Kommentare

Immer so weiter ...

hauptsache die Nachbarn machen was falsch.

Das das Problemkind Deutschland heißt will niemand wahr haben.
Wir haben profitiert von den Schulden des Südens und um davon noch mehr zu profitieren haben wir deren Arbeitsmarkt zerstört in dem wir unsere Lohnstückkosten so niedrig gedreht haben das nur noch Finnland gleich auf ist. Und wir nebenbei die Richtlinie der EU extrem unterbieten (Frankreich liegt ideal).
Gemessen wurde die Richtlinie damals an der Lohnentwicklung in Deutschland (vor dem Euro).
Dann kam Agenda 2010 der Niedriglohnsektor aka Sklavenhandel und die immense Lohndrückerei geben uns den Rest.
Hauptsache wir sind Exportweltmeister und keiner der Arbeiter spürt davon etwas.
Das ist mehr als lächerlich, das ist ökonomischer Schwachsinn/Selbstmord.

Profitieren tun nur wenige Personen und die Angst vor dem Mann, aus Polen, China, oder sonstwoher.
Früher war es die Angst vor dem Russen, da ging es einem aber wenigstens noch gut. Musste ja auch war ja eine Frage des Systems.

Ohne Reformbereitschaft und

Ohne Reformbereitschaft und höhere Wettbewerbsfähigkeit wird es nicht gehen. Nur immer weiter neue Schulden machen läuft nicht mehr.

römische Staats-Schuldscheine

haha, Herr Jackisch.

Zu viele Förderung von

Zu viele Förderung von Großprojekten und effizienter Industrie und viel zu wenig Förderung für mittlere und kleine Unternehmen. Das ist des Übels Wurzel, aber leider kapiert es kein Politiker. Effizienz ist der FEIND DER ARBEITSPLÄTZE ... weswegen es auch ein Fehler ist hier in Berlin die drei Flughäfen durch einen zu ersetzen.
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Siemens will 15.000 Stellen streichen, aber wie sie das machen ist doch immer das Gleiche: Es werden fest angestellte Siemens-Mitarbeiter entlassen und die Arbeit wird von langfristig dort arbeitenden Fremdarbeitern erledigt. Und keinen Politiker interessiert das.

am ende zahlen

Wir doch gern die europäischen schulden! Vereint unter dem esm und guten freunden!

Armes Reich

Da die Geldelite in spät-römischer Dekadenz schwelgt, wird auch der Kapitalismus in Europa untergehen, wie einst das römische Reich.

Viele Denkfehler unserer Zeit...

... in einem Artikel zusammengefasst.
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Man sollte sich diesen Artikel als zeithistorisches Dokument aufbewahren. So kann man seinen Enkeln erklären wie die Gedankenwelt in unserer Zeit aussah.
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Der User Shantuma hat schon einiges gesagt. Hinzufügen möchte ich noch, dass der Begriff "Weltmarkt" relativ ist, wenn der größte aggressive Exporteur auch gleichzeitig größter Handelspartner ist. Eingebrochen ist der Export nach Deutschland mit der Agenda 2010, was man auch gut recherchieren kann. Die Steuerlast ist ebenfalls relativ, da es noch andere gibt mit höherer Steuerlast und ohne solche Probleme. Kann also gut sein, dass die Steuerlast und die Wettbewerbsfähigkeit keinen direkten Zusammenhang hat.
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Natürlich darf auch die übliche Kritik am Leitzins nicht fehlen. Der Monetarismus verteufelt die Planwirtschaft, meint aber Zinserträge per Erlass steuern zu können. Es ist im höchsten Maße absurd wie wir uns in Abgrund reiten.

@CE

Im internationalem Wettbewerb zeigt sich nunmal, dass Effizenz das einzige ist was uns Europäern weiter helfen kann. Französische Exporte in die großen Märkte außerhalb der EU sind vgl. mit D. die Ausnahme. Wie viel fränzösische Fahrzeuge oder sonstige Produkte haben Sie denn schon in größerem Umfang in den USA oder China gesehen? Ich habe da fast noch gar nichts gesehen. Wenn die Franzosen so weitermachen, folgen Sie den Briten und das wäre in meinen Augen eine echte Katastrophe.

Gute Mine zum bösen Spiel....

....genauso ist es, Herr Jackisch, wobei dies bald vorbei sein dürfte, denn wenn sich in Frankreich und Italien nichts Grundlegendes bewegt, dann geht es wirklich ans Eingemachte der Steuerzahler.

Bleibt zu hoffen, dass das BVerfG in Sachen Anleiheankäufe durch die EZB [=Schuldengemeinschaft durch die Kalte Küche] einen unmissverständlichen Riegel vorschiebt, damit diese unselige "Draghi-Taktik" uns nicht doch noch gewaltig auf die Füße fällt..!

@CE

Und Sie sind, so nehme ich an, der HR Manager von Siemens, da Sie ja so gut über die Personalstruktur Bescheid wissen.
Wenn Sie es sind: Tolleriert es Ihr AG das Sie hier Firmeninterna ausplaudern?
Wenn Sie es nicht sind: Bitte ich hiermit um Zahlen, Fakten und Belege für Ihre Behauptungen, ansonsten muss ich Sie bitten diese zu unterlassen.

Zustimmung und auch nicht

ja, Frankreich hat erhebliche Probleme, und von Italien ganz zu schweigen ... aber nein, auch Beide zusammen haben nicht das Potential, die Uhr zurückzudrehen.

@Didi

Zu glauben, diese ganze Euro-Krise würde ins nicht sowieso "gewaltig auf die Füße fallen", das halte ich für naiv.

Natürlich kann es nur so enden, dass es auch uns in Deutschland erwischt, wenn die Spaltung der Leistungsfähigkeit zwischen den Volkswirtschaften des Euroraums weiter voran schreitet - denn das ist der Kern des Übels.

Jetzt werden Sie dieses Übel nun einmal nicht beheben, indem Sie Südeuropa und auch Frankreich zur selben wahnsinnigen "Effizienz" führen können (Menschen lassen sich - zum Glück!! - nicht umerziehen), die Deutschland durch seinen technologischen Vorsprung gepaart mit jahrelangem Lohndumping und (mehr oder weniger versteckten) Industriesubventionen (Strompreis, Lohn-Aufstockung...) inzwischen erreicht hat.

Somit werden sich d. Spaltungen zwischen d. Volkswirtschaften u. innerhalb d. jeweiligen Gesellschaften d. einzelnen Staaten weiter verschärfen, was d. Karre erst richtig in d. Dreck führen wird!

Die Deutschen haben sich am 22.9. auch dafür entschieden!

@ 17:39 von CE

Sie schreiben:
"Zu viele Förderung von Großprojekten und effizienter Industrie und viel zu wenig Förderung für mittlere und kleine Unternehmen. Das ist des Übels Wurzel, aber leider kapiert es kein Politiker."
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Das mag vielleicht für Deutschland gelten.
In den EU-Fördertöpfen für den Mittelstand liegen seit Jahren zig-Milliarden Euro und werden aus den Problemstaaten nicht abgerufen.
Allein Griechenland könnte locker jedes Jahr 15 bis 20 Mrd- Euro aus dem Topf ziehen aber leider funktionieren die Strukturen vor Ort nicht.
Das gleiche gilt für Spanien und Griechenland!
Und weil das so ist hat Merkel Recht damit dass sie dringende Strukturreformen in diesen Ländern als Voraussetzug für die Euro-Hilfen fordert.
*
Es ist genug Geld in der EU da nur die Politiker vor Ort kriegen es nicht gebacken!

18:07, Didi

"Bleibt zu hoffen, dass das BVerfG in Sachen Anleiheankäufe durch die EZB [=Schuldengemeinschaft durch die Kalte Küche] einen unmissverständlichen Riegel vorschiebt, damit diese unselige "Draghi-Taktik" uns nicht doch noch gewaltig auf die Füße fällt..!"

Wenn ich Sie recht verstehe, dann meinen Sie, daß die Krise an uns vorbeigehen wird, wenn wir nur die Länder, die um uns herum in Schutt und Asche fallen, ihrem Schicksal überlassen, nach dem Motto "rette sich, wer kann".

Da ist es dann auch völlig egal, daß die Ökonomien der der westlichen Welt durch vielfältige Abhängigkeiten miteinander verknüpft sind, Hauptsache wir haben keine "Schuldengemeinschaft".

Diese Schuldengemeinschaft existiert seit Jahrzehnten, daran ändert kein Gerichtsurteil irgend was. Seit der "neoliberalen" Deregulierung ist die Lage völlig außer Kontrolle. Das Kapital ist international!

Das einzige, was langfristig helfen würde, wäre ein Systemwechsel. Dazu besteht momentan aber wenig Bereitschaft.....

„Weil die Produktionskosten zu hoch sind,

verliert Frankreich Anteile am Weltmarkt.“
Ja und nun? Produktionskosten zu hoch, ein Problem, dass seit Jahren besteht.
Währung abwerten geht ja im Korsett der Einheitswährung nicht mehr
Man darf gespannt sein, was auf den Straßen in Fr. passiert, wenn Hollande unter ökonomischen Druck Reformen durchführt.
Die Friedenswährung Euro wird noch böse Überraschungen bereit halten.

Das Märchen vom Niedriglohnland!

Natürlich gibt es in Deutschland Niedriglohnjobs.
Aber nicht in der Industrie und dort werden die Exportgüter gefertigt!
Fakt ist dass in der Industrie (und die exportiert) und in der Dienstleistung in Deutschland weiter deutlich höhere Löhne gezahlt werden als in den meisten anderen Ländern.
Quelle eurostat, die sind unverdächtig:
http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/
labour_market/earnings/main_tables
*
Tabelle anklicken:
"Durchschnittlicher Bruttojahresverdienst in der Industrie und im Dienstleistungssektor"
Danach liegt der Duchschnittslohn 2011 in Deutschland bei knapp 43.000 € im Jahr.
Spanien unter 28.000
Frankreich 35.000
Griechenland unter 29.000
etc..
Deutschland Billiglohnland?
*
Der Exporterfolg liegt nicht in den Löhnen von Putzfrauen, Friseusen und Einzelhandelsverkäuferinnen oder Wachleuten im Nachtdienst!
In der Industrie in der die Exportprodukte gefertigt werden bekommen die Mitarbeiter weiterhin Top-Löhne!
Exporterfolg wegen Niedriglohn ist Populismus!

Wie war das mit den

Wie war das mit den Horror-Nachrichten, welche laut AfD erst nach der Bundestagswahl wieder und verstärkt gemeldet werden?

Herr Jackisch bleibt unbelehrbar

Entgegen den Experten die etwas von Wirtschaft verstehen bleibt Herr Jacksich bei der EZB-Schelte und weigert sich die wirklichen Entwicklungen zur Kenntnis zu nehmen.
Er schreibt:
"Während die südlichen Krisenstaaten Spanien, Portugal oder Griechenland dahinläppern..."
Das ist Unsinn denn diese Länder zeigen eindeutige Fortschritte mit ersten Erfolgsmeldungen der Wirtchaftsentwicklung die Herr Jacksich nicht zur Kenntnis nehmen will.
Wirtschaftsexperten tun es und kommentieren positiv!
*
Dass Frankreich an seinen Strukturen leidet ist ein alter Hut.
Da wird zuviel Einfluss vom Staat auf die Wirtschaft genommen. Dauernde Subventionen vom Staat die immer wieder momentane Unternehmenskrisen dämpfen verhindern eigentlich notwendige Strukturveränderungen und Mondernisierungen.
Deshalb bleiben die Unternehmen schwach und nicht wettbewerbsfähig obwohl die Einkommen deutlich niedriger sind als in Deutschand!
Frankreich hat eine Reform wie die Agenda 2010 verpasst, das sagt Hollande selbst!

Na dann „recherchieren“ Sie mal

Exporteinbrüche Fr. nach VR China, Vereinigtes Königreich, Russland, USA, Südeuropa u.s.w.
Viel Spass

@ CE um 17:39

endlich die richtige lösung
und so einfach
wir machen einfach alles inefizienter, und stellen adfür noch die arbeitslosen dazu
sollte diese kaum stören, den arbeiten müssen sie ja nicht, wär ja viel zu efizient...

ich folge da dann doch lieber dem kapitalistischen/komunistischen traum das durch ausreichende efizienzsteigerung die arbeitslosigkeit auf 99% gesteigert werden kann
die 1% ist reine organisation
das will eh jeder machen

wer trotzdem was handgeschnitztes will:
keiner will hobies verbieten

@shantuma

ich kann dieses engstirnige Märchen
vom
bösen Deutschland nicht mehr hören, vergessen denn alle das die
Welt größer
ist als Europa? Würde Deutschland von heute auf
Morgen seine Wettbewerbsfähigkeit einbüßen würde sich nichts aber auch gar nichts ändern. Europa ist nur ein Teil der
riesigen Weltwirtschaft, wenn man sich nicht abhängen lassen will müssen StrukturReformen in fast allen Ländern her, nicht Deutschland sollte sich nach unten passen
sondern Frankreich und Co über den Tellerrand hinausgehen und begreifen das sie dabei sind Europas Reichtum langfristig vor die wand zu fahren

Diese französische Krise

Diese französische Krise ist schon seit Monaten Thema franz. und luxembourger Zeitungen (auch online) da kommt TS doch etwas spät ... oder soll von unseren Problemen wie Loewe, Siemens etc etc abgelenkt werden?

Also wenn schon alle

Also wenn schon alle erkennen, dass das Euro-System so nicht funktioniert, warum bezeichnet man dann immer eurokritische Parteien wie die AFD oder FPÖ als rechtspopulistisch? Ist es nicht okay, dass in einer Demokratie (!) ein Teil der Bürger eine andere Meinung vertritt? Nicht zu unrecht, denn wir hatten unter verschiedenen Währungen 50 Jahre Frieden in Europa, die gleichen Exportsteigerungen in Deutschland wie unter dem Euro und vor allem waren die Südländer viel erfolgreicher und wettbewerbsfähigerals unter dem Euro.

@ Bernd1 um 19:01

einerseits andererseits
natürlich ist der exporterfolg dtls nicht vom friseurlohn abhängig
im gegensatz zu umgekehrt
und da kommt man schnell zu dem punkt das die industrielöhne,ob der efizienz, zu niedrig sind, denn sie erwirtschaften im endefekt das umlaufeinkommen von dem der friseur, der kelner und die bäckereifachangestellte abhängig sind
gleichzeitig währe eine steigerung unproblematisch da die lohnstückkosten hierzulande eh sagenhaft niedrig sind
das teure hier ist die infrastruktur
also würde eine lohnsteigerung für putzfrau und wachtman im nachtdienst nur nutzen, nicht schaden.

Die Uhr tickt

Die Uhr tickt und ich sehe schon die jetzt gegebenen Bürgschaften durch die BRD fällig werden. Bin dann gespannt wer das bezahlt. Sicher nicht die mit Vermögen und diejenigen die durch Spekulation auch noch mit Krisen Milliarden Gewinne machen.

Da stellt sich auch die Frage warum SPD, Union und FDP uns Bürgern die private Vorsorge aufgezwungen haben um später überleben zu können? Wer was einzahlt kriegt so gut wie keine Rendite. Da reicht der Sparstrumpf der Oma dann doch und ist wahrscheinlich sicherer. Wenn man bedenkt das das ganze System kurz vor dem Kollaps steht. Als Fantasie würde ich das nicht mehr abtun.

Der Euro hat so ziemlich den grössten Schaden nach Kriegen in Europa verursacht. Kein Wunder das rechte Gruppierungen Boden gewinnen. Ich verteufle das, das ist aber das Werk der etablierten Politik die nichts kann und nur an sich und Vermögen denkt.

Wir echten Europäer wollen eben keine Auseinandersetzungen, deswegen ist der Nährboden EURO pures Gift für den Frieden!!!

@marc2010 um 20:01

in den 50 jahren frieden waren oder wurden alle auf das gemeinsame ziel des zusammenschlusses eingeschworen und dieser, um diese hofnung zu nähren vorangetrieben
der rückwärtsgang hatt klar vorraussehbare folgen
die angriffe auf die solvenz der südstaaten über den geldmarkt haben nichts mit mangel an normalem funktionieren zu tun
sie würden ihr auto auch nicht wegschmeissen nur weil ich ihre reifen zerstach

20:11 von Oberfranken KU

Nie war ein Krieg unter den europäischen Staaten unwahrscheinlicher.

@Nichtwählerin

"Na dann „recherchieren“ Sie mal"
.
Frankreichs Außenhandel steigt genau so wie das Defizit. Das heißt irgendjemand verkauft Frankreich weit mehr Waren als es jährlich zulegen kann. Das erkennen Sie schon im Artikel: Jakkisch redet vom "Anteil am Weltmarkt", der für das Land selbst völlig unerheblich ist. Listig listig.

@Bernd1

Ich glaube das Spiel gab es in Brasilien auch schon einmal. Leider geht es um Ungleichgewichte (also auch um alles was die Menschen zweiter Klasse nicht kaufen). Und andere Länder kranken nicht am Export, sondern an dem was wir nicht importieren. Und es bleibt bei den Lohnstückkosten, weil Sie auch nicht in den Laden gehen und eine Arbeitsstunde bezahlen, sondern was das Produkt kostet. Der Vorwurf bleibt.

@Der Lenz

Die europäischen Länder haben auf vielen Gebieten zusammen gearbeitet und immer wieder ihre Freundschaft bekannt - um Frieden zu haben, braucht man doch keinen Euro. Ich finde auch Ihre Schlussfolgerung in Ihrem Vergleich mit dem Auto nicht ganz passend, weil natürlich trennt man sich von einem Auto, das wegen seiner Mängel zu hohe Kosten verursacht, das nicht zu seinem Besitzer passt (etwa weil er nicht genug Geld hat, um das Benzin für einen 130 PS-Motor zu bezahlen) oder das durch zu unausgereifte Technik zu hohe Risiken birgt.

@ 20:06 von Der Lenz

Sie schreiben:
"also würde eine lohnsteigerung für putzfrau und wachtman im nachtdienst nur nutzen, nicht schaden."
*
Sie haben Recht damit dass die Löhne dieser Berufsgruppen steigen könnten ohne auf die Exporte Einfluss zu haben.
Von mir aus können diese ja auch steigen und z.B. bei den Frisören sind ja inzwischen auch Mindestlöhne beschlossen worden.
*
Das alles bestätigt aber die Aussage dass die immer wieder aufgestellte Behauptung falsch ist dass die Niedriglöhne in Deutschland der Grund für unseren starken Export wären.
Das ist ein Märchen!
*
Im Übrigen könne sich alle Freunde des Mindestlohnes freuen denn nach den Koalitionsverhandlungen der neuen Regierung wird es diese wohl geben, wenn auch etwas anders und differenzierter als von SPD bzw. Grünen gewollt!
Alles deutet darauf hin wenn man die Nachrichten verfolgt!

@ fathaland slim

"Das einzige, was langfristig helfen würde, wäre ein Systemwechsel. Dazu besteht momentan aber wenig Bereitschaft....."

Der wird kommen, ob wir bereit sind oder nicht.

Das Problem ist der Beamten "Macht" Apparat

Ich arbeite als Deutscher seit einigen Jahren in Frankreich in einer Erfolgreichen kleinen Firma mit ca. 120 Mitarbeitern.
Meiner Erfahrung nach ist das Problem von Frankreich eine mittlerweile ins absurde ausgeuferte Regulierungswut, verbunden mit einem Heer von Verwaltungsbeamten, welche noch mit unglaublichen, ans absolutistische grenzenden, Entscheidungsbefugnissen ausgestattet sind. Somit wird die eigene Wirtschaft komplett zugrunde gerichtet und Frankreich verwaltet sich tot.
Seit 2 Jahren versucht z.B. mein Arbeitgeber seine Fertigung bei Paris zu expandieren. Es ist unglaublich wie unverantwortlich sich die einzelnen Verwaltungsstellen verhalten. Das Argument Arbeitsplätze interessiert erschreckender weise dabei überhaupt nicht. Es ist den Beamten wichtiger sich gegenüber den anderen Verwaltungsstellen zu behaupten und Macht zu demonstrieren.
An diesem Apparat wird jede noch so kleine Reform in Frankreich leider scheitern.

Wurde vor dem EURO nicht seit langem ...

... gewarnt das er genau das bewirken wird, und das noch vor der Einführung?

Ach so, das waren und sind ja immer noch Spinner, richtig?

Das Deutschland mit dem Vorantreiben des Niedriglohn Sektors der Hauptschuldige ist, ist in der Tat richtig. Das Inflationsziel für die Euro Staaten wurde von DE deutlich unterschritten, und damit die Wettbewerbsfähigkeit der EU Länder unterminiert. Nicht nur das wir gute Technologie exportieren, für die wir demnächst wertloses Geld erhalten. Nein, wir müssen es auch noch zu Dumpingpreisen machen. Wir verschleudern unsere Technik billig ins Ausland.

Wenn unser ganzes Geld das wir für diese Technik erhalten ins Nichts weg platzt, dann wird dem ein oder anderen eventuell mal ein Licht aufgehen wir toll es wirklich ist Exportweltmeister zu sein. Digitale Nullen sind jedenfalls viel toller als selbst im VW/BMW/etc. zu sitzen, richtig? :)

Nicht das die Inflation die dafür erhaltenen Finanzwerte nicht eh schon ständig Richtung Null tendieren lassen.

um 20:34 von Phonomatic: Ich schreibe von Folgen

Sicher ist ein Krieg unwahrscheinlich. Es geht mir aber um den Schaden den die verfehlte Euro Politik in Europa zwischen den Staaten anrichtet. Es muss nicht unbedingt Krieg herrschen um Zwietracht zwischen Ländern zu säen.

Lassen sie noch Italien und dann Frankreich abstürzen, was meinen sie wie dann das Verhältnis zu Deutschland ist. Ich garantiere zu wissen wie die Meinung der Deutschen dann lautet wenn es Hart auf Hart kommt und die Bürgschaften fällig werden. Grosse Buchstaben in der Volks(-verhetzungs) Zeitung BILD.

Mal sehen ob das obligatorische Merkel "alternativlos" bei den Bürgern ankommt. Dann hat die Union wie immer von nichts gewusst. Schäbig, wie immer halt.

Der Euro an sich ist ein politisches Fantasiegebilde das keiner durchdacht hatte. Es ging wahrscheinlich den eitlen Hähnen nur um den Eintrag ins Geschichtsbuch. In der Geschichte tauchen aber nicht nur die Guten auf ;-)

@ marc2010 um 21:01

na sicher
deutschland hätte auch keine gemeinsame d-mark gebraucht
aber welche wirkung hätte wohl ihre abschaffung nd die einführung irgendwelcher schimmelpfennige in den ländern gehabt; warscheinlich hätte es die überzeugung gestärkt auch keine gemeinsame armee, polizei, grenze, zollgsetzgebung, verfassung oder sonstige staatlichkeit zu brauchen
in anbetracht dessen das dies nicht nur einmal in der geschichte passiert ist könnte man dies als gesetzmäßigkeit betrachten
danach hatte man als gemeinschaftliches vor allem schlachtfelder auf denen man sich traf.

das sie die gezielten angriffe auf diese währung, also die mutwillige sachbeschädigung am beispielauto genauso ignorieren wie die geschichtliche realität läst mich an der ausgewogenheit ihres blickes auf die causa € zweifeln
natürlich sind löcher im reifen disfunktional
gehören aber nicht zur standardausstattung
und ein anderes wird nicht kommen
man kann also die reifen wechseln oder zu fuß über die autobahn tapsen

@ 21:48 von Oberfranken KU

meine Güte ... wenn Sie das von irgendeiner Last befreit - was soll ich dann noch dazu sagen?

um 22:45 von Phonomatic: Nicht verharmlosen

Ich gehöre nicht zu den Egoisten und mich befreit gar nichts was ich schreibe. Beim Euro geht es um die Zukunft Europas und dem Miteinander. Das Einzige was die Politik zu dem Thema beigetragen hat ist die Rettung von Vermögen, Banken und zweifelhafter Finanzmärkte. Das dabei Europaweit Existenzen bedroht sind oder schon zerstört wurden macht es wichtig für uns alle. Der Journalismus und die Politik verfallen oft in die Beschreibung von Einzelschicksalen. Diese sind aber genauso ernst zu nehmen, da sich diese Vorfälle bedrohlich vervielfachen.

Die Leute, wie viele Journalisten, die von hohen Ross herunter beurteilen kennen diese Gefühle nicht.

Der Euro wird auf Dauer zur Gefahr wenn man nicht bald gegensteuert. Die Mär das wir profitieren kann man getrost in die Tonne treten. Wenn Dreiviertel Europas Pleite ist kauft keiner mehr deutsche Produkte. Durch die Lohnspirale nach unten in Deutschland ist der Binnenmarkt keine Zukunft. Der Euro ist kein Segen, eher das Gegenteil! AFD-NEIN!!

@ 23:06 von Oberfranken KU

Sie ziehen sich, finde ich, an apokalyptischen Szenarien auf. Das ist nicht realistisch oder objektiv.

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