Kommentare

Warum

soll sie Reue zeigen, sie muss doch mit ansehen, wie das Staatsgebiet der DDR beschlagnahmt wurde und seine Bürger einverleibt. So verkehrt war der Staat nicht, zumindest meine Meinung. Die Politiker der DDR waren auch nicht besser oder schlechter als die heutigen.
Und für die Experten, die mir auf Grund meiner Meinung gleich eine Ausreise nach Cuba oder Korea empfehlen, ich wohne schon im Ausland, da, wo ich ungestraft meine Meinung aüssern darf.

Was beabsichtigt diese "Frau??

Vieleicht im Ansatz " Wiedergutmachung" - oder gar "Entschädigung" -- Haltet Ihr mal einen Spiegel vors Gesicht.

"Sie sagt, es wird irgendwann...

...wieder ein sozialistisches Deutschland geben. Sie glaubt fest daran, dass sie und ihr Mann einen Keim in den Boden gelegt haben, und dass dieser Keim irgendwann aufgehen werde."
Ob es wieder ein "sozialistisch" genanntes Deutschland geben wird, wird die Zukunft zeigen. Fakt ist aber auch, daß nach dem Zusammenbruch des Sozialismus die hässliche Seite des Kapitalismus ungeschminkt zutage getreten ist
(z.B. Verarmung/Hungerlöhne breiter Bevölkerungsschichten, schlechte Bildung, latent vorhandene Existenzangst). Diese Gesellschaft kann nicht das Ziel der menschlichen Entwicklung sein. Insofern hat Frau Honecker nicht Unrecht.
Und abgesehen davon, worüber sollte Frau Honecker genau Reue zeigen und sich Entschuldigen? Etwa so wie die heutigen Politiker Reue zeigen und sich für die Fehlentwicklungen der kapitalistischen Gesellschaft entschuldigen?

Zu viel Aufmerksamkeit!

Bedarf es wirklich dieses Aufwands, um festzustellen, dass jemand, der ideologisch verblendet in staatstragender Funktion mehr als sein halbes Leben lang gewirkt hat, weder geläutert geschweige denn bekehrt sein eigenes Handeln und Denken bewertet.

Kann man wirklich überrascht sein, dass die Antagonisten unserer Lebens- und Staatsphilosophie an ihrer Idee und Überzeugung festhalten- wer hat schon die Stärke am Ende des eigenen Lebens sich selbst seine große Lebenslüge, die einen ein Leben lang getragen hat, einzugestehen....?

Frau Honecker wird damit eine Aufmerksamkeit zuteil, die sie schlicht nicht verdient hat!

Sozialismus vielleicht - aber nicht nach DDR-Prinzip

Vielleicht hat Frau Honecker recht - vielleicht wird es in Deutschland eines Tages eine Art neuen Sozialismus geben - falls es dann noch den Nationalsstaat Deutschland gibt und dieser nicht in etwas größerem Aufgegangen ist. Doch nach dem Vorbild der DDR/des ganzen Ostblockes, wird es hoffentlich niemals wieder einen Sozialismus geben.

Die Idee das alle Menschen gleich sind und das gleiche Verdienen ist zwar schön - jedoch in der Praxis nicht umsetzbar. Denn Menschen sind nicht gleich. Wir sind alle Individuuen mit unterschiedlichen Stärcken und Schwächen. Und das schlägt sich auch auf das Geselschaftssystem und die Wirtschaftsform nieder - demnach wird es immer Reichere und Ärmere geben. Das ist so natürlich - jedoch sollten die Unterschiede zwischen Arm und Reich nicht allzu riesig werden - genau was im Moment bei uns passiert. Dem gilt es Einhalt zu gebieten!

Aufarbeitung

Gut, dass die Aufarbeitung der Geschichte der DDR erfolgt. Gut, dass alle Probleme auf den Tisch kommen.
Nur: So wie hier die Aufarbeitung erfolgt, wäre das auch im Blick auf die alte Bundesrepublik notwendig. Ja, ich war ein Linker in den letzten 35 Jahren der alten BRD und ich habe Bespitzelung und Repressionen hinnehmen müssen. Ich habe erlebt wie viele Freunde und Bekannte Berufsverbot erhielten, ich habe erlebt wie Kommunisten ihrer Überzeugung wegen ins Gefängnis mussten. Ich habe selbst erlebt wie in Heimen für sogenannte schwer erziehbare Jugendliche geprügelt und unmäßiger Druck ausgeübt wurde.
Es ist an der Zeit auch diese Zeit aufzuarbeiten.
Wann wird sich jemand aus dem Kreis der Journalisten da ran trauen ?

Sozialismus, was ist (war) das?

Diese Frage sollten sich einige Leute einmal genauer stellen.
Wer sagt, daß im Sozialismus alle das gleiche verdien(t)en?
Mir ist das nicht bekannt, obwohl ich in einem solchen Land lebte. Ob da wohl eine bestimmte Propaganda gewirkt hat?
Solche Märchen halten sich hartnäckig, ebenso wie jenes, wonach "man nicht studieren" durfte, sofern man der Kirche nahestand. Daß es Fanatiker gab, die dies propagierten, ist unstrittig, andererseits gibt es heute andere Fanatiker, welche im Gegensatz dazu z.B. alle Linken als Spinner verteufeln.

Merkwürdig...

"Sie meint, dass sie noch eine ganz andere DDR hätten schaffen können, aber man habe ihnen nicht genug Zeit dazu gegeben."

Ah ja, Wandlitz für alle wahrscheinlich...

Die DDR wurde seit den 70er Jahren auf Verschleiß gefahren und war (laut Aussage von Günter Mittag, der schließlich für die Wirtschaft zuständig war) seit Anfang der 80er Jahre quasi pleite.
Ohne die Hilfe der Bundesrepublik und den dadurch günstigen Zugang von DDR-Produkten auf den europäischen Markt hätte es in der DDR wie in Rumänien oder Polen ausgesehen.

Schon merkwürdig, wie man Geschichte so verdrehen kann.
Ich weiß wie die DDR in den 70ern aussah und wie sie in den 80ern immer weiter verkam, wahr schließlich oft genug "drüben".

Artikel 1 der Verfassung der DDR

"Die Deutsche Demokratische Republik ist ein sozialistischer Staat deutscher Nation. Sie ist die politische Organisation der Werktätigen in Stadt und Land, die gemeinsam unter Führung der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei den Sozialismus verwirklichen."

Insofern kann man nicht E.H. als Diktator bezeichnen, sondern eher die SED, die für sich den Alleinanspruch der Macht stellte.
Die Diktatur des Proletariats sagt das auch aus.

Mir persönlich sind solche Leute, die ihren (wenn auch nicht immer richtigen) Idealen hinterhertrauern weitaus lieber als irgendwelchen Wendehälsen wie Schabowski, Schalck-Golodkowski etc.

@ P. Achterberg

Was Wandlitz angeht, kein Politiker der damaligen BRD wohnte so bescheiden wie die Politikerriege der DDR.
Es gab zwar in Wandlitz verchromte Wasserhähne, Bananen und Geschirrspüler von Miele, nur frei bewegen konnte sich dort von Honecker & Co. keiner.
DDR-Bürger wohnten außerdem nicht in Höhlen!

Wir in der Ehemaligen sind ja

Wir in der Ehemaligen sind ja immer davon ausgegengen, dass das was die Genossen der Partei- und Staatsführung behaupten, sowieso gelogen ist.
Wer hätte auch ahnen können, dass sie ausgerechnet über die BRD die Wahrheit gesagt haben.

Ich werde es mir anschauen.

@Didi
Ich habe mir vorgenommen, den Beitrag anzuschauen. Mich interessiert es.

Ich finde es immer wieder spannend, die verschiedenen Aussagen über die DDR zu hören. Da wird einer Stasi eine Aktivität zugedichtet, da brauchte sie fast mehr Personal als die DDR Einwohner hatte, da muss sie als Behörde unglaublich effizient agiert haben, dass sie schon fast wieder Vorbildcharakter bekommt. Da wird einen Leiden der Bevölkerung gezeichnet, die in Not und Elend lebte, weil es selten Bananen gab. Der Harz IV-Empfänger heute muss ein überglücklicher Mensch sein, denn er kann sich ja jeden Tag Bananen kaufen.
Gerade wegen solcher ideologischen Weltbilder ist es wichtig, auch mal die andere Realität zu zeigen. Deswegen sind solche Dokumentationen wichtig, wie auch die Videoblogs hier und andere Dokumentationen der ARD. Solche Sendungen können den Horizont erweitern, man muss sich nur drauf einlassen.

@NeinDanke

auch Frau Honecker sitzt im Ausland und dank des Reporters kann sie auch ihre Meinung äußern...

und all das ist gut so ;o)

Und stimmt, so schlecht muß der Staat DDR wohl nicht für alle gewesen sein. Ein paar waren da bestimmt ganz zufrieden. Diesen Zustand kann man letztendlich bei jedem sozialistischen Staat beobachten. Darum möchten die anderen ja so gerne da weg - und genau deshalb möchte ein sozialistischer Staat das ja auch immer verhindern. Zum Wohle aller versteht sich...

DDR

Jetzt kommen wieder die ganzen DDR Symp. aus ihren Löchern und lobpreisen den real existierenden Sozialimus.

Sobald der Sozialmus kommt bin ich weg. Viele andere Gebildete Leute auch. Um den brain drain zu verhindern muss man die Grenzen dicht macht. Wohin führt das dann wieder.... Richtig!

tja, knapp daneben ist auch nicht getroffen

@ Evershagen - ich kenne Wandlitz und ich kann mich zur Genüge an die Sendung "Elf 99" darüber erinnern.

Genügend Politiker in der Bundesrepublik wohnen recht einfach und bescheiden, Breshnew wunderte sich beim Privatbesuch im Hause Schmidt in Hamburg sehr, auch Herr Kohl hat ein relativ einfaches Eigenheim.

Ich kenn zur Genüge den Wohnalltag in der DDR, aufgrund Verwandschaft konnte ich oft genug in "Platte" oder auch in Eigenleistung wohnbar gemachte Gebäude in Dresden-Neustadt erleben und dort auch übernachten.

Sagen wir mal so: die Differenz der Wohn- und Lebenssituation zwischen Nomenklatura und Bevölkerung war in der DDR größer. Oder wie nach einem Witz Erich Honnecker nach dem Besuch der Bundesrepublik gesagt haben soll: "Wie bei uns, für Valuta kriegste alles".

Das war ja das Schlimme, daß

Das war ja das Schlimme, daß mit diesen beiden keine andere DDR möglich war. Sie hatten massig Zeit mit Perestroika und Gorbi, sie hätten alle Unterstützung gehabt von den meisten Leuten, aber sie haben diese Zeit nicht genutzt, und da hat sie sie bestraft.
Es war die letzte Chance und sie haben sie vermasselt.
Ich bin ihnen nicht mal persönlich gram, sie waren eben die verbohrten langweiligen Leute, die jenes System brauchte, Symptome, keine Ursachen, und dann waren sie alte gestürzte Leute und nu is nur noch sie übrig.

Es gab übrigens schon mal Ansätze eines demokratischen Sozialismus in Deutschland, nannte sich Soziale Marktwirtschaft; damit wurden wir DDRler geködert - und mit Bananen, von denen eß ich heute gar nicht mehr viel- und auch diese Chance wurde nicht genutzt, sondern vielmehr die Gelegenheit ergriffen, das Soziale zusammen mit der DDR abzuwickeln.
Ich finde die Soziale Marktwirtschaft immer noch gut und plädiere dafür, sie nun doch konsequent einzuführen.

"Aufarbeitung ja - aber nur wenn..."

Mir fällt da ein sehr passendes Zitat ein "Nichts, was man vor dem Wort 'aber' sagt, zählt wirklich" (es ist zwar von George R. R. Martin, aber das heißt nicht, dass da nicht was 'dran wäre).
Wenn ich hier so die Kommentare so durchgehe, höre ich da jede Menge teils zarte, teils weniger verhaltene "aber". Das kommt eben dabei 'raus, wenn man an diesem Thema kratzt - zuviele Personen, die sich der vorgeblichen Lebenswelt der DDR so entsetzlich nahe fühlen, meinen, sie müssten uns einen Spiegel vorhalten.

Didi, ich bin selten mit Ihnen einer Meinung, aber hier schließe ich mich Ihnen vorbehaltlos an.

DeutschEuropäer, Nationalstaaten sind so ziemlich das Zählebigste der Weltgeschichte (bestes Beispiel Polen oder Armenien). Es wird mit hoher Wahscheinlichkeit eine Art Deutschland geben, verlassen Sie sich darauf.

Nach diesem Artikel habe ich

Nach diesem Artikel habe ich nicht das Gefühl, dass es sich hier um geschichtliche Aufarbeitung handelt. Da wurde eine alle Frau vor die Kamera gezerrt, die dann genau das gesagt hat was alle hören wollten. Die Bezeichnung Erich Honeckers als Diktator klingt auch nicht weite der Versuch objektiv zu berichten. Sicher sind in der DDR schlimme Dinge geschehen. Aber das wurde nun mehr als oft dokumentiert, verfilmt und veröffentlicht. Wo sind die Filmemacher die in unserer Zeit investigativ recherchieren? Denn im im Gegensatz zur DDR wo Missetaten und Verfehlungen offensichtlich waren liegt heute um so mehr im verborgenen.

ein "kleines" Detail noch ...

fr. honecker war volksbildungsministerin - sehr viele neonazis in den neuen bundesländern dürften noch in den "genuss" ihrer (honeckers) bildungsideologie gekommen sein - fällt jemanden vllt was auf?
ich würde nicht behaupten, das sie eine faschistin war, aber sie trägt eine sehr grosse verantwortung dafür das ein grossteil der ddr jugend nach dem mauerfall spätestens schnurstracks nazis wurden.

auch hat dieser ddr-"sozialismus" dazu beigetragen, das ein wahrer sozialismus ( z.b. rosa luxemburg und karl liebknecht) bis in viele generationen wohl kaum noch möglich sein wird!

denn das war stalinismus und nix anderes!

ich habe 26 jahre in der ddr gelebt und bin kein nazi geworden - aber dafür bedurfte es einen eigenen hirns - was durchaus zu ddr zeiten zu problemen geführt hat ...

Wandlitz Shmandlitz

Das Groteske ist doch immer diese ganze Heuchelei - die tiefe Diskrepanz zwischen den hehren Idealen und der geschaffenen Wirklichkeit, die dazu führt, dass das kranke System nur mit Gewalt aufrechterhalten werden kann.

Die Rigidität der Einstellung folgt aus der Verdrängung der Wahrheit über die Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Den Kern gelegt

Ja, da hat die gute Frau Recht.

Wenn man sich heute anhört dass in drei Tagen fünf Zahlen auf den Tisch kommen die alle das gleiche bedeuten aber "nur" um 250 Milliarden auseinanderdriften und das begreift, dann weiß man dass das Ende der kapitalistischen Marktwirtschaft gekommen ist.

Denn in nichts anderem leben wir.

Die Zukunft gehört dem Sozialismus. Das Volkseigentum gehört dem Volk. Und die Autobahn nicht einem Abzocker der dafür Gebühr verlangt.

Das Schlimme: Viele dachten wie sie.

Ohne den Beitrag gesehen zu haben, so wie sie sich äußert, haben leider viele in der DDR gedacht. Sonst hätte die DDR sich nie so lange halten können. Natürlich will das heute keiner wahr haben, war nach dem Dritten Reich auch so. Gerade deshalb ist der Beitrag sehenswert. Auch bei vielen Äußerungen hier erlebe ich eine klare Unterteilung in Täter und Opfer, nur schwarz und weiß. Man sieht bei den vielen Beiträgen nicht, dass es auch viele Abstufungen dazwischen gab.
Deswegen auch so viele Verteidiger der DDR und so viele, die diese anfeinden. Ein spannendes Phänomen gab es Anfang der 90er. Jeder DDRler hatte plötzlich eine Opfer-Geschichte. Alle waren von der Stasi verfolgt gewesen. Wenn man alles zusammenzählt, muss die Stasi mehrere hundert Millionen Mitarbeiter gehabt haben. Nur: Jeder ohne Opfer-Geschichte, wurde gleich zum Täter gestempelt...
Vor allem tut man den Opfern keinen Gefallen, wenn auf einmal alle Opfer sind.

Honeckers Ehrensold?

Es würde mich interessieren, ob sie eine Pension vom Klassenfeind annimmt, und wenn ja, wie hoch diese ist.

Bildung in der DDR

Auch wenn es andere Gründe hatte aber die DDR hatte verstanden, dass die Jugend die Zukunft einer Nation ist.In der Welt gibt es Nationen die sich stark verschulden um ihren Kindern eine anständige Bildung angedeihen zu lassen um das Fundement für die Zukunft der Nation zu legen.Länder wie Deutschland nutzen dies und nehmen den Ländern dann die Besten weg.Also wie wärs wenn man bei uns sich erstmal auf die Kinder konzentriert die in unserem Land leben.Lieber Mrd für Mittagessen und Schülbücher für unsere Kinder als das Geld in irgendwelchen Kanälen versickern zu lassen.

@matzedave

danke,muss jetzt noch lachen!
und vollste zustimmung!

Schockiert....

Ich bin schon schockiert. Da hat man Menschen wie Tiere eingesperrt und gnadenlos abgeknallt, wenn sie sich nicht einsperren lassen wollten. Man hat Menschen gefoltert, die eine eigne Meinung hatten, man hat Familien Kinder weggenommen und in Umerziehungslager gesteckt. Und dann gibt es tatsächlich Leute, die sagen, die DDR war gut und es war alles nicht so schlimm. Meine Oma hat ihre Jugend im 3. Reich verbracht. Aber wenn sie sich hinstellen würde und sagen würde, daß es schön war und es damals auch Dinge gab, die gut waren, würde wahrscheinlich von allen Seiten auf die eingedroschen werden.
Mir kann niemand erzählen, daß die DDR gut war. Ich habe sie als Kind kennengelernt und gesehen, daß dort alles verfallen war. Sozialismus funktioniert nicht. Es muß Anreize für Leistung geben. Klar, wie es hier im Moment läuft geht es nicht weiter. Das Stichwort heißt soziale Marktwitschaft aber niemals Sozialismus oder gar Kommunismus. Wir alle haben die Wahl, es gibt viele Parteien zur Wahl!

Frau Honecker zeigt keine Reue?

Sie hat doch zumindest bereut, dass sie und die Führung der DDR es nicht schnell genug geschafft haben, eine bessere Republik zu schaffen.
Woran das lag, will ich mal offen lassen.
Dass viele „kluge Köpfe“ es nicht „ausgehalten“ haben in der DDR, ist verständlich. Die sogenannten „klugen Köpfe“, die sich in der Jugend rebellisch aufführten, gab es zu genüge auch in der BRD. Nur hier durfte man seine „Rebellion“ in gewissen Grenzen ausleben, in der DDR waren diese Grenzen enger.
Und übrigens: Wie die Wahlergebnisse zeigten, ging es vielen DDR-Bürgern nicht so sehr um die Freiheit und eine bessere Welt, sondern um die D-Mark und um Luxus, so wie sie ihn aus dem Westfernsehen kannten.

Warum Reue???

wenn man fuer seine taten nie gerade stehen musste,nie angeklagt wurde, und einfach ins Ausland abhaueen konnte??.
Natuerlich war nicht alles schlecht in der DDR, aber eingemauert zu werden,das kann ich mir sparen.Dem eigenen Volk vorzuschreiben wo man hin darf und wo nicht?? Ne Danke,das allein ist genug,um die kleinen vorteile zu vergessen.

@ Kommentarleser

Stimme Ihrem beitrag voll und ganz zu.!!!!!!!

Ein paar Gedanken

Man kann das Konzept des Sozialismus positiv oder negativ sehen, das ist jedem selbst überlassen. Aber dabei sollte man sich völlig klar darüber sein, dass die Machenschaften der SED-Diktatur nichts mit Sozialismus zu tun hatten. Der Begriff wurde in der DDR missbraucht.

"In der DDR war nicht alles schlecht" - diese Aussage ist sehr problematisch. Das SED-Regime war nur am eigenen Machterhalt interessiert. Dazu gehörte auch ein produktives Volk, und daher gab es einige Maßnahmen, die sich positiv für die Bürger ausgewirkt haben. Dies war aber nie die Absicht des Regimes, sondern nur eine 'Nebenwirkung'.
Deswegen können die entsprechenden Maßnahmen nicht als 'gut' bezeichnet werden.

@NeinDanke 18:31, Korrekturen.

1. Sie erwecken den Eindruck, das Staatsgebiet der DDR sei "beschlagnahmt" worden.
Richtig ist, dass die Bürger und Bürgerrinnen der ehemaligen DDR in einer freien Wahlen mit grosser Mehrheit die Parteien gewählt haben, die für die Wiedervereinigung waren.
(Die vielen Milliarden, die mittlerweile als Solidaritätszuschlag von West nach Ost geflossen sind, will ich nur am Rande miterwähnen.)

2. Sie suggerieren, in Deutschland dürfe man nicht ungestraft seine Meinung äussern.
Selbstverständlich darf man in Deutschland seine freie Meinung äussern (ganz im Gegensatz übrigens zur ehemaligen DDR) - das macht sein Wesen als Rechtsstaat gerade eben aus.

Jugend...

Noch ein Kommentar dazu, wenn manche Leute sagen, es war auch schön.
Wenn jemand sagt, er hat trotz DDR eine schnöne Jugend verbracht, ist das vollkommen in Ordnung. Aber wenn er sagt, er hat WEGEN der DDR eine schöne Jugend gehabt, zeigt die Gehirnwäsche der DDR noch heute ihre Wirkung.

@Kommentarleser ,

da muss ich Ihnen vollkommen Recht geben.

Viele behaupten Zb. das das Gesundheitssystem das Beste war.
Wie sah es wirklich aus. Es gab staatliche Krankenhäuser mit veralteten Geräten usw. Man hatte Zb. nicht genug Spritzen, die wurden dann abgekocht und die Nadeln wieder scharf geschliffen. Das war für die normale Bevölkerung
Dann gab es die konfessionellen Krankenhäuser die aus dem Westen Unterstützung von den Kirchen erhielten.
Und dann gab es ein Krankenhaus in Berlin (Ost)Scharnhorstr. 36, ausschließlich für die Parteibonzen. Mit den neuesten medizinischen Geräten Zb. von Siemens.Medikamente aus dem Westen, die DDR Bürgern verboten waren.
Wenn ein Parteibonze wie Zb. Frau Honecker ein Medikament brauchte das nicht vorrätig war, fuhr ein Kurier nach West-Berlin und hat es dort in eine Apotheke gekauft.

@MartinBlank

vielen dank für ihre gedanken!
stimme ihnen uneingeschränkt zu!

@kommentarleser

sozialismus hat nichts mit dem zu tun ,was in der DDR ablief!
die DDR als "nicht so schlecht" zu bezeichnen,halte ich auch fuer daneben.
aber zu behaupten,wir könne zwischen vielen parteien wählen und damit demokratie zu beschreiben,ist auch daneben!
wir könne zwar wählen,haben aber eigentlich keine wirkliche wahl.

Sozialismus, Kommunismus usw. sind alles "nur" Bezeichnungen...

Eine relativ gerechte Gesellschaft kann nur in einem wirklich freien, demokratischen Staat entstehen.
Der Realsozialismus hat sich als untauglich erwiesen, das steht heute fest! Aber der Kapitalismus tut gegenwärtig genau das gleiche! Er ist übriggeblieben und hat sich etwas länger gehalten. Aber er führt die Welt kontinuierlich in die Katastrophe!

Deshalb sollte man aus der Vergangenheit lernen und aus beiden Systemen die Positiven Eigenschaften zu einer neuen Wirtschafts-, und Gesellschaftsform kombinieren!

Eine Gesellschaft in der alle Menschen ihre Bürgerlichen Grundrechte verwirklichen können, weil sie materiell abgesichert sind.

Als politisch Linker...

muss ich hier aber entschieden widersprechen!

In der DDR sind unschuldige Menschen inhaftiert, gefoltert oder getötet worden.

Als Demokratischer Linker weiß ich um die Probleme, die der ungebändigte Kapitalismus mit sich bringt. Aber deshalb muss man die DDR nicht schönreden!

@Kommentarleser

@Kommentarleser
Über Ihren Kommentar bin ich schockiert! Ein ideologische Sichtweise, die noch nicht einmal Karl-Eduard von Schnitzler aufbieten konnte!

Hat Günter Wallraff schon vor langer Zeit getan!

Obwohl die Repressionen gegen Andersdenkende in der DDR sicher ein wenig heftiger gewesen sind als in der BRD!

Aber es wäre sicher nötig diesen Teil der BRD Geschichte auch mal zu durchleuchten, gerade die ersten Jahrzehnte. Aber da wären die heutige CDU/CSU, FDP und SPD glaube ich gar nicht dran interessiert!!!

unglaublich....

Schade das Margot schon so alt ist und leider nicht mehr mit verfolgen kann das die Saat die sie und Ihr Mann gelegt haben, nicht aufgehen wird.
Sie wird im Boden verfaulen so wie ihre wirren Ideen!
Sozialismus funktioniert nur so lange wie es Deppen gibt die dieses finanzieren...

Einmal "drüben" gewesen...

...und schon bildet sich der neunmalkluge Wessi wieder ein, er wüsste alles und die die jahrzehntelang dort gelebt haben wissen nichts, da sie nur durch Propaganda geblendet waren. Propaganda gab es natürlich nur im Osten, wie wir alle wissen^^^^

DIe Sache mit der Freiheit.......

wird übrigens ziemlich verklärt gesehen. In der DDR gab es eine klare Ansage was man darf und was nicht. In der BRD "darf" man alles, aber eben nur wenn man Geld hat. Was nützt es einem ALG 2 Empfänger, wenn er auf die Malediven reisen darf, es sich aber nie leisten kann weiter als bis Polen zu reisen? In der DDR hat man sich mit diversen EInschränkungen einfach abgefunden. Es hat keinen SInn gemacht nach dem Unerreichbaren zu streben. Im Kapitalismus ist es wie im Lotto: Theoretisch können alle Gewinner sein, praktisch aber nie!

@ Matzedave

Zitat: "Wer hätte auch ahnen können, dass sie ausgerechnet über die BRD die Wahrheit gesagt haben."

Ich habe eine Arbeitskollegin aus Georgien und die erzählte mir, dass in der ehemaligen Sowjetunion einen neuen, schönen Spruch gibt: "Alles, was man uns über den Sozialismus erzählt hat, war falsch, aber alles, was man uns über den Kapitalismus erzählt hat, stimmte!"

Sozialismus?

Schon interessant, dass Frau Honecker ihren Traum vom Sozialismus ausgerechnet in Chile weiterträumt.

Nach dem reaktionären Putsch von 1973 hat sich die DDR als Wohltäter hervorgetan und viele chilenische Flüchtlinge aufgenommen, aber in den drei Allende-Jahren davor hatten Honecker, Breschnew und Co. eine Heidenangst vor Chile. Wo kämen wir denn da hin, wenn Sozialisten sich öffentlich zur Wahl stellen und dann auch noch das Volk in Politik und Meinungsbildung einbeziehen. Ein Demokratischer Sozialismus - nee dann schon lieber Kalter Krieg, sagten sie sich und so hielten sich die Proteste dann auch in Grenzen, als Uncle Sams Geld und Pinochets Panzer die sozialistische Idee kaputtwalzten.

Wenn man mich fragt, gab es bisher nur zwei ernsthafte Versuche, einen Sozialismus, der den Namen verdient, zu errichten - und beide wurden von den Supermächten zertrümmert: 1968 in der CSSR und 1970-73 in Chile. Beide hatten mit dem Sozialismus, den Frau Honecker meint, nichts zu tun!

Verblendung

Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen sozial-ökonomischer Vision und verbrecherischem staatlichen Handeln. Frau Honecker hat das nie verstanden - und wird es auch nie verstehen. Das kann uns aber auch egal sein.

Man sollte die alte Nebelkraehe

Doch mal ein bischen dringender zu ihrer Verantwortung für die Zwangsadoptionen von Kindern von Familien wenn die Eltern von der Stasi eingekerkert wurden,damit hat sie ganze Familien kaputt gemacht.
Anstatt sie nach Chile ausfliegen zu lassen hätte man sie voreinander Gericht stellen sollen.

@Ben Grimm

guter mann! - gott sei dank endlich ein linker, der noch nicht seinen verstand verloren hat!! (bezüglich mancher unverbesserlicher ddr-liebhaber ;-))
übrigens, auch ich bezeichne mich als linker, trotz 26 jahre ddr-erfahrung!!!

@OHNEworte

"Die DDR hat sich an keiner unterdrueckung mi Militaer auf fremdem Boden beteiligt"??????????????
Na wenn Sie wie Sie sagen in der zeit gelebt haben,dann kann Ihnen doch der "Prager Frueling"nicht entfallen sein??
Oder war das OK,?ja es war kein Kampf einsatz,aber nur weil der Warschauer Pakt in totaler uebermacht war.
Es war ein einsatz fuer unterdrueckung!!!eEines ganzen Volkes,oder bitte erklaeren Sie mir mal das Gegenteil.
gruss

@Matzedave 19:46

Danke ! für diesen kostbaren Beitrag.
Nur leider verstehen die "Wessis" das nicht.

verschiedene Sprachen

Auch in diesem Blog fällt auf, dass Wessis und Ossis immer noch verschiedene Sprachen sprechen. "Wandlitz" müssen die einen erstmal googeln, die anderen wissen Bescheid. Ich mußte googeln.

Durch Verwandschaft wußte ich, dass in Päckchen Medikamente in die DDR geschickt wurden. Aber in den Päckchen waren auch Dinge, die wir in unserer Familie nicht im Alltag hatten, weil zu teuer. Und nach der Wende fiel auf, dass in Bezug auf Wunsch nach Konsumgütern einige Ossis deutlich höhere Ansprüche hatten als die Wessis. In welch kurzer Zeit ein voll eingerichtetes Eigenheim vorhanden war konnte nur verwundern. Einzelfälle oder durch Sozialisation erklärbar? So richtig aufgearbeitet und verstanden ist die Wende (das war es auch für die BRD) noch nicht.
Ein Film über Frau Honecker mag interessant sein und vielleicht der Impuls, sich umfassender mit der Thematik zu beschäftigen.

Honecker war kein Diktator,

Honecker war kein Diktator, Frau Honecker muss keine reue zeigen.

Es gibt schon ein paar

Es gibt schon ein paar interessante Hinweise zum Thema soziale Marktwirtschaft: So wie ich das sehe ist der " sozialen" Marktwirtschaft mit dem scheitern des real existierenden s Sozialismus einfach der hierzulande viel beschworene soziale Mitbewerber abhanden gekommen. Nach dem (folgerichtigen) Scheitern der DDR "scheiterte" nämlich auch der soziale Bestandteil der BRD. Meiner Meinung nach war der soziale Teil nur ein Werbeslogan um die Ostdeutschen heim zu holen. Von SOZIAL ist nicht mehr viel übrig.

@ Ben Grimm & schmiedsteffen

Ich glaube, ich bin auch einer "von Euch."
Wo ich herkam, nannte man Linke, die nicht bereit waren, ihr selbstständiges Denken einem Parteidogma zu opfern "parteilose Bolschewiken."

Ben Grimms Gedanke: "aus beiden Systemen die Positiven Eigenschaften zu einer neuen Wirtschafts- und Gesellschaftsform kombinieren" ist meiner Meinung nach genau das, was 1970-73 in Frau Honeckers neuer Heimat versucht wurde - sehr zum Missfallen der Mächtigen auf beiden Seiten des Eisernen Vorhanges. Ich hoffe Frau Honecker unterhält sich ein wenig mit ihren chilenischen Genossen und hat die Chance, Allendes Sozialismus mit Honeckers Sozialismus zu vergleichen.

Ich habe einen guten Freund, dessen Eltern damals nach dem Putsch in die DDR emigrierten. Er wurde damals als 13-jähriger über Nacht aus der frischen, freien Luft der chilenischen Umgestaltung in den Muff des DDR-Kleinbürgersozialismus katapultiert. Er sagt noch heute: "Mein einziger Gedanke war: Und für sowas haben meinen Eltern sich geopfert?"

re tagtest

"Richtig ist, dass die Bürger und Bürgerrinnen der ehemaligen DDR in einer freien Wahlen mit grosser Mehrheit die Parteien gewählt haben, die für die Wiedervereinigung waren.
(Die vielen Milliarden, die mittlerweile als Solidaritätszuschlag von West nach Ost geflossen sind, will ich ... miterwähnen.)

2. Sie suggerieren, in Deutschland dürfe man nicht ungestraft seine Meinung äussern."

Die DDR-Bürgerinnen und Bürger haben wohl kaum die Variante gewählt, von (Volks-)Eigentum befreit zu werden, was die Treuhand hervorragend erledigte. Mehr als ein Ausgleich für den Soli.

Solizuschlag zahlen alle in Ost und West. Aber wohin fließen/flossen eigentlich die Gewinne aus Großinfrastrukturprojekten? Zum Unternehmer aus Bad Liebenwerder und Genthin?

Wer die DDR bewußt erlebt und 22 Jahre Gesamtdeutschland auf dem Buckel hat, ist schwer amüsiert bzgl. der ungebrochenen Erklär-Attitüde des Alt-Bundesbürgers.

Siehe Regine Hildebrand, man konnte auch in der DDR aufrecht gehen !

@spock2000

Koennen Sie mir mal elaeutern was Wessies beziehungweise Ossies sind???
Ich kenne nur Deutsche,muss was verpasst haben,oder?
Mal ehrlich,diese gedankenzuege sind fuer mich mit samt meinen freunden von Dresden Magdeburg usw totaler schmarren. ENDE.

Paradies?

Viele Menschen im Osten dachten wohl auch, daß nach dem Mauerfall das Paradies ausbrechen würde (z.B. wurde Begrüßungsgeld z.T. mehrfach abgeholt, eine frühe Form der Mitnahmementalität?). Nur leider war vielen offensichtlich nicht bewußt, daß die Annehmlichkeiten des Westens nicht umsonst sind. Geld fällt nicht vom Himmel, es muß erwirtschaftet werden, indem Güter hergestellt werden, die sich verkaufen lassen. Und vor allem muß man die Nachfrage befriedigen können. Man kann heutzutage keinem Kuden zumuten 18 Jahre auf ein Erzeugnis warten zu müssen.
Was mich nervt ist, daß es Leute gibt, die sich die DDR zurückwünschen. Nach alldem, was die "Wessis" in den Jahren nach dem Mauerfall für die "Ossis" getan haben. Wie viele Milliarden DM bzw. später Euros sind in den Aufbau geflossen? Rosinenpickerei iss nicht. Entweder ganz oder gar nicht.
Und unter dem seit eingigen Jahren schlimmer werdenden Turbokapitalismus leiden nicht nur die "Ossis" sondern wir alle gemeinsam.

@denk-mal

In diesem Blog fällt so manches auf:
z.B. dass es Menschen gibt, die wegen Verwandschaft im Osten zu wissen glaubten, wie man im Osten gelebt hat. Oh welch ein Trugschluss! Sicher gab es auch im Osten Menschen, die ein voll eingerichtetes Eigenheim hatten (war das jetzt so schlimm für die "Wessis"?). Auch meine Eltern haben dazu gehört. Mein Vater ist, um uns das zu ermöglichen, morgens um 6:15 Uhr in der Werkstatt gestanden, kam um 16:00 Uhr von der Arbeit nach Hause und hat von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr in der zweiten Werkstatt gearbetet (Offiziell, nicht schwarz). Harte Knochenarbeit als Tischler. Am Wochenende konnte er von dem erarbeiteten das Material kaufen, um z.B. die Terrasse oder die Kinderschaukel dann selbst zu bauen. Auch im Osten musste man also arbeiten, um sich was leisten zu können. Das scheint im Westen noch nicht angekommen zu sein.

re weltoffen - offen für Fakten?

"Ausgangskommentar:
Die DDR hat sich an keiner unterdrueckung mi Militaer auf fremdem Boden beteiligt"

Ihre Replik:
Na wenn Sie wie Sie sagen in der zeit gelebt haben,dann kann Ihnen doch der "Prager Frueling"nicht entfallen sein??"

Werter "Weltoffen".

Die Ausgangsbemerkung war wohl bewußt so formuliert worden. Die NVA war zwar alarmiert jedoch nicht auf Boden der CSSR tätig. Insofern, wenn gewünscht, bitte nochmal ansetzen...

Zwei Dinge...

möchte ich nochmals bemerken, obwohl schon oft diskutiert und richtig gestellt:
Die DDR hat 1968 keine Armee-Einheiten in die CSSR geschickt, aus gutem (historischen) Grund. Es gab die Alarmbereitschaft, jedoch keinen Einmarsch! Dies hat schon damals die ARD behauptet, die Klarstellung erfolgte viel später z.B. in Phönix-Beiträgen.
Der Solidaritätszuschlag wird von allen Bürgern Deutschlands entrichtet, zugunsten des Staatshaushaltes.
Wie auch "Wessis" wissen sollten, gibt es keine zweckgebundenen Steuerzahlungen (ausgabenmäßig).
Wer solches, offenbar wider besseren Wissens behauptet,
sollte darüber nachdenken, ob er nicht demagogisch argumentiert.

Erich Honecker ein "Diktator"? Ich lach mich kaputt.

Zumindest hat Frau Honecker ein besseres und gerechteres Bildungssystem hingekriegt als wir es bis heute in der Bundesrepublik haben. Da gibt es nichts zu bereuen. Im Gegenteil.Das heute erfolgreiche finnische Bildungssystem ist als Kopie des damaligen DDR-Systems gestartet, natürlich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, und eines der besten schulsysteme.
Und dass diese Bildung zuerst für die Arbeiterkinder da war , finde ich auch gut, besser jedenfalls als umgekehrt, so wie es jetzt bei uns ist.
Die Borniertheit von Frau Hafemann und Herrn Friedler finde ich schlimm, aber für die neoliberalen Mainstreammedien bezeichnend: "Glaubt Margot Honecker ... noch immer an die sozialistische Idee?" Ja, und Milliarden andere Menschen auch. Das nur zur Information. Selbst in Deutschland nach Umfragen mehr als 50%.

@schmiedsteffen

Was ich da von ihnen lesen muss ist an Boshaftigkeit kaum zu überbieten. Allzu leicht wird vergessen, dass viele der alten DDR-Führungsriege während der Nazizeit im KZ oder im Gefängnis saßen. Margot Honecker zu unterstellen, ein Nazi zu sein ist einfach nur mies.

Darüber hinaus ist haben sie anscheinend auch überhaupt nicht verstanden, was die Jugendlichen dazu bringt mit den Rechten zu sympatisieren. Das hat doch mit der DDR-Ideologie nichts zu tun. Eher mit Perspektivlosigkeit. In meinem Umfeld ist jedenfalls keiner zum Nazi geworden... aber in Berlin gabs eben auch eine Perspektive.

Und wenn wir über die NPD reden, sollten wir nicht vergessen, dass deren Führungsebene komplett aus dem Westen stammt. :)

@weltoffen

Am Prager Frühling waren keine Truppen der DDR beteiligt.

@weltoffen

die NVA war tatsächlich nicht am einmarsch und der niederschlagung des prager frühlings beteiligt. Vergessen Sie bitte nicht, das 1968 nur 23 Jahre nach dem ende des 2Wk stattfand. Die DDR war in militärischen Fragen nicht souverän. Meines Wissens ist nicht eindeutig geklärt, ob die DDR sich nicht beteiligen wollte oder nicht durfte. Aus dem genannten grund ist mir auch kein anderer fall bekannt, wo DDR-Militär an einer intervention beteiligt gewesen wäre. Das gleiche gilt bis 1990 auch für die bundesrepublik.

Das mit der Reue wäre auch Quatsch!

Es ging um ein anderes Gesellschaftsmodell. Ich glaube nicht, dass sich die Honneckers wie Diktatoren vorkamen. Eher wie Kämpfer für eine bessere Welt, die es letztendlich nicht ganz war. Die Stasi war ein deutlicher Schritt zu weit. Aber die damalige Situation war allgemein eine schwierige. Man hatte es auf der Westseite mit einem wirtschaftlich starken Gegner zu tun. Viele Wirtschaftsflüchtlinge verließen das Land. Die Situation war verloren, aber das ach so böste Regim hat friedlich aufgegeben. Würde das Kapital auch so reagieren?
Sie muss das nicht bereuen. Es geht auch nicht allen besser. Was ist besser? Hier urteilen einige recht blind und einseitig.

Als Strafverteidiger in Westdeutschland ...

.
wurde ich nach dem Mauerfall mit 1em gravierenden
Sachverhalt betraut.

M1e Mandantin (gebürtig in Mitteldeutschland) war von
1em "Gericht" der "DDR" zu 1er mehrjährigen Haftstrafe
"verurteilt" worden. Diese mußte sie im "Gelben Elend"
in Bautzen, dem unmenschlichsten aller DDR-Gefängnisse,
verbüßen.

Während der Haftzeit wurde sie mehrfach gezwungen,
sich völlig nackt zu entkleiden, in 1 Faß zu steigen,
das mit Eiswasser gefüllt war + darin 1ige Zeit zu
verweilen.

Dies = 1deutig Folter + verstößt gg. die Europäische
Menschenrechtskonvention.

Dazu waren die "Gerichte" in der "DDR" nicht unabhängig,
wie es zB Montesquieu bereits im 19. Jahrhundert gefor-
dert hatte + wie es heutzutage der modernen Staats-
rechtsdoktrin entspricht + wie sie in den meisten
europ. Staaten praktiziert wird.

K1e freien Wahlen, sondern 1e Diktatur nach stalin-
istischem "Vorbild", 17 Mio. Deutsche 1gesperrt,
Zwangsadoptionen, Todesurteile, etc.

Honeckers sind/waren Verbrecher gg. die Menschlichkeit!

@ paparudi

Zitat: "dass es Menschen gibt, die wegen Verwandtschaft im Osten zu wissen glaubten, wie man im Osten gelebt hat."

Na, daran werden Sie sich in diesem Forum wohl gewöhnen müssen. Immer wenn hier eine Nachricht aus den USA kommentiert wird, finden sich ja auch jede Menge Leute, die glauben, sie wüssten bestens Bescheid, weil sie einen Fernseher besitzen.

Ich habe bis zum Mauerfall im Osten gelebt - bis 1988 irgendwo in der Mitte, ohne mich großartig mit dem System anzufreunden, aber auch ohne sonderlich dagegen gewesen zu sein. Aber nicht mal ich weiß, wie "man" dort gelebt hat, denn meine Erfahrungen sind sicher anders als die von vielen, die mehr unter dem System zu leiden hatten, als ich und auch anders als die derjenigen, die grosse Vorteile aus dem System hatten.

Contra rammbock : V e t o !

.
...Ihre "Ansicht" ist total losgelöst von der Realität !

War die von der "DDR" errichtete "Mauer" zwischen Mittel-
deutschland und den drei westlichen Besatzungszonen (spä-
ter: Westdeutschland) nur von mir geträumt ?

Leugnen Sie etwa, daß rund 21 Millionen Deutsche in der
Sowjetischen Besatzungszone und danach in der "DDR" ein-
gesperrt waren, weder eine freie Wahl des Wohn- und/oder
Berufsortes hatten, noch gar unbeschränkte Reisefreiheit
genießen konnten ?

Honecker war ein klassischer Diktator, der sich in seiner Zone mit einmauern ließ, heimlich Essen aus dem offiziell verfemten Westen aß, während ich nach der
Wende im Vogtland einen Mann mit offenen, bereits seit
längerer Zeit eiternden Wunden frei herumlaufen sah.

Die Stasi und die Folterknechte zB im "Gelben Elend" in
Bautzen habe ich dann wohl auch nur geträumt, oder ??

Da Ihr Beitrag sich ohnedies nicht auf Fakten bezieht,
ist es nur: Agitprop

Wenn Sie konsequent wären, müßten Sie seit 20 Jahren
ausgewandert sein !

re mokdo - bißchen weniger Propaganda ...

"Und dann gab es ein Krankenhaus in Berlin (Ost)Scharnhorstr. 36, ausschließlich für die Parteibonzen. Mit den neuesten medizinischen Geräten Zb. von Siemens.Medikamente aus dem Westen, die DDR Bürgern verboten waren.
Wenn ein Parteibonze wie Zb. Frau Honecker ein Medikament brauchte das nicht vorrätig war, fuhr ein Kurier nach West-Berlin und hat es dort in eine Apotheke gekauft."

Ein Krankenhaus ausschließlich für Parteibonzen. Die waren natürlch so krank, daß ein ganzes Krankenhaus ausgelastet war. Die Medikamente für DDR Bürger sogar verboten. Welche in der DDR nicht erhältlichen Medikamente brauchte Frau Honecker? In welchem Land der Welt, fährt man für Medikamente nicht auch ins Ausland, wenn die für die Staatsführung bestimmt sind?

@ terre huma

Lieber Humane Erde,
fakt ist das auch NVA Soldaten IM Land waren,das die mehrheit and der Grenze halt machte weiss ich auch,damit kann man aber nicht sagen,das Sie nicht indirekt beteiligt waren.
Sowohl auch in vielen Laendern als berater untewegs,um die politische agenda zu unterstuetzen,dieselben waren in den meisten faellen keine Demokratien.
Nach Russland und Kuba die 3 staerkste,im Ausland taetige Armee, des Warschauer Packtes=Fakt
Lasse mich gern korigieren.

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