Kommentare

rer Truman Welt

Wichtig ist nur, daß er beschäftigt bleibt und deshalb möglichst wenig Zeit, seine emotionalen Ausbrüche und Ergüsse in die Welt zu katapultieren, die niemanden wirklich interessieren.

Mein Problem ist, das er

Mein Problem ist, das er immer noch vieeeel zu vieeeel Aufmerksamkeit bekommt und das nicht anders werden wird, wenn er eine eigene Plattform hat.
Dann kann er ungehindert "seine
(Un) Wahrheiten verkaufen".

dann kann "Fox News" ja dicht machen

Ich glaube, dass nach all dem, was dieser Mann fabriziert hat, die USA das einzige Land ist, in dem er weiterhin mit seiner Masche Erfolg hat. Bin nur gespannt, wie er dann mit Meinungen umgeht, die ihm auf seiner Plattform nicht wohlgesonnen sind.

In jedem Fall wird es Fox News dann schwer haben - oder leicht - weil dieser "Nachrichtensender" dann eine nicht versiegende "24-Stunden-Quelle" alternativer Fakten hat.

So ist es

wenn man viel Geld zur Verfügung hat wie Trump dann kann man sich die Nachrichten Sender selbst machen und Unwahrheiten verbreiten.

Mit wem will er sich auf

Mit wem will er sich auf seiner privaten Plattform unterhalten?
Bestimmt werden dort jede Menge Leute sein die ihm nur zustimmen, um zu sehen, wie er immer weiter überreagiert.

finde ich gut ...

Leider gibt es zu viele Plattformen die mittlerweile die Meinungsfreiheit einschränken!

Von daher kann man über jede neue Plattform - die die Meinungsfreiheit respektiert - froh sein.

omg

Aus dem Artikel:
> Nun will Trump sein eigenes Netzwerk
> gründen.
> [...]
> Die wichtigsten Online-Netzwerke
> blockierten daraufhin seine Profile.

Ähh, das war absolut absehbar und doch auch schon angekündigt? oO

Trump schafft mit seinem(???) Geld eine Internetplattform, auf der ER permanent, perfide und penetrant, ABER ungefiltert (und sofort jeden auftauchenden Widerspruch löschend bzw. im ShitStorm ertrinkend) SEINE Lügen und Propaganda weiterverbreiten kann. -.-

„Trump will eigenes Online-Netzwerk gründen“

Immerhin: Es ist sein EIGENES Netzwerk. Somit dürfte es wenigstens keine „Abgrenzungsschwierigkeiten“ geben, weil jedem klar sein dürfte, woran er da ist.

Eines kann man ihm nicht absprechen

Er hat einen gewissen Unterhaltungswert und Langeweile gab es bei ihm auch nicht.
Um richtig verstanden zu werden,ich verzichte auf diese Art von Unterhaltung sehr gerne.
Bei Trump funktioniert es leider,damit die Anhänger zu mobilisieren.
Es gibt durchaus,auch hier in Deutschland viel,die das toll finden.
Wie gut er damit noch ankommt wird sich zeigen.
Ich hoffe immer noch,dass er von der öffentlichen Wahrnehmung verschwindet.

08:50 von Exilrüganer Sie

08:50 von Exilrüganer

Sie werden sich gleich noch wundern!
Die "Trumpianer" stehen bestimmt schon in den Startlöchern. ;-)

Einen gewissen Hang zur Satire kann man Trump nicht ...

... absprechen.

Das Truth in "TRUTH Social" kontrastiert zu den über 30.000 Unwahrheiten , welche die Fact Checker Trump in seinem Wahlkampf und während seiner Präsidentschaft nachgewiesen und dokumentiert haben.

Noch nicht mal Wetttervorhersagen, in denen sich Trump probiert hatte, hielten der Realität stand.

Letztlich geht es darum, seine nach seiner Abwahl abnehmende Zahl von Anhängern "im Zelt" zu halten und seinen Einfluss auf die Republikanische Partei zu bewahren. Dafür das neue Sprachrohr.

Trump möchte also in

den Online-Netzwerken das erreichen, was Rupert Murdoch bei den Fernsehmedien bereits erreicht hat: Starke Medien jenseits des linksautoritären Mainstreams.
Ich wünsche ihm viel Erfolg, habe jedoch meine Zweifel ob Trump Media & Technology Group jemals so erfolgreich wird wie News Corp.

@08:50 von Exilrüganer

>> Bin nur gespannt, wie er dann mit
>> Meinungen umgeht, die ihm auf seiner
>> Plattform nicht wohlgesonnen sind

Da es seine eigene Plattform ist, wird er wohl wahrscheinlich ein komplettes Arbeitsteam aufstellen, dessen einzige Aufgabe es ist, nur diese Kommentare umgehend zu deleten. -.-

Wenn Monopolisten zensieren, ...

... darf eine Demokratie das nicht zulassen.
Sonst ist sie keine.

09:07 von Giselbert Sie reden

09:07 von Giselbert

Sie reden von "Meinungsfreiheit" und meinen was damit?
In Verbindung mit D.T. fällt mir da alles ein, nur nicht Meinungsfreiheit. Lügen,Lügen und nochmal Lügen garniert mit noch mehr Lügen.
Und - mit Verlaub - die gehören für mich nicht zur Meinungsfreiheit.

Der erste Anlauf Trump's auf ein Online-Medium ging schief ...

... und wurde nach 29 Tagen vom Netz genommen.

Nachdem Trump aufgrund seiner wissentlichen Falschaussagen bezüglich der Korrektheit der Wahlen vom 3. November wegen Regelverstoßes von Twitter und Facebook gesperrt worden war, versuchte er sich mit dem Blog

"From The Desk of Donald Trump"

Der Zuspruch des Publikums zu dieser Plattform war allerdings so mau, dass Trump sie nach einem knappen Monat eingestellt hat, zumal er die Berichterstattung über die niedrigen Beteiligungszahlen nicht ertragen konnte.

Trump

Trump möchte also vermutlich mal wieder das Geld anderer Leute verbrennen um sich selbst wichtig zu machen.

Die Nachrichten sind so schön, seit man nicht mehr täglich die Ergüsse dieses größten Präsidenten der US-Geschichte hören und lesen muss.

Aber leider muss es anscheinend manchmal noch sein.

Da ich auch auf den bisherigen "sozialen" Netzwerken keinen Account habe, werde ich auch dem Trump´schen nicht beitreten. Leider werde ich es nicht vermeiden können, dass die anderen Medien dann "Inhalte" von dort zitieren und kommentieren. Ich fände ignorieren viel besser.

Telegram

Vielleicht kann ihm mal jemand stecken, dass es Telegram gibt. Da kann man jeden Blödsinn posten, jede Lüge verbreiten und nach herzenslust rumpöbeln und beleidigen. Könnte ihm gefallen...

Im Übrigen möchte ich bis zum nächsten US-Wahlkampf keine Bilder mehr von diesem Grimassenreißer sehen. Wenn man schon über ihn berichten will, dann vielleicht mit einem Bild des erstürmten Kapitols oder eines Golfplatzes. Auf dem Golfplatz kann er ja dann aus genügender Ferne ganz, ganz klein zu sehen sein.

09:34 von dr.bashir Dem

09:34 von dr.bashir

Dem schließe ich mich voll umfänglich an.

Trump's Angriff auf die Demokratie und die U.S. Verfassung ...

... sind in der Geschichte das Landes ohne Beispiel.

Seine Verantwortung für den Sturm auf den Kongress am 6. Januar mit 5 Toten im Gefolge und seine Diskreditierung des Wahlprozesses aufgrund haltloser Behautpungen sind offenkundig und werden vom Repräsentantenhaus aufgearbeitet.

Insofern ist es ein Privileg im "Land of the free", dass der Ex-Präsident ein Medium gründen darf, über welches er seinen Spin fortgesetzt verbreiten und die Integrität der U.S. Verfassungsprozesse weiter attackieren kann.

Trumps eigenes Online-Netzwerk

Wenigstens weiß ich dann, wo ich die meisten Fake-News finden kann. :-)

Soll er machen

Das erinnert doch wieder an die "Superabhörsicheren Telefone die kein Staat knacken kann" -verbreitet vom Geheimdienst um Kriminelle Aktivitäten besser überwachen zu können

Wo bei einem Telegramaccount im Falle einer Durchsuchung die Augenbrauen hochgehen ist dann bei einem "TRUTHSocial"alles klar

"Im Radikalisierungsprozess am Endpunkt angekommen"

Eine Komplettüberwachung aller dort verlinkten Personen wird sicher Bald in Staats/Verfassungsschutz diskutiert werden.

Trump Netzwerk

Wenn er sein neues Netzwerk starten sollte , wird es ein neuer Hafen für Q Anon , Rechte . Ich sehe es mit Besorgnis, weil die Propaganda ungefiltert sehr wahrscheinlich einem noch größeren Teil offen steht durch seinen Bekanntheitsgrad .

@09:27 von ich1961

"""Lügen garniert mit noch mehr Lügen.
Und - mit Verlaub - die gehören für mich nicht zur Meinungsfreiheit."""

Wer oder was soll dann im politischen Diskurs zeigen was Wahrheit oder Lüge ist, wenn nicht der Diskurs selbst? Ein Wahrheitsministerium? Dass es kein Zufall ist, dass die USA mit der weltweit am stärksten ausgeprägten Meinungsfreiheit zugleich die älteste Demokratie sind, haben fast alle anderen Staaten der Welt noch nicht kapiert.

Für Trump’s Versuch der Unterminierung der Wahlzertifizierung...

…im zeitlichen Umfeld des 6. Januar haben soziale Medien eine sowohl vorbereitende als auch begleitende Rolle gespielt. Facebook hätte sich zum Komplizen gemacht, wenn das ungeahndet geblieben wäre.

  • „The Big Lie“, die Mär von der gestohlenen Wahl …
    über Trump’s Tweets avancierte zum Brandbeschleuniger der Gewalteskalation gegen den Kongress und den von der Verfassung vorgesehenen Vorgang der Wahlzertifizierung. Die profane Ebene von „Meinungsäußerung“ im Rahmen von „free speech“ hatten die Äußerungen von Trump und seine Messages im Vorfeld längst verlassen.
     
  • Die Gefährdung der U.S. Demokratie durch die Machenschaften …
  • eines Amtsinhabers, der seine Stellung in der U.S. Verfassungsarchitektur missbraucht, war ein beispielloser Vorgang. Trump hat sich seit seiner Abwahl repetitiv darüber ausgelassen, dass er von VP Pence erwartete, die Zertifizierung der Wahl zu unterbinden.

    FB ließ sich dazu nicht bis zum Finale bespielen.

    @ 09:27 von ich1961

    "Sie reden von "Meinungsfreiheit" und meinen was damit?
    In Verbindung mit D.T. fällt mir da alles ein, nur nicht Meinungsfreiheit. Lügen,Lügen und nochmal Lügen garniert mit noch mehr Lügen.
    Und - mit Verlaub - die gehören für mich nicht zur Meinungsfreiheit."

    Sobald zensiert wird besteht die große Gefahr, dass auch Wahrheiten die dem Zensor nicht genehm sind geblockt werden.
    Von daher lieber komplett unzensiert, hier muss man es dem mündigen, informierten Bürger überlassen seine Auswahl zu treffen.

    Hier ein Zitat von Kurt Tucholsky:
    „Zensur besteht aus Frechheit und Angst.“

    09:07, Giselbert

    >>finde ich gut ...
    Leider gibt es zu viele Plattformen die mittlerweile die Meinungsfreiheit einschränken!

    Von daher kann man über jede neue Plattform - die die Meinungsfreiheit respektiert - froh sein.<<

    Sie meinen, Trumps Plattform würde dann ein Hort der Meinungsfreiheit? Ich könne da dann auch posten? Unmoderiert? Oder ist da jeder frei, Trumps Meinung zu vertreten?

    Oje ...

    Artikel: "Wir leben in einer Welt, in der die Taliban eine große Präsenz auf Twitter haben, aber euer amerikanischer Lieblingspräsident wurde zum Schweigen gebracht"

    Sicherlich waren unter Trumps Veröffentlichungen Lügen, aber wenn andererseits Taliban-Accounts zugelassen sind, dann wird die Absurdität der Sperrung des Trump-Accounts offensichtlich.

    Stell dir vor, es ist Trump und keiner geht hin

    Diese Abwandlung eines alten Spruchs der Pazifisten auf Trump's Erscheinen würde passen.

    Re : Giselbert !

    Sicher die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut.
    Nur sollte ein so grasser Verdreher der Fakten und Lügner nicht wirklich die Bühner erhalten, wo er weiter seine Lügen und alternativen und skurrilen Fakten präsentiert. Dieser Mann hat zu viel Schaden angerichtet, und dafür sollte er erst einmal bestraft werden, und in den Knast. Da kann er sich dann mit den schweren Jungs austauschen. Mal sehen, wie die mit seinen "Fakten" umgehen.
    Was aber nicht zur Meinungsfreiheit gehört, sind Lügen, Diffamierungen, Hetze, Hass säen, Diskriminierungen, Drohungen, Einschüchterungen und gar Gewaltaufrufe. Solange man mit Achtung und Respekt miteinander umgeht, ist es in Ordnung, auch wenn unterschiedliche Meinungen zutage treten.

    Bitte um Erläuterung

    "Wenn Monopolisten zensieren, ... darf eine Demokratie das nicht zulassen." @marvin
    .
    Unter Monopolisten versteht man wirtschaftliche Konglomerate, die ein Marktsegment beherrschen. Was hat das mit Trump und Zensur zu tun? Ist Biden ein "Monopolist" und Trump die Freiheitsstatue?

    Re : Nettie !

    Vielleicht findet sich ein guter Hacker, der eine sehr gute Ramsonware bei ihm installiert, und damit blockiert !
    (Satire aus) !

    Spätzünder

    Mit 80 noch ein eigenes Twitter gründen? Wer's mag und wer die Spendengelder hat.

    09:18 von État DE gauche: linksautoritären Mainstreams

    "Trump möchte also in

    den Online-Netzwerken das erreichen, was Rupert Murdoch bei den Fernsehmedien bereits erreicht hat: Starke Medien jenseits des linksautoritären Mainstreams."

    Wenn man Breitbart oder PI-News für die neutrale politische Mitte hält, dann ist alles andere natürlich linksautoritärer Mainstream.

    09:28 Cosmopolitan_Citizen | Mit Pleiten kennt sich Trump aus

    'Der Zuspruch des Publikums zu dieser Plattform war allerdings so mau, dass Trump sie nach einem knappen Monat eingestellt hat, zumal er die Berichterstattung über die niedrigen Beteiligungszahlen nicht ertragen konnte. '

    Mit Pleiten und Insolvenzen kennt sich Donald Trump ja aus. Er hat schließlich etliche Unternehmen schon vorher in den Sand gesetzt. Wenn ihm das 'Establishment' und der 'Sumpf' nicht jedesmal mit Milliarden aus der Patsche geholfen hätten, würde er heute in einem beitragsfreien Golfclub die Bälle abschlagen und niemand würde sich darum scheren.

    @ Am 21. Oktober 2021 um 08:50 von ich1961

    >>Mein Problem ist, das er immer noch vieeeel zu vieeeel Aufmerksamkeit bekommt und das nicht anders werden wird, wenn er eine eigene Plattform hat.
    Dann kann er ungehindert "seine
    (Un) Wahrheiten verkaufen".<<

    Sie schreiben von (Un)wahrheiten. Dabei nennt sich doch seine neue Plattform "TRUTH Social".
    Ich bin fest davon überzeugt auf dieser Plattform nichts anderes als Die Wahrheit lesen zu werden, denn sonst würde man der Seite doch nicht so einen bedeutungsschwangeren Namen geben.

    Achtung! Dies war ein ironischer Beitrag.

    @ Giselbert

    Von daher kann man über jede neue Plattform - die die Meinungsfreiheit respektiert - froh sein.

    Das hat Trump aber aber nun offensichtlich nicht geplant. Zwinker.

    @ 09:27 von ich1961
    -nerin. Die grüne Präsidentschaftskandidatin Jil Stein hatte ein Video erstellt, in dem verschiedene widersprüchliche Aussagen Hillary Clintons gegeneinandergeschnitten waren.
    Die meisten US-Bürger hielten damals einer Umfrage zufolge H. Clinton für die größere Lügnerin, angefangen von der "Erklärung" ihres Vornamens.
    Das Problem war offensichtlich, dass Clintons Aussagen seriös wirkten. Bei Trump waren manche Übertreibungen offenkundig.

    Trump lebt ja schon immer in

    Trump lebt ja schon immer in seiner eigenen Welt. Da darf er gerne sein eigenes online-Netzwerk gründen.

    @ Am 21. Oktober 2021 um 09:06 von Bender Rodriguez

    >>Mit wem will er sich auf seiner privaten Plattform unterhalten?<<

    Na selbstverständlich nur mit the greatest president himself.

    >>Bestimmt werden dort jede Menge Leute sein die ihm nur zustimmen, um zu sehen, wie er immer weiter überreagiert.<<

    Auf dieser Seite wird es doch wohl nur darum gehen den größten und beliebtesten Präsidenten der USA ever zu präsentieren, Lobeshymnen über ihn auszuschütten und den Betrug der verlorenen Wahl zu thematisieren. Dazu dann noch die Techgiganten bekämpfen, weil Sie den armen Donald gesperrt haben und jede Menge weiteren NonstopNonsens aus der Schwerelosigkeit ungezügelten Unsinns.

    @ Am 21. Oktober 2021 um 09:07 von Giselbert

    >>finde ich gut ...

    Leider gibt es zu viele Plattformen die mittlerweile die Meinungsfreiheit einschränken!

    Von daher kann man über jede neue Plattform - die die Meinungsfreiheit respektiert - froh sein.<<

    Sie meine allen ernstes auf dieser Seite wird die Meinungsfreiheit akzeptiert?!

    @Giselbert, 09:07 Uhr

    Sie bringen da etwas durcheinander: Es gibt in der Tat zunehmend Plattformen, die gegen Hass- und Hetzbotschaften vorgehen. Dies ist keine Einschränkung der Meinungsfreiheit, sondern eine Maßnahme, die dem Schutz der Meinungsfreiheit vor deren Missbrauch dient.
    Trump hat Wahrheit und Lüge austauschbar gemacht und Menschen durch breit angelegte Lügen, wie etwa in Sachen Wahlfälschung, zu manipulieren versucht. Zu Recht wurden die Tweets von Trump daraufhin gelöscht. Wenn er nun eine neue Plattform präsentieren will, kann man sich leicht vorstellen, dass damit sein altes System von Hass, Hetze, Lüge und Manipulation reaktiviert werden soll. Es wäre damit ein Leichtes für ihn, seine Anhänger erneut zu Verschwörungen und Aktionen wie den Marsch auf das Capitol aufzurufen.

    @ État de couche

    Trump möchte also in den Online-Netzwerken das erreichen, was Rupert Murdoch bei den Fernsehmedien bereits erreicht hat: Starke Medien jenseits des linksautoritären Mainstreams.

    Soll das ein Loblied auf den rechtsautoritären Mainstream werden? Geht's noch?
    Und das schreiben Sie in den Diskussionsbeitrag bei einem neutralen und seriösen Medium?

    09:07 von Giselbert | Welche denn genau ?

    'Leider gibt es zu viele Plattformen die mittlerweile die Meinungsfreiheit einschränken! '

    Dann fällt es Ihnen bestimmt nicht schwer, wenigstens eine davon zu nennen. Durften Sie dort Ihre Meinung nicht sagen und wie wurde das unterbunden ?

    'Von daher kann man über jede neue Plattform - die die Meinungsfreiheit respektiert - froh sein.'

    Da musste ich dann doch herzhaft lachen, nichts für ungut!
    Glauben Sie tatsächlich, dass auf dieser Trump-Plattform auch nur ein Kritiker von Trump zu Wort kommt, seine Meinung frei sagen und seinen trump-kritischen Post platzieren kann ? Nicht wirklich, oder ?

    Abgeleitete Agressionen...

    Endlich kann man hier wieder ein wenig auf D.T.rumhacken. Da muss man sich für einige Zeit wenigstens nicht mit den wirklichen Problemen unserer Zeit beschäfigen. Diese Meldung funktioniert so etwa wie ein Blitzableiter.

    Zensur von Monopolisten: Problem mit Youtube, Facebook etc.

    @09:26 von marvin
    Der demokratische Staat hätte natürlich viel früher eingreifen müssen.
    Aber wenn der Staat selbst die Oberaufsicht übernimmt, ist natürlich die Neutralität, die Meinungsfreiheit, auch nicht automatisch gewährleistet.

    09:18, État DE gauche

    >>Trump möchte also in
    den Online-Netzwerken das erreichen, was Rupert Murdoch bei den Fernsehmedien bereits erreicht hat: Starke Medien jenseits des linksautoritären Mainstreams.<<

    Daß Rupert Murdoch bei Rechten höchste Wertschätzung genießt und seine Monopolstellung in Australien und Großbritannien mit Wohlwollen betrachtet wird, das wundert nicht und ist bekannt.

    Sie sollten aber die Orwell-Sprache („linksautoritärer Mainstream“) vermeiden, wenn Sie sich nicht lächerlich machen wollen.

    Allerdings scheinen Sie in dieser Hinsicht, genau wir der Blitzbote, schmerzfrei zu sein.

    09:50, Giselbert

    >>@ 09:27 von ich1961
    "Sie reden von "Meinungsfreiheit" und meinen was damit?
    In Verbindung mit D.T. fällt mir da alles ein, nur nicht Meinungsfreiheit. Lügen,Lügen und nochmal Lügen garniert mit noch mehr Lügen.
    Und - mit Verlaub - die gehören für mich nicht zur Meinungsfreiheit."

    Sobald zensiert wird besteht die große Gefahr, dass auch Wahrheiten die dem Zensor nicht genehm sind geblockt werden.
    Von daher lieber komplett unzensiert, hier muss man es dem mündigen, informierten Bürger überlassen seine Auswahl zu treffen.

    Hier ein Zitat von Kurt Tucholsky:
    „Zensur besteht aus Frechheit und Angst.“<<

    Zensieren kann nur eine Staatsführung und kein Wirtschaftsunternehmen.

    @ 09:55 von fathaland slim

    "Sie meinen, Trumps Plattform würde dann ein Hort der Meinungsfreiheit? Ich könne da dann auch posten? Unmoderiert? Oder ist da jeder frei, Trumps Meinung zu vertreten?"

    Nein, dies meinte ich nicht, ich meinte was ich schrieb: "Von daher kann man über jede neue Plattform - die die Meinungsfreiheit respektiert - froh sein."

    Ihre Fragen kann ich nicht beantworten (die müssten Sie an Mr. Trump stellen), außerdem wird es die Zeit zeigen, ob dort die Meinungsfreiheit respektiert wird.

    Käufliche Meinungsfreiheit

    Während Trumps Amtszeit war für Facebook und Twitter dessen Meinungswegzensur ganz unwichtig. Da waren die Milliarden wichtiger, die Trump Facebook und Twitter einbrachte.

    @ 10:04 von Wolfgang Wodrag

    "Spätzünder
    Mit 80 noch ein eigenes Twitter gründen? Wer's mag und wer die Spendengelder hat."

    Bin kein Trump-Fan, aber bei der Wahrheit kann man trotzdem bleiben.

    Trump ist 74 und keine 80. Im Prinzip egal, ist doch bewundernswert wenn ältere Menschen aktiv sind.

    Und ein Spätzünder war Trump gewiss nicht, wenn man seinen Werdegang in Schule und Beruf anschaut.

    @ um 09:07 von Giselbert

    "finde ich gut ...
    Leider gibt es zu viele Plattformen die mittlerweile die Meinungsfreiheit einschränken!
    Von daher kann man über jede neue Plattform - die die Meinungsfreiheit respektiert - froh sein."

    Einige meiner Beiträge wurden hier nicht veröffentlicht, was ich nicht immer verstanden habe.
    Trotzdem finde ich es richtig, dass unsere Beiträge erst gelesen und dann veröffentlicht (oder auch nicht) werden.
    Es gibt einfach zu viele, die den Begriff "Meinungsfreiheit" völlig falsch interpretieren. Sorry.

    Absichtsbekundungen wie immer

    Breitbart und andere Netzwerke der besonderen Art werden bestimmt Hilfestellung geben, wenn Trump sich wiederum ins Netzwerken begibt. Seine Fans wird es freuen. Und die kann ein moderates, ehrlich arbeitendes Netzwerk der bestehenden Anbieter entbehren. Was an falschen und konfusen Absurditäten da verbreitet wird, existiert doch sowieso schon in Plattforen und Foren. Die Macht eines Medienkonzerns a la Murdoch wird Trump wohl kaum erreichen. Dennoch heißt es für uns alle, diese Tummelplätze medialer Verschwörung und Irreführung im Auge zu behalten. Was aus solchen kleinen Bewegungen entstehen kann, hat man am Kapitol gesehen. Und Trump wird sich weder verantwortlich noch haftbar sehen. Wie immer. Das ist seine Attitüde eines "Ich bin ohne Schuld" -Missionars in eigener Sache.

    @ Am 21. Oktober 2021 um 10:18 von MRomTRom

    >>Am 21. Oktober 2021 um 10:18 von MRomTRom
    09:07 von Giselbert | Welche denn genau ?
    (...)

    'Von daher kann man über jede neue Plattform - die die Meinungsfreiheit respektiert - froh sein.'

    Da musste ich dann doch herzhaft lachen, nichts für ungut!
    Glauben Sie tatsächlich, dass auf dieser Trump-Plattform auch nur ein Kritiker von Trump zu Wort kommt, seine Meinung frei sagen und seinen trump-kritischen Post platzieren kann ? Nicht wirklich, oder ?<<

    Verwundern würde es mich nicht, wenn es tatsächlich einen Austausch mit trumpkritischen Kommentaren gäbe und im Verlaufe dessen dann die Kritiker argumentatorisch überzeugt würden und sich den Ausführungen der Gegenseite anschliessen. Liest sich sicherlich verschwörungsschwurbelig, aber ist nicht so weit hergeholt derartige Konstrukte zu spinnen, wenn man darum bemüht ist Lüge & Täuschung als Instrumente sinnvoll einzusetzen.

    @10:16 von Wolfgang Wodrag

    """Soll das ein Loblied auf den rechtsautoritären Mainstream werden? """

    Nein. In fast allen Themenbereichen sind die journalistischen Ansätze bei Fox News freiheitlicher als beim linksautoritären Mainstream.

    """Und das schreiben Sie in den Diskussionsbeitrag bei einem neutralen und seriösen Medium?"""

    Es gibt keine neutralen Medien. Das beste was es geben kann ist Medienvielfalt und -gleichberechtigung. Immerhin das haben die USA.

    Nachtrag

    Sorry, Trump ist im Juni 75 geworden.

    Trump arbeitet weiterhin an

    Trump arbeitet weiterhin an der Erschaffung einer alternativen Realität.
    Bei der VT vom Wahlbetrug war das ja schon erfolgreich. Ein Viertel der Amis glaubt dieser Lüge. Der 6.Januar war die direkte Folge davon.
    Trump will die Spaltung weiter fortsetzten, da diese ihm nutzt.
    Dann halt eben durch ein neues Netzwerk, wenn ihm Twitter die Plattform nicht mehr bietet.
    Der Name birgt natürlich eine grandiose Ironie, angesichts der Tatsache, dass Trump die Unwahrheit zum Stilmittel seiner Amtszeit erhoben hat.
    Trump arbeitet an seinem Comeback. Angriffe auf die Verfassung, die Vergiftung des politischen Diskurs und zahllose weiter Lügen sind da von ihm vorprogrammiert.

    @ 10:41 von pemiku

    "Einige meiner Beiträge wurden hier nicht veröffentlicht, was ich nicht immer verstanden habe.
    Trotzdem finde ich es richtig, dass unsere Beiträge erst gelesen und dann veröffentlicht (oder auch nicht) werden."

    Sehen Sie, so unterschiedlich können Meinungen sein. Ich finde es nicht gut, weil meine nicht veröffentlichen Beiträgen von der Meinungsfreiheit gedeckt waren.

    @ État DE gauche

    Es gibt keine neutralen Medien.

    Die gibt es sehr wohl. Und Ihre Antwort verrät nicht viel über Medien, aber viel über Sie selbst.

    10:30, Giselbert

    >>@ 09:55 von fathaland slim
    "Sie meinen, Trumps Plattform würde dann ein Hort der Meinungsfreiheit? Ich könne da dann auch posten? Unmoderiert? Oder ist da jeder frei, Trumps Meinung zu vertreten?"

    Nein, dies meinte ich nicht, ich meinte was ich schrieb: "Von daher kann man über jede neue Plattform - die die Meinungsfreiheit respektiert - froh sein."

    Ihre Fragen kann ich nicht beantworten (die müssten Sie an Mr. Trump stellen), außerdem wird es die Zeit zeigen, ob dort die Meinungsfreiheit respektiert wird.<<

    Ach so. Sie meinten gar nicht Trumps Plattform, als Sie "Von daher kann man über jede neue Plattform - die die Meinungsfreiheit respektiert - froh sein." schrieben.

    Wie konnte ich Sie nur so sehr mißverstehen.

    @ Giselbert

    Bin kein Trump-Fan, aber bei der Wahrheit kann man trotzdem bleiben. Trump ist 74 und keine 80.

    Entschuldigung, da habe ich mich vertan.

    Und ein Spätzünder war Trump gewiss nicht, wenn man seinen Werdegang in Schule und Beruf anschaut.

    Da haben Sie recht, er hat es früh zum Millionär geschafft, nämlich immerhin vor 74 Jahren.

    Zensur schafft nur Paralellstrukturen, die dann unsichtbar sind

    Zum einen finde ich es als linksliberaler sehr bedenklich wenn so große Plattformen selektiv Informationen filtern und mir meine ganz persönliche Blase bauen. Ich bin erwachsen und ich möchte selbst entscheiden können, was ich mir als nächstes anschaue...Es hat kein Algorithmus zu entscheiden aus welchen Beweggründen ich meinetwegen eine Trumprede sehen will. Vielleicht will ich das ja nur um auch die Argumente der Gegenseite zu kennen...

    Auf der anderen Seite sind diese Netzwerke wie Mediendrogen. Sie sind so programmiert, dass sie dem Nutzer immer härteren Stoff anbieten. Im Kern sind das feedbackloop gesteuerte Radikalisierungsmaschinen. Über kurz oder lang werden so viele Menschen aus der Realität entrückt werden, dass die Gesellschaft daran zerbrechen könnte.

    Es würde meines Erachtens aber schon reichen, die Algorithmen auf Zufallsauswahl zu stellen, statt den Benutzer gezielt mit immer kontroverseren Material zu verführen.

    Für Trump bietet sich da erstmal eine Marktlücke.

    "Sturm auf den Kongress": Tote waren Demonstranten.

    @09:40 von Cosmopolitan_Citizen
    Bis auf einen Polizisten, der einen Herzinfarkt erlitt.
    Gegner der USA verweisen süffisant darauf, dass eine Demonstrantin, ein ehemaliges Mitglied der U.S. Air Force, von der Polizei erschossen wurde.

    @ FakeNews-Checker

    Während Trumps Amtszeit war für Facebook und Twitter dessen Meinungswegzensur ganz unwichtig. Da waren die Milliarden wichtiger, die Trump Facebook und Twitter einbrachte.

    Milliarden? Wie soll das geschehen sein? Ich glaube, da müssen Sie nochmal checken.

    Respekt,

    in seinem Alter ein stolzes Projekt.

    Ohne unabhängige Medien kommen auch Sie nicht aus

    @ Giselbert:

    Von daher lieber komplett unzensiert, hier muss man es dem mündigen, informierten Bürger überlassen seine Auswahl zu treffen.

    Welche Auswahl wollen Sie denn treffen, wenn Sie keinem Medium vertrauen? Wenn Sie von keinem Medium mit Bestimmtheit wissen, dass eine Story fundiert und aufrichtig recherchiert ist? Dass Journalisten sich erhlich von einem Berufsethos leiten lassen?

    Ich sage Ihnen, was dann passiert. Sie landen beim Treffen dieser "Auswahl" nur immer wieder in Ihrer eigenen Meinungsblase.

    @ um 10:53 von Giselbert

    "Sehen Sie, so unterschiedlich können Meinungen sein. Ich finde es nicht gut, weil meine nicht veröffentlichen Beiträgen von der Meinungsfreiheit gedeckt waren"

    Die hier Verantwortlichen waren offensichtlich anderer Meinung. Auch das ist "Meinungsfreiheit". :-)

    Trump brauchte twitter fuer

    Trump brauchte twitter fuer seine voter fraud in the 2020 election Luegen und er wird benoetigen eine online-Buehne fuer den Kampf gegen McConnell.

    McConnell stellte sich oeffentlich gegen Trump's support fuer die midterm elections 2022 am Dienstag. Wichtig sei die Zukunft der GOP, und "...not a rehash of suggestions about what may have happened in 2020."

    Auf Twitter waere McConnell jetzt das Ziel von Trump's Attacken.

    @ krittkritt

    Gegner der USA verweisen süffisant darauf, dass eine Demonstrantin, ein ehemaliges Mitglied der U.S. Air Force, von der Polizei erschossen wurde.

    Sie wissen genau, dass das Notwehr war. Warum kommt dann das jetzt? Was ist daran süffisant? Das ist unaufrichtig.

    @ Carina F

    Und da kann man dann jeglicher Meinung sein! Hausrecht

    Eine Moderation streicht ja keine Meinung heraus. Jede Meinung ist selbstverständlich erlaubt und wird veröffentlicht. Eine Moderation streicht, wenn der Beitrag beispielsweise Beleidigungen enthält oder schlicht nicht zum Thema gehört.

    10:56, Wolfgang Wodrag

    >>@ État DE gauche
    „Es gibt keine neutralen Medien.“

    Die gibt es sehr wohl. Und Ihre Antwort verrät nicht viel über Medien, aber viel über Sie selbst.<<

    Nein, da muss ich der Foristin Recht geben. So etwas wie neutrale Medien kann es gar nicht geben. Die Diskussion wurde hier oft genug geführt. Es handelt sich um einen Kampfbegriff der Rechten, mit dem die öffentlich-rechtlichen Medien diskreditiert werden sollen. Zumindest dieses Narrativ bedient die Foristin zum Glück nicht.

    Poor America

    wenn es diese Plattorm ernst nimmt.
    Ich betrachte das Ganze als einen Comic-Kanal in dem sich "the president ever" austoben und seine Lügen weiter verbreiten kann.
    Eine Meinungsfreiheit ist nur erwünscht, wenn sie mit der von DT übereinstimmt.
    Er sollte seine Plattform nutzen und nochmal Stellung nehmen zum 6.1.2021, aber für ihn gibt es diesen Tag wahrscheinlich nicht einmal im Kalender, also Fake

    11:10 von Wolfgang Wodrag Das

    11:10 von Wolfgang Wodrag

    Das ist doch "klar wie Kloßbrühe": einer der "Trumpianer".

    10:10, krittkritt

    >>Die meisten US-Bürger hielten früher Hillary für die größere Lüg
    @ 09:27 von ich1961
    -nerin. Die grüne Präsidentschaftskandidatin Jil Stein hatte ein Video erstellt, in dem verschiedene widersprüchliche Aussagen Hillary Clintons gegeneinandergeschnitten waren.
    Die meisten US-Bürger hielten damals einer Umfrage zufolge H. Clinton für die größere Lügnerin, angefangen von der "Erklärung" ihres Vornamens.
    Das Problem war offensichtlich, dass Clintons Aussagen seriös wirkten. Bei Trump waren manche Übertreibungen offenkundig.<<

    Führen Sie wirklich immer noch den Wahlkampf von 2016?

    Sie könnten der letzte Mensch auf dieser Erde sein, der sich noch an Hillary Clinton abarbeitet.

    @ 11:07 von Carina F

    "Und da kann man dann jeglicher Meinung sein! Hausrecht"

    Gerade bei größeren, öffentlichen Plattformen gibt es Diskussionen, ob ein Hausrecht rechtens ist.

    Im Grunde bieten die Gesetze und deren richterliche Prüfung eine ausreichende Basis auf Einhaltung.

    Wenn Konsequenzen folgen können, wird sich jeder genau überlegen, ob er etwas veröffentlicht, was nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt ist.

    Trump

    Ich kann mich hinstellen und in die Menschenmenge "Auf ins Rathaus mit Gebrüll" rufen. Da werden kaum welche drauf anspringen. Vielleicht einige, die wissen wollen, warum ich das rufe. Trump ruft in einem Netzwerk auf verschiedenen Plattformen: Auf ins Kapitol- und die Menschenmenge stürmt gewalttätig in die Gebäude und mischt auf und bedroht. Da ist die Botschaft anders angekommen als es bei mir der Fall wäre. Daran sieht man, wie gefährlich die Naivität und das einfach gestrickte Weltbild von Trump, seinen Lakaien und seiner Fanmeile ist. Der Mob entsteht von einer Minute zur anderen. Bei schweren Übergriffen, die auf gewaltsamen Demonstrationen passieren und verbal angeheizt werden, geht eine Handlung einzelner mit aggressiven und blindwütigen Mitläufern in die Gewaltspirale über. Man kann sehen und nur warnen: wenn man gegen manche verbale Attacken eingreift, ist das nicht immer Zensur und Meinungsunterdrückung. Sondern Schutzmechanismus vor Schlimmerem.

    @10:56 von Wolfgang Wodrag

    "Es gibt keine neutralen Medien."
    Die gibt es sehr wohl. Und Ihre Antwort verrät nicht viel über Medien, aber viel über Sie selbst.

    Meine Antwort verrät viel über beides. Ich verstehe wie Medienpolitik in den freiheitlichen Demokratien funktioniert.
    Was für den einen "neutral" ist, ist für den anderen "einseitig". Deswegen ist eine vielfältige, freie und gleichberechtigte Medienlandschaft wie in den USA so wichtig.
    Wenn eine Seite mit einer medialen Übermacht von sich behauptet "neutral" die "Fakten" zu übermitteln, dann wird's gefährlich. Dann gehts Richtung "Wahrheitsministerium".

    @ tinchen 11:09

    Danke für die Hintergrundinformation. Hat Trump Angst , das die GOP ihm entgleitet ?

    @ 11:00 von Bill Hicks - Free Speech ist ein vitales Recht ...

    ... und es wird in den U.S.A. durch das 1st Amendment geschützt.

    Es gibt aber eine ganze Reihe Kategorien, welche die U.S. Gesetzgebung ausdrücklich von diesem Schutz ausnimmt. Neben Kinderpornographie, tatsächlicher Bedrohung u.a. zählt dazu auch die Anstachelung zu "ungesetzlichem Verhalten und Gesetzesverstößen".

    Bei der Entscheidung von Facebook und Twitter ging es nicht darum, ob die 30.000 und mehr Unwahrheiten von Trump weiter transportiert werden sollen, sondern ob offensichtlich Aufrufe zu Gesetzesverstößen und Anstachlung zur Anwendung von Gewalt aus Trump's Messages hervor gingen. Das wird vom U.S. Congress geprüft.

    Dazu wollten Facebook und Twitter jedenfalls keine Hilfestellung leisten. Auch Trump's neue Plattform wird sich dieser Herausforderung stellen müssen.

    Trump intrigiert und zündelt

    Personenbezogen ist der Fall Trump ein Lehrbuch aus der Geschichte, wie man demokratische Leute plötzlich in Fanatiker und Anarchisten umpolen und manipulieren kann. Trump ist ein fatales Missgeschick in der Politik der USA. Ein Rädelsführer, der sein Amt missbraucht und ohne Anklage davon kommt. Der Typ hintertreibt alles und findet auch noch Förderer und Drahtzieher, die ihn selbst wiederum instrumentalisieren, um ihren Happen von Macht und Einfluss zu einem Monolithen aufzutürmen. Wer Medienmacht hat, der weiß, wie schnell er Menschenmassen beeinflussen kann. Freiheit und Meinungsfreiheit um jeden Preis hat ihre Tücken, gerade von diesen Freiheiten machen auch Leute mt Umsturzplänen fleißig Gebrauch. Wir meckern über angebliche Zensur. Andersrum gefragt: was würde passieren, wenn alles grenzen- und hemmungslos verbreitet werden könnte? Siehe Kapitol. Siehe islamistische Terroristen mit ihren Netzwerken. Wollen wir das riskieren? Das muss diskutiert werden!

    Strategie-'Fail'

    Das Schaffen von "Gated-communities" als Businessmodell hat bei politischem Eiferertum nur sehr begrenzte Massenwirkung. Und um die geht's ja eigentlich. Neben dem Profitmachen natürlich.

    Facebook oder Twitter als 'offene' Plattform funktionieren für Demokratiefeinde ja eben deswegen, weil dort so mal eben auch ohne irgendwie 'eingeschriebenes Mitglied' zu sein, einem die gesamte Niedertracht, der Schmutz aus dem rechten Paralleluniversum in den eigenen News-Thread reingespült wird. Da wirkt der Netzwerkeffekt.

    Gründet Trump sein eigenes Biotop werden sich vornehmlich seine Sektenanhänger dort tummeln und sich abgeschottet wie in einem geschlossenen Telegram-Schwurblerkreis oder einer abgeschlossenen Facebookgruppe selbst bespiegeln und nur gegenseitig aufhetzen.

    Breitenwirkung eher vernachlässigbar. Trumps Versuch Parler oder BitChute zu okkupieren ging ja bereits in die Hose.

    Neue Mitläufer lassen sich mit der Strategie nicht einsacken.

    11:00 von Bill Hick: Algorithmen

    Was Sie beschreiben, ist genau der Mechanismus, nach dem gewinnorientierte soziale Netzwerke funktionieren:

    - Die Aufmerksamkeit der Nutzer ist die Resource, die z.B. an Werbetreibende verkauft wird.
    - Diese Resource wird wertvoller, wenn die Nutzer länger auf der Platform gehalten werden.
    - Hierzu werden zahlreiche Mechanismen verwendet (Likes, sozialer Zwang, Bestätigung der eigenen Meinung), um das Belohnungssystem im Gehirn zu triggern

    Wer sich dessen nicht bewusst ist und seine Informationen hauptsächlich in sozialen Medien sucht, ist schon in seiner Filterblase gefangen.

    "Für Trump bietet sich da erstmal eine Marktlücke."

    Wenn ich reflektiere, wie Trump mit Kritig umgegangen ist,
    dann ist diese Marktlücke wohl "Eine eigene Platform als Echokammer für Trump-Anhänger"

    Nun, vielleicht hat er ja recht

    Wenn er mit den Regeln anderer Plattformen nicht klar kommt oder auch nur ein in Frage stellen dieser Regeln nicht möglich ist, bleibt ihm vielleicht nichts anderes übrig. Die Meinungsfreiheit ist zu wichtig, als dass man im Zweifel irgend jemand anderem als einem Gericht die Entscheidung darüber überlassen sollte, was veröffentlicht werden darf und was nicht.
    Wenn er auf seiner Plattform dann den üblichen Müll verbreitet, muss er mit den eventuellen juristischen Folgen leben. Bisher hat er da ja nicht so 'ne tolle Erfolgsquote.

    @10:53 von Giselbert: von der Meinungsfreiheit gedeckt

    "Sehen Sie, so unterschiedlich können Meinungen sein. Ich finde es nicht gut, weil meine nicht veröffentlichen Beiträgen von der Meinungsfreiheit gedeckt waren."

    Wie so viele andere verwechseln Sie die staatlich garantierte Meinungsfreiheit mit der Teilnahme an einer Online-Diskussion in einem nicht-staatlichen Medium.

    Ihre nichtveröffentlichten Beiträge wurden genauso wie meine nichtveröffentlichten Beiträge nicht vom Staat zensiert.

    Wir dürfen diese Kommetare jederzeit auf Pappschilder schreiben und uns damit an die nächste Straßenecke stellen, um unsere Meinung kund zu tun. Solange wir gegen keine Gesetze verstoßen, wird uns der Staat nicht daran hindern.

    Dass die Tagesschau manchen Kommentar nicht veröffentlich, liegt an den von uns akzeptierten Forenregeln, gegen die diese Kommentare wohl verstoßen.

    Leider bekommt man kein Feedback, warum ein Beitrag den berühmten roten Balken bekommen hat, aber das macht vermutlich zuviel Arbeit.

    Meinungsfreiheit?

    Natürlich herrscht hier und in den USA Meinungsfreiheit. Nur ist andersherum kein anderer verpflichtet, meine Meinung zu teilen oder sie gar zu veröffentlichen.

    Ich kann noch so viele Leserbriefe an SZ oder FAZ schreiben. Die müssen die nicht veröffentlichen. Ich darf ein Buch schreiben, aber kein Verlag ist verpflichtet, das zu veröffentlichen. Bin ich deswegen in meiner Meinungsfreiheit eingeschränkt? Weiß nicht, vielleicht, aber ich habe es immer als normal empfunden, dass die Inhaber eines Mediums über dessen Inhalte bestimmen.

    Jetzt ist Trump, im Unterschied zu mir, sogar in der komfortablen Situation, ein eigenes Medium gründen zu können. Er könnte auch einen Verlag gründen, eine Zeitung herausgeben oder eine TV-Station ins Leben rufen.

    Aber Internet ist billiger und einfacher. Sogar ich könnte eine Webseite aufmachen und darauf die krudesten Behauptungen in die Welt schicken. Kein Problem - ist bis heute Abend erledigt.

    Trump ist ein Negativ-Beispiel

    Am Fall dieses Trumps ist gut darstellbar, wozu es führen kann, wenn die Staatssysteme es zulassen, dass Menschen überdimensional reich werden können zulasten der vielen Armen in den jeweiligen Systemen.
    Trump ist "Geldverschwendung" gewohnt, wie sich auch daran zeigt, dass er ein eigenes Online-Netzwerk gründen wolle.
    Welcher arme Bürger käme schon auf solche Ideen?
    Für mich sind solche Negativ-Beispiele wie Trump ein -weiterer- Grund dafür, dass alles getan werden sollte, dass die Schere zwischen arm u. reich wieder geschlossen werden sollte.
    D. h. Reichtum bis zu einem gewissen Grad sei zulässig, wenn dieser Reichtum durch die Arbeit der eigenen Hände erwirtschaftet wurde u. nicht unter Ausnutzung von anderen -geringverdienenden- Menschen.
    Um keinen exorbitanten Reichtum zu ermöglichen, sollten Steuern u. Abgaben ab einer bestimmten Höhe des Reichtums u. des Einkommens stark erhöht werden.

    Über die Grenzen, ab wann man dabei einsetzt, mag man dann noch diskutieren.

    Moment mal

    Die "Plattformen" genießen Hausrecht. Die können sperren, einschränken was immer sie wollen.

    Gefällt das nicht, bitte eigene Plattform gründen. Dort können dann sie erlauben - oder nicht erlauben, was immer Sie wollen.

    Das hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun. Wollen Sie Meinungsfreiheit, stellen Sie sich bitte an die nächste öffentliche Hausecke auf ein Podest und tun Sie ihre Meinung kund.

    Doppelmoral nach Belieben ?

    Auch bei diesem Thema mit Trump's neuer Online-Box ist mitunter eine erstaunliche Doppelmoral vorzufinden.

    Da rufen diesselben Leute, die sonst gegen die ÖR-Medien opponieren und nur noch private Medien sehen wollen, nun 'Zensur', wenn die Privaten ihre Mitgliedschaftsregeln anwenden. Dann soll auch noch der Staat eingreifen.

    Nein, muss er nicht. Erstens handelt es sich um keine Zensur und zweitens willigt jeder Nutzer von sozialen Medien beim anmelden v o r h e r ein, dass er sich an die vom Betreiber aufgestellten Regeln hält. Wenn dazu gehört, dass keine Inhalte mit Hass und Gewalt gepostet werden dürfen, dann ist es das Recht dieses Betreibers, seine Regeln durchzusetzen. So geht Privatwirtschaft.

    09:03 von schiebaer45: Trump

    < So ist es
    wenn man viel Geld zur Verfügung hat wie Trump dann kann man sich die Nachrichten Sender selbst machen und Unwahrheiten verbreiten. >

    Sie weisen auf die negativen Folgen eines überdimensionalen Reichtums hin.
    Dabei bin ich mir nicht so sicher, ob Trump nun noch reich ist oder ob er einige gutgläubige Geldgeber hat, die ihn als Zugpferd für ihre Interessen vor ihren "Karren spannen".
    Wenn Trump weiterhin so reich noch ist, dass er mit eigenen Mitteln solche Ziele verfolgen kann, ist das ein Argument dafür, dass viel mehr getan werden muss, dass die Staatssysteme gerechter werden, d. h. dass eine Umverteilung von oben nach unten erfolgen muss.
    Wenn andere Geldgeber Trump finanzieren, ist dies ein Fall für den Verfassungsschutz der USA... Denn Trump ist, solange er noch nicht entmündigt ist, brandgefährlich.

    @Am 21. Oktober 2021 um 11:28 von realitychecker

    Zitat: "Gründet Trump sein eigenes Biotop werden sich vornehmlich seine Sektenanhänger dort tummeln und sich abgeschottet wie in einem geschlossenen Telegram-Schwurblerkreis oder einer abgeschlossenen Facebookgruppe selbst bespiegeln und nur gegenseitig aufhetzen."

    Ein Grund mehr Trump und Trumpanhänger auf auf den üblichen Netzwerken freizuschalten und ihnen die vollen Rechte der freien Rede (wieder) zu geben.

    Auf diese Weise können Linke ihnen ihre "brillianten" Gegenargumente um die Ohren hauen.

    Fürchten Sie sich mal wieder vor der freien Rede und den demokratischen Diskurs?

    @État DE gauche 11:22

    "Wenn eine Seite mit einer medialen Übermacht von sich behauptet "neutral" die "Fakten" zu übermitteln, dann wird's gefährlich. Dann gehts Richtung "Wahrheitsministerium"."

    Viel gefährlicher ist es, wenn eine Seite Hetze und Lügen in Dauerschleife verbreitet und das System wegen der sog. "Meinungsfreiheit" keine Möglichkeiten hat, diese Seite zu stoppen.

    Fox News ist eine der Hauptursachen dafür, dass die US-Demokratie in Lebensgefahr ist.

    @Am 21. Oktober 2021 um 11:28 von realitychecker

    Zitat: "Breitenwirkung eher vernachlässigbar. Trumps Versuch Parler oder BitChute zu okkupieren ging ja bereits in die Hose."

    Jajaja, ich werde es mir ausrichten.

    Trump würde ja auch nie die präsidiale Nominierung 2015 gewinnen, hieß es.

    Trump würde ja auch nie die Wahlen 2016 gewinnen, hieß es.

    11:19, Giselbert

    >>@ 11:07 von Carina F
    "Und da kann man dann jeglicher Meinung sein! Hausrecht"

    Gerade bei größeren, öffentlichen Plattformen gibt es Diskussionen, ob ein Hausrecht rechtens ist.

    Im Grunde bieten die Gesetze und deren richterliche Prüfung eine ausreichende Basis auf Einhaltung.

    Wenn Konsequenzen folgen können, wird sich jeder genau überlegen, ob er etwas veröffentlicht, was nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt ist.<<

    Unter Trump wurden die sozialen Plattformen gesetzlich für die von ihnen transportierten Inhalte verantwortlich gemacht. Vorher war es so, daß der Betreiber seine Hände in Unschuld waschen konnte und die Verantwortung ausschließlich beim Nutzer lag.

    Mit dieser Präsidialverfügung hat Trump ein gewaltiges Eigentor geschossen.

    @11:27 von Cosmopolitan_Citizen

    Es gibt aber eine ganze Reihe Kategorien, welche die U.S. Gesetzgebung ausdrücklich von diesem Schutz ausnimmt. Neben Kinderpornographie, tatsächlicher Bedrohung u.a. zählt dazu auch die Anstachelung zu "ungesetzlichem Verhalten und Gesetzesverstößen".

    Auch Trump's neue Plattform wird sich dieser Herausforderung stellen müssen.

    Das ist allerdings wahr. In den USA sind tatsächliche Drohungen und Aufrufe zu Gesetzesverstößen nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt. Dagegen sind unbequeme Meinungsäußerungen wie angebliche "Hetze", "Hass" oder "Beleidigungen" selbstverständlich von der Meinungsfreiheit gedeckt, weil ansonsten die Staatsmacht per chilling effect die Möglichkeiten von Kritikern und Oppositionellen massiv einschränken könnte.

    @ Giselbert, um 09:07

    ...eine Plattform, die die Meinungsfreiheit respektiert..

    Ich kann nicht mal müde grinsen über diesen Satz.

    Da schafft sich jemand seine eigene Plattform, um seine Plattitüden zu verbreiten.
    Warum sollte der seine Meinungsfreiheit nicht respektieren?

    Die Alternative dazu heißt ignorieren.

    Aber doch sehr amüsant, wie

    Aber doch sehr amüsant, wie hier einige Foristen das neue Netzwerk Trumps als Dienst an der Meinungsfreiheit sehen.
    Da ignoriert man natürlich die Tatsache, dass Trump alle Medien, die ihn regelmäßig kritisieren als "lügenpresse" oder "Volksfeinde" bezeichnet. Oder während seiner Amtszeit jeden gefeuert hat, der ihm widersprochen hat.
    Wenn man ernsthaft glaubt, dass das neue Netzwerk etwas anderes als Trumps Lügen zur letzten Wahl oder zu Joe Biden verbreiten wird oder gar einen Dienst zum Meinungspluralismus darstellt, ist doch sehr naiv...

    11:47, Blitzgescheit

    >>@Am 21. Oktober 2021 um 11:28 von realitychecker
    Zitat: "Breitenwirkung eher vernachlässigbar. Trumps Versuch Parler oder BitChute zu okkupieren ging ja bereits in die Hose."

    Jajaja, ich werde es mir ausrichten.

    Trump würde ja auch nie die präsidiale Nominierung 2015 gewinnen, hieß es.

    Trump würde ja auch nie die Wahlen 2016 gewinnen, hieß es.<<

    Was für ein rätselhafter Kommentar.

    Ich werde mich auf alle Fälle

    Ich werde mich auf alle Fälle anmelden um ihn immer weiter anzufeuern.
    Und um zu wissen, was er grade so macht.

    @ Giselbert 11:19

    Gerade größere , öffentliche Plattformen müssen ein sogenanntes Veröffentlichung Recht haben. Würde z.B. hier die Moderatoren alles ungefiltert veröffentlichen, würden sie sich bei manchen Threads nach deutschen Recht strafbar machen . Abgesehen davon würde TS auch einen nachhaltigen Imageschaden bekommen und Seriösität einbüßen.

    11:14 von fathaland slim @ État DE gauche| Welche Foristin ?

    Die Frage ist, ob die Redaktionen selbständig einem journalistischem Ansatz nachgehen dürfen oder nur Meinung und politische Botschaften des Inhabers transportieren müssen.

    Die FAZ z.B. hat ein konservativen Wertekanon, aber die Berichterstattung ist faktenorientiert. Bei der Süddeutschen gilt daselbe, aber mit einem liberalen Vorzeichen.

    Anders bei der Springer-Presse und der Murdoch-Presse. Da wird Faktenberichterstattung unter 10 % gehalten, Meinung und einseitige politische Botschaft ist alles.

    Im Übrigen: Wenn sich jemand (vormals) Mr. 1787 nennt, dann bezeichnet Mister im Englischen kein Femininum ;-).

    @Mister.X 11:53

    "Aber doch sehr amüsant, wie hier einige Foristen das neue Netzwerk Trumps als Dienst an der Meinungsfreiheit sehen."

    Sie finden es amüsant?
    Mir macht es Angst.

    2021 um 09:07 von Giselbert

    "2 finde ich gut ...
    Leider gibt es zu viele Plattformen die mittlerweile die Meinungsfreiheit einschränken!

    Von daher kann man über jede neue Plattform - die die Meinungsfreiheit respektiert - froh sein."

    ,.,.,

    Und Trump ist ja dafür bekannt, dass er bei jedem die Meinungsfreiheit respektiert.

    @ Bender Rodriguez 12:45

    Das meinen Sie doch jetzt nicht ernst ?

    Für mich

    war das fast schon wieder ein Schock,als ich den Artikel mit der Überschrift zu Trump und dieses Bild von ihm sah.
    Bin jetzt nicht der Meinung,dass man nicht mehr über ihn berichten soll,nein, das soll man schon noch.
    So ganz ohne Einfluss ist er leider doch noch nicht,dass es nicht mehr wert ist ihn zu beobachten.
    Nur finde ich es angenehmer,dieses Gesicht und die Berichterstattung über ihn nicht mehr sehen zu müssen.

    11:22, État DE gauche

    >>In den USA sind tatsächliche Drohungen und Aufrufe zu Gesetzesverstößen nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt. Dagegen sind unbequeme Meinungsäußerungen wie angebliche "Hetze", "Hass" oder "Beleidigungen" selbstverständlich von der Meinungsfreiheit gedeckt, weil ansonsten die Staatsmacht per chilling effect die Möglichkeiten von Kritikern und Oppositionellen massiv einschränken könnte.<<

    In den USA gibt es den Begriff „Hate Crime“. Er kommt dort her. Beleidigungen, sogenannte Ehrverletzungsdelikte, sind auch dort strafbar.

    Meinungsäußerungen sind auch in Deutschland natürlich von der Meinungsfreiheit gedeckt, wenn sie nicht strafrechtliche Bestimmungen verletzen. „Hass“ und „Hetze“ sind keine Straftatbestände.

    11:22, État DE gauche

    >>"Es gibt keine neutralen Medien."
    Die gibt es sehr wohl. Und Ihre Antwort verrät nicht viel über Medien, aber viel über Sie selbst.

    Meine Antwort verrät viel über beides. Ich verstehe wie Medienpolitik in den freiheitlichen Demokratien funktioniert.
    Was für den einen "neutral" ist, ist für den anderen "einseitig". Deswegen ist eine vielfältige, freie und gleichberechtigte Medienlandschaft wie in den USA so wichtig.
    Wenn eine Seite mit einer medialen Übermacht von sich behauptet "neutral" die "Fakten" zu übermitteln, dann wird's gefährlich. Dann gehts Richtung "Wahrheitsministerium".<<

    Ich möchte Ihnen Recht geben und noch weiter ausführen:

    Es ist ein Unding, wenn einzelne Medienkonzerne, wie etwa Murdoch im englischsprachigen Raum oder Springer, Burda, Bertelsmann bei uns eine marktbeherrschende Stellung erlangen können. Aber Sie werden wahrscheinlich abstreiten, daß das so ist.

    10:53 von Giselbert

    @ 10:41 von pemiku
    "Einige meiner Beiträge wurden hier nicht veröffentlicht, was ich nicht immer verstanden habe.
    Trotzdem finde ich es richtig, dass unsere Beiträge erst gelesen und dann veröffentlicht (oder auch nicht) werden."

    Sehen Sie, so unterschiedlich können Meinungen sein. Ich finde es nicht gut, weil meine nicht veröffentlichen Beiträgen von der Meinungsfreiheit gedeckt waren.

    Ich verstehe.

    Der Gedanke, dass Ihre Beiträge nicht veröffentlicht wurden, weil sie gegen bestimmte Regeln verstoßen haben, kommt Ihnen erst gar nicht.

    Trump im eigenen Sumpf

    um 09:48 von État DE gauche:
    "Dass es kein Zufall ist, dass die USA mit der weltweit am stärksten ausgeprägten Meinungsfreiheit zugleich die älteste Demokratie sind, haben fast alle anderen Staaten der Welt noch nicht kapiert."
    Ja, 245 Jahre durchgängige Demokratie. Und mit dem Abdrängen Trumps in die Unbedeutsamkeit (er muss sich wohl ein eigenes Netzwerk basteln, weil keiner der etablierten Netzwerke so einen Schreihals haben will) tut diese älteste Demokratie eben das, was zu tun ist: sich von solchen Hetzern wie Trump zu distanzieren. Bravo!
    Und das werden fast alle Staaten der Welt wohlwollend begrüßen.

    09:48 von Dr. Cat

    " Trump Netzwerk

    Wenn er sein neues Netzwerk starten sollte , wird es ein neuer Hafen für Q Anon , Rechte . Ich sehe es mit Besorgnis, weil die Propaganda ungefiltert sehr wahrscheinlich einem noch größeren Teil offen steht durch seinen Bekanntheitsgrad ."

    .-.-.

    Trotzdem müssen wir da durch.
    Es werden immer wieder mächtige Lügner auferstehen, die die ganze Welt zu blenden suchen.

    Dafür haben wir genügend Gegen-Medien.

    @09:18 von État DE gauche

    >> Starke Medien jenseits des
    >> linksautoritären Mainstreams.

    Sie meinten wohl eher:
    “Rechtsradikale Lügen jenseits des linkshumanitären Wahrheitsanspruchs“? oO

    @09:48 von Dr. Cat

    >> weil die Propaganda ungefiltert

    Ich sehe eher das Problem, daß es sehr wohl gefiltert ist. Aber nicht im Namen der Wahrheit, sondern es wird einfach die Wahrheit rausgefiltert, weil diese nicht(!) Trump's Lügen entsprechen. =(

    @12:58 von fathaland slim

    In den USA gibt es den Begriff „Hate Crime“. Er kommt dort her.

    Ja, aber nur im Zusammenhang mit einer echten Straftat, z.B Gewalt, Sachbeschädigung, Gewaltandrohung, Gewaltaufrufe oder Belästigung.

    Beleidigungen, sogenannte Ehrverletzungsdelikte, sind auch dort strafbar.

    Nein, Beleidigungen sind nirgends in den USA strafbar.
    Und Verleumdung (außer in manchen Bundesstaaten in seltenen Fällen) ist nicht Straf-, sondern Zivilsache.

    „Hass“ und „Hetze“ sind keine Straftatbestände.

    In den USA sind sie keine Straftatbestände. Dort sind diffuse Dinge wie "zum Hass aufstacheln", "böswillig verächtlich machen" oder "verhetzende Beleidigung" selbstverständlich keine Straftatbestände, weil solche Gesetze schnell missbraucht werden können. Dass haben die Founding Fathers bereits im 18 Jh. verstanden.

    TS: "Wir leben in einer Welt,

    TS: "Wir leben in einer Welt, in der die Taliban eine große Präsenz auf Twitter haben, aber euer amerikanischer Lieblingspräsident wurde zum Schweigen gebracht", führte Trump aus. "Das ist inakzeptabel."

    Das stimmt nicht.

    My favorite U.S.-American President is still on twitter. :-)

    @13:46 von fathaland slim

    Es ist ein Unding, wenn einzelne Medienkonzerne, wie etwa Murdoch im englischsprachigen Raum oder Springer, Burda, Bertelsmann bei uns eine marktbeherrschende Stellung erlangen können. Aber Sie werden wahrscheinlich abstreiten, daß das so ist.

    Natürlich streite ich das ab, weil es nicht stimmt. Nirgends hat Murdoch eine marktbeherrschende Stellung.
    Insgesamt betrachtet, liegt sogar in den USA mehr Medienmacht links der Mitte, was aber kein Problem ist.
    60:40 ist immerhin traumhaft demokratisch verglichen mit einem etwa 90:10 Verhältnis in den Staaten, wo die 4. Gewalt bestenfalls teilweise unabhängig ist.

    @Am 21. Oktober 2021 um 13:46 von fathaland slim

    Zitat: ">>"Es gibt keine neutralen Medien."
    Die gibt es sehr wohl. Und Ihre Antwort verrät nicht viel über Medien, aber viel über Sie selbst."

    Nennen Sie einmal Beispiel.

    I am always up for a good laugh.

    @ Sausevind 13:55

    Ja , leider . Und wie Sie sagen, es gibt genug Medien, die dagegen halten.

    11:19 von Giselbert: Hausrecht

    Im Grunde bieten die Gesetze und deren richterliche Prüfung eine ausreichende Basis auf Einhaltung.

    --------------------

    Ich bewerte die Dinge gerne danach, was letztendlich das Ergebnis ist. Und da liegt noch einiges im Argen.

    Vorab: Einschränkung der Meiningsfreiheit gehört definitiv nicht in die Hände von privaten Unternehmen.

    Aber wenn ein privates Unternehmen dafür sorgt, dass Botschaften an Hunderttausende verbreitet werden, dann hat das Verantwortung dafür wie ein anderes Medienunternehmen auch - und kann sich nicht dahinter verstecken, dass man ja nicht "Urheber der Botschaft" sei.

    Plakatives Beispiel:
    Wenn ich mir Chlorbleiche injiziere, weil ich wochenlag Posts von meinen "Freunden" gezeigt bekomme, dass dies vor Covid schützt - dann ist die soziale Platform dafür verantwortlich.

    re MRomTRom

    "Im Übrigen: Wenn sich jemand (vormals) Mr. 1787 nennt, dann bezeichnet Mister im Englischen kein Femininum ;-)."

    Seien Sie doch etwas nachsichtig. Bei so vielen verschiedenen Pseudonymen kann man schon mal den Überblick verlieren, wer man eigentlich ist ;)

    re DrBeyer 12:55

    "Sie finden es amüsant?
    Mir macht es Angst."

    Angesichts der argumentativen Einfalt der angesprochenen User wähle ich meist den Humor als Reaktion. Weil ich mir andernfalls meine Nerven ruiniere...

    @Das meinen Sie doch jetzt nicht ernst ? 12:57 von Dr.Cat

    zu @@Bender Rodriguez 12:45

    Ich fürchte doch.
    Aber auch meines Erachtens die falsche Strategie.
    Wie auch bei manchen 'Blitzkommentatoren' hier gilt bei 'Rechtsauslegern' prinzipiell:
    Mehr ignorieren statt kritisieren.

    Kritik führt eher zu mehr Rabulistik und damit mehr 'Aufmerksamkeit'.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Rabulistik

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