Kommentare

Schuld...

... an der desaströsen Lage der Menschen in Griechenland tragen u.A. die Gewerkschaften. Durch maßlose Forderungen haben sie den Staat und die Wirtschaft über die Jahre finanziell ausgebeutet. Das konnte nicht gutgehen.
Jedoch fehlt nach wie vor die Einsicht. Die Streiks bedeuten einen hohen wirtschaftlichen Schaden für das Land. Wo soll das hinführen?

Wenn es im Land irgendwann wieder aufwärts gehen soll müssen zuerst die Gewerkschaften zur Vernunft kommen.

GRIECHENLAND MUSS SOFORT RAUS AUS DEM EURO!

Viele unserer ökonomisch unfähigen Politiker haben vermutlich noch immer nicht begriffen, daß Griechenland PLEITE und NICHT mehr zu retten ist.

Deutschland ist NICHT das Sozialamt Europas!

Es wird jetzt allerhöchste Zeit, daß das bankrotte Griechenland zur Drachme zurückkehrt! Dies wäre auch wichtig für die Unter- und Mittelschicht dieses Pleite-Landes, für die der teure Euro kaum noch bezahlbar ist.

Unter der Drachme würde das Leben für die griechische Bevölkerung deutlich billiger werden als bisher.

Griechenland ist ein Fass ohne Boden!

Es kann und darf NICHT sein, daß unsere Steuer-Milliarden weiterhin in dieses sparunwillige und reformunfähige Land gepumpt werden und hier bei uns in Deutschland fehlt das Geld an allen Ecken und Enden.

GRIECHENLAND MUSS RAUS AUS DEM EURO und darf KEINE weiteren Milliarden erhalten!

Auch ein Mehr an Zeit für die Umsetzung der Reform- und Sparauflagen kann und darf es NICHT geben!

Griechenland hat zig Chancen erhalten - und hat KEINE genutzt!

Weltmacht Griechenland bekommt ihren Tribut

Der wohl verheerende Troikabericht kommt es nach der US-Wahl und nun soll es schnell noch Geld geben, wenn nur mehr ein weiteres Sparpaket verabschiedet wird, das wegen Nichterfüllung des ersten ohnehin keine neuen bisher unbekannten Quellen erschließen kann.

Der lohnverkürzte nach wie vor überblähte Staatsapparat setzt weder die völkerrechtlich vereinbarten Einsparungen durch (Sozialzahlungen sperren ist einfacher als Einnahmen generieren).

Die Gesamtstaatsverschuldung liegt bei 180% auf Rekordhöhe, die Wirtschaft am Boden, die Arbeitenden auf der Straße und das Geld der Reichen im Ausland, auch mittels Kapitalflucht per Target-2 in den Norden der Eurozone, der das nun auch noch neben den Handelsdefiziten an ein obskures EZB-System schulden soll.

Inzwischen verbreitet die Bertelsmannstiftung mit absurden Modellen (Prognos AG), dass ein Bankrott und Austritt Griechenlands zu 17,2 Bio. € Verlusten der Weltwirtschaft bis 2020 führt, also wir besser weiter den Irrsinn zahlen müssen.

@ 5. November 2012 - 11:03 — Kathgläubig

"Unter der Drachme würde das Leben für die griechische Bevölkerung deutlich billiger werden als bisher."

Dafür hätte ich von Ihnen ganz gerne einen ökonomisch sinnvollen und nachvolziehbaren Beweis.

Die Rückkehr zur Drachme dürfte im Gegenteil erheblich teurer werden.
Als Beispiel seien hier nur die Rückabwicklungskosten und der zu erwartende Ansturm von Spekulanten auf GR und dem Rest von Europa anzumerken.

VG

Der Druck muss hoch bleiben,

Der Druck muss hoch bleiben, damit sich in Griechenland
endlich mal etwas bewegt.

Was man von der

Was man von der Bertelsmannstiftung zu halten hat ist nichts Neues,(da sitzt unsere BK metertief hinten drin).

Übrigens die Hauptschuldigen sind nicht die "Griechen" sondern nur der Teil die sich bisher hemmungslos bereichert haben und es mittels Bankenrettung weiter tun.Die armen Schweine von Arbeitern dürfens jetzt nur ausbaden.

Und dann kann man deren Streiks durchaus nachvollziehen,das fehlt bei uns schon lange.

Gestern bei n-tv - Demokratie a la €kratur

Wird das Parlament umgangen?
Aus Ärger über die schleppende Umsetzung zugesagter Reformen erwägen die Finanzminister der €zone einem weiteren Magazinbericht zufolge zudem eine Umgehung des Athener Parlaments. Die Finanzminister sprächen darüber, GR zur automatischen Umsetzung von Reformen auch ohne Zustimmung der Volksvertreter zu zwingen, hieß es in der "Wirtschaftswoche" ohne genaue Quellenangabe.

"GR bekommt für die Umsetzung der geforderten Reformen zwölf Monate Zeit", heißt es zu dieser Überlegung dem Magazin zufolge aus der Euro-Gruppe. "Nach Ablauf der Frist werden werden die Reformen automatisch Gesetz, auch wenn das Parlament nicht seine Zustimmung gegeben hat"

So sieht sie aus, die Demokratie a la €-Fanatiker
Spätestens jetzt sollte es auch dem letzten EU-Fan kalt den Rücken herunter laufen. Wir alle wären gut beraten, den Gang in den €kratischen Superstaat zu beenden.

Nachdem die Schulden der namentlich bekannten Steuersünder

noch immer nicht eingetrieben wurden, obwohl sie inzwischen der Presse und dem Finanzamt bekannt sind, sollten alle griechischen Politiker und Finanzbeamten auf der Stelle verhaftet werden und zu lebenslänglicher Haft verurteilt werden. Offenbar wollen sie nicht ihren Job machen. Wer soll diesen Lügnern noch glauben?
Kein Wunder, dass die einfachen Bevölkerungsschichten ständig streiken. Wenn die Einkünfte nicht einmal mehr für das tägliche Brot ausreichen … Der Druck auf die verlogene Politikerbande muß so hoch werden, dass sie sich endlich bewegen …

Man muss auch Fehler eingestehen können

Der € war damals als gemeinsame Währung für die handelnden Politiker vor allem als Instrument zur Kriesprophylaxe so reizvoll. In einem verschmolzenen Europa sollte es nie wieder Krieg geben.
Das ist für sich genommen ein nobler Gedanke.
Ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, Staaten wie Frankreich , Österreich, Deutschland mit Staaten wie Griechenland und Spanien währungstechnisch zu verschmelzen wurde gar nicht gefragt. Ob es überhaupt machbar ist wurde nicht hinterfragt.

Tatsache ist, dass die Länder mit ehemals starker Währung auch einen stärkenden Einfluss auf den € haben. Das ist aber nicht zwangsweise für alle gut.
Wechselkurse hatten in Europa eine regulierende Wirkung. Die Griechen haben von der schwachen Drachme profitiert. Der starke € macht sie kaputt.

Das war im Vorfeld abzusehen und wäre auch berücksichtigt worden, hätten die verantwortlichen nicht die "Weltfrieden-Scheuklappen" angehabt.

Allein die richtigen Konsequenzen sind schwer zu definieren.

@Tarantus

Bitte lesen Sie mal nach, warum es zur Gründung von Gewerkschaften gekommen ist. Darüberhinaus sollte Ihnen bewußt sein, das die Problematik nie einen Grund sondern ein Geflecht von Gründen hat.
z.B. das niemand Steuern zahlt der, über gewisse Privilegien verfügt, oder das die Reichen lieber ihr Geld ins Ausland verlagern, als im eigenen Land zu investieren und damit gewisse Vermögens-Risiken zu haben. Oder das eben die Zinsforderung aus investiertem Kapital höher bewertet wird, als die geleistete und zu leistende menschliche Arbeit! (wer das goldene Zaumzeug nur pflegt, braucht sich nicht zu wundern das er bald kein Pferd mehr hat)

Es ist aber unerheblich den oder die Schuldigen auszumachen, da es je nach Blickwinkel im Prinzip alle schuldig sind oder keiner!

11:51 — tattom

Übrigens die Hauptschuldigen sind nicht die "Griechen" sondern nur der Teil die sich bisher hemmungslos bereichert haben und es mittels Bankenrettung weiter tun.Die armen Schweine von Arbeitern dürfens jetzt nur ausbaden.

So einfach ist es, glaube ich nicht.
Bereichert haben sich viele, sie es durch Abzweigen von EU Geldern, Auszahlung überhöhter Renten auf Pump oder (Schein)Beschäftigung von Heerscharen von Beamten.
Spekulieren würde ich jedoch schon, dass sich die Geldoligarchie überproportional die Taschen vollstopfte.

Es kann doch wohl allmählich

keinen ernst zu nehmenden Menschen mehr geben, der den einfachen Griechen die Schuld an der dortigen Misere in die Schuhe schiebt.

Es ist vollkommen richtig, dass sich die griechische Bevölkerung gegen die Austeritätspolitik der Regierung und der Zuchtmeister EU und Deutschland wehrt.

Die arrogante Einstellung einiger blindgläubiger Zeitgenossen, dass die Griechen über ihre Verhältnisse gelebt hätten und nun auf der Tasche der "braven" deutschen Steuerzahler liegen, dürfte mittlerweile ja wohl ausreichend widerlegt worden sein.

Das Steuergeld aller, auch dieser überheblichen Gutbürger, geht bekanntlich an keinen griechischen Rentner, Arbeitslosen, Normalbürger oder kleinen Beamten, die mit Sicherheit nicht über ihre Verhältnisse gelebt haben.
Sie gehen über den Umweg über die griechischen Staatsbanken an die internationalen Gläubigerbanken.

Immer werden die Schuldigen an den Krisen geschont und belohnt und die kleinen Leute abgezockt.
Wir sollten daraus lernen.

@. Tarantus

"Durch maßlose Forderungen haben sie den Staat und die Wirtschaft über die Jahre finanziell ausgebeutet"

Bei Tarifverträgen verhält es sich nicht anders, als mit anderen Verträgen.
Zum Abschluß gehären immer noch mindestens zwei Vertragspartner.

Wenn ich mir zudem die Milliardenvermögen vieler griechischer Unternehmer ansehe, die zudem noch meist am Finanzzamt vorbei gingen, vermag ich keine Ausbeutung zu erkennen.

Außerdem lagen die Jahreseinkommen griechischer Arbeitnehmer vor Ausbruch der Finanzkrise unter den deutschen Einkommen.

Streiks bringen doch nix

Im Gegenteil: So wird die Wirtschaft vollends lahm gelegt, die letzten Investoren abgeschreckt und Touristen bleiben dem Land auch fern.
Anstatt weiter zu jammern und die alten "Gepflogenheiten" beibehalten zu wollen, sollte die Bevölkerung endlich mal anpacken und die Politik ihre Hausaufgaben machen (z.B. endlich mal die Reichen zur Kasse bitten) anstatt mit unrealistischen Forderungen aufzuwarten wie diese lustige Linkspartei.
Und Sorry, bitte, bei einem 10 Mio.-Volk muß doch klar sein, daß man sich nicht einen derart aufgeblähten Staatsapparat leisten kann. Vor einiger Zeit hieß es, daß 150.000 Staatsbedienstete entlassen werden sollen. Jetzt rechne man sich bitte aus, wieviele der Staat dann insgesamt haben muß. Und wenn ich dann schon sehe, daß es in jedem Ministerium auch noch einen Vize-Minister gibt... also bitte, wie lächerlich ist das denn??

@ Werner40

"Der Druck muss hoch bleiben!"

Wohin das führt, haben wir mehrfach gesehen. Die Troika erpresst die griechische Regierung: "Neues Geld gibt es nur, wenn Ihr weiteren Milliarden - Einsparungen zustimmt!"
Die Regierung tut das zum wiederholten Male, wohl wissend, dass sie diese Versprechen nie einhalten kann. Es sieht ein Blinder, dass da nichts mehr aus den kleinen Leuten heraus zu quetschen ist.
Solange europäische Gelder nur zu den Banken fließen, aber kein Arbeitsplatz geschaffen wird, gibt es weiter Versprechungen, von denen jeder weiß, dass sie nie Realität werden.
Jagt die Troika zum Deubel und erholt Euch durch einen Austritt aus dem Euro.

@. Kathgläubig

Komisch, Sie wiederholen Ihre Beiträge stets gebetsmühlenartig.

Haben Sie nicht mal was Neues und möglichst Konstruktives beizutragen?

@kathgläubig

Eine Währungsreform in Griechenland allein brächte noch nicht wirklich viel, außer daß der Anpassungsdruck sicher abnähme. D.h. die strukturellen Defizite des Landes bestünden fort und würden durch die Einführung einer neuen Währung auch nicht gelöst. Das sollte man wissen. Insofern braucht Griechenland vielleicht eher sowas wie einen arabischen Frühling. Ich denke, viele in Griechenland haben nie wirklich begriffen, welche Anforderungen sich aus einer gemeinsamen Währung mit Ländern wie D, die Niederlande, Finnland etc. für sie ergeben, d.h. eine starke Devisenwährung gibt es nicht zum Nulltarif, d.h. mit EURO-DM zahlen, aber mit EURO-LIRE leben geht nun mal nicht.

5. November 2012 - 11:37 — Werner40

Bisher hat der Druck nur dazu geführt, daß die Bevölkerung völlig verarmt und die staatlichen Strukturen zusammenbrechen. Wenn man Druck ausüben will, muß man sich klar werden, was man eigentlich damit bezwecken will. Das, was momentan passiert, kann es doch wohl nicht sein.

Wieso habe ich immer das Gefühl, daß Griechenland gezüchtigt, also bestraft wird und das auch noch gut geheißen wird?

Die "kleinen Leute" in diesem Lande waren immer schon ärmer als der Rest Europas, jetzt sind sie noch ärmer.

Ist jemand von den Kritikern der "Vetternwirtschaft" schon mal auf die Idee gekommen, daß es sich hier um eine Strategie zur Bewältigung des Mangels handelt, eines Mangels der in Griechenland immer schon geherrscht hat?

Der "aufgeblähte Staatsapparat" kompensiert die Nichtexistenz eines Sozialsystems. Man kann den Leuten Hartz4 zahlen oder sie gleich anstellen, das läuft aufs gleiche hinaus. Am Leben muß man sie halten, egal wie. Nur FDP-"Liberale" überlassen die Armen sich selbst.

@ Kathgläubig

Vorab: Schreien Sie nicht so - wir sind nicht schwerhörig.

Zum Thema GR (und anderen Themen), von dem Sie als Bibel-Experte anscheinend keine Ahnung haben, jedoch so tun, als wäre jedes politische, kulturelle und wirtschaftliche Problem ausschliesslich durch ein christliches Weltbild, christliche "Werte" und eine rosarote christlich-abendländische Brille zu lösen...:
Die Gelder, die nach GR fliessen, kommen zu fast 80% in Form von Zinsen u. Tilgungen an die europ. Banken u. privaten Geldgeber zurück. Es ist somit keineswegs IHR christliches Geld, das hier verschleudert wird.

@Tarantus, 10:59 - Drakonisches Verarmungsprogramm

Da Ihnen bislang verborgen geblieben ist, dass die Lohnabhängigen in Griechenland streiken, weil ihnen von der Staatsgewalt ein drakonisches Verarmungsprogramm aufgeherrscht wird, sodass sie sich beispielsweise keine ärztliche Versorgung leisten können, können Sie, werter Tarantus, kenntnislos von der Ausbeutung des Staates und der Wirtschaft durch die Gewerkschaften der Lohnabhängigen schreiben.

@HartaberWahr

Demokratie kann nicht bedeuten, dass sich ein demokratischer Staatenbund wie die EU von einem Kleinstaat wie Griechenland an der Nase herumführen lässt. Demokratie bedeutet auch Handlungsfähigkeit im Interesse der Mehrheit der Menschen.

@spetzki - Währungsunion

Der Fehler war nicht der Zusammenschluss von Ländern mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit.
Der Fehler war, dass man die "Stellschrauben" zur Justierung der Währungsunion im Verantwortungsbereich der Mitgliedsstaaten gelassen hat. Etliche Regierungen insbesondere von traditionellen Weichwährungsländern waren damit überfordert.

Euro

Griechenland muss raus aus der Euro, mehr nicht. Wir kommen ohne Griechenland, Spanien und Portugal klar. England brauchen wir auch nicht mehr, wir müssen Europa bezahlbar für Alle machen.

@provinzposse

meine volle zustimmung zu ihrem kommentar!

würde man lediglich die ersten 50 auf der steuersünderliste endlich mal zur kasse beten, hätte man genügend geld, um die nächsten 10 sparpakete zu bezahlen...

desweiteren vermisse ich immer noch einen hinweis auf die opferbereitschaft der abgeordneten und minister in griechenland. wäre mal schön zu wissen, ob die bei sich selber auch sparen.

man kann nicht, so wie der nutzer "Tarantus" schreibt, die schuld den gewerkschaften geben. sicher haben die auch das ein oder andere zur lage beigetragen, aber im moment sind sie die einzigen, die den normalen griechen noch repräsentieren. ohne die gewerkschaften wäre der willkür der politik tür und tor geöffnet!

@spetzki

Sehr richtig!

Nur leider agiert die Politik(Ist ja auch fast dasselbe Personal) aber immer noch so wie damals und setzt auf das Prinzip Hoffnung und glaubt dummerweise, alles auf eine Karte setzen zu müssen. Dabei ist letztlich eine Währung, eine Währung, eine Währung und weiter nichts.
Griechenland leidet in der Eurozone an jahrzehntelangen Versäumnissen und dieselben, die dafür verantwortlich sind, sollen das nun in ein paar Jahren korrigieren...

Mit dem Rücken zur Wand.....

Ein Land, ein Volk, das seit Abschaffung der Militärjunta 1975 durch die Politik, allen voran die Konservativen, für die Samaras steht, in einen süßen Schlaf versetzt wurde, steht jetzt vor dem Ruin- selbstredend, dass dieser Zustand in jeglicher Form radikalisiert, vor allem, wenn die Demokratie darauf keine demokratisch- sozialverträgliche Antworten hat.

Das Diktat der Märkte, das Griechenland auspresst wie eine Zitrone, ist die Antwort der marktkonformen Demokratie, die die Menschen verarmen lässt und um ihre Lebensleistung bringt.

Es sind dies die Folgen eines wirtschaftlichen Popanzes, den das Kapital über Jahrzehnte aufgebaut hat und der nun durch Destabilisierung des sozialen Friedens der Demokratie den Garaus macht!

Kann es da wirklich verwundern, wenn die Gewerkschaften den letzten Widerstand organisieren und auf die unhaltbaren sozialen Zustände im Land abstellen und reflektieren?

Dies als Wurzel allen Übels auszumachen, ist schon mehr als hanebüchen!

So wie alle Staaten sollte

So wie alle Staaten sollte auch Griechenland bewußt sein, daß es sich allein aus eigener Kraft wiederaufrichten kann oder aber zugrunde gehen muß; der erste Schritt hierzu ist der gute alte Staatsbankrott, der bekanntlich kein Beinbruch ist (auch nicht in der Gegenwart, denn Argentinien gibt es noch immer), und die damit verbundene Neuordnung der Staatsfinanzen; wobei Griechenland hier schlicht eine spätere Rückzahlung seiner Schulden vereinbaren kann und daher seinen Gläubigern nicht unbedingt vor den Kopf stoßen muß. Zu Ordnung der Staatsfinanzen gehört, daß fortan die Ausgaben die Einnahmen nicht überschreiten; weshalb vor allem die Wirksamkeit der Steuererhebung verbessert werden muß. Ein Verkauf der Staatsgüter und Betriebe sollte dagegen dringend unterlassen werden, weil sich der Staat hierbei meist um bedeutende Einnahmen bringt. Erhält Griechenland Hilfe von Außen, so muß diese zur Stärkung der Wirtschaftskraft verwendet werden, statt wie bisher zur Bestreitung der Ausgaben.

@gray

ich teile ihre Ansicht.
Allerdings weiß ich nicht, ob es wirklich unmöglich ist, dass Geld der Steuerbetrüger aus dem Ausland zurück zu holen.
Das würde sicherlich nicht geräuscharm vor sich gehen. Die griechische Regierung müsste die jeweiligen Staaten um Amtshilfe bitten und daran scheitert es doch schon. Da fehlt in meinen Augen ganz klar der politische Wille. Ich war maßlos wütend als ich las, dass die sog. Lagarde-Liste "verschwunden" war.
Bei Sadam Hussein und anderen Diktatoren wurden die Auslandskonten ganz schnell eingefroren. Das einfache Volk weiter auspressen, das geht nicht. Wo nix mehr ist, kann man nichts mehr auspressen. In so fern ist es für die Menschen gut, dass die Gewerkschaften nicht so regierungskonform sind wie bei uns in Deutschland. Was ich aber vermisse, ist dass die Gewerkschaft Druck auf die Politiker ausüben tut um das Geld der Steuerbetrüger einzukassieren.

Schade, dass einige hier

Schade, dass einige hier immer wieder unreflektiert das Märchen vom bösen Griechen/Griechenland reproduzieren.

"Es ist eine moralische Erzählung. Sie ist leicht zu vermitteln, denn ihre Zutaten sind jedem bekannt: menschliche Gefühle und ewige Werte, von denen auch die Dramen der Vorabend-Serien leben. Sie bauen auf einer Reihe von Lebensweisheiten auf: Unrecht Gut gedeihet nicht. Jeder ist seines Glückes Schmied. Dem Tüchtigen gehört die Welt. Spare in der Zeit, so hast du in der Not.

Mit der ökonomischen Wirklichkeit hat das nichts zu tun. Denn in ihr geht es nicht um Gut und Böse, sondern um Gewinn und Verlust. Nicht um Vertrauen, sondern um Berechnung. Nicht um Freundschaft, sondern um Interessen. Nicht um Schuld, sondern um Schulden und ihre Bedienung."

Quelle: http://www.fr-online.de/schuldenkrise/euro-krise-das-maerchen-von-den-gr...

Gewerkschaften sind richtig und gut, sollten

jedoch nur handeln, wenn es sinnvoll ist. Die jetztigen Streiks in Griechenland schaden jedoch den Bürgern mehr, als sie nützen.
Wenn Griechenland im Euro bleibt, muss sich das Land mit dem Wohlstandsniveau der Türkei zufrieden geben. Diese Tatsache ist zwar nicht schön, gemessen an der Wirtschaftsleistung, jedoch notwendig. Mit Hilfe der EU muss ein Sozialsystem aufgebaut werden.
Viel mehr Druck muss die Troika auf die griechischen Politiker hinsichtlich der Steuerflüchtlinge ausüben. Ich habe überhaupt kein Verständnis, dass sich die Superreichen weiterhin ihrer Verantwortung entziehen und der deutsche Arbeiter dafür bürgen soll/muss.

@Leider wird der Streik nichts bringen - 13:35 — gray

>>"Was getan werden müsste, sich nämlich das Geld von den reichen Steuerbetrügern zu holen, ist schlechterdings unmöglich, da sich diese Gelder längst ausserhalb Griechenlands befinden und nicht mehr greifbar sind, selbst wenn der politische Wille dazu vorhanden wäre."<<

Jeder Kriminelle(=Steuerhinterzieher, EU-Weltbank-Kredit-Geldkassierer), ist laut FBI usw internationalen Auslieferungs-Vereinbarungen, internat Datenbanken/-Clouds erst recht der Bank-Daten-Geldflusskontrollen von jeher jahrzehntelang verfolgbar, greifbar, wenn man's will(siehe Al Kaida-, W-Leak- Sympatisanten, ... Isolation von Staaten).

Das Problem dabei ist, man wills nicht(siehe das Beispiel der zugelassenen Dunkelräume voller Spekulanten, wo jeder die Hände in den Taschen der Anderen hat ohne zu wissen was er da an Inhalt tauscht, verschiebt, Geldwäsche...)

O.A. Kontrolle ist der erste Schritt für Gr-Bevölkerung,
parallel die eigene Bakschisch-Ämter-Steuerehrlichkeit gem. EU-Norm "Kontrollieren" + kon-lassen!

Ob man sich nun aufregt oder nicht,.........

nichts ändert sich und alles bleibt wie es ist.

Denn wie wurde so schön gesagt?

Griechenland (Banken) muß unter allen Umständen gerettet werden.

Das Märchen von den blühenden Landschaften und dem Wohlstand für alle hat sich nur für wenige erfüllt.

Aber schön, dass immer noch soviele an Märchen glauben.

12:51 — Tarantus

Demokratie kann nicht bedeuten, dass sich ein demokratischer Staatenbund wie die EU von einem Kleinstaat wie GR an der Nase herumführen lässt. Demokratie bedeutet auch Handlungsfähigkeit im Interesse der Mehrheit der Menschen.

Das geht in die Richtung "Der Zweck heiligt die Mittel".

Dass Sie die EU als Staatenbund bezeichnen ist bezeichnend. Natürlich will die EU ein Staatenbund werden. Nur steht das weder in Ihren Statuten, noch gibt es so etwas wie eine europäische Nation noch, so bin ich fest überzeugt, wollen das die Menschen Europas.

Ich halte die EU für undemokratisch und autokratisch. Wir erkennen immer mehr dass €kratistan, statt zu einen, entzweit. Es verweigert den Völkern demokratische Selbstbestimmung, wie beim "verbotenen" Referendum in GR. Die EU ist der Totengräber nationalstaatlicher Demokratie, und die bei n-tv berichteten Gedankenspiele der €kraten bekräftigen das.

Für die EU gilt: Der Weg zur Hölle ist gepflastert mit guten Absichten.

@HartAberWahr - Demokratie in Europa

Ist es wirklich demokratisch wenn das Volk eines kleinen Mitgliedsstaates über das Wohl des gesamten Staatenverbundes entscheiden soll? Der Beitritt zur EU und in die €-Währungsunion bedeutet auch Übernahme von Verantwortung. Und wenn ein Staat dieser Verantwortung nicht gerecht wird muß die EU im Interesse der Mehrheit eingreifen können. Nationalstaatliche Demokratie muß da enden wo Entscheidungen sich direkt auf die Gesamtunion auswirken.

Jajaja jetzt wird wieder in die Hände gespuckt ...

... die Griechen bestreiken das Bruttosozialprodukt.

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