Kommentare

O je!

Mal ganz abgesehen von der Begründung dieser speziellen Sache: Dass für solche Lappalien auch nur eine Minute steuerfinanzierte Eurokratenarbeitszeit verschwendet wird, ist ein schlechter Witz.

Lobbypolitik gegen Kleinerzeuger

Ein typischer Streich europäischer Lobbypolitik.
Es machte doch oft gerade den Reiz beim Essen in südeuropäischen Restaurants aus, dass der Wirt Öl seiner eigenen Bäume anbot.
Nun wird dies nun zugunsten der großen Erzeuger verboten.
Damit kommt nun nicht mehr das gute Öl des grischichen Bauern auf den Tisch, sondern das gepanschte Öl der Großerzeuger.

Wäre genauso, als würde man den deutschen Kleinbiobauern den Rindfleischverkauf verbieten, und dort nur noch Pferdefleisch der skandalumwitterten Großkonzerne zulassen.

Aber was tut man nicht alles, um die Interessen der Großkonzerne gegen die Kleinunternehmer Südeuropas zu verteidigen.

Auch wenn dafür ein schönes Stück Esskultur verloren geht.

Ist das ein Aprilscherz??

Das kann doch wohl nicht wahr sein!
Was kommt denn dann als nächstes? Die Vorschrift, dass Restaurantküchen in Zukunft nur noch Tiefkühlfertigessen zubereiten dürfen?? Und das auf jedem Restauranttisch LED-Bildschirme mit bunten Werbeanimationen aufzustellen sind??
Vor 10 Jahren hätte ich so etwas noch für einen Kabarett-Joke gehalten. Und jetzt ist das Realität!

Gesetze Gesetze Gesetze

Wer soll eigentlich noch überprüfen, ob die Gesetze alle eingehalten werden? Ich glaube, wir können bald alle machen, was wir wollen, blickt eh keiner mehr durch.

Hervorragend!

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Endlich ist eins der dringendsten Probleme der EU gelöst, danke.
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Schönes Schlusslicht!
Da ja beim Original die Küken auch dauernd entlaufen, nehme ich mal an, dass das hier eins ist. ;-)
Das erweitert das Kommentarspektrum ...
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Warum schaffe ich es bloß nie, solche überaus dämlichen Meldungen zu ignorieren - jetzt können mir andere Kommentatoren zurecht vorwerfen, ich hätte den Artikel ja nicht zu lesen brauchen ...
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Ich hoffe auf eine, nun sagen wir mal vorsichtig, recht zögerliche Umsetzung dieses besonders skurrilen Beispiels europäischer Regelungswut.
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Wir haben

Mitte Mai und NICHT den 1. April!

Den Olivenölherstellern ist ganz offenbar zu einer sehr erfolgreichen Lobbyarbeit zu gratulieren. Mir als Verbraucher, der geschützt werden muß/soll, bleibt aber doch das Lachen im Halse stecken.

Erst die Krümmung der Banane und nun die Füllung von Olivenölkännchen? Gut, daß wir "alle" Europäer sind, sonst könnte man vom Glauben an den Nutzen der Europäischen Einigung abfallen.

...Bevormundung ohne Ende....oder Langeweile..

Es ist ja schon sehr viel über die Bürokraten aus Brüssel berichtet worden.....Nein, ich möchte diesen Wahnsinn nicht mehr! Der Bürger wird langsam aber sicher völlig entmündigt. Keine Entscheidung darf der mündige Bürger selber fällen...angefangen beim absurden "Nichtraucherschutzgesetz".......
hier noch einige Beispiele mehr, der den Unsinn aufzeigt:
Bananen:
müssen mind. 14 cm lang und 27 mm dick sein (2257/94 EG)
Seilbahnrichtlinie:
Alle Bundesländer sind verpfl. ein Seilbahn-Gesetz zu erlassen - auch die, die gar keine haben (200EG)
und noch jede Menge mehr.....ich könnte noch wesentlich mehr aufzählen, aber dies würde den Rahmen hier sprengen.
Vorschriften über Vorschriften unter den Mantel des Verbraucherschutzes. Die müssen ja einiges tun die Herrschaften in Brüssel, denn die sind ja auch teuer genug. Auch wenn es Unsinn ist.

Donnerwetter, da hat die EU

Donnerwetter, da hat die EU ja mal wieder eine schwierige Entscheidung getroffen.
Kopfschuettel !!!!!

Der Schwachsinn des Tages ...

Es ist unglaublich, mit was für einem Quatsch die EU sich beschäftigt. Verbraucherschutz ist per se ja etwas Gutes, aber man kann es auch übertreiben! Kriegen wir in Zukunft die Nudeln in der mitgekochen Tüte serviert, damit wir die Information vom Herstelleretikett noch lesen können? Das Spiegelei mit Schale in die Pfanne geschlagen, um noch beim Essen den Produktionscode zu entziffern? Ab wann werden dann die hausgemachten Gnocchi verboten, weil sie gar keinen zertifizierten Herkunftsnachweis haben? Und warum ist Öl eigentlich anders zu bewerten als Pfeffer, Salz und Essig? Kann man aus dem Regularienwahn der EU eigentlich aussteigen? Mal ganz davon abgesehen, dass das stark nach der Lobby der Großkonzerne riecht, denn mit so einer Regelung werden doch die kleinen No-Names und regionalen Kanisterabfüller plattgemacht. Wenn mich interessiert, wo mein Essen herkommt, kann ich doch den Wirt bzw. Koch fragen ... und wenn ich dem nicht vertraue, sollte ich DA eh nicht essen gehen...

@ 17:13 -- kathom

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"Oder muss dann in Zukunft der 50-Liter-Kanister auf dem Gästetisch stehen?"
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Famos!
Erst musste ich sehr lachen, aber eigentlich ist die Idee, ein wenig abgewandelt, doch gar nicht so verkehrt.
Nicht auf jedem Gästetisch, aber in jedem Restaurant könnte in der Tat ein großer Spender stehen, aus dem sich die Gäste je nach persönlichem Gusto ihre Kleinmenge in Minikaraffen abfüllen.
Warum eigentlich nicht?
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Und dann können meinetwegen ganz EU-konform auf dem Etikett des Fäßchens auch Herkunftsangabe samt Erzeugerregion plus Namen aller Haustiere des Olivenbauern in absteigender alphabetischer Reihenfolge stehen.

Man sollte das Gehirn verbieten!

Denn nur durch Geld verdrehte Hirne können solche hahnebüchenen Beschlüsse fassen.
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Ich hätte noch nen geilen Vorschlag: mehrfach verwendbare Zahnbürsten sind aus hygienischen Gründen ab sofort zu verbieten. Es wird nur noch der Gebrauch von Einmal-Zahnbürsten gestattet!
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Wie wär´s denn, wenn Politiker ihre Diäten jeden Monat neu beantragen und dafür eine Begründung mit Beispielen ihres Erfolges einreichen müssten? Dafür müsste man aber das Hirn wieder zulassen.

muss das wirklich sein?

also, mal Bitte, das klingt ja wie ein Aprilscherz. Völlig übertrieben, unnötige Intervention. Aber halt? Ist da wirklich Jodsalz im Streuer (mein Tagesbedarf an Jod ist mir wichtig!). Mal ehrlich, Regel über Regel, Verbot über Verbot. Als Folge sehe ich: mehr Müll (Altglass) da zukünftig versiegelte Fläschchen serviert werden müssen plus die Zeche wird teurer.
Selbst das minderwertigste Olivenöl ist immer noch gut im Vergleich zu Zutaten mit den wir viel einfacher getäuscht und abgezockt werden (Transfett, MNG, Analogkäse usw.).

Verbraucher dankt Schützern!

Richtig so! Beim nächsten Besuch im Restaurant möchte ich übrigens auch das Rind an meinem Tisch (lebend) vorgeführt bekommen, bevor ich Carpaccio bestelle.

So wird der Unmut gegen die EU weiter geschürt!

DA man kann nur den Kopf schütteln und sich fragen wie viel Mühe diese EU-Kommissionen sich noch geben wollen um den Frust der Bürger gegen diese Bürokraten weiter zu schüren!
Nach den Bananen- und Gurken-größen und -krümmungen und anderem Schwachsinn wird hier mal wieder im Interesse einzelner Großerzeuger der Verbraucher und der kleine Erzeuger von den Bürokraten vorgeführt!
Da kann man nur hoffen dass dieser Schwachsinn vom EU-Parlament noch gestoppt werden kann!

Quatsch in Flaschen

Wer bitte hindert einen Wirt daran nach Feierabend die kleinen Flaschen wieder aufzufülle.
Nicht nachfüllbar versucht die Druckerindustrie seit Jahren, und doch gibt es Möglichkeiten.
Wenn das Öl aus der Flasche raus kann, bekommt man es auch hinein.

eine sehr kreative Idee von

eine sehr kreative Idee von dir, das positive an diesem schwachsinnig Gesetz zu finden und umzusetzen.

Hat sich der Schreiber

Hat sich der Schreiber überhaupt mal kritische Gedanken zu dem Thema gemacht oder wurde dieser Artikel direkt von der EU / Lobby druckreif vorgegeben?

Solch ein Schwachsinn, die Argumente halten doch keiner kritischen Betrachtung stand:

"Wir verteidigen hier nur das Recht der Konsumenten, genau die Produkte zu bekommen, für die sie bezahlen."

Ich bezahle im Restaurant für Olivenöl - oder steht da denn "Extra Virgin" usw. auf der Karte dabei, dass das Etikett drankleben muss?
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Demnächst gibt es dann auch wie angedeutet Essig, Salz und Pfeffer aus der Originaldose und dann bald noch Butter usw dazu. Irgendwann werden einem dann im Restaurant Gerichte in ner selbstkochenden Dose vorgesetzt oder wie?

Schwachsinn

Ein klein wenig Mündigkeit könnte man uns Verbrauchern schon noch zusprechen. Naja, offenbar nicht. Ein absolut hochwertiges Olivenöl, das in einem 5l Kanister aus Italien oder Griechenland importiert wird, darf dann den Weg nicht mehr auf den Tisch in einem Restaurant finden. Wo liegt der Sinn?

Haarsträubend

Was heißt denn, "der Verbraucher soll bekommen, was er bezahlt"? Ich wüsste nicht, dass mir jemals ein Wirt eine bestimmte Qualität in seinen Ölkännchen zugesichert hat. Ich bezahle es auch nicht explizit, sondern es geht entweder im Coperto oder in den Gemeinkosten unter. Und ich verlasse mich darauf, dass der Wirt da was vernünftiges einfüllt, damit es mir schmeckt, denn sonst komme ich nicht wieder. So einfach ist das. Zu einfach für die Eurokraten.

Lobbyarbeit

Und schon wieder kuscht die Kommision vor einer Lobby. Erst Getreide, jetzt Olivenöl als nächstes Wasser. Jeder merkt doch was der wahre Grund ist.
"ach schau mal, wir haben Öl von XXX. das müssen wir sofort kaufen."

"Wir verteidigen hier nur das

"Wir verteidigen hier nur das Recht der Konsumenten, genau die Produkte zu bekommen, für die sie bezahlen", betont Bailli.
Ich habe bisher nirgendwo -und das meine ich ausnahmslos- in irgendeinem Restaurant für Pfeffer, Salz, Essig oder Öl etwas bezahlt. Auf den Rechnungen stand immer das Gericht und etliche Getränke, aber niemals wurde mir eine solche Gratisleistung in Rechnung gestellt...
@Lutz Jüncke: Ganz meine Meinung. Schönes (kükenloses) Schlusslicht!

@ 17:44 -- moehb

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Danke!
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Und @ 17:35 -- GeBa :
... möchte ich übrigens auch das Rind an meinem Tisch (lebend) vorgeführt bekommen
.
Au ja!
Und dann ärgern wir den Wirt und bestellen die Platte mit den drei Fleischsorten.
Dann haben wir noch Lämmer und Schweine da 'rumspringen ...

Begründung?

Welcher EU-Vertrag gibt die Grundlage für solche Entscheidungen ab? Mir geht jedes Verständnis dafür ab, dass die EU sich in solche Dinge einmischt. Ist das Wettbewerbsrecht oder was? Ohne solchen Hintergrund finde ich das spontan eine Anmaßung.

franzotto

Auf Distelöl umstellen

Mal sehen, was die Lobbyisten unternehmen wollen, wenn die Kunden auf gesünderes Distelöl umstellen und weiter umweltfreundlich in hübsche (Glas-)Karaffen umfüllen, statt dann teures, in hmöopathischen Dosen abgefülltes Olivenöl zu nutzen. Der Konsument würde gesünder leben und die Lobbyarbeit läuft ins Leere.

Das ist die passendse Antwort die mir einfällt, um den Eurokratikern in die Suppe zu spucken. Nur Schade, das dann die Eurokriesenländer darunter Leiden würden, aber was da geplant ist, ist nicht Konsumentenschutz, wie vorgegeben.

Wann wird die EU-Kommission endlich abgeschafft?

Wir brauchen keine
- Bananenbieger
- keinen Platz für die Entsorgung von in Ungnade gefallenen Politikern
- keine Ideen, die aus Langeweile nicht ausgelasteter Beamter entstehen
- schon gar keine Gängeleien kleiner Betriebe, in diesem Fall Restaurants

Das ganze ist eher als Aprilscherz geeignet, aber wohl leider wahr.
Wer kann diese undemokratische Kommission verstehen und warum wird sie nicht sofort abgeschafft?

Fachwissen oder Nicht-Wissen

Für alle, die es nicht wissen: Die Analyseergebnisse zeigen, dass offen verkauftes, insbesondere als "nativ" ausgelobtes Olivenöl, genau das eben nicht ist, sondern ein heiss extrahiertes Billigrodukt = Verbrauchertäuschung, die im vorliegenden Falle durch einen fehlenden Originalitätsverschluss der Flasche erleichtert wird. Die Massnahme der Kommission ist also richtig.
Stellen Sie sich vor, foodwatch hätte heraus gefunden, dass 70% aller "offenen" Olivenöle gepanscht sind....prompt würden Sie alle lästern, dass die Amtliche Überwachung mal wieder überfordert sei oder schlafen würde....nun macht die Kommission es richtig...und nun ist es Ihnen auch wieder nicht recht.
Kann es sein, dass es uns einfach nur zu gut geht ?

In der EU sterben vermutlich ...

... wesentlich mehr Leute daran, dass die letzte Erste-Hilfe-Ausbildung ihrer Mitbürger Jahrzehnte zurückliegt, als an Olivenöl, das aus Kanistern in kleine Karaffen umgefüllt und dann serviert wird.
Demnächst kommen dann wohl noch Einzelverpackungen für Salz- und Pfefferkörner...

Angesichts dieser Prioritäten kann man nur den Kopf schütteln... und unsere Politiker fragen sich dann auch noch, warum sie niemand mehr ernst nimmt.

Warum so umständlich?

Warum so umständlich?

Hätte es nicht gereicht, vorzuschreiebn, dass es irgendwo nahe des Kännchen (auf der Karte oder auf einem kleinen Schild auf dem Tisch) die Angaben zum Öl stehen müssen und das die Kunden das Recht haben, sich das Originalbehältnis zeigen zu lassen, um überprüfen zu können, ob das, was auf dem Schild richtig ist.

Mit Sicherheit wird damit

genau so gut die Transparenz über die Herkunft, Zutaten und die Herstellungsweise garantiert, wie wir das ja schon vom Klebefleisch, Gammelkäse, Dioxineiern und ähnlichen Delikatessen kennen.

Die Hauptsache ist immer, vorsichtshalber ein paar "wichtigtuerische" Vorschriften.
Die Kontrolle über die Durchführung ist dann erst mal zweitrangig und ein Sinn ist völlig nebensächlich.

Aber irgend wie müssen ja auch die EU-Bürokraten ihre Daseinsberechtigung unter Beweis stellen.

@Allyana & Thalt

@Allyana & Thalt
Ganz Ihrer Meinung.

Wer wundert sich noch, dass GB raus will aus der EU? So langsam möchte ich das auch.

Gerecht

Und wieder einmal hat das Kapital gesiegt...

als ob man in die "orginalflaschen"........

....kein billigeres olivenöl nachfüllen könnte!

nachteil hier dann aber, man kann die originalflaschen noch nicht mal in der spülmaschine hygienisch reinigen, da sonst ja das ach so aussagekräftige etikett verwäscht!

toller fortschritt für die kunden!

billiges öl in teuren originalflaschen, gemischt mit ranzigen resten des originals.

wie wärs mal wenn die eu sich mit echten problemen beschäfttigt, wie z.b. dem zucker- und fettwahn der conveniencefoodhersteller, das uns ein heer von übergewichtigen, hochdruck- und zuckerkranken beschwert......

aber da steckt ja neben der fressalienmafia auch noch die pharma-, ärzte- und apothekerlobby hinter. nö, darauf hat man wohl keine lust!

Nun schafft

endlich die EU ab. Dieser durch nichts legitimierte Brüssler Wasserkopf ist unnütz wie ein Kropf. Was wissen die eigentlich vom wirklichen Leben? Nichts!

EU Kritik

Für mich ist das ein weiterer Grund am Sinn eines Eurolandes zu zweifeln....ggf ist jedes Land allein besser dran

dann halt anderes Öl

Gilt das echt nur für Olivenöl?
Was ist mit Sonnenblumenöl, Rapsöl usw. alles weiter erlaubt?
Tja winke winke Olivenöl, war das auch euer Ziel ihr 4 Großkonzerne?

Originalflaschen auch für andere Getränke

Für eine solche "Lappalie" gibt es jetzt eine EU Verordnung - tolle Lobbyarbeit. Aber was ist mit der Unsitte und einer teilweisen "Warenunterschiebung", wenn in der Gastronomie ständig alkoholfreie Getränke und Mineralwasser aus Liter-Flaschen ausgeschenkt wird? Aus Flaschen, die teilweise schon tagelang in der Kühlung stehen und abgestanden sind. Cola o. ä. Getränke sind oftmals mit Bier vermischt, weil die Flaschen auch für die Herstellung von Biermischgetränke verwendet werden!
Für ein Wasser aus der l-Flasche( EK 0,20€),wird schnell mal 2,00 € verlangt - dafür bekommt man aber auch eine Zitronenscheibe(ungespritzt?) ins Glas.
Hier sollte sich schnell was ändern.

diktiert. Und es wird nicht der Letzte gewesen sein. (Mal sehen, wann Nestle & Monsanto die EU übernehmen). Was ist eigentlich mit Wein? Nur noch Flaschenweise?
Lang lebe der Kapitalismus, der alles Besser macht, jawoll!

Wie würde Bernd das Brot sagen:

Ich fass es nicht !!!
Die EU übertrifft sogar uns Deutsche in der Bürokratie. Manchmal könnte man meinen, die Parlamentarieren machen das aus Spaß, weil es sonst keine wichtigeren Aufgaben gibt. Einfach nur peinlich !

Was für ein Unsinn

Demnächst muss das Essen vor den Augen des Gasts zubereitet werden, samt Ausnehmen des Fisches, damit man überprüfen kann, ob es wirklich die Spezies ist, die auf der Karte steht.
Wer essen geht, muss das Ölkännchen ja nicht verwenden. Wers doch tut, geht meist zu recht davon aus, dass es in Ordnung ist (und wenn nicht extra nativ auf dem Kännchen draufsteht, muss es auch nicht extra nativ sein, auch anderes Öl ist genießbar.)
Ich hoffe, diese Regelung wird von Deutschland nicht umgesetzt.

Na herzlichen Glückwunsch

Da es uns in Europa offenbar an Möglichkeiten fehlt uns entscheiden zu müssen haben wir dann bald glücklicherweise die Wahl, welche Sorte Olivenöl, aus welchem Land und in welcher Menge wir auf unseren Salat (oder Nudeln) zu träufeln gedenken. Darf es die Einzelportion von 10 ml aus der Glasampulle sein, oder doch lieber das kleine Fläschchen zu 50 ml dessen Rest man sich einpacken lassen darf.... Wäre es nicht einfacher, wir dürften unser Öl von zuhause mitbringen? Oder man unterzeichnet beim Eintritt ins Restaurant eine Einverständniserklärung zum Flaschen-sharing für einen Abend?

Kein Wunder das die Politik hierzulande...

... Angst vor der AFD Partei hat. Die EU tut einfach alles um sie nicht zu moegen.

Nutzlos teure, Lobbyismus getriebene Gesetze am willen des Volkes vorbei. Wenn das Karaffen Problem nicht so unsagbar unwichtig waere....

Mehr und mehr komme ich

zu der Überzeugung, dass die Regierungen vor Jahren den EU-Vertrag nicht zu Volksabstimmungen freigegeben haben, weil sie genau wussten, dass die Regelungswut aus der Brüsseler Lobby-Maschine irgendwann den Bürgern den Spass an einem geeinten Europa verdirbt.
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Ich war einmal sehr für ein geeintes Europa, bin es auch immer noch, aber bitte ohne eine EU-Kommission sondern mit einer direkt gewählten Regierung.

Ärger über Lobbyismus

Ich könnte mich jetzt darüber echauffieren und die europäische Idee in Frage stellen.
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Ich könnte mich darüber lustig machen, zynisch parieren oder sarkastisch kommentieren.
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Aber eigentlich ärgere ich mich vor allem über den offen zur Schau getragenen Lobbyismus, der nicht nur der Esskultur schadet, sondern auch dem Verbraucher das Geld aus Tasche zieht und unendlich viel Müll verursacht, wo doch die Welt ein riesiges Müllproblem hat.
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Und das alles nur, weil vier (4!) Produzenten noch mehr Kohle machen wollen?
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Da ist mächtig was faul im Staate Europa. Mal sehen, wie lange noch...

Übertriebene EU Kritik

Erst mal zu denen Wirten, die ihr eigenes Öl anbieten: Wenn sie niemand verklagt wird sich auch niemand drum scheren.
Meine Erfahrung aus vielen Baustellen (mit Mittagessen in Restaurants) in Italien hat mir aber auch gezeigt, dass oft ein Öl auf dem Tisch steht, das man lieber nicht nimmt.
Wenn man dann nach Olivenöl gefragt hat, hat man die Einwegflasche mit durchaus gutem Olivenöl bekommen.
Für mich heißt das, weg mit den Touristenzierfläschchen!
Mehr nicht.

Typisch EU

Mikromanaged in Angelegenheiten bis hin zum Restauranttisch, und es kommt nur unsinn dabei raus...

Wie so oft...

werden finanzielle und personelle Ressourcen im europäischen Parlament nicht für die EU Bürger sondern für EU Firmen und deren Lobbyisten verwendet. Grundsätzlich ist Verbraucherschutz eine hervorragende Idee. Wenn ich persönlich in Themen wie Netzneutralität, Schutz vor Privatisierung von Wasser oder Erhalt der Biologischen Vielfalt (Saatgutverordnung) als Bürger der EU Hilfe oder sinnvolle Gesetze erwarte, stehe ich auf verlorenem Posten. Das EU Parlament ist ein für den Bürger nutzloser Selbstbedienungsladen, der ähnlich wie der bayerische Landtag jeglichen Bezug zur Realität verloren hat. Siehe Rückwurfverbot für Fische: Ein Gesetz mit derart vielen Ausnahmen, deren einziger Sinn darin besteht Geld zu verbrennen und Greenwashing zu betreiben. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen, die den gesamten Behörenapparat in Büssel als überflüssig empfinden. Die ganzen Politiker sollten aus ihrem Amt enthoben werden! Leider gibt es personell keine brauchbaren Alternativen...

Hm,

Die Betonung liegt auf Olivenöl
Das heißt ja dann eigentlich die Restaurants können -je nach Preisklasse- z.B. auf Sonnenblumenöl oder Kürbiskernöl umsteigen und dann weiter die Kännchen verwenden...

Im Ernst? Wenn das wahr ist,

Im Ernst? Wenn das wahr ist, verliere ich meinen Glauben an den Sinn einer EU Gesetzgebung.

Hier ist noch eine Arte Doku,

Hier ist noch eine Arte Doku, welche wirklich sehenswert ist und einen Einblick in den Lobbyistensumpf der EU gibt:
hxxp://www.youtube.com/watch?v=WO1JfAJvGbM

dann werden die Wirte halt

dann werden die Wirte halt Raps oder Sonnenblumenöl ins Kännchen geben
das ist ja nicht verboten ............ typisch Eurokraten Schmarren. Grüsse aus der
"noch" unbevormundeten und von Grossinteressen unbezwungenen Schweiz.

Kaum zu glauben...

...hier werden nur noch idiotische Gesetze gemacht und wichtige Entscheidungen auf die lange Bank geschoben. Wer soll hinter solchen Euro-Geplänkel eigentlich noch stehen? Mir geht das nur noch auf den Geist und für alle EU-Bürger ist das wirklich nur noch auf den Arm genommen. ZITAT =>„Die Einigung Europas gleicht dem Versuch, ein Omlett zu backen, ohne Eier zu zerschlagen.“ (Paul Lacroix)

Legitimation?

EU? Ich werde jedenfalls das nächste mal nicht mehr hingehen, wenn man mich nötigen will, dieses kranke System durch meine Stimmenabgabe zu legitimieren!

*Kopfschüttel*

"Die Vorschriften besagen: Restaurants müssen Flaschen verwenden, die nicht wieder nachgefüllt werden können, und mit besonderen Verschlüssen", so Sprecher Oliver Drewes.
Die EU schreibt hier echt Verschwendung (die Verwendung von Einwegflaschen) vor? *Kopfschüttel*
"Und natürlich gehört auf so eine Flasche auch ein Etikett, dem genau zu entnehmen ist, ob das Öl nun wirklich kaltgepresst ist und extra nativ."
Ok wenn man auf so ein Kännchen ein solches Etikett klebt und immer das gleiche Öl nach füllt ist diese übertriebene Vorschrift erfüllt und warum braucht es einen besonderen Verschluss?
*Kopfschüttel*

die eu diktatur

Treibt immet kroteskere blüten jetzt wird selbst dem letzten klar was da noch alles kommen wird

Bürokratieabbau?

Da bleibt einem ja das Lachen im Hals stecken. Und das liegt sicher nicht an
schlechtem Olivenöl. In vielen Jahren werden sich bestimmt die Historiker fragen, warum das Projekt Europa gescheitert ist. Nun, weil die Menschen, die Völker, die Europäer keinen Sinn mehr erkennen konnten.
Und das liegt nicht nur an den konfusen Finanzen, sondern auch an solchen schwachsinnigen Regeln und Verboten. Angeblich gibt es doch in Brüssel eine „Arbeitsgruppe zum Abbau der Bürokratie“?
Also, bitte tun sie etwas für Ihr Geld!

Gute Idee!

Ich hoffe nur, dass den Gastwirten eine derartige "gesetzeskonforme" Lösung einfällt.

Die EU ist wirklich nur eine Union der Großkonzerne und Reichen. So langsam hoffe ich darauf, dass dieses Konstrukt endlich zusammenbricht. Und damit die Bürger Europas wieder so friedlich und anständig zusammenleben können wie vor der Union.

BRAVO!

Wieder einmal hat sich die EU Lobbyismus, Bürokratisierung und sinnlose Verbratung von Steuergeldern groß auf die Fahnen geschrieben!

Ich freue mich schon auf die Bertolli-Flasche auf dem Tisch, welche bald beim guten Italiener die romantische Kulisse ziert! Fast ein bisschen wie daheim!

Und wer zahlt wieder die Zeche?

Natürlich der Verbraucher.

Dieser Bevormundungsterror der EU widert mich dermaßen an!

Wo bleibt endlich die Partei, die zwar nicht den Euro abschafft, aber diese besserwisserischen Eurokraten endlich zum Teufel jagt?

Meine Stimme hätte sie!

So ein Schwachsinn. Die

So ein Schwachsinn.
Die EU-Kommision kommt mir immer mehr so vor, als sei diese eine Art Wunscherfüller für Lobbyisten.

Als gäbe es nichts wichtigeres

schwachsinn

wieder ein Grund mehr über einen Austritt aus der EU nachzudenken. Danke, ihr Lobby-getriebenen überbezahlten Bürokraten!

Unfassbar!

Unfassbar, wie uns die EU gängeln will. Aber die Bevölkerung scheint es ja zu wollen, dass man bevormundet wird. Ansonsten wüssten die Bürge, an welche Stelle das RICHTIGE Kreuzchen bei der Wahl zu setzen ist. Ich warne nach wie vor vor der wahnwitzigen Idee eines "vereinigten Europas". Das ging in den USA. Aber dort lagen auch völlig andere Rahmenbedingungen vor. Eine sachliche Aufzählung, warum die EU nie funktionieren kann und wird, ist in den letzten Wochen von führenden Professoren geliefert worden. Wir sollten ein wenig mehr auf die WIRKLICH "schlauen" Leute hören...

Gilt das nur fuer Olivenoel,

oder auch fuer Rapsoel, Walnussoel, Sonnenblumenoel, usw.?

Und darf der Wirt das halbvolle Flaeschchen vom Tisch in der Kueche weiterverwenden? Oder in seinen Dieseltank kippen?

raus aus der EU

wieder eine Entscheidung der EU, die dem AfD Wähler zukommen lassen dürfte: Wir Bürger werden zusehends "Europa-müde", weil nichts für die Menschen, sondern von überbezahlten Euro-Bürokraten für reiche Lobbies getan wird, und das ist tatsächlich ".. nicht lustig..." - danke, Andreas Reuter, für den sachlichen Bericht.

malzeit

alle die sich hier Hyperventilierend aufregen sollten lieber NICHT in die Küche ihres Stammlokals schauen , ich wette 90% würden da dann NICHT mehr essen gehen wenn sie sehen würden was für Billiger Rotz uns Gästen Aufgetischt wird und wir diese Billigware teuer bezahlen dürfen ...

diese Karaffen zu verbieten war längst Überfällig !
genauso es Pflicht sein müßte auf der Karte stehen zu haben "wir nutzen Industriell vorgefertigte Bestandteile für unsere Gerichte" inkl. der genauen Aufzählung was !

Im grunde richtig, aber

wieder mal nur zustande gekommen um die Interessen einiger raffgieriger Konzerne zu bedienen.

Es reicht eben nicht das richtige zu tun, sondern man muss es eben auch aus den richtigen Gründen tun, liebe EU. Solange ihr das nicht kapiert und euch weiter so offensichtlich zu Erfüllungsgehilfen der Reichen und Mächtigen macht (was ist denn jetzt mit Salz, Pfeffer, Essig, etc. pp.), wird das nichts mit einem echten Europa.

Zum Bürokratieabbau ist doch

Zum Bürokratieabbau ist doch Edmund Stoiber in Brüssel, das sagt doch alles-Oder ?

@ 17:21 von NH2406

Sie zählen Dinge auf, von denen haben Sie keinen direkten Nachteil ... absurd -.-

Und wenn Sie sich völlig entmündigt fühlen, weil man Ihnen jetzt nicht mehr in "irgendein" Öl als Olivenöl vorgaukeln kann, und man nun wohl auch ein Blick aufs Ablaufdatum erhaschen kann, ja dann weiß ich auch nicht was Sie unter "mündig" verstehen - veräppeln lassen können Sie sich doch ohnehin noch beim "Balsamico die Modena"

test.de/Balsamico-Der-grosse-Bluff-4239878-0/

Gleichheit für alles!?!

Wieso wundere ich mich, dass hier dem Verbraucher deutlich gezeigt werden muss was auf den Tisch kommt, bei anderen Produkten, z.B. im Einzelhandel aber nicht? Man denke nur an tierische Produkte in Fruchtsaftgetränken... honi soit, qui mal y pense.

Es wäre so einfach

Kein Gastwirt beachtet diese Verordnung - Problem gelöst.
Und in Italien wird die Polizei garantiert das NICHT durchsetzen.

Ich kann mir das eigentlich nur in Deutschland vorstellen, dass da die Polizei zur Tischkontrolle marschiert oder ein anderer Gastwirt dann Abmahnungen schreiben lässt.

ich bin so froh

ich bin so froh, dass dieses dringede thema endlich geregelt wurde und ich mir im restaurant nicht mehr endlose gedanken machen muss.
nun kann ich endlich meine geschaeftspartner in die besten restaurants einladen ohne mich schuldig zu fuehlen oder schaemen zu muessen so dass es mir peinlich ist.
die eu hat mir wirklich geholfen meine komplexe abzulegen und mich wieder wie ein freier mensch zu fuehlen wenn ich ins restaurant gehe.
meine geschaeftspartner sprechen mich nicht mehr auf dieses unangenehme thema an und wir koennen immer sofort zum geschaeftlichen teil kommen.
auch kann ich nun wieder nachts ruhig schlafen und brauche nicht stundenlang wachliegen um mich zu sorgen.
die eu ist ein wahrer helfer fuer jeden und ich frage mich immer mehr warum es eigentlich heisst: eu = euer untergang.
aber, der untergang schreitet unaufhaltsam voran.

Wem schadet es denn ??

Wie sich hier echauffiert wird ... dabei schadet das Gesetz Niemandem.

Gelächter

Wieder ein Beispiel, wie weltfremd die Eurokraten in Brüssel sind. Ich lebe in einem Land, in dem Oliven angebaut und Olivenöl hergestellt wird und weiß deshalb, daß die Gastwirte "loses" Olivenöl in Großgebinden direkt von der Ölmühle kaufen (weil billiger) und dieses dann eben in immer wieder dieselben (!), etikettierten Flaschen umfüllen. Die Gastwirte werden darüber nur lachen...

Die glorreiche EU

Darum lieben wir sie so.

:sarcasm: Na endlich!

Endlich werde ich richtig informiert, was für ein Öl ich mir über das Essen gieße. Geschmack ist ja nicht alles und der Wirt weigerte sich auch partout mir mitzuteilen, was für eine Flüssigkeit im Kännchen war.

Jetzt möchte ich natürlich auch noch geklärt haben, mit welchem Öl er in der Pfanne brät, in der Friteuse hat und seine Antipasti einlegt. Des Weiteren hätte ich gerne einen Nachweis für jede Olive, die für die Ölherstellung genutzt wurde, mit Bild des Bäumchens, des Pflückers und des Guts. Außerdem empfinde ich es als Skandal, dass auf dem Salz nicht die Herkunft und der Abbauzeitpunkt nicht angegeben wird. Schließlich habe ich als Verbraucher auch ein Recht zu erfahren, woher das weiße Gold stammt. Nicht dass mir mit meinen degenerierten Geschmacksknospen gefärbter Sand untergejubelt wird.

Ölkännchen

Denkt was Ihr wollt. Mir war es schon immer zu wider diese Ölkännchen die in südländischen Restaurants zur Marinirung des Salates bei 30 Grad Tage lang in der Sonne stehen zu nutzen. Da wird mir ranzig ....

EU-Komödiantenstadel

Die EU-Lobbykraten sind durch rein gar nichts legitimiert. Liebe Gastwirte, schert Euch schlicht nicht um diesen Kabbes. Die Petzer mit Blockwart-Mentalität können sich schon einmal auf heftigen Gegenwind gefasst machen.

Wer braucht diesen überbezahlten EU-Komödiantenstadel denn noch? Diese undemokratischen Gurkenkrümmer werden ganz sicher nicht das vereinte Europa gestalten, das ich mir gewünscht habe.

@Phonomatic

Wem schadet es denn ??
Der Umwelt (mehr Müll), kleineren Produzenten die keine Abfüllanlagen für Miniflaschen haben, dem Gast (höhere Preise), dem Steuerzahler (Kontroll- und Verwaltungsaufwand)....
Reicht das?

Neues aus

dem Dilettantenstadl.
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Einfach mal wieder ein Knaller ala EU.
.
Vor schlechtem Olivenöl in einem Restaurant, bewahren mich meine Geschmacksnerven, keine EU-Kommissare, die auf einen Aufsichtsratsposten bei XY-Öl hoffen.
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Ich hoffe, alle Restaurantbesitzer verpacken, den in Zukunft anfallenden Müll, liebevoll als Geschenk und schicken ihn an die EU.
.
Sollen die doch damit klarkommen.
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Kann man die Leuts in Brüssel eigentlich wegen Scharlatanerie anklagen?
Wenn ja, wo?
.
Gruß, zopf.

Dann freue ich mich schon mal

über Vorschläge, wie man die Einwegflaschen mit Kanülen, Nachfüllanlagen oder Atrappen mit heimlicher Nachfüllöffnung überlisten kann. Bei Tintenpatronen helfen ja auch keine Hersteller-Chips gegen Nachgefüllte, das Monopol zu sichern. Und auch die Trinkwasserautomaten in Firmen lassen sich ja auch selbst mit sauberem Leitungswasser füllen. Beim Auto sind manche Originalteile schlechter als die der kleinen Konkurrenz. Und ins Internet kann ich heute nicht nur mit dem Internet Explorer. Ob das eine andere EU-Behörde, die Microsoft schon erfolgreich mehrfach auf Millionenstrafen wegen Marktmachtmissbrauch verklagt hat, als Einnahmetipp gebrauchen kann?

Naja,

irgendwie bin ich mir nicht schlüssig, ob hier die Verbraucher wirklich geschützt oder Großkonzernen neue Verdienstmöglichkeiten geschaffen werden sollen.

Mittlerweile ist mein Vertrauen in die Beschlüsse der EU gleich Null.

EU = Spielwiese der Konzerne

und wieder ein Verbot mehr, von dem ausschließlich die Konzerne einen Nutzen ziehen können. Ich vertraue beim essen meinem Koch tausendmal mehr als irgendeinem von Aktien angetriebenen, profitgierigen Weltkonzern.
Brüssel ist deren Spielwiese. Dort sitzen soviele Lobbisten herum, dass unsere "Volkvertreter" kaum noch atmen können. Übrigens dürften die Pollen in der Atemluft inzwischen die Patentnummern von Montesanto tragen. Dann dürfen wir bald nur noch eingetütete und sauber gelabelte Luft aus Südafrika zum Sonderpreis von Nestle atmen.
Je knapper die Lebensmittel werden, um so höher die Verdienste. Heute Öl, morgen Brot und übermorgen...

Ein Riese erwacht

Ich weiß ja nicht, was sich die Europäischen Verantwortlichen dabei gedacht haben. Euro-Krise, Syrien, generell Naher Osten, Nordkorea, Massenarbeitslosigkeit in der EU, aber nein, erst mal muss dringend geklärt werden, wie das Olivenöl serviert zu werden hat. Erinnert an die Gurkenverordnung, die gottseidank abgeschafft wurde. Die daraus gewonnene Einsicht hielt dabei leider nicht lang genug an.
Wenn man dies weiterdenkt mit den Speisen und Getränken, die wir noch so in Gaststätten aufgetischt kriegen, so kommt womöglich noch einiges auf uns zu, ein ganzer Bürokratieriese erwacht in Brüssel. Die Idee, die dahintersteckt, ist zwar nachvollziehbar, dürfte aber eher dazu beitragen, dass die Panik vor der EU-Bürokratie weiter steigt, unabhängig vom Reim, den wir uns darauf machen können, dass es eben die Herstellerländer waren, die dies so forderten.

Einseitiges EU-Bashing.

Man könnte hier auch erwähnen, dass Hintergrund des EU-Vorhabens offenbar ist, dass sich mit Panschen und Etikettenschwindel ähnlich gut verdienen lässt wie im Drogenhandel und die entsprechenden kriminellen Strukturen real existieren. Schreibt z.b. Cracked.com und bezieht sich dabei auf den Guardian, der das Thema gar nicht lachhaft findet. Dazu müsste man aber eine halbe Stunde recherchieren, wie ich es eben getan habe, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass die EU-Beanten so doof sind wie hier angedeutet. Vielleicht wäre man dabei darübe getolpert, dass die zitierte Verordnung der Gastronomie explizit Großverpackungen erlaubt - um dann Einwegverpackungen durchzusetzen? Leider ergäbe das alles nicht das klare Bild einer Lobbyisten-Posse, das hier alle EU-Ressentiments so wunderbar bedient.

@ 22:29 von ho1774

Der Umwelt
Glas schadet der Umwelt eigentlich nicht.
Kontroll- und Verwaltungsaufwand
ähm, wie bitte? Was wird denn da "verwaltet" ... und ein gesetzlicher Rahmen sollte doch wohl reichen, dafür werden sicher keine "Kontrolleure" extra beschäftigt.
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höhere Kosten für den Gast sind nicht zu befürchten, oder zahlt man bisher für den Öl/Essig/Pfeffer/Salz etwa extra? Dieses Argument das so auch im Artikel genannt wird, ist falsch herum aufgezäumt, und lässt die Realität in der Gastronomie außer Acht. Das einzige was sich ändert ist, dass das Öl das auf dem Tisch steht in jedem Falle das Label des Herstellers trägt.
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Zur Abfüllung kann ich nichts sagen, aber ich denke, dass sich so ein neuer Markt eröffent, bei dem sich womöglich eine Investition lohnt ...

@benefitz

Ihre Meinung in allen Ehren, aber 2 Fragen.
Meinen Sie ernsthaft, das ranzt dann weniger wenns halt 30Tage im Original-Etikettierten Behälter herumsteht?

Und warum bestellen und konsumieren Sie überhaupt etwas in einem Gastro-Betrieb, das Ihnen "zuwider" ist?

ich bin raus...

auch wenn ich nicht die gesamte notwendigkeit solcher entscheidungen betrachte -allein die tatsache, dass überbezahlte steuergeldverdiener über solche dinge nachdenken, drängt mich eigentlich dazu zukünftig auf einer einsamen insel auszuwandern und selbstbstimmt zu leben. dann müsste ich mit meinem fleiß gewiss nie wieder so einen quatsch finanzieren.

Die Frage ist doch

wenn in meinem Salatschälchen noch etwas Öl ist, und ich beträufel damit die Kartoffeln, bring ich damit den Ober in Verlegenheit, weil ich ein ungekennzeichnetes Öl verwende?
PS: die Frage ist Hypothetisch, das würde ich natürlich niemals tun ... höchstens zuhause :-)

nicht Olivenöl-Kännchen, sondern Beamte abschaffen

Dieser Schwachsinn zeigt nur, dass es zu viele Beamte in Brüssel gibt. Da ruinieren Banken ganze Volkswirtschaften, da werden z. B. mit Olivenöl viele Millionen durch Subventionsbetrug verdient, aber Brüssel kümmert sich um solche Nichtigkeiten.

Wo bleibt da der Verstand

Der Ingenieur Professor Werner Gilde beschrieb bereits in den 80er Jahren in seinem Buch "Dienstreise mit Augenzwinkern", wie andere Länder, allen voran Japan, keine Steuergelder für Dinge verschwenden, die jeder normale Mensch bereits im Kindergarten lernt um den gesunden Menschenverstand nicht durch ueberflüssige Gesetzen zu beleidigen.
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Dazu gehört, nicht gegen einen vorbeirasenden Zug zu rennen, Abfall in eine Mülltonne zu werfen und auch, mit Lebensmitteln so umzugehen, dass sich dort niemand etwas wegholen kann. Dafür braucht man keine Gesetze, sondern nur ein wenig Vertrauen darin, dass die Menschen, wenn man sie gewähren lässt, in der Regel ganz von allein die richtigen Entscheidungen treffen.
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Aber ein Molloch wie die EU, der Krümmungsgrade für Saure Gurken vorschreibt und schon mal 17 Jahre brauchte, um einen Standard für die Rückspiegel von Traktoren zu entwerfen, kann natürlich nichts dem Zufall (oder dem gesunden Menschenverstand) überlassen.
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Koste es, was es wolle.

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