Ihre Meinung zu: Union nach der Bundestagswahl: Streiten vor sondieren

5. Oktober 2021 - 7:32 Uhr

Die Union strebt nach wie vor eine Jamaika-Koalition an. Dafür stehen heute Gespräche mit den Grünen an. Doch mitten in der Regierungssuche wird um Parteiposten und eine Neuausrichtung gerungen. Von Sabine Henkel.

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Kommentare

Es ist doch klar, wie ich

Es ist doch klar, wie ich schonmal schrieb. Es wird eine GroKo geben, da führt kein Weg dran vorbei. Wie beim letzten Mal wird es einen Eklat geben, bei der Ampelsondierung und bei der Jamaikasondierung. Dann sagt unser Bundespräsident das dass so nicht geht und dann haben wir die nächste GroKo.

Armin,

halt durch.
Deutschland, Europa, die Welt braucht Dich.

Laschet fordert "Loyalität

Laschet fordert "Loyalität und Kritik nach innen". Gehört da für ihn und seine Union auch Selbstkritik dazu oder ist das nur eine feine verschleiernde Umschreibung für "Klappe halten, Augen zu, Gehorsam!"? So wirkt es jedenfalls.
In diesem Zustand sind weder Partei noch Kandidat regierungsfähig: Das sollte man in Loyalität zum Land und den Menschen bei der 'Kritik nach innen' doch auch in der Unionsspitze erkennen können; die deutliche Mehrheit im Land und selbst im Fußvolk der Union hat es längst erkannt.

Jens Spahn: „Für mich ist

Jens Spahn: „Für mich ist jedenfalls klar, dass jetzt auch die Generation nach Angela Merkel in die Verantwortung kommen muss.“
Mal sehen, wann Herr Spahn selbst bemerkt, dass er nicht zu dieser „Generation nach Merkel“ gehört.
Eigentlich müßte in der gesamten Union alles abtreten, was mit dem letzten Wahlkampf zu tun hatte.
Und der Rest natürlich auch.
Vielleicht sollten mal ehrliche und überzeugte Christen ans Ruder der Union und keine Steigbügelhalter der Wirtschaft und der Kirche.

Streiten

Streiten, Streiten Streiten….. ich dachte sie tun sich zusammen und holen das Maximale für DE und für das Volk heraus.
Na ja-statt dessen,nur streiten

Sonnenbogen 08:40

Es ist besser, Satire als solche zu kennzeichnen.

Laschet war doch mal

Laschet war doch mal Chefredakteur der Aachener Kirchenzeitung und Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen. Wenn er sich dort dafür entschuldigt, dass er 30 Klausuren verschlampt hat, die er dann trotzdem benotet hat und dabei auch Zensuren an Studenten verteilte, die gar nicht mitgeschrieben hatten, dann müsste doch da wieder was gehen.

Das Ende der Merkel Ära beginnt

Und zur Generation Nach-Merkel gehört definitiv nicht Armin Laschet. Sondern aus Spahns Sicht die Ministerpräsidenten - "zum Beispiel Tobias Hans, Michael Kretschmer, Daniel Günther".
#
Nun muss sich die Union neu aufstellen und auch in die Zukunft mit neuen Ideen schauen,sonst wird sie bei den nächsten Wahlen noch tiefer in den Keller rutschen.

8:42 Uhr nie wieder..

"Vielleicht sollten mal ehrliche und überzeugte Christen ans Ruder der Union und keine Steigbügelhalter der Wirtschaft und der Kirche."

Die überzeugten Mitchristen, die ich kenne würden wohl nicht die Union oder eine andere Partei führen wollen..

Schliesslich mag sich nicht jeder für eine politische Karriere bis zur Unkenntlichkeit verbiegen wollen..

@ 08:43 von skydiver-sr

Bei den Unionspartei haben u.a. Masken-Skandal und Aserbaidschan-Affäre eher gezeigt, dass deren Abgeordnete "das Maximale AUS DE" herausgeholt haben statt FÜR...

@ 08:44 von pwg51

Satire, die man kennzeichnen muss, verliert meist ihre Süffisanz.

08:40 von sonnenbogen

Zitat:" Armin,halt durch. Deutschland, Europa, die Welt braucht Dich."

Ironie sollte man kennzeichnen.

@pwg51 um 08:44 / sonnenbogen

>> Sonnenbogen 08:40:
Armin, halt durch.
Deutschland, Europa, die Welt braucht Dich. <<

>> pwg51 08:44
Es ist besser, Satire als solche zu kennzeichnen.<<

Muss er nicht als Satire kennzeichnen, da er es ernst meint - er hat erkannt, dass es ohne Laschet in einer neuen Regierung nicht läuft!
Eine Ampel wird nur noch rot blinken („außer Betrieb“) ;-))

Verschleiernde Flaggen

Wie wäre es mit einer Osttimor-Koalition?
Eine Vanuatu-Koalition wäre aber auch interessant.
Aber mal im Ernst: was soll der Quark mit den Flaggen irgendwelcher Länder, um Bündnisse von Parteien zu beschreiben ... beschreiben?? Für manche beschreibt eine "Jamaika"-Koalition erstmal garnichts.
Zitat aus dem Artikel: "Laschets letzter Ausweg jedenfalls ist Jamaika, andernfalls muss er in Aachen abbiegen."
Als ich das gelesen hatte, habe ich gedacht, daß es noch Hoffnung gibt und Laschet sich ins Ausland absetzt oder wenigstens in Aachen versickert.
Aber dann fiel mir ein, daß auch Jamaika nicht mehr das ist, was es mal war.
Meine Güte, mögen Journalisten Parteien nicht mehr beim Namen nennen? Ist es schon soweit?
Also ICH jedenfalls mag gerne Klarheit. Auch wenn es um Politik geht.
Bin halt doch irgendwie ein Träumer aus alten Zeiten - ETWAS älter, nicht ganz alt.

Die unmoralische Union

1.die Union blamiert sich - vor allem durch den Umgang mit Laschet. Er sollte aus der CDU austreten.
2.natürlich war Jens Spahn der eigentliche Kanzlerkandidat - das hat man aus taktischen Gründen gelassen und auf das nächste Mal verschoben - übrigens ganz ähnlich wie es bei den GRÜNEN gemacht worden ist.
3, die von ALLEN projektierte Wende kommt ohnehin nicht; insofern könnte es auch eine GROKO werde.
Eine wirkliche Zäsur wäre allein ROT_GRÜN - ganz einfach weil man dann wirklich ganz andere Strategien anwenden müßte. Natürlich : Mut gehört dazu.

Es hat eben nur zum Kanzlerkandidat

gereicht. Ein schöner 2ter Platz ist ja auch was.

Ausstieg mit Würde.

Vergleicht man die Behandlung des Kanzleranwärters Laschet mit der Behandlung von gescheiterten Regierungsanwärtern anderen Staaten, auch in Europa, so kann man über die Nachsicht für ihn in Politik und Öffentlichkeit in Deutschland nur Erstaunen haben. Die Nachsicht geht so weit das die einst führende politische Partei dabei ist ihre Chance für kommenden Jahren, mehre Wahlperioden, zu verlieren.
Welch einen Preis ! Welch eine fehlende Einsicht ! Und zudem welch eine Torheit des Verlierers nicht mit Würde die Politik zu verlassen.

Und alle Welt is begeistert

Und alle Welt is begeistert von Frau Merkel. Ich frage mich Warum ?
Sie hat kaum was bis nichts erreicht. AUSSER die CDU komplett zu zerstören. Seit 20 Jahren verfolgt sie dieses Ziel: keiner darf an meinem Stuhl sägen können.
Das hat sie eindrucksvoll hinbekommen. Momentan könnte nicht nichtmal irgendwer diese Säge bedienen.
Und ich bin sicher, die CDU wird diesen Fehler auch noch ein 4 Mal machen.

Existentielle Krise

Die Union hat das Ganze als Team vermasselt. Armin Laschets Autorität ist perdu. Er kriegt jetzt als Sündenbock Druck von allen Seiten.
Kann es sein, dass Armin Laschet nur noch deshalb an der Spitze steht, weil seine "Parteifreunde" auch nicht wissen, wie es weitergehen soll?
CDU - planlos, kopflos und verwirrt mit einem Schild vor der Brust.
Und drauf steht: "Wer bringt mich nach Hause?"
Nur: nach Hause - wo ist das für die CDU?
Ich nehme an mental und gefühlt ist das Zuhause immer noch das Kanzleramt.
Da wo Mutti wohnt...
Ganz tragisch und traurig, das alles...

@SinnUndVerstand um 08:47

>> Laschet war doch mal Chefredakteur der Aachener Kirchenzeitung und Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen. Wenn er sich dort dafür entschuldigt, dass er 30 Klausuren verschlampt hat, die er dann trotzdem benotet hat und dabei auch Zensuren an Studenten verteilte, die gar nicht mitgeschrieben hatten, dann müsste doch da wieder was gehen. <<

Warum machen Sie sich eigentlich so viele Gedanken um Laschet, der Ihnen doch so ziemlich am … vorbeigeht?
Warum die ollen Kamellen von der Uni Aachen?
Wenn es mit den Grünen in einer Regierung doch nicht klappen sollte - wer weiß schon? - soll man dann auf Baerbock‘s Lebensläufe etc. wieder rumhacken?

Ist doch völlig unproduktiv, was Sie hier geschrieben haben.

Außerdem: Koalitionsverhandlungen abwarten und dann sehen, was geht und was für die Parteien dann rauskommt und unser Land hoffentlich weiter voranbringt. Da bin ich vom Programm der SPD nicht überzeugt und weiß auch nicht, welche Punkte sie streichen werden… wir werden sehen was geht …

Am 05. Oktober 2021 um 08:40 von sonnenbogen Armin,

Das halte ich für ein Gerücht....möglicherweise benötigt die Welt Herrn Laschet ....in der Opposition...ja, dort sehr gerne.
Doch ganz oben?
Lieber nicht

Korrektur zu "unmoralische Union"

Gemeint ist natürlich ROT_GRÜN_ROT. Bitte um Nachsicht.

Habeck und Söder haben sich

Habeck und Söder haben sich verzockt. Mit den beiden wäre jetzt schwarzgrün mit 65% besiegelt. Lindi wäre wieder nicht im bt. Scholz könnte wieder in Hamburg bankgespräche vergessen. Und Frauch Weidel... Wer war das noch gleich?....wäre längst vergessen.

Die Erneuerung der CDU heißt nicht Laschet

Es ist noch nicht auszuschließen, dass eine Kombi aus Dusel und Machttaktik Armin Laschet noch ins Kanzleramt bringt.

Aber das wäre eine kraftlose Regierung mit einem Kandidaten, den die eigene Partei nicht will, den die Wähler mehrheitlich nicht wollen.

Die CDU braucht eine Erneuerung, bei ihren politischen Inhalten und ihrem Personal. Für nichts davon steht der Name Laschet.

@sonnenbogen (08:40)

Also ich habe gedacht.

Aber dann fiel mir ein, was passieren könnte, wen Laschet nicht durchhält:
Hahnenkämpfe auf der ganzen Linie!

Ich Frage mich, wie das zwischen Merz und Söder bei der Kanzlerfrage aussehen könnte:
1) Steigen die beiden in den Ring?
2) Bezahlt Merz jemanden, der für ihn in den Ring steigt?
3) Oder geht es ganz gesittet am Tisch: "MEIN Haus, MEIN (Auslands-)Konto, MEIN Privatjet".

08:37 von MichaelKiel

Es ist doch klar, wie ich schonmal schrieb.
Es wird eine GroKo geben, da führt kein Weg dran vorbei.
-------------

Ich hoffe sie behalten Recht !
Ein Bundeskanzler Scholz.
Ein Laschet der sich aus der Politik zurückzieht
ebenso die 2 Vorsitzenden die durch ihr Schweigen / nicht Auffallen,
zum Erfolg ihrer Partei entscheidend beitrugen

Wir sind schon weit gekommen ..........

Steinmeier und Müntefering haben seinerzeit Schröder hängen lassen und sind zu Frau Merkel übergelaufen. Nun macht die CDU gegen Laschet einen Zirkus. Soll wohl eine Groko unter Scholz werden, oder was?

09:07 von Bender Rodriguez

>>Momentan könnte nicht nichtmal irgendwer diese Säge bedienen.
Und ich bin sicher, die CDU wird diesen Fehler auch noch ein 4 Mal machen.<<

Und warum sollte irgendwer "diese Säge bedienen"?
Faru Merkel hat doch nicht mehr kandidiert. Wussten Sie das nicht?

09:07 von friedrich peter...

Ausstieg mit Würde.
------------
.
das hätte ne halbe Stunde nach Schließung der Wahllokale erfolgen müssen.
Stattdessen der Spruch "die Wahl gewonnen zu haben"
man wurde glatt an Trump erinnert

Daß Merz

wie angedeutet, Kanzler werden könnte, ist absolut unrealistisch: Königsmacher sind FDP und Grüne. Denkbar wäre Jamaika mit Baerbock oder Habek als Kanzler und ein paar Frühstücksministerien für die CDU. Die CDU müßte Laschet vorher in die Wüste schicken, aber bei der Karriere - und Pöstchenversessenheit dieser Partei halte ich eine Dolchstoßlegende gegen Laschet für möglich.

Wie ich schon geschrieben habe

Wahlen können auch verloren gehen.
Zumindest in Deutschland ist das zum Glück noch so.
Das stand anscheinend nicht in der Agenda der CDU.

Auf die Wähler hören, 59 % mittlerweile für die Ampel

In der Wählerschaft gibt es nach den jüngsten Erhebungen des ZDF-Politbarometer eine 59 % Mehrheit für eine Ampel-Koalition.

Daran vorbeizugehen kann keiner Partei gut tun.

Die CDU muss sich überlegen, ob sie nur aus oberflächlicher Loyalität zu Armin Laschet ihre Chance auf Erneuerung ihrem ungeliebten Vorsitzenden opfert.

Verbale und irrlichternde Attacken und Gezoffe

Die CDU hat nicht kapiert, dass die Wahlvorbereitung, die Personalien und die Regierungsbank ein dreistufiges Modell sind, das nun mit Numero drei an der Stufe Regierungsbank endet. Der Personalstreit ist aber immer noch in vollem Gange. Prima. Wenn der Lehrer eine Klasse Pennäler in den Unterrichtsraum an der untersten Treppenstufe abfängt und mitbekommt, dass die sich streiten, schubsen und anschreien, spricht der Pädagoge ein Machtwort. Wer nicht spurt, bleibt draußen und erhält eine Sanktion. Und nun stehen da erwachsene CDU Spitzenfiguren und streiten. Regierungsbank? 80 Millionen Leute regieren und koordinieren und Politik machen? Diese Truppe ist raus, die Zankäpfel kommen in den Abstellraum und sollen unter sich ausmachen, was sie eigentlich wollen. Sie haben in diesem Augenblick Unfähigkeit gezeigt, Wichtiges (Bundesregierung) von Unwichtigem (Mitglieder und Parteiengezoffe) zu unterscheiden und sich wie veritable, verantwortungsbewusste politische Granden zu verhalten.

@Bender Rodriguez um 09:07

>> Und alle Welt is begeistert von Frau Merkel. Ich frage mich Warum ?
Sie hat kaum was bis nichts erreicht. AUSSER die CDU komplett zu zerstören. Seit 20 Jahren verfolgt sie dieses Ziel: keiner darf an meinem Stuhl sägen können.
Das hat sie eindrucksvoll hinbekommen. Momentan könnte nicht nichtmal irgendwer diese Säge bedienen.
Und ich bin sicher, die CDU wird diesen Fehler auch noch ein 4 Mal machen. <<

Sie haben ja schon des Öfteren so übel über Frau Merkel hergezogen, und dieser Post ist wieder in einer Art und Weise, die ich nicht nachvollziehen kann!
Was hat Ihnen Frau Merkel getan? Kennen Sie sie vielleicht persönlich und sie hat Sie abserviert?

Ich bin froh, sie in den letzten 16 Jahren als Kanzlerin gehabt zu haben; natürlich gibt es da auch Entscheidungen, die ich kritisch sehe - aber ich beachte das Ganze - und das war gut mit ihr und dem Regierungsteam.
Die Krisen, die kommen (innen- wie außenpolitisch), müssen künftige Regierungen erst mal ebenso gut meistern!

Überschaubare Alternativen

Jetzt reden sie und eigentlich geht es nur darum, ob eher die FDP oder die Grünen von ihrer jeweiligen Lieblingskoalition Abstand nehmen und einen Teil ihrer Wählerschaft enttäuschen. Wenn es keine der beiden Parteien schafft, sich zu überwinden, dann eben Groko. War das letzte Mal schon der Notnagel. Das wäre zwar langweilig, aber eine Union als Juniorpartner in einer Koalition, das hätte schon was. Wobei sie das in BaWü auch ganz geschmeidig hinbekommen.

Mein Eindruck ist, dass auch in der Union kaum einer mehr Laschet will. Aber keiner traut sich, das offen zu sagen, denn vielleicht hat Onkel Armin ja doch noch ein paar Leckerli zu verteilen. Und wenn Jamaika kommt, dann werden uns wieder alle Unionisten erzählen, wie großartig Armin Laschet ist und welches Glück unser Land haben kann, solch einen Kanzler zu bekommen.

@09:22 von DeHahn

"""Steinmeier und Müntefering haben seinerzeit Schröder hängen lassen und sind zu Frau Merkel übergelaufen."""

Beide haben Merkels linkes Potenzial früh erkannt. Seither hat sich die CDU links der Mitte* fest etabliert.

@Bigbirl um 09:27

>> Daß Merz wie angedeutet, Kanzler werden könnte, ist absolut unrealistisch: Königsmacher sind FDP und Grüne. Denkbar wäre Jamaika mit Baerbock oder Habek als Kanzler und ein paar Frühstücksministerien für die CDU. Die CDU müßte Laschet vorher in die Wüste schicken, aber bei der Karriere - und Pöstchenversessenheit dieser Partei halte ich eine Dolchstoßlegende gegen Laschet für möglich. <<

Bzgl. Merz stimme ich Ihnen zu. Wenn es jedoch für die Union mit Grünen und FDP klappen sollte - was ja derzeit unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich ist - wird die Union den Kanzler stellen (wen, weiß ich nicht; der Kandidat muss nicht Kanzler werden): sie haben deutlich mehr Stimmen bei der Wahl bekommen als die Grünen oder die FDP.
Die Grünen könnten für sie wichtige Regierungsämter bekommen, wo sie was bewirken können; dasselbe gilt für die FDP.

Für mich ist noch absolut unklar, mit welchen Forderungen die SPD kommen wird, wenn es in Verhandlungen geht, und was dann Grüne und FDP dazu meinen.

Re : nie wieder spd !

Zum einen sind auch überzeugte Christen keine Heiligen, wie ja mehr als deutlich in der katholischen Kirch zu sehen ist.
Zum anderen, wenn alle Steigbügelhalter der Wirtschaft und Kirche abtreten, ist kein Politiker mehr da.
Der größte Teil ist doch immer in irgend einer Weise verbandelt, sitzt in einem Aufsichtsrat, in einem Vorstand oder hat Beteiligungen, die eine Neutralität schon mal ausschließen.
Und sehr viele wollen auch keine echte Offenheit, Transparenz, Ehrlichkeit und Konsequenz, sonst hätten schon etliche ihr Amt oder ihren Posten aus Anstand und Respekt nieder gelegt.

Jamaika wäre das kleinere Übel

Teilen aus der Analyse kann ich nur zustimmen:

"Zu den Jüngeren, die sich das zutrauen, zählt seit geraumer Zeit Jens Spahn (41). Er ist mit dem österreichischen Kanzler Sebastian Kurz befreundet, steht etwa beim Thema Migration für einen konservativen Kurs."

Die CDU muss endlich erkennen, dass sie sich wieder auf einen konservativen Kurs besinnen muss, deshalb wurde sie in der Vergangenheit gewählt. Und Jens Spahn wäre hierzu nicht die schlechteste Wahl.

Nur hätte man sich dessen vor der Wahl besinnen müssen, jetzt wird es schwierig diesen Kurs unter Mitregierung der Grünen zu wählen. Obwohl, die Grünen sind so versessen aufs Mitregierung, die haben ja schon ihr "Tempolimit" geopfert.

09:30 von Wolf1905 @Bender Rodriguez um 09:07

warum darf man die Frau Merkel nicht kritisch sehen ?

Also ich fand nicht dass sie von Vorteil war für unser Land
Angefangen bei A wie Asyl, jedes Thema mit Aussitzen zu lösen versucht.
Jeden potentiellen Nachfolger "entsorgt" bzw. weggelobt , den Merz wie den Wulff.
Dazu noch die CDU, eine einstmals konservative Partei nach Links gezerrt,
den Erfolg der AfD ermöglicht

08:47 von SinnUndVerstand

volle Zustimmung
Erwachsene können ihren Charakter nun mal nicht ändern ohne sich selbst aufzugeben. Auch hier sieht man keine Konsequenz. Deutschland will keinen Kanzler Laschet und auch nicht mehr die, die ihn trotz Widerstand aus der Basis aufs Schild hoben.
Röttgen und Spahn als Erneuerer-kaum zu glauben. Die 2 haben schon gezeigt wie es nicht geht. Ich bleibe bei meiner Meinung Habeck Kanzler in Jamaika und Linnemann Parteichef der CDU. Warum soll das nicht möglich sein? Man bewahre uns vor einen Kanzler Laschet, das schrieb ich schon vor Monaten . Schäuble hat mich deshalb schwer enttäuscht.

09:30 von MRomTRom

>>In der Wählerschaft gibt es nach den jüngsten Erhebungen des ZDF-Politbarometer eine 59 % Mehrheit für eine Ampel-Koalition.<<

Das mag sein aber, wenn sich die arroganten Karrieremenschen in der FDP durchsetzen passt es nicht.
Das diese kleine Partei nur aus Machtansprüchen jetzt schon 'rote Linien' setzt ist schon heftig. Trotz des Wahlerfolges bei den jungen Wählern vertritt die FDP nur einen kleinen Teil der Eliten und ist damit viel näher an der CDU/CSU denn, da geht immer etwas.

@ 09:27 von Bigbirl

"Denkbar wäre Jamaika mit Baerbock oder Habek als Kanzler und ein paar Frühstücksministerien für die CDU."

Undenkbar, seit wann stellt eine Fraktion mit etwas über der Hälfte der Stimmen den Kanzler!
Dann schon lieber Spahn oder Merz als unter der Führung von Grün.

Schwierige Gemengelage

Die Union befindet sich aktuell in einer Art Sinnkrise. Da ist das unbefriedigende Wahlergebnis und ein Kandidat, der bereits im Vorfeld der Wahl zum Teil desaströse Umfragewerte erhielt. Zugleich ist Laschet aber auch ein Bindeglied zu Lindner. Das bestehende Vertrauensverhältnis könnte die Chancen auf Jamaika erhöhen, wenngleich in der Sache letztlich über Inhalte gestritten wird. Der Druck der Basis und der Fraktion auf der einen Seite, der Druck der Koalitionsverhandlungen auf der anderen Seite - all dies ist eine schwierige Gemengelage, die aktuell keine radikalen Veränderungen bei der Union zuzulassen scheint.

Wer gestern Abend

Phönix gesehen hat, dem wird klar, das man einen Kandidaten nicht gegen die Basis installieren sollte, und das hat man leider gemacht.
Wenn man was erreichen will, muss man wenigstens seine Parteimitglieder mitnehmen.
Das einzige was ihn noch retten kann, ist eine neue GroKo, an Jamaika glaube ich eher nicht.
Sollte Röttgen nach der Macht greifen, bekommen wir ein Problem, da wird es unter Spahn oder Merz etwas leichter, aber aus dem Loch kommen sie damit auch nicht raus.
Die SPD hat die richtigen 2 Dinge nach vorn geschoben, das hat ihr dieses mal geholfen, jetzt kommt es auf die Umsetzung an.
Der Morgendlich Blick auf die Realtime Börse, und die gestrigen Nachrichten aus der EU, sagen eigentlich das Deutschland mal endlich reagieren muss.
Das mit dem ganz großen Plan wird etwas schwierig werden, die CDU hat wirklich zum falschen Zeitpunkt zum großen Versagen angesetzt.
Auf die Regierung bin ich wirklich gespannt.

@ Esche999

Ihre Analyse läuft ein wenig ins Leere, denn Jens Spahn hätte nach seinem mit zahlreichen Pannen gespicktem Corona Management auch keiner gewählt. Da wäre ihm auch noch seine Millionen Villa um die Ohren geflogen, denn es ist mir bis heute schleierhaft, wie sich ein relativ junger Politiker, der gerade mal ein paar Jahre Minister ist, nicht geerbt hat, verheiratet mit einem Büroleiter, der auch nicht besonders vermögend ist, mitten in der Maskenkrise in Berlin eine Wohnung für mehr als 5 Millionen Euro kaufen kann; mir ist kein Minister bekannt, dem dies nach zig Amtsjahren je gelungen ist und er hat ja alles mögliche getan, um Pressemeldungen zu verhindern.

09:38 von État DE gauche

Zitat:"@09:22 von DeHahn
"""Steinmeier und Müntefering haben seinerzeit Schröder hängen lassen und sind zu Frau Merkel übergelaufen."""

Sie: Beide haben Merkels linkes Potenzial früh erkannt"

Sollte das ein Witz sein?

@MRomTRom um 09:30

>> Auf die Wähler hören, 59 % mittlerweile für die Ampel: In der Wählerschaft gibt es nach den jüngsten Erhebungen des ZDF-Politbarometer eine 59 % Mehrheit für eine Ampel-Koalition.

Daran vorbeizugehen kann keiner Partei gut tun.

Die CDU muss sich überlegen, ob sie nur aus oberflächlicher Loyalität zu Armin Laschet ihre Chance auf Erneuerung ihrem ungeliebten Vorsitzenden opfert.<<

Ich finde, solche ZDF- oder ARD-Politbarometer sind für die Tonne - das hat keine Aussagekraft! Auch die Frage „wenn nächsten Sonntag Wahlen wären …“ ist so was lächerliches - was ist, wenn die Union dann mit Söder in die Wahl gehen würde? Ganz andere Situation!

Gestern bei „hart aber fair“, Frau Herrmann (Ich glaube TAZ, und nun wirklich keine Unionsanhängerin): „mit Söder als Kanzlerkandidat der Union hätten wir jetzt vermutlich eine 2-er Koalition (eigentlich 3-er) zwischen CDU, CSU und Grünen“… das zeigt doch, wie sehr der Wahlkampf nur auf Personen ausgerichtet war, und da hat die Union versagt.

Laschet appelliert an die "Tugend" Loyalität

klar doch !
Ist es doch seine einzige Chance.
Wobei man so langsam wissen sollte,
mit Nibelungentreue fährt man nicht gut

09:43 von Giselbert

Zitat:"Obwohl, die Grünen sind so versessen aufs Mitregierung, die haben ja schon ihr "Tempolimit" geopfert."

Ob es Besessenheit ist, wenn ohne die Grünen gar keine Regierung außer einer Groko gebildet werden kann? Ich würde diese Bezeichnung eher auf die Union anwenden, die nach einer krachenden Niederlage (- 9%-Punkte) auf Platz 2 unbedingt den Kanzler stellen will. Und was das Tempolimit angeht: Warten Sie's einfach ab.

Naja dann machen Sie es so

Naja dann machen Sie es so wie im Europparlament: Es wird einfach jemand gewählt von dem vor der Wahl keine Rede war. Es muss einfach klargestellt werden das wir den Bundeskanzler NICHT wählen sondern der Bundestag.

Bitte wo ist die CDU nach

Bitte wo ist die CDU nach links gezerrt worden? Unter Kohl war der Spitzensteuersatz erheblich höher als unter Merkel, ist die CDU nicht unter Kohl viel weiter links gestanden?

@MichaelKiel

"Dann sagt unser Bundespräsident das dass so nicht geht und dann haben wir die nächste GroKo."

Der Unterschied ist nur. Bei Jamaika ist Laschet der Kanzler und bei Groko Scholz.

@Wolf1905

Wie ich sagte: FDP und Grüne sind die Königsmacher. Damit stellen sie die Bedingungen und nicht die CDU. Daß die CDU rechnerisch vor FDP und Grünen steht, ist nicht von Belang. Falls die CDU die von FDP/Grünen gestellten Bedingungen nicht akzeptiert, gibt es halt die Ampel. Übrigens sind auch FDP/Grüne in Summe stärker als die CDU.

Mal abgesehen, dass die Union

Mal abgesehen, dass die Union dringend eine Auszeit in der Opposition braucht, um sich inhaltlich wie personell neu aufzustellen:
Ein derartiger Zustand, wie er momentan in der CDU herrscht, kann nicht die Basis für eine Koalition sein.
Laschet ist angezählt, fraglich ist nur, wie lange seine Gegner noch stillhalten.
Laschet hat nur eine einzige Chance, die da heißt Jamaika. Dafür würde er auch noch den letzten Rest an Inhalt der Union (der ohnehin verschwindend gering ist) verschenken.
Nach Logik der Macht ist klar, dass Laschet noch nicht aufgibt. Solange noch eine geringste Chance auf die Macht besteht, wird man nicht aufhören.
Die Droge Macht lässt einen nur schwer los.

Will die Union als ganze in Zukunft eine Chance haben, müssen sie sich von etlichen Funktionären trennen. Das mag bei LAschet anfangen, endet bei weitem aber noch nicht bei ihm...

@05. Oktober 2021 um 09:43 von Giselbert

"Obwohl, die Grünen sind so versessen aufs Mitregierung, die haben ja schon ihr "Tempolimit" geopfert."

Soweit ich weiß, sind noch keine konkreten Ergebnisse aus den unterschiedlichen Koalitionsverhandlungen bekannt. Sie dürfen es aber glauben besser zu wissen. Mal völlig davon abgesehen, dass ein Tempolimit auf Autobahnen weder der größte Gewinn, noch der größte Verlust fürs Land wäre. Diskutabel ist es aber auf jeden Fall.

09:27 von Bigbirl

mit Baerbock oder Habek als Kanzler
..................

sie wissen aber schon,
dass die GRÜNEN mit 15 % "nur" drittstärkste Partei sind

@Rodriguez, 09:07 Uhr

Kanzlerin Merkel hat Deutschland vergleichsweise gut durch die vielen globalen Krisen ihrer Amtszeit geführt. Unser Land ist insbesondere - auch dank ihres Corona-Kisenmanagements - bislang gut durch die Pandemie gekommen. Die Wirtschaft erweist sich als sehr stabil, die Arbeitslosigkeit ist vergleichsweise niedrig. Und international wird Deutschland nach wie vor sehr geschätzt. Vielleicht haben Sie die Rede von Kanzlerin Merkel zum Tag der deutschen Einheit in Halle verfolgt. Am Ende erhielt sie stehende Ovationen. Möglicherweise erinnern Sie sich auch an ihre Rede vor der Harvard Universität, in der Sie Wahrheit und Lüge als nicht austauschbar bezeichnete und damit einen klaren Gegenpol zu Trump bildete. Ihre Stimme hatte stets Gewicht in der Welt. Nicht alles ist ihr gelungen. Ankreiden muss man ihr sicherlich, dass sie sich nicht oder nur unzureichend um eine adäquate Nachfolge gekümmert hat.

@09:13 von Wolf1905

Einen Kandidaten, der völlig uneinsichtig in die eigene Niederlage ist, muss man anscheinend daran erinnern, dass er auch in der Vergangenheit nicht die hellste Kerze auf der Torte war.
Im übrigen kann ich es Ihnen eh nicht recht machen: Wenn ich zukunftsgerichtete Szenerien entwickle und Hypothesen aufstellen, kritisieren Sie das genauso wie meinen Blick zurück. Können Sie machen; aber warum positionieren Sie sich nicht selbst mal?
Im übrigen haben die Klausuren-, Masken- und Aserbaidschan-Affären ein anderes Kaliber als die Tatsache, dass Frau Baerbock Organisationen, die sie unterstützt und bei denen sie Mitglied ist, unter der gleichen Rubrik zusammenfasste und beim Hamburger Studium den Hinweis 'Vordiplom' wegließ.
Laschet hat seine unrühmliche RWTH-Lehrtätigkeit gleich ganz aus seinem Lebenslauf gelöscht.

Geschmäckle...

Und auch in diesem Bericht kann man wieder unterschwellig die Abneigung des Schreibenden gegen die Unionsparteien herauslesen (Küchenpsychologie?).
Nicht das mich das wirklich stört. Seitdem diese besagten Parteien aufgehört haben, konservative Politik für unser Land zu machen, sind sie mir völlig egal. In Ordnung ist es aber trotzdem nicht.

Das Ruder rumreißen

Ich mag als AfD-Wähler nicht sonderlich die Linksparteien, fühle mich aber mit der Union etwas verbunden da ich dieser Partei bis zu dem von Merkel so vor zwanzig Jahren eingeleitete Linksdrift, dieser Partei die Stange hielt. Das momentane Lagebild der Union ist diffus und der Stabilitätszustand der Partei kann man nur als indifferentes Gleichgewicht bezeichnen. Keine guten Voraussetzungen für eine Regierungsbeteiligung in welcher Form auch immer. Das Ruder muss rumgerissen werden und dafür müssen endlich die vertaubten Schlaumeier aus der gestrigen Zeit (allen voran Röttgen, dann Altmaier und Laschet hatte seine Chance gehabt und vertan) die Bühne verlassen, endgültig! Söder oder Merz sollte übernehmen und die Übergangszeit gestalten. D.h. die Union wieder zu einer konservativen Volkspartei hinführen mit einer klaren Abgrenzung gegen links. Das jetzige Linksgeschwubbel der Union lässt diese Partei sich nicht von dem restlichen Linkslager genug unterscheiden.

09:40 von Traumfahrer

warum wird man eigentlich Politiker ?
Sendungsbewußtsein ?
Geld, Macht, im Vordergrund stehen ...
Selbstlos dem Allgemeinwohl dienen ?
Darüber läßt sich vortrefflich mutmaßen

Parteilogik über Wählerlogik?

Jeder kann jetzt erkennen, daß der Erfolg einer Partei stark davon abhängt, welche/r Kandidat/in als "Zugpferd" eingesetzt wurde.
Als 1998 Oskar zugunsten Schröders verzichtete, wußten alle in der Partei, daß dies geschah, um möglichst viele Wählerstimmen zu bekommen, die Wahl zu gewinnen und so kam es auch.
Wäre Habeck bei den Grünen als Kanzlerkandidat/in angetreten, so hätten die Grünen besser abgeschnitten, das wird heute allgemein akzeptiert. Aber, Habeck ist keine Frau, will auch keine werden.
Scholz repräsentiert in der SPD den konservativen Flügel und wurde deshalb klugerweise als Kanzlerkandidat aufgestellt.
Laschet steht in der CDU für das merkelsche inhaltslose "weiter so" und "alternativlos". Diese Haltung war in der CDU stark umstritten. Letztlich setzte sich Merkel und ihre Zöglinge durch und das nennt man wohl "Parteilogik". Der Wähler wollte es anders, sehnt sich nach Schutz vor einer Verzichtspolitik und so (u.a.) erklärt sich das schlechte Abschneiden der CDU.

um 08:47 von SinnUndVerstand

>>"Laschet war doch mal Chefredakteur der Aachener Kirchenzeitung und Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen. Wenn er sich dort dafür entschuldigt, dass er 30 Klausuren verschlampt hat, die er dann trotzdem benotet hat und dabei auch Zensuren an Studenten verteilte, die gar nicht mitgeschrieben hatten, dann müsste doch da wieder was gehen."<<

Ich würde sagen Kinderkram gegen das was sich "Ihre" Kanzlerkandidatin geleistet hat? (Boni einfach eingesackt ohne diese anzugeben, darunter "Corona-Hilfe" , mindestens zehnmal die Vita korrigiert, Buch an mindestens zehn Stellen abgeschrieben wovon mindestens drei Stellen eine Urheberrechtliche Relevanz haben, 50.000 Ocken für eine Doktorarbeit eingesackt ohne diese zu liefern.....). Mich wundert das Sie sich auf ein so dünnes Eis begeben?

09:38 von État DE gauche

>>Beide haben Merkels linkes Potenzial früh erkannt. Seither hat sich die CDU links der Mitte* fest etabliert.<<

Das sieht nur vom äußerst rechten Rand so aus. Die CDU macht natürlich keine Politik der 50er Jahre mehr, als noch viele frühere NSDAP-Mitglieder die Partei prägten.
Heute gibt es statt einer, gleich drei Parteien im Bundestag links der CDU.

9.26 Sisyphos3- Mit Würde.......In Würde

Bitte beachten Sie den Unterschied.
IN Würde wäre möglich gewesen direkt nach der verlorene Wahl.
MIT Würde wäre möglich bis heute.

Ein Trump Abschied , so weit würde ich nicht gehen.

09:13 von Wolf1905 "Laschet"

"Warum die ollen Kamellen von der Uni Aachen?"
Pardon, extreme Schusseligkeit und Notenfälschung sind "olle Kamellen"? Bei einem Kanzlerkandidaten?!

09:58 von MichaelKiel

machen sie den Begriff "links
" nur am Steuersatz fest ?
Also es soll ja so Dinge wie "Konservative Werte" geben

@MichaelKiel, 09:58

"Bitte wo ist die CDU nach links gezerrt worden? Unter Kohl war der Spitzensteuersatz erheblich höher als unter Merkel, ist die CDU nicht unter Kohl viel weiter links gestanden?"

Ich stimme Ihnen absolut zu. Begriffe wie "links", "links-grün" oft auch mit dem Zusatz "versifft" passen aufgrund ihrer Oberflächlichkeit überhaupt nicht mehr in den Zeitgeist. Kanzlerin Merkel hat eine Politik für die Mitte der Gesellschaft betrieben. Sie hat den Bürger und nicht vorrangig die Partei in den Fokus gerückt. Eine Linkslastigkeit wird vor allem von Gruppierungen orchestriert, die sich extrem weit nach rechtsaußen eingeordnet haben. Dies kann und darf kein Maßstab sein.

10:00 von lePecheur

so weit ich hörte, sagten die GRÜNEN, das wäre für sie keine allzu wichtige Forderung

@Wolf1905 um 08:44

"Außer Betrieb" wird durch gelbes Blinken angezeigt. Ich weiß aber nicht, was nun schlimmer ist.

Sisyphos3

"mit Nibelungentreue fährt man nicht gut"... auf einem sinkenden Schiff sagt sich der Hamster im Rad, der zuerst das überlaufende Fass verläßt...

Jamaika...

...ist doch bekannt für seine Rasta- und Cannabis-Kultur. Ist es vielleicht das, was Laschet und die FDP sich so herbeisehenen? Tief einatmen, zurücklehnen und entspannen...

@09:58 von MichaelKiel

"""Bitte wo ist die CDU nach links gezerrt worden? Unter Kohl war der Spitzensteuersatz erheblich höher als unter Merkel, ist die CDU nicht unter Kohl viel weiter links gestanden?"""

Den Spitzensteuersatz konnten die allermeisten Spitzenverdiener umgehen. Zum Glück, ansonsten wären sie und ihre Unternehmen abgewandert.
Die steuerliche Gesamtbelastung ist unter Merkel höher. Und das ist nur die Steuerpolitik. Der Linksrutsch der CDU umgreift fast alle Politikbereiche.

@ 10:00 von lePecheur

@ 09:43 von Giselbert
"Obwohl, die Grünen sind so versessen aufs Mitregierung, die haben ja schon ihr "Tempolimit" geopfert."

@ 10:00 von lePecheur
"Soweit ich weiß, sind noch keine konkreten Ergebnisse aus den unterschiedlichen Koalitionsverhandlungen bekannt."

Klar, ganz konkret wird es erst wenn der Koalitionsvertrag steht. Aber ich beziehe mich auf die Verhandlungen mit der FDP, dort signalisierten die Grünen auf das Tempolimit zu verzichten.

@Bigbirl um 10:00

>> Wie ich sagte: FDP und Grüne sind die Königsmacher. Damit stellen sie die Bedingungen und nicht die CDU. Daß die CDU rechnerisch vor FDP und Grünen steht, ist nicht von Belang. Falls die CDU die von FDP/Grünen gestellten Bedingungen nicht akzeptiert, gibt es halt die Ampel. Übrigens sind auch FDP/Grüne in Summe stärker als die CDU. <<

Natürlich sind die Grünen und die FDP in Summe stärker als die Union oder auch die SPD; aber es sind zwei verschiedene Parteien! Die stärkste Partei, einerseits die SPD in einer Ampelkoalition, andererseits die Union in einer Jamaikakoalition, stellen den Kanzler - das ist für mich absolut klar.

@MichaelKiel, 08:37 Uhr

Auch für mich wäre eine GroKo durchaus eine Alternative. Wir brauchen - bei allen notwendigen Veränderungen - Stabilität, insbesondere in der Wirtschaftspolitik. Nur so können die staatlichen Leistungen für Soziales, Bildung, Sicherheit und vor allem in Sachen Klimapolitik aufrechterhalten bleiben.

Allgemein ein schwaches Bild

Die Union ist abgeschlagen und alle trampeln auf Ihr rum und besonders auf Laschet. Hätten viele potenzielle AfD-Wähler nicht aus Angst vor rot-grün-rot ebenfalls taktisch die Union gewählt, sähe das Ergebnis sicherlich noch schlechter aus. Genutzt hat es letztendlich nichts. Aber steht die SPD denn mit Ihrem marginalen Vorsprung so gut da? Welche kompetenten Köpfe außer Scholz kann diese Partei den anbieten für die Ministerämter? Ich würde sagen ein mehr als armseliges Bild bei der SPD bei dieser Fragestellung? Und die Grünen. Wie wurde diese Partei von grün/links gerichteten Teil der Presseberichterstattung quasi in den Himmel gelobt und dann dieses eher mickrige Ergebnis? Einzig und allein die FDP hat zugelegt und "meine AfD" hat sich stabilisiert. Von der Linke wollen wir erst gar nicht reden.

9:22 DeHahn

"Steinmeier und Müntefering haben....."

Nein es war die FDP die sich der Regierungsverantwortung entzogen hat.
Eine Ampel unter Schröder wäre möglich gewesen wurde aber von der FDP veweigert also blieb nur die Groko. Beim Gleichstand der CDU/CSU und SPD im Parlament wäre auch eine Groko unter Schröder möglich gewesen.

@09:40 von Traumfahrer

"Zum einen sind auch überzeugte Christen keine Heiligen, wie ja mehr als deutlich in der katholischen Kirch zu sehen ist." Woher entnehmen sie das? Die kath.Kirche hat kaum was mit dem waren Christenleben zu tuen, Gott ist weder katholisch noch evangelisch oder sonst wie. Ich wüßte nicht, das in der Bibel was von den o.g. Gemeinden (Kirche) die was drin steht. Wohl steht drin, das die "Gläubigen" Heilige sind und der Papst nicht den Anspruch hat, selig zu sprechen und das ist alles kirchlich.
Der ganze Zirkus den die CDU/CSU veranstaltet hat nichts im geringsten mit christlich zu tun sondern unchristlich.

Kann mir mal einer erklären

Kann mir mal einer erklären woraus der "linksdrift" der CDU bestand?

@ 09:47 von rr2015

Die Union hat 9 Prozent Verluste. Laschet hatte und hat die eigenen Leute nicht hinter sich. Baerbock war eine gute Kandidatin, es gibt keine Gewähr, dass die Grünen mit Habeck besser abgeschnitten hätten; es hätte sich lediglich die Schussrichtung unterhalb der Gürtellinie verändert. Außerdem sind die Grünen realistisch und wissen, dass sie als drittstärkste Kraft nicht den Kanzler stellen können, erst recht nicht in Koalition mit dem größten Wahlverlierer.
Es wird sich in den nächsten Tagen zeigen, ob Wissings doppelte rote Linie die nächste Verweigerung von Verantwortungsübernahme ist oder ob er sich im Frühstücksfernsehen vergaloppiert hat. Ich halte leider ersteres für wahrscheinlich. Und deshalb sind Überlegungen zu einer Rot-grünen Minderheitsregierung so langsam angebracht, wohl wissend, dass wir in Deutschland im Unterschied zu anderen Ländern bisher wenig Erfahrungen damit haben.

@10:01 von Sisyphos3

"sie wissen aber schon, dass die GRÜNEN mit 15 % "nur" drittstärkste Partei sind"

Seit sogar aus der Union verkündet wird, dass nicht unbedingt die stärkste Partei den Kanzler stellen muss, wird man ja wohl mal träumen dürfen ;-)

Im Ernst - es ist das erwartete Drama. Allerdings, so ehrlich muss man sein, das Ergebnis des "Wählerwillens". Das Parlament setzt sich so zusammen, wie wir gewählt haben und jetzt müssen sich über 50% der Abgeordneten auf ein(e) KanzlerIn einigen.

Je diverser die Interessen im Volk werden, desto unmöglicher wird die Existenz von "Volksparteien". Damit sich 40 oder mehr Prozent hinter einer Partei versammeln können, muss entweder deren Programm unglaublich oberflächliche Allgemeinplätze enthalten, die jeder gut findet oder genügend Wähler müssten Abstriche davon machen zu glauben, es müsste die perfekte Partei geben, die in jedem Punkt die eigene Meinung vertritt.

Statt innerparteilicher Vielfalt jetzt eben Koalitionen aus mehreren Parteien. Ist der Trend.

10:03 von SinnUndVerstand

Sie schreiben: "..nicht die hellste Kerze auf der Torte..."
Das Problem haben heutzutage wohl alle Parteien, daß es die klügsten Köpfe nicht unbedingt in die Politik treibt.
Zur Erinnerung: Strauß war Bester seines Abiturjahrgangs in Bayern, Schmidt brilliant, Wehner knallharter Redner, ...
Sehen Sie in einer unserer Parteien "helle Kerzen"?

@Adeo60 - Die CDU soll es endlich einsehen...

09:49 von Adeo60:
"Zugleich ist Laschet aber auch ein Bindeglied zu Lindner."
> Das muss eine sehr schwache Bindung sein, wenn Herr Lindner seine Zeit lieber mit den Grünen verbringt.

"Das bestehende Vertrauensverhältnis könnte die Chancen auf Jamaika erhöhen [...]"
> Welches Vertrauen? Die FDP will einfach nur mitregieren. Die Gemeinsamkeit mit der CDU besteht darin, dass beide Parteien bei den Wirtschaftslobbyisten sehr beliebt sind.

"[...] all dies ist eine schwierige Gemengelage, die aktuell keine radikalen Veränderungen bei der Union zuzulassen scheint."
> Der inoffizielle Leitspruch der CDU lautet "Weiter so!". Radikale Veränderungen sind in und mit dieser Partei völlig unmöglich.

@SinnUndVerstand um 10:03

>> … aber warum positionieren Sie sich nicht selbst mal? <<

Mach ich ja: Ampel ja, wenn wichtige Punkte der FDP Berücksichtigung finden, die wichtigen von Grünen natürlich auch, aber die Forderungen der Linken der SPD (wie ggf. Enteignungen von Wohnungen, höhere Steuersätze, Vergesellschaftung von Firmen) keine Berücksichtigung finden; Mindestlohnerhöhung ja.
Wenn die FDP nur als Mehrheitsbeschafferin da ist, nein!

Masken- und Aserbaidschanaffairen sind Laschet nicht persönlich anzukreiden; seine Tätigkeit bei der Uni Aachen natürlich schon.
Dass Sie die Themen bei Baerbock immer runterbügeln, weiß ich ja, nehme Ihre Aussagen hierzu nur noch zur Kenntnis (aber ehrlich gesagt nicht mehr ernst).

Durchstechen

Im Übrigen frage ich mich auch, ob es seriöser Journalismus ist, wenn die BILD wieder aus der Union durchgestochene Informationen veröffentlicht und nicht einfach aus Anstand von selbst einmal diese Maulwürfe offenlegt, man ist dort doch sonst immer fix dabei, anderen was anzuhängen.

@05. Oktober 2021 um 10:17 von Sisyphos3

Dann lag ich mit meiner Ansicht dazu offensichtlich nicht falsch.

Schon Kohl

hat seinerzeit alle innerparteilichen Konkurrenten gnadenlos weggebissen. Hat wohl sein "Mädchen" nicht ernst genommen und wurde von ihr vor die Tür gesetzt. Aber schon damals war die CDU blutleer und ausgelaugt, konnte sich aber in der Opposition einigermaßen regenerieren und -vor allem Angela Merkel als Konkurrentin für Schröder allmählich in Position bringen. Clevererweise hat sie Stoiber erstmal den Vortritt gelassen, der dann knapp gescheitert ist. Dann war die Bahn für sie frei. Anschließend wiederholte sich das ganze Spiel. Sie rückte die Partei von der rechten zur linken Mitte und trug zum Niedergang der SPD bei. Dass das Wahlprogramm der CDU nur aus Angela Merkel bestand, wurde kaum wahrgenommen. Jetzt steht die CDU ohne Merkel und ohne personelle Alternative da. Eine ernsthafte Erneuerung kann und muss in der Opposition erfolgen. Das Programm "Kanzleramt" hat versagt. Liebe CDU, klär erst einmal wofür du inhaltlich stehst. Dann kann man wieder über das Kanzleramt reden.

Am 05. Oktober 2021 um 08:41 von SinnUndVerstand

Laschet fordert "Loyalität und Kritik nach innen". Gehört da für ihn und seine Union auch Selbstkritik dazu oder ist das nur eine feine verschleiernde Umschreibung für "Klappe halten, Augen zu, Gehorsam!"? So wirkt es jedenfalls.
__
Dass das auf Sie so wirkt, ist schon klar, ob auf andere auch, weiss ich nicht.
Herr Laschet hat nun wirklich nicht meine Sympathien aber nun jede Äusserung, jede Bewegung, jede Gestik zu kritisieren, das ist, wie jemanden treten, der eh schon liegt.
Dass Herr Laschet nun geradezu angehalten ist und wird, alles zu tun, um die CDU/CSU doch noch im Spiel zu halten ist nachvollziehbar und würde JEDE andere Partei auch genauso handhaben. Dass man Herrn Laschet nun weiter "an der Front" belässt, verstehe ich zwar auch nicht, aber vllt möchte niemand zu diesem Zeitpunkt übernehmen. Wenn es, wie nach dieser Wahl mehrere Möglichkeiten gibt, wird man diese zumindest durchspielen wollen. Das ist doch völlig normal. Wenn alle mit allen geredet haben, wird man sehen.

Der Untergang der CDU begann nicht erst gestern!

Jetzt das ganze Dilemma Laschet anzulasten ist falsch. Der Untergang der CDU begann bereits mit den letzten Monaten Kohl und auch eine Frau Merkel hat nichts geändert, sondern den Weg des "Gemütlichen" weiter bestritten. Mit ihren Ruck nach links, hat sie der SPD viele Wähler abgenommen, aber rechts den Weg für die AfD frei gemacht. Ihre stets abwartende Haltung und das Ausrichten der Fahne nach dem Wind hat die Krise der CDU immer weiter verstärkt. Ich bin mir gewiss, die Geschichte wird wenig gutes an Frau Merkel lassen.
Im Wahlkampf wollte man weder der FDP, noch den Grünen auf den Schlips treten (sind ja mögliche Koalitionspartner) und so lies man das eigentliche Kernthema der CDU, die innere Sicherheit und die damit verbundene Migrationsproblematik völlig liegen.

@10:14 von Zuschauer49

Vielleicht hat der User ja aufgrund der karnevalistischen 'Begabung' Laschets auf diesen Begriff 'olle Kamellen' aus dem Milieu zurückgegriffen?

Olle Kamellen

@ Wolf1905 um 09:13:

Bestimmte "olle Kamellen" sind durchaus von Bedeutung, um einen Menschen einschätzen zu können.
Die erzkatholische Vergangenheit eines Kanzlerkandidaten ist ein Kriterium, das für Wähler von Interesse ist. Vor allem, wenn das Katholische nicht zur Vergangenheit geworden ist, sondern anhält - was ja generell bei Religiosität erwartet werden muß.

Auch wer sich - wie z.B. Frau Baerbock - mit mehrfach "angepaßten" Lebensläufen bei den Wählern lieb Kind machen will, versaut sich damit letztendlich seine Reputation. Sofern die Wähler es bemerken und die richtigen Schlüsse ziehen.
Letztendlich wähle ICH eine Partei und deren Programm. Personen sind austauschbar und werden (meiner Vermutung nach) aus taktischen Gründen oder wenn möglich als Lockvögel eingesetzt, um für die Partei Stimmen zu bekommen.
Es sollte Schluß sein mit diesem affigen und verlogenen Personenkult. Diese daraus entstehenden blöden Streitereien sind lästig, peinlich und teuer.

Am 05. Oktober 2021 um 08:42 von nie wieder spd

Vielleicht sollten mal ehrliche und überzeugte Christen ans Ruder der Union und keine Steigbügelhalter der Wirtschaft und der Kirche.
__
Ach, Sie wollen Muslime von der Politik ausschliessen ?
Ansonsten, wie immer, ausser diffusem bashing, nichts Sinnvolles beigetragen.

@ 10:07 von eine_anmerkung

"""Ich mag als AfD-Wähler nicht sonderlich die Linksparteien, fühle mich aber mit der Union etwas verbunden da ich dieser Partei bis zu dem von Merkel so vor zwanzig Jahren eingeleitete Linksdrift, dieser Partei die Stange hielt."""

Die Euroeinführung machte die CDU für mich unwählbar. Keine mitte-rechts Partei hätte eine Währung wie die DM und damit fast 5 % des Bruttosozialprodukts weggeschmissen.

Grüne und FDP sind NICHT die

Grüne und FDP sind NICHT die Königsmacher. Es wird eine GroKo geben, das zeichnet sich bereits ab. In welcher Welt treffen sich vor den "echten" Sondierungsgesprächen die kleineren Parteien mit den ihnen genehmen größeren Parteien? Die Sondierung CDU/FDP hat die Ampel unmöglich gemacht, die Sondierung SPD/Grüne die Jamaikakoalition. D.h. am Ende gibts wieder ein Machtwort und GroKo.

@10:21 von jaegerj

"st doch bekannt für seine Rasta- und Cannabis-Kultur. Ist es vielleicht das, was Laschet und die FDP sich so herbeisehenen? Tief einatmen, zurücklehnen und entspannen..."
Und dann ein Hauch Woodstock.

@05. Oktober 2021 um 10:22 von Giselbert

"Signalisieren" und "haben geopfert" sind halt zwei Paar Schuhe.

Ganz klar, dass man da das Bedürfnis hat es richtig zu stellen.

9:47 Walter2929

"Das mag sein, aber wenn sich die arroganten Karrieremenschen durchsetzen......."

Sie bringen es auf den Punkt.
Die FDP spricht von neuem Aufbruch und bringt genau die roten Linien ins Spiel die sie schon seit mehr als 50 Jahren vertritt. Es scheint sie wird auch seit mehr als 50 Jahren vom gleichen Klientel und deren Nachfolger gesponsert.
Und sowas wählt die Jugend die auf Bafög angewiesen ist oder preiswerten Wohnraum oder preiswerte öffentliche Verkehrsmittel oder kostenlose Mitversicherung in der Kranknkasse usw., usw.
Man kann es nicht glauben.

Na und ?

Am 05. Oktober 2021 um 10:01 von Sisyphos3
09:27 von Bigbirl
mit Baerbock oder Habek als Kanzler
..................

sie wissen aber schon,
dass die GRÜNEN mit 15 % "nur" drittstärkste Partei sind

In der Union wird gerade heftig eine Verjüngung diskutiert.
Auch in Diskussionen über Politik / Politiker/innen wird immer wieder nach jungen, unverbrauchten, nicht so geschliffen daher redenden, auch heisse Themen anpacken, ohne nur auf die nächste wahl schielende und auch mal ganz menschlich Fehler machende Politikerinnen u. Politiker gerufen. Weder bei der SPD, CDU noch bei der FDP sehe ich jemand auf den das zutrifft. Also warum nicht Analena Baerbock.

Es gibt nur einen Weg zum Ziel

Die Union muss sich überlegen, warum sie immer mehr Wähler verloren hat und dann gegensteuern. Die konservativen Wähler die bei der AFD und FDP gelandet sind müssen zurückgeholt werden. Dazu braucht es keine Jungen, sondern einen echten Konservativen und da sehe ich nur Merz.
Merz wurde bei der Auswahl des Kanzlerkanditaten wieder von Merkel und der Frauenunion ausgebremst, weil er mehr Stimmen erhalten hätte als Merkel. Mit den Stimmen die Laschet erhiehlt kann sie jetzt sicher besser leben, nur die CDU ist tot.

Die Nach-Merkel-Ära

Es täte gut, die Merkel-Ära so schnell wie möglich zu beenden und auch alle Politiker, die dieser Ära zuzurechnen sind, in die Versenkung verschwinden zu lassen.
.
Dazu gehören nicht nur Regierungsmitglieder der Union in Bund und Land, sondern auch der SPD und in Teilen der Grünen. Röttgen hat sich selbst abgeschossen und ob Merz der Heilbringer sein wird - ich wage es zu bezweifeln.
.
Auch aus der CSU kommt nichts. Der Söder war ein Parteigänger von Merkel und der Drehhofer ist längst zu alt und hat zum Schluß auch klein beigegeben.
.
Wenn ich mir die Riege in der SPD so ansehe - Scholz, Maas, Lauterbach, Schulze - dann ist da auch kein oha möglich.

um 09:46 von Sisyphos3

,,Also ich fand nicht dass sie von Vorteil war für unser Land
Angefangen bei A wie Asyl, jedes Thema mit Aussitzen zu lösen versucht.
Jeden potentiellen Nachfolger "entsorgt" bzw. weggelobt , den Merz wie den Wulff.
Dazu noch die CDU, eine einstmals konservative Partei nach Links gezerrt,
den Erfolg der AfD ermöglicht."

Den Erfolg der AfD hatten Sie bislang doch eher auf der Habenseite Ihrer Posts der Suche nach "richtiger" Gesinnung. Die gemeinhin bekannte Unsicherheit im Wahlverhalten bei dieser BTW ließ sich dabei wie im Ausschnitt unter der Lupe prima nachvollziehen. Daß es ein Vorteil sein soll (für wen?), wenn die Asylfrage, die in den Abkommen zur Selbstverpflichtung unter den zivilisierten Nationen garkeine ist, durch eklige, lautstarke Angriffe aus der stockfinstren rechten Ecke zur Waffe wird gegen den Zusammenhalt eben unter den Zivilisierten, das hätte ich gerne mal erklärt von Ihnen. Asylrecht steht aus guten Gründen besonders durch unsere Geschichte nicht zur Debatte.

um 10:22 von Giselbert

>>"Klar, ganz konkret wird es erst wenn der Koalitionsvertrag steht. Aber ich beziehe mich auf die Verhandlungen mit der FDP, dort signalisierten die Grünen auf das Tempolimit zu verzichten."<<

Ich persönlich muss berufsbedingt viel fahren und würde unter einem Tempolimit sehr leiden. Müssen die Grünen denn immer unsere Zukunft mit Verboten, Gängelungen und höheren Abgaben gestalten wollen? Ich nehme für mich in Anspruch frei denken zu können und ich kann auch meine Fahrgeschwindigkeit den vorherrschenden Rahmenbedingungen anpassen. Ganz alleine kann ich das.

10:12 von eine_anmerkung.

dieser aussage schliesse ich mich sehr gerne vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne, treffende worte kleiden!

@Zuschauer49 um 10:14

>> Am 05. Oktober 2021 um 10:14 von Zuschauer49
09:13 von Wolf1905 "Laschet"
"Warum die ollen Kamellen von der Uni Aachen?"
Pardon, extreme Schusseligkeit und Notenfälschung sind "olle Kamellen"? Bei einem Kanzlerkandidaten?! <<

Ja, sind für mich „olle Kamellen“, genauso wie der Lebenslauf und das Buch von Frau Baerbock und die Finanzthemen bei Herrn Scholz.
Warum? Solche Diskussionen führen nicht weiter, so was rückwärts gerichtet - man muss nach vorne schauen - was bringt weiter!
Ist doch klar, dass jeder, der eine Präferenz für eine Person hat, deren Schwachpunkte nicht hervorheben möchte oder herunterspielt, die der Konkurrenz aber zum Hauptthema macht; so eine Einseitigkeit bringt aber gar nix! Aber man kann sich daran natürlich genüsslich abarbeiten, ohne irgendwas zu erreichen!

Das Zermürbungsschicksal könnte auch anderen drohen,,

wenn aussichtsreiche oder enttäuschte Hoffnungen auf gewünschte Regierungsposten und Kanzlerposten nach dem Sondierungs/Koalitionsverhandlungsprozess
aus dem Zwielicht der Vertraulichkeit heraustreten. Ein dann ganz normaler Vorgang in der Parteiendemokratie.
Zitat"Die Personalfragen könnten die CDU aufreiben. Nicht erst am Ende, sie zermürben die Partei schon jetzt, bevor überhaupt klar ist, ob sie regieren oder opponieren wird."
Auch in den anderen Parteien existieren Posten- und Gestaltungsträume.

um 10:24 von Adeo60

>>"Auch für mich wäre eine GroKo durchaus eine Alternative. Wir brauchen - bei allen notwendigen Veränderungen - Stabilität, insbesondere in der Wirtschaftspolitik. Nur so können die staatlichen Leistungen für Soziales, Bildung, Sicherheit und vor allem in Sachen Klimapolitik aufrechterhalten bleiben."<<

..... sonst reden Sie (neben Ihrer Union) immer den Grünen das Wort. So ändern sich die Zeiten.

Am 05. Oktober 2021 um 09:05 von Esche999

1.die Union blamiert sich - vor allem durch den Umgang mit Laschet. Er sollte aus der CDU austreten.
__
Die CDU hat ca. 400.000 Mitglieder. Warum sollte Herr Laschet da austreten ? In einer Partei kann m.W. jeder Mitglied werden.
__
2.natürlich war Jens Spahn der eigentliche Kanzlerkandidat - das hat man aus taktischen Gründen gelassen und auf das nächste Mal verschoben - übrigens ganz ähnlich wie es bei den GRÜNEN gemacht worden ist.
__
Wer hat Ihnen denn diesen streng geheimen Plan verraten ?
__
3, die von ALLEN projektierte Wende kommt ohnehin nicht; insofern könnte es auch eine GROKO werde.
__
Dass diese Möglichkeit besteht, wird seit einer Woche diskuttiert.
__
Eine wirkliche Zäsur wäre allein ROT_GRÜN - ganz einfach weil man dann wirklich ganz andere Strategien anwenden müßte. Natürlich : Mut gehört dazu.
__
Nee, nicht Mut gehört dazu, sondern Wähler, die den versprengten Haufen, der sich "die Linke" nennt, wählen. Das waren satte 4,9% vor einer Woche. Das ist reality.
Nicht MUT

@eine_anmerkung um 10:26

>> Die Union ist abgeschlagen und alle trampeln auf Ihr rum und besonders auf Laschet. Hätten viele potenzielle AfD-Wähler nicht aus Angst vor rot-grün-rot ebenfalls taktisch die Union gewählt, sähe das Ergebnis sicherlich noch schlechter aus. <<

Sehe ich ganz anders; die AfD hat davon profitiert, dass Laschet Kanzlerkandidat der Union wurde; wäre es Söder geworden, hätte der Osten der Republik nicht so AfD-lastig gewählt, sondern mehr CDU. Wie das Gesamtergebnis dann ausgesehen hätte, kann sich jeder ausmalen - vermutlich jetzt Union und Grüne in einem Bündnis.

Aber wie Müntefering schon richtig sagte: „hätte hätte Fahrradkette …“.

um 10:27 von MichaelKiel

>>"Kann mir mal einer erklären woraus der "linksdrift" der CDU bestand?"<<

Der Linksdrift der Union wird hautsächlich mit der Haltung der Union zu den Themen Asyl, Zuwanderung und Migration begründet, bzw. den damit verbundenen Richtungswechsel der Union. Schauen, oder vielmehr hören Sie sich dazu mal die Aussagen von Merkel so um die Jahrtausendwende an. Sie werden Ihren Ohren nicht trauen.

Mir ist bange vor der Zukunft!

Vielleicht bin ich schon zu alt, um noch ein großes Verlangen nach Veränderungen zu haben. Daher würde ich eine GroKo favorisieren.
Ein Blick auf die Zapfstellen der Tankstellen und die Preise in den Supermärkten zeigt, wohin die Reise geht.
Anstatt hochmoderne Kernkraftwerke werden Windmühlen unser Leben bestimmen. Anstatt Lastkraftwagen Lastenfahrräder usw. Gehören wir in der Digitalisierung schon zum Schlußlicht, werden weitere Bereiche folgen. Was ist aus dem Land der Dichter und Denker geworden? Zukunft, mir graust vor dir.

re MichaelKiel

"Kann mir mal einer erklären woraus der "linksdrift" der CDU bestand?"

Auch wenn's out of topic ist (ein Verdienst des vielmaligsten Users, der mal wieder die Diskussion kapert):

Dass die Union unter Merkel nach links gerückt ist sieht man an vielen Punkten. Flüchtlingspolitik, Wehrpflicht, Atomkraft, Innere Sicherheit und Teile der Gesellschaftspolitik.
Konservative Werte, die die Union mal ausgezeichnet haben, findet man immer seltener.

Was allerdings schlich falsch ist, ist die Annahme einiger User, dass die AfD in irgendeiner Form die konservative "Nachfolgepartei" der Union ist.
An der AfD ist gar nichts konservativ, große Teile des Kurses werden von reaktionär-rechtsextremen Figuren wie Höcke & Co. gesteuert. Auch wenn es von einigen behauptet werden wird, sie wäre auch in anderen Ländern eben jene rechtsextreme Partei.

@ 10:13 von Tremiro

"""Das sieht nur vom äußerst rechten Rand so aus."""

Es sieht weit rechts aus, weil Deutschland so weit links abgedriftet ist.
Deswegen habe ich vorhin Mitte mit (*) gekennzeichnet. Die CDU ist eindeutig links der (durchschnittlichen) politischen Mitte der etablierten Demokratien.

Die Geschichte

ist doch ganz einfach: Falscher Kanzlerkandidat. Da braucht man sich über das Wahlergebnis nicht wundern.

Hausaufgaben machen, weiter gehts dann in ein paar Jahren.

Vorallem dann bitte sich nicht selber profilieren, oder die Partei, sondern auf die Probleme der Zeit und der Wähler eingehen.

Das Eigentor schießen sich doch im Moment die Grünen, SPD und FDP selber, denn wenn man die Wähler auch abstraft erledigt sich das Problem auch schnell von alleine bei der nächsten Wahl.

Dann wird das schon wieder.

@ Wolf1905 9.02

"Eine Ampel wird nur noch rot blinken ("außer Betrieb");-))"

Ihren Ausspruch sollten Sie nun als Witz oder evtl. auch als Einfalt kennzeichnen.

Am 05. Oktober 2021 um 09:16 von Esche999

Korrektur zu "unmoralische Union"

Gemeint ist natürlich ROT_GRÜN_ROT. Bitte um Nachsicht.
__
Seit einer Woche liegen die Wahlergebnisse vor. Haben Sie noch nicht verstanden, dass weder ROT-GRÜN, noch ROT-GRÜN-ROT eine Mehrheit hat ?
Eine Minderheitsregierung würde es in Windeseile zerbröseln, schon wegen der AFD im Parlament. Der Forist @Zille (?) glaube ich, hat da gestern ein witziges Szenario beschrieben, was sich so auch mit Sicherheit abspielen würde. Also mit der Minderheit, das können Sie stecken lassen.
Das gibt nix. Glücklicherweise.
Die jetzigen Akteure müssen irgendeine Möglichkeit finden, wie sie das Land regieren wollen. Da es sich, hoffe ich jedenfalls, um intelligente Menschen mit einem gewissen Realitätssinn handelt, wird das schon gelingen. Vllt nicht heute oder morgen, aber es wird.

10:32 von bolligru

offensichtlich nur sich selbst und baerbock bei den grünen

um 10:32 von bolligru

>>"10:03 von SinnUndVerstand
Sie schreiben: "..nicht die hellste Kerze auf der Torte..."
Das Problem haben heutzutage wohl alle Parteien, daß es die klügsten Köpfe nicht unbedingt in die Politik treibt.
Zur Erinnerung: Strauß war Bester seines Abiturjahrgangs in Bayern, Schmidt brilliant, Wehner knallharter Redner, ...
Sehen Sie in einer unserer Parteien "helle Kerzen"?"<<

Dazu müssen Sie wissen das unser werter Mitkommentator ein begeisterter Grünenwähler ist. Ich würde da eher an den Spruch denken "wer im Glashaus sitzt" (Roth, KGE, Baerbock, Habeck..)

Hallo Chili58,

voll meine Meinung. Die CDU wurde bereits in den letzten Tagen Kohl und durch Frau Merkel an die Wand gefahren. Mit dem Ruck nach links wurden zwar der SPD Wähler abgejagt, aber jetzt war der Weg für die AfD frei. Und so sind durch die AfD nur noch Dreierkoalitionen oder eine GroKo möglich.

@05. Oktober 2021 um 10:27 von MichaelKiel

Nein. Es gibt aber einige Neonazis, die spannende Theorien dazu entwickelt haben.
Die sind aber eher unbelegt und natürlich ein Grund für Demokraten mit dem Kopf zu schütteln.

@ von nie wieder spd

Ich bin ja in weiten Teilen ihrer Meinung. Damit meine ich die letzten Jahre, ich lese sie immer sehr aufmerksam. Aber lassen Sie doch bitte diesen Kirchen Mist weg. Die Show dass jemand nur der behauptet gläubig zu sein besserer Mensch ist ist doch durch die Massen Vergewaltigung von Kindern und insbesondere und das ist der Punkt der Umgang damit Beweis genug. Bitte denken Sie säkular, Säkularität heißt nicht eine formale Trennung von Kirche und Rechtsstaat, die Zehn Gebote und das Vaterunser ist purer Unterwerfung Kult. Exakt wie in einer Sekte. Meiner Erfahrung nach sind tief religiöse Katholiken oft sehr besonders schlimme Charakter

um 10:36 von SinnUndVerstand

>>"Vielleicht hat der User ja aufgrund der karnevalistischen 'Begabung' Laschets auf diesen Begriff 'olle Kamellen' aus dem Milieu zurückgegriffen?"<<

Jetzt werden Sie aber albern, sorry. Keine Argumente mehr?

09:30 von MRomTRom

"In der Wählerschaft gibt es nach den jüngsten Erhebungen des ZDF-Politbarometer eine 59 % Mehrheit für eine Ampel-Koalition."
Die Wählerschaft wählt,
nicht zu verwechseln mit den durch Umfragen "Befragten"!
Die Wählerschaft hat leider nicht entschieden, dass es eine Mehrheit für eine Ampelkoalition gibt, sonst hätten wir schon eine!

Da die FDP leider schon wieder mal ihre unverrückbaren Pflöcke eingeschlagen hat, wird es eine sogenannte Große Koalition aus SPD und Union geben, bei der sich die FDP in der Opposition nicht zu schade ist, weiter für die Union zu stimmen,
um die SPD zu lähmen!
Die heuchelnde FDP führt leider Grüne und SPD am Nasenring durch die Verhandlungen, einzig um der konservativen Wirtschaft zu dienen, um von ihr Geld und Posten abzugreifen!

um 10:38 von État DE gauche

>>"@ 10:07 von eine_anmerkung
"""Ich mag als AfD-Wähler nicht sonderlich die Linksparteien, fühle mich aber mit der Union etwas verbunden da ich dieser Partei bis zu dem von Merkel so vor zwanzig Jahren eingeleitete Linksdrift, dieser Partei die Stange hielt."""

Die Euroeinführung machte die CDU für mich unwählbar. Keine mitte-rechts Partei hätte eine Währung wie die DM und damit fast 5 % des Bruttosozialprodukts weggeschmissen."<<

Womit Sie sicherlich auch recht haben.

10:26 von eine_anmerkung.

>>... und "meine AfD" hat sich stabilisiert.<<

Das ist schön. Dann wollen wir gemeinsam hoffen dass sich die AfD, bei jeder künftigen Wahl, weiter so mit - 2,3% stabilisiert.

Am 05. Oktober 2021 um 10:38 von MichaelKiel

Die Sondierung CDU/FDP hat die Ampel unmöglich gemacht, die Sondierung SPD/Grüne die Jamaikakoalition. D.h. am Ende gibts wieder ein Machtwort und GroKo.
__
Warum sind Sie dieser Meinung ?
"Sondierung", das sagt das Wort schon, ist doch nur, um mal auszuloten, was vllt ginge.
Da redet zunächst mal (glücklicherweise) jeder mit jedem. Man will sich ja später keine Vorwürfe machen (lassen müssen).
Dass es dennoch zu einer Groko kommt, das ist natürlich möglich und vllt nicht einmal die schlimmste Alternative.

@10:26 von eine_anmerkung.

Ihre verblendete Sicht bringt immer neue Stilblüten: das Ergebnis der Grünen, die ordentlich zugelegt haben, ist für sie "mickrig", die afd, die klar verloren hat, hat sich "stabilisiert". Das kommt der Sichtweise Weidels nahe, die den klaren AfD-Stimmenverlust schön redet und rechnet, indem sie die Ergebnisse anderer Parteien dazu addiert.
In Ihrer Sprache formuliert: Ich wünsche der AfD weiter gute "Stabilisierung", so dass sie beim nächsten mal grandiose 4,7% holt.

@10:40 von jukep

"Die FDP spricht von neuem Aufbruch und bringt genau die roten Linien ins Spiel die sie schon seit mehr als 50 Jahren vertritt. Es scheint sie wird auch seit mehr als 50 Jahren vom gleichen Klientel und deren Nachfolger gesponsert.
Und sowas wählt die Jugend die auf Bafög angewiesen ist oder preiswerten Wohnraum oder preiswerte öffentliche Verkehrsmittel oder kostenlose Mitversicherung in der Kranknkasse usw., usw.
Man kann es nicht glauben."
Die FDP weiß eben, wie man sich verkaufen kann, besonders an den Jüngeren, weil sie ja noch nicht die FDP in der Regierung erlebt haben. Von den Hoteliersteuern bis mehr Netto von Brutto weiß sie eben noch nichts aber sie werden es bestimmt kennen lernen.

@10:40 von jukep

"Und sowas wählt die Jugend die auf Bafög angewiesen ist oder preiswerten Wohnraum oder preiswerte öffentliche Verkehrsmittel..."

Eher nicht - vermutlich eher der Teil der Jugend, denen die sowieso keinen Anspruch auf Bafög haben, weil die Eltern zu viel verdienen, die zum 18. Geburtstag einen Mini bekommen und deren Eltern fürs Studium eine Eigentumswohnung am Studienort kaufen, weil sie sowieso etwas für die Steuererklärung brauchen.

Es gibt ja nicht "die Jugend". Und der Teil, der beim Polohemd den Kragen hochklappt mag durchaus FDP-affin sein.

Warum nicht mal eine Minderheitsregierung wagen?

Aber da müßte man ja Überzeugungsarbeit leisten und müßte mit dem demokratiefeindlichen Fraktionszwang Schluß machen.
Ich weiß keine bessere Demokratie, aber diese Notwendigkeit von Koalitionen ist doch auch nicht der Weisheit letzter Schluß. Wahlprogramme sind Makulatur. So heißt es: "War mit unseren Koalitionspartner nicht zu machen!" Ständige Kompromisse weichen jeden vernünftigen Gedanken auf.
Viel stärker müßte auch mit Volksentscheiden gearbeitet werden, denn ich habe zwar alle Jahre die Möglichkeit zur Wahl, aber was nach den Koalitionsverhandlungen raus kommt, kann ich nicht beeinflussen.

m 09:17 von Bender Rodriguez

>>"Habeck und Söder haben sich verzockt. Mit den beiden wäre jetzt schwarzgrün mit 65% besiegelt. Lindi wäre wieder nicht im bt. Scholz könnte wieder in Hamburg bankgespräche vergessen. Und Frauch Weidel... Wer war das noch gleich?....wäre längst vergessen."<<

Ihre Logik geht nicht ganz auf denn die gute Frau Weidel hätte bei einer solchen Konstellation sicherlich satte Gewinne davongetragen wenn Söder noch weiter nach links gewandert wäre. Nein, ich finde Söder hat die Rahmenbedingungen exakt vernommen als er auf einmal den Grünen einen Tritt gab. Laschet war halt die Schwachstelle, aber das hat sich die CDU (und nicht CSU) selbst zuzuschreiben als diese Helden Laschet aufs Schild stellten.

Neuausrichtung?

Ich lese immer was von Neuausrichtung der CDU, manche Politiker wollen ihre Partei sogar "neu erfinden".

Irgendwie finde ich das verlogen. Es geht doch um die Inhalte - und nicht darum, den eigenen Leuten lukrative Regierungsämter zu sichern. Auf Krampf die politischen "Überzeugungen" zu wechseln ist Heuchlerei. Wenn die Inhalte, von denen man überzeugt ist, nicht mehr gefragt sind (und das sind sie gerade bei jüngeren Wählern immer weniger), sollte die Union sich das eingestehen und anderen Parteien das Feld überlassen.

10:32 von bolligru

>>Zur Erinnerung: Strauß war Bester seines Abiturjahrgangs in Bayern, Schmidt brilliant, Wehner knallharter Redner, ...<<

Der alte Irrtum."Früher war Alles besser."
Was glauben Sie was heute investigative Journalisten über Strauß aufdecken würden? (nicht nur "Starfighter")
Und knallharter Redner? Das können auch heutige Politiker. Schauen Sie mal inYouTube, wie Amthor den AfD-Abgeordneten eine Lektion erteilt.

um 10:49 von Wolf1905

>>">> Die Union ist abgeschlagen und alle trampeln auf Ihr rum und besonders auf Laschet. Hätten viele potenzielle AfD-Wähler nicht aus Angst vor rot-grün-rot ebenfalls taktisch die Union gewählt, sähe das Ergebnis sicherlich noch schlechter aus. <<

Sehe ich ganz anders; die AfD hat davon profitiert, dass Laschet Kanzlerkandidat der Union wurde; wäre es Söder geworden, hätte der Osten der Republik nicht so AfD-lastig gewählt, sondern mehr CDU. Wie das Gesamtergebnis dann ausgesehen hätte, kann sich jeder ausmalen - vermutlich jetzt Union und Grüne in einem Bündnis."<<

Vielleicht haben wir beide recht und man muss Landes- und Bundesebene unterscheiden?

@05. Oktober 2021 um 10:49 von Wolf1905

Dem kann kann ich weitestgehend zustimmen. Allerdings hat die afD nicht profitiert, sie hat über 15% ihrer Wählerstimmen verloren. Sie ist also einer der großen Wahlverlierer.

@um 09:30 von MRomTRom

59% bevorzugen also eine Koalition, über deren inhaltliche Positionierung man momentan noch nur spekulieren kann, wenn man denn genug Phantasie mitbringt, um sich vorstellen zu können, wie die finanzpolitischen Positionen von SPD und FDP irgendwie übereinander passen könnten. Für mich hat diese Art Blind-Date artige Festlegung schon etwas von Realitätsverweigerung.

Aber wahrscheinlich bietet die Ampel grade weil am wenigsten klar ist, wie das eigentlich funktionieren soll einfach am meisten Projektionsfläche für die persönlichen Wunschvorstellungen, und ist deswegen so beliebt. Mit nur etwas Realitätssin könnte einem klar sein, dass das Konzept 'Scholz verteilt soziale Wohltaten, die Grünen retten das Klima, und die FDP kriegt ein paar Pöstchen und hält sonst für 4 Jahre die Klappe' leider nicht funktionieren wird, und damit hätte sich die Attraktivität der Ampel in den meisten Fällen wohl auch wieder erledigt.

um 10:21 von État DE gauche

,,Den Spitzensteuersatz konnten die allermeisten Spitzenverdiener umgehen. Zum Glück, ansonsten wären sie und ihre Unternehmen abgewandert."

Abgewandert? Nach GB vielleicht? Die Drohungen mit Abwanderung zeigen mit aller Deutlichkeit, was mit der ,,Freiheit" wirklich gemeint ist, von der unser Möchtegernsuperminister für Wirtschaft & Finanzen auf Schwarzweißplakaten und Auftritten über lange Monate schwadronierte. Wenn wir am Standort xy auch noch Verantwortung übernehmen sollen für die Infrastruktur, von der wir profitieren, gehn wir eben dorthin, wo wir fast nichts bezahlen müssen für das unternehmerische Risiko und die Befriedigung der Bedürfnisse nimmersatter Aktionäre, welche stumm an den Raubzügen gegen den sozialen Frieden und die Autonomie schwächer Ökonomien beteiligt sind. Diese Verachtung für den Staat als Lenkungsorgan für das Allgemeinwohl im Sinne einer Kontrolle über einen fairen Wettbewerb ist nirgendwo deutlicher zu sehen als in dieser sehr simplen Überlegung.

Parteiposten und Neuausrichtung

Vielleicht ist es nun an der Zeit, das gesamte Personal nach seinem Wissensstand einzusetzen ,und zwar so, dass jeder Wissen für seine A u f g ab e mitbringt die er / sie erfüllen soll ! Pleiten und Pannen wurden schießlich dem Volk genügend angetan und
so könnte man jede Menge Geld einsparen ! Da erinnere ich gern z.B. an Maut oder Maskenkäufe in Fern-Ost oder oder oder ....

10:43 von eine_anmerkung.

>>Ich persönlich muss berufsbedingt viel fahren und würde unter einem Tempolimit sehr leiden.<<

Ich persönlich muss berufsbedingt auch viel fahren. Dazu reichen 130 km/h vollkommen aus.

@ Adeo60 9.49 h

"Zugleich ist Laschet aber auch ein Bindeglied zu Lindner."
Schlimm genug; CDU und FDP bedeuten: Dringendste Aufgabe, nämlich endlich konsequentes und schnellstes Voranbringen
des Klimaschutzes blieben auf der Strecke und die Schere zwischen arm und reich würde noch weiter auseinandergehen - d.h. Anstand, Verteilungsgerechtigkeit, Solidarität, Weitblick würden auf Null reduziert - aber ich weiß, dass ist ja auch Ihre Vorstellung einer "starken Wirtschaft" = ein von jeglicher Verantwortung gegenüber der großen Mehrheit in Deutschland und der Welt.

@sonnenbogen

Ob das wirklich so ist oder ist es Ironie ?

@ Am 05. Oktober 2021 um 10:50 von KarlderKühne

>>Mir ist bange vor der Zukunft!

Vielleicht bin ich schon zu alt, um noch ein großes Verlangen nach Veränderungen zu haben. Daher würde ich eine GroKo favorisieren.
Ein Blick auf die Zapfstellen der Tankstellen und die Preise in den Supermärkten zeigt, wohin die Reise geht.
Anstatt hochmoderne Kernkraftwerke werden Windmühlen unser Leben bestimmen. <<

Jaja, die Kernkraft, saubere Energie der Zukunft. War das nicht mal so eine Werbung aus den 50´ern? Aber wo man den radioaktiven Atommüll entsorgt ist ja auch egal. Und Tschernobyl & Fukushima als bekannteste Havarien sind ja auch irgendwie hinnehmbar.

>>Anstatt Lastkraftwagen Lastenfahrräder usw. Gehören wir in der Digitalisierung schon zum Schlußlicht, werden weitere Bereiche folgen. Was ist aus dem Land der Dichter und Denker geworden? Zukunft, mir graust vor dir.<<

Ich bezweifele stark das Lastenfahrräder Lastkraftwagen (LKW) ersetzen werden.

@SinnUndVerstand

Gut erkannt und völlig richtig !!!!!

Frau Merkel

hat mit der gegenwärtigen Misere der Union weniger zu tun.
Wir haben es hier mit erwachsenen Männern zu tun, die unfähig waren, eine Mannschaft zu bilden und das auch noch sind.

Tremiro

"Und warum sollte irgendwer "diese Säge bedienen"?
Faru Merkel hat doch nicht mehr kandidiert. Wussten Sie das nicht?"
Unsachlich, wie immer.
Wozu braucht es in diesem Zusammenhang eine Frau Merkel? JETZT gibt es niemanden, der eine Säge bedienen könnte. Völlig egal, wessen Stuhl angesagt werden sollte.
Soll heißen: die CDU wurde auf konsequentes Abnicken, JA-Sagen und Gehorsam getrimmt.

So brauchen die nicht mal mehr Opposition machen.
Da wäre es gleich besser, zu Hause zu bleiben. Dann wäre der BT auch nicht so groß.

um 10:57 von KarlderKühne

>>"voll meine Meinung. Die CDU wurde bereits in den letzten Tagen Kohl und durch Frau Merkel an die Wand gefahren. Mit dem Ruck nach links wurden zwar der SPD Wähler abgejagt, aber jetzt war der Weg für die AfD frei. Und so sind durch die AfD nur noch Dreierkoalitionen oder eine GroKo möglich."<<

Ich denke da ist viel Wahres dran bei dem was Sie sagen und ich denke auch das Frau Merkel uns die AfD, jedenfalls die AfD in der jetzigen Form, beschert hat. Vielen Dank nochmals dafür liebe Frau Merkel. Bei der AfD handelt es sich um geschenkte Politiker und nun sind sie halt nunmal da.

@ eine_anmerkung

Das Problem haben heutzutage wohl alle Parteien, daß es die klügsten Köpfe nicht unbedingt in die Politik treibt.
Zur Erinnerung: Strauß war Bester seines Abiturjahrgangs in Bayern ...

Leider hat er als Minister gegen Gesetze verstoßen und z.B. einem Verkehrspolizisten das Leben schwer gemacht, weil der die Unverschämtheit besaß, in mit Alkohol am Steuer zu kontrollieren.
Strauß ist heute kein Vorbild mehr, egal wie gut er als Schüler seine Vokabeln auswendig gelernt hatte.

Wir brauchen Leute, die ehrlich sind, Ideen haben und uns nach vorne bringen und die gibt es auch heute noch in unseren Parteien. Olaf Scholz ist einer davon und ich gehe davon aus, dass er der nächste Kanzler wird.

@ SinnUndVerstand 10.29 h

Ich stimme Ihren Gedanken und Ihrer Analyse zu. Eine rot-grüne Minderheitsregierung würde ich begrüßen, aber ich befürchte, es wird nicht dazu kommen. Hoffe nur, es kommt nicht zu Jamaika oder erneut GroKo - das wäre dann eine weitere Verweigerung zukünftigen Generationen verantwortlich gegenüber zu handeln bzgl. des Klimaschutzes und eine fortgesetzte Politik der sozialen Ungerechtigkeit.

um 11:02 von Tremiro

>>">>... und "meine AfD" hat sich stabilisiert.<<

Das ist schön. Dann wollen wir gemeinsam hoffen dass sich die AfD, bei jeder künftigen Wahl, weiter so mit - 2,3% stabilisiert."<<

Kaffesatzleserei, aber ich prognostiziere "meiner AfD" einen satten Zuwachs weil die Themen und Notwendigkeiten in Zusammenhang mit Migration meiner Meinung nach nur ausgesessen und nicht gelöst werden. Eigenartig das um dieses Thema alle Parteien bei der letzten Wahl einen großen Bogen gemacht haben, finden Sie nicht?

@ KarlderKühne

Warum nicht mal eine Minderheitsregierung wagen?

Um sich dann in den ersten Haushaltsberatungen von der Opposition in die Pfanne hauen zu lassen? Das wäre den anderen doch ein Fest, die Regierung scheitern zu lassen.

@ 11:02 von Tremiro

10:26 von eine_anmerkung.
>>... und "meine AfD" hat sich stabilisiert.<<

@ 11:02 von Tremiro "Dann wollen wir gemeinsam hoffen dass sich die AfD, bei jeder künftigen Wahl, weiter so mit - 2,3% stabilisiert."

Das bezweifle ich stark, dass Ihr Wunsch in Erfüllung geht.

Hier muss ich "eine_anmerkung" recht geben, dass sich die AfD stabilisiert hat, besonders unter dem Gesichtspunkt, dass viele potenzielle AfD-Wähler aus Angst vor rot-grün-rot ebenfalls taktisch die Union gewählt haben.

Am 05. Oktober 2021 um 10:55 von Wohlergehen

@ Wolf1905 9.02

"Eine Ampel wird nur noch rot blinken ("außer Betrieb");-))"

Ihren Ausspruch sollten Sie nun als Witz oder evtl. auch als Einfalt kennzeichnen.
__
Wenn die eigenen Preferenzen verballhornt werden, dann reagiert manch einer sehr sensible. Sie selbst können doch auch ganz gut andere harsch kritisieren. Wenn dann Kritik gegenüber der sozialistischen Ausprägung geübt wird, kann der Kritiker, Ihrer Meinung nach, also nur "einfältig" sein.

@eine_anmerkung, 10:46

"..... sonst reden Sie (neben Ihrer Union) immer den Grünen das Wort. So ändern sich die Zeiten".

Ich folge zu aller erst meinem gesunden Menschenverstand. Ich bin konservativ geprägt, zugleich aber auch ein sozial denkender und vor allem weltoffener Mensch.
Deshalb halte ich auch nichts von links/rechts-denken. Entscheidend ist, was den Bürgern nützt.

Diese Situation hat schon ein Geschmäckle.

Eigentlich passt aber auch nichts zusammen. Man kann es drehen und wenden wie man will, durch diese Dreierkoalitionen bekomme ich immer eine Partei in Regierungsverantwortung, die ich absolut nicht möchte.

@11:15 von lurking_horror

"59% bevorzugen also eine Koalition, über deren inhaltliche Positionierung man momentan noch nur spekulieren kann, wenn man denn genug Phantasie mitbringt, um sich vorstellen zu können, wie die finanzpolitischen Positionen von SPD und FDP irgendwie übereinander passen könnten. Für mich hat diese Art Blind-Date artige Festlegung schon etwas von Realitätsverweigerung."

Den meisten geht es wohl ganz einfach so, dass sie gerade in Sachen Wirtschaftspolitik die SPD als Gegenpol zur FDP betrachten, so dass vernünftige Kompromisse verhandelt werden müssen. Auf ein Revival der Marktliberalisierung, die die FDP nach der Finanzkrise aus dem Bundestag kegelte hat wohl kaum jemand Lust.

@ 10:32 von bolligru

Da ist aber eine Menge Geschichtsverklittung dabei: Strauß' politischer Weg ist durch Skandale und Lügen gepflastert, er hatte ein mächtiges aufgeblasenes Ego. Diesen Politikstil braucht kein Mensch mehr.
Und ja, ich sehe politische Personen mit Format und einem überzeugenden teamorientierten Politikstil, meinetwegen können Sie es auch 'helle Köpfe' nennen.

@ eine_anmerkung

... Hätten viele potenzielle AfD-Wähler nicht aus Angst vor rot-grün-rot ebenfalls taktisch die Union gewählt ...

Das kann die Niederlage der AFD nicht erklären.
Schaut man sich die Wählerwanderung an, dann sind fast genau so viele Wähler von der AFD zur SPD oder zur FDP gewandert.

10:36 KarlderKühne

"Der Untergang der CDU begann nicht erst gestern....."

so ist es.

GroKo Warum nicht ?

Eine GroKo, aber dieses mal mit einem SPD Kanzler, wäre nicht die schlechteste Lösung.
Jedenfalls lieber, als wenn sich Ampel oder Jamaika nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen können und uns ständig Streit statt Politik präsentieren würden.

Uneinsichtigkeit

Anstatt irgendwelche Koalitionen anzustreben sollte die Union endlich mal einsehen, dass sie abgewählt wurde! Dieser unsägliche Versuch, gegen den Wählerwunsch auf Brechen und Biegen eine Regierung zusammenzustellen, ist einfach nur beschämend und fördert noch mehr die Politverdrossenheit.

@Nachfragerin, 10:32 Uhr

Sie wissen vielleicht, dass mein Favorit für die Kanzlerkandidatur Norbert Röttgen gewesen wäre. Und Röttgen nimmt ja meist kein Blatt vor den Mund. Mit ihm, aber auch mit Linnemann, Söder, Kretschmer, Hans u.a. kann ich mir sehr wohl eine inhaltliche und personelle Neuausrichtung vorstellen.

@ weingasi1 10.47

"Nee, nicht Mut gehört dazu, sondern Wähler, die den versprengten Haufen, der sich "die Linke" nennt, wählen."

Wie war das noch einmal mit dem "diffusen bashing"?
Zur Erinnerung: Ihr Beitrag vor wenigen Minuten!

Ich brauche keine Spezialisten

@ Peter Kock:

Parteiposten und Neuausrichtung. Vielleicht ist es nun an der Zeit, das gesamte Personal nach seinem Wissensstand einzusetzen ,und zwar so, dass jeder Wissen für seine A u f g ab e mitbringt die er / sie erfüllen soll !

Nein, gar nicht.
Ich finde, man braucht ehrliche, kreative und führungsstarke Leute an der Spitze. Das Wissen hat man sich ja schnell angeeignet.
Ein Gesundheitsminister muss kein Arzt sein und ein Verteidigungsminister kein General. Vielleicht ist es sogar besser, jemand ganz anderen zu nominieren, der nochmal neue Ideen hat.

11:15 von melancholeriker

Diese Verachtung für den Staat als Lenkungsorgan für das Allgemeinwohl im Sinne einer Kontrolle über einen fairen Wettbewerb ist nirgendwo deutlicher zu sehen als in dieser sehr simplen Überlegung.
----------------

Hat nicht jeder ein Recht auf Streben nach Glück ?
Seinem Glück - wie er es versteht ?
Der eine ist eben sozialer eingestellt der andere favorisiert eben mehr die Eigenverantwortung.
Ich schreibe ihnen nicht vor wie sie zu leben haben, sie schreiben es mir nicht vor
sollte doch in einer Demokratie einfach sein das zu klären
und sei es dass einer dorthin auswandert wo seine Vorstellung Realität ist
sollte er sich nicht durchsetzen können

Am 05. Oktober 2021 um 11:08 von BotschafterSarek

. Wenn die Inhalte, von denen man überzeugt ist, nicht mehr gefragt sind (und das sind sie gerade bei jüngeren Wählern immer weniger), sollte die Union sich das eingestehen und anderen Parteien das Feld überlassen.
__
Vielleicht sollten Sie bedenken, dass die Alterszusamensetzung einem ständigen Wandel unterworfen ist.
Im übrigen kenne ich genügend junge Leute, die daran interessiert sind, in einer gut funtionierenden Wirtschaft gut bezahlte Jobs zu finden, sich gegebenenfalls weiterzubilden oder auch selbst ein Unternehmen zu gründen bzw. sich zu diesem Zweck zusammen zu schliessen.
Warum sollten gerade junge Leute keine derartigen Interessen haben ?
Dafür bedarf es u.a. einer starken Wirtschaft einer Offensive in der Digitalisierung und ein offenes Ohr.

@ eine_anmerkung

Sehe ich ganz anders; die AfD hat davon profitiert, dass Laschet Kanzlerkandidat der Union wurde

Dann sehen Sie es aber nicht richtig. Die AFD hat ein paar Millionen Wähler verloren. Das ist nun einmal Fakt.

Sparpaket

"Frau Merkel
hat mit der gegenwärtigen Misere der Union weniger zu tun.
Wir haben es hier mit erwachsenen Männern zu tun, die unfähig waren, eine Mannschaft zu bilden und das auch noch sind"

Fehleinschätzung. Nur Frau Merkel ist hier schuld. Denn sie hat es zu verantworten, dass diese unfähigen Männer dort alleine sind. Ohne einen Anführer können die nichts. Und jeder, der Anführer hätte werden können, wurde frühzeitig von Merkel vertrieben.

Also, wer hat nun schuld?

Davon mal abgesehen...

Aber mal ganz abgesehen von politischen Positionen: gibt es irgendjemanden, der sich einen Kasper wie Laschet als Bundeskanzler vorstellen kann? Also als deutschen Regierungschef, der unser Land international vertreten und mit Leuten wie Erdogan oder Putin verhandeln wird? Ein Provinzclown, gegen den sogar Trump und Johnson staatmännisch wirken?
Ich zumindest nicht. Und vermutlich auch ein Großteil der Unionswähler nicht, weshalb sie lieber eine andere Partei gewählt haben, um unser Land vor diesem Mann zu bewahren, der nicht einmal seinen Wahlzettel richtig falten und damit eine gültige Stimme abgeben kann.

09:43 von Giselbert

<< Obwohl, die Grünen sind so versessen aufs Mitregierung, die haben ja schon ihr "Tempolimit" geopfert. <<

,.,.,

Bei einer Koalition muss JEDER etwas opfern.
Das wissen Sie auch ganz genau.
Wer nicht 100%ig gewählt ist, muss opfern.

Aber Ihr Bedürfnis, die Grünen anzuschießen, scheint zur Unredlichkeit zu führen.

10:24 von Adeo60: Groko

Mir fehlt irgendwie der Glaube, dass es bei einer Fortsetzung der Groko tatsächlich einen "Aufbruch" in der Klimapolitik gibt.

Am 05. Oktober 2021 um 11:07 von KarlderKühne

Viel stärker müßte auch mit Volksentscheiden gearbeitet werden, denn ich habe zwar alle Jahre die Möglichkeit zur Wahl, aber was nach den Koalitionsverhandlungen raus kommt, kann ich nicht beeinflussen.
:__
Ja. Und wie toll das mit den Volksentscheidungen klappt, hat man u.a. in Great Britain gesehen.

@eine_anmerkung, 10:26

Man kann Ergebnisse auch schönreden. Eine "Stabilisierung" der AFD kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Die Partei ist intern zerstritten, leidet unter dem zunehmenden Einfluss rechtsextremistischer Gruppierungen und bewegt sich weiter im gesellschaftlichen Abseits.

re eine_anmerkung

"Kaffesatzleserei, aber ich prognostiziere "meiner AfD" einen satten Zuwachs weil die Themen und Notwendigkeiten in Zusammenhang mit Migration meiner Meinung nach nur ausgesessen und nicht gelöst werde"

Exakt das haben Sie auch nach der letzten Wahl 2017 (und mehrfach in den letzten vier Jahren) "prognostiziert".
Was ist daraus geworden?
Genau, ein deutlicher Verlust im Bund und in etlichen Bundesländern (BW, RP, Berlin...).
Klar, Sie können natürlich munter weiter "prognostizieren". Das hat dann aber halt mit seriöser Argumentation nichts mehr zu tun, sondern mit purem Wunschdenken Ihrerseits...

Vielen Dank Frau Merkel, für nichts

So wie ich es sehe, hat Frau Merkel nicht nur dem Land geschadet, sondern auch ihrer eigenen Partei. Sie hat gut angefangen, doch mit der Zeit ging es nur um den Machterhalt, keine Perspektive, keine Vision... In der Pandemie hat man es deutlich gesehen, jeder machte, wes er wollte. Zusätzlich, wusste immer die Presse alles aus der ersten Hand. Nun, ich wähle nicht mehr die CDU, wünsche aber der Partei eine gute Erneuerung. Das geht allerdings nur in der Opposition.

11:06 von dr.bashir

Eher nicht - vermutlich eher der Teil der Jugend, denen die sowieso keinen Anspruch auf Bafög haben, weil die Eltern zu viel verdienen, die zum 18. Geburtstag einen Mini bekommen
-----------------

also um Bafög zu kriegen ... da ist man als Eltern schnell über der Einkommensgrenze
(ebenso als Studierender mit etwas Erspartem)
.... und das mit dem Mini zum 18 ten Geburtstag,
meine Tochter kriegte kein Auto, dafür aber das Kindergeld,
welches ich 18 Jahre lang auf einem Bausparvertrag ansparte,

re eine_anmerkung

Sie werfen den Grünen Verblendung vor und wollen um jeden Preis vermeiden einzugestehen, dass die AfD eben doch deutlich verloren hat.
Dazu nutzen Sie weiteres Wunschdenken und unbewiesene Thesen, wie dass nennenswerte AfD-Wähler zur Union übergelaufen wären...

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