Kommentare

Aus der fremdenfeindlichen "Fortschrittspartei" ist

Massenmörder Andres Breivig hervorgegangen.

Die internationale Presse, von der New
York Times bis zum Tagesanzeiger in der
Schweiz, betont diese Tatsache.

Offensichtlich sind Teile von Europa als
Reaktion auf die Krise auf
dem Weg nach ganz rechtsaußen; sie haben
aus der Geschichte nichts gelernt.

Populisten, Populisten, Populisten..

Die inflationäre Verwendung des Begriffs Populist, für alles was Links- und Öko-Populisten in deutschen Redaktionsstuben nicht genehm ist ist kaum mehr erträglich.

Zum Glück sind immer weniger Menschen bereit diesen Neusprech zu akzeptieren.

Der "Journalismus" hierzulande ist eher zur Hetzmaschinerie denn eine Institution zur Informationsvemittlung verkommen. Vom Credo eines Hajo Friedrich, dass man sich "mit keiner Sache gemein machen solle, auch nicht mit einer Guten" ist nichts, aber auch gar nichts übriggeblieben.

Das ist die Tendenz

Norwegen zeigt uns leider die Tendenz für ganz Europa. In immer mehr Ländern werden europakritische und ausländerfeindliche Rechtspopulisten stärker und werden zunehmend mit bürgerlich-konservativen Kräften in die Regierungsverantwortung streben.
Die linken Parteien geraten langsam in die Minderheit.

@HartAberWahr

Ich finde es richtig, die Rechtspopulisten auch beim Namen zu nennen. Ihr Vorwurf der "Hetzmaschinerie" an die Journalisten ist nicht nachvollziehbar.

Freies Norwegen

In einem weiteren Europäischen Staat hat sich der Wille zur Freiheit und gegen die Bevormundung und Gängelung der Brüsseler Eurokraten durchgesetzt.
Mein herzlichen Glückwunsch dazu an die Norweger!
Leider ist dieses in Deutschland (noch!) nicht möglich..

@ Alkoholproblem wenn LINKE fehlen,kommen Rechtspopulisten

Die linke Partei SV in Norwegen hat sich mit ihrem Bündnis mit der AP Partei von Stoltenberg sehr geschadet.Sie hat zu viele Kompromisse gemacht um "regierungsfähig" zu sein. Mit Beliebigkeit macht man sich bei den Wählern unglaubwürdig. Bei fehlenden linken Alternativen aber kommt es zwanglläufig zum Rechtsruck.Ob in Norwegen,oder Österreich. Im Norwegenservice.net vom 30.08.2013"Sosialistisk Venstreparti (SV) – Sozialistische Linkspartei

Der Name dieser Partei klingt recht martialisch, am Ende ist SV jedoch eine relativ angepasste linke Partei, die in der derzeitigen Koalition ziemlich stark von der Arbeiterpartei in die Schranken verwiesen wird und keines ihrer, durchaus lobenswerten, Ziele umsetzen konnte. Dementsprechend schlecht sind die Umfrageergebnisse."

http://www.norwegenservice.net/die-norwegische-parteienlandschaft

@ lynx

Die Medien in Europa sind gleichgeschaltet. Was nicht Links ist muss Rechts sein, so kann gute Politik schädlich beeinflusst werden. Danke Medien: Jeder der nicht Rot oder Links ist muss ein Nazi sein. Eine Politische Mitte ist wohl verpönt.

Armes Norwegen!

Ja vi elsker dette landet - Ja, wir lieben dieses Land, so fängt die norwegische Nationalhymne an.
.
1971 war ich zum ersten Mal in Norwegen, habe dort 1973 geheiratet. Damals fuhr jeder brav seine 80 auf der E18 Kristiansand - Oslo. In der Stadt war sofort die Polizei da, wenn jemand zu schnell fuhr oder es Ärger gab. Überall waren die Menschen freundlich und friedlich.
.
1998 war ich dort als Dolmetscher bei Gleisbauarbeiten. Da war die "neue Zeit" schon zu merken. Lass es 2001 gewesen sein, da bedrängten mich auf der E18 ein fetterJugendlicher in einem Jeep mit Handy am Ohr, weil ich "nur" 80 fuhr.
.
Das Land hat durch das Öl einen enormen Aufschwung genommen. Und was folgt daraus? 0-Bock, Anti-Ausländer, fette Bürger, Konservative und Rechtspopulisten.
.
Mein Schwiegervater hat in seiner Jugend "paa" Toten 50 Oere am Tag verdient. Er hat für Bjoerneboe´s (Braathens Safe) gearbeitet. Was er wohl sagen würde? Gott hat ihn zu sich genommen, und ich drücke mir eine Träne aus dem Auge

Vorbilder

Nachdem uns jahrelang die skandinavischen Länder als ach-so-tolle Vorbilder mit der ach-so-toll-überragend-modernen Gesellschaft vorgehalten worden sind, bietet sich jetzt die Gelegenheit, die Dinge wieder realistisch zu sehen. Auch dort ist eben nicht alles Gold was glänzt, und auch dort haben die Menschen ihre Probleme.

Komisch, daß in der BRD seit Jahren immer in andere Länder geblickt wird, als ob bei uns alles völlig problematisch und hoffnungslos veraltet wäre. Ich finde das bedenklich.

Wie gesagt: Mehr Realismus bitteschön.

@ Alkoholproblem & @ lynx - Fehlende linke Alternativen

Dazu gibt es noch einen weiteren Punkt zu beachten. Bei der Bundestagswahl hat sich ja auch schön gezeigt, daß erhebliche Teile der Bevölkerung in DE mit dem Gesellschaftsentwurf des linken Lagers nicht einverstanden waren. Bei aller Selbstkritik von SPD und Grünen ist dieser inhaltliche Punkt noch nicht angesprochen worden, weder von den Parteien selbst noch von Seiten der Medien. Überhaupt wurden die politischen Inhalte bei der Nachlese bislang nicht ernsthaft erwähnt - außer bei der FDP natürlich.

Ich denke, daß es so durchaus auch in anderen europäischen Ländern aussieht.

Und dann läuft es ganz simpel auf folgendes hinaus: Wer meine Ansichten nicht vertritt, den wähle ich nicht.....

@DeHahn Wasmach ich jetzt mit meinem Norwegerpullover?

Ich trage keine Fahnensymbole spazieren,außer auf meinen Winterpullover. Im letzten Jahr darauf angesprochen, fand ich Norwegen vorbildlich hinsichtlich seines Umgangs mit den Folgen dieses Massenmörders.1971 war meine Kindheit. Ich weiß niemand stand damals in Deutschland für altes Brot an, oder durchwühlte Müll nach Verwertbarem das man zu Geld machen muß. Die Haustüren unseres Hauses waren auch in der Nacht nicht immer abgeschlossen. Naziaufmärsche waren unbekannt und Dicke selten."1971 war ich zum ersten Mal in Norwegen, habe dort 1973 geheiratet. Damals fuhr jeder brav seine 80 auf der E18 Kristiansand - Oslo. In der Stadt war sofort die Polizei da, wenn jemand zu schnell fuhr oder es Ärger gab. Überall waren die Menschen freundlich und friedlich.-Das Land hat durch das Öl einen enormen Aufschwung genommen. Und was folgt daraus? 0-Bock, Anti-Ausländer, fette Bürger, Konservative und Rechtspopulisten."

@ 00:07 von Alkoholproblem

Heute ist doch alles, was "rechter" als die sozialdemokratisierte CDU ist "populistisch".

Unter political correctness ist es, unter Strafe in die Schmuddelecke gestellt zu werden, verboten, anderes als die Mainstreammeinungen zu sagen.

-Ist die AfD populistisch?
Nein, es ist eine Partei, die zutiefst rational argumentiert

-Ist es populistisch, Ausländerkriminalität zu thematisieren?
Nein, denn es ist Fakt. Stattdessen wird bei Verbrechensbeschreibungen standardmäßig die Herkunft der Täter verschwiegen

-Ist es populistisch wenn man (mit guten Gründen) einen Rückbau der €kratur fordert?
Nein, denn die EU hat sich zum Gegenteil dessen gewandelt, was sie sein sollte. Dennoch wird jeder €kratur-Gegner als Anti-Europa-Populist hingestellt.

-Ist es populistisch gegen den Zuzug in die Sozialsysteme zu sein?
Auch das nicht. Denn der existiert nachweislich, und wird weder gewünscht noch gebraucht.

"Populismus" ist ein Kampfwort, wenn Argumente fehlen. Mithin das Gegenteil von Information.

Rechtspopulistisch, ausländerfeindlich.

Die 2 Totschlagargumente, die jede sinnvolle Diskussion linkspopulistisch im Keime ersticken. Es soll ja auch nicht diskutiert werden. Die wachsenden Spannungen in allen Ländern mit ungeregelter Zuwanderung werden einfach ignoriert oder schöngeredet. Diesen Rechtspopulisten geht es darum die Zuwanderung so zu regeln, daß es der aufnehmenden Gesellschaft bekommt und von Nutzen ist.

"0-Bock, Anti-Ausländer, fette Bürger, Konservative und

Rechtspopulisten."
Sonst ist Ihnen keine Veränderung aufgefallen ?
Wieder ein leuchtendes Beispiel linker Verdrängung.
Ihre Äußerung ist absolut populistisch, allerdings für linke Kreise. Aber die dürfen ja alles. Sogar Norweger beschimpfen.

War ja klar ....

Es ist leicht, sich zu einigen, wenn es gegen unbekannte Fremde geht. Da kann man auch mal ein Auge zudrücken und ein paar Asylgesetze verschärfen, wenn man ansonsten seine Politik durchsetzen (aka seine Pfründe wahren) kann.

Auch ich habe Norwegen für den Umgang mit den schrecklichen Verbrechen des Anders Breivik sehr bewundert.

Es tut bitter weh, dass sich seine einstigen Parteifreunde jetzt die Hände reiben ....

.... und ein paar Menschen mehr auf der Strecke bleiben.

Darstellung: