Kommentare

oh, sieh an... die Politiker

oh, sieh an... die Politiker wollen jetzt Neuland (zurück)erobern. Hoffentlich merken Sie rechtzeitig das nationale Gesetze gegen weltweite Internetfirmen nicht so arg viel ausrichten können. Es sei denn man wills machen wie china...und solche dienste aus Deutschland aussperren. Dummerweise finden sich diese schlauen Politiker dann in Neuland gar nicht mehr zurecht...

Ablenkungsmanöver...

Da sich in Sachen NSA nichts bewegt wird mal wieder ein Ablenkungsmanöver gestartet.

Schaut her, Google ist viel schlimmer als die NSA.

Na wenn wir schon dabei sind, was ist dann mit Microsoft, Telekom, Post, Bahn.....

Der Zug ist abgefahren

Als ich in die EDV Branche eingestiegen bin, war Google den meisten unbekannt. Viele suchten noch mit anderen Suchmaschinen. Mir fiel auf, dass Google damals schon sehr gute Ergebnisse brachte und so wurde es meine Startseite bis zum heutigen Tag.
Ich sehe aber auch die Gefahr dieser immer mehr wachsenden "Macht" von Google. Inzwischen sucht die Mehrheit über Google und nutzt oft auch noch den Browser Google Chrome. Die Daten können wunderbar ausgewertet werden und so mündet dann eben alles bei Google was die Nutzer suchen.
Man findet schnell ein Ergebnis, aber das System ist gewaltig und es kann in viele Richtungen "genutzt" werden für wen auch immer.
Die marktbeherrschte Stellung wird ganz bestimmt missbraucht, aber dies muss man erst mal klar nachweisen können. Ich denke der Zug ist abgefahren erst jetzt zu prüfen. Die haben sich gut vernetzt und sind inzwischen die Suchmaschine Nummer 1.
Google ist nicht das Problem, sondern immer derjenige, der mit Google sucht.

Neuland @ koalabär

Dann kann man halt gar nichts machen gegen Googler&Co...

Dann müssen wir die marktbeherrschende Stellung dieser Herrschaften also einfach hinnehmen..?

Zwischen hinnehmen und abschalten á la China, Iran oder (horribile dictu) Türkei sollte es doch noch ein Paar Möglichkeiten geben.

Vielleicht sogar durch das vielgeschmähte (und auch von mir nicht gewünschte) Freihandelsabkommen? Einen Vorteil davon könnten doch auch die Europäer haben...

Google regulieren, NSA schofieren.

Man kann Google mögen oder auch nicht.

Gegen den Konzern mit Argumenten des Datenschutzes vorzugehen und gleichzeitig die NSA die eigene Bevölkerung im Namen der transatlantischen Beziehungen ausspionieren zu lassen, ist verrückt.

ups und es geht doch !

Wie war das noch bei dem Wahlkampf der Bundeskanzlerin ,:" Man kann nichts gegen diese Riesen tun und das Internet kommt nur aus Amerika ! " . So hilflos diese Worte waren , so hilflos standen wir Bürger da . Nun kontrolliert unsere Regierung so ein Riesen und will vieles ändern . Trotzdem ist das alles nichts , gegenüber den Bürger wegen dem ganzen Ausmaß der Überwachung der Welt . Bis jetzt wurde viel gerdet und wenig getan . Eher wurde der Bürger an gegriffen , weil er sich kaum schützt ! Nun das hat sich bestimmt geändert , auch bei vielen . Es ist für mich ein Skandal was mit unseren Daten getan wird . Und das bis jetzt wenig getan wird , zeigt mir wie wenig Macht unsere Regierung hat und das dies die besten bezahlten Schauspieler sind . Hoffentlich kommt in dieser Wahl man ein Dämpfer für diese Politiker ! Nur mit der Wahl werden diese wach !

@ Koalabär

"oh, sieh an... die Politiker wollen jetzt Neuland (zurück)erobern. Hoffentlich merken Sie rechtzeitig das nationale Gesetze gegen weltweite Internetfirmen nicht so arg viel ausrichten können. Es sei denn man wills machen wie china...und solche dienste aus Deutschland aussperren. Dummerweise finden sich diese schlauen Politiker dann in Neuland gar nicht mehr zurecht..."

Wie wahr, wie wahr. Die europäische Regulierungsflut kennt keine Grenzen. Alles schon unter dem Scheffel der EU stellen, damit alles schön zentralistisch verwaltet wird. Ich hatte gedacht, wir haben "Globalisierung"?. Es steht mir doch frei als User die Suchmaschine zu benutzen, die ich will. Wichtig ist nur, dass ich weiß was vor sich geht und da ist Aufklärung ja nicht schlecht.

Neben Staubsauger, Ölkännchen und Kaffemaschinen wird sich nun auch dem globalen Wettbewerb angenommen. Die EU-Beamten müssen ja schließlich versorgt werden ;-)

Das dies von Gabriel und der SPD forciert wird ist ja zu erwarten.

Primat der Politik?

Aus der Krise gelernt? Wirklich? Wo ist denn die regulative Kandare, an die die Finanzmärkte genommen wurden?

Ich bin wahrlich kein Fan von Google, aber mich beschleicht hier das Gefühl, dass sich Politiker aufplustern über etwas, das sie noch nicht einmal im Ansatz verstehen.

Wenn sie Google regulieren wollen, gerne, aber lasst bitte die Finger vom Internet. Was die FCC in den USA plant, ist schon schlimm genug.

@ koalabär

Man kann entweder wie ein Lemming daneben stehen oder einfach mal was tun als immer nur viele Zeilen schreiben und ab und zu den Mund aufreissen.

Viele Forenschreiber auf der ganzen Welt gehören leider zu ersterem.

Merkel vs. Google

Ist ja lächerlich! Das soll wichtig sein? Im Leben nicht.
Wir Deutschen wehren uns gegen TTIP und was macht Berlin? Rüstet national (haha) gegen internationalen Riesen. Echt, der Brüller am Freitag.

Es ist allerhöchste Zeit

Aber es reicht nicht Google zu reglementieren.
Alle US Unternehmen, die die Daten ihrer Kunden an die NSA liefern müssen sind hierbei zu betrachten.

Primat der Politik

"Wir haben in der Finanzkrise wieder gelernt, dass es den Primat der Politik gibt" (Maizière)

Was für eine seltsame Aussage. Wir haben zwar in der Tat unter Merkel vergessen, was politischer Gestaltungswille ist. Statt regiert wird reagiert. Dass sich das ausgerechnet in der Finanzkrise geändert haben soll, habe ich nicht mitbekommen. Gerade das Versagen der Finanzelite hat doch ironischerweise die Ungleichverteilung von Vermögen nochmals extrem forciert. Die Antwort der Politik? In den Krisenländern werden die Regierungen ausgetauscht durch sogenannte Technokraten und ehemalige Banker, die dem selben Glauben angehören wie jene, die das ganze erst ausgelöst haben.

Aber vielleicht ist der Satz ja auch so gemeint: Wenn die Politik nicht mehr wie bisher dem Finanzmarkt nur gehorcht, sondern die Regierungen direkt mit Vulgärkapitalisten besetzt werden, stimmt der Wille von Politik und Finanz a priori überein.

Welch ein Nebenkriegsschauplatz ...

Anstatt etwas aktiv gegen die NSA und ihre Totalüberwachung zu tun, versuchen die Politiker es mit Ablenkungsmanövern indem sie auf Google "schießen".

Keine Bange, das sind nur Platzpatronen, denn es handelt sich ja um die deutsche Regierung ...

Aktionismus...

... nennt man sowas wohl. Die NSA kriegen wir nicht dran, Google kennt wirklich jeder, da können wir mit dieser Ankündigung (der garantiert keinerlei Konsequenzen folgen werden) doch prima ein paar Sympathiepunkte sammeln. Irgendwie fände ich es passender (und sinnvoller), wenn der Wirtschaftsminister sich um kriminellere Nutzungen des Internets im Bereich Wirtshaftskriminalität kümmern würde. Aber jeder so gut er kann...

OMG

Wie kann es denn ein advertising Unternehmen wagen einige Suchergebnisse vorne heran zu stellen oder gar größer zu machen.
Ich verstehe es nicht. Dass der Staat versucht einem Privatunternehmen vorzuschreiben wie er arbeitet, ohne dass es gegen die Verfassung verstößt, ist meiner Meinung nach Willkür. Woher soll man den Anspruch herleiten dass alles gleich bei Google erscheinen soll!? Das ist doch gerade das Geschäftsmodell.
Wem die Ergebnisse nicht passen kann gerne zu einer anderen Suchmaschine gehen. Meines Wissens nach werden die Ergebnisse die von den bösen eigenen Diensten die fälschlicher weise bevorzugt werden genutzt um noch bessere Werbung bzw. Ergebnisse zu liefern.
Wird sich jetzt noch demnächst beschwert dass in irgend einer Zeitung nicht jeder Banner gleich groß ist sondern manche größer bzw. weiter oben!? O.o Es ist kein Zufall dass einige wirklich tolle online Dienste einen wahren Eiertanz um Deutschland machen, was ich sehr, sehr schade finde.

Hier geht auch wieder alles durcheinander...

Datenschutz, NSA, etc. sind ein Thema, Wettbewerbsfragen ein völlig anderes. Soll man jetzt alle Themen außer NSA erstmal liegen lassen?

Google hat eine marktbeherrschende Stellung, diktiert praktisch die Preise für Online-Anzeigen in Suchmaschinen und hebt eigene Dienste stets hervor. Natürlich ist das problematisch. Hätte man anno dunnemals auf den ersten 100 Seiten der Gelben Seiten nur Einträge der Post und von befreundeten bzw. verwandten Unternehmen gefunden, hätten die diversen Interessenvertreter so lange alle Talkshows besetzt, bis sich einer darum kümmert.

um 18:55 von dersenf

Danke!

Eine Regierung . . .

ahnungsloser Neuländer zieht sich
hier ein Paar Stiefel an, die viele,
viele Nummern zu gross sind. Im Kampf
gegen etwas was sie nicht verstehen.
.
Die Blamage liegt schon in der Verkündung
einer nicht umsetzbaren Idee. Die Waffen
der Kartellbehörde werden in den Tiefen
des WorldWideWeb spätestens jenseits des
neuländischen Gebietes Deutschland stumpf.
.
Vielleicht kann man google.de für D ein paar
kleine juristische Knüppelchen zwischen die
Beine werfen aber danach wirds dann auch albern
bis unmöglich. Am Ende entscheiden die User und
keine einzelne Regierung.
.
Oder möchte der Herr Wirtschaftsminister
mit der Regierung eine eigene Suchmaschine
mit Zusatznutzen im Kampf gegen google betreiben?
.
Um das zu sehen würde ich sogar Geld spenden.

europäische Alternativen?

Ich frage mich, wo sind die europäischen Alternativen?

Eine europäische Suchmaschine?
Ein europäisches soziales Netzwerk?
Ein europäisches Betriebssystem? (und bitte nicht wieder Linux (diese antike Unix adaption) - eine echte moderne Alternative!)

Man hat diese Felder den Amerikaner völlig überlassen. In den 70igern hat man schließlich auch Airbus geründet um eine Alternative zu Boing zu bekommen. Warum jetzt nicht wieder?

StellvertreterKrieg

Google schlägt man, weil man gegen NSA machtlos ist.
.
Nicht Google ist mein Problem es ist die Totalüberwachung durch USA-NSA

@info99

Man hat diese Felder den Amerikaner völlig überlassen. In den 70igern hat man schließlich auch Airbus geründet um eine Alternative zu Boing zu bekommen. Warum jetzt nicht wieder?

Weil man das hätte in den 90er Jahren machen müssen und nicht jetzt, wo die Marktanteile verteilt sind. Wenn Otto-Normaluser erst mal einen Suchanbieter, ein soziales Netzwerk, ein Betriebssystem gefunden hat, mit dem er gut klarkommt, dann wechselt er nicht mehr, da kann kommen was will.

@ ce

so ist es! danke für ihren beitrag!

@ BotschafterSarek (20:04 Uhr)

Guter Kommentar !
Wenn es hier ginge, würde ich den glatt "liken" :-)

Oha! Gegen Google vorgehen

Oha!
Gegen Google vorgehen klingt ja vernünftig und toll.. Aber wird eh nicht gelingen, da Google am längsten Hebel sitzt..
Das ganze ist aber sowieso nur eine Nebelkerze um vom versagen der Datenschutzbeauftragten und dem gescheiterten NSA Ausschuss abzulenken..

@ Nachtwind - 21:25

An der Theorie vom "Stellvertreterkrieg"
könnte theoretisch was dransein.
.
Nicht dazu passt, dass man dafür "Spitzenpersonal"
dieser Regierung statt Hinterbänklern für so eine
irrwitzige Idee an die Medienfront schickt. Vielleicht
hängt Berlin nach dem Fehlstart ja schon im verfrühten
Sommerloch.
.
Für einen Lacher in den Kolumnen mancher
Satieremagazine ist die Idee immerhin gut.

Und wie ist das mit Microsoft und Apple

Die staatlichen Behörden und Einrichtungen pflegen mit ihrer Einkaufspolitik und Bildungspolitik, siehe VHS, ja geradezu die Monokulturen. Vielleicht sollten sie hier erst einmal auf offene frei verfügbare Standards und Transparenz setzen.

@dreyfus

Unsere Regierung/Kanzlerin ist doch sonst gegen ALLES was in den Markt eingreift. Warum also sollte sie es erlauben/wünschen gegen diesen Riesen vorzugehen? Dass da etwas ausserhalb unserer Kontrolle ist stört sie doch bei der NSA auch nicht. Es ist also ganz klar ein Ablenkungsmanöver, denn letztendlich wird dabei NICHTS herauskommen.

@Micra: "Zwischen hinnehmen

@Micra: "Zwischen hinnehmen und abschalten á la China, Iran oder (horribile dictu) Türkei sollte es doch noch ein Paar Möglichkeiten geben."

welche sollen das genau sein? Ich bin gespannt! Nationale Gesetze helfen gegen internationale Unternehmen nunmal nicht, können diese auch nicht wirklich einschränken. man kann dem Unternehmen eben allenfalls etwas in Deutschland verbieten. also bestimmte funktionen hierzulande verbieten. was für nutzungswillige nicht hilfreich ist, mal abgesehen davon das es rechtlich fraglich wäre ob nationale gesetze für dienste gelten können die auf ausländischen Servern angeboten werden.

in sofern bräuchte es, wenn man wirklich etwas ändern will (und nicht nur nebelkerzen zünden will) weit mehr als eine nationale initiative. Und Anfangen müssten dann wohl erstmal die europäischen Länder in denen rechtlich der Europasitz von Google und Co. liegt. das dürfte wohl Irland sein.

was das Freihandelsabkommen in dieser Frage bringen soll erschließt sich mir nicht.

Im Prinzip richtig, aber...

Wenn man die NSA einschränken will muss man den Firmen ans Leder die dieser Behörde zuarbeiten und das sind nun mal die US-Internetmulties. U.a. Google und vor allem Facebook. Deren Suchsoftware nutzt man. Deren Macht kann man aber nur durch bessere Angebote brechen und solange hiesige Unternehmen, die zwar den Datenschutz in Deutschland unterliegen aber eben nicht die Leistung bringen bin ich skeptisch. Letzendlich kann jeder User selbst entscheiden ob Microsoft oder Linux, ob Facebook oder MeinVz, ob Ixquick oder Google usw. Was es benötigt wäre Bewusstsein. Man könnte opensource projekte öffentlich fördern oder eben die Infrastruktur ausbauen. Doch der Staat ist nicht ganz hilflos, man kann das abgreifen von Daten unter Strafe stellen, man kann diese Firmen per Gesetz zwingen nur Verträge anzubieten wenn diese hier ihre Server stehen haben und nicht über die USA routen wenn das nicht erforderlich ist. Ob es dann statt NSA eher der BND ist, ist dann aber schon das nächste Problem...

@Erich Erpel

" dafür "Spitzenpersonal"
dieser Regierung statt Hinterbänklern für so eine
irrwitzige Idee an die Medienfront schickt."

Der Grund dafür dürfte recht simpel sein. Man will zu verstehen geben, wenn ihr uns weiter ausspioniert machen wir euren Firmen hier das Geschäft kaputt. Deshalb auch der kleine Hinweis auf die Steuern, welche diese Firmen nicht zahlen. Ich denke das ist Verhandlung auf Umwegen.

Und ich muss sagen: "It`s about time". Man wird die 5-Eyes Staaten nicht zwingen können ihre Spionage einzustellen, aber man kann Firmen unterstützen ihre Verschlüsselung zu optimieren oder überhaupt mal damit anzufangen. Da die Internet Firmen die einzige "Industrie" der Amies ist die noch brummt, neben Autos, Waffen und Spekulation, gäbe es genug Möglichkeiten empfindlich gegenzuarbeiten von Europäischer Seite aus und ich hoffe unsere Regierung findet Mittel und Wege sich mal zu wehren gegen all die Demütigungen der Letzten Jahre.

NSA Outgesourced oder was macht eigentlich Facebook

Man sollte sich mal vergegenwärtigen welchen Personalaustausch es zwischen den Diensten und großen Internetriesen gibt.

Die Tools der NSA sind zu großen teilen im Privaten Sektor entwickelt worden. Die Datamining und Semantiktools sind die selben welche auch nsabook und Google benutzen.

Genauso ist Facebook wohl nur verärgert weil es die schönen Daten per Gesetz kostenlos an seine Entwicklungshelfer weiterreichen muss.

Thomas Drake und William Binney die lange vor Snowden schon ausgestiegen sind und ausgepackt haben, hat genau das auf die Palme gebracht das Outsourcen von hoheitlichen Aufgaben an den Privaten Sektor auch Snowden war ein Contractor. Mal abgesehen vom Mißbrauch der Daten ist hier auch viel Steuergeld abgegriffen worden.

Aber man ist nicht wehrlos, einfach mal beim CCC vorbeischauen und sich tipps holen für den privaten Gebrauch sollte man da schon recht weit kommen.

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