Kommentare

Erschütternd

Von Frau Kastein lief ein Feature jetzt im Radio über diese Thematik.
Handwerklich hervorragend.
Ich war erschüttert über die Verbreitung von Drogen und die Alltäglichkeit dieses Problems in den USA.
Titel:
Die endlose Krise
Der fast aussichtslose Kampf der USA gegen Opioid-Missbrauch

Wo stecken denn nun...

.. alle Befürworter hier auf dem Forum, die so gern ähnliche Verhältnisse in Deutschland herbeisehnen ? Drogenfreigabe wäre hier wirklich nicht angebracht. Hoffen wir mal, daß der Gesetzgeber nicht nachgibt.

Opioid Krise, war das nötig ?

Ich war der Meinung das die Opioid Krise in den letzten Jahren mehr als eine halbe Millionen Toten verursacht hat. Die Zahl der Opioid-Dauer-Süchtigen ist mir unbekannt. Der wirtschaftliche Schaden der Betroffenen, also NICHT der Hersteller, sondern der Süchtigen, ist mir ebenfalls nicht bekannt. Lediglich der Schaden der Hersteller. Die waren übrigens nicht mal in der Lage ausreichend Schadenersatz an zu bieten.

Was mich wundert bei der Opioid Krise, ein schöne Verbale Verniedlichung dieses Wort, hat man sehr erfolgreich viel verborgen halten können. Aber wie sieht es in Europa und Deutschland aus ? In einigen EU Ländern schaut es nicht besser aus als in Amerika.

Therapiestunden

"Die Kaffeehauskette Starbucks beispielsweise hat die Zahl der jährlichen kostenlosen Therapiestunden für ihre Mitarbeiter auf 20 verdoppelt."

*

Wie großzügig das ist kann man erst anhand der Überstunden, die die Mitarbeiter leisten, des Stundenlohns, der bezahlten Urlaubstage und der Krankenversicherung abschätzen.

So sieht das Problem von der Arbeitgeberseite aus:
„In Ohio, wo besonders viele Menschen abhängig sind von Schmerzmedikamenten, ist die Handelskammer deshalb (…) aktiv geworden: In einer Videobotschaft preist der Kammer-Chef im Kampf gegen die Opioid-Krise einen Onlinekurs für Arbeitgeber an.
> Gelehrt wird darin unter anderem, in welchen Fällen Drogentests verlangt werden dürfen und ob man einen Mitarbeiter wegen seiner Abhängigkeitsprobleme entlassen kann“

Und so von der Arbeitnehmerseite:
„Die Corona-Pandemie hat auch das Drogenproblem in den USA massiv verschärft: Im vergangenen Jahr starben mehr [Amerikaner denn je] an einer Überdosis.
"Death of Despair", Tod durch Verzweiflung, werden diese Fälle genannt. Ein Grund für die Verzweiflung war, dass viele Arbeitnehmer ihren Job verloren, erklärt die Neurowissenschaftlerin (…)
>> Für manche, die schon ein Abhängigkeitsproblem hätten, sei ein Jobverlust so "eine gewaltige Störung ihres Lebens, dass ihr Drogenkonsum komplett außer (…)“

Drogenprobleme ... und das in Verbindung ...

... mit DEN Waffengesetzen.

Das erklärt so manches ... entschuldigt aber nichts. Ich wundere mich in Amerika sowieso langsam über nichts mehr ... die Jahre vor der jetzigen Regierung haben mir an Irrsinn gereicht.

Nichts, aber auch gar nichts, würde mich dazu treiben, dieses Land zu besuchen!

man ist erschüttert

und der jetzige in deutschland überaus beliebte präsident, verliert in den usa jeden tag mehr aln zustimmung. er wird die 4 jahre wohl nicht im amt bleiben

Kein Wunder

Wenn man sieht, wie sich die Amerikaner stellenweise untereinander behandeln, wundert das keinen mehr. Dazu kommt noch der Zwang, immer erreichbar sein zu müssen und dass es praktisch kaum Möglichkeiten gibt, sich gegen Kündigungen (auch unberechtigte) zu wehren. Hire an Fire eben. Jedenfalls ist das eine ungute Entwicklung. Zudem braucht man sich doch nur mal vor Augen zu führen, wie z.B. die Republikaner geführt von Trump über den Großteil der Bevölkerung sprechen.

es ist schon äußerst kriminell

wenn Pharmaunternehmen, Distributoren, Pharmavertreter und Ärzte alle Hand in Hand daran arbeiten, wissentlich Millionen US-Bürger drogenabhängig zu machen und so Zehntausende zu töten, aus Geldgier. Wie pervertiert muß eine Wirtschaft und Gesellschaft sein, in der so etwas möglich ist.

Die Arbeitsbedingungen, für

Die Arbeitsbedingungen, für die Drogen benötigt werden, sind ja auch nicht grad gesund.

Hier kommen mehrere ...

Probleme zusammen.

Zum einem gibt es in den USA keinen generellen Lohnausgleich bei Krankheit.
Wenn dann noch die Löhne entsprechend niedrig sind, versucht jeder Arbeiter sich doch noch zur Arbeit zu schleppen.

Desweiteren die desolate Lage in den medizinischen Versorgung, welche eben extrem Geldbeutel abhängig ist.

Wenn dann noch die Kunden von Arzneimittel in der Beweispflicht sind, das jenes Produkt sie erkranken ließ und nicht der entsprechenden Pharmakonzern, ist der Eintopf von Problemen komplett.

Und da sind wir noch nicht einmal bei den "Rassenproblemen" angekommen, denn wo werden den jene "drugs" genommen? Wahrscheinlich bei der ärmeren Hälfte.
Und wenn Starbucks meint seine soziale Ader pressewirksam darzustellen, dann sage ich einfach mal ... Steuern richtig zahlen! Denn asozialer geht es nicht mehr!

Am 09. Oktober 2021 um 18:49 von Karl Maria Jose...

Zitat: man ist erschüttert und der jetzige in deutschland überaus beliebte präsident, verliert in den usa jeden tag mehr aln zustimmung. er wird die 4 jahre wohl nicht im amt bleiben

Die Vorstellung, dass dann Kamala Harris Präsidentin der USA würde hat was.

durch drogenabhängige Arbeiter

Das wird bei uns auch passieren wenn die Politiker und besonders die grünen so weiter machen.

Immer mehr und leichter an Drogen zu kommen und immer schlimmer Leistungsdruck für Klima und die vielen die alimntiert werden müssen.

Am 09. Oktober 2021 um 18:43 von LifeGoesOn

Das erklärt so manches ... entschuldigt aber nichts. Ich wundere mich in Amerika sowieso langsam über nichts mehr ... die Jahre vor der jetzigen Regierung haben mir an Irrsinn gereicht.

Nichts, aber auch gar nichts, würde mich dazu treiben, dieses Land zu besuchen!
__
Also Hawaii ist toll. Es zwingt Sie auch niemand in die USA zu reisen, ganz davon abgesehen, dass es wahrlich schlimmere Länder gibt und es gibt unzählige traumschöne Orte und Gegenden in den USA.

@18:49 von Karl Maria Jose...

>> und der jetzige in deutschland überaus
>> beliebte präsident, ...
Sie haben natürlich vollkommen Recht. Das Drogenproblem in den USA begann genau am 10.01.2021, vorher gab es das natürlich nicht. oO
{/sarkasmus}

>> ...verliert in den usa jeden tag mehr aln
>> zustimmung.
Haben Sie dafür auch Belege oder ist das nur eine Behauptung Ihrerseits? -.-

>> er wird die 4 jahre wohl nicht im amt
>> bleiben
Und wie kommen Sie nun jetzt zu dieser Vermutung? oO

19:20, falsa demonstratio

>>Am 09. Oktober 2021 um 18:49 von Karl Maria Jose...
Zitat: „man ist erschüttert und der jetzige in deutschland überaus beliebte präsident, verliert in den usa jeden tag mehr aln zustimmung. er wird die 4 jahre wohl nicht im amt bleiben“

Die Vorstellung, dass dann Kamala Harris Präsidentin der USA würde hat was.<<

Oh ja.

Dieser Einschätzung schließe ich mich ganz ausdrücklich an.

18:49 von Karl Maria Jose..

"er wird die 4 jahre wohl nicht im amt bleiben"

Ich weiß gerade nicht, worauf Sie Ihre Behauptung stützen, aber: Sogar der GröPaZ hat vier Jahre geschafft. Und schlimmer ging es schließlich nicht.

das eine ungute Entwicklung?

von Jochen Peter @
Das hatten und haben wir durch SPD/Schröders und Grünen/Fischer ja hier durch die 2010 Gesetzte mit MIni Jobs, Werkverträgen und Zeitarbeit auch schon.

Und in den Programmen von SPD und Grünen ist nicht von Steuererleichterungen für leistungsbereite Bürger zu lesen.

Da steht nur was von nochmehr einschränkungen, Abgaben und Stueren für Klima und zur Alimntierung und Umverteilung.

@AufgeklärteWelt

"Wie pervertiert muß eine Wirtschaft und Gesellschaft sein, in der so etwas möglich ist."

Naja, die Erfolgreichen haben es auch nicht einfach.
Häufig wissen sie von den Problemen und merken, dass man nichts ändern kann.
Die Lösung sind dann "Stimmungsaufheller", oder Therapiestunden bei Psychologen und Spenden-Dinner-Galas.

Früher oder später wird es in Deutschland ähnlich sein ... was leider bedauerlich ist, aber so ist es nunmal wenn man sich politisch abhängig macht und als EU keinen eigenständigen Weg gehen kann.

Hautnah erlebt

Ich habe von 2012 bis 2020 in Houston Texas gelebt und dort als Krankenschwester gearbeitet. Nach über 25 Jahren Berufserfahrung in Deutschland dachte ich, mich könnte so leicht nichts mehr erschüttern. Die Haltung gegenüber Schmerzmedikamenten hat mich jedoch umgehauen. "Be proactive" war die Parole beim morgendlichen Briefing durch Schicht-und Stationsleitung. Schmerzmittel mussten verabreicht werden BEVOR Patient*innen danach verlangten. Genau die Menge in den vorgegebenen Zeitabständen, die von den behandelnden Ärzt*innen bei Aufnahme verordnet wurden. Schlafende Patient*innen wurden geweckt um Analgetika zu verabreichen. Ansonsten drohte Ärger mit Patient*innen, Stationsleitungen usw. bis hoch zur Pflegedienstleitung. Opioide (Oxycodon) waren das Mittel der Wahl. Das gesamte Pflegepersonal war sich der Problematik bewußt, war jedoch machtlos.

@19:11 von AufgeklärteWelt

>> Wie pervertiert muß eine Wirtschaft und
>> Gesellschaft sein, in der so etwas möglich
>> ist.

"Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens."
((c) by Karl Marx in 'Das Kapital')

19:35 von Mauersegler

der war ja auch noch nicht im greisenalter

Hoffen wir mal, daß der Gesetzgeber nicht nachgibt.

von Quakbüdel@
Dann hätten die Bürger anders und besser wählen müssen. Mit der grünen Politik von Freigabe und Legalisierung mit gleichzeitiger Erhöhungen der Steuern und Abgaben, also noch mehr Druck auf Familien und Arbeitnehmer, sowie noch mehr verboten und Einschränkungen der persönlichen Freiheiten wird das hier viele ich noch schlimmer werden.

einfach herrlich hier wieder

alle meine freundinnen sind drauf angesprungen. fehlen nur noch die 2

Am 09. Oktober 2021 um 19:20 von Shantuma Hier kommen mehrere .

"Hier kommen mehrere ...

Probleme zusammen.

Zum einem gibt es in den USA keinen generellen Lohnausgleich bei Krankheit.
Wenn dann noch die Löhne entsprechend niedrig sind, versucht jeder Arbeiter sich doch noch zur Arbeit zu schleppen.

Desweiteren die desolate Lage in den medizinischen Versorgung, welche eben extrem Geldbeutel abhängig ist.

Wenn dann noch die Kunden von Arzneimittel in der Beweispflicht sind, das jenes Produkt sie erkranken ließ und nicht der entsprechenden Pharmakonzern, ist der Eintopf von Problemen komplett.

Und da sind wir noch nicht einmal bei den "Rassenproblemen" angekommen, denn wo werden den jene "drugs" genommen? Wahrscheinlich bei der ärmeren Hälfte.
Und wenn Starbucks meint seine soziale Ader pressewirksam darzustellen, dann sage ich einfach mal ... Steuern richtig zahlen! Denn asozialer geht es nicht mehr!"
Möchte hier nur anfügen:
Was Drogen betrifft,glaube ich noch nicht einmal,dass dieses Problem nur den ärmeren Teil der Bevölkerung betrifft.

Karl Marx in 'Das Kapital')

von saschamaus75 q
Und warum ist der Kommunismuss und Sozialismuss überalle von den Menschen abgeschaft worden und der Kapitalismuss ist immer noch da und muss jetzt den Rest der Welt auch noch retten mit Impfstoff usw.?

auch hier Zulande

Ist das Drogen Problem nicht neu. Hauptdroge ist wohl der Alkohol. Meine Schwägerin war vor Jahren so abhängig das ich sie zu den Anymen Alkoholikern mitgenommen habe.Was wir da für Schicksale der Alkohol abhängigen Menschen gehört haben hat haben hat uns die Augen geöffnet. Seid dem Tag trinkt sie keinen Alkohol mehr und ist nun über 20 Jahre trocken.

Pfizer zahlte 2,3 Milliarden wegen Bextra.

@19:11 von AufgeklärteWelt
Deshalb habe ich geringes Zutrauen zu dieser (und ähnlicher) Firma, was das Wohlergehen der Kunden/Patienten betrifft.
"Pfizer hatte sich 2009 schuldig bekannt, das Schmerzmittel Bextra mit illegalen Methoden vermarktet zu haben, und zahlte dem US-Justizdepartement 2,3 Milliarden Dollar."
"Johnson&Johnson wurde im August 2019 von einem Lokalrichter im Gliedstaat Oklahoma zu einer Entschädigungszahlung von 572 Millionen Dollar wegen «irreführender und gefährlicher Marketing-Aktivitäten» verurteilt."

19:57 von werner1955

Interessanter Beitrag. Aber ich kann ihnen weiterhelfen. Achtung! Der Kommunismus scheitert am Egoismus des Menschen. Hätte von mir sein können, ist es aber nicht.

@ um 19:30 von werner1955

„Das wird bei uns auch passieren wenn die Politiker und besonders die grünen so weiter machen.“
Bei der Droge, für die sich Gott sei Dank nicht nur grüne Politiker einsetzen sondern auch intelligentere Politiker anderer Parteien, geht es ausschließlich um die harmloseste Droge, die auf der Welt zu finden ist: Cannabis.
Und da diese Droge ausschließlich an erwachsene Menschen verkauft werden soll, gibt es keinen Grund, sie noch länger unter unsinnige und dumme Strafen zu stellen.
Kein Atribut schlimmer Drogen wie zB die Medikamente, die in den USA zu dieser Krise geführt haben, trifft auf Cannabis zu.

Am 09. Oktober 2021 um 19:36 von werner1955

Zitat: Und in den Programmen von SPD und Grünen ist nicht von Steuererleichterungen für leistungsbereite Bürger zu lesen.

In den Programmen von Die Linke, SPD und B90/grüne steht, dass Geringsverdiener steuerlich entlastet werden sollen.

Ab welchem Einkommen zählen denn Bürger bei Ihnen zu den Leistungsbereiten?

@19:33 von weingasi1

"es gibt unzählige traumschöne Orte und Gegenden in den USA"

Ich kann die "traumhaft schönen Orte" in den USA zwischen den 1980er Jahren und 2010er Jahre vergleichen.
Es ist erschütternd zu sehen, wie sich die Städte in die Landschaft fressen, wie Orte bis an den Rand von Nationalparks wachsen, wie ehemalige entfernte Stateparks durch Ausdehnung der Städte zu Stadetparks degradiert werden.
Der Bevölkerungsdruck in den USA ist derart groß, dass die "traumhaft schönen Orte" durch Zersiedlung und Massentourismus an Attraktion verloren haben. Das gilt auch für die hawaiianischen Inseln.

@19:57 von werner1955

saschamaus75 bewertet weder Sozialismus noch Kommunismus. Er zitiert lediglich Marx. Und in gewisser Weise trifft das Zitat zu.

@19:54 von werner1955

"gleichzeitiger Erhöhungen der Steuern und Abgaben, also noch mehr Druck auf Familien und Arbeitnehmer"
Bevor Sie derart ahnungslos polemisieren, sollten Sie das Wahlprogramm der Grünen durchlesen und danach eine korrekte Wiedergabe der Belastungen auf Familien und Arbeitnehmer schreiben.

Tja ...

Nicht nur ein Thema in den USA.

Die Ursachen sind vielfältig, als Hauptursache sehe ich unsere Ellenbogengesellschaft in der starker Wettbewerb untereinander herrscht. Ob Job oder Wohnung, der Zweitplatzierte hat schon verloren und von beidem gibt es zu wenig. Zusätzlich sehe ich in einer immer komplexer werdenden Arbeitswelt die ständig steigenden Anforderungen, viele fühlen sich überfordert (auch durch schlechte und zu kurze Einarbeitung, ab ins kalte Wasser und funktioniere gefälligst gleich).

Jobverlust in der Coronakrise und jetzt suchen die Unternehmen wieder Arbeitskräfte.

Alles unmenschlich, ein Mensch hat doch keinen Ein/Ausschalter. Wird er nicht gebraucht bekommt er einen Tritt, andersherum hat er Spalier zu stehen.

Teures Problem?

"Für die US-Firmen ist das ein teures Problem."

Ich sehe da eher gesundheitliche, soziale und gesellschaftliche Probleme, als irgendetwas, das man in Geld umrechnen müsste.

Ist ein Mensch nur so viel wert, wie er arbeiten kann?

19:53 von Karl Maria Jose...

"der war ja auch noch nicht im greisenalter"

Ich bitte Sie, die vier Jährchen Unterschied!

@Quakbüdel - Thema verfehlt.

17:52 von Quakbüdel:
"Wo stecken denn nun alle Befürworter hier auf dem Forum, die so gern ähnliche Verhältnisse in Deutschland herbeisehnen ?"
> Wer tut so etwas?

"Drogenfreigabe wäre hier wirklich nicht angebracht."
> Die häufigste aller Drogen ist auch hier legal und die anderen werden auch konsumiert, obwohl sie verboten sind.

"Hoffen wir mal, daß der Gesetzgeber nicht nachgibt."
> Und das vergleichsweise harmlose Canabis entkrimialisiert? Dann hätten wir ja holländische Verhältnisse hier. Nicht auszudenken.

@19:30 von werner1955

>> besonders die grünen so weiter machen.
>> Immer [...] leichter an Drogen zu kommen

Da muß ich Sie einer Illusion berauben:
Es kann in Dtl. nicht noch(!) "leichter" werden, an Drogen zu kommen. Ist doch alles lang da, zu jeder Tageszeit und günstig.

Selbst eine völlige Legalisierung aller Drogen würde einfach den Konsumenten nur Steuern kosten, und das für schlechtere Öffnungszeiten.

D.h.:
Derzeit (vor den Grünen) läuft doch alles ideal. -.-

@18:33 von friedrich peter...

//Was mich wundert bei der Opioid Krise, ein schöne Verbale Verniedlichung dieses Wort, hat man sehr erfolgreich viel verborgen halten können. Aber wie sieht es in Europa und Deutschland aus ? In einigen EU Ländern schaut es nicht besser aus als in Amerika.//

Eher früher als später wird es in Deutschland genauso aussehen, wenn die Krankenkassen neben hohen Beiträgen immer mehr Zuzahlungen verlangen, während der Druck am Arbeitsplatz steigt. "Krankfeiern" war gestern. In Berufen bzw. Positionen, die weit oben angesiedelt sind, ist Medikamentenmissbrauch schon jetzt keine Seltenheit mehr. Funktionieren um wirklich jeden Preis ist angesagt. Krankheit wird als Schwäche angesehen.

@19:36 von werner1955

>> Und in den Programmen von SPD und
>> Grünen ist nicht von
>> Steuererleichterungen für leistungsbereite
>> Bürger zu lesen.

Ähh, doch. oO

Es sei denn, Sie haben eine sehr seltsame Definition der Formulierung "leistungsbereite Bürger". -.-

vielleicht liegt es am Mangel eines Sozialen Netzes?

Meines Erachtens ist das Hauptproblem die fehlende Soziale Absicherung. Ohne Job keine Krankenversicherung in den USA. Und da du den Job nicht verlieren darfst und kein Geld hast die RZuzahlungen beim Arztbesuch zu zahlen, schluckst du Schmerztabletten, anstatt zum Arzt zu gehen, und dich behandeln zu lassen.

20:36 von Nachfragerin

//Ich sehe da eher gesundheitliche, soziale und gesellschaftliche Probleme, als irgendetwas, das man in Geld umrechnen müsste.

Ist ein Mensch nur so viel wert, wie er arbeiten kann?//

Genau da sehe auch ich die Ursache des Problems.

Es gibt hier in Deutschland Studenten aus den USA, die nicht zurück wollen, weil sie das deutsche Gesundheitssystem nicht mehr missen möchten und die deutsche "work-life-balance" (in erster Linie die 6 Wochen Urlaub, Elternzeit usw.) sehr zu schätzen wissen.

Deshalb halte ich es auch für extrem wichtig, dass unser Gesundheitssystem stabil bleibt und die Arbeitnehmerrechte - in den oberen Etagen ebenso wie ganz unten - geachtet werden.

@ 20:46 von Nachfragerin

"Und das vergleichsweise harmlose Canabis entkrimialisiert? Dann hätten wir ja holländische Verhältnisse hier. Nicht auszudenken."

Da haben Sie vollkommen recht.

Vielleicht sollte man auch härtere Drogen zwar nicht frei verkaufen, aber auf Rezept abgeben. So entfällt die gesamte Beschaffungskriminalität, der Arzt kennt die Suchtkranken und gezielte Hilfe wird möglich.

Auch entfallen zusätzliche Risiken durch verunreinigte Drogen.

@ nie wieder spd, um 20:09

re @ um 19:30 von werner1955

“Und da diese [harmloseste Droge, die auf der Welt zu finden ist] ausschließlich an Erwachsene verkauft werden soll, gibt es keinen Grund, sie noch länger unter unsinnige und dumme Strafen zu stellen.“

Da ist irgendwie ein Denkfehler drin.
Mindestens einer.

@19:57 von werner1955

>> Und warum ist der Kommunismuss und
>> Sozialismuss überalle von den Menschen
>> abgeschaft worden

Weil Sozialismus das Gegenteil von Egoismus ist? -.-

@Naturfreund 064 um 19:56

"Was Drogen betrifft,glaube ich noch nicht einmal,dass dieses Problem nur den ärmeren Teil der Bevölkerung betrifft."

Da haben Sie durchaus recht.
Darum würde ich eher den Begriff "drugs" verwenden, denn dieser beinhaltet sowohl was wir als Medizin ansehen, sowie auch Drogen.

In einem anderen Meinungsbeitrag habe ich auch erwähnt dass gerade illegale Betäubungsmittel auch in anderen sozialen Schichten konsumiert werden.
Zum einem um den Stress zu bewältigen, aber wohl auch um Dinge "zu vergessen". Eine gepuderte Nase gehört halt zum guten Ton.

Meine Vermutung ist aber, das gerade die ärmeren Schichten dann eher auf medizinische Produkte zurückgreifen um sich etwas Zeit von der Realität zu gönnen. Oder um halt den Alltag zu ertragen.

@19:53 von Karl Maria Jose...

>> der [Trump] war ja auch noch nicht im
>> greisenalter

Ähh, doch. Oder fällt das auch unter Ihre "spassbeiträge"? oO

@saschamaus75 - Leistungsbereitschaft

21:02 von saschamaus75:
"Es sei denn, Sie haben eine sehr seltsame Definition der Formulierung 'leistungsbereite Bürger'."

Ich glaube dieser Begriff meint Menschen, die andere für sich arbeiten lassen.

Leistungsbereiten

falsa demonstratio @
Ab dem 1 Cent.

Arbeitnehmerrechte

von Anna-Elisabeth @
Also die letzte Regierung mit Rot/grüne läst da nicht gutes erwarten.
Weiter Steuern und nochmehr Einschränkungen der persönlichen und finaziellen Freiheiten sind im wahlprogramm nachzulesen.

Habe da mal eine Frage

Wie kommen wir hier eigentlich vom Drogenproplem in den USA,Jetzt zum Sozialismus und zum Kommunismus ?

@21:12 von Giselbert

"Nachfragerin: >>Und das vergleichsweise harmlose Canabis entkrimialisiert? Dann hätten wir ja holländische Verhältnisse hier. Nicht auszudenken.<<

Da haben Sie vollkommen recht.

Vielleicht sollte man auch härtere Drogen zwar nicht frei verkaufen, aber auf Rezept abgeben. So entfällt die gesamte Beschaffungskriminalität, der Arzt kennt die Suchtkranken und gezielte Hilfe wird möglich."

Auch entfallen zusätzliche Risiken durch verunreinigte Drogen."

Das war ja bei den Opiaten defakto der Fall. Dort haben eine Vielzahl an Ärzten, legal aber ohne Gewissen dafür gesorgt, dass Patienten abhängig bleiben und dafür Provisionen vom Hersteller je nach Stärke der Dosierung kassiert.

@ werner1955

Also die letzte Regierung mit Rot/grüne läst da nicht gutes erwarten.
Weiter Steuern und nochmehr Einschränkungen der persönlichen und finaziellen Freiheiten sind im wahlprogramm nachzulesen.

Nicht alles im Wahlprogramm der Union stimmt.

@21:29 von Nachfragerin

>> Ich glaube dieser Begriff meint Menschen,
>> die andere für sich arbeiten lassen.

Genau DAS befürchte ich ja gerade auch. =(

@21:29 von Nachfragerin @saschamaus75

//"Es sei denn, Sie haben eine sehr seltsame Definition der Formulierung 'leistungsbereite Bürger'."
---
Ich glaube dieser Begriff meint Menschen, die andere für sich arbeiten lassen.//

Der ist gut! :-)

@ Karl Maria Wüllenwurst

... verliert in den usa jeden tag mehr aln zustimmung. er wird die 4 jahre wohl nicht im amt bleiben

Welche Art Zustimmung sollte denn ein Präsident brauchen, um im Amt bleiben zu können? Wo steht'n das in der US-Verfassung?

Am 09. Oktober 2021 um 20:09 von nie wieder spd

"Kein Atribut schlimmer Drogen wie zB die Medikamente, die in den USA zu dieser Krise geführt haben, trifft auf Cannabis zu.!"

Dem stimme ich zu. Das bedeutet aber nicht, dass auch Marihuana nicht zu einem sozialen Verfall führen kann. Ich kenne viele Kiffer, die ziemlich wenig auf die Reihe kriegen. Von morgens aufstehen angefangen. Der THC-Gehalt, der bei den Züchtungen nicht unerheblich stetig steigt, kann sehr problematisch werden.

Ich selber habe mal Cannabis als Medikament eine Zeit lang geraucht. Es hat geholfen und ich kann es jedem, der in eine ähnliche Situation gerät, empfehlen. Ich konnte auch von heute auf morgen wieder aufhören. Nur das Rauchen hatte ich nach 20 Jahren wieder angefangen. Das wieder aufzugeben, war viel schwieriger.

@ krittkritt

... von einem Lokalrichter im Gliedstaat Oklahoma zu einer Entschädigungszahlung von 572 Millionen Dollar wegen «irreführender und gefährlicher Marketing-Aktivitäten» verurteilt."

So ein Quatsch. Welcher deutsche Richter würde eine Firma deswegen verurteilen? Eigentlich weiß doch jeder, dass Marketing-Aktivitäten uns immer irgendwie überreden sollen.
Außerdem, was ist ein Gliedstaat? Klingt anstößig.

Schade...

...dass in dem Artikel nicht darauf eingegangen wird, wieviele Menschen in den USA alleine deshalb Abhängig sind, weil sie dringend benötigte Medikamente mangels vernünftiger Krankenversicherung nicht (mehr) bekommen und deshalb auf illegale Mittel angewiesen sind.
Das ist nämlich die Ursache der erwähnten Opioid-Krise.

Am 09. Oktober 2021 um 20:55 von saschamaus75

"Da muß ich Sie einer Illusion berauben:
Es kann in Dtl. nicht noch(!) "leichter" werden, an Drogen zu kommen. Ist doch alles lang da, zu jeder Tageszeit und günstig."

Das bestätige ich.

In meiner Stadt gibt es eine Straße, deren Geschäfte nur aus dem Grunde der Geldwäsche existieren.
Eck-Kiosk wird über Seitenstraße mit entsprechenden Limousinen Tag und Nacht angefahren. Es wird mit laufendem Motor gehalten, Tür Fahrersitz wird von außen geöffnet, kurzer Tausch von Drogen gegen Geld und schon wieder weg.

Einschlägige Haustüren sind Tag und Nacht
angelehnt. In diesen Häusern bräuchte man sich nur auf die Treppenstufen zu setzen, um die Kleinverteiler zu fassen.

Ich habe schon bei der SPK (gegenüber dem Kiosk) dort erlebt, wie ein unauffälliger "Kunde" aus einer zerknäulten Einkaufstüte aus Papier Paket weise etwa 3cm dicke 50- und 100 Euro Scheine mit je verschiedenen Geldkarten über etwa 20 min lang eingezahlt hat.

Die Liste ist lang.

@ um 22:01 von frauenzimmer

„ Der THC-Gehalt, der bei den Züchtungen nicht unerheblich stetig steigt, kann sehr problematisch werden.“
Mir sind nicht wenige Menschen persönlich bekannt, die ihr Leben auch nicht geregelt bekommen.
Ganz ohne irgendwelche Drogen.

Wg. Karl Maria Jose... (19:52)

"offenbar liebt die ard spassbeiträge von mir"

...und jede Menge andere merkwürdig Beiträge.
Das wäre mal eine Diskussion wert. Oder besser noch: Eine wöchentliche Rubrik.

@Joao Adelante (22:04)

Solche merkwürdigen Begriffe entstehen, wenn Beiträge mit Hilfe von Übersetzungsprogrammen entstehen, weil die Verfassenden, nun, ich will mal sagen, nicht ganz zur eigentlich mal vorgesehenen Zielgruppe dieser Seite gehören...

@ Tinkotis

Schade, dass in dem Artikel nicht darauf eingegangen wird, wieviele Menschen in den USA alleine deshalb Abhängig sind, weil sie dringend benötigte Medikamente mangels vernünftiger Krankenversicherung nicht (mehr) bekommen und deshalb auf illegale Mittel angewiesen sind.

Donald Trump hat die solidarische Krankenversicherung (abwertend Obama-Care genannt) wieder so weit abgebaut, wie das mit Hilfe von Dekreten möglich war.

Unterschiede

Was wir hier in D haben, was die USA nicht haben, sind soziale Absicherung gegen Arbeitslosigkeit, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und ein funktionierendes Gesundheitssystem, das (fast) jeder nutzen kann. Das "fast" kommt durch die unversicherten Selbstständigen und die Obdachlosen, aber dieses Thema würde die Diskussion in eine falsche Richtung leiten.

Was wir hier ebenfalls haben, ist eine zu hohe gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol.

Mit einer kompletten Prohibition würden wir nur geistige Erben von Al Capone heraufbeschwören, aber z.B. norwegische Preisverhältnisse und Promillegrenzen empfinde ich als angenehm.
1Dose Øl, (also Bier) für 80,- NOK, das sind etwa 8,-€, Sonntags kein Alkoholverkauf und eine Promillegrenze von 0,0 Promille.

Tabak kostet in Norwegen pro Paket 275,- NOK, das sind grob 27,50€ für ein Päckchen, das hier 6,-€ kostet.

Ich trinke keinen Alkohol (weil ich nichts vertage, nach einem Bier bin ich "lustig") und bin Raucher, aber dennoch finde ich das gut.

Re : AufgeklärteWelt !

Geld regiert die Welt, was spielen da ein paar Tausend Tote durch Drogen oder Alkohol schon eine Rolle, im Sinne der großen Gewinne !

@Joao Adelante (22:38)

Auch wenn ich immer gerne über DT schimpfe, so muss ich der Fairness halber sagen, dass die Republikaner das Problem Opioid-Missbrauch wg. fehlender legaler Medikamentenversorgung schon vorher und ganz ohne den GröDaZ verschuldet haben.
Das ist schon unter George II. vor zwanzig Jahren eskaliert.

Ich bin an MS erkrankt, was

Ich bin an MS erkrankt, was mir u.a. Missempfindungen an Händen und Füßen 24/7 “eingebracht “ hat.
Hier in Spanien kann ich mir in einer “Cannabifarmacia” Kekse mit THC besorgen, die mich gut einschlafen lassen. Wenn ich auf Besuch in D bin fällt diese Möglichkeit aus. Da kann ich nur mein normales Medi nehmen, das auch diese Missempfindungen herunterdimmt, aber mich tags darauf noch lange bis in den Mittag hinein müde macht. Die Cannabiskekse haben diese Nebenwirkungen nicht, sind also besser verträglich.
Ich hoffe sehr dass FDP und Grüne auch in D solche “Cannabiclubs” einrichten, Jahresmitgliedsbetrag, Mindestalter 18 , begrenzte Abgabe, angenehme Verkaufsatmosphäre, keine Panscherei , keine Kriminalität. Und der Staat verdient auch was mit.
Es wird höchste Zeit, dass D endlich von der Kriminalisierung der Konsumenten Abstand nimmt und einsieht, dass damit der Konsum überhaupt nicht beendet wird. Von der Doppelmoral legaler Alk gut, “illegales“ Cannabis pfui ganz zu schweigen.

@Naturfreund 064 (21:35)

Es gibt kein Thema, das sich nicht für eine ideologische Grundsatzdiskussion eignet. Zumindest, wenn die richtigen Teilnehmer teilnehmen ;-)

Was läuft hier besser?

Es gibt in Deutschland weniger Opioid-Abhängige. Was läuft in Deutschland besser?

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