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Fakten zur Jugendarbeitslosigkeit in der EU

....aber die Menschen sollen bis 67 arbeiten! Egal wie sie imstande sind mit neuen Technolgien zurande zu kommen oder es mit Burnout noch zu wollen. Die Jungen haben nicht mal die leiseste Chance für ein machbares Sozialsystem zu sorgen. Sozial verträgliches Ableben nutzt der Sache nicht.

angeblich verlorene Generationen gab es schon viele

Aus dem Artikel Hier wachse eine verlorene Generation heran, warnen Experten immer wieder.
 
Verlorene Generationen sind schon oft prophezeit worden, aktuell ist von den vielen verlorenen Generation in Deutschland ja nicht viel zu sehen.
Solche Zuspitzungen sprechen jedenfalls nicht für diese Experten.
 
Zum Problem der Jugendarbeitslosigkeit: Die Existenzgründung sollte stärker gefördert werden. Alte Menschen sitzen nunmal auf Ihren Arbneitsplätzen, das ist ja auch OK ... 25% der Jugendlichen werden ohnehin in Jobs arbeiten die die Alten nicht kennen, Jobs die sie sich schaffen können müssen, und was ist da besser als junge Menschen die zur Realisiserung ihrer Ideen zusammenfinden.
 
Wir brauchen mehr Innovationen, und wir brauchen mehr Arbeit, beides ist durch bessere Möglichkeiten zur Existenzgründung erreichbar.

Ach, wirklich?

Es ist ja interessant das im Politikbüro des Westens ein wenig von der Realität durchgedrungen ist. Ist sich die Einheitspartei CDU/SPD/Grüne/PDS/FDP auch einig das sie sich einig sind? Dann kann ja das viel drüber reden und sinnloses tun losgehen.

Am besten schaffen wir noch ein paar Arbeitsplätze in den Bereichen die eh schon so überflüssig wie ein Kropf sind. Z. B. mehr Steuerberater, Aktienanalysten und Banker, nicht zu vergessen, Hedgefondmanager.

Aber bitte dringend benötigte Bereiche wie Krankenschwestern, Krankenhausärzte oder Altenpfleger im Gegenzug kürzen, damit diese bei noch weniger Gehalt sinnvolle Arbeit verrichten.

Welche Werte wir hochhalten zeigt, wessen Geistes Kinde wir sind.

Wenn 100% der Menschen arbeitslos sind, werden wir uns vl. irgendwann fragen für wen da eigentlich produziert wird. Es ist nicht so das die Rohstoffe, 'das Geld' fehlen würden, sie sind nur nicht da wo man sie braucht.

Eine 169 Stundenwoche wäre sicherlich auch ein brauchbare Lösung. ;)

An der EU wird festgehalten bis zum bitteren Ende

Die Entwicklung ist klar. Bei der hohen Arbeitslosigkeit in der EU, insbesondere unter den Jugendlichen, drängen immer mehr Menschen auf den deutschen Arbeitsmarkt.

Die Frage lautet: "Kann der deutsche Arbeitsmarkt das kompensieren?"
Nein! Das kann er nicht! Denn welche Perspektive kann der deutsche Staat seinen eigenen jugendlichen Schulabgänger, Auszubildenden und Studenten denn schon heute bieten? Wenig!

Die eigene Arbeitslosigkeit im Land wird massiv bekämpft. Arbeitsplätze für die Bürgerinnen und Bürger müssen geschaffen werden. und für was? Damit diese letztendlich durch billige Arbeitskräfte aus dem Ausland ersetzt werden!

Die Koseqenz davon ist die steigende Arbeitslosigkeit der eigenen Bevölkerung und ein erhöhter Bedarf an Sozialleistungen. Diese Sozialleistungen werden allerdings nicht unerschöpflich zur Verfügung stehen. Am Ende steht der Bankrott. Die Griechen werden wissen von was ich spreche.

Aber an der EU wird festgehalten werden, bis zum bitteren Ende!

Guter Versuch, aber Wichtiges fehlt

Es ist ja verdienstvoll wenn die tagesschau versucht das Thema näher zu beleuchten, aber die ausgewählten Fakten und Tabellen sagen teilweise nichts über das Problem aus.

Weitgehend irrelevant ist z.B. die demographische Struktur in den Ländern.
Sehr viel aussagekräftiger wäre dagegen die ArbeitslosenRATE, die leider nur selten gezeigt wird. Sie zeigt den Anteil der Arbeitslosen an der Bevölkerung des jeweiligen Alters, während die meist und auch hier verwendete ArbeitslosenQUOTE, z.B. die genannten ca. 45% für Spanien, den Anteil der Arbeitslosen an den Jugendlichen darstellen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. In Spanien sind aber etwa 60% der Jugendlichen noch in Scuhle und Studium und suchen daher gar keine Arbeit.

Das bedeutet, dass in Spanien tatsächlich etwa 45% derjenigen übrigen 40%, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, arbeitslos sind, also weniger als ein Fünftel (ca. 18%) der Jugendlichen.

Richtig bleibt natürlich, dass auch das zu viel ist.

Sieht das keiner?

Da rollen Sachen mit katastrophischem Ausmaß auf uns alle zu! Wenn dieser Trend noch ein paar Jahre anhält dann werden aus den "Jugendlichen" frustrierte Erwachsene sein, die dann extremistischen Parteien, wie der "goldenen Morgenröte" in die Arme laufen.

Ich bin ehrlich gesagt sehr erstaunt, dass die Rechtsextremisten und die Kommunisten noch so verhältnismäßig schwach sind.

Es ist jammerschade. Der Traum von der europäischen Vereinigung und der absoluten Beendigung innereuropäischer Kriege wird vom wahnsinnigen Finanzmarkt zu Grabe getragen...............................................

und noch etwas...

Noch eine Ergänzung zu den Zuzugszahlen nach Deutschland:

Die Zuzüge in andere Mitlgiedsstaaten der EU sind teilweise erheblich höher.

Etwa sind in den letzten 10 Jahren allein ca. 2 Millionen Rumänen, d.h. 10% der Bevölkerung nach Westeuropa, vor allem Italien, Spanien und Frankreich, gezogen.

Bei der aktuellen Volkszählung stellte auch Rumänien selbst fest, dass die gezählte Bevölkerung zwei Millionen niedriger lag als bislang geschätzt. Seitdem weigert sich die dortige Regierung das Volkszählungsergebnis anzuerkennen, weil es erheblich innen- und außenppolitische Konsequenzen haben könnte (Quoren bei Volksabstimmungen, Sitze im Europäischen Parlament, Zuweisungen der EU etc.)

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