Kommentare

Mal eine erfreuliche

Mal eine erfreuliche Nachricht aus Brüssel...

"EU-Kritik auf Kosten der EU"

Die Formulierung kann man zwar nicht als falsch bezeichnen, aber sie ist äußerst unpassend, da sie suggeriert es wäre in irgendeinerweise absurd/kurios wenn durch Steuergelder finanzierte Institutionen, die den Anspruch einer demokratischen Legitimation erheben, gewählte Parteien die diesen Institutionen kritisch gegenüberstehen genauso unterstützen wie andere gewählte Parteien.

Oder sind es rein offizielle Unterschiede ("Political -Correctness", etwas widersinnig - ich weiß), die die Niederländer nicht vertreten dürfen, die Polen aber schon obwohl insgeheim alle auf einer Linie sind?

Kein Wunder

Wie sollten auch Parteien, die im wesentlichen nur den Vorteil, wenn auch den scheinbaren, ihrer Nation sehen, es schaffen sich auf Gemeinsamkeiten zu einigen?

@X

Tja, der passende Begriff ist in der Tat "political correctness", dank der alle "etablierten Parteien" die Kritiker als Populisten und noch dazu "rechts" bezeichnen dürfen, damit der gemeine Michel nicht mehr über diese Kritik nachdenken braucht und sie ignoriert.

Ich finde es erschreckend, dass hier eindeutige Propaganda gegen Kritiker gemacht wird, die die EU nicht zerstören sondern sie verändern wollen. Das impliziert ja gerade dass die EU in ihrer jetzigen Form PERFEKT SEI ... und das ist absoluter Unsinn, denn es gibt immer etwas zu verbessern.

"EU-Kritik auf Kosten der EU" MUß erlaubt sein und also ist dieser Satz eine reine Diffamierung!

@CE und @X

Die Formulierung "EU-Kritik auf Kosten der EU" taucht in dem Artikel gar nicht auf. Er muss wohl ihrer eigenen Voreinstellung gegenüber kritischen Stimmen, die sich gegen rechtsnationale Stimmungsmacher wenden, entspringen. Und nur ein Hinweis wie ein solcher Satz auch gelesen werden kann: Nämlich dass sich jemand auf Kosten eines Dritten in ein gutes Licht rückt. Der Satz, auch wenn er im Artikel gar nicht vorkommt, stimmt meiner Meinung nach aber auch finanziell. Denn die Rechtspopulisten bekommen dafür Geld, dass sie die EU runter machen. Sie formulieren und inszenieren, was ihre Wähler ohnehin zu wissen glauben. Und noch ein letztes: Kritik, wenn sie nicht grundsätzlich solidarisch mit dem Kritisierten ist, zielt letztlich auf Zerstörung. Im Übrigen ist “political correctness" ein Totschlagbegriff, der genau das bewirkt, was Sie selbst kritisieren. Dass man sich die Auseinandersetzung vom Leib hält – so wie Sie selbst offensichtlich.

Haha, ist das komisch!

Die rechten Parteien müssten mit Ausländern (rechte Parteien anderer EU-Länder) zusammenarbeiten - das klappt natürlich nicht!

"Man konnte sich nicht auf eine gemeinsame Linie einigen"

"Die Franzosen sind die geilsten und alle anderen sind doof!" Nein, die Holländer sind die geilsten und alle anderen sind doof!"

Das sind bestimmt lustige "Verhandlungen" gewesen.

Aber im Ernst: Es wäre schöner gewesen das rechte Lager in Europa scheitert am Verstand der Bürger anstatt in 2. Instanz an den eigenen Unzulänglichkeiten.

Rechtsradikale protegiert von Konservativen

Dass die Rechtspopulisten sich nicht einigen, ist im Prinzip keine Überraschung: wenn man sich selbst für "auserwählt" hält, fällt es eben schwer andere zu akzeptieren - zum Glück machen sich die neuen Nazis damit lächerlich.

Viel interessanter ist, wie sich die Konservativen mit ihrem Streit um IHREN Spitzenkandidaten lächerlich machen. Es zeigt, was die konservativen Parteiführer von der EU halten: nämlich nichts. Ihnen geht es darum, die Kommission und andere Ämter mit Personen zu besetzen, die von Konzernen geschmiert werden, um Gesetze und Verträge zu verabschieden, die die Mehrheit der Bevölkerung ablehnt - siehe z.B. gentechnisch veränderte Lebensmittel. Nachdem es auf EU-Ebene durchgesetzt ist, behauptet man dann auf nationaler Ebene, immer dagegen gewesen zu sein. Populistische Parteien wie die CSU nehmen diese Themen gerne auf, um im Wahlkampf Wähler für dumm zu verkaufen.

Dieses Verhalten ist ein Grund dafür, warum Rechtsradikale im EU-Parlament auftauchen - eine Schande!

06:16 von CE @X

"Ich finde es erschreckend, dass hier eindeutige Propaganda gegen Kritiker gemacht wird, die die EU nicht zerstören sondern sie verändern wollen"

Das kann man erfreuelicherweise nicht von der UKIP sagen, denn UKIP will die EU zerstören auch nachdem wir Briten uns daraus befreit haben.

UKIP will nicht nur uns Briten von der EU befreien sondern ganz Europa.

Mehr Sachlichkeit in tagesschau.de Berichten

Eine JOURNALISTISCHE SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT (sollte es sein):

Ganz unabhängig davon, welche politischen Ansichten man vertritt, sollten in einem Nachrichtenportal "Nachrichten" neutral formuliert sein.

In klar gekennzeichneten Kommentaren kann dann eine entsprechende Beurteilung vorgenommen werden.

Mittlerweile verschwimmt das auch in dt. Medien (auch in Zeitungen) immer mehr. Eine sehr unschöne Sache.

In der Tat gehört eine Bildunterschrift wie "Geld für EU-Kritik auf Kosten der EU " in dieser Formulierung eher nicht in eine Nachricht.

Ja, es ist manchmal mühsam, aber Qualität und Objektivität / Neutralität ausserhalb von Kommentaren ist die Basis für guten Journalismus....sich nicht mit einer Sache gemein machen...sei sie gut oder schlecht.

Der Leser / Zuschauer muss sich ein eigenes Bild machen dürfen und nicht wie ein Kind erzogen werden.

@CE

Fraglich ist nur in welche Richtung die FN aus Frankreich oder die PVV aus den Niederlanden die EU verändern wollen. Zurück zu einer Stärkung der Nationalstaaten? Zurück zu einer reinen Wirtschafts- Zollunion? Meiner Meinung nach ist das der falsche Schritt, denn damit würde sich die EU entgültig von der Weltbühne verabschieden.

Immer wieder spannend, die

Immer wieder spannend, die die Medien durch das Wort "Populismus" gewisse Parteien beschimpfen und/oder abwerten.
Was bedeutet Populismus denn?
Der Duden sage: "Politik, die die Gunst der Massen zu gewinnen sucht."
Wenn also eine Partei das durchsetzen möchte, was die Masse möchte, dann ist das schlecht und man beschimpft sie als Populisten?
Sollte man nicht lieber diejenigen Parteien kritisieren, die sich NICHT nach dem Willen der Mehrheit richten, anstatt sich auf diejenigen zu stürzen, die es tun?

Informationsdefizit

Wie es "@X" schön auf den Punkt gebracht hat, es fehlen tatsächlich Informationen über das rechte politische Spektrum in Europa und der BRD. Wir lesen alle ts.de, aber auch hier wird, wenn überhaupt, ausschließlich diskreditierend - meist mit einem Bild von einem Skinhead- aus den 1990ern berichtet.

Informationen sollen doch informieren und nicht lenken!

@. SaschaW

Bravo.
Sie treffen den Nagel auf den Kopf.

"Rechte"

Statt objektiven Journalismus der wertungsfrei zu sein hat, Agitation schon in der Überschrift.
"Rechte" da weiß der Deutsche Michel doch gleich das ist was ganz Böses, da darfst du nicht zustimmen, dass darfst Du erst recht nicht wählen.
Ich habe die Nase voll von solcher Leser/Zuschauererziehung. Die Tagesschau sollte in der Berichterstattung neutral sein oder einen solchen Artikel im Kommentarbereich plazieren.

Es sind ja keine rechten Europäer!

Es sind ja rechte Kleinstaatler! Rechte Egoisten! Die können per definitionem nicht zusammen, denn sie wollen ja nichts Gemeinsames! Kleinster gemeinsamer Nenner ist die Zerlegung Europas. Da ist es natürlich unmöglich, eine gemeinsame "europäische" Linie zu finden.
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In ihren eigenen Ländern können sie punkten. Deutsche Rechte punkten mit "Deutschland zuerst", französische natürlich mit "Frankreich zuerst". Das schließt sich gegenseitig aus. Egomanen unter sich sind selten Freunde ;-)
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Schade um jede abgegebene rechte Stimme. Sie verpufft einfach.
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Die Rechten verkennen aktiv die friedensstiftende Rolle Europas und die vielfachen Vereinfachungen im Wirtschaftsleben, beim Zahlungsverkehr, bei der Kommunikation und beim gemeinsamen Leben und Arbeiten in Europa.
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Die Rechten gießen das Kind mit dem Bade aus, wenn sie die Kleinstaaterei beschwören. Ich hoffe, dass die schwachen Länder unterstützt werden und an den Standard sukzessive heran kommen. Europa lebt!
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Gruß Harald Friedrich

Hallo CE @X

"UKIP will nicht nur uns Briten von der EU befreien sondern ganz Europa."
Die Briten haben einen feinen Instinkt für
Unabhängigkeit, Freiheitsbewußtsein und
Liberalität. Richtig, dieses Europa ist nicht Europa.

@08:24 von Koelle_am_Rhing

Die Bildunterschrift hat kein einziges Adjektiv und formuliert nur einen objektiven Sachverhalt. Die Rechtspopulisten sitzen im EU-Parlament, um die EU zu kritisieren (laut deren Wahlprogrammen denke ich mal). Der Fraktionsstatus hätte ihnen Geld aus EU-Mitteln gebracht. Fertig.

Keine Beurteilung, völlig neutral formuliert. Den inhaltlichen Widerspruch, der hier hervorgehoben wurde, hat sich ja nicht die TS ausgedacht.

Lachnummer EU-Parlament

Was in diesen Alimentierungsbecken passiert, dass völlig nutzlos vor sich hinschwelgt, ist unbedeutend.

Es gibt nur eine sinnvolle Aktion: EU-Parlament auflösen und "EU-Parlamentarier" wegen Betruges am eigenen Volk inhaftieren.

UKIP

Nicht nur das! Die will Europa sogar vom Klimawandel befreien! Und allen anderen unangenehmen Wahrheiten gleich mit.

Endlich kann man wieder mit dem Finger auf die Bösen anderen(!) zeigen und in seiner eigenen Selbstgerechtigkeit baden. Ein schönes Gefühl, gell?

@ SaschaW

Einmal einen Blick auf die Bild-Unterschrift werfen.
Dort steht die Formulierung.

@Am 24. Juni 2014 um 08:51 von HamburgerHumanist

>>Was bedeutet Populismus denn?
Der Duden sage: "Politik, die die Gunst der Massen zu gewinnen sucht."
Wenn also eine Partei das durchsetzen möchte, was die Masse möchte, dann ist das schlecht und man beschimpft sie als Populisten?
Sollte man nicht lieber diejenigen Parteien kritisieren, die sich NICHT nach dem Willen der Mehrheit richten, anstatt sich auf diejenigen zu stürzen, die es tun?<<

Genial. Wie war das mit dem Glas welches zu 50% mit Flüssigkeit gefüllt ist? :)

@Lenni1979

Was ist denn WIRKLICH GUT an einer EU-internen Freihandelszone? Da wurden Wirtschaftsräume mit unterschiedlichen Grundvoraussetzungen (Lohnniveau, Lohnnebenkosten, Steuersätze, ...) zusammengeschmissen und die Folge davon ist, dass deutsche Unternehmen einen großen Teil ihrer Tätigkeiten ins billigere Ausland auslagern und dass KLEINE ABER ORTSGEBUNDENE deutsche Unternehmen von polnischen/tschechischen unterboten werden und vom Markt gedrängt werden. Ist das "toll"? Wenn man absoluter Geizhals ist dann sicher, aber wenn man an den Zustand des Landes denkt dann nicht.

Das geht übrigens auch anders herum, denn qualifizierte ausländische Arbeitskräfte hätten es nicht so leicht hier Arbeit zu finden UND SIE WÜRDEN NICHT AUS IHREM EIGENEN LAND ABGEZOGEN WERDEN. Das nennt man "brain drain" und deshalb werden arme Länder immer arm bleiben, weil die talentierten und engagierten Menschen einfach abhauen. Die sollten lieber ihr eigenes Land aufbauen damit wir irgendwann auf Augenhöhe sind.

@06:16 von CE

"..erschreckend, dass hier Propaganda gegen Kritiker gemacht wird, die die EU nicht zerstören sondern verändern wollen" - natürlich ist ein politisches System nie PERFEKT, aber diese rechten Organistionen wollen es mit der Brechstange "verbessern", was nirgends funktioniert.
Was man etablierten koalierenden Parteien hämisch als Gezäng vorhält ist also bei den Protestparteien nicht anders. Das sollte eine Warnung sein und zu denken geben: Ich behaupte es geht allen Parteien zuerst um die Macht, um nichts Anderes.
Ihr letzter Satz erscheint mir etwas widersprüchlich, denn wenn "EU-Kritik auf Kosten der EU" erlaubt sein muß kann es doch keine Diffamierung sein. Oder irre ich mich da?

@Harald Friedrich

Wieso glauben Sie dass "Europa" gleichbedeutend ist mit "Vereinigte Staaten von Europa"? Das ist doch albern, denn es gibt auch die Möglichkeit der "friedlichen KOEXISTENZ". Das ist AUCH Europa! Nur darf man das eben nicht sagen ... weil man dann von Menschen wie Ihnen als "anti-Europäisch" bezeichnet wird. Das ist genau das Problem ... es herrscht ein DENKVERBOT.

Ich schätze Sie sind auch für eine Vielfalt von Kulturen. Was passiert aber wenn Sie es ermöglichen dass sich Kulturen immer leichter durchmischen? Richtig ... irgendwann haben Sie nur noch EINE KULTUR anstelle einer Vielfalt. Ich möchte das nicht und deshalb bin ich für eine stärkere Abgrenzung der Staaten in friedlicher Koexistenz.

Letzteres heisst übrigens, dass auch unsere Wirtschaft nicht die schwache Wirtschaft in anderen Ländern einfach so "überbügelt" und diese nur als Absatzmärkte sieht. Jedem Land MUß die Chance gegeben werden sich zu entwickeln. So wie jetzt geht das nicht!

UKIP will Europa von der EU befreien.

Ob das UKIP oder einer der anderen EU-ablehnenden Parteien gelingen kann?

Oder wird dazu die Hilfe Rußlands und Chinas notwendig sein?

Nur die Ruhe,

die von Ihnen rechtspopulistisch bezeichneten Parteien sind noch in einem Lernprozess, und noch nicht auf dem abgeklärten Stand einer Merkel und eines Gabriel. Oder Junkers und Schulz, das werden wir bald erleben. Die werden das schon noch hinkriegen, wäre ja schlimm wenn die weniger skrupellos als die alteingesessenen Umfall-Parteien wären.

@AfDwaehlender E... "UKIP

@AfDwaehlender E...
"UKIP will nicht nur uns Briten von der EU befreien sondern ganz Europa."

Ich würde mir nicht allzuviel Illusionen darüber machen, wieviel sich der typische UKIP-Wähler oder -Politiker überhaupt für den Rest der Welt interessiert.

@Austriaco
"Die Briten haben einen feinen Instinkt für
Unabhängigkeit, Freiheitsbewußtsein und
Liberalität. Richtig, dieses Europa ist nicht Europa."

Ach, "DIE" Briten - nichts gegen einfache Weltbilder - manchmal brauchen wir sie, aber erzählen Sie das mal den zigtausend Briten, die gerade vor den Houses of Parliament demonstriert haben und eine basisdemokratische Revolution gegen ihre als korrupt empfundene Regierung heraufbeschworen haben. Die dürften mit Ihrer Einschätzung der derzeitigen britischen Politik nicht ganz auf einer Linie liegen.

Oh, oh!

Merkwürdig, erst bei der Europawahl großen Zulauf und jetzt keine Fraktionsbildung! Man kann sich darüber nur noch wundern!

Eigentlich eine schöne Metapher,...

...für die "Zukunft" in die diese Parteien Europa wieder zurückführen möchten: jeder gegen jeden! Davon hatten wir doch eigentlich schon genug, oder etwa nicht?

@Jonas Hamilton, 09:29 - Objektive Moral

Dass ein aufgeregter Forist die Tagesschauberichterstattung tadelt, indem er für "objektiven Journalismus" und gegen "Agitation" polternd sich ausspricht, um wertungsfrei über das Treiben der rassistischen und infolgedessen zerstrittenen Rechtspopulisten im EU-Parlament ins Bild gesetzt zu werden, erweist ihn als sprachmächtigen Streiter gegen die "Zuschauererziehung", der nicht gesagt bekommen will, "dass (sic!) darfst Du erst recht nicht wählen", sondern selbstständig über die Moralfrage nach Gut und Böse entscheiden will, sodass er im Forum eigenverantwortlich für das Gute das Wort ergreifen kann, was freilich ein sisyphosmäßiges Unterfangen ist.

Schlechter Artikel

Mir gefällt der Stil des Artikels nicht. Ich erwarte mehr von der Tagesschau.

Darstellung: