Kommentare

Unruhen in Europa

Könnte eng werden für den Friedensnobelpreisträger, wenn Merkels "Großzügigkeit" nicht gebührend gedankt wird.
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Es läuft alles auf hartnäckige Massendemos und die üblichen Polizeiauswüchse hinaus. Und wir haben es im Süden nicht mit Extremisten zu tun sondern mit der verzweifelten Mehrheit aus der Mitte der Bevölkerung! Eine verlorene Generation, die sich von der Politik verhöhnen lassen muss.
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Was mich beunruhigt ist, dass friedliche Demonstranten von Polizisten in Zivil berichten, die sich unter Demonstranten mischen, Sachbeschädigung an Gebäuden etc. begehen und anschließend zusammenrotten und abziehen. Solche Tricks legitimieren dann Gewalt gegen friedliche Demonstranten aus der Mitte der Gesellschaft!

Lohn-Stückkosten-Trugschluss

Die ehemaligen EU-Jobs sind heute in Asien und bringen dort nur einen Bruchteil des Geldes an Löhnen. Entsprechend haben gierige Gewinnmaximierer das globale, vor allem jedoch das europäische Absatzpotential auf dem Gewissen.
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Unser Boom resultiert nicht aus den niedrigen Lohn-Stück-Kosten sondern aus unserem Sortiment, welches begehrte Luxusgüter für die Profiteure der Globalisierung offeriert. Profit, der zu Lasten der Schwächsten in Europa, den USA und der Ausgebeuteten im fernen Osten geht!
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Entweder "Qualität" oder "Billig" – bei Qualität geht es nicht um Preise (Luxusgüter); bei "Billig" können wir aufgrund des Euro NIEMALS mit Fernostasien mithalten.
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Um begehrte Luxusgüter zu fertigen, benötigte der Süden ggf. hunderte Milliarden an Produktionsgütern oder Milliardeninvestments, die ausbleiben weil Löhne zu hoch.
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Danke ignorante Politik! Danke Lobbyisten! Ihr habe binnen kürzester Zeit ein ausbalanciertes System vernichtet und ihr verantwortet die bevorstehenden Unruhen!

6 Milliarden für die Jugend Europas

Die 6 Milliarden werden die Jugendarbeitslosigkeit in Europa nicht bekämpfen. Diese Summe ist gerade zu lächerlich, aber welches EU-Land ist bereit mehr dafür aufzubringen. Schade, dass die Jugend keine Bank ist, da würden sogleich ganz andere Summen locker gemacht.
Das Geschachere um den erneuten Britenrabatt ist beschämend. Der Brittenrabatt gehört ersatzlos gestrichen. Die Britte können ja gerne aus der EU austreten.
Wie aber kann man die Jugendarbeitslosigkeit in Europa bekämpfen? Zunächst einmal müssen sich in den Ländern die Strukturen ändern. In Spanien z.B. kannte man bis vor Kurzem die Berufsausbildung in dem Sinne nicht. In meinen Augen würde es Sinn machen, wenn z.B. die "Alten" eher in Rente gehen dürfen, wenn - und das ist jetzt zwingend 1 junger Arbeitnehmer nachrückt und Firmen ab einer gewissen Grösse müssen per Gesetz verpflichtet werden auszubilden. Da gäbe es dann auch kein freikaufen.
Ich frage mich ohnehin warum die Jugend so lange "friedlich" bleibt.

Nicht zum Aushalten

Da investiert ein Staat Milliarden in Überwachungstechnologie um seine Bürger und auch gleich noch den Rest Europas auszuspioniern und was passiert? Genau, nichts aber halt das stimmt ja so nicht, denn man schenkt diesem Staat dann auch noch fast vier Milliarden Euro damit er wegen seinen Aktionen nicht am Bettelstab nagt. Ich frage mich wirklich was da für ein Signal ausgesendet werden soll. Eigentlich bin ich sehr Europafreundlich aber wenn sich ein Staat wie Großbritannien seinen Partnern gegenüber dermaßen unfreundlich um nicht zu sagen feindlich verhält, sollte man ihm schon zumindest was das Geld betrifft die rote Karte zeigen.

Man sieht...

...marktkonforme Demokratie KANN NICHT funktionieren.
Es geht einfach nicht, dass derjenige, der eine größere Marktmacht hat mehr Stimmanteil oder Einfluss in der Politik bekommt.
Gestern hat die Autolobby es geschafft die Klimaziele zu kippen. England bekommt mal wieder seinen Rabatt - mit sicherheit dank der wunderbaren Banken, die ja dort diktieren, wie das Land zu laufen hat. In Irland - das hat man ja mit dem Telefonat mitbekommen - wird die marktkonforme Demokratie sowieso pervertiert..

Frau Merkel: Nehmen sie endlich abstand von dieser schädlichen Politik!

Britenrabatt???

Was geht denn hier ab?!

Die Briten sollen erstmal alles zu GCHQ auspacken bevor die irgendetwas in der EU wieder zu melden haben!

Es ist eine Schande der jetzigen deutschen Regierung, daß augenscheinlich gar nichts für die Interessen der Wähler gemacht wird.
Friedrich will genau dieselbe Überwachung und Merkel schiebt den Briten lieber Geld hinten rein! Einfach unfaßbar, washier abläuft.

Gerechtigkeit

Ein weiteres Fremdwort für die EU, wie schon Demokratie, Mäßigung oder Verantwortung. Noch mehr Britenrabatt? Gehts noch? Wenn die EU nur den geringsten Anspruch an sich selbst hätte, dürfte es überhaupt keine Rabatte für irgendwen geben. Warum sollte GB Sonderrechte haben? Andere Länder, allem voran natürlich wieder Deutschland, zahlen mehr. Wie kann Merkel da zustimmen?
Die Milliarden für die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit sollten aus den nationalen Haushalten kommen, so ist es nur eine weitere Maßnahme, die besonders Deutschland benachteiligt.
Wir brauchen wirklich einen drastischen Wechsel in der deutschen Politik, weg von der Europafixierung und hin zu der eigentlichen Aufgabe: dem deutschen Volk, das bleibt in der EU nämlich völlig auf der Strecke.

@Gentleman_

Wie siehts denn mit Arbeitszeitverkürzung aus?
30h-Woche wäre doch eine feine Sache.

Geschwafel ohne Erfolg

Was wieder als Erfolg verkauft wird, ist nur ein Sammelsurium von Versagen, Inkompitenz und BlaBlaBla.
Wieso muss England wieder einen Rabatt erhalten und diesmal noch größer? Vielleicht profitiert ihre Landwirtschaft nicht so stark von den Finanztöpfen der EU, dafür aber umso stärker ihre Finanzwirtschaft mit ihren abenteuerlichen Finanzkonstrukten. Es wäre nur recht und billig, wenn England fair zahlt. Wieso ist dieses Land überhaupt noch in der EU?
Die Jugendarbeitslosigkeit in den EU-Ländern wird jetzt zu einem europ. Problem gemacht und damit vor allem für Deutschland. Deutschland kann nichts dafür, wenn die Jugend jahrzehntelang am Bedarf vorbei ausgebildet worden ist und wird. Abgänger von techn. Berufen, Ingenieure, Pfleger usw. werden gesucht. Natürlich wurde weitgehend das studiert, was gefällt, aber kaum gebraucht wird und wenn, dann beim öffentl. Dienst. Dieser muss aber jetzt sparen.
Außerdem sind die Arbeitsmarktstrukturen stark verkrustet und privilegieren die Alten.

ich hoffe

die meisten werden dieses trauerspiel, was in brüssel, auch unter grosszügiger anteilnahme der deutschen kanzlerin, abläuft, auch in ihre planungen bei der anstehenden wahl, wo sie das kreuzchen zu machen haben, mit einbeziehen.

was die briten angeht: gerade erst wurde publik, mit welcher unverfrorenheit die regierung der insel und ihre geheimdienste fast schon kriminell einen überwachungsapparat aufgebaut haben, der an schamlosigkeit nicht mehr zu überbieten ist, selbst vor diplomaten bei G8-treffen nicht halt machte. und dann stellt sich ein Cameron hin und fordert auch noch. und um dem ganzen die krone aufzusetzen, gibt rest-europa auch noch nach.

da fehlen mir die worte!

@AK47

Unsere Regierung tut schon lange nichts mehr für die Interessen der Wähler. Das fing im Grunde mit der Agenda 2010 an und geht bis zum heutigen Tag.
Friedrich will genau dieselbe Überwachung wie die Briten und fragt deshalb bei den riten ahnungslos nach wie das Ganze funktioniert. Ich bin mir sicher, dass wir in Deutschland genauso überwacht werden, nur wissen wir nix davon. Ohne die Enthüllungen über die Spitzelprogramme der USA und GB wüßte auch niemand davon.
Die Briten haben erneut Rabatt bekommen, weil Cameron sonst eine Einigung bis in die nächste Eiszeit blockiert hätte. Dieses Verhalten nenne ich Erpressung, aber das ist ja seit Maggie Thatcher so. Es hat halt auch niemand in der EU den Schneid zu sagen, liebe Briten so nicht. Risinenpickerei ist nicht erwünscht oder ihr könnt gerne gehen. Gleiche Rechte und Pflichten für alle.

@tagesschau

ich bitte sie höflichst, die überschrift des artikels zu prüfen!
"Hoffnung für die Jugend" kann man so nicht stehen lassen, zumindest fehlt ein fragezeichen dahinter.

mit hoffnung hat das nichts zu tun, was da beschlossen wurde, eher mit verhöhnung der europäischen jugend. das ist fast schon arrogant gönnerhaft, wie man uns dieses "hilfspaket" verkaufen will seitens der EU.

Warum kriegen die Briten Rabatt?

Weil sie diese gesamte "schmutzige Wäsche" der restlichen europäischen Politiker kennen.

Kein Rabatt---gleich rausschmeißen.

@AK47

Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich, da werden die Unternehmer nicht mitspielen. Oder es werden eben keine neuen Leute eingestellt, sondern die gleiche Arbeit muss dann eben in 30 Stunden erledigt werden.
Arbeitszeitverkürzung bei gleichzeitiger Gehaltskürzung werden die meisten Arbeitnehmer sich nicht leisten können, da ohnehin viele im Niedriglohnsektor ihr Geld verdienen müssen.
Oder aber der Gestzgeber müsste ein entsprechendes Gesetz erlassen. Aber die Lobby der Arbeitgeber würde das zu verhindern wissen. Ich höre Hundt schon bellen.

100% Arbeitswillige, 50% Jobs

Bildung, Beamtenentlassungen, Mammut-6-Milliarden-Finanzspritzen werden nichts daran ändern, dass wir dang Rationalisierung, dank Globalisierung, dank der Gierde der Aktionäre, der Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft schlichtweg zu wenig Jobs für zu viele Europäer haben. Das ist die einzige, sich zuspitzende Konstante.
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Leider hören wir keine vernünftigen oder zumindest skeptischen Stimmen aus der Politik. Stimmen, die in der Globalisierung eine Sackgasse für das globale Wirtschafts- und Sozialsystem, für hart erarbeitete Werte erkennen. Stimmen, die den Euro als Katalysator der Probleme im Süden zumindest in Betracht ziehen. Stimmen, die die unbeholfenen politischen Manöver als völlig verantwortungslosen Experimentierkasten herausstellen.
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Es geht um Perpektiven. Um Existenzen. Es geht um Menschen.

Solange die Korruption in den Südländern

nicht bekämpft ist, macht es überhaupt keinen Sinn, irgendwelche Gelder dort zu investieren. Beamte und sonstige Profiteure machen sich die Taschen voll und die Masse bleibt wieder auf der Strecke.
Die Politik wird sagen, sie habe was getan und die Leute können für einige Zeit beruhigt werden. Aber irgendwann merken sie, dass diese Versprechungen wieder nichts gebracht haben und dann beginnen die Unruhen erneut. Furchtbar diese Systemdokterei.

@ Gentleman

eine verständliche aber trotzdem völlig falsche Logik!
Nur durch längeres Arbeiten im Alter, höhere Produktivität und somit höherer Kaufkraft kann den Jungen wieder eine Perspektive geboten werden.

Im Gegensatz zu unseren Flaschen

hat Cameron das beste für sein Land (und letztlich alle anderen Geberländer, denn der Britenrabatt limitiert indirekt das EU Budget) herausgeholt.

Und wieder die Magische Zahl ! ! !

8,1 Milliarden ! Kommt das keinem Seltsam vor ? 8,1 Milliarden bei der Flutopferhilfe, 8,1 Milliarden bei dem Hubschrauberkauf, 8,1 Milliarden jetzt bei der Hilfe gegen die Jugendarbeitslosigkeit.
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Wobei ich mich jetzt frage, was ist schlimmer? Die EU weite Jugendarbeitslosigkeit oder die Schäden derer die von der Flut heimgesucht wurden zu beseitigen. Aber bei beidem nur 8,1 Milliarden Euro.
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Also doch eine Magische Zahl 8.100.000.000.000.

@gierde zerstört -Merkels Großzügigkeit?-

"wenn Merkels "Großzügigkeit" nicht gebührend gedankt wird."

Merkels Großzügigkeit? Das Geld stammt weder von Merkel noch aus Deutschland. Es wird im Europäischen Haushalt umgeschichtet. Im Übrigen sind 6 Mrd., auf 2,5 Jahre verteilt ein Witz bei jetzt schon bald 28 Staaten, die Mitglied der EU sind.

Die Mittel der EU stammen aus folgenden Einnahmen: ca. 18% Zölle, die an den Außengrenzen der EU erhoben werden, ca. 45% aus einem festen MWSt-Aufkommen der EU Staaten und ca. 36% aus Zuwendungen der Mitgliedsstaaten, gemessen am Bruttosozialprodukt der jeweiligen Staaten. Die Gelder sind im Übrigen nie weg, sondern werden dann zum größten Teil für Agrar-und Infrastrukturmaßnahmen wieder an die Mitgliedsländer ausgeschüttet. Hiervon hat Deutschland z.B. nach der Wende wegen der vielen nötigen Infrastrukturmaßnahmen weit überproportional profitiert.

Ich verstehe nicht, dass viele Kommentatoren ständig so schreiben, als würde Deutschland jetzt 6 Mrd. zusätzlich ausgeben.

Es ist genügend Geld bei der EU vorhanden

Wer am Mittwoch in der ARD die Sendung plusminus gesehen hat konnte sehen dass sehr viel Geld für solche Strukturreformen (z.B. über 40 Milliarden Euro nur für Spanien und Italien in den Mittelstands-Fördertöpfen der EU) vorhanden sind und vor allem aus diesen Ländern NICHT abgefordert werden.
*
In der Sendung wurde gezeigt dass deutsche Firmen aus dem Mittelstand als Krisengewinnler z.B. in Spanien kleine Unternehmen kaufen und somit Arbeitsplätze erhalten. Die betroffenen Mitarbeiter freuen sich und sagen dass jetzt die Arbeit viel besser und strukturierter läuft.
Vor allem wurde dabei aber gezeigt dass die Mittel der Fördertöpfe der EU nicht genutzt werden. Die Firmen dort könnten selbst günstiges Geld bekommen um zu investieren und strukturell zu modernisieren.
Sie tun es nicht, warum?
En Hauptgrund ist dass die Banken vor Ort nicht den Mut haben zusätzliche Kredite zinsgünstig zur Verfügung zu stellen.
*
Die Sendung plusminus von Mittwoch kann man in der mediathek der ARD sehen!

Euro Hawk @ 11:28 von subetica

Mittels EuroHawk Aufklärungsdrohnen und INDECT-Gesichtserkennungsabgleich können dann die Identitäten der Demonstranten festgestellt werden.
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Dazu dienen nämlich die, mit Feinstsensorik ausgestatteten Drohnen, die in über 10 km Höhe über EU-Territorium fliegen sollten.

Flickschusterei und

Flickschusterei und Schönfärberei!
Die 6 Milla kommen ganz bestimmt jedem einzelnen Jugendlichen zugute. Ganz sicher.
>
Dieses Geld fliesst in die Wirtschaft. Ob die nun rigoros Lehrstellen schafft, ist so weit ich das sehe: an Freiwilligkeit der Wirtschaft gebunden.-
>
Ich sehe mich schlecht informiert und vielleicht können Mitkommentatoren diese Vermutung bestätigen. Das ist jedenfalls ein riesiges Gemurmel um 6 Milla für die Jugend. Es ist einfach eine Konjunkturhilfe für die Wirtschaft in der Hoffnung, dass auf Nebengleisen auch die Jugend Arbeit findet. Wenn das wirklich so ist, dann ist das gar nichts. Keine Leistung oder Lösung der Politik. Billiges Zeug. Zwei Jahre Zeit gekauft.-

@ 11:43 von Hugomauser

Wir sind einer Meinung – "Merkels Großzügigkeit" war ironisch gemeint :-)

Britenrabatt

wer meint einen Rabatt bekommen zu muessen und trotzdem viel Mitspracherecht moechte, sollte austreten.

@julesv -unsere Flaschen?-

"Im Gegensatz zu unseren Flaschen
hat Cameron das beste für sein Land ... herausgeholt."

Wir "Flaschen" leben zu 42% vom Export, von denen wiederum fast 65% an die anderen EU Länder geliefert werden. Das verdanken wir nicht zuletzt dem EURO, da die Währung für uns unter- und für die meisten anderen EU Staaten überbewertet ist.

@ 11:53 von Gandhismus

Sie schreiben:
"Es ist einfach eine Konjunkturhilfe für die Wirtschaft in der Hoffnung, dass auf Nebengleisen auch die Jugend Arbeit findet. Wenn das wirklich so ist, dann ist das gar nichts. Keine Leistung oder Lösung der Politik. Billiges Zeug. Zwei Jahre Zeit gekauft.-"
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Vielleicht können Sie ja sagen wer anders als die Wirtschaft ansonsten die Arbeits- bzw Ausbildungsplätze für die Jugend bereitstellen soll?
Die Caritas oder das Rote Kreuz?
Es ist nun einmal so dass ohne eine funktionierende und wettbewerbsfähige Wirtschaft GAR KEINE Arbeitsplätze entstehen! Ansonsten können Sie ja gerne Vorschläge machen wer die Arbeistplätze zur Verfügung stellen soll.
Der Staat?
Der braucht dafür Steuereinnahmen und die fließen auch nicht ohne eine funktionierende Wirtschaft!
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Realität ist dass bei der EU auch ohne diese 6 Mrd. Euro genügend Geld zur Verfügung steht, siehe um 11:44 von Bernd1.
Man muss es nur nutzen und da fehlt leider die richtige Strukturpolitik in den betroffenen Ländern.

@Hugomauser

Es ist richtig, dass wir eine Exportnation sind und viel in die EU Staaten exportieren.
Aber werden unsere Exporte denn auch tatsächlich bezahlt? Schauen Sie sich bitte mal die target-2 Salden an. Wenn ich dann noch die ganzen EU-Milliarden, die Deutschland als Nettozahler in den Sumpf Europa pumpt, dann habe ich eher den Verdacht, dass wir unsere Exporte nicht nur "verschenken" sondern auch selbst bezahlen.
Mir wäre es lieber, die Handelsbilanz wäre ausgeglichen. Deutschland würde weniger exportieren sondern mehr importieren, dann würde es auch den europäischen Staaten wirtschaftlich besser gehen.

Hugomauser

"Ich verstehe nicht, dass viele Kommentatoren ständig so schreiben, als würde Deutschland jetzt 6 Mrd. zusätzlich ausgeben."

Bei vielenn besteht der Eindruck, dass Deutschland die Eu quasi allein finanziert. Dass den nicht so ist, zeigt ihr Beitrag. Eine interessanten Vergleich möchte ich hinzufügen.

Im Vergleich zur nationalen und regional/kommunalen Ebene ist der EU-Haushalt relativ klein: Er macht etwas mehr als 1 % des europäischen Bruttonationaleinkommens aus, während die Staatsquote in den meisten Mitgliedstaaten bei 40–50 % liegt. Insofern sind die EU Mittel doch sehr begrenzt und rechtfertigen nicht die Aufregung mancher User.

Rabat für die Britten? Aber sicherlich doch.

Gestern gab es ein Treffen mit den Landesbeauftragten für den Datenschutz in Erfurt, wo der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar sagte, dass der in Deutschland geltende Datenschutz damit hintergangen wird, indem man die Geheimdienste der USA und UK freie Lauf in Ihrer Spionage lässt und dann Unsere Geheimdienste über die Geheimdienste der USA und UK über irgendwelche Aktivitäten informiert werden.
Wundert es da noch jemanden wenn man den Briten 200 Millionen Euro mehr Rabatt gewährt und damit verdeckt die Spionage gegen Uns über die EU mitfinanziert wird?
Mich jedenfalls nicht.
LG Coolchen

@ 12:25 von mondfee

Sie schreiben:
"Aber werden unsere Exporte denn auch tatsächlich bezahlt? Schauen Sie sich bitte mal die target-2 Salden an. Wenn ich dann noch die ganzen EU-Milliarden, die Deutschland als Nettozahler in den Sumpf Europa pumpt, dann habe ich eher den Verdacht, dass wir unsere Exporte nicht nur "verschenken" sondern auch selbst bezahlen."
*
Wenn Sie sich die target-2 Salden anschauen können Sie feststellen dass diese in den letzten Monaten schrumpfen weil wieder besser bezahlt wird.
Und zu behaupten "ganzen EU-Milliarden, die Deutschland als Nettozahler in den Sumpf Europa pumpt" zeigt vielleicht nur dass wenig Verständnis für die realen Zusammenhänge in der Wirtschaft vorhanden ist? Nur mit subjektiven Vorurteilen kann man solche auch nicht erkennen.
Der user Hugomauser hat vollkomen Recht mit seinen Aussagen.
Ohne den Euro und seine Vorzüge für die Wirtschaft hätten wir wohl ein paar Millionen Arbeistplätze weniger in Deutschland und in anderen EU-Ländern die auch mit profitieren.

Den Rabatt hat sich Cameron redlich verdient!

Da er ständig gegen die EU wettert und diese auspioniert, kann man ihn nur mit einem Entgegenkommen besänftigen. Einleuchtend, oder?

@11:44 von Bernd1 – Lobhudelei

"Die betroffenen Mitarbeiter freuen sich und sagen dass jetzt die Arbeit viel besser und strukturierter läuft."
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Abgesehen von der Lobhudelei gegenüber den deutschen Firmen, die aus "reinem Altruismus" dort investieren, ist in Ihrem Satz schon die nächste Rationalisierung greifbar. Dagegen wäre nichts zu sagen, würde der Produktivitätsfortschritt gerecht verteilt. Wie halten Sie es denn damit?

@ a.hapunkt

Du hättest recht wenn es nur eine fixe Anzahl von Arbeitsplätzen gäbe. Dem ist aber nicht so. Je produktiver die Bevölkerung desto mehr neue Arbeitsplätze werden geschaffen (siehe heutiges China oder D nach dem Krieg). Umgekehrt je weniger Menschen sich an der Wertschöpfung beteiligen desto mehr Energie muss von der arbeitenden Bevölkerung abgeschöpft werden um die Unproduktiven durchzufüttern. Dementsprechend sinkt die Kaufkraft und somit die Anzahl der Arbeitsplätze.

@ Hugomauser

mondfee hat es bereits völlig richtig dargestellt. Wir geben den Griechen et al. das Geld damit sie unsere Waren kaufen können. Leider werden die Club Med Staaten die Schulden aber niemals zurückzahlen. Unsere Exportüberschüsse sind daher Makulatur. Anstatt das Geld dem Club Med bzw. der EU zur Verfügung zu stellen, sollte lieber die Binnenkaufkraft durch Steuersenkungen erhöht werden. Dann können wir die Sachen die wir herstellen wenigstens selbst kaufen anstatt sie im Mittelmeerraum zu versenken.

Man muss es sagen, wie es

Man muss es sagen, wie es ist: Europa ist eigentlich am Ende. Es haben sich im Prinzip lauter Staaten zum Eurobund zusammengeschlossen, die wirtschaftlich am Boden liegen. Da helfen all das Geschwafel, Finanzhilfen, Fonds nichts, nur hartes Sparen, gerechte Steuern, Aufbrechung der Verkrustungen, Eindämmung der Korruption usw. Alle Länder wollen Wohlstand, aber nichts dafür leisten. Nur Deutschland konnte sich zu zaghaften Maßnahmen durchringen, die besonders den Normalbürger betrafen, was natürlich wieder nicht gerecht war. Ich sehe kein Licht am Ende des Tunnels für Europa.

@Bernd1

Ich bin ganz sicher kein Wirtschaftsexperte, aber da darf ich Sie trösten, Sie Bernd1 sind ebenfalls alles andere als ein Wirtschaftsexperte. Das zieht sich durch sämtlich Ihrer Kommentare hier im Forum.
Was ich aber besitze, dass ist ein gesunder Sachverstand und ich höre den Leuten gut zu - sowohl im Inland auch im Ausland.
Der Euro hat Vorzüge für die Wirtschaft, er dient vor allem der Finanzwirtschaft. Ohne den Euro hätten wir sicher ein paar Millionen Arbeitsplätze, da gebe ich Ihnen recht. Diese würden aber vor allen Dingen im Niedriglohnsektor wegfallen.
Erklären Sie mir aber bitte, wie ander EU-Länder mit profitieren? Das habe ich leider nicht verstanden.

Märchen vom Euro @ 12:39 von Bernd1

"Ohne den Euro und seine Vorzüge für die Wirtschaft hätten wir wohl ein paar Millionen Arbeistplätze weniger in Deutschland und in anderen EU-Ländern die auch mit profitieren."
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Eine Behauptung, die durch die Realität widerlegt wird. Der Euro ist als Mixwährung für Volkswirtschaften mit gefragten Produkten und für Volkswirtschaften mit weniger nachgefragten Produkten zu hart für den Süden. Unsere Produkte könnten wir auch mit harter DM verkaufen – Produktions- und Luxusgüter. Und von dem Geld könnten wir bedeutend mehr in EU-Ländern mit weicher Währung (billiger Tourismus, billige Güter) ausgeben. Zudem wäre der Süd-Binnenmarkt gestärkt, wenn dank weicher eigener Länderwährung Importprodukte teurer werden.

@ 12:46 von Prostration

Sie schreiben:
"Abgesehen von der Lobhudelei gegenüber den deutschen Firmen, die aus "reinem Altruismus" dort investieren, ist in Ihrem Satz schon die nächste Rationalisierung greifbar. Dagegen wäre nichts zu sagen, würde der Produktivitätsfortschritt gerecht verteilt. Wie halten Sie es denn damit?"
*
Abgesehen davon dass ich mit dem zitierten Satz lediglich die Aussagen der dortigen Mitarbeiter weiter gegeben habe würde ich sagen, dass gerechte Verteilung von Produktionsfortschritten sicher etwas sinnvoll notwendiges ist.
Aber ich denke mal dass JETZT erst einmal diese Menschen froh sind über jeden Arbeitsplatz der überhaupt erhalten bleibt oder wieder neu geschaffen wird!
Alles zu seiner Zeit würde ich sagen!
+
Außerdem war für mich die Aussage wichtiger dass die in den EU-Fördertöpfen vorhandenen -zig Milliarden Euro endlich auch abgerufen und sinnvoll für die Wettbewerbsfähigkeit des dortigen Mittelstandes eingesetzt werden.
Denn vor allem im Mittelstand entstehen Arbeistplätze!

@10:45 von Dark Chaos

Britenrabatt? Gehts noch?
Wo ist das Problem? Der Britenrabatt kann gar nicht hoch genug sein. Am Besten bei 100%.
und der Deutschenrabatt sollte in gleicher Höhe (100%) umgehend eingeführt werden.
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Es ist doch pervers dass D netto ca. 12Mrd € nach Brüssel abdrückt, und sich mit 8 Mrd verschulden muss, um Flutschäden zu beseitigen und Opfern zu helfen.

@ Bernd1

die Target Salden gehen zurück aber nicht weil die Schulden der Krisenländer zurückgehen!

Auszug aus dem Spiegel:
Als Erfolg der EZB-Politik will der Ifo-Chef das [Sinken der Targetsalden] aber nicht werten - im Gegenteil: "Die Märkte werden beruhigt, weil wieder neue Wege gefunden wurden, die Steuerzahler der noch gesunden Länder Europas in die Haftung zu nehmen", kritisiert Sinn. Er meint damit nicht nur die möglichen Staatsanleihenkäufe, für die die EZB und damit letztendlich auch die europäischen Steuerzahler geradestehen müssten, sondern auch die geplanten Bankenhilfen aus dem europäischen Rettungsfonds ESM. "Die Schuldenkrise frisst sich immer stärker in die Budgets der europäischen Kernländer hinein", klagt Sinn, "doch die Politik feiert die Verschleierung dieses Sachverhalts als Erfolg."

Die Krise ist aus Sinns Sicht also keineswegs gelöst, die Risiken haben sich lediglich verschoben.

@ Ryder.W

Ja sieht verdammt duster aus.

Britenrabatt???

Wann verlassen die Briten endlich die EU - wer nicht mit dabei sein will, soll doch bitte gehen. Ständig blockieren Sie und stimmen dann gegen Rabatt zu. Ich glaube es wäre besser, die Eu ohne die Briten zu organisieren. Kein Mensch braucht die Briten in der EU. Und das Jugendpaket - 6 Mrd. in 2 Jahren - haben wir endlich begriffen, was wir unter deutscher Führung mit unserer Politik angerichtet haben ? Das dauert doch Jahre bis die Jugend wieder Chancen hat ! Aber gerade unsere deutsche Regierung war ja beratungsresistent aus Angst, dies alles dem deutschen Wähler zu erklären. Aber so blöd sind wir gar nicht - und so feige wie unsere Regierung auch nicht.

Staaten schaffen keine Jobs ..

und Unternehmen stellen nicht ein, wenn keine Absatzmöglichkeiten für Produkte/Dienstleistungen bestehen.
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Selbst Keynes der Groß-Guru der Staatstimuli, sagte:
Man kann die Pferde zwar zur Tränke führen, aber saufen müssen sie selbst"

Die "Tränke" ist durch die EZB in biblischem Ausmaß überflutet. Selbst wenn die Banken, als Krisenmitverursacher dank Draghi und Dumm-Politikern, mit EZB-Zockergeld versorgt, die größten Nutznießer der Gelddruck-Politik sind bleibt noch genug übrig um dem "Mittelstand" Kredite zu gewähren.
NUR (s.o) man braucht Kredite nicht und nimmt sie deshalb nicht in Anspruch.
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Statt zu akzeptieren, dass die "Krise" die Kompensation voriger Verwerfungen ist, wird mit 6Mrd € staatlich organisierte Scheinbeschäftigung "geschaffen", und die Erholung verzögert.
Schlimmstenfalls "entstehen" unproduktive "öffentl. Jobs" die private Jobs vernichten und Lohn- sowie Pensionsansprüche nach sich ziehen, die die Staaten nur über Schuldenaufnahme zahlen können.

@mondfee

Arbeitszeitverkürzungen kann man sich in verschiedenen Varianten vorstellen. Fakt ist, daß mitder weiteren Automatisierung die durch den Menschen zu leistende Arbeit weniger wird und daher anders verteilt werden muß, wenn annähernd gleich viele Leute beschäftigt werden sollen. Daher glaube ich, daß man um Arbeitszeitverkürzungen nicht drumrum kommt.

Wieso?

Wieso die Europäischen Partner den Briten einen Rabatt gewähren ist mir angesichts der deren EU-rechtswidrigen Spionageprogramms einfach unverständlich.

@ Ryder W. 12.55 Uhr

@ HartAberWahr 13.40 Uhr
Sie haben Recht!
Immer mehr Wohlstand geht nicht, auch wenn die Leute das wollen. Durch ständige Pump-Überschuldung werden die Probleme nur in die Zukunft verschoben. Geben wir uns doch mal zufrieden, denn im Gegensatz zu unseren vorhergehenden Generationen geht es uns doch sowieso gut. Die Verteilung muss allerdings gerechter erfolgen und zwar von oben nach unten. Auch in Spanien, Griechenland, Italien gibt es genügend Superreiche und Nutznießer der Krise.

@13:07 von Bernd1

"ich mit dem zitierten Satz lediglich die Aussagen der dortigen Mitarbeiter weiter gegeben habe würde ich sagen, dass gerechte Verteilung von Produktionsfortschritten sicher etwas sinnvoll notwendiges ist."
*
Gestatten Sie die Anmerkung, daß der Ton die Musik macht. Ihr Enthusiasmus für die deutschen Firmen ist unübersehbar wie auch der für Merkel. Wie Sie das mit der gerechten Verteilung von Fortschritt vereinbaren, bleibt wohl Ihr Geheimnis. Zumal Sie ja meinen "alles zu seiner Zeit", was für Merkel und die Firmen Hoffnung keimen läßt auf eine Vertagung auf den Nimmerleinstag.
*
Sie schreiben "vor allem im Mittelstand entstehen Arbeistplätze!" – Haben Sie die Monopolisierung der Wirtschaft verschlafen, die Ihre Traum-Kanzlerin so eindrucksvoll unterstütz?

Rabatt bei der Mitbestimmung

Wie wärs mit einem Briten-Rabatt bei der Mitbestimmung, was wie wann in Europa geschehen soll? Entsprechend ihrem Engagement bzw. der britischen Obstruktion würde sich das auf null Gewicht bei Entscheidungen auswirken. Ein großer Fortschritt für Europa.

@11:44 von Bernd1

Nur "Selberdenken" macht schlauer. Wer seine Thesen durch Verweis auf ARD-Sendungen untermauert, zeigt damit m.E. - zurückhaltend formuliert - zumindest Denkfaulheit. Ich wette, mit einem TV-Team und anderer Intention in spanischen Firmen unterwegs, könnte ich genau gegensätzliche Statements einfangen. Ist aber gar nicht nötig, denn man braucht nur regelmäßig europäische - zB. spanische - Zeitungen zu lesen. Da erfährt man, was spanische Autowerker bei SEAT zur dortigen Firmenpolitik sagen. Da gibts schon keinen Unterschied mehr zu deutschen Unsitten.
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Überhaupt finde ich es geradezu unverschämt, spanischen Unternehmern als Umkehrschluß Unfähigkeit zu unterstellen ("... wurde gezeigt dass deutsche Firmen aus dem Mittelstand als Krisengewinnler z.B. in Spanien kleine Unternehmen kaufen und somit Arbeitsplätze erhalten. Die betroffenen Mitarbeiter freuen sich und sagen dass jetzt die Arbeit viel besser und strukturierter läuft.".
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Am deutschen Wesen...usw. - oder wie meinen Sie das?

12:49, julesv

". Anstatt das Geld dem Club Med bzw. der EU zur Verfügung zu stellen, sollte lieber die Binnenkaufkraft durch Steuersenkungen erhöht werden. Dann können wir die Sachen die wir herstellen wenigstens selbst kaufen anstatt sie im Mittelmeerraum zu versenken."
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Erstens mag ich Kampfbegriffe wie "ClubMed" nicht. Wer solche benutzt, hat sich aus einer sachorientierten Diskussion verabschiedet.
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Zweitens reden Sie einer Erhöhung des Privatkonsums das Wort. Ich frage mich nur, wie der in Deutschland noch gesteigert werden soll. Alle halbe Jahre ein neues Auto, alle drei Wochen eine neue Waschmaschine? Verzeihung, aber so viel können wir gar nicht konsumieren, wie wir produzieren können.
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Ist Ihnen vielleicht auch schon die Idee gekommen, daß genau hier das Problem liegt? Stichwort "gesättigte Volkswirtschaft".
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Wir haben kein Produktionsproblem, das Problem liegt in der Verteilung, da großer privater Reichtum Weniger großer öffentlicher Armut gegenübersteht. Da hilft sparen gar nix.

Der Fehler liegt im System.

Selbstverständlich wird die "6-Mrd€-Maßnahme" verpuffen ohne spürbare Positivwirkung für die Zielgruppe der "jungen Arbeitssuchenden". Der Fehler liegt im System. "Günstige Kredite" für Unternehmen, zur vorzugsweisen Einstellung Junger, sind wie das von hinten aufgezäumte Pferd.
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In Arbeitsplätze wird investiert, wenn wirtschaftlich sinnvoller Bedarf besteht (Auftragslage/Expansion/Gewinnerwartung), aber niemals aus altruistischen Motiven. Dazu könnte man noch viel schreiben bis hin zum "Geschenk der 1-€-Jobber" für deutsche "gGmbH's", und zur Frage, warum die bereitgestellten EU-Beihilfen nicht von seriösen Firmen abgerufen wurden. Ist doch klar: Die Beihilfen laufen über die jeweiligen Hausbanken als Sicherheiten für Kredite, für die beantragende Firmen ZUSÄTZLICHE eigene Sicherheiten bereitzustellen haben. Wer's nicht glaubt = einfach mal selbst probieren - zum Abgewöhnen! Alteingesessenen und gesunden Firmen werden von BWL-Bankschnöseln Vorfinanzierungen (Material etc.) verwehrt.

@ 13:02 von mondfee

Sie schreiben:
"Ohne den Euro hätten wir sicher ein paar Millionen Arbeitsplätze, da gebe ich Ihnen recht. Diese würden aber vor allen Dingen im Niedriglohnsektor wegfallen."
*
Wenn Sie sich in der deutschen Wirtschaft auskennen würden dann wüssten Sie dass die Arbeitsplätze speziell in den exportstarken Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau, Automobile etc. die bestbezahlten Arbeitsplätze in der deutschen Industrie sind.
DIE würden ohne Euro gefährdet bzw. weg fallen oder wären ohne Euro gar nicht entstanden!
Versuchen Sie doch bitte mal diese Zusammenhänge ohne subjektive Vorurteile realistisch zu betrachten!

@ 14:29 von Prostration

Sie schreiben:
"Sie schreiben "vor allem im Mittelstand entstehen Arbeistplätze!" – Haben Sie die Monopolisierung der Wirtschaft verschlafen, die Ihre Traum-Kanzlerin so eindrucksvoll unterstütz?"
*
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Die Realität ist immer noch dass auch in Deutschland und Europa über 80% aller Arbeistplätze im Mittelstand entstehen.
Die wenigen Großunternehmen stehen zwar jeden Tag in der Zeitung, aber sie sind nicht die entscheidenden Kräfte für unsere wirtschaftliche Stärke und die Exporterfolge.
DAS ist der Mittelstand, und dieser Mittelstand ist es auch der in den anderen europäischen Ländern investiert!
Globalisierung heißt dass die Unternehmen globaler denken und handeln müssen, hat aber weniger mit der Größe von Unternehmen zu tun!
Wahrscheinlich haben Sie die Namen von mehr als 90% der exportierenden Unternehmen aus Deutschland noch nie gehört, eben weil sie nicht so groß sind.
Aber sie sind erfolgreich!

@ 14:58 von Zwicke

Sie schreiben:
"Nur "Selberdenken" macht schlauer. Wer seine Thesen durch Verweis auf ARD-Sendungen untermauert, zeigt damit m.E. - zurückhaltend formuliert - zumindest Denkfaulheit."
*
Danke für die Belehrung, aber das anführen solcher Beispiele ist hier völlig normal.
Aber wir können das gerne bei Ihren früheren postings mal überprüfen :-)
*
ZumThema:
Aus den angefürten Beispielen zu behaupten man würde "spanischen Unternehmern als Umkehrschluß Unfähigkeit unterstellen" ist vielleicht der Beweis dass Sie sich mit den Inhalten nicht befasst haben. Man sollte vielleicht versuchen seine eigene Vorurteile beiseite zu lassen wenn man andere kommentiert?
Tatsache ist dass ALLE Experten die Wettbewerbsfähigkeit vieler (NICHT aller) Unternehmen in den Krisenländern als Problem erkannt haben. Und Tatsache ist dass deutsche Unternehmen vor allem deswegen international erfolgreicher sind weil sie produktiver sind, TROTZ höherer Löhne der Mitarbeiter in Deutschland!
Das sind Fakten!

@Bernd1

Gerade in den Exportbetrieben z.b. Autoindustrie und deren Zulieferer arbeiten sehr viele Niedrigloehner. Die Stammbelegschaft ist relativ klein und verdient tatsächlich gut. Der Großteil der Beschäftigten bildet aber ein Heer von Leiharbeiter und diese verdienen 1/3 tel weniger als die Stammbelegschaft. Werkverträge sind gerade groß im Kommen. Die Leiharbeiter und Zeitarbeiter werden als erstes entlassen. Mir scheint, dass Sie die wirtschaftlichen Zusammenhänge nicht oder nicht mehr verstehen.

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