Kommentare

Peinlich oder?

Dann muss erst die Schweiz den Mut dazu haben, die große EU traut sich nicht von allein.

Aktionäre regeln es - nicht der Staat

Was deutsche Staatsgläubige oft vergessen: Die Schweizer wollen nicht, dass die Politik die Höhe der Managergehälter festlegt, die Aktionäre sollen dies tun. Die deutsche Staatsgläubigkeit und der flehentliche deutsche Wunsch nach Steuererhöhungen ist dem Schweizer fremd.

Spannend: Vor 10 Jahren

hieß es noch die Deutsche und Europäische Wirtschaft sei unattraktiv, weil die Manager hier zu wenig verdienen würden.

Diese Leute würden nach England und in die USA auswandern - so hieß es.
Also wurden die Gehälter drastisch erhöht.

Tja - heute weiß man, dass hohe Gehälter nicht wirklich für Qualität stehen.

Viele Top-Manager gehen mit Millionenabfindungen und geleistet haben die wenigsten etwas. Ob Middelhoff bei Karstadt oder Wiedeking bei Porsche ... Millionen kassiert, trotz Erfolglosigkeit.

Diese Liste ließe sich endlos fort führen.

Die Gehälter steigen weiter .. heute kostet das Kaffeeholen des Vorstandsvorsitzenden mal eben 600 Euro. Das Gespräch mit dem Bandarbeiter schnell über 1000. Mal ebend aufs Klo - wieder ein Monatsgehalt eines Bandarbeiters weg.

Sehr produktiv! Verrückte Welt.

Die einen sollen eben länger, mehr und produktiver Arbeiten - die anderen eben mehr kassieren.

So ist das.
Aber hey - Leistung muss sich wieder lohnen .. auch das Kaffeeholen.

Aktiengesellschaften und andere Gesellschaftsformen

In der aktuellen Kampagne geht es um die Manager von Aktiengesellschaften. Wie kann sie auf andere Gesellschaftsformen ausgeweitet werden? Ich möchte hier beispielsweise auch an die GmbH, die KGaA und an Fonds erinnern. Gerade Fondsmanager sind nicht für ihre Zurückhaltung bei ihrer Vergütung bekannt.

Es wie mit allem: wenn nicht

Es wie mit allem: wenn nicht einer anfängt, wirds nie was. Ein Lob an die besonnenen Schweizer in dieser Sache!

Gerade die FDP macht sich das Thema zueignen

Na, ja zumindest bis zur Bundestagswahl. Danach verschwindet das Thema ganz schnell wieder in der Schublade.

Natürlich müssen die Managergehälter auf ein vernünftiges Mass zurecht gestutzt werden.
Zumal sie oft "Leistungslos" sind.

4. März 2013 - 16:39 — Aokiji18

Die Initiative in der Schweiz möchte ungerechtferigte MEGA Bonifikationen verhindern, sog. Fang- Halte oder Verabschiedungsabfindungen.

Die Höhe des künftigen Gehaltes eines CEO soll dann in Folge in einer Abstimmung der Aktionäre erfolgen.

Das hat nicht´s mit einer Begrenzung der Bezüge zu tun.
So würde ich z.B. bei Volkswagen sofort das Gehalt von Prof. Dr. M. Winterkorn in ursprünglicher Höhe bestätigen, da er eine hervorragende Bilanz, mit einer schönen Steigerung des Aktienwertes erreicht hat und viele neue Arbeitsplätze mit 7T€ Präme geschaffen und erhalten hat.

Das wirklich gute Abstimmungsergebnis in der Schweiz wird jedoch hier in D schon wieder instrumentalisiert als Argument für sogenannte Höchstlöhne.

Als Unternehmer ist es irrwitzig sich vorzustellen, dass die Politik oder meine Angestellten mir vorschreiben was ich aus meinem selbsthaftenden Unternehmen an Verdienst erhalte.

Am Ende muss ich noch das Gehalt des Vertriebsleiter in Relation zum Lageristen setzen.

Von den wichtigen Themen, das Unwichtigste

Denn es sind nicht die Boni, die hier das Problem sind, sondern eher die Mittel.

Die Boni selbst sind nur ein kleines Rad in dieser Maschine, welches auch nicht benötigt wird.

Aber gut, dass wir im Wahljahr mal darüber geredet haben. Denn für die meisten ist schon "darüber reden" quasi Gesetzestext. Na das wähle ich mir doch glatt wieder !

Falsche Frage?

Wenn ich das richtig verstehe, sollen in der Schweiz die Gehälter nicht absolut gedeckelt werden, sondern nur die Zustimmung der Aktionäre zu den Gehältern verpflichtend werden.

Insofern ist die Frage "Soll Deutschland Managergehälter begrenzen?" völlig falsch und irreführend. Darum ging es in der Schweiz überhaupt nicht.

Generell glaube (und hoffe) ich nicht, dass man Gehälter in privaten Unternehmen gesetzlich vorschreiben kann.

... und Fußballer-Gehälter?

Nachdem wir uns jetzt so schön an die Deckelung der Manager-Gehälter gewöhnen dürfen, sollte mal die Frage erlaubt sein, wer sich denn an die Deckelung der Fußballer-Gehälter traut oder handelt es sich dabei um eine "heilige Kuh"?
Muss die "Arbeitsleistung" von Fußballern anders bewertet werden als die von Managern?
Darf ein Fußballer mit 10 Mio. € nach Hause gehen, während ein Topmanager sich mit z.B. 5 Mio € begnügen muss?

Ich finde auch daß man den

Ich finde auch daß man den Missbrauch von Vergütungen stoppen muß.

Diejenigen, die Lohn immer im Verhältnis zur Arbeitszeit setzen, übersehen aber leider, daß Arbeitszeit und Leistung zwei völlig verschiedene Dinge sind. Eine einzige gute Idee kann ein vielfaches von dem Wert sein, was der Durchschnittsbürger in einem Jahr mit regulärer Arbeit erzeugt.

Es gibt Musiker, die verkaufen nun mal 100 Mio Alben und andere nur 1000 Exemplare. Die Musikproduktion mag in beiden Fällen gleich viel Kosten, aber die Leistung ist doch unterschiedlich.

Von daher bin ich dafür, daß die Selbstbedienungsmentalität und Kummeleien bekämpft werden. Letztlich müssen die Aktionäre das letzte Wort haben, und zwar auch die kleinen. Eine pauschale Begrenzung geht aber zu weit.

Gier der Bosse

Auweiah, gerade die FDP macht sich die Gierbegrenzung zu eigen. Das ist doch wohl gerade deren Markenkern:
Die Reichen noch reicher machen. Solchen Wölfen im lächerlichen Schafskostüm darf man gerade das nicht überlassen.....

Die Gehälter

Es geht nicht um Neid sondern vielmehr darum, dass kein Topmanager so genial ist, dass ihm Millionen pro Jahr zustünden. Selbst wenn die Halbierung der Bezüge in den AG's keinerlei Einfluss auf die Geschäftszahlen hat, die unkontrollierte Bezahlung des Topmanagements oft auch noch fürs Versagen ist nicht vermittelbar.
Wenn es bei den Boni und Gehältern bleibt, sollte man wenigstens die Klausel in den Verträgen haben, dass bei Versagen bzw. Nichterreichen der vorgegeben Ziele und Versprechungen alles, auch das monatliche Gehalt, zurückgezahlt werden muss. Top Positionen sind nun mal Schleudersitz und Lotterie zugleich. Es kann nicht sein dass man in jedem Fall den Tisch abräumt, erfolgreich oder erfolglos.

@ bürgerschreck

Genau so ist es!

Ohne jedes Hintergrundwissen wird hier eine amateurhafte Debatte geführt, die nur auf den wohlfeilen Worten "Managergehälter begrenzen" fußt...

Das Dilemma

Hier stehen die Politiker vor einem Dilemma!
1. Die Manger möchten tun was sie wollen.
2. Die Regierungen können in einem Land evtl. Begrenzungen einführen, längst aber operieren diese Konzerne weltweit. Welches "Gesetz welchen Staates" soll dann gelten?
3. Die EU meint in "Europa" das regeln zu können. - hiert tritt automatisch 2. in Kraft! Europa unterscheidet sich in diesem System nicht von einem Staat.

Wenn es den Regierungen darum ginge, das Mißverhältnis von hohen Manegergehältern zu niedrigen Angestelltengehältern zu beseitigen, dann gäbe es nur eins: Steuergesetze, die auf den Durchschnitts-Lohnkosten einer Firma basieren, wobei aus dem Durchschnitt die obere(n) Führungskader herausgerechnet werden müssen. Dazu müssten die Firmen ihre Kosten transparent machen (per Gesetz!). Solange das nicht ist - alle Mühe vergebens!

Oder die Summe der abgeführten Einkommenssteuer eines Betriebes wird Basis zur Steuerberechnung der Manager.

Es gäbe Wege! aber so nicht.

@bürgerschreck

"So würde ich z.B. bei Volkswagen sofort das Gehalt von Prof. Dr. M. Winterkorn in ursprünglicher Höhe bestätigen, da er eine hervorragende Bilanz, mit einer schönen Steigerung des Aktienwertes erreicht hat und viele neue Arbeitsplätze mit 7T€ Präme geschaffen und erhalten hat." - Sind Sie sich da sicher, dass das alles Herrn Winterkorns Verdienst ist? Was haben denn dann die Manager unterhalb seiner Position, die Ingenieure, Designer und vor allem die Arbeiter am Montageband usw. die ganze Zeit gemacht? Wenn die Gewerkschaft jetzt 5,5% mehr fuer den nach Tarif bezahlten Angestellten fordert, dann bin ich mir sicher, dass sich sowohl die Aktionaere als auch die Firmenleitung sehr schwer damit tun werden. Herrn Winterkorn und anderen aussertariflich entlohnten Managern "Leistungs"praemien von 20, 25 oder 30% zu zahlen, damit hat aber keiner ein Problem.

Wenn

ich mehrheitlicher Teilhaber/Inhaber eines Unternehmens wäre und man mir Vorschriften macht wieviel ich meinen Mitarbeitern höchstens zahlen darf, wäre ich aber schneller im Ausland (mit dem Unternehmen^^) als die gucken können.

Für einen Mindestlohn habe ich vollstes Verständniss auch wenn ich ihn nicht Befürworte, aber sowas hier ist einfach nur Stimmungsmache.

Naja - noch einen Grunde die FDP nicht zu wählen...

wir brauchen keine Deckelung der Gehälter

sondern eine faire Besteuerung. In Zeiten der fortschreitenden Technisierung und Rationalisierung gibt es immer weniger Arbeitsplätze und somit weniger Steuereinahmen. Produktivität und Unternehmensgewinne steigen genau so stetig an wie die Arbeitslosenzahlen.
Wie lange aber geht das gut ?

Wenn ich in einem Jahr deutlich mehr Lohn erhalte als der Bauschlosser in 45 Jahren Jahren erarbeiten kann, sollte das genug Ansporn sein meinen Job mehr als sehr gut zu machen. Bei Herrn Winterkorn ist das Verhältnis noch extremer. Hier muß der Bauschlosser 500 Jahre arbeiten. Das ist weder angemessen noch hat es was mit Neid zu tun.

Um unseren Frieden dauerhaft zu sichern, müßen Arbeit und Kapital umverteilt werden. Steuersatz gegen 100% für jeden Cent über die Million. Dann ist auch genug Geld für Arbeitsplätze in Bildung, Justiz, Pflege, Gesundheit etc. vorhanden, das Geld bleibt im Wirtschaftskreislauf und schafft wiederum Arbeit.

@4. März 2013 - 17:36 — Badman

"Sind Sie sich da sicher, dass das alles Herrn Winterkorns Verdienst ist?"

Ja und Nein!
Ja, weil der CEO die Richtlinienkompetenz hat und haben muss. Er allein entscheidet am Schluß wohin der Weg geht.

"Was haben denn dann die Manager unterhalb seiner Position, die Ingenieure, Designer und vor allem die Arbeiter am Montageband usw. die ganze Zeit gemacht?"

Nun einfach Ihre Arbeit!
Die Manager "unterhalb" haben die Anordnungen des Vorstandes umgesetzt!
Die Ingenieure und Designer haben Ihre Ausbildung eingebracht und das Konstruiert was von oben entschieden wurde.
Und die Arbeiter am Montageband haben ausschließlich das was Ihnen vorgegeben wurde in hervorragender Qualität umgesetzt!

Die Aktionäre (auch ich) tun sich überhaupt nicht schwer dem Management x% an Leistungsprämien zu geben, weil das Konzernergebnis und die Aktienentwicklung incl. der Dividende dies uneingeschränkt bestätigt.

Spez. da der Arbeiter auch 7T€ Prämie bekam!

Vergl. Sie das mal mit Opel und den Arbeitern!

Was für ein Theater ...

Die EU plant ein Gesetz gegen Managergehälter.Wir haben die freie Marktwirtschaft,in den Aktiengesellschaften sitzen Vertreter der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer,sprich also auch Gewerkschaftsvertreter.Alle Mitglieder eines Aufsichtsrats legen fest,welche Vergütungen die Manager erhalten,ebenso welche Vergütungen sich der Aufsichtsrat zukommen lässt.Die Abstimmung in der Schweiz positiv für mich,das Volk wurde befragt,egal ob es überhaupt Auswirkungen auf alle betreffenden Unternehmen hat,sprich ausländische Aktionäre.Welche Schienen möchte die EU noch auftun,man sollte beginnen bei sich selbst die Latte anzulegen und Kosten konsequent einzusparen.Sprich u.a.,die freien Tage zwischen Weihnachten in das neue Jahr hinein,sollten für alle bedeuten,das man Urlaub nehmen muss,Fahrten nach Hause selbst bezahlen,im Parlament anwesend zu sein,sonst gibt es eine Strafgebühr.Grüne Gurken auch krumm,in den Supermärkten zuzulassen,uns nicht über den Kopf hinaus zu vereinheitlichen.

Dann aber bitte überall...

...beim Sport, in der Unterhaltungsindustrie, u.s.w.

Und es darf die Frage erlaubt sein, ob 5 Mio € für einen Topmanager, der wirklich Werte geschaffen hat, nicht angemessener sind als 25 Tsd. € für einen einzigen Vortrag eines Politikers vor einem ausgewählten Publikum der Stadtwerke Bochum.
Und last but not least:
Managergehälter werden vom Aufsichtsrat genehmigt, und da sitzen 'ne Menge Gewerkschafter!

Die Verhältnismässigkeit soll stimmen

Leider wurde es meiner Meinung nach zu bunt getrieben.
Ich gönne jedem das beste Gehalt was er bekommen kann, aber die Leistung sollte stimmen.

Herr Winterkorn hat für VW eine gute Bilanz geliefert, die Aktionäre waren zufrieden und die Mitarbeiter haben mit einer 7000,-€ Prämie auch was davon. Gut gemacht und er soll da auch davon provitieren.

Bei vielen Managern ist das aber nicht der Fall! Aktienkurs fällt, Leute entlassen und den Rest der Mitarbeiter auch noch im Gehalt gedrückt. Dann noch groß abkassieren ist dann mehr als unmoralisch!

Diese Regierung wartet immer nur ab

Die Regierung sitzt doch einfach alles aus, anstatt einmal Farbe zu bekennen und sich durch einen eigenen Vorstoß zu profilieren.

Für Nichtstun und Abwarten zahle ich keine Steuern. Wenn die Union in der Opposition landen sollte, dann müssten die anderen ja eine echt entspannte Zeit haben.

Vor Merkel war wahrscheinlich noch keine Regierung so langsam, so unkreativ, so homophob, so gegen soziale Gerechtigkeit und so eine Zeitverschwendung.

Dass jetzt sogar die FDP bei diesem Thema gerechte Akzente setzen will, sollte der Union zu denken geben. So langsam glaube ich, die FDP ist nicht so übel wie ihr Ruf.

@joerg.kunze

Wer sollte sich denn Ihrer Meinung nach anmaßen Gehälter von GmbHs und anderer Unternehmen in komplett privater Hand zu deckeln? Leben wir im Kommunismus?

Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen so erfolgreich sind, zahlen Sie sich aus, wie es Ihnen beliebt. Das ist auch gut so. Dort haben insbesondere Arbeitnehmer oder die Gesellschaft im weiteren Kreise auch überhaupt nichts mitzubestimmen.

Diese Neiddebatte ist nicht zu ertragen. Am besten direkt das Einkommen privater Unternehmer deckeln und die Überschüsse verstaatlichen und als Sonderzahlung an SGB II Empfänger auszahlen, hm?

Na vielen Dank auch.

Eines jedoch verstehe ich nicht; Im Licht einer solchen Debatte melden sich stets Menschen zu Wort, welche sich das Recht heraus nehmen über andere zu urteilen und bestimmen zu wollen. Dabei leben wir nicht in einer Diktatur. Es steht Ihnen und jedem anderen frei Ihre Arbeit zu kündigen und ein Unternehmen aufzubauen. Macht kaum einer. Ist ja harte Arbeit und Risiko. Dann lieber enteignen.

Auch Alleingang wäre geboten

Aber na klar. Ohne dieses europaweite Vorgehen hätten wir ja auch keine Chance mehr, die gierigen Manager zu bekommen,die nach dem Bankrott einer Aktiengesellschaft noch sicher sein wollen, ihre Boni beanspruchen zu können.

Es darf doch nicht wahr sein, dass da eine Tätigkeit zum Schaden der Allgemeinheit noch abgesichert wird. Warum eigentlich? Damit Spenden fließen? Weil auch Politiker gerne in Aufsichtsräten sitzen?

Na gut. Wenn ich das mal weniger ironisch betrachte: Wer schon für den Fall seines Versagens hohe Zahlungen einfordert, landet besser in einem anderen Unternehmen. Im Gegenteil muss Deutschland auch schnellstens und im Alleingang handeln, um nicht die ganzen faulen Eier zu bekommen.

die fdp will wähler gewinnen............

deutschland wartet auf die eu, die eu wartete auf die schweiz und
die fdp wartet auf die dummen wähler, die ihr das vielleicht auch noch glauben.
die fdp sollte erst mal die hotelsteuerpauschale wieder einsammeln, welche dem staat seit der letzten wahl jährlich 1 milliarde gekostet hat, bis heute....
von der absenkung dieser steuer für die hoteliers hat kein hotelgast einen cent gesehen, so war da nicht gewettet..........
das war der grösste blödsinn incl. volksverdummung !
nun versucht es die fdp wieder, indem sie versucht vorzutäuschen, dass sie auf den zug schweiz aufspringt.

16:45 — MrEnigma "...Viele

16:45 — MrEnigma
"...Viele Top-Manager gehen mit Millionenabfindungen und geleistet haben die wenigsten etwas. Ob Middelhoff bei Karstadt oder Wiedeking bei Porsche ... Millionen kassiert, trotz Erfolglosigkeit..."

Wenn schon meckern, dann bitte erst schlaumachen. Wiedeking bei Porsche, das war schon eher der absolute Glücksfall. Von einer fast pleiten Firma zum Topseller. Wiedekind war seinerzeit auch der jüngste Topmanager in Deutschland. Und sehr erfolgreich. Auch jetzt hält Porsche noch über 50% der VW-Aktien. Das hat nichts damit zu tun, das Porsche ein Teil von VW geworden ist.

Aber nicht desto trotz. Hoffentlich fangen die EU-Bürokraten dann bei sich mal selbst an und reduzieren ihre hohen Gehälter mal auf da Maß ihrer Leistung zurück. Brüssel wäre über Nacht bezahlbar, aber deswegen noch lange nicht haltbar.

@cynic

sehr guter Kommentar von Ihnen so sehe ich die sache auch!!!

@senior60 Das bestimmen

wohl die Fans ?? :-)
Allgemein kann jeder so viel verdienen wie er will wenn er dann in einem so aufgebauten System nicht das Geld auf der Bank verrotten lässt. Desweiteren wenn man weiß das jemand Geld hat so sollte ein Handwerker beim Millionär einfach 1000 Euro für die Montage des Wasserhanhs(Beispiel) verlangen und beim armen Bürgen eben nur 100 Euro. Weniger ist natürlich beim armen Bürger noch besser und beim Millionär darf es ruhig das 10 fache sein. Schon funktioniert auch wieder der Geldfluss im Land. Alle sind zufrieden und weiter kann der Unsinn gehen.

Bitte dann aber wasserfest

Wenn solche Gesetze erlassen werden sollte der Gesetzgeber von vornherein darauf achten das diese nicht wieder Auslegungssache sind. Zu oft werden Gesetze so gedehnt bis sie passen. Bei der grossen Anzahl an Juristen (mit Doktortitel) in den Parlamenten sollte das ja wohl möglich sein. Bei uns in Deutschland kennt der derzeitige Gesetzgeber anscheinend nicht einmal das Grundgesetz, wenn ich mir die Urteile des BVerfG anschaue. Das allein lässt mich schon wieder zweifeln.

Ferner wäre endlich die Haftungsfrage zu klären. Zu viele Arbeitnehmer verlieren andauernd wegen falscher Entscheidungen ihren Arbeitsplatz oder weil Manager für Einsparungen Boni bekommen. Versüsst werden diese Fehlentscheidungen zum Schluss noch mit Abfindungen die eine ganze Belegschaft während eines ganzen Berufslebens nicht erwirtschaften können.

Es ist keine Neiddebatte oder gar kommunistische Gedanken, es ist Zeit alles wieder in die richtigen Relationen zu setzen. Gute Leute gutes Geld, für "ALLE".

@4. März 2013 - 17:55 — bürgerschreck

Nein, nicht wirklich. Ein Wirtschaftsunternehmen wie VW ist nicht das Militaer, wo Befehle (Anordnungen) einfach umgesetzt werden. Ich kann hier nur fuer den Ingenieursbereich sprechen aber was dort manchmal von den Managern fuer ein Schwachfug "angeordnet" wird, ist oftmals unglaublich. Sehr kompetente Leute muessen dann diesen Unfug irgendwie umsetzen und zwar so, dass es am Ende so herzustellen ist, dass eine gute Marge heraus springt, was ja dann gut fuer Ihren Aktienkurs und Ihre Dividende ist. Dabei kommen oftmals sehr gute Vorschlaege aus der Produktion, wie Prozesse ind Design verbessert werden koennen, was die Produktivitaet steigert und damit Marge/Aktienkurs/Dividende. Fuer mich sitzen in den letztgenannten Bereichen die wirklichen Leistungstraeger. Ohne diese koennen der CEO und seine Manager "anordnen" was sie wollen, in Ihrer Dividende wuerde sich das nicht niederschlagen. Uebrigens: Die Arbeiter waeren mit 7T Euro mehr Jahresentgeld gluecklicher gewesen.

Die Dagegenpartei

„Die Bundesregierung wolle den Vorschlag nun abwarten. Er machte damit deutlich, dass die schwarz-gelbe Koalition in der laufenden Wahlperiode kein Gesetz in dieser Frage vorantreiben wird.“[Seibert]

Da ist die Headline klar und eindeutig: Bundesregierung ist gegen ein deutsches Gesetz- kein Schelm, der dahinter eine Absicht vermutet.

Es kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass die Union genau das praktiziert, was der Opposition immer polemisch vorgehalten wird- sie entwickeln sich mehr und mehr zur „Dagegenpartei“, wie dies nach der „Gleichstellungsarie“ nunmehr auch bei einem „Anti-Gier-Gesetz“ deutlich wird, obwohl die Schweizer dafür ja auch von der Bundesregierung „gelobt“ wurden und eigener Handlungsbedarf mehr als offensichtlich ist!

Mit dieser Regierung ist schlicht kein Staat zu machen-innerhalb zänkisch wie die kleinen Kinder, erratisch und opportunistisch, lobbyorientiert, mit dem Hang zum exzessiven Aussitzen bis nichts mehr geht- ein Alptraum deutscher Politik!

Europa immer lebensunwürdiger

Was soll das Ganze?

Ist es

1. der nächste Schritt Richtung Sozialismus 2.0
2. populistische Politik
3. Politik will Macht demonstrieren und sich finanziell besser stellen als Wirtschaftsleute?

Wohl ein Mix aus allem drei.

Fakt ist: über Politikgehälter - die aus öffentlichen Geldern, also unseren Steuern, bezahlt werden - findet keine Abstimmung statt. Eine Rechenschaft/Haftung der geleisteten Arbeit erfolgt nur begrenzt.

Über die Höhe der Gehälter hat sich der Staat komplett rauszuhalten. Die Stellschraube heisst Steuer! Dem Staat steht es doch frei, hohe EK zu besteuern - dann wäre hohe Boni/EK doch nur positiv.

Und hier schreibt einer über GmbH/KGs?! Das sind komplett private Sachen. Die Möglichkeit über die Hauptversammlung ist okay. Das ist der Rahmen. Aber die Höhe an sich geht den Staat nichts an.

Und Boni: warum dürfen Fußball Mio-Boni's bekommen und Banker nicht?

@cynic Ist der Name Programm ?

Wir leben in einer Demokratie. Bürger = Wähler haben Pflichten und Rechte.

Bürger entscheiden über Machtverteilung , über ethisch-moralische Grundsätze wie sie in der Gesellschaft wieder gespiegelt sein sollen.

Ob die Wähler, Gesetze , Moral oder Ethik gebieten, das Gehälter eine Grenze nicht übersteigen dürfen hat nichts mit Diktatur , oder gar Kommunismus zu tun,
sondern mit Demokratie.

Auch nicht mit enteignen oder anderen geäußerten Bedenken.

Dafür aber das ein Erwerbsminderungsrentner 100 % keine menschenwürdige Rente erhält, sondern trotz Durchschnittsgehalt 40 % unter dem Sozialhilfesatz landet. Wie alle die in 26 Jahren nach ( nur! ) Durchschnittsverdienst in Rente gehen werden.

Private Vorsorge geht gerne mal pleite oder findet ab. Wer sich keine Immobilien zusätzlich leisten kann hat also schlechte Karten.

Welches erträumte Wirtschaftswesen will denn jetzt schon wieder, das ihm seine Pflicht ( anderes hat die Wirtschaft nicht ) gegen eine Schenkung getauscht wird ?

Hier gibt es...

...nur ein stechendes Argument. Das Argument, dass unsere Politiker bisher immer gebracht haben, wenn sie keine Lust hatten es auf eine richtige und, für sie, unbequeme Art und Weise zu machen -> "Alternativlos; es gibt keine Alternative; das ist der einzige alternativlose Weg", so unsere Politiker. Beim Lissabon-Vertrag hat das nicht gepasst, beim ESM hat das nicht gepasst. Aber hier, hier passt es wie die Faust aufs Auge. Hier würde die sonst so leere, politische Worthülse "alternativlos" wunderbar passen. Es gibt keine andere Alterantive, als die Managergehälter drastisch zu beschneiden und diese endlich mal nach erbrachter Leistung zu bezahlen.

Deckeln, wenn dann bei allen

Bitte nicht nur die Managergehälter deckeln, sondern auch die Politiker-Diäten, denn die sind genauso unverschämt hoch!

Wenn man sich an das Debakel bei .......

der HSH Nordbank und der HRE erinnert dann wird es dringend Zeit das hier gehandelt wird. Was da gewissen Herren an Abfindungen geboten wurde ist schon ungebührlich. Der kleine Angestellte wird fristlos entfernt und die Großkupferten bekommen den goldenen Handschlag für ein Leben nach der Bank. Das ganze hat auch nichts mit Neid zu tun sondern das ist unverschämt.Es wird dringend Zeit das hier gerade im Fall des Aktiengesetzes gehandelt wird indem sich nicht die Vorstände gegenseitig bedienen können.

Wer

hier bei der Abstimmung mit "Nein" gestimmt hat, hat die Welt immer noch nicht verstanden.

@Bürgerschreck

"Am Ende muss ich noch das Gehalt des Vertriebsleiters in Relation zum Lageristen setzen." (Zitatende)Ja warum eigentlich nicht? Wenn die Leistung des Vertriebsleiters 10 oder 20mal so viel wert ist wie die des Lageristen, dann soll er sie bekommen. Wenn aber nicht...? H.Winterkorn ist ein schönes Beispiel: er ist erfolgreich, der Betrieb und die Beschäftigten haben was davon, warum soll er kein gutes Gehalt bekommen? Aber warum müssen das 14 Mio. sein? Meinen Sie nicht, dass er auch mit 3 oder 4 Mio. nicht am Hungertuch nagen würde? Mir geht es um die Relation: So lange in Dtld. Politiker immer noch tatenlos zusehen, wie Menschen mit Hungerlöhnen ausgebeutet werden, so lange ist die Raffgier in manchen Chefetagen nur obszön! Als selbsthaftender Unternehmer werden Sie sich am Wohl Ihres Betriebs orientieren, als angestellter Manager könnte Ihnen das egal sein. Nach Insolvenz folgt hohe Abfindung für den Manager und Arbeitslosigkeit für den Rest der Belegschaft!Das muss anders werden!

Das ist ein richtiger Schritt

und es sind nicht allein die absurden Boni, die anzeigen, dass sich in großen Firmen einiges verselbständigt hat. Denn egentlich sind Unternehmen und Banken dazu da, die Gesellschaft mit Gütern und Dienstleistungen zu versorgen und Arbeitsplätze anzubieten.
Doch zuletzt hat man die Unternehmen immer stärker von ihren eigentlichen Aufgaben abgekoppelt und zum Wert an sich erhoben, zum Selbstzweck, und immer wenn das geschieht, entstehen Fehlentwicklungen.

Die Finanzindustrie hat zuletzt nicht für die Gesellschaft, sondern auf ihre Kosten gearbeitet. Eine völlige Umkehrung der eigentlichen Aufgabe. Die Gesellschaft war für die Konzerne da, nicht umgekehrt.

Es wird viele Reformen geben, denn so kann man es nicht weiter laufen lassen. Die müssen alle wieder zurück zum Ursprung und wieder wertegebunden handeln.

Warum gerade die Schweiz?

Das Land der Banken, der Welt-Tressor der Superreichen und Landesfürsten und Warlords der Dritten Welt - und dann so eine Abstimmung?
Wie war das noch? - "Leistung muss sich wieder lohnen!"
Sollte etwa die Leistung der einzigen Leistungsträger der Gesellschaft- der Banker und Manager- nachgelassen haben?
Und nun kommt die EU scheinheilig daher und hat auch schon darüber nachgedacht und in Deutschland machte sich die FDP das Thema sofort zu eigen-gerade die FDP, die sich sowohl gegen Lohnuntergrenzen, wie auch Lohnobergrenzen stets vehement ausgesprochen hat!!!
In England drohten die Banken sofort das Land zu verlassen, wenn sie auch nur 0,5% mehr Steuern zahlen müssten! Und jetzt kommt die Schweiz mit diesem Sakrileg - die Hohepriester der Wirtschaft das monitäre Zaumzeug anzulegen!?
Es wird wohl ein Geheimnis der Eidgenossen bleiben, warum nun alle Politiker und Parteien in Europa entweder nervös darauf regagieren oder wie die CDU so tun, als hätten keinen "Breitmaulfrosch" gesehen!

@Grauer Wolf Steuer über 1 Million !

Das kann ich befürworten. 83,3 Tsd. Euro im Monat netto sollten doch ein auskömmliches Leben auch für Spitzenmanager ermöglichen. Alles was darüber hinausgeht dient der Züchtung von Raffkes und der Fütterung künftiger Erben, die quasi die Mäuse leistungslos hinüber geschoben bekommen. Bin wahrhaftig kein neidischer Mensch, aber daswas im Moment abgeht, ist einfach unmoralisch.

Ansatz der Grünen

Der Ansatz der Grünen gefällt mir am besten! Steuerliche Abzugsfähigkeit auf 500 T€ begrenzen, "damit der Steuerzahler nicht mitzahlt!"
Die Grünen beweisen damit einmal mehr, dass sie keine Ahnung von Steuern haben! Bei diesen Firman handelt es sich ausschließlich um Kapitalgesellschaften! Steuersatz 15%! Der Manager zahlt dagegen für die Einkommensteuer den persönlichen Steuersatz, also wohl meist den Spitzensteuersatz von 42%.
Werden auf Grund des Ansatzes der Grünen nun Managergehälter gekürzt, so führt dies zu Steuerausfällen! Aber das begreifen die Grünen wahrscheinlich nicht.

taxpert

@brandwolf

Das ist natürlich wieder der in Deutschland weit verbreitete Sozialneid.

"Das reicht doch für ein gutes Leben."

Na sicher tut es das. Und trotzdem haben diese Menschen rechte. Was würden sie sagen, wenn man ihnen z.B. 80% ihres Lohnes "wegnimmt".

Ich befürworte zwar auch die Begrenzung der oberen Einkommen, und empfinde die Verteilung des Vermögens in Deutschland als überaus ungerecht.
Trotzdem kann es nicht angehen, dass man Reiche als "Freiwild" betrachtet, denen man nach Lust und Laune ihr Geld wegnehmen darf, mit der Begründung:

"Die haben ja genug!"

Ist es gerecht wenn ein Hartz4-Empfänger sich von einem Normalverdiener einen Tausender nimmt, mit der Begründung "Der hat ja genug".

Managergehälter sollten

Managergehälter sollten grundsätzlich auf ein bestimmtes, maximales Verhältnis zu den niedrigsten Löhnen im Unternehmen (Leiharbeiter eingeschlossen) stehen.

Nur so lässt sich verhindern, dass Manager die Löhne der einfachen Arbeitnehmer drücken, um sich die Einsparung postwendent als Bonus auszahlen zu lassen.

Alle Einkommen begrenzen. Und

Alle Einkommen begrenzen. Und ja, jetzt finden einige, das sei zuviel. Oder das Leidwort "Kommunismus". Aber wieso? Kein Einkommen über 15.000 monatlich netto ist wohl hinnehmbar.

Überlegt mal, was sich da alles ändert. Endlich kommen die Menschen auf den Gedanken, dass Geld nicht alles ist im Leben. Werte zählen wieder was.

Unsere Lebensweise wird ja schon längst von dem vielen Geld bestimmt, also wäre es moralisch auch in Ordnung, unsere Lebens- und Denkweise von so einer Maßnahme bestimmen zu lassen. Nur mit dem Unterschied, dass man etwas gutes für die Welt erkennen kann.

Ps:
Duck und weg...

Untätigkeit hilft einfach nicht

Warum gerade die Schweiz? - Diese Frage wird in Deutschland überall gestellt, von Moderatoren im ZDF, der ARD, auf RTL oder in allen Foren.

Man könnte meinen, die Schweiz bestehe nur aus Bankern.

Dabei ist es nicht das Geld, sondern das Regierungssystem, das solche Entscheide erlaubt. Lesen Sie (ja Sie) einmal Ihr eigenes GG und fragen sich einmal, in welchem Artikel die Parteien ihre Allmacht zugesprochen bekommen. Nicht gefunden, gell.

Die Parteien haben es gestohlen, obwohl unter Artikel 20 genau erklärt wird, wer der eigentliche Souverän ist.

Wer sich hier nicht wehrt, hat selbst Schuld.

Es ist einfach nur logisch,

Es ist einfach nur logisch, die Stellschrauben der freien Marktwirtschaft auf eine moderne Welt nach zu justieren.

Die Deckelung der Managergehaelter bedarf keiner diskussion!

Wer vernünftig ist hat recht!

@ Gandhismus - nicht hinnehmbar

nicht hinnehmbar? na das ist doch Kommunismus. Ob 15.000 oder 1.500 oder 150.000 Monatslohn - das ist jedem selbst überlassen, was er braucht. Es gibt nunmal Dinge und Konsumgüter, die kosten Geld.

Nochmal: Hohe Einkommen > mehr Steuern > mehr Geld für den Staat.

Staat kann die Steuern erhöhen - aber auch hier sind jur. Grenzen gesetzt. Stichwort Enteignung und über 50% Besteuerung.

Was wichtig wäre: EK bis 100.000 steuerlich mehr befreien. Bei EK über 500.000 Steuern im Rahmen von 60-75%, Rente/Versicherung Beiträge erhöhen.

Ein ungeregelte Wettbewerb - im Sport undenkbar, aber in ...

... der Entlohnung nach "Leistung" normal?

Nein! Das ist genau das Gegenteil von einem Zustand, der normal sein darf.
Keine Altenpfleger, Polizisten, Krankenschwestern, Bäcker oder Kraftfahrer würden diese Gesellschaft von einem zum anderen Tag unlebenswert machen. Die Manager argumentieren nur mit Marktwerten, die in Oligopolen entstehen, nicht durch reine Arbeitsleistung.
Hier müssen Regelwerke her, die eine Entlohnung gerecht werden lassen. Mag es immer Kritik geben. Alles ist besser als die schreiende Ungerechtigkeit,

Man redet von mehr Geld das

Man redet von mehr Geld das einer verdient, mehr für den Staat durch Steuern.
Das lässt sich aber nur so folgern, in dem wenig Sinn stiftenden System, in dem wir so leben.

Das ist der Fehler, den alle machen, andauernd alles daran bemessen, in welchem System wir nun leben,.

Das Geld, rein faktisch, dass einer Person vorenthalten wird, und das ist die (für diese bittere) Wahrheit, ist doch logisch, dass es irgendwo anders landen kann. In welcher Weise, muss das System bestimmen.

Denkbar ist zB, die Firma bezahlt weniger an Gehälter, ergo kosten die Produkte dem Konsumenten weniger. Ausserdem kann sich - viel erheblicher - das Durchschnitteinkommen derewr erhöhen, die die ganzen Waren per Einsatz ihrer geschundenen Arbeitskraft herstellen.

Macht das etwa keinen Sinn? Wieso müssen denn die paar Chefs so viel Geld kriegen? Im Ganzen käme für den Bundeshaushalt sicher dasselbe raus!

Typisch deutsche Neiddebatte

Dann werfe ich mal eine neue Forderung in den Raum:
Maximaler Stundenlaohn für ALLE max. 8,50 Euro!

Die Fantastilliarden, die dann als Unternehmensgewinne anfallen müssten, gehen zu 100% an die Anteilseigner bzw. Aktionäre.
Aber - wenn dann da auch wieder mehr wie die o.g. 8,50 Euro herausspringen, dürfen diese Gelder auch nicht verteilt werden.
Hmm - in letzte Konsequenz heisst das, es dürfen keine Gewinne gemacht werden. Ergo, keine Arbeitsleistung muß erbracht werden. Oder 100% Steuer ...

Bitte erst mal die möglichen Folgen überdenken bevor wieder solche völlig unsinnigen Parolen in die Welt posaunt werden. Das was hier gerade abläuft ist nichts Anderes als die typisch deutsche Neiddebatte:
Was ich nie erreichen kann, darf kein Anderer, auch mit noch so viel Anstrengungen, erreichen.

@kilroyjd es geht darum,

@kilroyjd

es geht darum, dass das Geld, was den paar Chefs fehlen würde, man den übrigen Arbeitskräften gibt, und dann kann man sich auch endlich den Mindestlohn leisten.

ich verstehe oftmals die Widerspenstigkeit nicht, Vernunft ins System zu bringen.

@kilroyjd - Ihr Kommentar ist ein typischer Verhinderungsversuch

"Typisch deutsche Neiddebatte" ist ein Versuch die Diskussion in eine Ecke zu stellen.
Das vergessen Sie bitte gleich mal wieder!
Es hat nichts mit Neid zu tun, wenn Menschen für harte Arbeit als Lohn noch aufstocken müssen, um vernünftig leben zu können, indes sich die Entscheider Geld uferlos in die Taschen schaufeln können.
Den Sozialismus für Banken müssen Normalverdiener stemmen, indes die Bankenlenker ihr Institut in genau diese Lage steuerten und das belohnt bekommen.
Es sollte generelle Hochsteuerbereiche bei Einkommen geben, die nicht mehr als 20% der Menschen erreichen.
Neid? Vielleicht bei denen, die anderen nichts gönnen, nicht mal den Mindestlohn.

Veruntreuung

Ob Banken oder Aktiengesellschaften, die Manager arbeiten mit dem Geld ihrer Kunden oder Aktionäre, wenn sie gut arbeiten müßten sie die Kunden oder Aktionäre fragen ob sie von dem Gewinn etwas abbekommen könnten. Denn es ist nun ihr Job, fremdes Geld zu mehren.
Wenn man aber die Boni für sich selber immer höher ansetzt, ist dies eigentlich Geld, welches den Kunden oder Aktionären gehört. Wenn die das gut finden ist es ok, wenn nicht, dann kommt diese Selbstbedienungsmentalität einer Veruntreuung sehr nahe.
Ich staune, daß es da nicht schon längst einen Aufstand gegeben hat.
Ich persönlich finde es sehr ärgerlich, wenn meine Sparzinsen im Keller sind, nur weil sich das Bankmanagement sich die eigenen Taschen füllt.

Ich bin mir in sicher ,dass

Ich bin mir in sicher ,dass keiner in der Schweiz vorgeschlagen hat, dass sie per Gesetz vorschreiben wieviel ein Manager maximal erhalten darf. Eher dass das Gehalt nicht mehr vom Vorstand sondern von den Aktionären vorgeschrieben werden wird. Uns der Vorschlag der EU möchte sich daran halten also keine Enteignung oder Regulierung der ach so geliebten Marktwirtschaft. Es wirkt eher wie eine Bestimmung die wieder alte Prinzipien des Kapitalismus stärken möchte in denen der herrscht der das Geld besitzt. Da in der Schweiz vorallem viele Banken sitzen ist es auch im Sinne ihrer Finanzies

Deutschland tut mir Leid

Lieber ich verdiene weniger aber hauptsache mehr als mein Nachbar!

Nur Neider denken so!

Ja ich gebe zu die Gehälter der Banker (und Manager) sind zu hoch aber warum bewirbt Ihr euch nicht alle dort! Wenn Angebot die Nachfrage übertrifft fällt der Preis.

Schade das Deutschland/Europa hohe Gehälter nicht als Anreiz sieht. Es ist ja auch einfacher hohe Gehälter zu verbieten.

Ein Tip für alle Weltverbesserer: schlage doch dem Chef bei der nächsten Gehaltserhöhung vor: "Chef, das ist wirklich nicht nötig, geben Sie es doch meinem Nachbar, der kann es besser gebrauchen wie ich!" Ich wette noch nicht 5% wird dies tun! also nimmt den Mund nicht so voll!

Die Deckelung ..

ist der falsche Weg ! Eine sinnvoll durchdachte Steuergesetzgebung bringt die Lösung .
Wenn Herr Winterkorn - stellvertretend für alle Superverdiener - für seine erste Million sagen wir mal mit effektiv 45% Steuern besteuert wird ,verbleiben ihm 550 000 Euro netto.
Wird die 2.Million mit 65% besteuert , verbleiben ihm 350 000 Euro und in der Summe hat er 900 000 Euro netto .
Wird die 3.Million mit 85% , die 4.Million mit 95% und jede weitere Million mit 99% versteuert , so können alle Spitzenabsahner ein auskömmliches Leben führen und der Staat könnte die zusätzlichen Steuer_Millionen sinnvoll in die Bildung stecken .
Und u.a. kann man in diesem Bereich viel Gutes für unser geschundes Land bewirken
Gruß vom Erwin

PS : Die jeweiligen Steuersätze unterliegen als Variablen einer erwünschten Diskussion

@ 22:50 — freier_leben

Zitat:
"Es hat nichts mit Neid zu tun, wenn Menschen für harte Arbeit als Lohn noch aufstocken müssen, um vernünftig leben zu können, indes sich die Entscheider Geld uferlos in die Taschen schaufeln können."

Das eine hat mit dem anderen rein gar nichts zu tun. Sie tun so, als ob Gehälterdeckelung etwas mit der Unterbezahlung anderer zu tun hätte. Hat es aber nicht. Darin liegt ihr schwerwiegender Denkfehler, der die Tatsachen verzerrt, indem er schön alle Themen mal umrührt.

Deckelung hat nichts mit Sozialpolitik zu tun, bestenfalls mit bequem die Massen abfertigen, indem man ihre Neidgefühle bedient. Gleichzeitig aber scheinheilig leugnen und anderen verbieten, das Kind beim Namen zu nennen. Ne, so wird das nix.

Besteuerung

Können wir nicht einfach die Besteuerung ändern ?
99% Steuern auf alles über 100.000 € wenn es der Volkswirtschaft schadet ( Entlassungen, Werksschliessungen, Bezahlungen die mit Harz4 aufstocken müssen.
30 % auf alles über 100.000 € bei neuen Arbeitsplätzen, fairer Bezahlung.
So würde sich das Problem schnell erledigen.

Irreführende Debatte

Mein erster Beitrag ist irgendwie verschwunden. Also erneut:

Die Initiative zielt darauf ab, Exzesse bei Bonus-Zahlungen, Abfindungen und Gehältern für Manager börsennotierter Unternehmen durch die Stärkung der Aktionärsrechte zu unterbinden. Über die Höhe von Managervergütungen sollen die Aktionäre jährlich entscheiden können.

Sondervergütungen wie Abgangsabfindungen oder Begrüssungsgelder für Spitzenmanager in Millionenhöhe sollen verboten werden.

Schweizer Fernsehen, hxxp://www.srf.ch/news/schweiz/abstimmungen/abzocker-initiative/schweizer-volk-sagt-deutlich-ja-zur-abzocker-initiative

Das hat mit einer staatlichen "Deckelung" nichts zu tun. Es ist noch nicht mal ein "Deckel" irgendeiner Art, sondern eine Stärkung der Aktionäre, die zu begrüßen ist. Maximalgehalt, Quote, Faktor, das sind alles ganz andere Debatten, die hiermit nichts zu zu haben, zum Glück.

Wenn also überall mit Hinweis auf die Schweiz über "Deckel" diskutiert wird, geht's am Thema vorbei!

Mindestlohn, Aufstocker ?

Es geht doch bei dieser Debatte nicht um den Mindestlohn oder um Aufstocker sondern um die Begrenzung von Spitzenverdiensten. Und für mich bedeutet das nichts anders als dass jemand nicht mehr wie einen Betrag X verdienen darf!

Was mit dem so eingesparten Geld passiert, steht auf einem ganz anderen Blatt. So hat z.B. VW, trotz Millionenboni für Herrrn Winterkorn, jedem Mitarbeiter einen Bonus von ca. 3,90 Euro/Std. bezahlt.
Das ist übrigens fast die Hälfte des so "herbeigesehnten" Mindestlohns von 8,50 Euro/Std.

Man könnte sich gerne Gedanken darüber machen, JEDEN Mitarbeiter einer Firma nicht nur gewinnabhängig zu entlohnen sondern ihn auch im Gegenzug bei Verlusten entsprechend der Grundvergütung mit haftbar zu machen.

Im Übrigen sind die zur Debatte stehenden Gehälter und Boni das Ergebnis von Gehaltsverhandlungen zwischen jeweiligem Manager und dem Vorstand bzw. Aufsichtsrat einer AG. In diesen Gremien sitzen in D immer 50% Arbeitnehmervertreter die dem zugestimmen müssen.

Ciu bono

Die Empörung über diese gigantischen Gehälter ist ja erklärlich. Für mich tut sich nur die Frage auf: Wem nützt denn die Beschneidung der Managergehälter?? Bekommen deshalb Menschen in prekärer Beschäftigung mehr Geld?? Und findet das Finanzkapital nicht neue Wege seinen Hätschelkindern das Geld doch (hintenrum) zukommen zu lassen. Also für mich ist diese Beschneidung nichts als Symbolpolitik. Ich bin für gute und beste Gehälter für alle. Das Problem ist nicht, dass die zu viel bekommen. Das Problem ist, dass wir zu wenig bekommen.

Hoffgendlich wird das nicht

Hoffgendlich wird das nicht wieder so eine Lobbyverwässerte wischiwaschi Geschichte...
Allein: Ich hör´s, allein mir fehlt der Glaube.

Zitat

@Celeborn1970:
Allein: Ich hör´s, allein mir fehlt der Glaube.

Wenn Sie zitieren, dann bitte wörtlich.

Falschaussage

Wie einige hier schon angedeutet haben, ist die Debatte über eine Deckelung der Gehälter in Verbindung mit der Schweizer Volksabstimmung völlig irreführend. Viel mehr als das. Schon der erste Satz dieser TS Meldung ist eine Falschaussage. Die Schweizer haben nicht einer Deckelung per Gesetz zugestimmt. Würden sie auch Gott sei dank nie tun. Es geht darum, dass die Aktionäre die Gehälter von Managern bestimmen sollten. Falls diese nun entscheiden sollten, dass die Gehälter zu hoch sind, würden sie das übrige Geld wohl als Ausschüttung sich selbst zuführen. Das würde bedeuten, dass nicht der arbeitende Vorstand das Geld bekommt sondern die Eigentümer, die "nur" das Kapital zur Verfügung gestellt haben und es somit vermehren. Das müsste doch eigentlich der absolute Albtraum der Linken und jedes links denkenden Menschen sein. Mal richtig informieren und dann bitte die Debatte in die richtige Richtung lenken. Danke.

Wenn der Staat entscheidet...

...dann solte der Staat auch einen Nutzen davon haben.
Was bringt es denn, wenn die Gehälter der Bonzen gekürzt werden, wir aber in unserem Umfeld weiter mit kaputten Straßen, lehrermangel oder zu geringen Renten für die Rentner leben müssen?

Also ein gesetz dafür JA, aber bitte nicht auf Grundlage der Umverteilung Oberschicht zu Oberschicht.

Der Staat braucht dieses Geld dringend!

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