Kommentare

Unglaublich...

...diese Flickschusterei, die Inkompetenz der EZB und die gekaufte Zinspolitik der Bankenmarionette Draghi.

Spätestens wenn der kleine Sparer dafür ZAHLEN soll, sein Geld auf der Bank zu parken, ist es an der Zeit, dieses perfide Experiment namens "Euro" als endgültig gescheitert zu erklären.

solange

Herr Dibelius der wahre bundeskanzler ist wird sich da nichts ändern! Garnichts!

Staat soll Kredite vergeben

die Banken wurden ja in den Gelderzeugungsmechanismus aufgenommen, weil man dem Staat alleine (aus Erfahrung) einen sinnvollen Umgang mit diesem Instrument nicht zutraut. Wenn die Banken aber keinen Dienst mehr für die Realwirtschaft leisten, sollte man die Kredite eben wieder mehr an den Banken vorbei vergeben. Kaum jemand kann es schlechter machen als die Banken im Moment. Die blähen das Geldvolumen ohne Beispiel auf, mit fast keiner Ankopplung an real geschaffene Werte.

Andere billig für sich arbeiten lassen..

...zu viel Geld ausgeben, Leute aus den ehemaligen kommunistischen Ländern benutzen, dass konnten sie schon immer gut. Und Reformierbar im Geist sind die alten Herren nicht.

Seltsame Horrorszenarien des Herrn Jackisch

Wie bereits in den letzten Monaten mehrfach erlebt und kritisiert lebt Herr Jackisch seine EZB und Draghi-Beschimpfung weiter aus. Und er beschreibt dabei auch Horrorszenarien die nun wirklich weit weg von jeder Realität sind.
Was Herr Jackisch in dem Absatz
Banken könnten Kosten weitergeben
beschreibet hat nun wirklich nichts mehr mit der Realität zu tun.
Das ist reine Panikmache und ein weiterer Versuch die EZB und insbesondere Herrn Draghi in Misskredit zu bringen.
Frage.
Was hat Herr Jackisch davon?
Führt er hier unter dem Schirm der Tagesschau einen Privatkrieg gegen Draghi?
Nur gut dass es eine solide Mehrheit von echten Finanzexperten gibt die eine realistische Berichterstattung über den Finanzmarkt bevorzugen!
*
Wenn Herr Jacksich mit seinen Prognosen Recht hätte müsste die US-Finanzwirtschaft schon längst explodiert sein, denn dort wird dieser Kurs schon ein paar Jahre länger betrieben!
Und zwar mit Erfolg, denn die US-Wirtschaft istr auf dem Weg der Genesung!

Und was ist der Grund alles Übels?

.
Der Grund, warum Banken den (Fast-)Pleitestaaten kein Geld leihen wollen ist, daß diese Staaten das Geld nie und nimmer zurückzahlen können werden, wenn nicht die Politik (auch die EZB) höhere und höhere Versprechen und Garantien gibt.
.
Nicht die Gesundheit der Staatsfinanzen ist der Garant für eine Rückzahlung, sondern nur die Launen der Politik. Wer will sich darauf schon einlassen?!
.
Das ist in etwa so, als wenn man einen todkranken Patienten zwangsbeatmet, aber doch den Tod nur um ein paar Monate/Jahre verschieben kann.
.

enteignung der bürger

diese politik enteignet die bürger kalt, sonst nichts. ist das alles was dort gemacht werden kann? das ist sicher zu wenig !

noch lange niedrige Zinsen..

..egal ob die Banken nun mehr Kredite vergeben oder weniger. Der wichtigste Punkt niedriger Zinsen ist de facto, dass die Staatsschulden bedient werden müssen. Erhöht man die Zinsen, würden auch die Zinsen für Staatsanleihen anziehen.

Egal als was passiert, die Zinsen werden noch Jahre sehr niedrig bleiben. Ganz entziehen kann man sich dem nicht. Aber mit geschickter Anlagestrategie kann man trotzdem das eine oder andere Prozent mehr erwirtschaften. Sein Geld auf der Bank parken ist jedenfalls nur wegen der Sicherheit. Also die Sicherheit dass man garantiert in einigen Jahren real Geld verloren hat, auch wenn nominal noch der selbe Betrag vorhanden ist. Aber das haben offenbar die meisten von uns noch nicht beg
griffen...

Systemrelevant!

Tja, Leute. Das sind die systemrelevanten Banken, die wir vor 3 Jahren um jeden Preis retten mussten. Alternativlos.
*
Diese Banken sorgen für Stabilität im Finanzsystem: für eine stabile Ausbeutung der Allgemeinheit zum Vorteil Weniger.

Herr Jakisch, geben Sie auf!

Milliarden Fliegen (Zentralbanker) können nicht irren;
Leute lasst uns ....... fressen!

Wirtschafts"wissenschaften" ...

... erweisen sich mehr und mehr als Kaffeesatzleserei, Glaskugelgeschwafel und Spökenkierei.

Diese "Wissenschaft" taugt nicht für gesetzmäßige Voraussagen. Richtige Voraussagen sind Zufälle, allenfalls zu 50% richtig (trifft zu/trifft nicht zu). Hinterher kann man'serklären; kraft seines akademischen Grades; nicht auf der Basi von Wissen, Gesetzen und seriöser Wissenschaft.

Da gab es in den USA doch das Beispiel mit dem Schipansen, der in der Universität (Stanford?) mit Dartpfeilen auf Börsenwerte geworfen und damit knapp bessere Voraussagen erreicht hatte, als zeitgleich Studenten der Wirtschafts"wissenschaften".

Letztlich macht gerade diese traurige "Zunft" unsere Gesellschaft kaputt. Wie lange lassen wir das noch zu?

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Alternativen

►Banken nur einen Maximalbetrag zur Einzahlung auf EZB Konten gestatten, darüber nichts annehmen.
►Den Negativzins an den Zinssatz der Bank für Firmeninvestitionen koppeln - also nimmt die Bank 7% Zinsen, dann verlangt die EZB von der Bank 7% Negativzins.
►Negativzins auch für Bankguthaben vorschreiben, damit den Banken gar nicht erst so viel Geld zugetragen wird.
►EZB verleiht das 10fache dieser üblichen Bankeinlage selbst als Kredit zinslos an Kleinunternehmer und Konsumenten.
►Negativzins auf alle Arten von Konten wird festgelegt, bis die Krise wirklich vorbei ist. Man lerne von Silvio Gesell und dem Experiment von Wörgl.

Branchenhilfe

Wie erwartet und von vielen prognostiziert zeigt sich wessen Kind
Herr Draghi ist.
Auf keinen Fall arbeitet er für die kleinen Leute, sondern für die Großbanken, wie vor seinem Engagment für die EZB.
Ob Immobilien oder Geld, nach siner Meinung gehört das alles
gebündelt in Freundes Hand.

das wird den Sparern nicht gefallen

Draghi vernichtet schon geraume Zeit unsere Ersparnisse durch den "Rettungskurs" der EZB. Und verteilt unser Geld an die Spekulanten, Hedgefonds und andere marode Banken um. Mit einem Negativzins würde die Situation endgültig eskalieren und ich bezweifle, ob die Verantwortlichen so schnell laufen können.

Heureka ... :-)

... naja, ER hats!

@seehechjt:"diese politik enteignet die bürger kalt,..."

Das ist genau das Ziel der ganzen Charade!

Als Schröder noch Kanzler war (zum Glück etwas länger her), wurde diesem einmal vor laufender Kamera erklärt, wie hoch die Sparguthaben der Deutschen seien. Es war regelrecht zu sehen, wie ihm das Wasser im Maul zusammenlief bei dem Gedanken, daß da doch heranzukommen sein müsse ...

Und seither dreht sich alle Politik um den zentralen Punkt: Die Staaten entlasten sich von ihren immensen Schuldenlasten, aufgetürmt durch ebenso unfähige wie verantwortungslose Politiker (!), durch eine moderate aber andauernde Inflation!

Sparguthaben? Eigentum der Bürger? Schutz der Bürger?

Nix da! Die Staaten werden sich entlasten - koste es uns was es wolle!

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Bernd1

"Und zwar mit Erfolg, denn die US-Wirtschaft ist auf dem Weg der Genesung!"

Hm...könnte es sein, dass die mäßige Genesung der US-Wirtschaft auch was damit zu tun hat, dass die unmittelbaren Auswirkungen der Krise vorbei sind und es einen Gas- und Ölboom gibt?

Ich finde, dass man es sich ein wenig einfach macht, immer jede Bewegung auf den Märkten/ und der Konjunktur auf eine politische Maßnahme zurückzuführen. In komplexen Systemen wirken viele Faktoren.

Übrigens müssten Sie dann umgekehrt auch zugestehen, dass die Niedrigzinspolitik (genau genommen wird sie in den USA schon seit mehr als 10 Jahren gefahren, nur zu Beginn nicht ganz so extrem wie jetzt) an der Krise mit schuld war, weil sie ein künstliches, schuldenbasiertes Wachstum und Blasen beförderte. Wie jetzt auch, siehe DAX.
Das Motto scheint zu sein: Wenn das Mittel beim ersten Mal nicht geholfen hat, müssen wir beim zweiten Mal die doppelte Menge geben.

Auf den Kopf gestellt!

Woher kommt das "billige Geld"?
Es sind die Geldwerte hinter denen Sachwerte und Dienstleistungen stecken.
Es sind die Gelder der Menschen. Durch deren Arbeit werden die Werte geschaffen.
Der Finanzmarkt hat diese Zusammenhänge ausgehebelt.
Oh, liebe Leute, ohne Zinsen geht es nicht in dieser Wirtschaft.
Wenn es keine Zinsen mehr gibt und die Inflation weiter geht, dann gibt es weniger für die Rente oder den Lohn oder niemand kann mehr sparen für das Alter, denn die Inflation frisst alles auf.
Nein wir brauchen Zinsen, damit unser Leben funktioniert aber wir brauchen auch Kontrolle der Marktwirtschaft.
Ohne Zinsen wird das Einkommen und Sparvermögen vernichtet. Herr Draghi, mit dieser Zinspolitik ist keinem gedient. Hören sie auf damit und sorgen sie dafür, dass die kleinen Vermögen nicht vernichtet werden oder gehen sie.

@Bernd1

der, der wohl für einen Bankenverband schreibt, dessen Mitglieder noch nicht mehr oder weniger mit Steuergeldern gerettet und daher verstaatlich sind. Aber klar, was nicht verboten ist, ist erlaubt und wo kein Kläger, da kein Richter. Logisch. Banken haben für die Realwirtschaft die Finanzierungsfunktion, spielen aber lieber wieder im Kasino. Parallel produziert das EZB-System in Deutschland derzeit eine Immobilienblase, Mieter wie Investoren beklagen die Folgen. Negative Zinsen bedeuten, dass die Währung nichts mehr wert ist, denn es besteht keine Nachfrage mehr, also kein Markt. Ergo müssten die Ersparnisse um rund 500 Milliarden Euro eingedampft werden, per Inflation - also hoch mit den Löhnen und der Staatsverschuldung! Am Beispiel der Netto-Inflation und den Abschlägen bei den privaten Renten- und Lebensversicherungen sieht man das bereits überdeutlich, wer die Zeche zahlt und wer sich die Taschen füllt. Jakisch äussert sich verhalten!

So so, Draghi schwingt die Peitsche

Als Steinbrück sich vor langer Zeit mal erlaubte, mit dem Ausritt einer nicht vorhandenen Kavallerie gegenüber der Schweiz zu "drohen", war das Geschrei in der Öffentlichkeit über diesen als Fauxpas empfundenen Ausdruck weitaus größer.
Die Kavallerie gab und gibt es nicht, eine Peitsche schon.

@Bernd1: Sachargumente sind leider nicht zu finden.

Man weiß nun, dass Sie Herrn Jakisch
nicht mögen. So what?

Der Sparer ärgert sich jedenfalls, dass er
das Bankenpampering von Draghi finanzieren
soll.

Was soll noch alles passieren, ...

... ehe Politik und Gesellschaft die seit Jahren durch die Tatsachen belegbare Wahrheit realisieren: Je mehr vor Banken und Konzernen gekrochen wird, um so gieriger, machtgeiler und rücksichtsloser werden die.

Mittlerweilen wird die Kriecherei vor denen ja schon in Volksabstimmungen sanktioniert, ein Trauerspiel, was sich da in der Schweiz bei dem Versuch abgespielt hat, Bonzengehälter auf einem meines Erachtens immer noch viel zu hohem Niveau zu begrenzen.

Wer vor denen kuscht, wird ganz am Ende Sklaverei und Diktatur erleben.

Es erweist sich somit immer wieder, dass die Forderung, Banken zu verstaatlichen kein Relikt aus der "marxistischen Mottenkiste" ist, sondern eine hoch aktuelle unabweisbare Notwendigkeit.

Keynesianische Liquididätsfalle

Zitat Keynes: "Man kann den Gaul zur Tränke führen aber zum Saufen zwingen kann man ihn nicht".

Die EZB befindet sich in der Liquiditätsfalle. Es mag zwar sein, dass die Geschäftsbanken an die PIGGS-Staten ungern Kredite geben aber daran allein liegt es nicht. Auch in Deutschland mangelt es an der Kreditnachfrage. Daran sind die Banken jedoch nicht schuld.
Ein negativer Zins für die Banken führt nur dazu, dass Zentralbankkredite zurückgezahlt werden oder die Zentralbankguthaben in Bargeld verwandelt werden und die Geldmenge weiter sinkt. Ein negativer Zins für die Bankkunden würde einen Run auf Bargeld bewirken. Dass die EZB nur noch reagiert, statt agiert kann man an der Entwicklung der Basisgeldmenge hier sehen: http://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Statistiken/Zeitreihen_Datenbanken/
Makrooekonomische_Zeitreihen/its_details_value_node.html?tsId=BBK01.AU1724&listId=www_v12_mbii3

Nach der exorbitanten Rentenerhöhung 0,25%.......

und der wahnsinnigen Zinsanpassung des Hern Draghi (Ein ehemaliger Goldman Sachs Banker) haben die Bürger inzwischen einen realen Wertverlust von 20% mit Gegenrechnung von evtl Rentenerhöhungen von ca.8,5 % seit 2003 so dass 11,5 % Verlust bleiben. Wenn der, und auch unsere schlauen Politiker, so weiter macht schaffen die es noch gemeinsam die Karre vor die Wand zu fahren. Was haben sämtl. Rettungsschirme bisher gebracht ? So gut wie nichts, nur das der Hauptgläubiger für Griechenland Goldman Sachs wahnsinnig an den Geldern verdient und beim Volk kommt nichts an. Wenn keine Wirtschaftsleistung da ist kommt die dortige Regierung wie auch diverse Banken nicht wieder ins ruhige Fahrwasser.

Geld ist Ifrastruktur

Und Infrastruktur gehört in Staats- bzw. in Volkshand.
Nur so ist freier Wettbewerb möglich.
Wer die Infrastruktur kontrolliert nutzt die Kontrolle aus.
Darum hat man der Telekom und der Energiewirtschaft Regulierer vorgesetzt.
Besser wäre aber gleich den Besitzer zu wechseln.
Vor Allem was die Banken angeht.

Der Dragh hätte wenn er zu Zeiten der...

franzsösischen Revolution gelebt hätte heute bestimmt keine Halsschmerzen mehr. Wenn diesem ehemaligen Goldman Sachs Banker und auch einigen Anderen die diesem Institut gedient haben nicht bald Einhalt geboten wird ist das ein Schrecken ohne Ende. Auch die amerikanische Dollardruckerei trägt mit zur Geldentwertung bei.

Was nützen niedrige Zinsen,sprich billige Kredite

wenn keiner grosse Lust verspürt,zu investieren? Bei realen Einkommesverlusten
grosser Teile der Bevölkerung geht eben auch die Investionsneigung zurück.
Die Binnennachfrage ist nicht nur in Deutschland,sondern in ganz Europa äusserst schwach.Mal darüber nachdenken,was passiert wenn Länder aufgefordert werden, ihre Schulden zu senken,reale, nominale Lohnkosten zu senken. Es trifft doch immer die,die sich mal ab und an mal n Auto, Kühlschrank,Waschmaschine usw gekauft haben. Wenn die Kohle nicht mehr da ist,wird kein Unternehmer daran denken,noch grossartige Investionen zu tätigen.
Der Markt kann auch so bedient werden.
Diese Drohungen mit Negativ Zinsen dienen nur dazu,den Normalo zu enteignen,und die Staatshaushalte zu sanieren.

Wenn eine unsinnige Politik nicht greift . . .

. . . steigert man sie eben. Irgendwann wird
schon was passieren. Notfalls der Kollaps des
ganzen Systems durch Spekulationen mit billigen
Geld anderer Leute. Die Akzeptanz für Europa
sinkt proportional zur Vernichtung von angespartem
und schon mehrfach versteuertem Vermögen.
.
Bei uns in D reicht es schon heute vielen.
Das ist der einzige Grund, warum die arrivierten
Parteien Neuwahlen scheuen wie der Teufel das
Weihwasser. Die Eurokritiker hätten zweistellige
Zuwachsraten.
.
Ob das gut oder schlecht ist, muss jeder für sich
entscheiden. Substanzloser als solche Zinsüberlegungen
sind die Argumente der Eurokritiker längst nicht (mehr).

@ Vigilante

Der Euro ist gut, die Verträge auch.
Aber es ist niemanden da, der die Einhaltung der Verträge kontrolliert, geschweige denn, dass man ein Mittel in der Hand hätte es durchzusetzen.
Was nützen Verträge, wenn es niemanden interessiert, ob sie eingehalten werden?
Ein EU Gerichtshof müsste her, bei dem auch Verbände Klage einreichen können, wenn Verträge verletzt werden. Und natürlich Strafen die auch wirken.
Aber das ist ein Traum. Eingesetzt würde er ja doch wieder von den Politikern die den Dreck am Stecken haben.

@ tanaka

Bin ganz Ihrer Meinung.
Außerdem wurde über das Minuszins-Vorhaben schon vor längerer Zeit im TV berichtet.
Draghi braucht gar nicht so enttäuscht zu tun, denn das weiß doch mittlerweile fast jeder, dass mit den Niedrigzinsen nur Zeit gekauft wird, die Hauptprobleme sind keinesfalls damit gelöst. Nur eine Ursachenbekämpfung bringt dauerhaften Erfolg. Sollte ich als Sparer Minuszinsen zahlen müssen, werde ich meine ganzen Guthaben abheben und zu Hause im Safe verstauen.
@ kookie40
Sie haben Recht! Vorrangig verdienen sich Goldman Sachs und die Spekulanten-Heuschrecken durch den Rettungsirrsinn eine goldene Nase.

Interessant was Herr Jakisch so alles weiß

Wer wie der Kragen platzte etc pp. Schade, wo doch die letzte Kolumne wenigstens Grund zur Hoffnung gab. Hier wieder in üblich ultraorthodoxer monetaristischer Tradition. Man müsse scheinbar nur die Zinsen anheben, so wie 1929, und alles wird gut, so wie 1929.
.
Aber einen Punkt gibt es ja:
.
"Notenbank und Politiker müssen endlich die Weichen zu geordneten Verhältnissen in der Eurozone stellen. Dazu gehört auch ein vernünftiges Zinsniveau."
.
Als die Monetaristen die EZB konstruierten beschränkten sie sie auf Währungsstabilität. Der Rest regelt der Markt. Man erinnere sich an 2008, als der Markt uns fast in die zweite große Depression schickte, oder als der Markt Merkels Katastrophenpolitik mit Zinssteigerungen beantwortete. Draghi hat das einzig richtige getan, aber er ist am Ende seiner Kompetenzen angelangt (danke an die Monetaristen).
.
Die Politik muss den Finanzsektor regulieren, dann gibt es auch wieder ein Zinsniveau.Und nebenbei: Leitzins ungleich Zinsniveau.

Süßestes Zuckerbrot für Bankster

Ich verstehe nicht, wieso dieser Artikel überschrieben ist mit "Draghi lässt die Peitsche knallen."

Negative Zinsen sind süßestes Zuckerbrot für alle Bankster. Negative Zinsen bedeuten, dass Banken, die sich von der EZB Geld leihen und das einfach nur vorübergehend in ihren Tresor legen, daran verdienen.

Kleine Rechnung: Bank x leiht sicht bei der EZB 100.000 Milliarden Euro für minus 1% und legt das in den Tresor. Nach einem Jahr gibt die Bank ganz korrekt 99.000 Milliarden Euro an die EZB zurück. 1.000 Milliarden Euro bleiben dann für den Schampus der Bankster übrig, ohne dass die Bankster dafür irgendeine Leistung erbracht hätten.

Siehe: für die Bankster wären Negativ-Zinsen der ultimative Jackpot. Negativ-Zinsen bedeuten unbegrenzte leistungslose Vermögenstransfers zu Bankstern.

Was ist Mario Draghi eigentlich von Beruf? Vielleicht erklärt die Antwort auf diese Frage ja seinen Vorschlag.

Europäische Union

Nur eine ganz kurze Frage !!!

Hatten wir diese Probleme in Europa schon, bevor
es die EU in ihrer jetztigen Form gab ???

Draghi gescheitert

Draghi ist gescheitert. Erst versucht er es mit Anreizen und nun will er es mit Druck versuchen. Wann wird er endlich einsetzen, dass man die Banken nicht zu einem bestimmten Handeln zwingen kann? Wenn er will dass wieder Kredite vergeben werden, dann muss er den Konkurrenten der Banken (die in das Kreditvergabegeschäft einsteigen wollen) unterstützen, dann bricht den Banken entweder das gesamte Geschäft weg oder sie werden durch die Konkurrenz dazu bewegt, was Draghi mit seinen Maßnahmen bisher nicht geschafft hat.

Wer regelmäßig die Meldungen verfolgt,

hat diese Erkenntnis schon länger. Warum merkt Herr Draghi das erst jetzt ? Klar, er sitz im Elfenbeinturm.

Wer heult, wenn die Zinsen niedrig sind?

Einer der Kommentatoren empfahl: Zinsen ganz abschaffen.

Dem kann ich mich nur anschließen. Menschen, die was „auf der hohen Kante“ haben oder allgemein von Zinsen profitieren, müssen sich überlegen, dass diese Zinsen nicht durch wundersame Vermehrung erzeugt werden, sondern von Mitmenschen durch deren Arbeit erwirtschaftet werden müssen. Wer glaubt, er lasse „sein Geld für sich arbeiten“, macht sich etwas vor. Tatsächlich lässt er andere Menschen für sich und seinen Profit arbeiten (diejenigen, die direkt oder indirekt, selbst verschuldet oder unverschuldet für Schuldzinsen jeglicher Art aufkommen müssen).

Auch in der Finanzwelt wird nicht gezaubert. Wenn einer irgendwie mehr bekommt, bekommen andere dafür weniger.

Wachstum jeglich Art bedeutet, dass anderswo etwas weniger wird. Immer.

17:29 von fprinz

„die Staaten werden sich entlasten“

Aha. Und Sie gehören zu keinem Staat? Wenn Sie gut verzinsliche Staatsanleihen haben, dann überlegen Sie doch auch, wer diese Zinsen im Endeffekt zahlt: die Bürger des betreffenden Staats, die keine Staatsanleihen haben (über die Steuer).

Sie trennen Sparer und Staat?

Das erscheint mir wie jemand, der sich freut, dass er bei sinkendem Leitzins immer weniger für seine Hausdarlehen bezahlen muss und gleichzeitig jammert, weil die zu erwartende Endauszahlung seiner Lebensversicherung ständig geringer wird ...

@ Bernd1 (17:00)

Ich kann mich Ihren Aussagen nur anschließen. Vielleicht ist dieser Hr. Jackisch ja auch nur gnatzig, weil seine Vorhersagen zur Hyperinflation einfach nicht einstellen wollen...

Alles in allem tut sich der ÖR mit solchen Kolumnen keinen Gefallen.

@ 17:47 von Reinhold Wüst

Sie schreiben:
"der, der wohl für einen Bankenverband schreibt, dessen Mitglieder noch nicht mehr oder weniger mit Steuergeldern gerettet und daher verstaatlich sind. "
*
Na ja, man kann sich ja irren mit solchen Behauptungen.
Als Rentner mit ausreichend Lebenserfahrung weiß ich jedemfalls dass Draghi es geschafft hat mit seiner Politik die Spekulanten ruhig zu stellen und davon abzuhalten den Euro kaputt zu spekulkieren. Dafür reichte ein Satz mit der Ankündigung notfalls Staatsanleihen vom Markt zu kaufen.
Und der Erfolg kam OHNE dass seitdem von der EZB weitere Staatsanleihen gekauft werden mussten.
DAS ist erfolgreiche Währungspolitik wie außer Herrn Jackisch inzwischen nahezu alle Experten (damit meine ich keine Banker sondern Wissenschaftler) bestätigen!
Außerdem wurden bisher entgegen Ihrer Aussage wenig Steuergelder für Banken ausgegeben.
Bürgschaften sind keine ausgegebenen Steuergelder aber das verstehen scheinbar leider viele Ingnoranten wohl nicht so richtig??

Großes Lob an den Autor dieses Artikels

Großes Lob an den Autor dieses Artikels, der ehrlich die Fehlentscheidungen des Herrn Draghi darstellen.

Die Zinspolitik der EZB ist absolut verherend. Anstatt das die Krisenstaaten die Ursachen für ihre Probleme bekämpfen müssen, hilft die EZB den Krisenstaaten ihre Probleme auf uns abzuwälzen. Nun verliert der Deutsche Sparer sein sauer verdientes Geld und in den Krisenländern geht man auf die Barikaden.

Draghi zerstört unsere Gesellschaft. Und dieser Artikel beschreibt die verherenden Folgen. Inflation zu erzwingen ist Diebstahl und darf kein Mittel der Politik sein.

Das Zinsdumping muß endlich beendet werden.

Zinsstrategie?

Nette Argumentation, Herr Jackisch.
Aber das ist keine Strategie.

Die Zinsen sind nicht deshalb niedrig, weil Draghi das so gewollt hätte.
Sie sind so niedrig, weil NIEMAND mehr Schulden macht.

Weder die Staaten:
Weil die das selbst wollen ("Schuldenbremse" in D),
oder weil sie es müssen ("Troika" in Südeuropa).

Noch die "Wirtschaft":
Die hat keinen Anreiz, sich Geld für Investitionen zu leihen.
Weil sie im Ausland nicht noch mehr als bisher absetzen kann.
Denn dort wird ja auch gespart.
Und im Inland nicht, weil den Menschen schlicht das Geld fehlt.
"Dank" Lohn"zurückhaltung" und Rentenkürzungen.

Noch die "Privaten":
Weil die sich angesichts schlechter Zukunftsaussichten freiwillig nicht mehr verschulden.

Strategie wäre:
Höhere Löhne und Renten schaffen mehr Kaufkraft.
Mehr Kaufkraft fördert Investitionen.
Und damit lohnt es sich wieder, sich zu verschulden.
Und dann steigen auch die Zinsen wieder.

Kurz:
Die Reichen bleiben nur reich, wenn sie etwas von ihrem Reichtum abgeben.

@GDN 19:46

Sparer und Staat sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe. Warum soll ich als Sparer darüber glücklich sein, daß der Staat sich über Inflation entschuldet?

Staatsschulden sind die Schulden aller Bürger im Lande und das Bezahlen der Staatsschulden obliegt auch allen Menschen im lande. Über Inflation zahlen aber nur die Menschen die gespart haben. Die Menschen mit Schulden wälzen dadurch ihre Verantwortung auf andere Menschen ab.

Damit genau das nicht geschieht, brauchen wir höhere Zinsen (als Inflationsausgleich) und höhere Steuern, um die Staatsschulden abzutragen.

@odoake 20:23

"Sie sind so niedrig, weil NIEMAND mehr Schulden macht."

Wenn niemand mehr Schulden macht, wieso steigen dann die Immobilienpreise?
Wieso haben wir Inflation? Wenn niemand mehr Schulden macht, müßte die Nachfrage doch einbrechen und die Preise sinken. Tun sie aber nicht.

Die Zinsen sind so niedrig, weil sie manipoliert werden. Der Artikel sagt es doch genau: Die EZB will den Schuldenwahnsinn noch weiter anheizen. Das ist das große Problem.

@ 17:00 von Bernd1

"Und zwar mit Erfolg, denn die US-Wirtschaft ist auf dem Weg der Genesung!"

Ob die US-Wirtschaft wirklich auf dem Weg der Gesundung ist, bleibt abzuwarten.

Fakt ist jedenfalls, daß die USA in einer Zwickmühle stecken:

1. Verringert die FED die hohe Liquiditätszufuhr, steigen die Zinsen, mit fatalen Auswirkungen. Z. B. braucht der Staat dann noch mehr Geld (für den Kapitaldienst).

2. Behält die FED die hohe Liquiditätszufuhr bei, entwickeln sich Finanzwirtschaft und Realwirtschaft noch weiter auseinander, mit weitreichenden Folgen, z. B. der Blasenbildung, weil das Geld ja irgend wo hin muß.

@ 18:26 von Kom2010

"Der Euro ist gut, die Verträge auch."

Ich kenne niemanden, der die Verträge kennt. Sogar die meisten Bundestagsabgeortneten, die darüber abgestimmt haben, sollen die umfangreichen Verträge nicht im Einzelnen kennen.

Die Vor- und Nachteile des € sollten einmal konstruktiv abgewogen werden.

@Am 04. Dezember 2013 um 17:29 von fprinz

Sparguthaben? Eigentum der Bürger? Schutz der Bürger?

Nix da! Die Staaten werden sich entlasten - koste es uns was es wolle!

die Staaten müssen sich sanieren, alle. die Frage ist nur wie.
durch Reduzierung von Ausgaben, das trifft tendenziell diejenigen, die auf Transferleistungen angewiesen sind härter als andere.
Negativ Zins ist doch verlockend. Wer viel hat, gibt das meiste ab, und wer wenig hat verliert das wenigste.
und alle mit Schulden verlieren einen Teil dieser.

@ 20:23 von odoaker

"Zinsstrategie?"

Einen "Wirtschaftszweig" haben Sie vergessen: die "Finanzindustrie".

Die macht ordentlich Schulden (Ausweitung der Zentralbankbilanzen) und "konsumiert" kräftig in Aktien, Rohstoffen und Staatsanleiehen.

@b_m

Höhere Zinsen fördern eher die Inflation. Tatsächlich ist die Inflation derzeit minimal. Oder meinen Sie mit „Inflation“ etwas anderes?

Welches Vertrauen?

"Zart gekeimtes Vertrauen in die Gemeinschaftswährung wäre wieder dahin."

Der EURO ist fertig.

@21:11 von GDN

Wenn man sich von seinem Ersparten in 20-30 Jahren deutlich weniger kaufen kann als heute, dann ist die Inflation "sehr" hoch.

Wieso sollen höhere Zinsen die Inflation fördern. Inflation entsteht durch steigende Nachfrage. Und diese entsteht durch zu niedrige Zinsen.

Wer zu niedrige Zinsen verteidigt will sich will sich auf kosten anderer bereichern. Aber das scheint ihnen egal zu sein.

@b_m - 04. Dezember 2013 um 20:29

Sie fragen: "Wenn niemand mehr Schulden macht, wieso steigen dann die Immobilienpreise?"

Wenn niemand das Geld derer haben will (als "Schulden"), die es haben,
dann müssen die ihr Geld anders "arbeiten" lassen: indem sie es z.B. in Immobilien anlegen.
Und damit treiben sie die Preise. Bis die Blase platzt. Wie in Spanien ...

@22:05 von odoaker

"Wenn niemand das Geld derer haben will (als "Schulden"),..."

Wenn die Leute das Geld nicht mehr als Schulden haben wollen, dann müssen sie ihre Schulden aber erst einmal zurückzahlen und zwar real und nicht nominel. Und das können die Leute nicht von heute auf morgen.

@b_m

"Wer zu niedrige Zinsen verteidigt will sich will sich auf kosten anderer bereichern."
.
Niedrige Zinsen gibt es aufgrund rückwärtsgewandter Wirtschafttspolitik. Denn es ist noch die Wirtschaft, und nicht das Zentralkomitte in Frankfurt, dass Rendite erwirtschaftet. Eine Bankenkrise aufgrund hoher Zinsen bringt dem Sparer nur eines: Sein Erspartes aufzubrauchen wegen wirtschaftlichen Niedergangs. Es ist immer noch die Politik, die aktiv werden muss. Aber die hat gerade festgestellt, dass alles gut ist bzw "Weiter so!".

12,5%...

Als selbständiger Handwerker zahle ich, wenn ich für Materialeinkauf den Dispositionskredit meines Geschäftskonto nutze, 12,5% Zinsen.
Das Problem sind die Banken und deren Bedienstete, das sind Parasiten, Volksschädlinge, Gauner. Ich bin mittlerweile so weit, dass ich für Banker keinerlei Aufträge mehr annehme. Das sollten wir alle tun. Keine Dienstleistungen, keine Reparaturen, kein Service, nix mehr, noch nicht mal ein Stück Brot sollte man diesem Banker-Pack verkaufen.

@22:31 von Nana

"Eine Bankenkrise aufgrund hoher Zinsen"

Die Bankenkrise hat genau 2 Ursachen.

1) Eine staatliche Bankenaufsicht, die grob vorsätzlich die Banken überhaupt nicht kontrollieren will.

2) Schuldner, die sich mal eben so verschulden, um mit dem geliehene (fremdem) Geld Häuser zu kaufen und die Miete in die eigene Tasche zu stecken. Und wenn es dann nicht so läuft wie erwartet, dann ist man eben mal pleite.

Die Schuldner wollen die Gewinne einstreichen, aber den Schaden auf die Sparer abwälzen. Und das darf nicht sein. Wer nicht ausreichen Sicherheiten hat und nicht kreditwürdig ist, dürfte überhaupt keinen Kredit bekommen.

Die Zinsen hingegen sind seit der Euroeinführung immer zu niedrig gewesen. Wir habe es in Deutschland nur erst so spät bemerkt, weil die Zinsen zu unserer Inflation paßten. Zu unserer Inflation, nicht zur Inflation in Griechenland, Italien,... Die EZB hat durch ihre Dumpingzinspolitik das Schuldenmachen auf Teufel komm raus permanent gefördert.

Sinn der Geschäftsbanken

Die Banken sitzen momentan also auf Unmengen von Geld und kommen Ihrem Auftrag es als Kredite an Unternehmen weiterzugeben nicht nach.
Sie sind also flüssiger als flüssig!

@b_m

Sie meinten nicht Ursachen, sondern Auslöser. Aber im Auslöser sieht man schon einen Teil der Ursache: Sie haben sich schon selbst widersprochen als sie behaupteten, dass Leute Kredite bekommen haben, die sie nicht bekommen sollten. Man kann es jetzt von zwei Seiten sehen: Entweder es gibt zu viel Geld oder es gibt zu wenig Anlagemöglichkeiten. Sonst wären diese Leute nicht an das Geld gekommen.
.
Sie erwarten doch, dass andere sich für ihr Geld verschulden. Sonst bekommen Sie doch keine Rendite. Wir können nicht alle Chef sein und irgendwer nimmt die Schippe in die Hand und arbeitet für das wofür sich andere zu fein sind. Also ist Schulden machen erstmal nichts Schlechtes.
.
Der Leitzins für die Eurozone leitet sich von der Absicht ab, eine gemeinsame Inflationsrate anzustreben. Da wir uns partou geweigert verbindliche Verinbarungen einzugehen, haben wir nun den Salat. Das könnte man durch eine Transferunion lösen, oder durch eine Reform des Euro. Leistungsloses Einkommen war aber mal

b_m - 04. Dezember 2013 um 22:30

Sie schreiben: "Wenn die Leute das Geld nicht mehr als Schulden haben wollen, dann müssen sie ihre Schulden aber erst einmal zurückzahlen ..."

Ich rede nicht von dem Geld, das BISHER schon verliehen IST.

Sondern von den ca. 180 Mrd. €, die in diesem Jahr allein in Deutschland NEU "erspart" werden.
Von max. 180 Mrd. € also, die - unter der jetzigen Umständen - NIEMAND als Kredit für die Realwirtschaft braucht. Weil schon mehr als genug Geld vorhanden ist.

@Lindenraum - 04. Dezember 2013 um 20:49

Sie schreiben: 'Einen "Wirtschaftszweig" haben Sie vergessen: die "Finanzindustrie".'

Nein, ich habe die Finanz"industrie" nicht vergessen, sondern bewusst ausgeklammert. Aus folgendem Grund:

Die Finanz"industrie" leiht sich zwar Geld, schafft damit aber weit überwiegend keine realen Güter, sondern imaginäre Finanz"produkte".

Darstellung: