Ihre Meinung zu: Corona-Pandemie: Bericht wirft Johnson schwere Fehler vor

12. Oktober 2021 - 7:12 Uhr

Ein Parlamentsbericht stellt Großbritanniens Premier Johnson ein schlechtes Zeugnis aus: Zu Beginn der Pandemie habe er mit einem Lockdown zu lange gewartet. Der Ansatz der Regierung sei falsch gewesen und habe Leben gekostet.

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Schwere Fehler kosteten viele Menschenleben

Hätte Johnson Anstand, würde er zurücktreten.

Der Bericht zeigt auch, wie gut Deutschland mit der Pandemie umgegangen ist. Pro Kopf haben wir etwa nur halb so viele Tote zu beklagen.

Johnson wie er eben ist

Johnsons Politik ist geprägt von Fehlern. Dieser Mann ist selbstverliebt, arrogant und dazu unsympathisch. Er hat die Engländer mit einer Lüge aus der EU geführt, falsche Entscheidungen bzgl. Corona getroffen und sein Land ins Chaos gestürzt. Immer mehr solche selbstverliebte Politiker tauchen auf und meinen, Sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Zumeist sind aber ihre Kenntnisse doch ziemlich mau und da sie so selbstverliebt sind, können sie auch nicht führen und hören auch nicht auf Experten. Das rächt sich meist, wie wir nun dies eindrucksvoll die letzten Jahre in verschiedenen Ländern gesehen haben. Hoffentlich spaltet sich Schottland noch von England ab, dann wird aus einstmals GB eben VLB (very little Britain).

ignorante Planlosigkeit

"Der Ansatz der Regierung sei falsch gewesen und habe Leben gekostet."

Mir ist keine Regierung bekannt, die auch nur halbwegs angemessen auf die Pandemie vorbereitet war. Als Wuhan im Lockdown verharrte, hat man hierzulande das restriktive Vorgehen Chinas kritisiert, statt sich auf ähnliche Szenarien vorzubereiten. Statt präventiver Maßnahmen passierte wochenlang gar nichts, um dann völlig überstürzt in den Lockdown zu gehen. Und als wäre das nicht schlimm genug, wurde dieser Fehler im Herbst noch einmal wiederholt.

Es wird aber für viele ein Trost sein, dass Herr Johnson noch gründlicher versagt als sie selbst.

Bericht wirft Johnson ....

Ja, das war voraus zu sehen, Johnson macht Fehler über Fehler, Johnson ist ein Fehler, wer immer ihn an die Stelle gehievt hat, an der er diese Fehler machen konnte, machte millionenfache Fehler, keine Frage - trotz dem geht Johnson in historisch gewichtigen Schritten von Fettnapf zu Fettnapf und macht sein Ding - einfach weil er offenbar viel Zustimmung hat auf seinem Weg.
Deutsche Politik mag leiser und sauberer sein, aber an Selbstverliebtheit steht sie der englischen kaum nach. Als Lehr- und Zuchtmeister sind wir für die EU nur wenig gefährlicher als England (oder derzeit Polen), einfach weil wir verliebt in unsere Rolle, das Maß ebenso Einschätzen, wie die genannten Länder, nämlich Fehl-.

@Nachfragerin

Wer nach Australien schaut, weiß welche Regierung konsequent vorgegangen ist. Sobald auch nur ein Fall bekannt wurde, haben sie ganze Städte abgeriegelt. Sie waren wohl mit am erfolgreichsten.

Bericht bestätigt das offensichtliche Versagen

Die Briten hatten monatelang Zeit sich vorzubereiten und konnten von dem teilweise kopflosen Treiben auf dem Kontinent lernen. Als die Corona-Welle über den Kanal schwappte, hat man dann nur mit ignoranter Arroganz reagiert - die für Johnson charaktertypisch ist.
Man brauchte nur verfolgen wie die Katastrophe sich Tag für Tag intensivierte.

Für mich ist Johnson ganz klar ein Krimineller, der hinter Gitter gehört.

Selber Schuld...

Jetzt aber wieder draufhauen auf den Kerl. Der hat es wirklich nicht anders verdient. Macht uns mit seinem Brexit die schöne EU madig.

08:33 von Nachfragerin

Zitat:
"Es wird aber für viele ein Trost sein, dass Herr Johnson noch gründlicher versagt als sie selbst."

Ist das wirklich so, oder fehlt da bisher nur eine Untersuchung der Regierungsarbeit der anderen europaeischen Staaten mit Bericht.

Immerhin gibt es einen Unterschied von Herrn Johnson zu z.B. Herrn Spahn. Er musste erst selbst Corona haben, um zu erkennen, was Corona bedeutet. Herr Spahn hat es durch Beobachten erkannt.

Durchseuchung

"Während zahlreiche europäische Regierungen bereits relativ früh Corona-Maßnahmen wie Lockdowns erlassen hatten, hatte sich Johnson erst Ende März 2020 dazu durchringen können."

Bei uns kam der Lockdown einen Tag früher als in GB. Unsere Schulen wurden vier Tage früher geschlossen. So wirklich groß ist der Unterschied nicht.

Anders als bei uns wurde in Großbritannien allerdings zunächst auf die Strategie der Durchseuchung gesetzt.

Sicherheit vs Freiheit

In freien Gesellschaften ist es immer ein abwägen zwischen der Freiheit und der Sicherheit des Einzelnen.

Beides lässt sich nicht vollumfänglich gewährleisten. Wo die Grenze gezogen wird, was eine Gesellschaft auch mitträgt, ist Sache der dortigen Regierung.

Die Anzahl der Toten in den jeweiligen Ländern zu vergleichen und daran "Erfolg" oder "Misserfolg" festzumachen ist geschmacklos.

@V.Scho - Danke!

08:47 von V.Scho:
"Wer nach Australien schaut, weiß welche Regierung konsequent vorgegangen ist."

Sie haben recht. Ich hatte nur an die Situation in Europa gedacht. Vielen Dank für den Hinweis.

Tja so ist das. Gut gemeint

Tja so ist das. Gut gemeint und gut gemacht sind halt nah beieinander. Der EU Austritt war völlig richtig. GB wird dann nicht Mitglied der Schuldenunion sein. Jetzt hakt es noch etwas. Das ist 'schlecht gemacht. Aber wir werden uns irgendwann dumm und dusselig bezahlen. Dann lacht GB.
Auf das coronazeug hat keiner richtig reagiert. Warum also GB?
Und welche Konsequenzen wird es nach diesem Bericht geben?Wie wird bei der nächsten Welle reagiert?
Bestimmt wieder völlig kopflos. Wie bei uns halt auch.

Wuschelkopf und gute Laune

Als Bürgermeister von London hatte er einen guten Job gemacht, oder?
Wuschelkopf und Fahrrad und immer gute Laune.
Man muss aber wohl sagen, dass seine extremen rethorischen Fähigkeiten es sehr schwer machen, etwaige andere Fähigkeiten, die eher im Verborgenen ruhen könnten, zu verifizieren.
Ich glaube, er gibt am liebsten den Gute-Laune-Typ und scheute zunächst den Lockdown, weil viele ihn als Spielverderber angesehen hätten

Witzig

Welches Land ist früher in den Lockdown gegangen?
Deutschland oder England?

Ich stelle zunächst einmal fest, dass Deutschland bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie gekommen ist. Dies ist vor allem ein Verdienst der Bürger, die mehrheitlich sehr besonnen und verantwortungsvoll auf die Gefahren reagiert haben, aber auch die Politik hat gute Arbeit geleistet. Sie wissen, dass die Bundesregierung und Kanzlerin Merkel gerade in der Anfangsphase international hohe Anerkennung erfahren haben (Platz 2 in einem internationalen Ranking!). Es ist gelungen, eine vernünftige Balance zwischen den Erfordernissen der Wirtschaft, den Freiheitsrechten der Bürger und der Gefahrenabwehr zu finden. Nicht ohne Grund ist die deutsche Wirtschaft heute gut aufgestellt und die Arbeitslosigkeit vergleichsweise niedrig. Die sparsame Haushaltspolitik und Instrumente wie das Kurzarbeitergeld waren hierfür mit ursächlich. Die Pandemie war eine neue, unbekannte Gefahr. Nicht alles, aber verdammt vieles ist gut gelaufen. Ich hätte in keinem anderen Land leben wollen.

Am 12. Oktober 2021 um 08:28 von Jochen Peter

Johnson wie er eben ist

Johnsons Politik ist geprägt von Fehlern. Dieser Mann ist selbstverliebt, arrogant und dazu unsympathisch. Er hat die Engländer mit einer Lüge aus der EU geführt, falsche Entscheidungen bzgl. Corona getroffen und sein Land ins Chaos gestürzt. Immer mehr solche selbstverliebte Politiker tauchen auf und meinen, Sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen. Zumeist sind aber ihre Kenntnisse doch ziemlich mau und da sie so selbstverliebt sind, können sie auch nicht führen und hören auch nicht auf Experten. Das rächt sich meist, wie wir nun dies eindrucksvoll die letzten Jahre in verschiedenen Ländern gesehen haben. Hoffentlich spaltet sich Schottland noch von England ab, dann wird aus einstmals GB eben VLB (very little Britain).
Ja,leider werden solche Leute wie Johnson gewählt.
Mir ist das zwar ein Rätsel,ist aber so.
Zum Teil liegt es wahrscheinlich an der Rhetorik und die ist so,wie es viele gerne hören wollen.
Endlich Einer der es mal richtig sagt.

Re : Nachfragerin !

Auch ich habe zu Beginn der Pandemie, die ja angeblich den Ursprung in China hat, mit bekommen, wie die Chinesen kritisiert und belächelt wurden, wegen der strengen Maßnahmen. Viele andere, auch gerade D haben viel zu spät, zu zögerlich und ohne einen wirklichen Plan reagiert, dann fehlte es an Material, und es wurden Lock Downs verhängt, die diesen Namen nicht mal im Ansatz verdienten, weil immer nur ein Teil zu Hause ein gesperrt wurde.
Wenn dann noch solche speziellen Ignoranten am Werk sind, die leider nicht wirklich gelitten haben, und somit den den Ernst der Situation erfassten, dann kann dies nur daneben gehen. Wie ja sehr deutlich zu sehen ist.
Auch jetzt wieder, die große Reisewelle, obwohl überall immer noch Infektionen stattfinden, ist in meinen Augen ebenfalls eine ignorante Idiotie von Egoisten und Selbstsüchtigen !

@Seebaer1, 8:47

Sind Sie ein so großer und gleichzeitig inhaltlich ratloser Johnson-Fan, dass Sie ihn jetzt sogar damit verteidigen, dass Sie ein Nebengleis (Brexit/EU), noch dazu in Form eines Opfer-Mythos („wieder draufhauen“), zur Ablenkung aufmachen?

@Juergen - Johnsons Erkrankung

08:58 von Juergen:
"Immerhin gibt es einen Unterschied von Herrn Johnson zu z.B. Herrn Spahn. Er musste erst selbst Corona haben, um zu erkennen, was Corona bedeutet."

Herr Johnson wurde am 05. April ins Krankenhaus aufgenommen und am Folgetag auf die Intensivstation verlegt. Das war zwei Wochen nach(!) der Einführung der Coronamaßnahmen.

Re: 08:47 von V.Scho // Australien

Mir ist Australien eher ein absolut abschreckendes Beispiel. In so einer Gesellschaft möchte ich nicht leben zumindest wenn es um respiratorische Viren geht, die über Aerosole übertragen werden. Spätestens durch Delta zeigt sich, dass der Nutzen in überhaupt gar keinem Verhältnis mehr zu der extremen Einschränkung der Einwohner steht.

Es ist bei diesem Virustyp ausgeschlossen den Neueintrag durch außen zu verhindern wodurch immer wieder massive Einschränkungen vorgenommen werden müssen. Ein weiteres Resultat ist die geringe Impfbereitschaft wodurch man leider fragen muss: Wie soll das dauerhaft weitergehen? Gibt es überhaupt eine Exit Strategie?

Das Vorgehen von BoJo ist das andere Extrem: Lasseiz faire um jeden Preis. Auch wenn ich viel Kritik an der Bundesregierung habe finde ich das deutsche Vorgehen noch vergleichsweise ausgewogen.

Es gibt durchaus andere Ansichten.

Nämlich das ein lockdown die falsche Herangehensweise war.

Schaut man sich nicht nur die Zahl der Menschen an, die im Zusammenhang mit Corona gestorben sind, sondern auch deren Vorerkrankungen, dann wird schnell klar, dass
der Großteil im Zusammenhang mit schweren Vorerkrankungen verstorben ist.

Je mehr man testet, desto mehr findet man. Das ist eine Binsenweisheit.

In Deutschland gab es in der Erkältungssaison 2020/2021 keine Übersterblichkeit.

Jens Spahn sagte ja selber - bei hart aber fair - dass man jetzt keine Geimpften mehr testet, da die Pandemie sonst ja nie endet. Es sterben jetzt nicht weniger Menschen - eher mehr - nur eben jetzt ungetestet.

Ob jemand an Krebs, Herzinsuffizienz, Demenz, Diabetes, Tumorerkrankungen etc stirbt mit oder ohne Corona, ist oft nur eine Frage des Testens und des Zufalls.

Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage.

Die meisten Menschen sterben nicht monokausal an etwas.

@juergen, 08:58 Uhr - Kein Vergleich zu Boris Johnson

Volle Zustimmung. Herr Johnson war, wie auch Herr Trump, lange Zeit von ideologischen Grundsätzen gefesselt. Erst die Erfahrung der eigenen Krankheit, aber auch der Druck der Öffentlichkeit haben ihn zu einem Umdenken gezwungen. Dadurch ging wichtige Zeit verloren. Man kann der Bundesregierung manchen Fehler ankreiden, sie hat aber in jeder Phase der Pandemie verantwortungsvoll und im Sinne der Bürger gehandelt. In diesem Zusammenhang fand ich übrigens auch die Entschuldigung von Frau Merkel für die verwirrende Oster-Ruhetag-Regelung bemerkenswert. Sie allein, sei für dieses Missgeschick verantwortlich, so ihre Worte. Einem Boris Johnson kämen solche Worte wohl schwer über die Lippen, aber genau das macht letztlich den Unterschied aus.

Re : Nachfragerin !

Was aber in den meisten Ländern gefehlt hat, war die tatsächliche Abschottung, also auch den Ein- und Ausreiseverkehr auf ein absolutes Minimum zu beschränken, so wie es in Australien verfügt wurde.
Nein hier wollte man ja die ach so wichtig Industrie und Wirtschaft nicht vollends abwürgen, es wurden keine verpflichtenden Tests ein geführt, alles immer freiwillig. Etliche Infektionsherde, wie bei Tönnies waren das Ergebnis.
Nur in GB ist es noch schlimmer, weil der Gesundheitsdienst noch schlimmer kaputt gespart wurde und ein Chef am Ruder ist, der wohl am wenigsten Ahnung von vielen wichtigen Dingen hat, der sein Volk jeden Tag belügt und betrügt, und die Folgen der Pandemie und des Brexits sich erst noch richtig zeigen. Aber selbst ist er zu doof, seine Fehler zu korrigieren, um größeren Schaden zu vermeiden.
Das kommt davon, wenn das Volk Menschen wählt, die zwar eine große Schnauze, aber kein Hirn und Verstand besitzen, und vom eigentlichen Job NULL Ahnung !

Am 12. Oktober 2021 um 09:07 von Adeo60

"Sie wissen, dass die Bundesregierung und Kanzlerin Merkel gerade in der Anfangsphase international hohe Anerkennung erfahren haben (Platz 2 in einem internationalen Ranking!)"

Gut, durch die erste Welle sind wir gut gekommen ... die Leute wussten das auf die Regierung kein Verlass ist, sind zu Hause geblieben, haben sich selbst Masken besorgt, Betriebe waren geschlossen aber nicht wegen der Regierung.... leider trotzdem 8000 Tote.
Dann fingen die Leute an der Regierung zu trauen.... Welle 2 und 3.... >80000 Tote, so schlecht ist kein Land mit dem Wissen umgegangen....

08:33 von Nachfragerin

«Mir ist keine Regierung bekannt, die auch nur halbwegs angemessen auf die Pandemie vorbereitet war. Als Wuhan im Lockdown verharrte, hat man hierzulande das restriktive Vorgehen Chinas kritisiert, statt sich auf ähnliche Szenarien vorzubereiten.»

Man hat das in Europa verunsichert beobachtet, was in China geschah. Am Ort des Erstereignisses sind andere Maßnahmen notwendig als an Orten, zu denen sich das Virus dann verbreitet. Maßnahmen wie in Wuhan sind in Demokratischen Staaten sowieso nicht durchführbar, und man erst muss gar nicht so tun, als wäre es das doch gewesen.

Selbstverständlich ist in der Rückschau hin zu Frühjahr 2020 ein Vergleich von Maßnahmen zw. Ländern sinnvoll, und kein Ablenken. Praktisch richtig gemacht hat man nirgendwo alles theoretisch Mögliche. Wo man am meisten richtig machte, dazu sagt man Südostasien. Interessiert hierzulande aber keine Sau.

Wäre unbequem, müsste man doch auch "Das Volksverhalten" sehen.
Statt immer nur auf den Staat zu schimpfen.

@Adeo60 - Wie man sich schön vergleicht...

09:07 von Adeo60:
"Ich stelle zunächst einmal fest, dass Deutschland bisher vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie gekommen ist."
> Das meinte ich mit dem Satz, dass die eigene Coronapolitik viel besser aussieht, wenn man sie mit der von Johnson oder Trump vergleicht.

Anfangs zu zögerlich, dann überstürzt und über Monate konzept- und planlos war sie dennoch. Und die Nicht-Anerkennung eines Antikörpernachweises als Immunisierung ist eine bis heute fortbestehende Nicht-Anerkennung wissenschaftlicher Fakten.

"Ich hätte in keinem anderen Land leben wollen."
> Natürlich nicht. Deutschland war schließlich das einzige Land mit Frau Merkel an der Spitze. :)

keine Besonderheit

Würde man solch einen Bericht für andere Länder (einschließlich D) ausstellen, dann fiele das Zeugnis ähnlich schlecht oder schlechter aus.

Von daher finde ich dies keine Besonderheit.

@ 09:16 von covid-strategie

Wieder und wieder verharmlosen Sie hier die Gefahren und Todesraten durch Corona. Sprechen Sie mal mit dem Klinik- und Intenersonal.
Was Boris Johnson angeht, haben die Briten eine erschreckende kaum zu erklärende doppelte Leidensfähigkeit: Sie ertragen die massiven Folgen von Johnson's Politikversagen bei Corona wie Brexit, um nur 2 Felder zu nennen, und sie ertragen seine fürchterlichen Ausreden und leeren Versprechungen.

09:16 von Nachfragerin

Das bedeutet noch lange nicht, dass er erkannt hatte, was Corona wirklich ist. Den Lockdown hat er wohl nur auf Betreiben seiner Ratgeber eingefuehrt.
Nach seiner Krankheit hat man gemerkt, dass er Corona ernst genommen hat.

Eure Heiligkeit BoJo der I.

Faszinierend wie es BoJo gelingt trotz einer unglaublichen Liste von Fehlern (und da war und ist seine Corona Strategie nur ein Punkt auf der Liste) sich noch in der Wählergunst zu halten. Man sieht an ihm, Bolsonaro, Trump oder Duterte wie reine Chuzpe ohne jedes solide Können Menschen begeistert. Die Steinzeit ist bis heute brandaktuell.

@ Nachfagerin

Das meinte ich mit dem Satz, dass die eigene Coronapolitik viel besser aussieht, wenn man sie mit der von Johnson oder Trump vergleicht.

Es ist nicht so schwer, besser zu sein als die oberflächlichen Populisten.

@Traumfahrer

"Auch jetzt wieder, die große Reisewelle, obwohl überall immer noch Infektionen stattfinden, ist in meinen Augen ebenfalls eine ignorante Idiotie von Egoisten und Selbstsüchtigen !"

Ich wohne in einer kleinen Urlauberstadt, und ich kann Ihnen nur zustimmen.
Die Urlauber bei uns sind extrem rücksichtslos. Hände desinfizieren fast garnicht, Masken nur wenn es explizit sein muss.
Die Zimmer der Urlauber sehen teilweise schlimmer aus wie Europa nach dem 2. WK.
Und der Umwelt zu Liebe jeden Tag neue Handtücher.
Das rüsichtslose Verhalten spiegelt sich auch im Strassenverkehr wieder. Radfahrer auf Gehwegen, Radfahrer und Fußgänger die einfach achtlos ohne Ankündigung über die Strassen laufen.
Corona hat das schlechteste im Menschen vorgeholt was er zu bieten hat.
Jetzt die kostenlosen Coronatests abzuschaffen zeigt, dass da welche Angst haben, das die Zahlen nach oben schiessen. Auch gerade weil jetzt so viele ins Ausland fliegen.

Massive Fehler im GB

,,Dies sei ein "schwerwiegender früher Fehler" gewesen, den das Vereinigte Königreich mit vielen Ländern in Europa und Nordamerika teilte."
.
Das ist richtig, den Fehler teilen sich viele Staaten.
Man war anfangs auch hierzulande zu zurückhaltend mit scharfen Maßnahmen.
Vor allem hat man Superspreaderevents gewähren lassen (Karneval in Heinsberg Ende Februar 2019), in dessen Anschluss sich das Infektionsgeschehen in ganz Deutschland ausbreitete während in China bereits erheblicher Aufwand zum Eindämmen der Infektion betrieben wurde.
Noch Mitte März verkündete Johnson keine einschränkenden Maßnahmen bzgl. Großevents aufzuerlegen und "Man verfolge die Strategie, die Epidemie so zu steuern, dass die Bevölkerung durch die Krankheit geschleust werde, um Immunität aufzubauen, ohne dass das Gesundheitssystem zusammenbreche." -Quelle wikipedia-
Ein früher Fehler Johnsons.

Am 12. Oktober 2021 um 09:20 von sonnenbogen

Zitat: Gut, durch die erste Welle sind wir gut gekommen ... die Leute wussten das auf die Regierung kein Verlass ist, sind zu Hause geblieben, haben sich selbst Masken besorgt, Betriebe waren geschlossen aber nicht wegen der Regierung....

Das ist ein Teil Deutschlands, den ich mag.

In Notsituationen brauchen unsere mündigen Bürger keine Regierungsanweisungen. Wir sind doch weniger Obrigkeitsabhängig als uns immer nachgesagt wird (wie uns selbst nachsagen). Ein Blick nach Bergamo hat vielen genügt von sich aus Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen.

Leider gibt es auch die andere Seite, die sich auch in dieser Diskussion wieder sofort zu Wort meldet.

@ covid-strategie

Es gibt durchaus andere Ansichten.

Gäbe es einen deutschen Verharmlosungspreis, ich würde Sie vorschlagen. Ein Glück gehören Sie in Deutschland mit Ihrem beharrlich aufgewärmten Narrativ zu einer kleinen Minderheit.

@covid-strategie

Am 12. Oktober 2021 um 09:16 von covid-strategie
Es gibt durchaus andere Ansichten.

Am 12. Oktober 2021 um 09:16 von covid-strategie
Es gibt durchaus andere Ansichten.

Nämlich das ein lockdown die falsche Herangehensweise war. [...]

Nämlich das ein lockdown die falsche Herangehensweise war. Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage.

Die meisten Menschen sterben nicht monokausal an etwas.

Ja, das stimmt. Nicht nur Sie stellen das in Frage, auch Fuellmich, Ballweg, Bakhdi und all die ganzen anderen aus der Querschwurbler-Fraktion. Ich zum Beispiel stelle in Frage, ob jeden Morgen die Sonne aufgeht. Man wird ja wohl noch in Frage stellen dürfen.

09:16 von covid-strategie: Durchaus alternative Ansichten.

"Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage."

Es ist nicht so, wie Sie suggerieren:
86 Prozent der Todesfälle sind wesentlich oder alleinig auf die direkten Folgen der Infektion zurückzuführen
"https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/wie-viele-menschen-sterben-an-corona/"

"In Deutschland gab es in der Erkältungssaison 2020/2021 keine Übersterblichkeit."

Diese Aussage ist falsch, siehe z.B.:
"https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html"

Ihre Aussagen werden auch durch ständiges Wiederholen nicht wahr. Und mir wäre es peinlich, wenn ich ständig beim Lügen ertappt würde.

Eigentlich kein Problem

wenn man auf einer Insel lebt, was aber nur funktioniert wenn die richtigen Schritte unternommen werden.
So richtig gut ist kein Land durchgekommen, auch Deutschland hat viele Tote, jedes Land hat eine andere Strategie gefahren, und auch Fehler gemacht.
Ich denke mal alle sollten den Ball etwas flacher halten, und noch ist nicht alles vorbei.

Ideologisch gebunden

Die deutsche Regierung war weltanschaulichen offen und hat sich in ihren Entscheidungen in der Corona-Krise an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert. Anders war es in UK, wo eine eher populistisch eingestellte Regierung sich mehr an Ideologie als an Fakten orientiert hat. Die Bevölkerung muss es ausbaden. Schade.

@Wombat Warlock

"Am 12. Oktober 2021 um 09:40 von Wombat Warlock
09:16 von covid-strategie: Durchaus alternative Ansichten.

"Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage."

Es ist nicht so, wie Sie suggerieren:
86 Prozent der Todesfälle sind wesentlich oder alleinig auf die direkten Folgen der Infektion zurückzuführen
"https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/wie-viele-menschen-sterben-an-corona/"

"In Deutschland gab es in der Erkältungssaison 2020/2021 keine Übersterblichkeit."

Diese Aussage ist falsch, siehe z.B.:
"https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Corona/Gesellschaft/bevoelkerung-sterbefaelle.html"

Ihre Aussagen werden auch durch ständiges Wiederholen nicht wahr. Und mir wäre es peinlich, wenn ich ständig beim Lügen ertappt würde."

Deshalb macht es auch keinen Sinn, 1000fach immer wieder die Widerlegungen der Behauptungen entgegenzuhalten. Es wird nichts ändern. Es reicht, wenn man darauf hinweist, woher solche "Argumente" kommen: der Leerdenker-Ecke.

09:23 von Nachfragerin

«Anfangs zu zögerlich, dann überstürzt und über Monate konzept- und planlos war sie dennoch. Und die Nicht-Anerkennung eines Antikörpernachweises als Immunisierung ist eine bis heute fortbestehende Nicht-Anerkennung wissenschaftlicher Fakten.»

Schlicht Unsinn. Wie anders als mit einem Antikörpertest sollte man unerkannt Infizierte als Genesene identifizieren, und ganz genau so wird das auch in Deutschland gehandhabt.

Ganz sicher hätte man hierzulande gerade im Herbst 2020 so einiges besser machen können von Seiten des Staates. Genau so viel hätte besser sein können im Verhalten der Bevölkerung, und das gerade nach Herbst 2020. Aber nein … die Bande der Querpfeifen hat sich etabliert. Und bis ins Uferlose wird schwadroniert über halluzionierte Unwissenschaftlichkeit.

Je mehr Zeit mit Corona ins Land geht, desto klarer wird ohne Ideologie, wie die Mechanismen sind. Ein Virlogisches Paradebeispiel war vorher - Olympia 2021 Tokyo - nachher. Interessiert aber erst recht keine Sau.

@ covid-strategie

... dann wird schnell klar, dass
der Großteil im Zusammenhang mit schweren Vorerkrankungen verstorben ist. Je mehr man testet, desto mehr findet man. Das ist eine Binsenweisheit.

Mit anderen Worten: Augen zu und Corona ist einfach weg.
Vermutlich werden Sie beim Klimawandel, dem Artensterben, der sozialen Ungerechtigkeit, ... die gleiche "Strategie" propagieren. Stimmt's?

@09:16 von covid-strategie

Zitat: "Schaut man sich nicht nur die Zahl der Menschen an, die im Zusammenhang mit Corona gestorben sind, sondern auch deren Vorerkrankungen, dann wird schnell klar, dass der Großteil im Zusammenhang mit schweren Vorerkrankungen verstorben ist. "

Das würde allerdings nicht erklären, warum Länder ohne oder mit zu spät ergriffenen Maßnahmen allesamt eine 2-3.5-fach höhere Zahl an Verstorbenen pro 100.000 EW haben. (GB, USA, BRA, ...). Schweden sogar 8-fach gegenüber seinen geografisch vergleichbaren Nachbarländern. Dabei sind die Dunkelziffern jener, die an Corona verstorben sind, aber mangels Testungen nicht als solche erfasst wurden ja noch gar nicht mitgezählt.

Ihre hier monatelang in langweilender Hartnäckigkeit vorgetragenen und größtenteils völlig empathielosen pseudokompetenten Coronatheorien von 'Durchseuchung', 'Impfen bringt eh kaum was', 'alle Maßnahmen haben nichts gebracht' usw, usw sind sämtlich als das entlarvt worden, was sie schon immer waren: Unfundierter Nonsens.

Corona-Tests

um 09:31 von Der Nachfrager:
"Jetzt die kostenlosen Coronatests abzuschaffen zeigt, dass da welche Angst haben, das die Zahlen nach oben schiessen. Auch gerade weil jetzt so viele ins Ausland fliegen."
.
Dieser Aussage widersprechen ich deutlich.
Die Corona-Tests werden ab sofort kostenpflichtig weitergeführt für Impfunwillige. Die Abschaffung der Kostenfreiheit der Tests ist absolut im Sinne aller Steuerzahler, die den Ernst der Lage schon lange kennen und sich haben impfen lassen.
Dass die Infektionszahlen noch oben gehen werden, dürfte mit Blick auf die Reisebereitschaft in den Herbstferien und vorausschauend auf die Weihnachtszeit in Kombination mit der infektionsträchtigen kalten Witterung unausweichlich sein.
Zur Einschätzung der Infektionslage braucht man keine kostenlosen Corona-Tests. Die Hospitalisierungsrate ist da voll und ganz ausreichend.

@Jochen Peter

Ich teile uneingeschränkt Ihre Meinung! Nicht zu vergessen die enormen finanziellen Aufwendungen von GB, die letztendlich irgendwann einmal wieder getilgt werden müssen und zwar von der jungen Bevölkerung, die überwiegend gar keinen Brexit wollte! Man wünscht sich insgeheim dass GB das negative Beispiel wird, was passiert wenn ein Land aus der EU ausschert... auch wenn es leider hauptsächlich der jungen Generation schadet...

So ganz verstehe ich die Aufregung hier nicht.

Es ist noch garnicht so lange her, da wurde Johnson auch hier Genialität bei der Beschaffung von Impfstoff und seiner Impftrategie attestiert. Viele meinten dass D außerhalb der EU soo viel besser dastünde. Alle wollten die nicht ausreichend vorhandene Spritze ... heute haben wir "satt" und ein Drittel der Bevölkerung keinen Bock ...
Rückblickend waren unsere Politiker sooo schlecht nicht.
Wie schnell sich doch der Wind dreht.

@ covid-strategie

In Deutschland gab es in der Erkältungssaison 2020/2021 keine Übersterblichkeit.

Diese Aussage ist schlicht falsch. Es gab dazu gute Artikel auf tagesschau.de. Aber die Fakten ignorieren Sie ja einfach.
Warum? Nur um ein Narrativ aufrecht zu erhalten?

@V.Scho

Die 'zero-tolerance' Politik funktioniert nur nicht (s. Neuseeland!).
Ein radikaler Lockdwown über Wochen kann also nicht als 'Erfolg' gewertet werden!

Ellbogenmentalität

@ H. Hummel:

So ganz verstehe ich die Aufregung hier nicht. Es ist noch garnicht so lange her, da wurde Johnson auch hier Genialität bei der Beschaffung von Impfstoff und seiner Impftrategie attestiert.

Ellbogen wurden ihm attestiert. Mehr nicht. Ich bin stolz auf die Regierungen der EU, denen Solidarität und Vernunft wichtiger sind, als andere auszustechen.

@Bender Rodriguez

"Der EU Austritt war völlig richtig. GB wird dann nicht Mitglied der Schuldenunion sein. Jetzt hakt es noch etwas. Das ist 'schlecht gemacht. Aber wir werden uns irgendwann dumm und dusselig bezahlen. Dann lacht GB."
.... und wieder einer der ewig Gestrigen, die aus der europäischen Geschichte nichts gelernt haben und nur kurzsichtig auf ihren kleinen Geldbeutel schauen!
Momentan lacht in GB gar keiner und den wahren Intelligenten in GB ist das Lachen schon lange vergangen!

@ Super-Brain

Die 'zero-tolerance' Politik funktioniert nur nicht (s. Neuseeland!).
Ein radikaler Lockdwown über Wochen kann also nicht als 'Erfolg' gewertet werden!

Warum nicht? Sehr wenig Erkrankte, sehr wenig Tote, sehr moderate Auswirkungen auf die Wirtschaft. Das kann man nur als Erfolg bezeichnen.

09:16 von covid-strategie

«Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage.»

Das ist nichts Neues. Sie sind in der Gesellschaft der Verwirrt Geschwächten innerhalb der Bande der Querpfeifen, die in 100 Jahren immer noch nicht verstanden haben, was Corona ist oder war.

Am 12. Oktober 2021 um 08:47 von schnitzundschnitz

"Die Briten hatten monatelang Zeit sich vorzubereiten und konnten von dem teilweise kopflosen Treiben auf dem Kontinent lernen. Als die Corona-Welle über den Kanal schwappte, hat man dann nur mit ignoranter Arroganz reagiert - die für Johnson charaktertypisch ist."
__
Der erste bestätigte Covid19-Fall wurde am 25. Januar in FRA gemeldet. Der erste bestätigte Fall in GB wurde am 31. Januar in GB gemeldet. Fürwahr eine immens lange Zeit. Ich bin kein Freund von BJ aber was Sie schreiben, ist zumindest in dieser Beziehung nonsense.
__
"Für mich ist Johnson ganz klar ein Krimineller, der hinter Gitter gehört."
__
Ich vermute, Sie sind ohnehin der Meinung, dass wenn nicht alle, so doch ein grosser Teil der Politiker "hinter Gitter gehört"
Bei soviel Akzeptanz allenthalben, muss man sich wirklich wundern, dass sich überhaupt noch Deppen finden lassen, die den Job machen möchten.

@08:47 von Seebaer1: die schöne EU madig.

"Jetzt aber wieder draufhauen auf den Kerl. Der hat es wirklich nicht anders verdient. Macht uns mit seinem Brexit die schöne EU madig."

1. ist das Thema Corona und nicht Brexit
2. schaut man sich an, wie es in GB seit dem Brexit zugeht, ist der Brexit sicher kein Grund die EU madig zu machen. Im Gegenteil.

Dass BJ sowohl Corona als auch den Brexit "vergeigt" hat, steht allerdings außer Frage.

@09:16 von covid-strategie: Zählweise der Toten

"Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage.

Die meisten Menschen sterben nicht monokausal an etwas."

Die einzige Frage, die man im Zusammenhang mit den "AN" oder "MIT" Corona verstorbenen Menschen stellen muss, ist folgende:

"Wäre der Mensch ohne Corona noch am Leben geblieben?"

Wenn diese Antwort mit JA beantwortet wird, ist es ein Coronatoter.

um 09:50 von Wolfgang Wodrag

Mir ist nicht ganz klar, was sie unter weltanschaulich offener verstehen. In jedem Fall sollten wir nicht die Fehler eines anscheinend unbelehrbaren Populisten zum Maßstab des Handelns, der bei uns Verantwortlichen, machen.
Auch bei uns hat man die sehr eindeutigen Emfehlungen der Virologen nicht hinreiched berücksichtigt.
Die Entscheidung für einen nur unzureichend wirksamen Lockdown light, der sich dann immer mehr in die Länge zog, war ja einzig und allein durch wirtschaftliche Bedenken begründet.
Inwieweit es unseren ethischen Ansprüchen genügt und ob es dem grundgesetliche Anspruch genügt, bewußt eine Maßnahme, den Schutz der Intensivstationen, zu beschließen und dabei Tausende von Opfern duldend hinzunehmen, ist eine Frage die noch beantwortet werden muß.

Superbrainiak"

.... und wieder einer der ewig Gestrigen, die aus der europäischen Geschichte nichts gelernt haben und nur kurzsichtig auf ihren kleinen Geldbeutel schauen!"
.

Wieder einer, der nichts aus neuerer Geschichte lernen oder einsehen kann. Eine Vergesellschaftung der Schulden war nicht vorgesehen und hilft auch niemandem. Schon gar nicht den Zahlern.
Der Frieden in Europa hat absolut nichts mit der EU zu tun. Der hält länger, als es diese Totgeburt gibt.
Anders gefragt, glaubst du, wir könnten Frieden kaufen?

Am 12. Oktober 2021 um 09:09 von Traumfahrer

Auch jetzt wieder, die große Reisewelle, obwohl überall immer noch Infektionen stattfinden, ist in meinen Augen ebenfalls eine ignorante Idiotie von Egoisten und Selbstsüchtigen !
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Würden Sie mir freundlicherweise den Unterschied erklären, wieso es ein Unterschied ist, ob ich mich (geimpft)in München auf dem Marienplatz, in Barcelona auf den Ramblas, in Düsseldorf auf der Kö, in Rom auf dem Petersplatz, auf der Zeil in Frankfurt oder an der Akropolis in Athen aufhalte ?
Was ist daran egoistisch oder Idiotie ?
Ich würde zu gerne einmal all die Foristen ohne Fehl und Tadel in ihrem Alltag erleben, ob es dann auch immer noch solche Gutmenschen sind, oder doch einfach nur Menschen, wie ich z.B. oder meine Nachbarn...

wenn ich

arzt wäre und einen mir anvertrauten patienten mit einer sepsis erst tagelang liegen lasse, um ihn danach mit kamillentee und guten worten zu behandeln und der patient stirbt, habe ich eine anzeige wegen fahrlässiger tötung an der backe, berufsverbot inkl.

Johnson ist in dem falle der arzt, die engl . bevölkerung der patient. aber hier: keine anklage. im gegenteil, der wird sogar von weiten teilen noch verehrt und darf weitermachen...

09:06 von Bender Rodriguez

«Der EU Austritt war völlig richtig.
GB wird dann nicht Mitglied der Schuldenunion sein.»

GB hatte immer das Pound Sterling als Währung, und mit dem Euro gar nichts zu tun. Also hätte GB auch nie in einer Schuldengemeinschaft des Euro sein können, und eine noch mehr sinnfreie Annahme zu Motivation oder Vorteilen vom Brexit ist gar nicht denkbar.

Auch dann nicht, wenn es beharrlich anders befaselt wird.

Das Gesundheitssystem im UK

ist, gemessen an anderen europäischen Ländern, rückständig und auf solche eine Pandemie gar nicht ausreichend vorbereitet, weil man in das Gesundheitswesen auf der Insel wenig Geld investiert hat. Massenhaft ausländische Pflegekräfte, die
aufgrund des Brexit die Insel erlassen haben, schlechte Ausrüstung und schlechte Bezahlung haben schnell zu einer Unterversorgung der Bevölkerung geführt. Dazu ein unfähiger Staaslenker: das musste ja im Chaos enden.

@ 08:24 von grübelgrübel

"Der Bericht zeigt auch, wie gut Deutschland mit der Pandemie umgegangen ist. Pro Kopf haben wir etwa nur halb so viele Tote zu beklagen."
Echt? So einfach ist das? Was hat Italien dann mit noch mehr toten pro Kopf als UK noch falscher gemacht?

Vielleicht ist das auch mehr ein Abbild des jeweiligen Gesundheitssystems. Der Abstand zu Deutschland ist übrigens nicht nur in der ersten Welle entstanden, sondern auch in der zweiten und dritten Welle. Da hat UK früher und drastischere Maßnahmen als Deutschland ergriffen.

Sorry bei einer Betrachtung der in den verschiedenen Ländern durchgeführten Maßnahmen und der jeweiligen Entwicklung von Infizierten bzw. Toten lässt keinen direkten Schluss auf richtige oder falsche Maßnahmen zu.

Am 12. Oktober 2021 um 08:47 von V.Scho

Wer nach Australien schaut, weiß welche Regierung konsequent vorgegangen ist. Sobald auch nur ein Fall bekannt wurde, haben sie ganze Städte abgeriegelt. Sie waren wohl mit am erfolgreichsten.
__
Schauen Sie mal nach Helgoland. Die haben das glaube ich auch gut gemacht. Haben Sie vllt eine Ahnung, woran das wohl liegen könnte und sehen Sie Parallelen zu AUS ?

@GeMe

"
Am 12. Oktober 2021 um 10:20 von GeMe
@09:16 von covid-strategie: Zählweise der Toten

"Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage.

Die meisten Menschen sterben nicht monokausal an etwas."

Die einzige Frage, die man im Zusammenhang mit den "AN" oder "MIT" Corona verstorbenen Menschen stellen muss, ist folgende [...]"

Ihre Bemühungen in allen Ehren, aber ich möchte etwas anregen. Vorweg: Mit Covid kenne ich mich nicht so gut aus wie sehr viele User hier, dafür aber umso besser mit Kommunikation.

Wenn man solche "Argumente" der Leerdenker-Szene ernsthaft erwidert, weist man dem einen Stellenwert zu, der nicht angebracht ist.

Das heißt, man nimmt die 1000fach widerlegten "Argumente" ernst. Das ist der falsche Weg. Denn für Argumente sind diese Menschen nicht zugänglich.

Es entsteht ein Teufelskreis, den man nur durchbrechen kann, wenn man sie eben nicht mehr ernst nimmt. Ansonsten reichen Links auf seriöse Seiten. Davon gibt es genug.

@Wolfgang Wodrag

"Erfolg" zu einseitig betrachtet! Zum Lockdown gehört auch soziale Deprivation, vermehrte Morbidität durch andere nicht-COVID-assozierte Erkrankungen, Entwicklungs- und Lernstörungen der Kinder, etc...

@Traumfahrer - Böse Urlauber?

09:09 von Traumfahrer:
"Auch jetzt wieder, die große Reisewelle, obwohl überall immer noch Infektionen stattfinden, ist in meinen Augen ebenfalls eine ignorante Idiotie von Egoisten und Selbstsüchtigen !"

Wer noch immer auf die Urlauber schimpft, will scheinbar nicht verstehen, dass das Risiko mit der Anzahl der Kontakte steigt. Die meisten Kontakte haben wir definitiv im Alltag und nicht im Urlaub.

Außerdem werden immer Infektionen stattfinden, weil dieses Virus nicht verschwinden kann. Wir müssen uns mit dieser Situation arrangieren. Je früher wir damit anfangen, desto besser ist es.

Am 12. Oktober 2021 um 09:20 von schabernack

Wäre unbequem, müsste man doch auch "Das Volksverhalten" sehen.
Statt immer nur auf den Staat zu schimpfen.
__
Vielen Dank. Das sehe ich auch so !

Benennung von Fehlern und Richtigkeiten sind notwendig

für die Schlussfolgerungen zu zukünftigen Pandemien. Eine solche Analyse brauchen wir dringend. Denn fehlerlos war, soweit ich das überblicken kann, niemand. Solche Analysen sollten dann auch zu den erkennbar notwendigen Vorsorgemaßnahmen führen, denn dass die dann gefundene Risikenanalyse wieder unbeachtet in den Schubladen verschwindet wie die deutsche Pandemieanalyse aus 2012 sollten wir uns nicht leisten. Wir haben nämlich auch viel Glück gehabt bei Covid 19 (schneller Impfstoff, Deltavariante erst später). Was die Briten Johnson vorwerfen, müssen sie auch danach bewerten, was schon am Tag des Handelns/Unterlassens über die Pandemie bekannt war.

Schabernack

"GB hatte immer das Pound Sterling als Währung, und mit dem Euro gar nichts zu tun. Also hätte GB auch nie in einer Schuldengemeinschaft"
.

Noch dünner kann man nicht argumentieren.
Was glaubst du, wie wurde der EU Beitrag GBs berechnet? Und dann zahlen sie in der Schuldenunion Eber in Pfund Sterling.

Und deine Annahme, nur Querschwurbler zählten die Coronatoten falsch, ist auch vollkommen falsch.

Aber das wurde schon so oft erklärt. Fas spare ich mir hier.

@Bender Rodriguez

Dann wandern Sie doch aus, wenn es Ihnen in der EU nicht zusagt! Gerne können Sie dann in 10 Jahren an dieser Stelle berichten und Ihren gedanklichen Irrtum über die so teure und unnütze EU kundtun! Im Gegensatz zu anderen Ihnen vermutlich eher erstrebenswerteren Staatsbürgerschaften haben Sie in Deutschland das Recht das Land zu verlassen...

@ Old Lästervogel

Das Gesundheitssystem im UK ist, gemessen an anderen europäischen Ländern, rückständig und auf solche eine Pandemie gar nicht ausreichend vorbereitet, weil man in das Gesundheitswesen auf der Insel wenig Geld investiert hat.

Das ist nicht ganz richtig. Man hat in das britische Gesundheitssystem im europäischen Vergleich riesige Summen gepumpt. Es ist aber trotzdem oder gerade deshalb recht ineffizient. Und es ist staatlich.

@schabernack - Von anderen lernen.

09:20 von schabernack:
"Am Ort des Erstereignisses sind andere Maßnahmen notwendig als an Orten, zu denen sich das Virus dann verbreitet."
> Ein Virus verbreitet sich am Ort des Erstereignisses exakt genauso, wie es sich an anderen Orten verbreitet. Folglich sind auch exakt dieselben Maßnahmen notwendig.

"Maßnahmen wie in Wuhan sind in Demokratischen Staaten sowieso nicht durchführbar [...]"
> Ja, das hat man zu Beginn behauptet. Und dann gab es auch in Spanien, Italien und Großbritannien und Bayern strenge Ausgangssperren.

"Selbstverständlich ist in der Rückschau hin zu Frühjahr 2020 ein Vergleich von Maßnahmen zw. Ländern sinnvoll, und kein Ablenken. [...] Wo man am meisten richtig machte, dazu sagt man Südostasien. Interessiert hierzulande aber keine Sau."
> Genau deshalb kritisiere ich die Coronapolitik. Man hätte von anderen lernen können, statt fragwürdige Maßnahmen mit der Begründung durchzusetzen, dass andere Länder dasselbe tun.

@ Nachfragerin

Wer noch immer auf die Urlauber schimpft, will scheinbar nicht verstehen, dass das Risiko mit der Anzahl der Kontakte steigt. Die meisten Kontakte haben wir definitiv im Alltag und nicht im Urlaub.

Nicht so oberflächlich. Es kommt ja wohl darauf an, ob der Urlaub im Wattenmeer, auf dem Hausboot auf der Havel oder in Ischgl stattfindet.

Super brain

"
Dann wandern Sie doch aus, wenn es Ihnen in der EU nicht zusagt! Gerne"
.

Ah, da ist es, das Totschlagargument Derer, die absolut keine Argumente haben.
Warum sollte ich auswandern? Wieso sollte ich mich nicht dafür einsetzen, dass es hier besser wird?

Es gibt absolut kein gutes Argument für den Euro. Dazu sind die Lönder zu unterschiedlich.
Und ohne Euro könnte man auf Und abwerten.
Er dient lediglich dazu, Geld von arm nach reich, zu transferieren .
Wiso sollte man das gut finden?

@ Seebaer1

Falls Sie es noch nicht bemerkt haben: Es geht in diesem Beitrag um das Thema Corona, nicht um das Thema Brexit. Und die von der TS zitierten Aussagen sind Ergebnisse der Untersuchung eines britischen Parlamentsausschusses (Mehrheit im britischen Parlament: Die Tories), nicht der EU. Mein Deutschlehrer hätte bei so einem Kommentar "neben" dem Thema gesagt: Thema verfehlt. Note 6!

@Juergen - Mutmaßungen

09:30 von Juergen:
"Das bedeutet noch lange nicht, dass er erkannt hatte, was Corona wirklich ist."
> Das hatte zu dem Zeitpunkt keiner getan.

"Den Lockdown hat er wohl nur auf Betreiben seiner Ratgeber eingefuehrt."
> Vermutlich waren alle Regierungen auf den Rat von Epidemiologen und anderen Ratgebern angewiesen.

"Nach seiner Krankheit hat man gemerkt, dass er Corona ernst genommen hat."
> Der Wechsel von "wird uns nicht treffen" über "wird schon nicht zu schlimm" bis hin zu "es ist schlimm" fand (fast) überall statt. Dass eine eigene Erkrankung den Ernst der Lage besser verdeutlicht als jede Beratung, steht dabei natürlich außer Frage. Man kann daraus aber nicht ableiten, dass sich Johnsons Coronapolitik nur deshalb geändert hätte. Die Erkenntnis, dass eine kontrollierte Durchseuchung nicht funktioniert, gab es schließlich schon vorher.

um 10:29 von weingasi1

Ich hoffe, dass alle im Forum wissen, wie es in Helgland gelaufen ist. tatsächlich ist die Analogie wohl korrekt. Aber es macht schon eine Unterschied, ob wir eine kleine Insel oder eine Kontinent vor uns haben.

Natürlich ist auch Helgoland ein Beispiel dafür, wie es hätte laufen können.

10:34, Bender Rodriguez

>>Schabernack
"GB hatte immer das Pound Sterling als Währung, und mit dem Euro gar nichts zu tun. Also hätte GB auch nie in einer Schuldengemeinschaft"
.

Noch dünner kann man nicht argumentieren.
Was glaubst du, wie wurde der EU Beitrag GBs berechnet? Und dann zahlen sie in der Schuldenunion Eber in Pfund Sterling.<<

Euro und EU ist nicht dasselbe.

Wer nicht Mitglied einer Währungsgemeinschaft ist, kann auch nicht für sie haften.

Rückkehr zur "Normalität" im Maßen

um 09:09 von Traumfahrer:
"große Reisewelle, obwohl Infektionen ... ignorante Idiotie von Egoisten und Selbstsüchtigen !"
.
Idiotie ist es, auf ein wie auch immer definiertes Ende der Pandemie zu warten, um ab diesem Moment auf Normalität umzuschalten.
Ein deutlich überwiegender Bevölkerungsanteil nimmt die Lage seit Beginn der Pandemie ernst und kann auch sehr gut damit umgehen. Die Impfquoten steigen und Infektionszahlen sind vielfach beherrschbar geworden.
Menschen als Egoisten und Selbstsüchtige zu betiteln, nur weil sie sich den Regeln entsprechend coronakonform verhalten (ja, dazu gehört auch eine wohlverdiente Urlaubsreise!), ist völlig deplatziert.
Dass es Ausnahmen dergestalt gibt, feierwütige Partyurlauber anzutreffen, denen corinabedingte Hygienemaßnahmen schnuppe sind, läßt sich nur schwer verhindern und ist ganz erheblich den direkten Veranstaltern/Gastgebern anzukreiden. Denn das Verhalten im Urlaubsort ist gerne mal ein anderes als zu Hause.

@schabernack - Unerkannt Infiziert gibt kein "genesen"

09:54 von schabernack:
"Schlicht Unsinn. Wie anders als mit einem Antikörpertest sollte man unerkannt Infizierte als Genesene identifizieren, und ganz genau so wird das auch in Deutschland gehandhabt."

Sie sollten sich besser informieren, bevor Sie mir widersprechen. Um in Deutschland als "genesen" zu gelten, muss man seine Infektion mit einem positiven PCR-Test nachweisen. Das besagt die "SchAusnahmV" (§2 Abs. 4 und 5).

Wer also nachweislich Antikörper im Blut hat, aber keinen PRC-Test vorlegen kann, der ist zwar immunisiert, wird aber weder als geimpft, noch als genesen anerkannt.

Das ist nur eine Ausprägung der angeblich "halluzionierten Unwissenschaftlichkeit".

@10:15 von weingasi1

"Der erste bestätigte Covid19-Fall wurde am 25. Januar in FRA gemeldet. Der erste bestätigte Fall in GB wurde am 31. Januar in GB gemeldet. Fürwahr eine immens lange Zeit. Ich bin kein Freund von BJ aber was Sie schreiben, ist zumindest in dieser Beziehung nonsense."

Schauen sie sich nochmal den Verlauf der Pandemie in Großbritanien an und Johnsons Reaktionen. Es ist egal, wann der erste Fall gemeldet wurde.

Ich bringe kein Verständnis oder gar Akzeptanz für Politiker auf, deren Entscheidungen dazu führen, dass Menschen sinnlos sterben. Und wegen der Entscheidungen Johnsons sind tausende Menschen gestorben. Deswegen gehört er hinter Gitter. Ich will auch keine Deppen (wie Johnson) am Steuer. Somit brauchen wir nicht weiter nach Deppen zu suchen!

10:34 von Bender Rodriguez / @schabernack

«Noch dünner kann man nicht argumentieren.
Was glaubst du, wie wurde der EU Beitrag GBs berechnet? Und dann zahlen sie in der Schuldenunion Eber in Pfund Sterling.»

Richtig muss es heißen: noch klüger kann man nicht argumentieren.

Der Vereinsbeitrag ist das eine. Im Fall der EU festgelegt nach Wirtschaftskraft des Beitragszahlers. GB hatte einen relativ hohen Beitrag wegen der Wirtschaftskraft. Die Schulden des Vereins sind was ganz anderes. Der Beitragszahler haftet nicht automatisch für die Schulden des Vereins.

Für Schulden der Länder, die den Euro als Währung haben, hätte GB nie haften müssen, weil das Pound Sterling eine andere Währung ist. Die EU und der EU-ro sind auch nicht das Gleiche, wie auch ein TA-nk was anderes ist als TA-bak. Forint & Schwedische Kronen sind auch ungleich Euronen.

«… deine Annahme, nur Querschwurbler zählten die Coronatoten falsch, ist auch vollkommen falsch … wurde schon so oft erklärt.»

Ständig wird hier Mumpitz zu Euro & Corona verzapft.

Internationale Vergleiche

Der Leser kann sich informieren, welche Zahlen die Staaten liefern, obwohl es einschränkend zu bemerken ist, daß es unterschiedliche Verfahren zur Zahlenerhebung gibt.
Bsp.: "https://www.worldometers.info/coronavirus/"
Ich hoffe, daß es auch wissenschaftliche Untersuchungen geben wird, die die Wirksamkeit der verordneten Maßnahmen überprüft.
Die Frage könnte lauten:
Was unterscheidet die Vorgehensweise der italienischen Regierung, der tschechischen, der britischen, der US- amerikanischen, der belgischen mit jeweils über 2000 Toten pro 1 Mio. Einwohner von der deutschen mit 1130, der schweizerischen mit 1276, der niederländischen mit 1060, der schwedischen mit 1460,...?
Allen gemeinsam ist, daß das Durchschnittsalter der leider verstorbenen stets weit über 80 J. liegt.
.
Jetzt heißt es nach vorn schauen!
"Es ist an der Zeit, jetzt alle Corona-Maßnahmen zu beenden..." (Andreas Gassen, Vorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung)

@Bender Rodriguez @fathaland slim

@fathaland slim: Danke für Ihren Versuch weiterzuhelfen....
Ich glaube allerdings dass jegliche weiter erklärende Argumentation für den anderen Foristen nicht verstanden werden kann oder möchte!
Das scheint so ideologisch zementiert zu sein, dass alles was europäisch ist, dem deutschen Wohlstand widerspricht... welche Partei war das noch?

Ziemlich einseitig

"Mit dem Lockdown zu lange gewartet". Kann man so sehen, wenn man den für sinnvoll und richtig hält. Wobei dann die Frage folgen würde, für wen.
Kollektivistische Gesellschaften Asiens als Gegenmodell zu benennen, ist unpassend. Gesellschaften wie in GB funktionieren eben nicht so. Und das ist gut so.
Den `Schaden´ nur in Toten zu bemessen ist ein Ansatz, aber der klammert viel aus. Von der Richtigkeit der Zahlen mal ganz abgesehen.
Daher habe die Regierung lediglich versucht, die Ausbreitung des Virus zu kontrollieren, anstatt zu versuchen, es ganz zu stoppen.
Letzteres zu versuchen wäre ein sinnloser Versuch gewesen und es ist billig, die `Möglichkeit´ zu propagieren.
Der einzige Kritikpunkt, dem ich zustimme, ist die Verlegung vieler älterer Menschen in Pflegeheime. Das haben leider einige Länder so gemacht.

Fehler jetzt

Nicht nur zu Beginn wurden Fehler gemacht: vom "Freedom Day" am 19.7. bis zum 19.9.starben in GB 6440 Menschen an Corona, in D 1677.
Der Preis der Freiheit?

09:26 von Giselbert

"09:26 von Giselbert

keine Besonderheit

Würde man solch einen Bericht für andere Länder (einschließlich D) ausstellen, dann fiele das Zeugnis ähnlich schlecht oder schlechter aus.

Von daher finde ich dies keine Besonderheit."

,.,.,

Wenn man einen solchen Bericht ausstellen WÜRDE, schreiben Sie.

Da Sie das aber nicht tun - vermutlich, weil Sie das nicht können und die Zahlen nicht alle fälschen können -, ist das eben gerade deswegen eine "Besonderheit".

@covid-strategie - 10:41

"Das RKI hatte - wie schon oft in der Pandemie - getrickst."

Jetzt wäre noch die spannende Frage, wer die besseren Pandemie-Tricks drauf hat - Sie oder das RKI?

Amateurhafte Weltbilder zu einer weltumspannenden Pandemie zu verbreiten ist leider ziemlich trendy. Die tragfähigsten Erklärungen lieferten bisher aber Virologen, Wissenschaftler und Ärzte - nicht die Straße, die Aluhüte oder Filterblasenforscher.

@schabernack

"Ständig wird hier Mumpitz zu Euro & Corona verzapft."
Leider haben Sie Recht! Erstaunlich in welchen Welten manche Foristen leben und woher sie Ihr "Wissen" beziehen!
Sehr bedenklich dies hier auf diesem seriösen Medium lesen zu müssen!

@sonnenbogen, 09:20 Uhr

Das sehen Sie falsch. Was ich der Bundesregierung besonders hoch anrechne ist, dass sie stets dem wissenschaftlichen Rat gefolgt ist, während Johnson und Trump vor allem einer kruden Ideologie gefolgt sind. Positiv auch, dass die Bundesregierung bereit war, den Bürgern auch bittere Wahrheiten zu verkaufen. Damit lassen sich in der Regel keine Wählerstimmen, aber sehr wohl Vertrauen gewinnen. Die Maskenproblematik war ein globales Problem, die ganze Welt war auf eine Pandemie dieses Ausmaßes unvorbereitet. Ich finde, unsere Politiker haben eine sinnvolle Balance zwischen Gesundheitsschutz, den Interessen der Wirtschaft und der Beibehaltung der bürgerlichen Freiheiten gefunden.

Schabernack

Richtig muss es heißen: noch klüger kann man nicht argumentieren."

Lol. Der war gut.
Du glaubst also, dass man ohne Euro, als EU Land nicht wird zahlen müssen?
Naja.

Bleibt noch der grundsätzliche Nutzen des Euro. Da wird es auch sehr dünn.

Wir haben ziemlich lange ohne diesen Unsinn sehr gut gelebt.

Und diese Corona Aufzöhlerei bringt niemanden weiter. Alle haben massive Fehler gemacht, weil es ninmal neu war. Auch unsere tolle angie. Auch war unser Föderalismus völlig fehl am Platz. Hat nur gestört.
Und nur weil man corona hatte, kann man dennoch an insuffizienz sterben. Kam bei uns alles in einen Topf. Da muss man kein Schwurbler sein, um das abzulehnen.
Und schon geht wieder die Reisenumner los. Es ist ja völlig egal, wo man ist.
Wie erklärt man dann lockdown, schulschliessung und Ausgangsspere?
Da kommen wieder alle beratungsresistenten Reisewahnsinnige und erzählen was vom Pferd.
Natürlich ist es von Belang, welchen Aktionsradius die Menschen haben.
Reisen bildet?

@Nachfragerin, 09:23 Uhr

In einer Pandemie dieses Ausmaßes kann man nicht erwarten, dass alles richtig gemacht wird. Von daher ist es durchaus sinnvoll, Vergleiche mit anderen Ländern zu ziehen. Insgesamt schneidet Deutschland m.E. dabei recht gut ab. Johnson und Trump sowie Bolsonaro sind letztlich nur Extrembeispiele für politisches Versagen. Ich möchte nun wirklich nicht alles schönreden, aber es ist m.E. auch völlig unangebracht, die deutsche Corona-Politik in Bausch und Bogen zu kritisieren. Respekt nötigt vor allem die Einstellung unserer Bürger/innen ab, die sich mehrheitlich an die Vorgaben der Regierung gehalten und damit mit zur erfolgreichen Bekämpfung der Corona-Krise beigetragen haben.

Johnson ist ein Populist ohne

Johnson ist ein Populist ohne Strategie. Was will man da Vernünftiges erwarten ?

Super brain

Am 12. Oktober 2021 um 11:11 von Super-Brain
@schabernack
"Ständig wird hier Mumpitz zu Euro & Corona verzapft."
Leider haben Sie Recht! Erstaunlich in welchen Welten manche Foristen leben und woher sie Ihr "Wissen" beziehen!
Sehr bedenklich dies hier auf diesem seriösen Medium lesen zu müssen"

Allerdings.
Diesen Unsin täglich vorgebetet zu bekommen, grenzt an Körperverletzung.
Aber das wird man Eurojüngern und Querschwurblern nicht austreiben können.

@convid-strategie, 09:16

Es ist immer das gleiche Muster, nachdem AFD-Protagonisten verfahren: Corona und Klimawandel erst einmal verharmlosen oder ganz ausblenden - weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Die Politik orientiert sich demgegenüber an den Erkenntnissen der Wissenschaft und folgt nicht irgendwelchen kruden Ideologien.

@ 09:59 von Humanokrat

"Das würde allerdings nicht erklären, warum Länder ohne oder mit zu spät ergriffenen Maßnahmen allesamt eine 2-3.5-fach höhere Zahl an Verstorbenen pro 100.000 EW haben. (GB, USA, BRA, ...). Schweden sogar 8-fach gegenüber seinen geografisch vergleichbaren Nachbarländern. "

Also nach den aktuellen Zahlen der John Hopkins Universität sind in DE 115 pro 100.000 verstorben. In UK 208. In Italien 217 ...
oh Italien war gar nicht auf Ihrer Liste ... Ist aber ja auch nur Faktor 1,88 ...
Ach so da ist ja noch die geografische Lage. Weswegen Sie Schweden (146) auch nur mit den Nachbarländern vergleichen. Finnland (20). 8-fach? Das sind die Methoden der Populisten. Zahlen so hindrehen, dass diese zur Aussage passen. Großzügig aufrunden und dabei ignorieren, dass das Thema so einfach nicht ist. Schweden hat wesentlich größere Ballungsräume wie Finnland. So liegen zwar beide in Skandinavien sind aber von der Wohnsituation kaum vergleichbar.

Boris Johnson hat als 'Bruder Leichtfuß' gehandelt

Boris Jonsons's Ruf als 'Bruder Leichtfuß' wird von dem Parlamentsbericht bestätigt.

Würde das einen trivialen Vorgang betreffen, dann könnte man anders damit umgehen. Aber diese Politik hat Menschenleben und viele die Gesundheit gekostet.

Diese Verantwortung muss BJ übernehmen.

Am 12. Oktober 2021 um 11:02 von schnitzundschnitz

"Schauen sie sich nochmal den Verlauf der Pandemie in Großbritanien an und Johnsons Reaktionen. Es ist egal, wann der erste Fall gemeldet wurde."
__
Das widerspricht aber total Ihrem ersten Beitrag, den ich nachfolgend einstelle. Da hatten Sie nämlich behauptet, dass BJ monatelang Zeit gehabt hätte, bis Covid19
vom Kontinent nach GB "übergeschwappt sei".
__

"Die Briten hatten monatelang Zeit sich vorzubereiten und konnten von dem teilweise kopflosen Treiben auf dem Kontinent lernen. Als die Corona-Welle über den Kanal schwappte, hat man dann nur mit ignoranter Arroganz reagiert - die für Johnson charaktertypisch ist."
__
Ich bringe kein Verständnis oder gar Akzeptanz für Politiker auf, deren Entscheidungen dazu führen, dass Menschen sinnlos sterben.
__
Dass Menschen zu Schaden kommen (auch wg. politischer (Fehl)-Entscheidungen, wird sich nicht völlig ausschliessen lassen, sonst trifft nämlich NIEMAND mehr IRGENDEINE Entscheidung. Dennoch, ja, BJ hat Fehler gemacht und falsch reagiert

Nie benutze Notfall Krankenhäuser

Im UK gab es während der Pandemie einige Notfallkrankenhäuser, die nie in Benutzung kamen.

Angeblich gab es ja insbesondere in London teilweise eine Überlastung, aber die war offenbar nie so groß, dass man ausweichen musste auf diese Notfallkapazitäten.

Es wird und wurde auch in den Medien viel herbei geschrieben, was sich aber bei genauere Betrachtung als weit weniger schlimm dargestellt hat

@Bender Rodriguez

Mitforisten geben sich große Mühe, mit Ihnen zu argumentieren. Das einzige, was von Ihnen kommt, sind aber verbale Aggressionen, Schlagworte und Worthülsen.

Sehr schade.

11:15 von Bender Rodriguez / @schabernack

«Du glaubst also, dass man ohne Euro, als EU Land nicht wird zahlen müssen? Naja.»

So was muss man nicht glauben, das weiß man.
Niemand haftet für Schulden in einer anderen Währung.

«Und nur weil man corona hatte, kann man dennoch an insuffizienz sterben. Kam bei uns alles in einen Topf. Da muss man kein Schwurbler sein, um das abzulehnen.»

Man kann auch vom Auto überfahren werden, wenn man Corona hat. Dann wird man als Überfahrungs-Toter gezählt. Hat man was weiß ich was welche Krankheiiten, bekommt dann noch Corona und verstirbt. Dann wird man als Corona-Toter gezählt, weil man anders weder Systematik aufbauen noch Statistiken erstellen kann.

« Und schon geht wieder die Reisenumner los. Es ist ja völlig egal, wo man ist.»

Selbstverständlich ist es für mich als Geimpfter einerlei, ob ich mich in Köln im Umfeld bewege, in Lissabon durch die Altstadt gehe, in Timbuktu im Sand oder in Tokyo am Meer sitze.

Einerlei als potentieller Infektionsnehmer oder Infektionsgeber.

@Super-Brain, 10:35

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar. Eine starke EU ist die Grundlage für die Sicherung der Arbeitsplätze in unserem Land, für seine wirtschaftliche Prosperität und damit auch für die Finanzierbarkeit der sozialen Leistungen. Die EU steht aber auch für die Sicherheit in Europa nach innen und außen. Der Isolationismus von Trump ist krachend gescheitert, vor allem Deutschland hatte darunter gelitten. Ziel muss es sein, die EU weiter zu reformieren und zu stärken, denn sie ist in unserer globalisierten Welt alternativlos.

09:16 von covid-strategie | Menschen-un-wertes Leben ?

Die Argumentation mit den 'Vorerkrankungen' erinnert auf fatale Weise an die Zeit, als die NS-Ideologie von lebens-un-wertem Leben sprach.

Bei vielen sogenannten Vorerkrankten im Zusammenhang mit Corona waren das auch Menschen, die an Diabetes, Bluthochdruck, chronischer Bronchitis, COPD oder anderen Beschwerden litten.

Alles Krankheiten, mit denen man Jahre und Jahrzehnte weiterleben kann. Selbst Vorerkrankte, deren Leben um Monate oder ein Jahr verkürzt wurde, durften nicht der Rücksichtslosigkeit geopfert werden, wie Ihr lapidares Abtun von 'bloß Vorerkrankte' das stets tun.

Diese Vorerkrankungsausrede ist in diesem Kontext moralisch disqualifizierend.

@covid-strategie

"
Am 12. Oktober 2021 um 11:32 von covid-strategie
Nie benutze Notfall Krankenhäuser

Im UK gab es während der Pandemie einige Notfallkrankenhäuser, die nie in Benutzung kamen.

Angeblich gab es ja insbesondere in London teilweise eine Überlastung, aber die war offenbar nie so groß, dass man ausweichen musste auf diese Notfallkapazitäten.

Es wird und wurde auch in den Medien viel herbei geschrieben, was sich aber bei genauere Betrachtung als weit weniger schlimm dargestellt hat"

Jupp, schon klar. Ich habe da nur eine Frage: Herr Reitschuster, sind Sie es?

carsten67

Sicher. Allerdings ist der Groll, der hier sich hier heftigst Bahn bricht, garantiert weniger der Coronapolitik von Johnson als dem Brexit geschuldet.

@ 11:09 von harpdart

"Nicht nur zu Beginn wurden Fehler gemacht: vom "Freedom Day" am 19.7. bis zum 19.9.starben in GB 6440 Menschen an Corona, in D 1677.
Der Preis der Freiheit?"

In Dänemark sind im gleichen Zeitraum 87 Menschen verstorben. Hochgerechnet auf die Bevölkerung in Deutschland sind das ca. 1300. Jeder suche sich die Zahlen, die zu seiner Argumentation passen.

In Schweden (auch gerne als Beispiel genommen) waren es 125 sind auf Deutschland hochgerechnet ca. 1000.

So einfach ist das mit den Zahlen nicht und kein Land hat alles richtig gemacht oder macht alles richtig.

Am 12. Oktober 2021 um 10:52 von logig

um 10:29 von weingasi1

Ich hoffe, dass alle im Forum wissen, wie es in Helgland gelaufen ist. tatsächlich ist die Analogie wohl korrekt. Aber es macht schon eine Unterschied, ob wir eine kleine Insel oder eine Kontinent vor uns haben.
__
Es ist aber ein Unterschied, ob ich eine, wenn auch sehr grosse Insel, wie AUS, wo man nur mittels Flug oder Schiff einreisen kann, vor einem Virus zu schützen habe, oder eine kontinentale Lage innerhalb des am dichtesten bevölkerten Kontinents mit fast 4.000 km Landesgrenze und Übergänge zu 9 anderen Ländern.
Wo glauben Sie, ist eine Pandemie besser beherrschbar ?

Am 12. Oktober 2021 um 11:34

Am 12. Oktober 2021 um 11:34 von fathaland slim
@Bender Rodriguez
Mitforisten geben sich große Mühe, mit Ihnen zu argumentieren. Das einzige, was von Ihnen kommt, sind aber verbale Aggressionen, Schlagworte und Worthülsen.

Sehr schade."

Nun, werter Fathaland , ich antworte auf leere Worthülsenfragmente.
Die Mär vom ach so tollen Euro stimmt nun mal nicht.
Durch den ist nichts besser geworden. Eher anders oder gar schlechter.

Reisefreiheit ist mir völlig egal. Ich konnte auch früher überall hin. Ging auch mit Grenze und anderen Währungen.

Aber ich bin ja geduldig und warte weiter auf das erste richtige Argumet Pro EU und Euroschuldenunion.

11:39 von MRomTRom

Es geht nicht allein um Vorerkrankungen, obwohl diese auch eine Rolle spielen, sondern um das Alter der leider verstorbenen. Das Durchschnittsalter der leider verstorbenen ist in allen Industriestaaten deutlich über 80 J., in Schweden 86, in Deutschland 85.... Es sind in Deutschland mehr über 100 jährige als unter 20 jährige leider verstorben.
Ihr Satz: "Alles Krankheiten, mit denen man Jahre und Jahrzehnte weiterleben kann." trifft also im Einzelfall zu.

Schabernack

"So was muss man nicht glauben, das weiß man.
Niemand haftet für Schulden in einer anderen Währung. .
.
Wieder so ein Kalauer.
Hieß es nicht auch, eine Schuldenunion würde es nicht geben?
Selbstverständlich würde GB zu Zahlungen verpflichtet. Ob in Euro , Sterling oder Kronenkorken, spielt gar keine Rolle.

@ 10:08 von Wolfgang Wodrag

"Ich bin stolz auf die Regierungen der EU, denen Solidarität und Vernunft wichtiger sind, als andere auszustechen."

????
Und wie ist dann zu erklären, dass in Afrika insbesondere in armen Ländern die Impfquote unter 10 % liegt? In der Solidarität der EU? Die nun dritte Impfdosen verabreicht ohne deren Notwendigkeit(Prüfung auf vorhandene Antikörper) zu prüfen?

09:31 von Zweispruch

>>Faszinierend wie es BoJo gelingt trotz einer unglaublichen Liste von Fehlern (und da war und ist seine Corona Strategie nur ein Punkt auf der Liste) sich noch in der Wählergunst zu halten. Man sieht an ihm, Bolsonaro, Trump oder Duterte wie reine Chuzpe ohne jedes solide Können Menschen begeistert. Die Steinzeit ist bis heute brandaktuell.<<
+
Wahrscheinlich waren die Menschen, die in der Steinzeit lebten, insgesamt vernunftbegabter als wir heute - schon aus purer Notwendigkeit, das tägliche Überleben zu sichern. Einen Taugenichts wie Johnson hätte man ganz gewiss nicht zum Anführer ernannt, sondern eher früher als später aus der Rotte vertrieben.

15 % der Infizierten leiden an Long-Covid

Der verharmlosende Vergleich von Corona mit der Grippe hat sich aufgrund aktueller Studien als unhaltbar erwiesen.

Viele Menschen, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren, leiden auch Monate später an Symptomen wie Schweratmigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsproblemen und eingeschränkter Leistungsfähigkeit.

Das betrifft Menschen aller Altersgruppen.

https://www.deutschlandfunk.de/long-covid-was-wir-ueber-langzeitfolgen
-von-covid-19-wissen.2897.de.html?dram:article_id=492315

Nicht nur wegen der Todesfälle, sondern auch wegen Long-Covid muss man die Pandemie aktiv bekämpfen.

Am Thema vorbei @covid-strategie

um 10:41 von covid-strategie:
"...es sterben nicht Ungeimpfte, sondern Menschen mit Schweren Vorerkrankungen"
Falsch, es sterben vorerkrankte Ungeimpfte eher an Covid als vorerkrankte Geimpfe!
.
"Junge gesunde auf Intensiv ... kann man fast an zwei Händen abzählen."
Das ist aber nichts Neues, was wollen Sie damit sagen?
.
"Geimpft ist geimpft."
Korrekt, und geimpft ist eine schwere Covid-Erkrankung sehr selten vorzufinden.
.
"Oder glauben Sie im Ernst, dass mit der Impfung jetzt weniger Alte sterben.?!"
Das ist nachgewiesen, oder bezweifeln Sie, dass z.B. in Seniorenheimen die Zahl der Covid-Toten ganz erheblich zurückgegangen ist?
.
"Im Gegenteil:seit geimpft wird haben wir eine signifikante Übersterblichkeit. seltsam, oder?"
Seit es Corona gibt, gibt es auch eine Übetsterblichkeit, die mit den Impfungen zurückgegangen ist.
Sagen Sie mal, erkundigen Sie sich denn vor Ihrem Geschreibsel nicht?
Bestenfalls kapern Sie hier Themen mit Ihren Fantasien!

@Bender Rodriguez

Meinen Sie das eigentlich alles ernst was Sie hier schreiben?...oder sind Sie ein unbegnadeter Comedian, dessen Witze und Pointen nur nicht verständlich sind?
Ich hoffe das Letztere...

Am 12. Oktober 2021 um 11:35

Am 12. Oktober 2021 um 11:35 von Adeo60
@Super-Brain, 10:35
Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar. Eine starke EU ist die Grundlage für die Sicherung der Arbeitsplätze in unserem Land, für seine wirtschaftliche Prosperität und damit auch für die Finanzierbarkeit der sozialen Leistungen. Die EU steht aber auch für die Sicherheit in Europa nach innen und außen. "
.
Richtig.
Dazu braucht man aber keinen Euro.
Und die Arbeitsplätze hätten wir auch, ohne den Anderen UNSERE Produkte, zu subventionieren.
Das ist aber eine gerne erzählte Milchmädchenrechnung der EU Jünger.
.
Aber lasst uns lieber über diesen coronahype reden.
.
Bei uns lief das doch nur besser ab, weil die Einwohner sich so umsichtig verhalten haben.

Am 12. Oktober 2021 um 09:31 von Der Nachfrager

"Die Zimmer der Urlauber sehen teilweise schlimmer aus wie Europa nach dem 2. WK.
Und der Umwelt zu Liebe jeden Tag neue Handtücher.
Das rüsichtslose Verhalten spiegelt sich auch im Strassenverkehr wieder. Radfahrer auf Gehwegen, Radfahrer und Fußgänger die einfach achtlos ohne Ankündigung über die Strassen laufen.
Corona hat das schlechteste im Menschen vorgeholt was er zu bieten hat."
__
Ich war zwar nach WKII nie als Zimmermädchen tätig, frage mich aber ohnehin, was all diese Aussagen mit Corona zu tun haben ?
___
"Jetzt die kostenlosen Coronatests abzuschaffen zeigt, dass da welche Angst haben, das die Zahlen nach oben schiessen. Auch gerade weil jetzt so viele ins Ausland fliegen."
__
Vielleicht ist es Ihnen entgangen aber bei der Wiedereinreise aus dem Ausland müssen Ungeimpfte einen PCR Test vorlegen ! Im übrigen ist dieser Zusammenhang absolut Kokolores. Mit der Abschaffung der Gratis-Tests sollen Bürger zur Impfung angeregt werden. Sonst nichts.

@Bender Rodriguez

Einfach mal was "Gescheites" lesen...dann kommt die Erkenntnis!
AfD Pamphlete helfen da nicht so sehr...

11:49, Bender Rodriguez

>>Schabernack
"So was muss man nicht glauben, das weiß man.
Niemand haftet für Schulden in einer anderen Währung. .
.
Wieder so ein Kalauer.
Hieß es nicht auch, eine Schuldenunion würde es nicht geben?
Selbstverständlich würde GB zu Zahlungen verpflichtet. Ob in Euro , Sterling oder Kronenkorken, spielt gar keine Rolle.<<

Das ist kein Kalauer, sondern die Beschreibung einer völlig unbestreitbaren Tatsache.

Es ist an der Zeit zu erkennen, daß Sie sich verrannt haben. Sie schreiben sich um Kopf und Kragen.

11:42 von Seebaer1

"carsten67

Sicher. Allerdings ist der Groll, der hier sich hier heftigst Bahn bricht, garantiert weniger der Coronapolitik von Johnson als dem Brexit geschuldet."

..,.,

Das kommt Ihnen nur so vor, weil Sie möglicherweise Mitleid mit den qualvoll Verstorbenen nicht kennen?

11:32 von covid-strategie: Notfallkrankenhäuser

Die Notfallkrankenhäuser für Covid-Patienten wurden zwar nicht in Betrieb genommen. Trotzdem haben die Covid-Patienten die Behandlung von Millionen anderen Patienten verhindert.

"Ende Juni warteten 5,45 Millionen auf eine Routinebehandlung im Krankenhaus"

"https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/126369/Wartelisten-von-englischen-Krankenhaeusern-so-lang-wie-noch-nie"

Super brain

Das gleiche könnte ich dich auch fragen.

Ich fand es aber zu unhöflich, duch die Blume zu fragen, ob der Gesprächspartner doof sei.

Schließung der Kommentarfunktion naht!

Sehr geehrte User,

die Kommentarfunktion zu dieser Meldung wird um 12:30 Uhr geschlossen.

Es grüßt
Die Moderation

@ 11:30 weingasi1- Menschen sinnlos sterben…?

„ Ich bringe kein Verständnis oder gar Akzeptanz für Politiker auf, deren Entscheidungen dazu führen, dass Menschen sinnlos sterben.“

Das ist in dieser Pandemie ja die grundsätzliche Frage, sozusagen die Gretchenfrage: sind Menschen sinnlos gestorben? Hätte man signifikant jemand retten können?

Starben die Menschen überwiegend an Vorerkrankungen oder nicht?!

Liegt es in der Natur der Sache das Menschen irgendwann an irgendetwas sterben?

Kann die Impfung signifikant Leben retten? Und vor allem für wie lange?

Wie ist das Risiko der Impfung dagegen zu sehen?

Rettet man mit lockdown etc. mehr Leben? Diese Fragen sind ja großteils schon beantwortet: nein, man rettet nicht signifikant mehr Leben.

Man verschleppt die Pandemie damit nur. Man zieht sie in die Länge damit.

Im Endeffekt sterben gleich viel Menschen, wenn man das alles nicht macht.

@ 10:37 von Wolfgang Wodrag

"Das ist nicht ganz richtig. Man hat in das britische Gesundheitssystem im europäischen Vergleich riesige Summen gepumpt."
Lieber Wolfgang,

dafür hätte ich jetzt gerne einen Beleg. Ich finde bei der einfachen Google-Suche "Gesundheitskosten vergleich in der EU" eine Statistik aus dem Jahr 2018. Anno dazumal war UK noch EU Mitglied und da hat pro Kopf UK so grob 3600 € Gesundheitsausgaben in DE sind es rund 1000 € mehr ...
Das ist Platz 11 für UK in der EU. Platz 12 hat dann übrigens Italien ...

Fatahland

Das ist kein Kalauer, sondern die Beschreibung einer völlig unbestreitbaren Tatsache."

Aha, eine Tatsache. So wie viele anderen Tatsachen auch, die später völlig anders liefen, als gedacht?

Gerade die EU hat da diverse Probleme mit Tatsachen.

11:45, Bender Rodriguez

>>Aber ich bin ja geduldig und warte weiter auf das erste richtige Argumet Pro EU und Euroschuldenunion.<<

Wir diskutieren hier über britische Coronamaßnahmen.

Bitte gedulden Sie sich doch, bis ein Thread aufgemacht wird, in dem es um das geht, was Sie gerne diskutieren möchten.

Auch wenn es schwer fällt und etwas dauern könnte.

11:44 von BitteHirnEinschalten

«In Dänemark sind im gleichen Zeitraum 87 Menschen verstorben. Hochgerechnet auf die Bevölkerung in Deutschland sind das ca. 1300. Jeder suche sich die Zahlen, die zu seiner Argumentation passen.»

Man suche sich erst mal eine Basis, vor deren Hitergrund man überhaupt sinnbringend vergleichend argumentieren kann.

In Dänemark sind relativ so wenige Menschen verstorben, weil dort die Impfquote vergleichsweise hoch ist. Evtl. auch, weil sich Dänen zu Corona mehr verständig als Gruppe verhalten als Briten oder Deutsche. Weiß ich aber nicht, mit Dänemark kenne ich mich nicht aus … außer mit Durchfahren auf dem Weg nach Schweden.

«So einfach ist das mit den Zahlen nicht und kein Land hat alles richtig gemacht oder macht alles richtig.»

Bestmöglich richtig macht nie die Regierung alleine, aber immer nur im Zusammenwirken mit der Bevölkerung, die versteht, worum es bei Corona geht. Warum sind die Zahlen in Südostasien so gering, wie sie sind?

Das interessiert hierzulande keine Sau.

Auch bei uns gab es Fehler, die Menschenleben kosteten

Hätten wir die Schnelltests nicht erst ab April 2021 bekommen, die dann die Inzidenzen so stark senkten, sondern schon 6 Monate früher, dann hätten wir 6 Monate früher die Inzidenzen und damit als Folge auch die Zahl der Toten senken können.
Schnelltests gibt es seit März 2020. Sie wurden im April 2020 von Südkorea zum Kauf angeboten. Das schreibe ich, damit niemand das "Argument" bringt, es hätte vorher noch keine Schnelltests gegeben.

re 08:33 Nachfragerin: Ignorante Planlosigkeit

>>Mir ist keine Regierung bekannt, die auch nur halbwegs angemessen auf die Pandemie vorbereitet war. Als Wuhan im Lockdown verharrte, hat man hierzulande das restriktive Vorgehen Chinas kritisiert, statt sich auf ähnliche Szenarien vorzubereiten. Statt präventiver Maßnahmen passierte wochenlang gar nichts, um dann völlig überstürzt in den Lockdown zu gehen. Und als wäre das nicht schlimm genug, wurde dieser Fehler im Herbst noch einmal wiederholt.<<

Ich hatte Ihre Posts hierzu immer zu verfolgen versucht und ich muss Ihnen attestieren, dass der einzige rote Faden die permanente Zurückweisung aller staatlichen Massnahmen - völlig egal von wem und wie - war. Und mit diesem Post wiederholen Sie dies. Immerhin passt Ihre Überschrift hierzu sehr gut!

>>Es wird aber für viele ein Trost sein, dass Herr Johnson noch gründlicher versagt als sie selbst.<<

Also gibt es doch noch Unterschiede in der Politik?

Am 12. Oktober 2021 um 11:56

Am 12. Oktober 2021 um 11:56 von Super-Brain
@Bender Rodriguez
Einfach mal was "Gescheites" lesen...dann kommt die Erkenntnis!
AfD Pamphlete helfen da nicht so sehr..."

Ich lese keine Braunen Mist.

Aber die Aufforderung mehr zu lesen ist generell ratsam. Es gibt nicht nur die EU Propaganda .

11:51 von MRomTRom

"15 % der Infizierten leiden an Long-Covid (....) Nicht nur wegen der Todesfälle, sondern auch wegen Long-Covid muss man die Pandemie aktiv bekämpfen."

Korrekt. Ich hatte im Ausland von einem Briten gehoert, der Covid im Krankenhaus ueberlebte, und dessen Heimflug als Heilung betitelt wurde. Das ist schon laenger her. Tatsachlich zeigte ihn das Foto in einem mobilen Laufstall. Soso, Heilung ist das also, dachte ich. Es ist im Bewusstsein der Bevoelkerung meistens so, das der Tote "schockt", der (schwer)Verletzte aber mit Aufatmen ("er hat ueberlebt, immerhin") betrachtet wird und dann aus dem Gedaechtnis verschwindet. Absurd, denn die (schwere) Verletzung bleibt beim Opfer lebenslang im Bewusstsein, derweil der Tote seine Ruhe hat. Der Grund fuer diese einseitige Verdraengung ist mir nicht klar. Tatsache ist, das long covid (nicht nur wegen der noch nicht grossen Datenbasis) auch deswegen ein Schattendasein fristet. Aber einigen war das schon von recht frueh klar.

Fatahland

"Wir diskutieren hier über britische Coronamaßnahmen."

Ja, was war da so viel schlechter, als hier?

Es geht doch eher um das Versagen des Boris J. Egal bei was.

11:53, Super-Brain

>>@Bender Rodriguez
Meinen Sie das eigentlich alles ernst was Sie hier schreiben?...oder sind Sie ein unbegnadeter Comedian, dessen Witze und Pointen nur nicht verständlich sind?
Ich hoffe das Letztere...<<

Und ich befürchte leider ersteres.

re 09:16 covid-strategie: Monokausale Erkenntnisse

>>Die meisten Menschen sterben nicht monokausal an etwas.<<

Welch eine Erkenntnis! Meistens kommt immer noch „Herzversagen“ hinzu...

Hm liebe/r/* V.Scho

"Wer nach Australien schaut, weiß welche Regierung konsequent vorgegangen ist. Sobald auch nur ein Fall bekannt wurde, haben sie ganze Städte abgeriegelt."

Wie hätte darauf wohl das "deutsche Volk" reagiert?

Nein, nein - die Pandemie-Strategie der deutschen Regierung war absolut die richtige Entscheidung.
Wenn die Bevölkerung umfänglich mitgemacht hätte, was leider nicht einmal ansatzweise der Fall war und bis heute ist, würden wir, würde Deutschland auch besser dastehen und es wären viel weniger Tote zu beklagen.
Aber so nimmt jeder Impfunwillige letztendlich den Tod seines Nachbarn in Kauf- beschämend ist das.

Am 12. Oktober 2021 um 10:03 von H. Hummel

"Es ist noch garnicht so lange her, da wurde Johnson auch hier Genialität bei der Beschaffung von Impfstoff und seiner Impftrategie attestiert"
__
In DIESER (und nur in dieser)Beziehung hat er gut reagiert.
__
" Alle wollten die nicht ausreichend vorhandene Spritze ... heute haben wir "satt" und ein Drittel der Bevölkerung keinen Bock ..."
__
Naja, so viele sind es nicht. Und ja, ich war damals auch der Meinung, dass es ein Fehler war, erst so spät zu bestellen, weil 28 Länder sich nicht einigen konnten. Dadurch hätten sich schneller mehr Menschen schützen können.
__
"Rückblickend waren unsere Politiker sooo schlecht nicht.
Wie schnell sich doch der Wind dreht."
__
Da bin ich völlig bei Ihnen.

Von testen und impfen

Die Pandemie wurde nicht herbeigetestet, sicher nicht - insofern widerpreche ich einem Vorkommentator hier. Aber im Augenblick wird sie "weggetestet" bzw, durch Weglassen von Tests eben ein wenig verschleiert. Tatsache ist, dass Geimpfte sich anstecken können und das Virus weiterleiten können, auch symptomlos und vor allem symptomlos, denn in diesem Falle ist die Wahrscheinlichkeit eines Tests, der ja nun kostenpflichtig ist, praktisch gleich null. Der ein oder andere mag zwar sagen: "selbst schuld", wenn eine solche Ansteckung einen Ungeimpften trifft. Aber man mag das vielleicht nochmal überdenken, wenn eben dieser Jemand ein Kind ist. Oder ein Hotelangestellter in Sansibar oder der DomRep. Und insofern macht es dann doch einen riesigen Unterschied ob Sie sich als Geimpfter auf dem Marienplatz in München oder am Strand in Thailand aufhalten.

12:02, Bender Rodriguez

>>Fatahland
Das ist kein Kalauer, sondern die Beschreibung einer völlig unbestreitbaren Tatsache."

Aha, eine Tatsache. So wie viele anderen Tatsachen auch, die später völlig anders liefen, als gedacht?

Gerade die EU hat da diverse Probleme mit Tatsachen.<<

Und da die Schweiz denselben Pflichten wie ein EU-Mitglied unterworfen ist, sie sie aber nicht mitbestimmen kann, ist natürlich auch der Schweizer Franken Teil einer Euro-Schuldenunion, nicht wahr?

Genau wie die norwegische Krone, und die dänische ja sowieso.

Jungejungejunge...

11:45 von Bender Rodriguez

«Aber ich bin ja geduldig und warte weiter auf das erste richtige Argumet Pro EU und Euroschuldenunion.»

Noch ein Kalauer: Es geht hier um Boris J. und Corona.
Der erste ist nicht in der Schuldenunion.

Der zweite ist kreditunwürdig, weil er keine Festanstellung, kein geregeltes Einkommen, und keinen festen Wohnsitz hat.

Sie können sich in Ruhe auf den Winterschlaf vorbereiten, und bis zum Frühjahr auf ein Argument warten, was den Corona mit Pro-EU verknüpft.

11:11 von

11:11 von Super-Brain
@schabernack

//Leider haben Sie Recht! Erstaunlich in welchen Welten manche Foristen leben und woher sie Ihr "Wissen" beziehen!//

Ich kann mich dem nur anschließen!

//Sehr bedenklich dies hier auf diesem seriösen Medium lesen zu müssen!//

Das habe ich auch mal überlegt. Aber beim Nachdenken ist mir klar geworden, das die Moderation das nicht leisten kann - bei den vielen Kommentaren. Und ich bin zu dem Schluss gekommen, das "wir Verständigen" das eben übernehmen müssen.

Parlamentsbericht in GB: Gibt es so etwas auch bei uns?

Gibt es in D auch einen derartigen "Parlamentsbericht" zu den Fehlern der Verantwortlichen?
Wenn ja, machten unsere Verantwortlichen denn keine Fehler?

@12:01 von covid-strategie: Im Endeffekt

"Im Endeffekt sterben gleich viel Menschen, wenn man das alles nicht macht."

Natürlich sterben im Endeffekt gleich viele Menschen, weil wir alle irgendwann sterben.

Es macht aber einen Unterschied ob ich mit 60 auf der Intensivstation an Corona sterbe oder mit 80 an Altersschwäche im Seniorenheim.

um 12:07 von fathaland slim

bei entsprechenden Beiträgen steht eine dritte Variante zur Verfügung: Bösgläubigkeit. Zu dieser Beurteilung neige ich bisweilen.
Aber das ist ein Problm derjenigen, die ihre Beiträge so verfassen,

@sondern auch wegen Long-Covid 11:51 MRomTom

"muss man die Pandemie aktiv bekämpfen."

Jedenfalls solange bis dies gesichert ist und verfügbar
https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/corona-long-covid-me...
kuez: https://is.gd/xxgSlt

12:00 von Bender Rodriguez

«Ich fand es aber zu unhöflich, duch die Blume zu fragen, ob der Gesprächspartner doof sei.»

Das hätten Sie mich gerne fragen können.

Nö … bin ich nicht. Deswegen schreibe ich auch nicht was Beliebiges umher, nur damit unter meinem Pseudonym auch was geschrieben steht.

11:39 von MRomTRom 09:16 von

11:39 von MRomTRom
09:16 von covid-strategie

Danke für diesen Kommentar!
Und meine volle Zustimmung.

re 12:05 Bender Rodriguez: Propaganda

>>Aber die Aufforderung mehr zu lesen ist generell ratsam. Es gibt nicht nur die EU Propaganda.<<

Interessant! Der Begriff „EU Propaganda“ stammt aber nun mal genau aus dem „braunen Mist“, den Sie ja vorgeben, nicht zu lesen.

Ernsthaft: Ich erkenne bei Ihnen tatsächlich immer wieder ein ehrliches Bemühen, offen an Themen ranzugehen. Aber gleichzeitig fallen Sie permanent wieder auf diese flachmatischen Worthülsen herein, die von genau diesen scheinalternativen Seiten vorgekaut werden.

Präzise: EU-kritische und EU-freundliche Publikationen gibt es ja nun wirklich wie Sand am Meer. Eine„EU Propaganda“ wird aber nur von denen behauptet, die nur zwischen EU und Nicht-EU unterscheiden können und wollen. Und das könnte man dann tatsächlich „Propaganda“ nennen. Nämlich für einen „grenzenlosen“ Nationalismus. Den hatten wir in unserer Geschichte aber schon einmal...

Am 12. Oktober 2021 um 11:56 von logig

Mit den ersten Teil ihres Posting Stimme ich voll über ein. Vielleicht sollten diejenigen die dieses Wort benutzen mal recherchieren was es bedeutet vor allem auch von denjenigen welcher es verwendet.
Aber bitte nicht bei "Gott wikipedia". Sondern bei seriösen Erklärungen . Dazu gibt es genügend Erläuterungen, sowohl in klassischen Medien als auch modernen.
Ansonsten ist es genauso wie mit Anglizismen, man will klüger erscheinen, als die Aussage wert ist.
Ein Wort aus dem frühen Mittelalter zu verwenden ist fast so als wenn man in jener Zeit stehen geblieben ist, zudem ist es unter ähnlich gelagerten Wörter erst an Stelle 24 zu finden und nur lokal von Bedeutung.
Last but not least ist es eine Herabsetzung, verächtlichmachung des Gegenüber

"Wenn 100% Geimpft sind, sind

"Wenn 100% Geimpft sind, sind auch 100% der COVID-Patienten und -Toten geimpft". Wie wahr. Aber müssen wir solange warten, um zu verstehen, dass man als infizierter Geimpfter eben auch eine Gefahr für andere darstellen kann? Sowohl für Geimpfte, bei denen die Impfung nicht (so) wirkt als auch Ungeimpfte (hier oder anderswo). Und wenn wir sagen - es ist uns egal, weil damit kann das Gesundheitssystem umgehen und wir können damit leben, ist das wirklich erst bei 100% Impfquote der Fall? Oder nicht auch vielleicht schon bei 80%? Oder 85%? Diese Aspekte kommen mir in allen Diskussionen gerade zu kurz, ob hier oder in der Politik.

@ 12:04 von schabernack

"Bestmöglich richtig macht nie die Regierung alleine, aber immer nur im Zusammenwirken mit der Bevölkerung, die versteht, worum es bei Corona geht."

Richtig erkannt. Und auch richtig geschrieben, dass hier wohl Dänemark, die Wie UK alle Maßnahmen aufgehoben haben, wohl einiges in der Kommunikation mit den Bürgern besser gemacht haben. Dort tragen manche Menschen immer noch Masken, auch wenn sie es nicht müssen.

Von denen Lernen, die es besser machen.

@um 12:09 von Hansi Glück

"Aber so nimmt jeder Impfunwillige letztendlich den Tod seines Nachbarn in Kauf- beschämend ist das."

Böswillige Polemik, Unterstellung, Verleumdnung. In der Tat, ihre Aussage ist äußerst beschämend.
Außerdem ist der Nachbar doch durch Impfung geschützt, folglich geht ihre vollkommen absurde Anschuldigung daneben.

Mein gestriges "Schlüsselerlebnis".

Seit einiger Zeit fahre ich als einer von 16 den hiesigen Bürgerbus.
Gestern stieg eine Frau mit ihrem ca. 9jährigen Sohn zu, zog nach Hinweis brav die Maske an, ich sagte ihr, ich sei geimpft,
und als Fahrer brauchte ich keine Maske zu tragen.
Da begann sie zu erzählen, dass sie sich testen ließe, wenn das gefordert würde, auch 30 € dafür bezahlen würde - aber "totimpfen" lassen würde sie sich nicht, niemals. Erst 1x dann 2, dann 3x,...20x, nie im Leben.
Ich hielt das erst für einen Scherz, doch im Gegenteil...

Schließlich fragte ich sie, ob sie überhaupt wisse, was sie da gespritzt bekäme.
Im Brustton der Überzeugung:
"Zermixte Embryos und Frühgeburten! Das sagen doch alle Ärzte!"

Und Frage an mich:
"Wollen Sie lieber erlöst oder geheilt sein?"
"Wenn schon, dann beides!"
Damit konnte sie nix anfangen.
Ich mit ihrer Frage schon...

Freunde, seit gestern hat das Lenkrad unseres Bürgerbusses Bissabdrücke...

@Bender Rodriguez

Flatus cerebri! Lesen Sie mal nach!

@Bender Rodriguez

YouTube hätte Sie schon längst blockiert!

@ covid-strategie

Nicht nur ich stelle die Zählweise der Toten bei Corona massiv in Frage.

Nein, das tut jeder Verharmloser.
Und alle anderen Fakten stellen Sie natürlich auch in Frage.

Am 12. Oktober 2021 um 10:35 von Super-Brain

@Bender Rodriguez
"Dann wandern Sie doch aus, wenn es Ihnen in der EU nicht zusagt! Gerne können Sie dann in 10 Jahren an dieser Stelle berichten und Ihren gedanklichen Irrtum über die so teure und unnütze EU kundtun! "
__
Der Forist @Bender.. hat keinesfalls mit seinen Darstellungen recht ABER man muss auch nicht alles, was die EU macht und beschliesst als richtig, gut und sinnvoll halten.
Dass die EU ein Bürokratiemonster, das entsprechend schwerfällig und wenig effektiv ist, gehört zur Wahrheit dazu. Dass wir es aber vermutlich auch der EU zu verdanken haben, dass es eine Zeit des Friedens ist, wie sie es noch nie gab, ist natürlich auch richtig. Dennoch bin ich gegen Euro-Bonds und Corona-Fonds.

Schließung der Kommentarfunktion!

Sehr geehrte User,

die Meldung wurde angeregt und ausgiebig diskutiert.

Die Kommentarfunktion ist nun - wie angekündigt - geschlossen worden.

Viele Grüße
Die Moderation

Darstellung: