Kommentare

Na dann wird es Zeit die

Na dann wird es Zeit die Grenzkontrollen zu diesen Ländern wieder einzuführen. Man sollte allerdings die Posten nicht übermäßig stark besetzen, damit das Ganze schon eine gewisse Zeit dauert … bei gleichzeitiger gründlicher Kontrolle aller. Wir müssen ja die Steuerhinterzieher finden.

Diese Kontrollen müssen natürlich auch die Post und anderen Warenverkehr mit einbeziehen.

Freunde?

Wenns um so viel Geld geht gibt es keine Freunde mehr.
Das sieht man ja hier bestätigt.

Nur vollkommen gläserne Bürger sind "freie" Bürger...?

Oder wie denkt sich die EU das?
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Danke an Österreich und Luxemburg!
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Ich will nicht in einer Welt leben, in der der Staat jeden Bürger von vorn bis hinten durchleuchtet, und auf Bedarf mit einem Knopfdruck mittellos machen und kaltstellen kann.
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Die EU-Staaten sollten ihre Steuern angleichen, und wer Geld im Ausland hat, sollte seine Steuern ANONYM von der Bank abführen lassen können. Auch im Inland ist das gar kein Problem. Solange alle Banken bei der automatischen Abführung mitmachen, gibt es KEINEN Grund für den Staat, genau zu wissen, wieviel Geld jeder Bürger hat. (Außer, der Staat will wieder mal eine verfassungswidrige Vermögenssteuer einführen).
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Aber es geht den Staaten gar nicht so sehr ums Geld. Es geht um die Nacktheit der Bürger, und deren Machtlosigkeit dank gläserner Durchleuchtbarkeit.
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Schurkenstaaten?

Wer Betrüger schützt, den schätzt man nicht. Daher alle Grenzen zu diesen Staaten scharf kontrollieren, und Strafmaßnamen erlassen.

@ Jon Do

Genau deiner meinung.Als ob nicht schon genug Daten gesammelt wird durch die Geheimdienste.Die Gruppe die genug Geld zum Überziehen hat wird man doch ohnehin kaum habhaft,da liegt das Geld in der Karibik
oder in Singapore.Es geht doch eher um eine
totale Kontrolle der kleinen Bürger.

Europäisches Handeln vonnöten...

„Den öffentlichen Kassen in der EU entgehen wegen der Steuerflucht pro Jahr geschätzt eine Billion Euro.“

...und Österreich und Luxemburg pflegen weiter ihr anachronistisches Bankensystemsystem, dass durch die Anonymität weiterhin Steuerbetrug und Geldwäsche begünstigt, respektive erst möglich macht.

Der umfassende Informationsaustausch ist die unabdingbare Voraussetzung dafür, dass niemand mehr in Europa „Nachteile“ zu befürchten hat- anders herum wird ein Schuh daraus, denn die Löcher in Milliardenhöhe [1 Billion in toto] werden in den restlichen Staaten durch dieses System, dass durch Österreich und Luxemburg gepflegt wird, verursacht- da ist ein intensives Handeln angesagt....!

@ Thomas Wohlzufrieden

Luxenburg und Österreich auf eine Stufe mit Nordkorea zu stellen ist schon ein bisschen weit hergeholt. Verstehen kann man die beiden Länder wenn man offenen Auges den Verbleib der Steuergelder sieht die auf keinen Fall den Bürgern "Großeuropas" zu Gute kommen sondern eher Goldman Sachs in den Rachen geworfen werden um die Schulden Griechenlands zu decken. Erinnert euch an Orwell denn der Hatte schon Visionen wie so etwas ins Auge geht. Wer heute von einem gemeinsamen Europa träumt ist ein Fantast. So wie das bisher aufgzogen ist : Europa Nein Danke

CE-Danke-Grandioser Beitrag!!

Wirklich eine gute Idee! Hätte von mir sein können!
Also Telefon, Internet und E-Mails werden schon von diversen Geheimdiensten flächendeckend kontrolliert. Soll auch so bleiben, vermute ich mal. Bank- und Steuerdaten, bis auf in den beklagten Staaten, ebenfalls. Und jetzt kommen Sie noch mit der Post und (was auch immer Sie damit meinen) anderem Warenverkehr.
Die Mautanlagen wollen wir nicht vergessen wg. der Bewegungsprofile etc.!!
Mensch, was brauchst Du noch zum Glücklichsein??
Vielleicht in jeder Wohnung diverse Kameras? Zur Verhinderung häuslicher Gewalt??
Vergessen haben Sie noch die staatlichen (Gruß an die hiesige Redaktion!) Medien! Was da so bei Panorama etc. verbreitet wird!!! Das schreit nach mehr Kontrolle! Denn dient ja oft nicht dem Ansehen des deutschen Staates, was da so rauskommt!!
Und was machen wir mit den "Privaten"?
Mit den Grenzkontrollen in der von ihnen vorgeschlagenen Form sollte zu den nächsten Sommerferien begonnen werden. Sie mittendrin!!!!!!!!!!!

Luxemburg

Finde ich gut. Die Steuersätze in Deutschland sind viel zu hoch

Jon Do

Irrtum!! Es geht um den gläseren Bürger u n d das Geld! Kennt man ihn und hat Zugriff auf sein Geld, ist er vollkommen machtlos. Wer die Macht nimmt, der hat sie! Dieser Versuchung kann und wird niemand von "da oben" widerstehen. Und Gründe dafür lassen sich immer finden! Warten Sie es ab. In den nächsten 4 Jahren wird sich viel ändern.
Was Ihren Vorschlag bez. Steuern betrifft, so liegen Sie ganz richtig. Aber dieser ganze Ärger mit der Anpassung in der EU. Also nee! So ist es einfacher und jedes Land kann weiterwursteln wie bisher!!
Bei genauer Kenntnis der Vermögensverhältnisse läßt sich noch viel genauer ausrechnen, wie tief man die Grenze für eine "einmalige" Vermögensabgabe setzen kann, ohne die Mehrheit bei der nächsten Wahl zu riskieren!

Es wird gute Gründe geben

daß die Kunden sich 35% abziehen lassen aber anonym bleiben wollen. _Das hat bestimmt nichts mit Hinterziehung zu tun.
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Aber Schäuble will den gläsernen Bürger, dem er übers Wochenende 10% vom Kontostand abziehen kann, damit er russisches Schwarzgeld in Zypern und französicche Banken "retten" kann.
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Man darf bezweifeln, daß da die Mafia ihre Einkünfte wäscht. Die kann das auch anderswo.

2000 Euro Diebstahl von jedem

Falls es stimmt, dass 1 Billion € an Steuern "umgangen" werden, dann sind das für 500 Millionen EU-Bürger ca 2000 € pro Bürger.
Welche Familie mit 2 Kindern kann denn so locker auf 4x2000 € verzichten? Oder welcher Rentner mit einer Rente von 1000 € kann im Jahr noch locker 2000 € verschenken.

Es ist zutiefst unsozial, Steuerhinterziehung in diesem Ausmaß nicht zu verhindern!
Dafür ist es durchaus angemessen, dass Daten über Konten weitergegeben werden!

fuer-soziale-gerechtigkeit

Österreich und Luxemburg sind

Österreich und Luxemburg sind anscheinend die einzigen Länder, die bei der allgemeinen EU-Euphorie den Überblick behalten haben und NICHT die eigene Seele verkaufen. Hochachtung vor der Eigenständigkeit und dem Nichtkuschen der EU gegenüber!

@fuer-soziale-gerechtigkeit

Meine Anerkennung für Ihren klugen Beitrag.
Während andere mit Zähnen und Klauen das sog. Bankgeheimnis als Privileg von Reichen verteidigen.

Nüchtern betrachtet sind die Banken jedoch allesamt bankrott

Die zahllosen Tests, Neuregelungen und Geldbußen sind indes bloßes Blendwerk für das Volk, denn im Grunde genommen sind die Banken allesamt bankrott und spielen ihr verderbliches Glückspiel weiter, welches letztlich der Staat mittels hemmungslosem Gelddrucken finanziert. Der große Anstieg der Geldentwertungsrate sollte mittlerweile auch dem Letzten bewußt geworden sein. Denn keinesfalls war beispielsweise der Einzelhandel derart fleißig, daß man dessen Angestellte einfach so 5% mehr Lohn gönnen würde. Zur Erinnerung: Vor dem Ausbruch der Bankenkrise feilschte man um 1 oder 2% Lohnerhöhung. Putzig sind auch die Streitereien um die Eigenvermögensquote der Banken, denn hier streitet man sich um Werte zwischen 7 und 9%. Zumal allein eine strenge Anwendung der Bilanzierungsgesetze wohl sämtlich zur Erklärung des Konkurses nötigen würde, da bekanntlich deren Papiergeldschwindeleien mittlerweile den 15fachen Gegenwert der Güterwirtschaft erreicht haben und daher nicht von Werten gedeckt sind.

Stabiler Geldwert

@Walter Meingott:
Der große Anstieg der Geldentwertungsrate sollte mittlerweile auch dem Letzten bewußt geworden sein.

Vermutlich nicht. Denn einen solchen Anstieg der Geldentwertungsrate ist derzeit nicht zu beobachten. Der Geldwert war noch nie so stabil wie in dem Jahrzehnt seit Einführung des Euro.

Pauschalurteil

@Walter Meingott:
Nüchtern betrachtet sind die Banken jedoch allesamt bankrott

Von solchen Pauschalurteilen halte ich gar nichts. Man sollte sich nie von eventuellen negativen persönlichen Erfahrungen zu solchen Urteilen hinreißen lassen.

Glauben

Und Sie glauben immer noch, wenn die Billion denn stimmt, daß dieser Betrag durch Steuerhinterziehung auf Konten in Österreich und Luxemburg entsteht?? Dann müßten dort Erträge von 4!!! Billionen erzielt werden. Bei eine Rendite von ca. 3 % setzt das ein verstecktes Vermögen von über 100 Billionen voraus. Rechenfehler? 3% von 100 Billionen sind 3 Billionen. Darauf 25 % Steuern. Und das reicht nicht einmal.
Selbst für die gesamte EU ist das vermutlich völlig abwegig. Die das ständig erzählen, wissen es auch.
Für die Tagesschau eine lohnende Aufgabe, einmal aufzuschlüsseln, wo im Einzelnen die fehlenden Steuern wirklich stecken und welche Zahl halbwegs belegbar ist. Politisch ist das nicht gewollt, denn dann entfällt jedes Argument für dieses "Austauschen"!
Noch etwas. Glauben Sie wirklich, Ihre errechneten 2000€ pro Nase kämen, wenn vorhanden, bei Ihnen je an?? Die wären lange sinnvoll und sozial gerecht verplant!

steuerverschwendung

Missbrauch von Steuerverschwendung wird leider nicht bestraft. Gibt uns die Gelder zurück

@maennerwiewir

Ei, dann ist also die Produktivität derart gestiegen, daß die Arbeitgeber mittlerweile Lohnerhöhungen von 5-6% genehmigen, während sie früher um 1 oder 2% gefeilscht haben? Dies erinnert mich indes gar sehr an den Schelmenroman 1984, wo das Wahrheitsministerium verkündet, daß die Schokoladenration von 30 auf 25 Gramm erhöht werden soll und in diesem Sinne kann man das vermaledeite Spielgeld Euro wohl durchaus als stabil bezeichnen.
Indes bezeugt allein die rasche Änderung der Bilanzregeln zu Beginn der Bankenkrise, daß diese allesamt bankrott sind. Nach den alten Regeln hätten diese nämlich böse Verluste gemacht, doch durch den Zauberstab des Gesetzgebers wurden daraus wieder satte Gewinne. Wer’s also glaubt, wird wohl auch hier selig werden.

@Walter Meingott

Eine Antipathie gegen den Euro rechtferigt noch keine Vermutung einer hohen Inflationsrate. Eine Kritik an den Bilanzregeln rechtfertigt noch nicht eine pauschale Bankrottvermutung für alle Banken. Sachlich gesehen, stehen diese Ursachenzuweisungen auf tönernen Füßen.

Warum das alles?

Im Beitrag heißt es: "Österreich und Luxemburg wahren bisher das Bankgeheimnis für Ausländer. Sie erheben stattdessen eine anonyme Quellensteuer von 35 Prozent".

Warum zahlen Deutsche eigentlich in AT und LU MEHR Steuern auf Kapitalerträge, als sie dafür in DE zahlen müssten?

Nur, weil es ihnen ums Prinzip geht: dem Finanzamt nicht alles zu offenbaren?

Oder vielleicht doch eher, weil ihre Kapitalerträge aus (freundlich ausgedrückt) "dubiosem" Kapital stammen?

Da Menschen, die viel Geld "angesammelt" haben, meist zu "sparsam" sind, um mehr als nötig zu zahlen, würde ich auf die zweite Alternative tippen.

Und das dürften auch die EU-Finanzminister. Denn die könnten sich doch eigentlich entspannt zurücklehnen, da sie durch ihre 3/4-Beteiligung an der in AT und LU erhobenen Quellensteuer kaum schlechter gestellt sind, als wenn sie die Kapitalerträge im Inland besteuern würden.

Aber eben nur die KapitalERTRÄGE.
Und leider nicht immer das KAPITAL selbst, aus dem diese generiert wurden.

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