Ihre Meinung zu: Wandel in der Comic-Welt: Heldinnen mit Superkräften

29. Juli 2014 - 5:06 Uhr

Feuer schießen, fliegen oder Leben retten: Was Spiderman und Hulk können, können Black Widow, Michonne oder Dark Phoenix schon lange. Superheldinnen waren die Stars auf der weltgrößten Comic-Messe in Kalifornien.

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Kommentare

Michonne ist keine Superheldin,

sondern ein Charakter aus dem "The Walking Dead" Franchise mit gewöhnlichen menschlichen Fähigkeiten und Eigenschaften.
Sie kann lediglich sehr gut mit ihrer Nahkampfwaffe umgehen und gehört zu den Personen, die in dieser fiktiven Welt eine wesentliche Rolle darstellen.

Superkräfte wie Superman, Spiderman oder Hulk hat sie hingegen nicht, insofern ist sie auch keine Superheldin.

Schade finde ich, dass im Artikel auch kein Wort zu Star Trek, Star Wars, Battlestar Galactica oder Stargate erwähnt wurde, diese Science Fiction Welten gehören nämlich genauso zur Comic-Con wie die Marvel Comics mit ihren Superhelden.
Das gleiche gilt für die TV-Serie "The Big Bang Theory" oder vergleichbares.

Nun ja, es haben schon so

Nun ja, es haben schon so einige Frauen bewiesen, dass sie gute Comics schreiben können. Gail Simone zum Beispiel.

Wolverine?

"Was Spiderman und Hulk können, können Wolverine oder Dark Phoenix schon lange. Superheldinnen sind die Stars auf der weltgrößten Comic-Messe in Kalifornien. "
.
Liegt das an mir oder implizieren die beiden Sätze, Wolverine sei weiblich?
.
Und Michonne als Superheldin zu bezeichnen... ich sehe in der Serie weder Super noch Helden.

Superheldin Wolverine

"Was Spiderman und Hulk können, können Wolverine oder Dark Phoenix schon lange."
.
Hatte Wolverine eine Geschlechtsumwandlung, oder warum ist er plötzlich eine Superheldin? Das "ine" am Ende von Wolverine mag für einen ahnungslosen tagesschau.de-Autoren ja weiblich klingen, aber wer den bekanntesten Helden der X-Men-Reihe (eig. Comichefte, eig. Serie, eig. Spielfilmauskopplungen) nicht kennt, sollte lieber über ein anderes Genre schreiben (z.B. den derzeit allseits beliebten Anti-Russland-Artikeln).

"Feuer schießen"? Das ist

"Feuer schießen"? Das ist doch aber echt keine Formulierung für einen Comic.

"Mit Feuerbällen um sich werfen" wäre viel besser ...

Diese "fehlende Kreativität in der Sprache" zeigt wie weit weg ein solche Welt für die Redakteure der TS sind. Da hat BBC Newsnight auch einen ähnlich "entfremdeten" Beitrag über Twitch.tv gebracht.

Thor weiblich? Gehts noch?

Thor weiblich? Gehts noch? Gibts nun auch eine Zeusa oder Jupiterine? Alles um weibliche Leserinnen zu bekommen? Na hoffentlich wird das kein Schuss ins Knie. Während männliche Fans dieser Comics diese durchaus auch noch kaufen wenn sie 40 oder 50 sind, werden Frauen normalerweise irgentwann unter 30 Erwachsen.

Superheldinnen für Supernerds ?

"Auch seien hier viel mehr Frauen als noch vor ein paar Jahren."

Das wird sicher viele männliche Besucher freuen, erleichtert es doch den "Erstkontakt" mit fremden Spezies.

Daß in den 50ern oder 60ern kaum weibliche Superheldinnen Verbreitung fanden lag sicher auch an dem damals eher verhärmten Frauenbild.

Nicht einmal George Lucas hat sich getraut, Prinzessin Leia ihre angeborene "Macht" entwickeln oder gar anwenden zu lassen, obwohl sie Lukes Bruder war.

Er verbot ihr sogar, einen BH zu tragen ("there's no underwear in space").
Aber ich will mich über den Chauvinismus in einer fernen Galaxie nicht beklagen, der Metallbikini war schon klasse ...

Wer mehr über Unterwäsche und Schwerelosigkeit erfahren will, möge nach "Carrie Fisher George Lucas ruined my life" suchen.

Gestutzt

hab ich ebenfalls.Auch für mich kommt Wolverine hier als weibliche Figur rüber. Vielleicht einfach mal Ahnung haben,worüber man schreibt.Wenn man die nicht hat,einfach recherchieren.Die paar genannten "Figuren" kann man doch wohl vor dem Schreiben des Artikels eben im Netz durchsehen.

Man hätte

vielleicht in der Redaktion mal fragen sollen, wer schon mal einen Comic ausser Donald Duck gelesen hat und vielleicht einen der letzten Marvel-Filme gesehen hat.

Dabei gehen mittlerweile wirklich viele Mädels zu Comic-Messen oder zur Games-con etc. und haben dort viel Spass.

Der Beitrag ist so lieblos Oberflächlich, da hätte man ihn besser weglassen können. Ist wohl eher für Femenistinnen geschrieben, die ein neues Feld für eine Gleichberechtigungskampagne brauchen...

"Entfremdet"

@CE "Da hat BBC Newsnight auch einen ähnlich "entfremdeten" Beitrag über Twitch.tv gebracht."
Ist die ganze Comic-Welt selbst nicht ein bisschen "entfremdet"?

@Axtos 08:56

"Während männliche Fans dieser Comics diese durchaus auch noch kaufen wenn sie 40 oder 50 sind, werden Frauen normalerweise irgentwann unter 30 Erwachsen."
Spricht das jetzt für die Männer oder für die Frauen? :))
Ich leite ein Team mit 90% Frauen und kenne die Aussagen, wenn es um "das Kind im Manne" geht. Mitleid ist da noch eine gelinde Umschreibung dessen, was dabei mitschwingt. Ja, natürlich gäbe es die Ausnahmen, aber wo sind die? Usw. usf.
Ja, wir Männer haben es nicht leicht. Darum ziehen wir uns in unsere eigene kleine Welt zurück und träumen davon, mit Feuerbällen um uns zu werfen. Und dann wollen Frauen das auch... schluchz.

um 09:54 von veronmaksaja

alles ändert sich
auch das träumverbot und die gefangenschaft in der realität hällt nicht ewig.
die realitätsflucht ist schlieslich ein regenerationsprozess der einem erlaubt den blick vom tagesbetrieb zu lösen
und wenn es nur die perspektive einer traumfigur ist mit der auf die traumwelt zu schauen es einem erlaubt
es ist immerhin eine reflektive instanz die dabei entsteht
und daher mehr als nichtmal das zu haben

Eine "Superkraft" wurde

Eine "Superkraft" wurde vergessen zu erwähnen:

WIR können im Stehen pinkeln! ;)

Im Ernst, als "Schlußlicht" ganz nett, mehr nicht.

Die meisten "Marvel" Helden mochte ich nie, sie sind einfach nur lieblos zusammengeschustert und selbst noch aus der "Superman" - Perspektive absolut sinnfrei in ihrem Gebaren. Da passt auch die erwähnte Geschlechtsumwandlung perfekt ins Bild. Wer ausgetickt-psychedelische, aber dennoch in sich schlüssige Comic Welten mag, sollte lieber mal zu John Difool, oder zur "Hermetischen Garage" greifen. Aber Autoren/Zeichner wie Moebius sind jenseits des großen Teiches wohl zu intellektuell.

Leider wurden die - mit Ausnahme eines Animationsfilmes - nie verfilmt. Ach ja: im "5. Element" kann man zumindest einige Stilelemente bewundern. Aber auch das war ja wohl ein europäischer Streifen (wenn auch mit einem genial-ironischen Bruce Willis).

Wieviele Comicautorinnen gibt es denn?

Gibt es Millionen arbeitsloser Comicautorinnen, die mutwillig von Aufträgen ferngehalten werden, wie der Artikel suggeriert? Oder ist es nicht eher so, die die paar Autorinnen in der Masse männlicher Autoren schlicht in einer deutlichen Unterzahl sind und daher deutlich weniger Comics von Frauen geschrieben werden?
Oder ist diese Ansicht einfach nur misogyn? Die Wirklichkeit ist doof...

Das was ein Superheld ist,

Das was ein Superheld ist, wurde auf dem Höhepunkt in den 70-er und 80-er Jahren definiert.

Zu einem Superhelden gehört unbedingt eine GEHEIMIDENTITÄT und die damit verbundenen privaten, alltäglichen und menschlichen Probleme des Superhelden.
Außerdem gehört zu einem Superhelden eine genaue Beschreibung seiner Superkräfte, wie er zu den Kräften kam, wie stark sie sind, wie sie genau funktionieren und ihre Schwächen und Grenzen.

Ein Superheld hat konkrete Grundsätze und Ansichten.
Das hier sind KEINE Superhelden, vielmehr ein plumper Versuch irgendwie Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn sie Messe vorbei ist, werden sie schon vergessen sein.

Übrigens - weibliche Superhelden waren bislang immer einfallslos und langweilig. Nur auf das eigene Äußere bedacht und ohne Durchhaltevermögen. Ihre makellose und sanften Züge sind einfach langweilig im Gegensatz zu den Muskelmännern.

....

Werden hier kürzliche Änderungen in Marcel Universum als große Umbrüche verkauft? Das ist in keinster Weise irgendetwas neues.

Weibliche Heldinnen gab es schon immer. Schwule übrigens auch.

Gehts noch?

"Aber um Comics wirklich vielfältig zu machen, müssen mehr Frauen und Menschen mit anderer Hautfarbe als Autoren ran."
Gibt es eigentlich eine Branche wo Frauen und Minderheiten nicht unterdrückt werden? Wie wäre es mit Paritäten für Kanalisationsreiniger?

um 10:55 von wicked caitiff

so einfach würde ich das nicht abhandeln
warscheinlich gibt es im comicbereich dasselbe phänomen wie in der beletristischen literatur:
frauen die "männergeschichten" schreiben firmieren unter männlichem und männer die "frauengeschichten" schreiben unter weiblichem pseudonym (gemüntzt auf erzählstil nicht das geschlecht der hauptfigur).
die verlage bedienen da einfach die bei den kunden vorhandenen klischeevorstellungen
und da steht hallt asimov gegen bradley um nur 2 stiliconen zu nennen.

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