Kommentare

Das ist auch gut für Europa!

Zitat aus der meldung:

"Binnen Jahresfrist erhöhten sich die Ausfuhren um 0,7 Prozent, die Einfuhren um 2,6 Prozent."

Das bedeutet dass sich der Exportüberschuss verringert hat, was positiv zu werten ist.
Und neben den Energieimporten wie Öl und Gas betrifft das ganz wesentlich die Zulieferung von vorproduzierten Teilen aus Unternehmen in der EU (Griechenland, Tschechien, Portugal, Spanien usw...) für unsere starke Exportwirtschaft.
Die deutsche Wirtschaftskraft hilft auch anderen Europäern und das ist gut so!

vorläufig.....

...wie man das auch immer zu deuten hat.

Morgen oder übermorgen sehen die Zahlen vermutlich wieder ganz anders aus

Ach übrigens ist der Ölpreis seit 6 Tagen auf Talfahrt - an den deutschen Tankstellen ist da allerdings noch nichts angekommen - ggf. ist hierbei der Importüberschuss auch drin zu sehen.....hmmm....hmmm...

@Bernd 1 War mir klar ,das

@Bernd 1

War mir klar ,das sie jetzt in eine Jubelarie ausbrechen.

Nur was bringts wirklich ausser exorbitante Gewinne für Wenige:

Neue Arbeitsplätze von denen man leben kann:Fehlanzeige
Weniger Arbeitslose :Fehlanzeige (und bitte nicht wieder mit den "sozialversicherungspflichtigen" Arbeitsplätzen kommen die "geschaffen"wurden,schon ab 401€ sind sie es, aber davon kann keiner leben
Weniger Armut in D : Fehlanzeige
Weniger Teuerung bei Essen,Kleidung,Sprit,Miete Strom,Gas...:Fehlanzeige

Wirklich gut für Europa(s.GR)(Ironie)

@tattom Und alles wuerde besser

wenn die Wirtschaft nicht wachsen wuerde und Deutschland keinen Exportueberschuss haette?

"Weniger Arbeitslose :Fehlanzeige (und bitte nicht wieder mit den "sozialversicherungspflichtigen" Arbeitsplätzen kommen die "geschaffen"wurden,schon ab 401€ sind sie es, aber davon kann keiner leben"
Ok, also lassen wir sie stattdessen lieber arbeitslos, das ist ja scheinbar besser? Und ja, bei uns verhungern die Menschen scharenweise...

"Weniger Teuerung bei Essen,Kleidung,Sprit,Miete Strom,Gas...:Fehlanzeige"
Naja, die Inflationsrate ist zurueckgegangen, und die Gehaelter sind dieses Jahr in den entsprechenden Tariffrunden deutlich gestiegen, also ja, weniger Teuerung.

Was genau wollen Sie eigentlich, wenn weder bessere Konjuktur, noch sinkende Inflationsrate, not weniger Arbeitslose ihnen nicht gut genug sind?

Dann heißt es hoffen

hoffen darauf, daß die außereuropäischen Ländern sich nicht vom europäischen Sparwahn infizieren lassen! Denn ansonsten sieht es katastrophal aus, vor allem für die deutschen Staatsfinanzen. Inzwischen hat scheinbar sogar Herr Schäuble bemerkt, daß die supertolle Wirtschaftssituation ihm nur Peanuts zuspült, verglichen mit dem, was bei einer soliden Lohnpolitik möglich gewesen wäre (nur so zur Info, die Produktivität ist inflationsbereinigt seit 1991 um 38% gestiegen, die Löhne nur um 1,7%!)

@sisifus Genau, es zahlen die Steuerzahler...

...und das sind zu 75 % genau die "reichen" 25% - also Unternehmen + Privatpersonen. Witzig nicht? Der Kommunismus ist längst in unserem schönen Ländchen angekommen, CDU,SPD,Grüne,Linke verteidigen und bauen ihn herzhaft aus.

Nur: es gibt keiner zu und die träge Schlafmütze deutscher "Kleinbürger" kapierts nicht.

Aber mal im Ernst - damit endlich überall was ankommt:
Mehrwertsteuer runter, Sozialabgaben runter!

Man hat dazu gelernt

Wichtig ist jetzt auch mal die Exportüberschüsse zu minimieren. Warum erstmal zwei unterschiedliche Prozentzahlen für unterschiedliche Werte aussagekräftig sind, sei dahin gestellt.

Die Antwort folgte nämlich prompt, denn der Export in EU Länder sieht nicht so rosig aus. Wieso eigentlich? Es werden im Grunde gespart, und das muss sich irgendwann ja mal auszahlen, wenn der König des Märchenlandes in Europa investiert. Andere tun es nämlich nicht mehr.

Und in diesen umglaublichen Boom haben wir sogar ein Lohnwachstum minimal über der Inflation. Das reicht für ein Land das überall Weltmeister sein will. So haben wir zwar in den letzten 30 Jahren quasi keine reale Lohnsteigerung gehabt, aber es lag in der Tat hin und wieder über der Inflation (in schlechten darunter).

Wie dem auch sei, die Jubelmeldungen gehen weiter. Zahlen werden in einen Kontext gesetzt, sodass es auch einen Grund zum Jubeln gibt.

@ tattom + sisifus - Typische Reaktiobn

Ihre Frage:
"Nur was bringts wirklich ausser exorbitante Gewinne für Wenige"

Das ist wieder mal die typische Pflege von Vorurteilen ohne die Realität sehen zu wollen.
Die Realität ist dass es in keinem Land so wenig Abeitslose gibt wie in Deutschland.
Vor allem betrifft das die Jugendarbeitslosigkeit!
Und die Arbeitsplätze sind sicher.
Sehr viele Firmen zahlen nicht nur den Vorständen sondern auch den Mitarbeitern exorbitante Prämien zwischen 4.000 und 9.000 Euro.
Bei VW waren es 7.500 Euro pro Mitarbiter!

Aber lieber nicht hinschauen und lieber die Realität negieren, das ist besser für das selbst gewählte Negativdenken!
Man könnte ja seine Vorurteile verändern müssen und wer will das schon??

@Bernd 1

Es ist ein typisches Vorurteil, dass exorbitant hohe Exportüberschüsse, die nicht eingepreist werden, tatsächlich gut wären. In Wahrheit landen diese Überschüsse im Moment aber im griechischen schwarzen Loch und nicht in der Binnenwirtschaft, die es bitter nötig hätte. :3

Wenn Deutschland bei den

Wenn Deutschland bei den Lohnkosten mithalten kann durch gesteigerte Zahl von Niedriglohn, Zeitarbeit und Leiharbeit (weil die Unternehmer auch hier auf niedrigen Lohn schieben, und BILLIGST argumentieren, die nicht so lang beschäftigen Leute wären ja auch nicht so erfahren wie die länger beschäftigten und MÜSSEN DAHER WENIGER LOHN kriegen.

So läuft das auch hier, der Turbokapitalismus, viel viel Geld machen und ich finde es unheimlich bis schade, dass die Medien die wahren Ursachen nicht mutig auf den Punkt bringen und sich nicht immer auf Meldungen anderer verlassen, die das mal sagen würden. Oder irgendeine dumme Studie, die bislang nicht bezahlt wurde.

Was ist das für ein grober Unfug, der hier in Deutschland hingenommen wird und als ERFOLGSMELDUNG verkauft wird?

Oder soll ich das hinnehmen, dass niemals über die Meldungen gesprochen wird, die für die Leute wirklich KONKRET UND RELEVANT wären`?

@ Son Goku - Lesen hilft

Wenn Sie meinen Kommentar:
9. Mai 2012 - 14:45 — Bernd1
gelesen haben dann könnten Sie feststellen dass ich es positiv gewertet habe dass die Exportüberschüsse kleiner geworden sind weil der import stärker gewachsen ist als der Export.
Und im "griechischen schwarzen Loch", wie Sie es nennen, landen vor allem viele Aufträge deutscher Firmen für Zulieferungen zu unseren Produkten die wir auf den Weltmarkt liefern.
Wenn Sie den Artikel gelesen hätten wüssten Sie im Übrigen dass der Export in die EU-Länder schrumpft währen er in die außereuropäischen Länder wächst.
Das ist nicht nur gut für Deutschland sondern auch für Europa, man muss nur die Zusammenhänge begreifen um es auch zu erkennen!

@ Gandhismus - Mär vom Niedriglohn

Zu der Mär vom Niedriglohn in Deutschland:
Der durchschnittliche deutsche Industriearbeiter verdient etwa das doppelte von dem Einkommen der Industriearbeiter in Portugal, Spanien. Tschechien, etc.!!!
Das belegen die Zahlen der Europäischen Statistik Eurostat!

Nur weil zwei bis drei Prozent der in der Industrie beschäftigten Menschen im Niedriglohnbereich tätig sind bedeutet das nicht dass Deutschland eine Niedriglohnland ist!
Das ist billiger Populismus der Linken der mit der Realität nichts zu tun hat.

Laut Eurostat liegen die durchschnittlichen Einkommen in der Industrie in Deutschland bei mehr als 40.000 Euro im Jahr!
Bei Siemens, Daimler, etc. oder auch im exportierenden Mittelstand verdienen die meisten Mitarbeiter mehr als diese Summe!

re Bernd1 - Nur so als Anregung

Zitat:
Nur weil zwei bis drei Prozent der in der Industrie beschäftigten Menschen im Niedriglohnbereich tätig sind bedeutet das nicht dass Deutschland eine Niedriglohnland ist!
Das ist billiger Populismus der Linken der mit der Realität nichts zu tun hat.
Zitat Ende

Die Fachleute bei den Linken haben ggf. die populäre Erkenntnis verinnerlicht, daß die Mehrzahl der deutschen Arbeitnehmer nicht in der Industrie arbeiten ??!!

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