Kommentare

Frohe Weihnachten!

Alles, was wir nicht wirklich brauchen, belastet die Umwelt!
Genauso schlimm ist, Kinder werden überhäuft mit Geschenken, die nach ein paar Tagen wieder langweilig oder Out sind. Eltern verfallen dem Shopping-Stress, anstelle mit ihren Kindern Weihnachtsgebäck zu backen oder ihnen Geschichten vorlzulesen, zerren sie sie tagelang von einem Kaufhaus zum nächsten, damit sie sich dann am Weihnachtsabend freuen können... ( ) ...und viel und teuer muss es sein, damit man in der Schule damit angeben kann. Meißt wird uns die Entscheidung vorgegeben, was ein Kind alles braucht um an Weihnachten "glücklich" zu sein. Aber schaut euch eure Kinder an, wenn sie überreizt und überflutet mit Ideen im Kaufhaus stehen und nicht wissen, was sie hier eigentlich sollen... mit Eltern, die es ja sicherlich gut meinen, denen aber der Stress deutlich im Gesicht geschrieben steht und weit weit entfernt von besinnlich und harmonisch sind...!
Wir erziehen unsere Kinder, nicht der Einzelhandel!

Ja, was soll man dazu sagen?

Wenn mein Leben so leer waehre, das ich nur noch Befriedigung im Konsum finden koennte, wuerde ich mir die Kugel geben. Wer will schon Sklave der Konsumgueterindustrie sein? Pervers unsere Welt. Absolut pervers. Daher werde ich mit meiner Freundin wie jedes Jahr Weihnachten auf Kambodschas Muellkippen verbringen, um dort den Hofnungslosen und Armen der Aermsten wenigstens ein mal im Jahr eine schoene Stunde zu bereiten. Die Industriestaaten in ihrer menschenverachtenden Ignoranz widern mich nur noch an. Do something! Not just sit there and get fat!
Choice-cambodia.org

Herablassender Kommentar über amerikanischen Einkaufswahn

Die Amerikaner haben schon einen ziemlichen Knall, was den Konsum betrifft. Trotzdem ist so ein herablassender Kommentar fehl am Platze, denn wir Deutschen sind noch viel dümmer: Wir machen diesen Blödsinn nämlich auch noch nach.

Konsumopfer

Wenn man Weihnachtsgeschenke kaufen kann, geht es einem besser als nötig und hat meiner Meinung nach kein Recht zu jammern.

Und nebenbei, die armen vollgestopften, mit Medikamenten verseuchten Tiere (in USA Truthahn, hier Gans und Ente).

Nicht nur die Umwelt muss durch den ganzen Müll leiden, nein auch Tiere werden extra für Weihnachten gequält.

In diesem Sinne, fröhliche Weihnachten.

So schlimm finde ich das nicht

Da spricht doch nur der Neid, weil es so etwas nicht auch in Deutschland gibt. Was ist daran verkehrt das ein oder andere Schnäppchen zu ergattern? Gut, die amerikanische Euphorie beim Schoppen fehlt hier in Deutschland, aber trotzdem.
Und ich kann euch beruhigen, Amazon hat gerade eine ähnliche Aktion am laufen, und dafür muss man nicht mal Schlange stehen sondern nur die Maus schubsen.

Alle Jahre wieder...

Weihnachten finde ich grauenvoll... Allgemein der ganze Geschenke-Rummel, der ganze Kitsch, etc. ist im Wesentlichen überflüssig.

Klar, Traditionen sollte man bewahren, jedoch ist es mittlerweile eine derartige Perversion eines heidnisch-christlichen Brauches, dass ich da mittlerweile nicht mehr mitmach. Ich schenke nicht und will auch nicht beschenkt werden. Kleine Aufmerksamkeiten sind ok, aber jetzt panisch irgendwie was superdupermegaübertolles finden? Warum machen sich alle diesen Stress? Geht es nur darum zu zeigen, dass man der Größte/Beste/Reichste ist?

Absolut schlimm sind gedankenlos gekaufte Haustiere, die spätestens zu Ostern im Tierheim landen, weil sich doch keiner drum kümmert.

Ich freu mich drauf.

Gruß, Doomhammer

Das können aber nicht nur die Amis.

Als vor einiger Zeit Lanvin für H&M kreiert hat, ging es am Start-Verkaufstag mindestens genauso hoch her.
Oder besucht mal den Primark in Essen/Ruhr, da sieht es das ganze Jahr über so aus.
Vielleicht erinnert sich auch noch jemand wie das war, als es den ersten Aldi-PC gab...?
Übrigens hat Amazon jetzt eine Cyber-Monday-Woche auch hier in Deutschland gestartet. Damit soll dort auch das Weihnachtsgeschäft angekurbelt werden.
Mal sehen, wann es hier auch den ersten Black Friday gibt. Alles was in den USA gut läuft, findet man früher oder später auch in anderen Teilen der Welt.

Anerzogene Verhaltensweisen!

Der Handel hat es geschafft, seine Käufer punktgenau zu aktivieren. War es früher so, dass neue Dinge angeschafft wurden, wenn man sie benötigt, kommen heute immer mehr Impulskäufe zustande - weil die Dinge eben da sind, um gekauft zu werden.

Es wird suggeriert, dass die Angebote etwas Besonderes sind, rar und nur kurzzeitig zu haben. Glücklich ist der, der sie sich gesichert hat.

Wozu also ein langwieriges Weihnachtsgeschäft, wenn es gelingt, die Käufer innerhalb weniger Tage in einer Art Massenpsychose zum schnellen, unkritischen Kauf zu bewegen. Das spart lange Werbestrecken, Personal und bringt einen schnellen, zinsgünstigen Abverkauf der vollen Lager.

Also, bitte nicht verleiten lassen und sorgsam auswählen, wie der oder die Beschenkte glücklich werden könnte. Nicht der Preis oder die Menge ist entscheidend.

Es zählt häufig die originelle Idee. Und manchmal kostet sie kaum Geld, aber vielleicht etwas Zeit!

Auswüchse der Armut

Abgesehen davon dass viele Märkte Thanksgiving/Black Friday dazu nutzen um ihren Ramsch loszuwerden, es ist bei vielen einfach die Notwendigkeit Geld zu sparen die sie dazu treibt an diesen Ereignissen teilzunehmen - auch wenn diese vermeintlich preisgünstigen Angebote sich im Nachhinein als faules Schnäppchen erweisen. Die Wenigsten sind Hardcoreshopper die an diesem Treiben Vergnügen haben, für viele ist es ein unumgehbares Übel.

Die grossen Ketten haben die Konsumenten fest im Griff - dazu gehört es auch die Angestellten am Thangsgiving arbeiten zu lassen so dass sie einen der wichtigsten Feiertage nicht mit der Famile verbringen können, nur sehr wenige Staaten machen hier eine Ausnahme - und selbst hier regt sich der Widerstand seitens der Marktleitungen,man "würde die Kunden so an andere Staaten verlieren."

So sieht die schöne neue Einkaufswelt aus - mit Öffnungszeiten rund um die Uhr und Schnäppchenjagd am Feiertag. Auf diesen "Fortschritt" kann man wirklich dankend verzichten

Zusätzlich zu Halloween...

...sollten wir das unbedingt auch in Deutschland einführen.
Kopflos ihr Geld verschleudernde oder sich verschuldende Menschen können vielleicht noch 1-2 Jahre lang den Einzelhandel ein wenig stützen und spülen Steuern in die Staatskasse.

Weihnachten und was man braucht

@conticinium:
Hmm... ich bin auch kein Fan dieses Konsumrausches, aber was bitte "braucht man"? Gesundheitsapostel würden jetzt anmerken, dass Kekse ungesund sind - braucht man nicht.
Eigentlich braucht man recht wenig zum Leben...

Ich persönlich mag Weihnachten. Ich habe aber auch keinen Stress. Wenn ich über das Jahr nette Dinge für Bekannte finde, nehm ich die halt mit und leg sie für Weihnachten zurück... Setzt natürlich voraus, das man seine Bekannten kennt und weiß, was sie freut...

Wer auf irgendwelche "Hinweise" angewiesen ist und nur schenkt "weil man das so macht" hat sicher seinen Stress, ist dann aber selber Schuld.

Das hatten wir doch schon -

Das hatten wir doch schon - bei uns hies das Sommerschlussverkauf und Winterschlussverkauf. Zeitlich begrenzte Rabattaktionen, bei uns zweimal im Jahr für je zwei Wochen, bei den Amis nur einmal im Jahr und nur für 24 Stunden - die Jagdszenen im den Geschäften sind die gleichen. SSV und WSV wurden mit der Deregulierung der Ladenöffnungszeiten abgeschafft, dabei waren dies ziemlich die einzigen Marketinginstrumente die der Handel hatte. Das wird wiederkommen, in welcher Form auch immer. Schließlich ist die Steigerung des privaten Konsums das Einzige was die lahmende Wirtschaft aus dem Sumpf holen kann.

war da was mit meinem Kommentar falsch gelaufen?

Als vor einiger Zeit Lanvin für H&M kreiert hat, ging es am Start-Verkaufstag mindestens genauso hoch her.
Oder besucht mal den Primark in Essen/Ruhr, da sieht es das ganze Jahr über so aus.
Vielleicht erinnert sich auch noch jemand wie das war, als es den ersten Aldi-PC gab...?
Übrigens hat Amazon jetzt eine Cyber-Monday-Woche auch hier in Deutschland gestartet. Damit soll dort auch das Weihnachtsgeschäft angekurbelt werden.
Mal sehen, wann es hier auch den ersten Black Friday gibt. Alles was in den USA gut läuft, findet man früher oder später auch in anderen Teilen der Welt.

Böser Fehler!

Thanksgiving hat nichts mit dem 'Erntedankfest' zu tun. Lediglich bei der Übersetzung kommt etwas ähnliches heraus!

In Deutschland geht es online

In Deutschland geht es online genau so zu wie in den USA. Und würde eine Elektronikladenkette hierzulande eine Aktion mit guten Angeboten starten, würden die Verkäufer auch umgerannt und es gäbe Schlagzeilen.

@dschungelmann
"Daher werde ich mit meiner Freundin wie jedes Jahr Weihnachten auf Kambodschas Muellkippen verbringen,"

Es ist bestimmt schwer nach Kambodscha zu schwimmen (denn Fliegen ist nur den ignoranten Industriestaatlern vorbehalten).

Depressive Stimmung

Beim Lesen der Kommentare ueber dem meinem habe ich mich doch tatsächlich ein wenig depressiv gefühlt. So viele schlechte Gefühle und so ein schlechtreden der Saison und dessen Bräuche habe ich selten gesehen. Schade.

Sind wir Deutschen oder Europäer denn dort anders? Ich denke nicht. Man muss sich nur einmal anschauen was hier los ist, denn einige Ketten machen diesen Black Friday doch schon seit Jahren nach. Winter- oder Sommerschlussverkauf sind auch stets schrecklich. Und wie ging es nochmal bei Aldi oder Lidl zu wenn es mal wieder Computer, Laptops oder anderweitig heiss begehrte Billigware gibt? Und wie sah eigentlich der erste eröffnete polnische Media Markt aus, nachdem dieser von einer wilden Horde plattgetrampelt wurde?

Na, hier wird doch mit Steinen geworfen, obwohl man selbst im Glashaus sitzt.

Im Übrigen kann man das ein oder andere Schnaeppchen auch machen. Ich habe beispielsweise heute ein iPad 4 als Geschenk fuer meinen Neffen ergattert und dabei 51 Euro "gespart".

Traurig

Das ist gar nicht lustig. Ich finde es eher ekelhaft, wie diese Gesellschaft sich selbst demontiert. Leider wird all das im Zuge der Globalisierung auch bei uns in Europa immer schlimmer. Das verkaufte sich mal als Zivilisation!
Zum Kotzen!!!

Zu viele bierernste Kommentare

Wie erwartet versinken hier viel zu viele gleich wieder in tiefsinniger Kulturkritik. Ich mache das Black Friday shopping ja selbst nur ab und zu mit, aber insgesamt ist es trotz einiger Exzesse fuer die meisten einfach nur ein Spass-Erlebnis. Nachdem man sich mit Truthahn und Beilagen vollgestopft hat, uebrigens tradtionell so um zwei oder drei Uhr nachmittags, nicht um acht, wie der Korrespondent behauptet, stuerzt sich die ganze Familie ins Getuemmel und arbeitet ordentlich Kalorien wieder ab. Und dabei geht's in der Regel wesentlicher freundlicher zu als bei den verbissenen Zweikaempfen am Wuehltisch waehrend der Schlussverkaeufe, an die ich mich so aus meiner Zeit in Deutschland erinnere.

Freiheit für den Wahnsinn

Es ist gut, dass die Schwachsinnigen ihrer Erfüllung frönen können.
Schön, dass es Viele gibt, die das kalt lässt.

Black Friday in den USA

Hammer, den Kaufrausch würde ich auch gerne mal mitmachen.

@ Greenbook: Der Primark in London, Oxford Street sowie Berlin-Steglitz waren voll das Erlebnis.

@Mortimer

Nope. Wohne in Thailand. Zug und Bus;-)

Traurige , rein egoistisch

gepraegte Welt, wie ich leider hier lesen muss. Unter dem Motto: ICH lass mir hier doch mein 'Weihnachten' nicht schlechtreden! Meinen Kaufrausch gib mit heute! Schade.

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