Kommentare

Ökonomen waren sich sicher ...

So ist das mit der Ökonomie. Selbst wenn sie sicher sind, stimmt ihr Ergebnis meistens nicht - siehe auch Wachstumsprognosen.
Trotzdem war die Bankenrettung durchgehend alternativlos - Sozialismus für Banken seit 2009.

Nachvollziehbar

Die Entscheidung der Fed ist nachvollziehbar. Leider werden alle Sparer in der freien Welt noch eine Weile mit einem Zinssatz leben müssen, der geringfügig unter der Inflationsrate liegt. Gut für die Häuslebauer.

An die Redaktion

Interessant wäre doch einmal zu recherchieren wo das ganze Geld hinfließt! In der Realwirtschaft kommen ja offensichtlich nur wenige der zig Millarden an. Die Kreditvergabe an Private verharrt auf niedrigem Niveau. Welche neuen Blasen werden hier also aufgepumpt? Eine guter Hinweis könnten die Rentenmärkte sein, welche seit Ausbruch der Krise heiß begehrt sind, man schaue sich einmal den Kursverlauf des REX an. Auch der DAX erklimmt immer neue Rekorde welche kaum von der wirtschaftlichen Entwicklung getragen werden. Nächste Frage: Wenn die Blasen an den Rentenmärkten platzen, die Notenbanken folglich alles an Anleihen aufkaufen müssen und das Geld den Realmarkt flutet, wie will man dann eine Inflation abwenden? Bitte verstehen Sie den Kommentar als Aufforderung zur kritischen Recherche. Die wenigsten können ansonsten mit dieser Meldung etwas anfangen

Niedrige Inflation

Die Politik der US-Notenbank sorgt relativ zuverlässig für einen stabilen Geldwert. Der Dollar hat zwar heute gegenüber dem Euro ein wenig Boden verloren. Aber gegenüber den anderen wichtigen Währungen in der Welt, insbesondere gegen dem Yuan, wird er vermutlich in den kommenden Jahren tendenziell gewinnen.

@Kenner

Interessant wäre doch einmal zu recherchieren wo das ganze Geld hinfließt!

Wie meinen Sie das? Hier fließt doch kein Geld. Die Fed übernimmt Staatspapiere.

Auch der DAX erklimmt immer neue Rekorde welche kaum von der wirtschaftlichen Entwicklung getragen werden.

Das müssen Sie schon den Menschen überlassen, die durch ihre Aktienkäufe die Kurse steigen lassen. Die wirtschaftliche Entwicklung ist positiv und Anteile an Aktiengesellschaften sind begehrt.

Ironie der Geschichte

Es ist schon eine Ironie, dass Banken die Finanzkrise verantworten, wodurch Sie dank EZB und FED billiges Geld erhalten und ihre Investmentwerte in immer größere Höhen steigen. Gleichzeitig muss der Steuerzahler Milliarden für Bankenrettung bezahlen, während sein Sparvermögen schrittweise entwertet wird. Und davon profitieren die Immobilienmärkte, durch die die Finanzkrise überhaupt erst ausgelöst wurde.

Besser so

Für die Inder, die Brasilianer, die Chinesen und ihre absackenden Währungen ist es auf jeden Fall besser, die Fed wartet mit der Zinsanhebung noch ein paar Monate.

Für die deutschen Sparer ist es eher schlecht.

@von zierde gestört

>Hier fließt doch kein Geld. Die Fed übernimmt Staatspapiere.
und der Staat gibt das für diese Papiere erhaltene Geld aus. Staatsfinanzierung mit der Notenpresse.

>die wirtschaftliche Entwicklung ist positiv und Anteile an Aktiengesellschaften sind begehrt.
Die Wirtschaft wird von der FED gestützt wie seit Jahrzehnten nicht mehr - und die Aktienkurse erreichen gleichzeitig neue Hochs. Geht es noch perverser?

@zierde gestört

"Hier fließt doch kein Geld"
Aha und mit was zahlt die FED? :-)

Das überrascht mich gar nicht...

Die Bernankes, Draghis, und Kurodas dieser Welt werden weiterdrucken, was das Zeug hält. Durch die Flut billigen Geldes werden die Höhenflüge der Aktienkurse und die Gewinne der Finanzwirtschaft aus dubiosen Spekulationsgeschäften unterhalten, die nicht mehr annähernd die realwirtschaftliche Entwicklung nachzeichnen - am Ende bleibt bedrucktes Papier.

Dollarblase

Die USA "druckt" also pro Bürger ca. 4000$ pro Jahr. Die nächste Finanzkrise wird also definitiv eine Dollarblase werden - unmöglich, dass die FED das Geld wieder einsammeln kann. Und natürlich wird das einen massiven Einfluss auf die Aktienkurse haben. Die Aktienkurse spiegeln momentan meist nur den Überfluss an billigem Geld, nicht aber den Unternehmenswert wider. Sozusagen eine Sachanlage aufgrund möglicher Inflationsängste.

@ms1963

Das sehen Sie gar nicht so falsch. Die Politik des billigen Geldes dämpft die Gefahren einer erneuten Krise ein wenig.

Hier wird nicht wirklich Geld gedruckt

@Wichtigwichtel: Staatsfinanzierung mit der Notenpresse.

Was meinen Sie mit Notenpresse?

Druck = Kraft / Fläche

@the_aa: Die USA "druckt" also pro Bürger ca. 4000$ pro Jahr.

Nein, nicht wirklich.

Kein Papier

@abzockerinitiative: am Ende bleibt bedrucktes Papier.

Das ist kaum anzunehmen. Haben Sie eine Vorstellung davon, wie viele Sattelzüge man für 85 Milliarden Dollar in Scheinen braucht?

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