind, sollen nun für aktuell wesentlich höhere Preise zurückgekauft werden..."<<

War das in Berlin nicht die SPD gewesen?"

In den 90ern, als das meiste verkauft wurde darunter der Großteil der Filetstücke, wie die Zuckerbäckerbauten noch die CDU.

Aber das ist nicht wichtig; es war sogar sinnvoll. Damals gab es sinkende Einwohnerzahlen, dadurch Lehrstand, Frei-Monate wenn man nur einzog und ja, sogar Abriss von unwirtschaftlichen Beständen (übrigens die Geschäftsgrundlage legendärer Geschäfte der CDU-Geführten Bankgesellschaft, die schließlich zum Auffliegen des ganzen Sumpfes führten weil jemand sich nicht vorstellen konnte das was er tat Legal war und einen Externen Notar kontaktierte).

Zeiten ändern sich und fordern Anpassung von Maßnahmen.

Problem der Energiepreise

Die Energiepreise steigen und die CO2-Steuer wird ein Übriges tun, um die Energiepreise zu verteuern.

Clemens Fuest sagt: der Staat könnte zum Inflationstreiber werden, wenn er das durch höhere Energiesteuern eingenommene Geld nicht verwendet, um andere Preise wieder zu senken.

Er sagt auch: konjunkturpolitisch ist das jetzt ein sehr schlechter Moment, um die Steuern zu erhöhen. Wir haben eine fragile wirtschaftliche Erholung.

Wir brauchen die privaten Investoren für Investitionen in Klimaschutz und Digitalisierung. Mit Steuererhöhung vergrault man diese Investoren.

Wir haben ohnehin schon die höchsten Abgaben in ganz Europa und die höchste Sozialquote aller Zeiten.

Ein Drittel des gesamten BIP.

All das wirkt sich auch aus auf Investitionen in Immobilien, auf die Höhe der Warmmieten usw..

Wir brauchen daher eine Wachstumsorientierte Politik, keine Interventionische, insbesondere bei der Klimapolitik.

Eine zentral gesteuerte Volkswirtschaft wäre der Super GAU..

@Tomoko

"Für alles scheint Geld da zu sein: Auto, Urlaub, Restaurant,... nur beim Wohnen ist jeder Euro zu viel."

Tja, das sind die Sorgen der Armen. Ersetzen Sie "Wohnen" mit "Steuer" und Sie haben die "Sorgen" der Reichen.
Aber Spaß beiseite: jeder Euro kann nur einmal ausgegeben werden. Wenn die Miete steigt, bleibt vom Haushaltseinkommen weniger für zB Auto. Wenn jetzt auf ein billigeres Importauto umgestiegen wird, dann jammern wieder deutsche Autobauer und es werden Arbeitsplätze verlagert oder abgebaut, was zu weniger Steuereinnahmen und mehr Arbeitslosen führt.
Kann man nicht mehr ins Restaurant oder nicht mehr zum teuren städt. Einzelhandel, jammern wieder die Städte und wollen irgendwo her Geld (Paketsteuer).

Immer häufiger, wenn ein Markt wie hier der Wohnungsmarkt brummt und sich ein paar dumm und dämlich verdienen, entstehen an anderer Stelle Probleme, die der Steuerzahler oder der Kunde mit höheren Ausgaben "lösen" sollen.
Diese "Lösung" können sich immer weniger leisten.

Am 04. Oktober 2021 um 16:22 von Whatever007

"Wie sieht die Realität aus?"

Stadt im Südwesten (35.000 Ew.)

Mieterhöhung 2016: 19,9%
Mieterhöhung 2020: 15,0%

weitere Erhöhungen 2020/21; Fernwärme, Wasser, Abwasser, Strom, Müll, Sperrmüll, KRANKENKASSE Zusatzbeitrag

...noch Fragen, Kienzle?

um 17:13 von IckeDette

>>"Die Situation war schwierig (Berlin war richtig Pleite) und die Diskussionen emotional. Es wurde damals keine andere Möglichkeit gesehen, weil die Hilfe vom Bund fehlte, und keine Alternativen ersichtlich. Auch das lässt sich heute noch gut im Netz nachvollziehen."<<

Die Situation in Berlin ist heute in Berlin unter rot-rot-grün nach wie vor schwierig und würde Berlin nicht vom fleissigen Bayernländle via Länderfinanzausgleich künstlich am Leben gehalten, würde es um Berlin sehr schlecht stehen.

17:06, eine_anmerkung.

>>um 17:00 von fathaland slim
>"War das in Berlin nicht die SPD gewesen?

So ist es.

Der Finanzsenator hieß Thilo Sarrazin.

Er wollte damit die Schulden in den Griff kriegen, die durch den Bankenskandal entstanden waren und wegen dem der CDU-geführte Diepgen-Senat scheiterte. Eine zentrale Figur hierbei war der CDU-Politiker Klaus-Rüdiger Landowsky. Bitte mal nachschlagen."<

Aber (ohne auf die Union abzulenken), war das nicht völlig daneben was die SPD da damals gemacht hat? Der Wohnungsmarkt in Berlin wäre heute wesentlich entspannter.<<

Sie werden von mir hier keinen Widerspruch ernten.

>>Und jetzt kommt auf einmal der ohne jegliche Ausbildung agierende Herr Kühnert um die Ecke und möchte am liebsten enteignen.<<

Komisch. Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz wird von Ihnen doch immer hoch gelobt, obwohl seine Ausbildung mit der Kevin Kühnerts zu vergleichen ist. Sie ist nämlich ebenfalls nicht vorhanden. Sie scheinen da Unterschiede zu machen...

Am 04. Oktober 2021 um 17:06 von eine_anmerkung

Schauen sie bitte den entsprechenden Beitrag hier in der ARD an, wo erklärt wurde, das es sich dann mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit keine Enteignung im dem Sinne ist.
GG Paragraph 14und 15.
Zudem, Enteignungen sind in Deutschland normal, gerade unter dem CSU geführten Verkehrsministerium fast täglich...übrigens ohne Grünen Einspruch.
So gut wie alle Enteignungen waren zugunsten der Wirtschaft, keine um Umweltschutz oder gar soziales zu fördern.
Den Wohnungsmarkt kann man ziemlich einfach entspannen und nebenbei Geldwäsche verhindert, wird es so wie in anderen Länder gemacht...Kauf v. Grund und Boden nur an Bürger mit deutscher Staatsbürgerschaft, Abschaffung von Bürokratie zum Wohnungsbau.
Im ungünstigsten Fall benötigen sie mehr als 30 Unterschriften für Genehmigungen bevor gebaut werden kann.. Macht alles unnütz teuerer

um 17:01 von covid-strategie

>>"Im internationalen Vergleich sind die mieten bei uns noch relativ niedrig."<<

Das sehe ich nicht so denn man sollte (m. M. nach) das Gesamtpaket betrachten? Will sagen; der deutsche Arbeitnehmer zahlt im EU-Vergleich die höchsten Steuern und muss von dem Wenigen was ihm bleibt auch noch die hohen Mieten bezahlen. Ich bin u.a. auch deshalb strikt gegen jegliche Steuererhöhungen durch unsere künftige Regierung.

@ fathaland slim um 17:10

Ja, die kleinen "Jetzt bin ich mal dran"s sind die Schlimmsten, die Quetschen am härtesten den Markt aus; der kleine Rentner der seine Rente durch eine Kaufwohnung aufbessert hat keine Gnade mit dem diese bewohnenden noch kleineren Rentner der niemals den Kredit bekommen würde.
Leider ist der Aufwand solche und Kleinbesitzer wie Heinz anzugehen nicht mit dem minimalen Resultat zu rechtfertigen.
Deutsche Wohnen und Ähnlich sind ja nicht im Visier weil sie Böse wären. Im Gegenteil, sie sind eher noch am besseren ende was den Umgang betrifft - sie haben nur eben das was der Staat braucht, und man kann mit einem einzigen Geschäft (den darum handelt es sich) gleich viel bewegen. Das lohnt sich.
und
anders als viele Fristen gerne annehmen, neigen Konzerne nicht zum Beleidigte Leberwurst spielen; das Geld wird sicher wieder in Neubau fliessen.

stagnieren die Mietpreise

Gut das hier die frei Markwirtschaft noch etwas bewirken kann.

Bei den Steuern hat es leider keine Wirkung. Besonders bei den dadurch steigenden Energiepreisen geht der Weg immer weiter.

um 17:20 von fathaland slim

>>"Komisch. Der österreichische Kanzler Sebastian Kurz wird von Ihnen doch immer hoch gelobt, obwohl seine Ausbildung mit der Kevin Kühnerts zu vergleichen ist. Sie ist nämlich ebenfalls nicht vorhanden. Sie scheinen da Unterschiede zu machen..."<<

Zur Erinnerung, wir sprechen hier von unserem (deutschen) angespannten Wohnungsmarkt und dessen Interdependenzen und nicht von Österreich oder sonst wem. Ich muss aber sagen das ich ausgebildete und erfahrene Politiker durchaus besser finde die Geschicke unseres Landes zu lenken?

Am 04. Oktober 2021 um 17:06 von eine_anmerkung.

Zitat: Und jetzt kommt auf einmal der ohne jegliche Ausbildung agierende Herr Kühnert um die Ecke und möchte am liebsten enteignen.

Sie haben Recht.

Alles wäre besser, wenn Herr Kühnert eine abgeschlossene Berufsausbildung, etwa als Fleischereifachverkäufer, hätte.

In anderen Ländern kann man allerdings auch ohne eine solche Ausbildung Regierungschef (Kurz - Österreich) oder Innenminister (Salvini - Italien) werden.

enteignung bei Leerstand wäre

enteignung bei Leerstand wäre völlig in Ordnung. Wer keine durchgehende vermietung und belegung nachweisen kann, verliert das Objekt. Warum auch nicht? Denn es sieht ja dann so aus, daß der Eigentümer das Ding nicht braucht. Und spekulieren kann der besitzer auch im Casino.

17:15 von Der Lenz

"[...]Aber das ist nicht wichtig; es war sogar sinnvoll. Damals gab es sinkende Einwohnerzahlen, dadurch Lehrstand, Frei-Monate wenn man nur einzog und ja, sogar Abriss von unwirtschaftlichen Beständen[...]"

Ob das sinnvoll gewesen ist, sei dahingestellt. Ich persönlich halte es nicht für sinnvoll - so wie ich jetzt auch den erzwungenen Rückkauf nicht für sinnvoll hielte. Ich denke, das der Trend "raus aus den Städten - hinaus auf´s Land" bereits im Gange ist. Ich spüre das bei uns auf dem Dorf (in relativer Stadtnähe) schon längere Zeit. Es wäre deshalb fatal, jetzt für teuer Steuergeld (!) die Wohnungen zu kaufen, welche dann eh wieder dem Schweinezyklus unterliegen. Dann würde man in 15 Jahren aufgrund klammer Kassen wieder verkaufen ...

Ich störe mich allerdings sehr am Begriff der "Enteignung", der wohl irgendwelche Kommunismus-Phobien bedienen soll. Keine Ahnung, warum jeder Journalist das unkommentiert einfach weiterbenutzt und nicht erklärt.

04. Oktober 2021 um 17:15 von eine_anmerkung.

..... und wahrscheinlich ein Mietpreisdeckel, wofür sich rot-rot-grün in Berlin beim Bundesverfassungsgericht eine Klatsche geholt hat, auch nicht?

Sie haben schon beim Wahlkampf aufgepasst, oder?
Sie haben auch aufgepasst, dass das Verfassungsgericht nie über den Inhalt entschieden hat, sondern nur über Zuständigkeit? Wohnen ist ein Grundrecht. Deswegen würde ich da pauschal nicht die Entscheidung des Verfassungsgerichts vorgreifen. Die Zuständigkeit wurde durch die "Mietpreisbremse" ausgestochen, die so löchrig ist, dass sie eigentlich nur ein Gummigesetz ist. Berlin hatte darauf gehofft und es wurde nichts. Deswegen kam der Versuch mit dem Mietendeckel. "Mietpreisbremse" ist übrigens grundsätzlich nicht so freier Markt wie gerne propagiert. "Bauen, bauen, bauen" geht scheinbar auch nur mit Steuergeldzuschuss wie im Artikel benannt, zumal Vermietung ohnehin schon steuerliche Vorteile verschafft.

17:26, Der Lenz

>>@ fathaland slim um 17:10
Ja, die kleinen "Jetzt bin ich mal dran"s sind die Schlimmsten, die Quetschen am härtesten den Markt aus; der kleine Rentner der seine Rente durch eine Kaufwohnung aufbessert hat keine Gnade mit dem diese bewohnenden noch kleineren Rentner der niemals den Kredit bekommen würde.
Leider ist der Aufwand solche und Kleinbesitzer wie Heinz anzugehen nicht mit dem minimalen Resultat zu rechtfertigen.<<

Kleinbesitzer, na ja.

Nach übereinstimmender Schätzung von Leuten, die ihn kennen, ist Heinz etwa dreißig Millionen schwer.

Natürlich weit unterhalb eines Wohnungskonzerns, aber einige Häuser in Kreuzberg, Neukölln und Lichtenberg (nach Gerüchten ein ganzes Karré) sind es schon.

Whatever007..

Kommt drauf an, wo man wohnt..

In unserer Kleinstadt können nicht so stark steigende Mieten veranschlagt werden. In Großstadthochhäusern und gefragten Innenstadtlagen sieht das anders aus

Für meine 2 Läden bekomme ich seit über 1 Jahr aus Kulanz nur halbe Miete, um die langjährigen Mieterinnen nicht zu verlieren. Das da wenig zum Erhalt des GEbäudes aus dem 15. Jahrhundert übrig bleibt, versteht sich von selbst..

Aber wer macht das schon..

17:32 von falsa demonstratio

war doch in deutschland auch schon so. josef Fischer war gelernter steinewerfer und gelegenheitstaxifahrer. und frau KGE ist gelernte studentin der theologie ohne abschluss und beruf

um 17:32 von falsa demonstratio

>>"In anderen Ländern kann man allerdings auch ohne eine solche Ausbildung Regierungschef (Kurz - Österreich) oder Innenminister (Salvini - Italien) werden."<<

Ich muss gestehen ich bin da etwas "altbacken" unterwegs, will heißen; ich lege viel Wert auf Ausbildung (Kompetenz) und Erfahrung und am Besten Beides in Kombination. Nur solche Politiker sind für mich glaubwürdig da solche Politikern dann i.d.R. wissen wovon Sie reden. Das mag jetzt bitte nicht arrogant klingen. Auch unser Wohnungsmarkt unterliegt komplexen Einflüssen die es zu erfassen (in Gänze) und zu bewerten gilt. Eher was für solche Kaliber wie Friedrich Merz denke ich?

Bender 17:32 Uhr..

"enteignung bei Leerstand wäre völlig in Ordnung. Wer keine durchgehende vermietung und belegung nachweisen kann, verliert das Objekt. "

Seh ich grundsätzlich anders.

Sollen private Vermieter, die schlechte Erfahrungen mit Mietern gemacht haben und Wohnungen leer stehen lassen, enteignet werden?

Wissen Sie, was Mieter heute alles erwarten und dass dies oft genug Vermieter überfordert?

Wir haben eine Wohnung leer stehen, weil wir an Mieter geraten waren, die mehr Aufwand als Ertrag ergaben und unsere Nerven zeitweise bis zum Äußersten gereizt hatten..

Falsa

In anderen Ländern kann man allerdings auch ohne eine solche Ausbildung Regierungschef (Kurz - Österreich) oder Innenminister (Salvini - Italien) werden.

In Deutschland ging auch vom Ungelernten/Steineschmeißer zum Außenminister.

und mal ehrlich, was bringt denn eine Ausbildung? Was bringt zB eine abgeschlossene Floristiklehre, wenn man in die Politik will?

Viel wichtiger ist es, daß man mal was gearbeitet hat und festgestellt hat, daß Geld nicht auf Bäumen wächst, wie sich das einige in Bonn und auch Berlin immer so vorgestellt ahben.

Am 04. Oktober 2021 um 17:18 von eine_anmerkung.

Zitat: Die Situation in Berlin ist heute in Berlin unter rot-rot-grün nach wie vor schwierig und würde Berlin nicht vom fleissigen Bayernländle via Länderfinanzausgleich künstlich am Leben gehalten, würde es um Berlin sehr schlecht stehen.

Ich bin Hesse.

Wir haben Bayern jahrelang via Länderfinanzausgleich gesponsert (bis 1986 und 1992). Schön, dass es Bayern durch diese Solidarität heute besser geht.

Bender 16:37 Uhr

"Tja, wenn die Miete zu hoch wird, muss man umziehen. Und nicht mit irgendwelchen Arbeitsplatz Ideen kommen. Wenn der Arbeitsplatz nahe der Wohnung sich nicht mehr Rechnet, dann weicht man eben aus. Und wenn sich Arbeit überhaupt nicht mehr rechnet, beendet man das. Dann stehen Arbeitgeber und Vermieter blöd da, wenn es keinen zum Abzocken mehr gibt."

Sowas meinen Sie ernst?

Unglaublich!

um 17:32 von Bender Rodriguez

>>"..enteignung bei Leerstand wäre völlig in Ordnung. Wer keine durchgehende vermietung und belegung nachweisen kann, verliert das Objekt. Warum auch nicht? Denn es sieht ja dann so aus, daß der Eigentümer das Ding nicht braucht. Und spekulieren kann der besitzer auch im Casino."<<

... und wenn der Besitzer für den Leerstand triftige Grüne hat? Vielleicht sollte man es wie die Spanier es mit Ihrer linken Regierung es momentan machen wo leerstehende Immobilien einfach (straffrei) besetzt werden dürfen? Ich sah da mal einen interessanten Bericht im Fernsehen wo ein ausgebildeter Maler mit seiner Frau und Kind eine Immobilie besetzte. Der Maler fühlte sich dort wohl und äußerte (für spanische Verhältnisse) abnormale Gehaltsvorstellungen wenn er überhaupt wieder arbeiten gehen würde. Ich erzähle das bewusst, weil eine solche Handhabungsweise u.a. in vielen Fällen auch die Faulheit unterstützt um nicht zu suggerieren das dies ein brauchbares Mittel zur Bewältigung unserer Situation wäre.

04. Oktober 2021 um 17:18 von eine_anmerkung.

fleissigen Bayernländle via Länderfinanzausgleich künstlich am Leben gehalten

Na? Als nächstes Ländersprung oder noch weiter weg?
Die Bayern können sich dieses Argument auch sparen. Ich möchte gerne mal sehen wo welche Bundesgelder nach Bayern fließen. Herr Söder hat ja im Wahlkampf den Andreas Scheuer schon gelobt für die vielen Millionen, die er nach Bayern geholt hat. Die Imbalance der Steuerverteilung im Verkehrsektor zugunsten Bayerns ist ja schon aufgefallen. Viele Berliner geförderte Maßnahmen werden von Unternehmen mit Sitz in München erledigt. Da muss man mal schauen, ob da nicht ein paar Leute an den falschen Stellen sitzen wenn es um Fördermittelvergabe geht.
Es wird wohl eher mal Zeit die Verflechtungen der CSU im Bund aufzulösen. Der Union geht im Moment nicht ohne Grund die Muffe sausen. Ist aber ein völlig anderes Thema.

um 17:40 von Karl Maria Jose...

>>"...war doch in deutschland auch schon so. josef Fischer war gelernter steinewerfer und gelegenheitstaxifahrer. und frau KGE ist gelernte studentin der theologie ohne abschluss und beruf"<<

.... und Roth ist gelernte Studentin der Theaterwissenschaften ohne Abschluss. Ich persönlich freue mich immer über Ihre erheiternden Beiträge, vielen Dank.

Also ich hab

da andere Erfahrungen gemacht, der Rest von Familie wohnt ja im Ballungsgebiet, und da wurde mir gerade erzählt wie die neue Miete aussieht.
Und es kommt ja ein zusätzliches Problem auf uns alle zu, das nämlich die Nebenkosten stark steigen werden, was am Ende ja eine Gesamtsumme für das Wohnen ergibt.
Also wird Anteil den man für das Dach über dem Kopf benötigt, am Einkommen noch höher, man also weniger für andere Dinge in der Tasche hat.
Einfluss hat man als Mieter darauf nicht, außer man sitzt im Kalten und verbraucht auch sonst nichts.
Das die Mieten weniger steigen, ist nur ein Teil, steigen aber trotzdem, das ist wie Werbung, sie sparen heute 10 Euro wenn sie für 100 kaufen ;-), man muss die 90 erst mal in der Tasche haben.

17:43 von 91541matthias

"Sollen private Vermieter, die schlechte Erfahrungen mit Mietern gemacht haben und Wohnungen leer stehen lassen, enteignet werden?"
Ja selbstverständlich. Eine unvermietete Mietwohnung ist sinnbefreit. Völlig egal, was man da erlebt hat.

17:47 von eine_anmerkung.

"... und wenn der Besitzer für den Leerstand triftige Grüne hat? "

Es gibt für Leerstand keine triftigen Gründe

@eine_anmerkung.

Ach so, Sie haben also noch nie hier im Forum Sebastian Kurz hoch gelobt? Oder Matteo Salvini?

Na dann...

17:45 von 91541matthias

"Sowas meinen Sie ernst?

Unglaublich!"

Natürlich. Rechne mir doch bitte vor, was es bringt in der Stadt zu wohnen, wenn man dort nicht genug Geld verdient, daß man sich die Stadt leisten kann. Dann ziehe ich einfach weg.
Oder man sucht sich einen Job mit mehr Geld. oder beides.

Dann gibt es keinen mehr, der hohe Mieten und niedrige Löhne akzeptiert.
Vermieter und Arbeitgeber müssen sich also anpassen.

um 17:37 von IckeDette

>>"..... und wahrscheinlich ein Mietpreisdeckel, wofür sich rot-rot-grün in Berlin beim Bundesverfassungsgericht eine Klatsche geholt hat, auch nicht?

Sie haben schon beim Wahlkampf aufgepasst, oder?
Sie haben auch aufgepasst, dass das Verfassungsgericht nie über den Inhalt entschieden hat, sondern nur über Zuständigkeit?"<<

Also sozusagen "Klatsche mit Ansage"? Wie blö. muss man da sein?

@weingasi1 - Wohnraum schaffen

16:05 von weingasi1:
"Ich habe einige diesbezügliche Meldungen gelesen, dass diese Enteignungen [...] sehr viel Geld [binden], was für neue Wohnungen dann z.B. eben nicht zur Verfügung steht, [...]"

Wenn das so wäre, könnte man ja mehr Wohnraum schaffen und durch ein Überangebot die Preise nicht nur halten, sondern sogar senken. Das passiert aber nicht. Wissen Sie, warum?

um 17:32 von falsa

um 17:32 von falsa demonstratio:>>"In anderen Ländern kann man allerdings auch ohne eine solche Ausbildung Regierungschef (Kurz - Österreich) oder Innenminister (Salvini - Italien) werden."<<

Zitat: Ich muss gestehen ich bin da etwas "altbacken" unterwegs, will heißen; ich lege viel Wert auf Ausbildung (Kompetenz) und Erfahrung und am Besten Beides in Kombination. Nur solche Politiker sind für mich glaubwürdig da solche Politikern dann i.d.R. wissen wovon Sie reden. Das mag jetzt bitte nicht arrogant klingen. Auch unser Wohnungsmarkt unterliegt komplexen Einflüssen die es zu erfassen (in Gänze) und zu bewerten gilt. Eher was für solche Kaliber wie Friedrich Merz denke ich?

Herr Merz hat 1985 seine juristische Ausbildung abgeschlossen. Von 1989 bis 2009 Abgeordneter, bekanntlich sogar Fraktionsvorsitzender im Bundestag.

Das klingt schon sehr nach Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal.

@eine_anmerkung

Verstehe ich Sie richtig? Am Gedanken an Enteignungen stört Sie also nicht die Enteignung, sondern dass jemand ohne Berufsabschluss diesen Gedanken geäußert hat? Käme der Vorschlag von einem ausgelernten Friedhofsgärtner, würden Sie ihn also für nachdenkenswert halten?

@ DerCarsten um 17:37

Schweinezykluss hin, Begrifflichkeit her.

Letztlich sind Privatisierung und Vergesellschaftung zwei Politische Instrumente die beide, situativ, ihren Nutzen und ihre Berechtigung haben. haben können.
Man darf halt weder das eine noch das andere als Einbahnstraße begreifen.
Es gibt an beiden Enden Denkschulen die das eine oder andere Verteufeln, ja, aber das ist nicht zielführend.

um 17:54 von Bender Rodriguez

>"""... und wenn der Besitzer für den Leerstand triftige Grüne hat? "

Es gibt für Leerstand keine triftigen Gründe"<<

Wie wäre es mit? Einer Erbengemeinschaft gehört das Objekt und die sind sich nicht einig? Oder der Besitzer hat momentan kein Geld für eine Renovierung? Oder der Besitzer möchte ganz einfach nicht mehr vermieten weil er zu viele negative Erfahrungen gemacht hat? Ist es da nicht ungerecht den Besitzer solchen Zwängen wie "enteignen" auszusetzen? Ich bin der festen Überzeugung das alle die, die nach "Enteignung" rufen, das auch nicht haben wollten wenn sie selbst Besitzer wären.

die Mieten werden nicht schneller als die Inflation steigen

da der Nachzug stagniert und die Kinder der Babyboomer bereits ausgezogen sind . Kann man in Fachzeitschriften nachlesen= Angebot und Nachfrage. Die Städte können Grund und Boden in bestimmten Gebieten nicht mehr zu Phantasiepreisen an den Meistbietenden veräußern. Die Erhöhung von 2009-2019 war allerdings ein Nachholeffekt der damaligen Verluste.
Es wird endlich nicht jeder abwegige Bodenpreis gezahlt werden.
Die Baupreise werden aber leider weiter steigen allein schon wegen der Energiekosten und steigender Löhne.
Übrigens bei uns im Thüringer Dorf sind die Mieten höher als z.B. in Leipzig Neulindenau.
Wir als Kleinvermieter machen wenn die Rentnerin mit kleinen Einkommen Mieterin ist keine Mieterhöhung. Aber die wird zum Mietspiegel befragt. Ergebnis der Mietspiegel ist niedrig. Wie gesagt unter 7,5 €/m2 ist eine Vermietung auf Dauer ein Verlustgeschäft selbst bei niedrigen Grundstückspreisen.

18:00, falsa demonstratio

>>Herr Merz hat 1985 seine juristische Ausbildung abgeschlossen. Von 1989 bis 2009 Abgeordneter, bekanntlich sogar Fraktionsvorsitzender im Bundestag.

Das klingt schon sehr nach Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal.<<

Von 1986 bis 1989 war er als Syndikus des Verbandes der chemischen Industrie in Bonn und Frankfurt am Main beschäftigt.

Das prädestiniert natürlich für so einiges...

um 18:00 von falsa demonstratio

>>"Herr Merz hat 1985 seine juristische Ausbildung abgeschlossen. Von 1989 bis 2009 Abgeordneter, bekanntlich sogar Fraktionsvorsitzender im Bundestag.

Das klingt schon sehr nach Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal."<<

Der Vollständigkeit halber müssen sie erwähnen das Merz die zwei Staatsexamen in Jura hat und einige Jahre in der Wirtschaft die Geschicke eines Finanz-Global-Players sehr erfolgreich steuerte. Man kann nun zu "BlackRock" stehen wie man will, es gehört schon Kompetenz und Fingerspitzengefühl dazu einen solchen Job über Jahre erfolgreich wahrzunehmen. Von wegen Kreisßsaal...

durchgehende vermietung

Bender Rodriguez @

Das liegt aber oft an den überbordenden Mieterschutz und vielen Gesetzten.

Die machen es einem verantwortungsvollen Vermieter sehr schwer einen zuverlässigen und ordentlichen Mieter zu finden. Ist der Mietvertrag erst mal abgeschlossen ist es kaum möglich säumige Zahler oder störende Mitbewohner wieder los zu werden. Das war ja der Hauptgrund und die hohen Reparaturkosten warum alle Städte, LEG usw. ihre Wohnungen verkauft haben.

Heute müssen ja die Anzeigen nach Gender und politisch korrekt sein. Da kommen dann doch viel nicht infrage die sich melden.

um 18:01 von frosthorn

>>"Verstehe ich Sie richtig? Am Gedanken an Enteignungen stört Sie also nicht die Enteignung, sondern dass jemand ohne Berufsabschluss diesen Gedanken geäußert hat? Käme der Vorschlag von einem ausgelernten Friedhofsgärtner, würden Sie ihn also für nachdenkenswert halten?"<<

Das verstehen Sie falsch. Den Rest erspare ich mir.

Dass das Wohnen in

Dass das Wohnen in Deutschland zu teuer ist, ist ohne Frage richtig.
Doch manche Lösungen, die hier vorgeschlagen werden, sind eben auch keine.

Das Grundproblem liegt meines Erachtens darin, dass bei Grund und Boden und damit beim Bauen und Wohnen die freie Marktwirtschaft nicht funktionieren kann.
Im Gegensatz zu anderen Gütern sind Grund und Boden nämlich nicht beliebig vermehrbar.

Zunächst müsste auch eine Steuergerechtigkeit hergestellt werden.
- Das fängt bei der Grunderwerbssteuer für Unternehmen an, die es ermöglicht, keine entspr. Steuer zu zahlen.
- Dann Möglichkeiten der steuerlichen Verluste aus Vermietung und Verpachtung abschaffen.
- Airbnb u.ä. vollständig steuerlich erfassen.
- U.v.m.

04. Oktober 2021 um 17:58 von eine_anmerkung.

Verzweiflung treibt Stilblüten. Es wurde ja effektiv von Union und FDP bekämpft mit der Normenkontrollklage. Sie haben also selbst verhindert, dass der Inhalt jemals behandelt wird.
Dass die Normenkontrollklage durchkommt ist da auch eher von der Begründung der Richter abhängig, ganz genau wie der Inhalt.
Können sie auch etwas anderes als andere Menschen verächtlich zu machen?

P.S.: Das die Maut scheitert war übrigens auch mit mehrfacher (gerichtlicher) Ansage, wo sie doch gerne in den Zuständigkeiten hüpfen. Da könnte ich auch fragen: "Wie ...?".

In Berlin wurde wenigstens mit der Einführung des Deckels die Bevölkerung darauf hingewiesen, dass es möglicherweise nicht hält und sie die Ersparnisse zur Seite legen sollen. Haben scheinbar viele Medien vergessen zu erwähnen.

18:02 von eine_anmerkung

"Wie wäre es mit? Einer Erbengemeinschaft gehört das Objekt und die sind sich nicht einig? Oder der Besitzer hat momentan kein Geld für eine Renovierung? Oder der Besitzer möchte ganz einfach nicht mehr vermieten weil er zu viele negative Erfahrungen gemacht hat? Ist es da nicht ungerecht den Besitzer solchen Zwängen wie "enteignen" auszusetzen? Ich bin der festen Überzeugung das alle die, die nach "Enteignung" rufen, das auch nicht haben wollten wenn sie selbst Besitzer wären."

Alles völlig nebensächlich.
Erbengemeinschaft kann weiterhin vermieten.
Kein geld geht nicht, da Rücklagen immer gebildet werden müssen.
Bei zu vielen negativen Erfahrungen soll er siene Bude halt abstoßen. Und anderwertig spekulieren.

Es darf einfach keinen grund für Leerstand mehr geben. Wer mit seinem Objekt überfordert ist, kann es rechtzeitig loswerden. Oder irgenwann ersatzlos abgenommen bekommen.

das motiviert vermieter dann doch sehr.

18:11, werner1955

>> Ist der Mietvertrag erst mal abgeschlossen ist es kaum möglich säumige Zahler oder störende Mitbewohner wieder los zu werden. <<

Ein Mietrückstand von drei Monatsmieten sowie mit dem Vermieter nicht abgesprochene Untervermietung berechtigen zur fristlosen Kündigung.

dieses ewige Mietenthema der Städte

Wer fragt eigentlich nach den Kosten des ländlichen Raumes? Zum Glück bin ich Rentner und muss nicht teuer auf Arbeit fahren sondern nur noch zum Arzt usw., da der Nahverkehr fast abgeschafft wurde. Zu DDR Zeiten hatten wir noch eine Eisenbahn und getaktete Busse in die angrenzenden Städte keiner brauchte ein Auto um auf Arbeit zu kommen. Heute nur noch 3* täglich ein Bus in eine Stadt. Auch auf dem Land wohnen Leute zur Miete. Übrigens wer ein Haus besitzt hat meist noch höhere Kosten.
Auch in den Großstädten gibt es nicht nur teure Stadtteile hinsichtlich Miete.

noch lange keine Entwarnung, ...

da sich alles auf höchstem Preisniveau abspielt. Und bei bestehenden Verträgen wird kein Vermieter freiwillig die Mieten senken.

"Lediglich in fünf von 14 untersuchten Großstädten ... verteuerten sich die Angebotsmieten weiter."

Das sind noch fünf zu viel!

Und mit Sicherheit ist dies KEIN Verdienst der Regierenden, sondern wie im Artikel steht: "Grenze des Bezahlbaren erreicht".

Also die Mieter wurden dermaßen ausgepresst bis nichts mehr geht.

Da klingt der Satz von Merkel wie Hohn: "in einem Deutschland in dem wir gerne und gut leben"

Ein weiteres Problem ist....

Ein weiteres Problem ist dass das Bauen an sich abnormal teuer geworden ist und sich das kaum jemand leisten kann (wenn er nicht gerade geerbt hat). Wenn ich mir jetzt noch die von unseren Grünen Freunde angedachten energetischen Auflagen für die Zukunft so anschaue wird das eher schlechter als besser.

18:02 von eine_anmerkung

Zitat:"Wie wäre es mit? Einer Erbengemeinschaft gehört das Objekt und die sind sich nicht einig? Oder der Besitzer hat momentan kein Geld für eine Renovierung? Oder der Besitzer möchte ganz einfach nicht mehr vermieten weil er zu viele negative Erfahrungen gemacht hat? Ist es da nicht ungerecht den Besitzer solchen Zwängen wie "enteignen" auszusetzen?"

In all diesen Fällen wäre doch eine "Enteignung" für den Besitzer die beste Lösung. Denn laut GG darf eine Enteignung nur mit einer angemessenen Entschädigung stattfinden, sie wäre also eher ein Zwangsverkauf, allerdings zu marktüblichen Preisen. was wäre daran so schlecht, wenn der neue Besitzer, z.B. die Kommune, die Immobilie dann wieder zu Wohnzwecken nutzt?

@Eduart de Machina um 16:51

>> Am 04. Oktober 2021 um 16:51 von Eduart de Machina
16:33 von Tomoko
>>Die Mieten sind nicht zu hoch<<

Na also, endlich ein Forist, der nicht über Mieten klagt. Vielleicht einer, der gerne freiwillig noch höhere Mieten zahlen würde? <<

Freiwillig zahlt doch niemand gerne eine höhere Miete, oder?
Nein, @Tomoko hat nur darauf hingewiesen, dass, wenn man Mieten in deutschen Großstädten international vergleicht, nicht höher sind (eher niedriger) - und das wird objektiv auch stimmen.

Vielleicht sollte man staatsseitig am Preis für Energie was machen (also Steuern runter), um die Nebenkosten etwas zu reduzieren.

Im Übrigen verstehe ich schon auch Tomoko’s Hinweis; z. B. sollen auch Lebensmittel möglichst „billig“ sein (v.a. Fleisch), damit man möglichst viel Geld für Auto, Urlaub etc. zur Verfügung hat - das ist auch so eine deutsche Eigenart; z. B. die Franzosen geben für Lebensmittel relativ mehr Geld aus, weil es ihnen da um Qualität geht.
„Geiz ist geil“ ist in vielen Köpfen…

18:11 von werner1955

Man kann natürlich Mieterrechte auch deutlich zurückschrauben. Das ist echt völlig unnötig, Mieter so zu pampern.

Am 04. Oktober 2021 um 18:10 von eine_anmerkung.

um 18:00 von falsa demonstratio: >>"Herr Merz hat 1985 seine juristische Ausbildung abgeschlossen. Von 1989 bis 2009 Abgeordneter, bekanntlich sogar Fraktionsvorsitzender im Bundestag. as klingt schon sehr nach Kreißsaal-Hörsaal-Plenarsaal."

Zitat: Der Vollständigkeit halber müssen sie erwähnen das Merz die zwei Staatsexamen in Jura hat

Das ist die klassische, wie ich schrieb, "juristische Ausbildung."

Zitat: und einige Jahre in der Wirtschaft die Geschicke eines Finanz-Global-Players sehr erfolgreich steuerte. Man kann nun zu "BlackRock" stehen wie man will, es gehört schon Kompetenz und Fingerspitzengefühl dazu einen solchen Job über Jahre erfolgreich wahrzunehmen. Von wegen Kreisßsaal...

Bei Blackrock trat Herr Merz erst 2016 ein. Aus dem Bundestag schied er schon 2009 aus. Bei seiner abgeordnetentätigkeit konnte er auf die Blackrockerfahtung nicht zurück greifen (zumindest nicht offiziell).

um 18:20 von Bender Rodriguez

>>"Alles völlig nebensächlich.
Erbengemeinschaft kann weiterhin vermieten.
Kein geld geht nicht, da Rücklagen immer gebildet werden müssen.
Bei zu vielen negativen Erfahrungen soll er siene Bude halt abstoßen. Und anderwertig spekulieren."<<

Also ich finde Sie machen es sich da zu einfach und das hat beileibe nicht immer was mit Spekulationen zu tun.

um 18:22 von Peter Meffert

>>"In all diesen Fällen wäre doch eine "Enteignung" für den Besitzer die beste Lösung. Denn laut GG darf eine Enteignung nur mit einer angemessenen Entschädigung stattfinden, sie wäre also eher ein Zwangsverkauf, allerdings zu marktüblichen Preisen. was wäre daran so schlecht, wenn der neue Besitzer, z.B. die Kommune, die Immobilie dann wieder zu Wohnzwecken nutzt?"<<

Vielleicht liegt es einfach daran das ich ein grundehrlicher Mensch bin und in meinem Leben noch nie was gestohlen habe?

18:20 von Bender Rodriguez

Zitat:"Oder irgenwann ersatzlos abgenommen bekommen."

Das ist falsch. Art.14.3 GG bestimmt eindeutig, dass Enteignungen nur aufgrund eines Gesetzes, das Art und Ausmaß einer Entschädigung regelt, durchgeführt werden dürfen.

ist ohne Frage richtig

Hansi2012 @
Aber das liegt ja selten an den Vermietern. Hier sind massive Steuern, Gebühren und gesetzliche Vorschriften der Hauptgrund warum bauen und dann vermieten so teuer ist.

Wer viezig jahre in der gleichen Wohnung lebt und Miete zahlt hat 39 Jahre etwas falsch gemacht.

Auch sollten die Politik mehr für selbstgenutztes Wohneigentum tun. Keine Grund und Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer.

Rumänien zeigt wie es richtig geht. Eigentumsqoute über 90%.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung.

Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

um 18:20 von fathaland slim

>>"Ein Mietrückstand von drei Monatsmieten sowie mit dem Vermieter nicht abgesprochene Untervermietung berechtigen zur fristlosen Kündigung."<<

Ja klar! Und dann setzen Sie mal bitte diese Kündigung um?

berechtigen

von fathaland slim @
Aber bei Gericht nutzt Recht haben nichts. Sie baruchen auch ein Urteil um zu Ihren guten bekommen.

Typisch dauern solche Verfahren 12 bis 24 Monate. Und danach muss oft mal teuer saniert werden.

Mieter so zu pampern.

Bender Rodriguez @
Ist die beschreibung von Realität jetzt "pampern"?

Am 04. Oktober 2021 um 18:11 von werner1955

Zitat: Heute müssen ja die Anzeigen nach Gender und politisch korrekt sein. Da kommen dann doch viel nicht infrage die sich melden.

Das gilt nicht für Vermietungen.

Sie verwechseln das mit Stellenanzeigen.

18:27 von eine_anmerkung

Zitat:"Vielleicht liegt es einfach daran das ich ein grundehrlicher Mensch bin und in meinem Leben noch nie was gestohlen habe?"

Sehr lobenswert! Ich bin mir nicht sicher, ob ich das von mir auch behaupten kann. Aber zur Sache:Art.14.2 GG lautet: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich (!!) dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Und Art.14.3 regelt ganz genau, wie Enteignungen stattfinden könnenn, nämlich nur mit einer angemessenen Entschädigung. Da wird nichts gestohlen. Wir sind doch nicht mehr in der DDR 1949!

Am 04. Oktober 2021 um 18:30 von werner1955

Zitat: Aber bei Gericht nutzt Recht haben nichts. Sie baruchen auch ein Urteil um zu Ihren guten bekommen.

Wenn der Vermieter vor Gericht Recht bekommt, hat er doch sein Urteil.

Es müssen mehr Sozialwohnungen gebaut werden !

Um das Angebot mit bezahlbarem Wohnraum zu erhöhen. Das würde dann auch auf alle anderen Wohnungen preisdämpfend wirken.

Die Sozialbindung muss permanent sein und die Wohnung dauerhaft von staatlichen Vermietungsgesellschaften bewirtschaftet werden, so wie das bis in die 1990er Jahre üblich war.

Die hohen Mieten sind zT auch eine Folge der Immobilienblase, da für viele Investoren die Wertsteigerung alleine nicht ausreicht, sondern durch Vermietung die Rendite erhöht werden soll.

Die steuerlichen Erleichterungen für Investoren stützen ein Geschäftsmodell das zu einer weiteren Verteuerung von Wohnraum führt.

Was ich beobachte ist das deshalb überall preiswerte Bestandswohnungen durch Abriss und Neubau in teure Neubauwohnungen umgewandelt werden!

Über diesen Abriss vom Bestand hört man übrigens so gut wie nichts obwohl die Abrissbirnen und im Osten sogar Sprengmeister seit Jahren Überstunden schieben ...

18:30, eine_anmerkung.

>>um 18:20 von fathaland slim
>>"Ein Mietrückstand von drei Monatsmieten sowie mit dem Vermieter nicht abgesprochene Untervermietung berechtigen zur fristlosen Kündigung."<<

Ja klar! Und dann setzen Sie mal bitte diese Kündigung um?<<

Dafür gibt es Gerichtsvollzieher.

Das Procedere habe ich live erlebt. Nennt sich "Räumung". Bei unserer hatten sich die Nachbarn versammelt, und ich habe Frühstück gemacht. Die Gerichtsvollzieherin und ihr Gorilla wollten aber weder Kaffee noch Croissants.

Ich halte diese Studie für

Ich halte diese Studie für ein Gerücht.
Sicherlich nicht in München und Berlin.
Vielleicht in Kleinkleckersdorf.

18:27 von Peter Meffert

"Das ist falsch. Art.14.3 GG bestimmt eindeutig, dass Enteignungen nur aufgrund eines Gesetzes, das Art und Ausmaß einer Entschädigung regelt, durchgeführt werden dürfen."

Genau darum geht es doch gerade. Das Gesetz zur Enteignung muss so angepast werden, daß der Vermieter permanent aufpassen muß, sein Eigentum nicht weggenommen zu bekommen.
Sonst könnte der ja den Verkauf ewig rausschieben und darauf vertrauen, vom Staat den vollen Kaufpreis zu bekommen.

8:31 von werner1955

"
Bender Rodriguez @
Ist die beschreibung von Realität jetzt "pampern"
"
Wie meist Du das?
Mieter haben viel zu viel Rechte. Das ist pampern.

18:24 von eine_anmerkung

"Also ich finde Sie machen es sich da zu einfach und das hat beileibe nicht immer was mit Spekulationen zu tun."

Ist doch völlig egal ob aus Faulheit oder Spekulation irgendwas leer steht.
Leer geht nicht. Da muß der Eigentümer halt mal aktiv werden.

18:40 von Bender Rodriguez

Zitat:"Das Gesetz zur Enteignung muss so angepast werden, daß der Vermieter permanent aufpassen muß, sein Eigentum nicht weggenommen zu bekommen."

Nein, das finde ich nicht. Noch sind wir ein Rechtsstaat und keine Räuberbande.

Glaube keiner Statistik ...

Solange Bestandsmieten nach vier Jahren aus dem Mietspiegel gestrichen werden, kann die Ralley jederzeit weitergehen, denn die Steigerung ist damit einprogrammiert, dass man die billigeren früheren Mieten einfach streicht. Und daran orientieren sich dann wieder die Neuvermietungen.

Dieser Markt ist statistisch gedoped.
Das Problem ist auch durchaus bekannt.
Kümmert sich nur keiner drum.

18:39 von Sozialstatt

«Ich halte diese Studie für ein Gerücht.
Sicherlich nicht in München und Berlin.
Vielleicht in Kleinkleckersdorf.»

Ohne Ausnahme alle Verständigen halten es für ein Gerücht, dass Kleinkleckersdorf eine Großstadt ist. Das ist nicht mal Großkleckersdorf.

Deutsche Rechtsnormen befeuern den Preisanstieg

Allen voran die energetische Sanierung. Aber auch die steuerliche Begünstigung von Investoren durch „Verlustabschreibungen“.

Hinzu kommt das Ordnungs- und Melderecht. Früher war es ok, wenn man in einer 2 Zi Wohnung zu dritt oder zu viert gewohnt hat. Heute muss die Personenanzahl der Anzahl der Zimmer entsprechen. Für eine 5- oder mehrköpfige Familie wird es da schon eng, wenn man nicht das nötige Kleingeld für ein Einfamilienhaus hat ...

Viele große Wohnungen (die übrigens in Ex-US Garnisonsstädten nicht selten sind ...) in Universitätsstädten sind heute nicht an Familien sondern an WG‘s vermietet, was aufgrund des Untervermietermodells einzelner möblierter Zimmer auf Zeit für manche Vermieter ganz besonders lukrativ ist. Diese Wohnungen fehlen wenn Familien bezahlbaren Wohnraum suchen. Andere Zeitvermietungsmodelle von Ferienwohnungen bis Air B‘n‘B tuen ein Übriges um die Situation noch prekärer werden zu lassen.

Tolle Zeiten für Spekulanten und Miethaie!

18:47 von Peter Meffert

"Nein, das finde ich nicht. Noch sind wir ein Rechtsstaat und keine Räuberbande."

Mit angepastem Gesetz wäre es kein Raub, sondern RECHT.

Es gibt auch nirgendwo das recht auf abzocke oder übervorteilung.

Nicht jeder hat das Glück, eine Stadtwohnung zu erben.

Mietpreise und Wohnraum

Der Markt für Mietwohnungen ist ausgereitzt, weil es kaum noch welche gibt, wenn man nicht Abstellkammern und nasskalte Souterrains dazu zählt. Für die werden immer noch überhöhte Preise verlangt, die sicherlich nicht mit denen der höheren Segmente mithalten können. Aber dennoch werden viele eilig gestrichen und dann auch noch teuer vermietet, obgleich die Qualität das nicht hergibt. Und bei den hochwertigen, luxuriösen sind die Mietpreise vielleicht aktuell stabil- wohl aber nur, weil es kaum noch welche gibt, bei denen Vermieter mit noch mehr Erhöhungen an Neumieter einsteigen können. Auch 12 Euro pro qm oder 7 Euro pro qm kann nicht jeder bezahlen. Und nach meinen Informationen sind eher Eigentumswohnungen im Trend. Preise sind entsprechend astronomisch.

Hoffentlich geraten dadurch Spekulanten

nicht in Not und bauen keine so dringend notwendigen neuen Wohnungen.

Am 04. Oktober 2021 um 18:50 von Möbius

Zitat: Hinzu kommt das Ordnungs- und Melderecht. Früher war es ok, wenn man in einer 2 Zi Wohnung zu dritt oder zu viert gewohnt hat. Heute muss die Personenanzahl der Anzahl der Zimmer entsprechen.

Wo steht das geschrieben?

17:57 Uhr..Bender..

Träumen Sie weiter..

wo soll man auf die Schnelle eine neue Arbeit plus Wohnung finden?

In Gegenden, in denen sonst nichts los ist und das www so langsam ist, dass es ewig dauert bis man hier was lesen und schreiben kann :))

@falsa demonstratio 19:01 Uhr

Sowas schreiben Vermieter in die Mietverträge..

Höchstanzahl an Bewohnern kennen wir auch

Am 04. Oktober 2021 um 18:40 von Bender Rodriguez

Genau darum geht es doch gerade. Das Gesetz zur Enteignung muss so angepast werden, daß der Vermieter permanent aufpassen muß, sein Eigentum nicht weggenommen zu bekommen.
__
Das wäre dann so in etwa DDR 2.0
Das ist ja wohl das allerletzte. Das der Eigentümer, der wohlgemerkt, u.a. Grundsteuer und alle alle weiteren kommunalen Kosten für sein Eigentum zahlt, mir nichts, dir nichts seines Eigentums beraubt werden kann. Wer glauben Sie denn, baut unter solchen Bedingungen überhaupt noch Mietwohnungen ? Der Staat ist nicht der bessere Bauherr, sollte sich langsam rumgesprochen haben.

17:01 von covid-strategie wahrscheinlich

"Aber ich denke es ist eher nicht zu erwarten, dass die mieten auf breiter Front sinken werden. Eher im Gegenteil. "
Wahrscheinlich, die Vermieter müssen ja den Anteil an der CO2Bepreisung wieder reinholen.

19:07 von 91541matthias

"Träumen Sie weiter..

wo soll man auf die Schnelle eine neue Arbeit plus Wohnung finden?"

Wen kümmert das? Wenn mein Geld komplett für die Wohnumg draufgeht, brauche ich doch weder Job noch Wohnung.
Dann kannste auch überall irgndwas anderes machen.

Sie verwechseln,

falsa demonstratio @
Ihren Wunsch und Relität in unserem land.

Also wenn ich schreibe ich möchte nur Biodeutsche, keine LGBT oder H4 Empfänger als Mieter geht das ohne Diskriminierungsklage durch?

In Polen oder Ungarn vielleicht aber hier?

Typische Urteile in DE liegen bei 10 bis 15 t.Euro.

@Nettie, 15.29h

Sie sollten nicht vergessen, dass Berlin mit seinen "Billigmieten" verwöhnt war.
Die Einwohner von München, Stuttgart, Frankfurt/M u.a. sind das, was die Berliner bejammern, schon immer gewöhnt.

Am 04. Oktober 2021 um 16:54 von Der Lenz

@weingasi1 um 16:05
"Sind Sie überhaupt sicher, dass sich diese angestrebten Enteignungen positiv für die Mieter bzw. die Wohnung Suchenden auswirkt ? "

Wahrscheinlich ja,
Denn die Summen mit denen die Häuser zurückgekauft wurden würden von den Wohnungsbaukonzernen ja wieder in Wohnraum-Neubau angelegt. Einfach weil das Wohnungsbaukonzerne sein, die machen sowas.
__
Nach allem, was ich darüber gelesen habe, wäre ich skeptisch. Aber vllt hat es ja den positiven Effekt, den Sie sich wünschen. Solange dieses Hin und Her hauptsächlich Berlin betrifft, bin ich da recht entspannt.
Ich weiss nur, dass man mit Enteignungen nicht leichtfertig umgehen sollte. So etwas könnte sich rächen, wenn Konzerne z.B. aufgefordert werden, doch bitte mehr Wohnraum zu schaffen. As I said, der Staat ist der schlechteste Bauherr.

, hat er doch sein Urteil.

von falsa demonstratio @
Und was nutzt im das Recht wenner darauf 24 Monate warten muss, 50.000 € Sanierungskosten bezahlen muss und der Schuldner zahlungsunfähig ist?

Richtig nichts.

Er wird dieser Kosten bei den nächsten Vermietungen berücksichtigen und noch viel kritscher seine neuen Mieter auswählen.

Das kann dann schonmal ein paar Monate Leerstand verursachen.

Muss es denn immer Miete sein?

Muss es denn immer Miete sein? Ich würde mir wünschen wenn die jungen Leute ein besseres Umfeld finden würden um die Hürden zur Finanzierung eines kleinen Eigenheims auf sich nehmen zu können (ja ich weiß, Hofreiter sind Einfamilienhäuser künftig ein Dorn im Auge). Damit würden die jungen Leute viel stärker an Ihr Umfeld (und unser Land) gebunden. Einer meiner Mitarbeiter (junger Ingenieur mit Migrationshintergrund und einer meiner Besten) wohnt mit seiner Frau in einer Großstadt in einer kleinen Mietswohnung. Jetzt hat sich Nachwuchs angekündigt und die Wohnung ist zu klein. Er würde gerne ein kleines Häuschen kaufen und abbezahlen. Unmöglich bei diesen Preisen und auch die Suche im Einzugsgebiet blieb erfolglos. Die Preise aller bisherigen Objekte waren jenseits von gut und böse. Jetzt hat er eine größere Wohnung angemietet und zahlt soviel Miete wovon man schon einen guten Teil zum Abtrag verwenden könnte. Mein Mitarbeiter ist deprimiert weil er sich und seiner Familie eine Zukunft

Weiterleitung an Fake-Abteilung

Ein Blick auf die Kindergartenseite von Immowelt verrät alles über die stark anzunehmende Relevanz der Mietanstiegsminderungsuntersuchung derselben.

Am 04. Oktober 2021 um 19:08 von 91541matthias

@falsa demonstratio 19:01 Uhr

Zitat: Sowas schreiben Vermieter in die Mietverträge.. Höchstanzahl an Bewohnern kennen wir auch

Das mag sein. Das wissen Sie sicher besser als ich.

Das war aber nicht mein Thema. "Möbius" schrieb vom Ordnungs- und Melderecht.

Am 04. Oktober 2021 um 19:09 von weingasi1

Zitat: Das der Eigentümer, der wohlgemerkt, u.a. Grundsteuer und alle alle weiteren kommunalen Kosten für sein Eigentum zahlt, mir nichts, dir nichts seines Eigentums beraubt werden kann.

Die Grundsteuer zahlt über die Betriebskosten der Mieter.

Am 04. Oktober 2021 um 19:30 von werner1955

Zitat: Und was nutzt im das Recht wenner darauf 24 Monate warten muss, 50.000 € Sanierungskosten bezahlen muss und der Schuldner zahlungsunfähig ist? Richtig nichts.

Sie haben Recht. Das war aber nicht mein Thema

19:25, werner1955

>>Also wenn ich schreibe ich möchte nur Biodeutsche, keine LGBT oder H4 Empfänger als Mieter geht das ohne Diskriminierungsklage durch?<<

Das müssen Sie nicht reinschreiben. Sie sind doch nicht gezwungen, jeden Bewerber zu nehmen. Wenn Sie allerdings Ihre Anzeige mit einem ideologischen Bekenntnis verbinden wollen...

um 19:14 von sikgrueblerxyz

>>“Wahrscheinlich, die Vermieter müssen ja den Anteil an der CO2Bepreisung wieder reinholen“<<

Und die Vermieter werden keine Möglichkeit auslassen die höheren Kosten auf die Mieter abzuwälzen, notfalls auch indirekt und der Mieter darf sich selbst über höhere Kosten in Bezug auf CO2 freuen. Unterm Strich wird noch weniger übrig bleiben um eine in meinen Augen wahnsinnige Ökopolitik zu finanzieren und dabei wandern die Gelder doch sowieso in den allgemeinen Steuertopf um die abartig steigenden Ausgaben unseres Staates zur Weltenrettung zu finanzieren. Ehrlich wäre die Geschichte nur dann, wenn die Gelder ausschließlich stringent für Ökoprojekte verwendet würden, was nicht der Fall ist.

von falsa demonstratio @ Und

von falsa demonstratio @
Und was nutzt im das Recht wenner darauf 24 Monate warten muss, 50.000 € Sanierungskosten bezahlen muss und der Schuldner zahlungsunfähig ist?"

Wie wäre es mit einer Versicherung gegen mietnomaden? Verpflichtend für alle Vermieter.

Am 04. Oktober 2021 um 19:25 von werner1955

Zitat: Also wenn ich schreibe ich möchte nur Biodeutsche, keine LGBT oder H4 Empfänger als Mieter geht das ohne Diskriminierungsklage durch?

Glücklicherweise nicht.

@falsa 19:01 : im Mietrecht

Stichwort: „Überbelegung“.

Außerdem: versuchen Sie mal bei einer Vermietungsgesellschaft für 3 Personen eine 2 Zi Whg zu bekommen ...

Die wissen schon, wieso ...;-)

um 19:22 von Bender Rodriguez

>>“Wen kümmert das? Wenn mein Geld komplett für die Wohnumg draufgeht, brauche ich doch weder Job noch Wohnung.
Dann kannste auch überall irgndwas anderes machen.“<<

Und nicht zu vergessen, die Motivation für den Job geht dabei drauf. Es darf nicht sein das dem Arbeitnehmer aufgrund noch höherer Steuern in Zukunft noch Weniger von seinem erarbeiteten Geld bleibt. Damit würden die Politiker die Motivation vieler Arbeitnehmer schlicht und einfach kaputtmachen. Steuern runter und Renten rauf kann nur die Devise sein und man sollte dem Staat einfach einiges Geld wegnehmen. Daran hat aber scheinbar noch niemand gedacht?

um 18:38 von fathaland slim

>>“Das Procedere habe ich live erlebt. Nennt sich "Räumung". Bei unserer hatten sich die Nachbarn versammelt, und ich habe Frühstück gemacht. Die Gerichtsvollzieherin und ihr Gorilla wollten aber weder Kaffee noch Croissants.“<<

Aber bis es dazu kommt (Räumung), ist es ein langer Weg und der Vermieter zahlt drauf. Nicht sonderlich gerecht finde ich obwohl ich kein Vermieter bin.

19:37 von fathaland slim 19:25, werner1955

ihr 2 schlaumeier. ich darf nichtmals einen solventen mieter/divers suchen, weil sonst der asi sich diskriminiert fühlt und mich auf schmerzensgeld verklagt, erfolgreich bei unseren richterinnen

Am 04. Oktober 2021 um 19:43 von Möbius

Zitat: Stichwort: „Überbelegung“. Außerdem: versuchen Sie mal bei einer Vermietungsgesellschaft für 3 Personen eine 2 Zi Whg zu bekommen ... Die wissen schon, wieso ...;-)

Ich bat um 19:01 um einen Beleg für Ihre steile These um 18:50, das Ordnungs- und Meldrecht schreibe vor, dass die Anzahl der Zimmer der Anzahl der Mieter entsprechen müsse.

Ich jetziges Posting lenkt davon ab.

um 19:40 von falsa demonstratio

>>“Zitat: Also wenn ich schreibe ich möchte nur Biodeutsche, keine LGBT oder H4 Empfänger als Mieter geht das ohne Diskriminierungsklage durch?

Glücklicherweise nicht“<<

Ein sehr schwieriges Unterfangen. Einerseits eine Diskriminierung, anderseits die berechtigten Ängste eines Vermieters das er sich Ärger aufhalsen könnte (was er verständlicherweise nicht möchte).

@weingasi1, 16.05h

So ist es.
Durch die Enteignungen (Rückkauf) entstehen Kosten in Milliardenhöhe für Entschädigungen.
Keine einzige zusätzliche Wohnung entsteht durch diese Maßnahme.
Das Geld wird für eine linke Schnapsidee verbraten, anstatt für realen zusätzlichen Wohnungsbau verwendet zu werden.

"Sollen private Vermieter,

"Sollen private Vermieter, die schlechte Erfahrungen mit Mietern gemacht haben und Wohnungen leer stehen lassen, enteignet werden?"
Ja selbstverständlich. Eine unvermietete Mietwohnung ist sinnbefreit. Völlig egal, was man da erlebt hat.

-----

Der Eigentümer hat für sein Eigentum auch eine Leistung erbracht. Nur ER kann entscheiden was er mit seinem Eigentum macht.

Es gibt auch ein Recht auf Zugang zu Informationen. Muss jetzt jeder der einen ungenutzten Fernseher im Schlafzimmer oder Keller stehen hat, fürchten diesen abgeben zu müssen an jemanden der sich keinen Fernseher leisten kann? Man brauch ja nur das passende Gesetz, damit es Recht wird, oder?

Zum Glück ist Deutschland noch keine Bananenrepublik.

19:31 Uhr..eine_Anmerkung

"Muss es denn immer Miete sein? Ich würde mir wünschen wenn die jungen Leute ein besseres Umfeld finden würden um die Hürden zur Finanzierung eines kleinen Eigenheims auf sich nehmen zu können"

passt aber nicht immer zur Zukunftsplanung..

nicht jeder kann in seiner/ihrer Heimatregion bleiben und was kaufen.
Stichwort berufliche Mobilität..

19:38 von eine_anmerkung. wahlversprechen

"...der Mieter darf sich selbst über höhere Kosten in Bezug auf CO2 freuen."
Wurde im Wahlkampf nicht gesagt, dass die CO2 Ausgaben wieder zurückerstattet werden? Wenn auch nicht mit dem gleichen Betrag wie die Ausgabe sondern verteilt nach einem Schlüssel über den ganzen Topf? Wobei der Mieter wohl nicht hoffen darf, dass der Anteil des Vermieters( wahrscheinlich mieterhöhungsverursachend) in seinen Erstattungstopf fließt und so seinen Mietaufwand mindern könnte.

um 19:43 von Möbius

>>“Stichwort: „Überbelegung“.

Außerdem: versuchen Sie mal bei einer Vermietungsgesellschaft für 3 Personen eine 2 Zi Whg zu bekommen ...“<<

Ich kenne mich bei diesem Thema nicht aus, deshalb entschuldigen Sie meine Frage. Ist es zulässig in einem Mietvertrag die Anzahl der nutzenden Personen der entsprechenden Wohnung vorzugeben? Oder anderes Beispiel. Jemand mietet eine kleine zwei Zimmerwohnung und wohnt dort mit fünf Personen ohne dies dem Vermieter anzugeben. Hat der Vermieter dann ein Sonderkündigungsrecht?

Die CO21-Abgabe

scheint ja von vielen Hier als die Wurzel der Problematik betrachtet zu werden.

Seltsame Arithmetik.

19:54, Karl Maria Jose...

>>19:37 von fathaland slim 19:25, werner1955
ihr 2 schlaumeier. ich darf nichtmals einen solventen mieter/divers suchen, weil sonst der asi sich diskriminiert fühlt und mich auf schmerzensgeld verklagt, erfolgreich bei unseren richterinnen<<

Auch Sie sind nicht gezwungen, jeden potentiellen Mieter zu akzeptieren. Und das tolle ist, Sie brauchen das nicht einmal zu begründen.

19:38 von Bender Rodriguez

Wie wäre es mit einer Versicherung gegen mietnomaden? Verpflichtend für alle Vermieter.
----------------

warum für den Vermieter
doch dann eher für Mieter !
Es ist doch die Klientel der Mieter,
welche für den Mietausfall / Schaden verantwortlich ist

18:38 von fathaland slim .... das Schlüsselerlebnis????

"">>"Ein Mietrückstand von drei Monatsmieten sowie mit dem Vermieter nicht abgesprochene Untervermietung berechtigen zur fristlosen Kündigung."<<

Ja klar! Und dann setzen Sie mal bitte diese Kündigung um?<<

Dafür gibt es Gerichtsvollzieher.

Das Procedere habe ich live erlebt. Nennt sich "Räumung". Bei unserer hatten sich die Nachbarn versammelt, und ich habe Frühstück gemacht. Die Gerichtsvollzieherin und ihr Gorilla wollten aber weder Kaffee noch Croissants.""
Gab es danach einen fathaland slim, der sich sagte, ich muss mir unbedingt Wohnungseigentum verschaffen, damit mir das nicht nochmals passiert?
Solche Schlüsselerlebnisse machen Wohnungseigentum oft auf einmal mächtig attraktiv.

15:29 von Nettie

"Dagegen ziehen die Mieten in Berlin weiter an.
---------

also wenn ich die Mieten in Stuttgart anschaue, in München oder Frankfurt
verstehe ich das Jammern der Berliner absolut nicht

@werner1955

Sie können vermieten an wen sie wollen. Sie müssen Ihre Auswahlkriterien ja nicht preisgeben. Am besten schauen Sie bei den Mitgesuchen nach einer Anzeige a la „Heterosexueller Biodeutscher, Beamter, Nichtraucher ohne Haustiere, praktisch nie zu Hause außer zum Wohnungsputzen, sucht rechtgerichteten Vermieter, 25 €/qm kein Problem, Lage und Zustand der Wohnung egal.“

Schon ein merkwürdiger Zufall.

Kaum geht es in Berlin um Enteignungen und schon scheint es , als wenn die Mieten nicht mehr steigen, ja sogar fallen.
Wer's glaubt wird selig.

18:38 von fathaland slim 18:30, eine_anmerkung.

Ja klar! Und dann setzen Sie mal bitte diese Kündigung um?<<
Dafür gibt es Gerichtsvollzieher.
--------------

interessant !
und wie lange dauert es bis man nen Titel zur Zwangsräumung kriegt ?
Also ich halte die Mieterrechte für total überzogen.
Wer 3 Monate nicht zahlt, muß gehen, ohne wenn und aber
und wenn einem Mieter die Wohnung oder das Umfeld nicht mehr zusagt, kündigt er,
weshalb gilt das Recht für nen Vermieter nicht auch ?

um 18:19 von IckeDette

>>“Können sie auch etwas anderes als andere Menschen verächtlich zu machen?“<<

Ich wollte Ihnen nicht zu Nahe treten, sorry.

um 20:25 von sikgrueblerxyz

>>“"...der Mieter darf sich selbst über höhere Kosten in Bezug auf CO2 freuen."
Wurde im Wahlkampf nicht gesagt, dass die CO2 Ausgaben wieder zurückerstattet werden? Wenn auch nicht mit dem gleichen Betrag wie die Ausgabe sondern verteilt nach einem Schlüssel über den ganzen Topf? Wobei der Mieter wohl nicht hoffen darf, dass der Anteil des Vermieters( wahrscheinlich mieterhöhungsverursachend) in seinen Erstattungstopf fließt und so seinen Mietaufwand mindern könnte“<<

Sorry, aber was soll der Blödsinn jemanden was wegzunehmen um es Ihm dann nachher wieder zu erstatten? Dann belasse ich doch lieber das Geld von vornherein dort und erspare mir den Verwaltungsaufwand.

Natürlich sind die Mieten zu hoch

Sie sind zu hoch für angestellte im Niedriglohnbereich und Angehörige der unteren Mittelschicht.

Die deutsche Wohnungbaupolitik ist nicht darauf getrimmt, deren Nachfrage zu befriedigen.
Eine Berücksichtigung findet ganz einfach nicht statt, da zu wenig lukrativ.

Für eine wirklich kluge Wohnungsbaupolitik a la Singapur ist es schon lange zu spät.

Dort tritt der Staat als Bauherr auf.
Wohl wissen, das der freie Markt in DIESEM (und anderen) Bereichen nicht willens und nicht fähig ist, Nachfragen zu effektiv befriedigen.

um 20:08 von 91541matthias

>>“passt aber nicht immer zur Zukunftsplanung..

nicht jeder kann in seiner/ihrer Heimatregion bleiben und was kaufen.
Stichwort berufliche Mobilität..“<<

Natürlich dann wenn Sie der Meinung sind Ihre Rahmenbedingungen passen entsprechend (lange Standort- und Jobperspektive), wohlwissend dass das gerade in der heutigen Zeit niemand garantieren kann. Aber auch wenn Sie in die Verlegenheit kommen irgendwann die Immobilie veräußern zu müssen haben Sie sich doch in der Zwischenzeit Kapital aufgebaut (Wert Immobilie) anstatt einfach nur abzuwohnen (Miete).

Am 04. Oktober 2021 um 20:59 von Sisyphos3

Zitat: und wie lange dauert es bis man nen Titel zur Zwangsräumung kriegt ? Also ich halte die Mieterrechte für total überzogen. Wer 3 Monate nicht zahlt, muß gehen, ohne wenn und aber

Verfassungspatriot, der ich bin, bin ich mehr für rechtstaatliche Verfahren, als für Vermieterselbsthilfe.

20:43 von fathaland slim die Wurzel ist das nicht

Zitat:"Die CO21-Abgabe

scheint ja von vielen Hier als die Wurzel der Problematik betrachtet zu werden.

Seltsame Arithmetik."
Die Wurzel für die Miethöhenproblematik ist die CO2 Abgabe wohl nicht. Denn eine Wurzel ist verantwortlich für den ganzen Baum. Aber einige Klötzchen in einem Legogebäude der Mietenhöhe könnten die CO2 Abgaben schon werden.

@fathaland slim, 18.20h

Damit ist der säumige Mieter noch lange nicht aus der Wohnung.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert.

Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen.

Deshalb haben wir beschlossen, die Kommentarfunktion zu schließen.

Die Moderation

Darstellung: