Kommentare

Man weis nicht, ob man lachen oder weinen soll.

Ich bin im Baltikum viel unterwegs und was immer die Kriterien für die Einführung des Euro sind...
Litauen ist wirklich noch nicht so weit. Übrigens war es Lettland trotz der Schönrede- und Schönrechnerei auch nicht. Heute kann man, wenn man aufmerksam ist sehen, wie die Letten nach Litauen zum Einkaufen fahren, da nach der Einführung des Euro dort die Preise bei Maxima, iki, rewe, Rimi usw. den deutschen ähnlich sind und teilweise sogar höher... was man von den Gehältern nicht sagen kann.
In Litauen muss man schon genau hinschauen. Vilnius hat einiges zu bieten... aber auf dem platten Land halte ich es für sehr gewagt, Litauen zu bescheinigen, "so weit zu sein."

Den größten Sprung von den baltischen Staaten hat Estland gemacht. Der Euro wurde dort zuerst eingeführt. Dort hat man sich an Finnland ein Beispiel genommen und eng kooperiert. Man ist nicht schlecht dabei gefahren.

endlich auch Litauen

ich freue mich das Litauen auch den Euro bekommt. Das schreibt ein Deutsch/ Litauer. Nur nicht wieder rummeckern

"Erfülle die Kriterien ..."

Das haben sie auch bei Ungarn, Bulgarien, Griechenland ... gesagt!
Sich in die eigene Tasche lügen?
NEIN, es kommt ja kein Geld, es kommt VERLUST!

Ich frage mich, was in den Köppen der EG-Leute umgeht!

Das Erfolgsmodell

Und natürlich erhofft sich das Land auch mehr Sicherheit mit Blick auf Putins Russland.

Mit EU, Euro und Nato scheint die eigene Souverenität vorerst gesichert. Wer will schon Machtspielwiese Putins werden und ukrainisiert werden?

Ich frage mich, was in den Köppen der EG-Leute umgeht!

Was bitte sollen EG-Leute sein?

Der Euro ist und bleibt ein Stabilitätsanker, auch wenn die Briten versuchen, ihn zu destabilisieren.

IMHO sollte das Vereinigte Königreich schnellstens aus der EU austreten und 51. US-Staat werden!

Willkommen Litauen

Die Gemeinschaft wächst.

Einer geht noch...

Einer geht noch, einer geht noch rein. Das scheint das Motto der EU-Kommission bei der Findung und Aufnahme weiterer Mitglieder und weiterer Euro-Staaten zu sein. Dabei kümmert sich die Kommission mit Freude um das Aufblähen der europäischen Strukturen, vergisst aber, dass ein Blähbauch nicht viel mehr enthält als jede Menge nutzloses Gas. Dafür schmerzt er dann und die Verdauung ist nicht mehr so angenehm und gedeihlich.

Wenn nicht endlich auf Qualität und nicht auf Quantität geachtet wird in Europa, dann wird die EU mehr und mehr an Rückendeckung bei ihren Freunden verlieren, zu denen auch ich mich zähle.

Hört endlich auf mit der Expansion. Kümmert euch um die inneren Werte Europas und um die Stabilierung der Union, in der die Fliehkräfte immer mehr an Bedeutung gewinnen.

@pokerface1

Man weis nicht, ob man lachen oder weinen soll.

Optimismus ist nie verkehrt.

Sind die eigentlich

Sind die eigentlich WAHNSINNIG?
Zu viele unterschiedliche Länder in der Suppe, dazu noch ein mickriger Marktzuwachs mit den baltischen Ländern, aber jede Menge in Aussicht zu stellende Geldtransfers.

Gerade eben noch plagt sich die EZB mit Kreditklemme der Banken im Süden Europas. Das mit Litauen ist jetzt wirklich schizzophrener Wahnsinn.

Wir sind das Volk!

Dieser Slogan wurde damals vom Westen bejubelt und "Wir sind ein Volk" daraus gemacht.
Heute kann das Volk alle paar Jahre einige Kreuzchen auf Wahlzetteln machen=Demokratie, ansonsten hat es still zu halten!
Analog User sisifus fordere ich die Möglichkeit von Volksentscheiden bzw. Referenden, wie jetzt zur permanenten EU-Aufblähung!

Wir sind das Volk!

Dieser Slogan wurde damals vom Westen bejubelt und "Wir sind ein Volk" daraus gemacht.
Heute kann das Volk alle paar Jahre einige Kreuzchen auf Wahlzetteln machen=Demokratie, ansonsten hat es still zu halten!
Analog User sisifus fordere ich die Möglichkeit von Volksentscheiden bzw. Referenden, wie jetzt zur permanenten EU-Aufblähung!

Erfolgsmodell?

Litauen kann wenigstens momentan ohne Verluste in den Euro einsteigen.
Wir sind dagegen mit Verlusten drin verfangen. Wenn wir heute in den Euro einsteigen, bekämen wir für 2 DM nicht nur 1 Euro sondern 1,35 Euro. Denn die DM hätte parallel zum Schweizer Franken aufgewertet und zu einem besseren Tauschkurs geführt.
So sind wir aber über den Tisch gezogen worden, gutgläubig, der Euro sei stark wie die DM! Damit wollte man uns fangen. Jetzt jammert man über wenig Zinsen bei Rente oder Lebensversicherung. Aber von deren eigentlichen Misere durch den Euro-Wertverlust gegenüber einer fiktiven DM-Parallelwährung redet keiner der Befürworter oder Politiker.
Weil verbissen ideologisch oder weil sie sich schämen? Oder Angst vor Abstrafung?
Vom Anpassungszwang, dem Zwang zum Euro, lese ich heute zum 1.Mal. Will das die Finanzmaffia, die Nationen im Griff haben?
Wer Rechte aufgibt, macht das doch nur, um dafür etwas zu erhalten! Wer ist dann der dumme Geber? Oder werden andere Dinge vorgeschoben?

Es sind d. Zahlen ...

Es sind d. Zahlen , die einfach negiert
werden, vielleicht manipuliert wurden , s. Griechenland, usw. .

Wer prüft objektiv , ob d. Zahlen
belastbar sind ????
Goldman-Sachs ?

Und d. NICHT vom volk gewählten Polit-Pfeiffen in brüssel nicken Alles
ab ?

Ich waere dafuer

europaweit ein Referendum zu weiteren Beitritten zur Europaeischen Union und Eurozone abzuhalten - das Ergebnis wuerde Bruessel wohl kaum gefallen..
Ist die EU nicht auch dem Groessenwahn verfallen?! Warum muessen sich all diese Laender anschliessen?! Wie waer's denn, wenn die EU sich mal ernsthaft mit ihren jetzigen Problemen und deren Loesung befassen wuerde?! Ich habe den Eindruck, dass diese staendigen Erweiterungen nur vertuschen und ablenken sollen..

Expansion statt Konsolidierung

Die EU wirbt für sich selbst indem sie mit EU Mitgliedschaft bzw Euro Einführung herumwedelt. Getreu dem Motto "Die werden schon wissen was sie an uns haben" - nein wissen sie nicht bzw nur die Verantwortlichen werden befragt.
.
Es ist auch kein Wunder: Mit was soll die EU sonst werben? Die Wirtschaft klammert sich an die Null die nicht nur hier zum quasi Wirtschaftswunder aufgeblasen wird. Der Exodus auf dem Baltikum geht ungebremst weiter. Mit dem Euro steht Litauen erstmal in Konkurrenz zu anderen Ländern wie Bulgarien, die heute noch kein Thema sind. Aber was für uns gut ist, dass es ein niedrig verschuldetes Land ist, dass wir aus Deutschland heraus erstmal gegen die Wand wirtschaften können. Es gibt also neue Schuldenmacher.
.
Während Juncker seinen 12% "Wählerauftrag" und seine Personalie zur Schicksalsfrage Europas aufbläst gehen die wirklichen Fragen ganz unter. Und wäre das nicht genug wird die Euro Einführung als Manöver gegen Moskau gewertet. Europa von Sinnen!

@ meckersuse 14:23

'Dieser Slogan ['Wir sind das Volk'] wurde damals vom Westen bejubelt und "Wir sind ein Volk" daraus gemacht.'

Und wer konnte damals nicht schnell genug in den bösen Westen?
'Wir sind ein Volk' jetzt zu 'westlicher' Propaganda zu machen ist mehr als perfide.
Ich erinnere mich noch sehr gut an diese Zeit, in der ich die Aufnahme der DDR in den Geltungsbereich des GG für hysterisch bedingt und deutlich verfrüht hielt!

Wir alle hätten sehr schön mit zwei Staaten leben können, die gemeinsam mit Österreich eine Art Verbund hätten biklden können - nur die DDR-Bürger offenbar nicht. Die wollten so schnell wie möglich zur DM.

damit die Seele noch mitkommt

...langsam gehen, damit die Seele noch mitkommt heißt es so schön - das gilt auch für die EU.
Anstatt sich immer mehr einzuverleiben, sollte man erst mal inne halten.
Die Wahlen haben ja nun deutlich gezeigt, dass es Probleme en masse gibt.
Oder sind hier einige auf Schnäppchenjagd?

Es stimmt was pokerface1 sagte: die Esten sind die einzigen, die durch ihre gelebte Nähe zu den skandinavischen Ländern zu Recht zu Europa gehören. Bei allen anderen Ländern darf man das stark bezweifeln.

Wer noch ganz bei Trost ist, würde jetzt mal eine Runde aussetzen und erst mal eine Runde eigene Probleme lösen.

Ich finde das positiv ...

... auch was die deutsche Situation angeht. Die Litauer werden sich eher an der Stabilitätstradition Deutschlands orientieren und dementsprechend die deutschen Positionen hinsichtlich Konsolidierung der Staatsfinanzen, Abbau der Staatsschulden etc. unterstützen.

Sicher wird das aber nicht demokratisch entschieden!

Nicht wir werden die Entscheidung treffen. Genau das ist der Trend in der EU - weiter weg von Demokratie.

@mike 301243: Lesen hilft!

mike301243: " 'Erfülle die Kriterien ...'
Das haben sie auch bei Ungarn, Bulgarien, Griechenland ... gesagt!"

Haben sie eben nicht! Zumindest Ungarn und Bulgarien haben den Euro gar nicht! Denn wie "sie" sagen, erfüllen sie die Kriterien nicht. Steht so im Artikel. Allenfalls Griechenland könnte man Ihnen durchgehen lassen. Aber mit zu zwei Dritteln falschen Behauptungen herumpolemisieren ist natürlich einfacher.

Und: wer im Glashaus sitzt...
Als Deutscher sollte man hier nämlich vorsichtig sein, denn Deutschland hat in der jüngeren Vergangenheit einige Kriterien ebenfalls gerne mal verfehlt!

Micra 14:47

Da bin ich bei Ihnen was den letzten Abschnitt Ihres Posts betrifft!
Nur habe ich das vor Ort damals leider noch etwas anders erlebt..........
Der Osten war ein lukrativer Absatzmarkt für ein paar Jahre, mit allen Konsequenzen.........,

Sperrminorität ESM

Ich denke, ein wesentlicher Gedanke in Brüssel zur Euroerweiterung wird sein, daß dadurch die Sperrminorität Deutschlands beim ESM, die uns ja immer als "Sicherheitsanker" verkauft wurde, dahin ist ...

@henry.berlin:

Sicher wird das aber nicht demokratisch entschieden!

Klar doch. Wie sonst?
Europäische Solidarität ist eine urdemokratische Sache.

Schade,

dass eine positive Nachricht bei vielen nur den Meckerreflex auslöst.

13:43 von Sterntaucher : Fliehkräfte

Zitiere:
Hört endlich auf mit der Expansion. Kümmert euch um die inneren Werte Europas und um die Stabilierung der Union, in der die Fliehkräfte immer mehr an Bedeutung gewinnen.
.
Welche Fliehkräfte?
will sich jemand aus der EU verabschieden?
.
Die EU wird in Europa, wie man sieht,
als sicherer Hafen und Hoffnung
für fast alle ehemaligen Ostblockstaaten angesehen.
.
Russland hat dagegen erhebliche
Schwierigkeiten,
Partner für seine eurasische
Werte- u- Wirtschaftszone zu finden.
.
Wer will sich denn noch
zur Freundschaft mit Russland zwingen lassen,
um anschließend nur den Lakai spielen zu dürfen.
Weil Putin als Zar über alle,
alles alleine bestimmen und herrschen will.

@tütü

Die Demokratie kennt keine Sperrminorität.

@ The Prototypen4 @ Sterntaucher

Sie haben vollkommen Recht!

Am 04. Juni 2014 um 15:38 von Oberstudienrat

Wie kommen sie jetzt von ESM auf Demokratie? Das Stimmrecht im ESM entspricht der finanziellen Beteiligung daran. Im Falle Deutschlands 27%. Das reicht um die meisten Entscheidungen zu blockieren, da 80 oder 85 Prozent Zustimmung benötigt werden. Nicht dass Deutschland jemals zögern würden, wenn es darum geht unser Geld für "Europa" zum Fenster rauszuschmeißen ...

Am 04. Juni 2014 um 15:32 von Oberstudienrat

Sie haben offenbar einen sehr komischen Blick auf Europa. Oder sie wissen nicht was Demokratie ist. Auf europäischer Ebene läuft rein gar nichts demokratisch ab. Europäische Solditarität ist also nicht ur- sondern undemokratisch.

15:35 von davidw.

Zu den Fliehkräften:

David Cameron hat nun schon bei den Gesprächen über den künftigen Kommissionspräsidenten mit dem Austritt seines Landes gedroht. Der Mann ist so verzweifelt (und unfähig), dass es bereit ist, die EU-Mitgliedschaft seines Landes einer Personalie zu opfern. Und wenn die Briten rausgingen, so versichere ich Ihnen, dass dies Wasser auf die Mühlen der Rechtspopulisten wäre und besonders in Nordwest-Europa viele Bürger darauf drängen würden, es den Briten gleich zu tun, weil das europäische Wir-Gefühl zur Zeit bei vielen Bürgern leider stark gelitten hat.

Ein sicherer Hafen muss auch Schutz bieten können. Der Schutz den die EU derzeit bieten kann, der ist geradezu lächerlich.

Eine Frontstellung zu Russland allein kann weder für die EU noch für osteuropäische Länder ein guter Grund sein, sich der EU anzuschließen oder den Euro einzuführen. Da braucht es eine positive Wertverbundenheit und die fehlt leider oft.

Ich bin übrigens leidenschaftlicher Anhänger der EU.

um 14:59 von rikka

Ich stimme Ihnen entschieden zu! Innehalten und Europa von innen heraus wieder neu aufbauen, das ist jetzt das Gebot der Stunde.

Peter Scholl-Latour hat dies neulich in einer Talkshow zum Thema Ukraine sehr richtig gesagt: Die Expansion der EU ist von einem inneren Stabilitätsverlust begleitet. Das kann nicht gut gehen.

Wo bleibt das "Wir-Gefühl" im Herzen des Kontinents? Es ist dabei, massiv zu erodieren. Das haben die jüngsten Wahlen in der Tat gezeigt. Und in der Tat, wer die Erweiterung der EU wie eine Schnäppchenjagd betreibt, der bringt die EU um.

Es muss jetzt erst einmal wieder um die Sympathien der Kernvölker der Union gerungen werden, die im Übrigen ja auch in vielen Fällen zu den Finanziers der anderen gehören. Wenn die Rhein-Anrainer auseinanderdriften, dann ist Europa in höchster Gefahr. Den Briten würde das vielleicht passen, für uns wäre es eine Katastrophe.

Mit dem Euro für Litauen sollte man besser noch warten.

Ich kann wirklich nicht

Ich kann wirklich nicht nachvollziehen, wie man das als schlechte Nachricht bewerten kann, noch weshalb die balitischen Staaten als Pleitekanidaten angesehen werden sollten.

Die baltischen Staaten wurden ebenso wie alle anderen von der Kriese getroffen und haben - im Gegensatz zu unseren Freunden aus Griechenland, Portugal, Spanien, Italien und neuerdings auch Frankreich - OHNE die leiseste Ahnung von Protesten härteste Einschnitte in die Staatsfinanzen vorgenommen und ihre Länder radikal reformiert. Diese Länder haben z.T. hefitige Auswanderungsbewegungen (>25% der Bevölkerung) hinter sich, aber haben weiterhin alles Nötige getan um sich auf Vordermann zu bringen.

Wenn jemand sich den Beitritt ehrlich verdient hat, dann diese Länder und wenn jemand als Vorbild für den Umgang mit und die Durchführung von Reformen gelten kann, dann diese Länder.

Das Preisniveau in Lettland lag im Übrigen bereits noch zu Zeiten des Lati auf deutschem Niveau, wie ich bei Reisen selbst erfahren konnte.

@16:44 von bilderberger_bo...

Top Kommentar!
Volle Zustimmung von mir.

re henry.berlin

"Sicher wird das aber nicht demokratisch entschieden!

Nicht wir werden die Entscheidung treffen. Genau das ist der Trend in der EU - weiter weg von Demokratie"

Demokratisch zu entscheiden haben darüber das Volk und das Parlament in Litauen.

Deutsche Spießbürger müssen dabei bestimmt nicht gefragt werden - nach denen hätten wir immer noch EWG mit sechs Staaten . Weder Süd- noch Osterweiterung wäre mit der "keine "Experimente"-Generation und dem "Die-wollen-nur-unsere-D-Mark"-Neidbürger gekommen.

Litauen passt besser in den

Litauen passt besser in den Euroraum als die Mittelmeerstaaten.

Bemerkenswert ist ja

dass sich an dieser Nachricht vor allem die Euro- und Europa-Gegner abarbeiten, ohne auch nur im Ansatz auf die volkswirtschaftlichen Daten einzugehen, die Litauen für den Euro qualifizieren.

@ bilderberger - bo

Mag ja durchaus sein, dass sich diese Länder den Euro ehrlich verdient haben. Aber, geht es denn den Ländern so gut, welche den Euro haben? In erster Linie profitieren Bankster und Wirtschaftsbosse von dieser Währung. So lange das Gewinnmaximierungsprinzip herrscht ändert sich daran auch nichts. Des Volkes Masse hat das Nachsehen, egal in welchem Land.

Die Hanse war besser als die

Die Hanse war besser als die EU!

@Wiederda

Die Hanse war besser als die EU!

Logisch. Früher war ja alles besser.

re ladycat

" In erster Linie profitieren Bankster und Wirtschaftsbosse von dieser Währung."

Könnten Sie das mal nachvollziehbar begründen?

@Don-Corleone

Es sind d. Zahlen , die einfach negiert werden, vielleicht manipuliert wurden , s. Griechenland, usw. .

Belege? Fehlanzeige.
Hier wird leider meist das dumpfe Gefühl vertreten, das die EU nix is.
Bisschen simpel oder?

@ karwandler

Na, dann starten Sie doch mal eine Umfrage. Dann haben Sie auch Ihre Beweise.

Undemokratisch wie üblich

Denn die Mehrheit der Litauer besitzt einen gesunden Verstand und lehnte das Esperatogeld in allen Umfragen ab.

Die EU-Technokratenoligarchie will die Segnungen der Demokratie in die UA exportieren, und fügt gleichzeitig ihrem unterdrückerischen Sündenpfuhl eine weitere Provinz, die ihre Selbstbestimmung verloren hat hinzu.
Wieder kapituliert ein Volk vor den Zentralisierungsbetrebungen der Handelsunion.

Absurder geht's nicht!

Nachdem die Herren und Gebieter der €=Schadwährung ja bereits mit dem Friedensnobelpreis bedacht wurden, ist es bis zum Wirtschaftsnobelpreis bestimmt nicht mehr lange hin.

@HartAberWahr

Zum einen stellt sich die von Ihnen Esperantogeld genannte Währung als ziemlich hart und stabil dar.
Zum Zweiten kenne ich keine Demokratie, die Umfragen als Instrumente kennt - die deutsche Demokratie fußt auf Wahlen und Abstimmungen.
Und in den Wahlen haben die Euro-Befürworter in Litauen genau wie in Deutschland die Nase vorn.
Ach ja, und ein Referendum zur Euro-Einführung hat's in Litauen auch gegeben: Zustimmung 91% bei 63% Wahlbeteiligung.
Und ich vermute mal, seit Russlands Abenteuer in der ehemaligen UdSSR angefangen haben, wird die Zustimmung zum Euro auch in Umfragen wieder zunehmen (Ein weiterer Grund, Umfragen nicht allzu ernst zu nehmen und Referenden mit höchster Vorsicht zu behandeln - sie sind zu sehr von momentanen Befindlichkeiten abhängen und taugen nur sehr beschränkt zur langfristigen Regierung eines Staates)

@ 19:25 von HartAberWahr

Zitat:
"Denn die Mehrheit der Litauer besitzt einen gesunden Verstand und lehnte das Esperatogeld in allen Umfragen ab"

Und diese "Mehrheit" hat Ihrer Meinung nach bei der Europawahl euroskeptische Parteien gewählt??? Dann haben Sie andere Wahlergebnisse vorliegen als ich!

Und noch was für die Besserwisser:

Seit dem 02.02.2002 ist die Währung Litauens, der Litas mit einem Wechselkurs von EXAKT 3,4528 LTL zu einem Euro gebunden. Damit ist deren Währung exakt so gut oder schlecht wie der Euro - und die Realeinführung des Euros kann daran auch nichts mehr ändern.

re hartaberunwahr

"Wieder kapituliert ein Volk vor den Zentralisierungsbetrebungen der Handelsunion."

Mit den Tatsachen haben Sie's ja nicht besonders.

Die Euro-Einführung wurde Litauen wegen zu hoher Inflation von der EU zunächst VERWEIGERT. Erst 9 Jahre später DÜRFEN sie jetzt.

@Sterntaucher

"Hört endlich auf mit der Expansion."

Es geht hier doch gar nicht um Expansion. Die EU Staaten haben sich verpflichtet, ab bestimmter Wirtschaftlicher Rohdaten dem EURO-Raum beizutreten. Wo ist hier "Expansion"? Es wird lediglich ne andere Währung eingeführt.

@natal-45

" Denn die DM hätte parallel zum Schweizer Franken aufgewertet und zu einem besseren Tauschkurs geführt."

Die Münze hat immer zwei Seiten. Eine sehr teure Währung drosselt natürlich den Export, da sich dann z.B. US-Amerikaner keine deutschen Produkte mehr leisten oder die vielen Vorprodukte, die wir nach China liefern: Die würden dann woanders kaufen, da die deutschen Waren zu teuer wären. Diese chronische Unterbewertung des EURO für deutsche Verhältnisse bringt zumindest für Deutschland Vorteile. Es ist eines der wichtigsten kriterien, warum es uns vergleichsweise gut geht. Andernfalls hätten wir auch in Deutschland eine wesentlich höhere Arbeitslosigkeit.

@bilderberger_bo... + @SydB

"Top Kommentar!
Volle Zustimmung von mir."

Dem schließe ich mich an. :-)

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