Kommentare

Weiß die Frau, wovon Sie spricht?

Frau Reding sollte sich die gesetzliche Gewährleistung, die vom Líeferanten/Händler einzufordern ist, und die Garantie, die in der Regel vom Hersteller, aber immer freiwillig gegeben wird, mal genauer anschauen. Dann wird auch eine hochdotierte Justizkommissarin feststellen, dass das zwei völlig unterschiedliche Paar Schuhe sind.

Der Lack ist ab. Schon lange.

Der Lack ist ab. Schon lange.

neue nachricht?

na das ist ja was ganz neues, dass apple seine kunden verarscht!?!

aber religiösen führern rennt man nunmal blind hinterher...

War das den Beitrag wert?

Da frag ich mich, warum der Beitrag so lang ist. Da muß der Redakteur auch von einer gewissen Befangenheit sein, um diesen Beitrag so zu bringen. Denn wie schon ein paar Kommentare hier zeigen, ist die Äußerung aus Brüssel absolut haltlos. Apple bashing ist halt in, selbst in einer so systemoffenen Welt wie dem Internet.

Theorie und Praxis

Die gute Frau hat wohl noch nie versucht den tollen Gewährleistungsanspruch durchzusetzen. Nach 6 Monaten kann man nur noch auf die Kulanz des Händlers hoffen und da sieht es meist düster aus. De facto stehen hier 6 Monate gesetzliche Gewährleistung durch den Händler 3 Jahren Garantie durch den Hersteller gegenüber.

Ob man diese freiwillige Garantie extra berechnen muss, so wie Apple es tut oder nicht auch direkt in den Gerätepreis einkalkulieren könnte, wie andere Hersteller es tun, sei dahin gestellt. Letztendlich kommt man aber nicht umhin festzustellen die von Apple verkaufte Garantie ist etwas gänzlich anderes als das bisschen Gewährleistung durch den Händler.

Amerika, Land der Unbegrenzten möglichkeiten...

... wenn, ja wenn man genug Naive Menschen Findet die man hinters Licht führen kann.

Wie soll Kapitalismus auch Funktionieren?

Mit Ehrlichkeit?

Was soll as Schreiben an Frau Aigner bringen?

Sie ist bisher zielsicher vor jeder Lobby (außer dem Verbraucher) eingeknickt, warum sollte sie aktiv werden, wenn es gegen den iGott geht? Da sehe ich wenig Hoffnung, obwohl dem Geschäftsgebaren von Apple eindeutig entgegen gewirkt werden muss.

@Rosa L.: Unfug. Entweder man frickelt mit einer von Hunderten Linux-Distributionen rum (bei der jede ihre eigene Religion ist, weil am besten) oder man huldigt dem iGott. Das eine hat nur Einzellösungen parat, das andere ist keine Alternative. Welches BS meinen Sie also?

Ja, die Frau weiß wovon sie

Ja, die Frau weiß wovon sie redet. Denn im englischen Original heißt es: "Apple prominently advertised that its products come with a one year manufacturer warranty, but failed to clearly indicate the consumers' automatic and free-of-cost entitlement to a minimum 2-year guarantee under EU-law."

Was im Englischen "commercial warranties" sind, sind im Deutschen also "kommerzielle Garantien", und eine "(legal) guarantee" entspricht der "(gesetzlichen) Gewährleistung". Das muss man vielleicht nicht mal als Englischlehrer wissen. Aber als "Tagesschau"-Journalist, der darüber schreibt, wäre es natürlich hilfreich. Auch der geneigte Forennutzer hier, sollte sich dann und wann mal einen Originaltext zur Hand nehmen. Man wird staunen.

Auch wenn man es gebetsmühlenartig wiederholt

ich kann es nicht mehr hören!

Gewährleistung = Garantie...... mit NICHTEN!!

Viel besser wäre es mal, wenn man die Beweisumkehr der Gewährleistung nach
6 Monaten zu Fall bringt! Dass würde dem Verbraucher weiterhelfen!

Trias Hersteller, Händler, Käufer

Beißt euch nicht so am Wort "Garantie" anstelle "Gewährleistung" fest. Ich bin mir nicht sicher, ob es diese Wortunterscheidung in allen EU-Amtssprachen überhaupt gibt (EN: 'guarantee' und 'warranty' stehen im Wörterbuch etwa gleichermaßen für Garantie und Gewährleistung).

Wichtiger ist m.E., in wieweit der Hersteller Dinge bewerben soll, für die er a) gar nicht geradesteht und die b) ohne sein Zutun aufgrund äußerer Gründe ohnehin bestehen und deswegen c) auch nicht Gegenstand seines Garantieversprechens sind.

Die Gewährleistung ist eine Vertragsbeziehung zwischen Käufer und Verkäufer. Warum sollte sich der Hersteller zu der rechtlichen Wirkung von Geschäftsbeziehungen zwischen Käufer und Verkäufer äußern oder diese bewerten?

Mir genügt, dass der Hersteller beim Verkauf seiner Garantieprodukte das Vorhandensein der gesetzlichen Gewährleistung nicht in Abrede stellt. Etwa dadurch, dass er _garnicht_ darauf eingeht.

Wirres Zeug von der Politik...

1. ist Garantie und Gewährleistung nicht das selbe, zumal es nicht mal Gewährleistung heißt sondern Sachmangelhaftung. Garantie ist eine Leistung die ein Hersteller anbieten kann, zu Konditionen die er frei bestimmt, oder er lässt es halt. Garantie ist eine rein freiwillige Leistung.
Die Sachmangelhaftung ist genau das was der Name schon sagt. Der Händler muss(!!) 2 Jahre lang die Haftung für Mängel an der Sache übernehmen.

2. sind diese 2 Jahre Sachmangelhaftung ja ganz toll, nur nach 6 Monaten tritt eine Beweislastumkehr ein und die übrigen 1,5 Jahre Sachmangelhaftung sind somit reichlich für die Füße. Denn dann muss der Kunde dem Händler nachweisen das der Mangel schon beim Kauf bestand. Bei einer Garantie hat man diese Probleme nicht.

Also ist man als Kunde mitunter doch gut beraten wenn man ein paar Euro für 3 Jahre Garantie bezahlt. Oder man kauft besser da wo man kostenlos 3 Jahre bekommt. Apple muss ja ziemlicher Schrott sein wenn Garantie extra kosten muss.

Garantie und Haltbarkeit

Halten die Produkte überhaupt die 2 Jahre ?
Zu dem Thema lief eine nette Doku auf NDR. Titel: "Schmeiß weg, Kauf neu"
Heutzutage sind kurze Produktlebenszeiten bereits von vorneherein mit eingeplant.

Garantie hin,Gewährleistung her..

Von einem ''Premiumhersteller'',zu denen sich Apple ja nun mal zählt,erwartet man ja eigentlich einen besseren Service als von einen Hersteller der sogenannten Mittelklasse.
Und selbst dort kriegt man meist 2 oder sogar 3 Jahre Garantie des Herstellers.Ohne saftigen Aufpreis.

Da aber nun mal Garantieabwicklungen den Gewinn des Unternehmens schmälern,ist es natürlich clever, sich diese Gewinnverluste vom Käufer auch noch ausgleichen zu lassen.Man lässt sich das Risiko,dem Kunden ein Gerät mit Mängeln verkauft zu haben,von diesem dann auch noch bezahlen.

Und da bestimmte Käuferschichten scheinbar dazu auch bereit sind,ziehe ich meinen Hut vor Apple und seinem Marketing!

gesetzliche Garantie-Leistungen

Vorab:
Wie froh wäre ich, wenn hier in Zentralamerika etwas gleichwertiges gäbe wie die Garantieleitungen in Europa.
Wenn frau / man Glück hat, gibt es 2 Monate, oft aber auch nur 14 Tage.

Da ich kein Jurist bin, kann ich auch nicht beurteilen, ob die Hinweise im Forum richtig sind.
Allerdings kann ich mir kaum vorstellen, das Apple "freiwillig" eine Strafe bezahlt.
ARD-Zitat:
"In Italien ist das Unternehmen wegen "Apple Care" auch schon zu einer Strafe von 900.000 Euro verurteilt wurden."
Von daher finde ich es schon sinnvoll, dass die Lobby-Schutzministerin, Frau Ilse Aigne sich auch mal darum kümmert.
Wahrscheinlich wird bei der aber sicher nicht herauskommen, nicht nur wegen ihrer Lobby-Funktion, sonder weil sie sich ja schon auf ihre Rückkehr nach Bayern vorbeteitet. Und das erfordert viel, viel Einsatz.
Schöne Grüße aus El Salvador

Qualität

Seit 1995 kaufe ich Apple Produkte und hatte bisher noch keinen Garantiefall.
Aber ich habe schon mal um Hilfe gebeten und da wurde mir geholfen.

Ich meine die Apple Care ist für die eine gute Geldquelle, ob und wie die
Erfahrungen damit sind, kann nur jemand posten, der/die damit Erfahrungen
machen konnte.

Wenn Sie aber mit eine elektronischen Gerät nach 1,5 Jahren einen
Garantiefall durchsetzen wollen, dann haben Sie richtige Probleme.

Andererseits glaubt man nicht mit was viele Kunden einen Garantiefall
anmelden wollen. Z.B. Katze in Mikrowelle getrocknet.
Das wäre vielleicht mal eine lustige Rubrik, die von den Firmen mit
deren Anfragen veröffentlicht werden könnte.

Mal wieder "Mutti Staat"

Wenn europaeische Verbraucher so ignorant sind, nicht zu wissen, dass sie gesetzlich vor Herstellungsfehlern geschuetzt sind, und zwar bei I-Phones genauso wie bei Dosenoeffnern oder Rasenmaehern, dann ist ihnen auch nicht zu helfen.
Das Service-Paket von Apple ist etwas grundsaetzlich anderes, wie schon mehrfach hier erklaert. Diese Art Service ist zwar nach Meinung der Verbraucherschuetzer zumindest hier in den USA nie ihr Geld wert (die geschuetzten Geraete gehen einfach so selten kaputt; genau deswegen bringen die Servicepakete ja so fette Gewinne), aber etwas Unethisches kann ich da beim besten Willem nicht erkennen.
Reiner Populismus profilierungssuechtiger Buerokraten, besonders wenn dann den Kinden noch suggeriert wird, sie sollten doch versuchen zu klagen.

Apple Meldungen als Spiegelbild der Neidgesellschaft?

Es ist auffällig, wie Meldungen im Zusammenhang mit Apple Eiferer auf den Plan rufen, die mit meist unsachlichen Kommentaren offenbar den persönliche Frust abbauen. Einerseits ist das ja ganz gut, weil preiswerte Therapien für unser Gesundheitswesen immer vorteilhaft sind, andererseits sind die Wertungen ein gutes Spiegelbild für die gesellschaftlichen Verhältnisse ist Deutschland.
Übrigens sind auch Redaktionen Teil der Gesellschaft und hantieren teilweise genauso mit Häme und - viel schlimmer - mit Halbwahrheiten und inhaltlichen Mängeln.

Egal, wir sind Deutschland.

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