Ihre Meinung zu: IWF-Chefin Georgiewa bleibt trotz Manipulationsvorwürfen

12. Oktober 2021 - 7:44 Uhr

Ihr war vorgeworfen worden, sie habe einen Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zugunsten Chinas manipuliert. Der Exekutivrat hat sich dennoch hinter IWF-Chefin Kristalina Georgiewa gestellt.

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Kommentare

Bin enttäuscht

Frau Georgiewa hat in ihrer Karriere schon einige größere Fehler zu verantworten. Ihre Einsetzung als IWF Chefin war bereits umstritten.
Als die Manipulationsvorwürfe öffentlich wurden, dachte ich eigentlich, das sie ihre wenigen Unterstützer fallen lassen.

Falsch gedacht. Die Entscheidung ist für die Glaubwürdigkeit des IWF nicht zuträglich, um es diplomatisch auszudrücken.

In der EU ist alles gleich!

Egal was ein Politiker verbockt, er bleibt immer im Amt.
Abtreten müssen nur diese, welchen etwas vorgeworfen, was hinterher wiederlegt wird. Aber dann ist es meistens zu spät und andere haben die Macht übernommen.

Wie war...

...das noch mit den ständig hervorgebrachten Werten innerhalb der EU????
Ich sehe da keine Werte,
Aussen hui
Innen pfui?

Oje ...

"soll sie Druck auf Mitarbeiter ausgeübt haben, um ein Abrutschen Chinas ... "

Dies stärkt nicht gerade das Vertrauen in unsere Währung, hat doch der IWF weltweiten Einfluss darauf. Zumal dies vielleicht nur die Spitze des Eisberges an Unregelmäßigkeiten/Korruptheiten ist.

Am 12. Oktober 2021 um 09:10 von Der Nachfrager

Zitat: In der EU ist alles gleich! Egal was ein Politiker verbockt, er bleibt immer im Amt.

Ist Ihnen entgangen, dass es ich bei dem IWF gar nicht um eine EU-Institution handelt?

Am 12. Oktober 2021 um 09:17 von Gregory Bodendorfer

Zitat: Wie war... ...das noch mit den ständig hervorgebrachten Werten innerhalb der EU???? Ich sehe da keine Werte, Aussen hui.. Innen pfui?

Was hat der IWF, bei dem es sich um eine Sonderorganisation der UNO handelt, mit den Werten der EU zu tun? Ich glaube nicht, dass sich alle UNO-Mitgliedsstaaten zu den Werten der EU bekennen.

Mein Tipp: Erst informieren, dann erst evtl. bashen.

Re : Der Nachfrager !

Nun, es gibt etliche Politiker, die irgend was verbockt haben. Und dies sicher in einigen Ländern. Aber ein Punkt bleibt bestehen, es muss klar bewiesen werden, dann können Konsequenzen gefordert werden. Anscheinend wurden bei ihr keine wirklichen Beweise gefunden, die eindeutig den Vorwurf belegen.
Wenn ich da nach D sehe, da gibt es auch einige, die haben etliche Millionen in den Sand gesetzt, leiden unter einer unerklärlichen Amnesie und sind trotz weiterer massiver Versäumnisse immer noch im Amt, weil inzwischen ein ekelhaftes System des gegenseitigen Schutzes installiert wurde.
Von einer politischen Verantwortung sind die meisten meilenweit weg, weil es nur noch um gute bezahlte Posten und Nebenjobs geht, damit der eigene Geldbeutel wächst !

IWF-Chefin Georgiewa bleibt trotz Manipulationsvorwürfen....

Wobei der größte Skandal doch die Politik des IWF selber ist: Ob Argentinien, Zypern, Jugoslawien. Der IWF sorgte mit seinen Auflagen, die von den Ländern wegen vorheriger Kreditaufnahme akzeptiert werden musste, meist für mehr Armut oder sogar für Staatsbankrotte sorgte. Begrenzung der Staatshaushalte und der Sozialausgaben, Privatisierungen der Daseinsvorsorge, Senkung oder Abschaffung von Zöllen, was der
Wirtschaft von Dritte Welt -Ländern schadet, zugunsten des Nordens.....

Problem gelöst

Das Problem ist gelöst: das Ranking wird es nicht mehr geben. Damit hat man in Zukunft auch keinen Ärger mit China mehr.
Hier ist das Problem einfach: an objektiven Zahlen, die in der Öffentlichkeit diskutiert werden können, hat die Führung der kommunistischen Partei Chinas gar kein Interesse. Man ist den Kommunisten jetzt entgegengenommen, indem man die Zahlen einfach nicht mehr veröffentlicht.

Sprachverwirrung

"..um ein Abrutschen Chinas im sogenannten "Doing Business"-Ranking der Weltbank zu verhindern, wie im September eine Untersuchung durch eine von der Weltbank beauftragte Anwaltskanzlei ergab"

"Die Weltbank teilte inzwischen mit, das viel zitierte Ranking abzuschaffen. Für die Weltbank und den IWF ist die angebliche Manipulation von Daten ein schwerer Vorwurf."

Eine von der Weltbank selbst beauftragte Untersuchung ergibt Manipulation.

Trotzdem wird von Weltbank IWF oder Autor/in weiter von "angeblicher" Manipulation geschrieben.

Wenn jemand beschuldigt wird ist es 'angeblich'. Wenn eine Untersuchung feststellt dass es Manipulation gab ist es nicht mehr 'angeblich' sondern wirklich. Die Nicht-Manipulation ist dann 'angeblich' und eine zu beweisende Behauptung.

Man schafft das Ranking ab. Auch eine Manipulation um mögliche Geldgeber positiv zu stimmen.

Man könnte es auch Bestechlichkeit nennen.

Weltbank, IWF... und ein weichgespülter Journalismus, das Gegenteil von Pandora.

natürlich

Am 12. Oktober 2021 um 09:10 von Der Nachfrager

Zitat: In der EU ist alles gleich! Egal was ein Politiker verbockt, er bleibt immer im Amt.

Ist Ihnen entgangen, dass es ich bei dem IWF gar nicht um eine EU-Institution handelt?

Wissen Sie noch wer sich für diese Frau stark gemacht hat und warum? Googeln hilft!

Am 12. Oktober 2021 um 09:36 von Der Nachfrager

Am 12. Oktober 2021 um 09:10 von Der Nachfrager

Zitat: In der EU ist alles gleich! Egal was ein Politiker verbockt, er bleibt immer im Amt.

Ist Ihnen entgangen, dass es ich bei dem IWF gar nicht um eine EU-Institution handelt?

Zitat: natürlich

Zitat: Wissen Sie noch wer sich für diese Frau stark gemacht hat und warum? Googeln hilft!

Sorry, aber das ist billiges EU-Bashing.

Ich habe keine Veranlassung die Präsidentin zu verteidigen, ganz im Gegenteil. Es sieht so aus, als habe die EU die falsche Person favorisiert.

Daraus aber einen strukturellen Fehler zu konstrieren, geht fehl. Mit den EU-Institutionen hat die IWF-Präsidentschaft nach der Wahl nichts mehr zu tun.

Das ganze stellt wieder einmal mehr unter ...

.. Beweis, dass die, sagen wir mal Verfehlungen, nur groß genug sein müssen, um weitgehend unbehelligt zu bleiben.
Das Sprichwort vom großen den man laufen lässt um den kleinen zu hängen wird täglich neu unter Beweis gestellt.

„Von der

„Von der Karl-Marx-Universität im damals kommunistischen Bulgarien hat sich Kristalina Georgiewa an die Spitze des kapitalistischen Finanzsystems hochgearbeitet“

Das frisieren von Zahlen zum „Wohle“ des Staates hat diese Frau in ihrem damals kommunistischem Heimatland mit der Muttermilch eingetrichtert bekommen... sie hat erlerntes einfach abgerufen

Ist diese Frau womöglich eine

Ist diese Frau womöglich eine Quotenfrau? Deren größte Kompetenz darin besteht, Frau zu sein?
Jedenfalls ist diese Frau keine besondere Werbung dafür, dass mehr Frauen an der Spitze irgendwie anders wären, als Männer.
Warum erweist sie den Damen nicht die Ehre und tritt sang und klanglos zurück?

Die üblichen Verdächtigen

Die üblichen Verdächtigen schießen bei dem Bericht aus den sattsam bekannten Vorurteilskanonen, wahlweise 'EU', 'Kommunismus' oder 'Quotenfrau'. Auf der Skala 'guter Diskussionsstil' sackt man da von Platz 78 mindestens auf Platz 85 ab...

Frau

Georgiewa darf bleiben, Herr Kurz wurde faktisch aus dem Amt gedrängt. Obwohl beide die jeweiligen Vorwürfe bestreiten und noch nichts bewiesen ist.
Offenbar nimmt es der IWF mit Korruptionsvorwürfen nicht so ernst. Schließlich ging es um Vergünstigungen für China…als ob dieses Land das bei seiner großen finanziellen und wirtschaftlichen Stärke nötig hätte. Aber China arbeitet halt mit allen Tricks, erlaubten und nicht erlaubten, um seine großen Ziele zu erreichen.

Am 12. Oktober 2021 um 10:13 von Sparer

Zitat: Georgiewa darf bleiben, Herr Kurz wurde faktisch aus dem Amt gedrängt. Obwohl beide die jeweiligen Vorwürfe bestreiten und noch nichts bewiesen ist.

Österreich reagiert -glücklicherweise- sensibler als der Exekutivrat des IWF.

Zwei verschiedene paar Schuhe.

Zitat: Offenbar nimmt es der IWF mit Korruptionsvorwürfen nicht so ernst.

In dem TS-Artikel ist von Korruption nicht die Rede. Wissen Sie mehr?

Naja, war ja für China!

Wenn sie aber zugunsten Russlands manipuliert hätte, hätte man sich gewaltig entrüstet.

"Der Exekutivrat hat sich dennoch hinter IWF-Chefin

Kristalina Georgiewa gestellt."
Natürlich darf sie bleiben, wer will schon auf die Geschäfte mit China verzichten.

Im Amt bleiben ...

... ist eine richtige Entscheidung, weil sie ist da eine unter vielen Gleichgesinnten/innen.

Nicht "Quotenfrau", aber unter Druck zu setzen.

@10:05 von Bender Rodriguez
Meiner Beobachtung nach hat das nichts mit dem Genus zu tun. Es geht um die Abhängigkeit.
Auch die Vorgängerin Chr. Lagarde war sogar verurteilt wegen des Sarkozywahlkampfs. Der muss ja immerhin seine Soft-Gefängnisstrafe - als Hausarrest mit Fußfessel - absitzen.
Legarde hat seinerzeit gegen alle IWF-Regeln der Ukraine einen politisch (US) gewollten Milliardenkredit verschafft (Ob der jemals zurückgezahlt wird?).
Und Georgiewa soll eben auch "funktionieren".

Am 12. Oktober 2021 um 10:28 von wolf 666

Zitat: Im Amt bleiben ...... ist eine richtige Entscheidung, weil sie ist da eine unter vielen Gleichgesinnten/innen.

Wen meinen Sie denn mit dieser nebulösen Andeutung?

Kann es sein, dass Sie von dem IWF grundsätzlich nichts halten?

@10:22 von falsa demonstratio

>> In dem TS-Artikel ist von Korruption nicht die Rede. Wissen Sie mehr?<<

Ja. Weil ich 2 und 2 zusammenzählen kann.

@ 09:28 von Bernd Kevesligeti

"""Der IWF sorgte mit seinen Auflagen, die von den Ländern wegen vorheriger Kreditaufnahme akzeptiert werden musste, """

Nein, dafür sorgten die Länder, als sie die Verträge unterschrieben und den Bedingungen zugestimmt haben.

"""was der
Wirtschaft von Dritte Welt -Ländern schadet, zugunsten des Nordens....."""

Im Gegenteil. Aufgrund der besseren Kreditbedingungen verglichen mit der Privatwirtschaft, betreibt der IWF faktisch Umverteilung von "Norden" nach "Süden".

@ Bernd Kevesligeti

Wobei der größte Skandal doch die Politik des IWF selber ist: Ob Argentinien, Zypern, Jugoslawien. Der IWF sorgte mit seinen Auflagen, die von den Ländern wegen vorheriger Kreditaufnahme akzeptiert werden musste, meist für mehr Armut oder sogar ...

Bitte kein platter Whataboutism.

Und die Kredite sind freiwillig, man muss sich den Auflagen nicht unterwerfen. Man kann auch schlicht nur das ausgeben, was man einnimmt. Und die Auflagen sind davon abgesehen im Grunde sehr sinnvoll. Kein seriöser Kredit funktioniert ohne Auflagen.

re 10:12 SinnUndVerstand: Volltreffer!

>>Die üblichen Verdächtigen schießen bei dem Bericht aus den sattsam bekannten Vorurteilskanonen, wahlweise 'EU', 'Kommunismus' oder 'Quotenfrau'. Auf der Skala 'guter Diskussionsstil' sackt man da von Platz 78 mindestens auf Platz 85 ab...<<

Volltreffer - Kompliment!

Ich würde noch ergänzen, dass es sich oft um die gleichen Foristen handelt, die ansonsten bei jeder für sie passenden Gelegenheit in Endlosschleife die „Keine Beweise Platte“ auflegen.

von Etat DE gauche 10:38

Was die Rolle des IWF ist, kann man in dem Buch von Ernst Wolff "Weltmacht IWF", erschienen im Tectum-Verlag, nachlesen. Umverteilung schon aber nicht nach Süden.
Auch die Kartonsammler in Argentinien werden das
nicht wie der IWF sehen.
Oder die Auflagen zur Privatisierung der Wasserwirtschaft in Gambia, Ghana, Guinea, Malawi, Mali, Mosambik, Nicaragua,Sierra Leone und Jemen, die zu einer Erhöhung der Preise führten. Während in Bukina Faso eine Verringerung der Arbeitskosten durch Senkung des Mindestlohnes gefordert wurde-im Namen der Armutsminderung.

Man kann sich jede Diskussion sparen

Diejenigen, welche Macht besitzen, ob politisch, finanziell oder militärisch, bestimmen, nach welchen Regeln gespielt wird. Dies, gepaart mit der Korruptheit von Entscheidungsträgern, läßt mich für die Zukunft unserer Welt das Böseste ahnen.

Ich höre die letzten Jahre immer öfter einen Spruch " Ich bin froh, dass ich schon so alt bin ". Ich denke, dies sagt alles.

Am 12. Oktober 2021 um 10:36 von Sparer

@10:22 von falsa demonstratio: >> In dem TS-Artikel ist von Korruption nicht die Rede. Wissen Sie mehr?<<

Zitat: Ja. Weil ich 2 und 2 zusammenzählen kann.

Oh, sorry: Das ist natürlich etwas anderes.

@ Gregory Bodendorfer

Wie war...das noch mit den ständig hervorgebrachten Werten innerhalb der EU????

Wer bringt die hervor?

Wirtschaftsmodell des IWF hat noch nie funktioniert.

@0:38 von État DE gauche
Im Gegenteil. Es hat Volkswirtschaften, die ohnehin schon in der Bredouille waren, weiter in den Abgrund gestoßen. Sie wurden fast immer gezwungen, Gemeinvermögen Spekulanten verfügbar zu machen.

Auffällig: Weder die USA noch Deutschland haben sich in wirtschaftlich schwierigen Phasen - "Bankenkrise" etc. - an IWF-Vorgaben orientiert.

von Wolfgang Wodarg 10:46

Wieso Whataboutism ? Es geht um die Politik des IWF. Kredite sind freiwillig, richtig. Und in dem Zusammenhang ist es auch völlig unverständlich, daß auch heute noch Länder sich in diese Fallen begeben. Wahrscheinlich ist das illusionär.
Jedenfalls gehen die Wanderungsbewegungen von dort nach Norden weiter.....

@ Der Nachfrager

In der EU ist alles gleich! Egal was ein Politiker verbockt, er bleibt immer im Amt.

Was hat die IWF-Chefin denn verbockt? Jetzt mal abgesehen davon, dass es Vorwürfe gab. Die EU kann man ja kritisieren, aber es wäre dann nicht schlecht, etwas mehr als nur Hörensagen zu bieten.

Re : Sparer !

Ich denke, dass in allen wichtigen Bereichen der Finanz- und Weltpolitik irgend wo im dunklen Schatten so Manches veranstaltet wird, damit irgend ein größerer Protagonist das erreicht, was nur für ihn, bzw. die jeweilige Regierung gerade wichtig ist.
All diese dunklen Schattenseiten führen auf Dauer zu einer Verdrossenheit und Unzufriedenheit, weil die Kleinen immer die Verlierer bleiben werden.
Sicher ist, dass bestimmte Länder gewisse Hilfen eigentlich nicht mehr bräuchten, aber trotzdem jede Gelegenheit nutzen, um noch mehr für das ureigene Wohl oder der Macht zu kriegen !
Leider wollen nicht wirklich viele an einem Strang ziehen, sondern nur eigene Vorteile generieren, sonst würden doch alle versuchen, zusammen für Frieden, der Versorgung der Menschen und Rettung der Umwelt zu arbeiten. Es herrscht in zu vielen Ländern zu viel purer Egoismus und zu wenig Gemeinsinn, denn all die kulturellen und religiösen Hindernisse könnte man überwinden, wenn man wollte !!!

Nur eine Konsequenz des Festhaltens an einem obsoleten System

Eine andere zeigt z.B. der höchst unterschiedliche - und daher auch in seinen Konsequenzen höchst unterschiedliche - Umgang mit der Pandemie auf.

Solange das Schicksal aller von den Entscheidungen bzw. der Auffassungsgabe, der individuellen Interpretation "erfasster" Sachverhalte und dem guten Willen einiger weniger Einzelpersonen abhängt, kann sich nun mal für alle nicht wirklich etwas ändern.

@10:53 von krittkritt

"""Auffällig: Weder die USA noch Deutschland haben sich in wirtschaftlich schwierigen Phasen - "Bankenkrise" etc. - an IWF-Vorgaben orientiert."""

Auffällig: Weder die USA noch Deutschland haben in den besagten Krisen vom IWF Kredite erhalten.

Vorwürfe stehen im Artikel.

@10:54 von Wolfgang Wodrag
"Nach der Änderung der Daten soll Georgiewa dem zuständigen Referatsleiter mit der Aussage, dieser habe sich um den Multilateralismus verdient gemacht, gedankt haben. Auch bei der Beurteilung des Geschäftsklimas anderer Länder soll es in dem Bericht teils Unregelmäßigkeiten gegeben haben."

Ich habe aber auch noch so entfernt in Erinnerung, dass es aus Bulgarien seinerzeit, als sie einen Posten bei der EU bekam, auch heftige Vorhaltungen gab, die offensichtlich keine weiteren Folgen hatten.

Laeuft doch nicht schlecht.

"Folgenlos bleiben die Spekulationen aber wohl nicht. Insbesondere die USA wollen "proaktive Schritte" einleiten, "um die Integrität der Datenerhebung und die Glaubwürdigkeit des IWF zu stärken", wie Yellen sagte."

Laueft doch gut. Der Teil mit der Integritaet der Daten hoert ich sich solide an. Glaubwuerdigkeit kommt aber nur von selbst, wenn man sie sich verdient hat - ansonsten waere es Propagandakonfetti aus der Werbekanone.

@ 10:49 von Bernd Kevesligeti

"""Was die Rolle des IWF ist, kann man in dem Buch von Ernst Wolff "Weltmacht IWF", erschienen im Tectum-Verlag, nachlesen. Umverteilung schon aber nicht nach Süden."""

Das Interessante ist, würde man den IWF ersatzlos abschaffen, wäre der Aufschrei bei Herrn Wolff und anderen noch größer. Seine eigentliche Kritik am IWF ist: der "Norden" sollte noch mehr Geld mittels noch günstigeren Bedingungen (wiedermal verglichen mit der Privatwirtschaft) an den "Süden" schenken.

Chinas Einflussnahme durch

Chinas Einflussnahme durch direkten oder indirekten Druck wird noch gewaltig zunehmen. Ohne gemeinsame Gegenmassnahmen der Eindämmung wird sich die Xi Diktatur überall durchsetzen. Weltbank und IWF sind nur weitere Beispiele.

um 09:19 von falsa demonstratio

>>"Ist Ihnen entgangen, dass es ich bei dem IWF gar nicht um eine EU-Institution handelt?"<<

... aber die Betrügerin wurde ja immerhin zuvor bei der EU "ausgebildet"?

@Werner40 Zitat: "Chinas

@Werner40
Zitat:
"Chinas Einflussnahme durch direkten oder indirekten Druck wird noch gewaltig zunehmen. Ohne gemeinsame Gegenmassnahmen der Eindämmung wird sich die Xi Diktatur überall durchsetzen. Weltbank und IWF sind nur weitere Beispiele."

jaja - die "gelbe Gefahr" ist im Anmarsch
*kopfschüttel*

um 09:46 von falsa demonstratio

>>"Ich habe keine Veranlassung die Präsidentin zu verteidigen, ganz im Gegenteil. Es sieht so aus, als habe die EU die falsche Person favorisiert."<<

... jedenfalls gehört die Dame achtkantig beim IWF rausgeschmissen, aber sofort. Wo sind wir denn?

@11:01 von Traumfahrer

>> , denn all die kulturellen und religiösen Hindernisse könnte man überwinden, wenn man wollte<<

Da sehe ich auch so. Grundvoraussetzung dafür wäre, dass jeder Kulturkreis und jede Religionsgemeinschaft davon Abstand nehmen würde, fremde Kulturkreise bzw. Religionsgemeinschaften ändern, beeinflussen oder gar infiltrieren zu wollen. Jede Religionsgemeinschaft müsste alle anderen Religionen anerkennen, und nicht Angehörige anderer Religionsgemeinschaften zB als „Heiden“ oder „Ungläubige“ betrachten.
Gewaltsame Übergriffe auf Andersgläubige aus religiösen Gründen müssten zur Gänze aufhören.
Menschen, die temporär oder dauerhaft in fremde Kulturkreise kommen, müssten sich dergestalt integrieren, dass sie solche ihrer Werte, die denen des aufnehmenden Kulturkreises widersprechen, hintanstellen.
Da sehe ich leider noch einige Defizite…

re 10:13 Sparer: Umdrehung

>>Georgiewa darf bleiben, Herr Kurz wurde faktisch aus dem Amt gedrängt. Obwohl beide die jeweiligen Vorwürfe bestreiten und noch nichts bewiesen ist.<<

Das klingt irgendwie, als hätten Sie es lieber umgekehrt gehabt...

Im übrigen: Im Bericht steht sehr genau, wie intensiv über die Vorwürfe und mögliche Konsequenzen im 24-köpfigen Exekutivrat des IWF beraten wurde und entschieden wurde.

Was Herrn Kurz angeht: Dazu fällt mir im Gegensatz zu Ihnen in diesem Zusammenhang überhaupt nichts ein.

um 11:20 von Werner40

>>"Chinas Einflussnahme durch direkten oder indirekten Druck wird noch gewaltig zunehmen. Ohne gemeinsame Gegenmassnahmen der Eindämmung wird sich die Xi Diktatur überall durchsetzen. Weltbank und IWF sind nur weitere Beispiele."<<

Und schauen Sie sich an wie viele Firmen und Unternehmen hier in Deutschland mittlerweile den Chinesen gehören und was damit für eine Macht verbunden ist das deutsche Wirtschaftssystem zu beeinflussen?

Und immer wieder rückfällig

War nicht anders zu erwarten bei dem polizeilichen Führungszeugnis.

von Etat DE gauche 11:14

Nein, derartige Forderungen stehen nicht in dem Buch von Ernst Wollf.
Und das Ende des IWF ist leider nicht in Sicht, die Austeritätsprogramme gehen weiter, wie weiter oben beschrieben. Die Armut wird nicht bekämpft, was Massenmigration zur Folge hat.
Aber vielleicht wenden sich in der Zukunft Länder von dieser Institution ab, was dann Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen wird....

@ 10:47 von teachers voice

Genau. Und jetzt echauffieren diejenigen sich mit "achtkantig rausschmeißen. Wo sind wir denn?" Aber es ist letztlich durchschaubar, durch welche Ideologie das geleitet ist.

Frau von Interesse

Es ist offensichtlich, daß diejenigen, die jetzt die IWF-Chefin stützen, massives Interesse am gefälschten Ranking und an den Kotau vor China haben.
Das ist genauso in Dtl.
Zurück getreten wird hier nur, wenn die Hintermänner/frauen die Erwischte fallen lassen.
Deswegen kann Frau Giffrey auch Bürgermeister werden.

UNO, EU, Weltbank, IWF

Alles das gleiche. Hauptsache kommentieren.
Um es mal klar zusagen: Ich hab keinen Plan also kommentier ich das hier nicht.
Soviel hab ich verstanden: Daten und Glaubwürdigkeit sind das Kerngeschäft beider Institutionen. Ja dann sind die Entscheidungen natürlich fragwürdig. Das könnte die Weltbank natürlich besser kommunizieren. Ebenso der IWF.

Apropos: "diese Frau", wie es hier so schön heißt, ist mit einer der Gründe, warum ich das das männlichen Genus teilweise benachteiligende Gendern, respektieren muss. Wer sind wir denn? Sind wir noch in den sechzigern?

re 10:49 Garfield215: Alter und Weisheit

>>Man kann sich jede Diskussion sparen
Diejenigen, welche Macht besitzen, ob politisch, finanziell oder militärisch, bestimmen, nach welchen Regeln gespielt wird. Dies, gepaart mit der Korruptheit von Entscheidungsträgern, läßt mich für die Zukunft unserer Welt das Böseste ahnen.<<

Sie bestätigen sich ja selbst die Ausweglosigkeit Ihrer eigenen Gedankenkette. Sie behaupten eine umfassende Bankrotterklärung der menschlichen Gesellschaft und dann stellen Sie fest, dass Sie keine Hoffnung haben.

>>Ich höre die letzten Jahre immer öfter einen Spruch " Ich bin froh, dass ich schon so alt bin ". Ich denke, dies sagt alles.<<

Ja allerdings, das sagt „alles“! Mein Vorschlag wäre, sich in anderer Umgebung neu „umzuhören“.
Oder sich Bob Dylans „Back pages“ anzuhören:
„But I was so much older than,
I‘m younger than that now“

Kurz: Man kann im Alter auch wieder „jünger“ werden.

um 11:32 von SinnUndVerstand

>>"Genau. Und jetzt echauffieren diejenigen sich mit "achtkantig rausschmeißen. Wo sind wir denn?" Aber es ist letztlich durchschaubar, durch welche Ideologie das geleitet ist."<<

Das hat doch nichts mit Ideologie zu tun und ist ausschließlich dem Umstand geschuldet das besagte Person nachweislich betrogen hat. Diese Person gehört sofort vom Amt entfernt.

@11:32 von Bernd Kevesligeti

"""Und das Ende des IWF ist leider nicht in Sicht,"""

Ja leider. Man sollte den IWF ersatzlos abschaffen.

Und erst dann trete die Tatsache zutage, dass die IWF-Kritiker von links doch nicht so anti-IWF sind, weil ihnen der IWF lieber ist als gar keine Kredite für den "Süden" aus staatlichen Quellen des "Nordens".

re 11:27 Sparer: Widersprüche

>>Jede Religionsgemeinschaft müsste alle anderen Religionen anerkennen, und nicht Angehörige anderer Religionsgemeinschaften zB als „Heiden“ oder „Ungläubige“ betrachten.
Menschen, die temporär oder dauerhaft in fremde Kulturkreise kommen, müssten sich dergestalt integrieren, dass sie solche ihrer Werte, die denen des aufnehmenden Kulturkreises widersprechen, hintanstellen.
Da sehe ich leider noch einige Defizite…<<

Ich sehe hier vor allem Widersprüche...

um 11:27 von Sparer

>>"Menschen, die temporär oder dauerhaft in fremde Kulturkreise kommen, müssten sich dergestalt integrieren, dass sie solche ihrer Werte, die denen des aufnehmenden Kulturkreises widersprechen, hintanstellen."<<

In jedem anderen Land auf dieser Erde muss ich das sicherlich, aber nicht in Germany! Linke und Grüne sagen das WIR die Lebensart der Zugereisten annehmen müssten und nicht umgekehrt.

von Etat DE gauche 11:53

Das dem IWF immer noch Länder hinterherlaufen und für Kredite harte Strukturanpassungsprogramme hinnehmen, ist ein Phänomen. Liegt vielleicht auch an Regierungen und Politikern, die eventuell profitieren.
Aber die entschiedensten Verteidiger, die befinden sich doch im Norden. Warum ist das so ?

IWF, Weltbank, WHO usw..

Diese Institutionen sind alle in der Hand von Interessengruppen. Man kann daher nicht erwarten, dass dort objektiv, demokratisch und im Interesse der Menschen Entscheidungen getroffen werden.

@11:51 von eine_anmerkung.

Die Ideologie verbirgt sich in Ihrem Ausdruck "in der EU ausgebildet". Das haben Sie vermutlich selbst sehrwohl verstanden.

@Alter und Weisheit 11:47 teachers voice

zu @@10:49 'Garfield215'
Zu ihrem
"Kurz: Man kann im Alter auch wieder „jünger“ werden."

Das stimmt natürlich, trifft aber leider nur auf eine
'unter der 5% Hürde' sich befindende Entität an alten Menschen zu.

Inofern ist der Spruch 'Ich bin froh, dass ich schon so alt bin'
meiner Meinung nach ja nur ein Ausdruck der 'höchsten' Wahrscheinlichkeit,
das einem vieles noch erspart bleibt, was da noch so kommen könnte.

Und ich bin, obwohl ein pessimistischer Optimist
fest davon überzeugt, dass zu 99,9% dieser alte Spruch obsolet ist:
'Unsere Kinder werden es mal besser haben... [ als wir ]

Leider.
Dazu hat 'der Mensch/die Menschheit' zu sehr über seine Verantwortung gelebt.

11:53 von teachers voice

"Ich sehe hier vor allem Widersprüche..."

Ich wollte diese schon unterstreichen und rot am Heftrand ankreuzen - aber so wie Sie es sagen, reicht es voellig aus.

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Sehr geehrte User,

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Es grüßt
Die Moderation

@11:27 von teachers voice

>>Im übrigen: Im Bericht steht sehr genau, wie intensiv über die Vorwürfe und mögliche Konsequenzen im 24-köpfigen Exekutivrat des IWF beraten wurde und entschieden wurde.

Was Herrn Kurz angeht: Dazu fällt mir im Gegensatz zu Ihnen in diesem Zusammenhang überhaupt nichts ein.<<

Da wir schon beim Spekulieren und Mutmaßen sind:
Das klingt mir Ihrerseits nach Freibrief für Frau Georgiewa und Vorverurteilung von Herrn Kurz.

IWF-Chefin Georgiewa bleibt trotz Manipulationsvorwürfen....

IWF-Politik gegenüber Argentinien: Von 1956 bis 1999 19 Vereinbarungen mit Regierungen, darunter auch mit General Videla. Der IWF nahm maßgeblich Einfluß auf die Entwicklung des Landes. Der Anteil der Löhne am BIP schrumpfte von 43 % auf 22%. Die Industrieproduktion um 40 % geschrumpft, die Auslandsverschuldung von 8 auf 43 Milliarden Dollar angewachsen. Als Carlos Menem 1989 Präsident wurde, lag das Pro-Kopf-Einkommen im Land bereits um 20% unter dem Wert von 1975. Importbarrieren, auch im Agrarbereich waren aufgehoben, der Bankensektor fast vollständig privatisiert, der Erdölkonzern YPF und die Fluggesellschaft Aerolineas Argentinas gingen zu günstigen Preisen an ausländische Investoren.

um 12:05 von SinnUndVerstand

>>"Die Ideologie verbirgt sich in Ihrem Ausdruck "in der EU ausgebildet". Das haben Sie vermutlich selbst sehrwohl verstanden."<<

Sie sind aber ein kleiner Schelm! Diesen Hinweis haben Sie in Ihrem besagten Kommentar aber gar nicht angegeben?

um 08:53 von Sigrun_1954

>>"Falsch gedacht. Die Entscheidung ist für die Glaubwürdigkeit des IWF nicht zuträglich, um es diplomatisch auszudrücken."<<

Genau da sollte bei der ganzen Geschichte auch mal bedacht werden? Was für eine Wirkung und Glaubwürdigkeit hat der IWF zukünftig? Keine! Dort wird ja sowieso nur betrogen wird die einhellige Antwort auf jegliche Äußerungen des IWF sein. Mit der Weiterbeschäftigung der Betrügerin tut sich also der IWF selbst keinen Gefallen.

IWF

Auch in diesem Gremium sitzen nicht nur Menschen mit blütenreinen Hemden. Auch in diesem Gremium werden Interessen weniger überbewertet und Einflussnahme weniger kaum gestoppt, wenn entscheidende Träger davon profitieren. Dass ein IWF aber so großen Einfluss und große Macht in seiner Zentrale auf wesentliche Abläufe in der Handelswelt hat, muss erst recht dazu führen, stets zu kontrollieren und unzulässige Seilschaften und Bevorteilungen zu verhindern. China ist ein Staat unter vielen. Es bleiben Zweifel an der Untersuchung. Skepsis ist angebracht.

Am 12. Oktober 2021 um 11:29 von eine_anmerkung

Sperrminorität haben Europa und die USA China hat da kein großen Einfluss
Bitter mal tiefgründiger über die IWF informieren

Dylan corrected

>>Oder sich Bob Dylans „Back pages“ anzuhören:

- aber jetzt bitte „richtig“ -

„But I was so much older then,
I‘m younger than that now“

Tolles Lied!

@12:01 von eine_anmerkung.

Der nächste ideologiegeleitete Unsinn. In jedem Land dieser Erde gibt es kulturelle Inklusionsprozesse. Und was Sie über Linke und Grüne schreiben, hat die Qualität von grobem Unfug.

re 12:25 Sparer: Mutmaßungen

>>@11:27 von teachers voice
>>Im übrigen: Im Bericht steht sehr genau, wie intensiv über die Vorwürfe und mögliche Konsequenzen im 24-köpfigen Exekutivrat des IWF beraten wurde und entschieden wurde.

Was Herrn Kurz angeht: Dazu fällt mir im Gegensatz zu Ihnen in diesem Zusammenhang überhaupt nichts ein.<<

Da wir schon beim Spekulieren und Mutmaßen sind:
Das klingt mir Ihrerseits nach Freibrief für Frau Georgiewa und Vorverurteilung von Herrn Kurz.<<

Für mich klingt das völlig anders. Vor allem sehe ich wirklich nicht, wo ich „spekuliert“ oder „gemutmaßt“ hätte.

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Viele Grüße
Die Moderation

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