Kommentare

15. UN-Konferenz startet

Alles was da geschrieben steht, ist richtig und auch wertvoll für die Erde ! Aber etwas fehlt hier und es ist enorm wichtig für die Welt :
Was ist mit dem Atommüll der von England und Frankreich regelmäßig , in Fässern verpackt , im Ärmelkanal versenkt wurden ???
Vor der Norwegischen Küste wurden vor Jahren schon atomare Strahlen gemessen und das bedeutet , dass die Fässer "wanderten" und auch teilweise zerschellten ! Später wurde dann das Versenken von Fässern mit Atommüll verboten ! Dafür wurden , und werden , dann diese radioaktiven Rückstände einfach "so" in den Ärmelkanal gepumpt !
Sollte da nicht dringend was passieren ?

leider nur Lippenbekenntnisse, vor allem bei der Industrie

Vor kurzem war mein Rücklicht defekt, Auswechseln des LED-Leuchtmittels unmöglich (war fest verschweißt), konnte die ganze Rückleuchte wegschmeißen. Vom horrenden Preis ganz abgesehen war das Ergebnis: 20 g LED defekt und ca. 1 kg Plastikmüll.

Irgendwo gibt es da in vielerlei Hinsicht eine Schieflage, - Einwegrasierer sind günstiger als nur der Einsatz von Mehrwegrasierern - Ohrenstäbchen aus Kunststoff sind günstiger als aus Pappe ....

Der Neukauf ist häufiger günstiger als die Reparatur. Viele Geräte sind sogar so konstruiert, dass sie nicht zerstörungsfrei zu öffnen sind. Rasierer, Zahnbürste, wenn hier NUR der Akku defekt ist, ist dies gleich das Todesurteil für das ganze Gerät.

Und wo die liegt, hat dieser Beitrag gestern im „Weltspiegel“ sehr deutlich aufgezeigt: daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/china-yunnan-artenvielfalt-video-100.html

Und eine - wenn nicht die Hauptursache - ist aus meiner Sicht, dass der Durchsetzung partikularer Interessen - und damit sind insbesondere „finanzielle“ gemeint - Vorrang vor denen der Allgemeinheit - nämlich der Erhaltung ihrer gemeinsamen Existenzgrundlage „eingeräumt“ wird.

Und da der Grund dafür darin liegt, dass alles eine „Frage des Geldes“ ist - und dieses in unserem derzeitigen globalen Wirtschaftssystem an Macht bzw. den (guten oder schlechten) Willen Einzelner gekoppelt ist - halte ich es für illusorisch zu glauben, dass sich der Verlust an Biodiversität mithilfe irgendeiner Form von Geldzahlungen stoppen lassen wird. ImGegenteil. Solange „Geld alles“ ist, ist davon auszugehen, dass weiter viele Menschen sich genötigt sehen, ihre Existenzgrundlage (selbst-)zerstörerischen zu opfern.

Artensterben?

Ja, wir müssen endlich aufhören damit, eine Tier-/Pflanzen-/*-Art nach der anderen auszurotten, denn sonst werden wir uns bald selbst ausgerottet haben.

Pestizide abschaffen

Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft soll um zwei Drittel reduziert werden ...

Warum schafft man Pestizide nicht sofort ab?

Der Herr Korrespondent

Der Herr Korrespondent berichtet über eine UN-Konferenz in China, es geht um die Umweltverschmutzung. Im Bericht wird in der Einführung sofort behauptet, dass China extrem viel Plastikmüll produziert und die eigene Umweltverschmutzung seiner Bevölkerung im Fernsehen verheimlicht. So fängt der Bericht an. Ja auch China hat erhebliche Umweltprobleme, die einer Lösung bedürfen. Aber wieso werden die größten Umweltsünder verschwiegen? Der Journalist ist der Recherche nicht fähig oder unterlässt sie, weil es wohl zu peinlich ist: Der größte Plastikmüllerzeuger und Verschmutzer weltweit (Stand 2019) ist Australien mit 59 Tonnen pro Kopf im Jahr! Gefolgt von den USA (53 Tonnen), Südkorea (44), Großbritannien (44), Japan (37), Frankreich (36), Spanien (34), Deutschland (22) und dann erst kommt China mit 18 Tonnen. Warum wird China benannt und die weitaus größeren Umweltzerstörer peinlichst verschwiegen? Es passt wohl offensichtlich in ein bestimmtes Narrativ.

09:05 von Giselbert

Dem kann ich mich nur anschließen. Und dann wird uns vorgeworfen, wir wären eine Wegwerfgesellschaft. Viele würden gerne ihre defekten Geräte reparieren lassen, aber leider ist das heutzutage von der Industrie nicht mehr gewollt, geschweige denn, das die Geräte überhaupt noch eine längere Haltbarkeit haben.
Bei unserem Fernseher war vor einigen Jahren mal der Kondensator kaputt, weil es ein Billigteil war. Zum Glück kennt mein Mann jemanden der sowas reparieren kann. Der hat den gegen einen besseren ausgetauscht und seitdem läuft er Problemlos und es hat uns keine 100 € gekostet. Auch gibt es immer mehr Reparaturcafes die zeigen, das viele lieber reparieren lassen würden, als Neu kaufen.
Angeblich sollen Hersteller ja von der EU dazu verpflichtet werden, aber bis jetzt ist da noch nicht viel passiert. Ich denke, wenn die gesetzliche Herstellergarantie auf 5 Jahre raufgesetzt würde, würde auch bei denen ein Umdenken stattfindet, weil es dann auch für sie auf Dauer billiger wäre.

um 09:05 von Giselbert

>>
Irgendwo gibt es da in vielerlei Hinsicht eine Schieflage, - Einwegrasierer sind günstiger als nur der Einsatz von Mehrwegrasierern - Ohrenstäbchen aus Kunststoff sind günstiger als aus Pappe ....
<<

Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu. Es beweist aber nur, dass es der Markt allein nicht regelt (Ohrenstäbchen aus Kunststoff sind daher auch verboten). Wir unterscheiden uns als Konsumenten eben nicht rational, sondern sind permanenten Einflüssen - zum Beispiel in Form von Werbung ausgesetzt. Welcher denkende Mensch würde sich sonst zum Beispiel als Single ein viersitziges Auto zulegen mit elektrischen Fensterhebern für die hinteren Fenster. Die Liste kann man unendlich fortsetzen.

Die Einwegverpackungen müssen weg.

"Jedes Schuljahr werden allein in China Milliarden Bücher in Plastikschutzhüllen verpackt."

Buchumschläge werden ein Jahr lang genutzt und sind wiederverwendbar. Damit ist sie schon deutlich umweltfreundlicher als die unzähligen Einwegverpackungen um praktisch alles, was man kaufen kann.

Ein Handlungsbedarf besteht seit Jahrzehnten, aber bei uns hat es bisher nur für ein Strohhalmverbot gereicht. Ich hoffe (und gehe davon aus), dass die Parteiführung Chinas zielstrebiger und konsequenter ist.

um 09:36 von DerLinksliberale

>>
Der größte Plastikmüllerzeuger und Verschmutzer weltweit (Stand 2019) ist Australien mit 59 Tonnen pro Kopf im Jahr! Gefolgt von den USA (53 Tonnen), Südkorea (44), Großbritannien (44), Japan (37), Frankreich (36), Spanien (34), Deutschland (22) und dann erst kommt China mit 18 Tonnen.
<<

Was ich mich schon seit längerem frage: Gibt es auch eine Statistik nach Verbrauch ? Viel von dem, was China unter CO2-Ausstoß produziert, wird doch bei uns verbraucht / benutzt. Die Frage stellt sich auch hinsichtlich von Vorprodukten.

@ leider geil

>>> Warum schafft man Pestizide nicht sofort ab? <<<
.
Weil die Menschheit ernährt werden will.
Und diese wächst und wächst und kein Ende in Sicht.

09:36 von

09:36 von DerLinksliberale

Sie verweisen auf den Artikel, das ist ja sehr schön. Aber Ihre Frage bezüglich des "Narrativs" erklärt sich - zumindest für mich - ebenfalls in dem Artikel : wo findet denn die Konferenz statt? In Berlin, London, Tokio, Ohio, Washington? Oder war das nicht doch Kunming (China)?
Für mich voll und ganz nachvollziehbar, das da China mitsamt seiner Probleme explizit erwähnt wird und eben nicht irgend ein anderer Ort auf der Welt.
Trotz alle dem muss "die Menschheit" sich endlich darüber klar werden, das es nicht 5 vor 12 sondern mindestens 12 ist - eher 10 nach 12. ALLE müssen etwas tun! Und das möglichst schnell.

@09:07 von Nettie

"""und damit sind insbesondere „finanzielle“ gemeint - Vorrang vor denen der Allgemeinheit """

Und wie sah das so aus in den Ländern wo die "Interessen der Allgemeinheit" "Vorrang" vor den "finanziellen" hatten?
Umweltzerstörungen, da konnte kein "Raubtierkapitalist" mithalten und dazu ein bis dahin noch nie gesehenes Ausmaß an Geldgier (Zwangsumtausch und Divisensucht).

Mehr Wohlstand (geht nur mit Kapitalismus) ist auch für die Biodiversität gut. Wohlhabende Länder achten eher auf die Umwelt.

"""halte ich es für illusorisch zu glauben, dass sich der Verlust an Biodiversität mithilfe irgendeiner Form von Geldzahlungen stoppen lassen wird. """

In Form der Geldschenkung vom "Norden" an den "Süden" ist es auch illusorisch, weil es, wie die Vergangenheit zeigt, selten bis nie der Umwelt zugute kommt.

@Der Linksliberale

"Im Bericht wird in der Einführung sofort behauptet, dass China extrem viel Plastikmüll produziert"

Das wird nicht einfach nur behauptet, sondern anscheinend weiß man auch in China, dass die Umweltprobleme dringend gelöst werden müssen.
Aber was bringt es denn jetzt, mit dem Finger auf andere zu zeigen und zu sagen "die sind aber viel schlimmer?" Wenn die Chinesen das tun, was ihnen möglich ist, ohne auf die anderen zu warten, dann finde ich das positiv. Da können manche Deutsche noch etwas lernen ("wir mit unseren 2 % können doch gar nichts machen").
Und im übrigen sollen solche internationalen Konferenzen ja dazu führen, daß alle die erforderlichen Maßnahmen einleiten.
Ob die Konferenzen "erfolgreich" sein werden, da kann man dann doch starke Zweifel haben.

@Peter Kock Zitat: "15.

@Peter Kock
Zitat:
"15. UN-Konferenz startet
Alles was da geschrieben steht, ist richtig und auch wertvoll für die Erde ! Aber etwas fehlt hier und es ist enorm wichtig für die Welt :
Was ist mit dem Atommüll der von England und Frankreich regelmäßig , in Fässern verpackt , im Ärmelkanal versenkt wurden ???"

Nun - diese Fässer sind nicht im Ärmelkanal sondern im Nord-Atlantik versenkt worden
und nein - sie sind in keinem guten Zustand wie Untersuchungen via Tauch-Roboter ergeben haben
--
man sollte nicht vergessen - das sowohl Frankreich wie auch England Atom-Müll von ihren "Wiederaufbereitungs"-Anlagen via Unterseerohr regelmässig auch heute noch einleiten!
Angeblich verdünnt sich ja alles und von "Bio-Akkumulation" der strahlenden Zerfalls-Produkten will man da nix gehört haben.
--
Die Strahlung vor Norwegen wird ehr vom defekten Reaktor eines zu Sowjetzeiten gesunkenen U-Bootes stammen

15. UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt gestartet....

Ein bezeichnendes Bild: Plastikmüll am Strand.
Ob die größten Exporteure von Plastikmüll sich nun zu ihrer Verantwortung bekennen ?
Und weniger exportieren ? Die UN-Konferenz wäre eine Gelegenheit zur Umkehr.
Deutschland 1 Million Tonnen pro Jahr. Belgien 476.100 Tonnen, Niederlande 389.900 Tonnen, Frankreich 385.600 Tonnen p.a.

09:39 von Dany39 Die

09:39 von Dany39

Die "Reparaturcafes" sind mir auch durch den Kopf gegangen. Für Menschen mit "zwei linken Händen wie mich" genial. Und die Kosten halten sich meist auch in Grenzen.

//Angeblich sollen Hersteller ja von der EU dazu verpflichtet werden, aber bis jetzt ist da noch nicht viel passiert. //

Ich denke, da ist etwas passiert. Seit März gibt es da eine Vorschrift.

"https://www.evz.de/presse/pressemitteilungen/mehr-umweltschutz-die-reparatur-von-elektrogeraeten-wird-einfacher.html"

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09:36 von DerLinksliberale

«Aber wieso werden die größten Umweltsünder verschwiegen? … Der größte Plastikmüllerzeuger und Verschmutzer weltweit (Stand 2019) ist Australien mit 59 Tonnen pro Kopf im Jahr! Gefolgt von den USA (53 Tonnen), Südkorea (44), Großbritannien (44), Japan (37), Frankreich (36), Spanien (34), Deutschland (22) und dann erst kommt China mit 18 Tonnen.»

Das Problem ist die Gesamtmenge an Plasikmüll.

Mit dem Faktor sehr ähnlich 2 bei China / Japan (18 / 37) sind es in China 18 x 1,4 Mrd. und in Japan 37 x 127 Mio. Tonnen Plastikmüll. In der Gesamtmenge ist das dann um den Faktor > 5 mehr Plastikmüll in China als in Japan. Das ganze Plastik muss erst mal erzeugt werden, was Energie verbraucht, und CO2 verursacht.

Auch bei CO2 / Kopf steht China mit weniger da als andere Industriestaaten (JAP / DEU). Aber es sind immer 1,4 Mrd. Chinesen als Multiplikator. Das wird dann immer sehr viel in Summe.

In Asien wird viel immer noch mal in Plastik einzeln verpackt.
Was gar richtig unsinnig ist.

Reicht doch....

"Um all dies zu erreichen ist geplant, bis 2030 doppelt so viel Geld auszugeben für den Schutz der biologischen Vielfalt - rund 175 Milliarden Euro jährlich weltweit."

für rund 175 Milliarden Euro jährlich weltweit sollten wir ein paar gute botanische und zoologischen Gärten bauen können, und das Problem ist gelöst...

«Ob die größten Exporteure

«Ob die größten Exporteure von Plastikmüll sich nun zu ihrer Verantwortung bekennen ?
Und weniger exportieren ? Die UN-Konferenz wäre eine Gelegenheit zur Umkehr.
Deutschland 1 Million Tonnen pro Jahr. Belgien 476.100 Tonnen, Niederlande 389.900 Tonnen, Frankreich 385.600 Tonnen p.a.»

China und andere Länder in Südostasien nehmen inzw. gar keinen (oder kaum noch) Plastikmüll als Importe an, und schicken auch illegale (entdeckte) Importe an den Absender zurück. Das war ja immer die Weltregion No. 1 für solche Exporte aus Europa.

Man muss halt weniger Plastik produzieren (in allen Industriestaaten), das als Verpackung, oder nach Einmalnutzung dann irgendwo verbleiben, oder wieder vernichtet (verbrannt) werden muss.

In Japan gibt es pro 23 Japaner einen Verkaufsautomat für irgendwas. Ca. 5.5 Mio. Verkaufsautomaten. Die weit meisten für Getränke. Kann man aber auch Unterwäsche, Hausschuhe, Regenschirme, Pornoheftchen & Co. im Automat kaufen. Alles immer einzeln in Plastik verpackt.

09:43 von Klärungsbedarf Sie

09:43 von Klärungsbedarf

Sie würden sich also jedesmal, wenn sich Ihre Lebensumstände ändern
(es kommt vielleicht ein Partner/in und dann auch Kinder dazu), ein neues Auto anschaffen? Ist auch nicht wirklich logisch - oder? Von "umweltfreundlich" mal ganz abgesehen.

10:01 von Bernd

10:01 von Bernd Kevesligeti

//Ein bezeichnendes Bild: Plastikmüll am Strand.//
Ach, den kann man einsammeln. Aber der Plastikmüll, der in den Tiefen der Meere schwimmt und - nicht nur die Tiere - gefährdet, ist wesentlich schlimmer.
//Ob die größten Exporteure von Plastikmüll sich nun zu ihrer Verantwortung bekennen ?
Und weniger exportieren ? Die UN-Konferenz wäre eine Gelegenheit zur Umkehr.//
Vermeidung ist hier das Zauberwort. Da kann - nein muss - jeder bei sich selber anfangen. Und nicht schon wieder nach dem Staat rufen, wo anderweitig mehr Eigenverantwortung gefordert wird.

@AfD-Presseabteilung II

„Am 11. Oktober 2021 um 09:58 von État DE gauche
@09:07 von Nettie
"""und damit sind insbesondere „finanzielle“ gemeint - Vorrang vor denen der Allgemeinheit """
[…]
Mehr Wohlstand (geht nur mit Kapitalismus) ist auch für die Biodiversität gut. Wohlhabende Länder achten eher auf die Umwelt. [...]“
Sie fallen ja nicht zum ersten Mal mit faktenfreien Behauptungen auf. Aber dieses Mal haben Sie den Vogel abgeschossen, wie Sie folgender Liste entnehmen können:
Die Top 10 der „giftigsten“ Länder der Welt:
1. Saudi-Arabien 2. Kuwait 3. Bahrain 4. Katar 5. Vereinigte Arabische Emirate 6. Oman 7. Turkmenistan 8. Libyen 9. Kasachstan 10. Trinidad & Tobago

Die Top 10 der saubersten Länder der Welt:
1. Kenia 2. Tansania 3. Äthiopien 4. Mosambik 5. Kamerun 6. Sambia 7. Indonesien 8. Simbabwe 9. Brasilien 10. Demokratische Republik Kongo
Kenia, Tansania, Mosambik würden vermutlich nicht mal Sie als wohlhabend bezeichnen, oder Saudi-Arabien als arm.
„https://tinyurl.com/3tca9pkx“

@09:36 von DerLinksliberale

"""Der größte Plastikmüllerzeuger und Verschmutzer weltweit (Stand 2019) ist Australien mit 59 Tonnen pro Kopf im Jahr!"""

59 Tonnen? Nie im Leben!

Und sie werfen ihr Plastikmüll zudem nicht ins Meer.

@10:01 von Bernd Kevesligeti

"""Ein bezeichnendes Bild: Plastikmüll am Strand.
Ob die größten Exporteure von Plastikmüll sich nun zu ihrer Verantwortung bekennen ?"""

Ob diejenigen, die Plastik ins Meer werfen, sich nun zu ihrer Verantwortung bekennen?

@Peter Kock - Plastikproblem

09:03 von Peter Kock:
"Was ist mit dem Atommüll der von England und Frankreich regelmäßig , in Fässern verpackt , im Ärmelkanal versenkt wurden ???"
> Was soll damit sein? Wenn man diese Fässer wieder rausholt, löst man damit weder das Atommüll- noch das Plastikmüllproblem.

"Vor der Norwegischen Küste wurden vor Jahren schon atomare Strahlen gemessen und das bedeutet , dass die Fässer 'wanderten' und auch teilweise zerschellten !"
> Wenn ein Fass durchrostet, wird sich dessen Inhalt mit den Meeresströmungen verbreiten. Gewandert sind die Fässer definitiv nicht. (Radioaktive Strahlung ist übrigens allgegenwärtig.)

Was immer wieder zu sehen ist

Das ist der doch noch bei vielen Menschen sorglose und gleichgültige Umgang mit dem Müll.
Viel zu sehen,wenn man mit dem Fahrrad auf einem Radweg entlang der Bundesstraße fährt.Im Auto die Scheibe runter und einfach raus,das ist immer noch weit verbreitet.
Auch die Filter der Zigarettenkippen sind gar nicht so harmlos,diese enthalten Giftstoffe,die nachher wieder ins Grundwasser gelangen.
An diesen Dingen erkennt man,wie wenig Bewusstsein hier beim einzelnen noch herrscht,was dieses Thema betrifft.
Schon traurig,so etwas immer wieder sehen zu müssen .

von ich1961 10:46

Nun, ja, was kann der Ansatz sein ? Auf der Konferenz der UN sind ausschließlich Staaten vertreten. Darunter auch Staaten, die viel Plastikmüll produzieren und ihn auch in andere Länder exportieren.

Am 11. Oktober 2021 um 09:26 von perchta

Ja, wir müssen endlich aufhören damit, eine Tier-/Pflanzen-/*-Art nach der anderen auszurotten, denn sonst werden wir uns bald selbst ausgerottet haben.
__
Dazu gehört aber auch, dass jährlich unglaublich viele Tier- und Pflanzenarten neu entdeckt werden. Das sind nicht nur mikroorganismen oder um geringfügig unterschiedliche Tiere, sondern teilweise richtig neue, unerforschte Spezies. Es ist also nicht so, dass nur ausgerottet wird, es wird auch entdeckt.

Am 11. Oktober 2021 um 09:07 von Nettie

ImGegenteil. Solange „Geld alles“ ist, ist davon auszugehen, dass weiter viele Menschen sich genötigt sehen, ihre Existenzgrundlage (selbst-)zerstörerischen zu opfern.
__
Ich weiss, dass in Ihren Augen "Geld" und alles, was damit zusammenhängt, das Grundübel schlechthin ist. Dennoch hat man damit z.B. in Afrika aber auch in Südamerika viele Menschen, die Wildern und der Zerstörung der Natur lebten, eine Perspektive aufgezeigt, in dem man sie zum Ranger ausbildete, sie bezahlte und sie jetzt das schützen, was sie zuvor vllt zerstört haben. Ohne Geld wird es nicht gehen und dass wir alle geldlos wieder zu Jägern, Sammlern und Tauschern werden, halte ich für ausgeschlossen. Gibt's m.W. nur im Urlaub im "Club Med", wo man mit Muscheln zahlt(e), die man aber auch zuvor mit Geld kaufen musste.

@Weingasi1

"
Am 11. Oktober 2021 um 11:00 von weingasi1
Am 11. Oktober 2021 um 09:26 von perchta

Ja, wir müssen endlich aufhören damit, eine Tier-/Pflanzen-/*-Art nach der anderen auszurotten, denn sonst werden wir uns bald selbst ausgerottet haben.
__
Dazu gehört aber auch, dass jährlich unglaublich viele Tier- und Pflanzenarten neu entdeckt werden. Das sind nicht nur mikroorganismen oder um geringfügig unterschiedliche Tiere, sondern teilweise richtig neue, unerforschte Spezies. Es ist also nicht so, dass nur ausgerottet wird, es wird auch entdeckt."

Aha. Deshalb dürfen wir also weiterhin Tier- und Pflanzenarten ausrotten, alles nicht so schlimm, gibt ja Neue?

So kann man sich Schäden an Umwelt und Natur auch schönreden.

Nur Kleinigkeiten....

So lange üppige Plastikverpackungen (zum Teil doppelt verpackt) Produkte viel größer erscheinen lassen als sie in Wirklichkeit sind, oder Gurken in Plastik (Wahnsinn!) gepackt werden, werde ich solche Konferenzen nicht ernst nehmen können........

......und morgen wird wieder zum Wirtschaftswachstum aufgerufen....

von Etat DE gauche 10:50

Ein bisschen fühlt sich das so an, als ob da Gegensätze konstruiert werden.
Aber ein wichtiges Feld ist doch die Lagerung von Platikmüll, nach dem Export.

10:51 von Nachfragerin Mir

10:51 von Nachfragerin

Mir fällt zu so viel "D......." nichts mehr ein. Klar kann man den Kopf in den Sand stecken und denken, mich sieht jetzt keiner weil ich auch keinen mehr sehe. Zielführend ist das aber nicht wirklich.

//Was soll damit sein? Wenn man diese Fässer wieder rausholt, löst man damit weder das Atommüll- noch das Plastikmüllproblem.//

Wenn man sie denn noch wieder rausholen könnte, wäre zumindest verhindert, das die Meere - mit samt der Tiere, die ja auch Teil der Nahrungskette sind, weiter "verstrahlt" werden.
Und es gibt genügend EXPERTEN, die die Fässer - auch mit Öl oder z.B. Munition aus den Kriegen - sofort wieder aus dem Meer holen würden!
Das gehört auch zum Umweltschutz!
Aber kümmern Sie sich mal weiter um sich, die anderen werden es schon richten.

11:00, weingasi1

>>Am 11. Oktober 2021 um 09:26 von perchta
Ja, wir müssen endlich aufhören damit, eine Tier-/Pflanzen-/*-Art nach der anderen auszurotten, denn sonst werden wir uns bald selbst ausgerottet haben.
__
Dazu gehört aber auch, dass jährlich unglaublich viele Tier- und Pflanzenarten neu entdeckt werden. Das sind nicht nur mikroorganismen oder um geringfügig unterschiedliche Tiere, sondern teilweise richtig neue, unerforschte Spezies. Es ist also nicht so, dass nur ausgerottet wird, es wird auch entdeckt.<<

Dadurch, daß neue Tier- und Pflanzenarten wissenschaftlich beschrieben werden, erhöht sich die Artenvielfalt nicht. Es gab die Art ja schon, bevor ein Wissenschaftler sie beschrieb.

Viele Lebewesen sterben aber aus, bevor sie "entdeckt" werden.

@ weingasi1 11:00

Ja , es werden neue Spezies entdeckt , aber es sind bestimmt auch eine Menge anderer Spezies ausgestorben, wo wir noch nicht mal wissen.Das Problem dabei ist aber , das wir keine Ahnung haben, welche Auswirkungen es auf ein Öko System hat , wenn eine Tierart verschwindet .

11:09, morgentau19

>>Nur Kleinigkeiten....
So lange üppige Plastikverpackungen (zum Teil doppelt verpackt) Produkte viel größer erscheinen lassen als sie in Wirklichkeit sind, oder Gurken in Plastik (Wahnsinn!) gepackt werden, werde ich solche Konferenzen nicht ernst nehmen können........<<

Wird auf solchen Konferenzen denn nicht auch über solche Probleme geredet und nach Lösungen gesucht? Von selbst ändert sich da jedenfalls nichts.

>>......und morgen wird wieder zum Wirtschaftswachstum aufgerufen....<<

Unser Wirtschaftssystem funktioniert nun mal nicht ohne Wachstum. Ich habe noch nicht gelesen, daß Sie sich für die Überwindung desselben stark machen würden.

@weingasi1 (Nachtrag)

Am 11. Oktober 2021 um 11:00 von weingasi1
Am 11. Oktober 2021 um 09:26 von perchta

Ja, wir müssen endlich aufhören damit, eine Tier-/Pflanzen-/*-Art nach der anderen auszurotten, denn sonst werden wir uns bald selbst ausgerottet haben.
__
Dazu gehört aber auch, dass jährlich unglaublich viele Tier- und Pflanzenarten neu entdeckt werden. Das sind nicht nur mikroorganismen oder um geringfügig unterschiedliche Tiere, sondern teilweise richtig neue, unerforschte Spezies. Es ist also nicht so, dass nur ausgerottet wird, es wird auch entdeckt.

Jährlich verschwinden bis zu 58 000 Tierarten, 12 000 bis 13 000 werden neu beschrieben.

Am 11. Oktober 2021 um 09:39 von Dany39

Angeblich sollen Hersteller ja von der EU dazu verpflichtet werden, aber bis jetzt ist da noch nicht viel passiert. Ich denke, wenn die gesetzliche Herstellergarantie auf 5 Jahre raufgesetzt würde, würde auch bei denen ein Umdenken stattfindet, weil es dann auch für sie auf Dauer billiger wäre.
__
Vermutlich nicht, denn auch dann ist vermutlich die "manpower" teurer, als Ersatz zu leisten. Von den Umständen die es macht, eine derartige Garantie einzufordern, mal ganz zu schweigen. Viele (wenn nicht die meisten) Hersteller sind ausserhalb DE's, meist sogar ausserhalb der EU beheimatet.
Sie können sich dann überlegen, ob Sie Ihren defekten Toaster nach China senden, oder ob Sie sich nicht doch hier einen neuen Toaster kaufen. Was anderes wäre eine Verkäufergarantie aber darauf wird sich logischerweise natürlich niemand einlassen.

Macht mal

"Bei diesem Gipfel geht es darum, die Menschheit zu schützen. Wenn Biodiversität in Gefahr ist, sind auch die Leben von Menschen gefährdet. Wir müssen ja schließlich die Lebensmittel produzieren, die wir essen"

Wenn es mal nur die Lebensmittel wären. Es geht um mehr als "nur" unser Essen.
30% der Erdoberfläche für Artenvielfalt sichern? Klingt erstmal gut, wenn es nicht diese Welt wäre. Diese 30% werden wahrscheinlich nicht für den Menschen brauchbar sein (also vorher schon) und so gar nicht so diverse Lebensräume ermöglichen wie benötigt oder es werden Wirtschaftsgebiete wie Nutzwälder zu Natur deklariert. 70% der Erdoberfläche sind Wasser. Da siedelt keiner, also kann man die recht schnell umdeklarieren.

Aber wir kennen ja Klimagipfel zur Genüge. Außer ein "wir müssen etwas tun" kommt doch sowieso nichts raus.

Apropos: China ist mit seiner Plastikvermeidung/~recycling weiter als wir. Viel weiter.

10:55 von Bernd Kevesligeti

»Auf der Konferenz der UN sind ausschließlich Staaten vertreten. Darunter auch Staaten, die viel Plastikmüll produzieren und ihn auch in andere Länder exportieren.»

Ich musste mir vor ca. 2 Monaten einen neuen Surf-Stick für den Laptop kaufen, weil mein Telefonanbieter das G3-Netz in Köln abgeschaltet hat, und seitdem nur noch mit G4 auf die SIM-Karte im Stick sendet. Die Karte könnte auch G5, aber der doofe Stick hat das nicht gerafft mit der Umstellung.

Dachte ich … geh einen G4-Stick kaufen, dann war es das. Mangelware, gab es nirgendwo real. Musste mir meine Freundin einen über ihren Amazon-Account bestellen, die hatten so was. Ein Modell von Huawei aus China.

Der kam dann in Umverpackung aus Pappe. Der Stick selbst eingeschweißt in so einen bombensicheren Blister aus öffnungs-resistentem Hartplastik. Nehme ich immer eine Säge zum Öffnen für sowas.

Hatte ich dann den China-Export Blister-Hartplastik zuhause.
Das können sie gerne wieder zurücknehmen nach China den Tinnef.

Am 11. Oktober 2021 um 09:36 von DerLinksliberale

Der größte Plastikmüllerzeuger und Verschmutzer weltweit (Stand 2019) ist Australien mit 59 Tonnen pro Kopf im Jahr! Gefolgt von den USA (53 Tonnen), Südkorea (44), Großbritannien (44), Japan (37), Frankreich (36), Spanien (34), Deutschland (22) und dann erst kommt China mit 18 Tonnen.
__
Bei uns wird das bald noch viel besser, wenn die Verbote so einiger Plastikteile, wie Einweg-Geschirr u. Besteck, die Stäbchen an Luftballons UND, nicht zu vergessen, die Plastikteile der Q-Tipps erstmal so richtig in die Statistik eingehen.

UN Konferenz

In diesem Gremium sehe ich die größte Chance, alle Staaten weltweit an einen Tisch zu bringen, um auf die Bedorhung Existenzgrundlage von uns allen endlich konsequent einzugehen und die Umsetzung kategorisch in Punkto Umwelt und Klima umzuseten. Wenn den Menschen heute noch nicht klar geworden ist, dass punktuelle winzige Ansätze nicht ausreichend, der wird auch nicht in Direktansprache reagieren. Geld allein wie auch regionale Missstände geben kaum wieder, was überall fehlt: klare Ansätze, Umsetzung und angemessene Parameter, um die Menschen mitzunehmen und alles alltagstauglich zu machen. Unsere Lieferkettenkontrollen allein und die Blockade von irgendwelchen Betrieben, die in einem Drittstaat legal Umweltzerstörung und Müllberge produzieren, reichen nicht aus. Das muss weltweit angemahnt und abgefordert werden. Wenn wir hier in Deutschland allein Umweltschutz übertreiben, schränken wir uns zwar ein, verlieren aber auch Wirtschaftskraft, während andere Länder in die Bresche springen.

@ Dr. Cat

>>> Das Problem dabei ist aber , das wir keine Ahnung haben, welche Auswirkungen es auf ein Öko System hat , wenn eine Tierart verschwindet . <<<
.
Doch, natürlich wissen wir das. Ist ja nicht so, dass nicht ettliche Tierarten schon vom Menschen ausgerottet wurden.
Am Beispiel Deutschland zeigt sich, dass das wegfallen der großen Beutegreifer (Wolf, Bär, Luchs) zum Anstieg von Rot-/Dammwild geführt hat, was widerum zu mehr Fraßschäden im Wald führt. Junge Bäume haben da kaum eine Chance mehr durchzukommen.
Bei uns greift der Mensch ein, durch manuelle Aufforstung und Jagd auf Reh und Hirsch.
Hinzu kommt, dass vom Wolf meist schwache und kranke Tiere gerissen werden, die sich somit nicht mehr fortpflanzen und die Population gesünder halten.
Nur ein kleines Beispiel was passiert wenn eine Art wegfällt.

@Nachfragerin

Die natürliche heißt deshalb natürlich weil sie natürlich ist .....aber ,mit Verlaub, das was ich hier beschrieb ist tödlich !

11. Oktober 2021 um 11:17 von fathaland slim

Unser Wirtschaftssystem funktioniert nun mal nicht ohne Wachstum.

Das "Wirtschaftssystem" und das "Wachstum des Wirtschaftssystemes" sind doch auch nur leeren Metabegriffe wenn es um die Sache geht.
Schlecht reparierbare Geräte erzeugen auch Wirtschaftswachstum, genauso wie neue wirklich voranbringende Technik.
Das Problem ist doch dass daran Geldwert hängt und der internationale Wettbewerb um den Wert der Währung genau diese Misswirtschaften mit befeuert, weil solange Umsatz generiert wird wächst die Wirtschaft. Unser Auto und die Infrastruktur darum ist ja auch so gebaut um andere Verkehrsmittel zu benachteiligen.
So lange das Wirtschafts- und Finanzsystem nicht reformiert werden, werden wir im globalen Wettkampf unseren Planeten vernichten. Da hilft leider auch so ein Treffen nicht viel, wenn man nicht an die Ursachen der Probleme ran geht (Fehlmotivation).

von schabernack 11:27

Und funktioniert denn der Surf-Stick (aus China) jetzt ?
Die übertriebene Verpackung von Produkten ist anscheinend auch weltweit ein Problem. Gehört eigentlich auch auf die UN-Konferenz.
Ebenso wie die Plastikmüll-Exporte....

Am 11. Oktober 2021 um 10:46 von Anderes1961

Sie fallen ja nicht zum ersten Mal mit faktenfreien Behauptungen auf. Aber dieses Mal haben Sie den Vogel abgeschossen, wie Sie folgender Liste entnehmen können:
__
Es kommt aber darauf an, welche Kriterien zugrunde gelegt werden. Ich habe weder Zeit noch Lust im einzelnen darauf einzugehen. Würde auch den Umfang des Beitrages sprengen. Simples Beispiel: in einer anderen Statistik ist z.B. Puerto Rico als das sauberste Land angegeben. In dieser Rubrik steht Schweden auf dem 4. Platz. IHRE Statistik ist eine von Vielen. Sicher nicht unbedingt die Ausschlag gebendste. Es gibt zig verschiedene. Können Sie gerne mal nachschauen. Man kann das so grundlegend nämlich garnicht sagen. Wenn man die "gesündesten" und "grünsten" Länder sucht, rangieren die Skandinavischen ganz oben.

Am 11. Oktober 2021 um 10:53 von Naturfreund 064

Das ist der doch noch bei vielen Menschen sorglose und gleichgültige Umgang mit dem Müll.
__
Ich empfehle Ihnen sich an einem Sonntagabend nach einem sommerlichen Wochenende mal die Anlagen rund um den Aachener Weiher, das ist eine weitläufige Grünanlage inmitten Kölns, anzuschauen, wie das da aussieht. Das ist in Uninähe. Die Besucher sind zu mind. 80% junge Leute, sehr viele Studenten. Da soll mir jemand sagen, ich soll auf deren Zukunft Rücksicht nehmen.
Natürlich sind nicht alle so, aber sehr viele.
Die "guten" machen bei FFF mit und die "bösen" lassen, genau wie bei Erwachsenen auch, die S.. raus.

11:39 von Bernd Kevesligeti / @schabernack

»Und funktioniert denn der Surf-Stick (aus China) jetzt ?
Die übertriebene Verpackung von Produkten ist anscheinend auch weltweit ein Problem. Gehört eigentlich auch auf die UN-Konferenz.»

Der neue Chinese funktioniert ganz ausgezeichnet.
Mein Internet ist nun schneller als je zuvor.
Neben Chinesisch konnte der in der Installationsanleitung auch gutes Englisch.

Es wäre so einfach, vieles nur einmal in Pappe zu verpacken.
Als zusätzlich innen drin noch mal in Plastik.

@ Mischpoke West 11:35

Ja , Sie haben Recht mit dem Beispiel von Deutschland, mit der Ausrottung von Wolf , Bär und Luchs. Was ich persönlich eigentlich meinte war , wann ein Öko System zusammenbricht , wenn verschiedene Tier und Insektenarten ausgestorben sind .

Am 11. Oktober 2021 um 11:07 von Anderes1961

So kann man sich Schäden an Umwelt und Natur auch schönreden.
__
Ich brauche mir nichts schön zu reden und Sie verzerren bitte nicht, was ich schrieb.
Es war eine Feststellung, dass es so ist. Dass man aus diesem Grunde andere Arten ausrotten kann/soll, war nicht die Rede.
Allerdings geht mir diese ständige Schwarzmalerei unglaublich auf den Geist, weil so getan wird, als lohne es sich nicht mehr, sich eine neue Couchgarnitur zu kaufen, weil der Planet heute oder morgen unbewohnbar ist. Ein Umdenken ist bestimmt nicht falsch aber dieser Absolutismus, der gepredigt wird, nervt.
Die meisten Bürger werden weiterhin ihre Wohnung heizen, Auto fahren, in Urlaub fliegen, sich neue Kleidung kaufen und ein Steak essen wollen. Da können Sie sicher sein.

@Peter Kock - Die Dosis macht das Gift.

11:36 von Peter Kock:
"Die natürliche heißt deshalb natürlich weil sie natürlich ist .....aber ,mit Verlaub, das was ich hier beschrieb ist tödlich !"

Radioaktivität, Glyphosat, Weichmacher, Gentechnik oder Impfen... man wird immer jemanden finden, der irgendetwas nicht versteht und deshalb für gefährlich oder sogar tödlich hält. Nur die vielen Toten sucht man vergeblich.

Die Dosis macht das Gift: 3 Gramm Kochsalz machen ein Essen lecker, 300 Gramm machen es tödlich - und dabei ist es auch völlig irrelevant, ob das Salz natürlichen oder künstlichen Ursprungs ist.

@ 10:53 von Naturfreund 064

"Das ist der doch noch bei vielen Menschen sorglose und gleichgültige Umgang mit dem Müll. ... .Im Auto die Scheibe runter und einfach raus, .... Auch die Filter der Zigarettenkippen sind gar nicht so harmlos,diese enthalten Giftstoffe,die nachher wieder ins Grundwasser gelangen."

Wo soll den die Kippe hin, doch nicht etwa in den Aschenbecher, da müsste man ja irgendwann den Becher leeren und das Auto stinkt es auch aus! (Ironie aus)

Da haben Sie recht, wirklich traurig.
Oder im Mehrfamilienhaus, da liegt der Plastikmüll im Papiermüll ... Mülltrennung häufig Fehlanzeige.

Nicht willens den geringsten Beitrag zum Umweltschutz zu leisten.

@Dr. Cat - 11:52

"Was ich persönlich eigentlich meinte war , wann ein Öko System zusammenbricht , wenn verschiedene Tier und Insektenarten ausgestorben sind."

Wenn wir es z.B. geschafft haben sollten, allein nur die Bienenvölker auszurotten, dann würde uns das ernährungsmäßig in unvorstellbare Schwierigkeiten bringen.

Soviel Menschen könnten noch nicht einmal China und Indien gemeinsam aufbringen, um die Pflanzenbestäubung von Menschenhand - ähnlich wie bei der Vanille - zu übernehmen.

@ich1961 - Probleme gar nicht erst entstehen lassen.

11:11 von ich1961:
"Mir fällt zu so viel 'D.......' nichts mehr ein. Klar kann man den Kopf in den Sand stecken und denken, mich sieht jetzt keiner weil ich auch keinen mehr sehe. Zielführend ist das aber nicht wirklich."
> Es geht hier um das Problem mit dem Plastikmüll. Folglich ist es nicht zielführend, über den Atommüll in der Nordsee nachzudenken. (Und wenn man es doch tut, sollte man keine wandernden Fässer und tödliche Gefahren vor Norwegen erfinden.)

"Und es gibt genügend EXPERTEN, die die Fässer - auch mit Öl oder z.B. Munition aus den Kriegen - sofort wieder aus dem Meer holen würden!"
> Und doch liegen diese Altlasten seit Jahrzehnten auf dem Meeresgrund. Ihren "EXPERTEN" scheinen also die Hände gebunden zu sein.

Das Problem lässt sich meiner Meinung nach nur verlagern, aber nicht lösen. Der richtige Ansatz lautet also, es gar nicht erst zu verursachen. Beim Plastik wäre dieser Ansatz auch hilfreich.

Am 11. Oktober 2021 um 11:50 von weingasi1

"Natürlich sind nicht alle so, aber sehr viele.
Die "guten" machen bei FFF mit und die "bösen" lassen, genau wie bei Erwachsenen auch, die S.. raus."
------
Ich kann mich noch erinnern dass zu meiner Schulzeit(bin im Jahre 1970 in die erste Klasse gekommen) Dieses Thema aktuell war und uns beigebracht wurde unseren Abfall zu entsorgen und beim Wandertag darauf geachtet wurde,dass wir alles wieder mit nehmen.
Möchte hier nicht in das kindliche Format die einen die Guten die anderen die Bösen abtrifften,sondern hier fehlt einfach grundsätzlich das Bewusstsein und hier ist anzusetzen.
Dabei ist es eigentlich sogar ganz einfach diesen Müll zu vermeiden.
Diese einfache Dinge sind es,an denen es oft scheitert.
Habe aber jetzt leider wieder nicht die Zeit noch weiter zu diskutieren.

11:45 von weingasi1

«Man kann das so grundlegend nämlich garnicht sagen. Wenn man die "gesündesten" und "grünsten" Länder sucht, rangieren die Skandinavischen ganz oben.»

Kaum zu glauben … aber das grünste Inustrieland der Welt ist Japan. Fast 70% der Landesfläche Wald. Richtiger Wald im Gebirge, nicht so was angepflanzter Kulturwald.

Gleichzeitig sind Japaner Plastik-Verpackungs-Maniacs. Unfassbar, man fühlt sich wie im Traum. Nicht nur dieser ganze Kram aus Automaten. Erstaunlicherweise ist das kaum teurer, als wenn man es im Laden kauft.
Eine Getränkedose so ± 10% mehr als im Supermarkt.

Ein Mega-Problem im Land ist der ganze Plastikmüll im Land dennoch. Auch wenn Japaner so was nicht in die Pampa werfen, oder irgendwo liegen lassen. Aus dem ganzen Alu der Dosen machen sie neues Alu.

Mein Beispiel ist das bei Jung und Alt so sehr beliebte:

ネコネコ食パン neko neko shoku pan
        Katze Katze Nahrung Brot

So was wie Weckmann mit Öhrchen plus süßem Katzengesicht.
Immer einzeln verpackt auch im Cafe.

Am 11. Oktober 2021 um 12:02 von Giselbert

"Wo soll den die Kippe hin, doch nicht etwa in den Aschenbecher, da müsste man ja irgendwann den Becher leeren und das Auto stinkt es auch aus! (Ironie aus)

Da haben Sie recht, wirklich traurig.
Oder im Mehrfamilienhaus, da liegt der Plastikmüll im Papiermüll ... Mülltrennung häufig Fehlanzeige

Nicht willens den geringsten Beitrag zum Umweltschutz zu leisten."

Danke,Sie haben das was ich geschrieben habe verstanden.
Dabei sind es oft nur die einfachen Dinge an denen es scheitert.

Vielleicht begreift man endlich

dass die Reinhaltung der Flüße und Meere (Wasser), der Böden (Nahrung) und der Luft (Klima) ein und dieselbe Medaille sind und somit gleichrangig behandelt werden müssen.
Nur KLimadiskussionen und Maßnahmen in einem Land allein bringen uns nicht voran. Aber wir können mit gutem Beispiel vorangehen.

@weingasi1, 11:07

"Dennoch hat man damit z.B. in Afrika aber auch in Südamerika viele Menschen, die Wildern und der Zerstörung der Natur lebten, eine Perspektive aufgezeigt, in dem man sie zum Ranger ausbildete, sie bezahlte und sie jetzt das schützen, was sie zuvor vllt zerstört haben. Ohne Geld wird es nicht gehen und (...)"

Damit stimmen Sie mir im Grunde doch darin zu, dass ohne Geld nichts „geht“. Also auch nicht die Bewahrung unserer Existenzgrundlage. Denn in einem plutokratischen System bestimmen diejenigen, die über genug davon verfügen darüber, was für alle geht (oder eben nicht). Um Ihr Beispiel aufzugreifen: Ob das Aufzeigen einer Perspektive für die Ranger, indem man sie ausbildet und bezahlt "möglich" ist oder nicht.

12:22 von Naturfreund 064 um 12:02 von Giselbert

es sind immer die kleinen Dinge des Lebens, warum etwas scheitert

@ Wanderfalke 12:13

Wie wahr . Nur kurioserweise setzen wir immer noch Pestizide und Insektizide ein . Und so weit ich mich erinneren kann ist DTT in der Arktis nachgewiesen, nur zum Beispiel.

um 10:45 von ich1961

>>
Sie würden sich also jedesmal, wenn sich Ihre Lebensumstände ändern
(es kommt vielleicht ein Partner/in und dann auch Kinder dazu), ein neues Auto anschaffen? Ist auch nicht wirklich logisch - oder? Von "umweltfreundlich" mal ganz abgesehen.
<<

Satire bitte kennzeichnen ! Wir kaufen uns jetzt Autos auf Zuwachs ? Elektrische Fensterheber, damit möglicherweise hinzukommende Kinder (besonders bei Rentnern ?) etwas zum spielen haben ? Wussten Sie, dass man früher ganz ohne elektrische Fensterheber auskam ? Viele konnten sogar ihren Sitz ohne Elektrik einstellen.

Mit Ihrer Einstellung sind Sie nicht Teil der Lösung ...

Mehr Naturschutzflächen weniger Giftstoffe in der Landwirtschaft

es gibt immer mehr Menschen,
oder wird das in Abrede gestellt ?
Welche immer mehr Nahrung brauchen
(auch Platz zum Wohnen)
also was soll man tun ?
Weniger Anbaufläche und biologischen Anbau
sprich weniger Spritzmittel und Dünger
also irgendwie passt das nicht zusammen !

@weingasi1, 11:00 (re 09:26 von perchta)

"Es ist also nicht so, dass nur ausgerottet wird, es wird auch entdeckt"

Entdecken kann man nur etwas, das schon da ist. Und in einem ökologischen System seinen Platz bzw. eine (nützliche) Funktion hat. Und wenn so weitergemacht wird wie bisher, werden viele der "neuen" unerforschten Spezies wahrscheinlich schon ausgerottet sein, bevor sie überhaupt jemand entdecken konnte. Und die Folgen ihres Verlusts unkalkulierbar.

@ Am 11. Oktober 2021 um 11:00 von weingasi1

>Dazu gehört aber auch, dass jährlich unglaublich viele Tier- und Pflanzenarten neu entdeckt werden. Das sind nicht nur mikroorganismen oder um geringfügig unterschiedliche Tiere, sondern teilweise richtig neue, unerforschte Spezies. Es ist also nicht so, dass nur ausgerottet wird, es wird auch entdeckt.<

Sie wollen das jetzt hoffentlich aber nicht per Differnzbildung gegeneinander aufrechnen?!

@weingasi 1

Wenn wir neue Tier- und Pflanzenarten entdecken, ändert das nichts am Ökosystem. Die gibt es schon länger und haben einen Platz in diesem System, nur, wir wußten nichts davon.
Beim Aussterben von Tieren und Pflanzen ändert sich aber etwas.
Das erste hat keine Auswirkungen, das zwei sehr wohl.
Das ist keine Plus/Minus-Rechnung.

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12:17 von Nachfragerin //Und

12:17 von Nachfragerin

//Und doch liegen diese Altlasten seit Jahrzehnten auf dem Meeresgrund. Ihren "EXPERTEN" scheinen also die Hände gebunden zu sein.//

Ja, denen sind die Hände gebunden. Weil die verantwortlichen Staaten keinen Handlungsbedarf "sehen". Im Übrigen sollten Sie Experten nicht in Anführungszeichen setzen. Es sind Experten, z.B. Meeresbiologen, und das sollte man anerkennen.

//Das Problem lässt sich meiner Meinung nach nur verlagern, aber nicht lösen. Der richtige Ansatz lautet also, es gar nicht erst zu verursachen. Beim Plastik wäre dieser Ansatz auch hilfreich.//

Dann haben "wir" doch mit dem Atomausstieg (Vermeidung) alles richtig gemacht. Und die Vermeidung ist - auch bei Plastik - der richtige Weg!

12:33 von Klärungsbedarf Das

12:33 von Klärungsbedarf

Das ist keine Satire!
Ich finde es erstaunlich, wenn jemand so argumentiert.
Ich bin eben nicht von Rentnern ausgegangen, sondern von Jungen Menschen. Außerdem wird es heutzutage keine Autos ohne elektrische Fensterheber mehr geben.

// Wussten Sie, dass man früher ganz ohne elektrische Fensterheber auskam ? //

Ja, ich bin "alt genug" um das noch zu kennen. Auch die Probleme, die auftraten, wenn Kinder die Fenster runter gekurbelt hatten. Machte meinem Vater ( vermutlich jedem anderen Vater auch) besonders viel Spaß, wenn wir auf der Autobahn unterwegs waren.

Ach ja, wir haben kein Auto (mehr). Und meine Einstellung konnten Sie in meinen anderen Kommentaren lesen.

Narrativ intendiert?

09:36 von DerLinksliberale
„Ja auch China hat erhebliche Umweltprobleme, die einer Lösung bedürfen. Aber wieso werden die größten Umweltsünder verschwiegen? … Der größte Plastikmüllerzeuger und Verschmutzer weltweit (Stand 2019) ist Australien mit 59 Tonnen pro Kopf im Jahr! Gefolgt von den USA (53 Tonnen), Südkorea (44), Großbritannien (44), Japan (37), Frankreich (36), Spanien (34), Deutschland (22) und dann erst kommt China mit 18 Tonnen. … Es passt wohl offensichtlich in ein bestimmtes Narrativ."

Die Konzentration auf die Umweltprobleme Chinas ist allerdings verwunderlich. Wo es doch um eine weltweit bezogene (!) UN-Artenschutzkonferenz handelt. An Kunming als als Veranstaltungsort kann es wohl kaum liegen.

Ich habe nicht nachgeschaut, sofern die von Ihnen angegebenen Daten stimmen, dann liegen Sie mit der Annahme eines bestimmten Narrativs wohl richtig.

Chinesische Natur - Völlig intakt!

Eine UN Konferenz zur biologischen Vielfalt in China abzuhalten, kann eigentlich nur zur absurden Farce ausarten. Der Beitrag Freilaufende Elefanten, chinesisches Erfolgsmodell einer „geduldeten Natur“, ein exzellentes Beispiel chinesischer Öko-Propaganda. In Absurdistan herrscht also Artenvielfalt. Bilder lügen nicht. China macht offenbar alles richtig! Das Problem liegt, ganz objektiv, in den USA und in Europa.

Und die UN hat der chinesischen Staatsführung ein blitzsauberes Podium ausgerichtet, um sich als Vorreiter des Artenschutzes zu präsentieren. Super Idee.

Dass der Ball somit tatsächlich in Europa und den USA liegt, denn dorthin wandern zum grossen Teil chinesische Exporte, müssen unsere Politiker wohl oder übel realisieren. Aus dieser Warte betrachtet, könnte diese Konferenz sogar ein gigantischer Erfolg werden.

10:48 von État DE gauche

der meiste Kunststoff im Meer stammt von Fischereinetzen,
sollte das nicht bekannt sein
und ich entsorge meine Plastik Abfälle im Gelben Sack
wie die im Indischen Ozean oder Pazifik landen sollten .... ?

um 13:49 von ich1961

>>
Ach ja, wir haben kein Auto (mehr). Und meine Einstellung konnten Sie in meinen anderen Kommentaren lesen.
<<
Genau deshalb habe ich Ihre Argumentation auch nicht verstanden. Für unsinnige Zusatzfunktionen finden sich bei unendlich vielen Produkten immer wieder Argumente. Allein, wenn ich an die Pcs denke. Man hat immer mehr leistungsfressende Merkmale und Komponenten eingefügt, sodass die Preise nie wirklich gesunken sind.

Zu Ihrem Auto. Niemand verschrottet sein Auto, wenn es nicht reif ist zur Verschrottung: Man spricht dann vonm Gebrauchtwagenmarkt.

harpdart@

Das Problem ist die Agenda und solche Berichte versuchen, nach meiner Meinung, von tatsächlichen Verantwortlichkeiten abzulenken. Es gibt ein asiatisches Sprichwort: Bevor Du die Ordnung Deines Nachbarn in seinem Haus kritisierst, geh dreimal durch Dein eigenes Haus. Es geht eben genau darum, dass alle mitmachen müssen und keiner mit dem Finger auf den Anderen zeigt und genau deshalb sollte der Herr Korrespondent entweder alle großen Umweltverschmutzer benennen oder schamhaft "Stille schweigen"! Aber diese reflexartigen, imperialen Schuldzuweisungen scheinen bei einigen Journalisten ein eingeschraubter Standard zu sein.

13:51 von R. B.

Der größte Plastikmüllerzeuger und Verschmutzer
----------------

größte Plastikmüllerzeuger => größter Verschmutzer ??

Wer Müll erzeugt wirft es automatisch ins Meer ?
merkwürdige Logik

Nein, der Plastikmüll wird

Nein, der Plastikmüll wird von Australien noch immer an andere, zumeist ärmere, Länder verkauft. Australien hat bis zum Jahr 2019 / 2020 fast ausschließlich seinen Müll "exportiert" nach China, Malaysia, Vietnam und Thailand. Erst nachdem diese Länder die Einfuhr von Müll stark reglementiert haben, wird in Australien begonnen nennenswert zu recyceln.

Korrektur einer Auslassung im Kommentar von 09:07

... (selbst-)zerstörerischen AKTIVITÄTEN ...

Nein, der Plastikmüll wird

Nein, der Plastikmüll wird von Australien noch immer an andere, zumeist ärmere, Länder verkauft. Australien hat bis zum Jahr 2019 / 2020 fast ausschließlich seinen Müll "exportiert" nach China, Malaysia, Vietnam und Thailand. Erst nachdem diese Länder die Einfuhr von Müll stark reglementiert haben, wird in Australien begonnen nennenswert zu recyceln.

12:33 von Klärungsbedarf

Wussten Sie, dass man früher ganz ohne elektrische Fensterheber auskam
----------------

ne Preisfrage
ein elektrischer Fensterheber ist preisgünstiger als sein mechanischer Vetter

vor allem bei der Industrie

von Giselbert @
und besonders bei den Kunden die wissentlich bereit sind diese produkte auch noch teuer zu kaufen.

Ich habe immer noch gute Glühbirnen ob im auto oder überall zuhause und das wird auch so bleiben.

@ werner1955 14:46

Was meinen Sie damit, das Kunden wissentlich Produkte teurer kaufen ?

Nicht nur Artensterben ist unser Problem

Unsere Lebensweise sollte insgesamt geändert werden. Vor allem sollte der Klimawandel gestopt werden. Warum Pestizide, wenn es auch ohne geht? Warum Plastik, wenn es auch ohne geht? Warum neu kaufen, wenn es reparierbar sein sollte!? Wozu fest eigebauter Akku? Reparieren sollte ein Pflicht sein, wegwerfen darf es nicht geben.

um 14:46 von Sisyphos3

>>
ne Preisfrage
ein elektrischer Fensterheber ist preisgünstiger als sein mechanischer Vetter
<<

Sie wollen mir nicht erzählen, dass ein elektrischer Motor mit Anschluss günstiger ist als eine Kurbel ? Zum elektrischen Heber gehört ja auch noch Mechanik.

Am 11. Oktober 2021 um 14:20 von Sisyphos3

Sie fragen wie der Müll ins Meer kommt. Im Grunde ganz einfach.
Wir verschiffen den Plastikmüll, wofür wir ja sogar zahlen,weil ja das Recycling Geld kostet, nach Afrika. Dort landet es auf Müllkippen, wo es von hunderten kids unter unwürdigen, lebensbedrohlichen Umständen sortiert wird.. Viele Dinge lassen sich vor Ort nichtseparieren, so nimmt man es mit nach"Hause" wo es weiter separiert wird, nicht recycle fägiges Material wandert dann nicht selten in ausgetrocknete Flußläufe. Bei einsetzenden Regen wandern regelrechte Müllfluten in Richtung Meer.
Nebenbei vermisse ich im grünen Programm ein Verbot von Müllexport.
Logisch bringt ja kein Geld was man mehr v. Bürger verlangen kann, bezahlt er eh schon für z. B Plastiktüten.
In der Überschrift steht etwas zur Artenvielfalt. Sich damit zu beschäftigen ist sehr interessant, vor allem wie das in D.geregelt ist u ND warum das dann den Einsatz v. Chemikalien erfordert. Dazu steht auch nichts im Grünen Programm, warum wohl??

15. UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt gestartet....

Für die Bundesrepublik nehmen an der Konferenz die Bundesumweltministern Schulze und der Bundesentwicklungsminister
Müller virtuell teil. Da wäre es doch angebracht, wenn nun konkrete Initiativen von den beiden kommen um Müll und Müllexport zu begrenzen und zu verringern.
Damit würde man dann auch seiner Verantwortung gerecht werden....

Am 11. Oktober 2021 um 13:41 von ich1961

Dann haben "wir" doch mit dem Atomausstieg (Vermeidung) alles richtig gemacht. Und die Vermeidung ist - auch bei Plastik - der richtige Weg!
__
Ob das mit dem (überstürzten) Atomausstieg richtig war, lasse ich mal dahin gestellt, ist auch ein etwas anderes Thema. Was aber die Vermeidung von Plastik anbelangt, wird sich das kaum noch realsieren lassen, dafür waren bzw. sind die Vorteile gegenüber alternativen Stoffen viel zu gross. Von dem Umstand, dass man dafür, häufig würde es ja dann auf ein Metall hinauslaufen, wiederum teure Rohstoffe, die mit viel Energie verarbeitet werden müssen. Denken Sie mal an Ihren Alltag, Putzeimer als ganz simples Beispiel. Bei meiner Oma waren die noch aus Metall, Zink glaube ich. Wir haben jetzt (wieder) so ein Teil für die Kaminasche, weil sich da Plastik nun mal nicht eignet. Überlegen Sie mal, wieviel Plastik in einem normalen Haushalt zu finden ist. Ich möchte das nicht durch Metall ersetzen.

14:46, werner1955

>>vor allem bei der Industrie
von Giselbert @
und besonders bei den Kunden die wissentlich bereit sind diese produkte auch noch teuer zu kaufen.

Ich habe immer noch gute Glühbirnen ob im auto oder überall zuhause und das wird auch so bleiben.<<

Sie verbrauchen also gerne unnötig viel Strom.

Nicht daß mich das jetzt überraschen würde.

Am 11. Oktober 2021 um 16:04 von Magic.fire

Zitat: Logisch bringt ja kein Geld was man mehr v. Bürger verlangen kann, bezahlt er eh schon für z. B Plastiktüten. In der Überschrift steht etwas zur Artenvielfalt. Sich damit zu beschäftigen ist sehr interessant, vor allem wie das in D.geregelt ist u ND warum das dann den Einsatz v. Chemikalien erfordert. Dazu steht auch nichts im Grünen Programm, warum wohl??

Vielelicht sollten sie sich nochmals mit dem Wahlprogramm der Grünen befassen. Dort wird der Pestizideinsatz an mehrern Stellen problematisiert, vor allem in dem Kapitel "Pestizide reduzieren".

@ Bernd Kevesligeti 16:06

Angebracht wäre es schon , vor allem dem Müllexport zu begrenzen. Aber meiner Meinung nach ist es irgendwie nicht gewollt. Vor allem ist es Irrsinn, Müll nach Afrika exportieren um es wieder zu importieren .

15:56 von Klärungsbedarf

Sie wollen mir nicht erzählen, dass ein elektrischer Motor mit Anschluss günstiger ist als eine Kurbel ? Zum elektrischen Heber gehört ja auch noch Mechanik.
-----------------

Frage,
wer war 35 Jahre in der Produktionsplanung eines Autokonzerns
Sie oder ich ?

Am 11. Oktober 2021 um 16:04 von Magic.fire

Nebenbei vermisse ich im grünen Programm ein Verbot von Müllexport.
__
Haben Sie auch eine Ahnung wieviele Menschen in den betreffenden Ländern vom MüllIMPORT leben ? Dafür dass der Müll dort sinnvoll recyclet wird, muss doch bitte dort vor Ort gesorgt werden, denn ich vermute, dass eine ordentliche Entsorgung Bestandteil des Preises ist, den DE für den Export zahlt.
__
Logisch bringt ja kein Geld was man mehr v. Bürger verlangen kann, bezahlt er eh schon für z. B Plastiktüten.
__
Leider hat sich mir der Sinn dieses Satzes nicht erschlossen.
Was der Einwand mit den kids anbelangt, so sollte die dortige Ordnungsmacht, wer immer das ist, dafür sorge, dass das eben NICHT passiert und ich bin ziemlich sicher, dass die diesbezüglichen Verträge insofern darüber Aufschluss geben, wie am Zielland mit dem Müll zu verfahren ist.

16:20, weingasi1

>>Ob das mit dem (überstürzten) Atomausstieg richtig war, lasse ich mal dahin gestellt<<

Überstürzt?

Angela Merkels Atomausstieg war der Ausstieg aus ihren Ausstieg aus Gerhard Schröders Atomausstieg.

Sechs wertvolle Jahre wurden da verschenkt.

@ weingasi1 16.20

Der Atomausstieg war nicht überstürzt, sondern lange überfällig - erfreulicherweise erkannte das Frau Merkel dann - leider erst nach Fukushima.
Es gibt aber auch Menschen, die Plastik vermeiden, den Zinkeimer benutzen - aber nicht für einen umweltschädlichen Kamin.
Weiter oben unterstellen Sie einem von mir sehr geschätzten Foristen "Schwarzmalerei"...
Fakt ist das "Steak essen", in Urlaub fliegen...
schädlich für die Umwelt und damit ein ignorantes Verhalten gegenüber nachfolgenden Generationen sind. Auch wenn Sie das alles nicht interessiert, ist es so.

Darstellung: