Kommentare

Was es nicht gibt...

Ich denke man kann nur Jobs verteilenu nd daher garantieren die es auch gibt. Oder glaubt jemand das sich jemand, der keine Arbeit zu vergeben hat, jetzt bereit erklärt so viele Jugendliche zu beschäftigen?

Wie hoch war die Zahl in Griechenland und Spanien 40%?!

Hallo?

Was ist das den für ein absurder Vorschlag? Allein der Punkt, wo die Kosten auf 150 Milliarden (!!!) jährlich geschätzt werden, sollte jeden vernunftbegabten Menschen klar werden, das die Idee Müll ist. Das ist ja nur etwa der gesamte EU-Haushalt. Und natürlich würde das - wenn es den realisierbar wäre - nur zu noch mehr Umverteilung innerhalb Europas führen, die jetzt schon völlig inakzeptabel ist. Schließlich liegt die Jugendarbeitslosigkeit in GR oder ESP bei über 50%, in GER dafür unter 10%. Der Typ ist einfach nur ein Wichtigtuer oder noch viel dämlicher als unsere Politiker - und das will echt was heißen.

Wenn es noch irgendeinen Beweises bedarf

dass die regierende "Elite" weit weg von den Realitäten ist, dann haben wir ihn jetzt.

Müssen dann Länder, die dies nicht einhalten Strafen zahlen? Wäre für GR sehr "amüsant", könnte man mit Hilfszahlungen verknüpfen.

Oder schaffen wir noch mehr sogenannte Beschäftigungsgesellschaften, in denen Schulabgänger für 1 oder 2 Jahre geparkt werden?

Sehen wir bald fröhliche Jugendliche bei der Erntearbeit (sagt ja keiner, dass die Beschäftigung sinnvoll sein muss) und wenn der Jugendliche hinschmeisst, bleiben die Kartoffeln in der Erde , aber der Anspruch besteht nach 4 Monaten neu?

Hört sich vllt. sarkastisch an - aber erst setzt man ein kapitalistisches System ein, dass seine Kinder frisst und dann versucht man mit sozialistischer Planwirtschaft dagegen anzukämpfen?

Na ja, dazu benötigt man wahrscheinlich zusätzliche Behörden, was dann ja wieder Stellen schafft - zwar unproduktiv aber dafür teuer...

Im Prinzip gut aber

wieder einer der Eurokratenvorschläge. Bei der Mehrzahl der Arbeitslosen handelt es sich um strukturelle und nicht um konjunkturelle Arbeitslose, die im wesentlichen durch Schulden finanzierte Mittel der EU oder der Länder in Beschäftigung waren. Mit den vorgeschlagenen Mitteln wird wieder nur kurzfristig Geld verbrannt, aber es werden keine langfristige Perspektiven duch seriöse Wirtschaftsentwicklung geschaffen. Im übrigen ist die EU Verpflichtung hier wieder vollkommen fehl am Platze, da die Situation (und Qualifikation) der arbeitslosen Jugendlichen z.B. in Portugal und Deutschland vollkommen unterschiedlich sind. Die Eurokratie sollte mit derartigen Souveränitätseingriffen in der jetzigen Situation lieber zuückhaltender sein will sie den Europafrust insbesondere der finanziellen Geberländer nicht noch weiter verstärken.

Lächerlich

Im Süden Europas haben wir es, eurobedingt, mit zum Teil über 50% Jugendarbeitslosigkeit zu tun. Die zu harte Währung Euro unterbindet die Wettbewerbsfähigkeit der schwachen Volkswirtschaften. Konsequenz: Rezession.

Es ist schlicht und ergreifend absurd und zutiefst schizophren, diesen Zustand mittels unverbindlicher und nicht sanktionierbarer Garantien zu verbessern. Gleichzeitig werden die Staatshaushalte zurechtgekürzt - Beamte entlassen, keine Neuen eigestellt, Konjunkturmaßnahmen bleiben aus.

Ein wunderbares Beispiel, wie Politik an den Realitäten vorbei geht. Die Herrschaften sollten sich endlich ihren Aufgaben widmen, sich mit den Zusammenhängen beschäftigen. Szenarien zum Ende des Euroexperiments entwickeln.

Um die hohe Jugendarbeitslosigkeit im Süden zu reduzieren, benötigen wir wettbewerbsfähige Wirtschaften und mehr Export in Nachbarländer. Mit dem Euro und ohne Abwertung wird dies niemals eintreten!

Der Euro zerstört Europa. Es ist und bleibt mehr als offensichtlich!

Schöne Garantie

Wenn die Umsetzung dieser Garantie den Mitgliedsstaaten selbst überlassen wird, zudem keine Sanktionierung bei Nichtumsetzung droht und es sich außerdem nur um eine Empfehlung handelt, dann werden die betroffenen Jugendlich bestimmt spätestens morgen eine neue Beschäftigung haben und ganz doll glücklich sein.

Wobei sich mir natürlich auch die Frage stellt, wie das funktionieren soll, wenn einfach keine Stellen da sind oder geschaffen werden können...

Viele Grüße

Das wird doch wieder so eine unverbindliche

Eierei, wie wir sie auch in Deutschland schon immer gewöhnt sind.

Erinnert sei da mal an das Fördern und Fordern von Arbeitslosen, das in Fordern, Diskriminieren, Verleumden und Sanktionieren, umgewandelt wurde.

Das Schönste an diesem förmlichen Aktionismus namens "Jobgarantie für Jugendliche", ist aber der Zusatz, dass die Maßnahme rechtlich nicht bindend ist.

Na toll, könnte man da sagen. Und außer Spesen, nichts gewesen.

Mal was wirklich Neues und auch Wirkungsvolles wäre es, wenn die betroffenen Arbeitslosen, die in Deutschland z.B. ja für jeden verqueren Furz, von der Arbeitslosenverwaltung, bis zu 100 % sanktioniert werden können, die selben Recht gegen die "Arbeitsagentur" und ähnliche Ämter für Diskriminierung und Repression, einklagen könnten.

Eine "Jobgarantie", ohne rechtlich verbindliche Regeln und Ansprüche sind und bleiben eben nichts als Blabla, heiße Luft und Wahlkampf.

Lachhaft

Es handelt sich also wieder einmal nur um eine "Empfehlung". Dann können wir Bürger auch nicht sagen, die Politik hätte nichts getan.
Genauso verhält es sich mit Sanktionen und Gesetzen. Hier werden Verantwortliche und Politiker auch nur gebeten, sich an die Vorgaben zu halten. Werden diese dann trotzdem nicht befolgt, werden drastische Maßnahmen ergriffen. Dann gibt es nämlich wieder ein neues Gesetz u.s.w. und so fort. Diesen Kasperlverein kann doch niemand mehr ernst nehmen.
Natürlich muss was gegen die hohe Jugendarbeitslosigkeit getan werden. Am Geld scheitert es nicht, es ist ja genügend im Umlauf und wartet nur auf einen profitablen Einsatz. Deshalb müssen die Politiker dafür sorgen, dass mit ehrlicher Arbeit wieder mehr verdient werden kann, als dur Spekulation. So entstehen Arbeitsplätze, ganz ohne Empfehlung.

Sind demnächst irgendwelche

Sind demnächst irgendwelche Wahlen, dass man so absurde Dinge erzählt?

Eine Jobgarantie für unter 25jährige ist etwa so realistisch wie das Versprechen, dass von jetzt ab immer die Sonne scheint.

Es handelt sich nicht um ein ambitioniertes Ziel, sondern um bürokratische Absurditäten von Leuetn, die jeglichen Kontakt zur Realwelt verloren haben.

Werden hier nicht nur...

Werden hier nicht nur wieder Maßnahmen geschaffen die irgendwelche Arbeitslose in sinnlose Tätigkeiten bringen? Wie z.B. der ewige Praktikant? Für die Wirtschaft ein gefundenes fressen! Gruss

Und die anderen?

Konsequenterweise gibt's dann sicher auch eine Arbeitslosigkeitsgarantie für über 50-jährige, richtig?

Ansonsten ist in den Kommentaren weiter oben schon alles gesagt. Wer diesen realitätsfernen EU-Bonzen glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.

Ein typisch europäisches Elaborat....

„Dazu sollen die Regierungen eine sogenannte Jugendgarantie abgeben, wie aus einem Regelungspaket hervorgeht.“

Wie kann man für etwas garantieren, worauf man keinen Einfluss hat(?)- oder gibt es jetzt eine europäische Planwirtschaft, in der Jugendarbeitslosigkeit kategorisch per Gesetz ausgeschlossen wird und die Wirtschaft dirigistisch gelenkt wird?

Wie verhält sich Europa, wenn die Jungendlichen Ihren Anspruch einklagen, weil der Apparatschik/die Regierungen diese Garantie [natürlich] nicht realisieren kann/können?

Die Antwort auf das Problem, wen wird's verwundern, liegt selbstredend in Subventionen-namentlich Sozialfonds -die eine „Vollbeschäftigung“ indizieren sollen, die an längst vergangene und gescheiterte Zeiten/Systeme erinnert.

Es ist ein typisch europäisches Elaborat, dass die Symptomatik bekämpft- besser gesagt Kosmetik betreibt, statt bei den Ursachen anzusetzen....!

"... oder einen Praktikumsplatz"

Die schöne, neoliberale Arbeitswelt: alle arbeiten jetzt kostenlos, faul rumsitzen ist nicht. Wie, Ihr wollt bezahlt werden? Dann gibt's eine Sanktion!

Generation Praktikum? Da wird sich die Generation aber freuen, die z.B. in Spanien einer Jugendarbeitslosigkeit von über 50% gegenübersteht!

Gibts anderswo schon...

Ich denke, es ist wohl nicht nur in Japan so dass man dann eben Jobs "erfindet". Vielleicht eine aufgebohrte Version unserer ABM? Genug dreckige Bahnhoefe und Parks haben wir, ebenso wie krass unterversorgte Pflegeheime.

Ich finds gut. Es muss ein Mindesteinkommen und Chancen auf Jobs geben, oder die Gesellschaft driftet immer mehr in extremistische und gewaltbereite Gefilde ab.

Es ist doch grober Unfug zu glauben, wir haetten nicht genug Arbeit. Es ist nicht so lang her, dass man vermehrt wieder die 40 und teilweise 41/42h-Woche eingefuehrt hat, und allen Ortes machen die Arbeitnehmer unbezahlte ueberstunden.

@gierde zerstört

Sie haben mal wieder recht.
So ist es und nicht anders. Ich frage mich wann die Politik endlich aufwacht. Der Euro ist gescheitert.

Ich erinnere mich an das Lehrstellenversprechen von Helmut Kohl. Das war genauso sinnfrei.

Diese Jugendarbeitsplatz-Garantie schreit förmlich

nach den Klagen der über 50jährigen. Das Gleichstellellungsgesetz oder Antidiskriminierungsgesetz verbietet solch ein Vorhaben.
Ich freue mich auch schon auf die Spiegel-Schlagzeile "Generation Praktikum".
Durch solche Pläne werden auch die letzten bestehenden Arbeitspläne vernichtet. Warum jemand einstellen, wenn ich für lau einen Praktikanten beschäftigen kann?

gleich schlaegts dreizehn! die sollen..

erst einmal griechenland retten und die gesamteuropaeische wirtschaft zurueck zu effizienz und wohlstand fuehren.

danach kann man anfangen, darueber nachzudenken, wie man erst kleineren, dann groesseren kreisen jobgarantien verschafft.

man muss sich ja schliesslich auch fragen, warum gerade nur jugendlichen solche garantien gegeben werden sollen. familienernaehrer brauchen solche garantien nicht minder dringend!

alles in allem ein populistisches paket, geschneidert von kraeften einer "linken" hand, die nicht weiss was die rechte gerade erledigen muss.

-Didi-

Ja, und die Arbeitsplätze bestehen dann nur so lange sie der Staat mitfinanziert. Fallen die Subventionen weg, stehen die Leute wieder auf der Straße. Ist doch wieder nur ein bisschen Show, um die Leute zu beruhigen.
Von Ursachenbekämpfung will die Finanzmafia nichts wissen und ihre willfährigen Polithansel haben doch schon lange nichts mehr zu melden. Ach ja, Empfehlungen dürfen sie noch abgeben.

Was uns dieses unergiebige Gremium wohl wieder gekostet hat

Jobgarantie, Kitagarantie, Keine Schuldenerlaßgarantie, Garantien (Bürgschaften) für andere Länder...
Wann garantiert uns unsre Regierung(en), daß sie unsre Steuergelder im Lande läßt? Aber sie wollen nur (Wahl)Hoffnungen wecken, weiter geht es in Wirklichkeit jedoch so wie bisher!

wie studiert muß man sein

wie studiert muß man sein.
das klinkt eher nach zwangsarbeit.

garantie für etwas, was nicht da, sondern erstal viel kostet. wer bezahlt das wieder, der, der jetzt schon eine hungerlohntüte bekommt.

wieder nur eine syntom-behandlung. statt die ursachen zu beseitigen.

Ich finde es gut, wenn man

Ich finde es gut, wenn man über das Problem der Jugendarbeitslosigkeit nachdenkt. Es ist dringend. War selber fast betroffen und das war frustrierend. Da hatte ich zich Jahre die Schulbank gedrückt und auch erfolgreich studiert, aber totzdem wollte mir niemand ein volles Gehalt zahlen. Die geburtenstarken Jahre müssen wir nur überstehen und dann stimmt Kohls Leherstellen-Versprechen irgendwann - hiess es damals.
Jugendliche, die keine Jobs haben, werden auch nicht zum Familien-Ernährern. Wenn Menschen unter 25, die doch im besten Alter sind, nicht gebraucht werden, ist das ein unglaubliches Armutszeugnis an uns. Dann müssen wir dringend nachdenken, wie wir unser Wissen, unseren Arbeitsplatz und unser Vermögen teilen können. Und dadurch wird es wahrscheinlich sogar mehr.

@Digitaler Fußabdruck: Das

@Digitaler Fußabdruck: Das gleiche habe ich auch gedacht...

Wir machen fröhlich sogenannte "Gesetze", die eigentlich nur Wünsche sind.

Morgen schreibe ich ans Finanzamt, dass meine Steuererklärung ab jetzt nicht mehr nötig ist. Der Stadt schreibe ich, dass mein Auto ab jetzt auch in allen Parkverboten stehen darf. Außerdem soll es ab jetzt Weihnachten immer schneien. Die Wirkung ist die gleiche.

Ich stelle mir die Frage: Warum macht die EU nicht gleich ein Gesetz gegen Arbeitslosigkeit im Allgemeinen? Wäre doch noch viel schöner.

Wenn ich das richtig verstehe...

Habe ich das richtig verstanden, dass laut EU die Kosten für die aktuelle Jugendarbeitslosigkeit bei 150 Mrd Euro liegt? Also für Arbeitslosengeld, Weiterbildungen, Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, etc.?

Vorab: die Politik glaubt wohl immer noch, dass sie Jobs in der Privatwirtschaft schaffen kann... dummer Fehler. Sie kann nur Rahmenbedingungen schaffen.

Aber: mit 150 Mrd Euro kann man ganz ordentliche Rahmenbedingungen schaffen! Es ist immer besser, jemanden für seine Arbeit zu bezahlen, anstelle ihm Geld zu geben, weil er aus welchen Gründen auch immer, zu Hause sitzt. Die Frage ist doch: welche Arbeit kann angeboten werden? Oder anders: haben wir Aufgaben, die sinnvoll und nachhaltig sind?

Dazu kommt der Unterschied zwischen saisonaler, konjunkturbedingter und struktureller Arbeitslosigkeit.

Und: wenn 7,5 Mio junger Menschen keinen Job/Ausbildungsplatz haben, aber nur 5,5 Mio einen suchen. was sollen wir mit den 2 Mio machen, die faul rumsitzen und sich staatlich aushalten lassen?

Zukunft des Arbeitsmarkts

Einige Stiftungen öffentlichen Rechts kassieren alle Einkommen aus unselbständiger Arbeit aber sind verpflichtet, jedem Arbeitsuchenden einen Vertrag mit Gehalt anzubieten. Im Gegensatz zu Jobcentern und den alten Gewerkschaften haben sie essentielles Interesse, ihre Klientel optimal zu beschäftigen. Eigenbetriebe der Stiftungen sind untersagt, aber sie werden sinnvolle Fortbildungen, Doppelbesetzungen und Firmengründungen anregen. Außerdem sind sie verplfichtet, gegen Schwarzarbeit, unzumutbare Arbeitsbedingungen und Schwindelfirmen vorzugehen. Für Unvermittelbare gibts Zuschüsse aus Steuermitteln. Die Arbeitgeber bekommen Zeitverträge, sparen bei Verwaltung und Mitarbeitersuche, haben wenig Probleme durch Arbeitsausfall. Arbeislosenversicherung entfällt. Finanzamt und Rentenversicherung haben weniger Kunden. Arbeitsgerichte sorgen für Vertragseinhaltung, unzufriedene Arbeitnehmer können die Agentur wechseln.

@ - 10:20 — mondfee

Lieben Dank für Ihre Zustimmung.

Mein Vertrauen in die Politik ist inzwischen tief erschüttert. Nur wenige Abgeordnete scheinen sich wirklich mit den Zusammenhängen auseinanderzusetzen. Der Rest scheint einfach der Herde hinterherzurennen. Das größte Missverständnis bei den Mitläufern ist wohl, dass ein Festhalten am Euro ein Akt FÜR Europa und im Sinne der Europäer ist. Das Gegenteil ist der Fall. Ich denke, dass die Fraktionszwänge und die Nähe der prägenden Verantwortlichen zur Finanzwirtschaft dieses Phänomen erwirken.

Wer für die Wirtschaften und für die Bürger in Europa ist, muss endlich beginnen zu begreifen, dass der Euro als Fehlkonstruktion rein gar nichts mit den Dingen zu tun hat, die wir alle an Europa lieben. Er schaltet alle gleich, nötigt die Südwirtschaften zu unmenschlichen Rationalisierungsmaßnahmen und selbstzerstörerischer Effizienz. Der Nord-Vorsprung KANN DEFINITIV nicht eingeholt werden. Hunderte Milliarden Investitionen wären nötig. Absolut illusorisch.

@klge

Ich verstehe nur Bahnhof.

1.) Wenn die Stiftungen, die wohl der Ersatz für die AA sind, alle Einkommen aus unselbständiger Arbeit erhalten: was bekommt dann der Arbeitsnehmer/Arbeiter?
2.) Wieso haben die Stiftungen ein Interesse daran, die Arbeiter optimial zu beschäftigen?
3.) Wenn Stiftungen nur anregen dürfen, warum sollten Firmen dann z.B. Doppelbesetzungen vornehmen?
4.) Wie kann die Stiftung besser gegen Schwarzarbeit vorgehen als es der Zoll heute tut?
5.) Was bringt es, Arbeitgebern Zeitverträge zu geben? Denken die dann nicht nur kurzfristig bis zum Vertragsende so wie Politiker nur bis zur nächsten Wahl denken?
6.) Was hat das alles mit den Finanzämtern zu tun?

Danke für die Erklärung. Vielleicht ist Ihr Ansatz zu offensichtlich und ich sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht...

Lösung ist einfach: Jugendliche MÜSSEN während der Schulzeit

nebenher 8 Stunden Arbeiten. Nur wenn junge Menschen mit 18 Jahren mehr als 7 Jahre neben der Schule 8 Stunde/Tag gearbeitet haben könnten auch 18 Jährige die Hauptvoraussetzung bei Stellenanzeigen erfüllen: "Langjährige Berufserfahrung"

Wie ich auf diese abstruse Idee, völlig schwachsinnige Idee komme:
Ist es nicht so das bei sehr vielen Stellenanzeigen der Zusatztext " langjährige Berufserfahrung" oder "Erfahrung im Bereich xxxx" steht ?

Wenn also junge Menschen nicht Eingestellt werden weil diese, aus nachvollziehbaren Gründen, keine oder kaum Berufserfahrung haben muss der Gesetzgeber dafür sorgen das Jugendliche diesen Berufserfahrung frühzeitig bekommen.

WIR EU-Bürger, WIR EU-Verbraucher dürfen nicht vergessen: Der Konsum von billigsten Produkten aus Asien schaffen in Deutschland in der EU keine Arbeitsplätze für junge Menschen. Schon gar nicht für ältere Menschen.

Solange das EU-Parlament

eher ein Gremium für Schwätzer denn für Macher ist, kann man hier nichts ernst nehmen. Gebt dem EU-Parlament die Kompetenzen und ausreichenden Mittel, dann wird kann man auch die Jugendlichen mit Arbeit versorgen.
Zusatzfrage: Es gibt auch genug ältere AN, die einen sicheren Arbeitsplatz suchen. Immerhin bieten viele ältere AN etwas, was die Jugend nicht hat: (Lebens- und Job-)Erfahrung!!
Macht auch mal Schluß mit dem Jugendwahn und dem Traum um die ewige Jugend …

Also wirklich

Die EU sollte bei unserer Regierung in die Lehre gehen. Die würde dieses absurde Theater dem Volk als "Flexi-Garantie", oder anders ausgedrückt, als heisse Luft verkaufen, was es im Grunde ja auch ist. Nicht mehr und nicht weniger!

Praktikumsplatz ≠ Job!

Liebe Eurokraten, verehrte (hüstel) Kanzlerin,

der durchschnittliche Mensch, dazu gehören lustigerweise auch diejenigen unter 25 Jahren, möchte nicht deshalb einen Job, damit er morgens um sechs aufstehen darf, sondern in erster Linie des Geldes wegen. Klingt komisch, ist aber so.
Ein Praktikumsplatz hilft dabei natürlich nicht weiter. Im Gegenteil. Die Arbeit, die von einem Praktikanten oder einem Geringverdiener erledigt wird, muss schon nicht mehr von einem Arbeitnehmer getan werden, der von seinem Lohn auch leben kann. Toll für den Arbeitgeber, der verringert seine Ausgaben und erhöht die Profite.

Leben müssen natürlich auch die Praktikanten und Aufstocker. Das finanziert dann der Staat, also wir. Doof für uns

Also nur ein weiteres Umverteilungsprogramm von Arm nach Reich.

Ihr wollt wirklich etwas gegen Arbeitslosigkeit tun? Wie wäre es dann mit: Einkommenssteuer und Sozialabgaben senken, damit nicht zwei Stunden Kühlschrankreparatur mehr kosten als ein neues Gerät aus China?

Zum Thema Arbeitslosigkeit...

Zum Thema Arbeitslosigkeit wie sagte Bismark noch:

Wenn du merkst, dass ein Handel nicht durch Zustimmung sondern durch Zwang zustande kommt, wenn du erkennen musst, dass du, um zu produzieren, eine Erlaubnis von Menschen bekommen musst, die nichts produzieren, wenn Du siehst, dass Geld zu denen fließt, die nicht mit Waren handeln, sondern diese nur für sich ausnutzen, wenn du feststellst, dass manche Menschen durch Gaunereien und bezogene Vergünstigungen viel reicher werden als durch ehrliche Arbeit und deine Gesetze dich nicht vor ihren Machenschaften schützen, die Gesetze sie aber vor dir schützen, wenn du siehst, dass Korruption belohnt wird und Ehrlichkeit nur zu Selbstaufopferung führt, dann merkst du vielleicht, dass deine Gesellschaft zum Scheitern verurteilt ist.

Sagt alles aus! Gruss

Prekäre Verhältnisse

Meiner Meinung nach ist eine solche Garantie nur zu erfüllen, wenn die Jugendlichen in völlig unterbezahlte Beschäftigungsverhältnisse "abgeschoben" werden. Ein Abstieg ins Prekariat wärde die unmittelbare Folge.
Die Politiker, die so etwas vorschlagen, sind sich doch hoffentlich im Klaren darüber, dass es eine Utopie ist ausreichend Vollzeitstellen zu schaffen?

Völlig daneben und realitätsfern!!!

Wie auch schon beim Endlos-Thema "Griechenland", das nach Meinung der meisten €urokraten angeblich noch zu "retten" ist, so zeigt die EU auch hier erneut, daß sie die durch und durch miserable und rezessive ökonomischen Lage innerhalb der hochverschuldeten EU völlig falsch einschätzt.

Dieser Realitätsverlust ist schon erschreckend!

Wie kann die EU so vermessen sein und einem Jugendlichen aus z.B. Griechenland, Italien, Spanien und Portugal, in denen die Jugendarbeitslosigkeit bei ca. 30-50% liegt, eine Jobgarantie geben?

Hier werden seitens der EU und ihrer völlig überforderten €urokraten völlig falsche und realitätsferne Hoffnungen geweckt!

Auch diese Diskussion zeigt mir erneut, daß die EU mit ihrem Latein völlig am Ende und der katastrophalen wirtschaftlichen Lage in keinster Weise gewachsen ist!!!

Heiße Luft aus Brüssel

Was bitte soll z.B. Griechenland mit einer derartigen "Empfehlung" anfangen? Zum Heizen benutzen?

Eine "Empfehlung zur Garantie" von irgend etwas ist einfach abstrus. Erstmal muss die Wirtschaft solide genug sein, dass nicht morgen auch noch die auf der Straße stehen, die heute noch einen Job haben.

Völlig daneben und realitätsfern!!!

Wie auch schon beim Endlos-Thema "Griechenland", das nach Meinung der meisten €urokraten angeblich noch zu "retten" ist, so zeigt die EU auch hier erneut, daß sie die durch und durch miserable und rezessive ökonomischen Lage innerhalb der hochverschuldeten EU völlig falsch einschätzt.

Dieser Realitätsverlust ist schon erschreckend!

Wie kann die EU so vermessen sein und einem Jugendlichen aus z.B. Griechenland, Italien, Spanien und Portugal, in denen die Jugendarbeitslosigkeit bei ca. 30-50% liegt, eine Jobgarantie geben?

Hier werden seitens der EU und ihrer völlig überforderten €urokraten völlig falsche und realitätsferne Hoffnungen geweckt!

Auch diese Diskussion zeigt mir erneut, daß die EU mit ihrem Latein völlig am Ende und der katastrophalen wirtschaftlichen Lage in keinster Weise gewachsen ist!!!

@Pepper: Punktlandung

Sie haben es exakt auf den Punkt gebracht. Arbeit ist in der Tat genug da, die Frage ist nur, ob es genügend Einkommensplätze gibt. Und hier ist das Problem. Arbeit dient in diese Gesellschaft nur noch zur Einkommensgenerierung und weil viele Leute davon nicht abgeben möchten, werden andere ausgeschlossen. Hätten wir alle die 20 Stunden-Woche, hätten wir auch Vollbeschäftigung, aber wir müssten eben auch gerecht verteilen.

Zudem sollte in einer modernen zukunftsfähigen Gesellschaft Einkommen nicht nur an Arbeitsplätze gebunden sein, zumindest ein Teil sollte davon losgelöst vergeben werden. Denn durch Globalisierung und Produktivitätssteigerung wird Arbeitslosigkeit immer mehr steigen, das kann man wissenschaftlich nachweisen.

Die Frage ist nur, ob man die von der Arbeit Freigestellten nicht nutzt für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Soziales, oder ob man sie einfach fallen lässt und damit die ganze Gesellschaft langfristig fallen lässt.

na super noch mehr ein Euro

na super noch mehr ein Euro Jobs in Deutschland! Und das wollen wirklich in anderen europäischen Staaten importieren! Skandal!

Man sollte anstatt diese Armut weiter zu fördern; mehr auf echte Jobs investieren! Ganz klar gegen China steuern und Unternehmen mehr subventionieren, sodass sie sich neue Angestellte leisten können

@Trecker

"Denn durch Globalisierung und Produktivitätssteigerung wird Arbeitslosigkeit immer mehr steigen, das kann man wissenschaftlich nachweisen."

Soll ich Ihnen vielleicht nachweisen, dass die Globalisierung Arbeitsplätze schafft? Oder dass schwarze Schafe intelligenter als weiße Ziegen sind? Oder reicht es schon, wenn ich wissenschaftlich nachweise, dass der Euro friedenserhaltend bzw. kriegsbringend ist?

Nehmen Sie den Maschinenbau, den Automobilbau, die Logistik (die 3 größten Arbeitgeber in Deutschland): den Großteil des Geschäfts machen diese Unternehmen im Ausland. Der Export von Waren schafft also Arbeitsplätze. Oder war Ihnen das zu eindimensional? Ehrlich? Wieso machen Sie dann so platte Aussagen?

Richtig mag sein, dass "billige" Arbeitsschritte verlagert werden und somit verloren gehen. Dafür kommen "hochwertige" hinzu. Die Kunst ist also, die (bald) arbeitende Bevölkerung richtig auszubilden.

Wenn man sich Hartz 4 anschaut weiß man wie es funktioniert

- Hartz 4 hat dafür gesorgt das mehr Menschen in Arbeit sind, aber eben auch mehr Menschen in drfinierter Armut in D. leben!

Diese Jobgarantie hört sich dann eher so an wie, die Drohung ins Arbeitslager zu kommen, wenn man nicht fähig ist, einer Arbeit nachzugehen.
Mit anderen Worten, ist es keine Wohltat sondern es wird der Entzug von Rechten sein, der die Jugend in Arbeit bringt.

Die Initiative Bürgergeld für alle, wäre eine viel bessere Basis und würde keine Ungleichstellung verursachen. Es wäre der Ansatz, Arbeit vom Ausbeutungsprinzip (Marktwert) abzukoppeln, in einen gesellschaftlichen Wert. Es wäre eine Möglichkeit die persönliche und gesellschaftliche Freiheit auf ein neues Level zu heben.

Gegner davon glauben das Menschen von Natur aus faul sind, doch sie liegen falsch! Denn Menschen sind von Natur aus gierig und machthungrig (Streben nach mehr und sozialer Annerkennung).

Ist die Diktatur des Geldes/Kapital nach 150 Jahre der Vorhersage nun wirklich am Ende?

COJO

Dass wir uns in 99% der Fälle nicht einig sind, hat ja Tradition...

Ich fange unten an:
"Ist die Diktatur des Geldes/Kapital nach 150 Jahre der Vorhersage nun wirklich am Ende?"
--> was hat das mit der Jobgarantie für jungen Menschen zu tun? Und wie kommen Sie denn darauf?

"Initiative Bürgergeld für alle"
--> über Finanzierbarkeit müssen wir nicht diskutieren. Ich stelle 2 andere Fragen: Was soll das bringen? Wer soll das umsetzen? Vorallem letztere Frage stellt sich, da Schwarz/Gelb sicher ausfällt und Rot/Grün mit Hartz4 genau das Gegenteil von "sozialer Hängematte" eingeführt hat. Und nicht falsch verstehen: wenn ein Bürgergeld dazu führt, dass der Arbeitsfähige die Wahl hat, welche Arbeit er annimmt (gegen Ausbeutung), dann hat er auch die Wahl keine Arbeit anzunehmen - und damit ordentlich zu leben.

Und: stimmt, Hartz4 sorgt dafür, dass mehr Menschen arbeiten. Da sind wir uns einig. Nur mit steigender Armut hat Hartz4 wenig zu tun. Da sind wir uns wieder uneinig.

Könnte mal bitte, BITTE

Könnte mal bitte, BITTE irgend jemand unseren überaus unverehrten Europaverordneten die Grundlagen unseres Wirtschaftssystems erklären?!(und der allgemeinen Logik: Ich stelle jemanden ein, wenn ich Arbeit für ihn habe!)
Wenn die Damen und Herren das auf Niveau von Blümchen und Bienchen verstünden, wären wir - glaube ich - schon einen gewaltigen Schritt voran gekommen. Geschätzte Kosten von 150 Mrd. bedeutet doch faktisch, der Spaß kostet uns Steuerzahler 400 oder 500 Mrd. pro Jahr. Das ist doch genau der Weg, der uns in die aktuelle Krise geführt hat: Politische Scheinzauberei auf Kosten der Staatsverschuldung. Setzen 6, Lernfähigkeit: 0 Pkt.

@maschmi78

1.Sein Gehalt von der Stiftung, ev. Vertragsverbesserung. Die Agentur gibt Erfolgsprämien teilweise weiter
2.Das bringt den Stiftungen mehr Geld. Die anderen Stiftungen, die das Stiftungspersonal stellen, werden höhere Vergütung aushandeln
3.Der Arbeitgeber bekommt Ausfallsicherheit ohne doppelte Kosten, Arbeitnehmer bleiben aktuell. Arbeitgeber tragen Fortbildungskosten nicht mehr allein
4.Arbeitnehmer, die mitkriegen, dass andere eine Lohntüte bekommen, melden das ihrer Agentur.
5.Für wichtige Arbeitnehmer werden die Arbeitgeber auf langfristige Verträge Wert legen. Das kostet extra. Für Freistellung vor Ablauf verlangt die Agentur Abfindung und kann die Arbeitnehmer sofort anderweitig einsetzen.
6.Die Agenturen führen Steuern nach Einnahmestruktur ab, verrechnet mit Zuschüssen und machen besondere Belastungen ihrer Arbeitnehmer geltend. Nur Arbeitnehmer mit Nebeneinkünften zahlen selbst Steuern. Es wird Agenturen geben, die das als Service übernehmen.

Gut!

Ja, den Vorschlag finde ich gut.
Da können wenigstens die strukturschwachen Gebiete jetzt ihre Azubis aus den Großstädten importieren. Und die unbeliebten Berufe wie Müllabfuhr, Altenpflege, etc. können sich Nachwuchs beschaffen.

Denn wenn es eine Ausbildungsgarantie geben soll, dann muss als notwendige Ergänzung auch die Pflicht eingeführt werden, sich einer Ausbildung zu unterziehen. Und da kann man aus strukturellen Gründen die Erfüllung von privaten Wünschen nur teilweise berücksichtigen.

Insgesamt: Seltsame Zukunft...

@maschmi78

Eine Frage vorne weg?
Würden sie nichts machen bzw. nichts Sinnvolles wenn sie genügend Geld hätten?

Nichts zu machen bzw. nichts Sinnhaftes zu machen ist gegen die Natur des Menschen. Genau genommen macht ein gesunder und freier Mensch immer etwas sinnvolles, und um so mehr wenn es für Ihn Sinn mehr Sinn macht.

Was ein Mensch nicht mag ist Abhängikeit. Das heißt Dinge zu tun die ein anderer im vorschreibt deren Sinn er selber nicht oder nicht ganz nachvollziehen kann.
Lohnarbeit führt genau in diesen Zwiespalt.

Hat man dies erst mal verstanden, ist es zum Bürgergeld nicht mehr weit und man hat nicht die Befürchtung das keiner mehr was tut, sondern das eben mehr getan wird als das Notwendigste! Das einzige was dieser Erkenntnis gegenüber steht, ist Machtverlust.

Und:
In einer wahren Demokratie stellt sich nie die Frage wer etwas einführen oder durchsetzen soll. Es stellt sich nur die Frage ob es die meißten es wollen oder eben nicht!

Im Uebrigen... ... waere es

Im Uebrigen...

... waere es auch schön, wenn man anstatt das Geld wieder in den Mülleimer irgendwelcher ausbeutenden Grosskonzerne zu werfen, die Existenzgründung bei qualifizierten jungen Menschen fördern würde.

Junge Menschen mit guten Ideen zusammenbringen und die daraus entstehenden Vorhaben sollte man mit Kapitalspritzen eine Zeit lang unterstützen. Die daraus entstehenden Unternehmen wären in privater Hand, was schonmal der Spekulation und dem allgegenwärtigen Druck der Profitmaximierung (aka Stellenabbau) entgegenwirken wuerde.

Diese anfangs so finanzierten Unternehmen waeren fuer eine Zeit lang genauso daran gebunden neue Mitarbeiter zu fairen und guten Konditionen einzustellen.

ich bin sicher da liesse sich viel machen. Grundsaetzlich denke ich, werden neu entstehende und kleine Unternehmen, viele sicherlich noch mit sozialer Ader nicht genug Wachstumschancen geboten. Stattdessen verschwinden diese EU Gelder doch meistens in irgendwelchen sinnlosen Aktionen grosser AGs.

Sowas ist also eine Garantie...

Grundsätzlich ist es begrüssenswert Jugendliche in südlichen Ländern unterstützen zu wollen, es aber eine Garntie auf einen Arbeitsplatz zu nennen ist völlig übertrieben, es ist eine Subventionierung, die genannten Ziele sind recht utopisch.

Die Gefahr die ich dabei sehe ist dass dadurch nicht zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden sondern nur bestehende umverteilt. Ansonsten leiden die älteren Arbeitnehmer (die nun oft ganze Familien zu ernähren haben). Zumal wenn man es den Ländern selber überlässt wie sie diese Massnahmen umsetzen ist die Gefahr des Missbrauchs sehr hoch. Besser wäre ein europäisches Projekt dass mit lokalen Organisationen zusammenarbeitet. Vertrauen ist in diesem Fall nicht gut, Kontrolle aber unabdingbar.
Eine solche Organisation könnte auch die Ausbildung im Ausland einfacher machen, so dass Jugendliche dann wirklich vom europäischen Gedanken profitieren könnten - eine Ausbildung im Land der Wahl.

Kein Ding, zahlen wir doch alles

Schon klar, wie das laufen soll. Deutschland zahlt, um die jahre- oder jahrzehntelangen Versäumnisse der anderen auszugleichen. 100 Milliarden Euro, 200 Milliarden, darfs noch etwas mehr sein?

Das Prinzip in der EU ist mittlerweile "wer spart ist selber Schuld". Lieber gut leben und dann von den Sparsamen subventioniert werden.

@klge

Was unterscheidet dann eine Ihrer Stiftungen von einer Zeitarbeitsfirma?

Also irgendwann reicht es!

Da steht ein hochbezahlter Eurokrat und verkündet nach langer Diskussion und Überlegung, dass man doch jetzt einfach eine Garantie über die nicht vorhandenen Jobs aussprechen möchte?
Wie stellt man sich das vor? Soll jetzt die Wirtschaft, die eh nicht bereit ist die Werte schaffende Bevölkerung an ihren gewinnen zu betiligen, subventioniert werden, wenn sie sich in ihrer unermesslichen Güte bereit erklärt jemanden 40 Std in der Woche zu beschäftigen und ihm dafür einen Almosen hinzuwerfen?
Griechenland könnte eine Garantie für schönes Wetter herausgeben um den Tourismus anzukurbeln.
Ganz ehrlich! Es reicht.
Würde einer dieser Eurokraten diesen Schwachsinn, den sie vor Millionen Menschen schamlos in die Kamera reden,von Angesicht zu Angesicht erzählen, würde ich, fürchte ich, zum Straftäter.
Jede nationale Verfassung würde das obendrein vermutlich einkassieren. Ungleichbehandlung.
Das ganze ist an so vielen Ecken und Enden Schwachsinnig, dass es fast nicht kommentierbar ist.

@COJO

Ihr humanistisch ideales Weltbild klingt gut. Allerdings glaube ich nicht daran. Wir können uns jetzt auch über Maslow und Bedürfnispyramiden unterhalten und darüber, ob "soziale Sicherheit" nicht auch gewissermaßen "Abhängigkeit" bedeutet, aber diese Diskussion wäre mir zu theoretisch.

Ich glaube, dass nichts vernünftiges herauskommt, wenn nicht irgendwo eine gewisse Steuerung erfolgt. Wie diese ausgestaltet werden müsste, lasse ich jetzt mal offen, dafür reicht die Anzahl der Zeichen nicht aus.

@maschmi78

ihr letztes Statement ist führt auf dem Weg, den ich verfolge.
Nur hat es was mit Humanismusfantasie zu tun(manche sagen Gutmenschtum), wenn man allen anderen das zugesteht was man selber gerne hätte? Denn umgekehrt kann man dies ja auch von anderen verlangen.
Nur Despoten glauben an ihre eigene Unfehlbarkeit, und Phsychopathen können sich nicht reflektieren. Beides kommt oft vor, aber es entspricht nicht dem Durchschnitt.

Menschen brauchen ein Regelwerk, aber Eines was sie gemeinsam entwerfen und nicht Eines was (gottgleich)aufgestülpt wird. Denn wir sind vernunftbegabt und keine Maschienen die geregelt werden müssen.

Und jede Praxis begründet sich in der Thorie!

Arbeitslosigkeit einfach verbieten!

Die Vermögen der winzigen Oberschicht steigen bei uns so stark an, dass trotz der sinkenden Einkommen der drastisch größeren und weiter wachsenden Unterschicht, insgesamt ein Einkommenszuwachs zu verzeichnen ist. Unterm Strich ist also doch alles gut!

Nachdem unsere Volksverräter letzte Woche zwei richtig saftige Schmatzer auf die Backen der energieintensiven Großindustrie gedrückt haben und alle das beritwillig und nahezu unkommentiert geschluckt haben, geht es jetzt auf europäischer Ebene weiter. Auch deutschlandintern sind sinkende Löhne ja ein Ausdruck struktureller Verbesserungen. Siehe Armutsbericht(e).
Kann für Europa ja auch nicht verkehrt sein.

Nur mal als Erinnerung: Jeder Deutsche besitzt im Schnitt 60000 Euro Vermögen, die 25000 Euro Schulden gegenüberstehen.
Man könnte ja den Anteil eines jeden am Volksvermögen errechnen und ihn in diesem Anteil entsprechend zur Begleichung der Volksschulden heranziehen.

EG-Freizügigkeit und Zeitarbeitsfirrmen

Freizügigkeit der Arbeitnehmer ist für Finanzämter, Rente, KV ein Chaos. Etwa 1/3 der Slowenen arbeiten saisonal in Österreich. Bei uns gibts jetzt viele Spanier. Wenn ein Arbeitnehmer die Agentur wechselt, selbst zu einer ausländischen, wandert seine Akte. Arbeitsagenturen versteuern Einnahmen wo sie erzielt werden und zahlen in die nationale Rentenversicherung ihrer Arbeitnehmer.

Zeitarbeitsfirmen wollen Gewinn machen für den Besitzer. Stiftungen öR dürfen das nicht. Dafür gehen sie nicht pleite und entlassen niemanden der nicht vertragsbrüchig wird. Sie müssen Leute bis zur Rente tragen auch wenn die jahrelang nicht vermittelt werden können. Die Situation älterer AN verbessert sich enorm.

Europäischer Populismus ohne Handlungswillen

Ach was. Das ist doch nur Populismus. Die CDU-Vorsitzende und deutsche Kanzlerin reist doch durch ganz Europa, um Werbung zu machen für ein höheres Rentenalter. Dann müssen diejenigen, die nicht mehr wollen und oft auch nicht mehr können, immer länger arbeiten. In Europa wird die Arbeitslosigkeit damit künstlich hochgehalten.

Und auf einmal taucht da Geld auf, mit dem Arbeitsplätze subventioniert werden sollen?

Das Geld können Politiker getrost und besser in eine Rente mit 60 und bessere Altersrenten für Frauen stecken. Sonst wird das mit der durch Arbeitslosigkeit und Armut ausgelösten mangelnden Zeugungswilligkeit in 50 Jahren eine selbsterfüllende Prophezeiung. Und viele werden dann entdecken, dass sie das Geld ihrer privaten Rentenversicherung oder Pflegeversicherung nicht essen können.

Soll es dann wegen des selbst beeinflussten demographischen Wandels die Einwanderer wieder geben, die derzeit nicht gewollt sind?

Wenn der Glühwein EU-Hirne erobert

Ein Garantie ohne Garanten für weniger Jugendarbeitslosigkeit, ohne Investitionen und ohne Verantwortliche - Helau!

Am besten noch Sanktionen als Abgabe an die EU mit direkter Gehaltsumwandlung dort.

Bitte in Zukunft Partei und öffentliches Einkommen jedes Politikers in alle Meldungen der Medieneinbauen.

Und öffentliche Auftritte sollten gesetzlich verbindlich mit den Worten "Mein Name ist..., ich bin [Funktionsangabe] und ich erhalte XXX.=== € jährlich aus Ihren Steuern, bisher insgesamt..."

irgendeine Beschäftigung...

... Bewerbungstraining, Praktika, freiwilliges soziales Jahr, weitergehende Schulbildung zum "Assistenten", Ausbildung usw usw... das sind alles Beschäftigungen , die Jugendliche aus der Arbeitslosenquote rechnen.
Es muss nur genügend "Beschäftigungen" erfunden werden und Voilà, Arbeitslosenquote ist geschö... ähh... gesunken.

Wieder mal sinnloser Aktionismus?

Oder eine weitere Form Gelder der Bruttobeitragszahlenden Ländern anzuschöpfen! Alle großen deutschen Parteien, viele Länder nicht nur in Europa, sondern weltweit haben überwiegend positive Untersuchungsergebnise, z.T. so garpraktische Erfahrungen zum bedingungslosen Grundeinkommen.
Warum wird aber nur bei den Piraten darüber diskutiert. Viele Jugendliche aber auch Ältere, schwer zu vermittelnde Arbeitslose würden sich dauerhaft eine Beschäftigung suchen. Dies wären sicherlich nicht immer Erwerbstätigkeiten, aber es gibt ausreichend soziale, kulturelle oder ökölogische Bereiche die unserer Gesellschaft zu Gute kommen. Statt dessen wird weiter an bisherigen nachweislich erfolglosen alten Systemen herumgebastelt. Obwohl wir inzwischen einen riesigen Sozialetat haben geht es den meisten , darauf Angewiesenen nicht sonderlich gut, finanziell aber oft auch gesundheilich nicht. Aber auch unsere Sozial und Bildungsindustrie will Ihre erworbenen Pfründe auch nicht aufgeben!

Sozialismus

War ja klar, dass dieser Vorschlag von einem Sozialisten kommt. Haben die Roten eigentlich über zwei Jahrzehnte nach dem (finanziellen!) Untergang ihrer Ideologie immer noch nicht verstanden, wie Marktwirtschaft funktioniert?

"Wie die Staaten die Garantie umsetzen, solle ihnen weitgehend überlassen bleiben."

"Wie gerade die süd- und teilweise auch osteuropäischen Staaten die Jugendgarantie nur annähernd erfüllen sollen, gehe aus dem Vorschlag Andors allerdings nicht hervor"

Und da lache noch jemand über die US-Republikaner, die die EU wieder in einen ruinösen Sozialismus abgleiten sehen.

Na Priiiiima

Wenn das so gut klappt wie mit der Kindergartenplatzgarantie, gibts demnächst Prämien (zusätzlich zu H IV) fürs zu Hause bleiben ;-).
Wer denkt sich nur solch einen Schwachsinn aus? Wo sollen denn die Arbeitsplätze herkommen? Oder werden so wieder nur Billiglöhne (Praktika) subventioniert?

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