Kommentare

Friede?

Selten so gelacht. In Spanien, Portugal und vor Allem Griechenland sieht man, wie viel Friede die EU uns bringt.

Allerdings, wenn ich mir die "friedlichen" Verdienste des letzten Preisträgers ansehe, dann passt es doch irgendwie.

Dieser Nobelpreis ist einer der ironischsten, die vergeben werden können.

Einer der größten Erfolge der

Einer der größten Erfolge der EU und mit einer der wichtigsten Gründe, dafür, dass wir alles tun, um sie zusammenzuhalten!

Friedensnobelpreis

Welcher verantwortliche Politiker würde sich jetzt noch trauen, Länder wie Griechenland aus Euroland rauszuschmeißen?

Böse Farce

Nachdem ein gewisser Herr in Amerika, der nun mittlerweile tausende Menschen auf dem Gewissen hat, den gleichen Preis erhielt wundert mich diese Vergabe überhaupt nicht. Der Friedensnobelpreis ist halt nix mehr wert. Ob diese Vergabe im Sinne des Herrn Nobel wär? Eine Ohrfeige für alle verdienten Preisträger.

Welch ein pseudoelitärer Zirkus!

Der Friedensnobelpreis an Bankenknechte, welche in Griechenland für die Zerschlagung der Krankenversicherung verantwortlich sind! Pfui! Kennen Profilierungssucht und höhnische Arroganz von Hackordnungs - "Eliten" noch Grenzen?! Wahrscheinlich nicht!

Na wenn die EU das schon nötig hat.....

dann lieber schnell die Friedenswährung Euro noch ausgeben.

Griechenlandhilfe

Super,
das Preisgeld kann man ja dann direkt wieder in Griechenland investieren, oder man rettet noch eine Bedürftige Bank. Wird sich schon eine finden.

Eine wunderbare

Eine wunderbare Nachricht.Tatsächlich kann die EU als Motor auf Jahrzehnte der Völkerverständigung zurückschauen - im Gegensatz zum bemühten, doch erfolglosen Barack Obama - zur Erinnerung: Friedensnobelpreis 2009.

Lediglich für Helmut Kohl könnte die Entscheidung persönlich von trauriger Natur sein. Kohls politisches Lebenswerk und großer Beitrag zur Entwicklung der EU wird nunmehr in Oslo nicht mehr explizit gewürdigt werden.

Glückwunsch

an die EU und Grüße von NY aus nach Europa. Wir sind begeistert.

Verdient. Noch nie hat

Verdient. Noch nie hat Frieden so lange auf unserem Kontinent geherrscht.

Gute Wahl

Natürlich wieder absolut im Zeitgeist, aber trotzdem eine gute Wahl! Wir brauchen keine Nationalstaaten-Querelen, sondern mehr Europa! Nur weil es ein demokratisches Defizit in der EU gibt, ist die Idee nicht zum Scheitern verurteilt. Von daher an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an die EU und alle, die sich nach dem 2. Weltkrieg für ein friedliches Europa eingesetzt haben.

Selten so gelacht!

Werden deshalb die anders denken und gegen das Zwangsgebilde EU demonstrieren zusammengeknüppelt? Sozusagen freidlicher Einsatz mit Schlagstöcken? Demokratie wird dem Frieden Willen geopfert? Freiheit, Souveränität und Individualismus natürlich gleich mit? Ich weiß nicht ob ich über diese wichtige Nachricht lachen oder weinen soll...

Meine Glückwünsche!

Bei dem ganzen Gestreite das zur Zeit in der EU herrscht wird das wesentliche vergessen:

Wir zanken heute wie eine große Familie, anstatt Kriege gegeneinander zu führen.

Von daher: Meine Glückwünsche an die EU!

friedensjuxpreis

also nachdem mir obama mit seinem gepflegtes nichtstun vor seiner auszeichnung mit dem nobelpreis aufgefallen ist und anschliessend per drohnenangriffen in pakistan mehrere hundert tote zivilisten auf dem gewissen hat koennen die herren sich ihren nobelwitzpreis ... naja egal.

und nu kriegen "wir" den preis?

irgendwie verstehe ich den witz nicht, aber wenn sich die eu nach dem nobelpreis so entwickelt wie obama - dann gute nacht europa ;)

Eine gute Wahl

bei allem Gezanke um die Euro - (eigentlich: staatliche Schulden-) Krise, den ESM, Agrarsubventionen und den Krümmungsgrad von Importbananen - wir sollten uns stets darüber klar sein: diese vielgeschmähte Institution verhilft uns seit Jahrzehnten dazu, geradezu auf einer Insel der Glückseligen zu leben. Kein Krieg seit über 60 Jahren! Wo gibt's das sonst in der Welt bei einer Packungsdichte so vieler, so unterschiedlicher Nationen?

Und wenn wir einmal schauen, in welch illustrer Runde wir uns nun befinden: ehemalige Terroristen, Ankündigungspräsidenten... da hätte es auch eine schlechtere Wahl treffen können.

Wir sind Pabst -- ähh... Nobelpreisträger! Yippeeee!

Und nächstes jahr?

Wie wäre es denn dann mit der NATO als Preisträger? Die Mitgliedsstaaten kämpfen ja auch nicht gegeneinander.
Da haben sich die Juroren mal wieder einen Spass erlaubt mit dieser Vergabe. Aber da merkt man eben, dass es ein westlicher Preis ist.

War es denn schon soweit?

Standen wir denn vor einen Krieg? Hat denn die EU bewirkt, dass die Völkerverständigung bestand?
Hat die Eu die Bürgernähe zu allen Europäern?

War dies aus der hohlen Hand geschossen?

Persönlich empfinde ich es als verwirrend wenn eine Staatenorganisation, die weder demokratische Strukturen noch Bürgernähe aufweist diesen Preiis erhält.

Friedenstiftung kann auch das Drohen mit der Atombombe sein. Die bekam keinen Nobelpreis obwohl damals die Supermächte dies uns als Friedensgarant wahrmachen wollten.

Das Komitee zur Vergabe des Nobelpreises scheint hier einen Schnellschuß gemacht zu haben um den ESM und andere wohltuende Taten hervorzuheben.

Es ist wohl soweit, daß auch dieses Komitee versagt.

Nobelpreis = Propagandawerkzeug???

Wie es den europäischen Völkern gerade geht, ist hinlänglich bekannt.

Dass die EU als nichtdemokratische Zentralregierung Frieden, Menschenrechte und Versöhnung bewirkt, lässt sich damit ausschließen. Aber damit ist das Brüsseler Kommissarsregime ja in bester Gesellschaft mit anderen Friedensstiftern wie etwa Präsident Obama.

Man kann nur den Kopf schütteln und über die Existenz inoffizieller Vergabekriterien spekulieren. Für Journalisten mit Anspruch an ihre Arbeit gibt die Geschichte des Nobelpreises und eine Untersuchung der Verleihungskriterien sicher einiges her.

Ich fände es jedenfalls interessant, zu erfahren, was die Erklärung für die teilweise merkwürdige Wahl der Preisträger ist. Immerhin wird durch solche krassen Fehlgriffe der Ruf eines sehr wichtigen Wissenschaftspreises ruiniert. Einen etwas unspezifischen Verdacht hätte ich, aber den behalte ich für mich...

Wir wissen gar nicht, wie gut es uns geht

Den knapp 70jährigen Frieden in Mitteleuropa gab es nie zuvor, aber für uns ist er inzwischen selbstverständlich.

Unser demokratisches System, Freiheit des Individuums, soziale Absicherung - viele halten das Erreichte für selbstverständlich.

Aber der Preis ruft mal wieder in Erinnerung, dass es ein paar Milliarden Leute auf diesem Planeten gibt, die unsere Verhältnisse (gar nicht nur die materiellen!) auch gerne hätten. Und die muss man unterstützen und fördern, denn der Erfolg der EU ist, dass sie ihren Bürgern Entwicklung, Freiheit und Gerechtigkeit verspricht. Das sollten wir uns auch was kosten lassen, das Geld ist gut investiert.

Deswegen sollten wir bei der Krisenbewältigung auch nicht nur aufs Geld schauen. Das Modell Europa funktioniert nur, weil man dazu gehören KANN - natürlich müssen Voraussetzungen erfüllt werden, aber das ist ein Ansporn, kein Ausschluss.

Ich hoffe, diese Lesart des Preises kommt bei unseren Politikern auch mal an statt immer nur Schwarzmalerei.

Nicht nachvollziehbar.

Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, wie man einem im Untergang befindlichen System den angesehenen Friedensnobelpreis verleiht. Für wieviel “Versöhnung“ die EU sorgte und auch weiterhin sorgt, sieht man nicht zuletzt beim letzten Besuch von Frau Merkel. Ich bin sehr enttäuscht.

EU /Danke NOR

Hi, dank an Oslo, an Norwegen, das Nobelpreiskomitee:
zugegeben, als überzeugter Europäer habe ich zwei,drei
Tränchen in den Augen.
Herzlichen Dank nach Norwegen und das Nobelpreiskomitee.
Liebe Grüsse aus Deutschland und noch einmal:
DANKE!

Heute wird gefeiert!

... auch wenn wir ihn mit 500 Mio. anderen EU-Bürgern teilen, Nobelpreis ist Nobelpreis.

Die Frage ist: wie viel Kohle gibt's für jeden, wenn man das Preisgeld mit so vielen teilen muss? So knapp 20 Cents, schätze ich...

Immerhin macht sich das sicher gut im Lebenslauf :-)

ag.

Das ist wirklich der Gipfel

Das ist wirklich der Gipfel des Zynismus. Ein Zwangsbündnis, mittlerweile effektiv geleitet von Banken, hinter dem 95% der Bürger nicht mehr stehen, das zu Massenarmut in Spanien und Griechenland geführt hat.

Mittlerweile brennen deutsche Flaggen in Griechenland. Dieser Preis zeigt wohl, für wie dumm wir da gehalten werden. Und wahrscheinlich haben sie recht.

Berechtigt

Trotz allem, was in der EU schiefliegt und -läuft: Eine friedlichere Ecke als die EU findet man zur Zeit auf diesem Planeten kaum.

Hoffen wir, daß es dauerhaft so bleibt, und nicht durch soziale Schieflagen, nationale Alleingänge, Raffgier und allgemeinen Egoismus das "Vereinte Europa" doch wieder in unzählige, sich gegenseitig zerfleischende Kleinstaaten zerfällt.

@ 11:31 — Andreas Buntrock - noch zu jung?

Sie schreiben:
"Der Friedensnobelpreis an Bankenknechte, welche in Griechenland für die Zerschlagung der Krankenversicherung verantwortlich sind! Pfui! Kennen Profilierungssucht und höhnische Arroganz von Hackordnungs - "Eliten" noch Grenzen?! Wahrscheinlich nicht!"

Sie haben leider scheinbar wirklich keine Ahnung davon was es bedeutet in Europa 65 Jahre ohne einen Kontinent-übergreifenen Krieg leben zu können (zu dürfen)?

Wenn Sie nicht verstehen dass die Probleme Griechenlands darin liegen dass korrupte Politiker dort Jahrezehntelang das Volk betrogen haben und Schulden in unverzeihbarer Höhe angehäuft haben, dann ist das traurig.
Dass Sie aber scheinbar nicht verstehen dass die EU mit den 27 Mitgliedstaaten damit eher wenig zu tun habt ist ebenfalls traurig!

Hertzlichen Glückwunsch an die Gründer der EU (EWG) die diesen Weg des Friedens für diesen Kontinent vorbereitet und auf den Weg gebracht haben.
Als jemand der noch in den 40-er Jahren geboren ist weiß man was das bedeutet!

wunderbar

Ich stimme der Einschätzung des Nobel-Komittees zum europäischen Frieden uneingeschränkt zu und begrüße die Wahl der EU zur Friedensnobelpreisträgerin 2012.

Zugegeben, ich bin (noch) zu blöde......

.....um zu begreifen, dass die EU, die völkerrechtswidrige Kriege führt, mit einem sogenannten Friedensnobelpreis geehrt wird.
Aber ich bin lernfähig, denn spätestens dann, wenn Assad den Friedensnobelpreis erhält, habe ich alles verstanden - oder verstehe garnix mehr.

Frieden!?

Mit einen Blick in Richtung der EU-Außengrenzen kommen mir da große Zweifel über die Richtigkeit dieser Entscheidung!

Friedliebend und Friedensstiftend sieht für mich anders aus. Offensichtlich sieht man das in Schweden anders.

Gute Sache

In Anbetracht des seit nunmehr 6 Jahrzehnten andauernden friedlichen Zusammenwachsens Europas, ist diese Auszeichnung mehr als gerechtfertigt.

Ich kann nicht verstehen, wieso hier in diesem Forum direkt wieder versucht wird, dieses zu verunglimpfen.
Fakt ist, dass es in Europa nie eine längere Zeit des Friedens gab und gerade in Anbetracht zweier verheerender Kriege beispielhaft ist, dass viele unterschiedliche Völker, Kulturen etc. es schaffen friedlich zusammen zu leben ohne sich wegen teilweise Nichtigkeiten direkt die Schädel einzuschlagen.

Die momentanen Probleme gehören zum Einigungsprozess dazu und dürfen nicht dazu führen, dass nationalistische Tendenzen diese Errungeschaft zerstören.
Wo in der Welt kann man denn sonst so viele Freiheiten (z.B. grüne Grenzen)genießen???

Die angesprochenen Problem GR sind doch hausgemacht. Europa vorzuwerfen, nicht noch mehr Geld in ein Fass ohne Boden zu werfen, ist mehr als scheinheilig.

Ein Scheitern Europas wäre ungleich teurer...

VG

Angemessen und hoffentlich für die Zukunft verpflichtend

Schön, die Entscheidung begrüße ich sehr.

Besser, als ein Land und einen Politiker zu ehren, letztlich gilt er der Bevölkerung Europas.
Und das ist für die Völker Europas wichtig, gerade in der gegenwärtigen Situation.

Es liegt nun an uns, in diesem Geist zukünftig zu wirken, damit denen, die den Preis fraglich erhielten und die ihm persönlich heute nicht mehr gerecht werden ein anderes Bild entgegen gesetzt werden kann.

Möge er ein gutes Omen sein, eine Mahnung an all die unter uns, die nur eigene Interessen verfolgen und damit allzuoft die Bevölkerung und die Demokratie in Europa gefährden.

Passt schon

Man kann der EU ja einiges vorwerfen, gerade vor dem Hintergrund des ganzen Bankenrettungs/Griechenland-Debakel aber eins muss man anerkennen: Frieden in Europa gab's früher selten so lange. (Wobei vor 1990 der Frieden wohl vor allem dem Ost/West-Gleichgewicht geschuldet war als der EU).

@ Technocore

Vollste Zustimmung! An alle Meckerer: Schaltet mal euer Hirn ein! Steht mal auf und verlasst den Stammtisch!

Mir ist EÜ-bel

Ich hab schon erwartet dass der Preis an Netanyahu geht, aber die Nobelkommission hat es tatsächlich geschafft dies zu übertreffen. Wer ist eigentlich Bradley Manning, brauchts sowas eigentlich?

Brennende Merkelpuppen...

in Griechenland, SS-Ehrenmärsche im Baltikum, Deportationen in Frankreich usw. naja.
Alles in allem kann ich mir aber schlechtere Preisträger vorstellen.
Ich würde mich über ein einiges und starkes Europa freuen...bin aber eher pessimistisch und glaube an ein langfristiges Scheitern des Traumes von den Vereinigten Staaten von Europa

Ein guter Witz

Habe noch nie so gelacht! Naja der Nobelpreis ist mittlerweile nichts mehr wert. Friedensnobelpreisträger: Obama, EU usw. Nein danke! So einen Preis würde ich als Beleidigung empfinden. Wann bekommt den die Waffenindustrie endlich den Friedensnobelpreis. Würde eigentlich gut passen, da Alfred Nobel das Dynamit erfunden hat.

500 Millionen Friedensnobelpreisträger...

Sie gelte "der ganzen EU, allen 500 Millionen Bürgern", schrieb Barroso in einer Twitter-Nachricht.

Mir fehlen die Worte...

Ich bin ja einer davon.
mr_mad_man ist Friedensnobelpreisträger.
Und meine Freundin, meine Eltern, meine Schwester, meine Nachbarn, mein Gemüsehändler...
Also ich für meinen Teil nehmen diesen Preis gerne entgegen und werde mir gleich neue Visitenkarten drucken. Was für ein schöner Tag.

Mit freundlichen Grüßen
euer Friedensnobelpreisträger
mr_mad_man

unverständlich

Einen Friedensnobelpreis an politische Nationen oder Gemeinschaften zu vergeben halte ich für völlig falsch.
Wäre er an Personen oder Instituionen innerhalb der EU vergeben worden, die sich herausragend um Frieden bemüht haben, wäre es in Ordnung, aber so??

Falscher Zeitpunkt

jetzt wo es so sehr kriselt und die EU nicht zum Frieden sondern zum Unfrieden beiträgt

Ode an die Freude !

Überraschend aber sehr wohltuend. Danke.

In meinen Augen ist Europa gar nicht mehr wegzudenken. Jetzt nur noch die Geldgeier unter Kontrolle bringen...

Und ein kleiner Wunsch --> ALLE sollten Englisch reden. JA (!) auch ihr Franzosen ! Dann gibt es auch keine Missverständnisse mehr.

LG, Ein Deutscher Mitbürger

"noch nie so lange" = ~20 Jahre?

@ Liberation
Das Projekt EU als solches hat sicherlich zum friedlicheren Umgang (der beiteiligten Länder!) miteinander beigetragen. Daher ist der Preis nicht unverdient.

Aber Ihr Kommentar ist schon ein klein wenig zynisch, da meines Wissens der Kontinent aus mehr als den EU-Ländern besteht und noch vor ~20 Jahren ein Krieg vor unserer Haustür stattfand, bei dem etliche EU-Länder als NATO-Mitglied mitgemacht haben.
Von dem "Export" von Frieden und Freiheit in nicht-europäische Länder durch die NATO will ich gar nicht reden...

immernoch besser als

Eine lustige Entscheidung, die ich nicht wirklich ernst nehmen kann.

Aber andererseits immernoch besser als die Entscheidung für Barack Obama. Und mit dem Kandidaten Helmut Kohl wäre ja auch dieses Jahr wieder einiges möglich gewesen...

Kein Krieg seit 60 Jahren?

In welcher Galaxis leben sie denn? Wohl den Kalten Krieg bis 1990 vergessen oder den Ex-Yugoslavienkrieg? Ganz zu schweigen die ganzen Kriege außerhalb Europa mit europ. Beteiligung: Algerien, Irak, Afghanistan, Libyen, Israel,uww. Ja es kann mal passieren das man den Tod von ein paar Millionen Menschen vergessen kann. Und weil die EU so schnell vergessen kann, hat sie den Nobelpreis bekommen. Den hätten sie allerdings auch verdient!

...und Herrr Sarkozy nimmt den Preis entgegen ???

Hallo

Die EU bekommt den Friedensnobelpreis.
Unglaublich !!

Die Krönung wäre jetzt noch wenn Herr Sarkozy die Auszeichnung entgegen nimmt.

@11:28 — Pessimist

"Selten so gelacht. In Spanien, Portugal und vor Allem Griechenland sieht man, wie viel Friede die EU uns bringt."

So kann nur jemand sprechen, der Frieden in Europa für etwas selbstverständliches hält, an dem die EU nur verschlimmbessert. Aber dass sich Frieden in Europa als Selbstverständlichkeit in den Köpfen der Menschen überhaupt erst eingeprägt hat, ist die Leistung der EU.

"Allerdings, wenn ich mir die "friedlichen" Verdienste des letzten Preisträgers ansehe, dann passt es doch irgendwie."

Was haben Sie denn an den 3 Frauenrechtlerinnen aus Liberia und dem Jemen denn auszusetzen?

Friedensnobelpreis für die EU

Gäbe es Organisationen wie die EU in vielen Teilen der Welt, so wäre sie friedvoller. Das kann niemand ernsthaft bezweifeln.

Gerade unser Verhältnis zu den Nachbarländern ist so gut wie noch nie. Und für die europäische Integration wird dieser Preis vor allem verliehen.

Jetzt gesteht bitte EINMAL ein, dass wir und unsere Vorgängergenerationen etwas positives geschafft haben. Da ist negatives Dahergerede wirklich fehl am Platz, denn Leute wie sie, die nur Schwarzreden können und Stacheln an jeder Blüte vermuten und daher niemals an ihnen gerochen haben, sie sind bestimmt nicht dafür verantwortlich, dass in Europa Frieden herrscht und wir ein friedvolles Miteinander haben, trotz aller Probleme die uns gerade plagen.

Und ich weiß wovon ich rede, da ich gerade in Frankreich lebe.

@11:35 — Frank Mueller

Spielen Sie auf die Wiedervereinigung an?
Tut mir Leid, aber Kohl hat nicht wirklich viel zum Mauerfall beigetragen

Aber ich finde die Entscheidung richtig.
Ich will in Europa keinen Krieg erleben, da bin ich egoistisch, und die EU trägt offensichtlich mit ihrer Vernetzung der Nationen dazu bei.

Columbia University Diesen Preis hat unser Europa verdient

Wenn Europa etwas außerordentliches unter Beweis gestellt hat, dann den Frieden auf einem Kontinent zu sichern ,wo sich meine Großvätergeneration auf verschiedenen Seiten
der Grenzen noch gegenseitig beschossen haben.

Wer etwas in der Welt herumgekommen ist,wird stets als Europäer,ob unserer überstandenen,jahrhundertelangen Erzfeindschaft komplementiert.

Europa, gilt zu Recht als Vorbild,
und wird als Alternative zu den USA, als "soft power"
wohlwollend wahrgenommen.

Auch wenn zugegebener Weise diese Betrachtung eher verklärt als tatsächlich ist, bin ich heute als Europäer ebenfalls begeistert.

Das stellvertretend für jene Familienangehörige,die aus drei verschiedenen Nationen stammen, die diese
Auszeichnung für ein Europa im Frieden gerne erlebt hätten.

Weit von perfekt entfernt...

...wie die EU sein mag, so hat sie doch eine zuvor nicht dagewesene Friedens- und Kooperationszeit zwischen diesen Staaten ermöglicht. Von dem Standpunkt aus macht die Vergabe durchaus Sinn. Auf jeden Fall mehr als bei einigen der anderen Friedensnobelpreise der nahen Vergangenheit (z.B. US-Präsident Obama).

Super!

Seit Jahrzehnten leben wir in einem Friedlichen Europa. In vielen Ländern arbeiten Menschen unterschiedlichster Nationen Seite an Seite. Die Grenzen sind geöffnet und alle leben in friedlicher Koexistenz neben einander.
Natürlich gibt es noch viele Probleme und Problemchen die es in den Griff zu bekommen gilt, wird aber auch noch klappen davon bin ich überzeugt.

Eine absolut berechtigte Wahl des Komitees.

Schön erinnert zu werden wie gut es einem geht.

Schön daran erinnert zu werden wie gut es einem in der EU geht.

Klar gibt es in der EU Probleme.

Wenn man die Probleme in anderen Teilen der Welt mal gesehen hat (Krieg, Bürgerkrieg oder das nicht existieren Staatlicher Organe) relativieren sich die Probleme der EU.

Nicht vergessen dürfen wir welche menschenverachteten Weltkriege auf dem Gebiet der heutigen EU stattgefunden haben.
Früher produzierten die Europäer Giftgas um sich gegenseitig zu vergiften heute bauen die Europäer den A 380.

Die Zeit der Bombennächte ist vorbei die Zeit der Reisefreiheit Alltag.

Die Welt währe sicher friedlicher wenn es auch die „Vereinigten Staaten des mittleren Ostens“ „Die Asiatische Union“ oder eine effektive Afrikanische Union gäbe.

AroundTheWell:

„Herzlichen Glückwunsch an die EU und alle, die sich nach dem 2. Weltkrieg für ein friedliches Europa eingesetzt haben.“

Kurz davor wiegelten Sie mal so eben ein demokratisches „Defizit“ ab. Die „Idee“ müsse deshalb ja noch nicht gescheitert sein. Ich will jetzt wirklich nicht selbst den Populisten geben, aber es ist lange her, dass man es (jdf. in West-)deutschland beim Thema Demokratie so locker nahm. Und (auch) deshalb finde ich es so erschreckend. _Ich_ bin nie gefragt worden! Wegen gar nichts! Sei es der Euro, sein Schutzschirm, oder die europ. Integration bzw. Expansion. Und dieser Nobelpreis ist eine noch größere Farce, als es jener für Obama war! „Für ein friedliches Europa eingesetzt“, *diese* Auszeichnung verdienen Menschen, die '89 die Mauer einrissen! Oder die Aktivisten von der Solidarność! Kurz all jene, die Europa *wirklich* einten und die einzige reale Gefahr f. den Frieden bannten, nämlich die Ost-West-Teilung u. d. Kalten Krieg! Ohne die, was, wo wär denn die EU???

Ja ist denn schon der 11.11. - Ein starkes Stück

Fühlt sich das Kommitte dazu bewegt per Preisgeld zur Rettung der €kratur beizutragen, oder was soll das?

Eine mutige Entscheidung. Immerhin fallen die Worte Demokratie und EU in einem Satz. Respekt!

Da bin ich gespannt ob das Traumpaar Barroso/Van Rompoy die Gelegenheit nutzen wird uns die Welt zu erklären. Da würde mich doch interessieren, warum

-Demokratisch gewählte Regierungen gestürzt werden (IRL, GR, SK, I)
-Volksabstimmungen verhindert werden, GR
-Verträge gebrochen werden
-Nationalstaaten der Souveränität beraubt werden
-Führende Politiker wie Juncker die Bürger verhöhnen
-Nationale Währungen gegen Mehrheitswillen abgeschafft wurden
-Bürger nicht gleichviel "wert" sind (1 Malteser=10 Deutsche)
-ohne Legitimation nach einer Föderation gestrebt wird
-es eine nicht legitimierte "Kommission" mit 33.000 Angestellten gibt
-Der EuGH der verlängerte Arm der €kratur ist und unfrei ist
-Subsidiarität stirbt
-usw, usw

Wir brauchen keine Narren mehr, wir haben das Nobelpreiskomitee!

Man muss das differenziert sehen

Für die Vergangenheit bis in die 90er hat die EU den Nobelpreis sicher verdient. Nachdem allerdings die Finanzelite den Laden übernommen hat, finde ich das unangebracht. Da die EU dem neoliberalen Unsinn keinen Einhalt gewährt und so den sozialen Frieden gefährdet.

Propaganda

Ich lehne die EU ab.

Der Friedennobelpreis ist lächerlich

Denkt da mal einer an die Beweihräucherung von Barack Obama. Als sie den Nobelpreis den gegeben haben, hat sich dieser ganze Verein selbst entlarvt.

Es ist einfach nur noch unglaublich lächerlich.

12. Oktober 2012 - 11:41 — Liberation

"Verdient. Noch nie hat Frieden so lange auf unserem Kontinent geherrscht."

In Europa gibt deshalb nur Frieden, weil die Geburtenraten der einzelnen Nationen so niedrig sind!

Sehen sie dazu Prof. Gunnar Heinsohn im Nachtstudio: http://www.youtube.com/watch?v=Ymp6axfYbsg

Diese Auszeichnung ist für mich mittlerweile nur Blendwerk, seitdem ein amerikanischer Präsident, dessen Namen mir nicht mehr einfällt, denselben erhalten hat.
Die friedliche Realität kann man vereinzelnd in Griechenland, Spanien und Frankreich sehen.....

Wer im letzten Satz Sarkasmus vermutet, liegt vollkommen richtig.

JUUHUU

Die Euro-Diktatur hat ja auch allen Grund zum feiern. Man sollte die Champagnerkorken standesgemäß im Hotel de Bilderberg in Oosterbeek knallen lassen. Die EU als "das größte Friedenswerk auf diesem Planeten" zu bezeichnen, ist an Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten.

Hübsche Klatsche in's

Hübsche Klatsche in's selbstgerechte Grinsen unserer sich selbstbedenkenden 'Liberal-Nationalisten' und die Aufforderung an Alle, zu bedenken, was wir hier in und mit Europa haben und folglich vergeben könnten.

Verdient!

Wenn man sich die frühere Geschichte Europas anschaut,
in denen Kriege und Vormachtgedanken aller Staaten/Bündnisse vorherrschend waren und mit dem Europa der Gegenwart vergleicht, ist die Auszeichnung durchaus zu rechtfertigen.

Noch nie wie in den letzten 50-60 jahren ist der Zusammenhalt und der Friedengedanke von allen über die Jahre bis heute so konsequent ausgebaut worden.

Ich verstehe nicht wie man so kurzsichtig sein und Tagespolitik der letzten 2-4 jahre heranziehen kann um den Grundgedanken des bisher einzigartigen und erfolgreichen Projekts Europa zu untergraben.

(Banken)-Skandale, Korruption, Rückschläge und Demonstrationen etc.. wird es immer geben, aber sie haben mit dem Gründergedanken Europas nichts zu tun.

@michel74
Die Brennende Flagge ist doch inzwischen schon zum "Standard" jedem außernationalen Protestes geworden. 10-20 Leute werden gezeigt und dumme Zuschauer denken das gilt für alle zig Millionen Einwohner des Landes. Lächerlich...

@ michel74 -- EU ist nicht Euro!

Sie schreiben:
"Das ist wirklich der Gipfel des Zynismus. Ein Zwangsbündnis, mittlerweile effektiv geleitet von Banken, hinter dem 95% der Bürger nicht mehr stehen, das zu Massenarmut in Spanien und Griechenland geführt hat."

Wie kommen Sie auf die seltsame Idee dass die EU ein Zwangsbündnis ist?
Sämtliche 27 Mitgliedsstaaten sind auf einenen Wunsch und friewillig dieser Union beigetreten.
Und außerdem scheinen Sie nicht zu verstehen dass die EU mit den 27 Mitgliedsstaaten und das Thema Euro mit den 15 Euro-Ländern zwei sehr unterschiedliche Dinge sind!

Und dass 95% nicht hinter dem Bündnis stehen st absoluter Unsinn.
Es ist wohl eher umgegkehrt!
Sogar zum Euro stehen immer noch mehr als 60% der Bevölkerung.
Zur Eu stehen eher deutlich über 90%!

Weil die meisten Menschen wirklich begriffen haben dass dieses Bündniss eine besondere Qualität der Friedenssicherung bedeutet!
Solch einen Frieden gab es nämlich für den ganzen Kontinent über einen Zeitraum von mehr 65 jahren vorher nie!

Als ich diese Nachricht las, habe ich erst mal herzhaft

gelacht!
Europa ist zur Zeit so entzweit und verfeindet wie schon lange nicht mehr. Der Euro droht auf Grund seiner Konstruktionsfehler zu zerbrechen.
Die südlichen Staaten sind wirtschaftlich mit dem Euro überfordert.
Der Deutsche wird besonders in GR regelrecht angefeindet. Die Schulden- bzw. Eurokrise wird Europa entzweien.

Europa ist grundsätzlich positiv - aber ohne diese vermurkste Währungsunion.

Der Friedensnobelpreis ist zu früh an Europa vergeben worden. Erst bei einer Umsetzung der vereinten Steuer-, Wirtschafts-, Sozial- und Finanzpolitik hat in meinen Augen Europa den Preis verdient.

Das sagt alles oder?

Der Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels 2012, Liao Yiwu, hat die Vergabe des Literaturnobelpreises an Mo Yan kritisiert. "Ich verstehe nicht, wie man den Preis an einen Staatsautor verleihen kann", sagte er am Freitag auf der Frankfurter Buchmesse und nahm auch zur Doppelmoral westlicher Politiker Stellung.

Zwiegespalten

Zum einen hat es die EU wirklich geschafft über mehrere Jahrzehte im eigenen Territorium Frieden zu halten, das ist schon einiges wert.

Ob sich die Sache jedoch so weiterentwickelt angesichts der bestehenden Probleme, darf man sich schon fragen.
Es gibt massive soziale Probleme in der EU, die Abschottung nach Außen hinsichtlich Asylsuchender verdient auch nicht gerade einen Friedensnobelpreis und das, wie sich die EU verhält, wenn es im Mittleren Osten zur Verstärkung der Konflikte kommt, ist noch nicht absehbar.

Der Preis wird immer mehr manipulativ eingesetzt. Das schmälert seinen Wert und entspricht wohl kaum der Absicht Nobels.

60 Jahre Frieden

sind schon etwas Besonderes. Das kannten Generationen früherer Zeiten nicht. Da darf man sich auch mal drüber freuen. Und allemal besser, als wenn ein amerikanischer Präsident damit ausgezeichnet wird, der es mit Frieden und Folter gern mal nicht ganz so eng sieht, wenn es denn in den Kram passt.

Merkel

"Merkel betonte, sie habe immer wieder darauf hingewiesen, dass der Euro mehr sei als eine Währung."

Kann diese Frau diese Nachricht nicht von Ihrer Politik trennen? Verteidigt hier die aktuelle Bankenrettung ("Euro-Rettung") und will das in Zshg. mit dem Nobelpreis bringen. Sogar bei so einer Nachricht will die ihre Politik noch unterschummeln.

Als wenn Merkel auch nur einen Funken zum Frieden in Europa beigetragen hätte. DIESE Frau kann sich ganz sicher nicht mit diesem Preis schmücken. Das wäre blanker Hohn.

@Friedensnobelpreisträger gray

Der Friedensnobelpreis ist nichts mehr wert, den hat schon mehr als einmal der Falsche bekommen, deswegen keine Gratulation.

Diesmal aber nicht.
Ich finde schon, das Du ihn verdient hast und deshalb gratuliere ich Dir :-)

Motiviert Euch !

Nun les ich die Kommentare zum Thema EU und Nobelpreis. Viele sind sehr giftig, wenn nicht gar gallig. Auch wenn zugegenbenrmaßen nicht alles Gold ist, was da europäisch glänzt (auch der Euro nicht!), sollten echt mal alle anerkennen, dass es nunmehr 67 Jahre keinen Krieg in Westeuropa gab.
Die EU ist nicht wegen oder für den Euro erstanden, die EU ist als erstes einmal die freie Bewegung der Menschen:Deutsche, die in Luxemburg arbeiten, Luxemburger, die in Deutschland wohnen, mein Kollege,der nach Frankreich zog wegen der Liebe.
Ich arbeite in Deutschland für einen französischen Konzern, tanke in Luxemburg - laufe dort beim Marathon mit, fahre zur Tour de France nach Metz.
Die EU ist eine Stätte der Begegnung, die wir mit Leben füllen müssen, mit unseren Vorstellungen. Diesen Staatenbund nur auf den Euro zu reduzieren - das ist zu wenig !
Wir müssen Europa formen, nicht die Kommision, nicht das Parlament in Strasbourg und auch nicht Goldman - Sachs - wir sind Europa - allez !

Novellpreisverleihung

Ist schon in Ordnung, dieser Preis für die Selbstbe-
weihräucherung der Gesamteuropäischen Politikkasper.
Von Ihren Bevölkerrungen verachtet ist ja sonst niemand
da der Ihnen den Kopf tätschelt.

Friede

ist auch so ziemlich das einzige Positive, was die EU gebracht hat - trotzdem ein Witz angesichts der aktuellen Situation, man sieht klar, dass Projekt Europa auf ganzer Linie gescheitert ist und es mehr Abneigung als Zusammenhalt gibt.

Großartig

Im Grunde verdeutlichen gerade die kritischen Stimmen hier die durch das Komitee gewürdigten Leistungen der EU. Wenn man diese Beiträge genau liest, dann sieht man, wie undenkbar (richtiger) Krieg INNERHALB Europas für den jeweiligen Verfasser ist. Die Entwicklung genau dieser Geisteshaltung ist es, für die die EU die Rahmenbedingungen geschaffen hat. Dafür ist sie ausgezeichnet worden.

Die EU hat diese Auszeichnung verdient und ich, als kleiner Teil, freue mich darüber.

Folgt man den Argumenten der Kritiker konsquent, dann müsste man auch den Preisträgern der letzten 2 Jahre ihre Preise wieder absprechen: Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman (2011) haben es bisher nicht geschafft, umfangreiche Frauenrechte in Liberia und im Jemen durchzusetzen. Und in China werden die Menschenrechte trotz aller Bemühungen von Liu Xiaobo (2010) nach wie vor nicht geachtet. Ihr merkt, worauf ich hinaus will?

weil er mir von meinem deutschen Nachbarn auf dem Kriegspfad abgeschossen wurde,
wie das meinem Onkel passiert ist.

Ebenfalls muß ich nicht befürchten, dass meinen Kindern
die Glieder abgeschossen werden.

Natürlich bestehen weiterhin die Probleme,die Sie korrekt benannt haben, und im Interesse aller Bürger müßen wir die uns verschuldene EU Politik korrigieren,

weil sie uns, in der Binsenweisheit meiner britischen
Oma in den Bankrott treibt.
It will cost an arm and a leg.

Aber,dass das nur ein Idiom und kein blutiger Fakt ist
macht den Friedenspreis für Europa deutlich.

Friedensnobelpreis geht an die EU

Was hat der Frieden mit d. EU oder gar

mit dem EURO (wie Merkel natürlich wieder anmerken

muß) zu tun ?

NOTHING !

Die EU u.d. Euro ist ein rein ökonomisches Produkt ,

ob Frieden o. nicht, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Die Bemerkung von Merkel ist , wieder mal, TOTAL

daneben

Die EU droht das Erreichte leichtfertigt zu verspielen

Angesichts der Leistungen, welche die EU in Sachen Frieden für Europa erbracht hat - v.a. in den Anfängen Europas, aber auch bis zur Erweiterung um die südosteuropäischen Staaten - halte ich die Entscheidung für richtig.

Diese unbestreitbaren Verdienste dürfen aber nicht dazu führen, daß man mit dem Argument des "Friedensprojekts" all das was ebenso unbestreitbar im Argen liegt auf die Seite schiebt. V.a. in Zeiten der Eurokrise erleben wir dies immer dann, wenn es kein fundiertes Argument mehr gibt mit dem die fortlaufenden Gläubigerrettungen und damit die Enteignung des Bürger zu rechtfertigen sind. Stets wird sorgenvoll und geradezu wichtigtuerisch auf 60 Jahre Frieden hingewiesen, mit der Absicht Kritiker von vornherein zu diskreditieren. Dabei gibt es kein Argument dafür, daß Frieden von bedruckter Baumwolle abhängt. Dennoch wird diese Argument bedient - und bei vielen - v.a. aus der Nachkriegsgeneration - wirkt es. Emotional ist dies nachvollziehbar, rational hingegen nicht.

Aufschlussreiche Kommentare

Wenn ich mir die Kommentare so angucke, wird mir klar, woran bisher zuviel gespart wurde:
An der Bildung.

Politikierinnen und Politiker müssen ihre Entscheidungen besser erklären und mit ausreichenden Bildungsmaßnahmen dafür sorgen, dass diese Erklärungen auch verstanden werden. Das ist ganz offensichtlich noch nicht der Fall.

Dann hätte unsere EU nicht nur einen Friedenspreis verdient, sondern sich auch um moderne Demokratie bemüht.

Bis dahin freue ich mich über ein Leben ohne existenzielle Bedrohung. Ich bin dankbar dafür, dass ich Krieg nur aus Erzählungen kenne. Dass der Teller nicht aufgegessen werden muss (Nachkriegstrauma). Dass ich Bücher auch wegwerfen darf. Dass meine Tochter im Kindergarten nebenbei französisch lernt und das schon jetzt besser kann als ich. Dass ich auf Reisen Menschen aus Nationen begegne, die sich vor 70 Jahren bekriegt haben. Dass wir 80 und älter werden dürfen. Und noch vieles mehr.

Prima

Ich finde die Entscheidung vielleicht nicht ganz optimal, aber doch gut.
Und als überzeugter Europäer fühle ich mich auch gleich mit ausgezeichnet.

Wir sind Nobelpreis!
;-)

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